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E-Mail Account via Satelliten-Telefon

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Thomas Wildgruber

unread,
Jan 30, 2012, 3:23:50 AM1/30/12
to
Hi Group,

nachdem ich es nun auch geschafft habe ein Iridium Satelitten-telefon an
meinem Laptop anzuschließen um Wetterdaten herunter zu laden stellt sich
nun auch noch die Frage nach der Möglichkeit E-Mails zu empfangen.

Unsere normalen E-Mail Accounts eignen sich dafür wegen der geringen
Bandbreite wenig, auch neue Web-Mail Accounts scheinen mir unbrauchbar zu
sein. Gibt es Anbieter von E-Mail Accounts, welche speziell auf die
Bedürfnisse von Langzeit Seglern ausgelegt sind?

Angeblich soll IMAP schon einen Blick in das Postfach möglich machen, bevor
man die Mail herunter lädt. Der Provider sollte sich natürlich zurückhalten
Mails in eigner Sache zu versenden etc.

Thx & Bye Tom
--
"Manches Gewissen ist nur rein, weil es nie benutzt wurde" (Robert Lembke)

Harald Maedl

unread,
Jan 26, 2012, 7:07:32 AM1/26/12
to
Thomas Wildgruber wrote:

> nachdem ich es nun auch geschafft habe ein Iridium Satelitten-telefon an
> meinem Laptop anzuschließen um Wetterdaten herunter zu laden stellt sich
> nun auch noch die Frage nach der Möglichkeit E-Mails zu empfangen...
> Angeblich soll IMAP schon einen Blick in das Postfach möglich machen, bevor
> man die Mail herunter lädt. Der Provider sollte sich natürlich zurückhalten
> Mails in eigner Sache zu versenden etc.

Du arbeitest vermutlich mit Windows. Das kleine und schmale Tool "Mail
Magic Monitor" [1] ermöglicht es dir vorab, die Headerdaten aller deiner
Accounts herunterzuladen und Müll vom Server sogleich zu löschen. Auch
ist ein einfacher Editor eingebaut, mit dem man schnell einmal eine Mail
verschicken kann. Es ist allerdings nicht IMAP-fähig.

Zu jedem Account kannst du festlegen, ob das Programm automatisch die
Daten abrufen soll oder nur bei Aufforderung (meine präferierte
Einstellung).

Fussnoten:
[1] http://sourceforge.net/projects/mmm3/files/magic/

RA J. Geraedts.

unread,
Jan 30, 2012, 7:15:54 AM1/30/12
to
Am 30.01.2012 09:23, schrieb Thomas Wildgruber:
> Hi Group,
>
> nachdem ich es nun auch geschafft habe ein Iridium Satelitten-telefon an
> meinem Laptop anzuschließen um Wetterdaten herunter zu laden stellt sich
> nun auch noch die Frage nach der Möglichkeit E-Mails zu empfangen.
>
> Unsere normalen E-Mail Accounts eignen sich dafür wegen der geringen
> Bandbreite wenig, auch neue Web-Mail Accounts scheinen mir unbrauchbar zu
> sein. Gibt es Anbieter von E-Mail Accounts, welche speziell auf die
> Bedürfnisse von Langzeit Seglern ausgelegt sind?
>
> Angeblich soll IMAP schon einen Blick in das Postfach möglich machen, bevor
> man die Mail herunter lädt. Der Provider sollte sich natürlich zurückhalten
> Mails in eigner Sache zu versenden etc.

Also, für Langfahrt sind AFAIK eigentlich - schon aus Kostengründen -
eher Kurzwelle und Pactor üblich - aber ich lasse mich gerne eines
Besseren belehren !

Gruß,

Joachim.

M. Handschuher

unread,
Jan 30, 2012, 8:35:05 AM1/30/12
to
On 30.01.2012 13:15, RA J. Geraedts. wrote:

> Also, für Langfahrt sind AFAIK eigentlich - schon aus Kostengründen -
> eher Kurzwelle und Pactor üblich - aber ich lasse mich gerne eines
> Besseren belehren !

Für Kurzwelle brauchst Du ein entsprechendes (vor allem sendefähiges!)
Gerät, das auch nicht ganz billig ist, und obendrein muß man sich damit
auch noch auskennen (nicht umsonst braucht's für sowas normalerweise
eine Amateurfunklizenz).

Manfred

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 30, 2012, 8:43:35 AM1/30/12
to
On Thu, 26 Jan 2012 13:07:32 +0100, Harald Maedl wrote:

> Du arbeitest vermutlich mit Windows. Das kleine und schmale Tool "Mail
> Magic Monitor" [1] ermöglicht es dir vorab, die Headerdaten aller deiner
> Accounts herunterzuladen und Müll vom Server sogleich zu löschen. Auch
> ist ein einfacher Editor eingebaut, mit dem man schnell einmal eine Mail
> verschicken kann. Es ist allerdings nicht IMAP-fähig.

Sorry hab die Plattform vergessen. Nein eigentlich arbeiten wir mit Mac OS
10.6.8. Ich habe aber auf einer VM auch noch einen Windows Client laufen
bei auch die Satellitenverbindung funktionsfähig ist. Ich werde mir den
Client mal anschauen.

Aber die primäre Frage wäre sowieso erst mal der Provider. Ich glaube mcih
zu erinnern mal gelesen zu haben, dass sogar Iriudum einen E-Mail Service
anbietet aber konnte jetzt dazu nichts finden, scheinbar habe ich mich da
getäuscht. Nehmt ihr da einfach eure normalen E-Mail Accounts (web.de,
gmx.de etc.) für diesen Anwendungsfall her?

Thx & Bye Tom
--
"One good Whiskey a day, keeps the doctor away"

RA J. Geraedts.

unread,
Jan 30, 2012, 8:55:25 AM1/30/12
to
Schon klar - unter'm Strich dürfte das aber immer noch günstiger kommen
als eine ggf. mehrjährige INMARSAT-Rechnung, oder ?

Alternativen ?

Gruß,

Joachim.

HC Ahlmann

unread,
Jan 30, 2012, 11:39:57 AM1/30/12
to
Thomas Wildgruber <excp...@web.de> wrote:

> Sorry hab die Plattform vergessen. Nein eigentlich arbeiten wir mit Mac OS
> 10.6.8. Ich habe aber auf einer VM auch noch einen Windows Client laufen
> bei auch die Satellitenverbindung funktionsfähig ist. Ich werde mir den
> Client mal anschauen.

Bei MacOS versuche Eagle Mail von Bernd Fröhlich. An dem Programm ist
quasi nichts dran, nicht mal ein Preisschild:
<http://eaglesoft.de/eagle/eaglemail.html>

Es zeigt Absender und subject von Mails auf dem Server, kann sie dort
ohne Download löschen oder danach anzeigen.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte

Matthias Heuer

unread,
Jan 30, 2012, 2:26:47 PM1/30/12
to
Am 30.01.2012 14:35, schrieb M. Handschuher:
> Für Kurzwelle brauchst Du ein entsprechendes (vor allem sendefähiges!)
> Gerät, das auch nicht ganz billig ist, und obendrein muß man sich damit
> auch noch auskennen (nicht umsonst braucht's für sowas normalerweise
> eine Amateurfunklizenz).

Nö, es geht auch mit Kurzwellengeräte, die für den Seefunk zugelassen
sind und entsprechenden Providern [1]. Ist aber auch nicht billig und
als Funkzeugnis brauchst Du dann das LRC oder GOC, was es auch nicht auf
dem Jahrmarkt gibt.

>
> Manfred

[1] <http://www.kiel-radio.de/DE/Start_DE.htm>

Cornelia Schneider

unread,
Jan 30, 2012, 7:56:01 PM1/30/12
to
Matthias Heuer <post...@mheuer.de> wrote in news:9oo97q...@mid.uni-
berlin.de:

> Nö, es geht auch mit Kurzwellengeräte, die für den Seefunk zugelassen
> sind und entsprechenden Providern [1]. Ist aber auch nicht billig und
> als Funkzeugnis brauchst Du dann das LRC oder GOC, was es auch nicht auf
> dem Jahrmarkt gibt.

Und, laut der Seite, eine serielle Schnittstelle am Computer, die es an
halbwegs aktuellen Computern kaum noch gibt, jedenfalls nicht mehr
serienmäßig. USB war zwar immer schon ein höchst bescheidenes Interface,
aber Kiel Radio sollte sich vielleicht doch mal updaten.

Cornelia

--
Be out and be proud - today is the first day of the rest of your life
Support Transgenre Strasbourg : www.sts67.org
GPG key ID 83FF7452

Cornelia Schneider

unread,
Jan 30, 2012, 8:08:41 PM1/30/12
to
Matthias Heuer <post...@mheuer.de> wrote in news:9oo97q...@mid.uni-
berlin.de:

> <http://www.kiel-radio.de/DE/Start_DE.htm>

"6 MByte pro Jahr bei max. 10 Minunten Onlinezeit pro Tag": Das sind pralle
28 Byte/Sekunde Datendurchsatz, also ca. 300 Bd. Was ja noch nicht weiter
schlimm wäre, ist halt Kurzwelle, und auf dem Wasser hat man meist Zeit.
Aber die Volumenbeschränkung ist dann doch ein bissel illusorisch in
heutigen Zeiten, selbst wenn man von e-mails nur ein paar Header
runterlädt. Sind die irgendwo in den Achzigern stehengeblieben, als man ca.
jede Woche mal eine Dreizeilen-e-mail erhielt?

Matthias Heuer

unread,
Jan 31, 2012, 1:09:13 AM1/31/12
to
Am 31.01.2012 02:08, schrieb Cornelia Schneider:
> "6 MByte pro Jahr bei max. 10 Minunten Onlinezeit pro Tag": Das sind pralle
> 28 Byte/Sekunde Datendurchsatz, also ca. 300 Bd.

Die Rechnung ist so nicht zulässig, denn es handelt sich um zwei
Beschränkungen Volumen und maximale Onlinezeit, die nicht die
Geschwindigkeit ergeben.

Kiel Mail Radio arbeitet mit dem Pactorverfahren, ich habe nicht
herausgefunden, mit welcher Version.

PACTOR-II ist in der Lage, bis zu 1200 Bit/s. zu übertragen. PACTOR-III
könnte bis zu bis zu 5200 Bit/s "bringen". Das noch sehr junge PACTOR IV
welches nach Herstellerangaben die Bandbreite nochmal um den Faktor 2
erhöhen kann.


Uwe Kloß

unread,
Jan 31, 2012, 1:18:14 AM1/31/12
to
Am 31.01.2012 02:08, schrieb Cornelia Schneider:
> Matthias Heuer <post...@mheuer.de> wrote in news:9oo97q...@mid.uni-
> berlin.de:
>
>> <http://www.kiel-radio.de/DE/Start_DE.htm>
>
> "6 MByte pro Jahr bei max. 10 Minunten Onlinezeit pro Tag": Das sind pralle
> 28 Byte/Sekunde Datendurchsatz, also ca. 300 Bd. Was ja noch nicht weiter
> schlimm wäre, ist halt Kurzwelle, und auf dem Wasser hat man meist Zeit.
> Aber die Volumenbeschränkung ist dann doch ein bissel illusorisch in
> heutigen Zeiten, selbst wenn man von e-mails nur ein paar Header
> runterlädt. Sind die irgendwo in den Achzigern stehengeblieben, als man ca.
> jede Woche mal eine Dreizeilen-e-mail erhielt?

Noch hübscher finde ich, daß man nirgends Preise findet. :-(
Oder hab' ich die irgendwo übersehen?
Kontoverbindung wollen sie aber haben.
D.h. umsonst (TM) isses nich!
--
Grüße,
Uwe

M. Handschuher

unread,
Jan 31, 2012, 1:46:07 AM1/31/12
to
On 30.01.2012 20:26, Matthias Heuer wrote:

> Nö, es geht auch mit Kurzwellengeräte, die für den Seefunk zugelassen
> sind

Ok, daran hab ich gar nicht mehr gedacht. Für einen Charterskipper wie
mich ist sowas recht weit weg (auch wenn ich's im Rahmen von GOC mal
gelernt habe).

Manfred

M. Handschuher

unread,
Jan 31, 2012, 1:46:58 AM1/31/12
to
On 31.01.2012 01:56, Cornelia Schneider wrote:

> Und, laut der Seite, eine serielle Schnittstelle am Computer, die es an
> halbwegs aktuellen Computern kaum noch gibt, jedenfalls nicht mehr
> serienmäßig.

Dafür gibt's für wenige Euro einen Konverter.

Manfred

Wolfgang Broeker

unread,
Jan 31, 2012, 2:13:01 AM1/31/12
to
Matthias Heuer schrieb:
> Nö, es geht auch mit Kurzwellengeräten, die für den Seefunk zugelassen
> sind ...

Die sind deutlich teurer als Amateurfunkgeräte und gebraucht
kaum zu erhalten. Einen guten Einstieg in solche Fragen gibt
es hier: <http://intermar-ev.de>

Gruß - Wolfgang



Ulrich G. Kliegis

unread,
Jan 31, 2012, 2:50:04 AM1/31/12
to
On Mon, 30 Jan 2012 09:23:50 +0100, Thomas Wildgruber
<excp...@web.de> wrote in de.rec.sport.segeln:

>
>nachdem ich es nun auch geschafft habe ein Iridium Satelitten-telefon an
>meinem Laptop anzuschließen um Wetterdaten herunter zu laden stellt sich
>nun auch noch die Frage nach der Möglichkeit E-Mails zu empfangen.

Beim Emailempfang solltest Du ein Programm wählen, bei dem Du
möglichst alle Parameter noch händisch im Griff behältst. Ich staune
über den Disput um das Anschauen von Headern: Das läßt doch jedes
erwachsene Mailprogramm, das POP und SMTP erlaubt, zu. Pegasus sollte
auch in Deiner Win-VM laufen. Jüngst wollte ich auf einem Smartphone
den vom Besitzer beklagten Mailempfangsproblemen abhelfen - und mußte
feststellen, daß die timeouts für POP und SMTP auf 20 Sekunden
festeingestellt sind (Android) - keine Möglichkeit bislang, die zu
modifizieren. Das geht also gar nicht - unterwegs, wenn ich, vor allem
auch im Ausland, mal per UMTS online bin, muß ich timeouts von bis zu
90 Sekunden einstellen. Die Zeit gilt für den Verbindungsaufbau zum
Server, meistens sind das kaskadierte Spamsperren, die Kommunikation
läuft flott.

Zum Datenvolumenumfang: Bringe Deinen Korrespondenzpartnern bei, daß
sie ihre Clients auf non-html ASCII only einstellen müssen, und halte
die Adresse möglichst geheim.
Beim DWD gibt es weitestgehend html-freie Textseiten, auf denen
wirklich nur Text steht.

Und nimm von allem technischen Geschraddel je mindestens ein Backup
mit, einschließlich Werkzeug, um jwd Systembackups etc. zu machen.
Bewahr CDs fernab von Seewasser auf - nichts löst die Schicht
schneller ab als jenes.

Iridium ist sicher der Platzhirsch, aber hast Du auch mal andere
angesehen, z.B. Thuraya? Gerade im Blick auf Datenverkehr gibt es
Alternativen.

http://www.satellitentelefon.org/ kennst Du sicher.

Und zumindest einen guten Kurzwellenempfänger mit dabei zu haben, ist
wohl nicht verkehrt. Nicht nur für Sprache, sondern auch, um z.B.
Wetterkarten als Fax zu empfangen. Es ist immer gut, zwei von einander
unabhängige, möglichst autonome Systeme zu haben.

Wobei ich sagen muß, daß mein Blauwasser-Wissen nicht direkt gewonnen
ist, sondern nur ne theoretische Halbkugel ist:).
Aber die rollt wenigstens nicht weg.

Übrigens stieß ich eben hier: http://www.esys.org/wetter/dwd.html auf
den Namen eines den Langzeit-Regs hier noch wohlbekannten drss-Regs.
"Spinnweben im Masttopp" ist unauslöschlich und unvergeßlich mit
seinem Namen verbunden :) - Der Link auf seine FU-Seite ist leider
platt.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jan 31, 2012, 3:01:16 AM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 07:46:58 +0100, "M. Handschuher" <k...@gmx.de>
wrote in de.rec.sport.segeln:

>
>Dafür gibt's für wenige Euro einen Konverter.

Oft Illusion. Viele alte Kommunikationsprogramme dekodieren das Signal
über die Pulslängen- und -pausenmessung an einer der
Handshake-Leitungen, d.h., sie greifen auf Hardwareebene auf eine der
Leitungen zu - die RSR 232-Schnittstelle ist dabei nur der physische
Weg in die Schraddelkiste. Und da bleibst Du mit den FTDI-Spielzeugen
stecken. Außerdem sind viele dieser alten Programme noch
"DOS-basiert" (hieß wohl mal "das passiert", wie "ship happens").
Versuch mal, das auf einem der neuen hintergrundbeleuchteten
Schminkspiegel zum Laufen zu bringen... :) Obwohl - wenn man so eine
Kiste mit DOS und nichts anderem fährt, ist sie wirklich schnell :)
Auch Win 3.11 oder 95 machen dann Freude ;)

In der Bucht gibt es andererseits massenhaft geeignetes Treibgut.
Besonders die Ruggedized-Versionen älterer Laptops könnten da
interessant sein, wenn man ihnen einen neuen Akku spendiert.

Gruß,
U.

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 31, 2012, 3:12:10 AM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 08:50:04 +0100, Ulrich G. Kliegis wrote:

>>nachdem ich es nun auch geschafft habe ein Iridium Satelitten-telefon an
>>meinem Laptop anzuschließen um Wetterdaten herunter zu laden stellt sich
>>nun auch noch die Frage nach der Möglichkeit E-Mails zu empfangen.
>
> [...] Ich staune
> über den Disput um das Anschauen von Headern: Das läßt doch jedes
> erwachsene Mailprogramm, das POP und SMTP erlaubt, zu.

AFAIK ist das Protollabhängig und ein Feature von IMAP

> [...]
> Zum Datenvolumenumfang: Bringe Deinen Korrespondenzpartnern bei, daß
> sie ihre Clients auf non-html ASCII only einstellen müssen, und halte
> die Adresse möglichst geheim.

Das ist schon so geregelt. Wir kommunizieren nur über einen Kontakt. Wer
eine E-Mail an uns schreiben muss, soll sie dort hin schicken und von da
wird sie an uns weitergeleitet.

> Und nimm von allem technischen Geschraddel je mindestens ein Backup
> mit, einschließlich Werkzeug, um jwd Systembackups etc. zu machen.
> Bewahr CDs fernab von Seewasser auf - nichts löst die Schicht
> schneller ab als jenes.

Wir haben zwei Notebooks mit drei Systemen. Die VM wird auf DVD gebrannt
und kann notfalls noch im anderen Notebook gestartet werden. Wir denken,
dass sollte reichen.

> Iridium ist sicher der Platzhirsch, aber hast Du auch mal andere
> angesehen, z.B. Thuraya? Gerade im Blick auf Datenverkehr gibt es
> Alternativen.

Zu spät, dass Iridium ist schon da.

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 31, 2012, 3:15:55 AM1/31/12
to
On Mon, 30 Jan 2012 17:39:57 +0100, HC Ahlmann wrote:

>> Sorry hab die Plattform vergessen. Nein eigentlich arbeiten wir mit Mac OS
>> 10.6.8. Ich habe aber auf einer VM auch noch einen Windows Client laufen
>> bei auch die Satellitenverbindung funktionsfähig ist. Ich werde mir den
>> Client mal anschauen.
>
> Bei MacOS versuche Eagle Mail von Bernd Fröhlich. An dem Programm ist
> quasi nichts dran, nicht mal ein Preisschild:
> <http://eaglesoft.de/eagle/eaglemail.html>

Danke, dass hört sich doch schon mal brauchbar an. Werd ich mir gleich
anschauen.

Bzgl. der Wahl eines Providers kannst du keine Empfehlung abgeben? Gibt es
da nichts in der Branche, was empfehlenswert ist? web.de, gmx.de oder
yahoo.de haben sicher nicht ein Augenmerk auf die Anforderungen von
Blauwasserseglern...

M. Handschuher

unread,
Jan 31, 2012, 4:42:06 AM1/31/12
to
On 31.01.2012 09:15, Thomas Wildgruber wrote:

> Bzgl. der Wahl eines Providers kannst du keine Empfehlung abgeben? Gibt es
> da nichts in der Branche, was empfehlenswert ist? web.de, gmx.de oder
> yahoo.de haben sicher nicht ein Augenmerk auf die Anforderungen von
> Blauwasserseglern...

Ich les immer web.de und gmx.de, als ob es nicht noch was anderes gäbe
:( . Das sind erstmal nur Freemailer. Richtige Provider wie T-Online,
1&1 usw. stellen auch Maildienste zur Verfügung. Ich hab meine Domain
bei all-inkl und weitgehenden Zugriff auf meine Mailkonfiguration (inkl.
jeder beliebigen Mailadresse innerhalb meiner Domain). Wobei all-inkl im
Gegensatz zu T-Offline und 1&1 keinen Einwahl-Zugang hat. Aber mit einem
Sat-Telefon ist es ja wie mit einem Handy, daß man sich erstmal beim
Netzbetreiber einwählt und sich dann weiterhangelt.

Bei geheimgehaltener Mailadresse gibt's sicher kein Problem mit Spam.
Ansonsten empfehle ich einen Mail-Provider, der grey-listing bietet. Das
ist z.Z. state-of-the-art.

Manfred

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 31, 2012, 5:14:40 AM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 10:42:06 +0100, M. Handschuher wrote:

> Ich les immer web.de und gmx.de, als ob es nicht noch was anderes gäbe
> :( . Das sind erstmal nur Freemailer. Richtige Provider wie T-Online,
> 1&1 usw. stellen auch Maildienste zur Verfügung. Ich hab meine Domain
> bei all-inkl und weitgehenden Zugriff auf meine Mailkonfiguration (inkl.
> jeder beliebigen Mailadresse innerhalb meiner Domain). Wobei all-inkl im
> Gegensatz zu T-Offline und 1&1 keinen Einwahl-Zugang hat. Aber mit einem
> Sat-Telefon ist es ja wie mit einem Handy, daß man sich erstmal beim
> Netzbetreiber einwählt und sich dann weiterhangelt.

Im Prinzip ist es mit einem Sat-Telefon wie bei einem DSL Zugang ohne
Router. Das Sat-Telefon fungiert als Modem und das Iridium Gateway als
Einwahlserver. Danach habe ich eine Internetverbindung wie bei der Telekom
auch. Also sollte in der Art der Verbindung kein signifikanter Unterschied
zu zB der Telekom bestehen.

Sicher habe ich hier erstmal nur Freemail Accounts als Beispiel gebracht
aber die waren auch nur beispielhaft. Natürlich gibt es noch andere E-Mail
Provider und so langsam habe ich den Eindruck, dass es speziell für
Satellitenverbindungen wohl keine speziellen Anbieter zu geben scheint.

Soweit ich jetzt die Technik von Iridium verstanden habe, wird da sowohl am
Internetgateway, wie auch im Client durch die Direkt Internet Software eine
Kompression der Daten vorgenommen, was wohl einen speziellen E-Mail
Accelerator überflüssig macht aber ich bezweifle, dass jeder Provider, der
ein paar Euro für seinen Dienst nimmt, auf die Bedürfnisse von low
bandwidth usern eingeht und die Kommunikation auf ein Minimum reduziert.

Gerade habe ich XGate gefunden, habe aber nur das Quick Start Manual
gelesen und da wird auch die Internetverbindung durch XGate aufgebaut. Das
müsste nicht sein und ob die anderen Wünsche (eigene Email Adresse etc)
dort erfüllt werden muss ich jetzt erstmal in der Demo herausfinden. Wobei
es auch nicht ganz billig ist aber wenn es die Anforderungen erfüllt, ist
es akzeptabel.

> Bei geheimgehaltener Mailadresse gibt's sicher kein Problem mit Spam.
> Ansonsten empfehle ich einen Mail-Provider, der grey-listing bietet. Das
> ist z.Z. state-of-the-art.

Bei normaler E-Mail Kommunikation ist das sicherlich state of the art aber
man muss schon wissen, welche Nachteile das hat. Graylistening funktioniert
idR dadurch, dass eine E-Mail von einem Sender erstmal *abgelehnt* wird und
auf den zweiten Verbindungsaufbau gewartet wird[1]

Der Gedanke, der dabei verfolgt wird liegt darin, dass Spam-Schleudern
eigentlich keine Statusmeldungen auswerten und ggf darauf reagieren,
Mail-Server hingegen tun das schon und versuchen die Mail ein weiteres mal
zuzustellen und diese wird dann vom Graylistening Filter akzeptiert.

Ein Horror Szenario für jede Satellitenverbindung!

[1] http://en.wikipedia.org/wiki/Greylisting

Thx & Bye Tom
--
"Ich weiß nicht, was der französische Staatspräsident Mitterand denkt, aber
ich denke dasselbe." (Helmut Kohl)

Uwe Kloß

unread,
Jan 31, 2012, 5:26:30 AM1/31/12
to
Sie geben an: 800 Bit/s, vermutlich ein Durchschnittswert.
Hat jemand 'ne Preisliste gefunden?
--
Grüße,
Uwe

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jan 31, 2012, 5:28:23 AM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 09:12:10 +0100, Thomas Wildgruber
<excp...@web.de> wrote in de.rec.sport.segeln:

>
>AFAIK ist das Protollabhängig und ein Feature von IMAP

Was aber nicht sagt, daß andere Protokolle das nicht auch zulassen.
Jede POP-Abholung beginnt ja zunächst mal mit dem Laden des Headers.
Ist aber schon off topic hier. Jedenfalls ging das mit POP schon
immer, und es ist ggf. recht praktisch, wenn z.B. eine Mail mit
20-MBit-Anhang die 300-Bd-Leitung stillzulegen droht... Immerhin soll
ja die Satellitenverbindung über die lange online-Zeit auch stabil
bleiben.

Gruß,
U.

Cornelia Schneider

unread,
Jan 31, 2012, 5:52:47 AM1/31/12
to
Matthias Heuer <post...@mheuer.de> wrote in news:9opesc...@mid.uni-
berlin.de:

> Die Rechnung ist so nicht zulässig, denn es handelt sich um zwei
> Beschränkungen Volumen und maximale Onlinezeit, die nicht die
> Geschwindigkeit ergeben.

Weiß ich. Ich hab einfach mal berechnet wie schnell die Verbindung maximal
sein darf damit man bei maximal erlaubter täglicher Übetragungszeit die
maximal erlaubte jährliche Datenmenge nicht überschreitet. Letzteres dürfte
im Interesse des Nutzers liegen damit er sich auch möglichst täglich
verbinden kann. (Was passiert übrigens wenn man die 6 MB pro Jahr
überschreitet? Blockiert Kiel Radio dann jede weitere Verbindung, oder
kriegt man dann eine zusätzliche Rechnung geschickt?)

Harald Maedl

unread,
Jan 31, 2012, 6:13:10 AM1/31/12
to
Cornelia Schneider wrote:
> Matthias Heuer wrote:

>> Nö, es geht auch mit Kurzwellengeräte, die für den Seefunk zugelassen
>> sind und entsprechenden Providern [1]...
> Und, laut der Seite, eine serielle Schnittstelle am Computer, die es an
> halbwegs aktuellen Computern kaum noch gibt, jedenfalls nicht mehr
> serienmäßig. USB war zwar immer schon ein höchst bescheidenes Interface,
> aber Kiel Radio sollte sich vielleicht doch mal updaten.

Hm, es gibt PCMCIA-Karten mit integrierter RS-232-Schnittstelle.

Cornelia Schneider

unread,
Jan 31, 2012, 6:47:51 AM1/31/12
to
Harald Maedl <harald...@gmx.de> wrote in news:310112.121310.d.r.s.s.127
@maedl-online.de:

> Hm, es gibt PCMCIA-Karten mit integrierter RS-232-Schnittstelle.

Ja. Aber erstens ist PCMCIA, bzw. PC Card, nicht mehr aktuell (ExpressCard
ist seit einigen Jahren der aktuelle Standard), und zweitens sind viele
Note/Netbooks heutzutage fast nur noch über USB zu erweitern. Ich
persönlich hab RS-232 immer gemocht und hasse USB, aber erklär das mal den
Herstellern.

HC Ahlmann

unread,
Jan 31, 2012, 6:47:56 AM1/31/12
to
Thomas Wildgruber <excp...@web.de> wrote:

> On Tue, 31 Jan 2012 10:42:06 +0100, M. Handschuher wrote:

> Im Prinzip ist es mit einem Sat-Telefon wie bei einem DSL Zugang ohne
> Router. Das Sat-Telefon fungiert als Modem und das Iridium Gateway als
> Einwahlserver. Danach habe ich eine Internetverbindung wie bei der Telekom
> auch. Also sollte in der Art der Verbindung kein signifikanter Unterschied
> zu zB der Telekom bestehen.

Wo ist dann das Problem? Du kannst doch mit dem schon erwähnten Eagle
Mail auf den Server gucken und nach Absender und Betreffzeile auswählen,
was heruntergeladen wird. Die nicht genehmen Mails bleiben auf dem
Server oder werden gelöscht, ihre Bodies strapazieren aber weder
Bandbreite noch Volumen der Satellitenverbindung.

> Bei normaler E-Mail Kommunikation ist das [Graylisting, HC] sicherlich
> state of the art aber man muss schon wissen, welche Nachteile das hat.
> Graylistening funktioniert idR dadurch, dass eine E-Mail von einem Sender
> erstmal *abgelehnt* wird und auf den zweiten Verbindungsaufbau gewartet
> wird[1]

> Ein Horror Szenario für jede Satellitenverbindung!
>
> [1] http://en.wikipedia.org/wiki/Greylisting

Greylisting belastet doch nicht die Satellitenverbindung, sondern findet
auf dem Festland zwischen Mail-Servern statt, oder habe ich die deutsche
Version missverstanden? <http://de.wikipedia.org/wiki/Greylisting>

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jan 31, 2012, 7:20:16 AM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 10:42:06 +0100, "M. Handschuher" <k...@gmx.de>
wrote in de.rec.sport.segeln:

>
>Ich les immer web.de und gmx.de, als ob es nicht noch was anderes gäbe
>:( .

So isses. Gerade für ein solches Unterfangen ist ein eigener Server
(auf dem man dann noch einiges mehr machen kann) doch nun wirklich
kein großes Unterfangen. Aber viele Leute haben da noch
Berührungsängste. Wobei "eigener Server" nicht bedeutet, daß man da
eine 24/7/31/12 Maschine zu Hause laufen hat, sondern man mietet von
einem der besseren Anbieter entweder eine ganze Maschine oder einen
oder mehrere Accounts darauf. Goldwert. Trotzdem für kleines Geld zu
bekommen.

Um es on topic zu bringen: Im Sommer lege ich mir da
Wettersattelitenbilder drauf, die ich hier zu Hause über Eumetsat
aufnehme. Kann ich leider Dritten nicht allgemein anbieten, nicht mal
im kleinen Kreis, weil das gegen die Eumetsat-Bestimmungen verstoßen
würde (Für Amateure ist der Empfang nahezu kostenlos).

Aber das bringt mich noch auf den Gedanken, auf den überall auf der
Welt möglichen Empfang der umlaufenden Wettersatelliten hinzuweisen,

www.satsignal.net, dort unter satsignal nachsehen, Stichwort NOAA,


bietet dazu einen schönen Einstieg.


Gruß,
U.
.

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 31, 2012, 7:58:30 AM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 12:47:56 +0100, HC Ahlmann wrote:

> [...]Du kannst doch mit dem schon erwähnten Eagle
> Mail auf den Server gucken und nach Absender und Betreffzeile auswählen,
> was heruntergeladen wird.

Den schau ich mir sicherlich noch an, keine Frage. Ich habe jetzt aber eine
Software (XGate) gefunden, welche sich auf solche Anwendungen spezialisiert
hat[1] und die bringen auch einen MUA (E-Mail Client) ins Spiel, nämlich
iScribe[2]. Mal schauen was die in der Gegenüberstellungen unterscheidet.

Was aber XGate ins Spiel gebracht hat (und ich jetzt nicht genau weiß,
welche Komponente das bewirkt) ist ein gleichzeitiger up- und download von
E-Mails um die duplexfähigkeit der Verbindung vollständig auszureizen. Das
brächte natürlich schon noch was.

Des Weiteren werden durch XGate zu versendenden Daten noch komprimiert (in
beide Richtungen), was aber vermutlich nicht erforderlich ist, denn das
Iridium Gateway und die Direct Internet Software von Iriudium das auch
schon machen. Eine weitere Komprimierung ist dann nur noch mit erhöhtem
Aufwand möglich und bringt auch nur noch ein paar Prozentpunkte.

Ich bin noch nicht recht dahinter gestiegen, was alles von XGate
abgewickelt wird, dass muss ich mir auch erst mal in Ruhe durchlesen.
Billig ist das ganze auch nicht wirklich (80 USD / Quartal). Aber mal
schauen.

[1] http://www.globalmarinenet.net/xgate_iridium_9555_data_email_mac.php
[2] http://www.memecode.com/scribe.php

> Die nicht genehmen Mails bleiben auf dem
> Server oder werden gelöscht, ihre Bodies strapazieren aber weder
> Bandbreite noch Volumen der Satellitenverbindung.

Ich habe gerade in einer Maiservergruppe nachgefragt und die meinen, dass
ein POP3 Server das Top-Kommando (welches für den selektiven Download der
Header zuständig ist) implementiert sein *kann* aber nicht muss. Demnach
hängt es auch noch vom Service Provider ab ob deren POP das kann aber das
lässt sich ja simple durch einen Versuch feststellen und bei einem
kostenpflichtigen Account, sollte der Support Auskunft geben können.

>> Ein Horror Szenario für jede Satellitenverbindung!
>>
>> [1] http://en.wikipedia.org/wiki/Greylisting
>
> Greylisting belastet doch nicht die Satellitenverbindung, sondern findet
> auf dem Festland zwischen Mail-Servern statt, oder habe ich die deutsche
> Version missverstanden? <http://de.wikipedia.org/wiki/Greylisting>

Nein, du hast das schon richtig verstanden. Ich bin auch erst nach dem
Posten drauf gekommen, dass ich ja keinen Mailserver hinter der
Satellitenverbindung betreibe. Demnach passt das schon, die Server können
sich untereinander unterhalten solange sie wollen und was sich auch nicht
auf den Client auswirkt.

Thx & Bye Tom
--
"Wie menschlich Menschen sind, zeigt ihr Umgang mit der Muttersprache"
(Friedrich Schiller)

Alexander Stielau

unread,
Jan 31, 2012, 9:42:31 AM1/31/12
to
Am Tue, 31 Jan 2012 10:42:06 +0100 schrieb M. Handschuher:
> Ansonsten empfehle ich einen Mail-Provider, der grey-listing bietet. Das
> ist z.Z. state-of-the-art.

Greylisting ist eine total asoziale Art, ein für legitime Benutzer nicht
bestehendes Problem auf genau diese abzuwälzen.

Aleks

Alexander Stielau

unread,
Jan 31, 2012, 9:48:14 AM1/31/12
to
Am Tue, 31 Jan 2012 13:58:30 +0100 schrieb Thomas Wildgruber:
>> Greylisting belastet doch nicht die Satellitenverbindung, sondern findet
>> auf dem Festland zwischen Mail-Servern statt, oder habe ich die deutsche
>> Version missverstanden? <http://de.wikipedia.org/wiki/Greylisting>
>
> Nein, du hast das schon richtig verstanden. Ich bin auch erst nach dem
> Posten drauf gekommen, dass ich ja keinen Mailserver hinter der
> Satellitenverbindung betreibe. Demnach passt das schon, die Server können
> sich untereinander unterhalten solange sie wollen und was sich auch nicht
> auf den Client auswirkt.

Nicht ganz, bzw. kommt das drauf an, ob Du ein SMTP-Relay verwendest,
oder direkt beim Zielsystem einliefern willst.
Im ersten Fall ist es egal, dein Provider wäre beknackt, das auch für
eigene, authentifizierte User zu implementieren (aber auch das gibts
leider).

Im zweiten Fall kannst Du Deine Mail eben nicht an den greylistenden
Mailserver ausliefern, weil dieser sagt: Komm in 5 Minuten noch mal.
Dein System queued diese Mail also, und bei der nächsten Verbindung geht
das von vorne los.

Cornelia Schneider

unread,
Jan 31, 2012, 10:02:57 AM1/31/12
to
Alexander Stielau <al...@oerks.de> wrote in
news:slrnjifven...@gnargl.oerks.de:

> Greylisting ist eine total asoziale Art, ein für legitime Benutzer nicht
> bestehendes Problem auf genau diese abzuwälzen.

So was ähnliches lag mir auf der Zunge. Greylisting ist grober Unfug.

Thomas Wildgruber

unread,
Jan 31, 2012, 10:28:07 AM1/31/12
to
On 31 Jan 2012 15:02:57 GMT, Cornelia Schneider wrote:

>> Greylisting ist eine total asoziale Art, ein für legitime Benutzer nicht
>> bestehendes Problem auf genau diese abzuwälzen.
>
> So was ähnliches lag mir auf der Zunge. Greylisting ist grober Unfug.

Ich finde das gar nicht so schlecht, weil es ja letztlich transparent für
die Benutzer abläuft. Man merkt nichts, außer das die erste E-Mail etwas
länger dauert und wenn jeder MTA sauber eingestellt ist, wird er die Mail
auch innerhalb ein paar Minuten erneut versenden.

Das letztlich irgendetwas gegen die ganzen Spamschleudern getan werden
muss, scheint von allen akzeptiert zu werden und wenn ich da an die ersten
Ideen denke, wie zB den SPF Record im DNS (relativ teuer und langwierig in
der Umsetzung, häufig totaler lock down der Verbindung) oder auch nur das
dämliche Abrufen von Blacklisten (häufig false positiv Erkennungen), ist
das Graylistening eigentlich eine recht humane Art.

Tobias Crefeld

unread,
Jan 31, 2012, 4:01:00 PM1/31/12
to
Thomas Wildgruber meinte:

[Iridium]
> Unsere normalen E-Mail Accounts eignen sich dafür wegen der geringen
> Bandbreite wenig, auch neue Web-Mail Accounts scheinen mir unbrauchbar
> zu sein. Gibt es Anbieter von E-Mail Accounts, welche speziell auf die
> Bedürfnisse von Langzeit Seglern ausgelegt sind?

Soweit ich weiß, hat Iridium auch eigene Email-Accounts, die man mit einer
(Art?) SMS verknüpfen kann.
Ansonsten sind aber die großen Emails Dein Hauptproblem. Manche Provider
bieten eine serverbasierte Vorverarbeitung an, um zumindest Bilddateien zu
verkleinern, aber das liegt immer noch weit über dem, was mit 9600 bps
akzeptabel ist.

> Angeblich soll IMAP schon einen Blick in das Postfach möglich machen,
> bevor man die Mail herunter lädt.

Das geht im Prinzip auch mit POP3. Eigentlich bevorzuge ich IMAP, aber bei
schmalbandigen Anbindungen bleibe ich bei POP3, weil der weniger Traffic
hinsichtlich Synchronisation produziert.

> Der Provider sollte sich natürlich
> zurückhalten Mails in eigner Sache zu versenden etc.

Wenn Du keinen Freemail-Account benutzt, bekommst Du in der Regel kein
Werbepost.
Es gibt sicher auch andere Anbieter, die das können, aber bei df.eu
bekommst Du Email-Accounts, die eingehende Mail sehr weitreichend filtern
können. Du kannst zum Beispiel zu große Emails an ein anderes Konto
weiterleiten, mit einem Hinweis beantworten lassen und/oder löschen.

Die andere Frage ist, ob leitungsgebundene Zugänge wie die von Iridium auf
Dauer wirklich befriedigende Stabilität bieten und nicht zuviel Zeit für
häufigen Wiederaufbau der Leitung verloren geht. Bei Telefonaten geht es
nicht anders, aber für DFÜ ist das ungünstig.

Ich habe keinen aktuellen Marktüberblick, aber es gibt Satellitensysteme
für reinen Datentransfer, die paketorientiert arbeiten. Solange die nicht
Bestandteil des GMDSS sind, braucht man dafür auch kein Betriebszeugnis,
o.ä.. Vermutlich gibt es die nur für geostationäre Satelliten, also kein
Empfang auf hohen Breitengraden.

Nachdem auf See jedes System eine feste Außenantenne haben sollte, kommst
Du um ne weitere Investition eh nicht herum - die Iridium-Handhelds haben
da das Handicap, dass es keine "intelligenten" Außengeräte gibt, sondern
nur reine Außenantennen, die über so ne Art "docking station"
angeschlossen werden. Somit muss HF durch Kabel transportiert werden und
das ist bei microwave mit hohen Verlusten verbunden.

--
Gruss,
Tobias.

Cornelia Schneider

unread,
Jan 31, 2012, 4:12:09 PM1/31/12
to
Thomas Wildgruber <excp...@web.de> wrote in news:17s141a21afib
$.d...@prontosystems.org:

> Ich finde das gar nicht so schlecht, weil es ja letztlich transparent für
> die Benutzer abläuft. Man merkt nichts, auáer das die erste E-Mail etwas
> länger dauert und wenn jeder MTA sauber eingestellt ist, wird er die Mail
> auch innerhalb ein paar Minuten erneut versenden.

Erstens trifft das oft genug nicht zu. Zweitens sprachen Aleks und ich
nicht davon, sondern davon daß Greylisting nichts effizientes gegen Spam
ausrichtet aber ehrliche Absender bestraft.

Alexander Stielau

unread,
Jan 31, 2012, 4:51:50 PM1/31/12
to
Am Tue, 31 Jan 2012 16:28:07 +0100 schrieb Thomas Wildgruber:
>>> Greylisting ist eine total asoziale Art, ein für legitime Benutzer nicht
>>> bestehendes Problem auf genau diese abzuwälzen.
>>
>> So was ähnliches lag mir auf der Zunge. Greylisting ist grober Unfug.
>
> Ich finde das gar nicht so schlecht, weil es ja letztlich transparent für
> die Benutzer abläuft. Man merkt nichts, außer das die erste E-Mail etwas
> länger dauert und wenn jeder MTA sauber eingestellt ist, wird er die Mail
> auch innerhalb ein paar Minuten erneut versenden.

Sorry, ich betreibe ein paar größere Mailsysteme, und ich muß den
vorerst abgelehnten Kram spoolen (ja, das ist erheblich) und mir von
Leuten, die rege Mailinglisten nutzen, ständig sagen
lassen, daß die entsprechenden Mailserver nicht aus den Strümpfen kommen.

Leider ist es ja auch mit einmal warten nicht getan, sondern die
Einträge mendeln sich wieder raus, d.h., Du bekommst z.B. auf einer
Mailingliste total verrückte und vor allem unterschiedliche
Maillaufzeiten. Damit sind dann Antworten bei manchen Lesern auch mal früher
da als die Fragen, und es gibt (wie hier :-) ) Meta-Threads dazu.

> Das letztlich irgendetwas gegen die ganzen Spamschleudern getan werden
> muss, scheint von allen akzeptiert zu werden und wenn ich da an die ersten
> Ideen denke, wie zB den SPF Record im DNS (relativ teuer und langwierig in
> der Umsetzung, häufig totaler lock down der Verbindung) oder auch nur das
> dämliche Abrufen von Blacklisten (häufig false positiv Erkennungen), ist
> das Graylistening eigentlich eine recht humane Art.

Naja. Idiotische Implementierungen gibts immer, dafür kann die Idee nix.
Aber bei Greylisting ist schon der Ansatz kaputt.

Aber das ist, ot - ich sag da mal (hier) nix mehr zu.
Aleks

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jan 31, 2012, 6:36:14 PM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 12:13:10 +0100, Harald Maedl <harald...@gmx.de>
wrote in de.rec.sport.segeln:

>
>Hm, es gibt PCMCIA-Karten mit integrierter RS-232-Schnittstelle.

Moderne Notebooks haben aber oft auch keine PCNBND-Schnittstelle mehr.
Und nu? Und die schnuggeligen Netbooks schon gar nicht. Aber bald
gibt es USB-Interfaces, über die android-Schnitten mit der Außenwelt
können. Dann wird es mal wieder spannend.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jan 31, 2012, 6:44:43 PM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 13:58:30 +0100, Thomas Wildgruber
<excp...@web.de> wrote in de.rec.sport.segeln:

>
>Was aber XGate ins Spiel gebracht hat (und ich jetzt nicht genau weiß,
>welche Komponente das bewirkt) ist ein gleichzeitiger up- und download von
>E-Mails um die duplexfähigkeit der Verbindung vollständig auszureizen. Das
>brächte natürlich schon noch was.

Vielleicht möchtest Du Deinem Entscheidungsfinder doch noch eine
Alternative vorschlagen:
http://thuraya.com/products/data/thuraya-IP

Soweit ich weiß, kann man die Geräte auch leihen / leasen.

Alternative Datenraten sind nun aber wirklich nach Dosenbier (da isses
wieder!) und geschnittenem Brot die drittälteste Erfindung der
Neuzeit.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jan 31, 2012, 6:50:04 PM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 14:48:14 +0000 (UTC), Alexander Stielau
<al...@oerks.de> wrote in de.rec.sport.segeln:

>
>Im zweiten Fall kannst Du Deine Mail eben nicht an den greylistenden
>Mailserver ausliefern, weil dieser sagt: Komm in 5 Minuten noch mal.
>Dein System queued diese Mail also, und bei der nächsten Verbindung geht
>das von vorne los.


Eine dieser Greylists wurde von einem älteren Ehepaar in Australien
betrieben, die mit dem Geschäftsmodell Weltverbesserung aufgebrochen
waren. Und sie hatten weltweit viele, viele Nutzer. Sogar deutsche
Behörden. Deren Mailserver wiesen dann Mails greygelisteter Server
(und auf diese Liste kommt man ohne Hemmnis, runter praktisch nie) mit
sinnvollen Hinweis "server does not like recipient" zurück. Besagtes
Seniorenpaar hatte dann die Lust an grauen Listen verloren, das System
lebte aber weiter. Und wurde immer böser. Vor einigen Monaten hat dann
irgendjemand da den Stecker gezogen. Ist nun aber wirklich alles
föllich offdopik hier.

Gruß,
U.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Jan 31, 2012, 6:51:58 PM1/31/12
to
On Tue, 31 Jan 2012 16:28:07 +0100, Thomas Wildgruber
<excp...@web.de> wrote in de.rec.sport.segeln:

>Graylistening

Wer hört da wem zu? Graue Haare hab ich auch. hmm?

Gruß,
U.

M. Handschuher

unread,
Feb 1, 2012, 1:07:00 AM2/1/12
to
On 31.01.2012 13:58, Thomas Wildgruber wrote:

> welche Komponente das bewirkt) ist ein gleichzeitiger up- und download von
> E-Mails um die duplexfähigkeit der Verbindung vollständig auszureizen. Das
> brächte natürlich schon noch was.

Vorausgesetzt die Verbindung wird nach Zeit und nicht nach Volumen
abgerechnet.

Manfred

M. Handschuher

unread,
Feb 1, 2012, 1:11:08 AM2/1/12
to
On 31.01.2012 16:02, Cornelia Schneider wrote:

> Greylisting ist grober Unfug.

Erklärst Du mir bitte, wieso? Es geht doch nur darum, die Annahme
erstmal zu verweigern und Mails erst beim 2. Zustellversuch zu
akzeptieren. Wobei das ganze auch nur beim 1. Mal stattfindet, d.h. wenn
ein Absender bekannt ist, dann passiert das nicht mehr. Wo also ist das
Problem?

Bei mir ist das Spamaufkommen durch eingeschaltetes Greylisting um > 90%
zurückgegangen. Und ich weiß auch, daß z.B. die Denic Greylisting
einsetzt (mit demselben Effekt).

Manfred

M. Handschuher

unread,
Feb 1, 2012, 1:13:24 AM2/1/12
to
On 31.01.2012 22:12, Cornelia Schneider wrote:

> Zweitens sprachen Aleks und ich nicht davon, sondern davon daß
> Greylisting nichts effizientes gegen Spam ausrichtet

Du kannst sicher erklären, woher Du diese Aussage hast. Ich (und nicht
nur ich) habe nämlich durchaus andere Erfahrungen gemacht.

Manfred

Peter Köhlmann

unread,
Feb 1, 2012, 1:59:55 AM2/1/12
to
So funktioniert Greylisting aber nicht.
Whitelists und Blacklists /können/ so laufen (müssen es auch nicht), aber
Greylisting *nicht*

Harald Maedl

unread,
Feb 1, 2012, 3:24:35 AM2/1/12
to
Ulrich G. Kliegis wrote:
> Harald Maedl wrote:
>>
>>Hm, es gibt PCMCIA-Karten mit integrierter RS-232-Schnittstelle.
> Moderne Notebooks haben aber oft auch keine PCNBND-Schnittstelle mehr.

Wer momentan noch den neuesten Schleppi mit ins Boot nimmt, ist selbst
schuld. Eine alte Krücke, Hauptsache lange Akkulaufzeit, mit einem
abgemagerten Unix reicht völlig. Und weil wir gerade bei modern sind: am
liebsten wären mir persönlich Geräte mit Hybridlaufwerken, z.B.
DDR-SDRAM, die momentan noch einfach zu teuer sind.

> Und nu? Und die schnuggeligen Netbooks schon gar nicht. Aber bald
> gibt es USB-Interfaces, über die android-Schnitten mit der Außenwelt
> können. Dann wird es mal wieder spannend.

Sie sollten vor allem schwimmfähig sein, damit man nach dem Kentern noch
eine letzte Runde daddeln kann... BTW, wann braucht man am dringendsten
ein Sat-Telefon? Doch dann, wenn es kritisch geworden ist. Nur dann ist
das Teil gem Murphy nass geworden und nutzlos. Wenn überhaupt, dann gibt
es zu saftigen Preisen IP65. IP68 habe ich noch nicht gesehen.

Thomas Wildgruber

unread,
Feb 1, 2012, 4:03:47 AM2/1/12
to
On 31 Jan 2012 21:01:00 +0000, Tobias Crefeld wrote:

> Thomas Wildgruber meinte:

> [Mail Account via Satellit]
> Soweit ich weiß, hat Iridium auch eigene Email-Accounts, die man mit einer
> (Art?) SMS verknüpfen kann.

Mir war auch so, dass mal gelesen zu haben aber ich habe nichts mehr dazu
gefunden.

> Ansonsten sind aber die großen Emails Dein Hauptproblem. Manche Provider
> bieten eine serverbasierte Vorverarbeitung an, um zumindest Bilddateien zu
> verkleinern, aber das liegt immer noch weit über dem, was mit 9600 bps
> akzeptabel ist.

Große Mails und binäre Anhänge betrachten wir eher als Ausnahme. Die Regel
werden kurze und knappe (Plain-) Textnachrichten sein, wo kurze
Statusmeldungen vom Boot oder wichtige Infos von Zuhause durchgegeben
werden.

>> Angeblich soll IMAP schon einen Blick in das Postfach möglich machen,
>> bevor man die Mail herunter lädt.
>
> Das geht im Prinzip auch mit POP3. Eigentlich bevorzuge ich IMAP, aber bei
> schmalbandigen Anbindungen bleibe ich bei POP3, weil der weniger Traffic
> hinsichtlich Synchronisation produziert.

Ah okay. Ich habe mittlerweile ein paar Provider gefunden, welche speziell
für maritime Anwendungen Lösungen anbieten aber billig sind die nicht.

> [...]
> Die andere Frage ist, ob leitungsgebundene Zugänge wie die von Iridium auf
> Dauer wirklich befriedigende Stabilität bieten und nicht zuviel Zeit für
> häufigen Wiederaufbau der Leitung verloren geht. Bei Telefonaten geht es
> nicht anders, aber für DFÜ ist das ungünstig.

Ich weiß nicht, wie es auf See ausschaut aber hier beim Testen in der Stadt
war die Anbindung schon wackelig. Wir haben aber keinen freien Blick zum
Horizont und ich denke dass es draußen schon besser wird.

> Ich habe keinen aktuellen Marktüberblick, aber es gibt Satellitensysteme
> für reinen Datentransfer, die paketorientiert arbeiten. Solange die nicht
> Bestandteil des GMDSS sind, braucht man dafür auch kein Betriebszeugnis,
> o.ä.. Vermutlich gibt es die nur für geostationäre Satelliten, also kein
> Empfang auf hohen Breitengraden.

Bei Iridium soll es umgekehrt sein, die verlieren angeblich mit zunehmender
Nähe zum Äquator an Leistung. Aber das habe ich nur so aufgeschnappt in den
unzähligen Webseiten, welche ich zu diesem Thema in letzter Zeit gelesen
habe.

Wir brauchen halt ab und an mal ein aktuelles Grib-File und ein paar
E-Mails. Ein anderes System jetzt aufs geradewohl anzuschaffen wird wohl
nicht in Frage kommen. Wir werden sehen, wie sich das System auf dem
Atlantik.

> Nachdem auf See jedes System eine feste Außenantenne haben sollte, kommst
> Du um ne weitere Investition eh nicht herum - die Iridium-Handhelds haben
> da das Handicap, dass es keine "intelligenten" Außengeräte gibt, sondern
> nur reine Außenantennen, die über so ne Art "docking station"
> angeschlossen werden. Somit muss HF durch Kabel transportiert werden und
> das ist bei microwave mit hohen Verlusten verbunden.

Dann wird es so laufen wie bei unserer Testerei jetzt auch; einer steht wie
die Freiheitsstatue mit dem telefon da und der andere mit dem Laptop
daneben ;-)

Thx & Bye Tom

Cornelia Schneider

unread,
Feb 1, 2012, 7:31:42 AM2/1/12
to
"M. Handschuher" <k...@gmx.de> wrote in news:9os3b...@mid.individual.net:

> Erklärst Du mir bitte, wieso?

Siehe Aleks' detaillierte Erklärung von gestern. Kurz formuliert:
Nichspammer werden duch Greylisting by default bestraft, Spammer aber kaum
behindert.

Cornelia Schneider

unread,
Feb 1, 2012, 7:34:48 AM2/1/12
to
Harald Maedl <harald...@gmx.de> wrote in news:010212.092435.d.r.s.s.128
@maedl-online.de:

> Wer momentan noch den neuesten Schleppi mit ins Boot nimmt, ist selbst
> schuld. Eine alte Krücke, Hauptsache lange Akkulaufzeit, mit einem
> abgemagerten Unix reicht völlig.

Irgendwann gibt's die aber auch nicht mehr am Markt. RS-232 ist schon seit
über 10 Jahren de facto durch USB abgelöst,ist das denn so viel verlangt
daß sich Leuts wie Kiel Radio dem mal langsam anpassen?

Cornelia Schneider

unread,
Feb 1, 2012, 7:39:30 AM2/1/12
to
"M. Handschuher" <k...@gmx.de> wrote in news:9os3g...@mid.individual.net:

> Du kannst sicher erklären, woher Du diese Aussage hast. Ich (und nicht
> nur ich) habe nämlich durchaus andere Erfahrungen gemacht.

Mir sind zig mal legitime (und durchaus wichtige) mails zurückgekommen die
ein Server greygelistet hat, und ich stehe damit weiß Gott nicht alleine
da. Übrigens haben nach nem Jahr oder so besagte Server oft das Greylisting
aufgegeben, weil es nichts gegen das Spamaufkommen gebracht hat.

M. Handschuher

unread,
Feb 1, 2012, 11:03:20 AM2/1/12
to
On 01.02.2012 13:31, Cornelia Schneider wrote:

> Spammer aber kaum behindert.

Dem stehen meine persönlichen Erfahrungen, die eines Bekannten sowie die
der Denic entgegen (von von denen weiß ich es quasi aus erster Hand!).
Wie gesagt: mindestens 90%!

Manfred

Harald Maedl

unread,
Feb 1, 2012, 11:22:31 AM2/1/12
to
Cornelia Schneider wrote:
> Harald Maedl wrote:

>> Wer momentan noch den neuesten Schleppi mit ins Boot nimmt, ist selbst
>> schuld. Eine alte Krücke, Hauptsache lange Akkulaufzeit, mit einem
>> abgemagerten Unix reicht völlig.
> Irgendwann gibt's die aber auch nicht mehr am Markt. RS-232 ist schon seit
> über 10 Jahren de facto durch USB abgelöst,ist das denn so viel verlangt
> daß sich Leuts wie Kiel Radio dem mal langsam anpassen?

Ich habe selbst noch einige Geräte am Laufen, die seriellen Anschluss
benötigen. Die seriell/$$$-Adapter haben generell ein Problem, nämlich
dass sie nur selten bei jedem Gerät funktionieren. Eine popelige RS-
232-Schnittstelle am Schleppi ist wirklich nicht zu viel verlangt, zumal
diese gerade in Gewerbe und Industrie noch vielfach im Dauereinsatz
sind.

Cornelia Schneider

unread,
Feb 1, 2012, 11:48:08 AM2/1/12
to
Harald Maedl <harald...@gmx.de> wrote in news:010212.172231.d.r.s.s.129
@maedl-online.de:

> Eine popelige RS-
> 232-Schnittstelle am Schleppi ist wirklich nicht zu viel verlangt, zumal
> diese gerade in Gewerbe und Industrie noch vielfach im Dauereinsatz
> sind.

Ich bin ja ganz deiner Meinung. Die Hersteller aber leider nicht.

Tobias Crefeld

unread,
Jan 31, 2012, 4:47:00 PM1/31/12
to
M. Handschuher meinte:

> Wobei all-inkl im
> Gegensatz zu T-Offline und 1&1 keinen Einwahl-Zugang hat. Aber mit einem
> Sat-Telefon ist es ja wie mit einem Handy, daß man sich erstmal beim
> Netzbetreiber einwählt und sich dann weiterhangelt.

Grundsätzlich arbeiten zumindest die Iridium-Handhelds tatsächlich nur als
Modem und mit genügend Geld (für Testverbindungen) und Nerven könnte man
vermutlich sogar seinen für diese Art der Kommunikation ideal geeigneten
Fido-Account gut weiterverwenden.
Die meisten werden aber den Einwahlserver von Iridium verwenden. Erstens,
weil es unterstützt wird und zweitens, weil damit Online-Kompression
sicher möglich ist. Bei reinen Text-Emails ein relevanter Vorteil - für
Pics, vorgepackte Dateiarchive, etc. natürlich nicht. Bei anderen
Einwahlservern kann eine kompatible Kompression (und Fehlerkorrektur)
vorhanden sein, muss es aber nicht.
Außerdem soll es beim Iridium-Server Einwahlnummern geben, die ohne
Authentifikation arbeiten, was die Einwahl deutlich beschleunigt. Bei
anderen Providern geht das mangels alternativer Zugangskontrollmöglichkeit
nicht. Gerade bei schwachen Verbindungen durch Seegang, ungünstiger
Montage, Interferenz oder temporär schlechter Satellitenabdeckung ist das
schon recht hilfreich.

> Bei geheimgehaltener Mailadresse gibt's sicher kein Problem mit Spam.
> Ansonsten empfehle ich einen Mail-Provider, der grey-listing bietet. Das
> ist z.Z. state-of-the-art.

Riskierst halt, dass die "Direktzusteller", also die ohne (trusted)
mailrelay rausfallen.
Andererseits sind die eh auf stetig mehr verlorenenem Posten und welche
Emailzustellung ist schon sicher...
--
Gruss,
Tobias.

Cornelia Schneider

unread,
Feb 1, 2012, 6:24:43 PM2/1/12
to
On 01 Feb 2012 12:39:30 GMT, in de.rec.sport.segeln Cornelia Schneider
<cschn...@pccsxb.com> wrote:

>Mir sind zig mal legitime (und durchaus wichtige) mails zurückgekommen die
>ein Server greygelistet hat, und ich stehe damit weiß Gott nicht alleine
>da. Übrigens haben nach nem Jahr oder so besagte Server oft das Greylisting
>aufgegeben, weil es nichts gegen das Spamaufkommen gebracht hat.

E.g. <http://articles.marco.org/238>

Cornelia

Tobias Crefeld

unread,
Feb 1, 2012, 6:02:00 PM2/1/12
to
Thomas Wildgruber meinte:
> On 31 Jan 2012 21:01:00 +0000, Tobias Crefeld wrote:

> Große Mails und binäre Anhänge betrachten wir eher als Ausnahme. Die
> Regel werden kurze und knappe (Plain-) Textnachrichten sein, wo kurze
> Statusmeldungen vom Boot oder wichtige Infos von Zuhause durchgegeben
> werden.

Wenn das mal über längere Zeit hinhaut. Die Begeisterung der Landratten am
Support verliert sich meist rasch. Da automatisiere ich lieber.

> Ich weiß nicht, wie es auf See ausschaut aber hier beim Testen in der
> Stadt war die Anbindung schon wackelig. Wir haben aber keinen freien
> Blick zum Horizont und ich denke dass es draußen schon besser wird.

Weiterer Horizont auf offenem Meer spricht für bessere Verbindung. Die
Schaukelei und geringe Höhe über Null reduziert den Horizont wieder.


>> Ich habe keinen aktuellen Marktüberblick, aber es gibt
>> Satellitensysteme für reinen Datentransfer, die paketorientiert
>> arbeiten. Solange die nicht Bestandteil des GMDSS sind, braucht man
>> dafür auch kein Betriebszeugnis, o.ä.. Vermutlich gibt es die nur für
>> geostationäre Satelliten, also kein Empfang auf hohen Breitengraden.

> Bei Iridium soll es umgekehrt sein, die verlieren angeblich mit
> zunehmender Nähe zum Äquator an Leistung. Aber das habe ich nur so
> aufgeschnappt in den unzähligen Webseiten, welche ich zu diesem Thema in
> letzter Zeit gelesen habe.

Habe ich noch nicht gehört und selbst habe ich nur sehr wenig damit
gearbeitet und insofern keine umfassenden Vergleiche parat.
Rein technisch kann ich mir das kaum vorstellen, aber natürlich sind ins
den niedrigeren Breiten im Mittel mehr Kunden und da kann es schon mal eng
werden im Äther.


>> Nachdem auf See jedes System eine feste Außenantenne haben sollte,
>> kommst Du um ne weitere Investition eh nicht herum - die
[..]

> Dann wird es so laufen wie bei unserer Testerei jetzt auch; einer steht
> wie die Freiheitsstatue mit dem telefon da und der andere mit dem Laptop
> daneben ;-)

Tja, das funktioniert bei Flaute oder auf ner 30m-Yacht, sonst nicht.

Normale Laptops sind eh nicht für dauerhaften Betrieb auf See geeignet.
Wenn sich ne dauerhafte Investition in Toughbook oder Fieldworks-Equipment
nicht lohnt, würde ich auf eines dieser neumodernen Netbooks aus Fernost
setzen. Von Samsung gibts eins für unter 300 EUR inkl. Märchensteuer.
Läuft einwandfrei unter Win7 und Suse-Linux. Kleine Spritzer kann das ab
und ansonsten ist im worst-case der (Total-)Schaden ein kleiner. Ist auch
deutlich stromsparender als die üblichen Notebooks.

Ich würde mir auf alle Fälle noch eine solide Alternative als Quelle für
den Empfang einer Wettervorhersage aufbauen. Navtex wirft zumindest
etliche hundert nm weit und darüber hinaus ist ein KW-Empfänger, möglichst
mit festinstallierter Antenne noch immer der preisgünstigste Weg, an
Wettermeldungen zu kommen, wenn einem Sat zu teuer ist.
Auf See hatte das Message-System von Iridium noch immer am besten
funktioniert, Telefonate waren eher Glückssache und dementsprechend haben
die meisten Vereinkollegen das mit den seriellen connects außerhalb von
geschützten Gewässern rasch wieder aufgegeben.
--
Gruss,
Tobias.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 3, 2012, 3:10:10 AM2/3/12
to
On 01 Feb 2012 23:02:00 +0000, tc-...@myway.de (Tobias Crefeld) wrote
in de.rec.sport.segeln:

>> Bei Iridium soll es umgekehrt sein, die verlieren angeblich mit
>> zunehmender Nähe zum Äquator an Leistung. Aber das habe ich nur so
>> aufgeschnappt in den unzähligen Webseiten, welche ich zu diesem Thema in
>> letzter Zeit gelesen habe.
>
>Habe ich noch nicht gehört und selbst habe ich nur sehr wenig damit
>gearbeitet und insofern keine umfassenden Vergleiche parat.
>Rein technisch kann ich mir das kaum vorstellen, aber natürlich sind ins
>den niedrigeren Breiten im Mittel mehr Kunden und da kann es schon mal eng
>werden im Äther.


Vor allem ist die Besetzungsdichte der quasipolar umlaufenden
Satelliten dort geringer - pro Fläche steht weniger Bandbreite zur
Verfügung als, sagen wir mal, um die 50°N. Und damit ist der Satellit,
über den man gerade kommuniziert, im Zweifel auch weiter weg.
Die Verbindung wird da ja auch - ganz ähnlich wie beim terrestrischen
Mobilfunk - von Satellit zu Satellit weitergereicht.Die größere
Entfernungsvarianz und geringere Besetzungsdichte bringt nicht nur
weniger Bandbreite, sondern auch mehr Dynamik in der Feldstärke - nach
unten. Da es aber um ein fehlertolerantes digitales Signal geht,
dürfte sich das allenfalls in Grenzbereichen auswirken, wo das Signal
dann eh praktisch weg ist. Das Wichtigste ist eine gute Antenne und
deren Ausrichtung an Bord.

An Stelle des OP würde ich mir da Rat vom Satellitenbetreiber suchen -
die wissen es am besten.

Gruß,

UK

Jens Müller

unread,
Feb 8, 2012, 6:48:20 AM2/8/12
to
Am 31.01.2012 09:15, schrieb Thomas Wildgruber:
> Bzgl. der Wahl eines Providers kannst du keine Empfehlung abgeben? Gibt es
> da nichts in der Branche, was empfehlenswert ist? web.de, gmx.de oder
> yahoo.de haben sicher nicht ein Augenmerk auf die Anforderungen von
> Blauwasserseglern...

Ich glaube, hier: http://www.isode.com/whitepapers/lemonade-profile.html
ist noch nicht allzuviel rausgekommen, zumindest im Produktivbetrieb.
Ansonsten sind das sicher auch für Sat-Verbindungen nützliche Protokolle ...

Gruß Jens

Michael Hermes

unread,
Feb 11, 2012, 4:14:46 AM2/11/12
to
Am 31.01.2012 16:28 schrieb Thomas Wildgruber:
> On 31 Jan 2012 15:02:57 GMT, Cornelia Schneider wrote:
>
>>> Greylisting ist eine total asoziale Art, ein für legitime Benutzer nicht
>>> bestehendes Problem auf genau diese abzuwälzen.
>>
>> So was ähnliches lag mir auf der Zunge. Greylisting ist grober Unfug.
>
> Ich finde das gar nicht so schlecht, weil es ja letztlich transparent für
> die Benutzer abläuft. Man merkt nichts, außer das die erste E-Mail etwas
> länger dauert und wenn jeder MTA sauber eingestellt ist, wird er die Mail
> auch innerhalb ein paar Minuten erneut versenden.

Das eben nicht. Die meisten versuchen es nach 4 oder 8 Stunden erneut.
Und damit sorgt das Greylisting für massive Belstung und Wartteschlangen
bei den großen Mailprovidern. Das Konzept stammt halt noch aus einer
Zeit als Maillaufzeiten von 1 Tag normal waren.

Und die meisten forwarden den temporären Fehler an den Mailabsender. Und
der versteht es nicht, ruft den Empfänger (der evtl. gar nix von
Greylisting weiss) an und frägt ob die Adresse noch gültig ist.

Und die meisten Spammer nutzen inzwischen nicht mehr ein eigenes lokales
Massenversandscript (welches die Antworten nicht auswertet), sondern ein
Botnetz mit Mailclients die temporäre Fehler schön erneut in die Queue
stellen.
Dazu kommt noch, daß alle frei verfügbaren Implementierungen nur die
Absenderadresse (und z.B. nicht in Kombination mit dem einliefernden
Host) in die Greylist eintragen. Also reichen zwei Spammails mit dem
selben Absender (innerhalb weniger Tage) um den Spammer in die Whitelist
einzutragen. Kann jeder selbst in seinem Spamordner nachschauen, wie oft
er den selben Spam mehrfach bekommt.

Alles in allem ein Konzept was sich nett angehört hat, im praktischen
Alltag aber kaum Spam vermeidet aber stark den normalen Mailverkehr stört.
Es gab eine Zeit da wurde Greylisting als Allheilmittel angepriesen.
Demzufolge haben es viele Firmen für ihren lokalen Mailserver
eingesetzt. Nach einem halben Jahr haben es alle wieder abgeschaltet.

> Das letztlich irgendetwas gegen die ganzen Spamschleudern getan werden
> muss, scheint von allen akzeptiert zu werden und wenn ich da an die ersten
> Ideen denke, wie zB den SPF Record im DNS (relativ teuer und langwierig in
> der Umsetzung, häufig totaler lock down der Verbindung) oder auch nur das
> dämliche Abrufen von Blacklisten (häufig false positiv Erkennungen), ist
> das Graylistening eigentlich eine recht humane Art.

Alles was versucht Spam bei der Übertragung zu behindern oder zu
markieren verursacht Kosten. Und false positives und false negatives.
Greylisting ist eine der Massnahmen die hauptsächlich bei anderen Kosten
verursacht. Spamassasin und Blacklist verursacht eher bei dem der es
einsetzt selbst Kosten. Und ergibt in Kombination von vielen
Erkennungsregeln eine sehr gute Punktzahl für die
Spamwahrscheinlichkeit. Und wenn jeder seinen Rechner ordentlich gegen
Bots absichern würde, wären die paar Spamversender ganz schnell weg vom
Fenster.
Absolut Spamfrei kriegt man mit einer zertifizierten Kette von
Einlieferer bis Empfänger. Kann auch jeder haben, dann wird die einzelne
Mail aber nicht mehr kostenlos (siehe de-mail).

Gruss
--
That morning, after a hectic night [..] the sun rose in its usual
irritating way to interrupt my work. I had barely fallen asleep when
suddenly...

Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 11, 2012, 7:32:51 AM2/11/12
to
On Sat, 11 Feb 2012 10:14:46 +0100, Michael Hermes
<i...@michaelhermes.de> wrote in de.rec.sport.segeln:

>
>Alles was versucht Spam bei der Übertragung zu behindern oder zu
>markieren verursacht Kosten.

Ein bisher wenig beachtetes Feature trägt da Android bei: Nutzt man
etwas anderes als gmail mit POP3 und SMTP, muß man beim Aufbau des
Kommunikationsweges, je nach Provider zumal drahtlosen Zugangs, mit
eingebauten Verzögerungen von 30, 40 oder mehr Sekunden rechnen. In
normalen Mailclients kann man das timeout entsprechend anpassen, so
daß es paßt. Nicht so bei Android: Da ist das irgendwo tief drin fest
verdrahtet auf 20 Sekunden festgelegt. On topic, weil ja sicher viele
Leute ihr Schmartpfohn auch im Urlaub an Bord nutzen wollen und dann
beim Mailabruf Probleme bekommen. Hat etwas Mühe gekostet, dieses
herauszubekommen, scheint aber derzeitiger Status zu sein.

Gruß,
U.

Cornelia Schneider

unread,
Feb 11, 2012, 9:49:37 AM2/11/12
to
Ulrich G. Kliegis
<diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemgueltig@kliegis.d
e> wrote in news:inncj7h3481i2hq0p...@4ax.com:

> Nutzt man
> etwas anderes als gmail mit POP3 und SMTP, muß man beim Aufbau des
> Kommunikationsweges, je nach Provider zumal drahtlosen Zugangs, mit
> eingebauten Verzögerungen von 30, 40 oder mehr Sekunden rechnen. In
> normalen Mailclients kann man das timeout entsprechend anpassen, so
> daß es paßt. Nicht so bei Android: Da ist das irgendwo tief drin fest
> verdrahtet auf 20 Sekunden festgelegt.

Oha. Ein Grund mehr für mich, Android zu meiden. (nein, ich halte auch nix
von iOS und WP; Nucleus, MeeGo, A200 (hab ich aktuell) oder Symbian: gerne)

Ignatios Souvatzis

unread,
Feb 11, 2012, 12:18:30 PM2/11/12
to
Ulrich G Kliegis wrote:
> On Tue, 31 Jan 2012 14:48:14 +0000 (UTC), Alexander Stielau
><al...@oerks.de> wrote in de.rec.sport.segeln:
>
>>
>>Im zweiten Fall kannst Du Deine Mail eben nicht an den greylistenden
>>Mailserver ausliefern, weil dieser sagt: Komm in 5 Minuten noch mal.
>>Dein System queued diese Mail also, und bei der nächsten Verbindung geht
>>das von vorne los.
>
>
> Eine dieser Greylists wurde von einem älteren Ehepaar in Australien
> betrieben, die mit dem Geschäftsmodell Weltverbesserung aufgebrochen
> waren.

Das klingt nach einer Blacklist, lieber Ulrich, keiner Greylist. Greylisting
macht jeder Empfänger nämlich selbst.

-is

Ulrich G. Kliegis

unread,
Feb 11, 2012, 4:53:31 PM2/11/12
to
On Sat, 11 Feb 2012 18:18:30 +0100, Ignatios Souvatzis
<u50...@beverly.kleinbus.org> wrote in de.rec.sport.segeln:

>
>
>Das klingt nach einer Blacklist, lieber Ulrich, keiner Greylist. Greylisting
>macht jeder Empfänger nämlich selbst.


OK, Graubereich.

:)

Gruß,
U.
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