On 23 Jan., 17:08, Ulrich G. Kliegis
<
diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemguel...@kliegis.de>
wrote:
> On Mon, 23 Jan 2012 13:37:03 +0100, "M. Handschuher" <
k...@gmx.de>
> wrote in de.rec.sport.segeln:
>
> >Ich glaub, der Kollege meinte Kap Hoorn ...
>
> Da ist er nicht alleine.
Wenn ich Kap Hoorn gemeint hätte, hätte ich "Kap Hoorn" geschrieben.
Ich dachte in der Tat, die Südspitze Afrikas wäre ständig
sturmgefährdet. Hatte ich wohl aus irgendeinem Film, ich war da
nämlich noch nie. Daher vielen Dank für die Aufklärung.
Bzgl. Laura Dekkers Motivation besteht da vermutlich ein
Missverständnis, befeuert durch die sensationsgeile Presse. Die hatte
einfach Bock auf diese Aktion. Kann ich sehr gut nachvollziehen. Als
Jugendlicher reizte es mich oft, irgendwelche Dinge zu tun, die
anderen zu gefährlich waren: Als erster durchs Hochwasser, als erster
(und einziger) über das Eis auf eine Insel, allein über einen See
schwimmen, allein über den Rhein. Alles ohne Publikum, darum geht's
nämlich nicht.
Später dann: 310 km allein mit dem Rad (von 7 bis 21 Uhr). Rundtour
über 3 Alpenpässe, 200 km, 4500 Höhenmeter (8-22 Uhr).
Bei solchen Aktionen spürt man die große Freiheit, man ist - selbst in
meinem Fall - "der Welt entrückt". Man ist auf einem speziellen Trip,
das können Außenstehende nicht verstehen. Es geht da nicht um Rekorde.
Die o.g. Touren hätte ich wesenlich schneller fahren können. Im
Gegenteil: Es soll so intensiv wie möglich sein. Zwar nicht bummeln,
aber keinesfalls hetzen. So eine ist Laura Dekker.
Und natürlich musste sie das "jetzt" tun. Solche Dinge schiebt man
nicht auf.
Thomas