> DAS - in Anlehnung an den DAU.
Ich frag mich auch, warum all diese Leute noch in jener Gegend
rumschippern, die Risiken dürften mittlerweile doch allgemein bekannt sein.
Cornelia
--
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Ulrich G. Kliegis schrieb:
> (Franz. Seglerpaar mit Kleinkind + weiteres Paar an Bord gekapert,
> haben vorher im Blöd-Blog rumposaunt, wo sie sind, aber kein Pirat zu
> sehen... )
Hallo,
und auch noch Begleitung durch einen Hubschrauber, was das kostet.
Auch wenn die Piraten den Blog nicht gelesen haben, die vorherige
Hubschrauberbegleitung war ja ein unmissverständlicher Hinweis: Hallo
Piraten, wir sind hier und wir sind eine gute Prise. Da mussten die ja
nach dem Wegfall der Begleitung mal nachschauen.
Hubschrauberbegleitung und Lösegeld, das ergibt eine stolze Summe.
Bye
> Ich frag mich auch, warum all diese Leute noch in jener Gegend
> rumschippern, die Risiken dürften mittlerweile doch allgemein bekannt sein.
Wenn alle Menschen sich nur in Gegenden mit bekannten Risiken bewegt
hätten, dann säßen wir heute noch alle in Afrika.
Du wirst es nicht glauben, aber es gibt Menschen, die ziehen Gewinn daraus,
Risiken einzugehen. Du hingegen dürftest mit obiger Einstellung noch nicht
mal Lotto spielen ...
--
ArchTools: Architektur-Werkzeuge für AutoCAD (TM)
ArchDIM - Architekturbemaßung und Höhenkoten
ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277
Info und Demo unter http://www.archtools.de
Tom Berger schrieb:
> Du wirst es nicht glauben, aber es gibt Menschen, die ziehen Gewinn daraus,
> Risiken einzugehen. Du hingegen d�rftest mit obiger Einstellung noch nicht
> mal Lotto spielen ...
Hallo,
in diesem Fall sind die Geiseln und die Piraten Risiken eingegangen,
aber Gewinn werden wohl nur die Piraten daraus ziehen, nicht die Geiseln.
Bye
Das wäre alles ok wenn ersten kein Kind mit involviert wäre und
zweitens die Leute nicht erwarten von der "Konsumgesellschaft"
gerettet zu werden der sie so grosszügig den Rücken gekehrt und
Warnungen in den Wind geschlagen hat.
Oder wenn vor dir eine Speerschranke den Eisenbahnübergang
versperrt, gehst du dann auch rüber weil "sonst wären wir ja noch
alle in Afrika"?
Es gibt abwägbare Risiken und unabwägbare, das hier war
letzteres. Lotto ist ersteres ;)
Unsere Vorfahren sind ja nicht aus Afrika abgehauen weil sie mal
etwas riskieren wollten, die hatten schon solidere Gründe als
unser Abenteurer.
Servus,
Michael
--
35Deg. 35' 44.97'' N; 139Deg. 20' 03.60'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu ändern, was ich kann.
Das Unvermögen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unfähigkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
> in diesem Fall sind die Geiseln und die Piraten Risiken eingegangen,
> aber Gewinn werden wohl nur die Piraten daraus ziehen, nicht die Geiseln.
Warum sollte man nicht Gewinn daraus ziehen können, Geisel von Piraten
gewesen zu sein? Und ich meine damit jede Art Gewinn, die durch den Begriff
"Gewinn" überhaupt nur gemeint sein kann.
Michael Hess schrieb:
> Unsere Vorfahren sind ja nicht aus Afrika abgehauen weil sie mal etwas
> riskieren wollten, die hatten schon solidere Gr�nde als unser Abenteurer.
Hallo,
und sie konnten damals vermutlich das eingetrocknete Mittelmeer
trockenen Fu�es �berqueren, da war das Risiko f�r sie besser abzusch�tzen.
Bye
Das mit dem trockenem Fuss und Meer durchqueren war doch jemand
anderes oder ;)
Servus,
Michael
--
35Deg. 35' 44.97'' N; 139Deg. 20' 03.60'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu �ndern, was ich kann.
Das Unverm�gen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unf�higkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
Michael Hess schrieb:
> Das mit dem trockenem Fuss und Meer durchqueren war doch jemand anderes
> oder ;)
Hallo,
deswegen habe ich ja auch eingetrocknet dazugeschrieben...
Bye
DANKE! Ich war doch glatt beim Vorpost in die Endlosschleife bei
der Kontextanalyse gelaufen ;)
Zu der "Geschichte" sag ich nur Journalisten!!(sic)
Die haben auch mal berichtet das an der Uni Dortmund am
Warpantrieb geforscht wird.... (Real hats dort ein Synchrotron).
Servus,
Michael
--
35Deg. 35' 44.97'' N; 139Deg. 20' 03.60'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu ändern, was ich kann.
Das Unvermögen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unfähigkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
Ulrich G. Kliegis schrieb:
> Das Verwarpen ist ja nun eine recht m�hsame Art der Fortbewegung. Aber
> immerhin hast Du die Geschichte damit wieder voll auf die
> Themenschiene bewegt. Googliere nach "verwarpen".
Hallo,
http://de.wikipedia.org/wiki/Warpanker
F�r die Besatzung der USS Constitution wird es ein echter Knochenjob
gewesen sein, aber sie waren ja auch durch die Umst�nde sehr motiviert...
Bye
<Fingerschnipp> Ei war das net wieder gefickt eingesch�delt ;)
@Uwe [Constitution] mit dem Knochenjob, Glaub ich sofort...
selbst 12m Boot sind schon sch*** zu verwarpen wenn der Schlick
den Kiel so richtig gerne hat.
Bis die Tage,
Michael
--
35Deg. 35' 44.97'' N; 139Deg. 20' 03.60'' E
"Gott gebe mir die Kraft zu �ndern, was ich kann.
Das Unverm�gen zu akzeptieren was ich nicht kann
und die Unf�higkeit den Unterschied zu erkennen!"
(Calvin)
> Das w�re alles ok wenn ersten kein Kind mit involviert w�re und
> zweitens die Leute nicht erwarten von der "Konsumgesellschaft"
> gerettet zu werden der sie so grossz�gig den R�cken gekehrt und
> Warnungen in den Wind geschlagen hat.
Woher hast Du die Information, dass diese Leute der Konsumgesellschaft
"grossz�gig den R�cken gekehrt und Warnungen in den Wind geschlagen" haben
und nun "erwarten von der Konsumgesellschaft gerettet zu werden"? Bist Du
Opfer Deiner eigenen Vorurteile, oder bedienst Du hier nur die erwarteten
Vorurteile Deiner erhofften Leserschaft?
Ich gehe davon aus, dass diese Leute die Warnungen nicht in den Wind
geschlagen haben, sondern dass sie sich ausf�hrlich informiert und das
Risiko sorgf�ltig abgew�gt haben. Und das Risiko bei dieser Reise d�rfte
erheblich geringer gewesen sein als das beispielsweise von Arved Fuchs bei
dessen Durchfahrung der Nordwestpassage, dem dieselben Sesselpupser dann
begeistert zujubeln, die sich nun �ber diese gekidnappten Segler erheben.
--
ArchTools: Architektur-Werkzeuge f�r AutoCAD (TM)
ArchDIM - Architekturbema�ung und H�henkoten
ArchAREA - Fl�chenermittlung und Raumbuch nach DIN 277
Ersteres haben sie selber in Ihrem Blog geschrieben, zweiteres
ist eine natürliche Reaktion, ich denke nur du kannst einer
Geiselhaft etwas Gewinnbringendes abgewinnen...
Ausserdem die von Ihnen selbst beschrieben Erleichterung das die
freundlichen Landsleute über sie Kreisen um sie zu "begleiten".
Wissen die eigentlich was so ne Flugstunde mit einem
militärischen Helikopter an Kosten verursacht?
Habe solche Leute mit so einer Einstellung leider schon zu oft
life erlebt :-/
> Ich gehe davon aus, dass diese Leute die Warnungen nicht in den Wind
> geschlagen haben, sondern dass sie sich ausführlich informiert und das
> Risiko sorgfältig abgewägt haben.
Du gehst davon aus! Hast du deren Blog gelesen? Da liest sich das
sehr schön nach sehr weltfremden Idialisten die denken das jemand
solch nette Menschen wie sie nicht überfallen werden oder zu
unauffällig wären. Hört sich nciht nach gut informiert an für mich.
> Und das Risiko bei dieser Reise dürfte
> erheblich geringer gewesen sein als das beispielsweise von Arved Fuchs bei
> dessen Durchfahrung der Nordwestpassage, dem dieselben Sesselpupser dann
> begeistert zujubeln, die sich nun über diese gekidnappten Segler erheben.
>
Ich nicht! Ich stehe auch solchen Medien Aktionen von denen sogar
noch kritischer gegenüber.
Also unterstell mir nix, dann unterstell ich dir auch nix!
Servus,
Michael
Ingrid liefert mal zwei "zuckerstückchen aus dem Blog die IMHO
alles sagen...
(Am Anfang direkt)
Vivre avec la nature, s'adapter aux civilisations et aux peuples
rencontrés pour mieux lui apprendre à respecter notre planète.
(und dann auf der letzten Seite zeigen sie ihr grosse
Verständniss fremder Kulturen)
omme cette femme qui nous a fait signe, devant un bureau de
change près de la mosquée, mettant ses mains à ses oreilles…
avant que l’on comprenne que l’employé était à la prière.
Servus,
Michael
> Michael Hess schrieb:
>> Tom Berger schrieb:
>>> Am Wed, 08 Apr 2009 18:37:59 +0900 schrieb Michael Hess:
>>>
>
> Ingrid liefert mal zwei "zuckerstückchen aus dem Blog die IMHO
> alles sagen...
>
> (Am Anfang direkt)
> Vivre avec la nature, s'adapter aux civilisations et aux peuples
> rencontrés pour mieux lui apprendre à respecter notre planète.
>
> (und dann auf der letzten Seite zeigen sie ihr grosse
> Verständniss fremder Kulturen)
> omme cette femme qui nous a fait signe, devant un bureau de
> change près de la mosquée, mettant ses mains à ses oreilles…
> avant que l’on comprenne que l’employé était à la prière.
Wenn Du das jetzt noch übersetzt hättest, wäre es ganz toll.
Ich kann nur Deutsch, etwas Rheinisch Platt, Englisch und rudimentäre
Reste von Latein. ;-)
Gruß
Thomas
--
Hier könnte Ihre Werbung stehen. ;-))
> geben wir doch
> Babelfisch mal ne Chance
*argl* Nächstes mal sagt per PM bescheid und laßt mir nen Tag oder zwei
Zeit, ich übersetz euch das gern korrekt (auch wenn im vorliegenden Fall
der Text grober sektiererischer Schwachfug ist). Jedenfalls solange es
nicht um seitenlange Sermone geht.
Cornelia (zwei- bis mehrsprachig)
> Ulrich G. Kliegis <Ulli....@kliegis.de> wrote in
> news:vkhst4la6b8aq8ib7...@4ax.com:
>
>> geben wir doch
>> Babelfisch mal ne Chance
>
> *argl* Nächstes mal sagt per PM bescheid und laßt mir nen Tag oder zwei
> Zeit, ich übersetz euch das gern korrekt (auch wenn im vorliegenden Fall
> der Text grober sektiererischer Schwachfug ist). Jedenfalls solange es
> nicht um seitenlange Sermone geht.
So hatte ich das schon vermutet. Und so Zeug wie Babelfisch nutze ich
nicht mehr, seit ich einen einfachen Text auf Deutsch in Englisch habe
übersetzen lassen, wieder zurück und dann noch ein paar mal hin und her.
Das erste Ergebnis war amüsant, aber ab der dritten Stufe ruft man
besser einen Psychiater, falls das dann noch jemand versteht.
Und jetzt hast Du über Ostern zeit, eine Übersetzung zu erstellen. ich
fahre erst mal mit meinem neuen Panzer (nein, ich bin nicht beim Bund,
sondern fahre jetzt einen etwas großen Van) über Ostern an die Nordsee.
[1]
>> (und dann auf der letzten Seite zeigen sie ihr grosse
>> Verständniss fremder Kulturen)
>> omme cette femme qui nous a fait signe, devant un bureau de
>> change près de la mosquée, mettant ses mains à ses oreilles…
>> avant que l’on comprenne que l’employé était à la prière.
[2]
> Wenn Du das jetzt noch übersetzt hättest, wäre es ganz toll.
>
> Ich kann nur Deutsch, etwas Rheinisch Platt, Englisch und rudimentäre
> Reste von Latein. ;-)
Sorry, mein französisch ist nicht sooo flüssig das ich meine
Übersetzungen ins Netz stellen würde ;-) Aber Besser als
Babelfish alle mal. :-)
Ausserdem gilt doch "translator, traitor (frei: Übersätzer sind
Verräter/Lügner)" (IIRC Umberto Eco)
Hier also meine recht freie Übersetzung:
[1]
Leben mit der Natur, an Zivilisationen und Menschen anpassen
denen man begegnet und somit helfen unseren Planeten zu verstehen.
[2]
wie diese Frau die uns ein Zeichen gab als wir versuchten die
Wechselstube in der Nähe der Moschee zu betreten.
Sie legte Ihre Hände an die Ohren... wir verstanden nicht, dass
(sie uns sagen wollte das) der Angestellte zum Gebet war.
Servus,
Michael
PS
Google ist auch darin nicht sooo schlecht.
http://translate.google.com
> Die vier weiteren Passagiere, darunter ein Kind,
Ich dache, das war nur ein Paar mit seinem Kind, oder hab ich da was
verpaßt?
2 Paare (Freunde wohl) davon eins mit Kind... wurde ncith so
explizit in den dt. Medien erwähnt steht aber so im Blog und in
den franz. Medien
Aber wie würde Tom hier sagen, "Sie haben einen Gewinn aus der
Erfahrung gezogen!"
Ja ich denke es dürfte ein unvergessliches Erlebnis für ein
dreijähriges Kind sein, zu sehen wie 3 Menschen sterben.
Und ja, Kinder vergessen sowas nie!
BTW stand in der Yachtworld das die Crew eine explizite
Aufforderung der franz. Marine NICHT nach Kenia weiterzufahren
ignoriert hat.
Servus,
Michael
Tja... was soll man sagen, 3 Menschen tot für einen "Thrill"?
Aber auch die "harte Gangart"-Fraktion dürfte sehen wie
doppelschneidig das Schwert ist das sie predigen und somit auch
der woanders diskutierte Waffenbesitz auf einer Yacht.
Servus,
Michael
> 2 Paare (Freunde wohl) davon eins mit Kind... wurde ncith so
> explizit in den dt. Medien erwähnt steht aber so im Blog und in
> den franz. Medien
Ah ok, danke. Hab das nicht genau verfolgt, weil es hier in Frankeich
derzeit weiß Gott wichtigere Infos gibt.
> Aber wie würde Tom hier sagen, "Sie haben einen Gewinn aus der
> Erfahrung gezogen!"
Nuja, das ist wohl ne Tautologie...
> Ja ich denke es dürfte ein unvergessliches Erlebnis für ein
> dreijähriges Kind sein, zu sehen wie 3 Menschen sterben.
> Und ja, Kinder vergessen sowas nie!
Erwachsene auch nicht, darfst du mir glauben.
> BTW stand in der Yachtworld das die Crew eine explizite
> Aufforderung der franz. Marine NICHT nach Kenia weiterzufahren
> ignoriert hat.
Französische Segler/-innen halt :-/