Bericht:
Das Vorspiel:
Bereits am Samstag musste ich in Wiesbaden antreten um einerseits meine
Startunterlagen abzuholen, andererseits mein Rad und meine Wechselbeutel
abgeben. Insgesamt recht unspektakulär weil sehr gut organisiert. Meine
Nerven liegen allerdings blank...
Teil 1: Das Schwimmen
Nachdem das Schwimmen mit 41:58 relativ unspektakulär und im Rahmen der
Erwartungen / Planungen verlaufen ist, ging ich aufs Rad um mich der
“selektiven” und “anspruchsvollen” Strecke zu stellen. Ich nenne so etwas
ja einfach nur “brutal anstrengend”, aber das macht sich wohl in einer
ofiziellen Beschreibung nicht so gut… ;)
Teil 2: Das Radfahren
Ohne Tacho (irgendetwas musste ich ja vergessen - hätte etwas wichtigeres
sein können) blieb mir nichts anderes über, als mich ganz grob an den alle
10km aufgestellten Markierungen zu orientieren. Nach 10, 20 und 30km lag
ich grob geschätzt bei einem Schnitt von 20 km/h, somit bei einer Radzeit
von 4:30 Stunden, was genau den Planungen entsprach.
Als ich allerdings nach 2:15 immer noch kein 40km-Schild entdeckt hatte,
wurde ich langsam nervös, denn die Zeit entwickelte sich so weit nach
hinten, dass ich evtl. Probleme mit der Cut-Off-Zeit bekommen hätte. Ich
muss das Schild allerdings übersehen haben, denn kurz danach war ich
bereits an der 50km-Markierung, grob 20 Minuten früher als
geplant. Sicherlich begünstigt durch den bei dieser Erkenntnis über mich
hereinbrechenden Endorfin-Schub, wurde mir in diesem Moment klar, dass ich
die Radstrecke sauber schaffen würde, egal, was noch an Steigungen kommt
(der berüchtigte “Hammer” bei ~km72 lag ja noch vor mir).
Wenig später war “The Hammer” mit seiner 15%-igen Rampe auch bewältigt und
es ging auf die letzten 15 Kilomter und in Richtung der letzten Anstieges,
hinauf zum Forsthaus “Platte”. Dann noch 10km locker, zügige Abfahrt und es
ging nach 3:47:21,3h auf dem Rad (Schnitt: 23,8 km/h) auf in die
Wechselzone 2, um mich aufs Laufen vorzubereiten.
Teil 3: Das Laufen
Anfangs war dabei auch alles bestens, aber bereits nach 3km merkte ich,
dass ich erstens wohl doch eine ganze Menge Kraft auf der Radstrecke
gelassen hatte und zweitens die ersten Laufkilometer viel zu schnell
angegangen war. Nachdem ich dann die erste Runde mit etwas gedrosseltem
Tempoe (immernoch knapp über 6 Min/km) absolviert hatte, ging mir an der
Steigung anfamgs der zweiten Runde die Kraft aus und ich musste ca. von km
8 bis km 11 gehen.
Nachdem ich dann mein zweites Bändchen in Empfang genommen hatte, konnte
ich die restliche Runde wieder einigermaßen laufen, um dann in der dritten
Runde wieder fast das Gleiche zu erleben. Mehrere (kleinere) Gehpausen
zwischen km 15 und km 20. Auf dem letzten Kilometer konnte ich dann die
letzten Reserven nochmals mobilisieren und kam immerhin laufend nach
2:29:14,5h ins Ziel.
Mein Fazit:
Zeit: 7:07:56,5h. Deutlich unter den anvisierten 7:30 Stunden. Eine Zeit
unter 7 Stunden war nach dem Radfahren kurzzeitig mal möglich, allerdings
auf der Lauftrsecke doch recht schnell Geschichte, die benötigten 20
Sekunden weniger pro Kilometer hätten die Beine einfach nicht mehr
hergegeben. Trotzdem bin ich hochzufrieden.
--
Mein Training: http://www.lg-w.de/km07/blog.php?lid=4896
Alex rennt : http://blog.stellwag.net
On 18 Aug., 10:05, Alexander Stellwag <alex.stell...@gmail.com> wrote:
> Name des Laufes: IRONMAN Germany 70.3 (VID8565)
> Strecken: 1.9k, 90k, HM
[...]
> Ohne Tacho (irgendetwas musste ich ja vergessen - hätte etwas wichtigeres
> sein können) blieb mir nichts anderes über, als mich ganz grob an den alle
> 10km aufgestellten Markierungen zu orientieren. Nach 10, 20 und 30km lag
> ich grob geschätzt bei einem Schnitt von 20 km/h, somit bei einer Radzeit
> von 4:30 Stunden, was genau den Planungen entsprach.
Hm, so ging's mir am Sonntag bei einer Kurzdistanz auch. Vorderrad
anmontiert, Tacho getestet und wieder auf "0" gestellt. Auf der
Radstrecke gab das blöde Ding dann keinen Piep von sich.Leider gab es
auch keine km-Schilder ...
> Zeit: 7:07:56,5h. Deutlich unter den anvisierten 7:30 Stunden.
Na also, Glückwunsch!
Gruß Peter
> Zeit: 7:07:56,5h. Deutlich unter den anvisierten 7:30 Stunden. Eine Zeit
> unter 7 Stunden war nach dem Radfahren kurzzeitig mal möglich, allerdings
> auf der Lauftrsecke doch recht schnell Geschichte, die benötigten 20
> Sekunden weniger pro Kilometer hätten die Beine einfach nicht mehr
> hergegeben. Trotzdem bin ich hochzufrieden.
Gratulation!
Ich werde in Köln auf meine erste Halbdistanz gehen.
Das wird extrem spannend. Ich habe im Vorfeld längst nicht so trainiert,
wie man es sollte.
Wegen Knieproblemen sicherlich 4 Wochen in den letzten 3 Monaten
verschenkt. Eher sogar 4, da ich es schön langsam wieder ab angehen lassen.
Daher bislang auch kein 25km-lauf mehr, nur einmal über die gesamten
90km Rad und Schwimmen? nunja :-(
Eines steht jetzt schon fest: Sub6 brauch ich erst gar nicht probieren :-(
Letztendlich wird aber erst am 12.07.2009 abgerechnet :)
Grüße
Manuel
Danke schön.
> Ich werde in Köln auf meine erste Halbdistanz gehen.
> Das wird extrem spannend. Ich habe im Vorfeld längst nicht so
> trainiert, wie man es sollte.
> Wegen Knieproblemen sicherlich 4 Wochen in den letzten 3 Monaten
> verschenkt. Eher sogar 4, da ich es schön langsam wieder ab angehen
> lassen.
Mift! Aber hauptsache, es geht wenigstens langsam ohne Probleme
*daumendrück*
> Daher bislang auch kein 25km-lauf mehr, nur einmal über die gesamten
> 90km Rad und Schwimmen? nunja :-(
Kenn ich. Meine Lauf-Vorbereitung vor Wiesbaden war auch nicht doll, daher
auch der Einbruch beim Laufen. Und die Radstrecke war halt auch knackig...
> Eines steht jetzt schon fest: Sub6 brauch ich erst gar nicht probieren
> :-(
Das werde ich nächstes Jahr in Münster angehen. Allerdings hat die
Radstrecke da auch "nur" 84km.
> Letztendlich wird aber erst am 12.07.2009 abgerechnet :)
Bei mir iirc am 13.6. ;)
Gruß,
Alex
[schöner und anscheinend anstrengender Tria-Bericht]
Gratulation zu deiner Leistung!
> Kenn ich. Meine Lauf-Vorbereitung vor Wiesbaden war auch nicht doll, daher
> auch der Einbruch beim Laufen. Und die Radstrecke war halt auch knackig...
> Das werde ich nächstes Jahr in Münster angehen. Allerdings hat die
> Radstrecke da auch "nur" 84km.
Da werde ich auch an den Start gehen, wenn es klappt. Pass aber auf die
Anmeldung (ab 1.12.) auf, die ist gerne nach 1 Woche zu... früher war die
immer anfang Januar, wurde geändert, wie ich dieses Jahr leider erkennen
musste...
Diese Jahr war sie umleitungsmäßig um ca. 2x 2km verlängert,
freundlicherweise mit einer zusätzlichen knackigen Steigung drin.
Die Radstrecke dürfte auch nicht weniger anspruchsvoll sein im Vergleich zu
Wiesbaden, ist ein Teil "meiner" Hausstrecke, führt quasi hinterm Haus
vorbei :-)
> Bei mir iirc am 13.6. ;)
Man sieht sich.
BTW: Bist du aus der Gegend?
Gruß,
Michael
Danke schön!
>> Das werde ich nächstes Jahr in Münster angehen. Allerdings hat die
>> Radstrecke da auch "nur" 84km.
> Da werde ich auch an den Start gehen, wenn es klappt. Pass aber auf die
> Anmeldung (ab 1.12.) auf, die ist gerne nach 1 Woche zu... früher war die
> immer anfang Januar, wurde geändert, wie ich dieses Jahr leider erkennen
> musste...
Ich hab's letztes Jahr zum Glück ganz kurz vor knapp noch mitbekommen und
war dann wohl einer der letzten, die es noch ohne Warteliste geschafft
hatten.
> Diese Jahr war sie umleitungsmäßig um ca. 2x 2km verlängert,
> freundlicherweise mit einer zusätzlichen knackigen Steigung drin.
Die war schön, ja ;)
> Die Radstrecke dürfte auch nicht weniger anspruchsvoll sein im Vergleich zu
> Wiesbaden, ist ein Teil "meiner" Hausstrecke, führt quasi hinterm Haus
> vorbei :-)
WI war anstrengender. Definitiv. Schon allein deshalb, weil es nirgends
flach ist sondern immer leicht bergauf geht.
>> Bei mir iirc am 13.6. ;)
> Man sieht sich.
Hmm, unser Vereinvorstand hat die Radtour nach Trondheim zeitlich etwas
"ungeschickt" plaziert. Evtl. wird es dann bei mir doch nix mit MOret ;(
> BTW: Bist du aus der Gegend?
Aus Darmstadt. Von daher ist der Dorndieler Berg durchaus öfter mal im
Trainingsprogramm.