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[Spoiler] Edna ist ausgebrochen

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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 20, 2008, 5:06:34 AM8/20/08
to
Hallo!

Ich habe fertig und möchte eure Meinung zu meiner Meinung hören.
Wer Ednas Ausbruch noch vor sich hat, sollte jetzt schleunigst
weiterblättern, aber nicht weiterlesen.


Die ersten Zweidrittel des Spieles fand ich absolut erste Sahne.
Der Irrenhaus-Umgebung entsprechend völlig abgedrehte, aber dennoch
logisch zu lösende Rätsel in Tateinheit mit Harveys Sarkasmus haben
mir viele Stunden herrlichen Spielspaß gegeben.

Trotz (oder gerade wegen?) einiger Kopfnüsse: Was glaubt ihr, was Edna
alles mit Senf und Ketchup verzierte, bevor ich auf die Idee kam, daß
und wo es doch noch sinnvoll wurde, zu kleckern? Einfach köstlich. Und
daß selbst steinharte Kaugummikugeln irgendwann doch noch mal zu etwas
nützlich sind, war auch nicht trivial aber genial. Bis zum Verlassen
des Irrenhauses gibt's dafür eine glatte 1. (Mit einem kleinen Abstrich;
siehe unten. Sonst wäre es bis dahin eine 1+ geworden)

Danach scheint aber den Entwicklern in zweierlei Hinsicht die Puste
ausgegangen zu sein. Zum Einen wurden die Rätsel wirklich unsinnig;
nachwievor möglichst verrückt, nun aber ohne - zumindest für mich
erkennbare - Logik. Gepaart mit Designfehlern.

Es begann mit dem Umsortieren des Speiseplanes: Nach welchem Muster?
Warum überhaupt?

Nach dem Unfall fand Edna ein Abschleppseil im Kofferraum, aber kann es
nicht nehmen. Auf "Nimm Kofferaum" kam nicht das erwartete "Der ist zu
groß zum Rumschleppen und außerdem angeschweißt", sondern Edna hatte
plötzlich das Seil. Der Stromschlag im verunfallten Auto war ebenso
buchstäblich an den Haaren herbeigezogen wie die Tatsache, ihn mitnehmen
zu können, nur noch absurd aber nicht mehr abgedreht war.

Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen? Warum
mußte der Kopfhörer in den Henkelmann gestöpselt werden?

Und dann Zuhause: Wie kann man mit *gebranntem* Ton (Gartenzwerg) einen
Schlüsselabdruck machen?

Der zweite Wermutstropfen war dann die letzte Telemorphing-Sitzung;
sie erinnerte mich frappant an Runaway 1ens Sheriffswahl: Der Spieler
hatte kaum noch Interaktionsmöglichkeiten, sondern war dazu verdonnert,
Harvey nur noch tatenlos zuschauen. Bis hin zu der Tatsache, vor der
"Welches Ende nehmen wir denn nun?"-Frage nicht abspeichern zu können
und sich denselben Film deswegen noch einmal antun zu müssen.

Fazit: Wäre die Luft zum Schluß nicht rausgewesen, hätte Edna für mich
das Zeug zum Spiel des Jahres gehabt. So aber ist der Eindruck, ähemm,
"gemischt".

CU!
Ulrich
--
Wegen des ganzen Mülls, der von Googlegroups ins Usenet leakt,
habe ich postnews.google.com endgültig abgeklemmt. Möchte ein
Googliant mir antworten, möge er es im Usenet tun und nicht via
Googlegroups. Denn von dort sähe ich seine Antwort ja eh nicht.

Sebastian Geist

unread,
Aug 21, 2008, 6:28:20 AM8/21/08
to
Ulrich F. Heidenreich wrote in news:g8gtrr.3...@ufh.invalid.de:
.
.
.
.
.
.
.
Spoiler
.
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.
.
.
.
.
.

> Fazit: Wäre die Luft zum Schluß nicht rausgewesen, hätte Edna für mich
> das Zeug zum Spiel des Jahres gehabt. So aber ist der Eindruck, ähemm,
> "gemischt".

Ja das Ende fand ich Persönlich auch nicht mehr so wirklich prikelnd. Es
läuft zu sehr wie auf Schienen ab und man Probiert einfach die paar wenigen
Optionen die einem zur verfügung stehen durch.

Das mit dem Speiseplan hab ich auch nicht geschnallt mit ist nur aufgefallen
das sich die Speise die hochfliegt beim Piken mit der Gabel ändert...also
durchprobieren. Irgendwo wurde gesagt das es keinen Fernseher mehr im
Speisesaal gibt weil es mal einen Aufstand wegen irgend etwas im Fernsehen
gab. Hätte ich irgendwie logischer gefunden etwas in dieser Richtung zu
unternehmen. Vieleicht gepaart mit einem umstellen des Speiseplanes damit
jeder etwas bekommt was er nicht mag. Gab ja die Akten im Schrank im Keller
mit denen man so ein Rätsel aufbauen hätte können....Btw. hat das Seminar
eigenltich irgend einen Sinn gehabt auser etwas über die aneren insassen zu
erfahren?

Das mit den Karten im Auto war auch sehr merkwüdig. Mir ist irgendwann ein
wiederholendes Muster in der Reihenfolge aufgefallen...war das absicht oder
gibt es eine direktere Lösung?

Dann war natürlich noch dieser recht harte Stimmungsumschwung mit dem Mord in
der Kirche etwas happig. vorher war es eine abgedrehte Friede, Freude,
Eierkuchen welt, danach eigenltich nur noch düster und beklemmend.

Wieso der Vater den Mord von Alfred auf seine Kappe genommen hat und dann zum
Tode verurteilt wurde ist mir auch unklar. Glaube kaum das das Edna als Kind
die Todesstraffe bekommen hätte.

Na ja trotz allem finde ich es ein sehr gelungenes Spiel was doch Zeigt das
auch mit vergleichsweise "wenig" Aufwand ein gutes Adventure entstehen kann.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 21, 2008, 10:24:57 AM8/21/08
to
Sebastian Geist in <news:Xns9B017E6A...@127.0.0.1>:

>Ulrich F. Heidenreich wrote in news:g8gtrr.3...@ufh.invalid.de:
>.
>.
>.
>.
>.
>.
>.
>Spoiler
>.
>.
>.
>.
>.
>.
>.
>.


>
>> Fazit: Wäre die Luft zum Schluß nicht rausgewesen, hätte Edna für mich
>> das Zeug zum Spiel des Jahres gehabt. So aber ist der Eindruck, ähemm,
>> "gemischt".
>
>Ja das Ende fand ich Persönlich auch nicht mehr so wirklich prikelnd. Es
>läuft zu sehr wie auf Schienen ab

Bis zum Schlußextrem, Harvey nur noch zuschauen zu können, während Ednas
wahres Ich an den Tag kommt.

>und man Probiert einfach die paar wenigen
>Optionen die einem zur verfügung stehen durch.

Bis hin zu so etwas Irrsinnigem (aber leider nicht so sympatisch
irrsinnig, wie am Anfang), gebrannten Ton einweichen zu wollen und
auch zu können. Lehm aus dem Gartenteich wäre dort stimmiger gewesen,
ohne das Rätsel zu leicht zu machen. Aber Tonscherben einweichen?

>Das mit dem Speiseplan hab ich auch nicht geschnallt mit ist nur aufgefallen
>das sich die Speise die hochfliegt beim Piken mit der Gabel ändert...also
>durchprobieren. Irgendwo wurde gesagt das es keinen Fernseher mehr im
>Speisesaal gibt weil es mal einen Aufstand wegen irgend etwas im Fernsehen
>gab. Hätte ich irgendwie logischer gefunden etwas in dieser Richtung zu
>unternehmen. Vieleicht gepaart mit einem umstellen des Speiseplanes damit
>jeder etwas bekommt was er nicht mag.

Genau das war meine Absicht. Laut Alu sollte man ja einen Speisenkrieg
anzetteln. Es war aber absolut unmöglich herauszufinden, wer wohl welche
Speise am wenigsten mochte, um damit das nötige Öl ins Feuer zu
schütten.

>Btw. hat das Seminar
>eigenltich irgend einen Sinn gehabt auser etwas über die aneren insassen zu
>erfahren?

Mit den dortigen Kenntnissen gewinnst Du in einem Rutsch gegen Ihro
Majestät. Meine ich wenigstens, wenn ich im Nachhinein mein Vorgehen
und das in diversen Lösungen Vorgeschlagene vergleiche.

>Das mit den Karten im Auto war auch sehr merkwüdig. Mir ist irgendwann ein
>wiederholendes Muster in der Reihenfolge aufgefallen...war das absicht oder
>gibt es eine direktere Lösung?

Der siamesische Zwilling ohne Karten (War's Hoti? War's Moti?) zwinkert
mit den Augen, wenn Edna die richtige Karte angewählt hast. Auch ein
Fall von "Wie soll man denn auf soooowas kommen?".

>Dann war natürlich noch dieser recht harte Stimmungsumschwung mit dem Mord in
>der Kirche etwas happig. vorher war es eine abgedrehte Friede, Freude,
>Eierkuchen welt, danach eigenltich nur noch düster und beklemmend.

Den Stimmungsumschwung als solchen fand ich gar nicht mal so übel:

Plötzlich kam eine ungeahnte Dramatik, ein unerwarteter Spannungsbogen
ins Spiel: Der Schlüsselmeister stellte sich als alles Andere als
harmlos heraus; sollte etwa auch diese knuffige Edna völlig zu recht
in der geschlossenen Anstalt festgehalten worden sein ...?

Nur die Spiel- und rätseltechnische Umsetzung dieses Umschwungs ging
"etwas" in die Hose.

>Wieso der Vater den Mord von Alfred auf seine Kappe genommen hat und dann zum
>Tode verurteilt wurde ist mir auch unklar. Glaube kaum das das Edna als Kind
>die Todesstraffe bekommen hätte.

Ich glaube, selbst er nicht. Falls überhaupt, war das nur Totschlag im
Affekt. Vermutlich diente auch das zu dramaturgischen Zwecken. Edna
schien ja mehr als nur kein Chorknabe gewesen zu sein; vielleicht war es
die einzige Möglichkeit, sie nicht völlig von harmlosen Kinderstreichen
weg auf eine echte Schiefe Bahn geraten zu lassen.

>Na ja trotz allem finde ich es ein sehr gelungenes Spiel was doch Zeigt das
>auch mit vergleichsweise "wenig" Aufwand ein gutes Adventure entstehen kann.

Seufz. Wem sagst Du das? Umsogrößer ist die Enttäusschung.

Unterm Strich bleiben aber wohl doch die positiven Erinnerungen an den
Anfang: Mich reizte es doch neulich, mich fast mit "Droggelbecher" am
Telefon gemeldet zu haben :o)

Stefanie Kruse

unread,
Aug 25, 2008, 7:18:41 PM8/25/08
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> Ich habe fertig und möchte eure Meinung zu meiner Meinung hören.
> Wer Ednas Ausbruch noch vor sich hat, sollte jetzt schleunigst
> weiterblättern, aber nicht weiterlesen.

Du mußt jetzt ganz tapfer sein:

Ich teile Deine Meinung.

Stefanie, dieses anfangs wirklich unterhaltsame Spiel nicht bis zum Ende
gespielt habend

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 26, 2008, 3:45:45 AM8/26/08
to
Stefanie Kruse in <news:g8vkb1...@sniet.fqdn.th-h.de>:

Ein 4-Zeiler! Von Dir ...?

CU!
Ulrich

Stefanie Kruse

unread,
Aug 26, 2008, 5:16:19 AM8/26/08
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

Tut mir leid, aber mehr gab Deine Vorlage nicht her oder hast Du eine
Idee, wie man sich mit jemandem zanken soll, dessen Meinung man teilt?

Stefanie, nicht unkooperativ erscheinen wollend, in dem Fall aber kein
Widerspruchspotential erkennen könnend

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 26, 2008, 11:35:51 AM8/26/08
to
Stefanie Kruse in <news:g90ol...@sniet.fqdn.th-h.de>:

>Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>> Stefanie Kruse in <news:g8vkb1...@sniet.fqdn.th-h.de>:
>>> Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>>>
>>>> Ich habe fertig und möchte eure Meinung zu meiner Meinung hören.
>>>> Wer Ednas Ausbruch noch vor sich hat, sollte jetzt schleunigst
>>>> weiterblättern, aber nicht weiterlesen.
>>>
>>> Du mußt jetzt ganz tapfer sein:
>>>
>>> Ich teile Deine Meinung.
>>>
>>> Stefanie, dieses anfangs wirklich unterhaltsame Spiel nicht bis zum Ende
>>> gespielt habend
>>
>> Ein 4-Zeiler! Von Dir ...?
>
>Tut mir leid, aber mehr gab Deine Vorlage nicht her oder hast Du eine
>Idee, wie man sich mit jemandem zanken soll, dessen Meinung man teilt?

Man könnte statt zu zanken, ihm auch in der von Dir gewohnten Art und
Weise in epischer Breite zustimmen. ;-)

Thomas G. Liesner

unread,
Aug 26, 2008, 5:14:56 PM8/26/08
to
Stefanie Kruse schrieb:

> Tut mir leid, aber mehr gab Deine Vorlage nicht her oder hast Du eine
> Idee, wie man sich mit jemandem zanken soll, dessen Meinung man teilt?

Seit wann achtet man im Usenet auf solche Details wie die, ob die andere
Meinung passt oder nicht?

So long,
Thomas G. Liesner

Stefanie Kruse

unread,
Aug 27, 2008, 5:34:57 AM8/27/08
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> Man könnte statt zu zanken, ihm auch in der von Dir gewohnten Art und
> Weise in epischer Breite zustimmen. ;-)

Das ist wahrscheinlich das Alter, da werden wir alle etwas ruhiger.

Stefanie, die früher gehofft hatte, daß mit dem Alter auch die Vernunft
käme

Stefanie Kruse

unread,
Aug 27, 2008, 5:34:57 AM8/27/08
to
Thomas G. Liesner schrieb:
> Stefanie Kruse schrieb:

Na *er* hat doch angefangen, komische Fragen zu stellen! Seit wann fragt
man höflich nach, was andere von der eigenen Meinung halten? Üblich wäre
doch wohl eher, die irgendwo in eine Gruppe reinzuknalle (bloß nicht
vergessen, ganz viele Ausrufezeichen zu benutzen), stellt fest, daß
diese Meinung die einzig richtige ist, alle anderen sowieso blöd sind
und überhaupt am besten sterben gehen. Punkt!

Ulrich ist nun wirklich lange genug im Usenet, um zu wissen, wie sich
das gehört.

Stefanie, nur noch selten in de.* unterwegs

SH

unread,
Aug 27, 2008, 5:40:50 AM8/27/08
to
Grandioses Kino, ich danke euch dafür. :-)


S.H.


"Stefanie Kruse" <Rand...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:g93e3u...@sniet.fqdn.th-h.de...

Thomas G. Liesner

unread,
Aug 27, 2008, 6:54:16 AM8/27/08
to
SH schrieb:

> Grandioses Kino, ich danke euch dafür. :-)

Wo sind die Netcops, wenn man sie braucht? Verstoss gegen Realnamen-
gebot, widernatürliches Zitieren (sogar noch als Vollquote!) und dann
auch noch freundlich, das geht doch gar nicht!

Thomas G. Liesner

unread,
Aug 27, 2008, 6:52:47 AM8/27/08
to
Stefanie Kruse schrieb:

> Thomas G. Liesner schrieb:
>> Stefanie Kruse schrieb:
>>> Tut mir leid, aber mehr gab Deine Vorlage nicht her oder hast Du eine
>>> Idee, wie man sich mit jemandem zanken soll, dessen Meinung man teilt?

>> Seit wann achtet man im Usenet auf solche Details wie die, ob die andere
>> Meinung passt oder nicht?

> Na *er* hat doch angefangen, komische Fragen zu stellen!

Wer? Worum ging's eigentlich?

> Seit wann fragt
> man höflich nach, was andere von der eigenen Meinung halten?

Keine Ahnung, auf so eine Idee bin ich noch nie gekommen, das kann ich
gar nicht nachvollziehen.

> Üblich wäre
> doch wohl eher, die irgendwo in eine Gruppe reinzuknalle (bloß nicht
> vergessen, ganz viele Ausrufezeichen zu benutzen), stellt fest, daß
> diese Meinung die einzig richtige ist, alle anderen sowieso blöd sind
> und überhaupt am besten sterben gehen. Punkt!

Du hast "!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!111111" hinter "Punkt!" vergessen.
Und Godwin sowieso, das hätte es unter Adolf nicht gegeben!!!!1

> Ulrich ist nun wirklich lange genug im Usenet, um zu wissen, wie sich
> das gehört.

Ach der! Naja, Querulanten gibt es eben überall.

> Stefanie, nur noch selten in de.* unterwegs

Ich nutze es auch eher RO-mäßig, der Traffic ist eh reichlich reduziert
gegenüber den guten alten Zeiten, als Männer noch Männer waren, Sniets
noch allgegenwärtig und dcpmn noch mehr als 3 Einwohner hatte.

Foren können das nicht auffangen, dazu gibt es zu jedem Thema zu viele
und ein passendes dejanews gibt es leider auch nicht wirklich.

SH

unread,
Aug 27, 2008, 8:09:23 AM8/27/08
to
Du wirst nicht daran sterben.

S.H.


"Thomas G. Liesner" <t...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g93ipo...@news.tglsoft.de...

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 27, 2008, 9:19:05 AM8/27/08
to
Stefanie Kruse in <news:g93dgb...@sniet.fqdn.th-h.de>:

>Stefanie, die früher gehofft hatte, daß mit dem Alter auch die Vernunft
>käme

Die Hoffnung habe ich inzwischen aufgegeben. Und weißt Du was?
Es stört mich üüü-beer-haupt nicht :-)

CU!
Ulrich

P.S.: Erinnere mich gelegentlich dran, daß ich die gestern gesaugte
Geheimakte-II-Demo auch anspiele. Bevor wir ganz Offtopic werden ...

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Aug 27, 2008, 9:50:38 AM8/27/08
to
Thomas G. Liesner in <news:g93ipo...@news.tglsoft.de>:

>SH schrieb:
>> Grandioses Kino, ich danke euch dafür. :-)
>
>Wo sind die Netcops, wenn man sie braucht?

Man braucht sie nicht. Filtern reicht. Wenn da nicht immer solche
Fütterer wie Du auftauchen würden, die den Sotter per Zitat wieder
aus dem Sumpf hochspülen. Nich persönlich nehmen, Thomas!

Thomas G. Liesner

unread,
Aug 27, 2008, 4:46:56 PM8/27/08
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> Thomas G. Liesner in <news:g93ipo...@news.tglsoft.de>:
>> SH schrieb:
>>> Grandioses Kino, ich danke euch dafür. :-)

>> Wo sind die Netcops, wenn man sie braucht?

> Man braucht sie nicht. Filtern reicht. Wenn da nicht immer solche
> Fütterer wie Du auftauchen würden, die den Sotter per Zitat wieder
> aus dem Sumpf hochspülen. Nich persönlich nehmen, Thomas!

Der Unterschied ist: Mein Satz war ironisch gemeint...

Stefanie Kruse

unread,
Aug 27, 2008, 8:46:16 PM8/27/08
to
Thomas G. Liesner schrieb:
> SH schrieb:

>> Grandioses Kino, ich danke euch dafür. :-)
>
> Wo sind die Netcops, wenn man sie braucht?

danr ist Dein besonderer Freund. Nachdem dang nichts mehr hergibt, wird
mal wieder versucht, an den Regeln zu schrauben. Irgendwie inzwischen
auch langweilig und so furchtbar vorhersehbar, aber wenn Du Langeweile
hast ... ;-)

> Verstoss gegen Realnamen-
> gebot, widernatürliches Zitieren (sogar noch als Vollquote!) und dann
> auch noch freundlich, das geht doch gar nicht!

Geplenkt hat er auch nicht, der Zeichensatz scheint ok gewesen zu sein
und nicht mal über googel eingeliefert. Rücksichtslos sowas! Wie soll
man denn da alte Feindbilder pflegen? Vielleicht hätte ein kaputter
Sig-Trenner ja noch was gebracht, aber weit und breit nicht mal der
Versuch einer Sig. So geht das wirklich nicht!

Falls Netcops Rechte haben, dann haben Pseudos gefälligst Pflichten!!!1

Stefanie, der das ganze Netcop-Geschwafel sowas von schnuppe ist

Stefanie Kruse

unread,
Aug 27, 2008, 8:46:16 PM8/27/08
to
Thomas G. Liesner schrieb:
> Stefanie Kruse schrieb:
>> Thomas G. Liesner schrieb:

>>> Seit wann achtet man im Usenet auf solche Details wie die, ob die andere
>>> Meinung passt oder nicht?
>
>> Na *er* hat doch angefangen, komische Fragen zu stellen!
>
> Wer? Worum ging's eigentlich?

Fängst Du jetzt auch noch an, komische Fragen zu stellen? Das ist doch
völlig egal, worum es ging, schreib halt einfach was. Usenet ist doch
sowieso das Ding, wo dauernd Antworten gegeben werden, ohne daß sich
jemand die Mühe gemacht hätte, die gefälligst mal zu stellen.

>> Seit wann fragt
>> man höflich nach, was andere von der eigenen Meinung halten?
>
> Keine Ahnung, auf so eine Idee bin ich noch nie gekommen, das kann ich
> gar nicht nachvollziehen.

Na also, die vielen Jahre Usenet sind doch nicht ganz spurlos an Dir
vorbeigegangen.

>> Üblich wäre
>> doch wohl eher, die irgendwo in eine Gruppe reinzuknalle (bloß nicht
>> vergessen, ganz viele Ausrufezeichen zu benutzen), stellt fest, daß
>> diese Meinung die einzig richtige ist, alle anderen sowieso blöd sind
>> und überhaupt am besten sterben gehen. Punkt!
>
> Du hast "!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!111111" hinter "Punkt!" vergessen.
> Und Godwin sowieso, das hätte es unter Adolf nicht gegeben!!!!1

Nobody is perfect, aber Du bist jetzt natürlich raus.

>> Ulrich ist nun wirklich lange genug im Usenet, um zu wissen, wie sich
>> das gehört.
>
> Ach der! Naja, Querulanten gibt es eben überall.

Mir wäre lieber, es gäbe überall Putzfrauen, dann müßte ich jetzt nicht
selber den Kaffee vom Monitor wischen.

>> Stefanie, nur noch selten in de.* unterwegs
>
> Ich nutze es auch eher RO-mäßig,

Ich würde das bestimmt für eine gute Idee halten, vorausgesetzt, ich
wüßte, was "RO-mäßig" ist. Oder um es mal kurz zu formulieren: HÄ?

> der Traffic ist eh reichlich reduziert
> gegenüber den guten alten Zeiten, als Männer noch Männer waren, Sniets
> noch allgegenwärtig und dcpmn noch mehr als 3 Einwohner hatte.

Das hast Du jetzt hübsch formuliert.

> Foren können das nicht auffangen, dazu gibt es zu jedem Thema zu viele
> und ein passendes dejanews gibt es leider auch nicht wirklich.

Kein Grund zu jammern, es ist halt das eingetreten, was man schon immer
vorhergesehen hat: Das Usenet bekommt genau das, was es verdient hat und
die User, die es sich gemacht hat. Hinterher hat es natürlich niemand
gewollt, aber das interessiert auch niemanden mehr.

Stefanie, achselzuckend und nebenbei feststellend, daß wir inzwischen
völlig Off-T sind

Andreas Eibach

unread,
Aug 28, 2008, 4:22:46 PM8/28/08
to

"Stefanie Kruse" <Rand...@gmx.net> schrieb:

> Fängst Du jetzt auch noch an, komische Fragen zu stellen? Das ist doch
> völlig egal, worum es ging, schreib halt einfach was. Usenet ist doch
> sowieso das Ding, wo dauernd Antworten gegeben werden, ohne daß sich
> jemand die Mühe gemacht hätte, die gefälligst mal zu stellen.

So extrem will ich's nicht ausdrücken, aber sagen wir's mal so: ein etwas
umfangreicherer Usenet-Faden, in dem nicht nach 8-10 Beiträgen _spätestens_
völlig am Thema vorbei diskutiert wird, verdient den Namen "Usenet-Faden" in
der Tat nicht. :P

-Andreas

Thomas G. Liesner

unread,
Aug 28, 2008, 5:30:12 PM8/28/08
to
Stefanie Kruse schrieb:
> Thomas G. Liesner schrieb:
>> Wo sind die Netcops, wenn man sie braucht?

> danr ist Dein besonderer Freund. Nachdem dang nichts mehr hergibt, wird
> mal wieder versucht, an den Regeln zu schrauben. Irgendwie inzwischen
> auch langweilig und so furchtbar vorhersehbar, aber wenn Du Langeweile
> hast ... ;-)

*Solche* denn doch nicht, da ist ein Telefonbuch doch noch
interessanter...

>> Verstoss gegen Realnamen-
>> gebot, widernatürliches Zitieren (sogar noch als Vollquote!) und dann
>> auch noch freundlich, das geht doch gar nicht!

> Geplenkt hat er
^^
Immer diese voreiligen Annahmen!

> auch nicht, der Zeichensatz scheint ok gewesen zu sein
> und nicht mal über googel eingeliefert. Rücksichtslos sowas! Wie soll
> man denn da alte Feindbilder pflegen?

Eben!

> Vielleicht hätte ein kaputter
> Sig-Trenner ja noch was gebracht, aber weit und breit nicht mal der
> Versuch einer Sig. So geht das wirklich nicht!

Genau!!1

> Falls Netcops Rechte haben, dann haben Pseudos gefälligst Pflichten!!!1
> Stefanie, der das ganze Netcop-Geschwafel sowas von schnuppe ist

Dito.

Thomas G. Liesner

unread,
Aug 28, 2008, 5:35:56 PM8/28/08
to
Stefanie Kruse schrieb:
> Thomas G. Liesner schrieb:
>> Stefanie Kruse schrieb:
>>> Thomas G. Liesner schrieb:
>>>> Seit wann achtet man im Usenet auf solche Details wie die, ob die andere
>>>> Meinung passt oder nicht?
>>> Na *er* hat doch angefangen, komische Fragen zu stellen!
>> Wer? Worum ging's eigentlich?
> Fängst Du jetzt auch noch an, komische Fragen zu stellen?

Interesse heucheln findest du komisch?

> Das ist doch
> völlig egal, worum es ging, schreib halt einfach was. Usenet ist doch
> sowieso das Ding, wo dauernd Antworten gegeben werden, ohne daß sich
> jemand die Mühe gemacht hätte, die gefälligst mal zu stellen.

Hm - komischerweise scheint deine Antwort zumindest geringe thematische
Berührungspunkte zu meinen ursprünglichen Aussagen zu haben, das ist
jetzt hochgradig verdächtig!

>>> Seit wann fragt
>>> man höflich nach, was andere von der eigenen Meinung halten?

>> Keine Ahnung, auf so eine Idee bin ich noch nie gekommen, das kann ich
>> gar nicht nachvollziehen.

> Na also, die vielen Jahre Usenet sind doch nicht ganz spurlos an Dir
> vorbeigegangen.

Mach mich nicht älter, als ich ohnehin schon bin!

>> Du hast "!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!111111" hinter "Punkt!" vergessen.
>> Und Godwin sowieso, das hätte es unter Adolf nicht gegeben!!!!1

> Nobody is perfect, aber Du bist jetzt natürlich raus.

Ich fang doch gar nicht mit H an! Oder hat sich das mit 16:9 irgendwie
geändert?

>>> Ulrich ist nun wirklich lange genug im Usenet, um zu wissen, wie sich
>>> das gehört.

>> Ach der! Naja, Querulanten gibt es eben überall.

> Mir wäre lieber, es gäbe überall Putzfrauen, dann müßte ich jetzt nicht
> selber den Kaffee vom Monitor wischen.

Was sucht der denn da? Ich dachte, der gehört in Tassen, Tastaturen und
ggf. noch Sysadmin-Mägen?

>>> Stefanie, nur noch selten in de.* unterwegs
>> Ich nutze es auch eher RO-mäßig,
> Ich würde das bestimmt für eine gute Idee halten, vorausgesetzt, ich
> wüßte, was "RO-mäßig" ist. Oder um es mal kurz zu formulieren: HÄ?

Entspricht dem RO in CD-ROM.

>> der Traffic ist eh reichlich reduziert
>> gegenüber den guten alten Zeiten, als Männer noch Männer waren, Sniets
>> noch allgegenwärtig und dcpmn noch mehr als 3 Einwohner hatte.

> Das hast Du jetzt hübsch formuliert.

Zufallstreffer. Oder übermüdet genug.

>> Foren können das nicht auffangen, dazu gibt es zu jedem Thema zu viele
>> und ein passendes dejanews gibt es leider auch nicht wirklich.

> Kein Grund zu jammern, es ist halt das eingetreten, was man schon immer
> vorhergesehen hat: Das Usenet bekommt genau das, was es verdient hat und
> die User, die es sich gemacht hat. Hinterher hat es natürlich niemand
> gewollt, aber das interessiert auch niemanden mehr.

Wobei ich gegen den alten Traffic nichts hatte und ausserhalb spezifi-
scher Gruppen war man den Regeln nie so stark verhaftet, daß das alleine
als Erklärung reichen könnte.

> Stefanie, achselzuckend und nebenbei feststellend, daß wir inzwischen
> völlig Off-T sind

Ach so, das war nicht von Anfang an so in diesem Erörterungsfaden?

SH

unread,
Aug 29, 2008, 7:33:27 PM8/29/08
to
Ähm, Freaks...?
Nur weil man 2x im Jahr eine Newsgroup benutzt und keine Ahnung davon hat...
Ich geh in meine Ecke und weine...


"Thomas G. Liesner" <t...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

news:g97ce...@news.tglsoft.de...

Thomas G. Liesner

unread,
Aug 30, 2008, 5:15:14 AM8/30/08
to
SH schrieb:
> Ähm, Freaks...?

Nur Nerds. Und alles ganz unböse gemeint.

Manfred Ginger

unread,
Sep 3, 2008, 1:31:26 PM9/3/08
to
Ulrich F. Heidenreich:

> Hallo!

Hi!

> Ich habe fertig und möchte eure Meinung zu meiner Meinung hören.
> Wer Ednas Ausbruch noch vor sich hat, sollte jetzt schleunigst
> weiterblättern, aber nicht weiterlesen.
>

Ich möchte Euch dafür danken, dass Ihr in diesem thread nicht
weiter schreibt.

Denn Edna steht zwei Meter hinter mir, in meinem Lieblingsregal
(gefangen zwischen dem ebenfalls ungespielten Jack Keane auf der
einen und Everlight auf der anderen Seite), und brennt mir ein
Loch in den Rücken.

Der Tag mag kommen, da mein Mut versagt. Wenn ich unsere Prinzipien
im Stich lasse, Spoiler-Warnungen ignoriere und der Bund der
Lösungslosen zerbricht.

Aber dieser Tag ist nicht heute.

Heute... kämpfe ich!

>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>

--
Mein größtmöglicher Fan, mein persönlicher Stan:
Robert Miehle, Wintergasse 11, Augsburg
www.Ginger-Troll.de www.Reiki-Ginger.de
www.Ginger-Reiki.de www.MG-Reiki.de
©2008 Ginger

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Ulrich F. Heidenreich

unread,
Sep 19, 2008, 11:05:42 AM9/19/08
to
Joachim Schlesmann in <news:Xns9B1EA1D21B3B...@151.189.20.10>:

>Moins,
>
>Ulrich F. Heidenreich tippselte am 20 Aug 2008:


>
>
>> Ich habe fertig und möchte eure Meinung zu meiner Meinung hören.
>
>

>Spät, aber ich bin auch endlich dazu gekommen, EBA zuende zu spielen ..
>
>>
>>
>>
>>
>>
>>
>>
>>
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>> Die ersten Zweidrittel des Spieles fand ich absolut erste Sahne.
>
>AOL, bis auf ein paar fast nicht bzw. nur durch ausprobieren lösbare
>Rätsel (z.B. Speiseplan)

Den nannte ich ja auch als einzigen Haken. Weiß jemand, nach welcher
Logik er umsortiert gehört sollte? Oder war da einfach gar keine? ;-)

>> Bis zum Verlassen des Irrenhauses gibt's dafür eine glatte 1.
>
>Ebenso AOL - bis auf die nervige Hintergrundmusik.
>
>> Danach scheint aber den Entwicklern in zweierlei Hinsicht die Puste
>> ausgegangen zu sein. Zum Einen wurden die Rätsel wirklich unsinnig;
>
>Es haperte an Logik, aber ich fand es einfacher - weil es nur wenige
>Möglichkeiten pro Location gab, und jeder Ort vor dem Verlassen "fertig"
>sein musste.

Aber wie? Komm doch mal drauf, daß man der bis dato ziemlich pingelingen
und bei falschen Befehlen bestenfalls schnippischen Edna plötzlich ein
völlig unlogisches "Nimm Kofferraum" befehlen mußte, damit sie das
Abschleppseil nimmt. Natürlich kann man stur alles durchprobieren; wenn
einem aber gerade nicht nach "Der Kofferraum ist zu schwer"-Widerworten
ist, läßt man das aus. Und schon sitzt man unschuldig fest.

>> Der Stromschlag im verunfallten Auto war ebenso
>> buchstäblich an den Haaren herbeigezogen wie die Tatsache, ihn
>> mitnehmen zu können, nur noch absurd aber nicht mehr abgedreht war.
>
>Yupp, woher der Strom auch immer gekommen sein sollte. Und den an Alu
>weiterreichen :-) Aber das passierte alles von selbst, wenn man die
>Reihenfolge (Kartenrätsel, Alu) einhielt.

Und sowas macht *Dir* Spaß: Durch tumbes Rumprobieren auf Lösungen zu
treffen, die auch mit der schärfsten Logik nicht zu erzielen gewesen
wären? Bei *mir* bröckelt der Spielspaß dabei schlagartig ab.

>> Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
>> als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen?
>
>Try-And-Error.

Siehe oben.

>> Warum mußte der Kopfhörer in den Henkelmann gestöpselt werden?
>
>Na ja, das kann noch als logisch durchgehen, damit der Schlüsselmeister
>nichts von der Umgebung hört ..

Wie jetzt? Ob der Kopfhörer nun im ausgeschalteten (denn einschalten
ließ er sich nicht) Henkelmann oder gar nicht steckt, beinflußt des
Schlüsselmeisters Hörvermögen genau wie?

>> Und dann Zuhause: Wie kann man mit *gebranntem* Ton (Gartenzwerg)
>> einen Schlüsselabdruck machen?
>
>Ton ist Ton :-) Die Wiederholung der Schlüsselerstellung fand ich
>ziemlich einfallslos.

Nett war sie IMHO schon. Aber auch sie mit eigentlich unmöglichen
Mitteln durchführen zu müssen, auf die man auch wieder nur per Trial
and Error stoßen konnte, fand ich weniger hypsch.

>> Fazit: Wäre die Luft zum Schluß nicht rausgewesen, hätte Edna für mich
>> das Zeug zum Spiel des Jahres gehabt. So aber ist der Eindruck, ähemm,
>> "gemischt".
>

>Ja, etwa ab Friedhof war es mir zu negativ - der Schlüsselmeister
>"böse", Edna wirklich gaga und der böse Dr. Marcel der eigentlich Gute

Die Wendung kam zwar unerwartet, aber es war nicht sie, was mir bitter
aufstieß. Das kennt und liebt man ja vom echten Leben: "Erstens kommt
es anders und zweitens als man denkt". Ohne solche Wendungen kann es
schnell langweilig werden. Zumindest das Adventure ... ;-)

>Ein unbefriedigendes Ende eines schönen Adventures.

Zuende war es eigentlich nach der Lösung des Außentor-Rätsels.
Danach schien es mir fast so, als ob ein anderes Team mit geringerer
Kreativität und schwächerem Rätselverstand weiterprogrammiert hätte.

CU!
Ulrich
--
$Signature

Manfred Ginger

unread,
Dec 1, 2008, 3:06:37 PM12/1/08
to
Ulrich F. Heidenreich:

> Hallo!

Hi!

> Ich habe fertig und möchte eure Meinung zu meiner Meinung hören.

> Wer Ednas Ausbruch noch vor sich hat, sollte jetzt schleunigst
> weiterblättern, aber nicht weiterlesen.

Bin jetzt auch raus.

>
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>
> Die ersten Zweidrittel des Spieles fand ich absolut erste Sahne.

> Der Irrenhaus-Umgebung entsprechend völlig abgedrehte, aber dennoch
> logisch zu lösende Rätsel in Tateinheit mit Harveys Sarkasmus haben
> mir viele Stunden herrlichen Spielspaß gegeben.

Vorab, nach der Werbung im Internet hatte ich erwartet, dass die
Entwickler Edna mit moderner Technik altmodisch erscheinen lassen
wollten. Ja, so naiv gehe ich durch's Leben.

> Trotz (oder gerade wegen?) einiger Kopfnüsse: Was glaubt ihr, was Edna
> alles mit Senf und Ketchup verzierte, bevor ich auf die Idee kam, daß
> und wo es doch noch sinnvoll wurde, zu kleckern?

Hast Du auch alles aufgeschlitzt?

> Einfach köstlich. Und
> daß selbst steinharte Kaugummikugeln irgendwann doch noch mal zu etwas
> nützlich sind, war auch nicht trivial aber genial. Bis zum Verlassen
> des Irrenhauses gibt's dafür eine glatte 1. (Mit einem kleinen Abstrich;
> siehe unten. Sonst wäre es bis dahin eine 1+ geworden)

Den Ausbruch habe ich nicht allein geschafft, erstens das WC-Rätsel,
und dann die Ablenkung im Esszimmer.

> Es begann mit dem Umsortieren des Speiseplanes: Nach welchem Muster?
> Warum überhaupt?

Ich habe unterschiedliche Animationen am Tisch registriert, aber
ebenfalls kein Muster.

> Nach dem Unfall fand Edna ein Abschleppseil im Kofferraum, aber kann es
> nicht nehmen. Auf "Nimm Kofferaum" kam nicht das erwartete "Der ist zu
> groß zum Rumschleppen und außerdem angeschweißt", sondern Edna hatte
> plötzlich das Seil.

Ja. Ein (kleiner) Fehler.

> Der Stromschlag im verunfallten Auto war ebenso
> buchstäblich an den Haaren herbeigezogen wie die Tatsache, ihn mitnehmen
> zu können, nur noch absurd aber nicht mehr abgedreht war.

Aber manchmal bitzelt es doch auch im richtigen Leben: elektrostatische
Aufladung.

> Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
> als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen?

Der Kopfhörer steckte in der linkesten Orgelpfeife, dann drückt man
auch mal die linkeste Taste. Ansonsten habe ich nur die Tasten laut
Gesangbuch (?) gedrückt.

> Warum mußte der Kopfhörer in den Henkelmann gestöpselt werden?

Diese ganze Situation, mit dem Anschluss des Kopfhörers, und dem
schwingenden Priester und der Glocke habe ich überhaupt nicht
verstanden. Aber richtig angeklickt.

> Und dann Zuhause: Wie kann man mit *gebranntem* Ton (Gartenzwerg) einen
> Schlüsselabdruck machen?

Jetzt wirst Du aber kleinlich, wo es doch die genaue Wiederholung eines
bereits gelösten Rätsels war. Eher sollte man an der Stelle kritisieren,
dass es die genaue Wiederholung eines bereits gelösten Rätsels war.

> Der zweite Wermutstropfen war dann die letzte Telemorphing-Sitzung;
> sie erinnerte mich frappant an Runaway 1ens Sheriffswahl: Der Spieler
> hatte kaum noch Interaktionsmöglichkeiten, sondern war dazu verdonnert,
> Harvey nur noch tatenlos zuschauen. Bis hin zu der Tatsache, vor der
> "Welches Ende nehmen wir denn nun?"-Frage nicht abspeichern zu können
> und sich denselben Film deswegen noch einmal antun zu müssen.

Also hast Du es Dir nochmal angetan, ich auch, es war nicht wirklich
schlimm.

Wie war das alternative Ende denn bei LA The Dig gelöst? Oder bei
Geheimakte Tunguska?

> Fazit: Wäre die Luft zum Schluß nicht rausgewesen, hätte Edna für mich
> das Zeug zum Spiel des Jahres gehabt. So aber ist der Eindruck, ähemm,
> "gemischt".

Eigentlich ist die dargebotene Technik in 2008 eine Frechheit. Ich habe
jetzt Runaway2 begonnen, und bei den Ladezeiten und vielfältigen
Animationen Seufzer der Erleichterung ausgestoßen. Edna ist nicht
wirklich schlecht, Edna ist nicht wirklich gut. Edna schmeißt kein
Starforce auf die Platte wie Runaway2, Edna verlangt nicht jedesmal
die DVD im Laufwerk wie Runaway2.

Edna ist ungewöhnlich, skurril. Ich glaube nicht, dass man es wieder
vergisst, wenn man es mal gespielt hat. Das ist viel.

Ich habe Edna nicht besiegt.

> CU!

EDNA! EDNA! EDNA!

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Dec 2, 2008, 3:45:50 AM12/2/08
to
Manfred Ginger in <news:493443CD...@huwdfgweiu3423dhjp0898632er2389fh78r3fjgw985zj9gz.de>:

>Ulrich F. Heidenreich:
>
>> Hallo!
>
>Hi!
>
>> Ich habe fertig und möchte eure Meinung zu meiner Meinung hören.
>> Wer Ednas Ausbruch noch vor sich hat, sollte jetzt schleunigst
>> weiterblättern, aber nicht weiterlesen.
>
>Bin jetzt auch raus.

So schnell? :-p

>>
>>
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>>
>> Die ersten Zweidrittel des Spieles fand ich absolut erste Sahne.
>> Der Irrenhaus-Umgebung entsprechend völlig abgedrehte, aber dennoch
>> logisch zu lösende Rätsel in Tateinheit mit Harveys Sarkasmus haben
>> mir viele Stunden herrlichen Spielspaß gegeben.
>
>Vorab, nach der Werbung im Internet hatte ich erwartet, dass die
>Entwickler Edna mit moderner Technik altmodisch erscheinen lassen
>wollten. Ja, so naiv gehe ich durch's Leben.

Den verstehe ich jetzt nicht. Edna ist ein gezeichneter Comic. Was soll
daran altmodisch sein? Oder magst Du zu den Befürworten 3D-gerenderter
Adventures zählen, von denen eines¹) mich neulich zu dem Wahnsinn zwang,
einem 3 GHz-, 3 GByte-Pentium 4 statt der 128 MB Radeon 9800 eine 512 MB
Radeon 3850 zu spendieren, damit es dann ohne Grafikfehler, Abstürze und
einigermaßen flüssig ablief? UM EIN ADVENTURE ZU SPIELEN!!!??? Ich kann
mich immer noch nicht so recht beruhigen ...

>> Trotz (oder gerade wegen?) einiger Kopfnüsse: Was glaubt ihr, was Edna
>> alles mit Senf und Ketchup verzierte, bevor ich auf die Idee kam, daß
>> und wo es doch noch sinnvoll wurde, zu kleckern?
>
>Hast Du auch alles aufgeschlitzt?

Eher weniger. Aber Genaues frag mich nach der Zeit nicht.

>> Einfach köstlich. Und
>> daß selbst steinharte Kaugummikugeln irgendwann doch noch mal zu etwas
>> nützlich sind, war auch nicht trivial aber genial. Bis zum Verlassen
>> des Irrenhauses gibt's dafür eine glatte 1. (Mit einem kleinen Abstrich;
>> siehe unten. Sonst wäre es bis dahin eine 1+ geworden)
>
>Den Ausbruch habe ich nicht allein geschafft, erstens das WC-Rätsel,
>und dann die Ablenkung im Esszimmer.

WC-Rätsel sagt mir jetzt auch nichts mehr, aber mein Abstrich hat genau
Deinen zweiten Grund.

>> Es begann mit dem Umsortieren des Speiseplanes: Nach welchem Muster?
>> Warum überhaupt?
>
>Ich habe unterschiedliche Animationen am Tisch registriert, aber
>ebenfalls kein Muster.

Es gab da irgendwelche dunkel zu erinnernden Speise-Vorlieben
der Insassen. Aber weder die passende Zuordung noch eine möglichst
unpassende, um Streit zu provozieren, wollten so recht wirken. An
der Stelle habe ich gespickt und eine Zuordnung gefunden, die logisch
nicht nachvollziehbar war.

>> Nach dem Unfall fand Edna ein Abschleppseil im Kofferraum, aber kann es
>> nicht nehmen. Auf "Nimm Kofferaum" kam nicht das erwartete "Der ist zu
>> groß zum Rumschleppen und außerdem angeschweißt", sondern Edna hatte
>> plötzlich das Seil.
>
>Ja. Ein (kleiner) Fehler.

Aber mit fataler Wirkung:

Da sich das Seil augenscheinlich nicht nehmen ließ, suchte unsereiner
nach einer Alternativlösung, fand sie freilich nicht und stand dann nach
dem Spicken ("Seil nehmen") erst ziemlich ratlos und dann "geringfügig"
verärgert wieder am Kofferraum. Sowas macht wirklich keinen Spaß!

>> Der Stromschlag im verunfallten Auto war ebenso
>> buchstäblich an den Haaren herbeigezogen wie die Tatsache, ihn mitnehmen
>> zu können, nur noch absurd aber nicht mehr abgedreht war.
>
>Aber manchmal bitzelt es doch auch im richtigen Leben: elektrostatische
>Aufladung.

Klar. Die man sich nur dann einfängt, wenn man 3(?) Mal die richtige
Karte zieht. Nee, Minjung: Das ist nicht mehr sympatisch skurril wie
die ersten Zweidrittel, sondern einfach nur albern an den Haaren
herbeigezogen. Von der "Logik", die hinter der Kartenauswahl steckt,
erst gar nicht zu reden ...

>> Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
>> als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen?
>
>Der Kopfhörer steckte in der linkesten Orgelpfeife, dann drückt man
>auch mal die linkeste Taste.

Laut Lösung (auch hier wieder nicht durch Unfähigkeit des Spielers,
sondern durch logisch unlösbare Rätsel bedingt) war es eine andere.

>Ansonsten habe ich nur die Tasten laut Gesangbuch (?) gedrückt.

Und die eine andere. Wo auch immer genau die gelegen haben mag.

Auch in den beiden Einschaltern sah ich keinen Sinn: Orgeln tat die
Orgel unabhängig, welcher davon eingeschaltet war. Wirken tat sie aber
nur beim richtigen. Nach welchem Kriterium mag der nicht stumpfsinnig
ausprobierende Adventurianer dort den richtigen finden sollen?

>> Warum mußte der Kopfhörer in den Henkelmann gestöpselt werden?
>
>Diese ganze Situation, mit dem Anschluss des Kopfhörers, und dem
>schwingenden Priester und der Glocke habe ich überhaupt nicht
>verstanden.

Der Schlüsselmeister sollte mit Lärm in den Wahnsinn getrieben werden.
Daß er ihn nicht abkann, deutete er ja deutlich genug an. *Was* zu tun
war, war mir relativ klar; nur das "Wie" war mal wieder völlig absurd:
Der Schlüsselmeister hat ihn als Schallschutz aufgesetzt; genervt wurde
er aber letzendlich trotzdem. Wozu dann den Kopfhörer noch irgendwo
sinnlos einstöpseln?

>Aber richtig angeklickt.

So muß IYO ein Adventure sein: Die Aufgabe, ohne sie verstanden zu
haben, durch relativ zielloses Herumgeklicke lösen zu können? Nee, ne?

>> Und dann Zuhause: Wie kann man mit *gebranntem* Ton (Gartenzwerg) einen
>> Schlüsselabdruck machen?
>
>Jetzt wirst Du aber kleinlich, wo es doch die genaue Wiederholung eines
>bereits gelösten Rätsels war.

Gerade deswegen: Man kommt absolut nicht weiter und wäre auch im echten
Leben nicht weiter gekommen, wenn man nicht irgendwann mal das usinnig
Unmögliche - nämlich die Wiederholung des Rätsels, aber mit bereits
gebranntem Ton - ausprobiert hätte. Stumpfsinnig irgendetwas machen,
was keinen Sinn ergibt. Wie so oft im letzten Edna-Drittrel.

>Eher sollte man an der Stelle kritisieren,
>dass es die genaue Wiederholung eines bereits gelösten Rätsels war.

Wenn's denn das gewesen wäre: Geeignetes Material zum Förmchenbrennen
hätte sich ja im Schlamm des Gartenteiches finden lassen. Damit wär's
nur langweilig geworden. Mit der Unmöglich-Lösung jedoch ziemlich
ärgerlich.

>> Der zweite Wermutstropfen war dann die letzte Telemorphing-Sitzung;
>> sie erinnerte mich frappant an Runaway 1ens Sheriffswahl: Der Spieler
>> hatte kaum noch Interaktionsmöglichkeiten, sondern war dazu verdonnert,
>> Harvey nur noch tatenlos zuschauen. Bis hin zu der Tatsache, vor der
>> "Welches Ende nehmen wir denn nun?"-Frage nicht abspeichern zu können
>> und sich denselben Film deswegen noch einmal antun zu müssen.
>
>Also hast Du es Dir nochmal angetan, ich auch, es war nicht wirklich
>schlimm.

Man fühlt sich aber seiner Zeit beraubt. Warum nicht unmittelbar vor
dem entscheidenden Dialog speichern können? Außer den Spieler damit
zu nerven, daß es nicht geht, sehe ich darin keinen tieferen Sinn.
Also ein "Muss nicht sein"-Stilmittel mit dem schalen "Den Machern
fielen zum Schluß keine interaktiven Spielideen mehr ein"-Beigeschmack.

>Wie war das alternative Ende denn bei LA The Dig gelöst?

Nie gespielt.

>Oder bei Geheimakte Tunguska?

Gab's da eines? Müßte ich mir nochmal anschauen.

>> Fazit: Wäre die Luft zum Schluß nicht rausgewesen, hätte Edna für mich
>> das Zeug zum Spiel des Jahres gehabt. So aber ist der Eindruck, ähemm,
>> "gemischt".
>
>Eigentlich ist die dargebotene Technik in 2008 eine Frechheit.

s.o.

/Mir/ ist sowas tausendmal lieber, als für ein Adventure Rechenleistung
jenseits derer, die für einen Egoshooter dicke ausreicht, bereitstellen
zu müssen.

>Edna ist nicht
>wirklich schlecht, Edna ist nicht wirklich gut.

Ednas erste beiden Drittel waren wirklich gut. Das letzte hätte in der
Form erst gar nicht programmiert zu werden brauchen.

>Edna ist ungewöhnlich, skurril. Ich glaube nicht, dass man es wieder
>vergisst, wenn man es mal gespielt hat. Das ist viel.

Dumm nur, daß auch der negative Eindruck dazu beiträgt: Edna werde ich
wohl eher wegen des besch****n Endes nicht vergessen, als wegen des
guten Anfangs.

CU!
Ulrich
___________
¹) Memento Mori

Jan Bierbaum

unread,
Dec 30, 2008, 4:34:28 PM12/30/08
to
Ulrich F. Heidenreich meinte am 02.12.2008 09:45:

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>>Vorab, nach der Werbung im Internet hatte ich erwartet, dass die
>>Entwickler Edna mit moderner Technik altmodisch erscheinen lassen
>>wollten. Ja, so naiv gehe ich durch's Leben.

Haben sie doch auch. Java ist relativ moderne und vor allem plattform
unabhängige Technik. Damit ist Edna einigen anderen Spielen voraus.

> Den verstehe ich jetzt nicht. Edna ist ein gezeichneter Comic. Was soll
> daran altmodisch sein?

Nicht altmodisch, aber das Wechseln der Räume sowie Laden und Speichern
haben doch arg an den Nerven gezehrt. Das hätte besser sein dürfen.


>>> Trotz (oder gerade wegen?) einiger Kopfnüsse: Was glaubt ihr, was Edna
>>> alles mit Senf und Ketchup verzierte, bevor ich auf die Idee kam, daß
>>> und wo es doch noch sinnvoll wurde, zu kleckern?

Ach, Senf ging an der Stelle auch?


>>Den Ausbruch habe ich nicht allein geschafft, erstens das WC-Rätsel,
>>und dann die Ablenkung im Esszimmer.
>
> WC-Rätsel sagt mir jetzt auch nichts mehr, aber mein Abstrich hat genau
> Deinen zweiten Grund.

Das "WC-Rätsel" bezieht sich darauf Blase auf's Klo zu bekommen.


[Umsortieren des Speiseplanes]


> Es gab da irgendwelche dunkel zu erinnernden Speise-Vorlieben
> der Insassen.

Daran kann ich mich nun gar nicht erinnern. Die Akten enthielten ja nur
Haustier und Wahl beim Sport...


[Abschleppseil im Kofferraum]


> Da sich das Seil augenscheinlich nicht nehmen ließ, suchte unsereiner
> nach einer Alternativlösung, fand sie freilich nicht und stand dann nach
> dem Spicken ("Seil nehmen") erst ziemlich ratlos und dann "geringfügig"
> verärgert wieder am Kofferraum. Sowas macht wirklich keinen Spaß!

Da hat neben wildem Rumprobieren auch der (mal wieder) herrliche
Kommentar Harveys zum Brückengeländer geholfen *gg*


[verunfalltes Auto]


> Von der "Logik", die hinter der Kartenauswahl steckt, erst gar nicht
> zu reden ...

Die war definitiv da, sonst hätte ich das Rätsel nicht hinbekommen. Bei
jedem Versuch rutschte die richtige Karte an die nächste Position
(2-4-3-1 IIRC).


>>> Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
>>> als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen?
>>
>>Der Kopfhörer steckte in der linkesten Orgelpfeife, dann drückt man
>>auch mal die linkeste Taste.
>
> Laut Lösung (auch hier wieder nicht durch Unfähigkeit des Spielers,
> sondern durch logisch unlösbare Rätsel bedingt) war es eine andere.

Nein, da würde ich Manfred zustimmen. Es war die linkeste Taste bzw.
eine sehr nah dran. Auch das erschien mir noch logisch.


> Auch in den beiden Einschaltern sah ich keinen Sinn: Orgeln tat die
> Orgel unabhängig, welcher davon eingeschaltet war. Wirken tat sie aber
> nur beim richtigen. Nach welchem Kriterium mag der nicht stumpfsinnig
> ausprobierende Adventurianer dort den richtigen finden sollen?

Den roten natürlich. Es ist immer der rote ;-)


>>Wie war das alternative Ende denn bei LA The Dig gelöst?
>
> Nie gespielt.

Hier ich. *meld*
Da entschied sich das Ende nach einer Aktion (Jvrqrerejrpxra qre
jrvoyvpura Unhcgcrefba, qrera Anzr zve ragsnyyra vfg) kurz vor'm Showdown.


>>Eigentlich ist die dargebotene Technik in 2008 eine Frechheit.

*In* 2008? Och nö. Mit der Technik kann ich jedenfalls besser leben als
mit den elend kurzen und sinnlosen Geschichten anderer Spiele.


> /Mir/ ist sowas tausendmal lieber, als für ein Adventure Rechenleistung
> jenseits derer, die für einen Egoshooter dicke ausreicht, bereitstellen
> zu müssen.

Rechenleistung hat Edna auch ganz ordentlich gezogen, nur mit
Anforderungen an die GraKa hat es sich vornehm zurückgehalten.


>>Edna ist ungewöhnlich, skurril. Ich glaube nicht, dass man es wieder
>>vergisst, wenn man es mal gespielt hat. Das ist viel.
>
> Dumm nur, daß auch der negative Eindruck dazu beiträgt: Edna werde ich
> wohl eher wegen des besch****n Endes nicht vergessen, als wegen des
> guten Anfangs.

Ich werde es definitiv für seine "Freiheit" in guter Erinnerung
behalten. Man hatte endlich mal wieder die Chance herrlich dämliche
Sachen zu machen und dafür nicht nur "Das geht nicht"-Kommentare zu
ernten. Schon dafür hat sich das Spiel gelohnt.

CU, Jan.

Jan Bierbaum

unread,
Dec 30, 2008, 4:37:30 PM12/30/08
to
Ulrich F. Heidenreich meinte am 19.09.2008 17:05:

>>> Ich habe fertig und möchte eure Meinung zu meiner Meinung hören.
>Spät, aber ich bin auch endlich dazu gekommen, EBA zuende zu spielen ..

Noch später, aber ich habe die Feiertage genutzt und bin nun auch durch.


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>>> Die ersten Zweidrittel des Spieles fand ich absolut erste Sahne.
>>
>>AOL, bis auf ein paar fast nicht bzw. nur durch ausprobieren lösbare
>>Rätsel (z.B. Speiseplan)
>
> Den nannte ich ja auch als einzigen Haken. Weiß jemand, nach welcher
> Logik er umsortiert gehört sollte? Oder war da einfach gar keine? ;-)

Eine gewisse Logik meine ich dort schon erkannt zu haben. Direkt
"anstoßen" kann man nur den Bienenmann. Also habe ich bei ihm
verschiedenen Gerichte ausprobiert, von denen ich annahm, daß sie zur
Eskalation führen könnten. Bei den Kartoffeln gab's dann eine Reaktion,
nicht aber die gewünscht. Also weiter probiert mit Prof. Nock. Ich
glaube nur diese beiden Personen sind relevant.


>>> Bis zum Verlassen des Irrenhauses gibt's dafür eine glatte 1.
>>
>>Ebenso AOL - bis auf die nervige Hintergrundmusik.

Stellenweise war die wirklich schön, stellenweise nervig - nichts
außergewöhnliches.


>>> Danach scheint aber den Entwicklern in zweierlei Hinsicht die Puste
>>> ausgegangen zu sein. Zum Einen wurden die Rätsel wirklich unsinnig;
>>
>>Es haperte an Logik, aber ich fand es einfacher - weil es nur wenige
>>Möglichkeiten pro Location gab, und jeder Ort vor dem Verlassen "fertig"
>>sein musste.
>
> Aber wie? Komm doch mal drauf, daß man der bis dato ziemlich pingelingen
> und bei falschen Befehlen bestenfalls schnippischen Edna plötzlich ein
> völlig unlogisches "Nimm Kofferraum" befehlen mußte, damit sie das
> Abschleppseil nimmt. Natürlich kann man stur alles durchprobieren; wenn
> einem aber gerade nicht nach "Der Kofferraum ist zu schwer"-Widerworten
> ist, läßt man das aus. Und schon sitzt man unschuldig fest.

Gerade dieses Durchprobieren habe ich im Spiel sehr konsequent gemacht,
nur um an die herrlichen Sprüche ranzukommen. Außerdem gab es auch in
der Anstalt schon Rätsel, die ich mir logisch nicht hätte zusammenreimen
können, die sich aber nebenbei ergeben haben (z.B. Adrian).

Trotzdem hat sich das Spiel an dieser Stelle sehr gewandelt. Ich meine
nicht nur die deutlich düsterere Stimmung. Die Geschichte wurde
irgendwie intensiver, dafür nahm die Rätseldichte wirklich merklich ab.


> Und sowas macht *Dir* Spaß: Durch tumbes Rumprobieren auf Lösungen zu
> treffen, die auch mit der schärfsten Logik nicht zu erzielen gewesen
> wären? Bei *mir* bröckelt der Spielspaß dabei schlagartig ab.

Bei *diesem* speziellen Spiel lag der Reiz wirklich im Rumprobieren :-)


>>> Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
>>> als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen?

Ich fand es da eher unlogisch die Noten aus dem Gesangbuch
auszuprobieren. Die Pfeife mit der Wartungsklappe mußte mit Luft
versorgt werden, daher diese zusätzliche Taste.


>>> Und dann Zuhause: Wie kann man mit *gebranntem* Ton (Gartenzwerg)
>>> einen Schlüsselabdruck machen?

Das ist mir allerdings auch sauer aufgestoßen.


>>Ein unbefriedigendes Ende eines schönen Adventures.
>
> Zuende war es eigentlich nach der Lösung des Außentor-Rätsels.
> Danach schien es mir fast so, als ob ein anderes Team mit geringerer
> Kreativität und schwächerem Rätselverstand weiterprogrammiert hätte.

Die Kommentare waren auch weiterhin gut, aber auch seltener. Es ist wohl
generell bei Spielen so, daß sie gegen Ende "abflachen". Obwohl mir auch
die spontan ein paar Gegenbeispiele einfallen würden.

Von den Enden war ich aber auch etwas enttäuscht. Beide irgendwie
unschön und sehr abrupt.

CU, Jan.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Dec 31, 2008, 5:52:10 AM12/31/08
to
Jan Bierbaum in <news:6rvifaF...@mid.individual.net>:

>Ulrich F. Heidenreich meinte am 02.12.2008 09:45:
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>> Den verstehe ich jetzt nicht. Edna ist ein gezeichneter Comic. Was soll
>> daran altmodisch sein?
>
>Nicht altmodisch, aber das Wechseln der Räume sowie Laden und Speichern
>haben doch arg an den Nerven gezehrt.

Das hielt sich hier in erträglichen Grenzen.

>Das hätte besser sein dürfen.

Es hätte nicht schlechter werden dürfen.

>>>> Trotz (oder gerade wegen?) einiger Kopfnüsse: Was glaubt ihr, was Edna
>>>> alles mit Senf und Ketchup verzierte, bevor ich auf die Idee kam, daß
>>>> und wo es doch noch sinnvoll wurde, zu kleckern?
>
>Ach, Senf ging an der Stelle auch?

Zumindest an den unpassenden Stellen konnte Edna sowohl mit Senf als
auch Ketchup rumsauen. Ob's auch an der richtigen Stelle mit Senf
geklappt hätte, weiß ich nicht.

>>>Den Ausbruch habe ich nicht allein geschafft, erstens das WC-Rätsel,
>>>und dann die Ablenkung im Esszimmer.
>>
>> WC-Rätsel sagt mir jetzt auch nichts mehr, aber mein Abstrich hat genau
>> Deinen zweiten Grund.
>
>Das "WC-Rätsel" bezieht sich darauf Blase auf's Klo zu bekommen.

Ach so. Ja, da brauchte ich auch Hilfe. Nicht zuletzt desswegen, weil
der Zeichenstil die Monitore dermaßen verzerrte, daß oberflächlich gar
keine Buchstaben gezeigt wurden.

Bei "WC-Rätsel" dachte ich an die Geburtstagsfeier im selben. Da ist/war
mir keine besondere Schwierigkeit in Erinnerung. Es dauerte nur ein
wenig, bis daß mir die "hintergründige" Wirkung von Chillibohnen bewußt
wurde.


>[Umsortieren des Speiseplanes]
>> Es gab da irgendwelche dunkel zu erinnernden Speise-Vorlieben
>> der Insassen.
>
>Daran kann ich mich nun gar nicht erinnern. Die Akten enthielten ja nur
>Haustier und Wahl beim Sport...

Nicht in den Akten, sondern aus den Dialogen. Was genau, bekomme
ich heute auch nicht mehr zusammen. Ich müßte es glatt noch einmal
anspielen, um viele heutige Rückfragen zu klären.

>[Abschleppseil im Kofferraum]
>> Da sich das Seil augenscheinlich nicht nehmen ließ, suchte unsereiner
>> nach einer Alternativlösung, fand sie freilich nicht und stand dann nach
>> dem Spicken ("Seil nehmen") erst ziemlich ratlos und dann "geringfügig"
>> verärgert wieder am Kofferraum. Sowas macht wirklich keinen Spaß!
>
>Da hat neben wildem Rumprobieren auch der (mal wieder) herrliche
>Kommentar Harveys zum Brückengeländer geholfen *gg*

Ich weiß nicht so recht. "Nimm Kofferraum" war da einfach nur logisch
ziemlich daneben. Ob's nun Programmierfehler oder Stilmittel war, ist
mir eigentlich schnurz: Es nervte einfach.

>[verunfalltes Auto]
>> Von der "Logik", die hinter der Kartenauswahl steckt, erst gar nicht
>> zu reden ...
>
>Die war definitiv da, sonst hätte ich das Rätsel nicht hinbekommen. Bei
>jedem Versuch rutschte die richtige Karte an die nächste Position
>(2-4-3-1 IIRC).

Falsch. Der Zwillingsbruder blinzelte bei der richtigen Karte.

>>>> Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
>>>> als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen?
>>>
>>>Der Kopfhörer steckte in der linkesten Orgelpfeife, dann drückt man
>>>auch mal die linkeste Taste.
>>
>> Laut Lösung (auch hier wieder nicht durch Unfähigkeit des Spielers,
>> sondern durch logisch unlösbare Rätsel bedingt) war es eine andere.
>
>Nein, da würde ich Manfred zustimmen. Es war die linkeste Taste

Jetzt habe ich mal eine Lösung ausgekramt: Es war die vierte von links.
Vermutlich hätte der Spieler wissen müssen, welche Note (hier das tiefe
h) auf der linkesten Pfeife einer Kirchenorgel liegt.

Musikwissen vorauszusetzen ist immer ein kritischer Punkt in Adventures.
Daran scheitert ich damals schon bei Myst 1 in der Rakete oder Zork
Nemesis im Musikraum.

>> Auch in den beiden Einschaltern sah ich keinen Sinn: Orgeln tat die
>> Orgel unabhängig, welcher davon eingeschaltet war. Wirken tat sie aber
>> nur beim richtigen. Nach welchem Kriterium mag der nicht stumpfsinnig
>> ausprobierende Adventurianer dort den richtigen finden sollen?
>
>Den roten natürlich. Es ist immer der rote ;-)

War der andere nicht auch rot? Außerdem war kein Unterschied zu hören.
IIRC spielte sie sogar, ohne daß überhaupt ein Knopf gedrückt war. Wo
steckt da die Logik?

CU!
Ulrich
--
Hat mal jemand 'ne gute Signatur für mich?

Jan Bierbaum

unread,
Dec 31, 2008, 3:17:08 PM12/31/08
to
Ulrich F. Heidenreich meinte am 31.12.2008 11:52:

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>>Das "WC-Rätsel" bezieht sich darauf Blase auf's Klo zu bekommen.
>
> Ach so. Ja, da brauchte ich auch Hilfe. Nicht zuletzt desswegen, weil
> der Zeichenstil die Monitore dermaßen verzerrte, daß oberflächlich gar
> keine Buchstaben gezeigt wurden.

Da haben mir auch die Andeutungen sehr geholfen. Das größere Problem da
war es die Fernsehantenne außer Gefecht zu setzen. Ploschlägern half da
nicht, also hatte ich erst noch rabiatere Möglichkeiten in Erwägung
gezogen :-)


>>[verunfalltes Auto]
>>> Von der "Logik", die hinter der Kartenauswahl steckt, erst gar nicht
>>> zu reden ...
>>
>>Die war definitiv da, sonst hätte ich das Rätsel nicht hinbekommen. Bei
>>jedem Versuch rutschte die richtige Karte an die nächste Position
>>(2-4-3-1 IIRC).
>
> Falsch. Der Zwillingsbruder blinzelte bei der richtigen Karte.

Das ist mir nun wieder nicht aufgefallen. Entweder es gab zusätzlich
wirklich ein System oder ich hatte an der Stelle Glück.

>>>>> Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
>>>>> als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen?
>>>>
>>>>Der Kopfhörer steckte in der linkesten Orgelpfeife, dann drückt man
>>>>auch mal die linkeste Taste.
>>>
>>> Laut Lösung (auch hier wieder nicht durch Unfähigkeit des Spielers,
>>> sondern durch logisch unlösbare Rätsel bedingt) war es eine andere.
>>
>>Nein, da würde ich Manfred zustimmen. Es war die linkeste Taste
>
> Jetzt habe ich mal eine Lösung ausgekramt: Es war die vierte von links.
> Vermutlich hätte der Spieler wissen müssen, welche Note (hier das tiefe
> h) auf der linkesten Pfeife einer Kirchenorgel liegt.

Und ich hab's nochmal im Spiel probiert. Es ist die linkeste
*benutzbare* Taste der Klaviatur.


> Musikwissen vorauszusetzen ist immer ein kritischer Punkt in Adventures.

Brauchte es ja nicht. Dafür wurde die Fähigkeit vorausgesetzt mit einer
Gangschaltung umgehen zu können. Ob das als "Kindersicherung" für das
doch recht düstere Finale gedacht war?


>>> Auch in den beiden Einschaltern sah ich keinen Sinn: Orgeln tat die
>>> Orgel unabhängig, welcher davon eingeschaltet war. Wirken tat sie aber
>>> nur beim richtigen. Nach welchem Kriterium mag der nicht stumpfsinnig
>>> ausprobierende Adventurianer dort den richtigen finden sollen?
>>
>>Den roten natürlich. Es ist immer der rote ;-)
>
> War der andere nicht auch rot? Außerdem war kein Unterschied zu hören.

Der andere war gräulich würde ich sagen. Und solange der rote nicht an
ist gibt es keine Orgelklänge. Komischerweise reagiert die Gitarre
trotzdem und das Rätsel läßt sich auch lösen...


> IIRC spielte sie sogar, ohne daß überhaupt ein Knopf gedrückt war. Wo
> steckt da die Logik?

Nutzlose Gegenstände...
Wozu diente denn z.B. der Comic, der "Vorsicht Frank"-Pappbecher oder
das leere Cocktail-Glas? Wirklich gebraucht habe ich keinen davon.


Guten Rutsch!

CU, Jan.

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Jan 1, 2009, 4:37:23 AM1/1/09
to
Jan Bierbaum in <news:6s2j65F...@mid.individual.net>:

>Ulrich F. Heidenreich meinte am 31.12.2008 11:52:
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>>>Das "WC-Rätsel" bezieht sich darauf Blase auf's Klo zu bekommen.
>>
>> Ach so. Ja, da brauchte ich auch Hilfe. Nicht zuletzt desswegen, weil
>> der Zeichenstil die Monitore dermaßen verzerrte, daß oberflächlich gar
>> keine Buchstaben gezeigt wurden.
>
>Da haben mir auch die Andeutungen sehr geholfen.

Ich habe dort verzweifelt. Daß es etwas mit den Lichtschaltern zu tun
haben muß, war mir schon irgendwie klar: Blase vielleicht den Weg zum
nächsten Klo ausleuchten? Der Buchstabenhinweis verpuffte bei mir ins
Leere, weil ich die "krummen" Monitore nie als Matrix sah.

>Das größere Problem da
>war es die Fernsehantenne außer Gefecht zu setzen. Ploschlägern half da
>nicht, also hatte ich erst noch rabiatere Möglichkeiten in Erwägung
>gezogen :-)

Edna gehörte glücklicherweise (?) zu den Spielen, die Dinge erlaubten zu
tun, wenn man noch gar nicht wußte, zu was sie wohl mal gut sein werden.
Die Antenne hatte ich schon weit vor dem Blasenproblem verbogen. Einfach
weil sie da war und sich bewegen ließ. Wie genau, weiß ich allerdings
auch nicht mehr.

>>>[verunfalltes Auto]
>>>> Von der "Logik", die hinter der Kartenauswahl steckt, erst gar nicht
>>>> zu reden ...
>>>
>>>Die war definitiv da, sonst hätte ich das Rätsel nicht hinbekommen. Bei
>>>jedem Versuch rutschte die richtige Karte an die nächste Position
>>>(2-4-3-1 IIRC).
>>
>> Falsch. Der Zwillingsbruder blinzelte bei der richtigen Karte.
>
>Das ist mir nun wieder nicht aufgefallen. Entweder es gab zusätzlich
>wirklich ein System oder ich hatte an der Stelle Glück.

Ich tippe auf Letzteres, alldieweil ich es lange vergebens mit System
versuchte. Wieder ein Fall für a) Lösung bemühen und b) sich dann
entnervt fragen: Wie soll man denn auf sowas kommen?

>>>>>> Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
>>>>>> als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen?
>>>>>
>>>>>Der Kopfhörer steckte in der linkesten Orgelpfeife, dann drückt man
>>>>>auch mal die linkeste Taste.
>>>>
>>>> Laut Lösung (auch hier wieder nicht durch Unfähigkeit des Spielers,
>>>> sondern durch logisch unlösbare Rätsel bedingt) war es eine andere.
>>>
>>>Nein, da würde ich Manfred zustimmen. Es war die linkeste Taste
>>
>> Jetzt habe ich mal eine Lösung ausgekramt: Es war die vierte von links.
>> Vermutlich hätte der Spieler wissen müssen, welche Note (hier das tiefe
>> h) auf der linkesten Pfeife einer Kirchenorgel liegt.
>
>Und ich hab's nochmal im Spiel probiert. Es ist die linkeste
>*benutzbare* Taste der Klaviatur.

Alle links davon sind bei einer Kirchenorgel Attrappe?

>> Musikwissen vorauszusetzen ist immer ein kritischer Punkt in Adventures.
>
>Brauchte es ja nicht.

Aber sicher dat: "Welche Note liegt auf dieser Orgelpfeife und welche
Taste gehört zu jener Note?" würde ich schon als Musikwissen bezeichnen.
Als unmusikalischer Grobmotoriker habe ich mir solches Wissen nie
angeeignet.

>Dafür wurde die Fähigkeit vorausgesetzt mit einer
>Gangschaltung umgehen zu können. Ob das als "Kindersicherung" für das
>doch recht düstere Finale gedacht war?

Jetzt habe ich erstmal gegrübelt, was eine Gangschaltung mit einer Orgel
gemein haben sollte #-). Selbst als führerscheinloser weiß ich, daß ein
Auto mit eingelegtem Gang "etwas" mühsam zu bewegen ist. Außerdem hätte
dort auch einfaches Rumprobieren ausgericht. Trotzdem war *das* Rätsel
in sich logisch.

>>>> Auch in den beiden Einschaltern sah ich keinen Sinn: Orgeln tat die
>>>> Orgel unabhängig, welcher davon eingeschaltet war. Wirken tat sie aber
>>>> nur beim richtigen. Nach welchem Kriterium mag der nicht stumpfsinnig
>>>> ausprobierende Adventurianer dort den richtigen finden sollen?
>>>
>>>Den roten natürlich. Es ist immer der rote ;-)
>>
>> War der andere nicht auch rot? Außerdem war kein Unterschied zu hören.
>
>Der andere war gräulich würde ich sagen. Und solange der rote nicht an
>ist gibt es keine Orgelklänge.

Ich meinte, sie unabhängig von den Schalterstellungen gehört zu haben.

>Komischerweise reagiert die Gitarre
>trotzdem und das Rätsel läßt sich auch lösen...

<Loriot> Ach? </> Nach Blick in eine Lösung hielt ich den Knopf für
notwendig. Und damit stellt sich wieder einmal die im letzten Drittel
oft gestellte "Wie soll man denn auf sowas kommen?"-Frage. Hier: Einen
Schalter zu drücken, der keine augenscheinlichen Auswirkungen hat.

>> IIRC spielte sie sogar, ohne daß überhaupt ein Knopf gedrückt war. Wo
>> steckt da die Logik?
>
>Nutzlose Gegenstände...

s.o.

>Wozu diente denn z.B. der Comic, der "Vorsicht Frank"-Pappbecher oder
>das leere Cocktail-Glas? Wirklich gebraucht habe ich keinen davon.

Das ist ein anderes Thema. In vielen Adventures dienen sie als
Beschäftigungstherapie für denjenigen, der stur ausprobiert, statt
nachzudenken. Bei Edna oftmals zur Belustigung.

>Guten Rutsch!

Danke. Bin durch.

Jan Bierbaum

unread,
Jan 1, 2009, 6:42:46 PM1/1/09
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Ulrich F. Heidenreich meinte am 01.01.2009 10:37:

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>> Das größere Problem da war es die Fernsehantenne außer Gefecht zu
>> setzen. Ploschlägern half da nicht, also hatte ich erst noch
>> rabiatere Möglichkeiten in Erwägung gezogen :-)
>
> Edna gehörte glücklicherweise (?) zu den Spielen, die Dinge erlaubten zu
> tun, wenn man noch gar nicht wußte, zu was sie wohl mal gut sein werden.
> Die Antenne hatte ich schon weit vor dem Blasenproblem verbogen. Einfach
> weil sie da war und sich bewegen ließ. Wie genau, weiß ich allerdings
> auch nicht mehr.

Bei Edna wäre es unschlüssig gewesen, hätte sie sich geweigert etwas
schon zu tun, nur weil es noch nicht nötig erscheint. Besonders da es
hier mit kaputtmachen zu tun hatte. Hach, was lies sich nicht alles
"zerstören" oder beschmieren in dem Spiel :-D


>>>>>>> Weiter in der Kirche: Wie soll man auf die Idee kommen, eine Note mehr
>>>>>>> als dem Gesangbuch entnehmbar auf der Kirchenorgel zu spielen?
>>>>>>
>>>>>>Der Kopfhörer steckte in der linkesten Orgelpfeife, dann drückt man
>>>>>>auch mal die linkeste Taste.
>>>>>
>>>>> Laut Lösung (auch hier wieder nicht durch Unfähigkeit des Spielers,
>>>>> sondern durch logisch unlösbare Rätsel bedingt) war es eine andere.
>>>>
>>>>Nein, da würde ich Manfred zustimmen. Es war die linkeste Taste
>>>
>>> Jetzt habe ich mal eine Lösung ausgekramt: Es war die vierte von links.
>>> Vermutlich hätte der Spieler wissen müssen, welche Note (hier das tiefe
>>> h) auf der linkesten Pfeife einer Kirchenorgel liegt.
>>
>>Und ich hab's nochmal im Spiel probiert. Es ist die linkeste
>>*benutzbare* Taste der Klaviatur.
>
> Alle links davon sind bei einer Kirchenorgel Attrappe?

Bei dieser speziellen Orgel wohl schon. Sie waren schlichtweg keine
Hotspots.


>>> Musikwissen vorauszusetzen ist immer ein kritischer Punkt in Adventures.
>>
>>Brauchte es ja nicht.
>
> Aber sicher dat: "Welche Note liegt auf dieser Orgelpfeife und welche
> Taste gehört zu jener Note?" würde ich schon als Musikwissen bezeichnen.
> Als unmusikalischer Grobmotoriker habe ich mir solches Wissen nie
> angeeignet.

Das brauchte es aber definitiv nicht. Du solltest ja keine Melodie
spielen oder gar nachspielen. Notfalls probiert man da halt alle Tasten
einzeln durch, wenn es sein muß. Gut, das ist nicht schön, aber mit der
Analogie "linkeste Pfeife => linkeste mögliche Taste" ging es sehr schnell.

Komischer war da schon, daß der Kopfhörer unten in der linkesten Pfeife
war, oben aus aus der mittleren rauskam O:-)


>>Dafür wurde die Fähigkeit vorausgesetzt mit einer
>>Gangschaltung umgehen zu können. Ob das als "Kindersicherung" für das
>>doch recht düstere Finale gedacht war?
>
> Jetzt habe ich erstmal gegrübelt, was eine Gangschaltung mit einer Orgel
> gemein haben sollte #-). Selbst als führerscheinloser weiß ich, daß ein
> Auto mit eingelegtem Gang "etwas" mühsam zu bewegen ist. Außerdem hätte
> dort auch einfaches Rumprobieren ausgericht. Trotzdem war *das* Rätsel
> in sich logisch.

Wenn man denn weiß, daß sich ein Gang beim Rollen stört und sich nur bei
getretener Kupplung rausnehmen läßt. Das ist auch "externes Wissen"...


[Schalter an der Orgel]


>>Der andere war gräulich würde ich sagen. Und solange der rote nicht an
>>ist gibt es keine Orgelklänge.
>
> Ich meinte, sie unabhängig von den Schalterstellungen gehört zu haben.

Auch ausprobiert. Weder der Ton kommt, noch der passende Untertitel,
wenn der rote Knopf aus ist. Andere Auswirkungen gibt es aber soweit ich
das sehe keine.


>>Wozu diente denn z.B. der Comic, der "Vorsicht Frank"-Pappbecher oder
>>das leere Cocktail-Glas? Wirklich gebraucht habe ich keinen davon.
>
> Das ist ein anderes Thema. In vielen Adventures dienen sie als
> Beschäftigungstherapie für denjenigen, der stur ausprobiert, statt
> nachzudenken. Bei Edna oftmals zur Belustigung.

Der Pappbecher leider nicht. Da bekam ich nur 0815-Zeilen, die tw. nicht
vertont waren. Möglicherweise war das Ding irgend ein interner Gag. Mir
ist so, als wäre das sogar mal im Spiel gesagt worden.

CU, Jan.

Manfred Ginger

unread,
Jan 3, 2009, 2:20:55 PM1/3/09
to
Jan Bierbaum:

>>>Wie war das alternative Ende denn bei LA The Dig gelöst?
>>
>> Nie gespielt.
>
> Hier ich. *meld*
> Da entschied sich das Ende nach einer Aktion (Jvrqrerejrpxra qre
> jrvoyvpura Unhcgcrefba, qrera Anzr zve ragsnyyra vfg) kurz vor'm Showdown.

Dana Scully.

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