ist zwar nicht mehr taufrisch, aber weil es hier noch keiner erwähnt
hat: Jack Keane gibt es jetzt als Version für den Mac. Installation
erfolgt vollständig auf die HD, danach braucht die CD zum Spielen nicht
mehr eingelegt werden. Sehr angenehm.
Vielleicht solltet ihr euch bei Interesse mit dem Kauf beeilen (s.
anderes Posting bzgl. 10tacle)
--
Oliver
Viele Grüße
Werner
Eben, früher gabs mehr (Bad Mojo, Myst...). Aber es fehlen eben die gä
ngigen Titel (Agatha Christie, Sherlock Holmes, MoS, GT usw. und sofort)
, die es für Wintel und sogar Konsolen gibt. Irgendwie will mir nicht
einleuchten, warum es einfacher sein soll, ein Adventure auf Konsolen
zu portieren, statt auf einen richtigen Computer. Ja, es iss schon klar,
bei den Konsolenspielen lohnt sichs mehr. BTW, Edna läuft ja sogar
unter Linux und dass ist vom BSD-Derivat des Mac ja nun wirklich nicht
so weit weg.
> Macs sind tolle Arbeitsmaschinen, mein ältesterer Bruder ist
> Werbegrafiker, der schwört darauf und bekommt bei PCs das grosse Kotzen.
> Nicht umsonst werden selbst Magazine, die sich über PCs beschäftigen an
> Macs produziert.
> Aber als Unterhaltungsgerät, kleine Büromaschine,Computer in der
> Otto-Normal-Verbraucher-Firma, geht fuer mich nichts an diesen "doofen,
> störanfälligen" IBM-Kompatibelen Kisten vorbei.
Seit dem Switch zu Intel ist ein Mac ohne Abstriche IBM-Kompatibel oder
besser gesagt windowsfähig. Trotzdem kannst du zum arbeiten ein
richtiges Betriebssystem nutzen!
> Hardware- und Softwar-Angebot sind besser; als alter Schrauber habe ich
Dass das SW-Angebot per se besser ist, stimmt auf keinen Fall. Du
kannst durch Bootcamp und diverse Virtualisierungen quasi alle
relevanten Betriebssysteme gleichzeitig auf dem Mac nutzen, hast also
zu den üblichen Win- und Linuxprogrammen auch noch die
MacOSapplikationen. Das ist dann deutlich mehr als eine andere X86-
Plattform bietet.
> mehr Möglichkeiten, meine Komponenten auszuwählen und zu verbauen.
Wozu selber bauen, wenn man eine ordentliche Kiste vom Hersteller
bekommt, die man sich zu dem Preis nie und nimmer selber
zusammenstellen könnte? Macs sind in der Regel durchdachter, leiser und
stromsparender als alle anderen.
--
Oliver
> BTW, Edna läuft ja sogar
> unter Linux und dass ist vom BSD-Derivat des Mac ja nun wirklich nicht
> so weit weg.
Edna ist in Java geschrieben, daher sollte es im Prinzip unter allen "aus-
gewachsenen" Betriebssystemen laufen. Das Problem ist nur: Der Installer
ist eine Windows-EXE, man braucht kurz Wine, um es auszupacken. Danach
kommt man aber auch ohne Wine durch.
Gruss,
Raffi
--
Come to think of it, there are already a million monkeys on a million
typewriters, and Usenet is *nothing* like Shakespeare!
her...@raffael.ch · PGP Key 5D1FF5F4 · http://www.raffael.ch/
Und wie kommen die Pfade z.B. der Spielstände ins Programm? Oder soll
ich mal probieren den entpackten Programmordner irgendwo ins Mac-
Filesystem zu schmeissen (oder auf eine smb-Freigabe)?
--
Oliver
>> Edna ist in Java geschrieben, daher sollte es im Prinzip unter
>> allen "ausgewachsenen" Betriebssystemen laufen. Das Problem ist nur: Der
>> Installer ist eine Windows-EXE, man braucht kurz Wine, um es auszupacken.
>> Danach kommt man aber auch ohne Wine durch.
>
> Und wie kommen die Pfade z.B. der Spielstände ins Programm? Oder soll
> ich mal probieren den entpackten Programmordner irgendwo ins Mac-
> Filesystem zu schmeissen (oder auf eine smb-Freigabe)?
Ich würde das entpackte Spiel auf die Mac-Festplatte kopieren. Ich weiss
jetzt leider nicht, wohin die Spielstände dann wandern. Laut dem
entsprechenden Thread in de.alt.games.linux funktioniert das Speichern
wunderbar, was aber nicht geht, ist die Speicherstände von Windows unter
Linux zu laden. Ich vermute, die Programmierer haben da nicht auf die
Gross-/Kleinschreibung der Dateinamen geachtet.
Nachdem es ausgepackt und auf der Platte ist, kannst du es mit
java -Xmx1024M -Xms300M -jar EbaMain.exe W
starten. Es muss ein JDK6 sein. Und ja, richtig gelesen: EbaMain.EXE. ;) Es
scheint sowas wie eine selbstentpackende Zip-Datei, die sich jedoch nicht
entpackt, sondern eine JVM startet.
unzip -l EbaMain.exe
zeigt also tatsächlich den Inhalt der Zip-Datei an. Da Jar-Dateien einfach
Zip-Dateien sind, deren Inhalt einer gewissen Konvention folgt, und Java
für Zip-Dateien die Standard-Zip-Libs verwendet, kann auch die JVM damit
problemlos umgehen.
Wie gesagt, in dagl wurden Erfolge vermeldet, ich habe es mit der Demo nicht
geschafft: Sobald das Spiel beginnt, kriege ich eine NullPointerException
im Script-Interpreter. :( Ansonsten werden die Speicherstände einfach im
Programm-Verzeichnis abgelegt. Wenn es bei dir läuft, dürfte speichern und
laden einfach funktionieren.
Ja, und daran scheiterts vermutlich. Ein JDK6 für Tiger scheint es ja
nicht zu geben. Und das JDK6 aus OpenBSD will wohl X11 haben. Dann kann
ich auch gleich irgendeine VM laufen lassen. Schade.
Oder ich brauche doch den Leopard.
> scheint sowas wie eine selbstentpackende Zip-Datei, die sich jedoch nicht
> entpackt, sondern eine JVM startet.
>
> unzip -l EbaMain.exe
>
> zeigt also tatsächlich den Inhalt der Zip-Datei an. Da Jar-Dateien einfach
> Zip-Dateien sind, deren Inhalt einer gewissen Konvention folgt, und Java
> für Zip-Dateien die Standard-Zip-Libs verwendet, kann auch die JVM damit
> problemlos umgehen.
>
> Wie gesagt, in dagl wurden Erfolge vermeldet, ich habe es mit der Demo nicht
> geschafft: Sobald das Spiel beginnt, kriege ich eine NullPointerException
> im Script-Interpreter. :( Ansonsten werden die Speicherstände einfach im
> Programm-Verzeichnis abgelegt. Wenn es bei dir läuft, dürfte speichern und
> laden einfach funktionieren.
Danke für deine Hinweise!
--
Oliver