vor einigen Wochen war ich auf einer Flug Suchmaschinenseite,
die bei der Suche nach Verbindungen Linien- und Charterfluege
sowie auch nationale Flugrouten berücksichtigt hat. Leider
habe ich mir damals den Link nicht gespeichert.
Die normalen Flug Suchmaschinen wie expedia, opodo etc.
berücksichtigen oft keine Charterflüge und auch keine Innlands-
flüge von kleineren nationalen Fluggesellschaften.
Wenn ich mich recht entsinne war die gesuchte Seite
englischsprachig.
Für die Strecke Düsseldorf nach Mexiko Stadt war der billigste
Vorschlag damals mit einem deutschen Urlaubsflieger (Condor?,
Air Berlin?) bis Cancún oder Miami und danach mit einer kleinen
mexikanischen Fluggesellschaft von Cancún / Miami nach Mexiko Stadt.
Die Standardseiten spucken für die gleiche Strecke immer nur
Flüge von inernationalen Fluggesellschaften aus.
Habt ihr eine Idee wie die gesuchte Seite heißt?
Viele Grüße,
Albert
Havanna? Liegt vielleicht daran, das ein US-Unternehmen
(matrix.itasoftware.com gehᅵrt m.W. zu Google) bestimmten Beschrᅵnkungen
hinsichtlich Kuba unterliegt...
Regards
Karsten
>Havanna? Liegt vielleicht daran, das ein US-Unternehmen
>(matrix.itasoftware.com geh�rt m.W. zu Google) bestimmten Beschr�nkungen
>hinsichtlich Kuba unterliegt...
Eigentlich *reichlich* peinlich im zweiten Jahr der
Obama-Administration.
Wenn man bedenkt, wie heftig der um die Latino-Stimmen gerungen und
was der den Exilkubanern alles versprochen hat...
--
Gru�
Radbert
Am 10.02.2011 12:18, schrieb Radbert Grimmig:
> Karsten Roch schrieb:
>
>> Havanna? Liegt vielleicht daran, das ein US-Unternehmen
>> (matrix.itasoftware.com gehört m.W. zu Google) bestimmten Beschränkungen
Danke für den Link. Aber leider bietet die Seite nicht
dass was ich suche. Zwischen Cancún und Mexiko Stadt werden
nur Flüge von Aeromexico für ca 380 US$ gefunden.
Auf www.vivaaerobus.com fliegt die Strecke öfters für
um die 1000 MXN (ca. 80 US$) pro Strecke. Macht hin und
zurück 160 US$.
Gruß,
Albert
Nimm Kayak, in Nord/Mittelamerika zumindest listen die
Inlandgesellschaften auf...
Bye
Peter
>Ist es denn überhaupt im Interesse der Exilkubaner, dass das Embargo
>beendet wird? Die meisten von denen halte ich nicht für den Typus, der
>scharf drauf ist, in einen funktionieren Sozialismus zurückzukehren.
Dem, ich sag mal, kubanischen System konnten bislang fast 50 Jahre
Embargo exakt *nix* anhaben. Es gab dabei fast nur Verlierer.
Praktisch die einzigen Gewinner waren genau die, denen die
US-Machthaber es am Wenigsten gönnen, nämlich die kubanischen
Machthaber rings um die Castro-Clique.
Ich würde daher eine Strategie der Demokratisierung, sagen wir mal,
durch die Hintertür für erfolgversprechender halten. Embargo lockern,
im Gegenzug bekommen beispielsweise die US Telcos Zugang zum
kubanischen Markt.
Sobald die Kubaner erst mal Mobiltelefone und Internet haben und
sehen, wie es anderswo zugeht, werden sie sich alles andere womöglich
auch nicht mehr lange bieten lassen. Ich traue der kubanischen
Regierung nicht eine ähnlich effiziente Zensur zu wie den Chinesen.
--
Gruß
Radbert
Weiß ich nicht ... die hatten 30 von den 50 Jahren die Sovietunion.
Anaylsieren müsste man also wohl die vergangenen 20 Jahre.
Es gibt aber ein paar Aspekte, die ich an der kubanischen Wirtschaft
einfach nicht verstehe. Die medizinische Versorgung soll ja sehr gut
sein, nur Medikamente knapp. Anderseits soll Kuba auch in einigen
Bereichen sehr gute Medikamente entwickeln, die nur Probleme mit der
internationalen Zulassung haben. Warum reicht es dann nicht auch für
Ibuprofen, z.B. - oder wenigstens Zahnpasta, die, wie ich hörte, auch
nur für Devisen zu kriegen ist?
>> Dem, ich sag mal, kubanischen System konnten bislang fast 50 Jahre
>> Embargo exakt *nix* anhaben.
>
> Weiß ich nicht ... die hatten 30 von den 50 Jahren die Sovietunion.
> Anaylsieren müsste man also wohl die vergangenen 20 Jahre.
> Es gibt aber ein paar Aspekte, die ich an der kubanischen Wirtschaft
> einfach nicht verstehe. Die medizinische Versorgung soll ja sehr gut
> sein, nur Medikamente knapp.
Die Ausbildung der Ärzte und Krankenschwestern ist gut, deshalb
"exportiert" Kuba z.B. auch Krankenschwestern nach Jamaika. Nur braucht man
für gute Ausbildung nicht unbedingt teure Technologien, sondern man braucht
viel Personal (Ausbilder, Professoren), und das kostet im Sozialismus nicht
viel. Ähnlich wie die Wissenschaftler in der Sowietunion.
> Anderseits soll Kuba auch in einigen
> Bereichen sehr gute Medikamente entwickeln, die nur Probleme mit der
> internationalen Zulassung haben. Warum reicht es dann nicht auch für
> Ibuprofen,
Dazu braucht man eine technische Infrastruktur (Maschinen), und die kann
sich so eine islierte Insel schlichtweg nicht leisten, wenn nicht genügend
Devisen da sind um den Kram im Ausland zu kaufen.
Ich war vor einigen Jahren mal auf Madakaskar, da seinerzeit auch
sozialistisch regiert wurde. Da herrschte Mangel an Glas (gut zu beobachten
an Fensterscheiben, die mit Holz-Schlagläden ersetzt wurden, wenn sie
kaputt waren). Man erklärte mir, daß von 4 vorhandenen Hochöfen zur
Glasherstellung 3 kaputt seien, und man für diese auch keine Ersatzteile
bestellen dürfe, da die Regierung es untersagte, mit Devisen im Ausland
einzukaufen. Das Devisenregime war dort auch estrem streng, strenger noch
als auf Kuba: Jeder Ausländer mußte bei der Einreise sämtliche Barschaften
auf den Tisch legen, das wurde dann im Paß eingetragen. Jeder Devisentausch
in der Bank oder im Hotel wurde ebenfalls im Paß eingetragen. Bei der
Ausreise dann das gleiche Spiel, und dann wurden die Beträge verglichen
(nach dem Motto 2000 US$ mitgebracht, 1500 US$ getauscht, also noch 500 US$
übrig). Und wehe es stimmte am Ende nicht, dann hatte man schwarz getauscht
und ein Problem.
Ich denke in Kuba läuft es ähnlich, Gerätschaften die man importieren müßte
werden in Devisen bezahlt, und die rückt der Staat nicht raus.
> z.B. - oder wenigstens Zahnpasta, die, wie ich hörte, auch
> nur für Devisen zu kriegen ist?
Auch dafür fehlen vermutlich die Anlagen oder Rohstoffe.
Grüße,
Frank
für die Akten. Die Seite die ich meinte war:
http://www.lowcost.com/flights/en/
Allerdings werden Charter und Linienflüge nicht
wirklich kombiniert.
Gruß,
Albert