meine Frage hat zwar nix mit Hardcor-Outdoor-Surviving zu tun, man
braucht auch keine Survivalweste und auck keinen ähnlich gearteten
Gürtel, und trotzdem wage ich es, sie hier zu stellen.
Und zwar wohne ich im Süden Hamburgs, in dem schönen und beschaulichen
Stadtteil Rothenburgsort. Das ist Ironie, ist hauptsächlich
Gewerbegebiet. Was aber ganz nett ist, ist das genau vor meinem
Fenster Wasser ist, das ist ein Kanal, der zu einem weitläufigen
Wasserstraßensystem gehört. Das geht bis zur Bille raus. Auf die
Dove-Elbe könnte man auch. Und über ein paar Schleusen und den Hafen
bis auf die Alster. Mein Vermieter hat hier auch zwei Kayaks liegen,
die ich auch mitbenutzen darf. Nun hat mir aber neulich ein anderer
Paddler, den ich unterwegs getroffen habe, mitgeteilt, man bräuchte
für jedes Wassersportgerät eine Registriernummer des Hafenamtes (?)
oder eines anderen Amtes.
Meine Frage, endlich, ist nun, ob das denn wahr ist. Brauch ich für
ein privates, sporadisch benutztes Kayak eine Registriernummer in
Hamburg?
Vielen Dank für alle Antworten, oder auch für Verweise auf FAQs oder
andere Gruppen.
Einen schönen Sonntag, Chris
--
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>Meine Frage, endlich, ist nun, ob das denn wahr ist. Brauch ich für
>ein privates, sporadisch benutztes Kayak eine Registriernummer in
>Hamburg?
Das weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Hab leider noch kein eigenes
Kayak.
Aber der Hafen ansich ist ein eher unangenehmes Fahrgebiet.
Aus einem älteren Posting:
"Auf jeden Fall brauchst du Mut, denn gerade auf dem Hafenteil der
Elbe herrscht durch den starken Verkehr eine unangenehme Kreuzsee. Ich
würde einen Signalstift mit weißen Sternen mitnehmen, damit Du Dich
bemerkbar machen kannst.
Am schwierigsten ist der Teil zwischen Freihafenbrücke und
Köhlbrandshöft, weil dort sehr viele Fähren und sowas herumfahren. Du
solltest Dich schön rechts halten, aber genau das ist an den
Landungsbrücken lebensgefährlich, die Fähren und Barkassen kennen
keine Gnade."
Dem kann ich nur zustimmen.
So long,
Tobias
LOL
> Das ist Ironie,
allerdings
> Mein Vermieter hat hier auch zwei Kayaks liegen,
> die ich auch mitbenutzen darf. Nun hat mir aber neulich ein anderer
> Paddler, den ich unterwegs getroffen habe, mitgeteilt, man bräuchte
> für jedes Wassersportgerät eine Registriernummer des Hafenamtes (?)
> oder eines anderen Amtes.
So'n Unsinn hab' ich noch nie gehört. Ich will nicht grundsätzlich
abstreiten, dass das eventuell wahr sein könnte (glaub' ich aber nicht),
wo ich mir aber sehr sicher bin, ist, dass sich um deratigen Blödsinn
hier niemand schert. Ich habe noch nie davon gehört, dass die
Wasserschutzpolizei ein Kanu aufbringt und kontrolliert, ob das Teil
denn auch registriert wäre. Neenee, das ist Unsinn...
Viel Spaß mit dem Kajak. Ich würde übrigens die Dove-Elbe bevorzugen.
Aber du kannst ja auch mal die Bille entlang zum kulturell höchst
reizvollen Billbrook paddeln. Das war jetzt übrigens ebenso ironisch,
wie oben von dir. ;-)
Schönen Gruß,
Jochen
Nein,
Ich paddel die Unterelbe zwischen Övelgönne und Glückstadt,
Ich brauch keine Nummer,
Nummern werden nur an Motorisch betriebene Fahrzeuge im Hafengebiet
und der Alster vergeben,
die mit einer höheren Motorleistung als 5 PS betrieben werden, und
Versichert sind.
Wenn du immer noch Zweifel hast, frag doch beim Oberhafenamt oder dem
HKC(Hamburger Kanu Club) nach.
Askan Worms aus Hamburg
>Aber der Hafen ansich ist ein eher unangenehmes Fahrgebiet.
Also vor dem Hafen habe ich auch einen Mordsrespekt. Da paddel ich
ganz sicher nicht. Vor allem nicht mit den Kayaks meines Vermieters.
Haben beide weder Kentersäcke noch Schotten. Und die Bergung der guten
Teile aus dem Hafenbecken will ich nicht wirklich zahlen. Ne, da
schmeiß ich die lieber aufs Auto und fahr an die Alster.
Wahrscheinlich dürfte man mit Paddelbooten nicht mal in den Hafen.
Ich fand halt nur das mit der Registriernummer interessant. Nicht daß
die Waschpo mich irgendwann mal hops nimmt, wenn ich hier mal wieder
um die Insel ziehe.
Chris
--
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>> Und zwar wohne ich im Süden Hamburgs, in dem schönen und beschaulichen
>> Stadtteil Rothenburgsort.
>
>LOL
>
>> Das ist Ironie,
>
>allerdings
:-)
Auch wenn ich hier günstig wohne, ich ziehe trotzdem bald um. Als
Fremder in der Fremde (komme eigentlich aus KA) war ich froh,
wenigstens ne Wohnung zu haben, wenn das Studium los geht. Aber nu ist
das erste Semster vorbei und ich merke, in was für einem Stadtteil ich
wohne. Aber das ist wohl ein büschen OT.
Daher:
Aber das Paddeln werde ich vermissen.
Viele Grüße und viele Dank an alle, scheint ja einige Paddler aus HH
hier zu geben.
Dove-Elbe habe ich auch schon gehört, und Bille bin ich bereits bis
zur Autobahn (welche ist das eigentlich?) gepaddelt.
Tschö, Chris
--
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> Nummern werden nur an Motorisch betriebene Fahrzeuge im Hafengebiet
>und der Alster vergeben,
> die mit einer höheren Motorleistung als 5 PS betrieben werden, und
>Versichert sind.
> Wenn du immer noch Zweifel hast, frag doch beim Oberhafenamt oder dem
>HKC(Hamburger Kanu Club) nach.
Danke, ich glaube euch das schon. Der Typ, der mir das erzählt hat,
machte einen ziemlich vertrauenswürdigen Eindruck, deswegen war ich
mir nicht sicher. Er meinte er sei auch Einzelmitglied im Verband und
als solcher brauche er keine Nr. Wahrscheinlich bekommen die Provision
für jedes neugewonnene Verbandsmitglied.
Wo ist der HKC den ansässig?
Chris
--
no logo
http://www.kanu.de/lkv/hamburg/
Askan , Hamburg
Nicht ganz richtig, in der letzten Jahren sind verschiedene Paddler
aufgebracht worden,
Das Postionslicht ist erforderlich, 1 Meter über dem Wasser , nicht
unbedingt fest montiert,
nur bei Annäherung an eine Gefahr sichtbar.Petroleumlaternen als
Positonlicht reichen nicht mehr aus.
Lühesand, Vorsicht, ist ein Zeltplatz vorhanden, und wenn du dich
nicht gerade auf dem Gebiet des RdE befindest sagt auch
keiner was, allerdings viele bissige Ameisen. Ist abe ein guter Platz
um zu Duschen oder Wasser zu Bunkern. Eine Wirtschaft ist auch
vorhanden.
Hennig Rust, Uetersen
Ich bin bei den diversen Antworten ein wenig irritiert, kann aber hier nur
von den Regelungen in NRW beitragen.
Wenn ich dort eine öffentliche Wasserfläche (Fluß, See - nicht Schwimmbad)
benutzen möchte, habe ich die Möglichkeit, mich entweder einem Verein
anzuschließen und das Boot mit einem Namen und dem Vereinsnamen gut sichtbar
auszustatten oder alternativ eine Registrier Nr. beim Amt für Wasser- und
Abfallwirtschaft (oder wie das auch immer heißt) zu beantragen und diese zu
führen.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Uhren in HH dermaßen anders ticken
sollten ...
Also, frag einfach mal bei der WSP nach.
Bis denne
Christian
Ähmmm NRW und Registriernummern???
Also da ich ja absoluter Kanu, Schlauchboot und Kajak-Neuling bin, hab ich
bei einigen Stellen nachgefragt (für uns stellte sich auch diese Frage)!
Dort hieß es überall:
Für Canadier, Kanu´s und Schlauchboote bestehe keine Registrierungspflicht
bzw. Kennzeichnung.
Bedingung: unter 7Meter Länge und ohne Motor!
Der DKV teilte mit:
Seit einigen Jahren besteht auch keine Kennzeichnungspflicht mehr für mit
Muskelkraft betriebene Fahrzeuge, so dass eine Beschriftung mit 10 cm großen
Buchstaben (Name des Bootes, Heimatort) und im Innenteil Name und Anschrift
des Besitzers ausreichen.
Gruß
Mathias
> Meine Frage, endlich, ist nun, ob das denn wahr ist. Brauch ich für
> ein privates, sporadisch benutztes Kayak eine Registriernummer in
> Hamburg?
Ich kann jetzt nur für die deutschen Grosswasserstrassen sprechen
(Rhein, Mian, Donau, Elbe,...). Dort ist die Kennzeichnungspflicht mit
einem amtlichen Kennzeichen der Wasser- und Schiffahrtsämter für mit
muskelkraft betriebene Kleinfahrzeuge vor einigen Jahren abgeschafft
worden. Das Boot muss allerdings innen einen unlöschbaren Hinweis auf
Name und Adresse des Besitzers haben.
Genaueres dazu kann man hier lesen:http://www.elwis.bafg.de/
Wie das nun aber in Hamburg im Bereich der Stadt aussieht, weis ich
nicht. Ich würde mich mal mit einem der Paddelverien in Verbindung
setzen oder mal nachfragen bei einer Behörde. Es gibt doch sicher so was
wie einen Hafenmeister oder eine Wasser- und Schiffahrtsbehörde. Ggf.
steht auch unter obigem Link irgendwo weiter unten versteckt dazu was.
Mir fällt auch gerade ein, dass ich vor einigen Monaten genau dazu einen
Artikel im Kanumagazin gelesen habe. Ich glaube der war von Gerd Kassel,
dem Vielschreiber in Sachen Bootstouren. Der beschrieb eine Tour in
Hamburg u.a. durch die Speicherstadt.
Viel Vergnügen dort.
--
ARND GEHRMANN; Lehrstuhl Informatik II; Rhein.-Westf. Techn. Hochsch.
Ahornstr. 55; D-52074 Aachen; Germany Tel: (+49/0) 241 / 80-21205
mailto:ar...@informatik.rwth-aachen.de Fax: (+49/0) 241 / 80-22217
http://www-i2.informatik.rwth-aachen.de/arnd (N 50.77840,E 6.05982)
Wasser- und Schifffahrtsamt Hamburg
Moorweidenstraße 14 - 20148 Hamburg
Leiter: Jörg Osterwald
während der Dienststunden
Montag - Freitag
8.30 Uhr bis 15.30 Uhr (Kernzeit)
6.30 Uhr bis 18.00 Uhr (Gleitzeit)
Freitag
7.30 Uhr bis 13.00 Uhr (Kernzeit)
6.30 Uhr bis 16.00 Uhr (Gleitzeit)
Zentrale:
Telefon: 040/4 41 10-0
Telefax: 040/4 41 10-365
E-Mail: postst...@hh.wsd-nord.de
Nautisches Büro:
Telefon: 040/4 41 10-360 oder 361
E-Mail: kbi...@t-online.de
außerhalb der Dienststunden
Verkehrszentrale Brunsbüttel
Schleuseninsel
25541 Brunsbüttel
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Telefax: 04852/8 73 88
oder:
Seeamt Hamburg
Moorweidenstraße 14 - 20148 Hamburg
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während der Dienststunden
Montag bis Donnerstag
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6.30 Uhr bis 18.30 Uhr (Gleitzeit)
Freitag
8.00 Uhr bis 13.30 Uhr (Kernzeit)
6.30 Uhr bis 18.30 Uhr (Gleitzeit)
Zentrale:
Telefon: 040/4 41 10-0
Telefax: 040/33 94-430
Uups, das scheint mir entgangen zu sein. Kommt davon, wenn man sich für die
Vereinsvariante entschieden hat ... :-)
Bis denne
Christian
Einstimmige Antwort:
Für rein muskelbetriebene Kleinstboote (Kanu, Kajak, Canadier, Schlauchboot
etc.) besteht deutschlandweit keine gesetzliche Registrier- oder
Kennzeichnungspflicht mehr!
Auf Schiffahrtsgewässern (Wasserstraßen für Großschiffahrt) MUSS innen
zumindest die Adresse des Besitzers unlöschbar vermerkt sein.
Lt. Aussage ist der Grund zum einen, wenn es eine Havarie(Unfall) gegeben
hat, die Verunfallten festzustellen, zum anderen...wenn das Boot mal ohne
Insassen "flöten" geht, dass es dann bei Auffinden zugeordnet werden
kann......
Der ursprüngliche Grund war der: Bei Verstößen gegen Schiffahrtsrecht,
Umweltschutz, etc....den Verursacher festzustellen.
Warum abgeschafft wurde: Lt. Aussage....die Popularität des Wassersports mit
Klein- und Kleinstwasserfahrzeugen ohne Motor hat in den letzten Jahren
derart zugenommen, dass der Aufwand der Registrierung nicht mehr zu
bewältigen wäre!
....nach dieser endlosen telefoniererei bin ich jetzt als wirklicher
"Anfänger" auch schlauer....aber auf´m Boot immer noch ein "Greenhorn" ;-)))
Gruß
Mathias
>....nach dieser endlosen telefoniererei bin ich jetzt als wirklicher
>"Anfänger" auch schlauer....aber auf´m Boot immer noch ein "Greenhorn" ;-)))
>Gruß
>Mathias
AUch ich danke dir ganz herzlich für deine Bemühungen... Habe mich
gestern auch mal ans Telefon geklemmt, abr hier in HH waren alle, die
es hätten wissen können, im Urlaub, so jedenfalls die Erfahrung nach
30 mins Telefon. Trotzdem waren auch die nicht ganz so kompetenten
Gesprächspartner alle freundlich und einhellig der Meinung, daß sie
nicht glauben, daß man eine Reg.-Nr. bräuchte. Da kann ich ja beruhigt
meine Kreise ziehen.
Machts gut, Chris
--
no logo
> Ok, ich bin kein Seemann. Mit Positionslicht meinte ich das rote und
> grüne Licht. Weißes Licht = Positionslicht ist ok. Hab mich da etwas
> mißverständlich ausgedrückt.
Christian Stommel schrieb:
> Auf Schiffahrtsgewässern (Wasserstraßen für Großschiffahrt) MUSS innen
> zumindest die Adresse des Besitzers unlöschbar vermerkt sein.
Was ist das denn für eine Einteilung? Die einzige, die mir
amtlich bekannt ist, ist die Bundeswasserstraße als Sonderfall
der Binnengewässer (Landeswasserstraßen sind eher uninteressant,
Privatgewässer sowieso zu erkunden).
Es gibt natürlich noch die Seeschiffahrtsstraßen (neuerdings mit
3 f) und die Seestraßen, die aber für nichtmotorisierte Fahrzeuge
im Freizeitbereich eher nebensächlich sind.
Aber Bundeswasserstraßen umfassen Flüsse mit vereinzelten
Ausflugsdampfern (z. B. Aller), ganz ohne motorisierte Fahrzeuge
(bis auf Arbeiten und Notfälle, z. B. Leine, wo nur 2-3 Kilometer
überhaupt befahren werden), mit dichtem Freizeit- und geringem
Frachtverkehr (Weser) bis hin zu stark befahrenen Gewässern wie
Rhein, Donau, Mosel (die dann mit eigenen Polizeiverordnungen).
Naja, jedenfalls habe ich noch kein Ruderboot mit einer innen
angebrachten Kenntafel gesehen, dafür steht außen meist der
Vereinsname drauf. Kontrolliert hat uns noch niemand ;-)
Sven
Ich hab diese Regeln ja nicht erlassen!!!!
Kannste aber gern Schwarz auf Weiß nachlesen im ELWIS!
http://www.elwis.bafg.de
Gruß
Mathias