Ich hab' mich die letzte Zeit mit dem _urspruenglichen_
Hobo-Kocher der Waldarbeiter Nordamerikas befasst. Das ist
ein Holzbrenner, der aus 1 Konservendose einfach herstellbar
ist. Das hat mir viel Spass gemacht, und dazu moechte ich
heute naeher berichten!
A. Allgemeines:
Effizienz: Man glaubt es kaum, wie wenig Reisig und Holz bis
~1 cm Durchmesser noetig ist, um auf dem Hobo ein gutes
Mittagessen zu kochen, oder seinen Wasservorrat abzukochen.
Der Hobo-Kocher lebt vom Kamineffekt der unten eintretenden,
aufsteigend verbrennenden heissen Luft/O2.
Es empfielt sich, Dosen zu verwenden, die den _Querschnitt_
einer 850ml Dose haben, allein vom Standvermoegen her.
Ich habe 3 solcher Dosen unterschiedlicher Hoehe getestet.
1: flachere Tabak- oder Parmesanodose, ca. 8,5 cm hoch
2: normale 850ml Konservendose, ca. 12 cm hoch
3: Bockwuerstchendose, ca. doppelt hoch, ca. 20 cm hoch
Viele Dosen sind innen mit Lack oder weisser Plastikfolie
ausgekleidet, die beim _ersten_ Brennvorgang schmilzt und
verbrennt, was ziemlich stinkt; spaeter nicht mehr.
Der Hobo empfiehlt sich als Zweitbrenner ueberall dort, wo
Brennstoff zu finden ist, und da genuegsam, hat man wohl
auch oberhalb der Baumgrenze gute Chancen, Reisig, Bruchholz
etc. zu finden.
Der Hobo hilft die Brennstoffreserven zu strecken und den
Aktionsradius zu erhoehen. Laesst sich der obere Dosendeckel
sauber herausschneiden, kann der Hobo damit fuer ein
Zwischengefach vorgerichtet werden, das als Plattform fuer
einen Alkohol- oder Esbitbrenner dient.
B. Herstellung:
Man nehme die Dose und schneide den oberen Deckel sauber
heraus. Es interessiert nur die leere Dose, nicht der
Inhalt, der muss raus. *g*
Bei Dosen mit Abreissdeckel "reisst" man den Deckel sauber
heraus.
Gleich oberhalb des Dosenbodens sind 2bis3 Aussparrungen zu
schneiden, die zur Belueftung, zur Befeuerung bzw.
Herauskratzen von Asche dienen. Diese sollten ca. 40mm breit
und 25 mm hoch sein.
Am oberen offenen Dosenrand, der als Topfauflage dient, ist
ein Kaminabzug freizuschneiden, indem an einer Seite (durch
2cm Zwischensteg getrennt) 2 Stck. etwa 40 mm breite und 15
mm hohe Auslaesse herausgeschnitten werden, aus denen beim
Kochen auch Flammen herausstreichen. Ohne diese Auslaesse
unterbleibt der Kamineffekt, und das Feuer erstickt, sobald
ein Topf aufgestellt wird.
C. Brennvorgang:
Man fuehrt durch die unteren Schlitze Zweige ein, schichtet
innen in der Dose aus Reisig/Zweige wie ein kleines "Tipi"
auf, impft den Reisig mit ein paar Tropfen Kerzenwachs oder
etwas Spiritus, und entzuendet den Reisig. Ueber den Reisig
entzuendet sich auch das Gezweig, der Hobo brennt.
Der Hobo brennt quasi selbsttaetig. Zuerst laesst man ihn
besser ausbrennen (Folie, Lack bei Erstbrennvorgang).
Brenngut kann jederzeit wieder nachgeschoben werden, Asche
unten mit dem Metall-Loeffel, oder einen Stueck Holz,
herausgekratzt werden.
Der Brennverlauf haengt von dem Durchmesser des Brennguts
ab. Bei Zweigstuecken von 1 bis 1,5cm muss weniger haeufig
nachgeladen werden, weil sie laenger und ruhiger brennen.
D. Fazit:
Der Kamineffekt ist bei der flachen Tabakdose nicht gut
ausgepraegt.
Die normale 850 ml Konservendose ergibt bereits einen
zuverlaessigen Hobo.
Die extrahohe Wuerstchendose hatte den besten Kamineffekt,
allerdings stieg dabei der Brennstoffverbrauch an und der
Masseschwerpunkt lag hoeher, so dass es eine Kippelei war,
darauf zu kochen. Abhilfe gelang durch Einkuerzen der Hoehe
auf 160mm Hoehe fuer die Topfauflage. Dieser Aufwand ist
aber nicht noetig, da eine normale 850ml Konservendose recht
gut funktioniert.
E. Ausblick:
Der Hobo bietet Lagerfeuerromantik pur. Er kommt dem
indianischen Kleinfeuer nahe. Er verwendet einen
nachwachsenden Rohstoff. Das Reisig und die duerren Zweige,
die der Hobo verbrennt, finden sich ueberall unter Baeumen.
Man muss keinen Raubbau betreiben. Es ist ein Feuer unter
kontrollierten Bedingungen.
Die Zeit fliegt nur so dahin, wenn man am Hobo-Feuer sitzt,
und einfach nur das Feuer in Gang haelt.
Der Dosen-Hobo haelt _nicht_ ewig, 1-2 Wochen (ggf. 2-4?)
unterwegs, ist akzeptabel. Danach macht man sich einfach
einen neuen Hobo.
Leute ohne Lagerfeuer-Erfa sollten dazu holzfeuertypische
Verhaltensweisen beachten bzw. erlernen.
MfG
Marco
> Der Hobo bietet Lagerfeuerromantik pur. Er kommt dem
> indianischen Kleinfeuer nahe. Er verwendet einen
> nachwachsenden Rohstoff. Das Reisig und die duerren Zweige,
> die der Hobo verbrennt, finden sich ueberall unter Baeumen.
> Man muss keinen Raubbau betreiben. Es ist ein Feuer unter
> kontrollierten Bedingungen.
>
> Die Zeit fliegt nur so dahin, wenn man am Hobo-Feuer sitzt,
> und einfach nur das Feuer in Gang haelt.
>
> Der Dosen-Hobo haelt nicht ewig, 1-2 Wochen (ggf. 2-4?)
> unterwegs, ist akzeptabel. Danach macht man sich einfach
> einen neuen Hobo.
Woran stirbt denn ein Hobo bei guter Behandlung (d.h. guter Lagerung
während des Transports)?
Da meine Zeltheizung aus ähnlich dünnem Material besteht (eine dünne
Kaffeblechdose), und zudem noch nachbehandelt wurde, ist das für mich auch
von praktischem Interesse.
Mfg Steffen
> Da meine Zeltheizung aus ähnlich dünnem Material besteht (eine dünne
> Kaffeblechdose), und zudem noch nachbehandelt wurde, ist das für
> mich auch von praktischem Interesse.
Und das wiederum weckt in mir die Bastelneugier - gibt es zu sowas auch
eine Anleitung bzw. Erfahrungsberichte?
Gruß
.Sven.
--
np: Jane's Addiction
"See, we love-we love freedom. That's what they didn't understand. They
hate things; we love things. They act out of hatred; we don't seek
revenge, we seek justice out of love." G.W. Bush, 2002-08-29
Hi Steffen..
>>Der Dosen-Hobo haelt nicht ewig, 1-2 Wochen (ggf. 2-4?)
>>unterwegs, ist akzeptabel. Danach macht man sich einfach
>>einen neuen Hobo.
> Woran stirbt denn ein Hobo bei guter Behandlung (d.h. guter Lagerung
> während des Transports)?
Am letztendlich nicht feuer- bzw. hitzebeständigen - bei
Dosen zudem sehr dünnen - Ausgangsmaterial (einfaches
Dosenblech).
Kommerzielle Hobos werden aus geeignetem Material gefertigt.
> Da meine Zeltheizung aus ähnlich dünnem Material besteht (eine dünne
> Kaffeblechdose), und zudem noch nachbehandelt wurde, ist das für mich auch
> von praktischem Interesse.
Hm.., ausprobieren. Die eigentliche Brennkammer - bzw. die
von der Abstrahlung direkt erfaßten Teile - würde ich
persönlich aus einem Stück Ofenrohr o.ä. machen, der
Rauchabzug mag da nicht ganz so bedenklich sein.
Solch Farbblechdosen für Acrylharzlasur (z.B. 2,5 l)
scheinen mir vom Ausgangsmaterial her übrigens bissi
stabiler zu sein, dafür auch schwerer.
MfG
Marco
> Steffen Schwientek <schwi...@web.de> sprach:
>
>> Da meine Zeltheizung aus ähnlich dünnem Material besteht (eine dünne
>> Kaffeblechdose), und zudem noch nachbehandelt wurde, ist das für
>> mich auch von praktischem Interesse.
>
> Und das wiederum weckt in mir die Bastelneugier - gibt es zu sowas auch
> eine Anleitung bzw. Erfahrungsberichte?
Meine Heizung ist eigentlich nur eine oben geschlossene große Kaffeedose,
in der ich Unterhalb der Oberkante ein großes Loch einschnitt und dort ein
gekrümmtes Rohr reinsteckte (war wohl mal ein dünnes Ofenrohr. Skizze:
_____| |
| ___|
| |
|___|
Nach oben ist die Dose dicht (Reparaturkleber für einen Autoauspuff), an
der Seite nicht ganz, da habe ich mehr oder weniger das Ofenrohr
reingepfuscht (es ist gar nicht so einfach, ein Rundes Rohr in eine Runde
Dose zu bringen; heute würde ich nach einer rechteckigen Dose Ausschau
halten)
Alternativ dazu: Einfach von vorneherein 2 krumme Ofenrohre verwenden
(zusammenstecken) und dort einen Boden reinklemmen. Erspart das Gefriemel
am oberen Abschluß.
Das Teil wird richtig heiß und beginnt zu glühen und erhöht merklich die
Temeratur in meinem Tipi-Zelt.
Mich interessierte in erster Linie das Brennverhalten im Tipi-Zelt: Leider
funktioniert der Abzug nach oben nur mäßig, eigentlich muß das Ror bis ins
freie reichen.
Grüße Steffen
Hi Steffen..
> Meine Heizung ist eigentlich nur eine oben geschlossene große Kaffeedose,
> in der ich Unterhalb der Oberkante ein großes Loch einschnitt und dort ein
> gekrümmtes Rohr reinsteckte (war wohl mal ein dünnes Ofenrohr. Skizze:
>
> _____| |
> | ___|
> | |
> |___|
>
> Nach oben ist die Dose dicht (Reparaturkleber für einen Autoauspuff)
Der Kleber würde mich interessieren! Suche immer noch einen
geeigneten hitzebeständigen Kleber für meinen
Teelichthülsenbrenner. Bleibt der unter Feuerung
dicht/zugbelastbar, oder trocknet und versprödet er?
> der Seite nicht ganz, da habe ich mehr oder weniger das Ofenrohr
> reingepfuscht (es ist gar nicht so einfach, ein Rundes Rohr in eine Runde
> Dose zu bringen; heute würde ich nach einer rechteckigen Dose Ausschau
> halten)
Ich hab' so was vor 1-2 Jahren mal in einer Dokumentation
über die Lebenssituation der nordrussischen Naturvölker
gesehen (oder waren das russische Samen?), jedenfalls ein
schamanisches Nomadenvolk.
Der Ofen bei denen war auch supereinfach gemacht
(Rechteckdosenbrenner mit Rohrabzug). Nur war das
Brennervolumen größen, was sicher auch Auswirkung auf das
Abstrahlverhalten hatte, und die Wärmespende.
> Das Teil wird richtig heiß und beginnt zu glühen und erhöht merklich die
> Temeratur in meinem Tipi-Zelt.
> Mich interessierte in erster Linie das Brennverhalten im Tipi-Zelt: Leider
> funktioniert der Abzug nach oben nur mäßig, eigentlich muß das Ror bis ins
> freie reichen.
Hm.., tut er nicht? Wie führst du denn da die Abgase nach
außen weg?
Das Tipi/Jurtenzelt in v.g. Doku war im First offen, und das
Abzugsrohr ging m.E. bis hoch bzw. durch. Das dürfte sich
auf die Thermik günstig auswirken.
MfG
Marco
> Der Kleber würde mich interessieren! Suche immer noch einen
> geeigneten hitzebeständigen Kleber für meinen
> Teelichthülsenbrenner. Bleibt der unter Feuerung
> dicht/zugbelastbar, oder trocknet und versprödet er?
Das Zeug heißt "GunGum" und ist im Autozubehör erhältlich. Er wird hart,
ist aber mechanisch belastbar, da er ja für Auspuffanlagen an Kfz gedacht
ist, die wohl selten rüttelfrei fahren ;-)
Des Weiteren gibt es Auspuffmontagepaste, mit der man Rohrverbindungen
schön dicht bekommt. Diese lassen sich später auch wieder trennen. Auch
im Autozubehör zu erwerben.
HTH
J.v.M.
> Steffen Schwientek schrieb:
>
> Hi Steffen..
>
>> Meine Heizung ist eigentlich nur eine oben geschlossene große
>> Kaffeedose, in der ich Unterhalb der Oberkante ein großes Loch
>> einschnitt und dort ein gekrümmtes Rohr reinsteckte (war wohl mal ein
>> dünnes Ofenrohr. Skizze:
>>
>> _____| |
>> | ___|
>> | |
>> |___|
>>
>> Nach oben ist die Dose dicht (Reparaturkleber für einen Autoauspuff)
>
> Der Kleber würde mich interessieren! Suche immer noch einen
> geeigneten hitzebeständigen Kleber für meinen
> Teelichthülsenbrenner. Bleibt der unter Feuerung
> dicht/zugbelastbar, oder trocknet und versprödet er?
Die Dose bleibt dicht. Man könnte den oberen Deckel andererseits auch
einfach festkeile/vernuten. Im Gegensatz zum Dosenbrenner muß es ja nicht
völlig Dicht sein. Die eckige Zugführung dient hauptsächlich zur
Vermeidung von Funkenflug.
>> Mich interessierte in erster Linie das Brennverhalten im Tipi-Zelt:
>> Leider funktioniert der Abzug nach oben nur mäßig, eigentlich muß das
>> Ror bis ins freie reichen.
>
> Hm.., tut er nicht? Wie führst du denn da die Abgase nach
> außen weg?
Warme Abgase gehen nach oben, und am oberen Ende hat mein Tipi eine große
Luftöffnung. Funktioniert wie gesagt nur mäßig. Ich habe aber keine Lust.
2m Rohr mitzuführen.
(BTW: Die rumänischen Hirtenhütten haben weder einen Kamin noch eine
Öffnung direkt über dem Feuer. Der Dauch zieht durch den offenstehenden
Giebel ab. Das funktioniert dann aber noch schlechter.=
MfG
Steffen
Öhm, warum muss das Teil denn dicht sein? Bei den meisten Selbstbaubrennern (alle Pepsi can
abklatsche (= Trangia- Nachbauten)) ist eine Abdichtung zwischen oberer und unterer Dose
nicht notwendig, da im Gegensatz zu manchen Darstellungen in Amerikanischen Foren in der
Zwischenwand kein Druck aufgebaut wird.
Muss mal bald die Bauanleitung für meinen Kocher ins Netz stellen- der kommt ohne das ganze
Geraffel aus und brennt trotzdem wie die Sonne.
Sag doch mal bitte wie Du dir diesen Brenner vorstellst.
So interessiert, Christian
Fragen zur Ausrüstund sind in dro onTopic, also auch die selbst
angefertigte.>
>> > Nach oben ist die Dose dicht (Reparaturkleber für einen Autoauspuff)
>>
>> Der Kleber würde mich interessieren! Suche immer noch einen
>> geeigneten hitzebeständigen Kleber für meinen
>> Teelichthülsenbrenner. Bleibt der unter Feuerung
>> dicht/zugbelastbar, oder trocknet und versprödet er?
>
>
> Öhm, warum muss das Teil denn dicht sein? Bei den meisten
> Selbstbaubrennern (alle Pepsi can abklatsche (= Trangia- Nachbauten)) ist
> eine Abdichtung zwischen oberer und unterer Dose nicht notwendig, da im
> Gegensatz zu manchen Darstellungen in Amerikanischen Foren in der
> Zwischenwand kein Druck aufgebaut wird.
Natürlich wird ein (geringer) Druck in den Seitenwänden aufgebaut. Die
Heizleistung der seitlichen Löcher ist sicher größer als die Heizleistung
der ganzen zentralen Öffnung.
Gar kein Druck baut sich nur in Einkammer Kochern auf (die im übrigen trotz
ihrer Schlichtheit sehr effektiv arbeiten) Woher auch, die Dinger haben ja
nur eine große Öffnung.
Grüße Steffen
Hi Johannes..
>>Der Kleber würde mich interessieren!
> Das Zeug heißt "GunGum" und ist im Autozubehör erhältlich.
Danke für den Tip. :-)
MfG
Marco
Hi Steffen..
>>>Mich interessierte in erster Linie das Brennverhalten
im Tipi-Zelt:
>>>Leider funktioniert der Abzug nach oben nur mäßig, eigentlich muß das
>>>Ror bis ins freie reichen.
>>Hm.., tut er nicht? Wie führst du denn da die Abgase nach
>>außen weg?
> Warme Abgase gehen nach oben, und am oberen Ende hat mein Tipi eine große
> Luftöffnung. Funktioniert wie gesagt nur mäßig. Ich habe aber keine Lust.
> 2m Rohr mitzuführen.
Hm.., wär' mir persönlich zu heiss (CO2/CO), besonders wenn
man eh müd' ist/wird vom Tagesmarsch..
> (BTW: Die rumänischen Hirtenhütten haben weder einen Kamin noch eine
> Öffnung direkt über dem Feuer. Der Dauch zieht durch den offenstehenden
> Giebel ab. Das funktioniert dann aber noch schlechter.=
Mag das wohl der Grund dafür sein, dass die Hochprozentigem
nicht wirklich abgeneigt zu sein scheinen (die Hirten, nicht
die Hütten)? ;-)
MfG
Marco
> > Öhm, warum muss das Teil denn dicht sein? Bei den meisten
> > Selbstbaubrennern (alle Pepsi can abklatsche (= Trangia- Nachbauten)) ist
> > eine Abdichtung zwischen oberer und unterer Dose nicht notwendig, da im
> > Gegensatz zu manchen Darstellungen in Amerikanischen Foren in der
> > Zwischenwand kein Druck aufgebaut wird.
>
> Natürlich wird ein (geringer) Druck in den Seitenwänden aufgebaut.
Hm, so gesehen haste natürlich recht, aber oben sind ja rel. "grosse" Löcher drin.
Ob dann noch ein mikrometer breiter Spalt dazukommt ist IMHO egal.
> Die
> Heizleistung der seitlichen Löcher ist sicher größer als die Heizleistung
> der ganzen zentralen Öffnung.
Das wage ich jetzt mal zu bezweifeln. Am meisten wird der Spiritus da verdampft
wo die Innenwand in den Spiritus eintaucht (Innenwand wird heiss und leitet die
hitze auch nach unten). Und die Innenwand hat ne Innen und Aussenseite- also
beidseits gleiche "Eintauchfläche". Ok, man könnte dann noch argumentieren
dass die äussere Dosenwand ja auch noch heiss wird- ja, aber warum muss ich
dann bitte die Gase durch nen löchrigen "Deckel" am ausströmen hindern?
> Gar kein Druck baut sich nur in Einkammer Kochern auf (die im übrigen trotz
> ihrer Schlichtheit sehr effektiv arbeiten) Woher auch, die Dinger haben ja
> nur eine große Öffnung.
Nun so gesehen baut sich auch da ein (noch geringerer) (Dampf?-) Druck auf. Irgendwie muss
der Spiritus ja nach aussen dringen.
Gruss, Christian
Hi Christian (immanoch the Nerd?).. ;-))
http://200.32.84.216/ministove.htm
Ich variiere noch mit der Lochanzahl/Lochquerschnitt, dem
Durchmesser des 'Schornsteins' u.s.w.
Mir geht es dabei um minimalen Verbrauch bei längsmöglicher
Brennzeit, etwa um auf Tour nach einmaligem Aufkochen über
einen Teehülsenbrenner als Zweitbrenner brennstoffminimal
vollwertige Mahlzeiten zu köcheln, etwa Naturreisaufläufe,
Hülsenfrüchte etc..
Mit den bisherigen Pasten/Klebern bekam ich den _nicht_
_dauerhaft_ dicht. Für mich Grundvoraussetzung dafür,
selbigen verläßlich auf mehrtägiger Tour mitzuführen, oder
auch nur irgendjemandem weiterzuempfehlen.
Die Kleinmenge Spiritus gerät sehr schnell ins Kochen, der
Brenner explodiert (implodiert?), spuckt brennenden Spiritus
oder geht im schlimmsten Falle ab à la Molotow. Dies dann,
wenn der umlaufende Rand nicht mehr dicht ist.
Als nächstes werde ich mal dies GunDum ausprobieren.
> Öhm, warum muss das Teil denn dicht sein?
s.o.
> Muss mal bald die Bauanleitung für meinen Kocher ins Netz stellen- der kommt ohne das ganze
> Geraffel aus und brennt trotzdem wie die Sonne.
Tu' das. Sonne ist im November/Dezember eh Mangelware. ;-)
Experimentiere gerade mit einer MiniPullMollDose, ist aber
alles noch im Versuchsstadium.. :-)
MfG
Marco
>
>> Die
>> Heizleistung der seitlichen Löcher ist sicher größer als die
>> Heizleistung der ganzen zentralen Öffnung.
>
> Das wage ich jetzt mal zu bezweifeln.
Experimenteller Befund ;=) Ich hatte mit meinem alten Trangia mal versucht,
mit dem voll geöffneten Regelverschluß Wasser zu kochen. Es gelang nicht.
(Man müßte das einfach mal unter kontrollierten Bedingungen wiederholen)
> Am meisten wird der Spiritus da
> verdampft wo die Innenwand in den Spiritus eintaucht (Innenwand wird
> heiss und leitet die hitze auch nach unten).
Die Kammer ist beim Trangia und auch bei vielen Selbstbauprojekten mit
Glaswolle gefüllt. Das bewirkt eine enorme Oberflächenvergrößerung.
> Und die Innenwand hat ne
> Innen und Aussenseite- also beidseits gleiche "Eintauchfläche". Ok, man
> könnte dann noch argumentieren dass die äussere Dosenwand ja auch noch
> heiss wird- ja, aber warum muss ich dann bitte die Gase durch nen
> löchrigen "Deckel" am ausströmen hindern?
Letztlich ist der eigentliche Brennvorgang nicht ganz so trivial. Bei den
Trangiabauten nutzt du prinzipiell 2 physikalische Prinzipien: Zum einem
verdampft der Spiritus laminar an der Oberfläche und durchmischt sich mit
dem Sauerstoff nur zögerlich, der Topf sorgt dann mit für die
durchmischung.
Zum anderen baut sich in den Kammern ein leichter Überdruck auf, und das
Gas strömt durch das Loch. Daher durchmischt es sich viel
leichter mit dem Sauerstoff und verbrennt an Ort und Stelle.
Welcher Mechanismus mehr zur Wassererwärmung beiträgt ist theoretisch nicht
so leicht zu begründen.
Grüße Steffen
ich hab das Ding mal aus einer 850ml Konservendose gebaut und finde
die Idee echt schön.
Alledings habe ich zu Neujahr im Garten versucht, das Teil ohne Papier
oder weitere Anzündehilfen nur mit Blättern, Zweigen, Rindenstücken
und einem Feuerzeug in Betrieb zu bekommen. Das war nicht so der
Erfolg. Und auf einer Trekkingtour will ich ja eben nicht stapelweise
Papier oder so mitschleppen oder für jedes Anzünden ein Feuerzeug
leermachen. Das Anzünden einer so kleinen Holzmenge scheint mir
deutlich schwieriger als bei einem normalen Lagerfeuer.
Entweder kenne ich also die Stellen nicht, wo man im Winter
_trockenes_ Brennmaterial im Wald findet oder es muss noch
irgendwelche anderen Tricks geben. Kann mir da jemand Tipps geben?
Vielen Dank!
Gruß, Manfred
SoloTrekker <solot...@gmx.net> wrote:
[...] Hobo-Brenner
> Alledings habe ich zu Neujahr im Garten versucht, das Teil ohne Papier
> oder weitere Anzündehilfen nur mit Blättern, Zweigen, Rindenstücken
> und einem Feuerzeug in Betrieb zu bekommen. Das war nicht so der
> Erfolg. Und auf einer Trekkingtour will ich ja eben nicht stapelweise
> Papier oder so mitschleppen oder für jedes Anzünden ein Feuerzeug
> leermachen. Das Anzünden einer so kleinen Holzmenge scheint mir
> deutlich schwieriger als bei einem normalen Lagerfeuer.
> Entweder kenne ich also die Stellen nicht, wo man im Winter
> _trockenes_ Brennmaterial im Wald findet oder es muss noch
> irgendwelche anderen Tricks geben. Kann mir da jemand Tipps geben?
> Vielen Dank!
Also im und am Wald finden sich eigentlich immer irgentwelche noch
stehenden Gräser und Stauden wie Karde, Möhre und Distel, die
vertrocknet genug sind, um ein Feuer zu entzünden. Die Wolle von
Distelsamen ist übrigens klasse Zunder, wenn man ihn mit Salpeter
präpariert.
Um wirklich stilecht Feuer zu schlagen siehst Du am besten auf
http://www.lederkram.de/feuerschlagen.html
nach =:-D Da steht auch, wie man sich Zunder herstellt.
Ich bevorzuge als Low-Tech Feueranzünd-Methode eher den Stab aus
Cereisen (Eisen/Lanthan-Legierung) und den Messerrücken
Die Funken entzünden den Zunder (kann auch ein aufgedröseltes
Papiertaschentuch sein) und der wiederum das "Nest" aus
trockenem Gras und kleinen Zweiglein.
Wenn garnix mehr geht, kann man sich für das "Nest" in Mitteleuropa von
Birkenruten Rinde abschälen (!!!NICHT vom Stamm ausgewachsener oder
junger Bäume und NICHT in der Polarregion!!!), die brennt meist auch
wenn alles naß ist.
Da im Winter aber bei uns hier in Mitteleuropa Baumfäll-Saison ist,
sollten sich eigentlich immer wieder mal Fichtenreiser finden, die sich
auch klasse zum Feuermachen eignen, wenn man sie ganz auseinanderfasert
entzünden sie sich in der Regel recht schnell.
HTH
Ulrike
--
* NAMES: Ulrike Schepp COMMERCIALS: Schepp Softwaredesign
* EMAIL: sch...@dark.lahn.de (priv.) sch...@schepp-softwaredesign.de
* WWW : http://www.ulrike-schepp.de http://www.schepp-softwaredesign.de
* SNAIL: Am Berg 1, D-35647 Waldsolms PGP-Key: 0x6945FEF9 on keyservers
Hai Solotrekker,
(komischer Name!)hast Du schon mal an Birkenrinde, bzw. das Birken-Papier
gedacht.
Frohes neues
Frank
--
Computers are like airconditioners:
they stop working properly if you open Windows.
Hi Manfred..
> ich hab das Ding mal aus einer 850ml Konservendose gebaut und finde
> die Idee echt schön.
Ja, es macht richtig Spaß!
> Alledings habe ich zu Neujahr im Garten versucht, das Teil ohne Papier
> oder weitere Anzündehilfen nur mit Blättern, Zweigen, Rindenstücken
> und einem Feuerzeug in Betrieb zu bekommen. Das war nicht so der
> Erfolg.
Ich hatte eingangs auf ein paar Tropfen Kerzenwachs bzw.
Spiritus als Starthilfe abgestellt. Es geht auch mit Pflanzenöl.
Birkenbast bzw. Birkenreisig wurde bereits genannt,
Kiefernzapfen finde ich auch geeignet. Harzhaltiger Reisig
am Fuße von Nadelbäumen gesammelt ist m.E. durchaus geeignet.
> Und auf einer Trekkingtour will ich ja eben nicht stapelweise
> Papier oder so mitschleppen oder für jedes Anzünden ein Feuerzeug
> leermachen.
Das klingt nicht sehr ermutigend, ist aber wohl bei klammem,
berauhreiftem Holz von Draußen auch kein Wunder.
> Das Anzünden einer so kleinen Holzmenge scheint mir
> deutlich schwieriger als bei einem normalen Lagerfeuer.
Das ist nicht ganz falsch.
> Entweder kenne ich also die Stellen nicht, wo man im Winter
> _trockenes_ Brennmaterial im Wald findet oder es muss noch
> irgendwelche anderen Tricks geben. Kann mir da jemand Tipps geben?
In grauer Vorzeit kam sicher dem 'Berufsstand' der
Feuerhüter bzw. Feuerträger größte Bedeutung zu.
Wir Jetztmenschen sind nur keine Naturmenschen mehr.
Es wurden bereits einige Tips genannt, ich habe auch etwas
beigetragen. Mach ruhig auch vielfältige eigene Erfahrungen.
Es bleibt m.E. nicht aus, einen kleinen Vorrat trockenen
zündfähigen Materials stets mitzuführen bzw. vorzuhalten.
> Vielen Dank!
Gern geschehen.
MfG
Marco, der über einen Vor- und Zunamen im Absender seiner
Gesprächspartner hier in dro nie wirklich traurig ist ;-)
vielen Dank für die Hinweise. Da habe ich ja erstmal genug zum
probieren. Wenn es diesen Winter noch was wird mit meiner geplanten
verlängerten Wochenendtour, dann berichte ich über die Erfahrungen.
Zunder werde ich mir jedenfalls schon mal vorbereiten.
Zu zwei Formalien möchte ich nur noch kurz mal etwas schreiben, zumal
mir hier ja regelmässige, teilweise verbitterte Diskussionen dazu
auffallen. Diese beiden Bemerkungen fand ich aber wirklich nett
gemacht und daher antworte ich gerne:
> (komischer Name!)
und
> Marco, der über einen Vor- und Zunamen im Absender seiner
> Gesprächspartner hier in dro nie wirklich traurig ist ;-)
Das ist immer so ein Problem, wenn man beim Anlegen eines accounts
dann plötzlich einen Namen erfinden soll. Ist nicht weiter tiefsinnig
gemeint, soll nur ausdrücken, daß ich mit Vorliebe _alleine_ wandere
(was ich aber in der Regel nicht schaffe, da die kids natürlich immer
mitwollen). Irgendwo gabs mal ne website mit dem Namen glaub ich. Also
nix Besonderes.
Mit meinem Vornamen "unterschreibe" ich ja immerhin und wenn ich
mail-Kontakt aufnehme, nutze ich auch meinen vollen Namen. Ich poste
gelegentlich auch mal in Familien-groups und bin mal übel auf die Nase
gefallen mit realen Namen. Daher meine Vorsicht. Ein weiterer Aspekt
ist natürlich auch der spam-Schutz. Also bitte ich einfach, mein
Verhalten da zu entschuldigen. Ich möchte damit niemanden herabwerten
oder so etwas, aber das Internet ist leider keine heile Welt.
Also leider wieder nur Grüße vom Vornamen
Manfred
[...]
>Mit meinem Vornamen "unterschreibe" ich ja immerhin und wenn ich
>mail-Kontakt aufnehme, nutze ich auch meinen vollen Namen. Ich poste
>gelegentlich auch mal in Familien-groups und bin mal übel auf die Nase
>gefallen mit realen Namen. Daher meine Vorsicht. Ein weiterer Aspekt
>ist natürlich auch der spam-Schutz.
Also eines vorneweg, Diskussionen über ein für oder gegen die
Benutzung eines Real(wenn auch nur erscheinenden)namen, interessieren
mich absolut nicht, aber den Zusammenhang zwischen Realname und
Spam-Schutz hätte ich schon gerne mal gelesen. Heißt das, du bekommst,
wenn du mit deinem Namen postest, mehr Werbung? Per Mail, per Post,
oder beidem?
M aus B
--
"Sechs Dollar sind zuviel Knete, um sie an eine Frau zu verschwenden."
[Al Bundy]
da meine reale mailadresse aus vorname@nachname besteht, wäre das
schon möglich ist aber nicht der Grund. Da ich auf dem
Realnamenpostfach aber viel private und berufliche emails bekomme,
habe ich dort einfach keine Lust, den spam-Müll rauszusortieren. Das
kann ich dann bei den GMX-accounts schon einfacher.
Der Hauptgrund ist ehr, daß ich keinen Bock habe, daß die Freunde
meiner Kinder oder deren Eltern oder geschäftliche Bekanntschaften per
Google-Suche meine Hobbies, berufliche Angelegenheiten,
Familienangelegenheiten etc. alle nachblättern können. Es gibt
durchaus Leute, welche einen für völlig verrückt halten, wenn man mit
10-12 jährigen Kindern 120km Touren in Deutschland macht oder eine
Süd-Kungsleden-Tour oder eine Hardangervidda-Überquerung plant.
Bezüglich einer Diskussion in Sachen Erziehungsfragen bin ich da sogar
mal richtig übel auf die Nase gefallen. Seit dem verhalte ich mich da
vielleicht etwas neurotisch. Wie gesagt, ist nicht böse gemeint.
Da ich hier mit diesen OT-Themen nicht langweilen will, schicke ich
Dir mal ne mail an deinen "ungelesen-aber-gueltig"-account (LOL). Bei
Interesse kanst du dann ja mal trotzdem lesen und ggf. mailen.
Gruß Manfred
P.S.: Noch was On Topic: Mit Birkenrinde (aus dem eigenen Garten und
nicht aus der Polarregion!) ging es wirklich schon viel besser mit dem
Hobo!
>
> Hallo Manfred!
>
> SoloTrekker <solot...@gmx.net> wrote:
>
> [...] Hobo-Brenner
>
>> Alledings habe ich zu Neujahr im Garten versucht, das Teil ohne Papier
>> oder weitere Anzündehilfen nur mit Blättern, Zweigen, Rindenstücken
>> und einem Feuerzeug in Betrieb zu bekommen. Das war nicht so der
>> Erfolg.
Das ist schon die höhere Kunst des Feuermachens. Nimm als Starter besser ein
bißchen Kerzenwachs mit, damit kriegst du deutlich einfacher ein Feuer in
Gang.
> Also im und am Wald finden sich eigentlich immer irgentwelche noch
> stehenden Gräser und Stauden wie Karde, Möhre und Distel, die
> vertrocknet genug sind, um ein Feuer zu entzünden. Die Wolle von
> Distelsamen ist übrigens klasse Zunder, wenn man ihn mit Salpeter
> präpariert.
Vezeih mir meine Unkenntnis: Wo zum Teufel kriegst du Salpeter in der
Wildnis her?
>
> Die Funken entzünden den Zunder (kann auch ein aufgedröseltes
> Papiertaschentuch sein) und der wiederum das "Nest" aus
> trockenem Gras und kleinen Zweiglein.
>
> Wenn garnix mehr geht, kann man sich für das "Nest" in Mitteleuropa von
> Birkenruten Rinde abschälen (!!!NICHT vom Stamm ausgewachsener oder
> junger Bäume und NICHT in der Polarregion!!!), die brennt meist auch
> wenn alles naß ist.
Aus ökologischen Gründen oder weils nicht brennt?
>
> Da im Winter aber bei uns hier in Mitteleuropa Baumfäll-Saison ist,
> sollten sich eigentlich immer wieder mal Fichtenreiser finden, die sich
> auch klasse zum Feuermachen eignen, wenn man sie ganz auseinanderfasert
> entzünden sie sich in der Regel recht schnell.
Stimmt, das Zeugs findet sich wirklich leicht und brennt gut.
Steffen
[...]
> Das ist schon die höhere Kunst des Feuermachens. Nimm als Starter besser ein
> bißchen Kerzenwachs mit, damit kriegst du deutlich einfacher ein Feuer in
> Gang.
>> Also im und am Wald finden sich eigentlich immer irgentwelche noch
>> stehenden Gräser und Stauden wie Karde, Möhre und Distel, die
>> vertrocknet genug sind, um ein Feuer zu entzünden. Die Wolle von
>> Distelsamen ist übrigens klasse Zunder, wenn man ihn mit Salpeter
>> präpariert.
> Vezeih mir meine Unkenntnis: Wo zum Teufel kriegst du Salpeter in der
> Wildnis her?
Verzeih mir, aber der Zunder kommt genau daher, woher Du auch Dein
Kerzenwachs bekommst... man präpariert sich seinen Zunder eben daheim
und nimmt ihn mit. Wobei die Wolle von Distelsamen normalerweise auch
ohne Salpeter Feuer fängt.
>> Die Funken entzünden den Zunder (kann auch ein aufgedröseltes
>> Papiertaschentuch sein) und der wiederum das "Nest" aus
>> trockenem Gras und kleinen Zweiglein.
>>
>> Wenn garnix mehr geht, kann man sich für das "Nest" in Mitteleuropa von
>> Birkenruten Rinde abschälen (!!!NICHT vom Stamm ausgewachsener oder
>> junger Bäume und NICHT in der Polarregion!!!), die brennt meist auch
>> wenn alles naß ist.
> Aus ökologischen Gründen oder weils nicht brennt?
Aus ökologischen Gründen und weil es die Rinde von Birkenzweigen auch
tut. Man kann auch den papierartigen Bast nehmen, der gibt aber nicht
grad viel her und enthält auch nicht sonderlich viel "Birkenteer"
Außerdem braucht man zum Anzünden was mit einer großen Oberfläche, dann
brennt es gut. Man kann auch Baumschwämme nehmen, sie in dünne Scheiben
schneiden, sie zwei Tage in
Salpeterlösung einweichen und dann trocknen lassen - dazu verwendet man
klssischerweise den "Zunderschwamm". Aber Vorsicht: einige der
Baumschwammarten stehen unter Naturschutz und sind vom aussterben
bedroht.
Gruß
[...]
>Da ich hier mit diesen OT-Themen nicht langweilen will, schicke ich
>Dir mal ne mail an deinen "ungelesen-aber-gueltig"-account (LOL). Bei
>Interesse kanst du dann ja mal trotzdem lesen und ggf. mailen.
Genau für solche Fälle, ist die Reply-To Adresse da, denn die andere
Adresse, ist zwar gültig, wird aber nicht gelesen. ;-)
M aus B
--
"Warum geht die Welt nicht endlich unter?"
[Al Bundy]