Früher wurde häufig Teva empfohlen, doch wenn man sich die Bewertungen
bei Globetrotter durchliest, scheint die Marke nicht mehr das zu sein,
was sie mal war.
Keen erhält gute Bewertungen, die meisten Modelle sind mir aber zu sehr
geschlossen. Wie wichtig ist der Schutz für die Zehen? Auch wenn ich es
gerne luftig hätte, will ich mir natürlich keine blutigen Zehen holen.
Gute Bewertungen gibt es ansonsten für ecco, Lizard, Source (Gobi) und
Lico. Außer ecco kenne ich diese Marken nicht.
Ich werde die Sandalen natürlich anprobieren, bevor ich sie kaufe, aber
über ein paar Empfehlungen, Tips und Erfahrungen vorab, würde ich mich
dennoch sehr freuen.
Danke, Martin
> Andererseits rechne ich mit viel Fels und Geröll, das spräche eher für
> festere Modelle. Einen superfesten Halt wie in Wanderschuhen brauche
> ich aber auch nicht
Wenn Du dir mal an einem Stein oder aehnlichem mit Sandalen blutige
Zehen geholt hast, wirst Du feste Wanderschuhe zu schaetzen wissen!
Gruss
--
GERD KOHL
LOESCHDAS...@gerko.net
(bei Antwort unbedingt LOESCHDAS aus meiner eMail-Adresse loeschen)
(to reply please remove LOESCHDAS from my email-address)
>Wenn Du dir mal an einem Stein oder aehnlichem mit Sandalen blutige
>Zehen geholt hast, wirst Du feste Wanderschuhe zu schaetzen wissen!
Oder man häufiger Steine aus der Sandale rausholt - mal abgesehen vom
schlechten Halt für den Fuß. Wenns keine knöchelhohen Wanderschuhe
sein sollen, dann würde ich zumindest ein passendes Paar fester
Halbschuhe nehmen. Sowas gibts auch bei Meindl und Lowa
(beispielsweise).
Christian
--
X-no-Sig: yes
ich hab trek-sandalen von lowa und trekking-schuhe von merrell - würde
beide nicht mehr her geben!
grüass myriam
Langsam langsam. Er meinte Wandern und nicht 200km mit einem Zementsack
auf dem Rücken. Man darf auch durchaus mal mit Sandalen losziehen :)
Die Römer haben es ja auch gebacken bekommen *g*
Grüsse
Unbedingt beachten solltest du, dass die Riemen Polsterungen haben,
zumindest an der großen Zehe. Sonst reibt man sich die Zehen kaputt.
Mehr Tipps kann ich nicht bieten.
Gruß,
Volker
>> Wenn Du dir mal an einem Stein oder aehnlichem mit Sandalen blutige
>> Zehen geholt hast, wirst Du feste Wanderschuhe zu schaetzen wissen!
> Langsam langsam. Er meinte Wandern und nicht 200km mit einem Zementsack
> auf dem Rücken. Man darf auch durchaus mal mit Sandalen losziehen :)
Ack. Mein Tagesgepäck beschränkt sich voraussichtlich auf Proviant
und eine Kamera. Außerdem hatte ich den Zehenschutz ja explizit in
meinem OP erwähnt. Nach langem Ausprobieren sind es nun zwei Sandalen
geworden, eine festere für Wanderungen und eine leichte für den Rest.
Für Wanderungen habe ich mich für die Keen Newport H2 entschieden,
das ist eine relativ stark geschlossene Sandale mit Zehenschutz. Ich
habe darin einen sehr guten Halt und die Sohle ist sehr rutschfest.
Außerdem sind die Sandalen auch seewasserbeständig (sagt jedenfalls
der Verkäufer), vielleicht ganz sinnvoll, da ich auf Inseln unterwegs
sein werde. Bilder bei Interesse bitte selbst im web suchen. Der für
mich einzige "Nachteil" ist, dass sie nicht so luftig wie richtige
Sandalen sind.
Deshalb habe ich für Stadtbesichtigungen, u.ä. noch eine Sandale von
Rieker gekauft. Dass es gerade die wurde, lag einfach nur daran, dass
ich sie am Bequemsten fand, das ist je nach Fuß natürlich individuell
verschieden. An den meisten Sandalen (auch den guten von Meindl, Teva,
ecco, usw.) störte mich, dass die Ferse gegenüber dem Ballen deutlich
erhöht ist. Das scheint inzwischen Standard zu sein, ich komme damit
aber nicht gut klar.
Bei allen Sandalen, außer den Keen, hatte ich außerdem den Eindruck,
dass sie dem Fuß nicht genügend Halt im Gelände bieten. Die Keen
sitzen dagegen sehr fest und sind, wie gesagt, auch auf glattem Stein
sehr rutschfest. Erst war ich skeptisch und dachte, das seien so
Schicki-Micki-Schuhe, weil sie ja eher peppig aufgemacht sind, und der
einfache Schnürzug wirkte auf mich auch nicht vertrauenserweckend,
aber in der Praxis haben sie mich überzeugt.
Die Billigmodelle, auch die, die bei Globetrotter gute Bewertungen
erhalten hatten, sind bei mir alle durchgefallen. Sie boten mir weder
guten Halt, noch fand ich das Fußbett so bequem, dass ich damit mehr
als ein paar Minuten gehen wollte.
Von Meindl hatte ich die Acapulco und Tulum ausprobiert, von ihnen
hatte ich mir am meisten versprochen, weil das ein Hersteller von
Wanderschuhen ist. Aber, abgesehen von der erhöhten Ferse, die ich
nicht mag, boten sie mir auch nicht den festen Halt der Keen. Das
mag bei anderen Füßen anders aussehen. Die Brasil von Meindl konnte
ich nicht testen, sie sind den Keen Newport am ähnlichsten, waren
aber nicht mehr in meiner Größe vorrätig. Generell war die Auswahl
an Sandalen wegen der Jahreszeit schon recht ausgedünnt.
HTH und Danke für die Anregungen,
Martin