Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Entscheidungshilfe bei Boxenkauf

1 view
Skip to first unread message

Axel Niersmann

unread,
Dec 20, 2009, 1:30:22 PM12/20/09
to
Hi(fi) zusammen.

Gegeben:

1. Wohnort auf dem Lande mit fast null M�glichkeit sich was anzuh�ren.

2. B&W 602 S3 im Wohnzimmer, als klangliche Ausgangsbasis f�r die
Einsch�tzung eurerseits. Gef�llt mir sehr gut.

3. Aufstellort der neuen LS: mein B�ro zuhause: 4*4 Meter, ziemlich
zugestellt und daher akustisch gut bed�mpft, aber Anordnung der M�bel
soweit m�glich an den Seitenw�nden, also m�glichst symmetrisch.

Mein Wunsch w�re eine Kompaktbox auf Stands.

Fragen:

1. Die o.g. 602 S3 ist wohl eher "oversized" f�r das B�ro, oder?

2. K�nnt ihr die klanglichen Unterschiede zwischen z.B. B&W, Elac,
Linn, KEF irnkwie in Worte fassen und mir beschreiben? Also: Klingen
Elacs z.B. immer irgendwie spitz, fehlt den KEFs grunds�tzlich was an
der R�umlichkeit, ist Linn mit zuviel "Schnickschnack" �berfrachtet,
ist B&W sowieso �berteuert usw usw?

3. Beim Ebayen ist mir aufgefallen, dass die Elacs recht teuer sind,
Linn dagegen (wider Erwarten) eher g�nstig angeboten werden.

4. Wenn ich das richtig verstanden habe, arbeitet Linn vor allem mit
der Elektronik (Weichen) w�hrend ich bei Elac oder B&W davon nix
gelesen habe. Wobei ich dazu sagen muss, ich habe mich bisher mit dem
Thema "Aktiv" noch genau Null besch�ftigt...

In der engeren Wahl habe ich derzeit:

- Elac 247 (Standboxen, ich wei�. aber daf�r 3-wegeriche)
- KEF Audio iQ30
- LINN Ninka
- B&W 705 (z. Zt. mein Favorit)
- KEF IQ 50
- B&W 684

bunte Mischung, ich wei�...

so rein vom Gef�hl her scheint mir Linn eher etwas "abgehoben" zu
sein, w�hrend B&W, Elac (die vor allem) und KEF eher "konservativ" und
"bodenst�ndig" daher kommen. Oder liege ich da v�llig daneben?

Letzten Endes m�chte ich ja nur einfach nur m�glichst gutes
Preis-Klang-Verh�ltnis. Also: die Boxen sollen nicht einen "typischen
Eigenklang" haben sonder die Stimmen, Instrumente, Ger�usche m�glichst
"ehrlich" reproduzieren und d�rfen gerne gebraucht sein.

Ach ja - das liebe Geld: Budget ca. 1000 - 1500 Euros.

TIA
Axel

P.S. an die "alten Hasen": k�nnt ihr euch an den Thread :
"L�ngerfristige Strategie zur Verbessreung des Equipments" MID:
kj5k30hnmc7hts31o...@4ax.com vom Februar 2004 erinnern?
Die Peerless-Boxen erfreuen auch heute noch meine Ohren! Aber meine
Tochter soll sich in Zukunft daran erfreuen, deshalb suche ich Ersatz.
Wer's ernst meint mit der Hilfe und mein Dilemma verstehen kann, kann
gerne auch ein Foto meiner "Rumpelkammer bekommen.

Dieter Stockert

unread,
Dec 20, 2009, 4:38:47 PM12/20/09
to
Axel Niersmann <Nier...@gmx.de> wrote:

> Letzten Endes m�chte ich ja nur einfach nur m�glichst gutes
> Preis-Klang-Verh�ltnis.

Der H�ndler verdient, soviel ich wei�, bei Linn an den Lautsprechern
nicht mehr als an den sonstigen Komponenten (�blicherweise ist das wohl
anders). Gleicher Endpreis hie�e dann also, dass Linn-Boxen einen
h�heren 'Nettowert' haben als diejenigen anderer Hersteller.

Andreas Huennebeck

unread,
Dec 20, 2009, 8:43:39 PM12/20/09
to
Axel Niersmann schrieb:

> Gegeben:
>
> 1. Wohnort auf dem Lande mit fast null Möglichkeit sich was anzuhören.
>
> 2. B&W 602 S3 im Wohnzimmer, als klangliche Ausgangsbasis für die
> Einschätzung eurerseits. Gefällt mir sehr gut.
>
> 3. Aufstellort der neuen LS: mein Büro zuhause: 4*4 Meter, ziemlich
> zugestellt und daher akustisch gut bedämpft, aber Anordnung der Möbel
> soweit möglich an den Seitenwänden, also möglichst symmetrisch.
>
> Mein Wunsch wäre eine Kompaktbox auf Stands.
>
> Fragen:
> [..]


> In der engeren Wahl habe ich derzeit:
>

> - Elac 247 (Standboxen, ich weiß. aber dafür 3-wegeriche)


> - KEF Audio iQ30
> - LINN Ninka
> - B&W 705 (z. Zt. mein Favorit)
> - KEF IQ 50
> - B&W 684
>

> bunte Mischung, ich weiß...

aber eine taugliche. Ich würde im Falle, dass Du Dir nichts anhören
kannst, einfach bei B&W bleiben, da die dir im Wohnzimmer ja gefallen.

> so rein vom Gefühl her scheint mir Linn eher etwas "abgehoben" zu
> sein, während B&W, Elac (die vor allem) und KEF eher "konservativ" und
> "bodenständig" daher kommen. Oder liege ich da völlig daneben?

Das dürfte eher der Werbung geschuldet sein.

> Letzten Endes möchte ich ja nur einfach nur möglichst gutes
> Preis-Klang-Verhältnis. Also: die Boxen sollen nicht einen "typischen
> Eigenklang" haben sonder die Stimmen, Instrumente, Geräusche möglichst
> "ehrlich" reproduzieren und dürfen gerne gebraucht sein.

Dann kaufe Dir Studiomonitore ;-)

Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: ac...@gmx.de
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
PGP-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/pgp_andreas.asc
GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc


Oliver Brose

unread,
Dec 21, 2009, 1:29:48 AM12/21/09
to
Axel Niersmann schrieb:

> so rein vom Gef�hl her scheint mir Linn eher etwas "abgehoben" zu
> sein, w�hrend B&W, Elac (die vor allem) und KEF eher "konservativ" und
> "bodenst�ndig" daher kommen. Oder liege ich da v�llig daneben?

Es sind Lautsprecher, keine Politiker. Ich w�sste jetzt aber nicht, was
man mit Linns gro� falsch machen k�nnte. Au�er, keine Wand dahinter zu
haben.


> Letzten Endes m�chte ich ja nur einfach nur m�glichst gutes
> Preis-Klang-Verh�ltnis. Also: die Boxen sollen nicht einen "typischen
> Eigenklang" haben sonder die Stimmen, Instrumente, Ger�usche m�glichst
> "ehrlich" reproduzieren und d�rfen gerne gebraucht sein.

Du willst Studiomonitore. Aber komm' dann nicht jammern, dass die Dir zu
langweilig sind.

Gru�,

Oliver

Axel Niersmann

unread,
Dec 22, 2009, 2:40:18 PM12/22/09
to
Andreas Huennebeck schrieb:

>Dann kaufe Dir Studiomonitore ;-)
>

Daran habe ich auch schon gedacht. Aber da kenne ich den Markt
�berhaupt nicht. Null Ahnung, was es da in diesem Preissegment (ca.
1000.- gebraucht in gutem Zustand)�berhaupt gibt.

Hast du da evtl 2 oder 3 Empfehlungen?

Die Dinger sind vermutlich meistens aktiv???

Brauche ich da evtl noch einen Subwoofer, oder reicht wandnahe
Aufstellung auf Stands und Ankopplung mit Spikes?

Sind die klanglich �berhaupt mit HIFI-Boxen vergleichbar (R�umlichkeit
z.B.)?

Axel

Norbert Hahn

unread,
Dec 22, 2009, 5:19:39 PM12/22/09
to
Axel Niersmann <Nier...@gmx.de> wrote:

>Andreas Huennebeck schrieb:
>
>>Dann kaufe Dir Studiomonitore ;-)
>>
>
>Daran habe ich auch schon gedacht. Aber da kenne ich den Markt
>�berhaupt nicht. Null Ahnung, was es da in diesem Preissegment (ca.
>1000.- gebraucht in gutem Zustand)�berhaupt gibt.
>
>Hast du da evtl 2 oder 3 Empfehlungen?

Das ist nicht so einfach zu empfehlen,
* weil es f�r verschiedene Zwecke ganz verschiedene Studios
und Lautsprecher gibt. Ein Rundfunkstudio, in dem G�ste
interviewt werden hat ganz andere Bed�rfnisse als eines,
in dem Filme vertont werden. Wiederum andere Bed�rfnisse
gibt es beim Einspielen eines Klassikkonzerts oder einer
Rockband.
* es keine Universallautsprecher gibt.
* denn "Studiolautsprecher" sind keineswegs verf�rbungsfrei.
Es gibt sogar ziemlich eigent�mlich klingende Boxen, die
aber jeder Tontechniker kennt und er kann damit auch in
fremder Umgebung arbeiten.

Am ehesten kommen f�r Deinen Zweck Nahfeldmonitore in Frage.
Ich habe f�r unterwegs (und zuhause) seit einigen Jahren ein
Paar Genelec 1030A, die f�r mich ein guter Kompromiss zwischen
Transportgewicht und Basswiedergabe darstellen.

>Die Dinger sind vermutlich meistens aktiv???

Viele kleinere Boxen sind aktiv, damit man m�glichst tiefe
Frequenzen noch wiedergeben kann ohne Sch�den zu riskieren,
da der eingebaute Verst�rker die Grenzen der Chassis ber�ck-
sichtigt. Akive Studioboxen haben �blicherweise symmetrische
Eing�nge, so dass man sie zuhause mit unabgeschirmten Kabeln
betreiben kann, wenn man am Eingang einen niederohmigen
Spannungsteiler vorschaltet und von einem guten Vollverst�rker
bzw. Receiver ansteuert.
Aber Du brauchst eine Netzsteckdose in der N�he der Box.


>
>Brauche ich da evtl noch einen Subwoofer, oder reicht wandnahe
>Aufstellung auf Stands und Ankopplung mit Spikes?

Meine Boxen bringen locker 60 Hz als tiefste Frequenz. Hersteller-
angabe 55 - 18000 Hz, +- 2.5 dB. Zum Schutz der Basstreiber ist im
Verst�rker ein sehr wirkungsvoller Hochpass eingebaut. Wenn Du auf
Tiefbass Wert legst, wird ein Subwoofer ben�tigt. Als Aufstellungsort
ist vom Hersteller die Regiebr�cke im Studio vorgesehen. Im Rundfunk-
studio stehen solche Boxen auf Stativen.
Mindestabstand zu reflektierenden Fl�chen sollte 1 m sein, wenn man
nicht nahe an den Boxen sitzt, wie in der Regie �blich. Wichtig ist
stehende Anordnung der Boxen und Orientierung zum Zuh�rer, wenn z.B.
der Regietisch den Schall reflektiert.
Details findest Du z.B. bei
http://www.genelec.com/products/previous-models/1030a/
und rechts unten auf Operating Manual klicken.

>Sind die klanglich �berhaupt mit HIFI-Boxen vergleichbar (R�umlichkeit
>z.B.)?

Ja. Zuhause habe ich die Monitore jeweils auf ein Hifi-Standlautsprecher
stehen, da ich beim Kontrollh�ren (Abmischen) mich nicht auf eine Art
von Lautsprecher verlassen mag.

Norbert

Andreas Huennebeck

unread,
Dec 23, 2009, 8:28:19 AM12/23/09
to
Axel Niersmann wrote:

> Andreas Huennebeck schrieb:
>
>>Dann kaufe Dir Studiomonitore ;-)
>>
>
> Daran habe ich auch schon gedacht. Aber da kenne ich den Markt

> ᅵberhaupt nicht. Null Ahnung, was es da in diesem Preissegment (ca.
> 1000.- gebraucht in gutem Zustand)ᅵberhaupt gibt.


>
> Hast du da evtl 2 oder 3 Empfehlungen?

Was ich bisher gehᅵrt habe und was mir gefallen hat, sind
Monitore von Geithain, Genelec, Klein&Hummel, KRK und
Tannoy. Mit allen kᅵnnte ich leben. Mit K&H (Hauptanlage)
und Genelec (transportabel bzw. am PC) lebe ich mit groᅵem
Vergnᅵgen.

> Die Dinger sind vermutlich meistens aktiv???

Ja, so gut wie alle. Passive gibt es von K&H (P110),
von Tannoy (Precision 6 und 8, Reveal 6) und anderen:

http://www.thomann.de/de/cat.html?gf=passive_nahfeldmonitore

Die alte Reveal (Vorgᅵnger der Reveal 6) habe ich mal angehᅵrt
mit Oper (Lohengrin), das war recht ordentlich (bei dem Preis!
200 Euro das Paar!).

> Brauche ich da evtl noch einen Subwoofer,

Das kommt darauf an, wieviel Bass Du brauchst. Der Genelec 8020a
tut ein kleiner Subwoofer gut, wenn man Rock etwas lauter hᅵren
will. Bei tiefbassarmer Musik geht es auch ganz gut ohne. Und das,
wo die 8020a 'nur' bis 66 Hz heruntergeht. Bei grᅵsseren Modellen
wird das noch unkritischer, und ab einem 8" Basschassis vermisst
man bei guten Monitoren (Genelec 8050a, K&H O300) fast nichts.

> oder reicht wandnahe
> Aufstellung auf Stands und Ankopplung mit Spikes?

Wandnahe Aufstellung ist bei den meisten aktiven Monitoren mᅵglich
(wegen der Ortsanpassung), aber nicht unbedingt empfehlenswert.
Das sind Nahfeldmonitore, die sollten im Nahfeld stehen. Man kommt aber
kaum drum herum, das auszuprobieren. Ich wᅵrde es jedenfalls nicht
kategorisch ausschlieᅵen.

> Sind die klanglich ᅵberhaupt mit HIFI-Boxen vergleichbar (Rᅵumlichkeit
> z.B.)?

Ja, die besseren schon. Selbst die winzigen Genelec 8020a machen einen
erstaunlichen Raum auf (Nahfeld!). Was Monitore im allgemeinen den Hifiboxen
voraushaben, ist eine bessere Sprachverstᅵndlichkeit, und bei den aktiven
eine tiefere untere Grenzfrequenz und das Fehlen des Hifibuckels (Anhebung
um 100 Hz). Letzteres mag man bei Gewᅵhnung an solchen als Nachteil
empfinden.

Tschau
Andreas
--
Andreas Hᅵnnebeck | email: ac...@gmx.de


----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de

Fax/Anrufbeantworter: 0721/151-284301
GPG-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/andreas.asc
PGP-Key: http://www.huennebeck-online.de/public_keys/pgp_andreas.asc

Axel Niersmann

unread,
Dec 23, 2009, 11:46:39 AM12/23/09
to
Andreas Huennebeck schrieb:

>Die alte Reveal (Vorg�nger der Reveal 6) habe ich mal angeh�rt


>mit Oper (Lohengrin), das war recht ordentlich (bei dem Preis!
>200 Euro das Paar!).
>

Hm. Mir gef�llt die Tannoy Precision 8D sowohl von den Daten als auch
der Optik recht gut. Wenn ich nur w��te, was ich /nicht/ wei�...

>
>Wandnahe Aufstellung ist bei den meisten aktiven Monitoren m�glich


>(wegen der Ortsanpassung), aber nicht unbedingt empfehlenswert.
>Das sind Nahfeldmonitore, die sollten im Nahfeld stehen. Man kommt aber

>kaum drum herum, das auszuprobieren. Ich w�rde es jedenfalls nicht
>kategorisch ausschlie�en.

Ich war eben bei einem Musikhaus in der N�he und hab mir "just for
fun" ein paar aktive Monitore Fabrikat "SR" (sagt mir nix) angeh�rt,
aber nur kurz. Sind auch eher B�hnenmonitore. Im Vergleich zu
HIFI-Speakern seeehr analytisch, pr�zise, detailreich, aber auch
mittenbetont. Hat der Typ da auch best�tigt. Aber immerhin ein erster
H�reindruck.

>
>> Sind die klanglich �berhaupt mit HIFI-Boxen vergleichbar (R�umlichkeit

>> z.B.)?
>
>Ja, die besseren schon. Selbst die winzigen Genelec 8020a machen einen
>erstaunlichen Raum auf (Nahfeld!). Was Monitore im allgemeinen den Hifiboxen

>voraushaben, ist eine bessere Sprachverst�ndlichkeit, und bei den aktiven

>eine tiefere untere Grenzfrequenz und das Fehlen des Hifibuckels (Anhebung

>um 100 Hz). Letzteres mag man bei Gew�hnung an solchen als Nachteil
>empfinden.
>
Tja, der Mensch ist ein Gewohnheitstier... ;)
Nun, schau mer mal...

Noch ne saubl�de Frage, ich hab mich noch nie mit Aktivboxen befasst:
Wie funktioniert denn da die Lautst�rkeregelung und wie werden die an
den Verst�rker (Akai AM59) angeschlossen? Tape out (also Cinch) geht
ja wohl nicht, weil ungeregelt - also Kopfh�rerbuchse oder wie oder
was (Bitte nicht schlagen....)???
Was sind denn symmetrische bzw. asymmetrische Eing�nge??? Ich kenne
nur Klinke und Cinch, sorry...

Axel

P.S. kennt zuf�llig einer einen Laden zwischen Koblenz und Trier, der
gut sortiert ist mit Tannoy?

Muck Krieger

unread,
Dec 23, 2009, 12:43:29 PM12/23/09
to
Axel Niersmann wrote:

> Noch ne saubl�de Frage, ich hab mich noch nie mit Aktivboxen befasst:
> Wie funktioniert denn da die Lautst�rkeregelung und wie werden die an
> den Verst�rker (Akai AM59) angeschlossen? Tape out (also Cinch) geht
> ja wohl nicht, weil ungeregelt - also Kopfh�rerbuchse oder wie oder
> was (Bitte nicht schlagen....)???

Dieser �ltere Vollverst�rker hat nach meiner Erinnerung auftrennbare Vor-
und Endstufen. Aktivboxen werden i.d.R. von einem Vorverst�rker (oder
im Studio meist von einem Mischpult) angesteuert, das sollte also gehen
(R�ckseite und Bedienungsanleitung des AM59 genauer betrachten ...)
Dort sollten sich gesteckte B�gel zwischen den Buchsenpaaren f�r "Pre-
Amplifier Output" und "Main Amplifier Input" o.�. befinden.

> Was sind denn symmetrische bzw. asymmetrische Eing�nge???

Mach' dir keinen Kopp deswegen, ist f�r die Praxis beinahe unerheblich.
In der Heimunterhaltungselektronik ist asymmetrisch vorherrschend, hier
wird das Audiosignal (eine in der Amplitude auf 0 Volt-"Masse" bezogene
elektrische Wechselspannung) �ber einen abgeschirmten Draht �bertragen.
Symmetrisch wird im Profibereich "gefahren", dort benutzt man zwei dieser
Signale in Gegenphase, braucht also 2 Dr�hte (plus Abschirmung). Dieses
Verfahren ist nur bei sehr langen Leitungen und vielen beteiligten Ger�ten
prinzipiell vorteilhafter,

> Ich kenne nur Klinke und Cinch, sorry...

Das sind Steckverbinderbauformen, auch diese kann man generell f�r eine
symmetrische Verbindung nutzen, man braucht aber immer 3 unabh�ngige
Pole pro Kanal. Es gibt funktionierende Adapter(kabel) zur Verbindung von
sym. und asym. Ger�ten in jede Richtung.

Keep on rocking,

Muck

Axel Niersmann

unread,
Dec 23, 2009, 1:42:54 PM12/23/09
to
Muck Krieger schrieb:

>
>Dieser �ltere Vollverst�rker hat nach meiner Erinnerung auftrennbare Vor-
>und Endstufen. Aktivboxen werden i.d.R. von einem Vorverst�rker (oder
>im Studio meist von einem Mischpult) angesteuert, das sollte also gehen
>(R�ckseite und Bedienungsanleitung des AM59 genauer betrachten ...)
>Dort sollten sich gesteckte B�gel zwischen den Buchsenpaaren f�r "Pre-
>Amplifier Output" und "Main Amplifier Input" o.�. befinden.

Tja, hat er leider nicht. Nix von wegen Pre-out oder so. Nothing,
Niente, Nada, Nietschewo...

Aber ich werde mich trotzdem nur unter Waffengewalt von dem Teil
trennen ;) Dann lieber passive Boxen. Ich liebe dieses Teil einfach.

>
>> Was sind denn symmetrische bzw. asymmetrische Eing�nge???
>
>Mach' dir keinen Kopp deswegen, ist f�r die Praxis beinahe unerheblich.
>In der Heimunterhaltungselektronik ist asymmetrisch vorherrschend, hier
>wird das Audiosignal (eine in der Amplitude auf 0 Volt-"Masse" bezogene
>elektrische Wechselspannung) �ber einen abgeschirmten Draht �bertragen.
>Symmetrisch wird im Profibereich "gefahren", dort benutzt man zwei dieser
>Signale in Gegenphase, braucht also 2 Dr�hte (plus Abschirmung). Dieses
>Verfahren ist nur bei sehr langen Leitungen und vielen beteiligten Ger�ten
>prinzipiell vorteilhafter,

aaaahhja, kapiert. Danke.


>
>> Ich kenne nur Klinke und Cinch, sorry...
>
>Das sind Steckverbinderbauformen, auch diese kann man generell f�r eine
>symmetrische Verbindung nutzen, man braucht aber immer 3 unabh�ngige
>Pole pro Kanal. Es gibt funktionierende Adapter(kabel) zur Verbindung von
>sym. und asym. Ger�ten in jede Richtung.

Danggggeschee fer die Info ;)

>Keep on rocking,
N�, bin gerade "Jazzing" ;)

Axel

Marcel Müller

unread,
Dec 24, 2009, 10:03:59 AM12/24/09
to
Hallo,

Axel Niersmann wrote:
> Tja, hat er leider nicht. Nix von wegen Pre-out oder so. Nothing,
> Niente, Nada, Nietschewo...
>
> Aber ich werde mich trotzdem nur unter Waffengewalt von dem Teil
> trennen ;) Dann lieber passive Boxen. Ich liebe dieses Teil einfach.

lieber w�rde ich Aktivboxen irgendwie an den Amp daran dengeln. Die
Vorteile der aktiven Weichen und der aktiven Korrekturfilter sind
einfach zu deutlich.

Alternative 1: Auftrennung nachr�sten
==============
- Vier Cinch-Buchsen ins Geh�use einbauen
- Verbindung zur Endstufe auftrennen und �ber diese Buchsen leiten.
In der Praxis passen die Pegel eigentlich immer ungef�hr. Ggf. sind
Elkos und ein paar Ladewiderst�nde vorzusehen, falls der Verst�rker
altmodischerweise mit DC-Offset arbeitet.
Das einzige, was schief gehen kann, ist dass die Impedanzen nicht
stimmen, weil der Ausgang der Vorstufe passiv, direkt von
Lautst�rkeregler oder Klangregelnetzwerk kommt. In dem Fall muss man
einen Impedanzwandler Nachr�sten. Also einmal NE4558 oder besser NJM2068
dazwischen, beides Centartikel. Die daf�r erforderlich
Versorgungsspannung kann man eigentlich immer von den Vorstufen klauen.

Alternative 2: Lautsprecherausgang nehmen
==============
- Spannungsteiler daran anschlie�en, um den Pegel etwas zu senken (2
Widerst�nde pro Kanal). Bew�hrt haben sich Teilerverh�ltnisse zwischen
3:1 und 10:1, also zwischen 2k/1k bzw. 9k1/1kOhm.

Ich habe beide Alternativen schon mehrfach praktiziert und in Summe
sicher >40 Nutzungsjahre im Einsatz.


>> Symmetrisch wird im Profibereich "gefahren", dort benutzt man zwei dieser
>> Signale in Gegenphase, braucht also 2 Dr�hte (plus Abschirmung). Dieses
>> Verfahren ist nur bei sehr langen Leitungen und vielen beteiligten Ger�ten
>> prinzipiell vorteilhafter,
>
> aaaahhja, kapiert. Danke.

Symmetrisch sollte man sich durchaus schon bei >5m Kabell�nge g�nnen,
vor allem wenn beide Enden der Leitung nicht potentialfrei sind
(Schukostecker/Antenne/PC-Verbindung). Allerdings gen�gt es f�r den
Hausgebrauch v�llig, wenn eine der beiden Seiten symmetrisch ist. Das
ist bei aktiven Monitoren eigentlich immer der Fall.

Kabel: 2 Adern im Schirm

Cinch Kabel sym. Eingang
=================================
Signal -- Ader 1 -- +Eingang

+- Ader 2 -- -Eingang
|
Masse -*- Schirm -- Masse

Das liefert locker 90% des Nutzens der symmetrischen �bertragung.


Marcel

Andreas Huennebeck

unread,
Dec 28, 2009, 4:23:08 AM12/28/09
to
Axel Niersmann wrote:

> Ich war eben bei einem Musikhaus in der Nᅵhe und hab mir "just for
> fun" ein paar aktive Monitore Fabrikat "SR" (sagt mir nix) angehᅵrt,
> aber nur kurz. Sind auch eher Bᅵhnenmonitore. Im Vergleich zu
> HIFI-Speakern seeehr analytisch, prᅵzise, detailreich, aber auch
> mittenbetont. Hat der Typ da auch bestᅵtigt. Aber immerhin ein erster
> Hᅵreindruck.

Vergiss das. Bᅵhnenmonitore werden fᅵr einen ganz anderen Anwendungszweck
gebaut, die sind mit Hifiboxen oder Studiomonitoren wirklich nicht vergleichbar.

Axel Niersmann

unread,
Dec 28, 2009, 7:11:18 AM12/28/09
to
Andreas Huennebeck schrieb:

>Axel Niersmann wrote:
>... Aber immerhin ein erster
>> H�reindruck.
>
>Vergiss das. B�hnenmonitore werden f�r einen ganz anderen Anwendungszweck


>gebaut, die sind mit Hifiboxen oder Studiomonitoren wirklich nicht vergleichbar.
>

Schon klar. Ich wollte auch noch dazu schreiben, dass sowas nicht in
Frage kommt. Mittlerweile hab ich mich ein wenig auf KEF (iregndwas
aus der Q-Reihe) eingeschossen.
B&W hab ich ja schon, Elac scheidet eher aus wegen den BR-Loch auf der
R�ckseite und wandnaher Aufstellung, Tannoy - Die Reveal 8D k�me evtl.
in Frage, ist mir aber denn doch ein wenig zu teuer.

Mal schauen...

Axel

0 new messages