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Tote Batterien

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Clemens Gleich

unread,
Apr 30, 2009, 11:36:09 AM4/30/09
to
Peinlich.

Jetzt isses mir auch passiert. Meine Mille stand �ber den Winter so lang,
dass die Batterie gestorben ist. In der Werkstatt sagen die Ladeger�te
keinen Mucks, nichtmal die Warnlampen f�r "tiefentladen". Jetzt haben wir
von J�rgs Batterietest noch uralte Exemplare, die einmal in ihrem Leben was
getan haben, von denen mittlerweile ebenfalls einige auf dieselbe Art tot
sind. Kann man diese Standexemplare noch retten? Sonst kommen sie auf den
Sonderm�ll.


Gru�,
Clemens

Alexander Dyszewski

unread,
Apr 30, 2009, 12:15:31 PM4/30/09
to

Hi,

wenn die Batterie �berhaupt keine Spannung mehr liefert kannst du sie
entg�ltig abschreiben und entsorgen (lassen).
Im Elektor 09/2001 gabs eine Schaltung zum Bleiakkumulatoren
regenerieren. Das war afair eine Ansteuerung mit einigen StandardCMOS
Bauelementen die kurze und hohen Stromimpulse aus der Batterie zog.
Angeblich funktioniert das sogar. Leider hab ich mich nie dazu
motivieren k�nnen das Ding zu bauen, mich w�rde es aber dennoch
interessieren.

Ansonsten habe ich noch dieses Pdf in den Untiefen des Internets
gefunden. Schaut vielversprechend aus.

hth

gr��e,
Alexander Dyszewski

<1> http://www.neogard.ch/solartechnik/test_uniwien.pdf

Roland Mösl

unread,
Apr 30, 2009, 12:21:32 PM4/30/09
to
"Clemens Gleich" <clemenspu...@mnviecher.net> schrieb im Newsbeitrag
news:gtcghc$71d$1...@online.de...

Wieso M�ll? Enth�llt doch wertvolle Rohstoffe.

Also zumindest bei gr��eren Akkus ist mir eine
R�ckgabepr�mie bekannt.


--
Roland M�sl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
http://notebook.pege.org mobile Computing
http://auto.pege.org Auto und Verkehr
http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen

Olaf Kaluza

unread,
Apr 30, 2009, 1:07:28 PM4/30/09
to
Clemens Gleich <clemenspu...@mnviecher.net> wrote:

>getan haben, von denen mittlerweile ebenfalls einige auf dieselbe Art tot
>sind. Kann man diese Standexemplare noch retten?

Nein! Eine Bleibatterie die sulfatiert ist kann man beerdigen.

>Sonst kommen sie auf den
>Sonderm�ll.

Da gehoert sie hin.

Olaf

Olaf Kaluza

unread,
Apr 30, 2009, 1:10:23 PM4/30/09
to
Alexander Dyszewski <alexander...@chello.at> wrote:

>Im Elektor 09/2001 gabs eine Schaltung zum Bleiakkumulatoren
>regenerieren. Das war afair eine Ansteuerung mit einigen StandardCMOS
>Bauelementen die kurze und hohen Stromimpulse aus der Batterie zog.
>Angeblich funktioniert das sogar.

Das kannst du alles vergessen. Ich hab damit vor vielen Jahren auch
mal experementiert. (sehr teure Bleiakkus fuer DATs)

Man kann Bleiakkus in der Tat wiederbeleben wenn man es einmal schafft
etwas Strom da durchzuschicken. Egal ob mit hoher Spannung oder
ueberlagerter Wechselspannung. Aber zum einen haben die dann immer
noch einen relativ hohen Innenwiderstand, schlecht fuer ein Motorrad,
zum anderen reicht es dann aus wenn sie nur wenige Tage wieder
rumstehen und sie sind wieder Tod.

Olaf

Oliver Bartels

unread,
Apr 30, 2009, 3:52:27 PM4/30/09
to
On Thu, 30 Apr 2009 17:36:09 +0200, "Clemens Gleich"
<clemenspu...@mnviecher.net> wrote:
>Jetzt isses mir auch passiert. Meine Mille stand �ber den Winter so lang,
>dass die Batterie gestorben ist.

Sei froh, dass sie nur gestorben ist.

Auch Mille R, auch schwache Batterie, mehrfach halb
leer, deshalb nicht gen�gend Einspritzdruck beim Start,
m�des Orgeln, dann Klicken des Tachos.

Du wirst es kennen.

Also neue Batterie geholt, der H�ndler vor Ort (ein
Yamaha H�ndler in Erding mit Shop) hatte nur eine
"JMT High Performance Parts" Batterie.
Naja, wenn sie zwei Jahre h�lt und eh' die RSV4 ansteht,
sollte sie jedenfalls besser sein als die alte.

Irrtum. Gro�er Irrtum.

Weil: Batteries�ure aufgef�llt, Batterie verschlossen,
sei angeblich wartungsfrei (stimmt ja auch, man
entsorgt sie sicherheitshalber am besten gleich :-|
Da sie laut Beipackzettel angeblich vorgeladen sei,
gleich mal angeklemmt, nunja, m�des Orgeln. Nein
bitte nicht schon wieder, also doch ab zum Laden.

Laut beiliegendem Papier Spannungsladung bis
14,4V, Richtwert Strom 1/10 Kapazit�t.
Ab ans Labornetzteil, am Anfang hat sie etwas mehr
Strom gezogen, den eingebremst, am Ende bei
14,4V noch knapp 200mA, also Ladung fertig.

Fein, sie kann eingebaut werden.

Netzteil aus, Batterie abgeklemmt.
Batterie in die Hand genommen, die Treppe herunter
gegangen, und dann pl�tzlich:

*PENGKRAWUMM*

Batteries�ure spritzte :-(, ich ganz schnell zum Wasserhahn,
noch Gl�ck gehabt, neue Klamotten, Waschmaschine
sofort an, alles gereinigt.

Im Endeffekt unheimlich viel Gl�ck gehabt.
Etwas klingelte es danach noch im Ohr, scheint aber
wegzugehen.

Dann das genaue Schadenbild:
http://www.bartels.de/oliver/explodierte_jmt_batterie.jpg

Nochmal: _Beim_Tragen_ explodiert, keine Funken,
keine Schraubenschl�ssel, kein offenes Feuer,
Nichtraucher ;-)

Und: Neue Batterie frisch aus dem Ladenregal.
Nein, wird nicht wieder vorkommen, dass ich so
einkaufe.

Meine Vermutung:

Da hat wohl das Sicherheitsventil nicht existiert oder
funktioniert oder die Herrschaften haben bei der
"Hochqualit�tsfertigung" z.B. irgendwelche Metallsp�ne
drin gelassen, die dann beim Transport die Treppe
runter zu einer klitzekleinen Funkenbildung innerhalb
der Batterie gef�hrt haben, zusammen mit dem latent
vorhandenen H2 und O2 aus der Ladung sicher eine
gute Basis f�r eine Knallgasexplosion.

Denn genau so hat es sich angeh�rt, nicht irgendwie
ein kleines Zisch, sondern wirklich ein lauter Knall
wie aus dem Chemieuntericht bekannt.

Ich bin dann mit dem Teil zum H�ndler, dort zum
Cheffe, der kam dann allen Ernstes mit dem Vorschlag,
er w�rde die einschicken und ich k�nnte Aufpreis
zahlen und eine Yuasa Markenbatterie (die dann
pl�tzlich doch verf�gbar war) erwerben.

Ich habe ihm tief in die Augen geschaut, ihn gefragt,
ob das nach so einem Vorfall auch angesicht der
Produkthaftung wirklich sein Ernst sei, dass der
Kunde als Danke f�r eine Explosion und diese
Batteris�ure-Rumsauerei auch noch Aufpreis zahlen
d�rfe, habe ihn nochmal gefragt, ob er nicht lieber
ganz schnell eine gute Batterie zu mir nach Hause
bringen m�chte (ich h�tte an seiner Stelle auch
noch das Mopped mit der Zahnb�rste geputzt ;-/
und als er dann immer noch rummachen wollte,
ihm erkl�rt, dass das Beweisst�ck mein Eigentum
ist und ich es wieder mitnehme.

Das Geld f�r die Batterie ist mir jetzt egal, es geht
mir ums Prinzip. Ich m�chte nicht wissen, was
passiert, wenn einem dieses tolle Produkt w�hrend
der Fahrt unter der Sitzbank hochgeht, ich bin der
Meinung, dass derartiges Zeug unverz�glich im
Rahmen der Produktsicherheit aus dem Verkehr
gezogen geh�rt. Und zwar die ganze Serie.

Am Montag geht das explodierte Exemplar zur
Gewerbeaufsicht, es sei denn, jemand hier macht
einen besseren Vorschlag.
Und es gibt einen Anruf beim �blichen Verd�chtigen
Firmenanwalt.

Vermutlich wieder Ware aus dem Reich der Mitte,
meine Meinung wieder best�tigt: Die QS obliegt
dem Kunden :-|

Hawker bei Ralf ist bestellt, ich habe die alte
Batterie nochmal gut geladen, bis dahin wird sie
noch halten. Die alte ist beim Laden �brigens nicht
explodiert ;-/

Ciao Oliver

--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Alexander Dyszewski

unread,
Apr 30, 2009, 4:55:09 PM4/30/09
to
Olaf Kaluza schrieb:

> Man kann Bleiakkus in der Tat wiederbeleben wenn man es einmal schafft
> etwas Strom da durchzuschicken. Egal ob mit hoher Spannung oder
> ueberlagerter Wechselspannung. Aber zum einen haben die dann immer
> noch einen relativ hohen Innenwiderstand, schlecht fuer ein Motorrad,
> zum anderen reicht es dann aus wenn sie nur wenige Tage wieder
> rumstehen und sie sind wieder Tod.

Das klingt schon etwas ernᅵchtender, wᅵrden die Dinger tatsᅵchlich
Wunder vollbringen kᅵnnte man die bestimmt ᅵfters sehen...

Vielleicht wᅵre so ein "Regenerierer" ein netter Zusatz zum
Erhaltungsladegerᅵt fᅵr den Winter. Andererseits sind so kleine
Starterbatterien so billig, dass es verschwendete Lebensmᅵhe ist.

grᅵᅵe,
Alexander Dyszewski

Clemens Gleich

unread,
May 1, 2009, 1:30:19 AM5/1/09
to
Oliver Bartels:

> *PENGKRAWUMM*

Heilige Schei�e. Das ist mir noch nicht passiert, ne. Aber in der
Werkstatt habe ich �ber Nacht drei so Wackelkandidaten an Ladeger�te
angeschlossen und habe jetzt Visionen von einem ausgebrannten Krater
dort, wo mal die Werkstatt, die Mille und Wolfis Buell war.

Danke f�r alle Antworten, die Batterien kommen auf die Karrenladung
mit alter Bremsfl�ssigkeit, altem �l und alten Reifen. F�r die Mille
hab ich gestern eine ungebrauchte Yuasa bef�llt und ans Ladeger�t
angeschlossen.

> Ciao Oliver


Gru�,
Clemens

Peter Kleinn

unread,
May 1, 2009, 7:21:40 AM5/1/09
to
"Clemens Gleich" <c.gl...@mo-web.de> schrieb:

>Oliver Bartels:
>
>> *PENGKRAWUMM*
>
>Heilige Schei�e.

Das trifft es wohl am besten.

Ich hab in der Zette seit etwas �ber zwei Jahren auch eine Billige aus
der Bucht drinn. Es startet sich zwar sp�rbar schlechter als mit der
originalen Yuasa, aber sie funktioniert (erstaunlicherweise) immer
noch.

Die Geschichte hat jedoch ihren Zweck erf�llt:
In Zukunft nur noch Varta oder Yuasa.

Dominic Tanner

unread,
May 1, 2009, 8:03:22 AM5/1/09
to
Clemens Gleich schrieb:

> Peinlich.
>
> Jetzt isses mir auch passiert. Meine Mille stand �ber den Winter so
> lang, dass die Batterie gestorben ist. In der Werkstatt sagen die
> Ladeger�te keinen Mucks, nichtmal die Warnlampen f�r "tiefentladen".
> Jetzt haben wir von J�rgs Batterietest noch uralte Exemplare, die einmal
> in ihrem Leben was getan haben, von denen mittlerweile ebenfalls einige
> auf dieselbe Art tot sind. Kann man diese Standexemplare noch retten?

also mein Superduperladeger�t hat soe inen "Entsulfatierungsmodus". Das
funktioniert manchmal, aber halt nicht immer. Wenn das nicht geht dann
schmeiss ich sie normalerweise in den Rhein...

Greets, DC

Oliver Bartels

unread,
May 1, 2009, 8:39:57 AM5/1/09
to
On Fri, 1 May 2009 07:30:19 +0200, "Clemens Gleich"
<c.gl...@mo-web.de> wrote:
>Heilige Schei�e. Das ist mir noch nicht passiert, ne.

Das darf auch nicht passieren, in keinem Fall,
niemals nie nicht!

Eine Spontanexplosion auch noch ohne jede Be-
und Endladung nur beim Transport ist so ziemlich
der GAU.

Ausreden wie "wurde falsch getragen, bitte nur
auf Samtkissen transportieren" ;-/ z�hlen da nicht,
im Mopped ruckelt die auch durch die Gegend, man
stelle sich mal vor: Bodenwelle, irgendwo gibt
es z.B. innen Funken durch Metallreste und dann
*peng*, kleine Druckerh�hung unter der
Sittzbank, Schleudersitz, we didn't intend so but it is.
Und selbst bei Ladefehlern: Auch ein Laderegler
kann mal kaputtgehen, es darf trotzdem nicht
zu einer Explosion kommen.

Ich hab' wohl noch halbwegs Gl�ck gehabt, gerade
beim HNO Bereitschaftsdienst gewesen, weil das
Klingeln im Ohr am Morgen immer noch etwas
vorhanden war, der Arzt spricht von einem
auch per Messung verifizierbaren Knalltrauma.
Infusion und Tabletten, er meint, es sollte ausheilen.

Am Montag wird der Anwalt eingeschaltet, er
m�ge JMproducts (Produkthaftpflicht) und dem
H�ndler (Gew�hrleistung) ziemlich humorlos per
Bistumsbrief ("... bis tum $frist") die Ohren langziehen.
Rechtsschutz liegt vor und f�r die Explosion gibt es
Zeugen und ein Corpus Delicti.

Gru� Oliver

Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 1, 2009, 8:58:57 AM5/1/09
to
Oliver Bartels schrieb:

> Das darf auch nicht passieren, in keinem Fall,
> niemals nie nicht!

Stimmt!

> ...man


> stelle sich mal vor: Bodenwelle, irgendwo gibt
> es z.B. innen Funken durch Metallreste und dann
> *peng*,

Ich glaube nicht mal, dass das 'ne echte (Knallgas-)Explosion
gewesen ist: Wenn das Sicherheitsventil nicht funktioniert hat
(oder gar nur optisch angedeutet war), hat sich im Inneren beim
Laden ein sehr hoher Gasdruck entwickelt, der dann die Geh�usenaht
gesprengt hat. Auch ganz ohne Verbrennungsvorgang kann sowas
ziemlich spektakul�r sein.

Bei einer Knallgas-Explosion h�tte es IMHO wohl bei der Batterie
mehr Br�sel gegeben - und bei Dir noch mehr Personenschaden...

Aber auch wenn es "nur" �berdruck gewesen sein sollte: Auch das
darf auf keinen Fall passieren, genau daf�r haben ja die
wartungsfreien Batterien ein oder mehrere �berdruckventil(e).

Gru� Bernhard

Thomas Klein

unread,
May 1, 2009, 9:18:02 AM5/1/09
to
"Bernhard Wohlgemuth" schrieb

> Aber auch wenn es "nur" �berdruck gewesen sein sollte: Auch das
> darf auf keinen Fall passieren, genau daf�r haben ja die
> wartungsfreien Batterien ein oder mehrere �berdruckventil(e).

Ich habe bisher noch nie eine wartungsfreie KFZ-Batterie gekauft (weder beim
Auto noch beim Motorrad). Jedoch haben meine Motorrad-Batterien bisher immer
ein �berdruckventil gehabt. Mir war nicht bekannt, da� es auch welche ohne
dieses Ventil gibt und das, obwohl ich beim Motorrad bisher immer
"Billig"-Batterien hatte.

Also wieder ein Punkt, bei dem man in Zukunft drauf achten mu�.

Gru�

Thomas


Message has been deleted

Luigi Rotta

unread,
May 1, 2009, 10:38:39 AM5/1/09
to
Am Fri, 1 May 2009 15:18:02 +0200 schrieb "Thomas Klein"
<feuerwan...@googlemail.com>:

>Ich habe bisher noch nie eine wartungsfreie KFZ-Batterie gekauft (weder beim
>Auto noch beim Motorrad). Jedoch haben meine Motorrad-Batterien bisher immer
>ein �berdruckventil gehabt. Mir war nicht bekannt, da� es auch welche ohne
>dieses Ventil gibt und das, obwohl ich beim Motorrad bisher immer
>"Billig"-Batterien hatte.
>
>Also wieder ein Punkt, bei dem man in Zukunft drauf achten mu�.

Bei der einzigen Wartungsfreien die ich mal hatte waren oben einfach
Stopfen, so wie bei der S�urebatterie, einfach mit dem Unterschied, dass
man sie nicht einfach abnehmen konnte. Die werden wohl bei Ueberdruck
in der Gegend rumgeflogen.

--

Gruss

Luigi


"Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null.
Sie nennen das Ihren Standpunkt." (David Hilbert)

Roland Mösl

unread,
May 1, 2009, 10:42:22 AM5/1/09
to
"Dominic Tanner" <muellei...@tanner-informatik.de> schrieb im
Newsbeitrag news:gteoe9$1vr$2...@online.de...

Du bist eine bekennende Umweltsau.

Entsorgung wertfoller Rohstoffe in einen Flu�

Message has been deleted

Thorsten Oesterlein

unread,
May 1, 2009, 1:12:30 PM5/1/09
to
Am Thu, 30 Apr 2009 22:55:09 +0200 schrieb Alexander Dyszewski:

Hi!

> Andererseits sind so kleine
> Starterbatterien so billig, dass es verschwendete Lebensm�he ist.

120 Euro f�r 12V/12Ah von Varta (69 Euro von Saito) nenne ich nicht grad
billig. F�r das Geld kann ich mir 2 Kfz Batterien uns Topcase schnallen.

> gr��e,
> Alexander Dyszewski

Gr��e,
Thorsten

Thomas Schade

unread,
May 1, 2009, 1:18:44 PM5/1/09
to
On 01.05.2009 19:12, Thorsten Oesterlein wrote:
> Am Thu, 30 Apr 2009 22:55:09 +0200 schrieb Alexander Dyszewski:

>> Andererseits sind so kleine
>> Starterbatterien so billig, dass es verschwendete Lebensmᅵhe ist.
>
> 120 Euro fᅵr 12V/12Ah von Varta (69 Euro von Saito) nenne ich nicht grad
> billig. Fᅵr das Geld kann ich mir 2 Kfz Batterien uns Topcase schnallen.

Krass, wieso sind die so teuer? Die Gel-Batterie fᅵr die Blade
(Techno-Gel) hat bei Yatego ganze 38 ᅵ gekostet. Die tut jetzt seit ᅵber
2 Jahren anstandslos ihren Dienst.


Ciao
Toscha
--
Das ist die harte Zeit zwischen Twen-Tours Honda CBR 900RR
und Seniorenpass! FB #1 WTS #5
Keiner gibt Rabatt - keiner der Erbarmen hat! RB #0 GRR #20
[Stoppok] _________________ http://www.toscha.de _____ GUS #35 RRR #666

Luigi Rotta

unread,
May 1, 2009, 1:37:33 PM5/1/09
to
Am Fri, 1 May 2009 16:42:22 +0200 schrieb Roland M�sl
<fou...@pege.org>:

>Du bist eine bekennende Umweltsau.
>
>Entsorgung wertfoller Rohstoffe in einen Flu�

Das Hinfahren emittiert auch CO2. Darum geht nichts �ber
einen gepflegten verlassenen Hinterhof. :-P

Alexander Dyszewski

unread,
May 1, 2009, 2:10:29 PM5/1/09
to
Hallo,

Thorsten Oesterlein schrieb:


>> Andererseits sind so kleine
>> Starterbatterien so billig, dass es verschwendete Lebensm�he ist.

> 120 Euro f�r 12V/12Ah von Varta (69 Euro von Saito) nenne ich nicht grad
> billig. F�r das Geld kann ich mir 2 Kfz Batterien uns Topcase schnallen.

Ich habe eigentlich an LKWbatterien oder an Solarbatterien gedacht. Wenn
die Bakterie Hausnummer 2000E kostet kann man mal eben auch 50e auf
Verdacht in ein Regenerierger�t investieren.

Wie oft wechselst du eigentlich deine Batterien ? Meine Moppedbatterie
(12v 14Ah Yuasa) ist bj 1995 und funktioniert zufriedenstellend. Hat
noch definitiv �ber >50% Nennkapazit�t und kriegt die Dr650 auch bei
K�lte an.

Bei Modernen Motorr�der kommt erschwerend dazu das zB ein Steuerger�t
oder auch eine Alarmanlage mit zb 20mA Ruhestrombedarf dir in etwa
2Wochen deine 12Ah Batterie leersaugen (0,02A*24h*14=6,72Ah) Eine
gebrauchte Batterie ist ja niemals ganz voll, falls sie �berhaupt
tats�chlich noch Nennkapazit�t hat und anspringen muss das Mopped auch noch.
L�sungsvorschl�ge:
Erhaltungsladeger�t
MEHR FAHREN!!!11elf

Die Batterie in der Dose (12v 44Ah) ist nach 4Jahren vorsorglich
entsorgt worden nachdem die Kiste Starthilfe brauchte (Licht&Bel�ftung
angelassen w�hrend Sbw�sche, ca. 10Minuten?). Kostenpunkt nicht ganz
100E. Es schadet ja bekanntlich Bleibatterien wenn man sie tiefentladet.
Die Autobesitzerin hat das Licht den ganzen Tag �ber angelassen und
danach ging klarerweise nichteinmal mehr die Tachobeleuchtung. Somit war
das Teil definitiv vorgesch�digt. Zu dem Zeitpunkt h�tte ich gerne so
ein Wunderger�t ausprobiert, vielleicht h�tte die Batterie ja noch ein
paar Jahre durchgehalten. Bl�derweise war sofort ein zuverl�ssig
startendes Auto wichtiger.

Faszinierend wieviel man �ber bleihaltige Stromw�rfel schreiben kann,
sollte man sich direkt ein KRad mit Kickstarter beschaffen...

gr��e,
Alexander Dyszewski

Georg Horn

unread,
May 1, 2009, 2:06:16 PM5/1/09
to
Dominic Tanner <muellei...@tanner-informatik.de> wrote:

> also mein Superduperladeger�t hat soe inen "Entsulfatierungsmodus". Das
> funktioniert manchmal, aber halt nicht immer. Wenn das nicht geht dann
> schmeiss ich sie normalerweise in den Rhein...

Da gabs doch auch den Trick, die Batterie an 220V Wechselstrom
anzuschliessen, mit einer Gl�hlampe als Widerstand dazwischen, um die
Sulfatschicht auf den Platten wieder aufzubrechen. Wurde wimret hier
auch schon diskutiert, google-groups solte also was finden.

Gruss,
Georg

Holger Issle

unread,
May 2, 2009, 4:05:46 AM5/2/09
to
On Fri, 1 May 2009 20:06:16 +0200, Georg Horn wrote:

>Da gabs doch auch den Trick, die Batterie an 220V Wechselstrom
>anzuschliessen, mit einer Gl�hlampe als Widerstand dazwischen, um die
>Sulfatschicht auf den Platten wieder aufzubrechen. Wurde wimret hier
>auch schon diskutiert, google-groups solte also was finden.

Siehe den Explosionsthread, ich w�r da sehr vorsichtig mit sowas.
--

Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100, GRR#51)

90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 69 Mm (Die Renndrecksau!)

cu @ http://www.issle.de

Thomas Klein

unread,
May 2, 2009, 4:10:14 AM5/2/09
to
"Alexander Dyszewski" schrieb

> Wie oft wechselst du eigentlich deine Batterien ? Meine Moppedbatterie
> (12v 14Ah Yuasa) ist bj 1995 und funktioniert zufriedenstellend. Hat
> noch definitiv �ber >50% Nennkapazit�t und kriegt die Dr650 auch bei
> K�lte an.

Man h�rt zwar immer wieder von einzelnen Uralt-Batterien, jedoch scheint
dies eher die Ausnahme zu sein. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis
umh�re scheint so eine Motorradbatterie eher 2-4 Jahre zu halten.

Du schreibst, Deinen Batterie ist Bj. 1995. Wann wurde sie zum ersten Mal
mit Batteries�ure bef�llt? Wenn Du sie erst v or relativ kurzer Zeit bef�llt
hast, ist es kein Wunder, da� sie noch l�uft.

Wenn ich hier h�re, da� eine Batterie 120 Euro oder mehr kosten soll, dann
kaufe ich doch weiterhin lieber weiter die Billigbatterien f�r 30 Euro. Im
Normalfall halten 4 Billigbatterien immer noch l�nger als eine teure.

Gru�

Thomas


Thorsten Oesterlein

unread,
May 2, 2009, 5:22:48 AM5/2/09
to
Am Fri, 01 May 2009 19:18:44 +0200 schrieb Thomas Schade:

Hallo!

>> 120 Euro fᅵr 12V/12Ah von Varta (69 Euro von Saito) nenne ich nicht grad
>> billig. Fᅵr das Geld kann ich mir 2 Kfz Batterien uns Topcase schnallen.
>
> Krass, wieso sind die so teuer? Die Gel-Batterie fᅵr die Blade
> (Techno-Gel) hat bei Yatego ganze 38 ᅵ gekostet. Die tut jetzt seit ᅵber
> 2 Jahren anstandslos ihren Dienst.

Die sind so teuer weil Polo da ne ganze Menge drauf schlᅵgt. Die Varta
hᅵtte ich bei einem Kumpel fᅵr knappe 65 bekommen. Leider bei Varta im
Rᅵckstand und nicht lieferbar. Polo nimmt fᅵr die Batterie den empfohlenen
VK von eben 120 Euro.

Aber selbst 65 (das ist fast der Hᅵndler EK) ist schon nicht geschenkt.
Auch um den Betrag bekomme ich eine Batterie fᅵrs Auto.

> Ciao
> Toscha

Grᅵᅵe,
Thorsten

Dirk Lucas

unread,
May 2, 2009, 5:23:00 AM5/2/09
to
Thomas Klein schrieb:

> Man h�rt zwar immer wieder von einzelnen Uralt-Batterien, jedoch scheint
> dies eher die Ausnahme zu sein. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis
> umh�re scheint so eine Motorradbatterie eher 2-4 Jahre zu halten.

Ich habe aber den Eindruck, dass die erste Batterie immer die ist, die
am l�ngsten h�lt. 2-4 Jahre halten dann die Austauschbatterien, wobei
teuere nat�rlich l�nger halten als alte, keine aber so lange h�lt wie
die Originale. Frag mich nicht warum das so ist, aber das ist der
Eindruck den man beim Lesen der Foren bekommt.

Gr��e,
Dirk

--
Private Seite: www.lucasmatic.de - Infos zur Freewind

Thorsten Oesterlein

unread,
May 2, 2009, 5:29:04 AM5/2/09
to
Am Fri, 01 May 2009 20:10:29 +0200 schrieb Alexander Dyszewski:

Hallo!

>> 120 Euro f�r 12V/12Ah von Varta (69 Euro von Saito) nenne ich nicht grad
>> billig. F�r das Geld kann ich mir 2 Kfz Batterien uns Topcase schnallen.
>
> Ich habe eigentlich an LKWbatterien oder an Solarbatterien gedacht. Wenn
> die Bakterie Hausnummer 2000E kostet kann man mal eben auch 50e auf
> Verdacht in ein Regenerierger�t investieren.

Wie was wo 2kE? Hab ja mit LKW Batterien nix am Hut, aber so viel kann die
ja auch nicht kosten, oder meinst du einen Elektro LKW? ;-)

> Wie oft wechselst du eigentlich deine Batterien ? Meine Moppedbatterie
> (12v 14Ah Yuasa) ist bj 1995 und funktioniert zufriedenstellend. Hat
> noch definitiv �ber >50% Nennkapazit�t und kriegt die Dr650 auch bei
> K�lte an.

Hab das Mopped letztes Jahr mit vermutlich schon leicht defekter Batterie
gekauft und sie �ber den Winter leider nicht abgeklemmt. Als ich sie dann
mal checken wollte lag die Herzlinie bei exact 0. Also musste eine neue
her.

> Bei Modernen Motorr�der kommt erschwerend dazu das zB ein Steuerger�t
> oder auch eine Alarmanlage mit zb 20mA Ruhestrombedarf dir in etwa
> 2Wochen deine 12Ah Batterie leersaugen (0,02A*24h*14=6,72Ah) Eine
> gebrauchte Batterie ist ja niemals ganz voll, falls sie �berhaupt
> tats�chlich noch Nennkapazit�t hat und anspringen muss das Mopped auch noch.
> L�sungsvorschl�ge:
> Erhaltungsladeger�t
> MEHR FAHREN!!!11elf

Erhaltungsladung ist halt so eine Sache. Ist sicher ganz praktisch, aber
jedes Mal Batterie ausbauen/ einbauen und Uhr stellen ist mir doch zu
m�hsam wenn ich mal nicht zum Fahren komme.

Aber evt sollte ich einfach Punkt 2 beachten :-)

> Faszinierend wieviel man �ber bleihaltige Stromw�rfel schreiben kann,
> sollte man sich direkt ein KRad mit Kickstarter beschaffen...

Jupp. Dachte ich mir dann auch. Allerdings w�rde die Tiger da nicht
mitmachen. Das Teil ist sowas von hochgez�chtet, da� man nicht mal einfach
so mit Starthilfe arbeiten kann. Ist die Batterie leer und klemmt man die
Starthilfe gleich wieder ab, geht der Motor wieder aus. Das Teil mu� rund
30min mit angeschlossener Starthilfe laufen um wieder von selbst zu laufen.
Echt �tzend.

Thorsten Oesterlein

unread,
May 2, 2009, 5:35:57 AM5/2/09
to
Am Fri, 1 May 2009 20:06:16 +0200 schrieb Georg Horn:

Hi!

> Da gabs doch auch den Trick, die Batterie an 220V Wechselstrom
> anzuschliessen, mit einer Gl�hlampe als Widerstand dazwischen, um die
> Sulfatschicht auf den Platten wieder aufzubrechen. Wurde wimret hier
> auch schon diskutiert, google-groups solte also was finden.

Mein Vater (absoluter Stromlaie) hatte den Trick seinerzeit mal angewandt
um die leere Batterie zu laden. Allerdings ohne Gl�hlampe und ohne die
Batterie auszubauen.

*paff* und finster wars in der Bude. Das lie� sich im Gegensatz zum Schaden
am Merzedes allerdings leicht beheben. Zum Gl�ck waren die vor 35 Jahren
nicht so mit Elektronik vollgestopft ;-)

> Gruss,
> Georg

Gr�sse,
Thorsten

Patrick Grochowy

unread,
May 2, 2009, 8:33:45 AM5/2/09
to
"Thorsten Oesterlein" <rundo...@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag
news:g5pgx2kqa2ov$.1u7w8i9shwgfq$.dlg@40tude.net...
> [...]

> 120 Euro f�r 12V/12Ah von Varta (69 Euro von Saito) nenne ich nicht
> grad
> billig. F�r das Geld kann ich mir 2 Kfz Batterien uns Topcase
> schnallen.

Varta Akkus sollte man eh nicht kaufen. Mal "Das Schweigen der Quandts"
gesehen? Steht auch bei Dur�hre drin:

1/7: http://de.youtube.com/watch?v=Ish1HjsOARY
2/7: http://de.youtube.com/watch?v=RyUuGuxInGs
3/7: http://de.youtube.com/watch?v=JooXUZdJR7A
4/7: http://de.youtube.com/watch?v=AAWlKHK1ECM
5/7: http://de.youtube.com/watch?v=v32s3lZkkwc
6/7: http://de.youtube.com/watch?v=o7aZAmLu7hE
7/7: http://de.youtube.com/watch?v=YWJaE0MT3PY

Die mu� man nicht durch den Kauf eh �berteuerter Akkus unterst�tzen.
Gibt ja genug Alternativen bei Akkus.

my 2c.

Gru� Paddy
--
gadgets.grochowy.de


Uwe Senkler

unread,
May 2, 2009, 9:11:44 AM5/2/09
to
Dirk Lucas <dluca...@gmx.de> wrote:

> Ich habe aber den Eindruck, dass die erste Batterie immer die ist, die

> am l�ngsten h�lt.

Zu einen achten die Fahrzeughersteller genau auf die Qualit�t, weil sie
kein Kunden- und ADAC-Gejaule wegen verreckter Batterien wollen, zum
zweiten ist die Fahrzeugelektrik bei j�ngeren Fahrzeugen in besserem
Zustand als bei den �lteren, in denen dann schon Ersatzbatterien
werkeln, und j�ngere Fahrzeuge sehen wesentlich �fter eine Werkstatt
zwecks Wartung, was der Batterie auch tendenziell zu Gute kommt.

> 2-4 Jahre halten dann die Austauschbatterien, wobei

> teuere nat�rlich l�nger halten als alte, keine aber so lange h�lt wie
> die Originale.

Meine Austauschbatterie (eine Exide) f�rs Mopped geht jetzt in die achte
Saison, obwohl sie in ihren ersten beiden Jahren nur rumgestanden hat,
was ja nun auch nicht gut ist. Diejenige f�rs Auto (Baumarkt) geht in
die neunte oder zehnte Saison.

> Frag mich nicht warum das so ist, aber das ist der
> Eindruck den man beim Lesen der Foren bekommt.

In Foren melden sich diejenigen zu Wort, die was beklagen haben.
Diejenigen, die Zufriedenheit ausdr�cken wollen, sind selten.

Uwe Senkler

unread,
May 2, 2009, 9:11:44 AM5/2/09
to
Alexander Dyszewski <alexander...@chello.at> wrote:

> Leider hab ich mich nie dazu
> motivieren k�nnen das Ding zu bauen, mich w�rde es aber dennoch
> interessieren.

Wenn man Texte zu diesen Teilen liest, erinnert es einen zun�chst an die
Werbung f�r diese schwachsinnigen Magnetw�rfel f�r die
Waschmaschinentrommel, die deren Verkalken verhindern soll.

Aber ich hab dann doch weich kochen lassen und mir diesen Winter son
Dingens

<http://www.neuhold-elektronik.at/catshop/product_info.php?cPath=195_290
&products_id=1477>

f�r 20 Euro plus Versand geleistet f�r meinen Dosen-Akku.

Der -- noch mit einem DM-Preisschild gekennzeichnet, eher 2000 als 2001
im Baumarkt gekauft -- brachte es an den kalten Tagen auf so ca. eine
Anlasserumdrehung alle zwei Sekunden. Erstaunlich, dass die Karre dann
doch immer noch angesprungen ist (mein soziales Standing hier in der
Reihenhausw�ste werden die Szenen nicht bef�rdert haben). Auch vorher
hatte ich schon zuweilen Grund, das baldige Ableben des Akkus zu
bef�rchten.

Nun, nach dem dritten bangen Morgen hab ich den Akku mit einem
Billiglader Marke "roter Blechkasten" mit dazugeklemmten
"Entsulfatierer" zwei, drei Tage lang aufgeladen. Letzteren hab ich dann
auch mit ins Auto eingebaut. Seitdem tut der Akku v�llig unauff�llig
seinen Dienst. Dies Auto benutze ich vielleicht zwei Mal in der Woche,
mal auch zwei Wochen lang gar nicht, es steht nicht mal unter einer
Laterne, nur unter einem Ahorn ...

Die Stromimpulse, die der "Entsulfatierer" von sich gibt, sollte man
aber wohl nicht untersch�tzen. Ist das Radio dem lang genug ausgesetzt,
ohne mal eingeschaltet zu werden, verlangt es nach seinem Code. Ich
hoffe nur, die anderen Bauteile im Auto stecken das besser weg. Wenn der
Akku dann wirklich mal hin�ber ist, darf der "Entsulfatierer" beim
Mopped-Akku von 2002 weitermachen :-)

Wie mies der Zustand der Akku sein darf, dass eine solche Ger�tschaft
noch etwas bringt (wenn sie denn was bringt und ich mir nicht alles
eingebildet habe), wei� ich nat�rlich nicht.

Message has been deleted

Oliver Bartels

unread,
May 2, 2009, 11:44:31 AM5/2/09
to
On Sat, 02 May 2009 17:48:02 +0200, Henning Weede <hwe...@snafu.de>
wrote:
>Was mich nachdenklich macht sind die Gefahrenzeichen.
>Wieso braucht eine Batterie, die f�r den Betrieb bei extremen
>Ersch�tterungen vorgesehen ist, ein Zeichen "Schutzbrille tragen"
>und eine Zeichen "Explosionsgefahr"?

Vielleicht glauben die Herrschaften, dadurch die Produkthaftung
zu umgehen. Nur steht in dem Zettel in der Battteriepackung
nichts davon, dass die Batterie spontan explodiert.

Da geht es in dem Zusammenhang um ausgetretenes Gas,
das sich im KFZ sammelt, und offenes Feuer bzw. Funken.

>Was mich auch nachdenklich macht ist der Gedanke an das
>Herumgezicke, wenn man mal seine M�hle per Luftfracht
>in die USA bringen will - wer es wagt, die Batterie auch mitzunehmen,
>gilt als Kollege von Bin Laden, oder was?

In dem Fall h�tten die Amis dann wohl ausnahmsweise Recht,
Batterien dieser �blen Machart sollte man nirgendwo mit
hinnehmen, sondern h�chstens den Kampfmittelr�umdienst
bestellen :-(

Ich kann nur sagen, dass wenn sich das mit dem Ohrger�usch
nicht mehr 100% von alleine gibt, dass der Importeur dann eine
Klage von mir an den Hals bekommen wird, dass er nicht
mehr froh wird. Da wird er dann wohl eine Fortschreibung
der Medizinwissenschaft bezahlen d�rfen, bis alles wieder
passt. Und ich habe die M�glichkeit, das durchzuziehen.

Georg Horn

unread,
May 2, 2009, 12:37:58 PM5/2/09
to
Oliver Bartels <spam...@bartels.de> wrote:

> Weil: Batteries�ure aufgef�llt, Batterie verschlossen,
> sei angeblich wartungsfrei (stimmt ja auch, man
> entsorgt sie sicherheitshalber am besten gleich :-|
> Da sie laut Beipackzettel angeblich vorgeladen sei,
> gleich mal angeklemmt, nunja, m�des Orgeln. Nein
> bitte nicht schon wieder, also doch ab zum Laden.

Die Batterie darf zwar trotzdem nicht explodieren, aber ist das nicht
eine Fehlbedienung? Imho soll man eine neue Batterie nach dem Einf�llen
der S�ure eine gewisse Zeit (1-2 Stunden?) stehen lassen, dann evtl.
nochmal S�ure nachf�llen, und dann erst benutzen. Optimal ist, sie dann
nochmal aufzuladen, so verhindert man dass das vorgeladene und somit nur
circa halbvolle Teil gleich wieder leergeorgelt wird und sulfatiert.

> Netzteil aus, Batterie abgeklemmt.
> Batterie in die Hand genommen, die Treppe herunter
> gegangen, und dann pl�tzlich:
>
> *PENGKRAWUMM*
>
> Batteries�ure spritzte :-(, ich ganz schnell zum Wasserhahn,
> noch Gl�ck gehabt, neue Klamotten, Waschmaschine
> sofort an, alles gereinigt.
>
> Im Endeffekt unheimlich viel Gl�ck gehabt.
> Etwas klingelte es danach noch im Ohr, scheint aber
> wegzugehen.

Auhauerha... Gl�ckwunsch!

> Da hat wohl das Sicherheitsventil nicht existiert oder
> funktioniert oder die Herrschaften haben bei der
> "Hochqualit�tsfertigung" z.B. irgendwelche Metallsp�ne
> drin gelassen, die dann beim Transport die Treppe
> runter zu einer klitzekleinen Funkenbildung innerhalb
> der Batterie gef�hrt haben, zusammen mit dem latent
> vorhandenen H2 und O2 aus der Ladung sicher eine
> gute Basis f�r eine Knallgasexplosion.

Ich glaube eher ersteres, f�r eine Explosion in der Batterie fehlt imho
der Sauerstoff. Das ist so �hnlich wie bei einem vollen Tank, der kann
auch nicht explodieren weil das Gemisch zu fett ist.

> Hawker bei Ralf ist bestellt,

Das sind eh die besten! ;-)

Gruss,
Georg

Werner Schmidt

unread,
May 2, 2009, 1:03:59 PM5/2/09
to
Hallo Georg Horn, Du schriebst am 02.05.2009 18:37

> Oliver Bartels <spam...@bartels.de> wrote:
>> Da hat wohl das Sicherheitsventil nicht existiert oder
>> funktioniert oder die Herrschaften haben bei der
>> "Hochqualit�tsfertigung" z.B. irgendwelche Metallsp�ne
>> drin gelassen, die dann beim Transport die Treppe
>> runter zu einer klitzekleinen Funkenbildung innerhalb
>> der Batterie gef�hrt haben, zusammen mit dem latent
>> vorhandenen H2 und O2 aus der Ladung sicher eine
>> gute Basis f�r eine Knallgasexplosion.
>
> Ich glaube eher ersteres, f�r eine Explosion in der Batterie fehlt imho
> der Sauerstoff.

Hallo! bei der Elektrolyse von H2O entstehen aus 2 Molek�len H2O 2 H2
und ein O2. Das pa�t dann genau, um durch Verbrennung des H2 mit dem O2
unter erheblicher Exothermie sehr schnell wieder Wasser entstehen zu
lassen. Daher nennt sich diese Mischung auch Knallgas.

Gru�
Werner

Alexander Dyszewski

unread,
May 2, 2009, 1:06:12 PM5/2/09
to
Hoi,

Thomas Klein schrieb:


>> Wie oft wechselst du eigentlich deine Batterien ? Meine Moppedbatterie
>> (12v 14Ah Yuasa) ist bj 1995 und funktioniert zufriedenstellend. Hat
>> noch definitiv �ber >50% Nennkapazit�t und kriegt die Dr650 auch bei
>> K�lte an.
>
> Man h�rt zwar immer wieder von einzelnen Uralt-Batterien, jedoch scheint
> dies eher die Ausnahme zu sein. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis
> umh�re scheint so eine Motorradbatterie eher 2-4 Jahre zu halten.

Siehe: Alarmanlagen, Steuerger�te, gammelige Verkabelung, usw

> Du schreibst, Deinen Batterie ist Bj. 1995. Wann wurde sie zum ersten Mal
> mit Batteries�ure bef�llt? Wenn Du sie erst v or relativ kurzer Zeit bef�llt
> hast, ist es kein Wunder, da� sie noch l�uft.

Sch�tzungsweise in der Fabrik (Orginalbatterie) Mopped ist ebenfalls bj
1995.

gr��e,
Alexander Dyszewski

Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 2, 2009, 1:48:45 PM5/2/09
to
Werner Schmidt schrieb:

> Hallo! bei der Elektrolyse von H2O...

Ja, aber in der Batterie ist Schwefels�ure (H2SO4) und wenn die
volle Batterie weitergeladen wird, wird AFAIR Wasserstoff frei,
der dann mit dem Luftsauerstoff im Raum Knallgas bilden kann.

> ...unter erheblicher Exothermie...

An genau der scheint es mir im vorliegenden Fall zu fehlen - ich
vermute, dass einfach der Gasdruck des Wasserstoffs die (zu dichte)
Batterie gesprengt hat...

Gru� Bernhard

Oliver Bartels

unread,
May 2, 2009, 3:11:15 PM5/2/09
to
On Sat, 2 May 2009 18:37:58 +0200, Georg Horn <sp...@koblenz-net.de>
wrote:

>Die Batterie darf zwar trotzdem nicht explodieren, aber ist das nicht
>eine Fehlbedienung? Imho soll man eine neue Batterie nach dem Einf�llen
>der S�ure eine gewisse Zeit (1-2 Stunden?) stehen lassen, dann evtl.
>nochmal S�ure nachf�llen, und dann erst benutzen.

Sie ist ungef�hr eine halbe Stunde nach dem Bef�llen
stehengeblieben, auch damit das S�urepack wirklich
restlos leer war.

Wenn Du zwei Stunden nimmst, dann mag sie vielleicht
noch einen Tick besserstehen (tm), aber wie Du sagst:
Explodieren darf sie trotzdem nicht.

> Optimal ist, sie dann
>nochmal aufzuladen, so verhindert man dass das vorgeladene und somit nur
>circa halbvolle Teil gleich wieder leergeorgelt wird und sulfatiert.

Wie gesagt, die war danach mit zwei Startversuchen am
Mopped, der erste war sehr malad, der zweite ging gar
nicht mehr, das ist selbst bei halb vollgeladen schon
merkw�rdig.

Ein Fehler in einer Zelle k�nnte das nat�rlich erkl�ren,
und auch den Knall.

>Auhauerha... Gl�ckwunsch!

Das Klingeln geht zur�ck, aber etwas ist noch da
(an die Medizinm�nner, so hier lesend: Irgendwelche Tipps ? )

>Ich glaube eher ersteres, f�r eine Explosion in der Batterie fehlt imho
>der Sauerstoff. Das ist so �hnlich wie bei einem vollen Tank, der kann
>auch nicht explodieren weil das Gemisch zu fett ist.

Es ist eigentlich umgekehrt: Eine _wartungsfreie_ VRLA Batterie
_sollte_ durch eine im Normalbetrieb keinen Wasserstoff bilden,
bzw. den gleich rekombinieren, nur einen leichten
Sauerstoff�berschuss, deshalb ist sie ja wartungsfrei.
Bis zu einem gewissen Grad sollte die Zelle den �berdruck
halten, danach greift das Ventil (so es der Chinese nicht nur
angedeutet hat, was hier stark danach aussieht).

Basis daf�r ist angeblich (ich bin auch kein Bleiakkuspezialist)
ein deutlich reduzieter Antimongehalt der Bleiplatten und
ein AGM Flie�.

Hingegen k�nnen Verunreinigungen mit Edelmetallen wohl
sehr schnell sehr viel Wasserstoff entstehen lassen.

Hier:
http://www.battcenter24.de/info/tipps.htm
findet sich noch ein interessanter Hinweis:
"In den letzten Jahren werden vermehrt AGM-Batterien auf dem Markt
angeboten, die infolge der Bauweise keine ausreichende Rekombination
des Sauerstoffs gew�hrleisten und damit nicht die typischen Merkmale
einer VRLA Batterie aufweisen. Derartige AGM-Batterien weisen in der
Regel (1) eine deutlich geringere Kaltstartleistung und
(2) deutlich geringere Lebensdauer als VRLA AGM-Batterien auf. Die
Leistungsdaten dieser Batterien sind vergleichbar mit denen von nassen
Ca-Ca Batterien und neigen sehr zur Kurzschlussbildung."

Sprich: Eine deutliche Warnung vor Fernost-Schrott.
Leider zu sp�t.

Geladen hatte ich mit Limit bei 14,4V, was in jedem Fall noch
keinen Wasserstoff in gro�er Menge h�tte bilden d�rfen,
das Labornetzteil ist da sehr exakt.

Aber wie gesagt, es handelt sich offenbar um ein
"Qualit�tsprodukt", m�glich ist da alles, von "ach die St�psel
und die Geh�usenaht reichen doch f�r den Notfall als Ventil,
schon wieder 2 Cent gespart" �ber verunreinigte
Bleiplatten (3 Cent billischer) bis hin zu einem Zellendefekt,
der zu �berh�hten Spannungen an den anderen Zellen und
damit zu Gasung gef�hrt hat.

Und nat�rlich kann auch die Geh�usenaht einfach von
minderer Qualit�t gewesen sein (2 Cent gespart), schlie�lich
ist die Batterie bis zu einem gewissen Grad ein Druckbeh�lter,
wom�glich h�tte der Druck einfach gehalten werden sollen,
wurde es wegen Materialfehler aber nicht.

IMHO ist das wirklich schwer zu sagen, was es war, bei
nur �berdruck h�tte es eigentlich schon w�hrend des
Ladevorgangs scheppern m�ssen, es sein denn dass
die "Ersch�tterung" beim Tragen die Naht entg�ltig
m�rbe gemacht hat. Oder das Gas war in der S�ure gel�st
und ist dann wie bei einer Selterwasserflasche durch
die Bewegung rausgesch�ttelt worden. Das d�rfte aber
auch in keinem Fall passieren.

Ich hab' das Mistding auf jeden Fall unber�hrt in die
Ecke gestellt (brandsicher auf reinem Zementboden ;-/,
noch mit der S�ure im Beh�lter, damit sollte ein
Spezialist eine Chance haben, die exakte Ursache
rauszufinden.

>> Hawker bei Ralf ist bestellt,
>Das sind eh die besten! ;-)

Irgendwelches Geraffel kommt mir nicht mehr ins Haus,
ich werde k�nftig, wenn der H�ndler keine Markenqualit�t
hat, hart ablehnen, statt "dann nehme ich halt die" zu sagen.
Mich �rgert, dass ich explizit nach "Name" gefragt hatte,
aber die hatten f�r die Mille nur das JM Zeugs.

Ciao Oliver

Olaf Kaluza

unread,
May 2, 2009, 3:08:54 PM5/2/09
to
Thomas Klein <feuerwan...@googlemail.com> wrote:

>Man h�rt zwar immer wieder von einzelnen Uralt-Batterien, jedoch scheint
>dies eher die Ausnahme zu sein. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis
>umh�re scheint so eine Motorradbatterie eher 2-4 Jahre zu halten.

Als ich meine BMW vor 10Jahren gekauft habe war da eine mir unbekannte
NoName Batterie drin welche 2Jahre gehalten hat. Die ist vermutlich
6-8 Jahre alt geworden. Kann ich natuerlich nur schaetzen.
Ich hab damals dann eine neue gekauft. (preiswertes Modell :-)
Die ist jetzt also acht Jahre alt und funktioniert immer noch
vollkommen problemlos.

Das wird daran liegen das ich mein Motorrad auch im Winter fahre, und
keinen Elektronikkram an der Kiste habe der eine Batterie langsam leer
zieht. Ausserdem springt mein Motorrad immer an. Wenn jemand total
lange orgeln muss bis er sein Motorrad dann mit letzer Kraft startet,
dann leidet die Batterie deutlich. Wenn ein Batterie, aus welchen
Gruenden auch immer soweit entladen wird das nichtmal mehr das Licht
angeht dann ist sie nach einem Tag bereits tod.

>Du schreibst, Deinen Batterie ist Bj. 1995. Wann wurde sie zum ersten Mal
>mit Batteries�ure bef�llt? Wenn Du sie erst v or relativ kurzer Zeit bef�llt
>hast, ist es kein Wunder, da� sie noch l�uft.

Also meine wurde 2001 von mir persoenliche befuellt. .-)

Olaf

Sabine Sauer

unread,
May 2, 2009, 3:37:11 PM5/2/09
to

"Oliver Bartels" <spam...@bartels.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g0qov4d0f6qnt87p9...@4ax.com...

>
> Ich kann nur sagen, dass wenn sich das mit dem Ohrger�usch
> nicht mehr 100% von alleine gibt, dass der Importeur dann eine
> Klage von mir an den Hals bekommen wird, dass er nicht
> mehr froh wird. Da wird er dann wohl eine Fortschreibung
> der Medizinwissenschaft bezahlen d�rfen, bis alles wieder
> passt. Und ich habe die M�glichkeit, das durchzuziehen.
>

Hallo Oliver,

Du wohnst in Bayern, nicht in USA.
Hier sind dauerhafte K�rpersch�den grade mal ein Taschengeld wert.
Wennste 4-stellig f�r dein bisschen Ohrklingeln bekommst kannste schon froh
sein.
Den 2.000 Euro Nobellederkombi, den h�tteste sofort bekommen, aber solange
es dir
nicht die Hand oder beim Fahren die .ier abgerissen hat, vergiss es, ist die
Nerven nicht wert.

Oder willste es aus Hobby "ohne Gewinnerzielungsabsicht" machen.

Faht in der Zeit Mopped, das macht mehr Spass und entspannt.

mfg

SS


Werner Schmidt

unread,
May 2, 2009, 4:16:23 PM5/2/09
to
Hallo Bernhard Wohlgemuth, Du schriebst am 02.05.2009 19:48

> Werner Schmidt schrieb:
>
>> Hallo! bei der Elektrolyse von H2O...
>
> Ja, aber in der Batterie ist Schwefels�ure (H2SO4) und wenn die
> volle Batterie weitergeladen wird, wird AFAIR Wasserstoff frei,

ah so. Mein Wisensstand war, da� es beim �berladen zur Elektrolyse von
H2O kommt. Falsch?

>> ...unter erheblicher Exothermie...
>
> An genau der scheint es mir im vorliegenden Fall zu fehlen - ich
> vermute, dass einfach der Gasdruck des Wasserstoffs die (zu dichte)
> Batterie gesprengt hat...

Sieht mir auch so aus. Klar kann eine schwache Knallgasexplosion auch
gerade eben den Berstdruck erzielen, man sieht auch keinen
verschmolzenen Kunststoff.

Gru�
Werner

Germar Schloz

unread,
May 2, 2009, 4:23:17 PM5/2/09
to
Hi!

Oliver Bartels schrieb:


> Das Klingeln geht zur�ck, aber etwas ist noch da
> (an die Medizinm�nner, so hier lesend: Irgendwelche Tipps ? )

Bin kein Med.mann, aber eigene Erfahrungen damit. Du solltest das auf
keinen Fall verschleppen, da recht schnell daraus ein chronischer
Tinnitus werden kann.
Also nem guten Doc auf die F�sse stehen und auf keinen Fall: "warten wir
mal, ob es nach 4 Wochen besser wird". Denn das mit dem chronischen kann
schon nach 6 Wochen eintreten.

cu
Germ


Werner Schmidt

unread,
May 2, 2009, 4:21:08 PM5/2/09
to
Hallo Oliver Bartels, Du schriebst am 02.05.2009 21:11

> Das Klingeln geht zur�ck, aber etwas ist noch da
> (an die Medizinm�nner, so hier lesend: Irgendwelche Tipps ? )

nee, m��test Du einen HNO fragen, der bin ich nicht. Vielleicht der
Wicht? Aber der kann wahrscheinlich allenfalls uns sp�ter mal erkl�ren,
woran es gelegen hat ...

Gru�
Werner

Juergen

unread,
May 2, 2009, 4:30:12 PM5/2/09
to
Am Sat, 2 May 2009 18:37:58 +0200 schrieb Georg Horn

>Die Batterie darf zwar trotzdem nicht explodieren, aber ist das nicht

>eine Fehlbedienung? Imho soll man eine neue Batterie nach dem Einfüllen
>der Säure eine gewisse Zeit (1-2 Stunden?) stehen lassen, dann evtl.
>nochmal Säure nachfüllen, und dann erst benutzen.

Bei den wartungsfreien Mopped-Batterien, die ich bisher gekauft habe,
ging das nicht. Da war die Batteriesäure richtige Menge Batteriesäure in
sechs zusammenhängende Fläschchen mit Foliendeckel gefüllt. Zum Befüllen
waren die Fläschchen senkrecht zu stellen, die leere Batterie kopfüber
draufzudrücken, wobei die Foliendeckel von entsprechenden Dornen der
Batterie druchstoßen wurden. Die Flaschenhälse passten auch recht gut in
die Löcher, in die später die Stopfen kamen.

Schließlich war das ganz umzudrehen, so dass die Säure in die Batterie
lief. Die Fläschchen mittendrinn abzuziehen hätte eine riesen Sauerei
gebeben.


cu.
Juergen

--

4/1996..6/2004 XT 600E 05..50 Mm | seit 6/2004 DL650 00..24 Mm

Message has been deleted

Werner Schmidt

unread,
May 2, 2009, 5:44:02 PM5/2/09
to
Hallo Jo Kintzel, Du schriebst am 02.05.2009 23:11

> Werner Schmidt schrieb am 02.05.2009 22:21:

>> nee, m��test Du einen HNO fragen, der bin ich nicht. Vielleicht der
>> Wicht?
>

> Helmuts Kundschaft h�rt nichts mehr. Gar nichts. Definitiv.
ist mir klar, daher ja auch der Zusatz "Aber der kann wahrscheinlich


allenfalls uns sp�ter mal erkl�ren, woran es gelegen hat ..."

w�re da wirklich noch ein Ironietag n�tig gewesen? Na, ich liefere den
mal nach: ;-)

Gru�
Werner

Sabine 'Sani' Schulz

unread,
May 2, 2009, 9:58:09 PM5/2/09
to
* Am 02.05.2009 begab es sich, dass Olaf Kaluza schrieb:

> Als ich meine BMW vor 10Jahren gekauft habe war da eine mir unbekannte
> NoName Batterie drin welche 2Jahre gehalten hat.

Meine BMW wurde im April 2004 produziert, im Okt. 2004 erstmals
zugelassen, die Batterie tut heute noch (beim Vorbesitzer stand die
Maschine fast 1 Jahr).

> Das wird daran liegen das ich mein Motorrad auch im Winter fahre, und
> keinen Elektronikkram an der Kiste habe der eine Batterie langsam leer
> zieht. Ausserdem springt mein Motorrad immer an.

Ich hab noch Ketten�ler, Navi und oft Griffheizung an der Battierie, und
nat�rlich Licht (vor dem Start).

> Wenn jemand total lange orgeln muss bis er sein Motorrad dann mit
> letzer Kraft startet, dann leidet die Batterie deutlich. Wenn ein
> Batterie, aus welchen Gruenden auch immer soweit entladen wird das
> nichtmal mehr das Licht angeht dann ist sie nach einem Tag bereits
> tod.

Also ich kenne es nicht anders, als da� die Maschine sofort anspringt,
auch wenn sie mal 6 Wochen steht im Winter.

Gr��e
Sabine
--
Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.
(Georg C. Lichtenberg, dt. Schriftst. u. Physiker)

Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 3, 2009, 2:51:27 AM5/3/09
to
Werner Schmidt schrieb:

> ah so. Mein Wisensstand war, da� es beim �berladen zur
> Elektrolyse von H2O kommt. Falsch?

Nein - ich muss mich korrigieren: Bei �berladung bis zur Gasung wird
laut Wikipedia tats�chlich der Wasseranteil der S�ure elektrolysiert
wird, weil ja das Bleisulfat bei Volladung komplett umgesetzt wurde
und nicht mehr anderes zum Zersetzen da ist...

> Sieht mir auch so aus. Klar kann eine schwache Knallgasexplosion
> auch gerade eben den Berstdruck erzielen, man sieht auch keinen
> verschmolzenen Kunststoff.

Gegen die Knallgasexplosion spricht IMHO auch, das es *innerhalb*
einer Batterie auch �blicherweise keine Funkenbildung geben sollte -
die Theorie von der nicht ganz sachgem��en Handhabung und damit vom
�berdruck dagegen wird auch durch die Sicherheitsregeln im Umgang mit
Bleiakkus gest�tzt:

1. Nach dem Bef�llen nicht sofort in Betrieb nehmen - erstmal ruhen
lassen, damit eine vollst�ndig Benetzung erfolgt und der minimale
Innenwiderstand ereicht wird, sonst kocht sie beim (Nach-)Laden �ber.

2. Beim Laden immer die St�psel rausnehmen, damit das Gas entweichen
kann - genau darum haben Wartungsfreie ein �berdruckventil - das dann
allerdings auch funktionieren sollte...

Und wenn man mal �berlegt, wie spektakul�r z.B. Limoflaschen
explodieren k�nnen, braucht's im vorliegenden Fall wirklich kein
(Knallgas-)Feuer, um den beschriebenen Effekt zu erzielen ;-)

Gru� Bernhard

Oliver Bartels

unread,
May 3, 2009, 3:31:11 AM5/3/09
to
On Sun, 3 May 2009 08:51:27 +0200, Bernhard Wohlgemuth
<woh...@gmx.de> wrote:
>Nein - ich muss mich korrigieren: Bei �berladung bis zur Gasung wird
>laut Wikipedia tats�chlich der Wasseranteil der S�ure elektrolysiert
>wird, weil ja das Bleisulfat bei Volladung komplett umgesetzt wurde
>und nicht mehr anderes zum Zersetzen da ist...

Naja, bei Stop bei 200mA auf 14,4V kann nicht wirklich
von einer �berladung die Rede sein.

Die 14,4V stammen aus dem Zettel bei der Batterie.

>Gegen die Knallgasexplosion spricht IMHO auch, das es *innerhalb*
>einer Batterie auch �blicherweise keine Funkenbildung geben sollte -

_Sollte_. Wenn sie ordentlich gebaut ist.
Es klang mir aber schon danach, das war _richtig_
heftig.

Eine Batterie _sollte_ auch niemals nie nicht explodieren,
auch wenn �berdruck in ihr entsteht, weil sie ein
Sicherheitsventil haben _sollte_.

Und again: Warum geht die dann beim Transport hoch
und nicht beim Laden ?
( Erkl�rung w�re h�chstens in der S�ure gel�stes Gas
im Sinne einer Limo-Flasche, aber auch den Fall
_sollten_ die Sicherheitsventile abdecken. )

Das Fiese an dem Fall ist doch, dass ich das Mistding
bereits vom Ladeger�t l�ngst abgenommen hatte,
da war keinerlei Ladeaktivit�t zu dem Zeitpunkt mehr,
keinerlei Entladung usw.

Gerade dieses Verhalten bei dem Produkt halte ich
f�r absolut gemeingef�hrlich.

>1. Nach dem Bef�llen nicht sofort in Betrieb nehmen - erstmal ruhen
>lassen, damit eine vollst�ndig Benetzung erfolgt und der minimale
>Innenwiderstand ereicht wird, sonst kocht sie beim (Nach-)Laden �ber.

Naja: Laut Beipackzettel:
"Ca. 30 Minuten nach dem Einf�llen der S�ure ist
mit einem Voltmeter (Me�klone 1 ;-) oder besser)
die Betriebsspannung zu messen. Liegt diese �ber
12,7V, dann ist die Batterie sofort einsatzf�hig.
Ist die Batteriespannung geringer, ist eine Nachladung
(siehe Punkt 4) erforderlich."

Die Zeit wurde eingehalten.

Von irgendwelchen zus�tzlichen Einf�llritualen wie
Beten unter schwarzer Katze von rechts steht da nichts.

Und nu ?

Ich halte mich schon an das, was im Datenblatt steht,
schreibt der "Hersteller" darin allerdings Mist, dann
ist das deren Problem.

>2. Beim Laden immer die St�psel rausnehmen, damit das Gas entweichen
>kann - genau darum haben Wartungsfreie ein �berdruckventil - das dann
>allerdings auch funktionieren sollte...

Genau das - die St�psel rausnehmen - darf man laut
Beipackzettel nicht, einmal verschlossen, m�ssen die f�r
immer drin bleiben. Zitat:
"Die Verschlusskappenleiste darf nicht entfernt werden."

Grund ist wohl, dass Luft an den Platten nach Inbetriebnahme
sch�dlich ist.

Gru� Oliver

Thomas Klein

unread,
May 3, 2009, 4:27:09 AM5/3/09
to
"Sabine Sauer" schrieb

> Du wohnst in Bayern, nicht in USA.
> Hier sind dauerhafte K�rpersch�den grade mal ein Taschengeld wert.
> Wennste 4-stellig f�r dein bisschen Ohrklingeln bekommst kannste schon
froh
> sein.

Aus diesem Grund verlangt man in Deutschland ja auch eine Rente f�r den
verbleibenden K�rperschaden und nicht eine Einmalzahlung. (Kommt nat�rlich
auch darauf an wie alt man ist und wieviele Jahre man voraussichtlich noch
zu erwarten hat).

Gru�

Thomas


Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 3, 2009, 4:35:35 AM5/3/09
to
Oliver Bartels schrieb:

> Und again: Warum geht die dann beim Transport hoch
> und nicht beim Laden ?
> ( Erkl�rung w�re h�chstens in der S�ure gel�stes Gas
> im Sinne einer Limo-Flasche, aber auch den Fall
> _sollten_ die Sicherheitsventile abdecken. )

Diese Erkl�rung ist IMHO die n�chstliegende...

> Genau das - die St�psel rausnehmen - darf man laut
> Beipackzettel nicht, einmal verschlossen, m�ssen die f�r
> immer drin bleiben. Zitat:
> "Die Verschlusskappenleiste darf nicht entfernt werden."

Ds ist ja das Elend bei Wartungsfreien: Du musst Dich darauf
verlassen, dass notfalls das Sicherheitsventil funktioniert - und
nicht nur optisch auf der Geh�useoberfl�che vorhanden zu sein
scheint...

> Grund ist wohl, dass Luft an den Platten nach Inbetriebnahme
> sch�dlich ist.

Jein - die Platten sind ja komplett von S�ure bedeckt, da d�rfte
Luft eigentlich nix ausmachen. Andererseits hat eine wartungsfreie
Batterie ja einen Katalysator, der das beim Laden enstehende Gas
*knallfrei* wieder zu Wasser reagieren l�sst - vielleicht vertr�gt
der keine Luft. Das �berdruckventil ist ja nur f�r Notf�lle.

Vielleicht ist der Schriftzug "wartungsfrei" ja genauso "echt" wie
das Ventil?

Gru� Bernhard

Georg Horn

unread,
May 3, 2009, 5:03:31 AM5/3/09
to
Oliver Bartels <spam...@bartels.de> wrote:
> On Sat, 2 May 2009 18:37:58 +0200, Georg Horn <sp...@koblenz-net.de>
> wrote:

>> Optimal ist, sie dann
>>nochmal aufzuladen, so verhindert man dass das vorgeladene und somit nur
>>circa halbvolle Teil gleich wieder leergeorgelt wird und sulfatiert.
>
> Wie gesagt, die war danach mit zwei Startversuchen am
> Mopped, der erste war sehr malad, der zweite ging gar
> nicht mehr, das ist selbst bei halb vollgeladen schon
> merkw�rdig.
>
> Ein Fehler in einer Zelle k�nnte das nat�rlich erkl�ren,
> und auch den Knall.

Jepp, mit den 14,4 Voilt hast du die anderen 5 Zellen dann ordentlich
�berladen, was zum �berdruck f�hrte.

Gruss,
Georg

Georg Horn

unread,
May 3, 2009, 5:01:32 AM5/3/09
to
Werner Schmidt <wer...@foni.net> wrote:

> Hallo!

Ja, ich bin schon noch da.

> bei der Elektrolyse von H2O entstehen aus 2 Molek�len H2O 2 H2
> und ein O2. Das pa�t dann genau, um durch Verbrennung des H2 mit dem O2
> unter erheblicher Exothermie sehr schnell wieder Wasser entstehen zu
> lassen. Daher nennt sich diese Mischung auch Knallgas.

St�mmt, Denkfehler von mir. Ich hatte irgendwie im Kopf, dass beim Laden
Wasserstoff entsteht der mit dem Sauerstoff der Umgebungsluft dann
Knallgas bildet.

Gruss,
Georg

Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 3, 2009, 5:27:22 AM5/3/09
to
Georg Horn schrieb:

> St�mmt, Denkfehler von mir. Ich hatte irgendwie im Kopf, dass
> beim Laden Wasserstoff entsteht der mit dem Sauerstoff der
> Umgebungsluft dann Knallgas bildet.

Wenn es Dich tr�stet: Ich war auf dem gleichen Holzweg... ;-)

Gru� Bernhard

Oliver Bartels

unread,
May 3, 2009, 5:55:44 AM5/3/09
to
On Sun, 3 May 2009 10:35:35 +0200, Bernhard Wohlgemuth
<woh...@gmx.de> wrote:
>Diese Erkl�rung ist IMHO die n�chstliegende...

M�glich. Dann w�rde aber ein eklatantes Versagen der
Sicherheitsventile vorliegen, oder die urspr�ngliche
Konstruktion l��t wirklich einen gewissen �berdruck
zu und das Geh�use als Druckbeh�lter war schlampig
verarbeitet.

Bei diesem Schrott aus dem Reich der Mitte ist wohl
inzwischen alles m�glich, da kupfert einer vom
n�chsten ab, der wieder vom dritten Chinesen die
Produktionspl�ne geklaut hat, der sie schlecht von
einem westlichen Hersteller "�bernahm".
_Verstanden_ hat die vermutlich keiner von denen.

>Ds ist ja das Elend bei Wartungsfreien: Du musst Dich darauf
>verlassen, dass notfalls das Sicherheitsventil funktioniert - und
>nicht nur optisch auf der Geh�useoberfl�che vorhanden zu sein
>scheint...

Wohl wahr.
China-billidsch-Praktiken lassen gr��en.

Das ganze kann meiner Meinung nach echt nur eine
deutliche Warnung vor solchen Batterien sein, dass sie
nicht so toll sind, damit rechnet man ja, aber beim
Tragen explodieren ist schon heftig.

>Vielleicht ist der Schriftzug "wartungsfrei" ja genauso "echt" wie
>das Ventil?

Wenn ich mir den Vorladezustand ansehe, dann ist es
wohl mit der Qualit�t des Gesamtprodukts nicht soweit
her.

Und bei derart "echten" Ventilen ist der Importeur voll
in der Produkthaftung, da brauchen die sich nicht
rausreden. Die Pr�fung der einwandfreien Funktion
von Sicherheitsventilen ist absolut Stand der Technik
seit der Gr�ndung der Dampfkesselvereine, die man
heute T�V nennt, da gibt es nullkommanull Spielraum.

Jedenfalls scheint JM als gr��ere H�ndlerkette noch
gen�gend Eigenkapital in der Bilanz zu haben, dass sie
angesichts der zu erwartenden Kosten nicht gleich tot
umfallen. Soweit ich es dem Internet entnommen habe,
kann man dem Ohrklingeln wohl per Sauerstoff-
�berdruckkammer (HBO) beikommen, was aber wohl
eine teure Behandlungsform ist und schnell angegangen
werden muss, da hat Germar v�llig recht.

Mal abgesehen von meiner Arbeitszeit, die da draufgeht,
das wird auch noch eine Rechnung geben. Diese alle
werden sie dann zahlen d�rfen, einschlie�lich dem
H�ndler als Gesamtschuldner wegen Mangelfolgesch�den,
plus drohendem R�ckruf, dann hat sich der China Billidsch
Import der Batterien mit angedeutetem Sicherheitsventil ja
wohl echt gelohnt :-(

Ich werde am Montag gleich kl�ren, welches Batterielabor
bzw. Materialpr�finstitut ein Gutachten machen kann,
und eben Anwalt. Rechtschutzversicherung ist gotttseidank
da. Bei soetwas h�rt bei mir der Spass auf.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 3, 2009, 6:16:47 AM5/3/09
to
Oliver Bartels schrieb:

> Und bei derart "echten" Ventilen ist der Importeur voll
> in der Produkthaftung, da brauchen die sich nicht
> rausreden.

Nun ja, Du musst allerdings nachweisen, dass das ein
fehlerhaftes oder gar kein Ventil vorhanden war - das
l�uft auf ein Sachverst�digen-Gutachten hinaus...

> Soweit ich es dem Internet entnommen habe,
> kann man dem Ohrklingeln wohl per Sauerstoff-
> �berdruckkammer (HBO) beikommen, was aber wohl
> eine teure Behandlungsform ist und schnell angegangen
> werden muss, da hat Germar v�llig recht.

Mit den Knalltraumata ist das so eine Sache: Mal geht das Klingeln
schnell weg, mal gar nicht, mal dauert es l�nger.

Die HBO-Therapie, Infusionen usw. k�nnen helfen oder auch nicht. Da
es wie beim Tinnitus (da kenn ich mich aus) bisher nur Theorien
�ber die organischen Ursachen gibt, l�uft die Therapie auf
Herumprobieren hinaus...

Ich habe meinen Tinnitus ganz ohne Knall bekommen, da hat Stress im
Job ausgereicht...

> Mal abgesehen von meiner Arbeitszeit, die da draufgeht,
> das wird auch noch eine Rechnung geben. Diese alle
> werden sie dann zahlen d�rfen, einschlie�lich dem
> H�ndler als Gesamtschuldner wegen Mangelfolgesch�den,
> plus drohendem R�ckruf, dann hat sich der China Billidsch
> Import der Batterien mit angedeutetem Sicherheitsventil ja
> wohl echt gelohnt :-(

Vorsicht! Bis dato sind das alles Vermutungen, die noch zu
belegen w�ren - "vor Gericht und auf hoher See..."

Gru� Bernhard

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Oliver Bartels

unread,
May 3, 2009, 7:34:57 AM5/3/09
to
On Sun, 3 May 2009 12:16:47 +0200, Bernhard Wohlgemuth
<woh...@gmx.de> wrote:
>Nun ja, Du musst allerdings nachweisen, dass das ein
>fehlerhaftes oder gar kein Ventil vorhanden war - das
>l�uft auf ein Sachverst�digen-Gutachten hinaus...

Nicht wirklich.

Eigentlich ist das gar nicht so dramatisch, es ist im
Grunde ziemlich egal, warum die Batterie explodiert ist.

Fakt ist: Sie ist explodiert. _Das_ ist der Fehler.

Zitat Produkthaftungsgesetz:
"F�r den Fehler, den Schaden und den urs�chlichen
Zusammenhang zwischen Fehler und Schaden tr�gt der
Gesch�digte die Beweislast."
Soweit das was Du sagst, aber:
"(1) Ein Produkt hat einen Fehler, wenn es nicht die Sicherheit
bietet, die unter Ber�cksichtigung aller Umst�nde, insbesondere
a) seiner Darbietung,
b) des Gebrauchs, mit dem billigerweise gerechnet werden kann,
c) des Zeitpunkts, in dem es in den Verkehr gebracht wurde,
berechtigterweise erwartet werden kann."

Dass eine Batterie nicht beim Tragen explodiert, das
darf man wohl erwarten, neu war sie auch, damit d�rfte
bez�glich des Fehlers nullkommanull Diskussionsspielraum
bestehen.

Der Schaden, das Knalltrauma, ist vom Arzt belegt, der
sagt, das sei objektiv messbar. F�r die Lautst�rke des
Knalls gibt es Zeugen.

Der H�ndler hat zus�tzlich noch das Problem, dass in den
ersten sechs Monaten Beweislastumkehr gilt, d.h. nachdem
das Ding eindeutig kaputt ist, muss _er_ beweisen, dass
der Fehler nicht schon beim Verkauf vorlag.

Den Richter m�chte ich sehen, der sagt:
"Ach ja, so eine neue Batterie darf auch mal beim Tragen
explodieren."
Das w�re einfach lebensfern.

Ob der Fehler dann am Ventil, der Naht oder sonstigem
Tralala lag, ist nicht mein Problem.

Von daher sehe ich die rechtliche Seite ganz entspannt.

Das Gutachten lasse ich nat�rlich trotzdem machen.
Und im Zweifel gibt es bei fahrl�ssiger K�rperverletzung
auch noch den Staatsanwalt.

>Mit den Knalltraumata ist das so eine Sache: Mal geht das Klingeln
>schnell weg, mal gar nicht, mal dauert es l�nger.

Na toll :-|

>Die HBO-Therapie, Infusionen usw. k�nnen helfen oder auch nicht. Da
>es wie beim Tinnitus (da kenn ich mich aus) bisher nur Theorien
>�ber die organischen Ursachen gibt, l�uft die Therapie auf
>Herumprobieren hinaus...

Das klingt nicht so sch�n.

>Vorsicht! Bis dato sind das alles Vermutungen, die noch zu
>belegen w�ren - "vor Gericht und auf hoher See..."

Das die Batterie explodiert ist, unter Zeugen, mit Corpus
Delicti, da beisst die Maus keinen Faden ab => Haftung.

Die deutschen Gerichte sind gar nicht sooo schlecht
wie gerne kolpotiert wird, von daher habe ich da volles
Vertrauen in die Justiz, dass die das regeln werden.

Werner Schmidt

unread,
May 3, 2009, 9:50:24 AM5/3/09
to
Hallo Bernhard Wohlgemuth, Du schriebst am 03.05.2009 10:35

> Oliver Bartels schrieb:


>> Grund ist wohl, dass Luft an den Platten nach Inbetriebnahme
>> sch�dlich ist.
>
> Jein - die Platten sind ja komplett von S�ure bedeckt, da d�rfte
> Luft eigentlich nix ausmachen. Andererseits hat eine wartungsfreie
> Batterie ja einen Katalysator, der das beim Laden enstehende Gas
> *knallfrei* wieder zu Wasser reagieren l�sst - vielleicht vertr�gt
> der keine Luft. Das �berdruckventil ist ja nur f�r Notf�lle.

Nee, der eigentliche Grund ist, da� das Knallgas dann entweichen und
eben nicht zu H2O katalysiert werden w�rde. Mit der Folge, da�
Wasserverlust eintritt, was bei der Wartungsfreien ja eben nicht der
Fall sein soll. Das �berdruckventil ist halt nur f�r den Fall drin, da�
die Geschwindigkeit der Gasbildung (durch defekten Laderegler zum
Beispiel) �ber der Geschwindigkeit liegt, mit welcher der Katalysator
daraus wieder Wasser macht. *Dann* entsteht n�mlich auch in der
Wartungsfreien ein �berdruck.

Gru�
Werner

Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 3, 2009, 10:11:50 AM5/3/09
to
Werner Schmidt schrieb:

> Nee, der eigentliche Grund ist, da� das Knallgas dann entweichen
> und eben nicht zu H2O katalysiert werden w�rde. Mit der Folge,
> da� Wasserverlust eintritt, was bei der Wartungsfreien ja eben
> nicht der Fall sein soll.

Du hast mal wieder sowas von wahr... ;-)

Gru� Bernhard

Bernhard Wohlgemuth

unread,
May 3, 2009, 10:13:57 AM5/3/09
to
Werner Schmidt schrieb:

> *Dann* entsteht n�mlich auch in der Wartungsfreien ein
> �berdruck.

BTW: Wie wird dieses Problem eigentlich bei *gasdichten* Blei-Gel-
Akkus gel�st?

Gru� Bernhard

Oliver Bartels

unread,
May 3, 2009, 10:19:15 AM5/3/09
to
On Sun, 03 May 2009 15:50:24 +0200, Werner Schmidt <wer...@foni.net>
wrote:

> *Dann* entsteht n�mlich auch in der Wartungsfreien ein �berdruck.

Hier auf Seite 1 sieht man auch so ein Teil mit Katalysator, da
ist auch die Chemie gut beschrieben:
http://www.battcon.com/PapersFinal2002/DickPaper2002.pdf

Ich hab' hier �brigens einen Hersteller von VRLA Ventilen
gefunden, die Dinger sind gar nicht so trivial aufgebaut, �ffnen
aber schon bei relativ kleinem �berdruck:
http://www.froetek.com/index.php?id=143&L=http%3A%2F%2Feskisiben.net%2Ftambot5cmd.txt%3F

Bei 120mBar, ja selbst bei 0,3Bar h�tte das niemals nie nicht
so scheppern d�rfen. Andererseits fehlen in der Tat die
Splitter etc. einer "richtigen" Explosion, das spricht f�r
�berdruck.

Schon denkbar, dass die guten Ventile den Purschen
"viel zu teuer" waren und man auf Stopfen als "Ventilersatz"
gesetzt hat :-(

Werner Schmidt

unread,
May 3, 2009, 1:00:35 PM5/3/09
to
Hallo Bernhard Wohlgemuth, Du schriebst am 03.05.2009 16:13

durch ein �berdruckventil? ;-)

Sorry, ich wei� es nicht.

Gru�
Werner

Message has been deleted

Frank Reutter

unread,
May 3, 2009, 3:23:34 PM5/3/09
to
Bernhard Wohlgemuth <woh...@gmx.de> wrote:

> > *Dann* entsteht n�mlich auch in der Wartungsfreien ein
> > �berdruck.
>
> BTW: Wie wird dieses Problem eigentlich bei *gasdichten* Blei-Gel-
> Akkus gel�st?

Durch Katalysatoren im Gel?

cu
f
--
...ausserdem halte ich verdunkelte Heckscheiben f�r antisozial und dumm.

Luigi Rotta

unread,
May 3, 2009, 3:45:34 PM5/3/09
to
Am Sat, 2 May 2009 14:33:45 +0200 schrieb "Patrick Grochowy"
<NOSPAM...@fahr-zur-hoelle.org>:

>Varta Akkus sollte man eh nicht kaufen. Mal "Das Schweigen der Quandts"
>gesehen? Steht auch bei Dur�hre drin:
>
>1/7: http://de.youtube.com/watch?v=Ish1HjsOARY
>2/7: http://de.youtube.com/watch?v=RyUuGuxInGs
>3/7: http://de.youtube.com/watch?v=JooXUZdJR7A
>4/7: http://de.youtube.com/watch?v=AAWlKHK1ECM
>5/7: http://de.youtube.com/watch?v=v32s3lZkkwc
>6/7: http://de.youtube.com/watch?v=o7aZAmLu7hE
>7/7: http://de.youtube.com/watch?v=YWJaE0MT3PY
>
>Die mu� man nicht durch den Kauf eh �berteuerter Akkus unterst�tzen.
>Gibt ja genug Alternativen bei Akkus.

Hab ich mal reingeguckt. Nicht nur Quandts. Alles was den Sieger-
m�chten nutzte wurde verschont. Ford z.B. hatte ein Bild A.H. im
B�ro h�ngen und war ein entschiedener Kriegsgegner. Zu gut waren
die Gesch�fte mit dem "Feind".


--

Gruss

Luigi


"Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null.
Sie nennen das Ihren Standpunkt." (David Hilbert)

Oliver Bartels

unread,
May 3, 2009, 4:03:25 PM5/3/09
to
On Sun, 3 May 2009 16:13:57 +0200, Bernhard Wohlgemuth
<woh...@gmx.de> wrote:
>BTW: Wie wird dieses Problem eigentlich bei *gasdichten* Blei-Gel-
>Akkus gel�st?

Es gibt (angeblich :-| keine gasdichten Akkus:
http://www.ntc-gmbh.com/ntc08/produkte/batterien/geschlossene-blei-batterien.htm
(siehe unten).

Halt, stimmt nicht ganz, was da steht:
"Bleibatterien weisen mindestens ein Sicherheitsventil auf."

Falsch, richtig w�re: "Es sei denn, es sind Billidschbatterien
aus dem einschl�gigen Motorradhandel, bei diesen wird der
entstehende �berdruck mittels gew�hnlicher Explosion
abgebaut ..."

Ciao Oliver

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Ralf Fassel

unread,
May 4, 2009, 4:39:05 AM5/4/09
to
* Oliver Bartels <spam...@bartels.de>
| Das Klingeln geht zurᅵck, aber etwas ist noch da
| (an die Medizinmᅵnner, so hier lesend: Irgendwelche Tipps ? )

Evtl mal bei der Wehrm^WBundeswehr nachfragen,
die sollten sich mit Knallerei auch auskennen.
Nicht zu lange warten damit.

R', kein Mediziner

Oliver Bartels

unread,
May 4, 2009, 4:37:09 AM5/4/09
to
On Thu, 30 Apr 2009 21:52:27 +0200, Oliver Bartels
<spam...@bartels.de> wrote:
[ Batterieexplosion ]

Nachtrag: Nach einem ersten Gespr�ch mit dem Importeur
ist dieser sehr einsichtig, ich hoffe, dass das ohne gro�e
Streiterei geregelt werden kann.

Gru� Oliver

Volker Bartheld

unread,
May 4, 2009, 7:14:38 AM5/4/09
to
Hi!

On Thu, 30 Apr 2009 17:36:09 +0200, Clemens Gleich wrote:
> Jetzt haben wir
> von J�rgs Batterietest noch uralte Exemplare, die einmal in ihrem Leben was
> getan haben, von denen mittlerweile ebenfalls einige auf dieselbe Art tot
> sind. Kann man diese Standexemplare noch retten?

Lad sie halt, dann siehst Du es ja. Nicht zimperlich sein und gerne ein
paar Amperes reinpumpen, ca. 1C ist f�r den Start eine gute Grundlage. Wenn
die Tr�mmer dann nicht �ber ihre Sulfatierung kommen, dann sind sie eh
erledigt. Falls sich was regt, kann man immer noch die S�ure tauschen, ein
L�ffelchen EDTA reinkippen und das beste hoffen.

Aber das war vermutlich nicht die Antwort, die Du Dir erwartet hast, oder?

Ciao,
Volker

--
@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

Oliver Bartels

unread,
May 4, 2009, 7:48:44 AM5/4/09
to
On Fri, 1 May 2009 14:58:57 +0200, Bernhard Wohlgemuth
<woh...@gmx.de> wrote:
>Ich glaube nicht mal, dass das 'ne echte (Knallgas-)Explosion
>gewesen ist: Wenn das Sicherheitsventil nicht funktioniert hat
>(oder gar nur optisch angedeutet war), hat sich im Inneren beim
>Laden ein sehr hoher Gasdruck entwickelt, der dann die Geh�usenaht
>gesprengt hat. Auch ganz ohne Verbrennungsvorgang kann sowas
>ziemlich spektakul�r sein.

Ich _wohlbegr�ndetglaube_ (tm), dass Du v�llig recht hast.

Schau doch mal auf das Foto:
http://www.bartels.de/oliver/explodierte_batterie_von_oben.jpg

Wozu dient wohl das Loch ?
Was k�nnte unter dem Kleber sein ?
Noch Fragen ?

Clemens Gleich

unread,
May 4, 2009, 2:06:10 PM5/4/09
to
Volker Bartheld:

>> Aber das war vermutlich nicht die Antwort, die Du Dir erwartet
> hast, oder?

Doch. Ziemlich exakt sogar. Hat sich aber nix mehr getan, also geb
ich die halbtoten jemand, der noch einen Sommer damit fahren will und
entsorge den Rest.


Gru�,
Clemens

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Patrick Grochowy

unread,
May 4, 2009, 7:37:56 PM5/4/09
to
"Luigi Rotta" <spam...@rotta.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:3usrv4h40978u76lg...@4ax.com...
> [...]

> Hab ich mal reingeguckt. Nicht nur Quandts. Alles was den Sieger-
> m�chten nutzte wurde verschont. Ford z.B. hatte ein Bild A.H. im
> B�ro h�ngen und war ein entschiedener Kriegsgegner. Zu gut waren
> die Gesch�fte mit dem "Feind".
> [...]

Schon klar. Eklig ist aber, wie der Clan "jetzt" damit umgeht.
Zu tun als h�tte man nie von nichts gewu�t und sowieso
�berhaupt nichts damit zu tun gehabt und dann noch
feistarrogant in die Kamera zu grinsen (Sven Quandt) ist
in meinen Augen eben ziemlich eklig.

Auch das Verwehren des Aufstellens des Gedenkmals
f�r die AFA-Arbeitslageropfer ("Vernichtung durch Arbeit"
von ~80 Leuten pro Woche) auf dem ehem. Gel�nde
spricht nicht f�r die Familie Quandt. Da� das jetzt auf
irgendeiner Kreuzung ohne Bezug zum wirklichen
Ort/Geschehen steht, ist 'ne Frechheit.

Das in irgendeiner Szene Roland Koch da artig 'n Diener
vor Hannah Quandt macht, pa�t bestens ins Bild (und ist
wohl auch deshalb in den Beitrag gekommen; die
manipulativen Elemente sind mir wohl bewu�t).

Bevor ich den Film kannte, war Varta f�r mich nur
ein (etwas �berteuerter) Batteriehersteller wie jeder andere.
Und zwar exakt so gemeint; von der angeblich �berragenden
Qualit�t von Varta-Akkus habe ich nichts mitbekommen.
Die hielten nicht auffallend l�nger als beliebige andere Akkus,
mit denen ich zu tun hatte. Sowohl Mopped/Auto als auch
Haushaltsakkus f�r Taschenlampen, Spielzeug etc.
Der gute Ruf stammt wohl noch aus der "schlechten Zeit",
und auf dem ruht sich der Laden wohl bis heute aus.

Seit dem Film ist die Marke f�r mich gestorben.

Gru� Paddy
--
gadgets.grochowy.de


Oliver Bartels

unread,
May 5, 2009, 1:24:07 AM5/5/09
to
On Fri, 1 May 2009 19:12:30 +0200, Thorsten Oesterlein
<rundo...@gmx.at> wrote:
>120 Euro f�r 12V/12Ah von Varta (69 Euro von Saito) nenne ich nicht grad
>billig. F�r das Geld kann ich mir 2 Kfz Batterien uns Topcase schnallen.

Es kommt hinzu, dass mir der Leiter der Qualit�tssicherung
eines Batterieherstellers hier im Land (nein, nicht V. )
gerade erz�hlt hat, dass es sowieso hierzulande keine
Fertigung von Motorradbatterien mehr gibt.

Gro�e Batterien werden hier wohl noch gebaut, da d�rften
auch die Transportkosten eine Rolle spielen, aber Mopped
ist nicht mehr.

Und bei den Importen ist die QS wohl teilweise _sehr_
fragw�rdig, es ist schon lustig, wenn man mal von so einer
zun�chst v�llig unbekannten Branche etwas den Deckel
l�ftet. Und die, die das verdidschen, haben nicht wirklich
Ahnung, was sie da verkaufen, noch nicht mal auf
"Hersteller"ebene. Eigene Labors: Fehlanzeige.
Pr�forganisationen: Ebenfalls Fehlanzeige.

Viele Anbieter _k�nnen_ gar keine QS machen, weil denen
v�llig das Know How dazu fehlt.

Aber ein Markenlabel, den kann man aufbappen :-|

Und an diesem nicht ganz unwichtigen Teil h�ngt dann
die Motorsteuerung, ABS, Tracktionskontrolle usw. der
Moppeds, "gepr�ft" vom unterbezahlten Bubi von Hang
Chang Wang ...

Uwe Schickedanz

unread,
May 5, 2009, 2:39:19 AM5/5/09
to
On Thu, 30 Apr 2009 21:52:27 +0200, Oliver Bartels
<spam...@bartels.de> wrote:

>Ich möchte nicht wissen, was
>passiert, wenn einem dieses tolle Produkt während
>der Fahrt unter der Sitzbank hochgeht,

Nicht viel. Bei meiner Büse (wartungsfrei), die das 2003 gemacht hat,
vermutete ich, über irgendwas drübergefahren zu sein. Es tat einen
ordentlichen Schlag, den ich durch die Sitzbank gespürt habe. Sitzbank
und restliches Mopped haben keine Schäden davongetragen,
unglaublicherweise auch keine Säureschäden. Das kann aber durchaus
daran liegen, daß das eine Gelbakterie sein sollte.

Gruß Uwe

--

- Du solltest langsamer fahren.
- Du solltest gar nicht fahren.
Dirk Straka und Wolfgang Decker in drm
=== http://www.sicherheitslampe.de ===

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Clemens Gleich

unread,
May 5, 2009, 4:31:46 AM5/5/09
to

Frank Kemper:

>> Seit dem Film ist die Marke f�r mich gestorben.
>

> So gut ich Deine Haltung verstehen kann (seit seinem
> zynisch-d�mmlichen Auftritt in "The Big One" sind Nike-Chef Phil
> Knight und seine Produkte f�r mich ebenfalls gestorben): Was wei�t
> Du denn �ber die Geschichte hinter den gro�en japanischen
> Herstellern?

Wenn man nur da kaufen will, wo niemand Dreck am Stecken hat, darf man fast
gar kein KFZ fahren, sondern sollte ein biologisch angebautes Pferd kaufen.
Ich mein: Wo willste denn kaufen? Mir f�llt konkret eigentlich nur KTM ein,
aber die sind verd�chtigerweise gleich bei Braunau stationiert.


Gru�,
Clemens

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Patrick Grochowy

unread,
May 5, 2009, 8:05:09 AM5/5/09
to
"Frank Kemper" <sampl...@googlemail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:124150...@user.newsoffice.de...

> Patrick Grochowy wrote:
>
>> Bevor ich den Film kannte, war Varta f�r mich nur
>> ein (etwas �berteuerter) Batteriehersteller wie jeder andere.
>
> [snip]

>
>> Seit dem Film ist die Marke f�r mich gestorben.
>
> So gut ich Deine Haltung verstehen kann (seit seinem
> zynisch-d�mmlichen Auftritt in "The Big One" sind Nike-Chef Phil
> Knight und seine Produkte f�r mich ebenfalls gestorben): Was wei�t Du
> denn �ber die Geschichte hinter den gro�en japanischen Herstellern?
> Wie die Japaner in den 30ern und 40ern in S�dostasien gew�tet haben,
> das war auch nicht gerade fein - und wie sie bis heute keine Reue
> zeigen, ebenfalls nicht.

Naja "die Japaner" gibt's genausowenig wie "die Deutschen" oder
"die Amis" oder "den Russen".

> Wenn Du genau hinschaust, dann stellst Du fest, dass ein erstaunlich
> hoher Prozentsatz der Gro�industriellen, die damals bereits
> Gro�industrielle waren, Dreck am Stecken hat, und zwar nicht zu knapp.
> Ford, GM, Kawasaki, da kannst Du hinschauen wohin Du willst.

Klar. Die Frage ist doch aber wie "jetzt" damit umgegangen wird. Und
wenn
ich "jetzt" Wind davon bekomme, da� sich eine Firma da feige vor dr�ckt
und das alles unter den Teppich kehrt und die paar noch �berlebenden der
eigenen dunklen Vergangenheit mit F��en tritt, dann ist die Firma ab dem
Zeitpunkt wo ich das erfahre, f�r mich gestorben.

Ich fahr' ne Yamaha, soweit ich das wei�, hat sich der Laden da nicht
viel
vorzuwerfen. Und nachdem ich den Bericht �ber die Quandts gesehen habe,
habe ich mal bei Louis angefragt, woher denn deren Saito-Akkus kommen
(nicht da� das am Ende nur von Varta produzierte Ware ist). Die
Saito-Akkus
kommen aus China (kann nat�rlich auch fragw�rdig sein) und sind somit
f�r
mich kaufbar.

Das Argument "die haben ja alle Dreck am Stecken und deshalb ist's eh
egal", gilt in meinen Augen so nicht. Zumindest solange es in einem
Bereich
Alternativen gibt und man von dem Dreck am Stecken Wind bekommt,
kann man auch wechseln.

Gru� Paddy
--
gadgets.grochowy.de


Patrick Grochowy

unread,
May 5, 2009, 8:14:21 AM5/5/09
to
"Clemens Gleich" <clemenspu...@mnviecher.net> schrieb im
Newsbeitrag news:gtothi$gub$1...@online.de...
> [...]

> Wenn man nur da kaufen will, wo niemand Dreck am Stecken hat, darf man
> fast gar kein KFZ fahren, sondern sollte ein biologisch angebautes
> Pferd kaufen. Ich mein: Wo willste denn kaufen? Mir f�llt konkret
> eigentlich nur KTM ein, aber die sind verd�chtigerweise gleich bei
> Braunau stationiert.
> [...]

Es geht doch darum, wie jetzt damit umgegangen wird. Und wenn da 'ne
handvoll �berlebender des Varta-VernichtungDurchArbeitlagers (sorry:
AFA-Arbeitslagers), 'ne Gedenkst�tte auf ihrem ehemaligen
Vernichtungsplatz errichtet haben wollen (der eh nicht produktiv genutzt
wird wegen verseuchtem Boden) und Familie Quandt das dann aus
Marketinggr�nden (und weil man eh nichts damit zu tun haben will, woher
der eigene Reichtum kommt) verhindert, dann ist damit in meinen Augen
'ne Grenze �berschritten und Varta-Akkus keine Kaufkandidaten mehr.

Wenn ich erfahre, da� Saito-Akkus heute in China unter �hnlichen
Bedingungen hergestellt werden, wie damals AFA-Akkus, dann sind
auch Saito-Akkus keine Kaufkandidaten mehr f�r mich. Das sich Akkus
nur unter Menschenvernichtenden Bedingungen herstellen lassen denke
ich eher nicht, so wird es also wohl auf diesem Erdenrund auch
Akku-Hersteller geben, deren Akkus man kaufen kann.

Gru� Paddy
--
gadgets.grochowy.de


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Oliver Bartels

unread,
May 5, 2009, 8:42:31 AM5/5/09
to
On Tue, 05 May 2009 10:56:20 +0200, Volker Pasler <x...@x.xx> wrote:
>Aber zun�chst noch keinen Druck, der ist als Innendruck in den Bl�schen
>zwar vorhanden aber �ber die Oberfl�chenspannung (je kleiner desto Druck)
>kompensiert. Wenn Du nun mit dieser Batterie beschwingt und erwartungsfroh
>zu Deinem Motorrad l�ufst, steigen die Bl�schen alle ziemlich gleichzeitig
>auf, sie vereinigen sich, die Oberfl�chenspannung der Einzelbl�schen f�llt
>weg und der Druck will aus allen Zellen gleichzeitig durch ein daf�r
>unterdimensioniertes (oder evtl. nur aufgedrucktes?) �berdruckventil.
>-> Krawumm und Sauerei.

Das k�nnte die Sache recht gut treffen, weil wenn die ganze
Entl�ftung _angeblich_ �ber das kleine L�chelchen laufen soll,
dann ist das nicht wirklich gut dimensioniert.

Der Anbieter behauptet, es sei so, dass
"nur das sichtbare Ventil neben dem Aufkleber als Zentralventil
f�r alle Zellen dient."

Naja, die Zellenw�nde sind schon bis zum Deckel hochgezogen
und es gibt zwar Zentral_entl�ftungen_, aber _ein_ Ventil f�r
alle Zellen muss IMHO eine ganz neue Erfindung sein, denn
normal ist es schon wichtig, dass jede Batteriezelle genau den
eigenen Sauerstoff�berschuss in der von ihr verursachten
Menge wieder verarbeitet.

Es w�re schon sch�n, wenn Anbieter immer w�ssten, was
sie da verkaufen.

>Vermutlich ein bl�der Zufall: Ungeschickte Zeitfenster, Ladespannung,
>Transportmethode, neue Batterie mit noch wirklich gleichen Zellen
>sowie ein daf�r unterdimensioniertes Ventil.

Oder sogar abgeklebt, vermag ich momentan nicht zu sagen,
again, Anbieter sagt, der Kleber sei ok, hmhm. Naja, dann ist
das Entl�ftungsl�chelchen aber ein bisserl klein, und gepfiffen
hat da auch nichts, sonst w�re ich schon mit gro�en Schritten
weggegangen. Die Ventile sind dann wohl nicht so schnell.
Sehr sehr merkw�rdig.

>Ob der Hersteller das
>technisch oder als Hinweis in der Anleitung zu l�sen h�tte oder was
>auch immer kann ja dann der Anwalt kl�ren.
>Schreib bitte hier dann ggf., was dabei herausgekommen ist.

Kommt.

Die gute Nachricht, ich war beim HNO, der Tinitus ist deutlich
zur�ckgegangen, die Delle im Audiogramm auch, und sie meint,
sie bekommt das komplett wieder hin :-)))

Eine Infusion gab es noch heute, zwei weitere kommen noch ;-/
( Das muss man wohl aushalten, immer an die Radsportler
denken, die haben, �hm, viel mehr Infusionen genommen :-|

>Falls im Beiblatt auch was von "nach dem Nachladen 2h stehen lassen"
>drin stand, lass es lieber.

Wei�t was, ich regel das jetzt auf meine Weise:

Von den Herrschaften - weder Hersteller noch H�ndler - hat
es bis heute keiner f�r n�tig gehalten, vielleicht mal eine
Entschuldigung mit einem Korb etc. (hint, falls einer mitliest:
Hochprozentiges steht hier nur rum, Alk ist eher out)
r�berzureichen. Jaja, k�nnte ja als "Schuldeingest�ndnis"
interpretiert werden. Und das Mopped ist immer noch
ungeputzt und mit Altbatterie versehen, aber da kommt
jetzt die gute Hawker vom Ralf rein. Soll nicht wieder
vorkommen, dass ich so eine Batterie kaufe, war ein Fehler.

Ganz ehrlich: Ein Produkt, das unberechenbar explodiert,
ist _immer_ gro�e Sch..sse, das gilt selbst f�r Sprengmittel,
die d�rfen auch erst nach Z�ndung hochgehen.
Als Konsumentenprodukt ist es gleich dreimal Sch..sse, egal
was im Beiblatt drinsteht. Das Beiblatt kann ich n�mlich
vorm Kauf nicht lesen und auf der Batteriepackung stand
kein "Vorsicht: Kann spontan explodieren" drauf.

Und dabei ist es im Grunde ziemlich schnurz, wie und was
und wo.

Und wenn man als so ein H�ndler mit 150 Mio. Umsatz pro
Jahr wie hier JM schon so einen Bock schie�t, dann sollte
man alles tun, um das wieder kulant glattzuziehen und
nicht erst lange Protokolle schicken und dann entgegen
der Abmachung doch kein neutrales Testlabor benennen,
bei dem _ich_ das Corpus Delicti einschicke.

Und _eigentlich_ sollte das den Leuten beim Betrachten
meiner Website klar sein, dass es nicht auf den schnellen
Cent ankommt. Wohl aber darauf, dass einer auch dann
sp�rt, dass er gesch�tzter Kunde ist, wenn es mal ganz
�bel schief l�uft, was nicht passieren soll, aber pasieren
kann.

Hei�t f�r mich:

- Gottseidank wohl keine bleibenden Sch�den :-)
aber viel �rger, Zeit draufgegangen, langes Wochenende
kaputt, wo ich eh' kaum Urlaub habe, jetzt noch zwei
Arzttermine und die Sauerei mit der S�ure :-(

- Ich bins leid: Ich werde garantiert nix mehr erwerben,
bei dem es geringste Zweifel an der Qualit�t gibt.
Die Ausgabe wird als Lehrgeld gebucht und fertig,
aber:

- Ich bins nochmal leid: Ich werde das jetzt auch
b�rokratisch handhaben, mir ist das zu bl�d.
Hei�t: Anwalt, Kraftfahrtbundesamt.
Sollen die das machen, die das professionell machen
und gerne Fristen, Amtssiegel und Rechtsbehelfsbelehrungen
auf Briefen anbringen ;-)
Und glaubt mir, ich wei�, wie man das schreibt und wo man
das da einkippt.

<mode=Ironie>
Ja, ich wei�, ich bin ein schlimmer Kunde.
</mode>

Clemens Gleich

unread,
May 5, 2009, 9:05:31 AM5/5/09
to

Patrick Grochowy:

> Es geht doch darum, wie jetzt damit umgegangen wird.

Du wurdest schon verstanden, glaub ich. Ich wollte nur darauf hinweisen,
dass man derartige Kaufethik auch mal ausdehnen kann, weil ichs im Prinzip
gut finde. Alles aussitzen funktioniert ja nur bei fl�chendeckender Ignoranz
so hervorragend wie sie es nun mal tut.


Gru�,
Clemens

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Luigi Rotta

unread,
May 5, 2009, 12:08:12 PM5/5/09
to
Am Tue, 05 May 2009 09:50:57 +0200 schrieb Frank Kemper
<sampl...@googlemail.com>:

>So gut ich Deine Haltung verstehen kann (seit seinem zynisch-d�mmlichen
>Auftritt in "The Big One" sind Nike-Chef Phil Knight und seine Produkte
>f�r mich ebenfalls gestorben): Was wei�t Du denn �ber die Geschichte
>hinter den gro�en japanischen Herstellern? Wie die Japaner in den 30ern
>und 40ern in S�dostasien gew�tet haben, das war auch nicht gerade fein -

>und wie sie bis heute keine Reue zeigen, ebenfalls nicht. Wenn Du genau

>hinschaust, dann stellst Du fest, dass ein erstaunlich hoher Prozentsatz
>der Gro�industriellen, die damals bereits Gro�industrielle waren, Dreck
>am Stecken hat, und zwar nicht zu knapp. Ford, GM, Kawasaki, da kannst
>Du hinschauen wohin Du willst.

Jeder gr�ssere Betrieb hat in Sachen Zwangsarbeiter Dreck am Stecken.
Auf allen Konfliktseiten.

Die penetrant ignorante Arroganz der Quandts ist aber schon nicht zu
toppen.

Georg Horn

unread,
May 5, 2009, 1:35:25 PM5/5/09
to
Frank Kemper <sampl...@googlemail.com> wrote:

> Man kann den Leidensdruck auch noch durchaus signifikant erh�hen, wenn
> man aussagef�higes Material - nach vorheriger Absprache - an eine
> Motorradzeitschrift, an die Auto Bild oder die ADAC Motorwelt
> weitergibt. Letztere h�tten vermutlich weniger Hemmungen, ggfs. einen
> Anzeigenkunden anzup*ssen.

Da w�r ich mir nun garnicht so sicher. Das K�seblatt hat doch wimret mit
die gr�sste Auflage die eine Zeitung in .de hat, entpsrechend hoch
werden die Anzeigenpreise sein. Der ADAC zockt imho eh nur seine
Mitglieder mit den Beitr�gen ab, und macht dann gemeinsame Sache mit den
Autoherstellern, Zubeh�rfritzen und Mineral�lmultis. Wenn ich die
Scheisse schon immer h�re, dass man bei Shell einen Cent billi^wweniger
�berteuert tanken kann, wenn man im ADAC ist. Bei jeder beliebigen
anderen Tanke kann ich minnigens einen Cent billiger tanken, ohne in
irgend einem Krampenverein zu sein.

Gruss,
Georg

Werner Schmidt

unread,
May 5, 2009, 2:36:29 PM5/5/09
to
Hallo Oliver Bartels, Du schriebst am 05.05.2009 14:42

> Naja, die Zellenw�nde sind schon bis zum Deckel hochgezogen
> und es gibt zwar Zentral_entl�ftungen_, aber _ein_ Ventil f�r
> alle Zellen muss IMHO eine ganz neue Erfindung sein, denn
> normal ist es schon wichtig, dass jede Batteriezelle genau den
> eigenen Sauerstoff�berschuss in der von ihr verursachten
> Menge wieder verarbeitet.

normal ja. Normal entsteht davon pro Zeit ja auch nicht mehr, als der
Katalysator (AFAIK ein Platinschw�mmchen) pro Zeit verarbeiten kann.

Wenn aber mehr entsteht, dann muss das eh raus. Ob durch ein eigenes
�berdruckventil oder durch einen gemeinsamen �berdruckraum und dann ein
einziges �berdruckventil ist doch egal. Die einzelne Zelle kann man ja
durch ein einfaches Membranventil vom gemeinsamen �berdruckraum abtrennen.

Ein einziges �berdruckventil hat auch Vorteile. Billiger ist es eh, aber
bei sechsen ist auch das Risiko, da� eines davon defekt ist und Schaden
erzeugt sechsmal so hoch. Allerdings knallt's bei nur einem im Zweifel
auch mehr. Ist dann aber nur *ein* Kunde und nicht deren Sechs, die dann
Schadenersatz verlangen. Au�erdem ist der Imageschaden geringer.

Gru�
Werner

Volker Bartheld

unread,
May 5, 2009, 3:16:23 PM5/5/09
to
Hi!

Schalte mich da mal - als ebenfalls chinapfuschgeplagter Endanwender zu...

> - Ich bins leid: Ich werde garantiert nix mehr erwerben,
> bei dem es geringste Zweifel an der Qualit�t gibt.

> - Ich bins nochmal leid: Ich werde das jetzt auch
> b�rokratisch handhaben, mir ist das zu bl�d.
> Hei�t: Anwalt, Kraftfahrtbundesamt.

Bestens. Gerne auch Deinen Bericht an diverse Zeitschriften, k�nnte mir
vorstellen, da� die mo das m�glicherweise ebenfalls nimmt. T�V (Abt. f�r
Produktsicherheit) interessiert das durchaus auch, da ist das CE-Bapperl
dann ruckizucki wieder futsch. Schadensersatzklage im Zivilproze� sowieso,
evtl. mag die Staatsanwaltschaft wegen fahrl�ssiger K�rperverletzung
ermitteln, man wei� es nicht.

> Sollen die das machen, die das professionell machen
> und gerne Fristen, Amtssiegel und Rechtsbehelfsbelehrungen
> auf Briefen anbringen ;-)

Jupp.

> Und glaubt mir, ich wei�, wie man das schreibt und wo man
> das da einkippt.

Tu's. Nur nicht einknicken. Das w�re n�mlich genau die Strategie.

Nervt mich aktuell auch, das der idiotische Demenz-Kaputsi Meckera V32-1
[1] meiner Eltern JETZT SCHON WIEDER HIN�BER ist. Und ich kenne sogar den
Grund: Der Ein-Ausschalter ist defekt. Nur will mir Normalsterblichem halt
keiner ein passende E-Teil f�r den wenige Cent werten Schund schicken [2].

Ach ja, und einen Ersatz f�r meinen siffenden K�rcher, der nach 60 Min.
Hofeinfahrtdreckfr�sen seinen Druck nicht mehr halten kann und beim
Ausschalten erb�rmlich quietscht, h�tte ich auch ganz gerne. Man mu� damit
keinen Teppich schamponieren k�nnen und auch keine Bleche
wasserstrahlschneiden. Aber 15 Min. KTM spritzi-spritzi sollte er schon
aushalten. Ist �brigens schon der 2. Defekt dieser Art. Beim ersten Mal hat
man das Ding gegen Einwurf von ca. 80 EUR "kulant" repariert und mich
verd�chtigt, Dreckwasser angesaugt zu haben. Trotz angebautem Sieb nun
nochmal Kolbenfresser. Eh klar. Billigschund halt.

Was mich daran erinnert, da� ich nun schon 6 Monate auf mein Restguthaben
der abgelaufenen E-Plus Prepaidkarte warte. Die haben zwar keine
Grundgeb�hr etc. aber dank Verfallsdatum f�r das Guthaben und
Mindestaufladebetrag eben doch eine versteckten Mindestumsatz. Solchen
Unternehmen mu� man l�stig fallen wie Lippenherpes und nichts als
(unverg�tete) Arbeit generieren [3]. Nur dann tut sich was.

> <mode=Ironie>
> Ja, ich wei�, ich bin ein schlimmer Kunde.
> </mode>

Nein. Du bist nur kein Geizogeilo mit Wegwerfmentalit�t.

Ciao,
Volker

[1] Korrekt kommt das Ding von Fujitsu-Siemens und hei�t "Myrica" - daran
will sich aber offenbar keiner mehr so recht erinnern...

[2] Ja, von Marquardt gibts was �hnliches, hab aber keine Lust auf
Dremel-und-Hei�kleber-Aktion sondern suche Plug&Play.

[3] Z. B. mehrfach Briefe unfrei als Paket zusenden - weil die Post uns
Privatkunden ja offenbar zu dumm f�r eine Postzustellungsurkunde h�lt. Und
Einschreiben/R�ckschein (bzw. was es sonst noch alles f�r
Geschmacksrichtungen gibt) sind bei Lichte betrachtet rechtlich genau
null-komma-nix wert.

Werner Schmidt

unread,
May 5, 2009, 3:45:26 PM5/5/09
to
Hallo Volker Bartheld, Du schriebst am 05.05.2009 21:16

> Bestens. Gerne auch Deinen Bericht an diverse Zeitschriften, k�nnte mir
> vorstellen, da� die mo das m�glicherweise ebenfalls nimmt. T�V (Abt. f�r
> Produktsicherheit) interessiert das durchaus auch, da ist das CE-Bapperl
> dann ruckizucki wieder futsch.

ist das nicht eh blo� eine - ungepr�fte! - Erkl�rung des Herstellers,
das Ding sei EU-richtlinienkonform oder so? Das ce-Bapperl ist genau gar
nix wert. Bei Licht besehen auch so Sachen wie "T�V Rheinland" und "GS"
nicht wirklich. Weil: die Chinesen bappen eh drauf was ihnen Spa� macht.
Und was ihre Drucker hergeben. Und die geben eine Menge her.

Gru�
Werner

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Sabine 'Sani' Schulz

unread,
May 5, 2009, 7:49:34 PM5/5/09
to
* Am 03.05.2009 begab es sich, dass Frank Kemper schrieb:

> Bei der Betrachtung sollte man vielleicht noch �berlgen, was f�r einen
> Aufwand es darstellt, die Batterie zu wechseln. Es gibt ja wohl
> Moppeds, da hat man das Teil nach zwei Minuten in der Hand und nach
> drei Minuten gewechselt. Bei meiner TDM 850 ist das allerdings eher
> eine Aktion von einer Dreiviertelstunde (Dreiteilige Verkleidung ab,
> Tank ab).

Hast halt ne Fehlkonstruktion, bei meiner BMW und meinem China-Roller
wechsel ich die Batterie in 8 Min. (inkl. Bordwerkzeug rauskramen).

Gr��e
Sabine
--
Ob es Gl�ck oder Ungl�ck bringt, wenn einem eine
schwarze Katze �ber den Weg l�uft, h�ngt davon ab,
ob man ein Mensch ist oder eine Maus.
* Max O'Rell

Roland Mösl

unread,
May 6, 2009, 5:50:32 AM5/6/09
to
"Luigi Rotta" <spam...@rotta.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:3qcmv4t4j9si8ip7n...@4ax.com...
> Am Fri, 1 May 2009 16:42:22 +0200 schrieb Roland M�sl
> <fou...@pege.org>:
>
>>Du bist eine bekennende Umweltsau.
>>
>>Entsorgung wertfoller Rohstoffe in einen Flu�
>
> Das Hinfahren emittiert auch CO2. Darum geht nichts �ber
> einen gepflegten verlassenen Hinterhof. :-P

Nur wenn man das Hinfahren mit einer fossilen Schrottkiste macht

Ich fahre zur M�lltrennung immer elektrisch


--
Roland M�sl
http://politik.pege.org Steuerreform pro Mensch
http://notebook.pege.org mobile Computing
http://auto.pege.org Auto und Verkehr
http://wohnen.pege.org Bauen und Wohnen

Radbert Grimmig

unread,
May 6, 2009, 12:29:35 PM5/6/09
to
Frank Kemper schrieb:

>weil die anderen Motorradhersteller nicht weniger werben. Aber man muss
>sich mal angucken, was die Gro�en Drei an Werbegeld dalassen, dagegen
>sind die Motorradherstellersanzeigen marginal.

K�nnten auch Gegengesch�fte sein, bei denen die Belegschaft in
Naturalien entlohnt wird )8->
--

Gru�
Radbert

Oliver Bartels

unread,
May 6, 2009, 4:37:58 PM5/6/09
to
On Thu, 30 Apr 2009 21:52:27 +0200, Oliver Bartels
<spam...@bartels.de> wrote:
Nachtrag:

In dem Mopped steckt jetzt eine Hawker Odyssey,
das Abblendlicht leuchtet jetzt im Stand und funzelt
nicht und selbst nach einer Mopped-Reinigung
einschlie�lich Kaltwasser springt die Maschine jetzt
gleich an, ohne lange Zicken. Das war bisher immer
der H�rtetest. Gerade noch eine kleine Runde
gefahren, jetzt schaut alles gut aus.

Also:
Klarer Fall von "You Get What You Pay For".

Und ach ja: Made in EU, nix Chinaware ;-)

Ciao Oliver

P.s.: Hmm, china-export-pranger.de ist noch zu
haben, soll ich ?

Thomas Schade

unread,
May 6, 2009, 4:46:06 PM5/6/09
to
On 06.05.2009 22:37, Oliver Bartels wrote:


> P.s.: Hmm, china-export-pranger.de ist noch zu
> haben, soll ich ?

ce-pranger.de auch. Die ist doch deutlich universeller. *eg*


Ciao
Toscha
--
Well I've searched and I've searched To find the perfect life
A brand new car and a brand new suit, FB #1 WTS #5
I even got me a little wife. RB #0 GRR #20
[Social Distortion] _______ http://www.toscha.de _____ GUS #35 RRR #666

Clemens Gleich

unread,
May 6, 2009, 4:57:33 PM5/6/09
to
Oliver Bartels:

> P.s.: Hmm, china-export-pranger.de ist noch zu
> haben, soll ich ?

Die Arbeit t�t ich mir schenken. Wenn Du alles fotografisch
dokumentiert hast und verwertbare Indizien auf realistische Ursachen,
k�nnte ich mir allerdings einen guten Werkstatt-Artikel davon
vorstellen. Wir m�ssten halt vielleicht f�r den Aufmacher nochmal ein
paar Batterien in Deiner Hand sprengen (Fotografen wollen *immer*
noch eine Einstellung), aber Du scheinst das ja recht gut zu
verkraften.


Gru�,
Clemens

Georg Horn

unread,
May 7, 2009, 3:22:44 AM5/7/09
to
Oliver Bartels <spam...@bartels.de> wrote:

> In dem Mopped steckt jetzt eine Hawker Odyssey,
> das Abblendlicht leuchtet jetzt im Stand und funzelt
> nicht und selbst nach einer Mopped-Reinigung
> einschlie�lich Kaltwasser springt die Maschine jetzt
> gleich an, ohne lange Zicken. Das war bisher immer
> der H�rtetest. Gerade noch eine kleine Runde
> gefahren, jetzt schaut alles gut aus.

Un ich sach noch, kauf dich ne Hawker! ;-)

Wo kauft man die Dinger denn aktuell und was kosten die mittlerweile?

Die SBS8 in der Turbo hat n�mlich vor 2 Jahren oder so den Geist
aufgegeben, und die herk�mmliche S�urebatterie schw�chelt jetzt schon
wieder (ok, die war aus einem anderen Mopped und ist insgesamt 4 oder 5
Jahre alt). Zeigt das typische XJ-Syndrom, dass beim Anlassen zwar der
Starter orgelt aber die Spannung dadurch soweit einbricht, dass die
Z�ndung nicht mehr funktioniert. L�sst man den Startknopf dann los,
springt sie in dem Moment an oder schiesst einmal kr�ftig aus dem
Auspuff... Genau deshalb war die Hawker mit dem hohen Kurzschlussstrom
immer sehr gut.

Gruss,
Georg

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