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Roco/GFN z21 - sinnvoll?

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Will Berghoff

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May 21, 2012, 6:15:25 AM5/21/12
to
Es scheint ja bald in den Handel zu kommen.

Da ich mich nicht in der Lage sehe, Digitalzentralen beurteilen zu
können, würde mich interessieren, ob diese Zentrale meiner Forderung
nach einer Bedienung ohne Kenntnis der Hardware-Programierung deutlicher
entgegen kommt als andere.

Ich stelle mir vor, die Modellbahn z.B. mit einem vorhandenen ASUS
Transformer Pad (Android 4) über WLAN oder BT zu steuern, also alle
Parameter der Dekoderkonfigurierung (herstellerunabhängig) mittels
vernünftiger, grafisch erläuternder Regler justieren zu können und die
Fahrzeuge mit einer geeigneten Oberfläche (sei es eine als Fahrregler
oder aber auch realitätsnach als Lok-Fahrpult gestaltet) zu steuern. Es
gibt bei mir keinen Automatik-Betrieb (eingleisige Nebenbahn mit
Unterwegshalt und Kopfbahnhof, Rangier- und Ladegleise, Schattenbahnhof)
und keine digitale Weichensteuerung. Auch ein herstellerunabhängiges
Update der Dekoder-SW wäre wünschenswert.

Derzeit vorhanden ist ein Digitrax Zephyr und diverse, nicht genutzte
Roco Lokmäuse mit Zentralen aus den seinerzeit wertigen Startpackungen.

Eventuell kann mna dieses Ziel ja auch einen PC-Einsatz an vorhandenen
Geräten erreichen?

Gruß
Will

Werner Falkenbach

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May 21, 2012, 8:40:49 AM5/21/12
to
Hallo Will,

Am 21.05.2012 12:15, schrieb Will Berghoff:
> Ich stelle mir vor, die Modellbahn z.B. mit einem vorhandenen ASUS
> Transformer Pad (Android 4) über WLAN oder BT zu steuern, also alle
> Parameter der Dekoderkonfigurierung (herstellerunabhängig) mittels
> vernünftiger, grafisch erläuternder Regler justieren zu können

Das ist Decoderprogrammierung, und die hat mit der Zentrale eher nichts
zu tun. Den Wunsch nach Tools zur Programmierung kann am ehesten der
Decoderhersteller erfüllen, nur er kennt die Zusammenhänge der von ihm
benutzen CV's. Da gibt es ja seit Jahren Angebote.
Herstellerunabhängige gibt es auch seit Jahren, P.f.u.Sch. 3.10 macht
z.B. sowas.

> und die Fahrzeuge mit einer geeigneten Oberfläche (sei es eine als Fahrregler
> oder aber auch realitätsnach als Lok-Fahrpult gestaltet) zu steuern.

Das geht wohl, die Bilder sind im Netz.

> und keine digitale Weichensteuerung. Auch ein herstellerunabhängiges
> Update der Dekoder-SW wäre wünschenswert.

Da steht ausdrücklich "ZIMO" dran.
Für ESU brauchst Du das ESU-Tool.

Grüße
Werner
--
MODULE FÜR DIE SCHMALSPURBAHN ==> http://www.thema-schmalspurbahn.de/Module
THEMA SCHMALSPURBAHN ==> http://www.thema-schmalspurbahn.de
MODELLEISENBAHN FÜR KINDER ==> http://www.kinderbahn.de

mailto:wf.usenet...@werner-falkenbach.de (das kommt schon an)

Will Berghoff

unread,
May 21, 2012, 8:54:53 AM5/21/12
to
Am 21.05.2012 14:40, schrieb Werner Falkenbach:

> Das ist Decoderprogrammierung, und die hat mit der Zentrale eher nichts
> zu tun.

Äh, womit sonst, ausser mit den teuren Hersteller-Programmiergeräten?

> Den Wunsch nach Tools zur Programmierung kann am ehesten der
> Decoderhersteller erfüllen, nur er kennt die Zusammenhänge der von ihm
> benutzen CV's. Da gibt es ja seit Jahren Angebote.

Ja, für jeden Decoder ein eigenens Gerät, und gerne mit einfacher
serieller Schnittstelle...

> Herstellerunabhängige gibt es auch seit Jahren, P.f.u.Sch. 3.10 macht
> z.B. sowas.

Dann könnte man es ja einbaun?
Immerhin benötigt man dafür eine Schnittstelle zum Dekoder - also eine
spezielle Platine oder eine geeignete Zentrale.

Somit kann ich Deine abweisenden Argumente nicht nachvollziehen. Es
scheint, dass ich wieder einma selbstverständliches verlange...

>> und die Fahrzeuge mit einer geeigneten Oberfläche (sei es eine als
>> Fahrregler
>> oder aber auch realitätsnach als Lok-Fahrpult gestaltet) zu steuern.
>
> Das geht wohl, die Bilder sind im Netz.
>
>> und keine digitale Weichensteuerung. Auch ein herstellerunabhängiges
>> Update der Dekoder-SW wäre wünschenswert.
>
> Da steht ausdrücklich "ZIMO" dran.
> Für ESU brauchst Du das ESU-Tool.

Das eben muss sich ändern. Ich kann auf einem Intel- oder AMD-basierten
PC auch ATI und NVDIA updaten.

Werner Falkenbach

unread,
May 21, 2012, 9:14:16 AM5/21/12
to
Hallo Will,

Am 21.05.2012 14:54, schrieb Will Berghoff:
> Am 21.05.2012 14:40, schrieb Werner Falkenbach:
>> Das ist Decoderprogrammierung, und die hat mit der Zentrale eher nichts
>> zu tun.
>
> Äh, womit sonst, ausser mit den teuren Hersteller-Programmiergeräten?

Die Zentrale reicht die Befehle reicht die Programmierbefehle nur
weiter. Aber Du suchst ja (mit Recht) etwas, das die Programmieroptionen
auf einer GUI übersichtlich darstellt.
Die Programmieroptionen und ihre Bedeutung kennt aber doch nur der
Hersteller.
Ich verweise hier auf die Diskussion mit Oliver, in der ich vor langer
Zeit genau das gefordert habe was Du suchst.

>> benutzen CV's. Da gibt es ja seit Jahren Angebote.
> Ja, für jeden Decoder ein eigenens Gerät, und gerne mit einfacher
> serieller Schnittstelle...

So ist es. So ist der Markt. Und so wie sich das Blättchen für z21 liest
wird sich daran auch nichts ändern.

>> Herstellerunabhängige gibt es auch seit Jahren, P.f.u.Sch. 3.10 macht
>> z.B. sowas.
>
> Dann könnte man es ja einbaun?
> Immerhin benötigt man dafür eine Schnittstelle zum Dekoder - also eine
> spezielle Platine oder eine geeignete Zentrale.

Verstehe ich nicht. Das Programm muß nur die Kommunikation mit der
Zentrale beherrschen, bei P.f.u.SCH sind das mindestens ZIMO,
Intellibox, Lenz. Dateien gibt es für hunderte von Decodern.
Probiere es doch einmal aus.

> Somit kann ich Deine abweisenden Argumente nicht nachvollziehen. Es
> scheint, dass ich wieder einma selbstverständliches verlange...

Der Dekoder(!)-Hersteller müsste ein Programm (oder heute modisch eine
eine App)für seine Decoderfamilien liefern. Also passenden
Dekoder-Hersteller wählen, der das tut.

> Das eben muss sich ändern. Ich kann auf einem Intel- oder AMD-basierten
> PC auch ATI und NVDIA updaten.

Falsches Beispiel.
Du kannst einen ATI-Chipsatz nicht mit dem Treiber und der Software von
NVDIA einstellen. Das Tool kommt in diesem Fall - analog zu oben - vom
Hersteller der Hardware. Ich bekomme hier mit der Samsung-Software auch
meinen EIZO-Monitor nicht eingestellt. Windows ist nur das Trägersystem
für beide, analog der Zentrale.

Andreas Priebe

unread,
May 21, 2012, 12:05:32 PM5/21/12
to
> Die Zentrale reicht die Befehle reicht die Programmierbefehle nur
> weiter. Aber Du suchst ja (mit Recht) etwas, das die Programmieroptionen
> auf einer GUI übersichtlich darstellt.

Sowas wie JMRI z.B.

> Die Programmieroptionen und ihre Bedeutung kennt aber doch nur der
> Hersteller.

Und veröffentlich sie in seinen Anleitungen, was Enthusiasten dazu
bringt, passende Dekoderdefinitionen eben z.B. für JMRI zu erstellen.

> Der Dekoder(!)-Hersteller müsste ein Programm (oder heute modisch eine
> eine App)für seine Decoderfamilien liefern. Also passenden
> Dekoder-Hersteller wählen, der das tut.

:-)

Da sehe ich im Moment nur einen, der da was wirklich gescheites liefert,
es aber natürlich an seine Hardware bindet.
Bzw. nur sehr beschränkt anderer Leut's Dekoder befummeln kann (nur CVs
lesen/schreiben).
Das ist der ESU-Lokprogrammer.
Und die Software dazu muss ich nicht extra kaufen, die iss für umme zu
saugen.



Andreas


Bernhard Hesselt

unread,
May 21, 2012, 6:01:19 PM5/21/12
to
Am 21.05.2012 14:40, schrieb Werner Falkenbach:
>> und die Fahrzeuge mit einer geeigneten Oberfläche (sei es eine als
>> Fahrregler
>> oder aber auch realitätsnach als Lok-Fahrpult gestaltet) zu steuern.
>
> Das geht wohl, die Bilder sind im Netz.
>
Ja, das geht. Ich habe das am Samstag bei einem schwäbischen
Moba-Händler vergeführt gesehen. Der Herr von Roco hatte einen iPad,
Android geht aber auch. Wer Spaß dran hat, für den ist die
Führerstand-Funktion sicher die Killer-App.

Lustig ist die Idee, eine Weiche oder Weichenstraße zu fotografieren und
mit drübergelegten Schaltersymbolen zu schalten. Vielleicht eine
Spielerei, aber mit genau sowas interessiert man die Jüngeren.

Man kann aber auch einen PC anschließen und das Stellpult eines
Steuerprogramms auf das Tablet oder Smartphone bringen, laut dem
Vorführer, wenn es ernsthafter sein soll.

Grüße
Bernhard

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 4:23:13 AM5/22/12
to
Hallo Andreas,

Am 21.05.2012 18:05, schrieb Andreas Priebe:
>> Die Zentrale reicht die Befehle reicht die Programmierbefehle nur
>> weiter. Aber Du suchst ja (mit Recht) etwas, das die Programmieroptionen
>> auf einer GUI übersichtlich darstellt.
>
> Sowas wie JMRI z.B.

Ja. Aber dann brauche ich eine Zentrale, die srcp spricht, bei der z21
weiß man das nicht.

> Und veröffentlich sie in seinen Anleitungen, was Enthusiasten dazu
> bringt, passende Dekoderdefinitionen eben z.B. für JMRI zu erstellen.

jein.
Ich kenne das nicht in der Tiefe, aber natürlich kann ich aus einem
config-Eintrag
"CV 345;on/off;Tür vorne auf zu"
"CV 346;0-100; Geschwindigkeit Tür"
eine checkBox im Programm erzeugen mit Text und einen Schieber
mit Werten von 0 - 100.

Aber wenn 7 (oder, Bei ZxxO, gerne auch 17) Parameter sich gegenseitig
beeinflussen und En/disabeln wird das glaube ich nichts, oder ?
Das könnte der Hersteller besser grafisch darstellen und erklären.

> es aber natürlich an seine Hardware bindet.

Ja, das wollte Will aber nicht lesen.

> Bzw. nur sehr beschränkt anderer Leut's Dekoder befummeln kann (nur CVs
> lesen/schreiben).

Ja, ohne jeden Komfort, nach Bedienungsanleitung.

Was Will sucht
a.) gibt es nicht
b.) kann es so nicht geben

Möglich wäre folgendes Szenario:

- Man hat eine Standardformat der Kommunikation Zentrale <> Peripherie
(gibt es, heisst srcp)

- Die Zentrale ist in der Lage das zu verarbeiten

- Der Dekoderhersteller liefert ein Programm das entweder

- unter folgenden Betiebssystemen läuft
- Windows
- OS X
- Android
- Windows Mobile
- iOS

oder gleich im Webbrowser und das alle Einstellmöglichkeiten des Dec.
inkl. Dokumentation bietet.

Meines Erachtens übersieht Will aber, dass er damit moderne Loks nicht
problemlos einstellen kann, die vielen Platinen in den Loks verhindern
dies offenbar zuverlässig.

Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 5:42:46 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 10:23, schrieb Werner Falkenbach:

>
> Meines Erachtens übersieht Will aber, dass er damit moderne Loks nicht
> problemlos einstellen kann, die vielen Platinen in den Loks verhindern
> dies offenbar zuverlässig.

Die meisten meiner Fahrzeuge haben keine "moderne Platine", sondern
schlicht ein paar Leiterbahnen zu den Anschlüssen und dem
Dekoder-Stecker oder nicht einmal das, sondern einfach Kabel.

Von den ab Werk mit Dekoder-Platinen ausgerüsteten Modellen (Soundloks)
erwarte ich eine ab Werk ordentliche Einstellung.

Ich sehe auch keinen Grund, warum ein Hersteller ein Dekoderupdate nur
auf eigener Update-Hardware leisten kann. Oder ist das etwa als eine Art
Dongle zu verstehen?

Ich möchte einfach eine Oberfläche, die für jede CV die zugeordnete
Funktion und die Einstellereigniswerte angibt.

Das lässt sich in Form einer gerne kostenpflichtigen Datenbank für alle
gängigen Dekoder sicher recht einfach in Form einer weltweiten
Kooperation erledigen. Dazu benötigt man dann noch eine entsprechende
universelle Hardware-Schnittstelle zum Programmiergleis/Dekoderstecker
und gut ist es.

Gruß
Will

Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 5:45:54 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 00:01, schrieb Bernhard Hesselt:

> Ja, das geht. Ich habe das am Samstag bei einem schwäbischen
> Moba-Händler vergeführt gesehen. Der Herr von Roco hatte einen iPad,
> Android geht aber auch. Wer Spaß dran hat, für den ist die
> Führerstand-Funktion sicher die Killer-App.
>
> Lustig ist die Idee, eine Weiche oder Weichenstraße zu fotografieren und
> mit drübergelegten Schaltersymbolen zu schalten. Vielleicht eine
> Spielerei, aber mit genau sowas interessiert man die Jüngeren.

So ist es. Ich betrachte das z21 als die letzte Chance, Nachwuchs
anzulocken. Läuft das nicht, ist in 10 - 15 Jharen schicht für die
Modellbahn als Sereinprodukt. Aber bis dahin sind gute 3D-Drucker auf
dem Markt...

> Man kann aber auch einen PC anschließen und das Stellpult eines
> Steuerprogramms auf das Tablet oder Smartphone bringen, laut dem
> Vorführer, wenn es ernsthafter sein soll.

Dürfte schon durch eine Desktop-Wiedergabe-Anwendung auf dem
Smartphone/Tablet problemlos sein. Dazu benötigt man das z21 ja nun nicht.

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 6:16:36 AM5/22/12
to
Hallo Will,

wir reden sehr zuverlässig aneinander vorbei.

Am 22.05.2012 11:42, schrieb Will Berghoff:
> Von den ab Werk mit Dekoder-Platinen ausgerüsteten Modellen (Soundloks)
> erwarte ich eine ab Werk ordentliche Einstellung.

ich schrieb nicht von "Dekoder-Platinen", sondern von denen, die die
Lokverdrahtung und Beleuchtung besorgen.

> Ich sehe auch keinen Grund, warum ein Hersteller ein Dekoderupdate nur
> auf eigener Update-Hardware leisten kann. Oder ist das etwa als eine Art
> Dongle zu verstehen?

Grund? Es ist offenbar eben so.

> Ich möchte einfach eine Oberfläche, die für jede CV die zugeordnete
> Funktion und die Einstellereigniswerte angibt.

Nutzt nichts bei Parametern die sich ganz stark gegenseitig beeinflussen
(ZIMO, Regelung) oder zweckmäßigerweise zusammen geändert werden müssen
(Function Mapping).

Das ist etwas völlig anderes als Du vorher schriebst.
Diese Software gibt es seit Jahrzehnten, Namen sind hier genannt worden.
Und sie macht mehr als Du forderst.

> Das lässt sich in Form einer gerne kostenpflichtigen Datenbank für alle
> gängigen Dekoder sicher recht einfach in Form einer weltweiten
> Kooperation erledigen.

Gibt es alles, kostet auch nichts.

Hier mal ein paar Bilder:
http://jmri.sourceforge.net/help/en/html/apps/DecoderPro/images/SelDecoder.gif
http://jmri.sourceforge.net/help/en/html/apps/DecoderPro/images/SelDecoder.gif
http://jmri.sourceforge.net/help/en/html/apps/DecoderPro/images/FnMap.gif

Nutzt aber nichts bei a.) bei unseligen Platinen , weil man zwar
bequem Werte einstellen kann, aber nicht weiß welche funktionieren
oder b.) bei Parametern/CVs, deren Funktion sich einem nicht einmal
erschließen.


> Dazu benötigt man dann noch eine entsprechende universelle Hardware-Schnittstelle zum Programmiergleis/Dekoderstecker
> und gut ist es.

Die universelle Schnittstelle ist die Zentrale und das Gleis, der
Decoder ist in der Lok, das Protokoll festgelegt (DCC, POM).

Was man braucht ist eine sichergestellte Kommunikation zwischen Zentrale
und Programmiertool, solange aber alle Zentralen verschiedene Sprachen
sprechen wird das nur so zu lösen sein, dass die Programme die
verschiedenen Sprachen unterstützen. Aber das tun sie, hier die Liste
von JMRI:

Atlas Commander
Bachrus
C/MRI
Digitrax
EasyDCC
ESU
Fleischmann
Hornby
Lenz
Lionel TMCC
NCE
RPS
Oak Tree Systems
Protrak Grapevine
Roco
SPROG
Uhlenbrock Intellibox
Viessmann Commander
Wangrow
Zimo MX-1
ZTC

Es läuft halt (noch) nicht auf einem Smartphone.
Ist eben nicht die Idee der App, die eine Umsetzung der
Bedienungsanleitung wäre und deswegen vom Hersteller kommsn müsste.

Aber sonst macht es doch was Du forderst?
Was Dir fehlt ist eine offenbar nur ein Umsetzer seruiell oder USB auf
Loconet. Die gibst auch.
Und dann hast Du eigentlich alles.

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 6:19:07 AM5/22/12
to

Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 6:28:54 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 12:16, schrieb Werner Falkenbach:
> Hallo Will,
>
> wir reden sehr zuverlässig aneinander vorbei.


Das denkst Du nur ;-)
> Am 22.05.2012 11:42, schrieb Will Berghoff:
>> Von den ab Werk mit Dekoder-Platinen ausgerüsteten Modellen (Soundloks)
>> erwarte ich eine ab Werk ordentliche Einstellung.
>
> ich schrieb nicht von "Dekoder-Platinen", sondern von denen, die die
> Lokverdrahtung und Beleuchtung besorgen.

Ich schrieb auch genau davon - und nahm eben mit diesem Satz die Modelle
aus, die Platinen mit integriertem Sound- oder noSound-Dekoder haben -
genau wie Du.

>> Ich sehe auch keinen Grund, warum ein Hersteller ein Dekoderupdate nur
>> auf eigener Update-Hardware leisten kann. Oder ist das etwa als eine Art
>> Dongle zu verstehen?
>
> Grund? Es ist offenbar eben so.

In der letzte Nachricht hieltest Du das noch für erforderlich, trotz
meines Hinweise auf Grafik-Chip-Updates, die du mit
North-Bridge-Chipsätzen verwechseltest...

>> Ich möchte einfach eine Oberfläche, die für jede CV die zugeordnete
>> Funktion und die Einstellereigniswerte angibt.
>
> Nutzt nichts bei Parametern die sich ganz stark gegenseitig beeinflussen
> (ZIMO, Regelung) oder zweckmäßigerweise zusammen geändert werden müssen
> (Function Mapping).

Das kann man berücksichtigen und auch gruppieren. Buchführung ist
komplizierte.

> Das ist etwas völlig anderes als Du vorher schriebst.
> Diese Software gibt es seit Jahrzehnten, Namen sind hier genannt worden.
> Und sie macht mehr als Du forderst.
>
>> Das lässt sich in Form einer gerne kostenpflichtigen Datenbank für alle
>> gängigen Dekoder sicher recht einfach in Form einer weltweiten
>> Kooperation erledigen.
>
> Gibt es alles, kostet auch nichts.
>
> Hier mal ein paar Bilder:
> http://jmri.sourceforge.net/help/en/html/apps/DecoderPro/images/SelDecoder.gif
>
> http://jmri.sourceforge.net/help/en/html/apps/DecoderPro/images/SelDecoder.gif
>
> http://jmri.sourceforge.net/help/en/html/apps/DecoderPro/images/FnMap.gif
>
> Nutzt aber nichts bei a.) bei unseligen Platinen , weil man zwar
> bequem Werte einstellen kann, aber nicht weiß welche funktionieren
> oder b.) bei Parametern/CVs, deren Funktion sich einem nicht einmal
> erschließen.

Da ist der Hersteller in Pflicht, besser zu dokumentieren oder in
eigenem Absatzinteresse mitzuwirken.

>
>> Dazu benötigt man dann noch eine entsprechende universelle
>> Hardware-Schnittstelle zum Programmiergleis/Dekoderstecker
>> und gut ist es.
>
> Die universelle Schnittstelle ist die Zentrale und das Gleis, der
> Decoder ist in der Lok, das Protokoll festgelegt (DCC, POM).

Die "Zentrale" steht auf der Anlage, bei mir in einem anderen Raum und
hat AFAIK keine Anschlussmöglichkeit zum PC.

...
>
> Es läuft halt (noch) nicht auf einem Smartphone.

Das ist kein Problem, es gibt genügend Anwedungen, die den PC-Desktop
auf ein Smartphone übertragen.

> Ist eben nicht die Idee der App, die eine Umsetzung der
> Bedienungsanleitung wäre und deswegen vom Hersteller kommsn müsste.

Wäre aber auch für die Hersteller mittelfristig eine Vereinfachung?

> Aber sonst macht es doch was Du forderst?
> Was Dir fehlt ist eine offenbar nur ein Umsetzer seruiell oder USB auf
> Loconet. Die gibst auch.

Also einfach ein Kästchen zwischen PC und Gleis geht nicht?
Habe ich LocoNet? Ja, muss wohl, da Digitrax.

> Und dann hast Du eigentlich alles.

Aha. Na, mal sehen, was ich aus dieser Info mache.


Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 6:54:33 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 12:19, schrieb Werner Falkenbach:
> Hoppla, falsches Bild, das hier wollte ich zeigen:
> http://jmri.sourceforge.net/help/en/html/apps/DecoderPro/images/SpeedTableW75.gif
>

Im Prinzip ja, mann könnte eventuell die Entwicklungsfortschritte seit
Windows 1 nutzen und die Grafik etwas ergiebiger gestalten, so z.B. die
Parameter mit umgerechneten Geschwindigkeitsangaben in Zahlen anreichern
- wenn Kennwerte oder Referenzwerte vorliegen.

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 6:57:53 AM5/22/12
to
Hallo Will,

Am 22.05.2012 12:28, schrieb Will Berghoff:
> In der letzte Nachricht hieltest Du das noch für erforderlich, trotz
> meines Hinweise auf Grafik-Chip-Updates, die du mit
> North-Bridge-Chipsätzen verwechseltest...

Ich unterscheide zwischen Firmware-Update und Einstellung.
Von Chip-Sätzen habe ich keine Ahnung, weiß aber wohl, daß ich z.B. bei
meinen Drucker nicht mit dem Treiber von Hersteller A den Tintenstand
eines Druckers von Hersteller B abfragen kann.
Es ist einfach so.
(Es könnte natürlich auch anders sein, wenn es genormte Befehle gäbe,
vulgo ein Protokoll)

> Die "Zentrale" steht auf der Anlage, bei mir in einem anderen Raum und
> hat AFAIK keine Anschlussmöglichkeit zum PC.

Loconet mit Umsetzer auf USB.

>> Ist eben nicht die Idee der App, die eine Umsetzung der
>> Bedienungsanleitung wäre und deswegen vom Hersteller kommsn müsste.

> Also einfach ein Kästchen zwischen PC und Gleis geht nicht?

Doch. Aber da fehlt doch was? Ah! Die Zentrale. Und auch der Booster!
Die Zentralenfunktion (generieren eines gültigen DCC-Signals aus Deinen
Programmierbefehlen) kannst Du gerne auch dem PC geben, die Programme
heißen DDW oder DDL, Windows oder Linux.

Das müsstest Du hier in dieser NG schon mal irgendwo gelesen haben...

Was dann fehlt ist ein Booster, gerne wird eine Märklin Delta bei ebay
geschossen. Und ein Trafo.

> Habe ich LocoNet? Ja, muss wohl, da Digitrax.

Da hast Du ja schon Zentrale und Booster und Trafo, da fehlt nur der
Loconetumsetzer, scheint mir einfacher, aber teurer.
http://users.telenet.be/deloof/

> Aha. Na, mal sehen, was ich aus dieser Info mache.

Jemand suchen der das so in Betrieb hat, die Chancen sind hier sehr
hoch. Übrigens könnte das natürlich auch mit der z21 gehen, wenn die
Protokollschnittmenge z21 und JMRI nicht leer ist!
Ich habe trotzdem mal den Betreff angepasst.

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 7:03:34 AM5/22/12
to
Will,

Am 22.05.2012 12:54, schrieb Will Berghoff:
> Im Prinzip ja, mann kᅵnnte eventuell die Entwicklungsfortschritte seit
> Windows 1 nutzen und die Grafik etwas ergiebiger gestalten, so z.B. die
> Parameter mit umgerechneten Geschwindigkeitsangaben in Zahlen anreichern
> - wenn Kennwerte oder Referenzwerte vorliegen.

Natᅵrlich, unglaublich was man alles kᅵnnte ;-)

Hier nochmal ein Zitat was Du haben wolltest:

"Ich mᅵchte einfach eine Oberflᅵche, die fᅵr jede CV die zugeordnete
Funktion und die Einstellereigniswerte angibt."

Das tut es.

Grᅵᅵe
Werner
--
MODULE FᅵR DIE SCHMALSPURBAHN ==> http://www.thema-schmalspurbahn.de/Module
THEMA SCHMALSPURBAHN ==> http://www.thema-schmalspurbahn.de
MODELLEISENBAHN FᅵR KINDER ==> http://www.kinderbahn.de

Martin Schoenbeck

unread,
May 22, 2012, 7:22:47 AM5/22/12
to
Hallo Will,

Will Berghoff schrieb:

> Ich sehe auch keinen Grund, warum ein Hersteller ein Dekoderupdate nur
> auf eigener Update-Hardware leisten kann. Oder ist das etwa als eine Art
> Dongle zu verstehen?

Es hat eben niemand einen Standard dafür definiert. Über die
Gleisschnittstelle wäre das zwar technisch machbar, aber wer will schon
eine halbe Ewigkeit warten, bis so ein Update durch ist, die schafft
schließlich nicht einmal 10 kbit/s.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 8:17:50 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 12:57, schrieb Werner Falkenbach:

>
>> Also einfach ein Kästchen zwischen PC und Gleis geht nicht?
>
> Doch. Aber da fehlt doch was? Ah! Die Zentrale. Und auch der Booster!

Habe noch ein paar Roco Maus-Zentralen herumliegen. Die soll man als
Booster einsetzen können?

> Die Zentralenfunktion (generieren eines gültigen DCC-Signals aus Deinen
> Programmierbefehlen) kannst Du gerne auch dem PC geben, die Programme
> heißen DDW oder DDL, Windows oder Linux.
>
> Das müsstest Du hier in dieser NG schon mal irgendwo gelesen haben...

Sagt mir was, aber erfordert viel Lernen und Anpassen meinerseits. Ich
hätte gerne ein Fertigprodukt, damit ich nicht mehr Zeit für den PC als
für die Modellbahn aufbringen muss.

> Was dann fehlt ist ein Booster, gerne wird eine Märklin Delta bei ebay
> geschossen. Und ein Trafo.
>
>> Habe ich LocoNet? Ja, muss wohl, da Digitrax.
>
> Da hast Du ja schon Zentrale und Booster und Trafo, da fehlt nur der
> Loconetumsetzer, scheint mir einfacher, aber teurer.
> http://users.telenet.be/deloof/

Durch diese merkwürdigen Seiten steige ich nicht durch.

>> Aha. Na, mal sehen, was ich aus dieser Info mache.
>
> Jemand suchen der das so in Betrieb hat, die Chancen sind hier sehr
> hoch. Übrigens könnte das natürlich auch mit der z21 gehen, wenn die
> Protokollschnittmenge z21 und JMRI nicht leer ist!
Also warte ich mal ab.

> Ich habe trotzdem mal den Betreff angepasst.

Ja, gute Idee. Frage mich nur, warum ich mit dem Problem alleine bin.
Können alle anderen DCC-User mal eben eine Schnittstelle konzipieren,
löten programmieren und dazu den PC mit LINUX anpassen?

Um meine Bilder und Videos von den diversen Digatlkameras zu
verarbeiten, muss ich doch auch nicht einen solchen Aufwand treiben.

Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 8:21:35 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 13:03, schrieb Werner Falkenbach:

> Hier nochmal ein Zitat was Du haben wolltest:
>
> "Ich mᅵchte einfach eine Oberflᅵche, die fᅵr jede CV die zugeordnete
> Funktion und die Einstellereigniswerte angibt."
>
> Das tut es.

Ja, aber die Regler haben nicht einmal eine sinnvolle, mit Werten
belegte Skala. Fᅵr mich ist eine Hᅵchstgeschwindigkeit eine Angabe in
Werten, nicht in relativen Strichen. Die rechte Reglerbatterie gar
erschlieᅵt sich mir in ihrem Sinn gar nicht bzw. erinnert an einen
Equalizer aus der Zeit, als man statt mpr3 noch Musik hᅵrte...

Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 8:28:51 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 13:22, schrieb Martin Schoenbeck:

> Es hat eben niemand einen Standard dafür definiert.

Warum nicht? Ja, gut, eine Antwort dürftekaum bekannt sein.

> Über die
> Gleisschnittstelle wäre das zwar technisch machbar, aber wer will schon
> eine halbe Ewigkeit warten, bis so ein Update durch ist, die schafft
> schließlich nicht einmal 10 kbit/s.

Wie groß ist den die SW eines üblichen Dekoders, sagen wir mal eine
Lopi3DCC? Und wie oft muss man updaten?

Ich könnte mir auch vorstellen, dass man Dekoder zum Update direkt an
eine geeignetere Schnittstelle, z.B. einen passenden NEM-Stecker
anschliesst. Vielleicht wäre es dann denkbar, dass alle Anschlüsse des
Dekoders dann als Update-Leitung nutzbar wären? Alternativ könnte man
auf den dekodern einen Update-Anschluss, z.B. einen Micro-SD-Kontakt
vorsehen?

Na, vermutlich werden diese Vereinheitlichungen eher von alten
Modellbahn-Opas wie mir verwaltet und hängen deshalb den Möglichkeiten
immer nach.

Ganz begeistert bin ich übrigens von dem trivialen Ansatz der
Amerikaner. Sie liefern Sound-Dekoder, die sich einfach mit einem
Stabmagneten in ihren Grundkonfigurationen bearbeiten lassen. Das ist
sozusagen eine "gefühlte" Schnittstelle.

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 8:56:19 AM5/22/12
to
> Ja, gute Idee. Frage mich nur, warum ich mit dem Problem alleine bin.
> Können alle anderen DCC-User mal eben eine Schnittstelle konzipieren,
> löten programmieren und dazu den PC mit LINUX anpassen?

nein, sie haben sich eine Zentrale mit PC-Interface gekauft.

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 9:16:21 AM5/22/12
to
Hallo Will,

Am 22.05.2012 14:17, schrieb Will Berghoff:
> Habe noch ein paar Roco Maus-Zentralen herumliegen. Die soll man als
> Booster einsetzen können?

Weiß nicht, aber eher - nein.

> Sagt mir was, aber erfordert viel Lernen und Anpassen meinerseits. Ich
> hätte gerne ein Fertigprodukt, damit ich nicht mehr Zeit für den PC als
> für die Modellbahn aufbringen muss.

DDW, DDL und JMRI sind Fertigprodukte.
DDW ist ein Programm, das IMHO völlig geräuschlos im Hintergrund läuft.

Ich behaupte mal, das man das alles in 1-2 Stunden zum Laufen bringt.

>> Loconetumsetzer, scheint mir einfacher, aber teurer.
>> http://users.telenet.be/deloof/
>
> Durch diese merkwürdigen Seiten steige ich nicht durch.

Sprache wählen, im Menü auf Locobuffer.

>> Jemand suchen der das so in Betrieb hat, die Chancen sind hier sehr
>> hoch. Übrigens könnte das natürlich auch mit der z21 gehen, wenn die
>> Protokollschnittmenge z21 und JMRI nicht leer ist!

> Also warte ich mal ab.

Da steht:
"Welches Protokoll wird an der LAN-Schnittstelle eingesetzt um mit einer
PC-Steuersoftware zu kommunizieren? Wird dieses Protokoll veröffentlich
oder ist das lizenzpflichtig?
Das Protokoll wird bis auf weiteres nicht veröffentlicht."

Na denn. Frage mich halt wozu die LAN-Schnittstelle dann gut sein soll.
Vermutlich um proprietäre Roco-Programme zu unterstützen.

> Ja, gute Idee. Frage mich nur, warum ich mit dem Problem alleine bin.
> Können alle anderen DCC-User mal eben eine Schnittstelle konzipieren,
> löten programmieren und dazu den PC mit LINUX anpassen?

Du hast dich für eine Zentrale ohne PC-Interface entschieden, willst
aber jetzt doch mit einem kommunizieren. Dann musst Du den Link
irgendwie schließen.

Ich habe eine Intellibox, da stecke ich das serielle Kabel meines
Desktop rein, installiere in 5min JMRI und fertig.
Gilt auch für Steuerungssoftware. BTDT.

> Um meine Bilder und Videos von den diversen Digatlkameras zu
> verarbeiten, muss ich doch auch nicht einen solchen Aufwand treiben.

Wenn Du eine Kamera ohne USB gekauft hättest schon.

Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 9:40:11 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 15:16, schrieb Werner Falkenbach:

> DDW, DDL und JMRI sind Fertigprodukte.
> DDW ist ein Programm, das IMHO völlig geräuschlos im Hintergrund läuft.
>
> Ich behaupte mal, das man das alles in 1-2 Stunden zum Laufen bringt.
>
>>> Loconetumsetzer, scheint mir einfacher, aber teurer.
>>> http://users.telenet.be/deloof/
>>
>> Durch diese merkwürdigen Seiten steige ich nicht durch.
>
> Sprache wählen, im Menü auf Locobuffer.

Dann werden unbestückte Platinen mit aussagelosen oder fehlenden Links
angeboten...

> Na denn. Frage mich halt wozu die LAN-Schnittstelle dann gut sein soll.
> Vermutlich um proprietäre Roco-Programme zu unterstützen.

Um den mitgelieferten WLAN-Router anzuschließen? Als ob man von den
Teilen nicht auch noch genug herumliegen hätte...

>> Ja, gute Idee. Frage mich nur, warum ich mit dem Problem alleine bin.
>> Können alle anderen DCC-User mal eben eine Schnittstelle konzipieren,
>> löten programmieren und dazu den PC mit LINUX anpassen?
>
> Du hast dich für eine Zentrale ohne PC-Interface entschieden,

Damals gab es noch keine mit PC-Schnittstelle.

> willst
> aber jetzt doch mit einem kommunizieren. Dann musst Du den Link
> irgendwie schließen.

Was macht eine "Zentrale", das der PC nicht selbst leisten kann?

> Ich habe eine Intellibox, da stecke ich das serielle Kabel meines
> Desktop rein, installiere in 5min JMRI und fertig.
> Gilt auch für Steuerungssoftware. BTDT.

Habe über die iBox auch viel ungünstiges gelesen. Meine persönlichen
erfahrungen mit Uhlenbrock (in Sachen Kran - bestellt wurde ein
Metallkran, geliefert sollte ein Kibri-Plastik-Kran werden) sind auch
nicht wirklich toll.

>> Um meine Bilder und Videos von den diversen Digatlkameras zu
>> verarbeiten, muss ich doch auch nicht einen solchen Aufwand treiben.
>
> Wenn Du eine Kamera ohne USB gekauft hättest schon.

Nö, benutze die USB-Schnittstelle nie, zu lahm. Stecke einfach die
schnelle Class-10-SD in den Notebook Slot.

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 9:42:56 AM5/22/12
to
Das schrub ich schon:

Am 22.05.2012 15:40, schrieb Will Berghoff:
> Was macht eine "Zentrale", das der PC nicht selbst leisten kann?

aus dem Logigpegel der PC-Schnittstelle ein verstärktes Signal, das was
man gemeinhin Booster nennt.


Martin Schoenbeck

unread,
May 22, 2012, 9:55:29 AM5/22/12
to
Hallo Werner,

Werner Falkenbach schrieb:

> Da steht:
> "Welches Protokoll wird an der LAN-Schnittstelle eingesetzt um mit einer
> PC-Steuersoftware zu kommunizieren? Wird dieses Protokoll veröffentlich
> oder ist das lizenzpflichtig?
> Das Protokoll wird bis auf weiteres nicht veröffentlicht."
>
> Na denn. Frage mich halt wozu die LAN-Schnittstelle dann gut sein soll.
> Vermutlich um proprietäre Roco-Programme zu unterstützen.

Nun, mindestens die über WLAN angeschlossenen Geräte arbeiten ja darüber,
weil die Zentrale selbst von WLAN nichts weiß. Wenn das Protokoll nicht
verschlüsselt ist, dürfte das nicht so aufwendig sein, das Protokoll
mitzuschreiben.

Martin Schoenbeck

unread,
May 22, 2012, 10:25:11 AM5/22/12
to
Hallo Will,

Will Berghoff schrieb:

> Am 22.05.2012 13:22, schrieb Martin Schoenbeck:
>
>> Es hat eben niemand einen Standard dafür definiert.
>
> Warum nicht? Ja, gut, eine Antwort dürftekaum bekannt sein.

Ich bin nicht so im Stoff, was Mikrocontroller anbetrifft, aber ich meine,
daß die Update-Mimiken der verschiedenen Familien sich unterscheiden. Man
müßte sich also entweder auf eine Familie festlegen, was dann die Optionen
der Hersteller von Lokdekodern recht deutlich einschränkt oder man müßte
ein unabhängiges Protokoll auf einem höheren Level definieren, was dann im
Lokdekoder implementiert werden müßte, obwohl die verwendete
Controllerfamilie ein anderes sicher serienmäßig unterstützt. Beides macht
die Dekoder im Ergebnis teurer. Und da viele Anwender entweder gar nicht
updaten oder bei einem Hersteller bleiben, würden sie eher mehr bezahlen.
Außerdem müßte man wohl relativ regelmäßig das Protokoll aufbohren, um
nicht von der Entwicklung abgehängt zu werden.

> > Über die
>> Gleisschnittstelle wäre das zwar technisch machbar, aber wer will schon
>> eine halbe Ewigkeit warten, bis so ein Update durch ist, die schafft
>> schließlich nicht einmal 10 kbit/s.
>
> Wie groß ist den die SW eines üblichen Dekoders, sagen wir mal eine
> Lopi3DCC? Und wie oft muss man updaten?

Ich habe keine Ahnung. Aber spätestens, wenn Sound dazukommt, läppert sich
das ganz schön zusammen. Und gerade beim Sound wird man oft nicht im ersten
Versuch zufrieden sein.
>
> Ich könnte mir auch vorstellen, dass man Dekoder zum Update direkt an
> eine geeignetere Schnittstelle, z.B. einen passenden NEM-Stecker
> anschliesst. Vielleicht wäre es dann denkbar, dass alle Anschlüsse des
> Dekoders dann als Update-Leitung nutzbar wären? Alternativ könnte man
> auf den dekodern einen Update-Anschluss, z.B. einen Micro-SD-Kontakt
> vorsehen?

Die andere Idee wäre, daß man die Programmieradapter einfach billig hält.
Für die Entwicklung werden die immer so in der Größenordnung zwischen 30
und 40 Euro angeboten.

> Na, vermutlich werden diese Vereinheitlichungen eher von alten
> Modellbahn-Opas wie mir verwaltet und hängen deshalb den Möglichkeiten
> immer nach.

Vermutlich. ,-)

> Ganz begeistert bin ich übrigens von dem trivialen Ansatz der
> Amerikaner. Sie liefern Sound-Dekoder, die sich einfach mit einem
> Stabmagneten in ihren Grundkonfigurationen bearbeiten lassen. Das ist
> sozusagen eine "gefühlte" Schnittstelle.

Wie sieht da die Benutzerschnittstelle aus? Schnell rübergewischt gibt
Dampflok, langsam Diesellok?

Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 11:31:57 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 15:42, schrieb Werner Falkenbach:

>> Was macht eine "Zentrale", das der PC nicht selbst leisten kann?
>
> aus dem Logigpegel der PC-Schnittstelle ein verstärktes Signal, das was
> man gemeinhin Booster nennt.

Man braucht zum Programmieren der Dekoder also ein verstärktes Signal?


Wenn aber sowohl Geräte namens "Zentrale" als auch Geräte namens
"Booster" existieren, verstehe ich deine Antwort nicht. Brauche ich
jetzt eine "Zentrale" und/oder einen "Booster"?

Es wird nicht klarer...

Will Berghoff

unread,
May 22, 2012, 11:35:54 AM5/22/12
to
Am 22.05.2012 16:25, schrieb Martin Schoenbeck:

>> Ganz begeistert bin ich übrigens von dem trivialen Ansatz der
>> Amerikaner. Sie liefern Sound-Dekoder, die sich einfach mit einem
>> Stabmagneten in ihren Grundkonfigurationen bearbeiten lassen. Das ist
>> sozusagen eine "gefühlte" Schnittstelle.
>
> Wie sieht da die Benutzerschnittstelle aus? Schnell rübergewischt gibt
> Dampflok, langsam Diesellok?

ROTFL - eher umgekehrt ;-)

Es gibt 2 SRKs, die im rechten Winkel zueinander stehen. Mittels
Stabmagnet gibt man also durch Ausrichtung desselben und durch die Zahl
der Impulse in einem Zeitrahmen eine Kette von Impulsen - also in etwa
dasselbe wie bei der direkten Programmierung der CVs.

Andreas Iwanowitsch

unread,
May 22, 2012, 12:46:49 PM5/22/12
to
Will Berghoff schrieb:

> Eventuell kann mna dieses Ziel ja auch einen PC-Einsatz an vorhandenen
> Geräten erreichen?

Ich klinke mich etwas spät in den Mammut-Thread ein. PC-Einsatz an
vorhandenen Geräten ist meine Methode der Wahl, ich verwende den
Trainprogrammer von Freiwald, sollte auch mit Deinem Zephyr
zusammenarbeiten.

Das Programm kann sehr viel, es werden Decoder der unterschiedlichsten
Hersteller unterstützt. Ich nutze nur einen winzigen Bruchteil der
möglichen Funktionen.

Die gute Nachricht: Eine Demoversion kann kostenlos heruntergeladen
werden, die Vollversion kostet auch nicht die Welt.

Die schlechte Nachricht: Decoderupdate kann es natürlich nicht.

Gruß
Andreas

Andreas Priebe

unread,
May 22, 2012, 12:53:16 PM5/22/12
to
Moin!

Zuerst mal:
Ihr seid ja gut drauf.
:-)
Wo nehmt ihr die Zeit her?
:-)

>>
>> Sowas wie JMRI z.B.
>
> Ja. Aber dann brauche ich eine Zentrale, die srcp spricht, bei der z21
> weiß man das nicht.
>

Warum srcp?
Meine Lenz macht das z.B. über das LI-USB.
Da iss nix mit srcp, AFAIK.

Was die Z21 betrifft glaube ich, dass es mal wieder Bananenware werden
wird. Reift beim Kunden.
So wie der Rest auch.
Kommt Zeit, kommt passendes Protokoll.
Irgendwann.
:-)

>
> Aber wenn 7 (oder, Bei ZxxO, gerne auch 17) Parameter sich gegenseitig
> beeinflussen und En/disabeln wird das glaube ich nichts, oder ?
> Das könnte der Hersteller besser grafisch darstellen und erklären.
>

Definitiv.

KÖNNTE.
Muss er aber nicht.
:-)

Dass die 17 Zimo-Parameter sich gerne gegenseitig beeinflussen iss wohl
leider so.
Dass da speziell auch die Anleitungen nicht unbedingt Klarheit schaffen
kommt dazu und wenn dann noch ein Denkfehler drin ist wie bei der auf 0
runtergefahrenen Regelung ...

Und das in der Anleitung vorgeschlagene Verfahren zum Ermitteln der
besten Parameter ist a) m.E. nicht wirklich passend und b) für
regelungstechnisch unbedarfte User nicht nachvollziehbar.

Will sagen: Ich sehe das Problem tieferliegend.


Will möchte ja die Komplexität der Dekodersoftware vollständig hinter
einer über alle Hersteller einheitlichen Oberfläche verbergen, wenn ich
das richtig verstanden habe.

Da würde ich mich Deiner Meinung anschließen, dass das nicht geht.
[Erst Recht nicht, wenn der Hersteller schon Probleme hat, dass sauber
zu Papier zu bringen, was er sich da so gedacht hat, aber egal, andere
Baustelle.]

Wie sollte eine solche Software die Eigenschaften der angeschlossenen
Antriebe kennen?
Die müssten ja dann mit berücksichtigt werden.
Müsste man ihr dann auch noch zur Verfügung stellen.
Selbst wenn das ginge, was ich mal ausschließe, müsste die Software dann
noch die Fähigkeit haben, die passenden Adaptionen zu bilden.
Das wäre dann wohl ein Expertensystem.

Pragmatischer Ansatz: Vergessen.
:-)

Daraus folgender Alternativ-Ansatz: Sowas wie JMRI oder Pfusch nehmen,
um wenigstens leidlich übersichtlich an den CVs rumfummeln zu können und
sich dann auf wenige Dekoderhersteller beschränken, um selber die
Erfahrung aufzubauen, wie man den Dekoder X am besten konfiguriert,
damit er mit Antrieb Y rund läuft.

Oder Dekoder kaufen, die sich selber gut adaptieren können bzw. wo der
Hersteller passende CV-Sätze in seiner Software zur Auswahl anbietet,
auf deren Basis man dann feintunen kann, wenn man dann noch will.


Andreas




Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 1:21:25 PM5/22/12
to
Hallo Will,

Am 22.05.2012 17:31, schrieb Will Berghoff:

> Man braucht zum Programmieren der Dekoder also ein verstärktes Signal?

Ja.

> Wenn aber sowohl Geräte namens "Zentrale" als auch Geräte namens
> "Booster" existieren, verstehe ich deine Antwort nicht. Brauche ich
> jetzt eine "Zentrale" und/oder einen "Booster"?
>
> Es wird nicht klarer...

Tja. *Funktional* gibt es Zentrale und Booster.

Die Zentrale erzeugt das DCC-Signal (Logikpegel) für alle Loks & Zubehör.
Das kann ein PC sein, oder eine Lokmaus.

Der Booster verstärkt es (ca. 16V-20V), sodaß man Loks damit betreiben kann.

Aber es gibt sehr viele Geräte, die einen Booster fest eingebaut haben:
IB, z21, EcOS, Cental Station, Zephyr.

Die *nennt* man umgangssprachlich auch Zentrale.
Oder wie würdest Du Deinen Zephyr bezeichnen?

Ich fürchte auch das wird Dir nicht gefallen.

Wenn Du ein Programm hast zum Programmieren, fehlen
- Zentrale
- Booster
- Trafo
- Verbindung zwischen PC und Zentrale

In welcher Ausprägung man das zusammenstellt hängt von den Vorlieben und
dem Aufwand ab, den man treiben möchte.

Viele fahren mit einem Märklin Delta, einem alte Trafo und einem PC.
Andere haben eine "Zentrale" für 500,--

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 1:31:02 PM5/22/12
to
Hallo Andreas,

Am 22.05.2012 18:46, schrieb Andreas Iwanowitsch:
> Ich klinke mich etwas spät in den Mammut-Thread ein. PC-Einsatz an
> vorhandenen Geräten ist meine Methode der Wahl, ich verwende den
> Trainprogrammer von Freiwald, sollte auch mit Deinem Zephyr
> zusammenarbeiten.

Wie?
Wie sollte man ein Loconet-Kabel mit einem PC verbinden?

Die Loconet-Zentrale braucht hierzu offenbar seriell oder USB.
http://www.freiwald.com/seiten/HardwareCompare.pdf

Werner Falkenbach

unread,
May 22, 2012, 1:32:10 PM5/22/12
to
Moin Martin,

> Nun, mindestens die über WLAN angeschlossenen Geräte arbeiten ja darüber,
> weil die Zentrale selbst von WLAN nichts weiß. Wenn das Protokoll nicht
> verschlüsselt ist, dürfte das nicht so aufwendig sein, das Protokoll
> mitzuschreiben.

Du meinst das ist genau das, was Will gerne tun möchte ?
SCNR

Bernhard Hesselt

unread,
May 22, 2012, 1:53:48 PM5/22/12
to
Stimmt, damit kann man es auch basteln.

Der Vorteil von z21 ist, daß man sehr schnell loslegen kann. Das
Stellwerk ist in Minuten zusammengesetzt, mit den den Fingern. Eine Lok
wird, wenn sie nicht in der Datenbank ist, fotografiert und die
Vorbild-Höchstgeschwindigkeit (in km/h) eingegeben. Für die
Zusatzfunktionen (Licht, Sound...) müssen je nach Decoder die CVs
angegeben werden. Sie erscheinen dann auf Schaltflächen, die man sich
hinschieben kann wo man will.

Und los gehts. Das alles ohne PC, mit dem sowieso vorhandenen Tablet
oder Smartphone. Die Zentrale ist nur ein unscheinbares Kästchen ohne
Bedienelemente oder gar Display.

Andreas Iwanowitsch

unread,
May 22, 2012, 3:16:26 PM5/22/12
to
Werner Falkenbach schrieb:
> Hallo Andreas,
>
> Am 22.05.2012 18:46, schrieb Andreas Iwanowitsch:
>> Ich klinke mich etwas spät in den Mammut-Thread ein. PC-Einsatz an
>> vorhandenen Geräten ist meine Methode der Wahl, ich verwende den
>> Trainprogrammer von Freiwald, sollte auch mit Deinem Zephyr
>> zusammenarbeiten.
>
> Wie?
> Wie sollte man ein Loconet-Kabel mit einem PC verbinden?
>
> Die Loconet-Zentrale braucht hierzu offenbar seriell oder USB.
> http://www.freiwald.com/seiten/HardwareCompare.pdf

hm, kurzes Googeln fördert Adapter ans Tageslicht, die einen Anschluß an
USB ermöglichen. Allerdings ist das wieder eine neue Fehlermöglichkeit...

Vielleicht wäre der bessere Tip doch besser gleich eine neue Zentrale
plus Software?

Gruß
Andreas

Martin Schoenbeck

unread,
May 22, 2012, 4:19:17 PM5/22/12
to
Hallo Werner,

Werner Falkenbach schrieb:

> Moin Martin,
>
>> Nun, mindestens die über WLAN angeschlossenen Geräte arbeiten ja darüber,
>> weil die Zentrale selbst von WLAN nichts weiß. Wenn das Protokoll nicht
>> verschlüsselt ist, dürfte das nicht so aufwendig sein, das Protokoll
>> mitzuschreiben.
>
> Du meinst das ist genau das, was Will gerne tun möchte ?
> SCNR

Ich habe ihn so verstanden, daß es für ihn völlig egal ist, ob das
Protokoll dokumentiert ist oder nicht. Eben weil er damit nichts zu tun
haben will.

Holger Koetting

unread,
May 22, 2012, 6:02:11 PM5/22/12
to
Will Berghoff wrote:
> Wie groß ist den die SW eines üblichen Dekoders, sagen wir mal eine
> Lopi3DCC? Und wie oft muss man updaten?

Für den 3er eher selten. Am 4er-Lopi wird derzeit seitens ESU
noch recht viel rumgespielt, was die Firmware angeht. Im Prinzip
nahezu monatlich. Das Update der Firmware läuft im Regelfall in
ein paar Sekunden (maximal 'ne halbe Minute) durch. Soviel ist
das nicht. Was Zeit kostet (und entsprechende Datenmengen
beinhaltet), ist das Aufspielen eines Soundprojekts. Das kann
dann mal 10 Minuten dauern. Und ich vermute, falls mal eines
auftaucht, daß wirklich den kompletten Speicher ausnutzt, geht
u. U. auch eine halbe Stunde ins Land.

Gruß,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
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