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Lokdecoder

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Direkt zur ersten ungelesenen Nachricht

Michael Schoch

ungelesen,
03.04.2013, 17:30:0703.04.13
an
Hallo Zusammen!

In einem anderen Thread bezüglich Loksounds hat jemand geschrieben,
daß er grundsätzlich bei Loks mit Decodern von Uhlenbrock oder Tams
diese austauschen würde.

Das bringt mich nun zu der Frage, wo denn z.b. die Stärken/Schwächen
der verschiedenen Lokdecoder wie z.b. von ESU, Tams, Uhlenbrock etc.
liegen. Kann man das an bestimmten Punkten festmachen oder gibt es
evtl. bei aktuellen Decodern gar keine nennenswerten Unterschiede mehr?
Ich denke es wird unfähr sein, einen aktuellen Decoder mit einem Decoder
von vor 5-8 Jahren zu vergleichen.

Dann lese ich auch immer wieder von verschiedenen Schnittstellen der
Decoder. Bei ESU lese ich z.b., daß es den Lokpilot mit einer 8- oder
6-poligen NEM-Schnittstelle, 21MTC-Schnittstelle, PLUX12-Stecker gibt.
Hat die Lok schon eine bestimmte Schnittstelle ist klar, daß man die
passende Ausführung des Decoders nimmt. Mich würde aber einfach als
Hintergrundwissen interessieren, was sind die Unterschiede und was ist
die bessere Wahl der Schnittstellen?

VG Michael

Roger Schwentker

ungelesen,
04.04.2013, 03:04:3504.04.13
an
Hallo!

Michael Schoch <ms09...@googlemail.com> wrote:
> Das bringt mich nun zu der Frage, wo denn z.b. die Stärken/Schwächen
> der verschiedenen Lokdecoder wie z.b. von ESU, Tams, Uhlenbrock etc.
> liegen. Kann man das an bestimmten Punkten festmachen oder gibt es
> evtl. bei aktuellen Decodern gar keine nennenswerten Unterschiede mehr?

Glaubenskriege. Wie zwischen Windows und Unix, oder schlimmer noch,
zwischen Anhängern verschiedener Linux-Distributionen. Der eine hat
dies erlebt, der andere etwas anderes und das setzt sich auf Dauer fest.

Sollte jemand Tams oder Uhlenbrock rauswerfen, bitte bei mir melden.
Ich verbaue beide gerne.

Einen soliden Test zwischen verschiedenen Decodern unterschiedlicher
Hersteller, aber mit derselben Lok unter soliden Laborbedingungen habe
ich noch nie gesehen. Nicht einmal die Stiftung Warentest, die sich
nicht zu schade war, einen ZX80 gegen einen C64 zu testen, hat sich
an Decoder herangetraut.

Wäre mal eine Marktlücke: Drei Loks mit unterschiedlich guten
Fahreigenschaften (Steuere gerne einen VT62 von Trix bei) multipliziert
mit einem Dutzend Decodern multipliziert mit unterschiedlichen Regel-
anforderungen: Originaleinstellungen gegen optimiertes Regelverhalten,
schwerer Zug vs. leichter Zug, Langsame Fahrt gegen Marschfahrt,
Steigung gegen Gefälle, dazu Verhalten in Weichenstraßen.

Aufwendig, aber realisierbar. Wer fängt an?

Viele Grüße
Roger Schwentker
r.schw...@regioconnect.net
--
Der Chefideologe des Vatikan klingt, als wolle er die katholische Kirche
am liebsten wieder in das Mittelalter zurückbeamen. [Claudia Roth, 2013]

Michael Schoch

ungelesen,
04.04.2013, 06:16:4604.04.13
an
Hallo Holger!

OK, an einen Vergleichstest hatte ich eigentlich auch nicht gedacht.
Aber da hier einige sind die in einem Club aktiv sind oder auch Loks
umbauen usw., dürften hier einfach entsprechende Erfahrungen vorliegen.
Liest man bei den Anbietern die Beschreibungen zu den Decodern, sind die
Features ja sowieso nahezu identisch. Lediglich im Vergleich zu meinen
alten Decodern in meinen M*-Loks erkenne ich deutliche Unterschiede.
Da werkeln noch 6080 und 6090 Decoder.

Also kann man im Grunde seine Decoder bei einer Um- oder Nachrüstung
einfach anhand bestimmter Features auswählen, ob z.b. Sound gewünscht
ist oder nicht.

Wie ist es aber nun bezüglich der Schnittstellen? OK, das z.b. Plux16
mehr Anschlüsse hat und damit mehr Funktionen über die Schnittstelle
steuerbar sind als bei Plux12 leuchtet mir ein. Demnach dürften 6- bzw.
8-polige Schnittstellen die wenigsten Zusatzfunktionen ermöglichen (bzw.
muß dann wohl am meisten am Decoder selber angelötet werden). Aber worin
unterscheiden sich z.b. Plux und MTC?

VG Michael

Uli Johann

ungelesen,
04.04.2013, 06:33:4104.04.13
an
Moin,

Am 04.04.2013 09:04, schrieb Roger Schwentker:
> Hallo!
>
> Michael Schoch <ms09...@googlemail.com> wrote:
>> Das bringt mich nun zu der Frage, wo denn z.b. die Stärken/Schwächen
>> der verschiedenen Lokdecoder wie z.b. von ESU, Tams, Uhlenbrock etc.
>> liegen. Kann man das an bestimmten Punkten festmachen
>
> Glaubenskriege. Wie zwischen Windows und Unix, oder schlimmer noch,
> zwischen Anhängern verschiedener Linux-Distributionen. Der eine hat
> dies erlebt, der andere etwas anderes und das setzt sich auf Dauer fest.
>
> Sollte jemand Tams oder Uhlenbrock raus werfen, bitte bei mir melden.
> Ich verbaue beide gerne.

ja genau. Glaubenskrieg. Wie heißt es da immer wieder im Club, wenn
eine Lok mit Tams Decoder nicht mehr fährt, ich glaube der Decoder
ist kaputt. Also Roger, ich habe hier eine große Anzahl defekter
LD-G32, die kannst Du gern haben. Eine reihe neuer Decoder, die noch
nicht verbaut sind, kann ich auch abgeben. Auch habe ich einige
Lichtleisten und Kehrschleifen Module aus gleichem Haus, die sind
recht preiswert ab zugeben. Bei Roco Loks, die einen Uhlenbrock ab
Haus inne haben, kommt nach kurzer Zeit auch ein anderer Decoder rein,
da diese für eine PC Steuerung völlig ungeeignet sind. Habe ich auch
noch einige da, sind ebenfalls günstigst ab zugeben.


>
> Einen soliden Test zwischen verschiedenen Decodern unterschiedlicher
> Hersteller, aber mit derselben Lok unter soliden Laborbedingungen habe
> ich noch nie gesehen. Nicht einmal die Stiftung Warentest, die sich
> nicht zu schade war, einen ZX80 gegen einen C64 zu testen, hat sich
> an Decoder herangetraut.

Hat es gegeben, schau mal in diverse Digital Hefte die jährlich erscheinen.

>
> Wäre mal eine Marktlücke: Drei Loks mit unterschiedlich guten
> Fahreigenschaften (Steuere gerne einen VT62 von Trix bei) multipliziert

Man hat so seine Erfahrungen. Da geht am besten ein Zimo MXirgendwas.

> mit einem Dutzend Decodern multipliziert mit unterschiedlichen Regel-
> anforderungen: Originaleinstellungen gegen optimiertes Regelverhalten,
> schwerer Zug vs. leichter Zug, Langsame Fahrt gegen Marschfahrt,
> Steigung gegen Gefälle, dazu Verhalten in Weichenstraßen.
>
> Aufwendig, aber realisierbar. Wer fängt an?

Eine Clubanlage hat da so einiges zu bieten und man kann einige Erfahrung
dabei sammeln. Warum sollte man also immer wieder gewisse Produkte
einsetzen, wenn sie des öfteren Auffällig waren oder sind?

Gruß

Uli
--
http://www.die-modellbahnwerkstatt.de Modellbahnservice
http://www.uli-johann.de Twin Technik
mailto:ujo...@nurfuerspam.de

Roger Schwentker

ungelesen,
04.04.2013, 07:28:5204.04.13
an
Hallo!

Michael Schoch <ms09...@googlemail.com> wrote:
> OK, an einen Vergleichstest hatte ich eigentlich auch nicht gedacht.
> Aber da hier einige sind die in einem Club aktiv sind oder auch Loks
> umbauen usw., dürften hier einfach entsprechende Erfahrungen vorliegen.

Hauptsächlich werden hier in der Gruppe die Regeleigenschaften
kritisiert, da gibt es wirklich haarstreubende Erlebnisse. Die sind
aber auch von der Lok und deren Motor abhängig. (wenn ich an den Trix
VT62 denke...) Das lässt sich manchmal enfach über CV justieren, manchmal
ist das kompliziert und gelegentlich geht es überhaupt nicht.

Aber mit der nächsten Decoder- oder auch nur Software-Version sieht
alles wieder ganz anders aus. Aber solche Erlebnisse können fürs Leben
prägen.

Alles in allem sind es Glaubensfragen. Genau wie bei der Auswahl einer
PKW-Marke oder eines Urlaubszieles.

> Also kann man im Grunde seine Decoder bei einer Um- oder Nachrüstung
> einfach anhand bestimmter Features auswählen, ob z.b. Sound gewünscht
> ist oder nicht.

Korrekt, sofern Du Dich auf einen Hersteller beschränkst. In seinen
Produkt-Linien hat eigentlich jeder Hersteller (vielleicht mit Ausnahme
von Märklin) für jeden Zweck den leidlich richtigen Decoder. Knifflig
wird es, wenn besondere Ansprüche fällig sind, beispielsweise vier
Funktionsausgänge bei maximal 20 mm³ Fläche und maximal 3 mm Dicke.

Ich habe mich mangels Alternative inzwischen mit Decodern von Carrera
anfreunden müssen, das hat meine Ansprüche auf wenige Promille des
Ausgangswertes gesenkt. Schlimmer gehts nimmer.

> Wie ist es aber nun bezüglich der Schnittstellen? OK, das z.b. Plux16
> mehr Anschlüsse hat und damit mehr Funktionen über die Schnittstelle
> steuerbar sind als bei Plux12 leuchtet mir ein. Demnach dürften 6- bzw.
> 8-polige Schnittstellen die wenigsten Zusatzfunktionen ermöglichen (bzw.
> muß dann wohl am meisten am Decoder selber angelötet werden). Aber worin
> unterscheiden sich z.b. Plux und MTC?

Das ist neuer Input, es geht nicht um eher weiche Kriterien wie Regel-
eigenschaften, sondern um Schnittstellen und Funktionen. Gut, dann ist
kein Test notwendig, eher eine Vergleichsübersicht. Das verringert den
Aufwand enorm.

Holger Koetting

ungelesen,
04.04.2013, 17:52:3204.04.13
an
Michael Schoch wrote:
> liegen. Kann man das an bestimmten Punkten festmachen oder gibt es
> evtl. bei aktuellen Decodern gar keine nennenswerten Unterschiede mehr?

Ich kann von hier aus vermelden, daß ESU-Decoder bei uns
insgesamt das sauberste und "weicheste" Fahrverhalten haben und
selbst mit den grottigsten Motoren zumindest noch akzeptable
Betriebswerte erreichen. Was bei uns eher nebensächlich ist,
sind die vielen Gimmicks, die inzwischen sonst so in den
Decodern drin sind.

Da spielt dann natürlich auch rein, daß es sinnvoll ist, bei
einer dreistelligen Fahrzeuganzahl möglichst identische Decoder
zu haben, um das Ersatzteillager etwas geringer befüllen zu
müssen.

Gruß,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Holger Koetting

ungelesen,
04.04.2013, 17:54:4304.04.13
an
Roger Schwentker wrote:
> Aufwendig, aber realisierbar. Wer fängt an?

Kein Problem. Du kommst hier vorbei, bringst die Loks und
Decoder mit und dann kannst Du nach Herzenslust fahren.
Meß- und Auswertesoftware läßt sich ad hoc erstellen.
Muß halt nur 3L sein.

Andreas Priebe

ungelesen,
05.04.2013, 03:59:1005.04.13
an

> ja genau. Glaubenskrieg. Wie heißt es da immer wieder im Club, wenn
> eine Lok mit Tams Decoder nicht mehr fährt, ich glaube der Decoder
> ist kaputt. Also Roger, ich habe hier eine große Anzahl defekter
> LD-G32, die kannst Du gern haben. Eine reihe neuer Decoder, die noch
> nicht verbaut sind, kann ich auch abgeben. Auch habe ich einige
> Lichtleisten und Kehrschleifen Module aus gleichem Haus, die sind
> recht preiswert ab zugeben. Bei Roco Loks, die einen Uhlenbrock ab
> Haus inne haben, kommt nach kurzer Zeit auch ein anderer Decoder rein,
> da diese für eine PC Steuerung völlig ungeeignet sind. Habe ich auch
> noch einige da, sind ebenfalls günstigst ab zugeben.

Bei den Uhlenbrocks kann man wenigstens noch gelegentlich eine günstige
Kombination finden, die Standard-Ansprüchen gerecht wird.
Aber eben auch nur Standard.

Tams würde ich auch gar nicht mehr verbauen.
Das ist nicht deterministisch, was da abgeht. :-)


> Hat es gegeben, schau mal in diverse Digital Hefte die jährlich erscheinen.
>

Naja. Hast Du den Eindruck, dass die Redakteure da wirklich richtigen
Einblick haben?
Ich weiß nicht, scheint mir eher selten so zu sein.

Servo-Weichen-Dekoder testen und "den" Dekoder schlechthin nicht dabei
zu haben iss schon stark. :-)

> Man hat so seine Erfahrungen. Da geht am besten ein Zimo MXirgendwas.
>

Mit Firmware ab 31.x aufwärts würde ich auch wieder sagen, dass
bezüglich fahren nix über Zimo geht.
Mit entsprechendem Anpassaufwand ggf.

Wobei das auch wieder deutlich besser geworden ist.


Die Versionen davor waren ja teilweise grottig schlecht.
Die Diskussion hat ja dann sogar zum Ausstieg von Oliver geführt.
Auch ne Lösung...



Insgesamt würde ich sagen, gibt es drei Hersteller, mit denen man gut
klarkommen kann:

Zimo
CT
ESU

ESU definitiv mit Vorteilen bezüglich Aufwand/Konfig-Software, Zimo eben
wieder vorne wenn es wirklich schön fahren soll.
Den Getriebumkehrausgleich habe ich sonst noch nirgendwo gefunden.
Oder hat Tran den auch?


Dann kommt ne Pause und dann kommt der Rest in Stufen.




Andreas

Michael Schoch

ungelesen,
05.04.2013, 09:31:2205.04.13
an
Hallo Zusammen!

Vielen Dank an Euch. Scheint also doch deutliche Unterschiede in
Punkto Zuverlässigkeit und Zusammenspiel mit den verschiedenen
verbauten Motoren zu geben. Hätte eigentlich gedacht, daß in dieser
Hinsicht alle Decoder inzwischen ausgereift sind und sich mehr oder
weniger nur in ihren Zusatzfunktionen unterscheiden. Aber das scheint
dann doch nicht so zu sein.

ESU wurde mir ja auch schon im Zusammenhang mit der Soundqualität empfohlen.

Holger wrote:
> Da spielt dann natürlich auch rein, daß es sinnvoll ist, bei
> einer dreistelligen Fahrzeuganzahl möglichst identische Decoder
> zu haben, um das Ersatzteillager etwas geringer befüllen zu
> müssen.
Das muß ja eine richtig große Anlage sein.

VG Michael

Holger Koetting

ungelesen,
05.04.2013, 14:32:2305.04.13
an
Michael Schoch wrote:
> ESU wurde mir ja auch schon im Zusammenhang mit der Soundqualität
> empfohlen.

Da spielen Zimo und ESU wohl weitgehend in einer Liga. An Zimo
stören mich da allerdings etwas die äußerst wirren Dokumentationen.
Umgekehrt hat es ESU bis heute nicht geschafft, zur aktuellen
Lokprogrammersoftware ein Handbuch rauszubringen. Für eigene
Soundprojekte hilft da im Moment nur, andere Dateien als Vorbild
zu nehmen und das ESU-Forum zu durchforsten.

> Das muß ja eine richtig große Anlage sein.

www.betriebsfeld.de

Andreas Priebe

ungelesen,
06.04.2013, 03:32:3206.04.13
an
> Da spielen Zimo und ESU wohl weitgehend in einer Liga. An Zimo
> stören mich da allerdings etwas die äußerst wirren Dokumentationen.
> Umgekehrt hat es ESU bis heute nicht geschafft, zur aktuellen
> Lokprogrammersoftware ein Handbuch rauszubringen. Für eigene
> Soundprojekte hilft da im Moment nur, andere Dateien als Vorbild
> zu nehmen und das ESU-Forum zu durchforsten.

Ich habe so den Eindruck, dass da was konvergiert.

ESU bewegt sich mit den Features in Richtung Zimo, wird ergo auch immer
komplexer.
Und kommt mit der Doku auch nicht ganz nach.

Die Software an sich iss aber nach wie vor deutlich besser.


Die Zimo-Handbücher sind mit der Umstellung auf CV-Themenbereiche aber
auch schon deutlich besser geworden, finde ich.
Vorher mit der Sortierung nach CV-Nummern war das ja eine elende Sucherei.


Andreas

Uli Johann

ungelesen,
06.04.2013, 05:00:3406.04.13
an
Moin,

Am 06.04.2013 09:32, schrieb Andreas Priebe:
>> Da spielen Zimo und ESU wohl weitgehend in einer Liga. An Zimo
>> stören mich da allerdings etwas die äußerst wirren Dokumentationen.
>> Umgekehrt hat es ESU bis heute nicht geschafft, zur aktuellen
>> Lokprogrammersoftware ein Handbuch rauszubringen. Für eigene
>> Soundprojekte hilft da im Moment nur, andere Dateien als Vorbild
>> zu nehmen und das ESU-Forum zu durchforsten.
>
> Ich habe so den Eindruck, dass da was konvergiert.
>
> ESU bewegt sich mit den Features in Richtung Zimo, wird ergo auch immer
> komplexer.
> Und kommt mit der Doku auch nicht ganz nach.

das Thema ist nun mal sehr komplex. Die CVs reichen für die Möglichkeiten
eben hinten und vorn nicht aus. Deshalb wird das ganze zwar sehr flexibel,
aber für den unbedarften Anwender unübersichtlich. Zimo hatte da immer
schon etwas mehr im Angebot. Der Lokprogrammer ist aber unschlagbar und
für den Profi sehr von Nutzen, auch wenn noch kein Handbuch vorhanden ist.

Holger Koetting

ungelesen,
06.04.2013, 06:28:5706.04.13
an
Andreas Priebe wrote:
> ESU bewegt sich mit den Features in Richtung Zimo, wird ergo auch immer
> komplexer.
> Und kommt mit der Doku auch nicht ganz nach.

Wobei ich mich in diesem Fall nur auf die Doku des Programmers
bezog. Die reinen Decoder-Handbücher von ESU sind um Welten besser
als die von Zimo.

Andreas Priebe

ungelesen,
06.04.2013, 06:46:0406.04.13
an
> Wobei ich mich in diesem Fall nur auf die Doku des Programmers
> bezog. Die reinen Decoder-Handbücher von ESU sind um Welten besser
> als die von Zimo.

Bei Zimo schreibt wohl die Entwicklung selber die Handbücher.

Da muss man halt so einiges zusätzlich wissen oder sich denken. :-)




Andreas

Roland Ertelt

ungelesen,
06.04.2013, 07:05:5506.04.13
an
Und so sprach Uli Johann:

> ...
>
> das Thema ist nun mal sehr komplex. Die CVs reichen für die Möglichkeiten
> eben hinten und vorn nicht aus.

Ähämm..! 255 Mögliche Parameter, welche je nach Art in je nochmal 8
Schalter oder einen Wert von 1..255 darstellen können, sind mehr als
Ausrteichend. Selbst wenn man 3..4 CVs für Lange Adressen und Reset-CV
abzieht.

> Deshalb wird das ganze zwar sehr flexibel,
> aber für den unbedarften Anwender unübersichtlich. Zimo hatte da immer
> schon etwas mehr im Angebot. Der Lokprogrammer ist aber unschlagbar und
> für den Profi sehr von Nutzen, auch wenn noch kein Handbuch vorhanden ist.
>

Nein, es ist nur ein Dokumentationsproblem, da die Handbücher von den
Entwicklern geschrieben werden, und nicht von Anwendern. Das ist
übrigens ein globales Problem bei technischen Dokumentationen.

Roland

Will Berghoff

ungelesen,
06.04.2013, 07:30:3506.04.13
an
On Sat, 06 Apr 2013 13:05:55 +0200, Roland Ertelt <rer...@yahoo.de>
wrote:
> Nein, es ist nur ein Dokumentationsproblem, da die Handbücher von
den
> Entwicklern geschrieben werden, und nicht von Anwendern. Das ist
> übrigens ein globales Problem bei technischen Dokumentationen.

Global ist das Problem schlecht aus dem Chinesischen übersetzter
Handbücher. Technisches Österreichisch sollte verstanden werden,
zumal Arnold sich auszudrücken weiss...

--
Gruss Will

Uli Johann

ungelesen,
07.04.2013, 17:27:3507.04.13
an


Am 06.04.2013 13:05, schrieb Roland Ertelt:
> Und so sprach Uli Johann:
>
>> ...
>>
>> das Thema ist nun mal sehr komplex. Die CVs reichen fᅵr die Mᅵglichkeiten
>> eben hinten und vorn nicht aus.
>
> ᅵhᅵmm..! 255 Mᅵgliche Parameter, welche je nach Art in je nochmal 8
> Schalter oder einen Wert von 1..255 darstellen kᅵnnen, sind mehr als
> Ausrteichend. Selbst wenn man 3..4 CVs fᅵr Lange Adressen und Reset-CV
> abzieht.

ᅵhᅵmmm..., so einfach ist es nicht!



Gruᅵ

SAH

ungelesen,
23.04.2013, 17:31:3123.04.13
an
Guten Abend Roger,

On Thursday, April 4, 2013 9:04:35 AM UTC+2, Roger Schwentker wrote:
> Einen soliden Test zwischen verschiedenen Decodern unterschiedlicher
> Hersteller, aber mit derselben Lok unter soliden Laborbedingungen habe
> ich noch nie gesehen.

Gibts es aber schon :P
Nur halt noch nicht im Internet.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn

Andreas Priebe

ungelesen,
24.04.2013, 00:30:0124.04.13
an
> Gibts es aber schon :P
> Nur halt noch nicht im Internet.


Und ich welcher Einheit wird die Eigenschaft "fährt smooth" angegeben?
:-)


Mir sind da viel zu viele Eigenschaften, die man 1) gar nicht wirklih
messen kann und die 2) hauptsächlich persönlicher Geschmack sind zu
berücksichtigen, um den "besten" Dekoder zu küren.


Andreas



--
PMs an andreasUNTERSTRICHpriebeATwebPUNKTde

Peter Middelhauve

ungelesen,
24.04.2013, 01:44:1424.04.13
an
Am 24.04.2013 06:30, schrieb Andreas Priebe:

> Und ich welcher Einheit wird die Eigenschaft "fährt smooth" angegeben?
> :-)

in GUT. 1 GUT = 1 EA * 1 NZ * 1 PW, wobei EA der persönliche "Eigene
Anforderung"-Faktor im Interval [0...1] ist, NZ der "Nietenzähler"-Wert
im Interval [0...1000] und PW der Wert für die "Physikalische Wirklich-
keit verkleinerter Modelle" ist. Letzterer tendiert leicht gegen Null.

Grüße, Peter

Andreas Priebe

ungelesen,
24.04.2013, 14:46:5024.04.13
an
> in GUT. 1 GUT = 1 EA * 1 NZ * 1 PW, wobei EA der persönliche "Eigene
> Anforderung"-Faktor im Interval [0...1] ist, NZ der "Nietenzähler"-Wert
> im Interval [0...1000] und PW der Wert für die "Physikalische Wirklich-
> keit verkleinerter Modelle" ist. Letzterer tendiert leicht gegen Null.


Der war GUT...

:-D

SAH

ungelesen,
24.04.2013, 14:51:1924.04.13
an
Guten Abend Andreas,

On Wednesday, April 24, 2013 6:30:01 AM UTC+2, Andreas Priebe wrote:
> > Gibts es aber schon :P
> > Nur halt noch nicht im Internet.
> Und ich welcher Einheit wird die Eigenschaft "fährt smooth" angegeben?
> :-)

Braucht man das? :P


> Mir sind da viel zu viele Eigenschaften, die man 1) gar nicht wirklih
> messen kann und die 2) hauptsächlich persönlicher Geschmack sind zu
> berücksichtigen, um den "besten" Dekoder zu küren.

für einen sinnvollen Test kommen nur solche Eigenschaften in Frage, die objektiv nachvollziehbar sind.
Bei Dekodern wären dies:
Umfang der Dokumentation (Einbauanleitung, CV-Liste mit Standard-Werten und deren Änderung, Grenzwerte, Betriebswerte....)

allgemeine Eigenschaften im Betrieb (z.B. wie gut wird das Tempo gehalten, Spannungsempfindlichkeit, Spezialitäten wie "Geisterlokerscheinungen", Geschwindigkeitänderungen beim Licht einschalten, unterschiedliche Tempi zwischen DCC uns MMS bei ansonsten gleichen Einstellungen der CV und Fahrstufe...)

Beeinflussung der Betriebseigenschaften des Modells (Zugmasse, Geschwindigkeit, usw....)

mit freundlichenm Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
www.sheyn.de/Modellbahn/index.php

Andreas Priebe

ungelesen,
24.04.2013, 16:14:1424.04.13
an
> Braucht man das? :P

Genau das braucht man. Nix anderes.


> für einen sinnvollen Test kommen nur solche Eigenschaften in Frage, die objektiv nachvollziehbar sind.
> Bei Dekodern wären dies:
> Umfang der Dokumentation (Einbauanleitung, CV-Liste mit Standard-Werten und deren Änderung, Grenzwerte, Betriebswerte....)
>
> allgemeine Eigenschaften im Betrieb (z.B. wie gut wird das Tempo gehalten, Spannungsempfindlichkeit, Spezialitäten wie "Geisterlokerscheinungen", Geschwindigkeitänderungen beim Licht einschalten, unterschiedliche Tempi zwischen DCC uns MMS bei ansonsten gleichen Einstellungen der CV und Fahrstufe...)
>
> Beeinflussung der Betriebseigenschaften des Modells (Zugmasse, Geschwindigkeit, usw....)



Zuerst: was ist der haupsächliche Sinn eines Dekoders?
Man möchte damit fahren.
Vor allem: Smooth fahren.

Iss mir vollkommen wurscht, wenn ein Dekoder spannungsunempfindlich ist
(was heißt das überhaupt?), wenn es beim anfahren derbe ruckt.



Dann zum Sinn einer Laboruntersuchung:

Z.B. beim Thema Anleitung möchte ich bezweifeln, dass man das objektiv
messen kann.

Wen willst Du als "Normaluser" heranziehen, an dem Du ableitest, wie gut
die Anleitung war?
Was ist dann das Maß? Wie schnell er anschließend CVs einstellen kann?

Deine oben genannten Eigenschaften findest Du sicher in den
Zimo-Anleitungen.
Aber Du wirst genauso sicher Leute finden, die damit nicht klarkommen.


Oder bei "Wie gut wird das Tempo gehalten?"
Ich meine mich erinnern zu können, dass bei ESU gerade was dafür getan
wurde, dass eine Lok eben nicht zu 100% das Tempo hält, weil eine echte
das auch nicht macht.
Kannste bei vielen Dekodern über die PID-Parameter einstellen. Was
trägste da ein, bevor Du irgendwas misst?

Was ist denn Dein Normmotor?
Und das Getriebe danach?
Selbst wenn es eine Normlok gäbe, was hat das für eine Aussagekraft?

Bei der Serienstreuung, die man so erlebt, kann es doch sein, dass ein
und dieselbe Lok mit dem gleichen Dekoder verschieden parametriert
werden muss, damit sie sich ähnlich verhalten.



Das Problem bei der Laboruntersuchung ist, dass keiner seine Bahn im
Labor betreibt.
Da iss nix reproduzierbar.



Und für die generelle Aussage:

Erst Zimo, Tran und ESU.
Dann Pause.
Dann der Rest.

Da brauchste keine Untersuchung. :-)



Andreas



SAH

ungelesen,
24.04.2013, 17:01:0524.04.13
an
Guten Abend Andreas,


On Wednesday, April 24, 2013 10:14:14 PM UTC+2, Andreas Priebe wrote:
> > Braucht man das? :P
> Genau das braucht man. Nix anderes.

Richtig; nur: dafür braucht man keinen Dekoder, sondern einen guten Motor.

> Zuerst: was ist der haupsächliche Sinn eines Dekoders?
> Man möchte damit fahren.
> Vor allem: Smooth fahren.

da wäre ich mir an Deiner Stelle nicht so sicher: es gibt nicht Wenige, die mit Hilfe des Dekoders in erster Linie ein universell einsetzbares Modell haben wollen.
Das Glatt fahren ist nur Beiwerk.


> Iss mir vollkommen wurscht, wenn ein Dekoder spannungsunempfindlich ist

schon klar, doch Deine Ansicht wird nicht von allen geteilt.
Wenn Du nur auf Deiner eigenen Anlage fährst, merkst Du das u.U. gar nicht.
Folglich urteilst Du nur über *Deine* Suppentasse. Und das kann nicht Sinn und Zweck eines Tests sein.

> (was heißt das überhaupt?), wenn es beim anfahren derbe ruckt.

Weißt Du das wirklich nicht? 8-O

> Dann zum Sinn einer Laboruntersuchung:

HALT!
Von eine Laboruntersuchung hast nur Du geschrieben. Ich nicht!

> Z.B. beim Thema Anleitung möchte ich bezweifeln, dass man das objektiv
> messen kann.

Ja kann man: DIN VDE 0039-1

> Wen willst Du als "Normaluser" heranziehen, an dem Du ableitest, wie gut
> die Anleitung war?

siehe oben.


> Was ist dann das Maß? Wie schnell er anschließend CVs einstellen kann?

was bezweckts Du mit dieser unverständlichen Frage?

> Deine oben genannten Eigenschaften findest Du sicher in den
> Zimo-Anleitungen.

Zimo-Anleitungen sind zwar gut (für die die Lesen können), aber nicht der Gipfel der Dokumentation.


> Aber Du wirst genauso sicher Leute finden, die damit nicht klarkommen.

Die wird es immer geben, und sind daher nicht Bestandteil eines Tests. Es werden die Dekoder und deren Dokumentation getestet und nicht die Anwender.
HEY! Das ist die Idee: wie wäre es mal, die Anwender zu testen *lol*

> Oder bei "Wie gut wird das Tempo gehalten?"

Das gehört zum "smooth fahren dazu, bei Dir etwa nicht?

> Ich meine mich erinnern zu können, dass bei ESU gerade was dafür getan
> wurde, dass eine Lok eben nicht zu 100% das Tempo hält, weil eine echte
> das auch nicht macht.

Hä?
Soll das heißen, man darf sich diese Eigenschaft nicht wünschen?
Komisch!

> Kannste bei vielen Dekodern über die PID-Parameter einstellen. Was
> trägste da ein, bevor Du irgendwas misst?

Was bezweckst Du mit dieser Scheinfrage?


> Was ist denn Dein Normmotor?

ein Anfang

> Und das Getriebe danach?

die Fortführung des Anfangs

> Selbst wenn es eine Normlok gäbe, was hat das für eine Aussagekraft?

Sorry, ich glaube Du verlierst Dich hier in nicht sinnvollen Einzelheiten.

> Bei der Serienstreuung, die man so erlebt, kann es doch sein, dass ein
> und dieselbe Lok mit dem gleichen Dekoder verschieden parametriert
> werden muss, damit sie sich ähnlich verhalten.

Was ist bei Dir eine Serienstreuung?

> Das Problem bei der Laboruntersuchung ist, dass keiner seine Bahn im
> Labor betreibt.
> Da iss nix reproduzierbar.

Und schon wieder schreibst *Du* von einem Labor.

> Und für die generelle Aussage:
> Erst Zimo, Tran und ESU.

Jou, erst Dekoder die mit DC analog nicht fahren, dann Dekoder die AC analog nicht fahren, dann Dekoder die mittels Beleuchtung schneller fahren.
Alles leider beobachtet.
Die Liste geht weiter:
Dekoder die das Gleissignal dermaßen verschmutzen, daß andere Modelle ohne Fahrbefehl von selbst losfahren, Dekoder die nur über einen Kurzschluß am Gleis bei analog PWM losfahren, Dekoder bei denen die Beleuchtung in eine Richtung nicht schaltbar ist, Dekoder deren Standard-CV-Werte nicht dokumentiert sind u.v.a.m....

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
http://www.sheyn.de/Modellbahn/index.php

Holger Koetting

ungelesen,
24.04.2013, 17:05:0824.04.13
an
Andreas Priebe wrote:
> Oder bei "Wie gut wird das Tempo gehalten?"
> Ich meine mich erinnern zu k�nnen, dass bei ESU gerade was daf�r getan
> wurde, dass eine Lok eben nicht zu 100% das Tempo h�lt, weil eine echte
> das auch nicht macht.

Das betrifft aber eher Bergfahrten, wo Loks gewollt langsamer
werden sollen. Bei einer schnurgeraden Strecke w�rde ich aber
erwarten wollen, da� der Decoder eine reproduzierbar identische
Geschwindigkeit hinbekommt.

Eine nette Me�funktion w�re auch, ob der Decoder es sauber
schafft, alle Geschwindigkeitsstufen bei schlechten Motoren
einzuregeln. Ich hatte gerade vorhin wieder eine Piko-Lok in
den Fingern und da war IIRC auch ein Lenz-Decoder drin. Die
Messung sah dann ungef�hr so aus:
Fahrstufe 2: 20 km/h, 3: 25, 4: 30 ... 15 85, 16 85, 17 85,
18 85, 19 85, 20 110, 25 115 etc. Sprich, es gab pl�tzlich
einen Knick in der Kurve. Eine ESU draufgesteckt und das
"nicht schneller werden wollen"-Problem war weitgehend weg,
aber auch der beste Decoder kann nat�rlich nicht alle
Motorprobleme l�sen. Jedoch w�rde auch das f�r mich zum
"Smoothen Fahren" dazugeh�ren, da� bei linearer Kennlinie
doppelte Fahrstufenzahl auch doppelte Geschwindigkeit bedeutet
und die Kurve nicht einfach mal zwischendrin einen Knick
bekommt, wie oben angedeutet.

> Bei der Serienstreuung, die man so erlebt, kann es doch sein, dass ein
> und dieselbe Lok mit dem gleichen Dekoder verschieden parametriert
> werden muss, damit sie sich �hnlich verhalten.

Diese Abweichungen sind aber sehr gering. Das kann ich Dir
sowohl durch Decodertausch als auch bei mehreren baugleichen
Fahrzeugen best�tigen. Wenn ich meine Geschwindigkeitstabelle
durchgehe, weichen die Fahrstufen bei mehreren Fahrzeugen ab
und an mal um eine Stufe ab.

Wesentlich auff�lliger ist, da� es bei den Modellen gerne mal
gr��ere Streuungen gibt, was Geschwindigkeiten vorw�rts und
r�ckw�rts angeht. Beispielsweise habe ich Roco 111er, die in
beiden Richtungen de facto gleich schnell fahren und bei
anderen identischen Loks mu� ich erst mal am
(ESU-)R�ckw�rtstrimm rumspielen, damit die Werte in beiden
Richtungen identisch sind.

> Das Problem bei der Laboruntersuchung ist, dass keiner seine Bahn im
> Labor betreibt.

Ja klar, hei�t bei uns ja nun auch nicht mehr "Labor" sondern
Betriebsfeld. :-)

Gru�,

SAH

ungelesen,
25.04.2013, 07:34:4625.04.13
an
Guten Tag Holger,


On Wednesday, April 24, 2013 11:05:08 PM UTC+2, Holger Koetting wrote:
> Andreas Priebe wrote:
> > Oder bei "Wie gut wird das Tempo gehalten?"
> > Ich meine mich erinnern zu k�nnen, dass bei ESU gerade was daf�r getan
> > wurde, dass eine Lok eben nicht zu 100% das Tempo h�lt, weil eine echte
> > das auch nicht macht.
> Das betrifft aber eher Bergfahrten, wo Loks gewollt langsamer
> werden sollen. Bei einer schnurgeraden Strecke w�rde ich aber
> erwarten wollen, da� der Decoder eine reproduzierbar identische

nicht jeder will diese (merklichen) Geschwindigkeitseinbußen überhaupt haben und
es gibt immer noch Dekoder bzw. Dekodereinstellungen, bei denen deutliche Geschwindigkeitsschwankungen zu bemerken sind, trotz Regelung.

> Die
> Messung sah dann ungef�hr so aus:
> Fahrstufe 2: 20 km/h, 3: 25, 4: 30 ... 15 85, 16 85, 17 85,
> 18 85, 19 85, 20 110, 25 115 etc. Sprich, es gab pl�tzlich
> einen Knick in der Kurve. Eine ESU draufgesteckt und das
> "nicht schneller werden wollen"-Problem war weitgehend weg,
> aber auch der beste Decoder kann nat�rlich nicht alle
> Motorprobleme l�sen. Jedoch w�rde auch das f�r mich zum
> "Smoothen Fahren" dazugeh�ren, da� bei linearer Kennlinie
> doppelte Fahrstufenzahl auch doppelte Geschwindigkeit bedeutet
> und die Kurve nicht einfach mal zwischendrin einen Knick
> bekommt, wie oben angedeutet.

eben drum. Nicht jeder Dekoder macht aus einer linear eingestellten Kennlinie mit dem Motor auch tatsächlich ein lineares Verhalten.


> > Bei der Serienstreuung, die man so erlebt, kann es doch sein, dass ein
> > und dieselbe Lok mit dem gleichen Dekoder verschieden parametriert
> > werden muss, damit sie sich �hnlich verhalten.
> Diese Abweichungen sind aber sehr gering. Das kann ich Dir
> sowohl durch Decodertausch als auch bei mehreren baugleichen
> Fahrzeugen best�tigen. Wenn ich meine Geschwindigkeitstabelle
> durchgehe, weichen die Fahrstufen bei mehreren Fahrzeugen ab
> und an mal um eine Stufe ab.

und selbst ohne Dekoder sind diese Streuungen meistens <10%

> Wesentlich auff�lliger ist, da� es bei den Modellen gerne mal
> gr��ere Streuungen gibt, was Geschwindigkeiten vorw�rts und
> r�ckw�rts angeht. Beispielsweise habe ich Roco 111er, die in
> beiden Richtungen de facto gleich schnell fahren und bei
> anderen identischen Loks mu� ich erst mal am
> (ESU-)R�ckw�rtstrimm rumspielen, damit die Werte in beiden
> Richtungen identisch sind.

das ist ggf. nicht die Serienstreuung, sondern die Auswirkung der bevorzugten Fahrtrichtung auf das Getriebe.

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn
http://www.sheyn.de/Modellbahn/index.php

Holger Koetting

ungelesen,
25.04.2013, 14:23:5925.04.13
an
SAH wrote:
> das ist ggf. nicht die Serienstreuung, sondern die Auswirkung der
> bevorzugten Fahrtrichtung auf das Getriebe.

Bei nagelneuen Fahrzeugen bzw. neu zusammengebastelten
Ersatzgetrieben?

Gruß,

Andreas Priebe

ungelesen,
25.04.2013, 14:37:2525.04.13
an

>> Dann zum Sinn einer Laboruntersuchung:
>
> HALT!
> Von eine Laboruntersuchung hast nur Du geschrieben. Ich nicht!
>

Nur eben ganz kurz, gerade wenig Zeit...
Ich darf da mal zitieren:

___
> Einen soliden Test zwischen verschiedenen Decodern unterschiedlicher
> Hersteller, aber mit derselben Lok unter soliden Laborbedingungen habe
> ich noch nie gesehen.

Gibts es aber schon :P
Nur halt noch nicht im Internet.
___


Das untere ist von Dir.
Ich lese daraus, dass es einen soliden Test unter Laborbedingungen gibt,
der aber noch nicht im Netz verfügbar ist.

Aber ich denke, wir diskutieren lieber über die inhaltlichen Sachen. :-)


Andreas

SAH

ungelesen,
26.04.2013, 07:47:0526.04.13
an
Guten Tag Holger,

On Thursday, April 25, 2013 8:23:59 PM UTC+2, Holger Koetting wrote:
> SAH wrote:
> > das ist ggf. nicht die Serienstreuung, sondern die Auswirkung der
> > bevorzugten Fahrtrichtung auf das Getriebe.
> Bei nagelneuen Fahrzeugen bzw. neu zusammengebastelten
> Ersatzgetrieben?

Von welchen Modellen exakt schreibst Du?

SAH

ungelesen,
26.04.2013, 08:14:4226.04.13
an
Guten Tag Andreas,

On Thursday, April 25, 2013 8:37:25 PM UTC+2, Andreas Priebe wrote:
> >> Dann zum Sinn einer Laboruntersuchung:
> > HALT!
> > Von eine Laboruntersuchung hast nur Du geschrieben. Ich nicht!
> Nur eben ganz kurz, gerade wenig Zeit...
> Ich darf da mal zitieren:
> > Einen soliden Test zwischen verschiedenen Decodern unterschiedlicher
> > Hersteller, aber mit derselben Lok unter soliden Laborbedingungen habe
> > ich noch nie gesehen.
> Gibts es aber schon :P
> Nur halt noch nicht im Internet.
> Das untere ist von Dir.
> Ich lese daraus, dass es einen soliden Test unter Laborbedingungen gibt,
> der aber noch nicht im Netz verfügbar ist.
> Aber ich denke, wir diskutieren lieber über die inhaltlichen Sachen. :-)

Ich bin so frei und zähle mal Nieten *eg*:
kennst Du den Unterschied zwischen "Laborbedingungen" und "Laboruntersuchung"?
lol!
Also im Klartext: eine Anzahl verschiedener Dekoder habe ich mit ein und dem selben Modell unter allen nutzbaren Betriebssystemen getestet. Eine Bewertung und Analyse der Anleitung inklusive.
Letztere decken eine sehr weite Spanne zwischen unverschämter Formulierung (sinngemäß: wenn Sie Endkunde sind, sind sie zu dumm, ein Modell wirklich umzurüsten) bis hin zu ausführlichst (diese Anleitung ist wirklich umfassend!).
Da mit Sicherheit jetzt Fragen nach den Dekodern kommen:
Märklin 6090, 60760; Tams LD-G33; Kuehn T-125,T-65; ESU Lopi 3 und Lopi 4;
Zimo MX 621 und 631; Uhlenbrock 76420; Lenz Gold mini und das Modell selbst ohne Dekoder. Alle Dekoder waren mit NEM 652 bzw. sind damit ausgestattet worden. Weitere Dekoder habe ich zwar in der Schublade, doch die Ersatzteileversorung ist nicht so rosig. Daher habe ich nach zwei Reparaturen der Beisatzrads von weiteren Tests mit diesem Modell abgesehen. Die Ergebnisse sehen so aus:
http://www.sheyn.de/Modellbahn/Pictures/Verschiedenes/Zahnradabnutzung.jpg
Links nach 80 Betriebsstunden, Mitte nach 40 Betriebsstunden, rechts neues Zahnrad.

Inhaltliche Zusammenstellungen und Diskussionen sind immer interessant!

Jens Schmidt

ungelesen,
27.04.2013, 06:32:0227.04.13
an
Holger Koetting schrieb:

> SAH wrote:
[zu Geschwindigkeitsdifferenzen je nach Fahrtrichtung]
>> das ist ggf. nicht die Serienstreuung, sondern die Auswirkung der
>> bevorzugten Fahrtrichtung auf das Getriebe.
>
> Bei nagelneuen Fahrzeugen bzw. neu zusammengebastelten
> Ersatzgetrieben?

Warum nicht? Je nach Bauweise des Getriebes gibt es da schon
vom Design her eine Asymmetrie. Jedes Schneckengetriebe drückt
die Schnecke je nach Fahrtrichtung zu einer anderen Seite. Wenn
dann da unterschiedliche Toleranzen wirken hast Du das beschriebene
Ergebnis.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt

Andreas Priebe

ungelesen,
28.04.2013, 15:13:0728.04.13
an
Moin!

> Ich bin so frei und z�hle mal Nieten *eg*: kennst Du den Unterschied
> zwischen "Laborbedingungen" und "Laboruntersuchung"? lol!

Ich bin gl�cklicherweise mit der F�higkeit zum Ignorieren ausger�stet
worden. Das wende ich jetzt mal gerade an. :-)


Grunds�tzlich kann ich nat�rlich nachvollziehen, dass jemand, der sich
viel Arbeit gemacht hat, nicht begeistert ist, wenn jemand kommt und den
Sinn in Frage stellt.

Wir kriegen das aber hin. :-)

> Also im Klartext: eine Anzahl verschiedener Dekoder habe ich mit ein
> und dem selben Modell unter allen nutzbaren Betriebssystemen
> getestet. Eine Bewertung und Analyse der Anleitung inklusive.


Genau da f�ngt das Problem schon an.
Du hast eine Untersuchung mit einem Ergebnis, dass f�r genau eine Lok gilt.
Bestenfalls.

Abgesehen davon, dass Deine Tests die Lok selber ver�ndert haben k�nnten
(War sie immer gleich warm? Wie stellt man sicher, dass sie immer gleich
geschmiert ist? Abnutzung haste ja selber geschildert...)

Wie hast Du die Dekoder eingestellt?
Woher wei�t Du, dass das die jeweils beste Variante ist?
(H�chstgeschwindigkeit z.B. �ber CV57 bei Zimos begrenzt gibt was
anderes, als wenn man das klassisch macht.)

Noch schlimmer: Welche Software war denn jeweils drauf?
Wie soll sichergestellt sein, dass nicht ausgerechnet die getestete
Firmware mit Deinem Testmotor gerade mal nicht klarkommt?
Oder das die nicht einen grunds�tzlichen Bug hat?


Problem der kombinatorischen Explosion.

Es gibt derma�en viele Parameter, an denen man drehen kann (und damit
meine ich nicht nur die CVs), dass es unm�glich ist, eine allgemein
g�ltige Aussage zu bekommen.


Wenn wir jetzt mal annehmen, dass Du es tats�chlich hinbekommen hast,
die Dekoder optimal auf Deine Testlok einzustellen, hilft das nicht
wirklich weiter.

Gilt eben nur f�r diese eine Lok. [Mit intaktem Zahnrad.]

Unter Vernachl�ssigung der Streuung vielleicht noch f�r alle baugleichen
Loks. [Dass es die Streuung gibt halte ich f�r unstrittig.]


Und dann?
Darf man doch nicht einfach auf alle anderen Loks �bertragen?!


Wenn ein Dekoder mit meinethalben einem Brawa-F�nfpoler gut klarkommt
hei�t das noch lange nicht, dass er auch den ollen Fleischmann-Rundmotor
gut bedienen kann. Oder einen Faulhaber.
Dass es auch da noch Unterschiede gibt, je nachdem wie das nachfolgende
Getriebe aussieht, lassen wir mal eben unter den Tisch fallen. :-)



Einen Dekoder w�rde ich daher genau dann als einen guten Dekoder
bezeichnen, wenn er sich gut an die verschiedenen Gegebenheiten anpassen
l�sst. Eben nicht, wenn er mit einer ausgew�hlten Lok gut f�hrt.


Und damit wird es dann wirklich sehr schwierig.
Wie oben schon geschrieben: Woher wei� man, dass man die optimale
Einstellung gefunden hat?
Ich w�rde mich nun wirklich nicht als Anf�nger bezeichnen, was das
Konfigurieren von Zimos angeht. Aber zu behaupten, dass ich zuverl�ssig
in wenigen Minuten die optimale Einstellung f�r eine Lok herstellen kann
w�re absolut vermessen.

Es ist halt jedesmal individuell verschieden.

Ich fange bei jeder Lok mit einem ermittelten Standard-Satz an CVs an
und fummel dann dran rum, bis es mir gef�llt.

Was mir gef�llt kann aber ja vollkommen exotisch sein.


Und damit sind wir dann endg�ltig aus dem messbaren Bereich raus. :-)



Andreas

Andreas Priebe

ungelesen,
28.04.2013, 15:17:2528.04.13
an
> Wesentlich auff�lliger ist, da� es bei den Modellen gerne mal
> gr��ere Streuungen gibt, was Geschwindigkeiten vorw�rts und
> r�ckw�rts angeht. Beispielsweise habe ich Roco 111er, die in
> beiden Richtungen de facto gleich schnell fahren und bei
> anderen identischen Loks mu� ich erst mal am
> (ESU-)R�ckw�rtstrimm rumspielen, damit die Werte in beiden
> Richtungen identisch sind.


Wo Du die Roco 111 gerade erw�hnst:
Die laufen hier z.B. auch mit einem K�hn T145 recht ordentlich.

Kann man aber l�ngst nicht auf andere Roco-Loks �bertragen. Noch nicht
mal auf �hnlich aufgebaute Drehgestellloks.


BTW: Bei einer Roco 111 hatte ich mal die gr�bste Serienstreuung �berhaupt:
Ein Drehgestell Wechselstromrads�tze, eins Gleichstrom.

Hammer. Wie die durch irgendeine Endkontrolle gekommen sein soll...



Andreas







SAH

ungelesen,
28.04.2013, 15:51:1428.04.13
an
Guten Abend Andreas,

dann wollen wir mal:

On Sunday, April 28, 2013 9:13:07 PM UTC+2, Andreas Priebe wrote:
> > Also im Klartext: eine Anzahl verschiedener Dekoder habe ich mit ein
> > und dem selben Modell unter allen nutzbaren Betriebssystemen
> > getestet. Eine Bewertung und Analyse der Anleitung inklusive.
> Genau da fängt das Problem schon an.
> Du hast eine Untersuchung mit einem Ergebnis, dass für genau eine Lok gilt.
> Bestenfalls.

Damit beziehst Du Dich auf die Fahrtests, nicht auf die Analyse der Anleitung.
Letztere ist eindeutig.
Übertragbarkeit von Ergebnissen hängt von der Kenntnis der Motoreigenschaften im Allgemeinen (Motortyp usw.) und im Speziellen (Motor mit Getriebe) ab.


> Abgesehen davon, dass Deine Tests die Lok selber verändert haben könnten
> (War sie immer gleich warm? Wie stellt man sicher, dass sie immer gleich
> geschmiert ist? Abnutzung haste ja selber geschildert...)

das geht in die Fehleranalyse ein. Hier verzettelst Du Dich in unnötigen Detailfragen.

> Wie hast Du die Dekoder eingestellt?
> Woher weißt Du, dass das die jeweils beste Variante ist?
> (Höchstgeschwindigkeit z.B. über CV57 bei Zimos begrenzt gibt was
> anderes, als wenn man das klassisch macht.)

Dekodereinstellungen kann man mit der Schwingungsmethode auf die Motoren individuell anpassen, oder (wie bei meinem Modell) die Parameter sind bereits auf den Motor ab Werk abgestimmt.
Das ganze Prozedere kann man vermeiden, wenn man den Dekoder laut Anleitung an ein Betriebsschema anpaßt und dann schaut, wie gut die Umsetzung ist. Beispiel:
es soll eine lineare Kennlinie via CV2,5,6 benutzt werden.


> Noch schlimmer: Welche Software war denn jeweils drauf?
> Wie soll sichergestellt sein, dass nicht ausgerechnet die getestete
> Firmware mit Deinem Testmotor gerade mal nicht klarkommt?
> Oder das die nicht einen grundsätzlichen Bug hat?

Belanglos

> Problem der kombinatorischen Explosion.
> Es gibt dermaßen viele Parameter, an denen man drehen kann (und damit
> meine ich nicht nur die CVs), dass es unmöglich ist, eine allgemein
> gültige Aussage zu bekommen.

damit sind wir wieder bei den Detailkenntnissen zu den Motoren. Siehe oben.
Begründung: >95% alle Nutzer verwenden Standard-Einstellungen. Es kommt nicht auf isolierte Einzeleinstellungen an, sondern auf die oft verwendeten Einstellungen.
Deine Anforderungen in allen Ehren, doch ob die auf andere Personen übertragbar sind ist leider zu bezweifeln.


> Wenn wir jetzt mal annehmen, dass Du es tatsächlich hinbekommen hast,
> die Dekoder optimal auf Deine Testlok einzustellen, hilft das nicht
> wirklich weiter.

echt? lol!

> Unter Vernachlässigung der Streuung vielleicht noch für alle baugleichen
> Loks. [Dass es die Streuung gibt halte ich für unstrittig.]

Ja Streuung gibt es. Nur die Größenordnung ist erheblich kleiner als oftmals gemutmaßt.


> Und dann?
> Darf man doch nicht einfach auf alle anderen Loks übertragen?!

in gewissen Grenzen schon.


> Wenn ein Dekoder mit meinethalben einem Brawa-Fünfpoler gut klarkommt
> heißt das noch lange nicht, dass er auch den ollen Fleischmann-Rundmotor
> gut bedienen kann. Oder einen Faulhaber.
> Dass es auch da noch Unterschiede gibt, je nachdem wie das nachfolgende
> Getriebe aussieht, lassen wir mal eben unter den Tisch fallen. :-)

Um die Übertragbarkeit auf andere Motoren zu beurteilen, benötigt man einen Satz Motorkenndaten. Bei den selbstentwickelten Motoren der Modellbahnhersteller ist das wirklich ein Problem.


> Einen Dekoder würde ich daher genau dann als einen guten Dekoder
> bezeichnen, wenn er sich gut an die verschiedenen Gegebenheiten anpassen
> lässt. Eben nicht, wenn er mit einer ausgewählten Lok gut fährt.

Davon auszugehen, daß bei einem gut funktionierenden Motor der Dekoder automatisch mit einem anderen Motor nicht funktioniert ist sehr gewagt.

> Und damit wird es dann wirklich sehr schwierig.
> Wie oben schon geschrieben: Woher weiß man, dass man die optimale
> Einstellung gefunden hat?
> Ich würde mich nun wirklich nicht als Anfänger bezeichnen, was das
> Konfigurieren von Zimos angeht. Aber zu behaupten, dass ich zuverlässig
> in wenigen Minuten die optimale Einstellung für eine Lok herstellen kann
> wäre absolut vermessen.

Damit bist Du bei Anforderungen an einen Dekoder, die ausschließlich Dich und eine Hand voll Andere (und schon hier mit Änderungen) betrifft, aber defintiv nicht die große Masse. Deine Vorgehensweise ist zur Erstellung eines Testschemas nicht geeignet, da Du Dich in zu viele unnötige Detailfragen verzettelst.

> Es ist halt jedesmal individuell verschieden.
> Ich fange bei jeder Lok mit einem ermittelten Standard-Satz an CVs an
> und fummel dann dran rum, bis es mir gefällt.
> Was mir gefällt kann aber ja vollkommen exotisch sein.
> Und damit sind wir dann endgültig aus dem messbaren Bereich raus. :-)

richtig. Du hast eine Vorgehensweise und ein Anforderungsprofil, welches nicht auf andere Personen übertragbar ist. Der entscheidende Satz aber ist:
> Ich fange bei jeder Lok mit einem ermittelten Standard-Satz an CVs an.

Es geht nicht um die Detailfragen, ob jetzt CVx = 56, CVx+1=57 oder umgekehrt ist, sondern in wiefern mit dem Standardset an CV's die Modelle nutzbar sind.
Die von Dir oben erwähnte Streuung gleicht >99,9% aller Detaileinstellungen aus.
Folglich ist bei einem intensiven Test lediglich festzustellen, ob es eklatante Fehlfunktionen gibt. Beispiele: Geschwindigkeitsänderung des Dekoders beim Einschalten der Stirnbeleuchtung, oder außergewöhnliche Maßnahmen (Kurzschlußerzeugung auf dem Gleis bei PWM analog) um das Modell zum Laufen zu bewegen. Jegliche Beobachtung, die den Betrieb derartig beeinflußt ist ein Fehler.

Folglich kann man sich viele Einstellungen sparen; denn diese Fehler sind unabhängig davon.

Um mal damit auf meine Testreihen zurückzukommen: selbst die Unterschiede im Tempo und in der Zugmasse (Zugkraft) gehen im Rahmen der Fehlergrenzen unter. Folglich ist das also nur Beiwerk.

Ich geben Dir zum Schluß noch ein betriebliches Beispiel:

wenn ich einen Dekoder auf ein bestimmtes Tempo via CV grundlegend und via Fahrstufe explizit einstelle, so erwarte ich von einem Multiprotokoll-Dekoder,
daß die eingestellte Geschwindigkeit unabhängig von der Schienenspannung und unabhängig vom Protokoll erreicht und eingehalten wird.
Dann such mal schön nach Dekodern, die dies wirklich können *eg*.

Roland H�bsch

ungelesen,
30.04.2013, 07:24:5230.04.13
an
Hi Andreas,

Andreas Priebe wrote:
> ...
> BTW: Bei einer Roco 111 hatte ich mal die gr�bste Serienstreuung
> �berhaupt: Ein Drehgestell Wechselstromrads�tze, eins Gleichstrom.
>
> Hammer. Wie die durch irgendeine Endkontrolle gekommen sein soll...

"ymmd"... - von welcher Endkontrolle sprichst du gerade? *rotfl*

Gr�sse
Roland


Will Berghoff

ungelesen,
30.04.2013, 08:53:1630.04.13
an
Am 30.04.2013 13:24, schrieb Roland Hᅵbsch:

>> Hammer. Wie die durch irgendeine Endkontrolle gekommen sein soll...
>
> "ymmd"... - von welcher Endkontrolle sprichst du gerade? *rotfl*

Ja, generell abgeschafft ᅵᅵhh ᅵbertragen an den Kunden.



Werner Flamme

ungelesen,
30.04.2013, 09:17:2030.04.13
an
Roland Hᅵbsch [30.04.2013 13:24]:
> Hi Andreas,
>
> Andreas Priebe wrote:
>> ...
>> BTW: Bei einer Roco 111 hatte ich mal die grᅵbste Serienstreuung
>> ᅵberhaupt: Ein Drehgestell Wechselstromradsᅵtze, eins Gleichstrom.
>>
>> Hammer. Wie die durch irgendeine Endkontrolle gekommen sein soll...
>
> "ymmd"... - von welcher Endkontrolle sprichst du gerade? *rotfl*

"Hm, hat die Lok ein Ende? Ah ja, hier. Auf der anderen Seite auch? Ja,
hat sie. Alles OK, nᅵchste Lok"

Das war einfach,

findet Werner :-)

--

Will Berghoff

ungelesen,
30.04.2013, 10:00:4830.04.13
an
Am 30.04.2013 15:17, schrieb Werner Flamme:

> "Hm, hat die Lok ein Ende? Ah ja, hier. Auf der anderen Seite auch? Ja,
> hat sie. Alles OK, nᅵchste Lok"

Ich brauche dringend ein Bild einer Endloslok...

Andreas Bergmaier

ungelesen,
30.04.2013, 10:43:2230.04.13
an
Werner Flamme schrieb:
> Roland Hübsch [30.04.2013 13:24]:
>>
>> [Endkontrolle]
>
> "Hm, hat die Lok ein Ende? Ah ja, hier. Auf der anderen Seite auch? Ja,
> hat sie. Alles OK, nächste Lok"
>
> Das war einfach,
>
> findet Werner :-)

Da warte ich wohl vergeblich auf den Zeitpunkt, an dem ich mir Loks ohne
Ende kaufen kann… :-)

denkt sich
Andreas

Martin Schoenbeck

ungelesen,
30.04.2013, 16:17:4330.04.13
an
Hallo Andreas,

Andreas Bergmaier schrieb:
Es sei denn, die schaffen aus Kostengründen die Endkontrolle doch noch ab.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Holger Koetting

ungelesen,
01.05.2013, 04:48:4701.05.13
an
SAH wrote:
> Von welchen Modellen exakt schreibst Du?

Alles, was das Herz begehrt. Ein Beispiel sind die 641er
von Rivarossi, die grunds�tzlich erstmal einen Ausgleich
zwischen beiden Richtungen ben�tigen.

Gru�,

Roger Schwentker

ungelesen,
01.05.2013, 07:13:1401.05.13
an
SAH <sh...@pcsinb.pcserve.de> wrote:
> > bei
> > anderen identischen Loks mu� ich erst mal am
> > (ESU-)R�ckw�rtstrimm rumspielen, damit die Werte in beiden
> > Richtungen identisch sind.

> das ist ggf. nicht die Serienstreuung, sondern die Auswirkung der bevorzugten
> Fahrtrichtung auf das Getriebe.

Bei M�rklin-Loks mit Scheiben- oder Trommelkollektor bewirkt das weniger
das Getriebe, sondern eher der Motor. Ich sch�tze, das liegt daran, dass
eine der Erregerspule dichter Anker liegt als die andere, so dass das
Erregerfeld unterschiedlich stark ist.

Interessanterweise sind diese Loks meist r�ckw�rts schneller als
vorw�rts.

Viele Gr��e
Roger Schwentker
r.schw...@regioconnect.net
--
Der Chefideologe des Vatikan klingt, als wolle er die katholische Kirche
am liebsten wieder in das Mittelalter zur�ckbeamen. [Claudia Roth, 2013]

SAH

ungelesen,
01.05.2013, 12:12:1201.05.13
an
Guten Abend Holger,

On Wednesday, May 1, 2013 10:48:47 AM UTC+2, Holger Koetting wrote:
> SAH wrote:
> > Von welchen Modellen exakt schreibst Du?
> Alles, was das Herz begehrt. Ein Beispiel sind die 641er
> von Rivarossi, die grundsätzlich erstmal einen Ausgleich
> zwischen beiden Richtungen benötigen.

OK, dann folgende Fragen zu diesen Modellen:
ursprünglich schriebst Du von nagelneuen Modellen (die erst mal eingefahren werden müssen) oder von Modellen mit neu zusammengesetztem Getriebe (worauf ich fragen muß, weshalb bei neuen (?) Modellen das Getriebe ersetzt werden muß.

Insofern ist das keine Serienstreuung, weil diese per se definiert ist als Streuung der Eigenschaften bei identischen (!) Vorraussetzungen.
Zusätzlich: wie groß sind denn die Unterschiede in den Geschwindigkeiten?
80/100, oder 70/110.....

SAH

ungelesen,
01.05.2013, 12:19:3801.05.13
an
Guten Abend Roger,

On Wednesday, May 1, 2013 1:13:14 PM UTC+2, Roger Schwentker wrote:
> SAH wrote:
> > > bei
> > > anderen identischen Loks mu� ich erst mal am
> > > (ESU-)R�ckw�rtstrimm rumspielen, damit die Werte in beiden
> > > Richtungen identisch sind.
> > das ist ggf. nicht die Serienstreuung, sondern die Auswirkung der bevorzugten
> > Fahrtrichtung auf das Getriebe.
> Bei Märklin-Loks mit Scheiben- oder Trommelkollektor bewirkt das weniger
> das Getriebe, sondern eher der Motor. Ich schätze, das liegt daran, dass
> eine der Erregerspule dichter Anker liegt als die andere, so dass das
> Erregerfeld unterschiedlich stark ist.
> Interessanterweise sind diese Loks meist rückwärts schneller als
> vorwärts.

an der Feldspule könnte es liegen, doch sind die Unterschiede in den Induktivitäten (und damit dem Magnetfeld) <5%.
Es dürfte eher den Aufbau des Läufers betreffen, der einen Versatzwinkel zwischen Läuferspulen und Kollektorsegmenten zwischen 13° und 30° besitzt.
Aber selbst bei Modellen mit 0° Versatzwinkel ist der Unterschied am ehesten zu bemerken, wenn das Getriebe eingefahren ist. Ursache ist IMHO die Bürstenanstellung (welche nicht immer exakt senkrecht auf die Kollektorsegmente gedrückt werden).

Aber auch bei DC-Modellen gibt es u.U. die selben Probleme (z.B: Fleischmann Rundmotoren, alte Rivarossi und Lima-Modelle).

Eine Serienstreuung wäre es dann, wenn man eine Anzahl von Modellen mit identischem Getriebe einfährt und dann die Geschwindigkeiten mißt. Und da ist diese Streuung meistens <<10%.

Holger Koetting

ungelesen,
01.05.2013, 14:44:5201.05.13
an
SAH wrote:
> urspr�nglich schriebst Du von nagelneuen Modellen (die erst mal
> eingefahren werden m�ssen) oder von Modellen mit neu zusammengesetztem
> Getriebe (worauf ich fragen mu�, weshalb bei neuen (?) Modellen das
> Getriebe ersetzt werden mu�.

Nicht bei neuen Modellen, sondern bei Modellen, bei denen das
Getriebe oder Teile daraus aufgrund der Laufleistungen oder
sonstiger Einwirkungen den Abflug gemacht haben.

> Insofern ist das keine Serienstreuung, weil diese per se definiert ist
> als Streuung der Eigenschaften bei identischen (!) Vorraussetzungen.

F�r mich ist 'ne Serienstreuung, wenn ich in den Laden gehe, 15
628er kaufe und alle unterschiedliche Fahreigenschaften haben.
Da� sich eine eingefahrene Lok von einer neuen unterscheidet,
ist klar.

> Zus�tzlich: wie gro� sind denn die Unterschiede in den
> Geschwindigkeiten?
> 80/100, oder 70/110.....

Unterschiedlich. Um beim gleichen Modell zu bleiben: Ich habe
111er (Roco 69641), die laufen in beiden Richtungen gleich
schnell, dann welche, bei denen der (von ESU so genannte)
R�ckw�rtstrimm auf 130 steht und eine, bei der 132 eingestellt
ist (das m��te so Faktor 1,03-1,04 sein, IIRC). Bei einigen
anderen Fahrzeugen (und da z�hlen, ebenso IIRC, auch die 641er
von Rivarossi dazu) geht die Trimmung bis auf 135, um einen
Geschwindigkeitsausgleich herzustellen.

Differenzen unter 2% sind mir ziemlich egal und selbst bei den
nachgestellten Loks reicht es aus, wenn sie in ein passendes
Schema reinkommen. Ob eine Lok nun 30 oder 32 km/h f�hrt, macht
dem System wenig aus, da ich nur mit vollen 10 km/h-Werten
arbeite. Wenn eine Lok aber in dem Bereich schon solche
Unterschiede bringt, dann ist sie ein Kandidat daf�r, da� es in
den oberen Fahrstufen nicht mehr tolerierbare Differenzen gibt.
Denn schlecht ist es insgesamt, wenn die eine Fahrstufe z. B.
162/153 km/h bringt, bei der n�chsten schon 168/159. Da wird es
dann schwierig, eine sinnvolle gemeinsame Fahrstufe f�r beide
Richtungen (f�r 160 km/h) zu vergeben.

Hier habe ich noch eine Me�fahrt gefunden (war schonmal
gepostet, damals ging es um den Vergleich zwischen Lopi 3 und
4):
http://www.strassenbahn-darmstadt.de/strsonst/lp4vergl.jpg
Frag mich aber bitte nicht mehr, welches Modell da gemessen
wurde. Aber das lief vorw�rts wie r�ckw�rts fast identisch.

Inzwischen messe ich die Modelle eh bis "220 km/h" ein. Nicht,
weil das eine realistische Geschwindigkeit w�re, sondern damit
der Umbau in Schulungspausen auf Fahrplangrundstellung oder
andere Konstellationen noch einen Tick schneller l�uft.

Christoph Schmitz

ungelesen,
01.05.2013, 15:51:0701.05.13
an
Am 01.05.13 20:44, schrieb Holger Koetting:
>
> F�r mich ist 'ne Serienstreuung, wenn ich in den Laden gehe, 15
> 628er kaufe und alle unterschiedliche Fahreigenschaften haben.

Wenn es halbwegs vorbildgetreue 628er sind, dann haben sie aber
keine Fahreigenschaften, sondern Steheigenschaften.

SNCF
Christoph

Will Berghoff

ungelesen,
02.05.2013, 04:24:3902.05.13
an
Am 01.05.2013 21:51, schrieb Christoph Schmitz:

> Wenn es halbwegs vorbildgetreue 628er sind, dann haben sie aber
> keine Fahreigenschaften, sondern Steheigenschaften.

Och, n�, hier sind die 628 immer noch der retter in der Not, wenn der
neumodische Plastikkram wieder mal das bischen Wetter nicht vertr�gt.

Will Berghoff

ungelesen,
02.05.2013, 04:25:4102.05.13
an
Am 30.04.2013 22:17, schrieb Martin Schoenbeck:
>
>> Da warte ich wohl vergeblich auf den Zeitpunkt, an dem ich mir Loks ohne
>> Ende kaufen kann… :-)
>
> Es sei denn, die schaffen aus Kostengründen die Endkontrolle doch noch ab.

Was nicht vorhanden ist, muss man ja auch nicht kontrollieren...

SCNR

SAH

ungelesen,
02.05.2013, 14:47:3402.05.13
an
Guten Abend Holger,

Danke für deine Ausfürhungen!

On Wednesday, May 1, 2013 8:44:52 PM UTC+2, Holger Koetting wrote:
> Nicht bei neuen Modellen, sondern bei Modellen, bei denen das
> Getriebe oder Teile daraus aufgrund der Laufleistungen oder
> sonstiger Einwirkungen den Abflug gemacht haben.

OK, jetzt wird das deutlich.


> > Insofern ist das keine Serienstreuung, weil diese per se definiert ist
> > als Streuung der Eigenschaften bei identischen (!) Vorraussetzungen.
> Für mich ist 'ne Serienstreuung, wenn ich in den Laden gehe, 15
> 628er kaufe und alle unterschiedliche Fahreigenschaften haben.
> Daß sich eine eingefahrene Lok von einer neuen unterscheidet,
> ist klar.

Da kann man auch bös angehen mit "ladenneuen" Modellen. Zum einen ist ein Vergleich mit nicht eingefahrenen Modellen keine Serienstreuung, da die Störfaktoren zu groß sind.
Andererseits gibt es manchmal Getriebeunterschiede, die man ohne Getriebeanalyse nicht erkennt. Und schon ist man aus der Serienstreuung draußen.
Das Problem hierbei ist: die meisten Modellbahner schauen auf dieses Detail leider nicht.
Ich für meinen Teil fahre alle Modelle vor einer Messung 30 Minuten in beide Fahrtrichtungen ein. Erst dann werden die Testbedingungen eingestellt, um sie zu vergleichen oder anderweitig auszuwerten.


> > Zusätzlich: wie groß sind denn die Unterschiede in den
> > Geschwindigkeiten?
> > 80/100, oder 70/110.....
> Unterschiedlich. Um beim gleichen Modell zu bleiben: Ich habe
> 111er (Roco 69641), die laufen in beiden Richtungen gleich
> schnell, dann welche, bei denen der (von ESU so genannte)
> Rückwärtstrimm auf 130 steht und eine, bei der 132 eingestellt
> ist (das müßte so Faktor 1,03-1,04 sein, IIRC). Bei einigen
> anderen Fahrzeugen (und da zählen, ebenso IIRC, auch die 641er
> von Rivarossi dazu) geht die Trimmung bis auf 135, um einen
> Geschwindigkeitsausgleich herzustellen.

Diese Faktoren sind alle bei 1-2%. Also vernachlässigbar.


> Differenzen unter 2% sind mir ziemlich egal und selbst bei den
> nachgestellten Loks reicht es aus, wenn sie in ein passendes
> Schema reinkommen. Ob eine Lok nun 30 oder 32 km/h fährt, macht
> dem System wenig aus, da ich nur mit vollen 10 km/h-Werten
> arbeite. Wenn eine Lok aber in dem Bereich schon solche
> Unterschiede bringt, dann ist sie ein Kandidat dafür, daß es in
> den oberen Fahrstufen nicht mehr tolerierbare Differenzen gibt.

mit anderen Worten die kleinen Differenzen im Langsamfahrbereich vergrößern sich im Schnellfahrbereich? Absolut oder Relativ (=prozentual)?
Bei einigen Modellen in meiner Obhut ist das im Langsamfahrbereich deutlich:
manche Modelle kriege ich runter bis auf 8 km/h, andere (fast) baugleiche bis auf 0,8 km/h (aber halt ohne Dekoder)

> Denn schlecht ist es insgesamt, wenn die eine Fahrstufe z. B.
> 162/153 km/h bringt, bei der nächsten schon 168/159. Da wird es
> dann schwierig, eine sinnvolle gemeinsame Fahrstufe für beide
> Richtungen (für 160 km/h) zu vergeben.

Differenz beider Fahrstufen ist 6 km/h. Also entweder die schnellere Lok vor den schwereren Zug oder bei Vorspann die Langsamere nach vorne.
Oder: für an der Referenzspannung der Dekoder-CV drehen.

> Hier habe ich noch eine Meßfahrt gefunden (war schonmal
> gepostet, damals ging es um den Vergleich zwischen Lopi 3 und
> 4):
> http://www.strassenbahn-darmstadt.de/strsonst/lp4vergl.jpg
> Frag mich aber bitte nicht mehr, welches Modell da gemessen
> wurde. Aber das lief vorwärts wie rückwärts fast identisch.

Wow! Das nenne ich wirklich gleich.
Da muß ich mal Datamining machen; irgendso habe ich ein ähnliches Diagramm.

> Inzwischen messe ich die Modelle eh bis "220 km/h" ein. Nicht,
> weil das eine realistische Geschwindigkeit wäre, sondern damit
> der Umbau in Schulungspausen auf Fahrplangrundstellung oder
> andere Konstellationen noch einen Tick schneller läuft.

grins

Andreas Priebe

ungelesen,
05.05.2013, 16:00:5005.05.13
an
Moin!

Bin gerade im Umbaustress, daher nicht so zeitnah dran.


Betriebsparameter:
> das geht in die Fehleranalyse ein. Hier verzettelst Du Dich in
> unn�tigen Detailfragen.

Dekoder-Firmware:
> Belanglos
>

Dekodereinstellungen:
> damit sind wir wieder bei den Detailkenntnissen zu den Motoren. Siehe
> oben. Begr�ndung: >95% alle Nutzer verwenden Standard-Einstellungen.
> Es kommt nicht auf isolierte Einzeleinstellungen an, sondern auf die
> oft verwendeten Einstellungen. Deine Anforderungen in allen Ehren,
> doch ob die auf andere Personen �bertragbar sind ist leider zu
> bezweifeln.
>
>

�bertragbarkeit:
> Damit bist Du bei Anforderungen an einen Dekoder, die ausschlie�lich
> Dich und eine Hand voll Andere (und schon hier mit �nderungen)
> betrifft, aber defintiv nicht die gro�e Masse. Deine Vorgehensweise
> ist zur Erstellung eines Testschemas nicht geeignet, da Du Dich in zu
> viele unn�tige Detailfragen verzettelst.


> Es geht nicht um die Detailfragen, ob jetzt CVx = 56, CVx+1=57 oder
> umgekehrt ist, sondern in wiefern mit dem Standardset an CV's die
> Modelle nutzbar sind. Die von Dir oben erw�hnte Streuung gleicht
> >99,9% aller Detaileinstellungen aus. Folglich ist bei einem
> intensiven Test lediglich festzustellen, ob es eklatante


Und so weiter.
Alles nur unwichtige Details und Verzettelei.


- wenn es egal ist, mit welchen Einstellungen man f�hrt,
- wenn es egal ist, welche Firmware auf dem Dekoder ist,
- wenn es egal ist, ob die Lok warm, kalt, neu oder verschlissen ist
...

-> Dann ist es auch egal, welchen Dekoder Du da reinsteckst.
Und erst recht, wie gut die Anleitung ist.
Braucht man ja nicht, weil man ja die Einstellungen eh nicht benutzen
muss, weil das ja egal ist.

Den Sinn der Untersuchung, ob ein Dekoder mit DCC genauso schnell f�hrt
wie mit M4 kann ich auch nicht nachvollziehen.
Wer wechselt im Betrieb das Protokoll?
[Komm nicht mit "betreibe die Lok auch auf einer anderen Anlage..."]

Und wer verzichtet als DCC-Fahrer auf die 128 Fahrstufen, wenn er nicht
zum Kurbler werden muss?

Aber egal.


Wer sagt Dir, dass der Hersteller nicht einen der von Dir als so wichtig
benannten Fehler-Effekte inzwischen korrigiert hat?

Da die Software ja belanglos ist, wei�t Du ja gar nicht, ob Du da einen
aktuellen Dekoder testest.
Es ist z.B. sehr wohl entscheidend, welche Firmware man auf einem Zimo
hat. Insbesondere, wenn man auf irgendwelche Geschwindigkeitskurven
abf�hrt, was mir pers�nlich v�llig wurscht iss.


Du definierst Dir die Welt, so wie sie zu Deiner Untersuchung passt.
Da fehlen dann einige Teile, weil Du Dich damit offensichtlich nicht
auskennst.
Aber sind ja nur Details.
Braucht ja keiner.

Bitte.
Aber so braucht dann auch keiner Deine Untersuchung.

Wenn das in irgendeiner Form �berzeugend werden soll, musst Du sehr wohl
auf die Details eingehen. Insbesondere die Firmware-Version.

Da bei�t die Maus kein' Faden ab.





> Ich geben Dir zum Schlu� noch ein betriebliches Beispiel:


Oh!
Der gro�e SAH gibt ein Beispiel, auf dass der kleine Andreas noch was
lerne. :-)

Aha.
Hm.
Wei� nich.
Mal sehen.
Glaub aber nich.




Andreas

SAH

ungelesen,
06.05.2013, 12:36:2106.05.13
an
Guten Abend Andreas,

ich dachte bislang, daß Du auch über den Rand Deiner Suppentasse hinausschauen kannst. Wie es aussieht gehst Du lieber auf Tauchfahrt. Schade!

Was das Erstellen eines Testschemas und die Durchführung desselben betrifft, so hast Du offenbar nur Dein Spartenprogramm auf Lager. Dann kannst Du mangels Fachkenntnis nicht mitreden. Da Du andere Dinge sogar verbieten willst, wie z.B. 14 oder 28 Fahrstufen oder M4 oder MMII oder Selektrix (so kommt Dein Beitrag rüber!), kannst Du folglich gar nicht mitreden, weil Du nicht weißt, was Du schreibst (z.B. Systemwechsel kennst Du nicht, folglich gibts das nicht). (Sorry)

Und was Deine persönlichen Angriffe betrifft: ich besitze ebenfalls die Fähigkeit zu ignorieren. Und die wende ich nun auch an.

in diesem Sinne,

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-ALexander Heyn

Andreas Priebe

ungelesen,
12.05.2013, 04:01:1012.05.13
an
> Dann kannst Du mangels Fachkenntnis nicht mitreden. Da Du andere
> Dinge sogar verbieten willst, wie z.B. 14 oder 28 Fahrstufen oder M4
> oder MMII oder Selektrix (so kommt Dein Beitrag r�ber!), kannst Du
> folglich gar nicht mitreden, weil Du nicht wei�t, was Du schreibst
> (z.B. Systemwechsel kennst Du nicht, folglich gibts das nicht).
> (Sorry)


Hm.
Dass das L�tzinn ist wei�t Du selber.

Aber was soll's.
Lassen wir'S.



Andreas
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