Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Re: Gewürze

15 views
Skip to first unread message
Message has been deleted

Detlef Wirsing

unread,
May 17, 2013, 4:39:51 PM5/17/13
to
Hendrik Bohm schrieb:

[...]
>Zur Erg�nzung w�sste ich gerne:
>welche Gew�rze sollte ich/man in der K�che vorr�tig haben?

Die, die man braucht. Seltsame Frage. Das ist doch davon abh�ngig, was
man kocht.

Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing

Erhard Schwenk

unread,
May 17, 2013, 7:31:38 PM5/17/13
to
Am 17.05.2013 22:34, schrieb Hendrik Bohm:
> Hi *,
>
> ich habe ein gut gef�lltes Gew�rzregal,
> manche Gekaufte, manche Gepflanzte...
>
> Zur Erg�nzung w�sste ich gerne:
> welche Gew�rze sollte ich/man in der K�che vorr�tig haben?

alle(TM) ;)

Ernsthaft: das kommt drauf an, was Du kochen willst.

Eine Grundausstattung s�he aus meiner Sicht so aus:

- Salz
- Pfefferk�rner und -M�hle
- Zucker
- Paprikapulver, edels��
- Muskatnu� nebst Reibe
- Zimt (gemahlen oder Stangen und M�hle)
- getrocknete Lorbeerbl�tter
- Galgant
- Kurkuma (Gelbwurz)
- ein mildes Currypulver
- Nelken
- Piment

Muskat und Pfeffer sollten nicht vorgemahlen sein, die verlieren da
gewaltig an Aroma.

Kr�uter habe ich am liebsten frisch, aber wenns gar nicht anders geht
nimmt man halt notgedrungen getrocknete. Da sollte IMHO vorr�tig sein:

- Rosmarin
- Thymian
- Majoran oder Oregano
- Minze
- Maggikraut / Liebst�ckel
- Vanillezucker (selbstproduziert ist besser, billiger und einfacher(!))
- Salbei

Unbedingt nur frisch, weil getrocknet leider weitgehend bis v�llig
unaromatisch:
- Basilikum
- Dill
- Estragon
- Kerbel

Dazu gibts noch ein paar "W�rzzutaten", die ich auch immer da haben
wollen w�rde:

- Essig
- Zitronen(schalen)
- mittelscharfer Senf
- Sellerieknolle (getrocknet oder tiefgek�hlt), notfalls Selleriesalz
- Ingwer
- gek�rnte Br�he (au�er man hat immer eingekochte oder gefrorene zur Hand)
- Sardellenfilets oder Sardellenpaste
- Kapern
- Essiggurken
- Sojaso�e

Und nat�rlich darf auch die Hausbar nicht fehlen - zum Kochen f�r mich
essentiell:

- trockener Rot- und Wei�wein
- eine Sorte eher malzig-dunkles Bier
- Obstler, Trester oder Cognac
- brauner Rum zum Flambieren, aromatisieren
und Marmeladengl�ser verschlie�en
- Portwein (rot, s��) oder Marsala oder irgendein S��wein
- irgendein Fruchtlik�r
- Wehrmut, trockener wei�er Portwein oder Sherry

Mit der Auswahl sollte man zumindest f�r die meisten grundlegenden
Rezepte gerp�stet sein. Eventuell noch Safran, aber der ist teuer und
wird doch eher selten unbedingt gebraucht. Die F�rbewirkung bekommt man
zur Not �hnlich auch mit Gelbwurz oder Curry hin.

Hab ich was essentielles vergessen?

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-W�rttemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/

gUnther nanon�m

unread,
May 17, 2013, 9:03:46 PM5/17/13
to

"Erhard Schwenk" <esch...@fto.de> schrieb im Newsbeitrag
news:5196bdda$0$6643$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...


> Hab ich was essentielles vergessen?

Hi,
Aromat, Fondor, Maggiw�rze, Maggiw�rfel, geriebener Parmesan, Pizzagew�rz,
H�hnchensalz, Zwiebelpulver, Knobipulver, Harissa, L�wensenf,
Tubenmeerrettich, Tubentomatenmark....damit man auch verw�hntere G�ste
befriedigen kann.
Als Notreserve t�te ich noch ein paar Schmelzk�sescheibletten "Toast" zu den
W�rzmitteln z�hlen.

Die edleren Einzelw�rzmittel geh�ren in die K�che, das Zeug hier aber
braucht man, wenn sich der Geschmack als "ungelungen" erweist, und den
besuchenden Blagen raschwirkend gewohnter Einheitsgeschmack geboten werden
mu�, schiet auf Textur und Farbe, hauptsache K�se/Tomate-Geschmack passend
zur Light-Cola. Oder das ber�hmte gekochte Ei...
--
mfg,
gUnther


HC Ahlmann

unread,
May 18, 2013, 4:24:21 AM5/18/13
to
Hendrik Bohm <hendri...@sunsetsky.de> wrote:

> welche Gew�rze sollte ich/man in der K�che vorr�tig haben?

Salz und Pfeffer.

Die Antwort ist vielleicht etwas zu pr�zise f�r die Frage.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, T�rnberichte
Message has been deleted
Message has been deleted

Ina Koys

unread,
May 18, 2013, 5:59:17 AM5/18/13
to
Am 18.05.2013 01:31, schrieb Erhard Schwenk:

> - Vanillezucker (selbstproduziert ist besser, billiger und einfacher(!))

Da w�rde ich die ersten Argumente gern gelten lassen, aber nicht das
letzte. In Rezepten steht �blicherweise "1 Pack. Vanillezucker" oder
dergleichen. Die greife ich, hau sie rein, fertig. Ich kann jetzt
sportlich drauf sein und mir jedes Mal 5 g abwiegen, klar. Aber
einfacher finde ich das nicht.

> Unbedingt nur frisch, weil getrocknet leider weitgehend bis v�llig
> unaromatisch:
> - Dill

Dill geht wunderbar aus der Tiefk�hltruhe. Ist fast wie frisch.

Ina

--
Es w�chst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
Jetzt mit Update:
http://www.touringaustralia.de/

Susanne Jäger

unread,
May 18, 2013, 6:07:39 AM5/18/13
to
Ina Koys schrieb am 18.05.2013 11:59:
> Am 18.05.2013 01:31, schrieb Erhard Schwenk:
>
>> - Vanillezucker (selbstproduziert ist besser, billiger und einfacher(!))
>
> Da w�rde ich die ersten Argumente gern gelten lassen, aber nicht das
> letzte. In Rezepten steht �blicherweise "1 Pack. Vanillezucker" oder
> dergleichen. Die greife ich, hau sie rein, fertig. Ich kann jetzt
> sportlich drauf sein und mir jedes Mal 5 g abwiegen, klar. Aber
> einfacher finde ich das nicht.

das meinst du jetzt nicht ernst? Je nach Laune und Rezept wird ein TL
bis 1EL der normalen Zuckermenge durch meinen eigenen Vanillezucker
ersetzt, wobei interessiert eine Zuckermenge von 5g?

Gru�
Susanne

Erhard Schwenk

unread,
May 18, 2013, 6:26:42 AM5/18/13
to
Am 18.05.2013 11:59, schrieb Ina Koys:
> Am 18.05.2013 01:31, schrieb Erhard Schwenk:
>
>> - Vanillezucker (selbstproduziert ist besser, billiger und einfacher(!))
>
> Da w�rde ich die ersten Argumente gern gelten lassen, aber nicht das
> letzte.

Naja, eine Vanilleschote mit Zucker in ein Glas zu packen schafft wohl
wirklich jeder. Kostenpunkt: 3-4 Euro f�r die Schote (die man vorher
ruhig noch f�r das n�chstbeste Desert auskratzen kann), 2 Euro f�r ein
Pfund Zucker.

> In Rezepten steht �blicherweise "1 Pack. Vanillezucker" oder
> dergleichen. Die greife ich, hau sie rein, fertig.

Nimm einen Teel�ffel vom selbstgemachten und fertig.

> Ich kann jetzt
> sportlich drauf sein und mir jedes Mal 5 g abwiegen, klar. Aber
> einfacher finde ich das nicht.

Das w�re auch kompletter Unfug. Nimm einfach einen Teel�ffel und Deinen
Geschmackssinn, der ist besser als jede Mengenangabe (die ohnehin nie
wirklich stimmt und bei sowas locker 200% Toleranz hat).

Ned Kelly

unread,
May 18, 2013, 7:22:35 AM5/18/13
to
Am 18.05.2013 10:24, schrieb HC Ahlmann:
> Salz und Pfeffer.
> Die Antwort ist vielleicht etwas zu pr�zise f�r die Frage.

Zu umfassend. Es gen�gt Salz.
Je nach Neigung erweiterbar.
Pfeffer und Handschellen sind
f�r Fortgeschrittene.
--
Ciao, Ned.

Tilman Ahr

unread,
May 18, 2013, 7:44:11 AM5/18/13
to
Erhard Schwenk <esch...@fto.de> writes:

> Am 18.05.2013 11:59, schrieb Ina Koys:
>> Am 18.05.2013 01:31, schrieb Erhard Schwenk:
>>
>>> - Vanillezucker (selbstproduziert ist besser, billiger und einfacher(!))
>>
>> Da würde ich die ersten Argumente gern gelten lassen, aber nicht das
>> letzte.
>
> Naja, eine Vanilleschote mit Zucker in ein Glas zu packen schafft wohl
> wirklich jeder. Kostenpunkt: 3-4 Euro für die Schote (die man vorher
> ruhig noch für das nächstbeste Desert auskratzen kann),

Für den Preis sollte man eigentlich mindestens zwei bis drei kriegen.

> 2 Euro für ein Pfund Zucker.

Huch? Das werden eher zwei Kilo, IIRC.

[...]

Ansonsten volle Zustimmung.

--
Grüße aus Berlin,
Tilman
Message has been deleted
Message has been deleted

Ina Koys

unread,
May 18, 2013, 8:24:12 AM5/18/13
to
Am 18.05.2013 12:07, schrieb Susanne J�ger:
> Ina Koys schrieb am 18.05.2013 11:59:
>> Am 18.05.2013 01:31, schrieb Erhard Schwenk:
>>
>>> - Vanillezucker (selbstproduziert ist besser, billiger und einfacher(!))
>>
>> Da w�rde ich die ersten Argumente gern gelten lassen, aber nicht das
>> letzte. In Rezepten steht �blicherweise "1 Pack. Vanillezucker" oder
>> dergleichen. Die greife ich, hau sie rein, fertig. Ich kann jetzt
>> sportlich drauf sein und mir jedes Mal 5 g abwiegen, klar. Aber
>> einfacher finde ich das nicht.
>
> das meinst du jetzt nicht ernst?

Total.

> Je nach Laune und Rezept wird ein TL
> bis 1EL der normalen Zuckermenge durch meinen eigenen Vanillezucker
> ersetzt, wobei interessiert eine Zuckermenge von 5g?

Jedes Rezept, das irgendwo gedruckt wird, geht davon aus, dass man
Vanillezucker in T�tchen kauft. Und die enthalten jeweils 5 g. Klar,
wahrscheinlich ist es meistens kein gro�er Unterschied, ob ich
vielleicht 3 g Vanillezucker oder 5 oder 10 g auf 500 g Mehl nehme. Aber
manchmal ja vielleicht doch. Das m�chte ich nicht hinterher merken.

Ina Koys

unread,
May 18, 2013, 8:29:24 AM5/18/13
to
Am 18.05.2013 14:19, schrieb Ludger Averborg:

> oder Zitronenschalenöl

Super Idee - wo krieg ich das her? Oder ist das das Selbe, was man in so
kleinen Ampullen als Backzutat kriegt?

Ina
--
Es wächst!

Ulrich D i e z

unread,
May 18, 2013, 8:33:08 AM5/18/13
to
Erhard Schwenk schrieb:

> Am 17.05.2013 22:34, schrieb Hendrik Bohm:
[...]
> > welche Gew�rze sollte ich/man in der K�che vorr�tig haben?
[...]
> Eine Grundausstattung s�he aus meiner Sicht so aus:
[...]
> Dazu gibts noch ein paar "W�rzzutaten", die ich auch immer da haben
> wollen w�rde:
[...]
> Hab ich was essentielles vergessen?

Als Gew�rz evtl. noch Anis, K�mmel,
ger�stete Sesamsamen und B�ckermohn.

Als Kr�utlein oder als Tee, weils so sch�n im
Garten w�chst: Zitronenmelisse und Pfefferminze.
Ausserdem noch Petersilie und Schnittlauch.

Als "W�rzzutaten" evtl. noch
- getrocknete Wacholderbeeren,
- Preiselbeeren,
- Zwiebeln/Schalotten.

Detlef Wirsing

unread,
May 18, 2013, 9:01:08 AM5/18/13
to
Ina Koys schrieb:

[...]
>Dill geht wunderbar aus der Tiefk�hltruhe. Ist fast wie frisch.

Kann ich best�tigen. Ich zupfe nur die Spitzen von Hand ab. Anfangs
habe ich sie geschnitten, was beim Einfrieren aber zu einem leichten
Beigeschmack f�hrte.

Mike Grantz

unread,
May 18, 2013, 9:18:31 AM5/18/13
to
On 18.05.2013 14:19, Ludger Averborg wrote:

> Chili in einer seiner "Ausfertigungen" (Cayennepfeffer, Piripiri, Pul Biber,
> Sambal Oelek, ...)

Cayeneepfeffer verträgt mein Magen. Davon kann ich "Unmengen"
konsumieren. Z. B. beim Raclette. Grosszügig Pfeffer auf den Käse und
leicht kross backen.

Sobald ich aber eine Schote esse, egal ob mit Kernen oder nicht, egal
wie scharf (von "Was? Da war Chili drin?" bis "Nuklearexplosion". Völlig
egal.), dann rebelliert mein Magen mit heftigsten Krämpfen.

Dann ist mindestens der Tag verloren, manchmal sogar auch der Folgetag.

Pur oder gegart, völlig egal. Auch bei den ekelhaften in Essig und
Citronensäure eingelegten Peperonis. Sogar bei Tabasco ab 10-15 Tropfen.
Allerdings so gut wie nie bei der Chipotleversion.

Dabei mag ich den Geschmack sehr gerne und liebe den der Kirschpaprika.
Ein Jammer.

Dann allerdings, wenn ich Thai, Viet oder etwas peppiges Chinesisch
esse, dann geht meist alles gut. Leider nicht immer.

Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen könnte?

Früher habe ich fast täglich Chilis gegessen, ohne Probleme.
Piripiris als Snack zwischendurch und in fast alle Speisen.

Kann man sich sowas an- bzw. abtrainieren?

gUnther nanon�m

unread,
May 18, 2013, 10:18:14 AM5/18/13
to

"Mike Grantz" <beat...@stoiseland.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kn7urs$g88$1...@dont-email.me...

> Sobald ich aber eine Schote esse, egal ob mit Kernen oder nicht, egal wie
> scharf (von "Was? Da war Chili drin?" bis "Nuklearexplosion". V�llig
> egal.), dann rebelliert mein Magen mit heftigsten Kr�mpfen.

Hi,
ist es wirklich der Magen?

>
> Dann ist mindestens der Tag verloren, manchmal sogar auch der Folgetag.

Das ist auch komisch, der Magen sollte bis dahin leer sein. Das klingt eher
nach Galle/Leber.


>
> Pur oder gegart, v�llig egal. Auch bei den ekelhaften in Essig und
> Citronens�ure eingelegten Peperonis. Sogar bei Tabasco ab 10-15 Tropfen.
> Allerdings so gut wie nie bei der Chipotleversion.
>
> Dabei mag ich den Geschmack sehr gerne und liebe den der Kirschpaprika.
> Ein Jammer.
>
> Dann allerdings, wenn ich Thai, Viet oder etwas peppiges Chinesisch esse,
> dann geht meist alles gut. Leider nicht immer.
>
> Hat jemand eine Ahnung, woran das liegen k�nnte?

Gallensteine/Gallenkolik?

>
> Fr�her habe ich fast t�glich Chilis gegessen, ohne Probleme.
> Piripiris als Snack zwischendurch und in fast alle Speisen.
>
> Kann man sich sowas an- bzw. abtrainieren?

Ein Besuch beim Doc sollte voranstehen.

--
mfg,
gUnther


Detlef Wirsing

unread,
May 18, 2013, 10:33:13 AM5/18/13
to
Mike Grantz schrieb:

[...]
>Sobald ich aber eine Schote esse, egal ob mit Kernen oder nicht, egal
>wie scharf (von "Was? Da war Chili drin?" bis "Nuklearexplosion". V�llig
>egal.), dann rebelliert mein Magen mit heftigsten Kr�mpfen.
[...]

Manche Menschen reagieren so auf die Schalen. Wie sieht es mit Paprika
aus? Dieselben Beschwerden?
Message has been deleted

Mike Grantz

unread,
May 18, 2013, 11:11:51 AM5/18/13
to
On 18.05.2013 16:33, Detlef Wirsing wrote:

> Manche Menschen reagieren so auf die Schalen. Wie sieht es mit Paprika
> aus? Dieselben Beschwerden?

Paprika ess ich oft und gerne. Sowohl Roh als auch gekocht, gebraten,
etc. Wobei wenn ich nachdenke, k�nnte ich bei Paprika manchmal die
selben Beschweren haben, nur 100fach geringer.

Message has been deleted
Message has been deleted

Susanne Jäger

unread,
May 18, 2013, 11:32:22 AM5/18/13
to
Ina Koys schrieb am 18.05.2013 14:24:
> Am 18.05.2013 12:07, schrieb Susanne J�ger:
>> Ina Koys schrieb am 18.05.2013 11:59:
>>> Am 18.05.2013 01:31, schrieb Erhard Schwenk:
>>>
>>>> - Vanillezucker (selbstproduziert ist besser, billiger und
>>>> einfacher(!))

>> Je nach Laune und Rezept wird ein TL
>> bis 1EL der normalen Zuckermenge durch meinen eigenen Vanillezucker
>> ersetzt, wobei interessiert eine Zuckermenge von 5g?
>
> Jedes Rezept, das irgendwo gedruckt wird, geht davon aus, dass man
> Vanillezucker in T�tchen kauft. Und die enthalten jeweils 5 g. Klar,
> wahrscheinlich ist es meistens kein gro�er Unterschied, ob ich
> vielleicht 3 g Vanillezucker oder 5 oder 10 g auf 500 g Mehl nehme. Aber
> manchmal ja vielleicht doch. Das m�chte ich nicht hinterher merken.

Bei Backrezepten halte ich mich ja weitgehend an (gedruckte) Rezepte,
weil ich die Mengenverh�ltnisse der Hauptzutaten sonst nicht hin kriege,
aber auf die Idee Vanillezucker abzuwiegen w�re ich wirklich nie
gekommen. Keine Ahnung was du da bef�rchtest.

Gru�
Susanne

Ina Koys

unread,
May 18, 2013, 12:09:44 PM5/18/13
to
Am 18.05.2013 17:32, schrieb Susanne J�ger:

> Bei Backrezepten halte ich mich ja weitgehend an (gedruckte) Rezepte,
> weil ich die Mengenverh�ltnisse der Hauptzutaten sonst nicht hin kriege,
> aber auf die Idee Vanillezucker abzuwiegen w�re ich wirklich nie
> gekommen. Keine Ahnung was du da bef�rchtest.

Ich bef�rchte gar nichts. Es ging mir nur darum, dass es einfacher ist,
ein T�tchen mit Standardmenge aufzurei�en, als diese winzige Menge mit
einer Haushaltswaage abzuwiegen. Wobei es wahrscheinlich stimmt:
eigentlich ist es ziemlich egal, ob man sich um 200% vertut.

Ina Koys

unread,
May 18, 2013, 12:11:19 PM5/18/13
to
Am 18.05.2013 17:13, schrieb Hendrik Bohm:

> gibt es Parmesan auch in der Tube oder nur gelegentlich bei Aldi?

Es gibt ihn immer "frisch gerieben" und haltbar bis Ultimo in der Dose.
Und "frisch gerieben" steht in allen einschl�gigen Rezepten, also ist
das der richtige :)

Ina Koys

unread,
May 18, 2013, 12:15:10 PM5/18/13
to
Am 18.05.2013 17:11, schrieb Hendrik Bohm:

>> Eventuell noch Safran, aber der ist teuer ...
> Auch vorhanden :-)

Du hast Safran im Garten? Kriegt der da auch Aroma, oder ist der mehr
ein botanisch-optischer Mitbewohner? Und: wie gro� muss die Wiese sein,
damit eine Mahlzeit zusammenkommt?

Ina Koys

unread,
May 18, 2013, 12:15:53 PM5/18/13
to
Am 18.05.2013 17:27, schrieb Hendrik Bohm:

>> Eberraute
> Danke; die fehlt mir noch!

Wof�r verwendet ihr die?

Susanne Jäger

unread,
May 18, 2013, 12:17:33 PM5/18/13
to
Ina Koys schrieb am 18.05.2013 18:09:
> Am 18.05.2013 17:32, schrieb Susanne J�ger:
>
>> Bei Backrezepten halte ich mich ja weitgehend an (gedruckte) Rezepte,
>> weil ich die Mengenverh�ltnisse der Hauptzutaten sonst nicht hin kriege,
>> aber auf die Idee Vanillezucker abzuwiegen w�re ich wirklich nie
>> gekommen. Keine Ahnung was du da bef�rchtest.
>
> Ich bef�rchte gar nichts. Es ging mir nur darum, dass es einfacher ist,
> ein T�tchen mit Standardmenge aufzurei�en, als diese winzige Menge mit
> einer Haushaltswaage abzuwiegen. Wobei es wahrscheinlich stimmt:
> eigentlich ist es ziemlich egal, ob man sich um 200% vertut.

3/5/7g selbstproduzierten Vanillezucker abwiegen w�re wohl tats�chlich
eher umst�ndlich. Nur sehe ich keinerlei vern�nftigen Grund das tun zu
wollen.

Gru�
Susanne

Message has been deleted

Detlef Wirsing

unread,
May 18, 2013, 1:03:17 PM5/18/13
to
Mike Grantz schrieb:
Dann sind es wohl nicht die Schalen. Du solltest das einen Arzt
untersuchen lassen.

Haju Reck

unread,
May 18, 2013, 1:38:16 PM5/18/13
to
Daniel Krebs schrieb:
>> welche Gew�rze sollte ich/man in der K�che vorr�tig haben?
>
> Alle!

Exakt!

Ein Gast sagte mir mal: Du hast aber viele Gew�rze.

Ich: Nein, ich habe alle.

mfg

Message has been deleted
Message has been deleted

HC Ahlmann

unread,
May 18, 2013, 4:28:13 PM5/18/13
to
Hendrik Bohm <hendri...@sunsetsky.de> wrote:

> Hi HC Ahlmann + Ned,
>
> >> welche Gew�rze sollte ich/man in der K�che vorr�tig haben?
> >
> >Salz und Pfeffer.
> >
> >Die Antwort ist vielleicht etwas zu pr�zise f�r die Frage.
> der Vorg�nger von Usenet waren FidoNet und Z-Net.
>
> Dort h�tte mal solche Antworten mit 2400Bd nicht gegeben!

Fr�her waren die Kristallkugeln besser, Fragen sch�rfer, Oma konnte noch
kochen und wusste, was sie daf�r braucht.

Warum fragst Du nach Erg�nzung Deine Gew�rze? Welche Art Hilfe oder
Antwort erwartest Du, Hendrik?
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, T�rnberichte

Ina Koys

unread,
May 18, 2013, 5:42:24 PM5/18/13
to
Am 18.05.2013 19:38, schrieb Haju Reck:

> Ein Gast sagte mir mal: Du hast aber viele Gew�rze.
>
> Ich: Nein, ich habe alle.

W�r ich der Gast gewesen, h�ttest du in dem Moment verloren. Egal, wie
gut das Essen war. Denn aus solchen Worten spricht nicht der Kenner,
sondern der Ignorant. Der nicht zur Kenntnis nehmen will, dass auf der
Welt mit mehr Gew�rzen gekocht wird, als ein Einzelner aufz�hlen kann.
Und der Begriff ohnehin nicht klar definiert ist.

gUnther nanon�m

unread,
May 18, 2013, 7:23:25 PM5/18/13
to

"Haju Reck" <haj...@oberchef.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kn8eb1$8h1$1...@news.m-online.net...
Hi,
wetten da� nicht? Und selbst wenn, die meisten w�ren eh ungenie�bar, da
�berlagert. Du kannst mit Mindermengen nix anfangen, aber sobald es f�r
korrekte Mehrpersonenmahlzeiten reicht, fehlt es an den Zutaten oder an der
Gelegenheit. Safran etwa...nice to have, aber man mu� es auch benutzen dann.
Weshalb wohl "spezialisieren" sich Profik�che weltweit? Weil die auch keine
Wahl haben. Wie oft etwa hast Du Rentierbraten? Tintenfischragout?
Hirsebrei? Gebackene Flunder? Algenkompott?

--
mfg,
gUnther


Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 9:34:04 PM5/18/13
to
Erhard Schwenk wrote:

> Kr�uter habe ich am liebsten frisch, aber wenns gar nicht anders geht
> nimmt man halt notgedrungen getrocknete. Da sollte IMHO vorr�tig sein:
>
> - Rosmarin
> - Thymian
> - Majoran oder Oregano

Und dabei sollte man drauf achten, dass sie gefriergetrocknet und nicht
einfach getrocknet sind.

F�r meine Begriffe sind gefriergetrocknete wirklich wesentlich aromatischer.

Wobei frischer Rosmarin wirklich anders schmeckt, als
gefriergetrockneter, w�hrend Thymian gefriergetrocknet beinah gleich
schmeckt, wie frisch.

Salbei und Basilikum geht nur frisch, getrockneter gibt gr�ne Punkte im
Essen, tr�gt aber IMHO nichts zum Geschmack bei. Dasselbe gilt f�r meine
Begriffe f�r Schnittlauch oder Petersilie.

Und Oregano und Majoran finde ich gerade im getrockneten Zustand
aromatischer als frisch.

Aus Faulheitsgr�nden verwende ich gerne noch Kr�uter der Provence (also
als fertige Mischung), aber da nat�rlich auch nur die gefriergetrockneten.

Viele Gr��e von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 9:45:57 PM5/18/13
to
Ina Koys wrote:
> Am 18.05.2013 01:31, schrieb Erhard Schwenk:
>
>> - Vanillezucker (selbstproduziert ist besser, billiger und einfacher(!))
>
> Da w�rde ich die ersten Argumente gern gelten lassen, aber nicht das
> letzte. In Rezepten steht �blicherweise "1 Pack. Vanillezucker" oder
> dergleichen. Die greife ich, hau sie rein, fertig. Ich kann jetzt

Es gibt einen Vanillezucker von Dr. Oetker, bei dem zumindest, wenn
nicht nur, Vanille verwendet wird, statt Vanillin.
Ich finde schon, dass man da den Unterschied schmeckt.
Aber das kann jeder ja mal selber ausprobieren: Einfach mal Schlagsahne
mit Vanillinzucker oder mit dem genannten Vanillezucker zubereiten und
selber schmecken.

Ich mag niemanden zu irgendwas �berreden, ich m�chte �berzeugen. :-)

Umgekehrt lasse ich mich auch gerne �berzeugen. Und gerade in dieser
Gruppe habe ich schon viele Tips bekommen, die mich v�llig �berzeugt haben.

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 9:53:46 PM5/18/13
to
Ina Koys wrote:

> Jedes Rezept, das irgendwo gedruckt wird, geht davon aus, dass man
> Vanillezucker in T�tchen kauft. Und die enthalten jeweils 5 g. Klar,
> wahrscheinlich ist es meistens kein gro�er Unterschied, ob ich
> vielleicht 3 g Vanillezucker oder 5 oder 10 g auf 500 g Mehl nehme. Aber
> manchmal ja vielleicht doch. Das m�chte ich nicht hinterher merken.

Aber inzwischen wird doch sogar Backpulver in Dosen angeboten, weil kein
Mensch jemals die vielen halben Backpulvert�tchen aufbraucht.
Ich finde schon, dass es sich da lohnt, einmal auszuprobieren, wieviele
Teel�ffel nun einem halben P�ckchen Backpulver entsprechen, wenn man das
�fter braucht.
Und einmal ausprobiert, kann man sich ja die Mengen an den K�hlschrank
pinnen, dann hat man sie immer parat.

Und genauso verh�lt es sich mit dem Vanillezucker, der ja eigentlich
noch unkritischer ist, als Backpulver.

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 10:09:32 PM5/18/13
to
Susanne J�ger wrote:

> Bei Backrezepten halte ich mich ja weitgehend an (gedruckte) Rezepte,

Also ich hab mal selber mit Backrezepten rumexperimentiert (immer mit
kleinen Kuchen, falls doch mal was schiefgeht).
Ging aber nie.
Ich nahm fertige Rezepte als Anhaltspunkt und habe dann eben
experimentiert. Z.B. einen R�hrkuchen mit Oliven�l statt
Butter/Margarine und zus�tzlich Orangensaft.

Man kriegt dann ein gutes Gef�hl, was wie sein sollte, und mu� sich
nicht mehr an Rezepte klammern.

Umgekehrt kann man so auch einem Rezept ansehen, ob es wohl so
funktionieren wird, oder nicht.
Beispiel: Freunde hatten einen Kuchen gebacken, der "total fest" wurde,
obwohl sie sich minuti�s (angeblich) an das Rezept gehalten hatten.
Nun ja, das Rezept verwendete Eischnee als einzigen "Lockermacher". Und
eben weder Hefe, noch Backpulver.
Klar, wenn man es kann, dann reicht das wohl, aber f�r Leute, die es
eben nicht k�nnen (und da z�hle ich mich auf jeden Fall dazu), h�tte
eben ein bi�chen Backpulver Wunder bewirkt.
Auf jeden Fall waren die sehr erstaunt, als ich meinte, ich h�tte halt
noch ein halbes P�ckchen Backpulver reingetan.

Und ich h�tte auch niemals ein unerprobtes Rezept f�r einen
Geburtstagskuchen verwendet, wenn ich nicht absolut sicher gewesen w�re,
dass es so klappt, weil ich sehr �hnliche Rezepte schon oft zubereitet habe.

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 10:14:45 PM5/18/13
to
Ina Koys wrote:

> Ich bef�rchte gar nichts. Es ging mir nur darum, dass es einfacher ist,
> ein T�tchen mit Standardmenge aufzurei�en, als diese winzige Menge mit
> einer Haushaltswaage abzuwiegen. Wobei es wahrscheinlich stimmt:
> eigentlich ist es ziemlich egal, ob man sich um 200% vertut.

Ja daher mit einem T�tchen ausprobieren, wieviele Teel�ffel das sind.

Viele Gr��e von Dani,

die sich bei indischen Kochrezepten (auf englisch) aber auch schon mal
bei den Angaben vertan hat. Teaspoon und Tablespoon sieht nun in der
Abk�rzung echt verdammt �hnlich aus. Nun ja, es wurde dann halt extrem
scharf ...

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 10:18:07 PM5/18/13
to
Erhard Schwenk wrote:

> Das w�re auch kompletter Unfug. Nimm einfach einen Teel�ffel und Deinen
> Geschmackssinn, der ist besser als jede Mengenangabe (die ohnehin nie
> wirklich stimmt und bei sowas locker 200% Toleranz hat).

Am besten finde ich Rezepte, wo z.B. als Bratenbeigabe 90g Suppengem�se
verlangt werden.
Da darf es auch ein Pfund sein, mehr ist da immer besser.

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 10:31:51 PM5/18/13
to
Tilman Ahr wrote:
> Erhard Schwenk <esch...@fto.de> writes:

>> Naja, eine Vanilleschote mit Zucker in ein Glas zu packen schafft wohl
>> wirklich jeder. Kostenpunkt: 3-4 Euro für die Schote (die man vorher
>> ruhig noch für das nächstbeste Desert auskratzen kann),
>
> Für den Preis sollte man eigentlich mindestens zwei bis drei kriegen.
>
>> 2 Euro für ein Pfund Zucker.
>
> Huch? Das werden eher zwei Kilo, IIRC.

Also, wir kaufen Vanille hier:
http://www.madavanilla.de/
Und nein, ich bin nicht verwandt oder so mit denen, ich bin nur einfach
begeisterte Kundin.

Viele Grüße von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 10:42:13 PM5/18/13
to
gUnther nanon�m wrote:

> Aromat, Fondor, Maggiw�rze, Maggiw�rfel, geriebener Parmesan, Pizzagew�rz,
> H�hnchensalz, Zwiebelpulver, Knobipulver,

Also das ist alles v�llig �berfl�ssig.


> Harissa, L�wensenf,

Harissa kenne ich nicht, L�wensenf lasse ich mir eingehen, aber als
scharfen Senf nehme ich lieber Dijon.

> Tubenmeerrettich, Tubentomatenmark....damit man auch verw�hntere G�ste
> befriedigen kann.

OK.

> Als Notreserve t�te ich noch ein paar Schmelzk�sescheibletten "Toast" zu den
> W�rzmitteln z�hlen.

Aaah. Schmelzk�se ist M�ll. K�sem�ll mit Schmelzsalzen vermengt: V�llig
�berfl�ssig. K�se schmilzt auch wunderbar ohne Zus�tze.


Viele Gr��e von Dani,

das war jetzt ein Test, nicht? ;-)

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 10:44:01 PM5/18/13
to
Daniel Krebs wrote:

> Au�erdem getrocknetes Wasser. (Man wei� ja nie.)

Wasser friere ich lieber ein. Dann braucht man es nur aufzutauen und hat
schon frisches Wasser.

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 10:49:08 PM5/18/13
to
Ina Koys wrote:

> Es gibt ihn immer "frisch gerieben" und haltbar bis Ultimo in der Dose.
> Und "frisch gerieben" steht in allen einschl�gigen Rezepten, also ist
> das der richtige :)

Das gef�llt mir so an der Miracoli-Werbung: Mit frischem Pamesello-K�se.
Klingt gut und kann alles M�gliche bedeuten.
Und was man davon halten sollte: Abstand, aber das ist nur meine
pers�nliche Meinung.

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 10:59:53 PM5/18/13
to
Ina Koys wrote:

> W�r ich der Gast gewesen, h�ttest du in dem Moment verloren. Egal, wie
> gut das Essen war. Denn aus solchen Worten spricht nicht der Kenner,
> sondern der Ignorant. Der nicht zur Kenntnis nehmen will, dass auf der
> Welt mit mehr Gew�rzen gekocht wird, als ein Einzelner aufz�hlen kann.
> Und der Begriff ohnehin nicht klar definiert ist.

Ja, aber den guten Koch macht es aus, zu wissen, welches Gew�rz wohin kommt.
Und da hilft viel eben nicht viel.

Ich w�rze inzwischen sehr mit Bedacht, also beispielsweise an ein Gr�stl
kommt nur Thymian, Peffer und Salz.

Meine Spaghettisaucen werden immer unterschiedlich gew�rzt, ich mag die
Abwechslung, aber ich bem�he mich, da auch immer stilsicher zu w�rzen.

Das kann mal Rosmarin sein, ein anderes Mal Oregano, aber nicht zuviel
verschiedenes.

Daniela Duerbeck

unread,
May 18, 2013, 11:02:33 PM5/18/13
to
Erhard Schwenk wrote:

> - Galgant

Das interessiert mich: Was ist das denn und wozu benutzt man es?

Birgit

unread,
May 19, 2013, 1:34:22 AM5/19/13
to
Haju schrieb:
Verloren!
So eine Aussage strotzt vor Arroganz und Ignoranz.

Ich habe damals, als Gernot auf große Fahrt aufgebrochen ist, dessen
Gewürzsammlung übernommen und zu meiner ohnehin schon üppigen
Ausstattung zugefügt. Auf dem Höhepunkt hatte ich somit über 70
Gewürze hier zu stehen! (Und ich rede von Gewürzen! Nicht gezählt
Gewürzpasten (wozu auch Senf und Currypaste zählt), keine
Gewürzmischungen, keine Gewürzsaucen. Nur Kräuter sind in der Zählung
enthalten)

Es ist Gernot, dessen Kenntnis zum Thema nun wirklich sehr umfassend
ist, der von sich selbst sagt, dass er längst nicht alle Gewürze kennt
(geschweige denn jemals sein Eigen genannt hat).

Aus eigener Erfahrung kann ich konstruktiv nur zu dem Thema sagen:
jeder muss seinen eigenen Weg finden! Man sollte, auch wenn man
"exotisch" kochen will, sich nicht davon abhalten lassen, aus Angst
vor der Vielzahl. Es braucht nicht so extrem viel - und wenn man
einige Grundregeln beachtet, lässt sich das auch sehr gut handhaben.
Andererseits gibt es ein paar echte Exotengewürze, die zudem ggf.
schnell verderben, auf die man durchaus verzichten kann, wenn man ein
bestimmtes Gericht kocht.

Die wichtigsten Eckpunkte sind für mich:

- möglichst ganze Gewürze: So sind die Gewürze wesentlich länger
aromatisch und man ist deutlich flexibler im Umgang.

- Möglichst Einzelgewürze: Soooo viele Gewürze braucht man nämlich gar
nicht und zwischen Asien und Mittelamerika (als Beispiel) gibt es eine
gute Brücke

- Verzichten können. Das heißt, dass es manche Gewürze nicht zwingend
braucht oder dass man sich manchmal auch trauen sollte, ein Gewürz,
was recht schnell verdirbt, nur für 1, 2 Gerichte zu kaufen und dann
wegzuwerfen, bevor es rumgammelt bzw. - was häufiger der Fall sein
dürfte- völlig an Aroma verliert. Der Aspekt des Weglassens ist, wenn
man authentisch kochen will, vielleicht der heikelste. Aber auch da
bietet Gernot einen Ausweg: Er hat gerade bei so Superexoten meist
auch tauglichen Ersatz angegeben.

Kulinarische Grüße

Birgit

--

Goccus - der Genießertempel
www.goccus.com

Birgit

unread,
May 19, 2013, 1:47:18 AM5/19/13
to
Daniela fragt:
> Erhard Schwenk wrote:
> > - Galgant
>
> Das interessiert mich: Was ist das denn und wozu benutzt man es?

Das ist eine Ingwerähliche Knolle (botanisch eine Schublade), die ich
in der Antwort vorher eigentlich schon als Exotenbeispiel nehmen
wollte für die Gerichte, die man unbedingt trotzdem machen sollte,
auch wenn man das Gewürz nicht bekommt.

Eigentlich muss man genau sein bzw. ist Galgant der
Bezeichnungsuneindeutigkeit unterworfen. Es gibt einen so genannten
Großen Galgant, der vor allem in der Thaiküche verwendet wird und
einen kleinen Galgant, der rund um Indonesien / Malaysia verwendet
wird. Letzterer ist sehr unterschiedlich zu bekommen. Wenn man einen
Asienladen mit Schwerpunkt der Ecke hat, gehört er zum
Standarsortiment, bei Chinesen oder Koreanern wird man im Zweifel
lange suchen. Den kleinen kann man m.E. noch gut durch Ingwer ersetzen
(auch wenn es das nicht ganz trifft), der große ist irgendwie nicht zu
ersetzen, da muss man dann halt drauf verzichten, wenn man ihn nicht
bekommt. Wobei ich den großen aber schon in gut sortierten
Supermärkten ab und an gesehen habe. Beide Knollen lassen sich gut
einfrieren und im noch im gefrorenen Zustand reiben, so dass man sie
so sehr gut portionieren kann.

Lohnt aber halt nur, wenn man häufiger aus der Ecke kocht. (Dann lohnt
sichs aber - siehe auch meine andere Antwort)
Message has been deleted
Message has been deleted

Haju Reck

unread,
May 19, 2013, 6:38:43 AM5/19/13
to
gUnther nanonᅵm schrieb:

>> Ich: Nein, ich habe alle.
>
> Hi,
> wetten daᅵ nicht?

Natᅵrlich nicht. Und das meiste Zeug kann man nach Jahren
des nicht-benutzens nicht mehr am Geruch/Geschmack erkennen.

Mit dem Spruch habe ich nur jemanden beeindruckt, der auᅵer Salz,
Pfeffer und Paprika kaum etwas kennt.

Zielgruppe ist also nicht der Gourmet.

Und schon gar nicht wollte ich hier in der NG behaupten,
alle Gewᅵrze zu haben.

mfg

Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted

Georg Wieser

unread,
May 19, 2013, 1:39:46 PM5/19/13
to
Am 18.05.2013 18:11, schrieb Ina Koys:
> Am 18.05.2013 17:13, schrieb Hendrik Bohm:
>
>> gibt es Parmesan auch in der Tube oder nur gelegentlich bei Aldi?
>
> Es gibt ihn immer "frisch gerieben" und haltbar bis Ultimo in der Dose.
> Und "frisch gerieben" steht in allen einschl�gigen Rezepten, also ist
> das der richtige :)
>
> Ina


Ich kannte Parmesan nur -riechend wie frische Kotze- gerieben, pulvrig
und trockenbr�selig und klumpig aus dem ekligen "Glas" mit Blechdeckel
beim Italiener. Bis mir mit Mitte/Ende 30 ein Arbeitskollege mal
frischen Parmesan sch�n fein frisch auf die hei�en Spagetti Carbonara
gerieben hat. Der roch pl�tzlich eher wie frische Butter und war
superlecker. Seit dem geh�rt ein St�ck Parmesan zum Standartinhalt des
K�hlschranks.

Letzte Woche in London hat die Bedienung den Parmesan am Tisch auf
Wunsch frisch �bers Essen gerieben. Toll!


Wer den Mist mit diesem komischen gelbgammeligen Pulver am Tisch
erfunden hat und warum, erschlie�t sich mir nicht.

Georg Wieser

unread,
May 19, 2013, 1:40:36 PM5/19/13
to
Am 19.05.2013 18:01, schrieb Ludger Averborg:
> On Sun, 19 May 2013 04:42:13 +0200, Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de>
> wrote:
>
>> Aaah. Schmelzkäse ist Müll. Käsemüll mit Schmelzsalzen vermengt: Völlig
>> überflüssig. Käse schmilzt auch wunderbar ohne Zusätze.
>
> Ich esse dann und wann ganz gerne mal Schmelzkäse aufs Brot. Gern diese
> Käseecken mit Paprika drin oder Kräutern. Ist ein ganz eigenständiger Geschmack.
>
> l.
>
Jupp, diese Käseecken... ab und zu sind die echt lekker!

Georg Wieser

unread,
May 19, 2013, 1:42:38 PM5/19/13
to
Schwiegersohn in Spe hat mal indisch gekocht und einen "neuen" Curry
verwendet. Der hatte schon vom Kochen rote Augen...

Mein lieber Schwan, das war heftig ;-)

Johann Mayerwieser

unread,
May 19, 2013, 2:54:18 PM5/19/13
to
Am Sun, 19 May 2013 19:39:46 +0200 schrieb Georg Wieser:

> Ich kannte Parmesan nur -riechend wie frische Kotze- gerieben, pulvrig
> und trockenbröselig und klumpig aus dem ekligen "Glas" mit Blechdeckel
> beim Italiener. Bis mir mit Mitte/Ende 30 ein Arbeitskollege mal
> frischen Parmesan schön fein frisch auf die heißen Spagetti Carbonara
> gerieben hat.
> Der roch plötzlich eher wie frische Butter und war superlecker. Seit dem
> gehört ein Stück Parmesan zum Standartinhalt des Kühlschranks.


Ich habe erst einmal (bei einem Italiener mit Wiener Inhaber, Koch und
Personal) eine "Parmesan-Hobelmühle" gesehen, das Ding schaut so aus
http://images.manufactum.de/manufactum/produktdetail/73800_2.jpg
allerdings nicht mit dem Reibeneinsatz, sondern eher gurkenhobelartig,
der Käse kommt in feinen Blättern raus.


--
Rechtschreibfehler unterliegen der Creative Commons Lizenz, sie dürfen
weiterverwendet und verändert werden, bei Weiterverwendung muss der
Urheber genannt werden und sie dürfen jeweils nur unter dieser oder einer
vergleichbaren Lizenz weitergegeben werden.

Heiko Neubauer

unread,
May 19, 2013, 4:14:22 PM5/19/13
to
Johann Mayerwieser schrieb:

> allerdings nicht mit dem Reibeneinsatz, sondern eher gurkenhobelartig,
> der Käse kommt in feinen Blättern raus.

wie bei einem stinknormalen Käsehobel.

Heiko

Siegfrid Breuer

unread,
May 19, 2013, 6:15:00 PM5/19/13
to
ludger_...@web.de (Ludger Averborg) schrieb:

> Ich esse dann und wann ganz gerne mal Schmelzk�se aufs Brot. Gern
> diese K�seecken mit Paprika drin oder Kr�utern. Ist ein ganz
> eigenst�ndiger Geschmack.

Kennst Du zufaellig noch diese Hartkaesekegel, die es vor ca. 50
Jahren mal gab? Die waren in Stanniol eingewickelt, hatten die Groesse
eines kleinen Gummituerstoppers und die hat man sich mit sowas wie
einer Muskatreibe auf mit Butter bestrichenes Schwarzbrot gerieben.
Zum Beispiel. Waren wohl Kraeuter drin. Die taet ich gerne nochmal
antesten, wenn es die noch gaebe. Habe keine Ahnung wie die hiessen,
oder wonach man suchen muesste.

Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelm��ig gelesen <--

Ulf Neumann

unread,
May 19, 2013, 7:33:42 PM5/19/13
to
In <CXCAN...@tipota.de> Siegfrid Breuer wrote:

> Kennst Du zufaellig noch diese Hartkaesekegel, die es vor ca. 50
> Jahren mal gab? Die waren in Stanniol eingewickelt, hatten die Groesse
> eines kleinen Gummituerstoppers und die hat man sich mit sowas wie
> einer Muskatreibe auf mit Butter bestrichenes Schwarzbrot gerieben.
> Zum Beispiel. Waren wohl Kraeuter drin. Die taet ich gerne nochmal
> antesten, wenn es die noch gaebe. Habe keine Ahnung wie die hiessen,
> oder wonach man suchen muesste.

Guckst du hier:
<http://de.wikipedia.org/wiki/Schabziger>
Gab es nicht nur vor 50 Jahren. Gibt es immer noch.


Viele Gr��e

Ulf Neumann

Siegfrid Breuer

unread,
May 19, 2013, 8:32:00 PM5/19/13
to
news2...@neumann-solutions.de (Ulf Neumann) schrieb:

> <http://de.wikipedia.org/wiki/Schabziger>
> Gab es nicht nur vor 50 Jahren. Gibt es immer noch.

Suuuper, danke! Hab ich seit Ewigkeiten in keinem Geschaeft mehr
gesehen! Aber wer kann auch ahnen, dass es den jetzt im Becher gibt:

http://www.amazon.de/Swiss-Schabziger-St%C3%B6ckli-100-GR/dp/B008J12OUQ

Claus D. Arnold

unread,
May 20, 2013, 6:36:25 AM5/20/13
to
Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de> schrieb:

>Daniel Krebs wrote:
>
>> Au�erdem getrocknetes Wasser. (Man wei� ja nie.)
>
>Wasser friere ich lieber ein. Dann braucht man es nur aufzutauen und hat
>schon frisches Wasser.

noch geschickter ist es, hei�es Wasser einzufrieren.
Weil man ja hei�es Wasser sehr oft brauchen kann.

Gru�

Claus D.

Detlef Wirsing

unread,
May 20, 2013, 11:55:40 AM5/20/13
to
Ludger Averborg schrieb:

[...]
>Bei mir steht das K�stchen mit den Backzutaten halb voll mit angebrochenen
>Backpulvert�tchen. Ganz oft wird "1/2 TL Backp., 1 TL Backp." verlangt. Da w�re
>eine Dose tats�chlich praktisch.
[...]

http://www.glutenfrei-supermarkt.de/Wiberg+Weinstein+Backpulver.htm
Weinsteinbackpulver hat den Vorteil, da� man keine "stumpfen Z�hne"
bekommt, wenn man zuviel verwendet hat.

Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing

Ina Koys

unread,
May 20, 2013, 2:56:15 PM5/20/13
to
Am 19.05.2013 04:09, schrieb Daniela Duerbeck:

> Beispiel: Freunde hatten einen Kuchen gebacken, der "total fest" wurde,
> obwohl sie sich minuti�s (angeblich) an das Rezept gehalten hatten.
> Nun ja, das Rezept verwendete Eischnee als einzigen "Lockermacher". Und
> eben weder Hefe, noch Backpulver.

Und h�tten sie Eischnee genommen - oder wenigstens nennenswert
geschlagenes Eiwei� - dann h�tte das hundertprozentig funktioniert.

> Klar, wenn man es kann, dann reicht das wohl, aber f�r Leute, die es
> eben nicht k�nnen (und da z�hle ich mich auf jeden Fall dazu), h�tte
> eben ein bi�chen Backpulver Wunder bewirkt.

Nur dass es dann kein Biskuitteig mehr w�re. An dem ist nichts
schwierig. Nur darf man bei dem Eiklar nicht zu pazifistisch drauf sein.
Es geh�rt geschlagen, basta!

> Auf jeden Fall waren die sehr erstaunt, als ich meinte, ich h�tte halt
> noch ein halbes P�ckchen Backpulver reingetan.

Ich nicht. Mein allererster Kuchen aller Zeiten war auch mit Biskuitteig
und hat auch funktioniert.

> Und ich h�tte auch niemals ein unerprobtes Rezept f�r einen
> Geburtstagskuchen verwendet,

Meine Rezepte sind fast immer unerprobt. Das Leben ist zu kurz f�r
Wiederholungen :-) Ich mach nur selten einen Kuchen mehrfach.

Ina
--
Es w�chst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
Jetzt mit Update:
http://www.touringaustralia.de/

Ina Koys

unread,
May 20, 2013, 2:58:23 PM5/20/13
to
Am 19.05.2013 03:53, schrieb Daniela Duerbeck:

> Aber inzwischen wird doch sogar Backpulver in Dosen angeboten, weil kein
> Mensch jemals die vielen halben Backpulvert�tchen aufbraucht.

Bin ich vielleicht kein Mensch? Und warum sollte ich immer nur halbe
T�tchen brauchen? Ich hau die ja nicht wie du vorsichtshalber �berall ran.

> Und einmal ausprobiert, kann man sich ja die Mengen an den K�hlschrank
> pinnen, dann hat man sie immer parat.

Ich werde mir ganz sicher niemals irgendwas an den K�hlschrank pinnen!

Ina Koys

unread,
May 20, 2013, 3:00:45 PM5/20/13
to
Am 19.05.2013 03:45, schrieb Daniela Duerbeck:

> Es gibt einen Vanillezucker von Dr. Oetker, bei dem zumindest, wenn
> nicht nur, Vanille verwendet wird, statt Vanillin.
> Ich finde schon, dass man da den Unterschied schmeckt.

Ich finde, dass man ihn in erster Linie sieht.

> Aber das kann jeder ja mal selber ausprobieren: Einfach mal Schlagsahne
> mit Vanillinzucker oder mit dem genannten Vanillezucker zubereiten und
> selber schmecken.

Nur wegen dem Vanillezucker werde ich jetzt nicht mit Schlagsahne anfangen.

Ina Koys

unread,
May 20, 2013, 3:05:43 PM5/20/13
to
Am 19.05.2013 10:12, schrieb Kathinka Wenz:
> Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>
>> Am 18.05.2013 17:27, schrieb Hendrik Bohm:
>>>> Eberraute
>>> Danke; die fehlt mir noch!
>> Wof�r verwendet ihr die?
>
> Um die Nase reinzustecken. ;-)

> Kommt bei mir in geringen Mengen ab und zu in den Salat.

Da hab ich schon so viele Kr�uter daf�r, die kann ich schon nicht alle
angemessen verwenden.

> Ich habe nun bei
> Wikipedia gelesen, dass man sie an flettem Fleisch verwenden kann, das kann
> ich mir gut vorstellen.

Beifu�verwandtschaft eben.

Daniela Duerbeck

unread,
May 24, 2013, 9:42:52 PM5/24/13
to
Georg Wieser wrote:

> Ich kannte Parmesan nur -riechend wie frische Kotze- gerieben, pulvrig
> und trockenbr�selig und klumpig aus dem ekligen "Glas" mit Blechdeckel

So �hnlich ging es mir auch. Bei mir war es allerdings das geriebene
Zeugs aus dem Beutel im Supermarkt.

>
> Wer den Mist mit diesem komischen gelbgammeligen Pulver am Tisch
> erfunden hat und warum, erschlie�t sich mir nicht.

Ich denke, dass das auch mal vor Urzeiten evtl. ganz akzeptabler
Parmesan war.
Aber Luft und Zeit ist dem Geschmack nicht f�rderlich

Daniela Duerbeck

unread,
May 24, 2013, 9:46:26 PM5/24/13
to
Johann Mayerwieser wrote:

> Ich habe erst einmal (bei einem Italiener mit Wiener Inhaber, Koch und
> Personal) eine "Parmesan-Hobelmühle" gesehen, das Ding schaut so aus
> http://images.manufactum.de/manufactum/produktdetail/73800_2.jpg
> allerdings nicht mit dem Reibeneinsatz, sondern eher gurkenhobelartig,
> der Käse kommt in feinen Blättern raus.

Wir nehmen einen normalen Hobel her um Parmesan zu hobeln.
Bei Carpaccio z.B. finde ich ihn gehobelt besser, bei Spaghetti
Bolognese gerieben.

Viele Grüße von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 24, 2013, 9:58:16 PM5/24/13
to
Michael 'Mithi' Cordes wrote:
>
> Oder man zieht sich die Hose nicht mit der Kneifzange an und macht das
> eine T�tchen erst leer bevor man das Zweite �ffnet.

Normal funktioniert es so: Ein halbes P�ckchen Backpulver. OK, wieviel
ist ein halbes P�ckchen? Nehmen wir ein bi�chen mehr, dann ist es sicher
ein halbes P�ckchen.
Das n�chste Mal kann man dann aus dem Grund nicht das andere halbe
P�ckchen nehmen, weil es vermutlich weniger als ein halbes P�ckchen enth�lt.
Also wird ein neues P�ckchen ge�ffnet.

Daher ist das mit den Teel�ffeln als Ma� besser.

Daniela Duerbeck

unread,
May 24, 2013, 10:10:04 PM5/24/13
to
Ina Koys wrote:

> Bin ich vielleicht kein Mensch? Und warum sollte ich immer nur halbe
> T�tchen brauchen? Ich hau die ja nicht wie du vorsichtshalber �berall ran.
>
Tschulligung, ich wollte Dich nicht angreifen. Ich m�chte eigentlich
�berhaupt niemanden angreifen. Ich "hau" auch nicht vorsichtshalber
Backpulver �berall hinein.


>> Und einmal ausprobiert, kann man sich ja die Mengen an den K�hlschrank
>> pinnen, dann hat man sie immer parat.
>
> Ich werde mir ganz sicher niemals irgendwas an den K�hlschrank pinnen!

Mu�t Du ja auch nicht, ich finde es nur eben f�r mich praktisch.
Ich schrieb ja auch "kann man", d.h. man kann, wenn man will, man mu�
aber nicht.

Ich m�chte nur Tips geben, was eben f�r mich funktioniert.

Nicht mehr und nicht weniger. :-)

Viele liebe Gr��e von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 24, 2013, 10:22:44 PM5/24/13
to
Ludger Averborg wrote:

> Der Versuch ist ja einfach: Jeweils ein Tütchen in lauwarme Milch und kosten.
> (ich habs noch nicht gemacht, weil für mich der Unterschied feststeht).
>
>> Aber das kann jeder ja mal selber ausprobieren: Einfach mal Schlagsahne
>> mit Vanillinzucker oder mit dem genannten Vanillezucker zubereiten und
>> selber schmecken.
>>
> Ja klar, so geht es auch.

Wir haben es halt so ausprobiert: Schokopudding mit Vanillesauce.

Der Unterschied zwischen Dr. Oetker und komplett selbstgemacht ist
eklatant, und so arg viel Arbeit macht weder der selbstgemachte
Schokopudding, noch die Vanillesauce dazu.

Viele Grüße von Dani

P.S: Aber wenn mein Schatz krank ist, und fast stirbt, dann hilft nur
selbstgemachter Schokopudding mit selbstgemachter Vanillesauce. Und in
dem Stadium könnte ich niemals Dr Oetker ...

Johann Mayerwieser

unread,
May 25, 2013, 2:28:22 AM5/25/13
to
Am Sat, 25 May 2013 03:58:16 +0200 schrieb Daniela Duerbeck:

> Normal funktioniert es so: Ein halbes Päckchen Backpulver. OK, wieviel
> ist ein halbes Päckchen? Nehmen wir ein bißchen mehr, dann ist es sicher
> ein halbes Päckchen.


Backpulverpäckchen auf dem Tisch gleichmäßig glatt streichen, in die
Hälfte falten, Ecke abreißen und die eine Hälfte rausleeren.

Hannes
Message has been deleted

Dorothee Hermann

unread,
May 25, 2013, 5:38:47 AM5/25/13
to
Am 25.05.2013 11:21, schrieb Daniel Krebs:
> Johann Mayerwieser wrote:
>> Daniela Duerbeck schrieb:

>>> Normal funktioniert es so: Ein halbes Pᅵckchen Backpulver.
>>> OK, wieviel ist ein halbes Pᅵckchen? Nehmen wir ein >>> biᅵchen
mehr, dann ist es sicher ein halbes Pᅵckchen.

>> Backpulverpᅵckchen auf dem Tisch gleichmᅵᅵig glatt streichen,
>> in die Hᅵlfte falten, Ecke abreiᅵen und die eine Hᅵlfte
>> rausleeren.

> Daniela wird jetzt sicher fragen, welche Hᅵlfte gemeint ist.

Man kᅵnnte auch das glattgestrichene Tᅵtchen 'lᅵngs' falten ...
*gg*


Nein, nein - die Idee mit dem Glattstreichen und falten ist schon
prima - und Daniela (Deine 'Namensvetterin' ;-) ) muss man/ich
nicht ᅵrgern.

Dorothee

Message has been deleted

Ina Koys

unread,
May 25, 2013, 9:18:20 AM5/25/13
to
Am 25.05.2013 03:58, schrieb Daniela Duerbeck:
> Michael 'Mithi' Cordes wrote:
>>
>> Oder man zieht sich die Hose nicht mit der Kneifzange an und macht das
>> eine T�tchen erst leer bevor man das Zweite �ffnet.
>
> Normal funktioniert es so: Ein halbes P�ckchen Backpulver. OK, wieviel
> ist ein halbes P�ckchen? Nehmen wir ein bi�chen mehr, dann ist es sicher
> ein halbes P�ckchen.
> Das n�chste Mal kann man dann aus dem Grund nicht das andere halbe
> P�ckchen nehmen,

Ja, jetzt bin ich mit dem Vergleich mit der Kneifzange einverstanden.
Man kann sich das Leben auch optimal verkomplizieren. So wie ich dich
verstanden habe, backst du doch sowieso nur Backpulverteige. Daran kann
man nichts verderben. Also mach keine Wissenschaft draus. Und: nicht
immer hilft viel auch viel.

Ina Koys

unread,
May 25, 2013, 9:18:55 AM5/25/13
to
Am 25.05.2013 11:21, schrieb Daniel Krebs:

>>> Normal funktioniert es so: Ein halbes P�ckchen Backpulver. OK, wieviel
>>> ist ein halbes P�ckchen? Nehmen wir ein bi�chen mehr, dann ist es sicher
>>> ein halbes P�ckchen.

>> Backpulverp�ckchen auf dem Tisch gleichm��ig glatt streichen, in die
>> H�lfte falten, Ecke abrei�en und die eine H�lfte rausleeren.
>
> Daniela wird jetzt sicher fragen, welche H�lfte gemeint ist.

Die gr��ere nat�rlich!

Ina Koys

unread,
May 25, 2013, 9:20:37 AM5/25/13
to
Am 25.05.2013 04:10, schrieb Daniela Duerbeck:
> Ina Koys wrote:
>
>> Bin ich vielleicht kein Mensch? Und warum sollte ich immer nur halbe
>> T�tchen brauchen? Ich hau die ja nicht wie du vorsichtshalber �berall
>> ran.
>>
> Tschulligung, ich wollte Dich nicht angreifen.

Brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich hab mich nicht angegriffen
gef�hlt. Ich wollte nur auf eine etwas breite Verallgemeinerung
aufmerksam machen.

Birgit

unread,
May 28, 2013, 1:32:52 AM5/28/13
to
Daniele schrieb:
> Tschulligung, ich wollte Dich nicht angreifen. Ich möchte eigentlich
> überhaupt niemanden angreifen. Ich "hau" auch nicht vorsichtshalber
> Backpulver überall hinein.
>


Überall vielleicht nicht, aber an Biskuit. Und da gehört Backpulver
wirklich nicht rein. Da hat Ina schon Recht. Die Eier reichen völlig.

Dein offenes Tipps- und Tricksverhältnis mal als Ausgangsbasis:
Vielleicht willst du mal verraten, woran es bei dir konkret hapert bei
Biskuit? Hier mal ein Backkurs zum Thema mit Erklärungen, warum was
wie, Tipps für Pannen - und diversen Varianten, darunter auch Anfänger
freundlichen. Wobei ich dich nach dem, was du sonst so schreibst, da
gar nicht einstufen würde
http://goccus.com/campus.php?id=92

Vielleicht ist das eher auch so ein persönlicher Problemfall, den man
nur ein Mal knacken muss. Ging mir ewig bei Hefeteig so. Während ich
Biskuit schon als Kind (10 Jahre) konnte, habe ich mich noch bis in
die späten 20er mit Hefeteig super schwer getan. Da war dann der
Schlüssel, die Hefe in Wasser aufzulösen. Seit dem ist mir eigentlich
noch kein Hefeteig nicht mehr gelungen.
Wenn dein Biskuitfrust an ähnlichem liegt, kann man das vielleicht
beheben. (Aber halt nicht mit Backpulver ;-))

Kulinarische Grüße

Birgit

--

Goccus - der Genießertempel
www.goccus.com
0 new messages