> Kartoffeln sch len, raffeln, sehr kr ftig ausdr cken, bis die Sp ne
> trocken sind. Schmiedepfanne auf mittlerer HItze erw rmen, kurz mit
> Speck ausstreichen und den Haufen Sp ne rein.
Mit Speck ausstreichen? Wieso nicht. Etwas G nseschmalz ist zu Kartoffeln auch nicht verkehrt.
> Verteilen und fest
> pressen (mit einem Topfboden geht das sehr z gig). NIX TUN. Nach rund
> 10 Minuten, wenn die Unterseite g lden ist, vorsichtig wenden (wer
> sich nicht traut unter Zuhilfenahme eines Deckels) und dann auf der
> anderen noch mal 5-10 Minuten.
Das leuchtet mir ein, klingt gut. Durch das Andr cken mit einem Topfboden gibt es viel Kontaktfl che zwischen Kartoffelsp nen und Pfanne, das spart Fett. Etwas frischen Thymian mit rein riebeln in die Kartoffelsp ne, vielleicht?
> In der Zwischenzeit kann man Salat machen, Zwiebel und / oder Speck
> w rfeln, Nasebohren. Salzen unbedingt hinterher, weil die Kartoffeln
> sonst Wasser ziehen.
Wo hast _du_ denn in der K che den Designer-Nasenbohrer h ngen? :-)
> Das Endprodukt ist knusprig, angenehm fettarm, sch n kartoffelig.
Das werde ich ausprobieren. Allerdings k nnte ich der Versuchung nicht wiederstehen, beim Braten auf der R ckseite ganz leicht den Pfannenrand mit einem St ck guter Butter zu streicheln, so dass die so sch n unten rein r uft und einzieht.
Am Sun, 18 Nov 2012 11:07:19 +0100, Lisa Brill <"lisa
Brill"@nospam.de> schrieb:
>Bratkartoffel aus rohen Kartoffel (vorzugsweise mit neuen Kartoffel im >Herbst) mag ich auch sehr gerne.
>Doch R sti w rde mir zu sehr nach Kartoffelpuffer schmecken.
Aber nur, wenn du die Kartoffelpuffer ohne Eier, Zwiebel und
Haferflocken machst.
> Ist das bei den heutigen Preisen energetisch nicht etwas sehr
> anspruchsvoll?
> Berichte bitte ueber das Ergebnis.
Test durchgeführt und auf jeden Fall auf Wiedervorlage gelegt.
Das KaPü war ausgesprochen locker und luftig und fein kartoffelig (und
das, obwohl 08/15 Sorte Kartoffeln), Dafür, dass es obendrein auch
noch eine fettarme Variante war...
Ich habe einfach einen Schwung gewaschener Kartoffeln aufs Blech in
den Ofen gegeben. Bei 200 Grad. Da wir noch dänische Frikadellen und
Rotkohl dazu hatten, wurden erstere angebraten und in der Pfanne neben
die Kartoffeln gestellt und die Ofenwärme doppelt genutzt. (Stichwort:
energetisch anspruchsvoll ;-)) Die gegarten Kartoffeln so wie sie sind
mit Schale durch die Presse gedrückt. Ein Stich Butter (wirklich nicht
viel) und mit fettarmer Milch und Löffel kurz auf Konsistenz gerührt /
geschlagen.
Wenn der Ofen nicht sowieso in Betrieb ist, würde ich das aus
energetischen Gründen vielleicht nicht machen. Geschmacklich ist der
Unterschied auf jeden Fall da, wie viel "Aha" hängt auch von den
eigenen Ansprüchen und wohl auch von der Kartoffelsorte ab. (Ich
könnte mir vorstellen, dass bei guten Sorten der Effekt noch größer
ist.) Wenn man aber eh den Ofen anhat, dann ist das eine gleich
mehrfach praktische Geschichte: Geschmacklich besser und das ohne
großen Einsatz von Butter / Sahne, keine zusätzliche Energie, kein
Schälen der Kartoffeln. Praktisch ist die Methode sicher auch dann,
wenn man mal wieder alle Platten in Betrieb hat und nicht weiß, wo man
die Beilage noch garen soll. Ein paar Kartoffeln kann man eigentlich
immer noch irgendwie im Ofen unterbringen.
Fazit: Der Tipp kam vom ollen Lafer und ist wohlwollend angenommen ;-)
Rohe Kartoffeln, ger ucherter Speck, Zwiebeln, grobes Salz, Pfeffer aus der M hle.
Am Rande: Die Pfanne hat die viel beworbene Keramikbeschichtung mit Lotoseffekt. Obwohl erst kurz in Gebrauch, klebt sie mehr als meine alten Teflonpfannen. Werden wir verschei ert?
Birgit <birgit.we...@gmail.com> writes:
> Edgar bat:
>> > ...heute Testversuch KaP aus Ofenkartoffeln
>> Ist das bei den heutigen Preisen energetisch nicht etwas sehr
>> anspruchsvoll?
>> Berichte bitte ueber das Ergebnis.
> Test durchgeführt und auf jeden Fall auf Wiedervorlage gelegt.
[...]
> Fazit: Der Tipp kam vom ollen Lafer und ist wohlwollend angenommen ;-)
Aber für Edgar ist das eh nix, höchstens für seine Oma – schließlich hat
olle Paule Bocuse diese Vorgehensweise für sämtliche Kartoffelmassen
auch schon empfohlen ;->
Scherz beiseite: Die Variante funktioniert IME tatsächlich sehr, sehr
gut. Allerdings war sie zu Zeiten von „sowieso heißen“ Holz- Kohle- oder
Ölöfen auch wirtschaftlich. Was heute leider(?) in den meisten Fällen
nicht mehr gegeben ist. Wenn's eh Braten gibt (oder'n Kuchen zum
Nachtisch, oder, oder…) dann ist es allerdings nach wie vor die
eleganteste Methode Kartoffeln für Püree oder irgendwelche anderen
Zubereitungen aus Kartoffelmasse gar zu kriegen.
Am Mon, 19 Nov 2012 13:37:25 +0100 schrieb Tilman Ahr:
> Aber für Edgar ist das eh nix, höchstens für seine Oma – schließlich hat
> olle Paule Bocuse diese Vorgehensweise für sämtliche Kartoffelmassen
> auch schon empfohlen ;->
Omma hat Stampfkartoffel gemacht, mit denen mag das angehen, bei
Kartoffelpue haette sie mich aus der Kueche gejagt.
Ja, die hatte schon ihre Dritten in der Futterluke.
> Scherz beiseite: Die Variante funktioniert IME tatsächlich sehr, sehr
> gut. Allerdings war sie zu Zeiten von „sowieso heißen“ Holz- Kohle- oder
> Ölöfen auch wirtschaftlich. Was heute leider(?) in den meisten Fällen
> nicht mehr gegeben ist. Wenn's eh Braten gibt (oder'n Kuchen zum
> Nachtisch, oder, oder…) dann ist es allerdings nach wie vor die
> eleganteste Methode Kartoffeln für Püree oder irgendwelche anderen
> Zubereitungen aus Kartoffelmasse gar zu kriegen.
Das Argument akzeptiere ich.
Heisses Wasser stand auf der Kochmaschine auch immer zur Verfuegung und die
Bude war immer warm, ganz ohne Heizkoerper und Thermostat.
Am 19.11.2012 17:38, schrieb Cornelius Rosenschon:
>> so wenig eine R sti, wie Spaghetti Carbonara eine Lasagne ist.
> Es sind schlichte Bratkartoffeln. Ich h tte 'R sti' schreiben sollen.
> Ich wollte hier nur etwas rger machen ;-)
Ich schenke dir ein "nicht".
Jetzt darfst du dir berlegen, ob das zwischen
"hier" und "nur" hineingeh ren soll
oder zwischen
"h tte" und "R sti".
>Na, dazu passt doch jetzt wohl eindeutig auch *dein* praeferiertes
>Rosmarien sehr viel besser!
>BTW: Ich mag nun mal kein Majoran, ausser vielleicht als *dezente*
>Wuerze in einer Kartoffelsuppe.
Ach so, sag das doch gleich. Das klang zunächst so wie das ultimative
Wort des obersten Gurus aller Starköche, so dass ich dahinter eine
tiefschürfende Ideologie vermutete.
Nichts, Niemand, Nirgends, Nie.
>>> Punkt zwei: Wenn ich Hunger hab, hab ich Hunger. Und woher soll ich am
>>> Vortag schon wissen, worauf ich dann Lust habe?
>> Wer (unregelm ig) arbeitet, muss organisieren k nnen.
> Oder ausreichend Zutaten im Haus haben, um sich was machen zu k nnen.
DAS ist eine gewisse Organisation!
Auf die Schnelle einkaufen und "irgendwas kochen" liegt mir nicht.
> Nudeln mit Sauce gehen eigentlich immer irgendwie.
Na ja ... Kochen und essen war schon in der Studentenzeit nicht blo e
"Nahrungsaufnahme" f r mich ;-)
>> Du hast au erdem die kleine Frozzelei zwischen "Jeremias Gotthelf Bruno"
>> und mir schlecht gequotet und irgendwie nicht richtig verstanden!
> > Ich habe den Thread gar nicht ganz verfolgt ;-)
>Am 19.11.2012 17:38, schrieb Cornelius Rosenschon:
>>> so wenig eine Rösti, wie Spaghetti Carbonara eine Lasagne ist.
>> Es sind schlichte Bratkartoffeln. Ich hätte 'Rösti' schreiben sollen.
>> Ich wollte hier nur etwas Ärger machen ;-)
>Ich schenke dir ein "nicht".
>Jetzt darfst du dir überlegen, ob das zwischen
>"hier" und "nur" hineingehören soll
>oder zwischen
>"hätte" und "Rösti".
Hast Du die Anführungszeichen übersehen?
_Die_ hätte er nämlich in seiner URL benutzen s(w)ollen.
Angelique Presse <angeli...@nurfuerspam.de> wrote:
> Christian Schill wrote:
> > Am 19.11.12 22:54, schrieb Angelique Presse:
> >> Punkt zwei: Wenn ich Hunger hab, hab ich Hunger. Und woher soll ich am
> >> Vortag schon wissen, worauf ich dann Lust habe?
> > Du bist nicht verheiratet, stimmt's?
> Was hat das damit zu tun?
Ehegatten und LAB wollen beim Essen nicht jeden Tag berrascht werden
oder den Vorlieben des anderen ausgesetzt sein.
-- Munterbleiben
HC