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Gegen Lebensmittelverschwendung: foodsharing.de ist in Beta-Version online

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Melanie Schwarz

unread,
Nov 16, 2012, 6:10:09 PM11/16/12
to
Hallo zusammen,

ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.
Auf dieser Plattform können überzählige Lebensmittel, die noch gut
verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.

Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verfüllen.

Gruß
Melanie

Edgar Warnecke

unread,
Nov 16, 2012, 6:29:14 PM11/16/12
to
Is klar,
habe ueberfluessige Gurke wegen Fhlkauf abzugeben.
Versand gegen Vorkasse nur in Europa und nach Nordamerika.

Geht´s noch?

Ede
--
Einfach ist genial

Bianca Weiß

unread,
Nov 16, 2012, 6:30:35 PM11/16/12
to
Melanie Schwarz wrote:
> Hallo zusammen,
>
> ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.
> Auf dieser Plattform kᅵnnen ᅵberzᅵhlige Lebensmittel, die noch gut
> verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.
>
> Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
> Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verfᅵllen.

Ich wᅵrde noch nicht mal einen durchaus neuwertigen, gebrauchten
Staubsauger geschenkt haben wollen, geschweige denn, altes,
abgelaufenes Zeugs aus den Kᅵhl- oder Gefrierschrᅵnken anderer!

Vielleicht werden wir uns aber schon bald trotzdem wegen eines Sacks
"schᅵbbiger" Saukartoffeln gegenseitig tᅵten?

Wer nur eben kann, sollte sich jetzt besser ein Stᅵck Land kaufen und
Selbstversorgung einᅵben!

Leute, kauft Kᅵmme!
Es kommen lausige Zeiten.

w.

Erhard Schwenk

unread,
Nov 16, 2012, 6:41:50 PM11/16/12
to
LOL jo. Ich seh die "Fünf Pfund Hackfleisch, nur drei Wochen alt, an
Selbstabholer"-Anzeigen förmlich vor mir.

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/

christine lohr

unread,
Nov 17, 2012, 2:25:42 AM11/17/12
to
Moin!

Am 17.11.2012 00:30, schrieb Bianca Weiß:
> Melanie Schwarz wrote:
>> Hallo zusammen,
>>
>> ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.
>> Auf dieser Plattform können überzählige Lebensmittel, die noch gut
>> verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.
>>
>> Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
>> Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verfüllen.
>
> Ich würde noch nicht mal einen durchaus neuwertigen, gebrauchten
> Staubsauger geschenkt haben wollen, geschweige denn, altes,
> abgelaufenes Zeugs aus den Kühl- oder Gefrierschränken anderer!

Ich finde die Idee garnicht so verkehrt:

Eine meiner Tanten ist mit über 80 verstorben udn hat als Kriegskind
einen ganzen Keller voller Lebensmittel hinterlassen, die wir gar nicht
aufessen können.

Die Tafeln nehmen auch nur kurz abgelaufene Konserven nicht und
Selbsteingemachtes erst recht nicht.

Vielleicht finden wir dort ja Leute, die helfen den Berg abzutragen.
Vorteil: Wir wären es los und müssten die Entsorgung nicht zahlen.

Ciao Christine

Melanie Schwarz

unread,
Nov 17, 2012, 6:08:53 AM11/17/12
to
Am 17.11.2012 00:29, schrieb Edgar Warnecke:
Ich verstehe nicht, was diese bissige Antwort soll.

Haben Sie sich mal die Webseite und deren Angaben bezüglich der für die
Abgabe geeigneten Lebensmitttel durchgelesen?
Das Ganze ist nur für uneingeschränkt verzehrfähige Lebensmittel gedacht.
So wie zuviele Äpfel auf dem Baum, selbst die Nachbarn wollen keine mehr
oder ähnliches.
Das ist keine alternative Form der Müllbeseitung!

Gruß
Melanie

Melanie Schwarz

unread,
Nov 17, 2012, 6:13:46 AM11/17/12
to
Am 17.11.2012 00:30, schrieb Bianca Weiß:
> Melanie Schwarz wrote:
>> Hallo zusammen,
>>
>> ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.
>> Auf dieser Plattform können überzählige Lebensmittel, die noch gut
>> verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.
>>
>> Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
>> Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verfüllen.
>
> Ich würde noch nicht mal einen durchaus neuwertigen, gebrauchten
> Staubsauger geschenkt haben wollen, geschweige denn, altes,
> abgelaufenes Zeugs aus den Kühl- oder Gefrierschränken anderer!

Wie bitte?!

Was haben Sie denn für Fantasien!?

Es geht einzig und allein um überzählige, NOCH NICHT ABGELAUFENE
Lebensmittel, die man auch selber bedenkenlos essen würde.
Also z.B. eine Masse Äpfel auf dem Baum, die man selber und auch die
Nachbarn nicht mehr essen können oder wollen.

Es geht hier nicht um eine alternative Form der Müllbeseitigung!

Mit Ihrem Kommentar zeigen Sie, daß Sie sich gar nicht einmal die Mühe
gemacht haben, sich die Webseite und die dortigen Erläuterungen für zur
Abgabe geeignete Lebensmittel durchzulesen!

Gruß
Melanie

Melanie Schwarz

unread,
Nov 17, 2012, 6:17:20 AM11/17/12
to
Am 17.11.2012 00:41, schrieb Erhard Schwenk:
> Am 17.11.2012 00:29, schrieb Edgar Warnecke:
>> Am Sat, 17 Nov 2012 00:10:09 +0100 schrieb Melanie Schwarz:
>>
>>> Hallo zusammen,
>>>
>>> ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.
>>> Auf dieser Plattform k�nnen �berz�hlige Lebensmittel, die noch gut
>>> verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.
>>>
>>> Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
>>> Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verf�llen.
>>
>> Is klar,
>> habe ueberfluessige Gurke wegen Fhlkauf abzugeben.
>> Versand gegen Vorkasse nur in Europa und nach Nordamerika.
>>
>> Geht�s noch?
>
> LOL jo. Ich seh die "F�nf Pfund Hackfleisch, nur drei Wochen alt, an
> Selbstabholer"-Anzeigen f�rmlich vor mir.
>

Wie ich sehe, scheinen viele den Sinn dieser Plattform nicht verstanden
zu haben!

Es geht um �berz�hlige, eben nicht vergammelte Lebensmittel, die aber
sonst vergammeln w�rden.

Beispiel: �berz�hlige �pfel oder N�sse vom Baum, die man selber oder
auch Nachbarn und Freunde nicht (mehr) verarbeiten k�nnen.

Also eben KEINE alternative M�llbeseitigung!

Dorothee Hermann

unread,
Nov 17, 2012, 7:13:27 AM11/17/12
to
Am 17.11.2012 00:10, schrieb Melanie Schwarz:

> ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.

Der Link
http://www.startnext.de/foodsharing
ist etwas aussagekräftiger.


Dorothee

Edgar Warnecke

unread,
Nov 17, 2012, 7:23:47 AM11/17/12
to
Am Sat, 17 Nov 2012 12:13:46 +0100 schrieb Melanie Schwarz:


> Mit Ihrem Kommentar zeigen Sie, da� Sie sich gar nicht einmal die M�he
> gemacht haben, sich die Webseite und die dortigen Erl�uterungen f�r zur
> Abgabe geeignete Lebensmittel durchzulesen!

Und du hast Dir nichtmal die Muehe gegeben dich mit dem Usenet und dessen
Gepflogenheiten schlauzumachen.

Lies erstmal eine Weile mit, danch koennen wir uns gerne weiterunterhalten.

Ede
dessen Muelltonne frei von unverarbeiteten Lebensmitteln ist.
(Stimmt wirklich, komisch)
--
Einfach ist genial

Birgit

unread,
Nov 17, 2012, 7:43:49 AM11/17/12
to
Melanie schrieb:

> Ich verstehe nicht, was diese bissige Antwort soll.

Das ist schade. An dem Zustand würde ich aber als Initiator eines
solchen Projektes arbeiten.
>
> Haben Sie sich mal die Webseite und deren Angaben bez glich der f r die
> Abgabe geeigneten Lebensmitttel durchgelesen?

Ich habe es - ohne vernünftigen Link - versucht. Und aufgegeben, weil
die Infos nicht so aufbereitet sind, dass ich innerhalb kurzer Zeit
erfassen kann, worum es geht. TROTZ grundsätzlichem Interesse an der
Thematik!

Da ich offenbar nicht die einzige in einer Runde solcher bin, die sich
durchaus bewusster mit dem Thema Lebensmittel auseinandersetzt, der
sich Idee und Realisierung aber nicht auf Anhieb erschließt, würde ich
schleunigst raten, in mich zu gehen, anstatt hier potenzielle
Interessenten so anzublaffen.

SIE wollen Ihre Idee an den Mann / die Frau bringen. Da hilft ein
derartiger, unreflektierter, aggressiver Kommunikationsstil sicher
nicht. Glauben Sie ernsthaft, so Lust auf mehr zu wecken?

Kulinarische Grüße

Birgit

--

Goccus - der Genießertempel
www.goccus.com

Jürgen Exner

unread,
Nov 17, 2012, 8:11:05 AM11/17/12
to
Melanie Schwarz <nachti...@gmx.de> wrote:

>Am 17.11.2012 00:29, schrieb Edgar Warnecke:
>> Am Sat, 17 Nov 2012 00:10:09 +0100 schrieb Melanie Schwarz:
>>> ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.
>>> Auf dieser Plattform können überzählige Lebensmittel, die noch gut
>>> verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.
>>>
>>> Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
>>> Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verfüllen.
>>
>> Is klar,
>> habe ueberfluessige Gurke wegen Fhlkauf abzugeben.
>> Versand gegen Vorkasse nur in Europa und nach Nordamerika.
>>
>Ich verstehe nicht, was diese bissige Antwort soll.
>
>Haben Sie sich mal die Webseite und deren Angaben bezüglich der für die
>Abgabe geeigneten Lebensmitttel durchgelesen?
>Das Ganze ist nur für uneingeschränkt verzehrfähige Lebensmittel gedacht.
>So wie zuviele Äpfel auf dem Baum, selbst die Nachbarn wollen keine mehr
>oder ähnliches.

Hmmmm, _ICH_ sehe auf http://www.foodsharing.de Yoghurt, Eier, Milch,
und Kaese. Oder redest du von einer anderen Webseite?

Und falls du jetzt sagst "Aber das ist doch nur ein Bild, du musst den
Text lesen", dann hast _du_ das Problem nicht verstanden.

jue

Lothar Kimmeringer

unread,
Nov 17, 2012, 8:28:30 AM11/17/12
to
Melanie Schwarz wrote:

> ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.

Irgendwie weisst du nicht, was eine Betaversion ist. Was da
momentan ist, ist ein Platzhalter fuer die Domain mit "Ich
Will Bespammt Werden"-Aufforderung und dem ueblichen "Gib
mir deine Daten ueber Facebook"-Button.

> Auf dieser Plattform können überzählige Lebensmittel, die noch gut
> verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.

Von der Grundidee her an sich nicht schlecht, ich habe
aber Zweifel, wie das z.B. praktisch in einer Grosstadt
ablaufen soll. Es mag auf der einen Seite fuer Studenten
mit magerem Budget durchaus interessant sein, auf diese
Weise billig an Lebensmittel zu kommen. Bis da aber die
Zutatenliste zusammen ist, duerfte da einiges an Weg
zurueckgelegt werden muessen, um dann vor Ort am Ende
(und das wird passieren) festzustellen, dass die Lebens-
mittel doch schon abgelaufen (im Sinne von verschimmelt)
sind.

In einem anderen Post hast du geschrieben, dass nur
"nicht abgelaufene" Lebensmittel angeboten werden
duerfen. Ist damit das Mindesthaltbarkeitsdatum gemeint
(das primaer der Grund ist, warum so viel weggeworfen
wird, weil es mit "Ablaufdatum" verwechselt wird). Wenn
ja, duerfte das Angebot ueberschaubar bleiben, denn -
zumindest bei mir - faellt die Entscheidung "brauche
ich nicht mehr" normalerweise im Bereich von mehreren
Wochen nach Ablauf des MHDs.

> Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
> Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verfüllen.

Da die Plattform ja noch nicht mal existiert, besteht kein
Bedarf der Weiterverbreitung.


Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spam...@kimmeringer.de
PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
questions!

Georg Wieser

unread,
Nov 17, 2012, 8:36:01 AM11/17/12
to
Am 17.11.2012 14:11, schrieb J�rgen Exner:
> Melanie Schwarz <nachti...@gmx.de> wrote:
>
>> Am 17.11.2012 00:29, schrieb Edgar Warnecke:
>>> Am Sat, 17 Nov 2012 00:10:09 +0100 schrieb Melanie Schwarz:
>>>> ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.
>>>> Auf dieser Plattform k�nnen �berz�hlige Lebensmittel, die noch gut
>>>> verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.
>>>>
>>>> Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
>>>> Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verf�llen.
>>>
>>> Is klar,
>>> habe ueberfluessige Gurke wegen Fhlkauf abzugeben.
>>> Versand gegen Vorkasse nur in Europa und nach Nordamerika.
>>>
>> Ich verstehe nicht, was diese bissige Antwort soll.
>>
>> Haben Sie sich mal die Webseite und deren Angaben bez�glich der f�r die
>> Abgabe geeigneten Lebensmitttel durchgelesen?
>> Das Ganze ist nur f�r uneingeschr�nkt verzehrf�hige Lebensmittel gedacht.
>> So wie zuviele �pfel auf dem Baum, selbst die Nachbarn wollen keine mehr
>> oder �hnliches.
>
> Hmmmm, _ICH_ sehe auf http://www.foodsharing.de Yoghurt, Eier, Milch,
> und Kaese. Oder redest du von einer anderen Webseite?
>
> Und falls du jetzt sagst "Aber das ist doch nur ein Bild, du musst den
> Text lesen", dann hast _du_ das Problem nicht verstanden.
>
> jue
>
Das ist halt oft ein Problem, wenn gut gemeinte Dinge von Amateuren
gemacht werden. Das Problem haben die Regaldesigner vom Supermarkt nicht.
Es ist immer voll und immer mit frischer Ware. Der Rest geht halt in den
M�ll...
Wobei wir wieder am Anfang w�ren. Ein �berbordender Zwetschgenbaum, so
wie dieses Jahr h�tte bei uns zuhause f�r Zwetschgendatschi bis Sommer
2032 gereicht... wenn auch noch 3 Nachbarn mitgegessen h�tten.

Das w�re auch was f�r die Titelseite. Aber es trifft den Sinn nicht ganz


Die �pfel hier verrotten allesamt an den B�umen, w�hrend die �pfel bei
LIDL etc. echt gut gehen.

Das Problem ist hier, selbst wenn Du zur Saison Kirschen Zwetschgen
�pfel zum selberpfl�cken verschenkst kommt niemand. Ein paar Strassen
weiter h�ngt ein altes Ehepaar, denen das vergammeln ihres Obsts
seelische Schmerzen bereitet immer wieder ein Schuid auf. trotzdem
werden die Fr�chte im Supermarkt gekauft.

Ich wei� auch nicht warum?

Ich kaufe wenn keine mehr am Baum h�ngen auch die Discounter-�pfel, weil
unsere nach 2 Wochen im Keller ungenie�bar sind. Aber die 6-8 Wochen wo
sie am Baum h�ngen kann ich doch einfach die nehmen?

Georg Wieser

unread,
Nov 17, 2012, 8:40:18 AM11/17/12
to
Stimmt bei uns auch, das landet auf dem Kompost ;-)
Oder wo schmei�t Du denn Zwiebelschalen, Kartoffelschalen...

Und ja. Es ist auch bei uns schon mal eine Paprika angegammelt.

Und nein, ich schneid die dann nicht aus. Dann leiste ich mir die
wegzuwerfen. Aber das d�rfte sich im Bereich von weit unter einem Pfund
pro Monat bewegen.

Jürgen Exner

unread,
Nov 17, 2012, 8:43:53 AM11/17/12
to
Melanie Schwarz <nachti...@gmx.de> wrote:
>ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.
>Auf dieser Plattform können überzählige Lebensmittel, die noch gut
>verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.

Ach ja, wo denn? Ich meine das woertlich: wo genau auf
http://www.foodsharing.de kann ich z.B. nach ueberzaehligen Aepfeln
suchen? Oder herausfinden, wer in meiner Heimatstadt vielleicht
irgendwelche Backwaren anbietet? Oder selber Pflaumenkompott anbieten?
Kein Menue, keine Suchfunktion, kein gar nichts. Mangels anderer
Moeglichkeiten klicke ich auf Yoghurt, Eier, Kaese, und Karotten: nichts
passiert.

Das nennst du eine Beta-Version? Das ist noch nicht einmal ein
Proof-of-Concept. Wenn ich meinem Chef sowas als Beta-Version zeigte,
dann staende ich am naechsten Morgen in der Schlange vor dem Arbeitsamt.

>Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
>Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verfüllen.

Wo ist denn da die Platform? Das ist eine einzige Werbeseite ohne
jedwede Funktion.

jue

Edgar Warnecke

unread,
Nov 17, 2012, 9:22:22 AM11/17/12
to
Am Sat, 17 Nov 2012 14:40:18 +0100 schrieb Georg Wieser:

> Am 17.11.2012 13:23, schrieb Edgar Warnecke:

>> Ede
>> dessen Muelltonne frei von unverarbeiteten Lebensmitteln ist.
>> (Stimmt wirklich, komisch)
>>
> Stimmt bei uns auch, das landet auf dem Kompost ;-)
> Oder wo schmeißt Du denn Zwiebelschalen, Kartoffelschalen...

In die Biotonne. Das Zeug zaehle ich aber nicht mehr su den Lebensmittel.
Wer isst denn Zwiebelschalen?

> Und ja. Es ist auch bei uns schon mal eine Paprika angegammelt.

Dann hast Du ueberkauft.
Ist mir eine zeitlang auch so gegangen.

> Und nein, ich schneid die dann nicht aus. Dann leiste ich mir die
> wegzuwerfen. Aber das dürfte sich im Bereich von weit unter einem Pfund
> pro Monat bewegen.

Einmal in der Woche mache ich Kuecheninventur. Die schlaegt sich dann im
Speiseplan nieder.
Zu Deinem Beispiel:
Zuerst kaufe ich keine Mischbeutel oder 5er-Pack Parika, hoechstens wenn
die Menge auch garantiert rausgeht. Ich fasse und schaue die Dinger im
Laden an. Paprika mit "Detsch" bleiben liegen.
Sollte Eine beginnen ueberfaellig zu werden, wird die in Streifen
geschnitten und zu einem Salat verarbeitet. Da bluehen die nochmal so
richtig auf. Eine schrumpelige, nicht gammelige Paprika geht auch noch gut
im Gulasch oder sonstigen Schmorgerichten.
Bei jemandem der im Second-Hand-Gemueseladen einkauft wuerde ich vielleicht
ein Mineralwasser aus einer von mir erstmalig zu oefffnenden
Mineralwasserflasche nehmen.

Edgar Warnecke

unread,
Nov 17, 2012, 9:25:49 AM11/17/12
to
Am Sat, 17 Nov 2012 05:43:53 -0800 schrieb J�rgen Exner:

> Wo ist denn da die Platform? Das ist eine einzige Werbeseite ohne
> jedwede Funktion.

Jetzt haben wir sie aber genug verhauen, oder?

Cornelius Rosenschon

unread,
Nov 17, 2012, 10:01:09 AM11/17/12
to
Melanie Schwarz schrieb:

> Was haben Sie denn für Fantasien!?

'Bianca Weiß' versus 'Melanie Schwarz'
Da regt sich bei mir die Phantasie ;-)

> Mit Ihrem Kommentar zeigen Sie

Du darfst uns duzen, auch wenn du erst 12 bist ;-)

Gruß Conny

Ina Koys

unread,
Nov 17, 2012, 1:24:23 PM11/17/12
to
Am 17.11.2012 08:25, schrieb christine lohr:

> Die Tafeln nehmen auch nur kurz abgelaufene Konserven nicht und
> Selbsteingemachtes erst recht nicht.

Da haben sie auch (leider) Recht damit. Denn der Vertrieb abgelaufener
Lebensmittel ist nicht legal, auch wenn sie noch gut sind. Und selber
Eingemachtes ist halt von gebremstem Charme: Man kann sich sagen dass
man mit dem Obst noch was gemacht hat und es nicht weggeschmissen. Und
wenn jemand es außergewöhnlich gut gemacht hat, schmeckt es vielleicht
auch gut. Meistens schmeckt es aber nicht besonders und der Nährwert
misst sich in Volumen, nicht in Qualität.

Mit anderen Worten: solche Lebensmittel sind was für Privatleute, nicht
für mehr oder weniger professionellen Vertrieb, der auch noch gewisse
Ansprüche hat.

Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
Jetzt mit Update:
http://www.touringaustralia.de/

Ina Koys

unread,
Nov 17, 2012, 1:30:59 PM11/17/12
to
Am 17.11.2012 12:13, schrieb Melanie Schwarz:

> Also z.B. eine Masse ᅵpfel auf dem Baum, die man selber und auch die
> Nachbarn nicht mehr essen kᅵnnen oder wollen.

Erfahrungsgemᅵᅵ gibt es niemanden, der sich seine Geschenke selber
pflᅵcken mᅵchte. Die Erfahrung haben ne Menge Leute schon durch, die das
z.B. Nachbarn oder eigenen Bekannten und Verwandten angeboten haben. Und
dann noch

1. das im Internet zusammensuchen und
2. Anreise hinzunehmen

bedeutet eine Schranke, die Nutzen und Nutzerzahlen ᅵberschaubar halten
wird. In unserer Gegend gibts wenigstens noch eine Mosterei, wo die
Leute im Herbst dann nach nur 1 - 2 Stunden Anstehen ihr Obst einfach
abgeben kᅵnnen, damit sie ein paar Wochen spᅵter Saft preiswerter
einkaufen kᅵnnen. Und das ist erheblich praktikabler als sich bei so
einen Webseite anzumelden. Zumal ein guter Teil der Anbieter mir nicht
aussieht, als ob sie professionelle webᅵ-2.0-Anwender sind.

Ina
--
Es wᅵchst!

Melanie Schwarz

unread,
Nov 17, 2012, 4:49:36 PM11/17/12
to
Okay, foodsharing.de ist die Adresse, die dann wohl erst ab Mitte
Dezember, wenn das Projekt so richtig startet, als Startseite funktioniert.
Die derzeitige Startseite heißt http://beta.de.foodsharing.de/login/.

Dort findet man dann auch die weiteren Angaben, von denen ich im
Originalposting sprach.

Ich entschuldige mich für die ungenauen Webseiten-Angabe.

Und nein, ich bin nicht der Initiator, sondern habe es nur erfahren,
weil ich mich für "Taste the Waste" interessierte und dadurch auch
erfahren habe, daß man die im Film beschriebenen Zustände ändern will,
eben mit foodsharing.de.

Gruß
Melanie
Message has been deleted

Harald Deichmann

unread,
Nov 18, 2012, 2:53:10 AM11/18/12
to
Am Sat, 17 Nov 2012 19:24:23 +0100, Ina Koys
<garten...@iko-web.de> schrieb:

>Am 17.11.2012 08:25, schrieb christine lohr:
>
>> Die Tafeln nehmen auch nur kurz abgelaufene Konserven nicht und
>> Selbsteingemachtes erst recht nicht.
>
>Da haben sie auch (leider) Recht damit. Denn der Vertrieb abgelaufener
>Lebensmittel ist nicht legal, auch wenn sie noch gut sind. Und selber
>Eingemachtes ist halt von gebremstem Charme: Man kann sich sagen dass
>man mit dem Obst noch was gemacht hat und es nicht weggeschmissen. Und
>wenn jemand es außergewöhnlich gut gemacht hat, schmeckt es vielleicht
>auch gut. Meistens schmeckt es aber nicht besonders

Du solltest nicht von deinen Produkten auf andere schließen. Meine
Freunde(innen) sind gierig auf meine Produkte, besonders auf den
Powidl mit Chili & die Chutneys. Momentan verschiedene Varianten
Quitten-Chutneys hergestellt, die ich zu Weihnachten verschenken
werde.

Ciao
Harald
--
See my friends...
http://www.negativeland.de
http://www.hartmut-mechtel.de/

Ina Koys

unread,
Nov 18, 2012, 6:17:36 AM11/18/12
to
Am 18.11.2012 07:06, schrieb Hans-Juergen Lukaschik:

> Den (möglichen) Sinn haben offensichtlich auch die Leute nicht
> verstanden, die dort schon ihre "Essenskörbe" anbieten.
>
> Mal ein Beispiel aus Jena: Veröffentlicht am 17.11.2012, 1 Stück Pizza
> Meeresfrüchte (containert, gefroren), Verfallsdatum: 19.11.2012.

Wie hast du denn die gefunden? Ich hab da gestern nichts als
Absichtserklärungen gesehen - und andere anscheinend ebenso.

Ina
--
Es wächst!

Ina Koys

unread,
Nov 18, 2012, 6:20:23 AM11/18/12
to
Am 18.11.2012 08:53, schrieb Harald Deichmann:
> Am Sat, 17 Nov 2012 19:24:23 +0100, Ina Koys
> <garten...@iko-web.de> schrieb:
>
>> Am 17.11.2012 08:25, schrieb christine lohr:
>>
>>> Die Tafeln nehmen auch nur kurz abgelaufene Konserven nicht und
>>> Selbsteingemachtes erst recht nicht.
>>
>> Da haben sie auch (leider) Recht damit. Denn der Vertrieb abgelaufener
>> Lebensmittel ist nicht legal, auch wenn sie noch gut sind. Und selber
>> Eingemachtes ist halt von gebremstem Charme: Man kann sich sagen dass
>> man mit dem Obst noch was gemacht hat und es nicht weggeschmissen. Und
>> wenn jemand es außergewöhnlich gut gemacht hat, schmeckt es vielleicht
>> auch gut. Meistens schmeckt es aber nicht besonders
>
> Du solltest nicht von deinen Produkten auf andere schließen.

Ist das schön, dass ich nicht dienstlich mit dir zu tun habe. Du würdest
mir dermaßen den Tag versüßen mit deinem Ton über Produkte, von denen du
exakt NICHTS weißt. Aber so muss ich dich ja nur zur Kenntnis nehmen,
wenn ich Lust dazu habe. Just in diesem Moment vergeht sie mir.
Message has been deleted

Harald Deichmann

unread,
Nov 18, 2012, 9:21:52 AM11/18/12
to
Am Sun, 18 Nov 2012 12:20:23 +0100, Ina Koys
<garten...@iko-web.de> schrieb:

>Am 18.11.2012 08:53, schrieb Harald Deichmann:
>> Am Sat, 17 Nov 2012 19:24:23 +0100, Ina Koys
>> <garten...@iko-web.de> schrieb:
>>
>>> Am 17.11.2012 08:25, schrieb christine lohr:
>>>
>>>> Die Tafeln nehmen auch nur kurz abgelaufene Konserven nicht und
>>>> Selbsteingemachtes erst recht nicht.
>>>
>>> Da haben sie auch (leider) Recht damit. Denn der Vertrieb abgelaufener
>>> Lebensmittel ist nicht legal, auch wenn sie noch gut sind. Und selber
>>> Eingemachtes ist halt von gebremstem Charme: Man kann sich sagen dass
>>> man mit dem Obst noch was gemacht hat und es nicht weggeschmissen. Und
>>> wenn jemand es außergewöhnlich gut gemacht hat, schmeckt es vielleicht
>>> auch gut. Meistens schmeckt es aber nicht besonders
>>
>> Du solltest nicht von deinen Produkten auf andere schließen.
>
>Ist das schön, dass ich nicht dienstlich mit dir zu tun habe. Du würdest
>mir dermaßen den Tag versüßen mit deinem Ton über Produkte, von denen du
>exakt NICHTS weißt. Aber so muss ich dich ja nur zur Kenntnis nehmen,
>wenn ich Lust dazu habe. Just in diesem Moment vergeht sie mir.

LOL

Lothar Kimmeringer

unread,
Nov 18, 2012, 6:34:55 PM11/18/12
to
Hans-Juergen Lukaschik wrote:

> Den (m锟絞lichen) Sinn haben offensichtlich auch die Leute nicht
> verstanden, die dort schon ihre "Essensk锟絩be" anbieten.
>
> Mal ein Beispiel aus Jena: Ver锟絝fentlicht am 17.11.2012, 1 St锟絚k Pizza
> Meeresfr锟絚hte (containert, gefroren), Verfallsdatum: 19.11.2012.

Wo steht bei den Lebensmitteln, die man so kaufen kann, eigentlich
das Verfallsdatum? So was habe ich hier bisher so noch nirgendwo
gesehen. Bei Medikamenten, ja, bei Lebensmitteln, nein.

> Oder eins aus Berlin: Ver锟絝fentlicht am 17.11.2012, 4 St锟絚k
> Kiwis, Kaufdatum: 01.11.2012, Verfallsdatum: 21.11.2012.

Wo stehen eigentlich beim Obst die Haltbarkeitsdaten? Das mit
dem 21. hat derjenige auch nur hingeschrieben, weil es in der
Zukunft liegt und das System den Eintrag sonst nicht akzep-
tiert haette.

> K锟絣n, Abholfrist 22.11.2012: Ver锟絝fentlicht am 16.10.2012, 30 St锟絚k
> Br锟絫chen, Kaufdatum: 15.10.2012, Verfallsdatum: 18.10.2012, 15 St锟絚k
> Bretzeln, Kaufdatum: 15.10.2012, Verfallsdatum: 18.10.2012.

Das war einer der wenigen Eintraege, bei denen ich mir vorstellen
konnte, dass da ein Baecker seinen Ueberschuss abgeben wollte,
also das, was den Zweck der Site darstellen sollte.

> Das ist M锟絣lentsorgung pur.

Mal von den zwei Wochen alten Kiwis (wobei das ja eigentlich
ein recht robustes Obst ist), wuerde ich das bei keinem der
drei Beispiele so behaupten. Aus den Semmeln kann man zur
Not - wenn sie wirklich schon zu hart zum Essen sind - Knoedel
oder aehnliches machen. Von der Menge her, waere das fuer
Suppenkuechen durchaus verwendbar.
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Georg Wieser

unread,
Nov 19, 2012, 5:32:14 AM11/19/12
to
Am 17.11.2012 15:22, schrieb Edgar Warnecke:
> Am Sat, 17 Nov 2012 14:40:18 +0100 schrieb Georg Wieser:
>
>> Am 17.11.2012 13:23, schrieb Edgar Warnecke:
>
>>> Ede
>>> dessen Muelltonne frei von unverarbeiteten Lebensmitteln ist.
>>> (Stimmt wirklich, komisch)
>>>
>> Stimmt bei uns auch, das landet auf dem Kompost ;-)
>> Oder wo schmei�t Du denn Zwiebelschalen, Kartoffelschalen...
>
> In die Biotonne. Das Zeug zaehle ich aber nicht mehr su den Lebensmittel.
> Wer isst denn Zwiebelschalen?
>
>> Und ja. Es ist auch bei uns schon mal eine Paprika angegammelt.
>
> Dann hast Du ueberkauft.
> Ist mir eine zeitlang auch so gegangen.

Na ja.... Wegen einer Paprika im Vierteljahr das sehe ich jetzt nicht
unbedingt als "�berkauft" an ;-)
>
>> Und nein, ich schneid die dann nicht aus. Dann leiste ich mir die
>> wegzuwerfen. Aber das d�rfte sich im Bereich von weit unter einem Pfund
>> pro Monat bewegen.
>
> Einmal in der Woche mache ich Kuecheninventur. Die schlaegt sich dann im
> Speiseplan nieder.
> Zu Deinem Beispiel:
> Zuerst kaufe ich keine Mischbeutel oder 5er-Pack Parika, hoechstens wenn
> die Menge auch garantiert rausgeht. Ich fasse und schaue die Dinger im
> Laden an. Paprika mit "Detsch" bleiben liegen.
> Sollte Eine beginnen ueberfaellig zu werden, wird die in Streifen
> geschnitten und zu einem Salat verarbeitet. Da bluehen die nochmal so
> richtig auf. Eine schrumpelige, nicht gammelige Paprika geht auch noch gut
> im Gulasch oder sonstigen Schmorgerichten.


Schumpelig zum mitgaren ja. Gammlig geht in den Kompost. Aber selbst das
passiert sehr selten. ICh verstehe nicht wie man im Jahr 80KG
Lebensmittel wegwerfen?

> Bei jemandem der im Second-Hand-Gemueseladen einkauft wuerde ich vielleicht
> ein Mineralwasser aus einer von mir erstmalig zu oefffnenden
> Mineralwasserflasche nehmen.
>
> Ede
>

na ja, wenns gekocht ist.... aber eher auch nein ;-)

Edgar Warnecke

unread,
Nov 19, 2012, 5:37:02 AM11/19/12
to
Am 19 Nov 2012 09:26:04 GMT schrieb Christian Schill:

> Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:

>> dessen Muelltonne frei von unverarbeiteten Lebensmitteln ist.
>> (Stimmt wirklich, komisch)
>
> Heisst das etwa du schmeisst die Lebensmittel erst weg, nachdem du ihnen
> deine Kochk�nste hast angedeihen lassen? :-)

Da gibt es normalerweise nix zum Wegschmeissen, es sei denn ich habe es
versaut.
Hier bleibt einach nix ueber.
Ich weiss auch nicht was ich falsch mache.
Message has been deleted

Christian Schill

unread,
Nov 19, 2012, 7:39:00 AM11/19/12
to
Am 19.11.12 11:37, schrieb Edgar Warnecke:
Du machst nix falsch sondern richtig; ich habe das nur als Sp��le
gemeint. Wenn einem mal was in die Hose geht, dann ist das halt so.

Ich habe vorgestern einen Schwarzwurzelauflauf etwas versaut.
Schwarzwurzeln sch�n sch�len, gleich in Essigwasser, in mundgerechte
H�ppchen schneiden, knapp gar kochen, absch�tzen und mit Zitrone
betr�ufeln, damit sie sch�n weiss bleiben. Das gab's dann als Auflauf
mit Salamistreifen drin und dem �blichen Ei-Milch Gekleppere, sch�n
abgew�rzt, K�se dr�ber ab in den Ofen damit.
Tja, die Zitrone hat die Milch gerinnen lassen, das sah nicht so sch�n
aus. ;-(
Gr��e
Christian.

Tilman Ahr

unread,
Nov 19, 2012, 7:23:25 AM11/19/12
to
Melanie Schwarz <nachti...@gmx.de> writes:

> Am 17.11.2012 00:29, schrieb Edgar Warnecke:
>> Am Sat, 17 Nov 2012 00:10:09 +0100 schrieb Melanie Schwarz:
>>
>>> Hallo zusammen,
>>>
>>> ab sofort ist die Beta-Version von foodsharing.de online.
>>> Auf dieser Plattform können überzählige Lebensmittel, die noch gut
>>> verzehrbar sind, angeboten oder auch abgeholt werden.
>>>
>>> Bitte die Info auch an Bekante und Verwandte weitergeben.
>>> Nur dann kann die Plattform ihren Sinn verfüllen.
>>
>> Is klar,
>> habe ueberfluessige Gurke wegen Fhlkauf abzugeben.
>> Versand gegen Vorkasse nur in Europa und nach Nordamerika.
>>
>> Geht´s noch?

> Ich verstehe nicht, was diese bissige Antwort soll.
>
> Haben Sie sich mal die Webseite und deren Angaben bezüglich der für
> die Abgabe geeigneten Lebensmitttel durchgelesen?

Bin zwar nicht Edgar, aber nachdem der einzige auf Anhieb erkennbare
Inhalt der Seite ein „ich will bespammt werden“–Formular, mit
Fratzenheft–, Twatter– und Google doppelplusgut–Buttons, gefolgt von
Werbung für eine Fratzenheft–Gruppe ist: Verarschen kann ich mich selber
billiger und besser. Achja: Eine HTML-Seite mit praktisch null Inhalt
kann man auch so „designen“, daß sie auf über ein Jahr alten Rechnern
nicht Ewigkeiten zum laden braucht.

Oh. Da ist ja noch ein Knöpfchen, das nicht zu Facebook führt. OK. Na
gut. Die Grundidee mag im Prinzip nicht völlig für'n Arsch sein, aber
irgedwie scheint das Ding eine Mischung aus Filmwerbung, Buzzword-Bingo
und Crowdsourcing für was auch immer zu sein.

Ich weiß ja nicht. 'ne seriöse gemeinnützige Aktion sieht für mich
anders aus – aber ich bin vermutlich auch ein wenig altmodisch…

--
Grüße aus Berlin,
Tilman

Tilman Ahr

unread,
Nov 19, 2012, 7:53:30 AM11/19/12
to
Lothar Kimmeringer <news2...@kimmeringer.de> writes:

> Hans-Juergen Lukaschik wrote:
>
>> Den (möglichen) Sinn haben offensichtlich auch die Leute nicht
>> verstanden, die dort schon ihre "Essenskörbe" anbieten.
>>
>> Mal ein Beispiel aus Jena: Veröffentlicht am 17.11.2012, 1 Stück Pizza
>> Meeresfrüchte (containert, gefroren), Verfallsdatum: 19.11.2012.
>
> Wo steht bei den Lebensmitteln, die man so kaufen kann, eigentlich
> das Verfallsdatum? So was habe ich hier bisher so noch nirgendwo
> gesehen. Bei Medikamenten, ja, bei Lebensmitteln, nein.

Geflügel und rohe Hackfleischprodukte haben sowas. Da steht dann „Bei
XY°C gekühlt zu verbrauchen bis: …“. Der Unterschied: Wer diese Waren
nach Ablauf des angegebenen Datums noch z.B. im Restaurant verarbeitet
und Gästen auftischt macht sich strafbar. Privatverbraucher dürfen
natürlich russisches Roulette spielen.

Bei den meisten Lebensmitteln gibt es statt dessen ein
Mindesthaltbarkeitsdatum. Bis zu diesem garantiert der Hersteller, daß
die Ware einwandfrei ist (ggfs. bei Einhaltung der angegebenen
Lagerungsweise), danach geht die Verantwortung dafür auf denjenigen, der
die Ware verarbeitet/abgibt über.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob es dem Einzelhandel verboten ist Waren
nach Ablauf des MHD in Verkehr zu bringen, oder ob das eine freiwillige
Beschränkung der Händler ist, um dem Haftungsrisiko aus dem Weg zu gehen
(müsste ich nachgucken, hab' ich aber gerade keinen Bock zu…).

Edgar Warnecke

unread,
Nov 19, 2012, 11:39:35 AM11/19/12
to
Am Mon, 19 Nov 2012 13:39:00 +0100 schrieb Christian Schill:

> Ich habe vorgestern einen Schwarzwurzelauflauf etwas versaut.
> Schwarzwurzeln schön schälen, gleich in Essigwasser, in mundgerechte
> Häppchen schneiden, knapp gar kochen, abschützen und mit Zitrone
> beträufeln, damit sie schön weiss bleiben. Das gab's dann als Auflauf
> mit Salamistreifen drin und dem üblichen Ei-Milch Gekleppere, schön
> abgewürzt, Käse drüber ab in den Ofen damit.
> Tja, die Zitrone hat die Milch gerinnen lassen, das sah nicht so schön
> aus. ;-(

Du hast nix wirklich flasch gemacht!
Schaele ud schneide die Scharzwurzeln unter Wasser.
Dann bleiben auch die Finger halbwegs ansehnlich.

Die Schalen sofort rausziehen und wegdamit.
Das geht ganz gut
Dann in eine zweite Wanne..., Schale mit Wasser kippen.
Dorthinein die Zitrone.

Dann setz den Auflauf an und kipp, wenn es etwas angewaermt ist, die
(gewuerzte?) Sahne drueber.

Das sollte unfallfrei funktionieren

Jaja, die spargelfreie Zeit ist schon hart.

HTH

Ede
Heute Spitzkohl mit Speck und Schweinehack an Rahmsauce mit Pellkartoffel,
morgen die andere Haelfte scharf angebraten mit $Wuerzsauce und Baguette.
Das Ding ist viel zu gross fuer 2 1/2.
--
Einfach ist genial
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