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Pfanne mit Metallgriff?

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Ina Koys

unread,
Jan 4, 2010, 5:36:35 PM1/4/10
to
Hallo,

da ich eine neue Pfanne brauche und aktuell die Kaisers-Aktion noch
lᅵuft, frag ich mich, ob mensch wirklich freiwillig Pfannen mit
Metallgriff anschaffen sollte. Werden die nicht heiᅵ beim Braten? Wenn
ich jedesmal erst zum Topflappen greifen muss, dann fᅵllt die Pfanne
flach. Bitte jetzt nicht die Traumpfannen der Kochelite empfehlen, von
der Fraktion bin ich nicht. Ich will ein brauchbares,
antihaftbeschichtetes Gerᅵt, fertig. Ich muss damit weder mein tᅵgliches
Brot verdienen noch irgendwelche Elitenzugehᅵrigkeit beweisen. Ich will
Essen bereiten, sonst nichts.

Danke,
Ina
--
Es wᅵchst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/

Detlef Wirsing

unread,
Jan 4, 2010, 5:46:58 PM1/4/10
to
Ina Koys schrieb:

>da ich eine neue Pfanne brauche und aktuell die Kaisers-Aktion noch

>l�uft, frag ich mich, ob mensch wirklich freiwillig Pfannen mit
>Metallgriff anschaffen sollte. Werden die nicht hei� beim Braten?

Ein Bild w�re hilfreich gewesen. Im aktuellen Tengelmann-Prospekt
finde ich keine Pfanne.

Ich hatte verschiedene Pfannen mit Stielen und Griffen. Wenn wirklich
Griffe gemeint sind, wie z.B.
http://marketing.berndes.com/artikelbilder/popup/074045.jpg - die
werden hei� und zwar nicht zu knapp. Von Berndes gibt es daf�r extra
so kleine Stoffdinger, die man draufstecken kann. Der Vorteil ist, da�
die Pfannen klein gehalten werden k�nnen und auch mit relativ gro�em
Durchmesser in den Backofen passen.

Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing

Erhard Schwenk

unread,
Jan 4, 2010, 6:06:01 PM1/4/10
to
Ina Koys wrote:

> da ich eine neue Pfanne brauche und aktuell die Kaisers-Aktion noch
> lᅵuft, frag ich mich, ob mensch wirklich freiwillig Pfannen mit
> Metallgriff anschaffen sollte. Werden die nicht heiᅵ beim Braten?

Manche mehr, manche weniger. Der Vorteil von Metallgriffen ist halt, daᅵ
man die auch in den Ofen stellen kann. Solche mit Metallstiel sind auf
jeden Fall unproblematischer.

> Wenn
> ich jedesmal erst zum Topflappen greifen muss, dann fᅵllt die Pfanne
> flach. Bitte jetzt nicht die Traumpfannen der Kochelite empfehlen, von
> der Fraktion bin ich nicht.

> Ich will ein brauchbares, antihaftbeschichtetes Gerᅵt, fertig.

Streich die Antihaftbeschichtung, die Du sowieso mit gute Chancen
irgendwann im Essen entsorgst, und nimm ne einfache Chromargan- bzw.
Edelstahlpfanne. Die sind universell verwendbar, einfach mit einem
Stahlschwamm zu reinigen und halten praktisch ewig.

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Wᅵrttemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/

Axel Schwenke

unread,
Jan 4, 2010, 6:46:44 PM1/4/10
to
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>
> ... frag ich mich, ob mensch wirklich freiwillig Pfannen mit
> Metallgriff anschaffen sollte. Werden die nicht hei� beim Braten?

Edelstahl ist ein recht schlechter W�rmeleiter. Schlechter noch als
reines (z.B. Gu�-) Eisen. Demensprechend werden solche Griffe nicht
sehr warm (au�er in der R�hre nat�rlich).

Ich habe zwar keine solche Pfanne, aber alle meine Edelstahl-T�pfe
haben solche Griffe. Auch nach stundenlangem Kochen werden diese
Griffe gerade mal lauwarm. Hei� wird nur der (ebenfalls edelst�hlerne)
Griffknopf am Glasdeckel.

Eine Pfanne wird zwar tendenziell hei�er als ein Kochtopf, aber daf�r
ist der Pfannenstiel dann auch wieder l�nger. Au�er im pfannen�chsten
Drittel des Stiels w�rde ich keine nennenswerte Erw�rmung vermuten.


XL

Edgar Warnecke

unread,
Jan 4, 2010, 9:34:05 PM1/4/10
to
Am Mon, 04 Jan 2010 23:36:35 +0100 schrieb Ina Koys:

> Hallo,
>
> da ich eine neue Pfanne brauche

4 Tage 13 Stunden bis zum ersten Pfannenthread des Jahres.

Waren wir schon mal schneller?

Edgar
--
Einfach ist genial

Peter Büttner

unread,
Jan 4, 2010, 7:36:56 PM1/4/10
to
Ina Koys wrote:

> da ich eine neue Pfanne brauche und aktuell die Kaisers-Aktion noch

> läuft, frag ich mich, ob mensch wirklich freiwillig Pfannen mit
> Metallgriff anschaffen sollte. Werden die nicht heiß beim Braten? Wenn
> ich jedesmal erst zum Topflappen greifen muss, dann fällt die Pfanne


> flach. Bitte jetzt nicht die Traumpfannen der Kochelite empfehlen, von
> der Fraktion bin ich nicht. Ich will ein brauchbares,

> antihaftbeschichtetes Gerät, fertig. Ich muss damit weder mein tägliches
> Brot verdienen noch irgendwelche Elitenzugehörigkeit beweisen. Ich will
> Essen bereiten, sonst nichts.

Ich habe schon einige Edelstahlpfannen mit Metallgriff verwendet, kein
Problem, werden auf dem Herd nicht warm. Gußseisen schon. Es ist wohl auch
so das, neben der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit, bei
Edelstahlpfannen die Griffe angeschweißt werden und diese Klebestelle
recht klein ist und so nur wenig Wärme auf die Griffe übergeht.


Am Samstag habe ich eine 'Servierpfanne' (Edelstahl, 2 kurze 'Topfgriffe'
an beiden Seiten, Aldi) mal im Backofen verwendet, 270°C und noch eine
Stunde bei 200°C+, mit Topflappen rausgeholt, kein Problem.
Dooferweise stand das Ding dann auch dem Herd, bischen rumrühren, dabei
an den einladenden Griffen festhalten. Örks. Die Brandblasen sind
noch zu, blöde Stellen, da man ja mit den Teilen anfasst die man
am meisten braucht (Daumen+Zeigefinger).

So wäre mein Vorschlag keine Pfanne zu kaufen die man auch in den
Ofen stellen kann. Die Griffe sehen einfach zu einladend aus und
rufen nicht 'Heiß heiß'. Das gilt natürlich nur für Schussel,
umsichtige Menschen machen sowas nicht falsch.

Wenn man was drinnen hätte (5 Liter siedendes Fett) wäre das mit
heißen Griffen und plötzlichem loslassen noch unangenehmer.


Hier ein Patent (also nun Prior art falls es das nicht gibt):
Griffe mit Farbe beschichten, bzw. aus Material herstellen das die Farbe
Temperaturabhängig ändert, es reicht wohl wenn 'unter 70°C', oder
'über 80°C' angezeigt werden.

Peter

Edgar Warnecke

unread,
Jan 4, 2010, 10:26:25 PM1/4/10
to
Am Tue, 05 Jan 2010 01:36:56 +0100 schrieb Peter B�ttner:

> Hier ein Patent (also nun Prior art falls es das nicht gibt):
> Griffe mit Farbe beschichten, bzw. aus Material herstellen das die Farbe

> Temperaturabh�ngig �ndert, es reicht wohl wenn 'unter 70�C', oder
> '�ber 80�C' angezeigt werden.

Noch�n Patent:

Kueche von aussen abschliessen und nie wieder betreten.

Erhard Schwenk

unread,
Jan 5, 2010, 3:57:21 AM1/5/10
to

Naja, soo unrecht hat sie da nicht. Pfannen oder T�pfe, die sich bei
Erhitzung �u�erlich deutlich sichtbar von blau nach leuchtend rot oder
so verf�rben, h�tten da schon eine gewisse Warnwirkung. Sollte mit den
passenden Farben sogar durchaus nicht unm�glich sein...

--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-W�rttemberg - http://www.akkordeonjugend.de/

Ina Koys

unread,
Jan 5, 2010, 4:02:52 AM1/5/10
to
Peter B�ttner schrieb:

> Ich habe schon einige Edelstahlpfannen mit Metallgriff verwendet, kein
> Problem, werden auf dem Herd nicht warm.

Prima.

> So w�re mein Vorschlag keine Pfanne zu kaufen die man auch in den


> Ofen stellen kann. Die Griffe sehen einfach zu einladend aus und

> rufen nicht 'Hei� hei�'. Das gilt nat�rlich nur f�r Schussel,

> umsichtige Menschen machen sowas nicht falsch.

Ich bin zwar ein Schussel, aber ich mach keine Rezepte mit Pfannen, die
man in den Ofen stellt. Also bis jetzt noch nicht. Ich sollte also auf
der sicheren Seite sein.

Danke!

Ina
--
Es w�chst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/

Ina Koys

unread,
Jan 5, 2010, 4:04:25 AM1/5/10
to
Edgar Warnecke schrieb:

> Noch�n Patent:
>
> Kueche von aussen abschliessen und nie wieder betreten.

Zu sp�t! Das Patent geh�rt seit ca. 30 Jahren Otto Waalkes. "Raus ist
die L�sung! Seit ich endlich raus bin, ist meine K�che wirklich sauber!"

Claus D. Arnold

unread,
Jan 5, 2010, 5:59:34 AM1/5/10
to
Ina Koys <garten...@iko-web.de> schrieb:

>Peter B�ttner schrieb:
>
>> Ich habe schon einige Edelstahlpfannen mit Metallgriff verwendet, kein
>> Problem, werden auf dem Herd nicht warm.
>
>Prima.
>
>> So w�re mein Vorschlag keine Pfanne zu kaufen die man auch in den
>> Ofen stellen kann. Die Griffe sehen einfach zu einladend aus und
>> rufen nicht 'Hei� hei�'. Das gilt nat�rlich nur f�r Schussel,
>> umsichtige Menschen machen sowas nicht falsch.
>
>Ich bin zwar ein Schussel, aber ich mach keine Rezepte mit Pfannen, die
>man in den Ofen stellt. Also bis jetzt noch nicht. Ich sollte also auf
>der sicheren Seite sein.

Falls doch, es gibt Pfannen mit abnehmbarem Griff (z.Bsp. von
Gastrolux). Habe 2 davon seit > 10 Jahren im Einsatz. Sehr stabile
Technik. Nicht ganz billig.

Gru�

Claus D.

Alexander Bachmann

unread,
Jan 5, 2010, 12:26:46 PM1/5/10
to
Hallo Ina,

ich habe schon lange diese Ikea-Pfanne in Gebrauch und bin zufrieden:
http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/90101207. Der Griff wird
wegen der Anbindung ᅵber einen schmalen Querschnitt nicht heiᅵ.

Ich habe noch eine Pfanne mit hohem Rand der Fa. Woll
(http://www.woll-pfannen.de); da kann man den Griff abmachen. In dieser
Pfanne mache ich z. B. ohne Probleme saarlᅵndische Kᅵrschtchter; dass
sind roh gebratene kleine Kartoffelwᅵrfel.

Viele Grᅵᅵe,
Alex

Ina Koys schrieb:

Edgar Warnecke

unread,
Jan 5, 2010, 7:25:57 PM1/5/10
to
Am Tue, 05 Jan 2010 10:02:52 +0100 schrieb Ina Koys:

> Ich bin zwar ein Schussel, aber ich mach keine Rezepte mit Pfannen, die
> man in den Ofen stellt. Also bis jetzt noch nicht. Ich sollte also auf
> der sicheren Seite sein.

Ich kapiere das nicht.

Ich habe, ohne jeweils einen Max davon gemacht zu haben, zwei
Gusseisenpfannen. Eine Tiefe und eine Flache.

Beide haben einen angeschraubten Holzgriff.
Die tiefe Pfanne stelle ich schonmal, mit Griff in den Ofen. Bei maximal
200 Grad kokelt am Griff absolut nix.

Einen Nachteil gibt es. Das Holzgewinde trocknet aus und dann kann der
Griff wackeln. Macht aber nix. Bueschen in lauwarmem Wasser quellen lassen
und er sitzt wieder stramm wie zuvor.

@Ina: Ist wie ein Belegnagel in der Nagelbank. Trocken, dann jaggelt es
etwas, nass, dann klemmt�s.

Und nu hoert auf mit dem Pfannenscheixx.

Message has been deleted
Message has been deleted

Edgar Warnecke

unread,
Jan 5, 2010, 9:24:11 PM1/5/10
to
Am Wed, 6 Jan 2010 00:59:56 +0100 schrieb Daniel Krebs:

> Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:
>
>> Beide haben einen angeschraubten Holzgriff.
>> Die tiefe Pfanne stelle ich schonmal, mit Griff in den Ofen. Bei maximal
>> 200 Grad kokelt am Griff absolut nix.
>

> Ist bei meiner Gusspfanne auch so. Deren Holzgriff macht der Ofen
> garnix.
> Aber Ina ging es ja um etwas anderes.
> Meine beiden schmiedeeisernen Pfannen von Scholl haben ganz normale
> schmiedeeiserne Griffe. Und die sind auf dem Herd noch nie so hei�
> geworden, dass ich sie am Ende nicht h�tte anfassen konnte.

...und im Backofen ein Baumwollhandtuch, doppelltgenommen, zweimal
drumgeschlugen und schwupp auf den Herd.
So what?

> Ina will aber eine bei Kaisers kaufen.
> Wer wei� schon, wie es bei der ist?

Ich erklaere Nichtwissen.
Ich kaufte meine Pfannen im Baumarkt.

Die sind so ziemlich das Einzige, was hier noch nicht kaputtgegangen ist.
Derzeit ist der Wasserhahn im Bad dran. Das ist kein Wasserhahn, das ist
ein Duschkopf auf gesamter Laenge.
<ob das reicht um von den elenden Pfannen wegzukommen?>

Tilman Ahr

unread,
Jan 20, 2010, 2:14:35 PM1/20/10
to
Peter Büttner wrote:

> Ina Koys wrote:
> [Pfanne gesucht]


> Ich will ein brauchbares,
>> antihaftbeschichtetes Gerät, fertig.

Kann _ich_ Dir (Ina) nicht helfen, ich werde mit den Dingern so, so oder so
nicht warm. Vermutlich Gewohnheit.

Was IMHO bisher noch am nächsten rankam, ohne preislich völlig abzudriften
waren

1:) etwas bessere "Hausmarke" Profi-Alugusspfannen aus dem Großmarkt (Metro,
Selgros & Co.). Günstig, robust, recht haltbar aber nicht Induktionsgeeignet
und mit nicht sehr formstabilem Boden (also eher auch nix für E-Herde),
dafür auch mit genieteten Griffen (stabiler) in haushaltsüblichen Größen
IIRC durchaus schon für 20,-€ zu haben; oder

2:) "Semiprofessionelle" Tefal Aluguss- oder Edelstahlpfannen. Etwas teurer,
geschraubter Griff, dafür mit stabilem (bei Edelstahl)Sandwichboden, auch
problemlos in Induktionsgeeignet zu haben. Dafür ist die Beschichtung IIRC
etwas empfindlicher.

> Ich habe schon einige Edelstahlpfannen mit Metallgriff verwendet, kein
> Problem, werden auf dem Herd nicht warm. Gußseisen schon. Es ist wohl auch
> so das, neben der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit, bei
> Edelstahlpfannen die Griffe angeschweißt werden und diese Klebestelle
> recht klein ist und so nur wenig Wärme auf die Griffe übergeht.

Gilt für Gusseisen/Emaillierte/Alu-Pfannen übrigens genauso, wenn die Griffe
nicht angegossen sind...

Ich habe verschiedene (Edelstahl und Aluguss) Pfannen mit angeschweißten
Griffen einige Jahre lang täglich bei der Arbeit sowie Edelstahl- und
emaillierte Pfannen dieser Art seit 15+ Jahren zuhause verwendet und die
Griffe wurden auch nie heißer als die komischen Kunststoffdinger.
Dafür werden sie nur *heiß*, wenn man sie dummerweise mal über 'ne Flamme
gedreht hat und fangen nicht an, unter erheblicher Rauchentwicklung zu
brennen...



> Am Samstag habe ich eine 'Servierpfanne' (Edelstahl, 2 kurze 'Topfgriffe'
> an beiden Seiten, Aldi) mal im Backofen verwendet, 270°C und noch eine
> Stunde bei 200°C+, mit Topflappen rausgeholt, kein Problem.
> Dooferweise stand das Ding dann auch dem Herd, bischen rumrühren, dabei
> an den einladenden Griffen festhalten. Örks. Die Brandblasen sind
> noch zu, blöde Stellen, da man ja mit den Teilen anfasst die man
> am meisten braucht (Daumen+Zeigefinger).

AUTSCH - Mein Beileid. Noch schöner ist es einen solchen Pfannenstiel schön
voll zu greifen, und sich schwungvoll damit vom Herd wegzudrehen, bis die
Nerven zünden...

Hat bei mir dazu gereicht, die dauernden Mahnungen vom erfahrenen Kollegen,
_alle_ Pfannen und Töpfe _immer_ mit Tuch anzufassen dann doch zu
verinnerlichen. Ja, ich hab' inzwischen selbst zuhause ohne Schürze um beim
Kochen immer 'n gefaltetes Geschirrtuch im Gürtel...



> So wäre mein Vorschlag keine Pfanne zu kaufen die man auch in den
> Ofen stellen kann. Die Griffe sehen einfach zu einladend aus und
> rufen nicht 'Heiß heiß'.

Ist zwar richtig - aber wie schön ist es, etwas angebratenes schnell in den
Ofen zu schmeißen und gemächlich bei ~150°C garziehen zu lassen...

Allerdings: Bei ofensicheren Plastikgriffen (Eigentlich seit Jahrzehnten bei
etwas besseren Pfannen mit KS-Griff üblich) ist der Effekt IMHO noch viel,
viel gemeiner - ich meine sogar, die massiven KS-Griffe ergäben fiesere
Verbrennungen als die dünnen Metallgriffchen. Um da halbwegs belastbare
Daten zu sammeln, war mir das Experiment dann aber doch zu unangenehm...

> Das gilt natürlich nur für Schussel,
> umsichtige Menschen machen sowas nicht falsch.

Kommt auch bei umsichtigen Leuten vor. Da hilft nur idiotensichere¹
"Standardprozeduren" so lange pauken, bis es die Hände anders nicht mehr
hinkriegen - Ja, ich weiß, daß das kaum 100%ig klappt, aber alle 2 Jahre mal
'ne kleine Brandblase geht IMHO schon in Ordnung ;-(

> Wenn man was drinnen hätte (5 Liter siedendes Fett) wäre das mit
> heißen Griffen und plötzlichem loslassen noch unangenehmer.

Ja.

> Hier ein Patent (also nun Prior art falls es das nicht gibt):
> Griffe mit Farbe beschichten, bzw. aus Material herstellen das die Farbe
> Temperaturabhängig ändert, es reicht wohl wenn 'unter 70°C', oder
> 'über 80°C' angezeigt werden.

Klingt nicht schlecht. Es gab von irgendner US-Firma, die zum. u.A. Profi-
Pfannen hergestellt/vertrieben hat, mal ganz toll patentierte (auch anti-
Rutsch) Überzieher für Pfannengriffe, die zwar nicht nach Temperatur die
Farbe gewechselt haben, aber angeblich irgendwie vor Verbrennungen bei genau
solchen Späßchen schützen sollten. Ich hab' mich damals allerdings auch nie
getraut, das auszuprobieren...

Tilman

1:)Ja, ich weiß: "Mach' etwas idiotensicher und die Natur entwickelt einen
besseren Idioten"... Mist, wenn man der selber ist, kommt aber vor...

Christian Schmolzi

unread,
Jan 20, 2010, 2:36:24 PM1/20/10
to
Am 05.01.2010 11:59, schrieb Claus D. Arnold:
> [Pfannen im Ofen]

> Falls doch, es gibt Pfannen mit abnehmbarem Griff (z.Bsp. von
> Gastrolux). Habe 2 davon seit > 10 Jahren im Einsatz. Sehr stabile
> Technik. Nicht ganz billig.

Die schauen aber gut aus, w�rde ich gerne mal testweise in der Hand
haben. Ich verwende seit Jahren eine Alugusspfanne von Woll wenn ich sie
in den Backofen schieben m�chte. Auch hier mit abnehmbaren Griff. Das
ist perfekt stabil und allein aus Platzgr�nden schon praktisch.
Die Preisklasse ist aber die selbe wie bei Gastrolux.

Ciao,
Christian

Peter Büttner

unread,
Jan 25, 2010, 9:01:47 PM1/25/10
to
Tilman Ahr wrote:
> Peter Büttner wrote:
> > Ina Koys wrote:

> > [Pfanne gesucht]


> > Am Samstag habe ich eine 'Servierpfanne' (Edelstahl, 2 kurze 'Topfgriffe'
> > an beiden Seiten, Aldi) mal im Backofen verwendet, 270°C und noch eine
> > Stunde bei 200°C+, mit Topflappen rausgeholt, kein Problem.
> > Dooferweise stand das Ding dann auch dem Herd, bischen rumrühren, dabei

> > an den einladenden Griffen festhalten. ??rks. Die Brandblasen sind


> > noch zu, blöde Stellen, da man ja mit den Teilen anfasst die man
> > am meisten braucht (Daumen+Zeigefinger).
>
> AUTSCH - Mein Beileid.

Das ging doch rasch weg, nach 5 Tagen gab's löchlein in den Blasen, die
Reste pappten fest und die Finger liessen sich wieder gut benutzen.

> Noch schöner ist es einen solchen Pfannenstiel schön
> voll zu greifen, und sich schwungvoll damit vom Herd wegzudrehen, bis die
> Nerven zünden...

Jaa, sowas hatte ich soweit ich mich erinnere noch nicht, so richtig
fest die Glut festklammern. Wasn' Glück.


> Hat bei mir dazu gereicht, die dauernden Mahnungen vom erfahrenen Kollegen,
> _alle_ Pfannen und Töpfe _immer_ mit Tuch anzufassen dann doch zu
> verinnerlichen. Ja, ich hab' inzwischen selbst zuhause ohne Schürze um beim
> Kochen immer 'n gefaltetes Geschirrtuch im Gürtel...


> > So wäre mein Vorschlag keine Pfanne zu kaufen die man auch in den
> > Ofen stellen kann. Die Griffe sehen einfach zu einladend aus und
> > rufen nicht 'Heiß heiß'.
>
> Ist zwar richtig - aber wie schön ist es, etwas angebratenes schnell in den
> Ofen zu schmeißen und gemächlich bei ~150°C garziehen zu lassen...
>
> Allerdings: Bei ofensicheren Plastikgriffen (Eigentlich seit Jahrzehnten bei
> etwas besseren Pfannen mit KS-Griff üblich) ist der Effekt IMHO noch viel,
> viel gemeiner - ich meine sogar, die massiven KS-Griffe ergäben fiesere
> Verbrennungen als die dünnen Metallgriffchen. Um da halbwegs belastbare
> Daten zu sammeln, war mir das Experiment dann aber doch zu unangenehm...

Eigentlich leitet das Metall die Wärmeenerige aus den umliegenden
Bereichen auch noch ins Fleisch, aber das ist nur Theorie.

>
> > Das gilt natürlich nur für Schussel,
> > umsichtige Menschen machen sowas nicht falsch.
>
> Kommt auch bei umsichtigen Leuten vor.

Das war Sarkasmus (wenn ich das Wort richtig verwende)

> Da hilft nur idiotensichere¹
> "Standardprozeduren" so lange pauken, bis es die Hände anders nicht mehr
> hinkriegen - Ja, ich weiß, daß das kaum 100%ig klappt, aber alle 2 Jahre mal
> 'ne kleine Brandblase geht IMHO schon in Ordnung ;-(

Ich denke das gerade das 'klappt fast immer' gerade die besonders
schweren Unfälle provozieren. Die Aufmerksamkeit lässt nach,
Überheblichkeit, und ab die Post.
Hin und wieder ein kleiner Kratzer und man schläft nicht ein. Zudem
sind die einstudierten Verhaltensweisen problematisch wenn ein Teil
plötzlich nicht korrekt an seinem Ort ist, vielleicht liegt einmal
alle 10 Jahre das perfekt scharfe Messer andersrum: reingrabsch und
ab ist was.


> > Hier ein Patent (also nun Prior art falls es das nicht gibt):
> > Griffe mit Farbe beschichten, bzw. aus Material herstellen das die Farbe
> > Temperaturabhängig ändert, es reicht wohl wenn 'unter 70°C', oder
> > 'über 80°C' angezeigt werden.
>
> Klingt nicht schlecht. Es gab von irgendner US-Firma, die zum. u.A. Profi-
> Pfannen hergestellt/vertrieben hat, mal ganz toll patentierte (auch anti-
> Rutsch) Überzieher für Pfannengriffe, die zwar nicht nach Temperatur die
> Farbe gewechselt haben, aber angeblich irgendwie vor Verbrennungen bei genau
> solchen Späßchen schützen sollten. Ich hab' mich damals allerdings auch nie
> getraut, das auszuprobieren...

Zusammen mit Erhard Schwenks Vorschlag den ganzen Topf einzufärben stehe ich
zu meiner Idee. Kann im Haushalt helfen und vielleicht in der Gastronomie:
wenn da (ich rate mal) solche vermeidbaren Brandunfälle zu 1-3 Tagen
Arbeitszeitverlust im Jahr führen lohnt sich das schon finanziell rasch,
eine Berufsgenossenschaft weis da sicher mehr.
Hmm, du schriebst ja oben das 'erfahrene Kollegen' zu steter Verwendung
eines Tuchs rieten, scheint also durchaus ein Problem zu sein.

Haken bei der Sache ist natürlich, das, wenn man einen normalen
Topf erwischt nicth gewarnt wird und ein Problem kriegt wenn der
heiß ist.

Auch wüsste man als Gast wenn die Auflaufform nicht 180°C schreit
sondern nur lauwarme 50 das man das gleich zurückgehen lassen kann.


Peter

Tilman Ahr

unread,
Jan 26, 2010, 12:33:29 AM1/26/10
to
Peter Büttner wrote:

> Tilman Ahr wrote:
>> Peter Büttner wrote:
>

>> > [Verbrennen an heißen Pfannengriffen etc.]
>
>> ["Sichere" Arbeitsabläufe pauken als Gegenmittel]


>
> Ich denke das gerade das 'klappt fast immer' gerade die besonders
> schweren Unfälle provozieren. Die Aufmerksamkeit lässt nach,
> Überheblichkeit, und ab die Post.

*Das* darf natürlich nicht passieren.

> Hin und wieder ein kleiner Kratzer und man schläft nicht ein.

Passiert spätestens im Stress sowieso - oder ich hab' bisher nur mit
Vollpfosten gearbeitet (incl. mir selber).

> Zudem
> sind die einstudierten Verhaltensweisen problematisch wenn ein Teil
> plötzlich nicht korrekt an seinem Ort ist, vielleicht liegt einmal
> alle 10 Jahre das perfekt scharfe Messer andersrum: reingrabsch und
> ab ist was.

Naja - 'ne Prozedur, bei der "Messer kräftig an Klinge packen" vorkommt
würde ich zumindest nicht unbedingt "idiotensicher" nennen...

Wie gesagt: Konzentration und mitdenken ist so oder so unerlässlich. Gut
eingeschliffene "Vorsichtsmaßnahmen" (so ala "alle Töpfe/Pfannen sind immer
heiß" oder "Messer nie nicht, egal was kommt in's Spülbecken legen", oder
"Immer wie auf nassem, rutschigen Boden laufen" oder "Egal wie teuer das
Ding war, wenn's fällt NICHT nach dem Messer greifen" helfen aber auf jeden
Fall.

Denn spätestens im Stress passiert es eben auch mal, daß die Konzentration
kurz nachläßt, und dann hilft es schon ungemein, wenn man sich mehr oder
weniger automatisch so "sicher" wie möglich verhält.

Du würdest wahrscheinlich "Bei Elektroinstallationsarbeiten immer gut
isolierendes Schuhwerk tragen ist problematisch, weil..." auch nicht
unterschreiben, oder? Trotz Sicherungen & Co..
Denn wenn der Elektriker beim fünften Versuch, weil der nächste Kunde schon
wartet und überhaupt gerade alles etwas hektisch ist dann doch mal die
falsche Sicherung abgeschaltet hat, könnte die fette Gummisohle durchaus der
Unterschied zwischen "Zwiebelt 'bisschen" und "Ups - Soo fit war die Pumpe
wohl doch nicht mehr" werden...

Hm. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, aber die Grundidee kommt
hoffentlich rüber.



>> > Hier ein Patent (also nun Prior art falls es das nicht gibt):
>> > Griffe mit Farbe beschichten, bzw. aus Material herstellen das die
>> > Farbe Temperaturabhängig ändert, es reicht wohl wenn 'unter 70°C', oder
>> > 'über 80°C' angezeigt werden.
>>

>> [...]


>
> Zusammen mit Erhard Schwenks Vorschlag den ganzen Topf einzufärben stehe
> ich zu meiner Idee. Kann im Haushalt helfen und vielleicht in der
> Gastronomie: wenn da (ich rate mal) solche vermeidbaren Brandunfälle zu
> 1-3 Tagen Arbeitszeitverlust im Jahr führen lohnt sich das schon
> finanziell rasch, eine Berufsgenossenschaft weis da sicher mehr.

Vermutlich. Zumindest in der einfacheren/chaotischeren/personell
unterbesetzteren (pick 1-2) Gastronomie würde ich allerdings bei heißen
Pfannengriffen eher nicht auf tagelange Ausfälle sondern eher auf etwas
lauteres Fluchen und weitermachen tippen... ;-/

Hab' ich mir sagen lassen. Vom Bekannten eines Bekannten. Natürlich.

> Hmm, du schriebst ja oben das 'erfahrene Kollegen' zu steter Verwendung
> eines Tuchs rieten, scheint also durchaus ein Problem zu sein.

Na, ja. Wirklich einigermaßen schwere Unfälle passieren zumindest mit heißen
Pfannengriffen meiner (einigermaßen begrenzten) Erfahrung nach eher nicht
soo oft, da sind heiße Flüssigkeiten IMHO gefährlicher. Und, so schräg das
klingt: Rutschige Böden kombiniert mit "idiotischem" Schuhwerk. Wie in jeder
Branche gibt's natürlich auch hier die übliche "Sneaker-Fraktion". Obwohl
zertifizierte rutschhemmende Sohlen vorgeschrieben sind. Meh.

> Haken bei der Sache ist natürlich, das, wenn man einen normalen
> Topf erwischt nicth gewarnt wird und ein Problem kriegt wenn der
> heiß ist.

Äh, ja. Außerdem waren zumindest die temperaturempfindlichen Farben, die mir
bisher untergekommen sind nicht soo haltbar. Für den Hausgebrauch, wo so 'ne
Pfanne vielleicht 1-3x täglich erhitzen/abkühlen/abwaschen überstehen muß,
vermutlich nicht wirklich kritisch, aber im täglichen Gastro-Einsatz
wahrscheinlich nicht soo hilfreich.

Außerdem passiert sowas ja gerade nicht, wenn man eh aufmerksam guckt
("Inhalt brodelt und dampft vor sich hin, Luft in Umgebung wabert" ist ja
eigentlich einigermaßen aussagekräftig), sondern wenn man gerade nach dem
Pott mit der Milch, die auf dem Herd nicht überkochen soll schielt und das
Mistding zu rutschen anf... AUTSCH ;->

Ich fürchte, auf Dauer ist Konzentration nicht wirklich zu ersetzen.

Obwohl im Hausgebrauch, gerade bei Leuten die eher selten kochen und
unsicher aber deshalb vorsichtiger/aufmerksamer sind, der Nutzen
wahrscheinlich größer wäre.



> Auch wüsste man als Gast wenn die Auflaufform nicht 180°C schreit
> sondern nur lauwarme 50 das man das gleich zurückgehen lassen kann.

Das würde man spätestens ein beherztes "HAPS" später so oder so 'rausfinden
=-)

Tilman

-Der demnächst mal den Wirsing-Weiße Bohnen-Kartoffel-Eintopf für heute
Abend aufsetzt...

Edgar Warnecke

unread,
Jan 26, 2010, 12:23:09 PM1/26/10
to
Am Tue, 26 Jan 2010 06:33:29 +0100 schrieb Tilman Ahr:

> Wie gesagt: Konzentration und mitdenken ist so oder so unerl�sslich. Gut
> eingeschliffene "Vorsichtsma�nahmen" (so ala "alle T�pfe/Pfannen sind immer
> hei�" oder "Messer nie nicht, egal was kommt in's Sp�lbecken legen", oder

> "Immer wie auf nassem, rutschigen Boden laufen" oder "Egal wie teuer das

> Ding war, wenn's f�llt NICHT nach dem Messer greifen" helfen aber auf jeden
> Fall.

Kannst Du Deine Reflexe wirklich abschalten?
Mir ist sowas noch nicht passiert, aber wenn....

> Denn sp�testens im Stress passiert es eben auch mal, da� die Konzentration
> kurz nachl��t, und dann hilft es schon ungemein, wenn man sich mehr oder
> weniger automatisch so "sicher" wie m�glich verh�lt.

Schon richtig. Wenn man einen grossen, heissen Pott mit Metallgriffen
anfassen will nimmt man zwei Geschirrhandtuecher und isoliert sich.
Toll wenn Trottel Ich dabei ein nasses Handtuch erwischt.

> Du w�rdest wahrscheinlich "Bei Elektroinstallationsarbeiten immer gut

> isolierendes Schuhwerk tragen ist problematisch, weil..." auch nicht
> unterschreiben, oder? Trotz Sicherungen & Co..

> Denn wenn der Elektriker beim f�nften Versuch, weil der n�chste Kunde schon
> wartet und �berhaupt gerade alles etwas hektisch ist dann doch mal die
> falsche Sicherung abgeschaltet hat, k�nnte die fette Gummisohle durchaus der

> Unterschied zwischen "Zwiebelt 'bisschen" und "Ups - Soo fit war die Pumpe
> wohl doch nicht mehr" werden...

Es ist nur Zufall (sic!), aber in der Kueche trage ich saeurefeste und
rutschichere Schuhe mit Stahlkappe ;-)



> Vermutlich. Zumindest in der einfacheren/chaotischeren/personell

> unterbesetzteren (pick 1-2) Gastronomie w�rde ich allerdings bei hei�en
> Pfannengriffen eher nicht auf tagelange Ausf�lle sondern eher auf etwas

> lauteres Fluchen und weitermachen tippen... ;-/
>

> Hab' ich mir sagen lassen. Vom Bekannten eines Bekannten. Nat�rlich.

Und in der Familie?
Was willste denn machen wenn die Huuuunnnngaaaaa kraehen?

> Na, ja. Wirklich einigerma�en schwere Unf�lle passieren zumindest mit hei�en
> Pfannengriffen meiner (einigerma�en begrenzten) Erfahrung nach eher nicht
> soo oft, da sind hei�e Fl�ssigkeiten IMHO gef�hrlicher. Und, so schr�g das
> klingt: Rutschige B�den kombiniert mit "idiotischem" Schuhwerk. Wie in jeder
> Branche gibt's nat�rlich auch hier die �bliche "Sneaker-Fraktion". Obwohl

> zertifizierte rutschhemmende Sohlen vorgeschrieben sind. Meh.

Mein Sicherheitsschuhwerk ist sehr teuer.
Die Profis tragen hier rutschsichere Clogs, die ueber den Zehen ca.1,5cm
dick sind. Die sind relativ preiswert und gut. Bloss die Farben...,
stoehn...

> Ich f�rchte, auf Dauer ist Konzentration nicht wirklich zu ersetzen.

Kennt hier jemand eine stressfreie Kueche?
Deswegen schaele ich gerne Kartoffeln und putze Gemuese.
Das entspannt unglaublich.

> -Der demn�chst mal den Wirsing-Wei�e Bohnen-Kartoffel-Eintopf f�r heute
> Abend aufsetzt...

Edgar

Heute: Kuhstuecke, Paprika, Mais, Blumenkohl, Reis Pfanne
Auf Deutsch: Guizo
--
Einfach ist genial

Peter Büttner

unread,
Jan 26, 2010, 6:46:07 PM1/26/10
to
Tilman Ahr wrote:
> Peter Büttner wrote:
> > Tilman Ahr wrote:
> >> Peter Büttner wrote:

> >> > [Verbrennen an heißen Pfannengriffen etc.]
> >
> >> ["Sichere" Arbeitsabläufe pauken als Gegenmittel]
> >
> > Ich denke das gerade das 'klappt fast immer' gerade die besonders
> > schweren Unfälle provozieren. Die Aufmerksamkeit lässt nach,
> > Überheblichkeit, und ab die Post.
>
> *Das* darf natürlich nicht passieren.
>
> > Hin und wieder ein kleiner Kratzer und man schläft nicht ein.
>
> Passiert spätestens im Stress sowieso - oder ich hab' bisher nur mit
> Vollpfosten gearbeitet (incl. mir selber).
>
> > Zudem
> > sind die einstudierten Verhaltensweisen problematisch wenn ein Teil
> > plötzlich nicht korrekt an seinem Ort ist, vielleicht liegt einmal
> > alle 10 Jahre das perfekt scharfe Messer andersrum: reingrabsch und
> > ab ist was.
>
> Naja - 'ne Prozedur, bei der "Messer kräftig an Klinge packen" vorkommt
> würde ich zumindest nicht unbedingt "idiotensicher" nennen...

Ich bezog mich auf das antrainieren wo man aber doch Annahmen macht die
manchmal halt nicht zutreffen.
Mir passierte es mal (ich erinnere mich nicht, bastele mal was in die
Richtung:) das ich beim Frühstück mit fest eingefahrenen Abläufen
(bin 43:-) irgendwas vertauschte, so in der Art: Teesieb auf den Teller
ausgeleert und Brot weggeworfen - 2 Objekte einfach vertauscht.
Sowas könnte auch: das heiße Frittierfett trinken und die
Fleischbällchen ins kalte Bier kippen sein.
Wenn was fest einprogrammiert ist kippt mal ein Bit (bei Menschen)
und man tut was falsches was manchmal unangenehme folgen hat.

> Wie gesagt: Konzentration und mitdenken ist so oder so unerlässlich.

reicht nicht immer, und 100% konzentration: issnich wer darauf
vertraut hat schon verloren.

> Gut
> eingeschliffene "Vorsichtsmaßnahmen" (so ala "alle Töpfe/Pfannen sind immer
> heiß" oder "Messer nie nicht, egal was kommt in's Spülbecken legen", oder
> "Immer wie auf nassem, rutschigen Boden laufen" oder "Egal wie teuer das
> Ding war, wenn's fällt NICHT nach dem Messer greifen" helfen aber auf jeden
> Fall.
>
> Denn spätestens im Stress passiert es eben auch mal, daß die Konzentration
> kurz nachläßt, und dann hilft es schon ungemein, wenn man sich mehr oder
> weniger automatisch so "sicher" wie möglich verhält.

Ah ja, da stimme ich zu. Mit Fehlern rechnen. Macht man auch sonst,
Autofahren, Job, wo es halt arge Probleme gibt wenn was schiefgeht.
Immer reichlich Platz lassen.

> Du würdest wahrscheinlich "Bei Elektroinstallationsarbeiten immer gut
> isolierendes Schuhwerk tragen ist problematisch, weil..." auch nicht
> unterschreiben, oder? Trotz Sicherungen & Co..

Nein.
Es sind zwei verschiedene Dinge.
Wenn ein Topf z.B. immer schreit wenn er heiß ist trainiert man das
an und fasst normal ausehende ohne Nachdenken an. Korrekt wäre es das
ein kalter Topf giftgrün ist und heiß normalaussehend, so das man sich
konditioniert Angstzustände zu bekommen wenn man einen normalen Topf
anfassen soll da der 'bekanntlich' heiß ist - leicht übertrieben.

> Denn wenn der Elektriker beim fünften Versuch, weil der nächste Kunde schon
> wartet und überhaupt gerade alles etwas hektisch ist dann doch mal die
> falsche Sicherung abgeschaltet hat, könnte die fette Gummisohle durchaus der
> Unterschied zwischen "Zwiebelt 'bisschen" und "Ups - Soo fit war die Pumpe
> wohl doch nicht mehr" werden...
>
> Hm. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich, aber die Grundidee kommt
> hoffentlich rüber.

Die Sicherheitsvorkehrungen sollten so sein das man bei Ausfall
nicht in die Irre geführt wird.


> >> > Hier ein Patent (also nun Prior art falls es das nicht gibt):
> >> > Griffe mit Farbe beschichten, bzw. aus Material herstellen das die
> >> > Farbe Temperaturabhängig ändert, es reicht wohl wenn 'unter 70°C', oder
> >> > 'über 80°C' angezeigt werden.
> >>
> >> [...]
> >
> > Zusammen mit Erhard Schwenks Vorschlag den ganzen Topf einzufärben stehe
> > ich zu meiner Idee. Kann im Haushalt helfen und vielleicht in der
> > Gastronomie: wenn da (ich rate mal) solche vermeidbaren Brandunfälle zu
> > 1-3 Tagen Arbeitszeitverlust im Jahr führen lohnt sich das schon
> > finanziell rasch, eine Berufsgenossenschaft weis da sicher mehr.
>
> Vermutlich. Zumindest in der einfacheren/chaotischeren/personell
> unterbesetzteren (pick 1-2) Gastronomie würde ich allerdings bei heißen
> Pfannengriffen eher nicht auf tagelange Ausfälle sondern eher auf etwas
> lauteres Fluchen und weitermachen tippen... ;-/
>
> Hab' ich mir sagen lassen. Vom Bekannten eines Bekannten. Natürlich.


Professionelle Küche scheint nix für mich zu sein.
Eher in dem Stil das die Nona^W^Wder Opa sich gegen Mittag an den
Herd stellt, was kocht und wenn abends die Gäste kommen gegessen wird
was auf den Tisch kommt - so rustikal nostalgisch verklärt.


> > Hmm, du schriebst ja oben das 'erfahrene Kollegen' zu steter Verwendung
> > eines Tuchs rieten, scheint also durchaus ein Problem zu sein.
>
> Na, ja. Wirklich einigermaßen schwere Unfälle passieren zumindest mit heißen
> Pfannengriffen meiner (einigermaßen begrenzten) Erfahrung nach eher nicht
> soo oft, da sind heiße Flüssigkeiten IMHO gefährlicher. Und, so schräg das
> klingt: Rutschige Böden kombiniert mit "idiotischem" Schuhwerk. Wie in jeder
> Branche gibt's natürlich auch hier die übliche "Sneaker-Fraktion". Obwohl
> zertifizierte rutschhemmende Sohlen vorgeschrieben sind. Meh.


> > Haken bei der Sache ist natürlich, das, wenn man einen normalen
> > Topf erwischt nicth gewarnt wird und ein Problem kriegt wenn der
> > heiß ist.
>
> Äh, ja. Außerdem waren zumindest die temperaturempfindlichen Farben, die mir
> bisher untergekommen sind nicht soo haltbar. Für den Hausgebrauch, wo so 'ne
> Pfanne vielleicht 1-3x täglich erhitzen/abkühlen/abwaschen überstehen muß,
> vermutlich nicht wirklich kritisch, aber im täglichen Gastro-Einsatz
> wahrscheinlich nicht soo hilfreich.

Es gibt Pfannen von Tefal (nur im Laden gesehen) die in der Mitte einen
Roten Punkt haben der sich wohl verfärbt. Keine Ahnung was da so an
Materialien nutzbar ist kann das doch endlos ablaufen, Mineralisch,
reversibel, solange sich nix zersetzt, oxydiert ...

> Außerdem passiert sowas ja gerade nicht, wenn man eh aufmerksam guckt
> ("Inhalt brodelt und dampft vor sich hin, Luft in Umgebung wabert" ist ja
> eigentlich einigermaßen aussagekräftig), sondern wenn man gerade nach dem
> Pott mit der Milch, die auf dem Herd nicht überkochen soll schielt und das
> Mistding zu rutschen anf... AUTSCH ;->
>
> Ich fürchte, auf Dauer ist Konzentration nicht wirklich zu ersetzen.

Eher Brandsalbe oder immer Handschuhe. Der Hobbygärtner kommt auch
öfters mal mit Gartenhandschuhen nicht zurecht, Profis nehmen die
eher.

> > Auch wüsste man als Gast wenn die Auflaufform nicht 180°C schreit
> > sondern nur lauwarme 50 das man das gleich zurückgehen lassen kann.
>
> Das würde man spätestens ein beherztes "HAPS" später so oder so 'rausfinden
> =-)

Klar, aber 1) kann man so den Typ direkt zurückschicken, keine Diskussion;
2) merkt der Kellner das selbst und schiebt es vorher nochmal zum 'Bing'
machen:-)

Peter

Peter Büttner

unread,
Jan 26, 2010, 6:56:23 PM1/26/10
to
Edgar Warnecke wrote:
>
> Am Tue, 26 Jan 2010 06:33:29 +0100 schrieb Tilman Ahr:
>
> > Wie gesagt: Konzentration und mitdenken ist so oder so unerlässlich. Gut
> > eingeschliffene "Vorsichtsmaßnahmen" (so ala "alle Töpfe/Pfannen sind immer
> > heiß" oder "Messer nie nicht, egal was kommt in's Spülbecken legen", oder

> > "Immer wie auf nassem, rutschigen Boden laufen" oder "Egal wie teuer das
> > Ding war, wenn's fällt NICHT nach dem Messer greifen" helfen aber auf jeden

> > Fall.
>
> Kannst Du Deine Reflexe wirklich abschalten?
> Mir ist sowas noch nicht passiert, aber wenn....

Ich denke inzwischen öfters dran wenn 'fast' sowas passiert, ich hoffe
das trainiert ein bischen. Mantra: 'Fallen lassen'.
Bei Glas aber eher umgekehrt, die vielen kleinen Splitter sind so
unangenehm.


> > Du würdest wahrscheinlich "Bei Elektroinstallationsarbeiten immer gut


> > isolierendes Schuhwerk tragen ist problematisch, weil..." auch nicht
> > unterschreiben, oder? Trotz Sicherungen & Co..

> > Denn wenn der Elektriker beim fünften Versuch, weil der nächste Kunde schon

> > wartet und überhaupt gerade alles etwas hektisch ist dann doch mal die
> > falsche Sicherung abgeschaltet hat, könnte die fette Gummisohle durchaus der


> > Unterschied zwischen "Zwiebelt 'bisschen" und "Ups - Soo fit war die Pumpe
> > wohl doch nicht mehr" werden...
>
> Es ist nur Zufall (sic!), aber in der Kueche trage ich saeurefeste und
> rutschichere Schuhe mit Stahlkappe ;-)

Du übertreibst. Oder schlachtest du die Kühe in der Küche selbst?
Dann könnt' ich das verstehen mit den kappen.

> > Vermutlich. Zumindest in der einfacheren/chaotischeren/personell

> > unterbesetzteren (pick 1-2) Gastronomie würde ich allerdings bei heißen

> > Pfannengriffen eher nicht auf tagelange Ausfälle sondern eher auf etwas


> > lauteres Fluchen und weitermachen tippen... ;-/
> >

> > Hab' ich mir sagen lassen. Vom Bekannten eines Bekannten. Natürlich.


>
> Und in der Familie?
> Was willste denn machen wenn die Huuuunnnngaaaaa kraehen?

Mehrere Gänge, zuerst mal was mit Weißbrot und Antipasti(surrogat)
also kalt oder eingelegt, dann ist Ruhe. Flasche Rotwein dabeistellen.
Wieviele sind das überhaupt? 10 Kinder?

> > Ich fürchte, auf Dauer ist Konzentration nicht wirklich zu ersetzen.


>
> Kennt hier jemand eine stressfreie Kueche?
> Deswegen schaele ich gerne Kartoffeln und putze Gemuese.
> Das entspannt unglaublich.

Wie eben geschrieben:
In Ruhe kochen, gemacht wird was geht, keinen Chef haben.
Ob man davon leben kann weis ich nicht, aber was soll die Hektik,
das geht immer schief.
Mir scheint das in deiner Wahlheimat eh' alles langsamer und
gemächlicher (oder gar nicht) geht. Einfach bischen anstecken
lassen.

Peter

J�rgen Exner

unread,
Jan 26, 2010, 7:18:15 PM1/26/10
to
Peter B�ttner <not_for_...@gmx.net> wrote:
>Bei Glas aber eher umgekehrt, die vielen kleinen Splitter sind so
>unangenehm.

Erinnert mich an Unterricht im Glasblasen im LK Chemie. Einer von uns
Schuelern hatte das zu biegende Roehrchen etwas zu gut erhitzt und hielt
jetzt die flache Hand unter das geschmolzene Glas damit es nicht auf den
Boden fiel: "Nicht tropfen, nicht tropfen...".
Die Lehrerin konnte ihm die Hand noch gerade so rechtzeitig wegreissen.

jue

Edgar Warnecke

unread,
Jan 26, 2010, 9:22:15 PM1/26/10
to
Am Wed, 27 Jan 2010 00:56:23 +0100 schrieb Peter B�ttner:

> Edgar Warnecke wrote:

>> Kannst Du Deine Reflexe wirklich abschalten?
>> Mir ist sowas noch nicht passiert, aber wenn....
>

> Ich denke inzwischen �fters dran wenn 'fast' sowas passiert, ich hoffe


> das trainiert ein bischen. Mantra: 'Fallen lassen'.

Such mal nach "Tramontina" und dann ueberlege ob Du das gerne fallen lassen
wuerdest. Bei WMF (habe ich auch im Messerblock) waere es mir herzlich
egal.

> Bei Glas aber eher umgekehrt, die vielen kleinen Splitter sind so
> unangenehm.

Da lasse ich putzen ;-)



>> Es ist nur Zufall (sic!), aber in der Kueche trage ich saeurefeste und
>> rutschichere Schuhe mit Stahlkappe ;-)
>

> Du �bertreibst. Oder schlachtest du die K�he in der K�che selbst?
> Dann k�nnt' ich das verstehen mit den kappen.

Tot machen nicht, aber auseinandernehmen.

>>> Hab' ich mir sagen lassen. Vom Bekannten eines Bekannten. Nat�rlich.


>>
>> Und in der Familie?
>> Was willste denn machen wenn die Huuuunnnngaaaaa kraehen?
>

> Mehrere G�nge, zuerst mal was mit Wei�brot und Antipasti(surrogat)


> also kalt oder eingelegt, dann ist Ruhe. Flasche Rotwein dabeistellen.

> Wieviele sind das �berhaupt? 10 Kinder?

4 Personen, 4 Jobs + Kueche.

>>> Ich f�rchte, auf Dauer ist Konzentration nicht wirklich zu ersetzen.


>>
>> Kennt hier jemand eine stressfreie Kueche?
>> Deswegen schaele ich gerne Kartoffeln und putze Gemuese.
>> Das entspannt unglaublich.
>
> Wie eben geschrieben:
> In Ruhe kochen, gemacht wird was geht, keinen Chef haben.

3 Cheff, siehe oben.

> Ob man davon leben kann weis ich nicht, aber was soll die Hektik,
> das geht immer schief.

Noe, zu 90%(?) funktioniert es.

> Mir scheint das in deiner Wahlheimat eh' alles langsamer und

> gem�chlicher (oder gar nicht) geht. Einfach bischen anstecken
> lassen.

Das geht anders.
90% tranquilo, dann 10% auf Vollgas.
Warum?
Frag mich nicht!

Erhard Schwenk

unread,
Jan 26, 2010, 7:56:52 PM1/26/10
to
Edgar Warnecke wrote:

> Am Wed, 27 Jan 2010 00:56:23 +0100 schrieb Peter B�ttner:
>
>> Edgar Warnecke wrote:
>
>>> Kannst Du Deine Reflexe wirklich abschalten?
>>> Mir ist sowas noch nicht passiert, aber wenn....
>> Ich denke inzwischen �fters dran wenn 'fast' sowas passiert, ich hoffe

>> das trainiert ein bischen. Mantra: 'Fallen lassen'.
>
> Such mal nach "Tramontina" und dann ueberlege ob Du das gerne fallen lassen
> wuerdest. Bei WMF (habe ich auch im Messerblock) waere es mir herzlich
> egal.

Naja, Messer sind Werkzeuge und damit Gebrauchsgegenst�nde. Finger sind
K�rperteile und daher unendlich wertvoll. Designerst�cke sind BTW meiner
Erfahrung nach oft sch�n, aber wenig tauglich als Werkzeug. Gute
Werkzeuge sind robust und tun was sie sollen, auch mit heftigen
Gebrauchsspuren (was kein Grund ist, sie bewu�t zu mi�handeln).

In meiner Messerschublade liegt einiges nicht gar zu teures aus dem
Werksladen von Dick, aber wenn da was f�llt zieh ich definitiv erstmal
s�mtliche Vorder- und Hinterf��e aus dem Weg und warte auf den Aufprall.
Danach wird entweder die Scharte ausgewetzt oder ein Ausflug nach
Deizisau angesetzt.

Und ja: ein gutes Kochmesser ist in der Tat ein unschlagbar sinnvolles
K�chenwerkzeug. Lernt man, damit richtig umzugehen, wird so manches
teure Spezialger�t wie Zwiebelw�rfler oder Knoblauchpresse praktisch
�berfl�ssig - das Messer hat man eh in der Hand und bis man das
Spezialwerkzeug gereinigt hat, hat man das Zeug auch gehackt,
geschnibbelt oder gewiegt (nein, nicht gewogen). Selbst der Gurkenhobel
leidet hier an Unterbesch�ftigung, Gurkensalat f�r zwei Personen geht
mit dem Messer einfach schneller als erst im Schrank zu kramen.

>>>> Ich f�rchte, auf Dauer ist Konzentration nicht wirklich zu ersetzen.


>>> Kennt hier jemand eine stressfreie Kueche?
>>> Deswegen schaele ich gerne Kartoffeln und putze Gemuese.
>>> Das entspannt unglaublich.
>> Wie eben geschrieben:
>> In Ruhe kochen, gemacht wird was geht, keinen Chef haben.
>
> 3 Cheff, siehe oben.

Systematisches und ritualisiertes Vorgehen ist in der Tat ein guter Weg
zur Minimierung von Unfallgefahren, gerade wenn sich Routine einstellt.

Edgar Warnecke

unread,
Jan 26, 2010, 10:45:47 PM1/26/10
to
Am Wed, 27 Jan 2010 01:56:52 +0100 schrieb Erhard Schwenk:

> Naja, Messer sind Werkzeuge und damit Gebrauchsgegenst�nde. Finger sind
> K�rperteile und daher unendlich wertvoll.

...und meine Werkzeuge, von der Kombizange ueber den Saitenschneider und
den Schraubendreher bis zum Messer sind die Prothesen die mir bei meiner
Geburt nicht gegeben wurden.

Von daher bewahre ich sie wie meine eigenen Finger und meinen eigenen
A^WHintern. ;-)

Tilman Ahr

unread,
Jan 26, 2010, 9:25:35 PM1/26/10
to
Edgar Warnecke wrote:

> Am Wed, 27 Jan 2010 01:56:52 +0100 schrieb Erhard Schwenk:
>

>> Naja, Messer sind Werkzeuge und damit Gebrauchsgegenstände. Finger sind
>> Körperteile und daher unendlich wertvoll.


>
> ...und meine Werkzeuge, von der Kombizange ueber den Saitenschneider und
> den Schraubendreher bis zum Messer sind die Prothesen die mir bei meiner
> Geburt nicht gegeben wurden.
>
> Von daher bewahre ich sie wie meine eigenen Finger und meinen eigenen
> A^WHintern. ;-)

Den "Grinsey" mal außen vor: Sorry. Werkzeuge lassen sich mit überschaubarem
finanziellen Aufwand ersetzen, bei 'nem Finger bist Du, wenn Du Schwein hast
für den Ersatz bei fünf- bis sechsstelligen Summen. Euro.

Ich habe den Ruf des "Messernazis¹" bei Kollegen, aber so leid es mir tut:
Finger sind definitiv wichtiger.

Tilman

1: Heist: Ich ziehe meine Messer dauernd ab, und wenn sie keine Haare mehr
vom Unterarm ziehen haben sie halt 'n date mit dem Schleifstein. Sue Me.
Stumpfe Messer nerven einfach.

Tilman Ahr

unread,
Jan 26, 2010, 9:10:08 PM1/26/10
to
Edgar Warnecke wrote:

> Am Tue, 26 Jan 2010 06:33:29 +0100 schrieb Tilman Ahr:
>

>> Wie gesagt: Konzentration und mitdenken ist so oder so unerlässlich. Gut

>> eingeschliffene "Vorsichtsmaßnahmen" (so ala [...] "Egal
>> wie teuer das Ding war, wenn's fällt NICHT nach dem Messer greifen"


>> helfen aber auf jeden Fall.
>
> Kannst Du Deine Reflexe wirklich abschalten?

Natürlich nicht komplett, aber bei einigen Dingen besser, als ich erwartet
hätte...

> Mir ist sowas noch nicht passiert, aber wenn....

Mir hat geholfen, die Folgen mal zu sehen. Richtig schön ist anders.

> Schon richtig. Wenn man einen grossen, heissen Pott mit Metallgriffen
> anfassen will nimmt man zwei Geschirrhandtuecher und isoliert sich.
> Toll wenn Trottel Ich dabei ein nasses Handtuch erwischt.

Immer noch besser als gar keins - zumindest, wenn der pott ernstlich heiß
ist.

>> ["vernünftige" Schuhe in der Küche]

> Es ist nur Zufall (sic!), aber in der Kueche trage ich saeurefeste und
> rutschichere Schuhe mit Stahlkappe ;-)

Ich auch. allerdings nicht wirklich zufällig, und mit "Leichtmetallkappe"...

>> [...]


>
> Und in der Familie?
> Was willste denn machen wenn die Huuuunnnngaaaaa kraehen?

Einbinden. Je nach Zimperlichkeit findet sich da für jeden schnell was, was
das Nörgeln auf gut erträgliches Niveau bringt...

Bevor Du fragst: Den "Hungaah!11elf"-Schrei höre ich inzwischen privat nur
sehr selten & dezent, und "Freiwillige" die mich beim privat Kochen aus dem
Konzept bringen sind auch eher selten. :-)

>> [...] Rutschige Böden kombiniert mit "idiotischem"


>> Schuhwerk. Wie in jeder Branche gibt's natürlich auch hier die übliche

>> "Sneaker-Fraktion". Obwohl zertifizierte rutschhemmende Sohlen
>> vorgeschrieben sind. Meh.
>
> Mein Sicherheitsschuhwerk ist sehr teuer.

Ist wohl Vergleichsabhängig... Ich war 'ne Weile mit 30€-Baustellentretern
am Start, die waren OK, aber schnell durch und auf Dauer nicht sehr Fuß-
freundlich. Mein Arbeitsklamottenhändler des geringsten Mißtrauens hat mich
dann mal auf die etwas bessere Sorti gebracht, und die sind prima. Jetzt
seit 1½ Jahren im Einsatz und völlig unbeeindruckt. Wiegen dabei mit Kappe
und durchtrittsicherer Sohle nur unwesentlich mehr als Turnschuhe. Für ~80€
find' ich das in Ordnung.

> Die Profis tragen hier rutschsichere Clogs, die ueber den Zehen ca.1,5cm
> dick sind. Die sind relativ preiswert und gut. Bloss die Farben...,
> stoehn...

Na, ja. Clogs sind hierzulande ja auch offizieller Standard, ich schaff' es
halt nicht, mich dran zu gewöhnen. Suum Quique.

>> Ich fürchte, auf Dauer ist Konzentration nicht wirklich zu ersetzen.


>
> Kennt hier jemand eine stressfreie Kueche?

Mit Sicherheit. Die Person würd' ich allerdings gerne kennenlernen.

> Deswegen schaele ich gerne Kartoffeln und putze Gemuese.
> Das entspannt unglaublich.

Jap. Bringt einen auch recht schnell wieder runter, wenn man am durchdrehen
ist...

Tilman

PS: Der Eintopf war/ist lecker. REZ folgt die Tage...

Tilman Ahr

unread,
Jan 26, 2010, 9:15:27 PM1/26/10
to
Edgar Warnecke wrote:

> [Kochen]


>
> Das geht anders.
> 90% tranquilo, dann 10% auf Vollgas.
> Warum?

Weil's halt so ist.

> Frag mich nicht!

Warum sollte ich?

--
Tilman

Edgar Warnecke

unread,
Jan 27, 2010, 12:31:25 AM1/27/10
to
Am Wed, 27 Jan 2010 03:25:35 +0100 schrieb Tilman Ahr:

> Edgar Warnecke wrote:

>> Von daher bewahre ich sie wie meine eigenen Finger und meinen eigenen
>> A^WHintern. ;-)
>

> Den "Grinsey" mal au�en vor: Sorry. Werkzeuge lassen sich mit �berschaubarem

> finanziellen Aufwand ersetzen, bei 'nem Finger bist Du, wenn Du Schwein hast

> f�r den Ersatz bei f�nf- bis sechsstelligen Summen. Euro.

Vollkommen richtig.

Ich fange die fliegenden Teile normaler Weise mit dem Schuh auf.



> Ich habe den Ruf des "Messernazis�" bei Kollegen, aber so leid es mir tut:
> Finger sind definitiv wichtiger.

Aaaach, machste hinterher einen auf Avatar und Karriere im Kino.



> 1: Heist: Ich ziehe meine Messer dauernd ab, und wenn sie keine Haare mehr
> vom Unterarm ziehen haben sie halt 'n date mit dem Schleifstein.

Tu ich auch, aber lies meine Kuechenmannschaft [seufz]

> Sue Me.
> Stumpfe Messer nerven einfach.

Scharfe Messer kosten oftmals Arztbesuche, genau wie stumpfe.

Siehe Sig!

Edgar (jetzt muss ich aber wirklich ins Bett)
--
Warum faengt die Menscheit immer wieder von Neuem an nix zu wissen?
Albert Einstein

Message has been deleted

Karin Rathfelder

unread,
Jan 27, 2010, 6:22:02 AM1/27/10
to
Daniel K�ebs schrieb:
> Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:
>
>> Saitenschneider
>
> Was f�r Saiten schneidest Du denn damit?
> Daniel


Saitenw�rste?


Gr��le Karin

Ralph Angenendt

unread,
Jan 27, 2010, 6:34:12 AM1/27/10
to
Well, Peter Bᅵttner <not_for_...@gmx.net> wrote:

> Edgar Warnecke wrote:
>> Es ist nur Zufall (sic!), aber in der Kueche trage ich saeurefeste und
>> rutschichere Schuhe mit Stahlkappe ;-)
>
> Du ᅵbertreibst. Oder schlachtest du die Kᅵhe in der Kᅵche selbst?
> Dann kᅵnnt' ich das verstehen mit den kappen.

Schon mal so einen Gastroteller mit dem Fuᅵ aufgefangen, wenn der
runterfᅵllt (ja, verfluchte Reflexe!)?

Das tut weh und geht bis zum Bruch des Mittelfuᅵknochens, wenn man das
richtig macht.

Ralph
--
E.E. CUMMINGS BELIEVES IN CAPSLOCK
-- @amandapalmer

Nicht schreiben kᅵnnen: http://lestighaniker.de/

Georg Gruber

unread,
Jan 27, 2010, 7:27:14 AM1/27/10
to
Ralph Angenendt tat kund:

> Well, Peter B�ttner <not_for_...@gmx.net> wrote:
>> Edgar Warnecke wrote:
>>> Es ist nur Zufall (sic!), aber in der Kueche trage ich saeurefeste und
>>> rutschichere Schuhe mit Stahlkappe ;-)
>>

>> Du �bertreibst. Oder schlachtest du die K�he in der K�che selbst?
>> Dann k�nnt' ich das verstehen mit den kappen.
>
> Schon mal so einen Gastroteller mit dem Fu� aufgefangen, wenn der
> runterf�llt (ja, verfluchte Reflexe!)?
>
> Das tut weh und geht bis zum Bruch des Mittelfu�knochens, wenn man das
> richtig macht.

gastrogeschirr geht zwar auch beim bodenkontakt zu bruch wie regul�re
haushaltsware, gibt dabei aber der bodenfliese auch noch den rest.
das gemeckere der frau, bis die fliese rausgestemmt, ersetzt und die
neuverfugung im farbton ununterscheidbar an den bestand angeglchen war,
l�sst mich das n�chstemal den mittelfussknochen gerne riskieren.

bei der gelegenheit:
wei� eigentlich jemand, wieso es zeitloses, haptisch und optisch
ansprechendes tischger�t nur im gewerblichen fachhandel zu halbwegs
seri�sen preisen gibt?

--
lg georg

Wolfgang Kommere||

unread,
Jan 27, 2010, 7:32:09 AM1/27/10
to
Georg Gruber <ggruber_ispu...@aon.at> wrote:

> wei� eigentlich jemand, wieso es zeitloses, haptisch und optisch
> ansprechendes tischger�t nur im gewerblichen fachhandel zu halbwegs
> seri�sen preisen gibt?

Nat�rlich: Weil der Einzelhandel keinerlei Interesse daran hat, seine
private Kundschaft mit zeitlosen Tischger�t auszustatten.

W.

Michael Schlücker

unread,
Jan 27, 2010, 6:55:54 AM1/27/10
to

"Wolfgang Kommere||" wrote:
>
> Nat�rlich: Weil der Einzelhandel keinerlei Interesse daran hat, seine
> private Kundschaft mit zeitlosen Tischger�t auszustatten.

Oder Du drehst den Spie� mal um. Nur gewerbliche Nutzer haben- f�r den
Vertreiber in wirtschaftlichen Mengen rentabel- an 'zeitloser' Ware
Interesse (ersetzen/ erg�nzen bestehender Best�nde).
Privatkunden lassen sich schnell von Modeerscheinungen mitreissen. Nicht
anders als bei Klamotten, Frisuren etc. Was heute absolut angesagt ist,
geh�rt evtl. schon morgen zum absoluten NoGo. Heute eckiger Teller, morgen
Gelbe und Rote, �bermorgen gr�n mit lila Punkten... Jeder muss 'In' sein,
entsprechend wird produziert. Von einzeln nachgekauften Tellerchen kann im
Privatkundengesch�ft doch keiner leben.

Micha

Georg Gruber

unread,
Jan 27, 2010, 8:44:30 AM1/27/10
to
Michael Schl�cker tat kund:

> "Wolfgang Kommere||" wrote:
>>
>> Nat�rlich: Weil der Einzelhandel keinerlei Interesse daran hat, seine
>> private Kundschaft mit zeitlosen Tischger�t auszustatten.
>
> Oder Du drehst den Spie� mal um. Nur gewerbliche Nutzer haben- f�r den
> Vertreiber in wirtschaftlichen Mengen rentabel- an 'zeitloser' Ware
> Interesse (ersetzen/ erg�nzen bestehender Best�nde).

wenn ich mich beim einzelhandel (das muss ja einen grund haben, warum der
so hei�t) daf�r entschuldigen soll, g�ter nach meinem geschmack und zu
meinen (nicht unanst�ndigen) preisvorstellungen erwerben zu wollen, wird es
das nicht spielen.

> Privatkunden lassen sich schnell von Modeerscheinungen mitreissen. Nicht
> anders als bei Klamotten, Frisuren etc. Was heute absolut angesagt ist,
> geh�rt evtl. schon morgen zum absoluten NoGo.

abgesehen davon, dass die marketing -�h- fachleute diesen kundentyp seit
dekaden unter gr��ten anstrengungen heranziehen, bezweifle ich jetzt mal
dass ihnen das zu mehr als 75% gelungen ist.
wenn es sich f�r den einzelhandel rechnet, die restlichen 25% einfach nicht
oder nur zu prohibitiven preisen bedienen zu wollen, solls mir recht sein.
ich f�r meinen teil erschlie�e mir die vertriebswege �ber pers�nliche
kontakte zu entsprechenden gewerblichen verbrauchern, wo es die metro-karte
nicht tut und kann mir nicht vorstellen, dass ich ein statistisch
vernachl�ssigbarer einzelfall bin.

> Heute eckiger Teller, morgen
> Gelbe und Rote, �bermorgen gr�n mit lila Punkten...

*hualp*



> Jeder muss 'In' sein, entsprechend wird produziert.

diese aussage gilt sicher nicht f�r alle werte von "jeder" ;-)

> Von einzeln nachgekauften Tellerchen kann im
> Privatkundengesch�ft doch keiner leben.

mir kommen grad ganz spontan die tr�nen.

--
lg georg

"Ich weiss, dass das die Rechts-Gruppe ist, bitte entschuldigt meine
Ratschlaege eher praktischer Natur." - Otto A. in agr 7.8.09

Wolfgang Kommere||

unread,
Jan 27, 2010, 8:53:31 AM1/27/10
to
Georg Gruber <ggruber_ispu...@aon.at> wrote:

> abgesehen davon, dass die marketing -�h- fachleute diesen kundentyp seit
> dekaden unter gr��ten anstrengungen heranziehen, bezweifle ich jetzt mal
> dass ihnen das zu mehr als 75% gelungen ist.

So w�rde ich das auch einsch�tzen.

> wenn es sich f�r den einzelhandel rechnet, die restlichen 25% einfach nicht
> oder nur zu prohibitiven preisen bedienen zu wollen, solls mir recht sein.

Das "Problem" ist, dass diese 25% nicht 25% des m�glichen Umsatzes
repr�sentieren, sondern sehr viel weniger. Daher tut es dem Handel nicht
allzu weh, diese Gruppe (zu der ich mich auch z�hle) zu vernachl�ssigen.

> ich f�r meinen teil erschlie�e mir die vertriebswege �ber pers�nliche
> kontakte zu entsprechenden gewerblichen verbrauchern,

Wozu pers�nliche Kontakte? In der Regel verkaufen die gewerblichen
Anbieter doch problemlos auch an Privatkunden. Ich habe damit
ausgezeichnete Erfahrungen, allerdings in Berlin auch eine breite
Auswahl, falls sich mal einer querstellen sollte. Ist mir aber nur sehr
selten passiert - die beiden Gastroausstatter, die ich nutze, haben
damit jedenfalls nicht das geringste Problem.

> kann mir nicht vorstellen, dass ich ein statistisch
> vernachl�ssigbarer einzelfall bin.

Och, ich f�hle mich nicht schlecht als statistisch vernachl�ssigbarer
Einzelfall :-)

W.

Georg Gruber

unread,
Jan 27, 2010, 9:14:06 AM1/27/10
to
Wolfgang Kommere|| tat kund:

> Georg Gruber <ggruber_ispu...@aon.at> wrote:
>> ich f�r meinen teil erschlie�e mir die vertriebswege �ber pers�nliche
>> kontakte zu entsprechenden gewerblichen verbrauchern,
>
> Wozu pers�nliche Kontakte? In der Regel verkaufen die gewerblichen
> Anbieter doch problemlos auch an Privatkunden. Ich habe damit
> ausgezeichnete Erfahrungen, allerdings in Berlin auch eine breite
> Auswahl, falls sich mal einer querstellen sollte. Ist mir aber nur sehr
> selten passiert - die beiden Gastroausstatter, die ich nutze, haben
> damit jedenfalls nicht das geringste Problem.

berlin - mit voller hose ist leicht stinken!
hier im zonenrandgebiet wien stellt sich das meist so dar, dass der
grosshandel (selten gibt es vollwertige repr�sentanzen) schon mal eine
limitierte importpolitik f�hrt und eher unwillig was extra f�r mich in
haushaltsmengen ordert - oder nur mit prohibitiven mindermengenzuschl�gen.
also wird direkt im internet bestellt, wo dann ohne firma bzw. uid leider
oft gar nix geht - bleiben nur die kontakte.

--
lg georg

Edgar Warnecke

unread,
Jan 27, 2010, 11:17:35 AM1/27/10
to
Am Wed, 27 Jan 2010 11:05:17 +0100 schrieb Daniel K�ebs:

> Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:
>
>> Saitenschneider
>
> Was f�r Saiten schneidest Du denn damit?

Klaviersaiten fuer Steuerdraehte.

Ralph Angenendt

unread,
Jan 27, 2010, 9:56:14 AM1/27/10
to
Well, Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:

> Am Wed, 27 Jan 2010 11:05:17 +0100 schrieb Daniel Kᅵebs:
>
>> Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:
>>
>>> Saitenschneider
>>
>> Was fᅵr Saiten schneidest Du denn damit?
>
> Klaviersaiten fuer Steuerdraehte.

Dafᅵr wᅵrde ich ja einen Seitenschneider nehmen. Oder gar einen
Vornschneider.

Stefan Dreyer

unread,
Jan 27, 2010, 10:24:25 AM1/27/10
to
Ralph Angenendt wrote:
> Well, Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:
>
>>Am Wed, 27 Jan 2010 11:05:17 +0100 schrieb Daniel Kᅵebs:
>>
>>
>>>Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:
>>>
>>>
>>>>Saitenschneider
>>>
>>>Was fᅵr Saiten schneidest Du denn damit?
>>
>>Klaviersaiten fuer Steuerdraehte.
>
>
> Dafᅵr wᅵrde ich ja einen Seitenschneider nehmen. Oder gar einen
> Vornschneider.

Seitenschneider sind fᅵr Klavierdraht eher ungeeignet, da die Klingen
meist zu weich sind.

Edgar Warnecke

unread,
Jan 27, 2010, 1:02:17 PM1/27/10
to
Am Wed, 27 Jan 2010 16:24:25 +0100 schrieb Stefan Dreyer:

>>>>Was f�r Saiten schneidest Du denn damit?
>>>
>>>Klaviersaiten fuer Steuerdraehte.
>>
>> Daf�r w�rde ich ja einen Seitenschneider nehmen. Oder gar einen
>> Vornschneider.
>
> Seitenschneider sind f�r Klavierdraht eher ungeeignet, da die Klingen
> meist zu weich sind.

Ich habe hier einen Seitenschneider den ich einmal missbrauchte.

Nette Kerbe in den Klingen. grrrrrrr.....
Kann ich jetzt gut zum Abisolieren benutzen ;-)

Frank Nitzschner

unread,
Jan 27, 2010, 11:35:51 AM1/27/10
to
Edgar Warnecke schrieb :

>
> Nette Kerbe in den Klingen. grrrrrrr.....
> Kann ich jetzt gut zum Abisolieren benutzen ;-)
>

Bis Vierquadrat nimmt man doch dafᅵr
die Zᅵhne;-)

Grᅵsse
Frank


Edgar Warnecke

unread,
Jan 27, 2010, 2:10:41 PM1/27/10
to
Am Wed, 27 Jan 2010 17:35:51 +0100 schrieb Frank Nitzschner:

> Edgar Warnecke schrieb :
>
>>
>> Nette Kerbe in den Klingen. grrrrrrr.....
>> Kann ich jetzt gut zum Abisolieren benutzen ;-)
>>
>

> Bis Vierquadrat nimmt man doch daf�r
> die Z�hne;-)

Spaetestens dann nicht mehr wenn Du den Zahnersatz selbst loehnen musst.

Ausserdem ist die Kruste von Baecker Bocks Vollkornbrot Herausforderung
genug.
Hah! OnT-Kurve gekratzt.

Message has been deleted
Message has been deleted

Frank Nitzschner

unread,
Jan 27, 2010, 1:17:33 PM1/27/10
to
Daniel Krebs schrieb :

> Echte Schwachstromelektriker haben fᅵr jeden Querschnitt bis dahin eine
> passende Zahnlᅵcke ;-)

Und vor allem das Gefᅵhl! Kann halt eine Weidmᅵller
oder Jokari niemals haben.
(Anoxydierte Cu-Litze schmeckt trotzdem eklig);-)

Grᅵsse
Frank


Claus D. Arnold

unread,
Jan 28, 2010, 7:05:08 AM1/28/10
to
Georg Gruber <ggruber_ispu...@aon.at> schrieb:

Der Nachteil ist aber, dass man dabei manchmal nur minderwertige
Produkte erh�lt, wie z. Bsp. Computertastaturen ohne Shift-Taste.

Gru�

Claus D.

Peter Büttner

unread,
Feb 3, 2010, 8:28:28 PM2/3/10
to
"Jürgen Exner" wrote:
>
> Peter Büttner <not_for_...@gmx.net> wrote:
> >Bei Glas aber eher umgekehrt, die vielen kleinen Splitter sind so
> >unangenehm.
>
> Erinnert mich an Unterricht im Glasblasen im LK Chemie. Einer von uns
> Schuelern hatte das zu biegende Roehrchen etwas zu gut erhitzt und hielt
> jetzt die flache Hand unter das geschmolzene Glas damit es nicht auf den
> Boden fiel: "Nicht tropfen, nicht tropfen...".
> Die Lehrerin konnte ihm die Hand noch gerade so rechtzeitig wegreissen.

Ich schmelze kein Glas in der Küche.

Aber die ansich stabilen Glasschüsselchen 'Arcoroc' (o.ä.) kann man
schon auffangen bevor sie ein Regalbrett tiefer aufdonnerm und sich
in alle Ecken verteilen. Oder im Kühlschrank aufeinanderfallen und
am besten wenn man Krank ist 3 Minuten vorm zu Bett gehen. In letzterer
Situation hab' ich den Schrank einfach wieder zugemacht und mich
hingelegt, die nächsten 3 Tage dann immer wieder bischen Splitter
gesammelt. Ich guck nun nach schönen Plastikschüsselchen.

Peter Büttner

unread,
Feb 3, 2010, 8:32:13 PM2/3/10
to
Edgar Warnecke wrote:
> Am Wed, 27 Jan 2010 00:56:23 +0100 schrieb Peter Büttner:
> > Edgar Warnecke wrote:

[...]

> > Ich denke inzwischen öfters dran wenn 'fast' sowas passiert, ich hoffe
> > das trainiert ein bischen. Mantra: 'Fallen lassen'.
>
> Such mal nach "Tramontina" und dann ueberlege ob Du das gerne fallen lassen
> wuerdest. Bei WMF (habe ich auch im Messerblock) waere es mir herzlich
> egal.

Ich verwende zu 99% zwei Messer: eines 1DM 7cm roter Plastikgriff,
das andere 'Fackelmann' (LOL) 7 Euro in Santokuform, neige wohl nicht
zu Fetischismuß

[...]

> > Wieviele sind das überhaupt? 10 Kinder?
>
> 4 Personen, 4 Jobs + Kueche.

(Siehe anderes Posting: /staun/ ich dachte das wären mindestens 15)

was meinst du mit 4 Jobs?

[...]

> > Ob man davon leben kann weis ich nicht, aber was soll die Hektik,
> > das geht immer schief.
>
> Noe, zu 90%(?) funktioniert es.

10% Unfälle ist mir zuviel.

> > Mir scheint das in deiner Wahlheimat eh' alles langsamer und
> > gemächlicher (oder gar nicht) geht. Einfach bischen anstecken
> > lassen.


>
> Das geht anders.
> 90% tranquilo, dann 10% auf Vollgas.
> Warum?

> Frag mich nicht!

80% lahm und 10 gemütlich wäre doch netter.

Peter

Edgar Warnecke

unread,
Feb 4, 2010, 12:15:54 AM2/4/10
to
Am Thu, 04 Feb 2010 02:32:13 +0100 schrieb Peter B�ttner:

> Edgar Warnecke wrote:

>> [Messer]



> Ich verwende zu 99% zwei Messer: eines 1DM 7cm roter Plastikgriff,
> das andere 'Fackelmann' (LOL) 7 Euro in Santokuform, neige wohl nicht

> zu Fetischismu�

Never Stop a running system.

>>> Wieviele sind das �berhaupt? 10 Kinder?


>> 4 Personen, 4 Jobs + Kueche.
>

> (Siehe anderes Posting: /staun/ ich dachte das w�ren mindestens 15)


>
> was meinst du mit 4 Jobs?

Auf Kuechenlatein kann ich das nicht.

Vorbereitung
Zubereitung
Garprozess
Feintuning



>>> Mir scheint das in deiner Wahlheimat eh' alles langsamer und

>>> gem�chlicher (oder gar nicht) geht. Einfach bischen anstecken


>>> lassen.
>>
>> Das geht anders.
>> 90% tranquilo, dann 10% auf Vollgas.
>> Warum?
>> Frag mich nicht!
>

> 80% lahm und 10 gem�tlich w�re doch netter.

und in den letzten 10% wirz Essen kalt. :-)

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