Drei Stunden spᅵter (das Gemᅵse wird mormalerweise dann in der
Kᅵchenmaschine pᅵrriert und erzeugt, mit vielen Gewᅵrzen, eine schᅵn
dicke Sauce,) war das Gemᅵse nicht durchgekocht. Das Fleisch war super.
Gemᅵse in die Maschine, wurde zwar zerkleinert, waren aber ganz kleine,
relativ harte Gemᅵsestᅵckchen in Flᅵssigkeit. Also Gemᅵse wieder raus
aus der Kᅵchenmaschine, in einen Topf auf den Herd, kochen wir's halt
noch fᅵr paar Minuten, vielleicht reicht ihm 80ᅵ eben nicht. --- Es
wurde nie wieder wirklich weich! Wir haben die Sauce dann gebunden mit
irgendwas, geschmeckt hat es eh gut, aber es waren immer noch ganz
kleine Stᅵckchen in Flᅵssigkeit schwimmend.
Kann mir wer erklᅵren, was da schiefgegangen ist? Nᅵchstes mal werden
wir den Braten braten und das Gemᅵse extra kochen, oder vorher kochen
oder so irgendwas. War etwas frustrieren, das Ganze, der
Weihnachtsbesuch war schon da und dann das.
Gruᅵ, Monika
--
Monika Schleidt
Mon...@schleidt.org
(bitte, die Ziffer in der Adresse weglassen)
Wo sagt man denn Metzger, wenn das lokal so unterschiedlich ist? In
Berlin und weit drumrum sagt man auch Fleischer.
> hat mir die Niedergar Methode
> erklᅵrt
Wohl nicht so richtig. Ich hab ein kleines Niedergar-Kochbuch mit ein
paar sehr interessanten Rezepten (ISBN 9783833800733), aus dem es auch
zu Weihnachten ein Rezept gegeben hat, nᅵmlich Gᅵnsebrust mit roten
Linsen (war gut, aber nicht so saftig wie wenn die Haut dranbleibt und
schᅵn gegossen wird). Da hab ich jetzt mal diagonal durchgesehen - bei
allen mir ᅵber den Weg gekommenen Rezepten wird das ggf. dazukommende
Gemᅵse extra verarbeitet. An Ausnahmen erinnere ich mich nur bei Zwiebel
und Chicoree. Das wird was damit zu tun haben, dass Tierzellen durch
Membranen abgeschlossen werden und Pflanzenzellen durch Zellwᅵnde, in
denen oft auch Holzstoff enthalten ist. Die gehn eben schwerer kaputt.
Meiner Erfahrung nach erzeugen einige der Rezepte erstaunlich saftige
Braten, bei anderen wᅵrde man kaum einen Unterschied merken. Gefaᅵt sein
muss man auf jeden Fall darauf, dass es keine Soᅵe gibt, denn das Wasser
bleibt im Braten und kommt nicht raus - was Sinn der Sache ist und eben
Grund dafᅵr, dass man nicht die selben Rezepte nehmen kann und nur etwas
lᅵnger drin lassen. Oder oft nicht, es mag Ausnahmen geben.
Und dann sollte man vorher seinen Ofen testen. Dass die 80 Grad
getroffen und halten werden, ist ziemlich wichtig, sonst wird das
Fleisch entweder nicht gar oder doch zu trocken. Und bei den fᅵr ᅵfen
unteren Temperaturen wird hᅵufig nicht so genau gesteuert wie weiter
oben, ich hab also immer ein Backofenthermometer mit drin und behalte
das scharf im Auge.
Ina
--
Es wᅵchst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
>Monika Schleidt schrieb:
>>
>> Wir hatten zu Weihnachten ein wunderbares Rinderfilet. Mein Fleischer
>> (Metzger f�r die meisten von euch ;-))
>
>Wo sagt man denn Metzger, wenn das lokal so unterschiedlich ist? In
>Berlin und weit drumrum sagt man auch Fleischer.
[...]
Ich kenne es so, da� er Metzger genannt wird, wenn er noch selbst
schlachtet. Sonst hei�t er Fleischer. Irgendwo festgelegt ist das aber
wohl nicht.
Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing
> Monika Schleidt schrieb:
>>
>> Wir hatten zu Weihnachten ein wunderbares Rinderfilet. Mein
>> Fleischer (Metzger für die meisten von euch ;-))
>
> Wo sagt man denn Metzger, wenn das lokal so unterschiedlich ist? In
> Berlin und weit drumrum sagt man auch Fleischer.
,----
| Der Begriff Fleischer wurde 1966 zum alleinigen Namen des Handwerks in
| Deutschland, jedoch hat er die weiträumig fest etablierten Begriffe
| Metzger, Schlachter und Fleischhacker nicht verdrängen können. Vor allem
| im Südwesten und Süden Deutschlands sowie in der Schweiz und im
| westlichen Österreichs ist „Metzger“ der vorherrschende Begriff
| geblieben. In Ostdeutschland ist dieser Begriff hingegen weitgehend
| ungebräuchlich, und der Beruf nur als „Fleischer“ bekannt. Im Norden des
| deutschen Sprachgebietes wird der Fleischer mit dem Schlachter
| (gelegentlich auch Schlächter) gleichgesetzt, im östlichen Österreich
| stellen dagegen Fleischhacker oder Fleischhauer die gebräuchlichen
| Varianten. [1] Die historischen Varianten Knochenhauer oder süddeutsch
| Metzler sind dagegen beinahe ausgestorben.[2] Die offizielle,
| standardisierte Berufsbezeichnung lautet in Österreich ebenso wie in
| Deutschland Fleischer.
`----
[http://de.wikipedia.org/wiki/Fleischer]
Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/software/pdfrecycle/>
Ich weiᅵ nicht, wo die Fleischer - Metzger Grenze verlᅵuft, schreib das
halt sicherheitshalber oft dazu.
>
>> hat mir die Niedergar Methode erklᅵrt
>
> Wohl nicht so richtig. Ich hab ein kleines Niedergar-Kochbuch mit ein
> paar sehr interessanten Rezepten (ISBN 9783833800733), aus dem es auch
> zu Weihnachten ein Rezept gegeben hat, nᅵmlich Gᅵnsebrust mit roten
> Linsen (war gut, aber nicht so saftig wie wenn die Haut dranbleibt und
> schᅵn gegossen wird). Da hab ich jetzt mal diagonal durchgesehen - bei
> allen mir ᅵber den Weg gekommenen Rezepten wird das ggf. dazukommende
> Gemᅵse extra verarbeitet. An Ausnahmen erinnere ich mich nur bei Zwiebel
> und Chicoree. Das wird was damit zu tun haben, dass Tierzellen durch
> Membranen abgeschlossen werden und Pflanzenzellen durch Zellwᅵnde, in
> denen oft auch Holzstoff enthalten ist. Die gehn eben schwerer kaputt.
Daran dachte ich auch, nur hᅵtte ich erwartet, dass, wenn das ganze dann
pᅵrriert wurde und nocheinmal 15 Minuten gekocht, man diese auch klein
kriegen sollte. Dass das dann gar nicht mehr kaputt geht, ist, was mich
so verwundert hat. Die Reste haben wir am nᅵchsten Tag gegessen, dabei
natᅵrlich nocheinmal bissl gekocht.... nein, kleine Stᅵckchen.
>
> Meiner Erfahrung nach erzeugen einige der Rezepte erstaunlich saftige
> Braten, bei anderen wᅵrde man kaum einen Unterschied merken. Gefaᅵt sein
> muss man auf jeden Fall darauf, dass es keine Soᅵe gibt, denn das Wasser
> bleibt im Braten und kommt nicht raus - was Sinn der Sache ist und eben
> Grund dafᅵr, dass man nicht die selben Rezepte nehmen kann und nur etwas
> lᅵnger drin lassen. Oder oft nicht, es mag Ausnahmen geben.
>
> Und dann sollte man vorher seinen Ofen testen. Dass die 80 Grad
> getroffen und halten werden, ist ziemlich wichtig, sonst wird das
> Fleisch entweder nicht gar oder doch zu trocken. Und bei den fᅵr ᅵfen
> unteren Temperaturen wird hᅵufig nicht so genau gesteuert wie weiter
> oben, ich hab also immer ein Backofenthermometer mit drin und behalte
> das scharf im Auge.
Ich habe ein Bratenthermometer, das man in den Braten steckt und die
Innentemperatur misst. So bei 65ᅵ soll es richtig sein, und das hat
alles gepasst, Fleisch war zart, saftig, gut, nur das Gemᅵse halt nicht.
> Wir hatten zu Weihnachten ein wunderbares Rinderfilet. Mein Fleischer
> (Metzger f�r die meisten von euch ;-)) hat mir die Niedergar Methode
> erkl�rt, ich fand die Idee gut.
Warum tut der sowas?
Edgar
--
Einfach ist genial
Weil er mit dieser Methode sehr erfolgreich war und das weitergeben
wollte. Er hat wohl kein Gem�se mitgebraten. Der Rest war ja auch sehr gut.
Gru�, Monika
> Am Sun, 27 Dec 2009 18:34:39 +0100 schrieb Monika Schleidt:
>
>> Wir hatten zu Weihnachten ein wunderbares Rinderfilet. Mein Fleischer
>> (Metzger fᅵr die meisten von euch ;-)) hat mir die Niedergar Methode
>> erklᅵrt, ich fand die Idee gut.
>
bei uns in NL heisst der Slager. Hat nix mit Musike zu tun - kommt eben
vom Schlachter.
Meine Onkels waren auch Metzger - aber was solls.
> Warum tut der sowas?
>
> Edgar
met de lekkerste groetjes
uit Nederland van
Walter Oprᅵe
--
www.opree.eu
wal...@opree.eu
skype: walter_opree
http://opree.eu/cms/modules/contact/index.php?op=link&subm=3
http://opree.eu/cms/modules/news/article.php?storyid=181
"Einfach nur Mensch bleiben"
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geval de e-mail te vernietigen, de inhoud ervan niet te gebruiken en niet
onder derden te verspreiden, omdat het bericht vertrouwelijke informatie
kan bevatten.
> Am 27.12.2009, 23:26 Uhr, schrieb Edgar Warnecke <ewar...@web.de>:
>
>> Am Sun, 27 Dec 2009 18:34:39 +0100 schrieb Monika Schleidt:
>>
>>> Wir hatten zu Weihnachten ein wunderbares Rinderfilet. Mein Fleischer
>>> (Metzger f�r die meisten von euch ;-)) hat mir die Niedergar Methode
>>> erkl�rt, ich fand die Idee gut.
>>
>
> bei uns in NL heisst der Slager. Hat nix mit Musike zu tun - kommt eben
> vom Schlachter.
> Meine Onkels waren auch Metzger - aber was solls.
Haben die auf Niedrigtemperatur gegart?
BTW: Ein Braten (sic!) ohne Sauce ist kein Braten sondern ein Roastbeef.
Weil er seinen Kunden auch mal was Gutes tun will?
Ina
--
Es w�chst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
> BTW: Ein Braten (sic!) ohne Sauce ist kein Braten sondern ein Roastbeef.
Schon mal einen Niedertemperaturbraten gegessen?
> (Metzger f�r die meisten von euch ;-)) hat mir die Niedergar Methode
> erkl�rt, ich fand die Idee gut.
Dachte ich gestern auch. Den Rehkitzr�cken nach dem Anbraten, auf
frischem Thymian und Rosmarin gebettet, dann in Alufolie gewickelt:
http://home.vrweb.de/~crosenschon/Kitz.JPG
Nach 2 Stunden bei 80 Grad zart, saftig, langweilig.
> relativ harte Gem�sest�ckchen in Fl�ssigkeit. Es
> wurde nie wieder wirklich weich!
K�nnte mir nicht passieren. Ich habe einen Zauberstab ;-)
> Kann mir wer erkl�ren, was da schiefgegangen ist?
Ich wollte mal Chili im Eilgang machen. Also schwarze Bohnen in den
Dampfdrucktopf. Auf h�chster Stufe 20 Minuten. Steinhart! Dann
nochmal 30 Minuten. Steinhart! Dann Wutanfall und 6 Stunden im
Dampfdrucktopf auf h�chster Stufe gegart. Steinhart!
Dann zum Chinesen essen gegangen!
Du siehst, du bist nicht allein ;-)
Gru� Conny
> Dachte ich gestern auch. Den Rehkitzr�cken nach dem Anbraten, auf
> frischem Thymian und Rosmarin gebettet, dann in Alufolie gewickelt:
>
> http://home.vrweb.de/~crosenschon/Kitz.JPG
>
> Nach 2 Stunden bei 80 Grad zart, saftig, langweilig.
Langweilig? Was schwebte dir denn vor?
> Ich wollte mal Chili im Eilgang machen. Also schwarze Bohnen in den
> Dampfdrucktopf. Auf h�chster Stufe 20 Minuten. Steinhart! Dann nochmal
> 30 Minuten. Steinhart! Dann Wutanfall und 6 Stunden im Dampfdrucktopf
> auf h�chster Stufe gegart. Steinhart!
Das w�re dir mit Eiern auch passiert!
> Edgar Warnecke schrieb:
>
>> BTW: Ein Braten (sic!) ohne Sauce ist kein Braten sondern ein Roastbeef.
>
> Schon mal einen Niedertemperaturbraten gegessen?
2 Mal. Das Erste und das Letzte Mal.
Auch Niedertemperaturbraten k�nnen mi�lingen. Das abwertendste, das ich
�ber meine bisherigen Experimente sagen kann, ist "normal". Es waren
auch schon F�lle von "sensationell!" dabei. Muss man halt probieren.
Wenn es getrocknete Bohnen waren muss man die dann nicht erst 24 Stunden
in kaltem Wasser einweichen?
jue
Joo, danach die Obenschwimmenden absuchen, Wasser agiessen und ab in den
mit frischem Wasser gefuellten Pott.
Edgar
P.S.: Gilt auch fuer getrocknete Erbsen und Linsen .
--
Einfach ist genial
Dann hast du ihn selbstgemacht und er ist daneben gegangen, weil dir die
Erfahrung fehlte.
Ciao
Harald
--
See my friends...
http://www.negativeland.de
http://www.hartmut-mechtel.de
Nichts wor�ber du dich aufregen konntest. Das ist in der Tat langweilig.
>> relativ harte Gem�sest�ckchen in Fl�ssigkeit. Es
>> wurde nie wieder wirklich weich!
>
>K�nnte mir nicht passieren. Ich habe einen Zauberstab ;-)
Mir auch nicht, ich benutze ein Passiersieb(mit dem Zauberstab dauert mir
das zu lange und unsicher w�re ich dann immer noch). Das ist das beste
Mittel gegen harte St�ckchen in der So�e.
>> Kann mir wer erkl�ren, was da schiefgegangen ist?
Ja, zu kurz in der Pfanne gegart und kein Passiersieb benutzt.
Das Gem�se sollte in der Pfanne halb durchgegart werden. Wenn du �ber 10
Stunden oder l�nger eine Gans machst, dann geht es auch so.
>Ich wollte mal Chili im Eilgang machen. Also schwarze Bohnen in den
>Dampfdrucktopf. Auf h�chster Stufe 20 Minuten. Steinhart!
Also wirklich, wenn Eilgang, dann Bohnen aus der Dose.
Ich wei� gar nicht warum du immer wieder derartige Experimente machst. So
langsam solltest du doch wissen, dass dir daf�r das gl�ckliche H�ndchen
fehlt.
Einmal bei 80 Grad, einmal bei ca. 90 Grad. 90 geht schneller, hatte
aber ansonsten keinen Einfluᅵ auf die Konsistenz oder die "Durchbratung"
des Fleisches.
Bei 60 Grad Kerntemperatur herausgenommen waren beide gleich saftig,
zart, rosa und alles das gleichmᅵᅵig. (Das nᅵchste Mal nehme ich aber
dann wirklich 63ᅵ, ich war heute nur zu ungeduldig!)
Ich hab auch gelesen, man solle das Fleisch eben auf den Rost legen und
nicht in eine Reine, um eine gleichmᅵᅵige Temperatur gewᅵhrleisten zu
kᅵnnen.
Wenn Du eine Bratensauce dazu haben mᅵchtest, wᅵrde ich so vorgehen:
Etwas Tomatenmark in Olivenᅵl in der Pfanne anbraten und mit Rotwein und
Rinderfond aus dem Glas (Lacroix z.B.) ablᅵschen und dann reduzieren und
mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken.
Du kannst aber auch eine Hollandaise machen (oder kaufen) und diese mit
reichlich Estragon (geht auch gefriergetrocknet) wᅵrzen (Bernaise).
Ich denke auch, dass der Sinn der Niedergarmethode ist, dass der Saft im
Fleisch bleibt (es tropfte echt verschwindend wenig auf das am Boden
liegende Backblech) und man die Sauce eben woanders herbekommt.
Viele Grᅵᅵe von Dani
> Ich wollte mal Chili im Eilgang machen. Also schwarze Bohnen in den
> Dampfdrucktopf. Auf h�chster Stufe 20 Minuten. Steinhart! Dann nochmal
> 30 Minuten. Steinhart! Dann Wutanfall und 6 Stunden im Dampfdrucktopf
> auf h�chster Stufe gegart. Steinhart!
> Dann zum Chinesen essen gegangen!
>
> Du siehst, du bist nicht allein ;-)
Nimm Kidneybohnen aus der Dose. :-)
Viele Gr��e von Dani
> Meine Onkels waren auch Metzger -
> Haben die auf Niedrigtemperatur gegart?
Dat weiss ich nicht, mᅵsste ich mal nachfragen, geht aber nicht die sind
nicht mehr. Aber ich glaube schon.
.
>
> Gru� Conny
mach dir nichts draus, ich finde Rehr�cken auf jede Art langweilig, das
ist nichts, was mich vom Hocker haut.
Ich bin dazu �bergegangen Medaillons aus dem R�cken zu machen, ist
vielseitiger.
Gr��le Karin
> Kann mir wer erklären, was da schiefgegangen ist? Nächstes mal werden
> wir den Braten braten und das Gemüse extra kochen, oder vorher kochen
> oder so irgendwas. War etwas frustrieren, das Ganze, der
> Weihnachtsbesuch war schon da und dann das.
Irgendwie leuchtet mir nicht ganz ein, was du mit dem Gemüse willst.
Das Gemüse im Zusammenhang mit so einem Stück Fleisch hat praktisch
nur einen Zweck zu erfüllen: Es muss Geschmack für die Sauce geben.
Wie gar es es ist, ist da letztlich wurscht (wobei natürlich ein
gewisser Zusammenhang besteht: (fast) rohes Gemüse hat noch keinen
Geschmack abgegeben).
Was du brauchst für die Sauce, sind Röstaromen. Das funktioniert ganz
hervorragend auch bei Niedrigtemperatur. Mein Weg:
Ofen auf 80 Grad vorgeheizt (mit Thermometer kontrolliert). Fleisch
gut ringsherum anbraten, das Fleisch herausheben und aufs Rost in den
Ofen. Im Bratensatz das Gemüse kräftig rösten. (Kräftig = fast
verbrannt) Tomatenmark dazu, noch etwas weiter rösten und dann
ablöschen. (Wein, Bier, ggf. auch Wasser) Ein paar Kräuter rein und
köcheln lassen. Das kann man jetzt machen, bis das Gemüse weich ist.
Man kann, so das Bratgeschirr es zulässt, den Spass auch einfach unten
auf den Ofenboden stellen. (Dann aber fix, damit die Temperatur im
Ofen nicht absinkt)
Dann durch ein Sieb, ggf. ein Teil des Gemüses zum Binden der Sauce
nehmen und mit dem Stab einarbeiten, abschmecken, fertig. Der Rest des
Gemüses geht in die Biotonne, da ist eh nicht mehr viel Geschmack
drin. Die Gemüsebeilage wird separat und ganz normal auf dem Herd
zubereitet.
Gerade an Weihnachten noch ausprobiert. Die Sauce stand einem
herkömmlichen Braten in nichts nach. Das Fleisch saftig und
butterzart.
Kulinarische Grüße
Birgit
--
Goccus - der Genießertempel
www.goccus.com
die bekommt der Koch und was ist mit dem Rest?
Gr��le Karin
Kuxtu hier:
http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_2/f09a-b/
Diedrich
--
pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD
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HTML-Mail wird ungelesen entsorgt.
> Das w�re dir mit Eiern auch passiert!
W�re? Ich hab welche ;-)
Gru� Conny
> Wo hast Du die gekauft? Oft sind sie so alt, dass die �berhaupt nicht
> mehr weich werden.
Der entscheidende Grund war, da� ich die Bohnen nicht vorher
eingeweicht habe. Innen staubtrocken (die Bohnen) funktioniert der
Dampfdrucktopf nicht.
Gru� Conny
> Wenn es getrocknete Bohnen waren muss man die dann nicht erst 24 Stunden
> in kaltem Wasser einweichen?
So ist es. Ich dachte, das Wasser wird unter Druck in die Bohnen
gepre�t. Das war ein Irrtum.
Gru� Conny
>> http://home.vrweb.de/~crosenschon/Kitz.JPG
>> Nach 2 Stunden bei 80 Grad zart, saftig, langweilig.
>
> Nichts wor�ber du dich aufregen konntest. Das ist in der Tat langweilig.
Ich bin nie aufgeregt. Langweilig ist es, wenn der Fleischgeschmack
fehlt, wie bei Filets �blich.
Auf den allgemeinen Wunsch zweier Herren, werde ich nun das Bild
l�schen. Und den dazugeh�rigen Beitrag, wenn ich den noch finde.
> Also wirklich, wenn Eilgang, dann Bohnen aus der Dose.
> Ich wei� gar nicht warum du immer wieder derartige Experimente machst.
Alle gro�en Erfindungen haben so begonnen ;-)
Gru� Conny
> Nimm Kidneybohnen aus der Dose. :-)
Die mu� man erst mal kaufen gehen. W�re einfacher gewesen. Praktisch
denken ist eben Frauensache ;-)
Gru� Conny
> Ich bin dazu �bergegangen Medaillons aus dem R�cken zu machen, ist
> vielseitiger.
Ist aber trotzdem noch Rehr�cken, oder? Ich schneide den R�cken
entlang der Mitte beiderseits ein und frage mich dann immer, was ich
nun in die entstandene �ffnung einf�llen k�nnte.
http://home.vrweb.de/~crosenschon/Kitz.JPG
Ich dachte an l�ngs geteilte Wiener W�rstchen. Die hatte ich im
K�hlschrank. Oder Speckstreifen. Auch im K�hlschrank. Roquefort?
N�sse? Ich lie� es dann aber, wohl in richtiger Einsch�tzung meiner
Kochk�nste. Was w�rdest du denn einf�llen?
Gru� Conny
Das verk�rzt, wie bei Erbsen, die Kochzeit. Gar werden m��ten sie aber
auch so.
Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing
Kann aber �berbacken werden, oder mit H�ubchen serviert, oder bardiert,
ect..
> http://home.vrweb.de/~crosenschon/Kitz.JPG
>
> Ich dachte an l�ngs geteilte Wiener W�rstchen. Die hatte ich im
> K�hlschrank. Oder Speckstreifen. Auch im K�hlschrank. Roquefort? N�sse?
> Ich lie� es dann aber, wohl in richtiger Einsch�tzung meiner Kochk�nste.
> Was w�rdest du denn einf�llen?
>
> Gru� Conny
K�se ist schon mal nicht schlecht, Kr�uterfarce aus Frischk�se ist auch
eine M�glichkeit.
Ansonsten irgend etwas, das dem langweiligen Ding Geschmack gibt.
Gr��le Karin
> Ansonsten irgend etwas, das dem langweiligen Ding Geschmack gibt.
Also f�r Nichtgetestethabende: Rehr�cken ist teuer, aber geschmacklos?
> Also für Nichtgetestethabende: Rehrücken ist teuer, aber geschmacklos?
Um einen alten Witz aufzuwärmen: "... aber die Soße!"
Kilopreis liegt unter dem von Rinderfilet.
Ich finde Rehrücken nicht langweilig. Vor allem nicht, wenn man nicht
den Fehler macht, ihn zu scharf anzubraten.
Alles, was in die Richtung 'schinkenartig' geht, ist mir zu dominant.
Frischkäse hab ich noch nie probiert, Freundin macht ihn mit Pilze und
Lauch, sehr lecker.
Ich mache ihn gern mit Kräutern (Backofen) und in die Soße kommen
Wildkirschen und etwas Portwein.
Aber so ein junges Reh, wie Cornelius es hatte, bedarf doch keiner
'harten' (Über)Würzung?
Dorothee
Aha, da fehlt mir die Erfahrung. Ich habe noch nie so ein Teil gegessen.
>Auf den allgemeinen Wunsch zweier Herren, werde ich nun das Bild
>l�schen. Und den dazugeh�rigen Beitrag, wenn ich den noch finde.
Da war ich doch keiner von, oder doch? Mir ist sowas jedenfalls
schnurzegal.
>> Also wirklich, wenn Eilgang, dann Bohnen aus der Dose.
>> Ich wei� gar nicht warum du immer wieder derartige Experimente machst.
>
>Alle gro�en Erfindungen haben so begonnen ;-)
Okay, dann werde ich mit Interesse deine weiteren Bem�hungen verfolgen.
> Was f�r ein weiser Mensch Du doch bist...
Noch ein wenig Essig ans Kochwasser!
Edgar
Jre Xvrftehora nhfybrssrya zbrpugr?
FPAE
--
Einfach ist genial
ich hab vielleicht schon zu viel Rehr�cken oder Hirschr�cken gehabt, ich
bin nicht wild drauf.
Gr��le Karin
ich mag's trotzdem als "Rehr�cken" nicht.
Aber das Video ist gut, kannte ich noch nicht.
Gr��le Karin
>Ina Koys schrieb:
>> Karin Rathfelder schrieb:
>>> Ansonsten irgend etwas, das dem langweiligen Ding Geschmack gibt.
>
>> Also f�r Nichtgetestethabende: Rehr�cken ist teuer, aber geschmacklos?
>
>Um einen alten Witz aufzuw�rmen: "... aber die So�e!"
>
>Kilopreis liegt unter dem von Rinderfilet.
Aber wohl nur "brutto", also mit ca. 40% - 50% Knochenanteil.
Gru�
Claus D.
> Aber wohl nur "brutto", also mit ca. 40% - 50% Knochenanteil.
Nein, ich meine schon *ohne* Knochen.
Ist aber sicherlich Regionssache und variiert stark!
Ich hab Dir ein Beispiel zeigen wollen
(Seite 1):
http://www.wildprofi.de/Preisliste%20Wild%20Rohfleisch.pdf
Rehrücken mit Knochen und Filet 19,50 Euro/Kg
Rehrücken ohne Knochen 33,00 Euro/Kg
http://www.wildhandel-mueller.de/catalogues/Katalog_2.pdf
Rehrücken ohne Knochen
Artikelnummer: 11001, Rehrücken ohne Knochen
28,65 Euro/Kg
Als Beispiel: http://kuerzer.de/8D09ZG6ZP
Rinderfilet am Stück 35,90 Euro/Kg
Dorothee
es liegt schon 3 Jahre zurᅵck, dass ich Rehe gekauft habe, aber soweit
ich mich erinnere 5,50ᅵ das kg in der Decke, 2 Schmalrehe und ein Kitz.
Grᅵᅵle Karin
>Claus D. Arnold schrieb:
>>> Kilopreis liegt unter dem von Rinderfilet.
>
>> Aber wohl nur "brutto", also mit ca. 40% - 50% Knochenanteil.
>
>Nein, ich meine schon *ohne* Knochen.
>Ist aber sicherlich Regionssache und variiert stark!
>
>Ich hab Dir ein Beispiel zeigen wollen
>(Seite 1):
>http://www.wildprofi.de/Preisliste%20Wild%20Rohfleisch.pdf
>Rehr�cken mit Knochen und Filet 19,50 Euro/Kg
>Rehr�cken ohne Knochen 33,00 Euro/Kg
>
>http://www.wildhandel-mueller.de/catalogues/Katalog_2.pdf
>Rehr�cken ohne Knochen
>Artikelnummer: 11001, Rehr�cken ohne Knochen
>28,65 Euro/Kg
>
>Als Beispiel: http://kuerzer.de/8D09ZG6ZP
>Rinderfilet am St�ck 35,90 Euro/Kg
Ich gebe mich geschlagen. Auf die Idee, Wild online zu kaufen, bin ich
noch nicht gekommen. Und im �rtlichen Handel (K�ln/Bonner Raum) liegen
die Rehr�ckenpreise mit Knochen deutlich �ber dem Rinderfilet im
Supermarkt (Rinderfilet teilweise im Angebot bei 25 Euro/Kilo).
Danke f�r die Info.
Gru�
Claus D., trotzdem kein Freund von Rehr�cken
Ist ja ein ganz netter Thread draus geworden, aber niemand konnte mir
sagen, warum, nach 3 Stunden bei 80ᅵ das Gemᅵse nicht weich war, bzw.
warum es sich nachher nicht mehr weichkochen lieᅵ. Das war meine
eigentliche Frage. Was passiert mit dem Gemᅵse, dass es dann wie
versteinert ist? Ganz kleine Stᅵckchen, in der Kᅵchenmaschine zerhackt,
die sich nicht mehr weichkochen lassen? Ist doch unglaublich, oder?
Gruᅵ, Monika
Meine Tochter meinte, man kᅵnnte Straᅵenpflaster aus niedergegarten
Karotten erzeugen. So wie das frᅵher vor Krankenhᅵusern mit Holz gemacht
wurde, um den Straᅵenlᅵrm zu verhindern. Wᅵrde doch auch schᅵn aussehen,
oder?
--
Monika Schleidt
Mon...@schleidt.org
(bitte, die Ziffer in der Adresse weglassen)
> Ist ja ein ganz netter Thread draus geworden, aber niemand konnte mir
> sagen, warum, nach 3 Stunden bei 80ᅵ das Gemᅵse nicht weich war, bzw.
> warum es sich nachher nicht mehr weichkochen lieᅵ. Das war meine
> eigentliche Frage. Was passiert mit dem Gemᅵse, dass es dann wie
> versteinert ist? Ganz kleine Stᅵckchen, in der Kᅵchenmaschine zerhackt,
> die sich nicht mehr weichkochen lassen? Ist doch unglaublich, oder?
>
> Gruᅵ, Monika
>
ausgetrocknet wie Linsen oder Bohnen, also nᅵchstes mal ᅵber Nacht
einweichen und am nᅵchsten Tag servieren.
Grᅵᅵle Karin
> Ist ja ein ganz netter Thread draus geworden, aber niemand konnte mir
> sagen, warum, nach 3 Stunden bei 80� das Gem�se nicht weich war
Kochbuch-Fotografen verwenden meist erstaunlich echte Nachbildungen
von Gem�se aus Gips, oder Plastik ;-) Mit dem Zauberstab schmecken
auch die ;-)
Gru� Conny
> Monika Schleidt schrieb:
>
>> Ist ja ein ganz netter Thread draus geworden, aber niemand konnte mir
>> sagen, warum, nach 3 Stunden bei 80� das Gem�se nicht weich war, bzw.
>> warum es sich nachher nicht mehr weichkochen lie�. Das war meine
>> eigentliche Frage. Was passiert mit dem Gem�se, dass es dann wie
>> versteinert ist? Ganz kleine St�ckchen, in der K�chenmaschine zerhackt,
>> die sich nicht mehr weichkochen lassen? Ist doch unglaublich, oder?
>>
>> Gru�, Monika
>>
>
> ausgetrocknet wie Linsen oder Bohnen, also n�chstes mal �ber Nacht
> einweichen und am n�chsten Tag servieren.
Vorher anbraten, damit sich die Poren schliessen.
SCNR
Edgar
--
Einfach ist genial
> Ich gebe mich geschlagen. Auf die Idee, Wild online zu kaufen,
> bin ich noch nicht gekommen.
'Das' wollte ich aber nicht vorschlagen - sondern nur, das Wild
in manchen Regionen preiswerter ist als in anderen - und halt
auch den 'Beweis' antreten, wenn ich schon so etwas sage wie Wild
gleich teuer wie Rinderfilet. ;-)
> Und im örtlichen Handel (Köln/Bonner Raum) liegen
> die Rehrückenpreise mit Knochen deutlich über dem Rinderfilet im
> Supermarkt (Rinderfilet teilweise im Angebot bei 25 Euro/Kilo).
Glaub ich Dir sofort.
Jemand sagte ja auch (vor ein paar Posting), dass er z.B. Wild
in der Decke und 'am Stück' deutlich günstiger kauft.
> Claus D., trotzdem kein Freund von Rehrücken
Und ich bin kein Freund von weißem Brustfleisch an Huhn & Co.
Dorothee
> Das n�chste Mal nehme ich aber
> dann wirklich 63�, ich war heute nur zu ungeduldig!
Uh, echt? Alles �ber 60 finde ich bei Roastbeef schade. Ich gehe
normalerweise auf 55, allenfalls 58, wenn "empfindliche" Esser dabei
sind.
Dazu B�arnaise oder ne Rotweinbutter - eins meiner (vielen)
Leibgerichte.
W.
> Ich bin nie aufgeregt. Langweilig ist es, wenn der Fleischgeschmack
> fehlt, wie bei Filets �blich.
Rehr�cken ist aber kein "Filet" - die liegen nach �blicher Definition
innerhalb der Rippen.
Ich liebe Rehr�cken, aber vom Kitz finde ich ihn auch langweilig - da
haben die Viecher einfach noch nicht genug Geschmack.
W.
> Ist ja ein ganz netter Thread draus geworden, aber niemand konnte mir
> sagen, warum, nach 3 Stunden bei 80� das Gem�se nicht weich war, bzw.
> warum es sich nachher nicht mehr weichkochen lie�.
Harold McGee erkl�rt es folgenderma�en:
"Precooking can give a persistent firmness to some vegetables and
Fruits: It turns out that in certain vegetables and fruits - including
potatoes, sweet potatoes, beets, carrots, beans, cauliflower, tomatoes,
cherries, apples- the usual softening during cooking can be reduced by a
low-temperature precooking step. If preheated to 130-140�F/55-60�C for
20-30 minutes, these foods develop a persistent firmness that survives
prolonged final cooking. [...] Firm-able vegetables and fruits have an
enzyme in their cell walls that becomes activated at around 120�F/50�C
(and inactivated above 160�F/70�C), and alters the cell-wall pectins so
that they're more easily cross-linked by calcium ions. At the same time,
calcium ions are being released as the cell contents leak through
damaged membranes, and they cross-link the pectin so that it will be
much more resitstant to removal or breakdown at boiling temperatures."
Harold McGee, On Food and Cooking, S. 283
<http://www.amazon.de/dp/0684800012>
Weshalb dieser Effekt bei dir auch noch bei 80�C eingetreten ist, liegt
sicherlich an der Verdunstungsk�lte, die die eigentliche Gartemperatur
des Gem�ses deutlich herabsetzt.
W.
> Uh, echt? Alles �ber 60 finde ich bei Roastbeef schade. Ich gehe
> normalerweise auf 55, allenfalls 58
Bei 60� beginnt die Eiweisaufspaltung, auch daran zu erkennen, da� da
das Schmerzgef�hl beginnt. Also genau richtig, wenn man es nicht
roh will. Gegen roh ist bei Rind nat�rlich nichts zu sagen.
Unterschiedliche Ergebnisse liegen zuweilen an den unterschiedlichen
Thermometern. Ich habe ein digitales, das den Me�wert schnell und
genau erfa�t und das wegen der d�nnen Spitze auch gut plaziert werden
kann. Ganz anders sein Vorg�nger aus dem Supermarkt: Bimetalltechnik.
Sicher spielt auch noch die Dauer eine Rolle, mit der die richtige
Innentemperatur gehalten werden kann.
Ich frage mich gerade, ob nach 2 Stunden Schneeschaufeln auch eine
Art Eiweisaufpaltung beginnt ;-)
Gru� Conny
> Ich liebe Rehr�cken, aber vom Kitz finde ich ihn auch langweilig - da
> haben die Viecher einfach noch nicht genug Geschmack.
Die Gew�rze machens, auch wenn haupts�chlich zahnlose ihre Freude
daran haben. Ich l�se immer bei Stallhasen die R�cken aus. Werden
auch Filet genannt. Als Minutengulasch in der Pfanne in Butter
ger�stet. Der Geschmack kommt aber im wesentlichen von Abl�schen mit
Balsamico und etwas geriebenen Bergk�se. Ich habe 3 Tage die
Oberkeule eines Hirschkalbes in Essigbeize eingelegt. Wie es mich
d�ngt, ist mir diesmal sogar die So�e gelungen. (Wenn ich halt noch
w��te, wie ich das gemacht habe) Den Rest werde ich nachher mit
Kl��en verdr�cken.
Gru� Conny
> Rehr�cken ist aber kein "Filet" - die liegen nach �blicher Definition
> innerhalb der Rippen.
Mit Versp�tung gesehen!
Die im biblischen Sinne echten Filets sind daumendick und gut 10 cm
lang. Ich brate sie mir gleich nach dem Zerwirken eines Rehs, als
H�ppchen. Manche trocken die auch und essen sie roh. Beim Reh, wie
beim Hasen, wird der ausgel�ste R�cken als Filet bezeichnet. Er hat
geschmacklich alle Merkmale eines solchen.
Gru� Conny
> Die Gew�rze machens, auch wenn haupts�chlich zahnlose ihre Freude daran
> haben. Ich l�se immer bei Stallhasen die R�cken aus. Werden auch Filet
> genannt. Als Minutengulasch in der Pfanne in Butter ger�stet. Der
> Geschmack kommt aber im wesentlichen von Abl�schen mit Balsamico und
> etwas geriebenen Bergk�se. Ich habe 3 Tage die Oberkeule eines
> Hirschkalbes in Essigbeize eingelegt. Wie es mich d�ngt, ist mir diesmal
> sogar die So�e gelungen. (Wenn ich halt noch w��te, wie ich das gemacht
> habe) Den Rest werde ich nachher mit Kl��en verdr�cken.
>
> Gru� Conny
einen Tipp f�r deinen Kaninchenr�cken: Ausl�sen, dann 3-4 Tage in
P�kelsalzlake zusammen mit zerdr�ckten Wacholderbeeren legen, danach bei
85C� ca. 45-60 Min. in Wasser ziehen lassen und du hast einen
wohlschmeckenden Kaninchen-Wacholderkochschinken.
Gr��le Karin
> Die Gew�rze machens
Naja, dann kann man auch'n Schweinefilet aus dem Supermarkt nehmen ;-)
Einen guten Rehr�cken finde ich so geschmacksintensiv, dass ich dazu
nichts als Salz und Pfeffer brauche. Allenfalls vielleicht 'ne sch�n
buttrige Rotweinsauce.
W.
>ich hab vielleicht schon zu viel Rehr�cken oder Hirschr�cken gehabt, ich
>bin nicht wild drauf.
>
>Gr��le Karin
... vermutlich auch nicht schaf drauf.
Gerhard
> On Mon, 28 Dec 2009 17:50:04 +0100, Karin Rathfelder <Ka...@t-online.de> wrote:
>
>>ich hab vielleicht schon zu viel Rehr�cken oder Hirschr�cken gehabt, ich
>>bin nicht wild drauf.
>
> ... vermutlich auch nicht schaf drauf.
Schwein gehabt?
Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/software/pdfrecycle/>
> einen Tipp f�r deinen Kaninchenr�cken: .....
Gute Idee :-) Danke :-)
Hast du Erfahrung mit Wildsalami? Ich frage mich immer, wie die alten
Ungarn ihre Salami machten, als es noch kein P�kelsalz gab. Ich nehme
an, da� die im Rotwein enthaltene Gerbs�ure �hnlich wirkt.
Gru� Conny
n�, ganz einfach mit Salpeter und dementsprechender Reifezeit.
Gr��le Karin
> n�, ganz einfach mit Salpeter und dementsprechender Reifezeit.
Salpeter wurde fr�her aus Latrinen gewonnen (Schwarzpulver). Die
Gerbs�ure im Rotwein w�re mir lieber ;-)
Gru� Conny
Wo is�n Daniel, der muesste sich doch auskennen.
gab es fr�her in jedem Lebensmittelgesch�ft im Gew�rzregal, waren kleine
gr�ne T�ten.
Gr��le Karin
> Edgar Warnecke <ewar...@web.de> wrote:
>
>>> Salpeter wurde fr�her aus Latrinen gewonnen (Schwarzpulver). Die
>>> Gerbs�ure im Rotwein w�re mir lieber ;-)
>>
>> Wo is�n Daniel, der muesste sich doch auskennen.
>
> Mit Schwarzpulver? Wieso?
> Salpeter?
> Es gab Zeiten, das mussten die Bauern G�lle zur Salpeterherstellung
> abliefern.
> <http://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/s/ks02613.htm>
Zu lang fuer mich.
> <http://www.heise.de/tr/artikel/Die-revolutionaere-Kraft-des-Pissoirgest
> anks-763137.html>
404
Trotzdem Danke :-)
Danke, Wolfgang, genau das wollte ich wissen! Irgendwas ist mit diesem
Gem�se passiert, was normalerweise nicht zu erwarten w�re. Das Buch muss
ich mir genauer anschauen, das klingt gut. Hast du das?
Gru�, Monika
>> <http://www.amazon.de/dp/0684800012>
> Das Buch muss ich mir genauer anschauen, das klingt gut. Hast du das?
Ja - und ich empfehle es gern und mit Nachdruck jedem, der an
systematischem Kochen interessiert und des Englischen m�chtig ist. Es
ist m. E. mit Abstand das Beste, das es zum Thema gibt - *viel* besser
beispielweise als die B�cher von Herv� This oder Peter Barham.
Das Buch ist dank seines sympathischen Stils ausgesprochen angenehm zu
lesen und enth�lt neben einem riesigen naturwissenschaftlichen
Faktenschatz auch geschichtliche und etymologische Anmerkungen zu
Produkten und Gerichten. Es dient mir nicht nur als unverzichtbares
Nachschlagewerk, sondern verleitet mich regelm��ig wieder zu ausgiebigem
St�bern.
Den Preis von 28 Euro bei Amazon finde ich extrem g�nstig - dem
Dollarkurs sei Dank.
W.
> gab es fr�her in jedem Lebensmittelgesch�ft im Gew�rzregal, waren kleine
> gr�ne T�ten.
Ich wollte halt keine Chemie. Die Ungarn konnten das. Ob die
Gerbs�ure des Rotweins, Trocknung innen und Rauch au�en reichen, um
die Salami haltbar zu machen, kann wohl nur im Versuch festgestellt
werden.
Gru� Conny
Erklaert mal.
Daniels Pferdestall- /Bahnhofsklochemie *stinkt* mir irgendwie.
Gerbsaeure ist im Rotwein, klar.
Nun habe ich meine gewuerzte Mettwurstmasse vor mir, und nu?
> Daniel Krebs <spam.a...@t-online.de> wrote:
>
>> <http://www.heise.de/tr/artikel/Die-revolutionaere-Kraft-des-Pissoirgest
>> anks-763137.html>
>
> Versuch' es mal mit c&p.
> Der link geht. Aber Du musst schon den ganzen nehmen :-)
Ja, war mein Fehler.
Hochinteressanter Artikel. Danke!
Salpeter zum umr�ten haben schon die Altvorderen genommen, auch die Ungarn.
Gr��le Karin
hier noch ein Link f�r dich.
Gr��le Karin
Fehlt mir bloss noch die Raeucherbuechse.
Danke f�r den Hinweis, schon bestellt. Ich hab die Rezensionen bei
amazon gelesen und das Buch muss ich haben.
Schon bestellt!!!
> Danke f�r den Hinweis, schon bestellt. Ich hab die Rezensionen bei
> amazon gelesen und das Buch muss ich haben.
Freut mich - wirsts nicht bereuen.
W.
Boah!!!! Das Buch ist ja fantastisch. Alles, aber auch wirklich alles,
was man schon immer wissen wollte und dann noch um vieles mehr. Kam
heute in der Post und ich bin mal zwei Stunden gesessen und hab nur
geschm�kert. Und *das* f�r � 28,00 ist ja ein Geschenk. (Wenigstens
etwas Gutes am Dollarkurs, unsere Rente kommt n�mlich aus den USA :-(((.)
Gru�, Monika
Hm. Mein Englisch ist zwar ganz brauchbar, aber so spezieller Wortschatz
- das ist mir dann doch zu anstrengend. Ich denke ja an die Anschaffung von
Kennt das einer hier? Ich such weniger spezielle Rezepte, als eine
Richtschnur zur Improvisation. Z.B. �ber den Unterschied in der
Behandlung zwischen Saurer Sahne, Creme fraiche, Creme double, Schmand
und Quark z.B. Okay, meistens klappt es �ber den Daumen ganz brauchbar,
aber ganz so abenteuerlich muss es dann doch nicht sein.
Ina
--
Es w�chst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
> Hm. Mein Englisch ist zwar ganz brauchbar, aber so spezieller Wortschatz
> - das ist mir dann doch zu anstrengend.
"Ganz brauchbar" ist ja 'ne recht ungenaue Angabe - mein Englisch ist
auch nicht superduper und ich komme mit dem Wortschatz gut zurecht. Habe
allerdings mehrere Englische Kochb�cher, bin also m�glicherweise etwas
"vorgesch�digt".
Bist doch auch in B - k�nnteste nat�rlich gern mal ausleihen.
> Ich denke ja an die Anschaffung von
>
> http://www.amazon.de/Das-Kochgesetzbuch-Grundregeln-erfolgreichen-Kochens/
> dp/3941378031/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1263392289&sr=1-1
>
> Kennt das einer hier?
Nein, aber es w�rde mich sehr wundern, wenn es mit dem McGee auch nur
ann�hernd vergleichbar w�re.
W.
> > Freut mich - wirsts nicht bereuen.
>
> Boah!!!! Das Buch ist ja fantastisch.
Siehste :-)
W.
Okay: Cambridge Certificate in Advanced English grade B. Besser so?
>> http://www.amazon.de/Das-Kochgesetzbuch-Grundregeln-erfolgreichen-Kochens/
>> dp/3941378031/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1263392289&sr=1-1
>>
>> Kennt das einer hier?
>
> Nein, aber es w�rde mich sehr wundern, wenn es mit dem McGee auch nur
> ann�hernd vergleichbar w�re.
Okay.
Ina
--
Es w�chst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
> Okay: Cambridge Certificate in Advanced English grade B. Besser so?
:-)
Ich denke, mit so einem Zettel in der Tasche wirste mit dem Buch wenig
Probleme haben, wenn Du bereit bist, das ein oder andere
lebensmittelspezifische Wort nachzuschlagen.
W.
*das* hab ich zwar nicht, mich hat nie wer gepr�ft, aber nach einem
halben Leben ist mein Englisch und deutsch austauschbar. Vieles im McGee
scheitert bei mir an meiner Abneigung der Chemie (mein Vater war
Chemiker, sowas pr�gt einen!). Aber keine Sorge, das verstehst du schon,
es ist soviel drin, man muss ja nicht alles verstehen. Aber das Buch ist
wirklich habenswert, wenn man des Englischen einigerma�en m�chtig ist.
F�r � 28 ist es ein Geschenk, ich habe es mir und meiner Tochter gerade
zu Weihnachten geschenkt, bissl versp�tet halt....
>
>>> http://www.amazon.de/Das-Kochgesetzbuch-Grundregeln-erfolgreichen-Kochens/
>>>
>>> dp/3941378031/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1263392289&sr=1-1
>>>
>>> Kennt das einer hier?
>>
>> Nein, aber es w�rde mich sehr wundern, wenn es mit dem McGee auch nur
>> ann�hernd vergleichbar w�re.
Nichts ist mit dem McGee vergleichbar! Sowas gibt es einfach sonst
nicht. Ich werd noch ganze Tage verbringen......
> Nichts ist mit dem McGee vergleichbar! Sowas gibt es einfach sonst
> nicht.
Kannst du das mal bitte etwas konkreter formulieren? Ich hatte ja oben
schon geschrieben: ich suche Grundsatzinformation (kann gerne auch
Chemie sein, wenn es sich in Grenzen h�lt), keine Kochrezepte. Auch
keine Inhaltsstoffe und N�hrwerttabellen, sowas hab ich auch. Sowas wie
mein Beispiel oben mit der Sahne h�tt ich gern. W�re es das?
Das findest du *ALLES* in diesem Buch! Und noch viel mehr, jegliche
Grundsatzinformation, die du dir nur w�nschen kannst. Ausgezeichnet
gegliedert und mit einem ph�nomenalen Index (der mir auch immer sehr
wichtig ist). (Ich hab ein super Pflanzenbuch, aber ohne Index, man
k�nnte es dem Flohmarkt schenken, denn du kannst jedesmal durch das
ganze Buch suchen....).
Gru�, Monika
PS, f�r � 28 auf Amazon hast du noch nie soviel Information bekommen!
> Monika Schleidt schrieb:
>> Wolfgang Kommere|| schrieb:
>>> Monika Schleidt <mon...@schleidt.org> wrote:
>>>
>>>> Danke fᅵr den Hinweis, schon bestellt. Ich hab die Rezensionen bei
>>>> amazon gelesen und das Buch muss ich haben.
>>>
>>> Freut mich - wirsts nicht bereuen.
>>
>> Boah!!!! Das Buch ist ja fantastisch. Alles, aber auch wirklich
>> alles, was man schon immer wissen wollte und dann noch um vieles
>> mehr. Kam heute in der Post und ich bin mal zwei Stunden gesessen
>> und hab nur geschmᅵkert. Und *das* fᅵr ᅵ 28,00 ist ja ein
>> Geschenk. (Wenigstens etwas Gutes am Dollarkurs, unsere Rente kommt
>> nᅵmlich aus den USA :-(((.)
>
> Hm. Mein Englisch ist zwar ganz brauchbar, aber so spezieller
> Wortschatz - das ist mir dann doch zu anstrengend.
Am Anfang muss man sicher manchmal was nachschlagen, aber zumindest ich
komme inzwischen ganz gut damit zurecht.
Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/software/pdfrecycle/>
PS, für € 28 auf Amazon hast du noch nie soviel Information zum Thema
dieser Newsgroup bekommen!
Ich dachte, das versteht sich von selbst.
Bei allen anderen aber nicht bei diesem Hirni!
Ciao
Harald
--
See my friends...
http://www.negativeland.de
http://www.hartmut-mechtel.de
> PS, f�r � 28 auf Amazon hast du noch nie soviel Information bekommen!
Okay. Ich habs jetzt f�r 23 Euro geschossen. Nu wollnwa mal sehen
*fingertrommel*