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Flugbeschränkungsgebiet Oktoberfest noch größer als 2011

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Oliver Betz

unread,
Sep 18, 2012, 3:53:25 PM9/18/12
to
Hallo,

Obacht: Das Zentrum des Flugbeschr�nkungsgebiets "Muenchen" ist heuer
etwas nach Nordosten verlagert und hat einen Radius von 4NM (letztes
Jahr 3NM). Das bedeutet, praktisch das ganze Stadtgebiet M�nchen von
Pasing bis Berg am Laim und von Gr�nwald bis zum Lerchenauer See ist
ab Samstag bis zum 7. Oktober tabu.

Servus

Oliver
--
Oliver Betz, Muenchen (oliverbetz.de)

Frederic Daguenet

unread,
Sep 19, 2012, 7:53:32 AM9/19/12
to
Hi!

> Obacht: Das Zentrum des Flugbeschr�nkungsgebiets "Muenchen" ist heuer
> etwas nach Nordosten verlagert und hat einen Radius von 4NM (letztes
> Jahr 3NM). Das bedeutet, praktisch das ganze Stadtgebiet M�nchen von
> Pasing bis Berg am Laim und von Gr�nwald bis zum Lerchenauer See ist
> ab Samstag bis zum 7. Oktober tabu.

Und wenn einer auf die Idee kommt einen Sattelzug auf der Strasse da
rein zu fahren? Braucht ja noch nicht mal BUMM machen... oder stellen
die hysterischen Obrigen vor den Eing�ngen Panzersperren auf?

Gru�...

Eric Brücklmeier

unread,
Sep 19, 2012, 7:59:24 AM9/19/12
to
Du willst nicht ernsthaft nach dem Sinn solcher Ma�nahmen fragen?

gero

unread,
Sep 19, 2012, 8:16:27 AM9/19/12
to
Am Mittwoch, 19. September 2012 13:53:36 UTC+2 schrieb Frederic Daguenet:

> Und wenn einer auf die Idee kommt einen Sattelzug auf der Strasse da
>
> rein zu fahren? Braucht ja noch nicht mal BUMM machen... oder stellen
>
> die hysterischen Obrigen vor den Eingängen Panzersperren auf?
>

Nicht lachen, genau soetwas wurde mit großem Aufwand in den Zufahrtsbereichen eingebaut...

g

Holger Marzen

unread,
Sep 19, 2012, 8:17:46 AM9/19/12
to
* On Wed, 19 Sep 2012 13:59:24 +0200, Eric Brücklmeier wrote:

> Am 19.09.2012 13:53, schrieb Frederic Daguenet:
>> Hi!
>>
>>> Obacht: Das Zentrum des Flugbeschränkungsgebiets "Muenchen" ist heuer
>>> etwas nach Nordosten verlagert und hat einen Radius von 4NM (letztes
>>> Jahr 3NM). Das bedeutet, praktisch das ganze Stadtgebiet München von
>>> Pasing bis Berg am Laim und von Grünwald bis zum Lerchenauer See ist
>>> ab Samstag bis zum 7. Oktober tabu.
>>
>> Und wenn einer auf die Idee kommt einen Sattelzug auf der Strasse da
>> rein zu fahren? Braucht ja noch nicht mal BUMM machen... oder stellen
>> die hysterischen Obrigen vor den Eingängen Panzersperren auf?
>
> Du willst nicht ernsthaft nach dem Sinn solcher Maßnahmen fragen?

Ein Vorwand, um dem Generve durch massenhaft herumfliegende
Kleinmaschinen mit fotografierenden Insassen zu entgehen?

Ingo Stiller

unread,
Sep 19, 2012, 12:50:21 PM9/19/12
to
On 19 Sep., 14:00, Eric Brücklmeier <use...@nerdcraft.de> wrote:
> Am 19.09.2012 13:53, schrieb Frederic Daguenet:
>
> > Hi!
>
> >> Obacht: Das Zentrum des Flugbeschränkungsgebiets "Muenchen" ist heuer
> >> etwas nach Nordosten verlagert und hat einen Radius von 4NM (letztes
> >> Jahr 3NM). Das bedeutet, praktisch das ganze Stadtgebiet München von
> >> Pasing bis Berg am Laim und von Grünwald bis zum Lerchenauer See ist
> >> ab Samstag bis zum 7. Oktober tabu.
>
> > Und wenn einer auf die Idee kommt einen Sattelzug auf der Strasse da
> > rein zu fahren? Braucht ja noch nicht mal BUMM machen... oder stellen
> > die hysterischen Obrigen vor den Eingängen Panzersperren auf?
>
> Du willst nicht ernsthaft nach dem Sinn solcher Maßnahmen fragen?

Die Antwort ist: Das "Volk" will beruhigt werden

Einen tieferen Sinn darf man dahinter nicht erwarten.
Oder haben die Flaks an der Theresienwiese installiert, die jedes sich
näherndes Flugobjekt vom Himmel holt?
Dann war die Bumms vor zwei Wochen in Schwabingen nur die Generalprobe
gewesen, oder ...

Gruß Ingo

Volker Gringmuth

unread,
Sep 19, 2012, 1:01:49 PM9/19/12
to
Holger Marzen wrote:

>Ein Vorwand, um dem Generve durch massenhaft herumfliegende
>Kleinmaschinen mit fotografierenden Insassen zu entgehen?

Wenn es mich jemals auf das Oktoberfest verschlagen sollte, was ich be2fle,
dann würden herumfliegende Kleinmaschinen wahrscheinlich den geringsten
Nervfaktor aller vorliegenden Reize für mich darstellen. Die sogenannte
Musik nervt da weitaus eher. Die sollte man mal verbieten.


vG

--
Flugfunk im UL ohne BZF:
<http://einklich.net/flugfunk/>
Message has been deleted

Eric Brücklmeier

unread,
Sep 19, 2012, 3:17:00 PM9/19/12
to
wo bitte? Wir sind hier nicht auf der schwäbischen Alb!

Message has been deleted

Holger Marzen

unread,
Sep 20, 2012, 2:28:48 AM9/20/12
to
* On Wed, 19 Sep 2012 19:01:49 +0200, Volker Gringmuth wrote:

> Holger Marzen wrote:
>
>>Ein Vorwand, um dem Generve durch massenhaft herumfliegende
>>Kleinmaschinen mit fotografierenden Insassen zu entgehen?
>
> Wenn es mich jemals auf das Oktoberfest verschlagen sollte, was ich be2fle,
> dann würden herumfliegende Kleinmaschinen wahrscheinlich den geringsten
> Nervfaktor aller vorliegenden Reize für mich darstellen. Die sogenannte
> Musik nervt da weitaus eher. Die sollte man mal verbieten.

Im Zentrum des Frohsinns dürften Gegröle und Musik jedes Kleinflugzeug
übertönen, da gebe ich Dir recht. Allerdings schrieb der OP von einem
Radius von 4 nm, das wäre eine Fläche von PI * (4 * 1852 m)², also etwa
172 km². Ich bin kein Oktoberfestkenner, aber das Zentrum des
lautstarken Frohsinns ist deutlich kleiner. Vermutlich kleiner als
1 km², oder?

Holger Marzen

unread,
Sep 20, 2012, 2:29:38 AM9/20/12
to
* On Wed, 19 Sep 2012 19:01:49 +0200, Volker Gringmuth wrote:

> Holger Marzen wrote:
>
>>Ein Vorwand, um dem Generve durch massenhaft herumfliegende
>>Kleinmaschinen mit fotografierenden Insassen zu entgehen?
>
> Wenn es mich jemals auf das Oktoberfest verschlagen sollte, was ich be2fle,
> dann würden herumfliegende Kleinmaschinen wahrscheinlich den geringsten
> Nervfaktor aller vorliegenden Reize für mich darstellen. Die sogenannte
> Musik nervt da weitaus eher. Die sollte man mal verbieten.

Im Zentrum des Frohsinns dürften Gegröle und Musik jedes Kleinflugzeug
übertönen, da gebe ich Dir recht. Allerdings schrieb der OP von einem
Radius von 4 NM, das wäre eine Fläche von PI * (4 * 1852 m)², also etwa

Andreas Barth

unread,
Sep 20, 2012, 3:52:38 AM9/20/12
to
Frederic Daguenet wrote:
> Und wenn einer auf die Idee kommt einen Sattelzug auf der Strasse da
> rein zu fahren? Braucht ja noch nicht mal BUMM machen... oder stellen
> die hysterischen Obrigen vor den Eingängen Panzersperren auf?

letzteres.


Viele Grüße,
Andi

Carsten Thumulla

unread,
Sep 20, 2012, 4:07:10 AM9/20/12
to
Am 19.09.2012 21:35, schrieb Wolfgang Schwanke:
>
> M�glicherweise denken die Leute, die sowas beschlie�en, nicht so richtig
> nach.

Sie denken nach, Tag und Nacht, �ber den Ausbau ihrer Machtposition.


Carsten
--
Allgemein derogiert das impliziert modifizierte Gleichgewicht des
Operationspotentials einen priorisiert negativen Synergieeffekt der
immanenten Ergebnisoptimierung und manipuliert unter keinen Umst�nden
eine terminiert Zerfallserscheinung in Wohlklang mit der R�ckwirkung des
Zuwachses.

Frederic Daguenet

unread,
Sep 20, 2012, 8:06:48 AM9/20/12
to
Hi!

Andreas Barth schrieb:
Und Taschenkontrollen haben die ja auch schon seit 2001 oder?

Gruß...

Chris

unread,
Sep 20, 2012, 9:54:29 AM9/20/12
to
Holger Marzen wrote:
> Allerdings schrieb der OP von einem
> Radius von 4 NM, das w�re eine Fl�che von PI * (4 * 1852 m)�, also etwa
> 172 km�.
Das ist wohl doch etwas viel. (PI / 4) * (4 * 1.852)� = 43.1 km�
Immer noch ne ganze Menge.
Chris
Message has been deleted

Gernot Griese

unread,
Sep 20, 2012, 10:54:38 AM9/20/12
to
Chris schrieb:
> Holger Marzen wrote:
>> Allerdings schrieb der OP von einem
>> Radius von 4 NM, das w�re eine Fl�che von PI * (4 * 1852 m)�, also etwa
>> 172 km�.
> Das ist wohl doch etwas viel. (PI / 4) * (4 * 1.852)� = 43.1 km�

Es war von 4NM *Radius* die Rede.

Gernot

Volker Gringmuth

unread,
Sep 20, 2012, 3:12:32 PM9/20/12
to
Heiner Hass wrote:

>Der Dank gebührt also vor allem Herrn Mateschitz.

Nein, einer Exekutive, die darauf nur mit Verboten zu reagieren weiß.

Wenn wir alles verbieten, was schon mal jemand falsch gemacht hat, dann
am liebsten gleich husch husch zurück auf die Bäume. Oder gleich in die
Ozeane.

Chris

unread,
Sep 20, 2012, 8:18:38 PM9/20/12
to
Gernot Griese wrote:

> Chris schrieb:
>> Holger Marzen wrote:
>>> Allerdings schrieb der OP von einem
>>> Radius von 4 NM, das wäre eine Fläche von PI * (4 * 1852 m)², also etwa
>>> 172 km².
>> Das ist wohl doch etwas viel. (PI / 4) * (4 * 1.852)² = 43.1 km²
>
> Es war von 4NM *Radius* die Rede.
>
> Gernot
Mist, du hast Recht.
Chris

Dr. Falstaff

unread,
Sep 21, 2012, 1:07:05 AM9/21/12
to
> Wenn es mich jemals auf das Oktoberfest verschlagen sollte
_____________________________________________________________
/ Warn Sies ammal auffm Oktoberfest oder sin Sie aus München? \
\ http://youtube.com/watch?v=IL53SgeeZDA /
-------------------------------------------------------------
\
\
__
UooU\.'@@@@@@`.
\__/(@@@@@@@@@@)
(@@@@@@@@)
`YY~~~~YY'
|| ||

Frederic Daguenet

unread,
Sep 21, 2012, 1:47:33 AM9/21/12
to
Hi!

Heiner Hass schrieb:

> die Red-Bull-DC6 hat 2009 zur Wiesnzeit über der Theresienwiese einen
> Rundflug mit deutlicher Unterschreitung der Mindestflughöhe gemacht, was
> - nach 9/11 - wohl nicht alle witzig fanden. Der Dank gebührt also vor
> allem Herrn Mateschitz.

Was wieder zeigt, wie *zensiert* diese Leute sind. Als wenn irgendjemand
ausgerechnet ein Museumsflugzeug kapert, um sich auf ein Sauffest zu
stürzen.

Und es gibt weit unangenehmeren Lärm als der von 4 Sternmotoren...

Gruß...

Dr. Falstaff

unread,
Sep 21, 2012, 1:57:21 AM9/21/12
to
> Was wieder zeigt, wie *zensiert* diese Leute sind. Als wenn irgendjemand
> ausgerechnet ein Museumsflugzeug kapert, um sich auf ein Sauffest zu
> stürzen.
______________________________________
/ Bei uns is mal einer 70 gefahrn, \
\ zur Strafe müssen jetz alle 30 fahrn /

René Schuster

unread,
Sep 21, 2012, 3:45:18 AM9/21/12
to
On 2012-09-20 15:06, Frederic Daguenet wrote:

> Und Taschenkontrollen haben die ja auch schon seit 2001 oder?

Seit 1981.

--
rs

Volker Gringmuth

unread,
Sep 21, 2012, 4:33:13 AM9/21/12
to
Holger Marzen wrote:

>Im Zentrum des Frohsinns dürften Gegröle und Musik jedes Kleinflugzeug
>übertönen, da gebe ich Dir recht. Allerdings schrieb der OP von einem
>Radius von 4 NM, das wäre eine Fläche von PI * (4 * 1852 m)², also etwa
>172 km². Ich bin kein Oktoberfestkenner, aber das Zentrum des
>lautstarken Frohsinns ist deutlich kleiner.

Was die Frage aufwirft, wieso man die davon anerkanntermaßen nicht
betroffene Peripherie ausgerechnet für die Dauer des Festes vor dem pösen
Fluglärm schützen zu müssen meint.

Dr. Falstaff

unread,
Sep 21, 2012, 10:35:07 AM9/21/12
to
>> Ich bin kein Oktoberfestkenner, aber das Zentrum des lautstarken Frohsinns ist deutlich kleiner.
>
> vor dem pösen Fluglärm schützen
_______________________________________
< Die Fluggäste sollen geschützt werden >
---------------------------------------

Uwe Klein

unread,
Sep 21, 2012, 11:38:39 AM9/21/12
to
Das Schaf immer wieder durch den Dimensionstransformator zu
schicken um es zweidimensional in das Posting zu bekommen
ist doch bestimmt Tierquälerei, oder?

uwe

Volker Gringmuth

unread,
Sep 21, 2012, 2:39:08 PM9/21/12
to
Uwe Klein wrote:

>Das Schaf immer wieder durch den Dimensionstransformator zu
>schicken um es zweidimensional in das Posting zu bekommen
>ist doch bestimmt Tierquälerei, oder?

_______________________________________
< Och, bei Schafen geht das ja noch ... >
---------------------------------------
\ . .
\ / `. .' "
\ .---. < > < > .---.
\ | \ \ - ~ ~ - / / |
_____ ..-~ ~-..-~
| | \~~~\.' `./~~~/
--------- \__/ \__/
.' O \ / / \ "
(_____, `._.' | } \/~~~/
`----. / } | / \__/
`-. | / | / `. ,~~|
~-.__| /_ - ~ ^| /- _ `..-'
| / | / ~-. `-. _ _ _
|_____| |_____| ~ - . _ _ _ _ _>

Uwe Klein

unread,
Sep 21, 2012, 4:25:53 PM9/21/12
to
na, die versteinern wir doch einfach mal ;-)

uwe

Gerhard Hoffmann

unread,
Sep 21, 2012, 5:13:43 PM9/21/12
to
Das war dann wohl die Reaktion auf Gerhard Polt's Kumpel Adi
und seine Stuahaxn?

Gruß, Gerhard


<http://www.youtube.com/watch?v=dtjK42AA3mU&feature=related>

Dr. Falstaff

unread,
Sep 22, 2012, 2:05:46 AM9/22/12
to
> Das Schaf immer wieder durch den Dimensionstransformator zu
> schicken um es zweidimensional in das Posting zu bekommen
> ist doch bestimmt Tierquälerei, oder?
_______________________________________________
/ Da bin ich doch noch gut dran. Du kommst hier \
\ nur eindimensional durch. /
-----------------------------------------------
Message has been deleted

René Schuster

unread,
Sep 22, 2012, 4:57:35 AM9/22/12
to
On 2012-09-21 21:39, Volker Gringmuth wrote:

> _______________________________________
> < Och, bei Schafen geht das ja noch ... >
> ---------------------------------------
> \ . .
> \ / `. .' "
> \ .---. < > < > .---.
> \ | \ \ - ~ ~ - / / |
> _____ ..-~ ~-..-~
> | | \~~~\.' `./~~~/
> --------- \__/ \__/
> .' O \ / / \ "
> (_____, `._.' | } \/~~~/
> `----. / } | / \__/
> `-. | / | / `. ,~~|
> ~-.__| /_ - ~ ^| /- _ `..-'
> | / | / ~-. `-. _ _ _
> |_____| |_____| ~ - . _ _ _ _ _>

<http://static.nichtlustig.de/toondb/030719.html>

--
rs

René Schuster

unread,
Sep 22, 2012, 4:59:26 AM9/22/12
to
On 2012-09-22 00:13, Gerhard Hoffmann wrote:

> Am 21.09.2012 09:45, schrieb René Schuster:
>> On 2012-09-20 15:06, Frederic Daguenet wrote:
>>
>>> Und Taschenkontrollen haben die ja auch schon seit 2001 oder?
>>
>> Seit 1981.
>>
> Das war dann wohl die Reaktion auf Gerhard Polt's Kumpel Adi
> und seine Stuahaxn?

Nein, auf <http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat>

--
rs

Uwe Klein

unread,
Sep 22, 2012, 5:03:19 AM9/22/12
to
Wolfgang Schwanke wrote:
> Gerhard Hoffmann <dk...@arcor.de>
> wrote in news:505cd887$0$6572$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net:
>
>
>>Am 21.09.2012 09:45, schrieb René Schuster:
>>
>>>On 2012-09-20 15:06, Frederic Daguenet wrote:
>>>
>>>
>>>>Und Taschenkontrollen haben die ja auch schon seit 2001 oder?
>>>
>>>Seit 1981.
>>>
>>
>>Das war dann wohl die Reaktion auf Gerhard Polt's Kumpel Adi
>>und seine Stuahaxn?
>
>
> Nein auf das
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat
>
Ach was das war doch nur ein Einzeltäter.
Die Gefahr kommt von links.

uwe
"der will doch nur spielen"

Volker Gringmuth

unread,
Sep 22, 2012, 9:03:29 AM9/22/12
to
Uwe Klein wrote:

>> http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat
>>
>Ach was das war doch nur ein Einzeltäter.
>Die Gefahr kommt von links.

Und von den Privatpiloten! Vergeßt mir die Privatpiloten nicht! Die sind
die größte Gefahr für die Ordnung und Sicherheit in Deutschland!

Rupert Haselbeck

unread,
Sep 22, 2012, 12:40:16 PM9/22/12
to
Volker Gringmuth schrieb:

> Uwe Klein wrote:
>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat
>>>
>>Ach was das war doch nur ein Einzeltäter.
>>Die Gefahr kommt von links.
>
> Und von den Privatpiloten! Vergeßt mir die Privatpiloten nicht! Die sind
> die größte Gefahr für die Ordnung und Sicherheit in Deutschland!

Zumindest verursachen sie wohl die meisten Unfälle und begehen die meisten
Verstöße gegen diverse Vorschriften, vor allem die recht beliebte
Unterschreitung der Mindestflughöhe (und damit einhergehend eine noch
gravierendere Lärmbelästigung als der unnötige Flugbetrieb ohnehin schon
generiert)

MfG
Rupert
Message has been deleted

Rupert Haselbeck

unread,
Sep 22, 2012, 6:10:05 PM9/22/12
to
Wolfgang Schwanke schrieb:

> Was für ein Unfug. Warst du nicht auch der, der
> HartzIV-Sanktionierungen und Bagatellkündigungen gerechtfertigt hat?

Deine Argumente sind wie immer beeindruckend :->
Hast du denn wirklich nichts zu sagen?

MfG
Rupert

Volker Gringmuth

unread,
Sep 23, 2012, 6:08:12 AM9/23/12
to
Rupert Haselbeck wrote:

>> Und von den Privatpiloten! Vergeßt mir die Privatpiloten nicht! Die sind
>> die größte Gefahr für die Ordnung und Sicherheit in Deutschland!
>
>Zumindest verursachen sie wohl die meisten Unfälle

In welcher Bezugsgröße? Die meisten Unfälle der Allgemeinen Luftfahrt? Des
gesamten Luftverkehrs? Des gesamten Verkehrs? Des gesamten Planeten?

>und begehen die meisten Verstöße gegen diverse Vorschriften,

Da schätzungsweise 2 Prozent aller Hobbyautofahrer und ein wohl noch
kleinerer Prozentsatz aller Berufsautofahrer im Ort wirklich nicht
schneller als 50 km/h fahren, halte ich diese Behauptung für ziemlich
gewagt (vorsichtig formuliert).

>vor allem die recht beliebte Unterschreitung der Mindestflughöhe (und damit
>einhergehend eine noch gravierendere Lärmbelästigung als der unnötige
>Flugbetrieb ohnehin schon generiert)

Hast du Zahlen für das „recht beliebt“? Sämtliche mir bekannten Sport-,
Privat- und Berufspiloten einschließlich meiner selbst halten von dieser
Unterschreitung nämlich genau überhaupt nichts. Welchen Sinn soll es haben,
sich und andere unnötig in Gefahr zu bringen und zu nerven?

Peter Huyoff

unread,
Sep 23, 2012, 1:18:21 PM9/23/12
to
Volker Gringmuth wrote:

> Uwe Klein wrote:
>
>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat
>>>
>>Ach was das war doch nur ein Einzeltäter.
>>Die Gefahr kommt von links.
>
> Und von den Privatpiloten! Vergeßt mir die Privatpiloten nicht! Die sind
> die größte Gefahr für die Ordnung und Sicherheit in Deutschland!

Nein und nochmals nein, die sind doch alle geZÜPt!

Peter

Volker Gringmuth

unread,
Sep 23, 2012, 2:20:38 PM9/23/12
to
Peter Huyoff wrote:

>> Und von den Privatpiloten! Vergeßt mir die Privatpiloten nicht! Die sind
>> die größte Gefahr für die Ordnung und Sicherheit in Deutschland!
>
>Nein und nochmals nein, die sind doch alle geZÜPt!

Alle? Keiner ist als Terrorist ausgeschieden? Was sagt uns das bezüglich
der Sinnhaftigkeit der Maßnahme? Oje, ich erwarte von Politikern schon
wieder logische Denkfähigkeit. Ich nehme alles zurück.

Frederic Daguenet

unread,
Sep 24, 2012, 2:34:14 AM9/24/12
to
Hi!

René Schuster schrieb:
>> Das war dann wohl die Reaktion auf Gerhard Polt's Kumpel Adi
>> und seine Stuahaxn?
> Nein, auf <http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat>

Das hatte ich ganz vergessen... wobei die Bombe am Eingang hoch ging.
Und wo wird man kontrolliert?
Gerade der Eingang ist doch ein "guter" Ort.... ein Nadelöhr, durch dem
viele Menschen müssen.

Gruß...

Uwe Klein

unread,
Sep 24, 2012, 4:17:03 AM9/24/12
to
Volker Gringmuth wrote:
> Uwe Klein wrote:
>
>
>>>http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat
>>>
>>
>>Ach was das war doch nur ein Einzeltäter.
>>Die Gefahr kommt von links.
>
>
> Und von den Privatpiloten! Vergeßt mir die Privatpiloten nicht! Die sind
> die größte Gefahr für die Ordnung und Sicherheit in Deutschland!
>
>
Klar FJS sagt man ja auch nach
Mitfliegern eine Regression ins Windelalter spendiert zu haben.

Voll gefährlch man!

Stoiber war aber nicht weniger gefährlich.

Da platzte einem u.u. der Schädel.

Mars Attack läßt grüßen!

uwe

Rupert Haselbeck

unread,
Sep 24, 2012, 5:30:01 AM9/24/12
to
Volker Gringmuth schrieb:

> Rupert Haselbeck wrote:
>>> Und von den Privatpiloten! Vergeßt mir die Privatpiloten nicht! Die sind
>>> die größte Gefahr für die Ordnung und Sicherheit in Deutschland!
>>
>>Zumindest verursachen sie wohl die meisten Unfälle
>
> In welcher Bezugsgröße? Die meisten Unfälle der Allgemeinen Luftfahrt? Des
> gesamten Luftverkehrs? Des gesamten Verkehrs? Des gesamten Planeten?

Ein Blick in die Flugunfallstatistiken der BFU schafft rasch Klarheit

>>und begehen die meisten Verstöße gegen diverse Vorschriften,
>
> Da schätzungsweise 2 Prozent aller Hobbyautofahrer und ein wohl noch
> kleinerer Prozentsatz aller Berufsautofahrer im Ort wirklich nicht
> schneller als 50 km/h fahren, halte ich diese Behauptung für ziemlich
> gewagt (vorsichtig formuliert).

Das ist schlicht Unsinn. Schneller als 50 km/h fährt nur ein recht kleiner
Teil sowohl der "Hobby"-Autofahrer (von welchen es recht wenig gibt) als
auch der Berufskraftfahrer, wie die Statistik von Kontollen immer wieder
zeigt. In diesem Bereich wird immerhin eifrig kontrolliert

> Hast du Zahlen für das ?recht beliebt?? Sämtliche mir bekannten Sport-,
> Privat- und Berufspiloten einschließlich meiner selbst halten von dieser
> Unterschreitung nämlich genau überhaupt nichts. Welchen Sinn soll es
> haben, sich und andere unnötig in Gefahr zu bringen und zu nerven?

Welchen Sinn es haben soll entzieht sich meiner Kenntnis. Bei meinen
Besuchen beim mutmaßlichen Hauptverursacher, einem Luftsportverein in der
Nähe, war ebenfalls nie irgendjemandem etwas davon bekannt, daß irgendjemand
so etwas auch nur denken könnte. Und nur ein einziges Mal waren für diese,
bei schönem Wetter, wochenendüblichen Belästigungen hinreichend Zeugen
vorhanden, daß tatsächlich ein armseliges Bußgeld von 450 Euro verhängt
wurde. (In diesem Fall war neben dem Piloten auch "ein weiblicher
Passagier", offenbar die Freundin, mit an Bord gewesen und dieser musste der
Meisterflieger wohl zeigen, welch ein Held er ist...)

MfG
Rupert

Volker Gringmuth

unread,
Sep 24, 2012, 6:19:40 AM9/24/12
to
Rupert Haselbeck wrote:

>>>Zumindest verursachen sie wohl die meisten Unfälle
>>
>> In welcher Bezugsgröße? Die meisten Unfälle der Allgemeinen Luftfahrt?
>> Des gesamten Luftverkehrs? Des gesamten Verkehrs? Des gesamten Planeten?
>
>Ein Blick in die Flugunfallstatistiken der BFU schafft rasch Klarheit

Das ist keine Antwort auf meine Frage.

>irgendjemand so etwas auch nur denken könnte. Und nur ein einziges Mal
>waren für diese, bei schönem Wetter, wochenendüblichen Belästigungen
>hinreichend Zeugen vorhanden,

Wie habt ihr die Flughöhe gemessen? Nur so aus Interesse.

> daß tatsächlich ein armseliges Bußgeld von 450 Euro verhängt wurde.

Du hast es offenbar ziemlich dicke, aber das sei dir gegönnt. Für 450 € muß
ich netto drei Tage arbeiten und kann dafür dann vier Stunden lang fliegen,
das überlege ich mir aber, ob ich stattdessen so ein „armseliges“ Bußgeld
für nichts und wieder nichts zahlen will.

>(In diesem Fall war neben dem Piloten auch "ein
>weiblicher Passagier", offenbar die Freundin, mit an Bord gewesen und
>dieser musste der Meisterflieger wohl zeigen, welch ein Held er ist...)

Die Variante, in der der Pax - berufllich möglicherweise ein Vorgesetzter
oder Geschäftsfreund des Piloten, den man nicht enttäuschen will - ständig
drängelt „geh noch tiefer runter, ich will mein Haus ganz groß
fotografieren“, während der Pilot leise durch die Zähne flucht, ist dir
aber auch bewußt?

Genau die Situation hatte ich schon mal. Ich habe ihm erklärt, wieso ich
auf keinen Fall noch tiefer runtergehe (zu große Gefahr bei Motorstörung,
unnötige Lärmbelästigung), „ach komm, nur kurz einmal“ – wahrscheinlich bin
ich bei ihm jetzt als sturer Esel bekannt, ich habs nämlich nicht gemacht.
Kann mir in dem Fall zum Glück egal sein.

Genaues zu eurem Fall kann dir nur der Pilot selbst sagen. Dessen Identität
ist ja wohl bekannt, also kein Problem, ihn zu fragen, statt hier wild
herumzumutmaßen.

Patrick Kormann

unread,
Sep 24, 2012, 8:31:58 AM9/24/12
to
Am 24.09.12 11:30, schrieb Rupert Haselbeck:
> Das ist schlicht Unsinn. Schneller als 50 km/h fährt nur ein recht
kleiner
> Teil sowohl der "Hobby"-Autofahrer (von welchen es recht wenig gibt) als

Muahaha, die Aufklärungsqute leigt ja auch bei weeeit über 100% ;)



Carsten Lechte

unread,
Sep 24, 2012, 9:33:41 AM9/24/12
to
On 24/09/12 11:30, Rupert Haselbeck wrote:
> Das ist schlicht Unsinn. Schneller als 50 km/h fᅵhrt nur ein recht kleiner
> Teil sowohl der "Hobby"-Autofahrer (von welchen es recht wenig gibt) als

Jede Autofahrt, die keine Gewinnerzielungsabsicht hat, ist eine Hobbyfahrt eines
Hobbyfahrers (wie in der Fliegerei auch.) Davon duerfte es recht viel geben.


> auch der Berufskraftfahrer, wie die Statistik von Kontollen immer wieder
> zeigt.

Koestlich. Der Taxifahrer, der in der Stadt sorgfaeltig die 50 km/h einhaelt, muss erst
noch geboren werden.


chl


Ralf Handel

unread,
Sep 24, 2012, 12:50:04 PM9/24/12
to
"Rupert Haselbeck" <mein-re...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:7cl5j9-...@gw.haselbeck-net.de...

>> Da schätzungsweise 2 Prozent aller Hobbyautofahrer und ein wohl noch
>> kleinerer Prozentsatz aller Berufsautofahrer im Ort wirklich nicht
>> schneller als 50 km/h fahren, halte ich diese Behauptung für ziemlich
>> gewagt (vorsichtig formuliert).

>Das ist schlicht Unsinn. Schneller als 50 km/h fährt nur ein recht kleiner
>Teil sowohl der "Hobby"-Autofahrer (von welchen es recht wenig gibt) als
>auch der Berufskraftfahrer, wie die Statistik von Kontollen immer wieder
>zeigt. In diesem Bereich wird immerhin eifrig kontrolliert

ahh ja...das muss ich mal als schild vor mein haus stellen...

"achtung, gefahr von auffahrunfällen! hier fährt der grossteil der
autofahrer die
erlaubten 50km/h"!

CU Ralf

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Lothar Kimmeringer

unread,
Sep 24, 2012, 3:35:08 PM9/24/12
to
Oliver Betz wrote:

> Obacht: Das Zentrum des Flugbeschr�nkungsgebiets "Muenchen" ist heuer
> etwas nach Nordosten verlagert und hat einen Radius von 4NM (letztes
> Jahr 3NM). Das bedeutet, praktisch das ganze Stadtgebiet M�nchen von
> Pasing bis Berg am Laim und von Gr�nwald bis zum Lerchenauer See ist
> ab Samstag bis zum 7. Oktober tabu.

Ich hoffe, das gilt auch fuer die Hubschrauber, die die "VIPs"
vom Flughafen zur Wiesn und wieder zurueck bringen sollen.
Ich bin von der "Flugschneise" zwar imzwischen weg-
gezogen, aber vor ein paar Jahren hat man da ab 22:00 Uhr
nicht mehr viel Ruhe gehabt, weil einem staendig ein Hubschrauber
nach dem anderen ueber dem Kopf hinwegdonnerte, natuerlich
schoen tief, damit der Grosskopferte auch einen schoenen
Ausblick hat.

Das macht nach einer Woche keinen wirklichen Spass mehr und
die Wiesn dauert ja durchaus laenger. Im Sommer fliegen
auch regelmaessig Aussichtsflieger ueber Muenchen (tief
genug, dass man es hoert), das duerfte bei einem Event wie
dem Oktoberfest entsprechend hochgehen.

Als Anwohner (und waehrend der Wiesn gilt der Begriff wohl
fuer fast ganz Muenchen) finde ich die Regelung nicht schlecht.
Nicht, weil ich mich dadurch sicherer fuehle, sondern weil
es eine nicht unerhebliche Stoerungsquelle weniger ist (ein
einzelner Kleinflieger ist ja OK, aber in der Masse wird's
dann doch ein bisschen viel).


Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spam...@kimmeringer.de
PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)

Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
questions!

Rupert Haselbeck

unread,
Sep 24, 2012, 4:20:01 PM9/24/12
to
Volker Gringmuth schrieb:

> Rupert Haselbeck wrote:
>>>>Zumindest verursachen sie wohl die meisten Unfälle
>>>
>>> In welcher Bezugsgröße? Die meisten Unfälle der Allgemeinen Luftfahrt?
>>> Des gesamten Luftverkehrs? Des gesamten Verkehrs? Des gesamten Planeten?
>>
>>Ein Blick in die Flugunfallstatistiken der BFU schafft rasch Klarheit
>
> Das ist keine Antwort auf meine Frage.

So? Wenn du Pilot bist, dann müsste doch ein gelegentlicher Blick in diese
Statistiken von gewissem Interesse sein, hätte ich jetzt mal gedacht

>>irgendjemand so etwas auch nur denken könnte. Und nur ein einziges Mal
>>waren für diese, bei schönem Wetter, wochenendüblichen Belästigungen
>>hinreichend Zeugen vorhanden,
>
> Wie habt ihr die Flughöhe gemessen? Nur so aus Interesse.

Die haben wir nicht "gemessen" im Sinne des Wortes. Der Sachverständige hat
anhand der leichten Erkennbarkeit des aufgemalten Kennzeichens, es wurde vom
Boden aus von sechs oder sieben Leuten exakt gleichlautend erkannt, dem
Gericht belegen können, daß dieses Flugzeug viel zu tief geflogen sein muß.
Der betreffende Flieger war mehrmals binnen einer Stunde oder so extrem tief
über den Ort geflogen, womit er die Leute dort derart nervte, daß etliche
zum Telefon griffen und sich bei der Polizei beklagten. Nur so, anhand des
lesbaren Kennzeichens, war ja auch der Übeltäter zu ermitteln.
Es mag aus der Sicht eines Hobbypiloten ja durchaus schön sein, über die
Landschaft zu fliegen, doch aus der Perspektive derjenigen, welche am
Wochenende entspannen und etwas Ruhe finden wollen, stellt sich dieses
lärmende Geschehen etwas anders dar, auch dann, wenn die Herrschaften sich
an die Regeln halten.

>> daß tatsächlich ein armseliges Bußgeld von 450 Euro verhängt wurde.
>
> Du hast es offenbar ziemlich dicke, aber das sei dir gegönnt. Für 450 €
> muß ich netto drei Tage arbeiten und kann dafür dann vier Stunden lang
> fliegen, das überlege ich mir aber, ob ich stattdessen so ein ?armseliges?
> Bußgeld für nichts und wieder nichts zahlen will.

Wer es sich leisten kann oder will, soviel Geld für einige Stunden fliegen
auszugeben, der wird wohl auch das Geld für die Begleichung des Bußgeldes
übrig haben. Warum würde er sich ansonsten derart vorschriftswidrig
verhalten?

>>(In diesem Fall war neben dem Piloten auch "ein
>>weiblicher Passagier", offenbar die Freundin, mit an Bord gewesen und
>>dieser musste der Meisterflieger wohl zeigen, welch ein Held er ist...)
>
> Die Variante, in der der Pax - berufllich möglicherweise ein Vorgesetzter
> oder Geschäftsfreund des Piloten, den man nicht enttäuschen will - ständig
> drängelt ?geh noch tiefer runter, ich will mein Haus ganz groß
> fotografieren?, während der Pilot leise durch die Zähne flucht, ist dir
> aber auch bewußt?

Nun ja, es mag wohl auch Menschen geben, für die eine Freundin als
Vorgesetzter zu werten ist.
Aber selbst wenn es der Vorgesetzte oder der Geschäftsfreund sein sollte, so
entschuldigt auch das in keiner Weise die nochmals gesteigerte
Lärmbelästigung, welche einige wenige nur ihres Vergnügens willen anderen
Menschen zumuten zu dürfen glauben. Und da das Gefährliche dieses Verhaltens
offenbar sogar in Hobbypilotenkreisen durchaus erkannt zu werden scheint,
wäre es nur konsequent, in solchen Fällen der bewussten Gefährdung anderer
die Erlaubnis zum Fliegen dauerhaft zu entziehen.
Wenn jemand schon wegen solch geringer Anlässe andere Menschen bewußt
gefährdet, dann gehört er nicht ans Steuer eines Autos und noch weniger in
das Cockpit eines Flugzeugs. (Außerdem wird der hypothetische Vorgesetzte
dabei sogleich im Geiste einen Vermerk für die Personalakte formuliert
haben: "Herrn X mangelt es an Verantwortungsbewusstsein")

> Genau die Situation hatte ich schon mal. Ich habe ihm erklärt, wieso ich
> auf keinen Fall noch tiefer runtergehe (zu große Gefahr bei Motorstörung,
> unnötige Lärmbelästigung), ?ach komm, nur kurz einmal? ? wahrscheinlich
> bin ich bei ihm jetzt als sturer Esel bekannt, ich habs nämlich nicht
> gemacht. Kann mir in dem Fall zum Glück egal sein.

Das ist wirklich sehr schön von dir!

> Genaues zu eurem Fall kann dir nur der Pilot selbst sagen. Dessen
> Identität ist ja wohl bekannt, also kein Problem, ihn zu fragen, statt
> hier wild herumzumutmaßen.

Der Pilot hat sich zu keinem Zeitpunkt blicken lassen. Vor Gericht war er
von einem Anwalt vertreten und brauchte nicht persönlich zu erscheinen. Ob
er dem Verein (angehört) oder etwa eins der Flugzeuge des Vereins gemietet
hatte, war nicht zu erfahren. Das verwundert auch nicht sonderlich, weil es
sich dort zu einem guten Teil um Leute handelt, welche deutlich mehr als 150
Euro am Tag verdienen dürften und dazu keine derartige Publicity gebrauchen
können :-)

MfG
Rupert

Peter Huyoff

unread,
Sep 24, 2012, 6:02:22 PM9/24/12
to
Rupert Haselbeck wrote:

> Volker Gringmuth schrieb:
>
>> Rupert Haselbeck wrote:
>>>>>Zumindest verursachen sie wohl die meisten Unfälle
>>>>
>>>> In welcher Bezugsgröße? Die meisten Unfälle der Allgemeinen Luftfahrt?
>>>> Des gesamten Luftverkehrs? Des gesamten Verkehrs? Des gesamten
>>>> Planeten?
>>>
>>>Ein Blick in die Flugunfallstatistiken der BFU schafft rasch Klarheit
>>
>> Das ist keine Antwort auf meine Frage.
>
> So? Wenn du Pilot bist, dann müsste doch ein gelegentlicher Blick in diese
> Statistiken von gewissem Interesse sein, hätte ich jetzt mal gedacht

Aus welchem Teil welcher Statistik hast Du denn "Zumindest verursachen sie
wohl die meisten Unfälle" entnommen? Falls _Du_ sie gelesen hast, hättest Du
Volkers Frage ja auch einfach beantworten können, statt händewedelnd
Desinteresse zu unterstellen.

>>>irgendjemand so etwas auch nur denken könnte. Und nur ein einziges Mal
>>>waren für diese, bei schönem Wetter, wochenendüblichen Belästigungen
>>>hinreichend Zeugen vorhanden,
>>
>> Wie habt ihr die Flughöhe gemessen? Nur so aus Interesse.
>
> Die haben wir nicht "gemessen" im Sinne des Wortes. Der Sachverständige
> hat anhand der leichten Erkennbarkeit des aufgemalten Kennzeichens, es
> wurde vom Boden aus von sechs oder sieben Leuten exakt gleichlautend
> erkannt, dem Gericht belegen können, daß dieses Flugzeug viel zu tief
> geflogen sein muß. Der betreffende Flieger war mehrmals binnen einer
> Stunde oder so extrem tief über den Ort geflogen, womit er die Leute dort
> derart nervte, daß etliche zum Telefon griffen und sich bei der Polizei
> beklagten. Nur so, anhand des lesbaren Kennzeichens, war ja auch der
> Übeltäter zu ermitteln.

Dann ist doch alles OK, so einen Fall hatten wir bei uns auch schon und in
Auswertung des ganzen Ärgers wurde damals u.a. festgelegt, daß bei unserer
Vereinsmaschine das GPS vor jedem Flug einzuschalten ist und ein Tracklog
aufzuzeichnen ist. Damals war das Kennzeichen nicht erkannt worden, aber die
Maschine war mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit wirklich unsere.

> Es mag aus der Sicht eines Hobbypiloten ja
> durchaus schön sein, über die Landschaft zu fliegen,

Es ist schön, und der überwiegende Teil der Landschaft ist so auch
unbewohnt, daß es niemanden stören muss.

> doch aus der
> Perspektive derjenigen, welche am Wochenende entspannen und etwas Ruhe
> finden wollen, stellt sich dieses lärmende Geschehen etwas anders dar,
> auch dann, wenn die Herrschaften sich an die Regeln halten.

Das ist dann aber auch wieder Ansichtssache. Und wenn sich am Boden
befindliche Herrschaften tatsächlich so gestört fühlen sollten, daß sie es
garnicht mehr aushalten können, wäre es vielleicht schon hilfreich, einfach
mal zur Quelle des vermeintlichen Übels zu fahren und dort mit dem Finger
auf der Karte zu zeigen, wo man bislang diese unerträglichen Qualen erleiden
müsse. Kann ja sein, daß ein einsames Gehöft tatsächlich ob seiner schönen
Lage öfters mal als Wegpunkt gewählt wird, nicht ahnend, daß gerade dort ein
geschundenes Wesen die Qualen des Broterwerbs zu verdränegen trachtet. In
dem Fall findet sich ganz sicher eine einfache Lösung, zumindest auf dem
örtlichen Flugfeld.

...

>> Die Variante, in der der Pax - berufllich möglicherweise ein Vorgesetzter
>> oder Geschäftsfreund des Piloten, den man nicht enttäuschen will -
>> ständig drängelt ?geh noch tiefer runter, ich will mein Haus ganz groß
>> fotografieren?, während der Pilot leise durch die Zähne flucht, ist dir
>> aber auch bewußt?
>
> Nun ja, es mag wohl auch Menschen geben, für die eine Freundin als
> Vorgesetzter zu werten ist.
> Aber selbst wenn es der Vorgesetzte oder der Geschäftsfreund sein sollte,
> so entschuldigt auch das in keiner Weise die nochmals gesteigerte
> Lärmbelästigung,

Nochmals gegenüber welchem Wert?

> welche einige wenige nur ihres Vergnügens willen anderen
> Menschen zumuten zu dürfen glauben.

Sie brauchen nicht zu glauben, sie dürfen es im Rahmen geltender
Vorschriften (oder eben nicht). Und wenn sie sich nicht dran halten, gibt es
entsprechende Sanktionen. Eigentlich ist es im Grundsatz garkeine so
schlechte Erfindung, so ein Rechtssystem!

> Und da das Gefährliche dieses
> Verhaltens offenbar sogar in Hobbypilotenkreisen durchaus erkannt zu
> werden scheint, wäre es nur konsequent, in solchen Fällen der bewussten
> Gefährdung anderer die Erlaubnis zum Fliegen dauerhaft zu entziehen.

Zum Glück liegt das nicht in Deinem Ermessen...

> Wenn jemand schon wegen solch geringer Anlässe andere Menschen bewußt
> gefährdet, dann gehört er nicht ans Steuer eines Autos und noch weniger in
> das Cockpit eines Flugzeugs. (Außerdem wird der hypothetische Vorgesetzte
> dabei sogleich im Geiste einen Vermerk für die Personalakte formuliert
> haben: "Herrn X mangelt es an Verantwortungsbewusstsein")

Du hast IMHO eine stark verzerrte Sicht auf die Problematik. Was Dir
gefährlich vorkommt, muß es nicht wirklich sein. Vieles läßt sich weit im
Vorfeld auf ganz vernünftige Weise klären. Die Anzeige als letztes Mittel
bleibt im Härtefall ja immer noch.

...

>> Genaues zu eurem Fall kann dir nur der Pilot selbst sagen. Dessen
>> Identität ist ja wohl bekannt, also kein Problem, ihn zu fragen, statt
>> hier wild herumzumutmaßen.
>
> Der Pilot hat sich zu keinem Zeitpunkt blicken lassen. Vor Gericht war er
> von einem Anwalt vertreten und brauchte nicht persönlich zu erscheinen. Ob
> er dem Verein (angehört) oder etwa eins der Flugzeuge des Vereins gemietet
> hatte, war nicht zu erfahren.

Na gut, aber mit dem Vereinsvorstand hätte man sich vorher ja trotzdem mal
drüber unterhalten können. Natürlich möglichst nicht mit blutunterlaufenen
Augen und zornbebender Stimme, falls man an einer einvernehmlichen Klärung
interessiert sein sollte.

> Das verwundert auch nicht sonderlich, weil
> es sich dort zu einem guten Teil um Leute handelt, welche deutlich mehr
> als 150 Euro am Tag verdienen dürften und dazu keine derartige Publicity
> gebrauchen können :-)

Woher sind Dir denn die Einkommensverhältnisse der Mitglieder des örtlichen
Fliegervereins bekannt? Oder lebst Du nur ein wenig unterschwellige
Neidgefühle aus? ;^)

Peter
Message has been deleted

Carsten Thumulla

unread,
Sep 25, 2012, 1:58:02 AM9/25/12
to
Am 24.09.2012 22:20, schrieb Rupert Haselbeck:
>
> Die haben wir nicht "gemessen" im Sinne des Wortes.

Ihr hattet also die gefühlte Höhe. Das sollte reichen.


> daß etliche zum Telefon griffen und sich bei der Polizei beklagten

Quatsch mit Soße, die Deutschen greifen schon zum Telephon, wenn jemand
im Fernsehen Juden sagt.


Carsten
--
"Das Bundesverfassungsgericht hat sich dem Unrecht der politischen
Klasse nicht in den Weg gestellt."
Karl Albrecht Schachtschneider

Frederic Daguenet

unread,
Sep 25, 2012, 2:09:49 AM9/25/12
to
Hi!

Rupert Haselbeck schrieb:
> Das ist schlicht Unsinn. Schneller als 50 km/h fährt nur ein recht kleiner
> Teil sowohl der "Hobby"-Autofahrer (von welchen es recht wenig gibt) als
> auch der Berufskraftfahrer, wie die Statistik von Kontollen immer wieder
> zeigt. In diesem Bereich wird immerhin eifrig kontrolliert

Sorry... aber das ist Unsinn! Auf den meisten Strassen wird fast immer
der Spielraum zwischen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit und dem
Geblitztwerden ausgenutzt. Das bedeutet, das keiner genau 50 oder 80
fährt, sondern eher 55-57 etc. ...

Schlimmer wird das noch bei Tempo 30 und vor allem in verkehrsberuhigten
Bereichen und da auch noch nach der Uhrzeit. Hier z.B. wird nachts durch
eine enge Strasse, ohne eignen Gehweg, auf der Schritttempo gilt, gern
mit 30-50 lang gekachelt, mit der entsprechenden Lärmbelästigung und
Gefährdung. Und nein, das ist nicht die Ausnahme.

Gruß...

Frederic Daguenet

unread,
Sep 25, 2012, 2:12:20 AM9/25/12
to
Hi!

Lothar Kimmeringer schrieb:
> Ich hoffe, das gilt auch fuer die Hubschrauber, die die "VIPs"
> vom Flughafen zur Wiesn und wieder zurueck bringen sollen.

Mit Sicherheit nicht... denn eben wegen dieser sind diese ja so
schutzbed�rftig und k�nnen nicht durch die wilden Massen eskortiert
werden. K�nnte ja einer da bei sein der B�ses will (in Bayern vor allem
die b�sen Linken, Rechtsterror haben die da nicht)

Gru�...


gero

unread,
Sep 25, 2012, 5:12:11 AM9/25/12
to ne...@kimmeringer.de
Hallo,

Am Montag, 24. September 2012 21:35:09 UTC+2 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Ich hoffe, das gilt auch fuer die Hubschrauber, die die "VIPs"
> vom Flughafen zur Wiesn und wieder zurueck bringen sollen.
> Ich bin von der "Flugschneise" zwar imzwischen weg-
> gezogen, aber vor ein paar Jahren hat man da ab 22:00 Uhr
> nicht mehr viel Ruhe gehabt, weil einem staendig ein Hubschrauber
> nach dem anderen ueber dem Kopf hinwegdonnerte, natuerlich
> schoen tief, damit der Grosskopferte auch einen schoenen
>
> Ausblick hat.

Das halte ich für ein Gerücht. In Wiesnnähe gibt es keinen Hubschrauberlandeplatz. Die Großkopferten kommen ganz gewöhnlich mit einem geräderten Krachmacher.

Was da hubschraubt sind Rettungs- und Polizeihubschrauber. Und nur die dürfen im Einsatz dort außenlanden. Aber das ist natürlich in erster Linie eine Lärmbelästigung. Hoffentlich wissen das die Unfallopfer in diesem Moment auch.

> Als Anwohner (und waehrend der Wiesn gilt der Begriff wohl
> fuer fast ganz Muenchen) finde ich die Regelung nicht schlecht.
> Nicht, weil ich mich dadurch sicherer fuehle, sondern weil
> es eine nicht unerhebliche Stoerungsquelle weniger ist (ein
> einzelner Kleinflieger ist ja OK, aber in der Masse wird's
> dann doch ein bisschen viel).

Das Oktoberfest ist für Anwohner (nicht nur) eine Lärmbelästigung. Das da ein Kleinflugzeug in 2000ft noch gehört wird, bezweifle ich.

g.

P.S. Das Sperrgebiet sieht übrigens so aus ...

http://home.arcor.de/gero.dargel/Geros_geflugelte_Seite/Ausfluge/Eintrage/2012/9/21_172%2C5_Quadratkilometer_Sperrgebiet.html




Volker Gringmuth

unread,
Sep 25, 2012, 6:27:40 AM9/25/12
to
gero wrote:

>P.S. Das Sperrgebiet sieht übrigens so aus ...

Nein, nein, nein! Es gibt in Deutschland keine Sperrgebiete in der Luft.
Nur /Beschränkungs/gebiete, wie das R hinterm ED- doch schon sagt. Gut,
könnte passieren, daß das mal ungewöhntlich scharf „restricted“ oder sogar
permanent aktiv ist, aber das ändert nichts daran, daß es in Deutschland
keine Sperrgebiete im Luftraum gibt!

Daßmandasaberauchandauerndneubetonenmuß ...

Alexandros Gougousoudis

unread,
Sep 25, 2012, 7:16:37 AM9/25/12
to
Hi Volker,

ja gut, aber hat das mehr als nur sprachliche Konsequenzen? Fliegst Du
da durch, ziehen sie dich finanziell aus.

ciao
Alex



Volker Gringmuth schrieb:

Frank Hucklenbroich

unread,
Sep 25, 2012, 7:37:31 AM9/25/12
to
Am Tue, 25 Sep 2012 00:04:45 +0200 schrieb Wolfgang Schwanke:

> Lothar Kimmeringer <news2...@kimmeringer.de>

>> Ich bin von der "Flugschneise" zwar imzwischen weg-
>> gezogen, aber vor ein paar Jahren hat man da ab 22:00 Uhr
>> nicht mehr viel Ruhe gehabt, weil einem staendig ein Hubschrauber
>> nach dem anderen ueber dem Kopf hinwegdonnerte, natuerlich
>> schoen tief, damit der Grosskopferte auch einen schoenen
>> Ausblick hat.
>
> Du meinst die Unfallopfer oder Schnapsleichen. Ich tippe nämlich auf
> Rettungshubschrauber.

Für eine Schnapsleiche? Glaub ich nicht. Die Wiesn hat eine eigene Wache,
eigene Sanitäter und Notärzte, da braucht kein Notarzt eingeflogen zu
werden. Und für eine Schnapsleiche oder einen der sich die Hand am Bierglas
geschnitten hat, braucht man auch keinen Rettungshubschrauber, die werden
ganz normale mit dem RTW "über Land" abtransportiert.

Gerade eine Großveranstaltung wie die Wiesn hat eigentlich genug
Infrastruktur, um auf einen Rettungshubschrauber in den allermeisten Fällen
verzichten zu können. Der kommt eher, wenn der Notarzt möglichst schnell
zum Unfallort "in der Pampa" muß.

> Dass die bei Großveranstaltungen öfters zum
> Einsatz kommen ist ja leider normal. Die fliegen gern tief.
>
>> Als Anwohner (und waehrend der Wiesn gilt der Begriff wohl
>> fuer fast ganz Muenchen) finde ich die Regelung nicht schlecht.
>
> Flugbeschränkungsgebiete und Flugplatzzwang gelten für Rettungskräfte,
> Polizei, Militär usw. nicht. Und ich denk die sind das die da
> rumhubschraubern tun.

Als hier in Köln Spiele der Fußball-WM waren, sind vorm Kölner Stadion auch
Hubschrauber mit wichtigen Würdenträgern gelandet (z.B. einem gewissen
Franz B. aus München, der unter Pseudonym "Erdinger" unterwegs war), und
das waren keine Polizeihubschrauber. Und Flugplatz gibt es da auch keinen.

Wenn es beim Fußball geht, dann geht das beim Oktoberfest vermutlich auch
irgendwie.

Grüße,

Frank

Carsten Thumulla

unread,
Sep 25, 2012, 8:01:14 AM9/25/12
to
Am 25.09.2012 08:09, schrieb Frederic Daguenet:
>
> Das bedeutet, das keiner genau 50 oder 80 fährt, sondern eher 55-57 etc. ...

Sie kompensieren nur die einseitig gesetzlich vorgeschriebene
Tachoabweichung.


Carsten
--
"Die Wallstreet versucht ihre Zockerpapiere an die Badbank Deutschland
abzugeben!"
Hans Werner Sinn

gero

unread,
Sep 25, 2012, 8:23:36 AM9/25/12
to
Am Dienstag, 25. September 2012 12:27:41 UTC+2 schrieb Volker Gringmuth:
> gero wrote:
>
>
>
> >P.S. Das Sperrgebiet sieht übrigens so aus ...
>
>
>
> Nein, nein, nein! Es gibt in Deutschland keine Sperrgebiete in der Luft.
>
>
> Daßmandasaberauchandauerndneubetonenmuß ...

Muß man das?

g.

Rupert Haselbeck

unread,
Sep 25, 2012, 10:51:52 AM9/25/12
to
Am 25.09.2012 00:02, schrieb Peter Huyoff:

> Das ist dann aber auch wieder Ansichtssache.

Natürlich. Den Verursacher des Lärms wird dieser nicht stören

> Und wenn sich am Boden
> befindliche Herrschaften tatsächlich so gestört fühlen sollten, daß sie es
> garnicht mehr aushalten können, wäre es vielleicht schon hilfreich, einfach
> mal zur Quelle des vermeintlichen Übels zu fahren und dort mit dem Finger
> auf der Karte zu zeigen, wo man bislang diese unerträglichen Qualen erleiden
> müsse. Kann ja sein, daß ein einsames Gehöft tatsächlich ob seiner schönen
> Lage öfters mal als Wegpunkt gewählt wird, nicht ahnend, daß gerade dort ein
> geschundenes Wesen die Qualen des Broterwerbs zu verdränegen trachtet. In
> dem Fall findet sich ganz sicher eine einfache Lösung, zumindest auf dem
> örtlichen Flugfeld.

Wenn es wirklich nur um einsame Gehöfte ginge, dann könntest du durchaus
Recht haben. Leider finden aber auch etwas größere Orte lebhaftes
Interesse.

>> Aber selbst wenn es der Vorgesetzte oder der Geschäftsfreund sein sollte,
>> so entschuldigt auch das in keiner Weise die nochmals gesteigerte
>> Lärmbelästigung,
>
> Nochmals gegenüber welchem Wert?

Ist das wirklich so schwer zu erschliessen?
Gegenüber dem Wert natürlich, wie er sich bei Einhaltung der
vorgeschriebenen Mindestflughöhe ergäbe

> Du hast IMHO eine stark verzerrte Sicht auf die Problematik. Was Dir
> gefährlich vorkommt, muß es nicht wirklich sein.

Seltsam. Volker G. hat eben noch geschrieben, es wäre gefährlich, zu
tief zu fliegen, und seine Gründe sind auch gut nachvollziehbar.
Du dagegen glaubst also, es sei nicht gefährlich...

> Vieles läßt sich weit im Vorfeld auf ganz vernünftige Weise klären.

Das ist schon richtig, erfordert aber Einsicht und den Willen zur
Rücksichtnahme. Beides findet sich nicht immer in wünschenswerter Weise
("Ich zahle hohe Mitgliedsbeiträge an den Verein und dazu dann auch noch
für jeden einzelnen Flug. Da darf ich das ja wohl auch ausnutzen. Und
was ist schon dabei? Ich fliege ohnehin nur jedes zweite oder dritte
Wochenende mal")

> Die Anzeige als letztes Mittel bleibt im Härtefall ja immer noch.

Sie nützt selten und sie beseitigt letztlich das Problem nicht.

> Na gut, aber mit dem Vereinsvorstand hätte man sich vorher ja trotzdem mal
> drüber unterhalten können.

Mit den jeweiligen Vorständen finden selbstverständlich Gespräche statt.
Allein, das nützt nur insoweit, als dieser seine Mitglieder immer mal
wieder auf die Vorschriften hinweist. Und seinen Worten nach sollen es
ja immer wieder dieselben sein, welche sich eher wenig darum kümmern,
was andere Menschen beeinträchtigt, auch wenn das ja durchaus illegal ist.

> Natürlich möglichst nicht mit blutunterlaufenen
> Augen und zornbebender Stimme, falls man an einer einvernehmlichen Klärung
> interessiert sein sollte.

Hmm, du magst ja recht seltsame Verhandlungsgewohnheiten pflegen

> Woher sind Dir denn die Einkommensverhältnisse der Mitglieder des örtlichen
> Fliegervereins bekannt?

Es ist doch wohl selbstverständlich, daß man die Leute kennt, wenn man
öfter mit ihnen zu tun hat

> Oder lebst Du nur ein wenig unterschwellige
> Neidgefühle aus? ;^)

Du solltest deine eigenen Wünsche und Vorstellungen nicht auf andere zu
projezieren versuchen :-(

MfG
Rupert

Frederic Daguenet

unread,
Sep 25, 2012, 10:53:48 AM9/25/12
to
Hi!

Carsten Thumulla schrieb:
>> Das bedeutet, das keiner genau 50 oder 80 fährt, sondern eher 55-57
>> etc. ...
> Sie kompensieren nur die einseitig gesetzlich vorgeschriebene
> Tachoabweichung.

Ja, die gibt es ... je nach Fahrzeug (bei meinem ollen Ami ist das Tacho
recht genau)
Aber die oben genannten Zahlen sind die reale Geschwindigkeit und nicht
nach Tacho. Nach Tacho wird doch eher 60 gefahren...

Gruß...

Volker Gringmuth

unread,
Sep 25, 2012, 12:38:26 PM9/25/12
to
Rupert Haselbeck wrote:

>> Du hast IMHO eine stark verzerrte Sicht auf die Problematik. Was Dir
>> gefährlich vorkommt, muß es nicht wirklich sein.
>
>Seltsam. Volker G. hat eben noch geschrieben, es wäre gefährlich, zu
>tief zu fliegen, und seine Gründe sind auch gut nachvollziehbar.
>Du dagegen glaubst also, es sei nicht gefährlich...

Du hast eine Fähigkeit dazu, andere mißzuverstehen, die man schon fast als
Absicht auslegen könnte.

Ich sagte, es sei unnötig gefährlich, die Sicherheitsmindesthöhe zu
unterschreiten.

Peter schrieb, daß du vom Boden aus nicht beurteilen kannst, was gefährlich
ist und was nicht.

Mit deinen Worten: Ist das wirklich so schwer zu erschließen?

Die Variable dazwischen ist, daß du ohne Meßgerät gar nicht beurteilen
kannst, ob die Sicherheitsmindesthöhe unterschritten war. Ein Kennzeichen
aus 1 m großen Zeichen erscheint in 1000 ft Abstand unter einem Winkel von
0,2°, das ist knapp halbe Vollmondgröße und durchaus noch lesbar. „Man kann
das Kennzeichen lesen“ ist nicht gleichbedeutend mit „Der fliegt zu
niedrig“.

>ja immer wieder dieselben sein, welche sich eher wenig darum kümmern,
>was andere Menschen beeinträchtigt, auch wenn das ja durchaus illegal ist.

Es ist illegal, die Sicherheitsmindesthöhe zu unterschreiten. Es ist nicht
grundsätzlich illegal, andere Menschen zu beeinträchtigen. Denn kein Mensch
ist dazu verpflichtet, einer Freizeitbeschäftigung so nachzugehen, daß
andere davon überhaupt nichts merken. (Nein, ich habe damit nicht gesagt,
daß man auf andere überhaupt keine Rücksicht zu nehmen braucht.)

Und damit wir über dasselbe reden, lies bitte mal §6 der LuftVO durch.
Erstens ist die Sicherheitsmindesthöhe /kein/ fester Wert, sondern die
Höhe, in der weder eine unnötige Lärmbelästigung noch eine unnötige
Gefährdung anderer zu befürchten ist. Und das kann nur der Pilot aus seiner
Beurteilung der Flugeigenschaften und -bedingungen einschätzen. Außerdem ist
das natürlich ein Musterbeispiel eines Gummiparagraphen: Bis wohin ist eine
Belästigung unvermeidbar, ab wann ist sie unnötig? Um das ansatzweise zu
klären, wurden Mindestwerte festgelegt. Das ist also gar nicht die
Mindestflughöhe (so was gibts gar nicht), sondern die (nicht lachen)
Mindestsicherheitsmindesthöhe. Mit einem schlecht gleitenden Fluggerät über
einer ausgedehnten Ortschaft kann die Sicherheitsmindesthöhe deutlich höher
liegen als der gesetzliche Mindestwert – ich muß ja bei einem
Triebwerksausfall noch im Gleitflug ein sicheres Landefeld erreichen
können, und das dürfte eher außerhalb des Ortes zu suchen sein, wenn ich
nicht gerade über Sinsheim bin.

Lothar Kimmeringer

unread,
Sep 25, 2012, 1:26:05 PM9/25/12
to
Wolfgang Schwanke wrote:

> Lothar Kimmeringer <news2...@kimmeringer.de>
> wrote in news:1ltu82cr7npf8$.d...@kimmeringer.de:
>
>> Ich hoffe, das gilt auch fuer die Hubschrauber, die die "VIPs"
>> vom Flughafen zur Wiesn und wieder zurueck bringen sollen.
>
> Dass da "VIPs" fliegen halt ich für unwahrscheinlich, denn private
> Luftfahrzeuge dürfen nicht einfach landen wo sie gerade Lust haben,
> sondern nur auf ausgewiesenen Flugplätzen. Oder gibt es am Oktoberfest
> einen öffentlichen Hubschrauberlandeplatz?

Westlich von der Wiesn gibt es den Bavariapark mit einem
recht grossen Stueck Wiese, was fuer eine Landung aus-
reichen duerfte. Ob das dafuer genutzt werden kann/darf,
weiss ich nicht. Der Weg von dort zum Kaeferzelt waere aber
ausreichend kurz, dass es sich fuer VIP-Transfers durchaus
anbieten wuerde.

>> Ich bin von der "Flugschneise" zwar imzwischen weg-
>> gezogen, aber vor ein paar Jahren hat man da ab 22:00 Uhr
>> nicht mehr viel Ruhe gehabt, weil einem staendig ein Hubschrauber
>> nach dem anderen ueber dem Kopf hinwegdonnerte, natuerlich
>> schoen tief, damit der Grosskopferte auch einen schoenen
>> Ausblick hat.
>
> Du meinst die Unfallopfer oder Schnapsleichen. Ich tippe nämlich auf
> Rettungshubschrauber. Dass die bei Großveranstaltungen öfters zum
> Einsatz kommen ist ja leider normal. Die fliegen gern tief.

Dass das keine Rettungshubschrauber sein koennen, hat Frank
schon erklaert. Was es fuer Hubschrauber waren, weiss ich
nicht, aber sie waren nicht gelb und auch nicht weiss-gruen,
sondern eher bunt gemischt und alle von Sueden nach Norden,
parallel zur Ludwigstrasse entlang fliegend. Die Rush-Hours
dieser Hubschrauber fing immer dann an, wenn sich die Wiesn dem
Ende zuneigte, also liegt da der Schluss nahe, dass es sich
um Personentransporte zum Flughafen handelt, weil es die
aussichtsmaessig interessanteste Route ist: Vom angenommenen
Bavariapark Richtung Osten ueber den Marienplatz, dann
nach Norden oestlich der Ludwigstrasse entlang mit Blick
ueber Schwabing Richtung Nymphenburger Schloss, dann weiter
am Schlauchboot vorbei, um dann Richtung Flughafen abzu-
schwenken. Ein Rettungshubschrauber duerfte eher suedlich
vom Zentrum zum Rechts der Isar fliegen, wo AFAIK der
naechste Landeplatz fuer Notfaelle ist oder zum Schwabinger
Krankenhaus, dann wuerden die aber direkt nach Norden fliegen
und keinen Schwenker nach Osten machen.

Aber wie Frank schon sagte: Auf der Wiesn wird eine komplette
Notfallstation aufgestellt, auf der die ganzen Faelle vor Ort
behandelt werden. Da wird notfalls soweit stabilisiert bis
sie mit dem Sanker abtransortfaehig sind.

>> Als Anwohner (und waehrend der Wiesn gilt der Begriff wohl
>> fuer fast ganz Muenchen) finde ich die Regelung nicht schlecht.
>
> Flugbeschränkungsgebiete und Flugplatzzwang gelten für Rettungskräfte,
> Polizei, Militär usw. nicht. Und ich denk die sind das die da
> rumhubschraubern tun.

Diese erkennt man aber auch an der Farbgebung. Besagte Maschinen
passten aber nicht.

Lothar Kimmeringer

unread,
Sep 25, 2012, 1:28:31 PM9/25/12
to
gero wrote:

> Am Montag, 24. September 2012 21:35:09 UTC+2 schrieb Lothar Kimmeringer:
>> Als Anwohner (und waehrend der Wiesn gilt der Begriff wohl
>> fuer fast ganz Muenchen) finde ich die Regelung nicht schlecht.
>> Nicht, weil ich mich dadurch sicherer fuehle, sondern weil
>> es eine nicht unerhebliche Stoerungsquelle weniger ist (ein
>> einzelner Kleinflieger ist ja OK, aber in der Masse wird's
>> dann doch ein bisschen viel).
>
> Das Oktoberfest ist für Anwohner (nicht nur) eine Lärmbelästigung.
> Das da ein Kleinflugzeug in 2000ft noch gehört wird, bezweifle ich.

Ich habe den Begriff "Anwohner" weiter gefasst als du (les den
Absatz von mir vielleicht nochmal). Von den Anwohnern im direkten
Umfeld der Wiesn kannst du ausgehen, dass die zu der Zeit ihren
Urlaub nehmen und sich ganz, ganz weit verziehen.

Volker Gringmuth

unread,
Sep 25, 2012, 2:01:04 PM9/25/12
to
Lothar Kimmeringer wrote:

>> Das Oktoberfest ist für Anwohner (nicht nur) eine Lärmbelästigung.
>> Das da ein Kleinflugzeug in 2000ft noch gehört wird, bezweifle ich.
>
>Ich habe den Begriff "Anwohner" weiter gefasst als du (les den
>Absatz von mir vielleicht nochmal).

Bleibt die Frage, wieso man die übrigen Unterwohner der diesjährigen
Wies’n-Flugbeschränkungszone nur während des Festes vor der unzumutbaren
Lärmbelästigung durch Kleinflugzeuge schützen muß und ansonsten nicht.

Peter Huyoff

unread,
Sep 25, 2012, 2:35:19 PM9/25/12
to
Rupert Haselbeck wrote:

> Am 25.09.2012 00:02, schrieb Peter Huyoff:
>
>> Das ist dann aber auch wieder Ansichtssache.
>
> Natürlich. Den Verursacher des Lärms wird dieser nicht stören
>
>> Und wenn sich am Boden
>> befindliche Herrschaften tatsächlich so gestört fühlen sollten, daß sie
>> es garnicht mehr aushalten können, wäre es vielleicht schon hilfreich,
>> einfach mal zur Quelle des vermeintlichen Übels zu fahren und dort mit
>> dem Finger auf der Karte zu zeigen, wo man bislang diese unerträglichen
>> Qualen erleiden müsse. Kann ja sein, daß ein einsames Gehöft tatsächlich
>> ob seiner schönen Lage öfters mal als Wegpunkt gewählt wird, nicht
>> ahnend, daß gerade dort ein geschundenes Wesen die Qualen des Broterwerbs
>> zu verdränegen trachtet. In dem Fall findet sich ganz sicher eine
>> einfache Lösung, zumindest auf dem örtlichen Flugfeld.
>
> Wenn es wirklich nur um einsame Gehöfte ginge, dann könntest du durchaus
> Recht haben. Leider finden aber auch etwas größere Orte lebhaftes
> Interesse.

In dem Fall kann der Ärger aber sehr schnell eskalieren. Kein vernünftiger
Verein wird sich mit einer benachbarten Ortschaft absichtlich anlegen, er
sitzt nämlich im Zweifelsfall am kürzeren Hebel.

>>> Aber selbst wenn es der Vorgesetzte oder der Geschäftsfreund sein
>>> sollte, so entschuldigt auch das in keiner Weise die nochmals
>>> gesteigerte Lärmbelästigung,
>>
>> Nochmals gegenüber welchem Wert?
>
> Ist das wirklich so schwer zu erschliessen?
> Gegenüber dem Wert natürlich, wie er sich bei Einhaltung der
> vorgeschriebenen Mindestflughöhe ergäbe

Ich kann Dir versichern, daß kein Flugzeug unseres Vereins oberhalb dieser
Mindestflughöhe irgendwas hören läßt, was man als Lärm empfinden könnte. Die
enrtsprechenden Vorschriften für Ultraleichtflugzeuge sind diesbezüglich
ziemlich anspruchsvoll. Subjektiv ziemlich laut sind die Motorschirme, da
sie sehr kleine, hochdrehende Motoren haben und wegen ihrer geringen
Geschwindigkeit lange vom selben Ort aus zu hören sind.

>> Du hast IMHO eine stark verzerrte Sicht auf die Problematik. Was Dir
>> gefährlich vorkommt, muß es nicht wirklich sein.
>
> Seltsam. Volker G. hat eben noch geschrieben, es wäre gefährlich, zu
> tief zu fliegen, und seine Gründe sind auch gut nachvollziehbar.
> Du dagegen glaubst also, es sei nicht gefährlich...

Das hat er eben gerade nicht so geschrieben.

>> Vieles läßt sich weit im Vorfeld auf ganz vernünftige Weise klären.
>
> Das ist schon richtig, erfordert aber Einsicht und den Willen zur
> Rücksichtnahme. Beides findet sich nicht immer in wünschenswerter Weise
> ("Ich zahle hohe Mitgliedsbeiträge an den Verein und dazu dann auch noch
> für jeden einzelnen Flug. Da darf ich das ja wohl auch ausnutzen. Und
> was ist schon dabei? Ich fliege ohnehin nur jedes zweite oder dritte
> Wochenende mal")

Der Verein hat den Willen, auch morgen noch fliegen zu können. Wenn da
andauernd massive Beschwerden kommen, die sich dann auch noch bestätigen,
kann eine Genehmigung auch mal widerrufen oder an Auflagen gebunden werden.
Er wird also in eigenem Intesse versuchen, das im Vorfeld mit allen
Beteiligten zu klären.

>> Die Anzeige als letztes Mittel bleibt im Härtefall ja immer noch.
>
> Sie nützt selten und sie beseitigt letztlich das Problem nicht.

Sie nützt sehr wohl, wenn sie glaubhaft gemacht werden kann.

>> Na gut, aber mit dem Vereinsvorstand hätte man sich vorher ja trotzdem
>> mal drüber unterhalten können.
>
> Mit den jeweiligen Vorständen finden selbstverständlich Gespräche statt.
> Allein, das nützt nur insoweit, als dieser seine Mitglieder immer mal
> wieder auf die Vorschriften hinweist.

Das sollte selbstverständlich sein.

> Und seinen Worten nach sollen es
> ja immer wieder dieselben sein, welche sich eher wenig darum kümmern,
> was andere Menschen beeinträchtigt, auch wenn das ja durchaus illegal ist.

Wegen solcher Sachen kam von unserem Vorstand dann die Regelung, daß das GPS
der Vereinsmaschine bei jedem Flug mit aktivem Tracking-Mode zu benutzen
sei. Damit kann dann bei jeder einzelnen Beschwerde geschaut werden, wo das
Flugzeug zu der Zeit war und wer es benutzt hat.

>> Natürlich möglichst nicht mit blutunterlaufenen
>> Augen und zornbebender Stimme, falls man an einer einvernehmlichen
>> Klärung interessiert sein sollte.
>
> Hmm, du magst ja recht seltsame Verhandlungsgewohnheiten pflegen

Ich nicht, aber ich kenne einige Choleriker mit ausgeprägt einseitigem
Gerechtigkeitsempfinden...

>> Woher sind Dir denn die Einkommensverhältnisse der Mitglieder des
>> örtlichen Fliegervereins bekannt?
>
> Es ist doch wohl selbstverständlich, daß man die Leute kennt, wenn man
> öfter mit ihnen zu tun hat

Wenn Du öfters mit ihnen zu tun hast, sollten sich eigentlich solche
Probleme irgendwie klären lassen.

>> Oder lebst Du nur ein wenig unterschwellige
>> Neidgefühle aus? ;^)
>
> Du solltest deine eigenen Wünsche und Vorstellungen nicht auf andere zu
> projezieren versuchen :-(

Ich beneide Dich ja garnicht, wofür auch. Ich gönne jendem alles, solange er
es genauso hält! ;^)

Peter

Oliver Betz

unread,
Sep 25, 2012, 3:25:48 PM9/25/12
to
Lothar Kimmeringer schrieb:

[...]

>die Wiesn dauert ja durchaus laenger. Im Sommer fliegen
>auch regelmaessig Aussichtsflieger ueber Muenchen (tief
>genug, dass man es hoert), das duerfte bei einem Event wie

Das mache ich auch (letze Woche schöne Fotos). Mit einer HK36TTC bei
ca. 50% Leistung in mehr als 600m über Grund bin ich ziemlich sicher,
dass das nur in den seltensten Fällen jemandem auffällt, wenn er nicht
gerade nach oben schaut. Ganz bestimmt ist es leiser als viele KFZ am
Boden.

Servus

Oliver
--
Oliver Betz, Muenchen (oliverbetz.de)

gero

unread,
Sep 25, 2012, 4:22:08 PM9/25/12
to
Am Dienstag, 25. September 2012 19:26:05 UTC+2 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Wolfgang Schwanke wrote:
>
> > Lothar Kimmeringer <news2...@kimmeringer.de>
> > wrote in news:1ltu82cr7npf8$.d...@kimmeringer.de:
>
> >
>
> >> Ich hoffe, das gilt auch fuer die Hubschrauber, die die "VIPs"
> >> vom Flughafen zur Wiesn und wieder zurueck bringen sollen.
>
>
> Westlich von der Wiesn gibt es den Bavariapark mit einem
> recht grossen Stueck Wiese, was fuer eine Landung aus-
> reichen duerfte. Ob das dafuer genutzt werden kann/darf,
> weiss ich nicht. Der Weg von dort zum Kaeferzelt waere aber
> ausreichend kurz, dass es sich fuer VIP-Transfers durchaus
> anbieten wuerde.
>

Wenn irgendjemand so großkopfert ist, dass er eine nächtliche Aussenlandegenehmigung im Bavariapark bekommt, hilft auch eine ED-R nichts. Oder ein Nachtflugverbot in EDDM oder was auch immer.

Keine Ahnung, aber so wird halt in Bayern gelegentlich Politik gemacht ...

Offiziell sind nur ausgenommen:

Von den Flugbeschränkungen ausgenommen sind Staatsluftfahrzeuge, Flüge der Polizeien, Flüge im Rettungs- und Katastrophenschutzeinsatz sowie radargeführte Flüge nach Instrumentenflugregeln in Flughöhen von 4000 Fuß MSL und höher.

g.

Volker Gringmuth

unread,
Sep 25, 2012, 4:32:32 PM9/25/12
to
Oliver Betz wrote:

>Mit einer HK36TTC bei ca. 50% Leistung in mehr als 600m über Grund bin ich
>ziemlich sicher, dass das nur in den seltensten Fällen jemandem auffällt,
>wenn er nicht gerade nach oben schaut. Ganz bestimmt ist es leiser als
>viele KFZ am Boden.

Wir sollten hier den Unterschied zwischen „Lärm“ und „Schalldruckpegel“
beachten. Wären die kongruent, könnte jede Disco zumachen. Und jedes
Sinfonieorchester auch.

Schalldruckpegel ist objektiv meßbar, Lärm ist eine subjektive Empfindung.
Ich glaube den Leuten durchaus, daß sie ein Flugzeug in 2000 ft AGL mit
einem Schalldruckpegel von 70 dB viel störender und „lauter“ finden als den
Rasenmäher des Nachbarn mit 85 dB. Nur müssen sie sich klar machen, daß
diese selektive Lärmempfindung /ihr/ Problem ist und /sie/ damit umgehen
lernen müssen, nicht die Flieger, die da fliegen /dürfen/.
Message has been deleted

Lothar Kimmeringer

unread,
Sep 26, 2012, 12:40:06 PM9/26/12
to
Wolfgang Schwanke wrote:

> Lothar Kimmeringer <news2...@kimmeringer.de>
> wrote in news:1wjpw14zzz86b$.d...@kimmeringer.de:
>> Aber wie Frank schon sagte: Auf der Wiesn wird eine komplette
>> Notfallstation aufgestellt, auf der die ganzen Faelle vor Ort
>> behandelt werden. Da wird notfalls soweit stabilisiert bis
>> sie mit dem Sanker abtransortfaehig sind.
>
> Hubschrauber werden ja nur dann eingesetzt, wenn es um Minuten geht und
> der Landweg zu langsam w�re. D.h. auch wenn da so ein toll
> ausger�stetes Notarzt-Zelt steht, kann die Notwendigkeit f�r einen
> Hubschraubertransport entstehen.

Ich glaube, du warst noch nie auf dem Muenchner Oktoberfest.
Das befindet sich im Zentrum einer Grosstadt. Mit einem Sanker -
die praktischerweise zuhauf im naeheren Umfeld positioniert
sind - hast du jeden erdenklichen Notfall innerhalb weniger
Minuten in das dafuer spezialisierte Krankenhaus verfrachtet.
Bis dahin waere ein Hubschrauber noch nicht mal an der Stadt-
grenze angekommen, geschweige denn gelandet.

> Nach meiner Erfahrung k�nnen Rettungshubschrauber in allen m�glichen
> Farben vorkommen, da es eine Reihe unterschiedlicher Betreiber gibt.

Mag sein, im Umkreis von Muenchen habe ich aber bisher nur die
gelbe Auspraegung gesehen.

Lothar Kimmeringer

unread,
Sep 26, 2012, 12:41:22 PM9/26/12
to
Volker Gringmuth wrote:

> Lothar Kimmeringer wrote:
>
>>> Das Oktoberfest ist für Anwohner (nicht nur) eine Lärmbelästigung.
>>> Das da ein Kleinflugzeug in 2000ft noch gehört wird, bezweifle ich.
>>
>>Ich habe den Begriff "Anwohner" weiter gefasst als du (les den
>>Absatz von mir vielleicht nochmal).
>
> Bleibt die Frage, wieso man die übrigen Unterwohner der diesjährigen
> Wies’n-Flugbeschränkungszone nur während des Festes vor der unzumutbaren
> Lärmbelästigung durch Kleinflugzeuge schützen muß und ansonsten nicht.

Weil zu erwarten ist, dass das Aufkommen bei einem Event wie der
Wiesn entsprechend hochgeht?

Lothar Kimmeringer

unread,
Sep 26, 2012, 12:43:25 PM9/26/12
to
Oliver Betz wrote:

> Lothar Kimmeringer schrieb:
>
> [...]
>
>>die Wiesn dauert ja durchaus laenger. Im Sommer fliegen
>>auch regelmaessig Aussichtsflieger ueber Muenchen (tief
>>genug, dass man es hoert), das duerfte bei einem Event wie
>
> Das mache ich auch (letze Woche sch�ne Fotos). Mit einer HK36TTC bei
> ca. 50% Leistung in mehr als 600m �ber Grund bin ich ziemlich sicher,
> dass das nur in den seltensten F�llen jemandem auff�llt, wenn er nicht
> gerade nach oben schaut. Ganz bestimmt ist es leiser als viele KFZ am
> Boden.

Nicht alle Wohnungen in Muenchen sind direkt an der Strasse und
wenn es zum Innenhof rausgehen hat, hoert man das durchaus.
Allerdings ist das das Jahr ueber zwar hoerbar, stoert aber
nicht unbedingt.

gero

unread,
Sep 26, 2012, 1:17:29 PM9/26/12
to ne...@kimmeringer.de
Am Mittwoch, 26. September 2012 18:41:22 UTC+2 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Volker Gringmuth wrote:
>
>
>
> > Lothar Kimmeringer wrote:
>
> >
>
> >>> Das Oktoberfest ist fļæ½r Anwohner (nicht nur) eine Lļæ½rmbelļæ½stigung.
>
> >>> Das da ein Kleinflugzeug in 2000ft noch gehļæ½rt wird, bezweifle ich.
>
> >>
>
> >>Ich habe den Begriff "Anwohner" weiter gefasst als du (les den
>
> >>Absatz von mir vielleicht nochmal).
>
> >
>
> > Bleibt die Frage, wieso man die ļæ½brigen Unterwohner der diesjļæ½hrigen
>
> > Wiesļæ½n-Flugbeschrļæ½nkungszone nur wļæ½hrend des Festes vor der unzumutbaren
>
> > Lļæ½rmbelļæ½stigung durch Kleinflugzeuge schļæ½tzen muļæ½ und ansonsten nicht.
>
>
>
> Weil zu erwarten ist, dass das Aufkommen bei einem Event wie der
>
> Wiesn entsprechend hochgeht?
>

Was aber in den Letzten Jahren auch ohne ED-R nicht eingetreten ist. Ich habe mir das Vergnügen mit und ohne Wies'n in den letzten Jahren immermal wieder gegönnt. Und selbst zum Anstich war nicht wirklich viel los im Luftraum. Das Argument "Lärmschutz" ist wie auch eigentlich alle anderen Argumente für dieses 172,5 km^2 - Luftloch nicht wirklich überzeugend.

Ich wohne in München. Die einzigen Luftfahrzeuge, die man immer mal hört, sind die Rettungs- und Polizeihelis auf dem Weg zu einem Unfall oder einer Klinik (mit merkbarer Häufung, wenn mal wieder die Skisaison losgegangen ist) und dann und wann mal eine Ju oder eine Anna. Ob man das als störend empfindet, hängt von jedem einzelnen selbst ab.

g.

Oliver Betz

unread,
Sep 26, 2012, 5:10:54 PM9/26/12
to
Lothar Kimmeringer schrieb:

[...]

>> Das mache ich auch (letze Woche schöne Fotos). Mit einer HK36TTC bei
>> ca. 50% Leistung in mehr als 600m über Grund bin ich ziemlich sicher,
>> dass das nur in den seltensten Fällen jemandem auffällt, wenn er nicht
>> gerade nach oben schaut. Ganz bestimmt ist es leiser als viele KFZ am
>> Boden.
>
>Nicht alle Wohnungen in Muenchen sind direkt an der Strasse und
>wenn es zum Innenhof rausgehen hat, hoert man das durchaus.

klar hört man es. Aber nach meiner Beobachtung fällt es kaum jemandem
auf.
Message has been deleted

Eric Brücklmeier

unread,
Sep 27, 2012, 5:07:22 AM9/27/12
to
Am 27.09.2012 01:53, schrieb Wolfgang Schwanke:
> Lothar Kimmeringer <news2...@kimmeringer.de> wrote in
> news:b7u83jty...@kimmeringer.de:
>
>> Ich glaube, du warst noch nie auf dem Muenchner Oktoberfest.
>> Das befindet sich im Zentrum einer Grosstadt. Mit einem Sanker -
>> die praktischerweise zuhauf im naeheren Umfeld positioniert
>> sind - hast du jeden erdenklichen Notfall innerhalb weniger
>> Minuten in das dafuer spezialisierte Krankenhaus verfrachtet.
>> Bis dahin waere ein Hubschrauber noch nicht mal an der Stadt-
>> grenze angekommen, geschweige denn gelandet.
>
> Nach der Logik bräuchte man in einer Großstadt nie Rettungshubschrauber
> einzusetzen, egal ob gerade ein Fest läuft oder nicht. Man setzt sie
> aber ein.
>

Hierzustadt so gut wie nie, der meiste Rettungsflugverkehr stammt von
Außerhalb und hat die innerstädtischen Krankenhäuser zum Ziel...

Alexandros Gougousoudis

unread,
Sep 28, 2012, 9:10:58 AM9/28/12
to
> Rasenmäher des Nachbarn mit 85 dB. Nur müssen sie sich klar machen, daß
> diese selektive Lärmempfindung /ihr/ Problem ist und /sie/ damit umgehen
> lernen müssen, nicht die Flieger, die da fliegen /dürfen/.


Das ist nur solange ihr Problem, bis sich Widerstand formiert. Dann wird
es unser Problem und in der Regelungswut gibt es sinnlose Verbote. Im
Prinzip muss sich jeder Flieger selbst fragen, ob es unbedingt notwendig
ist, Wohngebiete oder Ansiedlungen tief (im Sinne vom erlaubten Minimum)
oder überhaupt zu überfliegen. Gerade wenn es Häufungen von Beschwerden
gibt, wird die Politik aktionistisch aktiv und es kommt zu "Lösungen"
die mit ein bisschen mehr Gehirn und Rücksichtnahme hätten vermieden
werden können. Ich sag nur Platzrunde. Da wird die Diskussion unter
Fliegern juristisch bis philosophisch, ob man sich dran halten sollte
oder nicht oder wie verbindlich das ganze ist. Fakt ist aber, ist man zu
lax bei der Einhaltung, gibts Stress und PPR, Lasermeßgeräte oder die
Schließung des Flugplatzes ist die Folge. Will man das, weil man ja
eigentlich im Recht ist?

ciao

Michael Block

unread,
Sep 28, 2012, 11:19:27 AM9/28/12
to
Alexandros Gougousoudis <dr...@gmx.de>
> ist, Wohngebiete oder Ansiedlungen tief (im Sinne vom erlaubten Minimum)
> oder überhaupt zu überfliegen. Gerade wenn es Häufungen von Beschwerden
> gibt, wird die Politik aktionistisch aktiv und es kommt zu "Lösungen"
> die mit ein bisschen mehr Gehirn und Rücksichtnahme hätten vermieden
> werden können.

Hallo,

Naja, die Loesung kann aber auch nicht sein, irgendwas nicht zu tun, weil
es koennte ja verboten werden und dann kann ich es nicht mehr tun, denn
dann ist ja man sogar schneller als das Verbot.

Die Flieger sind eh immer die boesen, also solange man es darf sollte man
(natuerlich nur legales) es auch tun. Denn verboten wird sowieso
irgendwann.

Gruss Michael

Alexandros Gougousoudis

unread,
Sep 28, 2012, 11:38:46 AM9/28/12
to
Hi Michael,

Michael Block schrieb:
> Naja, die Loesung kann aber auch nicht sein, irgendwas nicht zu tun, weil
> es koennte ja verboten werden und dann kann ich es nicht mehr tun, denn
> dann ist ja man sogar schneller als das Verbot.


Nein so meinte ich das nicht. Ich meinte, dass man nicht allen Spielraum
auch wirklich ausnutzen muss und im Zweifel eben höher fliegt oder
Ansiedlungen ausweicht und sich an die Platzrunde hält. Volker meint,
dass die Probleme die daraus entstehen, das Problem der jeweiligen
Betroffenen sind. Und genau das stimmt IMHO nicht, weil sie zu einem
generellen Problem der GA werden.
Message has been deleted

Carsten Thumulla

unread,
Oct 2, 2012, 1:11:17 AM10/2/12
to
Am 01.10.2012 23:22, schrieb Wolfgang Schwanke:
>
> Z.B. diesen Laserquatsch machen die in Hangelar, wie man der Presse
> entnehmen kann. Daf�r gibt es �berhaupt keine Rechtsgrundlage, ich
> m�cht wissen welcher Teufel die da reitet.

Hat sich einer ein neues Spielzeug geleistet?

http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Kritik-an-Messungen-mit-dem-Laserfernglas-article806331.html


Carsten
--
"So nehmen Sie doch Vernunft an!"
"Ich bin Beamter und darf gar nichts annehmen!"

Volker Gringmuth

unread,
Oct 2, 2012, 2:08:29 AM10/2/12
to
Wolfgang Schwanke wrote:

>Wenn man im Recht ist, kann man sowohl diesen Lasermessquatsch wie auch
>die Schließung des Flugplatzes juristisch verhindern.

Theoretisch ja.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Theoretisch gibt es keinen.

Dr. Falstaff

unread,
Oct 2, 2012, 3:05:57 AM10/2/12
to
> Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Theoretisch gibt es keinen.
____________________________________________
( Heißt das nicht, praktisch gibt es keinen? )
--------------------------------------------
o
o
__
UooU\.'@@@@@@`.
\__/(@@@@@@@@@@)
(@@@@@@@@)
`YY~~~~YY'
|| ||

Frederic Daguenet

unread,
Oct 2, 2012, 5:08:57 AM10/2/12
to
Hi!

Wolfgang Schwanke schrieb:

> Wenn man im Recht ist, kann man sowohl diesen Lasermessquatsch wie auch
> die Schließung des Flugplatzes juristisch verhindern. An irgendeinem
> Punkt ist weiteres Nachgeben einfach falsch. Z.B. diesen Laserquatsch
> machen die in Hangelar, wie man der Presse entnehmen kann. Dafür gibt
> es überhaupt keine Rechtsgrundlage, ich möcht wissen welcher Teufel die
> da reitet.

Da nicht selber Flieger: Was hat es mit dieser Lasermesserei auf sich?
Was darf man in der Platzrunde nicht? Oder angeblich nicht?

Gruß...
Frederic


Wolfgang Schmidt

unread,
Oct 2, 2012, 1:03:17 PM10/2/12
to
Am 02.10.2012 07:11, schrieb Carsten Thumulla:
> Am 01.10.2012 23:22, schrieb Wolfgang Schwanke:
>>
>> Z.B. diesen Laserquatsch machen die in Hangelar, wie man der Presse
>> entnehmen kann. Dafür gibt es überhaupt keine Rechtsgrundlage, ich
>> möcht wissen welcher Teufel die da reitet.
So manchem steht der A... aber auch scheunentorweit offen...

unfassbar

Wolfgang

Wolfgang Schmidt

unread,
Oct 2, 2012, 1:17:58 PM10/2/12
to
Die in diesem Zusammenhang gemeinte Platzrunde ist ein Strich auf der
Karte, bei dessen exakter Befliegung theoretisch die geringste
Belästigung der umliegenden Anwohner auftreten sollte (das ist die am
häufigsten genannte Begründung). Bis hierher ist sie also erstmal nichts
schlechtes.
Nun kann man aber aus diversen Gründen diesem Strich nicht exakt folgen
und zeitweise wird man gar vom diensthabenden Flug"leiter" aufgefordert,
eine abweichende Route zu nehmen.
Und jetzt kommt der typische Deutsche ins Spiel: Wieviel Abweichung ist
erlaubt und ab wann (wenn überhaupt) verboten?

Darüber haben sich schon Generationen von Usenetnutzern und
Newsgroupdiskutanten die Köpfe heißgeschrieben, für mich erkennbar
herausgekommen ist dabei nichts.

Wolfgang

Juergen Tantau

unread,
Oct 2, 2012, 1:43:54 PM10/2/12
to


> Und jetzt kommt der typische Deutsche ins Spiel: Wieviel Abweichung ist
> erlaubt und ab wann (wenn �berhaupt) verboten?
>
> Dar�ber haben sich schon Generationen von Usenetnutzern und
> Newsgroupdiskutanten die K�pfe hei�geschrieben, f�r mich erkennbar
> herausgekommen ist dabei nichts.
>
> Wolfgang
>
Hier die Vorgaben der Bezirksregierung D�sseldorf:

http://edkb.de/Download%20Angebote/BRD%20NRW%20150m%20Korridor%20INFO.pdf

Bisher hat aber noch kein Gericht dar�ber geurteilt.

Gr��e
J�rgen

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Frederic Daguenet

unread,
Oct 4, 2012, 6:45:32 AM10/4/12
to
Hi!

Danke f�r die Aufkl�rung erstmal :)

Wolfgang Schwanke schrieb:
> Wegen L�rmbeschwerden wird in Hangelar die Einhaltung der
> ver�ffentlichten Platzrunde gemessen
> http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/region/Mit-dem-Laser-die-Einhaltung-der-Platzrunde-ueberpruefen-article727791.html
> mit der M�glichkeit, dass Piloten bei Nichteinaltung sanktioniert
> werden.

Und wie geht das, wenn es gar keine rechtliche Grundlage daf�r gibt?

>> Was darf man in der Platzrunde nicht? Oder angeblich nicht?
> An einem unkontrollierten Platz entscheidet der Pilot, was er tut.
> Die Platzrunde ist nicht verbindlich, sondern "Good Practice".
> Es gibt keine Rechtsgrundlage f�r das pr�zise Einhalten oder f�r
> Sanktionen, falls sie nicht eingehalten wird.

Ich hab mir die Webseite mit den Infos angesehen. Das sieht mir in der
Gegend um den Flugplatz (den es dort sicher nicht erst seit 5 Jahren
gibt) sehr danach aus, als wenn immer mehr Einfamilienhaus-Wohngegenden
in die Landschaft gekrebst w�ren.
Was ich mich da immer frage: Wenn ich da ein Haus hinbaue, mach ich mir
da nicht vorher Gedanken, das 2km nebenan ein Flugplatz liegt?

Gru�...

Carsten Thumulla

unread,
Oct 4, 2012, 7:21:39 AM10/4/12
to
Am 04.10.2012 12:45, schrieb Frederic Daguenet:
>
> Was ich mich da immer frage: Wenn ich da ein Haus hinbaue, mach ich mir
> da nicht vorher Gedanken, das 2km nebenan ein Flugplatz liegt?

Klar doch, Gedanken um eine B�rgerinitiative und die Aufwertung des
Grundst�cks...


Carsten
--
hard skills
http://ruthe.de/cartoons/strip_1443.jpg

Holger Marzen

unread,
Oct 4, 2012, 7:40:50 AM10/4/12
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* On Thu, 04 Oct 2012 12:45:32 +0200, Frederic Daguenet wrote:

> Was ich mich da immer frage: Wenn ich da ein Haus hinbaue, mach ich mir
> da nicht vorher Gedanken, das 2km nebenan ein Flugplatz liegt?

Sollte man. Allerdings tendiert der Deutsche zum Schönreden, was man ja
auch am Ausbau der Frankfurter Flughafens sieht. Der größte Teil kriegte
VORHER den Arsch nicht hoch, weil es ja so schön bequem war sich
einzureden, dass es "schon nicht so schlimm werde".

Zum anderen werden Ortsfremde getäuscht und belogen. Auf die Frage "Gibt
es hier viel Fluglärm" hat man noch vor nicht allzulanger Zeit von so
gut wie jedem und überall (auch auf Ämtern) die Auskunft bekommen "Nee,
hier ist es ruhig". Niemand hat ein Interesse daran, eine
Fluglärmbelastung zuzugeben, im Gegenteil. Immobilienpreise und Mieten
drohen zu sinken, Touristen drohen abgeschreckt zu werden. Lieber belügt
man sich selber und andere.

Patrick Kormann

unread,
Oct 4, 2012, 8:06:49 AM10/4/12
to
Am 04.10.12 12:45, schrieb Frederic Daguenet:

> Was ich mich da immer frage: Wenn ich da ein Haus hinbaue, mach ich mir
> da nicht vorher Gedanken, das 2km nebenan ein Flugplatz liegt?

Klar. G�nstig kaufen und dann den Flugplatz wegklagen, das ist wohl der
Plan.

Volker Gringmuth

unread,
Oct 4, 2012, 8:08:58 AM10/4/12
to
Holger Marzen wrote:

>Der größte Teil kriegte VORHER den Arsch nicht hoch, weil es ja so schön
>bequem war sich einzureden, dass es "schon nicht so schlimm werde".

War dem so? Ich wohne da nicht, aber nach allem, was ich mitgekriegt habe,
kriegte man schon sehr früh den Arsch hoch und hat der Politik die Zusage
abgerungen, daß der Nachtflugverkehr angesichts der größeren Tageskapazität
zurückgefahren wird. Auf dieser Grundlage wurde Frankfurt ausgebaut.

Über die offensichtliche Nichteinhaltung dieser Zusage (vulgo Wortbruch)
kann man sich selbstverständlich erst jetzt aufregen. Die konservative
Presse tut natürlich so, als hätten die Anwohner jetzt erst gemerkt, daß da
was ausgebaut wurde. Mein Eindruck ist ein anderer.
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