Ist es mit den modernen Linienflugzeugen mᅵglich, ᅵber den Zielflughafen
hinaus zu fliegen?
Letzthin sind zwei amerikamische Piloten irrtᅵmlich - wenn ich nicht
irre stundenlang - zu weit geflogen.
Ich dachte, am Anfang des Flugs mᅵssen die Piloten das Flugzeug
programmieren, was IMHO auch das Ziel beinhalten wᅵrde.
Wᅵrde die Flugzeugtechnik im Falle eines Ignorierens des Zielflughafens
nicht Alarm schlagen?
Vielen Dank.
Grᅵsse
Louis
> Letzthin sind zwei amerikamische Piloten irrt�mlich - wenn ich nicht
> irre stundenlang - zu weit geflogen.
Guten Morgen. Das wird hier doch grad in epischer Breite durchdiskutiert :)
vG
Ich kann mir zwar nicht vorstellen wie du es geschafft hast, aber
irgendwie musst du die Diskussion "Gibt es extra Meilen" zu uebersehen
haben. Genauso wenig wie ich mir vorstellen kann, dass die Piloten eine
gute Stunde abgelenkt waren, aber auch sie haben es geschafft.
>Ich dachte, am Anfang des Flugs m�ssen die Piloten das Flugzeug
>programmieren, was IMHO auch das Ziel beinhalten w�rde.
Du "programmierst" kein "Flugzeug" sondern gibst die geplanten(!)
Wegpunkte in die Navigationsgeraete
(GPS/Traegheitsnavigationssystem/...) ein.
Bei etwas besser ausgestatteten Flugzeugen und natuerlich bei
Verkehrsmaschinen sind die Navigationssysteme mit dem Autopiloten
gekoppelt, so dass der Autopilot der Reihe nach die eingebenen Wegpunkte
abfliegt.
Allerdings kann der Autopilot nicht im voraus wissen, welcher Anflug am
Zielflughafen gewuenscht wird (das ist naemlich erst kurz vor der
Landung ueberhaupt erst bekannt), deshalb behaelt er natuerlich die
vorher eingestellte Hoehe bei.
Und er dreht auch nicht beim Erreichen des letzten Wegpunktes
(=Zielflughafens) einfach den Zuendschluessel um weil man ja angekommen
sei sondern fliegt natuerlich den letzten Kurs auf der letzten Hoehe
weiter. Ist ja auch das sinnvollste, das er tun kann.
>W�rde die Flugzeugtechnik im Falle eines Ignorierens des Zielflughafens
>nicht Alarm schlagen?
Da war ganz sicherlich eine Meldung "Waypoint reached" auf irgendeiner
der vielen Anzeigen. Aber wenn die Helden schon Anrufe von ATC nicht
gehoert haben, dann wird ihnen eine so kleine Meldung erst Recht nicht
aufgefallen sein.
Und Erreichen des letzten Wegpunktes ist ganz sicherlich kein Grund fuer
irgendeinen "Alarm". Wenn du bei deinem GPS-Navigator im Auto einfach am
eingegebenen Ziel vorbeifaehrst weil du noch nach einem Parkplatz
suchst, dann laesst der ja auch nicht die Alarmsirenen aufheulen.
jue
Naja, wenn ich das Flugzeug "blind" eine bekannte Strecke abfliegen
lasse, und diese Strecke dann irgendwann zu Ende ist, dann erscheint
es mir schon naheliegend, sehr DEUTLICH auf diesen Umstand
aufmerksam zu machen. Dem zuletzt eingestellten Kurs weiter zu
folgen ist dann ja in genau gleich sinnvoll, wie es jede andere,
beliebige Richtung waere.
Servus,
Stefan
--
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Die glorreichen Taten! Stefan, zu jeder Stunde!
(Sloganizer)
> Dem zuletzt eingestellten Kurs weiter zu
> folgen ist dann ja in genau gleich sinnvoll, wie es jede andere,
> beliebige Richtung waere.
Genau gleich? Welcher Sinn l�ge denn in einem abrupten (und mit ATC
naturgem�� nicht abgesprochenen) Kurswechsel? Wenn der keine Antwort aus
dem Flz kriegt, dann kann er sinnvollerweise nur davon ausgehen, da� Kurs
und H�he beibehalten werden (was ihm ja auch das Radar sogleich best�tigt).
Er wei� ja nicht, warum keine Antwort erfolgt - Teilausfall der
Bordelektronik oder Entf�hrung stehen ja auch noch zur Debatte. Bis er aber
aufm Radar eine Kurs�nderung sieht, dauert's eventuell etwas l�nger, und
dann noch mal l�nger, bis er reagieren und evtl dort fliegende Flz darauf
aufmerksam machen kann.
Das einzige rein navigatorisch noch Sinnvollere als Weiterfliegen w�re
Anhalten und "wat nu" fragen. Das ist aber wiederum aus aerodynamischer
Sicht nicht so die optimale Variante.
vG
Man koennte ja automatisch Standardkreise fliegen. Ob das aus Sicht der
Flugsicherung besser ist als geradeaus weiterzufliegen, weiss ich nicht.
chl
Das ist aber kein Alarm sondern er versucht einfach nur dich weiterhin
zum alten Ziel zu fuehren. Genau dieselbe Meldung bekommst du auch, wenn
du ein beliebiges Ziel eingibst und in die Gegenrichtung losfaehrst.
jue
> Carsten Lechte tastete:
> Das k�nnte bestimmt spassig werden, etwa in Le Bourget, wo das
> Standard-Arrival von Osten auf die 27 in einem Vektor "endet". Der
> automatisch eingeleitete Standardkreis f�hrte dann direkt in den
> Approach-Sektor von Charles de Gaulle. In dem Fall gibts dann doch noch
> nen "Alarm", n�mlich ne TCAS-RA... Viel Spass!
>
> Frank
Yepp, das sieht lustig aus,wenn unter einen Anflug auf CDG in Le Bourget
die Biz Jets rausgehen.....
>Louis Noser <louis...@gmx.ch> wrote:
>>Letzthin sind zwei amerikamische Piloten irrt�mlich - wenn ich nicht
>>irre stundenlang - zu weit geflogen.
>
>Ich kann mir zwar nicht vorstellen wie du es geschafft hast, aber
>irgendwie musst du die Diskussion "Gibt es extra Meilen" zu uebersehen
>haben.
Warum sollte man bei *dieser* �berschrift diesen Thread �berhaupt
herunterladen?
Ich h�tte dahinter alles M�gliche und Unm�gliche vermutet, aber
garantiert nicht *dieses* Thema.
So was bekommen im Wesentlichen Leute mit, die die Gruppe voll lesen.
Pr�zise Betreffzeilen sind f�r die anderen was Feines.
--
Gru�
Radbert
> ᅵh, doch. Mein Navi nᅵlt dann alle paar Sekunden "Bitte wenden sie jetzt".
Meine Nicht. die spricht in relativer Zielnᅵhe genau *einmal*
"Sie haben Ihr Ziel erreicht - die Routenfᅵhrung ist damit beendet"
... und das war es dann. keine weitere Meldung.
Volker
--
Im ᅵbrigen bin ich der Meinung, dass TCPA/TCG verhindert werden muss
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet, dann lerne, wie man Limonade macht
Das wird jetzt zwar sehr OT, aber
"Den D�mlichkeitsrekord h�lt ein Fernfahrer, den sein GPS von Antalya
ins nord-englische Gibraltar leitete. Sein eigentliches Ziel war das
2575 Kilometer entfernte Gibraltar in Spanien. Nicht einmal, als der
Trucker per F�hre den Channel �berquerte, d�mmerte ihm etwas."
(aus http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,644726,00.html)
Oder auch
"Das idyllische Dorf Donnington in der englischen Grafschaft Shropshire
wird immer wieder von Panzern heimgesucht - die sich allerdings auf
Transportlastern befinden. Eigentlich sollen die Unget�me zum �ber 20
Kilometer entfernten Milit�rst�tzpunkt Donnington Barracks. Stattdessen
rollen sie durch das pittoreske St�dtchen - und das, wie ein Anwohner in
der "Times" klagte, bis zu siebenmal die Woche. "
"Robert Jones folgte an einem sonnigen Sonntagmorgen den Anweisungen
seines Navis. Er dachte sich nichts dabei, als ihn das Ger�t nahe des
D�rfchens Gauxholme (Yorkshire) einen schmalen steilen Pfad
hinaufschickte. Seinen Fehler bemerkte Jones laut "Daily Telegraph"
erst, als die Schnauze seines BMW und die Vorderr�der bereits �ber ein
steil abfallendes Kliff ragten. "Ich habe dem Navi vertraut", sagte der
Fahrer sp�ter, "es glaubt doch niemand, dass es einen �ber einen Abgrund
f�hrt". "
"Eine Deutsche wollte mit ihren beiden Kindern nach D�nemark, hatte aber
statt des F�hrhafens Puttgarden auf Fehmarn in ihr Navi versehentlich
Putgarten auf R�gen einprogrammiert. Sie folgte den Anweisungen bis zu
dem 350 Kilometer von Fehmarn entfernten Ziel. Da von dem kleinen Ort
auf R�gen keine F�hre nach D�nemark f�hrt, nahm sich die Frau f�r eine
Nacht ein Zimmer. "
"Das nordenglische St�dtchen Spalding gilt als eine der heimt�ckischsten
Navi-Fallen der Welt. Dort existiert eine dauerhafte Br�ckensperrung,
die jedoch offenbar in keiner Datenbank verzeichnet ist. Lkw-Fahrer
fahren regelm��ig bis vor die Barriere und k�nnen dann nicht mehr
wenden. Viele rammen zudem die Br�cke. Die Polizei hat bereits mehr als
60 F�lle gez�hlt und Warntafeln aufgestellt, freilich ohne
durchschlagenden Erfolg. "
Wenn man diese Geschichten liest, dann braucht man sich eigentlich nicht
zu wundern, wenn sich Piloten auch mal voellig auf das GPS verlassen und
ebenfalls Gehirn und Menschenverstand ausschalten.
jue
Das ging eindeutig gegen mich. Es ist eine Kunst, interessante
Schlagzeilen zu entwerfen, die Leser anlocken, la� Dir das gesagt sein.
Der Ruf der Passagiere nach extra Meilen zeigt doch eindeutig die andere
Seite der Medaille, macht neugierig und verbirgt den Thread vor allzu
verbissenen Zeitgenossen.
Hier hast Du ein eigenes Thema:
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/25936212
Carsten
--
Oben geblieben ist noch keiner.
Ich glaube du verwechselst gerade Usenet und Bildzeitung. Radbert hat
voellig Recht.
Diesen durchaus interessanten Thread wird niemand jemals in den
Usenet-Archiven wiederfinden, weil es sich hinter einem irrefuehrenden
Titel versteckt.
jue
> W�rde die Flugzeugtechnik im Falle eines Ignorierens des Zielflughafens
> nicht Alarm schlagen?
Ich habe den Betreff schon richtig Verstanden :-)
Der Flieger wird definitiv Hinweise geben, in der Regel sind diese
Nachrichten aber nicht mit einem "roten Licht" oder gro�en Gebimmel
begleitet.
Was der Flieger aktiv "macht", h�ngt davon ab, in welchen "Modus" der
Autopilot geflogen ist und wie weit das FMS, also der Flugwegrechner,
programmiert war.
1. M�glichkeit
Der Autopilot fliegt im HDG-Mode, da� hei�t den gerade anliegenden
Steuerkurs.
In dem Fall fliegt der Flieger einfach weiter bis der Sprit alle ist.
2. M�glichkeit
Der Autopilot fliegt die Programmierte Route ab.
Jetzt h�ngt es davon ab, wie weit die Route schon programmiert war. War
der Anflug schon eingegeben oder endende die Route noch am IAF? Ich habe
mal versucht im Airbus Manual etwas zu bl�ttern, doch ich hatte auf die
schnelle kein Gl�ck. Ich meinte mich aber zu erinnern, das er, wenn die
Route einfach zu Ende ist, der AP einen Modus Wechsel auf HDG macht und
weiterfliegt.
Wenn am Ende der Route aber ein Holding ist, fliegt der AP in dieses
Holding bis zum Flameout weiter (Beispiel: Helios Air)
Da hier der Flieger einfach geradeaus weitergeflogen ist, wird wohl der
Anflug noch 100% eingegeben worden sein, oder der Flieger war auf einem
Radarvektor.
Gr��e
Steffen
----------
Antworten/ Reply: SteffenBraasch(at)gmx.de
> der Anflug schon eingegeben oder endende die Route noch am IAF? Ich habe
> mal versucht im Airbus Manual etwas zu bl�ttern, doch ich hatte auf die
> schnelle kein Gl�ck. Ich meinte mich aber zu erinnern, das er, wenn die
> Route einfach zu Ende ist, der AP einen Modus Wechsel auf HDG macht und
> weiterfliegt.
Hallo,
Genau, der Airbus geht in HDG Modus wenn der Flugplan zu Ende ist und fliegt
das letzte Heading weiter.
Gruss
Michael
> Genau gleich? Welcher Sinn läge denn in einem abrupten (und mit ATC
> naturgemäß nicht abgesprochenen) Kurswechsel?
Gar keiner. Aber "einfach geradeaus weiterfliegen" ist auch nur marginal
besser, weil damit ebensowenig jemand (ausserhalb des Flugzeugs) rechnen
wird, wie mit jedem anderen Kurs.
Ich sage ja auch gar nicht, dass man unbedingt einen 90-Grad Winkel
fliegen sollte; in meinen Augen ist es einach notwendig, die
Besatzung sehr deutlich dazu aufzufordern, eigene Handlungen zu
setzen, weil das da:
> Das einzige rein navigatorisch noch Sinnvollere als Weiterfliegen
> wäre Anhalten und "wat nu" fragen. Das ist aber wiederum aus
> aerodynamischer Sicht nicht so die optimale Variante.
...eben nicht drin ist, und alles andere ganz offensichtlich nicht
den urspruenglichen Intentionen entspricht.
Servus,
Stefan
--
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Rund bleibt rund: Doch Stefan hilft!
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> Ist es mit den modernen Linienflugzeugen mᅵglich, ᅵber den Zielflughafen
> hinaus zu fliegen?
>
> Letzthin sind zwei amerikamische Piloten irrtᅵmlich - wenn ich nicht
> irre stundenlang - zu weit geflogen.
Nach Zeitungsberichten hat eine Stewardess kurz nach dem
geplanten Landungstermin angefragt, was los sei. Da war
der Airbus etwa 200 km zu weit geflogen (da er eben nicht
abbremste fᅵr die Landung), was etwa einer Viertelstunde
'verpennt' entspricht - und nicht 'stundenlang'. Die
Sprit-Reserve (minimal 45 Minuten, wenn ich mich nicht
irre) reicht fᅵr 600 km Umweg, also auch kein Drama.
Vorher wurde das Wildwestfilm-Land ᅵberflogen, was bedeutet,
dass es eine Stunde lang keine Notwendigkeit gab, sich mit
einem Flughafen per Funk in Verbindung zu setzen.
Durch mehrfaches Abschreiben falsch ᅵbersetzter Agentur-
Meldungen entsteht daraus ein stunden/tage/wochenlanger
Irrflug. So dramatisch war das dann doch nicht, auch wenn
klar ist, dass es Aufgabe der Piloten ist, solche Dinge zu
vermeiden.
Fᅵr Autofahrer bedeutet eine vor 15 Minuten versᅵumte
Autobahnabfahrt, sich um 25-30 km verfahren zu haben.
Beim Flieger sind die Dimensionen anders.
jk
--
no sig
in de.rec.luftfahrt Jᅵrgen Exner <jurg...@hotmail.com> wrote:
> Wenn man diese Geschichten liest, dann braucht man sich eigentlich nicht
> zu wundern, wenn sich Piloten auch mal voellig auf das GPS verlassen und
> ebenfalls Gehirn und Menschenverstand ausschalten.
Falschen Waypoint eingegeben passiert schon mal, vor allem bei kleineren
Punkten, die weltweit nicht einzigartig sind, sondern noch von der
Region abhᅵngen. Das war auch schon mal mitverantwortlich fᅵr einen
Crash (bei Cali).
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Wen interessiert schon was Krebse erregt... (Werner Purrer)
>Radbert Grimmig schrieb:
>>
>> Pr�zise Betreffzeilen sind f�r die anderen was Feines.
>
>Das ging eindeutig gegen mich. Es ist eine Kunst, interessante
>Schlagzeilen zu entwerfen, die Leser anlocken, la� Dir das gesagt sein.
Sag blo� =;-) Die Frage ist allerdings auch, welche Art von Lesern man
anlocken will und was man sonst noch alles mit der "Schlagzeile"
anrichtet.
>Der Ruf der Passagiere nach extra Meilen zeigt doch eindeutig die andere
>Seite der Medaille, macht neugierig und verbirgt den Thread vor allzu
>verbissenen Zeitgenossen.
Und vor Leuten, die sich f�r genau diesen Vorfall aus genau
technischer Sicht interessieren, aber nicht jeden Thread hier
mitlesen, den verlinkten Artikel wom�glich auch noch nicht kennen und
also *selbstredend* vermuten, es gehe in jenem Thread um irgendwelche
Vielflieger-Details, die sie nicht die Bohne interessieren.
Ist ja auch alles sch�n und gut, aber vor dem Hintergrund ist es dann
einfach nicht gerechtfertigt, jemand unfreundlich von der Seite
anzublaffen, weil er einen neuen Thread - mit pr�ziser Betreffzeile -
er�ffnet.
--
Gru�
Radbert
>Carsten Thumulla <m...@privacy.net> wrote:
>>Radbert Grimmig schrieb:
>>>
>>> Pr�zise Betreffzeilen sind f�r die anderen was Feines.
>>
>>Das ging eindeutig gegen mich. Es ist eine Kunst, interessante
>>Schlagzeilen zu entwerfen, die Leser anlocken, la� Dir das gesagt sein.
>
>Ich glaube du verwechselst gerade Usenet und Bildzeitung.
Ist ja nicht so als h�tten die beiden nicht gewisse Gemeinsamkeiten
=;-)
--
Gru�
Radbert
> "Den D�mlichkeitsrekord h�lt ein Fernfahrer, den sein GPS von Antalya
> ins nord-englische Gibraltar leitete.
:-)
oder:
Das blinde Vertrauen in sein Navigationsger�t wurde einem Bewohner aus dem
Landkreis Miltenberg am Sonntagabend zum Verh�ngnis. Der 22-J�hrige war mit
seinen Mitfahrern und einem Baby um 19 Uhr auf der B 26 auf dem
Nachhauseweg. Von Lohr kommend zeigte ihm das Navi am Bischborner Hof den
Weg nach links in Richtung Hafenlohrtal. Nach wenigen Kilometern lotste sie
die technische Orientierungshilfe von der befestigten Stra�e in einen
Waldweg. Die Fahrt ging dort solange, bis der junge Mann mit seinem Auto
mitten im Wald stecken blieb. Vergeblich versuchte er, sein Fahrzeug frei zu
bringen.
kr�nung war bisher ein reisebus, der mit dem
r�stwagen wieder aus dem wald gezogen werden
musste. der fahrer (60 jahre alt, der m�sste es
eigentlich besser wissen) ist halt einfach dem
navi nachgefahren. das hirn lag wohl unten im
gep�ckabteil...
CU Ralf
J�rgen Exner schrieb:
> "Den D�mlichkeitsrekord h�lt ein Fernfahrer, den sein GPS von Antalya
> ins nord-englische Gibraltar leitete. Sein eigentliches Ziel war das
> 2575 Kilometer entfernte Gibraltar in Spanien. Nicht einmal, als der
> Trucker per F�hre den Channel �berquerte, d�mmerte ihm etwas."
> (aus http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,644726,00.html)
Hallo,
der hat einen Konkurrenten um den Rekord, der eigentlich seine Freundin
in Sydney in Australien besuchen wollte, sich aber im Internet einen
Flug zu einem Sidney in den USA gebucht hat, wobei es dort einige Orte
namens Sidney gibt. Aber in England gibt es auch eins, dazu noch ein
Sydney in Westkanada und ein Sydney in Ostkanada.
Bye
> Das blinde Vertrauen in sein Navigationsger�t
Sagt nix Falsches! Vor ein paar Wochen fuhr ich mit Ortskundigen im Auto von
EDVE in Richtung Gifhorn, und die Kinder hatten ihren Spa� daran, Jane (so
hei�t die englische Stimme meines Tomtom, die ich immer eingeschaltet habe,
da der Satzbau in der deutschen ist grauslich) die Option "k�rzeste
Strecke" vorzugeben - meine Warnungen wurden �berh�rt oder,
wahrscheinlicher, als Anreiz aufgenommen. Wir fuhren schlu�endlich �ber
Feld- und Waldwege, die selbst den Ortskundigen nicht bekannt waren,
jedenfalls nicht als durchgehende Strecke. Aber sie funktionierte
einwandfrei ohne jede Ordnungswidrigkeit.
Andererseits hat mich ebenselbiges Navi schon innerorts frohgemut falschrum
durch Einbahnstra�en schicken wollen ...
vG
--
"Sollen wir ein Volk von Kleinwagenfahrern werden? Nat�rlich nicht! Wenn der
Deutsche die Wahl hat, mit einem kleinen Auto �ber einen intakten Planeten
zu zockeln oder mit einem gro�en Gel�ndewagen �ber einen verw�steten
Planeten zu brettern - da wei� der Deutsche doch, was er will!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
> Andererseits hat mich ebenselbiges Navi schon innerorts frohgemut
> falschrum
> durch Einbahnstra�en schicken wollen ...
eben...
der unterschied ist nur: DU siehst das. andere fahren einfach drauf zu.
lkw steckt unter br�cke, reisebus versackt im wald. wozu schilder
lesen? �brigens sagt mir mein navi gelegentlich innerorts, es w�rden
100km/h als tempolimit gelten...
der hit war ein auto im hafenbecken, weil die f�hre halt grad nicht
da war...ernsthaft, das ist passiert!
CU Ralf
Radbert reg Dich ab. Ist hier fast wir in drm. Du solltest doch
schmerzgestählt sein. Wir trinken auf der nächsten Megafete ein großes
Bier auf alle Rituale in den deutschen NG`s.
Aber sag an, was machst Du eigentlich hier, zur relevanten Zielgruppe
hatte ich Dich bisher nie gezählt :-)
Gruß
Thomas
Ich w�rde hinter "Radbert" ein Pseudonym (pfui) oder einen
Flugzeugmechaniker vermuten.
Carsten
--
Kann er Sch�uble stoppen?
http://www.titanic-magazin.de/uploads/tx_rgwallpaper/bin-laden-hoffnung-4x3.jpg
>> Radbert hat
>
> Ich w�rde hinter "Radbert" ein Pseudonym (pfui) oder einen
> Flugzeugmechaniker vermuten.
Und wizo keinen Autoschlos^WKraftfahrzeuginstandsetzungstechniker?
vG
>Aber sag an, was machst Du eigentlich hier, zur relevanten Zielgruppe
>hatte ich Dich bisher nie gez�hlt :-)
Irgend jemand fand es eine gute Idee, einen Thread aus der Reisegruppe
hierher umzubiegen.
--
Gru�
Radbert
> W�rde die Flugzeugtechnik im Falle eines Ignorierens des Zielflughafens
> nicht Alarm schlagen?
Selbst wenn sie das getan haette, wie du dir das vorstellst.
Die Piloten waren so sehr mit ihrem Gespraech beschaeftigt,
dass sie sogar Funkanfragen von der Flugkontrolle ueberhoerten.
Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spam...@kimmeringer.de
PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)
Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
questions!
> > Das blinde Vertrauen in sein Navigationsger�t
> Sagt nix Falsches! Vor ein paar Wochen fuhr ich mit Ortskundigen im Auto von
> EDVE in Richtung Gifhorn, und die Kinder hatten ihren Spa� daran, Jane (so
> hei�t die englische Stimme meines Tomtom, die ich immer eingeschaltet habe,
> da der Satzbau in der deutschen ist grauslich) die Option "k�rzeste
> Strecke" vorzugeben - meine Warnungen wurden �berh�rt oder,
> wahrscheinlicher, als Anreiz aufgenommen. Wir fuhren schlu�endlich �ber
> Feld- und Waldwege, die selbst den Ortskundigen nicht bekannt waren,
> jedenfalls nicht als durchgehende Strecke. Aber sie funktionierte
> einwandfrei ohne jede Ordnungswidrigkeit.
DAS finde ich am TomTom allerdings echt gut. Es kennt wirklich gute
Feldwege. Da kann man was (kennen)lernen.
kai
> DAS finde ich am TomTom allerdings echt gut. Es kennt wirklich gute
> Feldwege. Da kann man was (kennen)lernen.
die netten herren der feuerwehr zum beispiel, die dich mit dem RW
wieder aus dem dreck holen (und dir daf�r gleich ne fette rechung
schreiben).
andersrum ists nat�rlich auch ganz lustig, wenn man zur fahrzeug-
bergung in den wald f�hrt und dort einen vollbesetzten reisebus
vorfindet, den die freundliche dame halt da durchlotsen wollte...
CU Ralf
Pha, M�dchengeschichten...
*Der*
http://derstandard.at/fs/1256745106393/XXL-Problem-Transporter-auf-Abwegen
hat mal bis auf weiteres den Dummie-Rekord.
"Der Fahrer hatte f�r seinen Fehler �brigens eine simple Erkl�rung: Er
habe sich an seinem Navigationsger�t orientiert, anstatt an der
beh�rdlich vorgeschriebenen Route."
lg
Wolfgang
--
Das Problem ist oft, dass die Anbieter gar nicht wissen, was sie anbieten
wollen, k�nnten oder sollten und die resultierende Inhaltslosigkeit dann
hinter einer bunten Fassade kaschieren. Christoph P�per in dciwam
Neu: http://www.traumrouten.com/namibia
>> DAS finde ich am TomTom allerdings echt gut. Es kennt wirklich gute
>> Feldwege. Da kann man was (kennen)lernen.
>
> die netten herren der feuerwehr zum beispiel, die dich mit dem RW
> wieder aus dem dreck holen (und dir daf�r gleich ne fette rechung
> schreiben).
Die Rede war von /guten/ Feldwegen. Von /wirklich/ guten.
vG
--
"Die Linke soll das SED-Verm�gen rausr�cken? Ich sag immer, die Regeln
gelten f�r alle. Gut, ich geh zur Linken - wer von Ihnen geht zum Papst?
Und das ist nicht mal ne Nachfolgeorganisation! Die haben sich nach der
Hexenverbrennung nicht mal umbenannt! Das ist Corporate Identity, meine
Damen und Herren!"
> >> DAS finde ich am TomTom allerdings echt gut. Es kennt wirklich gute
> >> Feldwege. Da kann man was (kennen)lernen.
> > die netten herren der feuerwehr zum beispiel, die dich mit dem RW
> > wieder aus dem dreck holen (und dir daf�r gleich ne fette rechung
> > schreiben).
> Die Rede war von /guten/ Feldwegen. Von /wirklich/ guten.
G.nau. In meinem Dunstkreis ist "Feldweg" das ein Synonym f�r eine
Stra�e, die noch gut mitm Krad geht aber so klein ist, da� man da keine
Schergen erwarten darf. (:
kai