Habe mal aus aktuellen Anlas meinen (13m) Abwasserleitungen im Keller
ausgebuddelt.
War zwar erst f�rs n�chste Jahr angedacht aber was solls.
Gefunden habe ich alte Steingutrohre. ca. 18cm Au�endurchmesser,
entspricht wahrscheinlich ca. 150mm innen.
Sind so um 1950 mit dem Anschlu� an die Kanalisation des Hauses verlegt
worden.
Muffen zum Teil v�llig offen.
Wahrscheinlich das Standardszenario bei Installationen aus der Zeit.
Mein Plan ist auf jeden Fall die Rohre im Haus komplett gegen KG Rohre
auszutauschen.
Angeschlossen sind zwei Wohnungen.
Leider geht die Dachentw�sserung der hinteren Haush�lfte auch durch
diese Leitung.
Der Plan eine R�ckstausicherung in den Abgang zu setzen erledigt sich
wohl damit.
Meine Idee ist nun die �berg�nge auf die alten Abwasserohre aus dem Haus
(z.T. HT, z.T. wenig frequentierte alte Gu�rohre) bis auf �ber
Stra�enniveau hoch zu verlegen.
Das w�ren ungef�hr 1,7m �ber Kellerboden.
Ich gehe mal von einem maximalen Staudruck von ca. 0,2 -0,3 bar aus?
Das m��ten die Rohre doch sicher verpacken, oder?
Im Keller selbst existiert nur ein Bodenablauf, schon mit R�ckstauklappe
und ein Anschlu� f�r ein Waschbecken. Letztere m�sste dann noch mit
einem R�ckstauventil versehen werden.
Das Waschbecken ist mit einem ca. 120mm dicken Steingutrohr
angeschlossen. Um das St�ck, ca. 3m, zu erneuern m�sste ich einen
gefliesten Boden aufmachen.
Besteht die M�glichkeit in das vorhandene Steingutrohr (mit einen
90�Bogen) eine flexible Abwasserleitung, 50mm w�rden reichen,
einzuziehen?
Gr��e aus dem Keller
Peter
>Mein Plan ist auf jeden Fall die Rohre im Haus komplett gegen KG Rohre
>auszutauschen.
>Angeschlossen sind zwei Wohnungen.
Die �berpr�fung der Abwasserleitungen haben die Hausbesitzer ja noch
vor sich - inklusive des NACHWEISES der Dichtheit. Selbstmachen
gen�gt f�r einen Nachweis imho nicht, also sachverst�ndige Zeugen
zwecks Bescheinigung heranziehen.
Gr��e,
H.
> Die �berpr�fung der Abwasserleitungen haben die Hausbesitzer ja noch
> vor sich - inklusive des NACHWEISES der Dichtheit. Selbstmachen
> gen�gt f�r einen Nachweis imho nicht, also sachverst�ndige Zeugen
> zwecks Bescheinigung heranziehen.
Danke f�r den Tipp.
Ausl�ser dieser Aktion war zwar nicht der Nachweis der Dichtheit zu
f�hren, sondern der durch die Regenf�lle letzten Freitag bei uns
ausgel�ste Rohrbruch im Keller :-(
Ein Rohr hatte wohl einen knacks, ist geborsten, hat den Kellerboden
hochgedr�ckt und durchflie�endes Regenwasser aus der Dach- und
Au�enentwesserung hat sich in unseren Keller ergossen.
Aber du hast recht, man sollte auch an den Nachweis denken.
Weist Du zuf�llig wer sowas macht?
Gr��e
Peter
> Weist Du zuf�llig wer sowas macht?
Frag bei deiner Gemeinde/Stadt nach. Steht auch auf deren HP.
Lutgz
"Peter Gilles" <ne...@spgilles.de> schrieb im Newsbeitrag
news:7bbotiF...@mid.individual.net...
> Hallo
...
>
> Leider geht die Dachentw�sserung der hinteren Haush�lfte auch durch
> diese Leitung.
da solltest Du Dich, bevor Du da �berhaupt etwas anf�ngst, mal schlau machen
ob das heutzutage �berhaupt noch statthaft ist!
Bei uns ist Regenwasser in die Kanalisation zu leiten absolut verboten, Die
Stadtwerke machen sogar Pr�fungen indem Nebelgranaten auf der Stra�e in die
Kanalisation gepackt werden und wehe dem Hausbesitzer, bei dem dann Nebel
aus dem Dachrinnenrohr steigt!
Ciao
Stefan
> Bei uns ist Regenwasser in die Kanalisation zu leiten absolut verboten, Die
> Stadtwerke machen sogar Pr�fungen indem Nebelgranaten auf der Stra�e in die
> Kanalisation gepackt werden und wehe dem Hausbesitzer, bei dem dann Nebel
> aus dem Dachrinnenrohr steigt!
Doofe Frage eines Mietwohnungsbewohners in einer Gro�stadt:
Wo soll das Regenwasser sonst hin?
Ciao
dirk
Du meintest am 06.07.09:
>> Bei uns ist Regenwasser in die Kanalisation zu leiten absolut
>> verboten, Die Stadtwerke machen sogar Pr�fungen indem Nebelgranaten
>> auf der Stra�e in die Kanalisation gepackt werden und wehe dem
>> Hausbesitzer, bei dem dann Nebel aus dem Dachrinnenrohr steigt!
> Doofe Frage eines Mietwohnungsbewohners in einer Gro�stadt:
> Wo soll das Regenwasser sonst hin?
Direkt in die Oker (oder was auch immer als Fluss zur Verf�gung steht):
http://helmut.hullen.de/WM8-8.jpg
Viele Gruesse!
Helmut
in den Regenwasserkanal?
> > Doofe Frage eines Mietwohnungsbewohners in einer Gro�stadt:
> > Wo soll das Regenwasser sonst hin?
>
> Direkt in die Oker (oder was auch immer als Fluss zur Verf�gung steht):
OK - Fluss ist da ;-)
Aber das w�rde bedeuten, dass es von jedem Haus 2 Abwasserleitungen
geben m�sste, einmal Schmutz- und einmal Regenwassern.
Beim Alter der typischen Gro�stadt-Kanalisation, glaube ich da nicht
wirklich dran...
Ciao
dirk
Vorschrift ist, dass innerhalb des Hauses die Abwasserleitungen f�r
Regen- und Schmutzwasser getrennt sein m�ssen. Werden sie ausserhalb des
Hauses zusammen gef�hrt, weil es nur eine Kanalleitung gibt, ist alles
in Ordnung.
Allerdings haben selbst kleine St�dte heute oftmals (in Teilen) ein
getrenntes Kanalsystem, das werden die Gro�en garantiert haben. Schon um
die Kl�rwerke nicht zu gross machen zu m�ssen.
Auf dem Land stellt sich das Problem gl�cklicher Weise eher nicht, da
dort die Regenleitungen schlicht im Graben landen.
Greetz,
MK
--
Filter-Infos: filter.maikkoenig.de
"Es ist gut, die H�morrhoide am Hintern des Systems zu sein."
Harald Lesch
> Doofe Frage eines Mietwohnungsbewohners in einer Gro�stadt:
> Wo soll das Regenwasser sonst hin?
Da wo es nat�rlicherweise schon immer hingelaufen ist und auch
hingeh�rt: In den Boden, also versickern!
--
Rolf Sonofthies
>Aber du hast recht, man sollte auch an den Nachweis denken.
>Weist Du zuf�llig wer sowas macht?
F�r Neuverlegung wird da wohl eine Abnahmepr�fung f�llig - da sollte
die Gemeinde wissen, wer das macht. Oder ein auskunftsbereiter
Fachmann.
F�r Installation im eingebauten Zustand scheinen sich die Experten
aber noch nicht einmal �ber das anzuwendende Verfahren klar zu sein.
Gr��e,
H.
Wenn man es nicht direkt auf dem Grundstueck versickern lassen kann,
dann sebstverstaendlich in die Regenwasserkanalisation.
Allerdings gibt es noch viele Staedte, in denen weitraeumig die
Mischkanalisations noch nicht auf Getrenntkanalisation umgestellt ist.
Und das obwohl Getrenntkanalisation in anderen Staedten seit etlichen
Jahrzehnten Standard ist, in meiner Heimatstadt z.B. seit ueber 70
Jahren. Erkennen kann man Trennkanalisation oft daran, dass die
Schachtdeckel der Kanalisation paarweise in wenigen Metern Abstand
auftreten, einer fuer Abwasser, der andere fuer Regenwasser.
jue
Eher umgekehrt. In einer Grossstadt eine Regenwasserkanalisation
nachtraeglich zu installieren, ist erheblich aufwendiger als in einer
Kleinstadt. Da liegt einfach mehr Troedel unter dem Aspalt und die
Strassen werden staerker genutzt.
jue
Der existierende Verkehr ist den Bauplanern herzlich egal, der wird dann
halt umgeleitet und gut is, die stehen da ja nicht im Stau ;).
> F�r Neuverlegung wird da wohl eine Abnahmepr�fung f�llig - da sollte
> die Gemeinde wissen, wer das macht. Oder ein auskunftsbereiter
> Fachmann.
Habe heute Morgen mal telefoniert.
Die Gemeinde hat die Zust�ndigkeit ausgesourct.
Die zust�ndige Firma welche gleichzeitig unser Wasse- und regionaler
Energieversorger ist, wuste auch nichts weil irgendwelcher
Zertifikationen noch nicht stehen und irgendwelche Listen noch nicht
fertig w�ren.
Der Mitarbeiter hat mich dann auf die http://www.ikt.de vewiesen.
Super.
Gr��e
Peter
Ja, echt. Da l�uft man Gefahr, etwas zu machen, und hinterher ist es
der Beh�rde doch nicht recht. Wenn Du dringend Geld anfassen mu�t,
solltest Du Dir vielleicht von der Gemeinde schriftlich geben lassen,
da� die gew�hlte L�sung und der gew�hlte Sachverst�ndige ok sind.
Ggf Verwaltungsebenen raufgehen?
Gr��e,
H.