ist zwar nicht ganz Heimwerken, aber villeicht hatten ja schon einige
das Problem und eine Lösung dafür. Wir wollen ein Haus kaufen, dass
allerdings noch ein bischen mehr renoviert werden muss. Mangels
Eigenkapital benötigen wir daher ein Darlehen von 250.000, das Haus
selbst kostet aber nur 200.000. Wäre das Haus bereits komplett
renoviert und 250.000 kosten, würde die Bank auch ein Darlehen von
250.000 zur Verfügung stellen. Nun kostet das Haus weniger, wir
brauchen aber noch Geld für die Renovierung. Gibt es Banken, die eine
wesentlich höhere Grundschuld zulassen, auch wenn das Objekt aktuell
villeicht nicht unbedingt soviel Wert ist? Hat jemand eine Idee, wie
das Problem zu lösen ist? Ein Bekannter hatte mal dasselbe Problem,
allerdings hat er die Renovierung/Sanierung von Firmen übernehmen
lassen und alle Kostenvoranschläge zur Finanzierung mit eingereicht.
Da gab es dann mehr Geld. Wir wollen das aber selbst machen, können
natürlich nicht so eine "schöne" Kostenaufstellung liefern.
Liebe Grüße, Walter
250.000 finanzieren ohne Eigenkapital? Lass es!
MFG
Matthias
>
> 250.000 finanzieren ohne Eigenkapital? Lass es!
>
ZUmal du davon ausgehen kannst, dass es nicht bei 50000 bleibt.
Schalge auf jeden Fall 30% drauf
So ganz ohne Eigenkapital ist es ja nicht. Das steht quasi noch als
Reserve zur Verfügung. Es geht ja nur erstmal darum, möglichst viel
Geld über dem eigentlichen Verkaufspreis von der Bank zu bekommen. Und
soviel ist das auch nicht, rund 1500€ p.m. für 25 Jahre. Das sind zwar
500€ mehr als unsere Miete, aber wenn man mal mit 2,5% Mietsteigerung
rechnet, steht die in 17 Jahren auch bei 1500.
Liebe Grüße, Walter
au ha!
Preis runterhandeln? in der Regel wird bei soclhen H�usern der
Grundst�ckspreis bezahlt (egal ob mit ode rohne Haus), das wird auch die
Bank finanzieren wollen.
50000 aLs "ein bischen mehr renovieren", bist du sicher das das nicht
einiges mehr ist?
ok, jetzt w�re ein g�nstige Zeit f�r Kredite, leider sitzen die Banken
zur Zeit lieber auf ihrem Geld.
Gr��e aus der Eifel
Steffen
> Es geht ja nur erstmal darum, mᅵglichst viel
> Geld ᅵber dem eigentlichen Verkaufspreis von der Bank zu bekommen.
Das klingt nicht gerade nach solider Finanzierung. Da wᅵre der Ansatz: Ziel
ist mᅵglichst wenig Geld von der Bank zu brauchen.
> Und soviel ist das auch nicht, rund 1500ᅵ p.m. fᅵr 25 Jahre. Das sind zwar
> 500ᅵ mehr als unsere Miete,
plus Nebenkosten, die bei einem Haus im allgemeinen hᅵher ausfallen.
Das muss erst einmal jeden Monat da sein. Zuverlᅵssig.
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch fᅵr Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehᅵuse mit 12 Ports fᅵr Sensoren
Wieso Reserve?
Grunds�tzlich wenn du wirklich 100% finanzieren willst, dann hat
die Bank keine ausreichende Sicherheit. Wenn dann auch noch dazukommt,
dass die Bank nicht weiss was du mit den 50000 � wirklich machst ob
die auch im Haus landen und die Renovierung auch so fachm�nnisch
ausgef�hrt wird, dass die auch zu einer entsprechenden Wertsteigerung
f�hrt, dann frag ich mich schon ob du eine Bank findest die das Risiko
eingeht.
Nehmen wir an die Bank gibt die 250.000.- du verpfuschst die
Renovierung, damit ist das Haus am Schluss sogar noch weniger als
200.000.- � Wert als verpfuschte Baustelle und muss versteigert
werden und die Bank bekommt f�r ihr 250.000 � Darlehen vielleicht noch
150.000.- �.
MfG
Matthias
Na ja, so schlimm ist der Zustand dann doch nicht. Sind mehr so
Umbauwünsche: Offene Küche, Wand zum Wohnzimmer muss weg, Bad sollte
neu, weil nicht mehr so schön, aber halt alles noch funktionsfähig.
Der Preis ist ja schon runtergehandelt, villeicht geht noch ein
bischen mehr :-)
Das Darlehen für den Hauskauf + Erwerbsnebenkosten hat die Bank so gut
wie zugesagt.
Liebe Grüße, Walter
>Na ja, so schlimm ist der Zustand dann doch nicht. Sind mehr so
>Umbauw�nsche: Offene K�che, Wand zum Wohnzimmer muss weg, Bad sollte
>neu, weil nicht mehr so sch�n, aber halt alles noch funktionsf�hig.
>Der Preis ist ja schon runtergehandelt, villeicht geht noch ein
>bischen mehr :-)
>Das Darlehen f�r den Hauskauf + Erwerbsnebenkosten hat die Bank so gut
>wie zugesagt.
wenn du in dem Haus, so wie es ist, wohnen kannst, dann kauf dir das Geld
lieber
nicht von der Bank, sondern spare es die lieber an und mach die Umbauten
nach
und nach.
Du musst immer dran denken: Gekauftes Geld ist teures Geld. Wenn du dir
50000 auf 25 Jahre von der Bank holst, wirst du ungef�hr 85000 zur�ckzahlen
m�ssen. Die Unbequemlichkeit, die n�chsten zehn Jahre immer wieder wo eine
Baustelle zu haben, bringt dir also satte 35000 ein.
Gru�,
Harald
Das muss die Miete ja auch. Ein Risiko besteht natürlich immer. Aber
dann dürften die Menschen ja nur in ganz billigen Mietwohnungen leben,
um das Risiko zu minimieren.
Liebe Grüße, Walter
> Das muss die Miete ja auch. Ein Risiko besteht natᅵrlich immer. Aber
> dann dᅵrften die Menschen ja nur in ganz billigen Mietwohnungen leben,
> um das Risiko zu minimieren.
Irrtum, der Mieter zieht in eine billigere Wohnung - Du dagegen mᅵsstest
dein Haus unter Wert verkaufen, den Kredit abbezahlen und deswegen in eine
viel billigere Wohnung ziehen...
grᅵsse
simon
--
Erstellt mit Operas revolutionᅵrem E-Mail-Modul: http://www.opera.com/mail/
>Na ja, so schlimm ist der Zustand dann doch nicht. Sind mehr so
>Umbauw�nsche: Offene K�che, Wand zum Wohnzimmer muss weg, Bad sollte
>neu, weil nicht mehr so sch�n, aber halt alles noch funktionsf�hig.
>Der Preis ist ja schon runtergehandelt, villeicht geht noch ein
>bischen mehr :-)
>Das Darlehen f�r den Hauskauf + Erwerbsnebenkosten hat die Bank so gut
>wie zugesagt.
was du in deiner Kalkulation auch nicht vergessen darfst:
25 Jahre Kredilaufzeit sind lang - in der Zeit werden auch
Sanierungsma�nahmen anfallen, an die du jetzt noch gar
nicht denkst. �ber den Betrag, den du monatlich f�r das
Darlehen an die Bank bezahlst hinaus musst du also noch erhebliche
R�cklagen bilden, um diese Sanierungen zu finanzieren.
Gru�,
Harald
Walter Pieper schrieb:
> On 1 Jul., 09:50, Steffen H1 <nospam_an_steff...@cityweb.de> wrote:
>> Walter Pieper wrote:
>>> Hallo zusammen,
>>> ist zwar nicht ganz Heimwerken, aber villeicht hatten ja schon einige
>>> das Problem und eine L sung daf r. Wir wollen ein Haus kaufen, dass
>>> allerdings noch ein bischen mehr renoviert werden muss. Mangels
>>> Eigenkapital ben tigen wir daher ein Darlehen von 250.000, das Haus
>>> selbst kostet aber nur 200.000.
>> au ha!
>> Preis runterhandeln? in der Regel wird bei soclhen H usern der
>> Grundst ckspreis bezahlt (egal ob mit ode rohne Haus), das wird auch die
>> Bank finanzieren wollen.
>> 50000 aLs "ein bischen mehr renovieren", bist du sicher das das nicht
>> einiges mehr ist?
>> ok, jetzt w re ein g nstige Zeit f r Kredite, leider sitzen die Banken
>> zur Zeit lieber auf ihrem Geld.
>>
>> Gr e aus der Eifel
>> Steffen
>
> Na ja, so schlimm ist der Zustand dann doch nicht. Sind mehr so
> Umbauw�nsche: Offene K�che, Wand zum Wohnzimmer muss weg, Bad sollte
> neu, weil nicht mehr so sch�n, aber halt alles noch funktionsf�hig.
Hmm. Wir hatten auch so mancherlei Ideen, haben dann aber - zum Gl�ck -
beschlossen, erst einmal das Haus so zu lassen, wie es ist (abgesehen
von technisch notewendigen, kleineren Reperaturen). Probier erst einmal
aus und lass Dir Zeit, bevor Du W�nde rausmachst. Das ist viel Dreck und
Arbeit und will gut �berlegt sein.
Gru�
Schorsch
> Das muss die Miete ja auch. Ein Risiko besteht nat�rlich immer. Aber
> dann d�rften die Menschen ja nur in ganz billigen Mietwohnungen leben,
> um das Risiko zu minimieren.
Eien Wohnung kann man innerhalb 3 Monate k�ndigen, ein Haus
(und insbesondere die Schulden) wird man so schnell nicht los.
MfG
Matthias
>> Und soviel ist das auch nicht, rund 1500ᅵ p.m. fᅵr 25 Jahre. Das sind
>> zwar
>> 500ᅵ mehr als unsere Miete,
>
> plus Nebenkosten, die bei einem Haus im allgemeinen hᅵher ausfallen.
Plus Rᅵcklagen fᅵr die nᅵchste Renovierung.
Die derzeitige Bankenkrise wurde ᅵbrigens in den USA genau so ausgelᅵst.
Die Leute bekamen einfach zu viel Kredit fᅵr ihre Hᅵuser. Dann fielen die
Grundstᅵckspreise um ein paar cent, und die Lawine ging los.
Gruᅵ
Jochen
> So ganz ohne Eigenkapital ist es ja nicht. Das steht quasi noch als
> Reserve zur Verf�gung. Es geht ja nur erstmal darum, m�glichst viel
> Geld �ber dem eigentlichen Verkaufspreis von der Bank zu bekommen. Und
> soviel ist das auch nicht, rund 1500� p.m. f�r 25 Jahre.
Moin,
1500 Euro monatlich nur f�r die Hypothek braucht schon ein gutes und
verdammt sicheres Einkommen! Dann rechne vorsichtig 300 Euro
Betriebskosten hinzu. Dann plane vor allem mindestens 200 Euro monatlich
als R�cklage f�r pl�tzliche Reparaturen ein (wenn die Heizung stirbt und
es ist Winter, bist du ganz fix mit Summen ab 5000 sofort f�lligen Euro
dabei). Auch so etwas wie Bedarf f�r ein neues gebrauchtes Auto kann ins
Kontor hauen. Dann noch (falls mit zwei Einkommen gerechnet) ein
Arbeitsplatzverlust oder Kinder oder schwere Erkrankung mit
Berufsunf�higkeit - aus die Maus, pleite!
Gru� Jo
Du hast offenkunig noch nie auch nur ansatzweise ausgerechnet,
wie viel Geld du in deinem Leben schon verdient hast,
und was dich ein 250000 EUR Kredit kostet bis er komplett
abgetragen ist.
Solche Leute haben die Banken gern weil man die richtig
auspressen kann wie ein Zitrone (dachten sie zumindest, damals,
heute haben wir die SubPrime Krise, heute denkt auch eine
Bank mal nach bevor sie Geldsklavenvertraege macht).
Kauft euch ein kleineres Haus. Ein deutlich kleineres Haus.
Ein Haus bei dem der allergr�sste Teil aus Eigenkapital
finanziert wird. Und diesen Kredit nehmt mit festem Zinssatz
auf DER NIEDRIGER LIEGT ALS DIE TILGUNG und rechnet ihn aus
bis zur vollst�ndigen Tilgung.
http://www.hdm-stuttgart.de/~kk14/a24.html
Denn 250000 EUR (mithin eine halbe Million DM) werden bei
einem Zinsatz von 4% (den ihr bei 100% Finanzierung nicht
bekommt, da liegt er eher bei 7%) und Tilgung von 1%,
werden insgesamt mehr als 512500, das doppelte, also eine
satte Million DM. Du willst Millionaer werden, zumindest
fuehlst du dich wie ein Millionaer, nach alter DM Rechnung.
Du musst 41 Jahre lang jeden Monat 1041 EUR zahlen.
Schaffst du die n�chsten 41 Jahre �berhaupt noch ?
Man muss sich wirklich fragen, ob die Leute aus der Krise
eigentlich nichts, gar nichts, gelernt haben.
Gier frisst Hirn.
--
Manfred Winterhoff
Ein deutlich preiswerteres Haus wird es nicht geben, 200.000 sind
schon verdammt günstig. Eine alternative irgendwo auf dem Land steht
nicht zur Diskussion. Und die aktuelle Inflationsrate wird in den
nächsten Jahren sicher wieder mal stark steigen, und damit auch die
Mieten. Die Raten für das Haus bleiben aber. In 10 Jahren könnte auch
eine Wohnung so teuer wie die Raten für das Haus sein.
Aber villeicht sollten wir doch erstmal so wenig wie möglich
renovieren und dass dann doch nach und nach machen.
Liebe Grüße, Walter
Viel Gl�ck
w�nscht Steff
aus wird es nicht geben, 200.000 sind
schon verdammt g�nstig. Eine alternative irgendwo auf dem Land steht
nicht zur Diskussion. Und die aktuelle Inflationsrate wird in den
n�chsten Jahren sicher wieder mal stark steigen, und damit auch die
Mieten. Die Raten f�r das Haus bleiben aber. In 10 Jahren k�nnte auch
eine Wohnung so teuer wie die Raten f�r das Haus sein.
Aber villeicht sollten wir doch erstmal so wenig wie m�glich
renovieren und dass dann doch nach und nach machen.
Liebe Gr��e, Walter
Ich wei� ja nicht. Man richtet sich eine Wohnung (Haus) ein, und ein
paar Jahre sp�ter f�ngt man an und versetzt die W�nde. Mal abgesehen von
dem Dreck, in dem man dann wohnen mu�, hat man evtl. noch das Problem
dass die M�bel dann nicht mehr so recht passen.
Ich h�tte meine K�chenwand nie rausgerissen wenn ich schon in der
Wohnung gewohnt h�tte.
Ich w�rds lieber einmal richtig machen, als alle paar Jahre nur ein
bisschen.
MfG
ich m�chte dazu nochmal folgendes anmerken:
Ich plane jetzt seit 2 Jahren einen Hauskauf und habe
mich in der Zeit mit (hoffentlich) allen Risiken und
Nebenwirkungen befasst. Die meisten Leute untersch�tzen
bei ihrer Kalkulation ihre Lebenshaltungskosten.
Ich kann nur dringend raten, vor dem Kauf mindestens drei
Monate eine _ehrliches_ Haushaltsbuch zu f�hren.
Jedenfalls... ...nach meinen Berechnungen ben�tigt ein
Haushalt mit nur einer Person mindestens eine monatliches
_Netto_- Einkommen von 3700,-, um einen Kredit von
250.000,-? in 25 Jahren abzuzahlen - und das auch nur, wenn
man mit 4% Zinsen rechnet. Pro nichterwerbst�tigem Familien-
mitglied muss man dann noch mindestens 500,-? dazurechenen.
Bedenke: Der Hartz-IV-Satz f�r eine Person betr�gt schon fast
400?, und auf diesem Niveau m�chte niemand leben!
Kurz und knapp: Wenn du weniger als 3700,-? netto pro Monat
hast, kannst du dir das Haus nicht leisten.
Gru�,
Harald
P.S.: Bankberater geben die Lebenshaltungskosten viel zu niedrig an,
wenn sie die vorrechnen, was du dir leisten kannst - du kannst bei der
Geschichte leider niemandem au�er dir selbst trauen.
> Ein deutlich preiswerteres Haus wird es nicht geben,
Es gibt auch keinen deutlich preiswerteren Bugatti.
Na dann hat man eben keinen, wenn man ihn sich nicht leisten kann.
Es ist dein Leben,
aber wenn man im Leben bisher noch keine 250000 EUR so locker
verdient hat, dass man die beiseite legen konnte ("sparen konnte"),
wie kommt man auf die vermessene Idee, dass das nun ploetzlich klappt?
Ich kenn dein Leben nicht, vielleicht hast du schon 3 Bugattis
und weisst, dass es dir leicht faellt, mal eben 250000 EUR zusaetzlich
zu bezahlen, nur als Zins an die Bank, nicht mal f�r einen Gegenwert.
Es soll ja Leute geben mit so viel Spielgeld in der Portokasse.
Aber mal eben was richtig teures locker fuer doppelt so viel Geld zu
kaufen, naemlich 512000, wie es wert ist, naemlich 250000, koennen
sich meiner Meinung nach nur wirkliche Millionaere leisten, die auch
im Restaurant den 100er Trinkgeld geben.
> 200.000 sind schon verdammt g�nstig. Eine alternative irgendwo auf
> dem Land steht nicht zur Diskussion.
200000 bezahlte Euros sind 400000 verdiente Euros und mithin fuer den
Durchschnittsverdiener 20 Jahre Arbeit, du brauchst fuer den Kredit
fuer das Haus aber 512000, das sind 1000000 (in Worten_: 1 Mio) verdiente Euros.
200000 ist verdammt viel Geld, ein Hartz4-ler lebt davon ein ganzes Leben lang.
Klugerweise faengt man klein an und kauft nie auf Kredit (denn der kostet
GELD), sondern kauft immer nur vom ersparten: Erst die Studenten-Einzimmer-
Eigentumswohnung, dann wenn mehr angespart ist die 3-Zimmer Wohnung im
Wohnblock,
eines Tages das alte 60m2 Vorstadthaeuschen, und wenn man es sich wirklich
leisten
kann, dann duerfen es 120m2 in bester Lage sein. Aber ohne eigenes Geld gleich
zum
Haus in bester Lage zu greifen, sorry, ICH wuerde das nicht wagen.
> Und die aktuelle Inflationsrate wird in den n�chsten Jahren sicher
> wieder mal stark steigen
Tja, schwer zu sagen, das ist wie eine Wette, eine Aktienwette,
ein Pokerspiel.
Nach der Weltwirtschaftskrise 1929 gab es auch keine deutliche
Inflation. Rein histiorisch betrachtet spricht also alles gegen
eine deutliche Inflation, trotz der Unmengen des neu gedruckten
Geldes, der Schulden auf die Zukunft die gemacht werden.
Aber es spricht viel f�r eine Loesung in einem Weltkrieg.
> Mieten. Die Raten f�r das Haus bleiben aber. In 10 Jahren k�nnte
> auch eine Wohnung so teuer wie die Raten f�r das Haus sein.
In 10 JAHREN ? Ich haette mal erwartet, du kalkulierst so, dass
sie es HEUTE sind und zahlst nicht mehr an Kredit, als an Miete.
> Aber villeicht sollten wir doch erstmal so wenig wie m�glich
> renovieren und dass dann doch nach und nach machen.
ICH wuerde sagen: Werdet bescheidener. Aber es ist dein Leben.
Vielleicht steht die 512000 EUR Erbschaft ja an.
Denk dran: Wer heute einen Kreditvertrag unertschreibt,
beispielsweise fuer 200000 EUR, 10 Jahre, 7% mit 2% Tilgung,
geht direkt eine Verpflichtung mit der Bank ein, ihr 322000
EUR zu bezahlen. Gibt der Bank also sofort und direkt 122000
EUR Gewinn. Denn selbst bei vorzeitiger Kuendigung (weil eine
Erbschaft kam) muss man der Bank "den entgangenen Gewinn" zahlen.
Auch wenn du arbeitslos wirst und dein Haus zwangsversteigert wird,
nicht fuer 200000, nicht fuer 250000 sondern vielleicht fuer 150000,
sitzt du noch auf 322000-150000 = 172000 EUR Schulden, also
praktisch genau so viel wie das Haus wert war. Denn Vertrag
ist Vertrag, sagt die Bank, und 100% Sondertilgung ist darin
normalerweise nicht erlaubt (ich w�rde nie Kreditvertraege
abschliessen, in denen die nicht erlaubt waere, aber solche
Vertraege haben einen hoeheren Zins, du wirst sie dir nicht
leisten wollen)
--
Manfred Winterhoff
Das kann ich nicht ganz glauben. 3700 - 1500 Tilgung - 200 Rücklagen -
300 Nebenkosten = 1.700 p.m. für einen 1-Personen-Haushalt? Damit
müsste ja jeder Single schon bei 500 Warmmiete rund 2.200 Netto haben?
Wo das? Frankfurt, München?
Kannst Du mal eine Beispielrechnung liefern?
Liebe Grüße, Walter
> Das kann ich nicht ganz glauben. 3700 - 1500 Tilgung
Nicht Tilgung. Sondern Kreditzinsen. Also Miete fuer's Geld.
Tilgung vielleicht 300 EUR. Das ist das wirklich angesparte Geld
welches wikrlich zur Abbezahlung des Kaufpreis des Hauses dient.
> 300 Nebenkosten
> 500 Warmmiete
In Warmmiete sind Nebenkosten schon drin.
Du verrechnest dermassen Aepfel mit Birnen...
Ein Single mit 500 EUR Warmmietkosten hat normalerweise ein
Nettoeinkommen von 1200 EUR.
Aber ein Single mit 1500 Kreditkosten und 300 EUR Nebenkosten,
also 1800 EUR "Warmmiete", sollte schon ueber ein 3.6-faches
Einkommen verfuegen, die 3700 netto sind also eher knapp
kalkuliert. Und dazu braucht er als Single 7000 EUR brutto.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,223811,00.html
--
Manfred Winterhoff
Ich verstehs nicht:
Nach deinem Beispiel: Single 500 Warmmiete + 700 Lebenshaltungskosten
= 1200
Single 1500 Kredit, 200 Rücklagen, 300 Nebenkosten + 700
Lebenshaltungskosten = 2.700
Wie kommst Du auf 3700?
Liebe Grüße, Walter
> Ich verstehs nicht:
> Nach deinem Beispiel: Single 500 Warmmiete + 700 Lebenshaltungskosten
> = 1200
> Single 1500 Kredit, 200 R�cklagen, 300 Nebenkosten + 700
> Lebenshaltungskosten = 2.700
> Wie kommst Du auf 3700?
Prozentual hochgerechnet.
Denn ein Single, der 2700 (oeder 3700) statt 1200 verdient,
leistet sich auch dann ein Auto.
Aber auch wenn du ohne Auto rechnest, und deine 2700 ansetzt,
kommen 5100 brutto bei raus.
--
Manfred Winterhoff
also, rechnen wir mal (dis Aufz�hlungen in Klammern sind Beispiele und nicht
vollst�ndig):
1. Kostenaufstellung bei Wohnung zur Miete (1Person, als Beispiel):
Miete: 500,- (60m^2 Neubauwohung im
Ballungsraum)
Heizung: 100,-
Strom: 50,-
Telekommunikation: 75,-
Lebensmittel: 350,- (Achtung! An dieser Stelle geben
viele Leute weniger an. Merkw�rdigerweise aber nur die, die kein
Haushaltsbuch f�hren...)
Non-Food: 200,- (Reinigungsmittel, Kosmetika,
Hausrat, Batterien, Genussmittel...)
Freizeit: 150,- (Hobbies, Kultur, ausw�rts
Essen, Kurzreisen (=Freunde besuchen),...)
Gesundheit: 50,- (F�llt vielleicht jetzt noch
nicht an - l�ppert sich aber schnell, wenn jemand eine chronische Krankheit
bekommt)
Kraftstoff/Mobilit�t: 150,-
Priv. Zusatzrente 100,-
Umlage j�hrl. Kosten: 250,- (KFZ-Versicherung, KFZ-Steuer, andere
j�hrl. Versicherungen, GEZ, Vereinsmitgliedschaften, Zeitschriftenabos,
Kleidung etc.)
R�cklage neues KFZ: 150,-
Allg. R�cklage: 100,-
Alles zusammen: 2225,-
2. Kostenaufstellung bei Hauskauf, 250.000,- (incl. Kaufnebenkosten von ca.
10%). 100%-Finanzierung,, (nur) 4% Zinsen 10 Jahre fest, 25 Jahre:
Darlehensrate: 1500,-
Heizung: 250,-
Strom: 100,-
Telekommunikation: 75,-
Lebensmittel: 350,-
Non-Food: 200,-
Freizeit: 150,-
Gesundheit: 50,-
Kraftstoff/Mobilit�t: 150,-
Priv. Zusatzrente: 100,-
Umlage J�hrl. Kosten: 250,-
R�cklage neues KFZ: 150,-
Allg. R�cklage: 100,-
R�cklage Hausrenov. 300,- (Beispiel: Hausschwamm im Dachstuhl nach
zehn Jahren: 1xDachstuhl, 1xDachdecken, 1xEntsorgung: 36.000,-)
Grundsteuerumlage 50,-
Geb�udeversicherung: 25,-
Arb-Unf�higk.-Vers. 50,-
Alles zusammen: 3850,-
Und das ist alles schon sehr knapp kalkuliert. Und im Urlaub waren wir jetzt
auch noch nicht.
Gegenargumente akzeptiere ich nur von Leuten, die wirklich mal ein
Haushaltsbuch gef�hrt haben.
Gru�,
Harald
In genau so einer Dauerbaustelle bin ich aufgewachsen. Es war
fürchterlich. Abgesehen davon, dass auch Baukosten in 25 Jahren durch
Inflation steigen.
Kwatsch MaWin und das weißt Du auch. Hoffe ich.
Zum einen ist die Aussage falsch, dass man immer und unter allen
Umständen den Annuitätenkredit vollständig abzuzahlen hat. Denn im
falle von Zinsbindungszeiten von größer 10 Jahren kann man nach 10
mit 6 mon Kündigungsfrist kündigen. Weiterhin ist bei Verkauf das
Darlehen auch kündbar. In solchen Fällen wird zwar eine Vorfälligkeit
in Rechnung gestellt, aber die beträgt bei weitem nicht den Restbetrag
bei planmäßiger Zahlung. Sondern man geht nach der Methode vor: Man
nimmt die Restzinszahlungen des Darlehens bis maximal 10,5 jahre
Gesamtdauer und zieht davon folgende Posten ab:
Kapitalertrag mit der Restschuld über die Reslaufzeit bis maximal 10,5
jahre Gesamtlaufdauer (mit sicheren Einlagen, z.B. Pfandbriefen.
Risiko und Verwaltungskosten
Der Betrag wird noch abgezinst.
Also lass Deine Milchmächen rechnung und erkläre andere bitte nicht
für doof, die andere Schlüsse aus den Fakten ziehen.
>> Du musst immer dran denken: Gekauftes Geld ist teures Geld. Wenn du dir
>> 50000 auf 25 Jahre von der Bank holst, wirst du ungef�hr 85000
>> zur�ckzahlen
>> m�ssen. Die Unbequemlichkeit, die n�chsten zehn Jahre immer wieder wo
>> eine
>> Baustelle zu haben, bringt dir also satte 35000 ein.
>In genau so einer Dauerbaustelle bin ich aufgewachsen. Es war
>f�rchterlich. Abgesehen davon, dass auch Baukosten in 25 Jahren durch
>Inflation steigen.
dann ist die Altenative aber nicht, sich zu �berschulden, sondern lieber
weiter Mieter zu bleiben.
Oder man spart zehn Jahre und macht alles in einem Rutsch.
Gru�,
Harald
Grundsätzlich hast Du recht, übertreibst aber etwas. Du vergiss hier
die eingesparte Kaltmiete.
> 200000 bezahlte Euros sind 400000 verdiente Euros und mithin fuer den
> Durchschnittsverdiener 20 Jahre Arbeit, du brauchst fuer den Kredit
> fuer das Haus aber 512000, das sind 1000000 (in Worten_: 1 Mio) verdiente Euros.
Auch eine Kaltmiete muss Brutto verdient werden. Wenn er
Durchschnittsverdiener wäre, könnte er den Kredit überhaupt nicht mit
der monatlichen Belastung abbezahlen.
> Klugerweise faengt man klein an und kauft nie auf Kredit (denn der kostet
> GELD), sondern kauft immer nur vom ersparten: Erst die Studenten-Einzimmer-
> Eigentumswohnung, dann wenn mehr angespart ist die 3-Zimmer Wohnung im
> Wohnblock,
> eines Tages das alte 60m2 Vorstadthaeuschen, und wenn man es sich wirklich
> leisten
> kann, dann duerfen es 120m2 in bester Lage sein.
Im stolzen Alter von 92 Jahren, nachdem die Kinder schon lange
ausgezogen sind und gerade die Ehefrau verstorben ist.
> Aber ohne eigenes Geld gleich
> zum
> Haus in bester Lage zu greifen, sorry, ICH wuerde das nicht wagen.
200.000 Euro klingen nicht gerade nach Top-Lage.
> In 10 JAHREN ? Ich haette mal erwartet, du kalkulierst so, dass
> sie es HEUTE sind und zahlst nicht mehr an Kredit, als an Miete.
Dann zahlst Du aber ziemlich lange ab. Mit den oben beschriebenen
Folgen.
> Auch wenn du arbeitslos wirst und dein Haus zwangsversteigert wird,
> nicht fuer 200000, nicht fuer 250000 sondern vielleicht fuer 150000,
> sitzt du noch auf 322000-150000 = 172000 EUR Schulden, also
> praktisch genau so viel wie das Haus wert war.
Dann wird aber auch die 3-Zimmer-Wohnung zwangsversteigert und das
vorhandene angesparte Geld angerechnet.
> Ich wei� ja nicht. Man richtet sich eine Wohnung (Haus) ein, und ein
> paar Jahre sp�ter f�ngt man an und versetzt die W�nde. Mal abgesehen von
> dem Dreck, in dem man dann wohnen mu�, hat man evtl. noch das Problem
> dass die M�bel dann nicht mehr so recht passen.
>
> Ich h�tte meine K�chenwand nie rausgerissen wenn ich schon in der
> Wohnung gewohnt h�tte.
>
> Ich w�rds lieber einmal richtig machen, als alle paar Jahre nur ein
> bisschen.
Hier wurden schon wieder W�nde herausgerissen als ein Kind auszog. Halb so
wild ;-)
Lutz
--
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin
auch f�r Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Geh�use mit 12 Ports f�r Sensoren
Die Kosten zur Miete sehe ich ein, wenn man es sich gutgehen lässt.
Als Hauskäufer muss man die Ansprüche halt etwas zurückschrauben.
Hatte ich eigentlich irgendwann mal was von Single gesagt? Wir sind zu
dritt. Und zumindest das letzte Jahr, wo wir mal ein bischen aufs Geld
geachtet haben, hatten wir p.m. rund 1000€ übrig. Daher auch ein
gewisses Eigenkapital. Man könnte ja jetzt argumentieren, noch ein
paar Jahre sparen, in 5 Jahren wärens villeicht so 60.000, aber wie
stehen dann die Zinsen und Immobilienpreise? Wir haben halt jetzt ein
günstiges Angebot und günstige Zinsen.
Nach Der "Single"-Rechnung kämen ja noch, selbst mir Hartz4-Sätzen
gerechnet noch 750 drauf, also rund 3000 p.m. soviel haben wir aber
nicht ausgegeben.
Liebe Grüße, Walter
>
> Na ja, so schlimm ist der Zustand dann doch nicht. Sind mehr so
> Umbauw�nsche: Offene K�che, Wand zum Wohnzimmer muss weg, Bad sollte
> neu, weil nicht mehr so sch�n, aber halt alles noch funktionsf�hig.
erst am einziehen...
> Der Preis ist ja schon runtergehandelt, villeicht geht noch ein
> bischen mehr :-)
> Das Darlehen f�r den Hauskauf + Erwerbsnebenkosten hat die Bank so gut
> wie zugesagt.
sch�n f�r euch!
f�r bestimmte ma�nahmen gibt es sehr g�nstine darlehen von der KFA (im
Rahmen energiesparen etc, beid er bank anchfragen - die r�cken
freiwillig damit nicht raus.
> Zum einen ist die Aussage falsch, dass man immer und unter allen
> Umst�nden den Annuit�tenkredit vollst�ndig abzuzahlen hat. Denn im
> falle von Zinsbindungszeiten von gr��er 10 Jahren kann man nach 10
> mit 6 mon K�ndigungsfrist k�ndigen.
Warum kommst du mit mehr als 10 Jahren, wenn ich "200000 EUR, 10 Jahre"
schreibe ?
Was willst du widerlegen ? Dass es anders anders ist ? Es hat schon
seinen Grund, warum ich da 10 und nicht 41 Jahre hinschreibe.
> Kapitalertrag mit der Restschuld �ber die Reslaufzeit
Der Kapitalertrag wird nach Euribor abgerechnet, also knapp 0%.
> Also lass Deine Milchm�chen rechnung und erkl�re andere bitte nicht
> f�r doof, die andere Schl�sse aus den Fakten ziehen.
Du darfst dir gerne von Bankern die Rechnung vorrechnen lassen,
wenn es denn mal noetig wird. Aber beschwere dich nicht, dass du
nicht gewarnt wurdest.
--
Manfred Winterhoff
>Die Kosten zur Miete sehe ich ein, wenn man es sich gutgehen l�sst.
na, ja, ein wirklich luxuri�ser Lebensstil ist das nicht. Aber man k�nnte
da was sparen. Die Frage ist eben, ob die "Wonnen des Hausbesitzes" den
Verzicht wirklich aufwiegen... ...und dann hast du noch eine Frau und ein
Kind, die mitverzichten m�ssen. Da liegt Sprengstoff...
Man darf auch nicht vergessen, da� eine Scheidung meist der Super-GAU
f�r ein Hausprojekt ist.
Denke daran: Das Konzept muss auf 25 Jahre tragf�hig sein. Denk mal
zur�ck, wo du vor 25 Jahren warst und was seither alles passiert ist. So
bekommst du ein Gef�hl daf�r, wie lange 25 Jahre sind.
B.t.W: Was ist mit den Ausbildungskosten f�r die Kinder?
>Als Hausk�ufer muss man die Anspr�che halt etwas zur�ckschrauben.
Ob man das kann, findet man nur heraus, wenn man es _vor_ dem Hauskauf
eine Weile ausprobiert.
>Hatte ich eigentlich irgendwann mal was von Single gesagt?
Du nicht. Aber ich :-) . Denn ich bin Single und habe mir nur zu dieser
Situation gedanken gemacht.
>Wir sind zu dritt. Und zumindest das letzte Jahr, wo wir mal ein bischen
>aufs Geld
>geachtet haben, hatten wir p.m. rund 1000� �brig. Daher auch ein
>gewisses Eigenkapital.
Wenn du dir dessen sicher bist... ...man vergisst schnell mal was, wof�r man
Geld
zur�cklegen muss, und das f�llt dann nicht unter "�brig", auch wenn man es
nicht
jeden Monat sofort sieht.
>Man k�nnte ja jetzt argumentieren, noch ein paar Jahre sparen, in 5 Jahren
>w�rens villeicht so 60.000, aber wie stehen dann die Zinsen und
>Immobilienpreise?
>Wir haben halt jetzt ein g�nstiges Angebot und g�nstige Zinsen.
Mein Rat: Lass dir noch ein Jahr Zeit, in dem du sehr genau Buch �ber deine
Ausgaben und Einnahmen f�hrst, es sei denn, du hast das schon hinter dir.
Und versuche in der Zeit nicht, m�glichst viel zu sparen. Es geht darum,
herauszufinden,
wieviel Geld bei einem Leben, mit dem du dich wohlf�hlst, �brig bleibt.
Gru�,
Harald
> Oder man spart zehn Jahre und macht alles in einem Rutsch.
Naja, wenn man es so sieht, k�nnte es passieren dass man sich das Haus
erst mit 50+ leisten kann.
Da w�rde ich leiber ein paar Jahre l�nger abzahlen, und schon mit 30 ins
eigene Haus ziehen.
MfG
ich meinte schon, da� man in den zehn Jahren in dem Haus lebt - eben in
unrenoviertem Zustand. Und dann halt mal ein halbes Jahr die Baustelle
hat. Kommt nat�rlich immer drauf an, was zu renovieren ist.
Gru�,
Harald
Ich denke wenn man in dem Haus welches man renoviert auch wohnt, kommt
man nicht so schnell voran mit dem Umbau, weil man vorsichtiger sein mu�
was den Rest angeht.
Wenn es ein gr��erer Umbau ist.
Wenn nat�rlich vorher absolut kein Geld daf�r da ist, dann stellt sich
das Problem so nicht.
MfG
> 200.000 Euro klingen nicht gerade nach Top-Lage.
Wahrlich nicht - hier in Rhein-Main bedingt das gut 50km Entfernung mit
und ca. 40km Entfernung ohne Bahn...
Und den Punkt (zus�tzliche Zeit zum Pendeln) kalkulieren die wenigsten
mit ein.
Erstaunlicherweise werden aber die Einfamilienhausghettos im Speckg�rtel
immer gr��er.
Und auch von "einfachen" Leuten bewohnt - also z.B. Verk�ufer bei Saturn
und Krankenschwester in Teilzeit.
Wie die sich sowas leisten k�nnen ist mir ein R�tsel.
Die denken wahrscheinlich nicht dar�ber nach ;-)
Ciao
dirk
> Und auch von "einfachen" Leuten bewohnt - also z.B. Verkᅵufer bei
> Saturn und Krankenschwester in Teilzeit.
> Wie die sich sowas leisten kᅵnnen ist mir ein Rᅵtsel.
Etliche kᅵnnen eben nicht: Zwangsvollstreckung weil die Kredite
nicht mehr bezahlt werden kᅵnnen.
Etliche kᅵnnen eben auch nicht rechnen, und Arbeitslosigkeit,
undichte Dᅵcher, Krankheit und kaputte Heizungen treffen sowie-
so immer nur die anderen.
Nein, Wohnen muss man sich ohne finanzielle Klimmzᅵge leisten
kᅵnnen, sonst ist das ein Vabanque-Spiel.
Um beim Bild aus einem anderen Posting zu bleiben: Ein Bugatti
mag reizvoll erscheinen, aber die U-Bahn bringt einen auch ans Ziel.
Gruᅵ
Jochen
Wenn man Kinder hat ist das eh sinnvoll.
Sonst renoviert man in 10 Jahren nᅵmlich trotzdem das 2. Mal.
;-)
MfG
Matthias
Das ist die Erbengeneration, die haben vielleicht was von den Eltern
geerbt oder bekommen.
Ohne diese Anschubfinazierung k�nnen sich in meinen Augen nicht mal
Akademiker mit entsprechendem Einkommen ein Haus leisten oder die
k�nnen nicht rechnen.
MfG
Matthias
Ich habs überlesen.
> > Kapitalertrag mit der Restschuld ber die Reslaufzeit
>
> Der Kapitalertrag wird nach Euribor abgerechnet, also knapp 0%.
Kwatsch. MaWin, bleib bitte bei den Tatsachen. Es ist ein Zins> 0 %
und damit ist der Zinsschaden kleiner als die reine Differenz, die Du
suggerierst!
Zusätzlich muss die Bank auch noch Sondertilgungsmöglichkeiten
einrechnen. Auch dazu gibt es Urteile. So einfach, wie Du hier den SV
darstellen willst, ist es Gott sei dank nicht. Denn zusätzlich zu
möglicherweise im KV geregelte Sonderkündigungsmöglichkeiten kann man
auch aus wichtigem Grund solche Darlehensverträge kündigen:
> > Also lass Deine Milchm chen rechnung und erkl re andere bitte nicht
> > f r doof, die andere Schl sse aus den Fakten ziehen.
> Du darfst dir gerne von Bankern die Rechnung vorrechnen lassen,
> wenn es denn mal noetig wird. Aber beschwere dich nicht, dass du
> nicht gewarnt wurdest.
Was mir ein Banker vorrechnet, und das was von einem Gericht für
rechtens erklärt wurde, sind zwei paar Schuhe. Und mit Verlaub, Außer
in Elektronikfragen pfeife ich auf Deine Ratschläge!
Es gab eigentlich selten Zeiten in denen eine einzelne Generation sich ein
Haus allein leisten konnte.
> sch�n f�r euch!
> f�r bestimmte ma�nahmen gibt es sehr g�nstine darlehen von der KFA
KfW.
MfG
Matthias
Da du dich mit diesem Gedanken schon l�nger zu besch�ftigen scheinst,
d�rftest du "zur Probe" schon einmal ein paar Jahre lang 500 EUR monatlich
zur Seite gepackt haben. Wenn das problemlos geklappt hat und wenn deine
Rechnung stimmt, weisst du, auf was du dich einl�sst. Aber warum dann:
Mangels Eigenkapital? Hat es doch nicht funktioniert mit den 500 EUR
monatlich, die zur Zeit scheinbar "�brig" sind?
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
So eine Wand ist schnell heraus gerissen. Leider steht dann der Heizk�rper
nicht mehr an der Wand, die Stromleitungen liegen nicht meht unter Putz, die
Seitenwand der K�chenschr�nke gibt Einblicke frei, die keiner w�nscht und
mitten im Raum treffen 2 verschiedene Fussb�den auf weg gestemmte Mauerreste
und an der Decke treffen 2 Farbt�ne auf einen frisch zu verputzenden
Trennstreifen.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
Das h�rt sich schon einmal solide an. In einer �hnlichen Stuation habe ich
auch ein Haus gekauft, nach 10 Jahren war es bezahlt. Du solltest auf die
M�glichkeit der Sondertilgung achten. F�r die Bankgespr�che solltest du auf
jeden Fall Kostenvoranschl�ge von Handwerkern vorweisen. Wenn dann deine
Eigenleistung Geld einspart, steckst du es entweder in hochwertigere
Materialien oder du verwendest das eingesparte Geld gleich zur Tilgung.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
>> Ich h�tte meine K�chenwand nie rausgerissen wenn ich schon in der Wohnung
>> gewohnt h�tte.
>
> So eine Wand ist schnell heraus gerissen. Leider steht dann der Heizk�rper
> nicht mehr an der Wand, die Stromleitungen liegen nicht meht unter Putz, die
> Seitenwand der K�chenschr�nke gibt Einblicke frei, die keiner w�nscht und
> mitten im Raum treffen 2 verschiedene Fussb�den auf weg gestemmte Mauerreste
> und an der Decke treffen 2 Farbt�ne auf einen frisch zu verputzenden
> Trennstreifen.
Ohne komplette Renovierung beider R�ume ist das auch kaum zu
bewerkstelligen. Da hat der Heimwerker eine Menge Bet�tigungsfelder, um
wieder zum Thema der Gruppe zu kommen ;-)
Man sollte aber f�r einiges auch Fachleute hinzuziehen, z.B. f�r die Statik.
Nack. Wie haben es denn die ganzen Ostflüchtlinge es nach dem krieg
geschafft, sich selbst ein Häuschen zu bauen? Doch nicht weil sie ne
Anschubfinanzierung haben. Ich oute mich mal. Auch weir haben ein Haus
mit ner ziemlich hohen Grundschuld gekauft. Aber da unsere
Kreditkosten kleiner sind, als ne Miete in einem vergleichbar großen
(allerdings besseren Zustand) Haus, finde ich es okay. Gleichzeitig
haben wir dank Doppelgehalt auch die Möglichkeit sonderzutilgen,
etwas, was sich im Kontoauszug immer gut liest.
Ich will aber auch mal eine andere Sicht schildern:
Ich lese hier in dem Thread beri vielen den tenor raus, Mönsch, ein
Haus kann man sich nur leisten, wenn man es am besten bar bezahlt. Wer
ne 100% Finanzierung macht, kann nicht rechnen. Wasn Quatsch.
Ob ich ein Objekt miete oder kaufe, bleibt sich Finanztechnisch
gleich. (Natürlich bezahle ich dem VM die Finanzierung der Hütte
Beispiel: Annuitätendarlehen über 200000 Euro. Zinssatz: 5%
Anfängliche Tilgung: 1%. Das macht bis zur Tilgung nach 35,6 Jahren
bei einer Monatsrate von 1000 Euro eine Gesamtzahlung von ca. 430000
Euro. Nimmt man mal dieselbe Miete an, so addieren sich die Kosten auf
427000 Euro. Also Mehrkosten bis zur Tilgung: 3000 Euro. Und wer
angesichts dieser Zahlen zur Dramatisierung das ganze auf DM
umrechnet, der hat sowieso nicht den Schuss gehört, im Jahre 7 nach
DM.)
Natürlich gibt es naivlinge, die meinen, mit 2000 netto könne man ne
Hütte mit 200000 an der backe finanzieren. Solch Knopf auf Spitz
genähte Finanzierungen sind nicht wirklich gut und empfehlenswert. Auf
der anderen Seite aber: das Leben steckt voller Risiken. Gerade
letztens ist einer aus meinem Bekanntenkreis mit 44 ohne Vorwarnung
tot umgefallen. Was hat der denn von all seinen Absicherungen für den
eventualfall gehabt? Hätte der auf das Häuschen für seine Kinder
verzichten sollen mit dem Argumebnt: uhh, ich könnte ja tot umfallen,
was wird dann aus dem Haus?. Nein, natürlich nicht.
Auch wird nicht jeder von Arbeitslosigkeit getroffen. Und drittens
kann man mittels Sondertilgungen ein hypsches Sümmchen sparen.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir deutschen uns viel zu viel
Sorgen um die Zukunft machen.
Gefährlich werden Immobilien dann, wenn man sie immer weiter beleiht
um das Geld für Konsum zu verschießen. Oder wenn man mitteels dubioser
Kombigeschichten schnell tilgen will. Aber selbst mit ner
Zwangsversteigerung kommt man mit nem blauen Augen davon. Und für die
ganz harten Fällegibt es immer noch den Weg der Privatinsolvenz.
Oft doch. Da haben manchmal ganze Grossfamilien ihren Lastenausgleich
zusammengelegt, um fuer eine Familie ein Haus bauen zu koennen.
Sehr viel haeufiger war allerdings einfach sparen angesagt. In meiner
Kindheit war ein Essen an der Pommesbude ein besonderes Ereignis, dass
es nicht haeufig gab. Und eine Autofahrt in die 35km entfernte
Kreisstadt wurde sorgfaeltig Tage, wenn nicht Wochen, im voraus geplant,
weil , wenn man schon mal das viele Geld ausgibt um so weit zu fahren,
dann muss es sich auch lohnen und man darf nichts vergessen. Sonst
muesste man ja u.U. in einer Woche schon wieder hin, nur weil man diesen
einen Behoerdengang vergessen hat.
>Ich lese hier in dem Thread beri vielen den tenor raus, M�nsch, ein
>Haus kann man sich nur leisten, wenn man es am besten bar bezahlt.
Da stimme ich dir zu, das ist sicherlich Unsinn. Immobilien sind der
eine Bereich, wo eine Finanzierung sinnvoll ist und man langfristig
sogar Gewinn manchen kann.
Aber das heisst noch lange nicht, dass das auch fuer eine Finanzierung
mit einer Hypothek von 110% oder 120% des Wertes gilt. Die alte
Faustformel, dass man mindestens 20-30% Eigenkapital einbringen sollte,
gilt nach wie vor.
jue
>>> Das ist die Erbengeneration, die haben vielleicht was von den Eltern
>>> geerbt oder bekommen.
>>> Ohne diese Anschubfinazierung k�nnen sich in meinen Augen nicht mal
>>> Akademiker mit entsprechendem Einkommen ein Haus leisten oder die
>>> k�nnen nicht rechnen.
>>
>> Es gab eigentlich selten Zeiten in denen eine einzelne Generation sich ein
>> Haus allein leisten konnte.
>
>
> Nack. Wie haben es denn die ganzen Ostfl�chtlinge es nach dem krieg
> geschafft, sich selbst ein H�uschen zu bauen? Doch nicht weil sie ne
> Anschubfinanzierung haben.
Wie viele von den 20 Generationen vorher konnten das?
Und woher nehmen wir die Gewissheit dass das nun immer so bleiben wird wie
in den letzten 40 Jahren?
> Ich will aber auch mal eine andere Sicht schildern:
> Ich lese hier in dem Thread beri vielen den tenor raus, M�nsch, ein
> Haus kann man sich nur leisten, wenn man es am besten bar bezahlt. Wer
> ne 100% Finanzierung macht, kann nicht rechnen. Wasn Quatsch.
> Ob ich ein Objekt miete oder kaufe, bleibt sich Finanztechnisch
> gleich.
Nein. Die Miete kann ich recht schnell beenden, birgt also weniger Risiko.
> Das ist die Erbengeneration, die haben vielleicht was von den Eltern
> geerbt oder bekommen.
In dem konkreten Fall nicht.
Da h�rte man eher von den abstrusesten Finanzierungen wie LV abschlie�en
und gleich beleihen etc...
Die Erbengeneration sitzt hier in Sachsenhausen in den EIGENEN
Mietsh�usern ;-)
Ciao
dirk
> Nack. Wie haben es denn die ganzen Ostfl�chtlinge es nach dem krieg
> geschafft, sich selbst ein H�uschen zu bauen?
Nicht nur nach dem Krieg.
In dem Kaff, aus dem meine Frau kommt, wohnen ca. 20 Familien
Russlanddeutsche, die in den letzten 15 Jahren von dort kamen.
ALLE haben sie neu gebaut.
Gut, da l�uft viel mit Eingenleistung und Nachbarschaftshilfe, so dass
ein Haus vielleicht halb so viel kostet, wie hier in Ffm.
Aber auch das sind noch 200TEUR und die wollen erst mal bezahlt
werden...
Ciao
dirk
> Was mir ein Banker vorrechnet, und das was von einem Gericht f�r
> rechtens erkl�rt wurde, sind zwei paar Schuhe. Und mit Verlaub, Au�er
> in Elektronikfragen pfeife ich auf Deine Ratschl�ge!
Du gehst also davon aus, dass jede Kreditkuendigung immer vor dem Kadi
landet, und der immer positiv zu Gunsten des zu schroepfenden Bankkunden
urteilt, als es das Kleingedruckte bzw. die AGB des Bankhauses hergibt,
mithin als diese Text fuer gesetzeswidrig und unzulaessig erklaert.
Interessante Weltsicht. Pfeif' schoen.
--
Manfred Winterhoff
Korrekt. Mein Vater hat auch Geld bekommen weil er sein Haus
im Osten zur�ck gelassen hat.
Im �brigen musste er das zur�ckzahlen, als er das Haus nach 89
wieder bekam.
Im �brigen wurden in den fr�hen Tagen der BRD viele H�user in ich
sag mal kreativ gestalteter Nachbarschaftshilfe gebaut.
MfG
Matthias
Eine Hütte kann ich auch verkaufen. Es muss nicht zwangsläufig in die
die Zwangsversteigerung gehen. Ohne Frage ist eine Mietwohnung
flexibler, aber billiger ist sie nicht.
>>> Ich will aber auch mal eine andere Sicht schildern:
>>> Ich lese hier in dem Thread beri vielen den tenor raus, M�nsch, ein
>>> Haus kann man sich nur leisten, wenn man es am besten bar bezahlt. Wer
>>> ne 100% Finanzierung macht, kann nicht rechnen. Wasn Quatsch.
>>> Ob ich ein Objekt miete oder kaufe, bleibt sich Finanztechnisch
>>> gleich.
>>
>> Nein. Die Miete kann ich recht schnell beenden, birgt also weniger Risiko.
>
> Eine H�tte kann ich auch verkaufen.
Klar. Je schneller es gehen muss um so billiger.
> Es muss nicht zwangsl�ufig in die
> die Zwangsversteigerung gehen. Ohne Frage ist eine Mietwohnung
> flexibler, aber billiger ist sie nicht.
Das weiss man eigentlich immer erst am Ende, insofern ist der Kauf in erster
Linie eigentlich gar keine finanzielle Frage.
Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass *alle* Kreditkündigungen vor dem
Kadi landen. Dann muss man sich als nächstes gedanken machen, welche
kreditkündigungen problemlos ablaufen, weil die banken faire
Vorschussfälligkeiten verlangen. Es gibt sogar Rechner für so etwas,
die mal wenigstens eine größenordnung geben.
Ich habe mal spaßeshalber folgende rahmenbedingungen gegeben:
Restschuld 89000 bei Kreditbeginn 2004 und Laufzeit 10 jahre und
Kündigung dies jahr. Die gesamtkosten beliefen sich auf 3300 und nicht
> 10000
Richtig ist allerdings, dass manche Banken auf die harte Tour lernen
müssen, dass sie Ihre Kunden nicht beliebig über den Tisch ziehen
dürfen.
> Ich habe mal spa�eshalber folgende rahmenbedingungen gegeben:
> Restschuld 89000 bei Kreditbeginn 2004 und Laufzeit 10 jahre und
> K�ndigung dies jahr. Die gesamtkosten beliefen sich auf 3300 und nicht
> 10000
Wenn man was anderes rechnet, kommt was anderes raus,
welche eine tolle Erkenntnis du uns hier bringst.
Ich nannte: 200000 EUR, 7% Zins, 2% Tilgung,
macht 152088.05 Restschuld nach 10 Jahren
und ich nannte den Link zum selberausrechnen:
http://www.hdm-stuttgart.de/~kk14/a24.html
Damit haben deine Zahlen nichts zu tun.
Stell dir vor, bei 2 EUR Kredit bleiben auch keine 152088 EUR
Restschuld. Zumindest meistens.
--
Manfred Winterhoff
Es geht ja mehr darum, einen gewissen finanziellen Spielraum zu haben.
Das gesparte soll ja nicht komplett ausgegeben werden, dann hat man ja
gar keine Rücklagen mehr. Insofern wollte ich mich halt vorher um
etwas mehr Darlehen bemühen. Wenn hinterher Geld fehlt, gibt mir die
Bank das bestimmt nicht mehr.
Liebe Grüße, Walter
Deine Behauptung war: Wenn Du einen Kredit über 200000 zu 7% und 1%
Tilgung aufnimmst schuldest Du der Bank automatisch 312000 Euro. Zum
einen frage ich Dich, wie Du non-chalant die 7% so ins Rennen wirfst,
ohne auch nur den Hauch eines Schimmers Ahnung zu haben, wie groß der
Strafzins bei 100% Finanzierungen tatsächlich ist.
Zum anderen zahlt man die Gesamtkosten im Laufe der Zeit ab, wenn die
Bedingungen so bleiben. Ich kenne nicht einen
Annuitätendarlehensgeber, der keine straffreien Sondertilgungen
erlaubt. Sondertilgungen verändern natürlich die Laufzeit und die
resultierenden Gesamtzahlungen dramatisch! somit schuldet man der Bank
mitnichten "automatisch" die 1320000 Euro.
Und so weiter und soweiter. Du simplifizierst unzulässig und bist
nicht bereit auch mal zuzugeben, dass Du übertreibst.
> Vollfinanzierungen
> sind in Deutschland nicht �blich, aber bei entsprechend hohen und
> sicheren Geh�ltern keineswegs unrealistisch (z.B. Lehrerehepaar). Das
> Risiko liegt nicht prim�r in der H�he der Geh�lter, sondern in der
> Stabilit�t der Arbeitspl�tze und der Beziehung.
Und da hat es der verbeamtete Lehrer deutlich leichter als der
selbst�ndige ITler ;-)
Ciao
dirk
war es mir auch bis ich mein eigenes (altes) Haus kaufte, bei den Raten
schluckte und den Banker mal fragte, wie denn genau obiges Ph�nomen sein
kann. Er meinte, ich m�sse mich schlicht von der Vorstellung
verabschieden, das Darlehen auch zu Lebzeiten zur�ckzahlen zu wollen
(das war bislang immer meine Vorstellung). Er sagte, die Leute
finanzieren die Summe, die sie halt brauchen und zahlen die Raten, die
sie eben k�nnen. Dann haben sie halt am Ende noch 200.000 Restschuld. Na
und? M�ssen die Erben sehen, was sie damit machen oder die Bank kriegt
dann das Haus. War eine mir bis dahin v�llig neue Sichtweise. Macht
sicher auch nicht jede Bank bei jedem Objekt. Aber es erkl�rt zumindest
das Ph�nomen etwas.
Udo
> Er meinte, ich m�sse mich schlicht von der Vorstellung
> verabschieden, das Darlehen auch zu Lebzeiten zur�ckzahlen zu wollen
> (das war bislang immer meine Vorstellung).
Meine auch - alles andere w�rde ja das immer als Vorteil hingestellte
"Eigenheim als Altersvorsorge" ad absurdum f�hren ;-)
Wenn ich jetzt als Vollverdiener mit sagen wir mal 3000 brutto schon
nicht wei�, wie ich die Raten zahlen soll, wir soll dass dann als
Rentner mit (optimistischen) 2000 brutto gehen?
> Er sagte, die Leute
> finanzieren die Summe, die sie halt brauchen und zahlen die Raten, die
> sie eben k�nnen. Dann haben sie halt am Ende noch 200.000 Restschuld. Na
> und? M�ssen die Erben sehen, was sie damit machen oder die Bank kriegt
> dann das Haus. War eine mir bis dahin v�llig neue Sichtweise. Macht
> sicher auch nicht jede Bank bei jedem Objekt. Aber es erkl�rt zumindest
> das Ph�nomen etwas.
Und ich dachte immer, die Leute legen sich krum, damit die Erben etwas
davon haben ;-)
ciao
dirk
> >Ich oute mich mal. Auch wir haben ein Haus mit ner ziemlich hohen
> >Grundschuld gekauft. Aber da unsere Kreditkosten kleiner sind,
> >als ne Miete in einem vergleichbar großen (allerdings besseren
> >Zustand) Haus, finde ich es okay. Gleichzeitig haben wir dank
> >Doppelgehalt auch die Möglichkeit sonderzutilgen, etwas, was
> >sich im Kontoauszug immer gut liest.
>
> Sondertilgung ist natürlich immer günstig, sie ist aber auch ein Zeichen
> dafür, daß man vorsichtig (das heißt auch: teurer) finanziert hat.
Oder aber, die Finanzierung basierte auf einem Gehalt. Manchmal
überholt einen die Wirklichkeit ins Positive.
> >Ich will aber auch mal eine andere Sicht schildern:
> >Ich lese hier in dem Thread bei vielen den Tenor raus, Mönsch, ein
> >Haus kann man sich nur leisten, wenn man es am besten bar bezahlt.
>
> Möglicherweise spitzt Du diese Tendenz so zu, daß die Aussage dadurch
> falsch wird.
Möglicherweise. Möglicherweise zielen meine Aussage auf einen
Mitposter im Besonderen.
> >Wer ne 100% Finanzierung macht, kann nicht rechnen. Wasn Quatsch.
> >Ob ich ein Objekt miete oder kaufe, bleibt sich finanztechnisch
> >gleich.
>
> Damit täuschst Du Dich.
>
> Der Mieter übernimmt jeweils das Risiko für die Miete (also die Zinsen
> für das Kapital), der Haus"eigentümer" das Risiko für Zinsen und
> Kapital. Das ist schon ein ganz deutlicher Unterschied.
Risikotechnisch ja. Euromäßig nein. Du bist schon der zweite, der
widerspricht. Ich hatte wohl den Begriff falsch gewählt.
> >(Natürlich bezahle ich dem VM die Finanzierung der Hütte
>
> Ja, aber wenn ich sie nicht mehr bezahlen kann, ziehe ich aus und bin
> meiner Verpflichtung ledig. Das geht bei Wohneigentum so einfach nicht.
Richtig.
> >Und wer angesichts dieser Zahlen zur Dramatisierung das ganze auf DM
> >umrechnet, der hat sowieso nicht den Schuss gehört, im Jahre 7 nach
> >DM.)
>
> ... im Jahre 10 nach DM. Aber sonst stimmt es.
nitpick
Ähm zwischen 1999 und 2002 habe ich immer noch in DM gedacht und
gezahlt. Meine Gehaltsabrechnung wurde zwar in Euros durchgeführt- auf
dem Konto landeten durchaus harte D-Marks.
\nitpick
> >Natürlich gibt es Naivlinge, die meinen, mit 2000 netto könne man ne
> >Hütte mit 200000 an der backe finanzieren. Solch Knopf auf Spitz
> >genähte Finanzierungen sind nicht wirklich gut und empfehlenswert.
>
> Was gibt Dir die Gewißheit, daß der OP nicht zu diesen gehört? Es ist
> doch immer das gleiche im Usenet: Die Leute wollen einen Rat haben, die
> dafür erforderlichen Informationen stellen sie aber nicht bereit, weil
> ihnen das zu persönlich ist. So geht das aber nicht.
Ja so ist das. Auf der anderen Seite finde ich, dass man nicht immer
vom schlimmsten ausgehen sollte. Mag sein, dass ich vorurteilsbelastet
bin, aber der Op machte nicht unbedingt den Eindruck eines naiven
blauäugigen Mitmenschen.
> >Auf der anderen Seite aber: das Leben steckt voller Risiken. Gerade
> >letztens ist einer aus meinem Bekanntenkreis mit 44 ohne Vorwarnung
> >tot umgefallen. Was hat der denn von all seinen Absicherungen für den
> >eventualfall gehabt?
>
> Nichts. Wenn er allerdings (was empfehlenswert ist), für wenig Geld eine
> Risikolebensversicherung abgeschlossen hat, dann ist wenigstens das Haus
> jetzt bezahlt und Frau und Kinder können dort wohnen bleiben.
ka.
> Schlimmer als plötzlicher Tod ist übrigens Berufsunfähigkeit -- die ist
> auch erheblich teurer abzusichern.
jupp.
> >Hätte der auf das Häuschen für seine Kinder verzichten sollen mit
> >dem Argumebnt: uhh, ich könnte ja tot umfallen, was wird dann aus
> >dem Haus? Nein, natürlich nicht.
>
> Er kann ja (siehe oben) diesen Fall mit geringem Einsatz versichern. Es
> ist seiner Familie zu wünschen, daß er es tatsächlich getan hat.
wie gesagt, das weiß ich nicht, so nah standen wir uns nicht.
> >Auch wird nicht jeder von Arbeitslosigkeit getroffen. Und drittens
> >kann man mittels Sondertilgungen ein hypsches Sümmchen sparen.
>
> Mit einer von Anfang an richtig dimensionierten Tilgung spart man mehr
> -- gibt allerdings Flexibilität auf. Alles hat seinen Preis in dieser
> Welt.
Ja. Und wie ich weiter oben andeutete. Manchmal spielt einem das Leben
die seltsamsten Streiche. Im Negativen, wie im Positive.
> >Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir Deutschen uns viel zu viel
> >Sorgen um die Zukunft machen.
>
> :-)
>
> >Gefährlich werden Immobilien dann, wenn man sie immer weiter beleiht
> >um das Geld für Konsum zu verschießen. Oder wenn man mittels dubioser
> >Kombigeschichten schnell tilgen will.
>
> Zweck dubioser Kombigeschichten ist nicht schnelle Tilgung, sondern mehr
> Provision für den Finanzierungsverkäufer.
Naja, irgentwie muss man ja die Id^w Opfer ködern. Meist klappt das
mit Wahnsinnsrenditeversprechen.
> >Aber selbst mit ner Zwangsversteigerung kommt man mit nem blauen
> >Auge davon.
>
> Das ist keineswegs gewährleistet.
Kommt auf die Definition "blaues Auge" an.
> >Und für die ganz harten Fälle gibt es immer noch den Weg der
> >Privatinsolvenz.
>
> Wenn das für Dich ein gangbarer Weg ist ...
Es ist nicht erstrebenswert, keiner Frage. Aber ich persönlich finde
es unglaublich beruhigend, dass jeder eine zweite Chance bekommt.
> Verhungern muß man damit nicht, aber ein dornenreicher Weg ist das wohl
> -- und das ist auch gut so.
natürlich. Die Hürde muss hoch hängen. Ich persönlich denke ja, dass
nur schlaue und disziplinierte Leute das schaffen können. Es ist wohl
auch so, dass die meisten schlauen und disziplinierten Leute erst gar
nicht die Finger heben müssen.
Und macht ne Menge Dreck. K�che und Wohnzimmer sind bis zur
Fertigstellung nicht mehr sinnvoll zu nutzen.
3mal darfst Du raten welche R�ume ich am h��figsten benutze.
> nicht mehr an der Wand, die Stromleitungen liegen nicht meht unter Putz, die
> Seitenwand der K�chenschr�nke gibt Einblicke frei, die keiner w�nscht und
> mitten im Raum treffen 2 verschiedene Fussb�den auf weg gestemmte Mauerreste
> und an der Decke treffen 2 Farbt�ne auf einen frisch zu verputzenden
> Trennstreifen.
Nicht zu vergessen die Holzdecke, die jetzt eine L�cke h�tte.
Das noch Folgearbeiten kommen sollte klar sein.
MfG
Nicht wenn man wei� dass die Wand keine tragende Wand ist.
MfG
> Wenn ich jetzt als Vollverdiener mit sagen wir mal 3000 brutto schon
> nicht wei�, wie ich die Raten zahlen soll, wir soll dass dann als
> Rentner mit (optimistischen) 2000 brutto gehen?
Du kannst Deinen Kredit ja alle 10 Jahre neu verhandeln. Wenn die Rente
nicht reicht, nimmst Du eben niedrigere Raten. Hauptsache, Du zahlst
regelm��ig, dann findest Du auch eine Bank daf�r. Zumal der Kredit dann
zur Rente ja auch nicht mehr sooo hoch sein d�rfte und die Immobilie
teilweise bereits bezahlt ist.
Udo
>>>> Ich h�tte meine K�chenwand nie rausgerissen wenn ich schon in der Wohnung
>>>> gewohnt h�tte.
>>
>> Man sollte aber f�r einiges auch Fachleute hinzuziehen, z.B. f�r die Statik.
>
> Nicht wenn man wei� dass die Wand keine tragende Wand ist.
Stimmt, aber das ist gerade in einem Altbau oft so eine Sache.
>> So eine Wand ist schnell heraus gerissen. Leider steht dann der Heizk�rper
>
> Und macht ne Menge Dreck. K�che und Wohnzimmer sind bis zur
> Fertigstellung nicht mehr sinnvoll zu nutzen.
Wie willst du es aber 'einmal richtig machen' wenn sich nach Jahren die
Nutzung �ndert?
> Hauptsache, Du zahlst
> regelm��ig, dann findest Du auch eine Bank daf�r.
Das sind optimistische Annahmen.
Die werden einen Blick auf dein Einkommen und die vorhandenen Sicherheiten
werfen, ob du in Zukunft regelm�ssig zahlst kann niemand beurteilen.
Und wenn die ersten beiden Punkte nicht so �berzeugend sind sind die
Konditionen schlechter, wenn es �berhaupt zum Kredit kommt.
>> die Erben sehen, was sie damit machen oder die Bank kriegt dann
>> das Haus.
> ... das in der Zwischenzeit erheblich an Wert verloren hat.
nicht unbedingt. Bei uns steigen z.B. die Grundst�ckspreise gerade enorm.
In meinem konkreten Fall hat das Haus auch eher an Wert gewonnen, weil
ich eine alte, unmodernisierte H�tte kaufte, die jetzt Heizung, zwei
B�der, Solaranlage, neue Fenster, neues Dach usw. usf. hat. Hier w�rde
ich nicht von Wertverlust reden.
Es gibt auch durch aus Objekte, die ohne gro�es Zutun, also bei normaler
Werterhaltung an Wert gewinnen oder ihn zumindest behalten.
Zugegebenerma�en gibt es auch solche, die an Wert verlieren. Kann man
nicht pauschalisieren. Daher verhandelt man ja auch mit einer Bank.
Sonst k�nnte man sich seine Kredite ja auch am Automaten holen.
> Ein eigenes Haus ist eine komfortable, daf�r unflexible und teure Art
> des Wohnens.
Auch wieder pauschalisiert. Ich zahle f�r mehr Wohnfl�che und Grundst�ck
momentan weniger Kreditraten als ich in der Stadt vorher an Miete
zahlte. Meine Nebenkosten hab ich auch selbst in der Hand. Aber hier
haben wir wieder die ber�hmten �ppel unf Birnen. Nat�rlich kann ich
nicht so ohne weiteres n�chsten Monat wegziehen. M�glich w�re es aber
dennoch, wenn auch mit mehr Aufwand. Will ich auch gar nicht.
> Aber auch f�r deutsche H�user gilt: Sie sind als Massivh�user zwar f�r
> die Ewigkeit gebaut, aber die Leute wollen sie nicht ewig haben. So
> manches Haus der 60er Jahre (vom Noch-Bewohner als v�llig ausreichend
> erachtet) ist f�r einen potentiellen K�ufer lediglich eine Altlast, die
> das Grundst�ck verteuert, das er eigentlich haben m�chte (und dazuhin
> noch den Abri� kostet).
Du bist sehr auf diese mit Fertigteilh�usern (von mir aus auch
Massivh�usern) auf 500qm Grundst�cken in Wohngebietslage errichteten
Eigenheime fixiert, hab ich den Eindruck. Es gibt auch anderes.
Mein Haus ist auch 60er Jahre und f�r die Ewigkeit gebaut. Allerdings
1860er und von Leuten, die lange dahingeschieden sind. Ich als
Nachbesitzer will es trotzdem behalten. Es ist sch�n und hat Charakter -
im Gegensatz zu manchen Wohnsiedlungs-Eigenheimen (IMHO). Aber
Geschm�cker sind verschieden, Du mu�t nur die richtigen K�ufer finden.
> Da� ein Haus unbedingt seinen Wert hielte, ist eine schlichte Illusion.
> Die Bank tut schon gut daran, das Haus nur seinem Wert entsprechend als
> Sicherheit zu akzeptieren -- und der sinkt halt, was im Umkehrschlu�
> hei�t, da� die Bank nicht ohne zus�tzliche Sicherheit eine endf�llige
> 100%-Finanzierung machen sollte.
Tscha, ham se bei mir gemacht...
> Ceterum censeo: Ich halte den Thread f�r interessant, aber nur am Rande
> f�r ein Heimwerkerproblem.
Da hast Du auf jeden Fall recht! :)
Udo
Ich wohne aber nicht in einem Altbau.
MfG
Das geht nicht. Aber mit der Begr�ndung 'ich wei� ja nicht ob ich das in
80 Jahren auch noch so will' kann man auch gleich alle Umbauten sein lassen.
Aber im vorliegenden Fall sollte der Umabu ja nur wegen evtl. Geldmangel
verschoben werden, und nicht weil sich das Nutzungsverhalten in der
Zukunft irgendwann mal �ndern k�nnte.
Und deswegen ist es meine Meinung es lieber sofort zu machen, als in x
Jahren wieder den Dreck in der dann bewohnten Wohnung zu haben.
MfG
>>>>>> Ich h�tte meine K�chenwand nie rausgerissen wenn ich schon in der Wohnung
>>>>>> gewohnt h�tte.
>>>> Man sollte aber f�r einiges auch Fachleute hinzuziehen, z.B. f�r die Statik.
>>> Nicht wenn man wei� dass die Wand keine tragende Wand ist.
>>
>> Stimmt, aber das ist gerade in einem Altbau oft so eine Sache.
>
> Ich wohne aber nicht in einem Altbau.
Mit rausgerissenen W�nden kann der aber auch nicht mehr ganz neu sein ;-)
Ok, das Haus ist Bj. 82, z�hlt das schon als Altbau?
Macht aber nix, da meine Eltern das Hause selber gebaut (lassen) haben,
wu�ten wir genau dass die entsprechende Wand nicht tragend war.
MfG
> Auch wieder pauschalisiert. Ich zahle f�r mehr Wohnfl�che und Grundst�ck
> momentan weniger Kreditraten als ich in der Stadt vorher an Miete
> zahlte.
Rechnest Du da auch den Zeitverlust und die h�here Aufw�ndungen f�r die
Fahrt zur Arbeit ein?
Ciao
dirk
Och, nu h�r auf! Auf diese bescheuerte Art von Diskussion hab ich jetzt
keinen Bock.
Gegenfrage: woher wei�t Du, wo ich arbeite?
Trotzdem Antwort: ich habe *keinen* h�heren Zeitaufwand, um zur Arbeit
zu kommen. Vorher habe ich mich 20min durch den Innenstadtverkehr einmal
quer durch die City gew�hlt, jetzt fahre ich 20min durch gr�ne Landschaft.
Ja, ich wei�, ich h�tte durch geschickte Wahl der Lage meiner
Mietswohnung diesen Mi�stand durchaus optimieren k�nnen. Eventuell w�re
die Miete dann noch teurer geworden und Nein, mein Arbeitgeber war nicht
bereit, den Firmensitz n�her an meine Wohnung zu verlegen ;-)
(jajaja, Fahrrad, �PNV, etc. sind auch bekannt aber aus verschiedenen
Gr�nden nicht immer zur Anwendung gekommen...).
Btw., der Arbeitsweg und dessen Kosten war *nicht* das
Hauptentscheidungskriterium zum Kauf des Hauses.
Udo
na, auch wenn es mit dem eigentlichen Thema nicht mehr viel zu tun hat,
es pa�t ja doch irgendwie zum Subject, also:
>>> ... das in der Zwischenzeit erheblich an Wert verloren hat.
>> Nicht unbedingt.
> Nein, aber oft.
Hm, komisch Argumentation. K�nnte ich antworten: oft aber auch nicht. ;)
>> Bei uns steigen z.B. die Grundst�ckspreise gerade enorm.
> Immobilienm�rkte sind sehr lokal.
> Die generelle demographische Tendenz ist aber eindeutig.
N�. Wenn ich den Wert einer Immobilie jetzt mal als Summe von Haus und
Grundst�ck ansehe. Sicher steigt in vielen F�llen mehr der
Grundst�ckspreis. Aber wenn wahr w�re, was Du behauptest, w�rde weltweit
kein Immobilienfond funktionieren.
Es ist ganz einfach: Grundst�cke sind eine begrenzte Ressource und die
eher steigende Nachfrage (die Menschheit w�chst) wird den Preis
bestimmen. Der geht dann sicher langfristig nicht runter. Schau einfach
mal auf's �l - auch eine begrenzte Ressource. Lokale, zeitlich begrenzte
Schwankungen gibt es nat�rlich immer - wie in jedem Markt.
> Man wei�, was das Haus "wert" war, genau in dem Moment, in dem man es
> verkauft.
Richtig.
> Wenn Du den vermuteten Wert nun mit Deinem Kaufpreis vergleichst,
> m��test Du fairerweise Deine Investitionen (+ Zinsen) in der Kalkulation
> ber�cksichtigen.
Ja nat�rlich, f�r *mich* schon.
ABER: In diesem konkreten Fall eben nicht. Es ging n�mlich darum, ob der
Wert der Immobilie *f�r die Bank* steigt, gleich bleibt oder nicht, also
ob die Bank das Ding finanziert und ihrer Meinung nach sp�ter mit der
Immobilie auch eine ad�quate Sicherheit hat. Der Bank ist es herzlich
egal, wieviel man an Zinsen und Investitionen zwischenzeitlich
reingesteckt hat. Der Wert ist f�r sie gestiegen und gut.
> Ich habe gestern eins besichtigt, bei dem der Besitzer (der offenbar mit
> Geld kein Problem hat) zum ambitionierten Kaufpreis noch einmal das
> Doppelte an Neuaufbau hineingesteckt hat. Ob das Haus nun diesen Wert
> hat?
Nein, es ist sicher aber dadurch nicht im Wert gefallen. Wenn die Bank
ihre Sicherheit einl�sen mu�, wird sie ihren Wert bekommen, der sich am
Ursprungszustand orientierte - vermutlich sogar mehr.
>> Zugegebenerma�en gibt es auch solche, die an Wert verlieren. Kann man
>> nicht pauschalieren.
>
> Doch, doch. Eben daf�r gibt es ja Markterhebungen.
Genau. Und wenn ich meine n�chste Immobilie finanzieren will, brauch ich
gar kein Expose mehr sondern lege der Bank eine pauschale Markterhebung
vor und schon hab ich meine Finanzierung? Alles klar, machen wir alles
pauschal.
>> Daher verhandelt man ja auch mit einer Bank.
>> Sonst k�nnte man sich seine Kredite ja auch am Automaten holen.
>
> Du wirst lachen: Gerade darin liegt Rationalisierungspotential.
> Verbraucherkredite werden schon weitgehend automatisiert vergeben. Das
> mag bei Immokrediten auch noch kommen.
Ja, und dann haben wir mit Sicherheit die n�chste Bankenkrise. Welcher
Automat will denn eine Immobilie im Wert taxieren und deren
Wertentwicklung f�r die Kreditsicherung einsch�tzen?
Kleine Anekdote von mir, wo eine kompetenter Mitarbeiter der Postbank
genau nach diesem Schema verfuhr, als ich seinerzeit meinen Kredit haben
wollte: er fragte mechanisch nach Lage und Gr��e des Grundst�cks und
ermittelte per Bodenleitwert dessen Wert. Dann fragte er nach dem
Geb�ude, erfuhr, da� es Bj. 1862 ist und stellte sogleich fest, da� es
damit nichts mehr wert sei, da es vor 1914 erbaut wurde (Wertermittlung
nach Einheitswert 1914). Somit w�rde er mir nur den Grundst�cksgegenwert
finanzieren. Na super! *Das* h�tte ein Automat wirklich gekonnt, Schema
F und total an der Wirklichkeit vorbei. Der K�lner Dom ist somit ja auch
nichts mehr wert... nur so als Beispiel.
>>> Ein eigenes Haus ist eine komfortable, daf�r unflexible und teure Art
>>> des Wohnens.
>
>> Auch wieder pauschaliert. Ich zahle f�r mehr Wohnfl�che und Grundst�ck
>> momentan weniger Kreditraten als ich in der Stadt vorher an Miete
>> zahlte.
>
> Sch�n f�r Dich!
Ja, finde ich auch. :)
>> Nat�rlich kann ich nicht so ohne weiteres n�chsten Monat wegziehen.
>> M�glich w�re es aber dennoch, wenn auch mit mehr Aufwand. Will ich
>> auch gar nicht.
> Manchmal mu� man, obwohl man nicht will.
Ja und? Dann macht man es eben.
> Und manches Torheit, aber auch mancher Wohnkomfort der folgenden
> Jahrzehnte ist an ihm vorbeigegangen. Am D�mmstandard beispielsweise
> hapert es, und man kann ihn auch nicht nachr�sten (wobei Heizkosten nur
> ein Moment sind).
??? Wenn man will, kann man es wohl nachr�sten. Wieso sollte man das
nicht k�nnen? Alles nur eine Frage des Aufwandes.
Bei einigen alten Geb�uden mag es einfacher sein und bei anderen
schwieriger aber unm�glich ist es definitiv nicht.
> Im Erdgescho� auf Socken oder gar barfu� zu gehen ist
> in Deinem Haus je nach Jahreszeit nur etwas f�r Kaltduscher, sprich:
> echte M�nner. Nicht jedem gef�llt das.
Hm, auf meiner Fu�bodenheizung hat sich bislang noch niemand �ber kalte
F��e beschwert und selbst wo man die nicht hat, kann man den Fu�boden
neu machen und isolieren (z.B. mein Wohnzimmer im EG). Was schreibst Du
hier blo�?
> Er hat bei Dir als Arbeitnehmer ohne zus�tzliche Sicherheit bei einem
> Altbau eine endf�llige 100%-Finanzierung gemacht?
> Das glaube ich nicht.
Zun�chst mal: wohl kaum jemand finanziert seine Immobilie mit einem
endf�lligen Darlehen. Die Regel ist ja wohl eher ein Annuit�tendarlehen
mit bestimmter Zinsbindungsfrist, die normalerweise kleiner als die
Laufzeit ist und nach deren Ablauf eine neue Zinsbindung verhandelt wird
- also Prolongation oder Umschuldung.
Aber ja, ich bin normaler Angestellter und habe das Haus komplett ohne
Eigenkapital (100%) �ber ein Annuit�tendarlehen mit einer Laufzeit von
30 Jahren (ich zahle es, normale Lebenserwartung vorausgesetzt, also
noch vor der Rente ab - also klassisch) und einer Zinsbindungsfrist von
20 Jahren von der Bank finanzieren lassen, die als einzige Sicherheit
die Eintragung der Grundschuld verlangte. Und zwar von einer, die nicht
so d�mlich-mechanisch ranging, wie der Postbank-Angestellte (Automat).
Die Bank sah einfach, da� hier eine Immobilie erworben wird, die
modernisiert werden soll (und so im Wert steigt) und deren Grundst�ck
durch die relative N�he zur Stadt auch eher steigen wird. Sie wird also
auch nach 20 Jahren noch ihre Sicherung haben und konnte den Kredit so
ruhigen Gewissens vergeben.
Udo
Woher willst Du wissen, ob die Immobilienfonds wirklich funktionieren? ;-}
Bei dem grossen Anteil an Leerstand z.B. bei B�rofl�chen sogar in
Manhattan oder Mainhattan (Frankfurt/Main) w�rde ich eine noch gr�ssere
Immobilienkrise erwarten. Die dazugeh�rigen Mieten werden nicht gesenkt,
da geringere Mieten dann �ber das Ertragswertverfahren eine massive
Buchwertkorrektur der leerstehenden B�roimmobilien und damit eine
massive Abwertung der Fonds zur Folge h�tte.
> Es ist ganz einfach: Grundst�cke sind eine begrenzte Ressource und die
> eher steigende Nachfrage (die Menschheit w�chst) wird den Preis
> bestimmen.
Das Thema ist IMHO aber etwas komplexer. Z.B. geht bei der
Wertermittlung von Eigentumswohnungen in Grossst�dten der
Grundst�ckswert nur zu einem relativ kleinen Teil in den Gesamtwert ein.
Den L�wenanteil macht dort die erzielbare Miete aus.
Und die einzelnen Lebensphasen passen ganz gut in zeitweise Schwankungen
eines Trends und k�nnen schmerzliche finanzielle Verluste bedeuten.
>> Man wei�, was das Haus "wert" war, genau in dem Moment, in dem man es
>> verkauft.
>
> Richtig.
>
>> Wenn Du den vermuteten Wert nun mit Deinem Kaufpreis vergleichst,
>> m��test Du fairerweise Deine Investitionen (+ Zinsen) in der Kalkulation
>> ber�cksichtigen.
>
> Ja nat�rlich, f�r *mich* schon.
> ABER: In diesem konkreten Fall eben nicht. Es ging n�mlich darum, ob der
> Wert der Immobilie *f�r die Bank* steigt, gleich bleibt oder nicht, also
> ob die Bank das Ding finanziert und ihrer Meinung nach sp�ter mit der
> Immobilie auch eine ad�quate Sicherheit hat. Der Bank ist es herzlich
> egal, wieviel man an Zinsen und Investitionen zwischenzeitlich
> reingesteckt hat. Der Wert ist f�r sie gestiegen und gut.
Woher willst Du wissen, wie die Bank den Wert ermittelt? Steckst Du sehr
viel Investitionen in ein Geb�ude rein, welches in einem Landstrich mit
grosser Arbeitslosigkeit liegt, steigt der Wert durch die Investition
kaum, wenn die erzielbare Miete zur Wertermittlung herangezogen wird.
>> Ich habe gestern eins besichtigt, bei dem der Besitzer (der offenbar mit
>> Geld kein Problem hat) zum ambitionierten Kaufpreis noch einmal das
>> Doppelte an Neuaufbau hineingesteckt hat. Ob das Haus nun diesen Wert
>> hat?
>
> Nein, es ist sicher aber dadurch nicht im Wert gefallen. Wenn die Bank
> ihre Sicherheit einl�sen mu�, wird sie ihren Wert bekommen, der sich am
> Ursprungszustand orientierte - vermutlich sogar mehr.
Der Wert kann aber fallen, wenn die Mieten in dem Gebiet fallen.
>>> Zugegebenerma�en gibt es auch solche, die an Wert verlieren. Kann man
>>> nicht pauschalieren.
>>
>> Doch, doch. Eben daf�r gibt es ja Markterhebungen.
>
> Genau. Und wenn ich meine n�chste Immobilie finanzieren will, brauch ich
> gar kein Expose mehr sondern lege der Bank eine pauschale Markterhebung
> vor und schon hab ich meine Finanzierung? Alles klar, machen wir alles
> pauschal.
Wenn ein Gutachter z.B. f�r einen privaten K�ufer ein kurzes
Wertgutachten erstellt, so greift er meist auch auf einen lokalen
Grundst�cksmarktbericht und den Mietspiegel zur�ck. Da ist viel
pauschaliert und eine Bank macht da wahrscheinlich nicht viel mehr
Aufwand bei der Kreditvergabe. Vom Gericht in Auftrag gegebene
Wertermittlungsgutachten im Zuge einer Zwangsversteigerung sind da schon
sehr viel umfangreicher.
> Kleine Anekdote von mir, wo eine kompetenter Mitarbeiter der Postbank
> genau nach diesem Schema verfuhr, als ich seinerzeit meinen Kredit haben
> wollte: er fragte mechanisch nach Lage und Gr��e des Grundst�cks und
> ermittelte per Bodenleitwert dessen Wert. Dann fragte er nach dem
> Geb�ude, erfuhr, da� es Bj. 1862 ist und stellte sogleich fest, da� es
> damit nichts mehr wert sei, da es vor 1914 erbaut wurde (Wertermittlung
> nach Einheitswert 1914). Somit w�rde er mir nur den Grundst�cksgegenwert
> finanzieren. Na super! *Das* h�tte ein Automat wirklich gekonnt, Schema
> F und total an der Wirklichkeit vorbei. Der K�lner Dom ist somit ja auch
> nichts mehr wert... nur so als Beispiel.
Dass Banker vom Gesch�ft nicht immer was verstehen, haben wir doch alle
gelernt.
> Aber ja, ich bin normaler Angestellter und habe das Haus komplett ohne
> Eigenkapital (100%) �ber ein Annuit�tendarlehen mit einer Laufzeit von
> 30 Jahren (ich zahle es, normale Lebenserwartung vorausgesetzt, also
> noch vor der Rente ab - also klassisch) und einer Zinsbindungsfrist von
> 20 Jahren von der Bank finanzieren lassen, die als einzige Sicherheit
> die Eintragung der Grundschuld verlangte. Und zwar von einer, die nicht
> so d�mlich-mechanisch ranging, wie der Postbank-Angestellte (Automat).
> Die Bank sah einfach, da� hier eine Immobilie erworben wird, die
> modernisiert werden soll (und so im Wert steigt) und deren Grundst�ck
> durch die relative N�he zur Stadt auch eher steigen wird. Sie wird also
> auch nach 20 Jahren noch ihre Sicherung haben und konnte den Kredit so
> ruhigen Gewissens vergeben.
Das ist eine Wette der Bank auf die Zukunft. Sch�n, wenn es f�r Dich und
Deine Bank passt. Muss es halt nicht immer.
Ciao, Michael.
> Die Bank sah einfach, da� hier eine Immobilie erworben wird, die
> modernisiert werden soll (und so im Wert steigt) und deren Grundst�ck
> durch die relative N�he zur Stadt auch eher steigen wird.
Wenn sich in der Stadt massenhaft Arbeitspl�tze in Luft aufl�sen steigt da
nichts mehr.
Jepp.
Und auch die Modernisierung von H�usern an Strassen mit zunehmendem
Verkehr f�hrt nicht notwendigerweise zu einer Wertsteigerung.
Ciao, Michael.
Ja jaaa, alles geht den Bach runter... ich geb's auf, wundere mich �ber
mein Darlehen und weine �ber den Wertverlust meiner Immobilie...
:schluchz:
Udo
Es behauptet ja niemand, dass es f�r Dich in Deinem Fall nicht
funktionieren kann. Man muss halt den Einzelfall genau anschauen.
Ciao, Michael.
Martin Gerdes schrieb:
> ...
> Wenn Du den vermuteten Wert nun mit Deinem Kaufpreis vergleichst,
> m��test Du fairerweise Deine Investitionen (+ Zinsen) in der Kalkulation
> ber�cksichtigen.
anstatt der Zinsen beim BAnkkonto muss man bei einer Immobilie den
Wohnwert bzw die Miete mit einberechnen. Wenn man nur den
Erstellungspreis/Kaufpreis und nach einigen Jahren den Verkaufspreis
betrachtet ohne die Mieteinnahmen zu ber�cksichtigen (abz�glich
R�cklagenbildung f�r Instandhaltungsma�nahmen), dann darf man beim
Vergleich mit dem Bankkonto keine Zinsen (abz�glich Depotgeb�hren)
ber�cksichtigen.
--
mit freundlichem Gru�
Robert
z.B. gegen Schimmel im Keller:
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