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Re: einfaches Schweißgerät

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gordon walter

unread,
Jan 24, 2012, 7:00:56 AM1/24/12
to
Martin Τrautmann wrote:


> Ich habe vor langer Zeit mal eine Woche autogen, eine Woche Elektro
> geschweisst - nie mit Schutzgas. Diese ganzen Einstell-Optionen sind für
> mich daher erst mal völlig fremd.

Das ist doch ein E-Schweißgerät. Nichts mit Schutzgas. Da sind nur die
Optionen An/Aus und Stromstärke.
Wichtiger wäre die Einschaltdauer. Ärgerlich, wenn man nach jeder Elektrode
10 Minuten abkühlen muss.


Gruß
GW
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Siegfried Schmidt

unread,
Jan 24, 2012, 7:37:43 AM1/24/12
to
Martin =?UTF-8?Q?=CE=A4rautmann?= schrieb:

> taugt das Schweißgerät von Norma für einfachere Sachen?

Durchaus, solange das Material dick genug ist. Wenn du hauptsächlich
Reparaturarbeiten im Sinn hast, ist es von Vorteil, weil es nur geringe
Ansprüche an die Genauigkeit der Vorarbeiten und Sauberkeit der
Oberflächen stellt.

Es ist halt etwas unhandlich zu transportieren, durch die fest
angeschlossenen Leitungen und das überzählige Netzkabel ist beim
Hantieren immer irgendwas im Weg was sich verheddert. Und wahrscheinlich
fliegt beim Einschalten immer wieder mal die Sicherung raus.

> Die 160 A bekommt man nur beim 400-V-Anschluss, bei 230 V geht's bis
> 140 A.

So genau geht das nicht. Die Einstellung erfolgt nach Erfahrung und
Gefühl und weniger nach dem Zahlenwert. Und mangels CEE-Steckdosen am
Einsatzort wird sowieso fast immer mit 230V geschweisst werden.

> Leerlaufspannung ist 48 V - wobei eine solche unter 50 V schlecht zum
> Arbeiten sein soll?

Egal, so genau geht das nicht.

> Zeitgemäß sind heute wohl eher Schweißinverter, mit allen möglichen
> Einstellmöglichkeiten!?

Inverter sind kleiner und besser zu transportieren, lieferen mit
Gleichstrom etwas bessere Ergebnisse, unterliegen bei Elektroden aber
prinzipiell den gleichen Randbedinungen.

> Ich habe vor langer Zeit mal eine Woche autogen, eine Woche Elektro
> geschweisst - nie mit Schutzgas. Diese ganzen Einstell-Optionen sind
> für mich daher erst mal völlig fremd.

Du musst dir erstmal klar werden was du schweissen willst, dannach wird
ausgewählt ob Elektroden, MAG oder WIG dafür nötig sind.

Im Modus für Elektrodenschweissen sind die allermeisten
Einstellmöglichkeiten anderer Geräte sowieso ausser Funktion, mach dir
darum keine Gedanken.


Siegfried

Schorsch Mildenberger

unread,
Jan 24, 2012, 8:20:02 AM1/24/12
to
Am 24.01.2012 12:35, schrieb Martin Τrautmann:
> Hallo
>
> taugt das Schweißgerät von Norma für einfachere Sachen?
> <http://www.norma-online.de/druckansicht-42860-6b02f0c813fdb1d8b3d904013bfd9bec>
> Es sieht so aus, als wäre es ein reines AC-Gerät - Dicker Schweisstrafo
> bis 160 A?
>
> Garantie (3 Jahre) und Gewicht (22 kg) klingen vertrauenerweckend.
>
> Mir scheint, das Gerät ist vom gleichen Hersteller wie das Einhell BT-EW
> 160
> http://www.isc-gmbh.info/index.php?PHPSESSID=18236568214f1e9387bf1a7&menuref=prod&prodid=486&level1=&level2=1609&level3=1610&level4=1611&level5=1612&level6=2147
>
> Ich muss ein paar Geländerstreben einsetzen - 160 A sollten bis 4 mm
> gehen?

Gelönderstreben? Da machst Du so oder so Kehlnähte und da solltest Du
eher keine 4er Elektroden nehmen. Lieber ne Nummer kleiner und dafür ein
wenig mehr Saft.

>
> Die 160 A bekommt man nur beim 400-V-Anschluss, bei 230 V geht's bis
> 140 A.

Spricht auch für dünnere Elektroden.

Mein Schwager hat so ein ähnliches Gerät. Das funktioniert schon.

Gruß
Schorsch
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ed wolf

unread,
Jan 24, 2012, 9:18:45 AM1/24/12
to tr...@gmx.de
Hallo,
48V Leerlaufspannung sind Standard + und das Limit
bei Arbeiten unter erhöhter elektrischer Gefährdung,
also bei Schlossers fast immer.
40 Amp sind Faustwert für 1mm Elektrodendurchmesser.
Ein 160 Amp Gerät würde ich als "130A +Reserve" nutzen,
2,5er Elektroden und selten mal 3,2er.
Den meisten Schlosserkram kann man gut mit 2.5ern schweißen,
bis ca 4mm Materialstärke, wenns keine Kräne oder Brücken sind.
Ansonsten ist so ein Trafo mit Schiebekern ziemlich dauerhaft,
als Reservegerät in der Schlosserei hält sowas viele Jahre
gelegentlichen Betrieb aus.
Gruß
ed

Harald Klotz

unread,
Jan 24, 2012, 8:47:35 AM1/24/12
to
Martin ?rautmann schrieb:

> Ich muss ein paar Geländerstreben einsetzen - 160 A
> sollten bis 4 mm gehen?

Für 4mm ist das zu wenig.
Max. 3,25 aber eigentlich auch noch knapp.
Für deinen Zweck sind ohnehin 2,5mm Elektroden angeraten,
dafür ist es völlig ausreichend.

Grüße Harald

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MaWin

unread,
Jan 24, 2012, 10:42:40 AM1/24/12
to
"Martin Τrautmann" <t-us...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:slrnjht5sq....@ID-685.user.individual.de...

> taugt das Schweißgerät von Norma für einfachere Sachen?

Sagen wir mal so:
Millionen an Schweissern auf aller Welt arbeiten mit schlechterem Gerät.
Der Drehstromanschluss ist ein Vorteil, damit hebt sich das
Gerät von den allerbilligsten ab, Drehstrom arbeitet besser
ist aber nicht immer verfügbar.
Allerdings:
Schweissen ist eine Kunst,
und um je schlechter das Gerät um so mehr Kunst.
Mit einem elektronischen Inverter mit HF-Zündung und hot start
und anti stick macht man es sich gerade als Anfänger/Laie einfacher.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

Harald Klotz

unread,
Jan 24, 2012, 10:49:00 AM1/24/12
to
MaWin schrieb:

> Drehstrom arbeitet besser

Kannst du das begründen?

Ist es nicht gleichgültig ob ich 230V auf 48V transfomiere
oder 400V als Ausgangsspannung habe?
Drehstrom hat meines Erachtens nur den Vorteil, dass eine
höhrere Ampereleistung möglich ist.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 24, 2012, 10:44:53 AM1/24/12
to
Martin ?rautmann schrieb:
> On Tue, 24 Jan 2012 14:47:35 +0100, Harald Klotz wrote:

> Da stellte
> sich die Frage, ob man heute noch zur alten Trafo-Technik
> greift, oder besser zu moderner Invertertechnik.

So ein Trafo hält nahezu ewig.
Die Invertertechnik enthält elektronische Bauteile die je
nach Qualität mehr oder weniger schnell altern.
Der ESS Schweisstrafo hier im Keller ist aus Ende der 60er
Jahre und arbeitet bis heute.

> Die alte, "gusseiserne" Technik erscheint mir weniger
> fehleranfällig, die modernere zündet aber evtl. viel
> besser - und ein wenig technische Hilfe ist bei mir als
> ungeübtem Schweisser willkommen, wo der Profi auch mit
> schlechterem noch zaubern kann.

Mit den den normalen Vohandelektroden ist es kein wirkliches
Problem.
Das hat man schnell heraus.
Schwerer sind Elektroden für Steignähte zu zünden.

Grüße Harald

MaWin

unread,
Jan 24, 2012, 11:12:49 AM1/24/12
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f1ed300$3$7610$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...
>
> Kannst du das begründen?

Natürlich.

> Ist es nicht gleichgültig ob ich 230V auf 48V transfomiere oder 400V als
> Ausgangsspannung habe?
> Drehstrom hat meines Erachtens nur den Vorteil, dass eine höhrere
> Ampereleistung möglich ist.

kontinuierlicherer Stromfluss an der Elektrode, daher stabilerer
Lichtbogen der leichter aufrechtzuerhalten ist.

Man merkt den Unterschied.

Radbert Grimmig

unread,
Jan 24, 2012, 11:25:44 AM1/24/12
to
Martin ?rautmann schrieb:
Also wenn die sich derart hartnäckig weigern, irgendwelche
Einschaltdauern anzugeben - sowohl auf der Webseite als auch in der
Bedienungsanleitung und was man da noch alles downloaden kann - ist
was faul. Ich wär da vorsichtig.

Nicht dass das so aussieht wie beim Lematec LS 216, das oberflächlich
und von den Eckdaten her ziemlich ähnlich gemacht zu sein scheint:

http://www.ebay.de/itm/LS-216-Schweisgerat-230-380-V-Volt-Elektroden-Eisen-VA-Edelstahl-Lematec-TOP-/300652233961?pt=DE_Haus_Garten_Heimwerker_Elektrowerkzeuge&hash=item46004504e9

60A - 35%
80A - 20%
125A - 8%

Bei voller Leistung zuckt's dann vermutlich nur noch einmal kurz.

Bei Schutzgas wäre obiges eine Frechheit.

Kann man mit solchen Elektrodengeräten echt arbeiten?

--

Gruß
Radbert

Schorsch Mildenberger

unread,
Jan 24, 2012, 11:30:37 AM1/24/12
to
Radio Eriwan: Das kommt darauf an, was man arbeiten möchten.

Für den angegebenen Zweck, Stäbe in eine Geländer einzubauen, mag das
schon hinkommen. Da macht man ja nur kurze Nähte und dazwischen muss man
viel einrichten und so.

Für lange Nähte an dickerem Material ist das sicher nicht akzeptabel.

Gruß
Schorsch

Harald Klotz

unread,
Jan 24, 2012, 12:17:33 PM1/24/12
to
MaWin schrieb:
> "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag

>> Kannst du das begründen?
>
> Natürlich.
>
>> Ist es nicht gleichgültig ob ich 230V auf 48V
>> transfomiere oder 400V als Ausgangsspannung habe?
>> Drehstrom hat meines Erachtens nur den Vorteil, dass
>> eine höhrere Ampereleistung möglich ist.
>
> kontinuierlicherer Stromfluss an der Elektrode, daher
> stabilerer Lichtbogen der leichter aufrechtzuerhalten ist.

Das ist eine Behauptung, keine Begründung.
Ich Schweisse mit mindestens 10kV, das wird nur passend
runtertransformiert.
Ist das besser runtertransomierte 400V?

Grüße Harald

Hans Beiger

unread,
Jan 24, 2012, 2:46:34 PM1/24/12
to
Am 24.01.2012 12:35, schrieb Martin Τrautmann:

> Hallo
>
> taugt das Schweißgerät von Norma für einfachere Sachen?

> Es sieht so aus, als wäre es ein reines AC-Gerät - Dicker Schweisstrafo
> bis 160 A?

> Schönen Gruß
> Martin

Hallo,

ein Gerät mit solchen Daten habe ich seit 1967. Damals zum Hausbau wegen
der Geländer und sonstiger anfallender Schweißarbeiten gekauft.

Es funktioniert noch immer zuverlässig und reicht für einfache Arbeiten
völlig aus. Wenn du einigermaßen E-Schweißen kannst, kommst du mit
diesem Gerät problemlos über die Runden.

Gruß Hans

gordon walter

unread,
Jan 24, 2012, 4:32:48 PM1/24/12
to
Martin Τrautmann wrote:


> Typisch sind bei z.B. 115 A dann 102 Sekunden Lastzeit und 537 bzw. 624
> Sekunden Rücksetzzeit.
>
> Sind das normale oder schlechte Werte?

Das kommt darauf an, was Du damit machen willst. Für ein Regal im Keller
reicht das. Wenn es ein Aussengeländer ist, soll es ja auch nach was
aussehen. An einer kalten Naht wieder beginnen, heisst schleifen. Und
schleifen heisst Dreck fressen. Ich tue das nicht so gern.

> Schönen Gruß
> Martin

Gruß
GW

Siegfried Schmidt

unread,
Jan 24, 2012, 5:11:43 PM1/24/12
to
Martin =?UTF-8?Q?=CE=A4rautmann?= schrieb:


> die modernere zündet aber evtl. viel besser - und ein wenig technische
> Hilfe ist bei mir als ungeübtem Schweisser willkommen, wo der Profi auch
> mit schlechterem noch zaubern kann.

Mit dem Preisunterschied zu einem Inverter kannst du so viele Elektroden
kaufen, dass du nach deren Verbrauch nicht mehr ungeübt bist - das ist für
das Ergebnis viel besser als der Vorteil der technischen Hilfe (der
durchaus merkbar ist, aber nicht in der von dir erhofften Höhe).


Siegfried


Siegfried Schmidt

unread,
Jan 24, 2012, 5:16:20 PM1/24/12
to
MaWin schrieb:

> kontinuierlicherer Stromfluss an der Elektrode, daher stabilerer
> Lichtbogen der leichter aufrechtzuerhalten ist.

Nur schade, dass das Gerät zwar einen CEE-Stecker, aber keinen
Drehstromanschluss hat.

> Man merkt den Unterschied.

Deswegen wird man auch keinen Unterschied merken.


Siegfried

Harald Klotz

unread,
Jan 24, 2012, 5:48:59 PM1/24/12
to
gordon walter schrieb:

> Das kommt darauf an, was Du damit machen willst. Für ein
> Regal im Keller reicht das. Wenn es ein Aussengeländer
> ist, soll es ja auch nach was aussehen. An einer kalten
> Naht wieder beginnen, heisst schleifen.

Du meinst, der schafft keine 20-30mm am Stück.

Bevor der Schweisstrafo einknickt wird die Elektrode zuende
sein.

Grüße Harald

Stephan Lang

unread,
Jan 25, 2012, 2:31:42 AM1/25/12
to
Hi,
wenn Du nicht sehr geübt im Schweißen bist, wirst Du mit einem einfachen
Schweißtrafo keine halbwegs ansehnlichen Verbindungen hinbekommen. Und
das wird bei einem Geländer wohl die Erfordernis sein. Du musst
schleifen usw., m.a.W. herumpfuschen.
Also: Wenn du die zu erwartende Qualität der Arbeitsergebnisse und den
Wert des verarbeiteten Materials (Stahl ist schon lange nicht mehr
billig) berücksichtigst UND wenn du es öfter brauchst (oder brauchen
willst), dann kannst Du dir gleich einen Inverter kaufen. In allen
anderen Fällen: lass es sein. Deine Geländerstangen schweißen, das macht
dir ein Schlossen wahrscheinlich auch für einen Fuffi, wenn du die
Nacharbeit selber machst.
Stephan

Message has been deleted

Radbert Grimmig

unread,
Jan 25, 2012, 4:42:25 AM1/25/12
to
Stephan Lang schrieb:

>billig) berücksichtigst UND wenn du es öfter brauchst (oder brauchen
>willst), dann kannst Du dir gleich einen Inverter kaufen.


Mit der Logik kann man sich im Grunde gleich ein WIG-Gerät kaufen,
denn der Preisunterschied zu einem tauglichen Inverter ist nicht
besonders groß.

Und dann ist man auf einmal bei nem 4-in-1-Gerät mit Plasmaschneider
für über 800 Euro #-)

Der Vorteil, den ich bei nem einfachen Trafo sähe, wäre, dass man
nicht so viele Hemmungen vor dem Gebrauchtkauf haben muss - einerseits
weil die Technik robuster ist und andererseits weil der Verlust bei
einem etwaigen Totalausfall im Rahmen bleibt.

--

Gruß
Radbert

Wolfgang Horejsi

unread,
Jan 25, 2012, 4:57:53 AM1/25/12
to
"Radbert Grimmig" <gri...@cityweb.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f1fce81$0$7629$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...
> Der Vorteil, den ich bei nem einfachen Trafo sähe, wäre, dass man
> nicht so viele Hemmungen vor dem Gebrauchtkauf haben muss - einerseits
> weil die Technik robuster ist und andererseits weil der Verlust bei
> einem etwaigen Totalausfall im Rahmen bleibt.

Der Nachteil des Trafos: Nach der Anschaffung der MAG-Ausrüstung staubte der
Trafo stark ein. Nach mehr als 5 Jahren der Nichtbenutzung habe ich ihn dann
billig verkauft. Vorteil: er war billig. Aber wie bei allen billigen
Werkzeugen: Wer billig kauft, kauft doppelt.

--

Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

gordon walter

unread,
Jan 25, 2012, 5:51:01 AM1/25/12
to
Harald Klotz wrote:

> gordon walter schrieb:
>
>> Das kommt darauf an, was Du damit machen willst. Für ein
>> Regal im Keller reicht das. Wenn es ein Aussengeländer
>> ist, soll es ja auch nach was aussehen. An einer kalten
>> Naht wieder beginnen, heisst schleifen.
>
> Du meinst, der schafft keine 20-30mm am Stück.

Ich kenne das Geländer nicht. Möglich, dass er mehr als 20-30mm braucht.
Angenehm finde ich, wenn man 2 oder 3 Elektroden am Stück verwenden kann,
ohne absetzen und schleifen.

> Bevor der Schweisstrafo einknickt wird die Elektrode zuende
> sein.

Eine wird er sicher schaffen, vielleicht auch 2 (2,5mm).
3.2mm glaube ich schon nicht mehr bei dem Preis.
> Grüße Harald

Gruß
GW

gordon walter

unread,
Jan 25, 2012, 6:00:57 AM1/25/12
to
Martin Τrautmann wrote:

> Sprich: du hast vermutlich Recht, aber ich habe das Teil nun trotzdem
> gekauft.
>
> Dank auch an alle anderen für ihre Hilfe. Demnächst kommen dann die
> Fragen, was ich falsch gemacht habe...

Und dein Bericht über das Gerät bitte.


> Schönen Gruß
> Martin

GW

Georg Wieser

unread,
Jan 25, 2012, 7:43:03 AM1/25/12
to
Am 25.01.2012 11:51, schrieb gordon walter:
> Harald Klotz wrote:
>
>> gordon walter schrieb:
>>
>>> Das kommt darauf an, was Du damit machen willst. Für ein
>>> Regal im Keller reicht das. Wenn es ein Aussengeländer
>>> ist, soll es ja auch nach was aussehen. An einer kalten
>>> Naht wieder beginnen, heisst schleifen.
>>
>> Du meinst, der schafft keine 20-30mm am Stück.
>
> Ich kenne das Geländer nicht. Möglich, dass er mehr als 20-30mm braucht.
> Angenehm finde ich, wenn man 2 oder 3 Elektroden am Stück verwenden kann,
> ohne absetzen und schleifen.
>
Wenn Du mal Zeit hast, erklärst Du mir bitte wie Du das mit der zweiten
Elektrode machst ohne absetzen? Das interessiert mich echt brennend ;-)

Ich kann "auf Heimwerkerniveau" schweissen aber ich habe es noch nie
geschafft in der laufenden Naht ohne absetzen auf eine zweite
Elektrodezu wechseln.

Georg Wieser

unread,
Jan 25, 2012, 7:48:36 AM1/25/12
to
Auch bei Geländern bzw bei mir bei Fensterschutzgittern ist es "lästig"
weil Du auch, wenn Du alles eingerichtet hast Verbindung für Verbindung
schweissen kannst ohne noch grosse Richtarbeiten zwischendurch machen zu
müssen.

ABER ;-) Ich schweisse alle 30 Jahre ein oder 2 Fenstergitter
alle 50 Jahre ein Geländer
alle halbe Jahr mal irgendeine Kleinigkeit
für die es dicke reicht.


Und deshalb ein Vermögen mehr ausgeben? Weil ich statistisch alle 5
Jahre 15 min warten muss ;-)

Für einen Heimwerker reicht das Zeug allemal.

Keine Sorge:

Meine Ansatz, lieber mal 15 min warten als kein Schweissgerät haben ;-)

Georg Wieser

unread,
Jan 25, 2012, 7:55:18 AM1/25/12
to
Am 25.01.2012 10:38, schrieb Martin Τrautmann:
> Ok - auch eine Meinung. Das widerspricht natürlich dem Heimwerker-Ethos
> alles selbst machen zu wollen und alles Werkzeug zu brauchen.
>
> Sprich: du hast vermutlich Recht, aber ich habe das Teil nun trotzdem
> gekauft.


Glückwunsch!!!! pass auf deine Augen auf, Bindehautentzündung tut
höllisch weh. (OK im Sommer bei Sonne ist die Gefahr grösser beim
Momentanen Licht merkst Du sofort wenn Du Dich verblitzt.
>
> Dank auch an alle anderen für ihre Hilfe. Demnächst kommen dann die
> Fragen, was ich falsch gemacht habe...

Denk immer dran. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Schweissnaht,
gerade wenn Du auf Heimwerkerniveau unterwegs bist
UND Finger weg von Verzinktem!!!!

Ansonsten Glückwunsch nochmal, so ein Schweisstravo von Einhell war 1979
mein schönstes Weihnachtsgeschenk ;-) Da war ich noch nicht mal
erwachsen. Wir hatten damals Tandems und andere Fahrräder geschweisst.
(20 Jahre später hießen die dann BMX bzw Mountainbike. Wir nannten die
"stabile Fahrräder" zum Spaßhaben ;-))




Und noch ein letzter Tip zum Start. nimm dickes Material zum üben und
trau Dich einfach. Mit der Zeit kommt die Übung ;-)
Mit dünnem Material kommt mit kurzer Zeit grosser Frust!
>
> Schönen Gruß
> Martin

mfg

Schorsch

Friz Knauer

unread,
Jan 25, 2012, 7:55:33 AM1/25/12
to
Möglicherweise hat er Endloselektroden? ;-)

--
Friz

Georg Wieser

unread,
Jan 25, 2012, 7:59:02 AM1/25/12
to
Wers aber nur einmal braucht zahlt nur die Hälfte ;-)

Ich würde es nicht immer so pauschalieren. Irgendwer schrieb hier mal
sinngemäß- Oft gebrauchtes Werkzeug (11,13,15,17er Schlüssel, Nüsse, ein
paar gute Schraubendreher etc sind eh bei jeden Handwerker irgendwann
mal von "Hazet". Ein Werkzeug was Du eh nur einmal brauchst
warum da High Price kaufen? Noch dazu wenns Low Performance auch tut?

mfg

Schorsch

Radbert Grimmig

unread,
Jan 25, 2012, 8:47:12 AM1/25/12
to
Friz Knauer schrieb:

>> Ich kann "auf Heimwerkerniveau" schweissen aber ich habe es noch nie
>> geschafft in der laufenden Naht ohne absetzen auf eine zweite
>> Elektrodezu wechseln.
>
>Möglicherweise hat er Endloselektroden? ;-)

Es gibt da so Draht, auf Spulen...
#-)

--

Gruß
Radbert

Harald Klotz

unread,
Jan 25, 2012, 8:15:05 AM1/25/12
to
gordon walter schrieb:
> Harald Klotz wrote:

>>> Das kommt darauf an, was Du damit machen willst. Für ein
>>> Regal im Keller reicht das. Wenn es ein Aussengeländer
>>> ist, soll es ja auch nach was aussehen. An einer kalten
>>> Naht wieder beginnen, heisst schleifen.
>>
>> Du meinst, der schafft keine 20-30mm am Stück.
>
> Ich kenne das Geländer nicht. Möglich, dass er mehr als
> 20-30mm braucht.

Er wollte Stäbe einschweissen.
Ansosnten könnten man auch Streben annehmene, das sind dann
vielleicht 50mm am Stück.

> Angenehm finde ich, wenn man 2 oder 3
> Elektroden am Stück verwenden kann, ohne absetzen

Wie stellst du dir den fliegenden Elektrodenwechsel vor?
Am Ende der Elektrode musst du wohl absetzen.

> und schleifen.

Ich weiss nicht wozu du schleifen willst. Du musst schon
sehr schlecht schweissen, damit der Ansatz so verdorben ist,
dass es eine störend wirkt.

Du wirst mehr als nur 3 Elektroden mit nicht mehr als
Wechselpause verschweissen können.

>> Bevor der Schweisstrafo einknickt wird die Elektrode
>> zuende sein.
>
> Eine wird er sicher schaffen, vielleicht auch 2 (2,5mm).
> 3.2mm glaube ich schon nicht mehr bei dem Preis.

Das schreib ich schon, 3,25mm wird knapp. Damit kannst du
eine Naht oben drauflegen, einbrennen wird es nur minimal
und für eine vernünftige Kehlnaht reicht es noch schlechter.
Aber für ein normales Geländer wird man kaum 3,25er
verwenden.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 25, 2012, 8:18:16 AM1/25/12
to
Stephan Lang schrieb:
> Hi,
> wenn Du nicht sehr geübt im Schweißen bist, wirst Du mit
> einem einfachen Schweißtrafo keine halbwegs ansehnlichen
> Verbindungen hinbekommen.

Du meinst ein teures Gerät würde es verbessern?

Grüße Harald


Michael Jürgens

unread,
Jan 25, 2012, 10:41:58 AM1/25/12
to
[ ] Du hast den Unterschied zwischen Elektrodenschweissen und
Schutzgasschweissen begriffen.

Radbert Grimmig

unread,
Jan 25, 2012, 11:17:14 AM1/25/12
to
Michael Jürgens schrieb:
[ ] Dein Humordetektor ist einwandfrei justiert.

--

Gruß
Radbert

Andreas Bockelmann

unread,
Jan 25, 2012, 1:02:07 PM1/25/12
to
MaWin schrieb:

> kontinuierlicherer Stromfluss an der Elektrode, daher stabilerer
> Lichtbogen der leichter aufrechtzuerhalten ist.
>
> Man merkt den Unterschied.

Das glaube ich Dir nicht. Du gehst von Dreiphasendrehstrom und
dreiphasiger Gleichrichtung aus. Da wird der Schweißtrafo mit hoher
Sicherheit nicht bieten. Vielmehr wird er zweiphasig an 400 Volt hängen
statt an 23ß Volt mit einer Phase gegen null. Also kann er mit 16 Ampere
bei 400 Volt eine höhere Leistung liefern als bei 230 Volt und 16
Ampere. Am Ende kommt aber in beiden Fällen 50Hz Wechselspannung (bzw
Strom) heraus.

--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
F/V +49-3221-1143516 | X UND USENET-GRUPPEN |
| / \ www.asciiribbon.org |

Matthias Kohrs

unread,
Jan 25, 2012, 3:39:17 PM1/25/12
to
Am 24.01.2012 23:11, schrieb Siegfried Schmidt:
> Martin =?UTF-8?Q?=CE=A4rautmann?= schrieb:
>
>
>> > die modernere zündet aber evtl. viel besser - und ein wenig technische
>> > Hilfe ist bei mir als ungeübtem Schweisser willkommen, wo der Profi auch
>> > mit schlechterem noch zaubern kann.
> Mit dem Preisunterschied zu einem Inverter kannst du so viele Elektroden
> kaufen, dass du nach deren Verbrauch nicht mehr ungeübt bist -

Mein Inverter hat (neu bei eBay) weniger gekostet, liefert 120A, ist so
groß wie ein Schuhkarton und wiegt nur ein paar Kilo. Leerlaufspannung
80V, Strom ab 10A oder so.

Ich würde nicht tauschen.

CYA! Matthias
Message has been deleted

Haju Reck

unread,
Jan 25, 2012, 3:50:35 PM1/25/12
to
Martin Τrautmann schrieb:
> Hallo
>
> taugt das Schweißgerät von Norma für einfachere Sachen?
> <http://www.norma-online.de/druckansicht-42860-6b02f0c813fdb1d8b3d904013bfd9bec>
> Es sieht so aus, als wäre es ein reines AC-Gerät - Dicker Schweisstrafo
> bis 160 A?

Leider ist es nur ein Wechselstrom-Schweißgerät. Bei Drehstrom-Anschluß
wäre mit einem Gleichrichter ein gleichmäßiger (kaum pulsierender)
Schweißstrom möglich.

Soll wohl bessere Ergbenisse bringen, mit Plus an Stab und Minus an
Bauteil.

Eine Schweißmaske mit automatischer Verdunklung wurde auch angeboten
für 59.-, war aber schon weg. Ist doch günstig, oder?

mfg

Radbert Grimmig

unread,
Jan 25, 2012, 3:51:47 PM1/25/12
to
Martin ?rautmann schrieb:

>Sind solche Preise wie bei dir schon einige Zeit her?

Es gibt ab und zu Auktionen von Anbietern, die neue China-"Marken"
reindrücken oder sich neu etablieren wollen.

Nützt natürlich nix, wenn man aktuell ein Gerät braucht...

Ich frag mich aber eher, ob max. 120A nicht etwas wenig sind. Und wie
siehts mit der ED aus?

--

Gruß
Radbert

gordon walter

unread,
Jan 25, 2012, 5:02:52 PM1/25/12
to
Georg Wieser wrote:

> Ich kenne das Geländer nicht. Möglich, dass er mehr als 20-30mm braucht.
>> Angenehm finde ich, wenn man 2 oder 3 Elektroden am Stück verwenden kann,
>> ohne absetzen und schleifen.
>>
> Wenn Du mal Zeit hast, erklärst Du mir bitte wie Du das mit der zweiten
> Elektrode machst ohne absetzen? Das interessiert mich echt brennend ;-)
>
> Ich kann "auf Heimwerkerniveau" schweissen aber ich habe es noch nie
> geschafft in der laufenden Naht ohne absetzen auf eine zweite
> Elektrodezu wechseln.

1. Setze ab und wechsle die Elektrode, schweiße nach 2 Sekunden weiter.

2. Setze ab und wechsle die Elektrode, lasse das Gerät 15 Minuten abkühlen
und schweiße dann weiter.

3. Setze ab und wechsle die Elektrode, lasse das Gerät 15 Minuten abkühlen
und schleife den Ansatz und schweiße dann weiter.

Vergleiche die Nähte 1+3 mit Naht 2.

Übrigens war das nicht auf den Elektrodenwechsel bezogen, sondern auf die
Abkühlphase und dass weiterschweißen danach. Es ging ja um die
Einschaltdauer. Wenn einem die Argumente ausgehen, bedient man sich halt bei
Grammatikfehlern.

GW

Harald Klotz

unread,
Jan 25, 2012, 5:38:52 PM1/25/12
to
Radbert Grimmig schrieb:

> Nützt natürlich nix, wenn man aktuell ein Gerät braucht...
>
> Ich frag mich aber eher, ob max. 120A nicht etwas wenig
> sind. Und wie siehts mit der ED aus?

Mit 120A kannst 2,5mm schweissen, allerdings hast du evtl.
ein Problem, wenn du einmal schlechtes Material hast, starke
angerostet oder Farbe, da brauchst mehr um das weggbrennen
zu können.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 25, 2012, 5:36:08 PM1/25/12
to
gordon walter schrieb:

> 1. Setze ab und wechsle die Elektrode, schweiße nach 2
> Sekunden weiter.
>
> 2. Setze ab und wechsle die Elektrode, lasse das Gerät 15
> Minuten abkühlen und schweiße dann weiter.

Sorry, aber du fabulierst hier Unsinn.

> 3. Setze ab und wechsle die Elektrode, lasse das Gerät 15
> Minuten abkühlen und schleife den Ansatz und schweiße
> dann weiter.

Welchen Ansatz willst du schleifen?

> Übrigens war das nicht auf den Elektrodenwechsel bezogen,
> sondern auf die Abkühlphase und dass weiterschweißen
> danach. Es ging ja um die Einschaltdauer. Wenn einem die
> Argumente ausgehen, bedient man sich halt bei
> Grammatikfehlern.

Wenn man keine Argumente hat bastelt man sich Unsinn
zusammen.
Das Gerät dürfte kaum bei der genannten Arbeit zum
Abschalten zu bewegen sein.

Grüße Harald

gordon walter

unread,
Jan 25, 2012, 5:47:45 PM1/25/12
to
Harald Klotz wrote:


> Wie stellst du dir den fliegenden Elektrodenwechsel vor?
> Am Ende der Elektrode musst du wohl absetzen.

Absetzen war auf das Schleifen bezogen. Sicher muss man zum
Elektrodenwechsel absetzen. Aber das weisst Du ja.

>> und schleifen.

Da stehts.

> Ich weiss nicht wozu du schleifen willst. Du musst schon
> sehr schlecht schweissen, damit der Ansatz so verdorben ist,
> dass es eine störend wirkt.

Du bringst Einschlüsse und/oder Poren mit rein. Sieht man nicht, aber
dadurch hält so eine Naht weit weniger Belastung aus, während eine saubere
Naht weit mehr aushält. Soviel zum schlecht schweißen. Ist die Stelle noch
genug heiß (Elektrodenwechsel ca. 1 Sek., bei guter Vorbereitung dauert das
nicht länger), brennst du die Schlacke samt Einschlüssen mit raus. Bei
kalter Naht geht das nicht ohne schleifen.


> Grüße Harald

gordon walter

unread,
Jan 25, 2012, 5:59:07 PM1/25/12
to
Harald Klotz wrote:

> gordon walter schrieb:
>
>> 1. Setze ab und wechsle die Elektrode, schweiße nach 2
>> Sekunden weiter.
>>
>> 2. Setze ab und wechsle die Elektrode, lasse das Gerät 15
>> Minuten abkühlen und schweiße dann weiter.
>
> Sorry, aber du fabulierst hier Unsinn.

Wo ist hier Unsinn? Wenn ein Gerät abschaltet, weil die Einschaltdauer
überschritten ist bzw. der Thermoschalter auslöst, dann bleibt dir nichts
weiter übrig, als es abkühlen zu lassen. Alles andere ist Unsinn. Erkläre
mir mal, was du hier anders machen willst?

>> 3. Setze ab und wechsle die Elektrode, lasse das Gerät 15
>> Minuten abkühlen und schleife den Ansatz und schweiße
>> dann weiter.
>
> Welchen Ansatz willst du schleifen?

Wo eine Elektrode aufhört und man die nächste ansetzt. Das ist ein "ANSATZ".
Sagt der Name schon. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass du das
nicht begriffen hast.

>> Übrigens war das nicht auf den Elektrodenwechsel bezogen,
>> sondern auf die Abkühlphase und dass weiterschweißen
>> danach. Es ging ja um die Einschaltdauer. Wenn einem die
>> Argumente ausgehen, bedient man sich halt bei
>> Grammatikfehlern.
>
> Wenn man keine Argumente hat bastelt man sich Unsinn
> zusammen.
> Das Gerät dürfte kaum bei der genannten Arbeit zum
> Abschalten zu bewegen sein.

Was, wenn er das Gerät in 5 Jahren zu etwas anderem benutzen will? Ein Rohr
oder ein Regal oder was weiß ich schweißen? Sicher reicht es zu den paar
Streben, ein Hinweis auf andere Verwendung wird doch aber erlaubt sein.

> Grüße Harald

GW

Harald Klotz

unread,
Jan 25, 2012, 5:56:07 PM1/25/12
to
bal...@aol.com <bal...@aol.com>

>> Ich weiss nicht wozu du schleifen willst. Du musst schon
>> sehr schlecht schweissen, damit der Ansatz so verdorben
>> ist,
>> dass es eine störend wirkt.
>
> Du bringst Einschlüsse und/oder Poren mit rein. Sieht man
> nicht, aber
> dadurch hält so eine Naht weit weniger Belastung aus,

Das ist ja sehr aufregend.
Hier wird kein Flugzeugflügel geschweisst, der aus
Gewichtsgründen mit minimalen Gewicht hersgestellt wird und
an der Grenze seiner Belastbarkeit betrieben wird.
Auch kein Tank, der am Ende Öldicht sein muss.

> während eine saubere
> Naht weit mehr aushält. Soviel zum schlecht schweißen.

Du meinst alle 15cm ein Einschluss macht eine deutliche
Schwäche aus.
Hinzu kommt, dass bei der gedorderten Aufgabe dar max
mögliche Teil immer am Stück geschweist werden kann, die
Strecken sind so kurz, dass eine Elektrode für mehrere Nähte
reicht.

> Ist die Stelle noch
> genug heiß (Elektrodenwechsel ca. 1 Sek., bei guter
> Vorbereitung dauert das
> nicht länger), brennst du die Schlacke samt Einschlüssen
> mit raus. Bei
> kalter Naht geht das nicht ohne schleifen.

1 Sekunde ist bereits viel zu lang um ohne Schlacke
abschlagen weiterschweissen zu können.

Hast du schon ein einmal geschweisst?

Grüße Harald

Wolfgang Horejsi

unread,
Jan 26, 2012, 1:00:45 AM1/26/12
to
"Haju Reck" <haj...@oberchef.de> schrieb im Newsbeitrag
news:jfppvu$7dm$1...@news.m-online.net...
> Eine Schweißmaske mit automatischer Verdunklung wurde auch angeboten
> für 59.-, war aber schon weg. Ist doch günstig, oder?
>


Die billigen tun es auch, sie dunkeln stark ab und hellen sich auf -
allerdings taugt die Aufhellung nur bei Tageslicht, bei schwachem Licht ist
die Aufhellung zu schlecht.

--

Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Marco Ertel

unread,
Jan 26, 2012, 2:28:00 AM1/26/12
to
Hallo,
On 25.01.2012 19:02, Andreas Bockelmann wrote:
> Das glaube ich Dir nicht. Du gehst von Dreiphasendrehstrom und
> dreiphasiger Gleichrichtung aus. Da wird der Schweißtrafo mit hoher
> Sicherheit nicht bieten. Vielmehr wird er zweiphasig an 400 Volt hängen
> statt an 23ß Volt mit einer Phase gegen null. Also kann er mit 16 Ampere
> bei 400 Volt eine höhere Leistung liefern als bei 230 Volt und 16
> Ampere.
Je nach Auslegung und verwendetem Stecker könnte er theoretisch auch
mehr als die 16A/400V ziehen (z.B. CEE 32A Stecker oder mehr). Klar bei
mehr als CEE 32A Steckern wird die Anzahl der Steckdosen die man auf
üblichen Baustellen findet recht übersichtlich...
Viele Grüße,
Marco

Radbert Grimmig

unread,
Jan 26, 2012, 3:14:57 AM1/26/12
to
Haju Reck schrieb:

>Eine Schweißmaske mit automatischer Verdunklung wurde auch angeboten
>für 59.-, war aber schon weg. Ist doch günstig, oder?

Nö, die gibt's schon unter 35 Euro und es ist in dem Preisbereich
praktisch nicht möglich, vor dem Kauf herauszufinden, ob der
schlechter ist als einer für 135.

--

Gruß
Radbert

Harald Klotz

unread,
Jan 26, 2012, 5:04:55 AM1/26/12
to
gordon walter schrieb:
> Harald Klotz wrote:
>
>> gordon walter schrieb:
>>
>>> 1. Setze ab und wechsle die Elektrode, schweiße nach 2
>>> Sekunden weiter.
>>>
>>> 2. Setze ab und wechsle die Elektrode, lasse das Gerät
>>> 15 Minuten abkühlen und schweiße dann weiter.
>>
>> Sorry, aber du fabulierst hier Unsinn.
>
> Wo ist hier Unsinn? Wenn ein Gerät abschaltet, weil die
> Einschaltdauer überschritten ist bzw. der Thermoschalter
> auslöst, dann bleibt dir nichts weiter übrig, als es
> abkühlen zu lassen. Alles andere ist Unsinn. Erkläre mir
> mal, was du hier anders machen willst?

Nichts.

>>> 3. Setze ab und wechsle die Elektrode, lasse das Gerät
>>> 15 Minuten abkühlen und schleife den Ansatz und schweiße
>>> dann weiter.
>>
>> Welchen Ansatz willst du schleifen?
>
> Wo eine Elektrode aufhört und man die nächste ansetzt.
> Das ist ein "ANSATZ". Sagt der Name schon. Ich kann mir
> wirklich nicht vorstellen, dass du das nicht begriffen
> hast.

Doch ich habe es begriffen, was ich nicht begreife, warum du
glaubst, es wäre notwendig zu schleifen.

> Was, wenn er das Gerät in 5 Jahren zu etwas anderem
> benutzen will?

Was ist, wenn du das doppelte oder mehr ausgibst mit dem
Geld, welches du nicht mehr hast und nun 5 Jahre nutzlos in
der Ecke gelegen hat.

> Ein Rohr oder ein Regal oder was weiß ich
> schweißen?

Das ist alles Kleinkram, der das Gerät niemals zum
Abschalten bringt.
Du vergisst, dass du laufend dein Material in eine neue
Position bringen musst und somit etliche Zwangspausen hast.

> Sicher reicht es zu den paar Streben, ein
> Hinweis auf andere Verwendung wird doch aber erlaubt
> sein.

Ich frage mich, welche andere Verwendung du im privaten
Bereich meinst.

Um das Gerät in die Knie zu zwingen wirst du etwas mehr als
ein Rohr oder ein Regal schweissen müssen.
Du vergisst, dass bei den üblichen Aufgaben im Privatbereich
es kaum dazu kommt, dass du meterlange Nähte ohne
nennenswerte Pause schweissen wirst.

Grüße Harald

Georg Wieser

unread,
Jan 26, 2012, 7:45:23 AM1/26/12
to


"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4f212591$0$6570$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...

>
> Um das Gerät in die Knie zu zwingen wirst du etwas mehr als ein Rohr oder
> ein Regal schweissen müssen.
> Du vergisst, dass bei den üblichen Aufgaben im Privatbereich es kaum dazu
> kommt, dass du meterlange Nähte ohne nennenswerte Pause schweissen wirst.

Na da täuscht Du Dich mal gewaltig.

Mein Fenstergitter war 3m lang, alle 12cm ein 12er Rundstab in ein Loch
durch ein Flacheisen.
Alleine das "Festpappen" -von richtig langen Nähten kann man ja da gar nicht
reden- brachte das Gerät
mehrfach zum Abschalten.
Aber wie schon gesagt, ein Kaffee ist auch mal ganz nett und wenn man alle
30 Jahre ein Fenstergitter schweisst sind mit 3 Pausen a 15 min scheissegal.

Die sind mir definitiv nicht 100 und mehr Euro für ein besseres Gerät ...
nee eigentlich nur eins das länger durchhält, bessere Nähte machts auch ned,
wert.
>
> Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Jan 26, 2012, 5:53:24 PM1/26/12
to
Die meine hat unter 30€ gekostet, sitzt beschissen und lutscht trotz
Solarzelle auch ausgeschaltet die Batterien leer. Aber das eigentliche
funktioniert sehr gut, für meinen Bedarf die richtige Anschaffung.

CYA! Matthias

Andreas S

unread,
Jan 28, 2012, 7:42:26 AM1/28/12
to
Nun, offensichtlich gibt es Leute, die wissen, wie man`s macht, und
andere, die einen Bekannten haben, die so einem schon mal zugesehen haben.

Ob das nun ein Flugzeug, ein Atomkraftwerk oder der Gepäckträger von nem
alten Spermüllfahrad ist, lass es gordon doch erklären, wie man`s
richtig macht.

Ich persönlich bin der Meinung, dass ein billiges Werkzeug meist zwei
oder dreimal gekauft werden muss, und langfristig teurer wird.
Schweistrafos empfehle ich schon lange nicht mehr, ein Inverter hat ein
deutlich besseres Zündverhalten, eine stabilere Flamme, weniger
Einschaltstrom (läuft auch mal an einem alten Hausanschluss), und ist
meist leichter und vielseitiger. (z.B. die Möglichkeit wig zu schweißen)

Andreas

Andreas S

unread,
Jan 28, 2012, 7:58:49 AM1/28/12
to
Am 24.01.2012 18:17, schrieb Harald Klotz:
>> kontinuierlicherer Stromfluss an der Elektrode, daher
>> stabilerer Lichtbogen der leichter aufrechtzuerhalten ist.
>
> Das ist eine Behauptung, keine Begründung.
> Ich Schweisse mit mindestens 10kV, das wird nur passend
> runtertransformiert.
> Ist das besser runtertransomierte 400V?
>
> Grüße Harald
Wechselstrom wechselt 50 mal in der sekunde die Polarität. Das heißt,
bei jedem Wechsel der polarität fließt kein Strom. Ein 400V gerät,
welches mit Drehstrom arbeitet, hat diese Nullspannungsmomente nicht, da
sich drei Kurven zeitlich versetzt überlagern, so dass immer eine
Spannung ansteht.


ganz grob gesagt


Andreas

Harald Klotz

unread,
Jan 28, 2012, 10:38:40 AM1/28/12
to
Andreas S schrieb:

> Wechselstrom wechselt 50 mal in der sekunde die
> Polarität. Das heißt, bei jedem Wechsel der polarität
> fließt kein Strom. Ein 400V gerät, welches mit Drehstrom
> arbeitet, hat diese Nullspannungsmomente nicht, da sich
> drei Kurven zeitlich versetzt überlagern, so dass immer
> eine Spannung ansteht.

Du meinst, die Phasen werden zusammengeschaltet?

Ein 400V Trafo bekommt nur 400V statt 230V auf seine eine
Wicklung.
Wieviel Hz liegt bei 400V zwischen den Phasen?

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jan 28, 2012, 10:35:31 AM1/28/12
to
Andreas S schrieb:

> Nun, offensichtlich gibt es Leute, die wissen, wie man`s
> macht, und andere, die einen Bekannten haben, die so
> einem schon mal zugesehen haben.

Gordon hat wohl noch nicht einmal zugesehen. ;-)

> Ich persönlich bin der Meinung, dass ein billiges
> Werkzeug meist zwei oder dreimal gekauft werden muss, und
> langfristig teurer wird.

Du kannst teuer kaufen und trotzdem billiges Werkzeug
bekommen.

Letztlich muss man sich die Frage stellen wüfür man es
braucht und man muss aufpassen, dass man die selbe
Ausführung nicht beim Fahchändler zum doppelten Preis
bekommt.
Lange ist es her, ich arbeitete bei der AEG.
Es gab einen Staubsauger im Fachahndel im schönen Gehäuse,
500 Watt Leistung.
Es gab den gleichen Staubsauger deutlich preiswerter in den
Kaufhäusern, die exakt selbe Gehäuseform, aber nur 450 Watt
und eher hässliche graue Gehäusefarbe.
Der schönere war für mich im Personalkauf noch teurer als
der weniger schöne.
Ich war am überlegen, ob es lohnte die 50 Watt mehrleistung
mehr Geld auszugeben, einen Kollegen angesprochen, der die
Teile auch reparierte und daher das Innenleben kannte,
bestätigte mir meinen Verdacht.
Die Teile sind waren 100% identisch, bist auf Farbe und
Leistungsangabe.
Mein E-Herd damals im Personalkauf war schon für mich
deutlich teurer als das baugleiche Modell von Quelle.

Der Preis sagt nichts über die Qualität aus.

> Schweistrafos empfehle ich schon
> lange nicht mehr, ein Inverter hat ein deutlich besseres
> Zündverhalten, eine stabilere Flamme, weniger
> Einschaltstrom (läuft auch mal an einem alten
> Hausanschluss), und ist meist leichter und vielseitiger.
> (z.B. die Möglichkeit wig zu schweißen)

Ich habe noch nicht mit einem Inverter geschweisst.
Ich kenne die fetten Trafos rd. 60x60x100cm, wie auch
kleine, wie auch die Heuler, wie wir die mit E-Motor
angetriebenen Generatoren nannten.
Die Heuler leiferten Gleichstrom und das Schweissverhalten
war deutlich angenehmer, ich vermute identisch mit heutigen
Invertern.
Aber ich denke, für einfache Aufgabe, ein Treppengelöänder
zu schweissen ohen zu wissen ob und wann man es wieder
einmal benötigt, reicht das billigste Gerät völlig.
So gewaltig schätze ich die Vorteile eines Inverters nicht
ein und auch das Problem mit der Einschaltdauer sehe ich
nicht, dazu sind die Nähte jeweils zu kurz. Selbst wenn,
kann man es im Privatbereich verschmerzen und gönnt sich
einen Schluck Kaffee.

Grüße Harald

Andreas Bockelmann

unread,
Jan 31, 2012, 2:34:17 AM1/31/12
to
Harald Klotz schrieb:

> Du meinst, die Phasen werden zusammengeschaltet?
>
> Ein 400V Trafo bekommt nur 400V statt 230V auf seine eine Wicklung.
> Wieviel Hz liegt bei 400V zwischen den Phasen?


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