Andreas S schrieb:
> Nun, offensichtlich gibt es Leute, die wissen, wie man`s
> macht, und andere, die einen Bekannten haben, die so
> einem schon mal zugesehen haben.
Gordon hat wohl noch nicht einmal zugesehen. ;-)
> Ich persönlich bin der Meinung, dass ein billiges
> Werkzeug meist zwei oder dreimal gekauft werden muss, und
> langfristig teurer wird.
Du kannst teuer kaufen und trotzdem billiges Werkzeug
bekommen.
Letztlich muss man sich die Frage stellen wüfür man es
braucht und man muss aufpassen, dass man die selbe
Ausführung nicht beim Fahchändler zum doppelten Preis
bekommt.
Lange ist es her, ich arbeitete bei der AEG.
Es gab einen Staubsauger im Fachahndel im schönen Gehäuse,
500 Watt Leistung.
Es gab den gleichen Staubsauger deutlich preiswerter in den
Kaufhäusern, die exakt selbe Gehäuseform, aber nur 450 Watt
und eher hässliche graue Gehäusefarbe.
Der schönere war für mich im Personalkauf noch teurer als
der weniger schöne.
Ich war am überlegen, ob es lohnte die 50 Watt mehrleistung
mehr Geld auszugeben, einen Kollegen angesprochen, der die
Teile auch reparierte und daher das Innenleben kannte,
bestätigte mir meinen Verdacht.
Die Teile sind waren 100% identisch, bist auf Farbe und
Leistungsangabe.
Mein E-Herd damals im Personalkauf war schon für mich
deutlich teurer als das baugleiche Modell von Quelle.
Der Preis sagt nichts über die Qualität aus.
> Schweistrafos empfehle ich schon
> lange nicht mehr, ein Inverter hat ein deutlich besseres
> Zündverhalten, eine stabilere Flamme, weniger
> Einschaltstrom (läuft auch mal an einem alten
> Hausanschluss), und ist meist leichter und vielseitiger.
> (z.B. die Möglichkeit wig zu schweißen)
Ich habe noch nicht mit einem Inverter geschweisst.
Ich kenne die fetten Trafos rd. 60x60x100cm, wie auch
kleine, wie auch die Heuler, wie wir die mit E-Motor
angetriebenen Generatoren nannten.
Die Heuler leiferten Gleichstrom und das Schweissverhalten
war deutlich angenehmer, ich vermute identisch mit heutigen
Invertern.
Aber ich denke, für einfache Aufgabe, ein Treppengelöänder
zu schweissen ohen zu wissen ob und wann man es wieder
einmal benötigt, reicht das billigste Gerät völlig.
So gewaltig schätze ich die Vorteile eines Inverters nicht
ein und auch das Problem mit der Einschaltdauer sehe ich
nicht, dazu sind die Nähte jeweils zu kurz. Selbst wenn,
kann man es im Privatbereich verschmerzen und gönnt sich
einen Schluck Kaffee.
Grüße Harald