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Hilfe, demnächst erstmals Gartenbeitzer

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Thomas Karl

unread,
Jan 19, 2012, 7:21:42 AM1/19/12
to
Hallo zusammen,

ich werde auf Wunsch der restlichen Familie demnächst eine neue Wohnung mit
Garten beziehen, habe aber keinen grünen Daumen. Der Garten besteht aus gut
300 m² Rasen, der an der Straßenfront von einer übermannshohen Hecke
begrenzt wird. Eine Terrasse aus Holz existiert bereits, leider ohne
Überdachung. Das werde ich aber, wenn überhaupt, später ändern. Beete gibt
es (noch) keine, darum soll sich aber dann die beste aller Ehefrauen
kümmern, wenn Sie das Gemüse haben möchte. :-)

Zunächst soll noch eine kleine Gartenlaube errichtet werden, die
Gartenmöbel- und Geräte aufnehmen kann. Da beginnen schon meine Probleme: So
eine Holzhütte bekomme ich schon irgendwie zusammengedengelt, wie behandle
ich aber den Untergrund vor? Betonfundamente sollen es eher nicht werden,
man sagte mir etwas von Gehwegplatten auf Kies als möglichem Unterbau. Die
Hütte soll einen Holzboden haben und wird optimalerweise so aufgebaut, dass
sie unterlüftet wird, habe ich ebenfalls aufgeschnappt.

Was brauche ich unbedingt zum Start an Gartengeräten? In meinem Leichtsinn
würde ich wahrscheinlich einen E-Rasenmäher, eine E-Heckenschere und einen
Rasentrimmer (so ein Fadending) kaufen. dazu vielleicht noch eine Schaufel,
eine Hacke und anderes Kleinzeug. Wasser kommt aus der Regentonne, die ich
noch installieren werde.
Habe ich etwas wichtiges vergessen?

Gruß, Thomas

Stefan Koschke

unread,
Jan 19, 2012, 9:46:54 AM1/19/12
to
- anstelle des E-Rasenmähers würde ich einen Benziner kaufen, spätestens
nach ein paar Jahren Strippen-Ärgernis kaufst Du den sowieso :-)
- anstelle der Schaufel brauchst Du warscheinlich eher einen Spaten
- es fehlt bei einer übermannshohen Hecke oder Bäumen ggf. eine
Astschere mit Verlängerungsstange
- Gartenschere (kauf da nicht gleich Baumarktschrott, die wirst Du oft
brauchen und Dich freuen wenn es nicht die billigste ist)
- obwohl wir jetzt scheinbar keinen Winter mehr haben, einen / mehrere
Schneeschieber

Ciao
Stefan

Hans Beiger

unread,
Jan 19, 2012, 11:34:56 AM1/19/12
to
Am 19.01.2012 13:21, schrieb Thomas Karl:

> Hallo zusammen,

> Was brauche ich unbedingt zum Start an Gartengeräten? In meinem
> Leichtsinn würde ich wahrscheinlich einen E-Rasenmäher, eine
> E-Heckenschere und einen Rasentrimmer (so ein Fadending) kaufen. dazu
> vielleicht noch eine Schaufel, eine Hacke und anderes Kleinzeug. Wasser
> kommt aus der Regentonne, die ich noch installieren werde.
> Habe ich etwas wichtiges vergessen?
>
> Gruß, Thomas

Hallo,

eine gute Schere ist notwendig, wenn Sträucher, Gebüsch oder Ähnliches
vorhanden ist. Wie schon erwähnt ist ein guter Spaten immer ein
absolutes Muss. Rasentrimmer ist oft verzichtbar, wenn der Rasen nicht
eingefasst ist.

Du hast nichts vergessen, wirst aber das eine oder andere Gerät noch
anschaffen, wenn du erst mal Freude an deinem Garten hast.

Gruß Hans

Jürgen Exner

unread,
Jan 19, 2012, 12:03:39 PM1/19/12
to
"Thomas Karl" <nos...@invalid.invalid> wrote:

Der zweite Teil deiner Frage ist in de.rec.garten besser aufgehoben, ich
leite mal nach dort um.

>ich werde auf Wunsch der restlichen Familie demnächst eine neue Wohnung mit
>Garten beziehen, habe aber keinen grünen Daumen. Der Garten besteht aus gut
>300 m² Rasen, der an der Straßenfront von einer übermannshohen Hecke
>begrenzt wird. Eine Terrasse aus Holz existiert bereits, leider ohne
>Überdachung. Das werde ich aber, wenn überhaupt, später ändern. Beete gibt
>es (noch) keine, darum soll sich aber dann die beste aller Ehefrauen
>kümmern, wenn Sie das Gemüse haben möchte. :-)
[...]
>Was brauche ich unbedingt zum Start an Gartengeräten? In meinem Leichtsinn
>würde ich wahrscheinlich einen E-Rasenmäher, eine E-Heckenschere und einen
>Rasentrimmer (so ein Fadending) kaufen. dazu vielleicht noch eine Schaufel,
>eine Hacke und anderes Kleinzeug. Wasser kommt aus der Regentonne, die ich
>noch installieren werde.
>Habe ich etwas wichtiges vergessen?

jue

Thomas Kowtsch

unread,
Jan 19, 2012, 12:35:03 PM1/19/12
to
Hallo Thomas,

On 19.01.2012 13:21, Thomas Karl wrote:
> ich werde auf Wunsch der restlichen Familie demnächst eine neue Wohnung
> mit Garten beziehen, habe aber keinen grünen Daumen.

Da habe ich fast ein Deja vu. Nur zur Klarheit: Der Garten ist direkt an
der Wohnung, hat Wasser- und E-Anschluß? Oder musst du das alles von
"irgendwo" ranholen? Macht sich für einen E-Mäher eher unpraktisch.

> Zunächst soll noch eine kleine Gartenlaube errichtet werden, die
> Gartenmöbel- und Geräte aufnehmen kann.

Gute Idee.

> Da beginnen schon meine
> Probleme: So eine Holzhütte bekomme ich schon irgendwie
> zusammengedengelt,

Mach nicht den gleichen Fehler wie ich und versuche vorher zu klären,
was da rein soll und wie unhandlich es ist. Sonnenschirm, Gartentisch, 4
Stühle und schon ist die Hütte fast voll. Eckige Grills sind dann von
Vorteil, dann verschenkt man nicht noch den Platz in der Ecke ;-)
Auf alle Fälle lohnt es mal zu schauen, was die Baumärkte der Region so
als Bausatz haben. Möglicherweise bekommst du so viel Arbeit erspart und
bezahlt doch nur das gleiche wie du sonst für alles in Einzelteilen
ausgibst.

> wie behandle ich aber den Untergrund vor?
> Betonfundamente sollen es eher nicht werden, man sagte mir etwas von
> Gehwegplatten auf Kies als möglichem Unterbau.

Je nach Größe, ja. Kies+Sand unten drunter, in jede Ecke eine
vernünftige große Gehwegplatte und über die lange Seite noch je nach
Größe mindestens eine dazwischen. Frag mal die Tante mit dem G zum Thema
Streifenfundament.

> Die Hütte soll einen Holzboden haben und wird optimalerweise
> so aufgebaut, dass sie unterlüftet wird, habe ich ebenfalls aufgeschnappt.

Wenn es kein massiver Bau mit Betonfundament werden soll hast du nicht
viele andere Optionen. Unsere Hütte hat 4 stärkere
(imprägnierte+lasierte) Balken als Auflage auf den Platten, darauf dann
der Boden (vernünftige Leisten, natürlich auch alles mit Holzschutz
behandelt) genagelt + geschraubt und dann da dran mit Latten in den
Ecken die Wände ran.
Da du was von Wasserfass schrubst: Pass beim Dach auf, wenn Du Dachpappe
nimmst und "Teeren" willst: Das meiste Zeug, was man bekommt, darf man
nicht für Wassersammelbehälter nehmen, aus denen dann Lebensmittel
gegossen werden. Was das teure "gießtaugliche" Zeug anders drin hat habe
ich dann nicht ergründet, ein Kollege hatte zum Glück noch was übrig.
Ansonsten: Je nachdem, wie der Wind angreifen kann drüber nachdenken, ob
du die Hütte doch ein wenig "festbinden" willst. Wir haben einfach
dahinter an den Ecken eione Einschlaghülse reingehauen, einen kurzen
Pfosten rein und dann da dran die Hütte verschraubt.

> Was brauche ich unbedingt zum Start an Gartengeräten? In meinem
> Leichtsinn würde ich wahrscheinlich einen E-Rasenmäher, eine
> E-Heckenschere und einen Rasentrimmer (so ein Fadending) kaufen.

Rasentrimmer: Naja, rund um Bäume und an Kantensteinen mag es für die
Faulheit gut sein. Man kann aber auch erstmal die gartenfordernde
Familie mit der Rasenschere langschicken :-)

> dazu vielleicht noch eine Schaufel,

Ein Spaten. Einen ordentlichen. Geh in den Baumarkt oder zu einem
Fachhändler und nimm die Dinger in die Hand. Wenn Du dich mit dem Griff
nicht spontan wohlfühlst: Lass es. Hände, Arme und Rücken werden es
schon beim ersten großen danken. Wenn die beste aller Frauen auch
buddeln will/soll/darf: im Zweifel einen eigenen Spaten kaufen. Auch
wegen der vermutlich unterschiedlichen Stiellänge.

> eine Hacke und anderes Kleinzeug.

- Rechen für Gras und zum glätten der Beete
- kleine Schaufeln (mehrere:-))
- Eimer o.ä. um das Unkraut zum Kompost zu bekommen

Schau dich mal um, was Bau- und Gartenmärkte so im Angebot haben. Wir
sind sehr schnell auf ein System mit Wechselstiel umgestiegen (Gardena,
Wolf, ...), damit hat man nur wenige Stiele und tauscht dann vorne dran
nur das Werkzeug. Kann man m.E. viel handlicher aufbewahren als alles
Einzeln, und wenn man mit einem preislich guten Paket startet wird es
auch erträglich, zumal man manches eben doch mehrfach braucht: zum
auflockern ist es schon praktisch, sowohl einen langen Stiel fürs Beet
zu haben als auch einen kurzen unter den Blumen/Sträuchern. Kaufst du
dann nur ein mal und hast nur zwei Stiele, die du sonst auch für die
Säge, eine Schaufel, eine richtige Hacke usw. nimmst ...

Hier bekommst du wieder Gruppenbezug: Für die Aufbewahrung kann man
fertig was vom Hersteller kaufen, oder man passt es an die eigenen
Bedingungen in der Hütte an und machts gleich selbst. Wenn Du die Hütte
selber baust dürftest du genug Holzreste haben ;-)

> Wasser kommt aus der Regentonne, die ich noch installieren werde.
> Habe ich etwas wichtiges vergessen?

Ja. Irgendwas für den Kompost. Wenn Du unbedingt solche
Schnellkomposter-Tonnen willst: Die sind für deinen Garten
wahrscheinlich zu klein, auf alle Fälle musst du Wasser für die Dinger
einplanen (trockene Biomasse verrottet nämlich fast nicht).
Selbstbau-Affin wäre natürlich 4 Pfosten in die Ecken, Zaun drum und
fertig. Dann brauchst du aber noch einen Durchwurf, wenn du so ein
Kompost-Teil aus Streckmetall nimmst kannst du gleich eine Seite davon
als Durchwurf nutzen.

Und etwas, wo du das ganze Kleinzeug wie Sämereien, Bindfaden, die
Gartenschere etc. vor Ort aufbewahrst. Da könnte man die beste aller
Ehefrauen gleich animieren mal etwas zu heimwerken und etwas mit vielen
Taschen zu nähen, was man von innen an die Tür hängt. :-)

Nicht zu vergessen eine Gießkanne und ein oder zwei ordentliche
Gartenscheren. Auch hier wieder: Vor dem Kauf in die Hand nehmen und nur
kaufen, wenn du dich wohl fühlst. Macht schon bei 10 Minuten Busch
verschneiden einen erheblichen Unterschied.

Ansonsten kann man die Liste beliebig erweitern, je nachdem was ihr so
machen wollt - Bäume wollen geschnitten werden (Säge, evtl. Pflücker,
Leiter), wenn bei der Hecke viel verschnitt anfällt könnte man überlegen
ob man häckseln will, wenn es viel Rasen bleibt könnte ein Vertikutierer
helfen, ... ...

Ansonsten habe ich eine Weile mit Hilfe von
http://www.gartenpflege-tipps.de einerseits die Hilfsarbeiten vermieden
(habe mich ja schließlich in Gartensachen fortgebildet) und andererseits
den braunen Daumen etwas grüner gefärbt.

Für alles weitere ein xpost & f'up nach de.rec.garten

Viele Grüße & viel Spaß!

Thomas

PS: Wenn Du weiter basteln willst könntet ihr Stangen- statt Buschbohnen
nehmen, das notwendige Gestell kannst du dann errichten und dir so ein
gemütliches Feierabendbier verdienen, ohne sonstige Hilfsarbeiten
verrichten zu müssen 8-)

fox27

unread,
Jan 19, 2012, 12:44:21 PM1/19/12
to
On 19 Jan., 13:21, "Thomas Karl" <nos...@invalid.invalid> wrote:
> Hallo zusammen,
>
> ... neue Wohnung mit Garten beziehen, habe aber keinen grünen Daumen. ...
Beete gibt es (noch) keine, darum soll sich aber dann die beste aller
Ehefrauen kümmern, wenn Sie das Gemüse haben möchte. :-)
>
> ... Gartenlaube ... Untergrund vor? Betonfundamente sollen es eher nicht werden,
...
> Was brauche ich unbedingt zum Start an Gartengeräten? ? E-Rasenmäher, eine E-Heckenschere und einen Rasentrimmer (so ein Fadending) kaufen. dazu vielleicht noch eine Schaufel, eine Hacke und anderes Kleinzeug. ...
> Habe ich etwas wichtiges vergessen?
>
> Gruß, Thomas

Hallo,
Es wurde etwas lang, aber ich habe einfach vieles aufgeschrieben,
woran ich seinerzeit gekaut habe. Die beschissene Formatierung in
Google-Groups ist nicht von mir, da beisst sich was.

Gartenlaube: Das Holz darf kein Wasser aus dem Boden hochziehen
können, sonst gibt es eine Pilz-Zucht. Wenn Du verhindern kannst, dass
die Wände bei Regen angespritzt werden, hilft das auch. Dazu muss das
Dach genügend über stehen und in der Nähe der Wand macht sich Schotter
besser, als Platten.
Bei Leichtbauten empfehle ich zudem, sie an den Boden zu zurren,
schliesslich willst Du kein Flugzeug bauen. Eine Schornsteinartige
Öffnung im First, mit einer selbsttätig nach aussen öffnenden Klappe
erzeugt bei Wind ein Vacuum im Gebäude und hält so das Dach etwas
fest.

Werkzeug: Nimm alle Beteiligten mit, wenn Du Werkzeug kaufst. Die
Griffe sollten so ausgestaltet sein, dass man sich nicht mehr als
unbedingt nötig daran schrammt oder Blasen züchtet. Die Längen der
Stiele und die Griffe haben eine entscheidende Bedeutung. Verschiedene
Werkzeuge gibt es auch in Kindergrössen. Achte generell darauf, dass
man die Ware auch wieder reparieren kann. Ein einsamer Nagel ist etwas
kümmerlich um ein Schaufelblatt zu halten. Wenn etwas genietet ist,
musst Du den Niet auch ersetzen können. Werkzeuge in Edelstahl lassen
sich leichter reinigen. Plastik ist i.d.R. Gegen das Ultraviolett im
Licht empfindlich und versprödet mit der Zeit. Wenn Du es ins Dunkle
sperrst, geht das aber lange gut. Nur: Plastik und billig beissen
sich!
Kommentare findest Du bei http://www.gartenpflege-tipps.de/gartenwerkzeuge.
Google mal Gartenwerkzeuge und suche Dir dann die Handwerkzeuge
heraus, damit Du siehst, was es so gibt. Aber kaufe äusserst sparsam
und nicht auf Vorrat und wenn Du nicht wirklich sicher bist, auch
nicht im Versandhandel. Werkzeug muss man fühlen.

Zum Graben finde ich als Hänfling eine Grab-Gabel viel bequemer als
den Spaten, den Du aber trotzdem brauchst. Da Du damit heftig würgen
wirst, empfehle ich eine Wahns-Berserker-Ausführung. Sie sollte
wirklich so stark sein, dass Du sie nicht mehr verbiegen kannst. Eine
kleine Setzschaufel und eine Pflasterkelle helfen Deiner Frau. Einen
Pickel (CH) =? Spitzhacke (D) habe ich auch praktisch gefunden. Er
muss aber zur Sicherheit einen Stiel haben, der vorne etwas dicker
wird. Herumfliegende Eisenteile dämpfen die Bevölkerungsexplosion auf
die brutale Tour.
Zum Ausheben von Gräben, z.B. für Mäuerchen habe ich aus dem
Instrument, das Du hier http://www.hobby-garten-blog.de/wp-content/uploads/2009/04/wolf-garten.jpg
als zweites von rechts siehst, eine Art Kratzer - nennen wir ihn
Schraper - entwickelt, den Du selbst basteln könntest, auch in anderen
Breiten. Man kann so einen nehmen und die Schaufel nach hinten etwas
verlängern, damit er etwas mehr Erde mit schleppt. Meiner hatte an
einem etwa 2.5 .. 3 m langen Stiel, damit der Winkel etwas flacher lag
(und daran eine zweizinkige Gabel, die ein Blatt aus starkem Blech
fast rechtwinklig zum Stiel trägt. Gerade so, dass es ein wenig in den
Boden eindringt, wenn man es darüber zieht.) Mit dem Spaten ist immer
ein Stein im Weg. Der Schraper überspringt einen Stein und kümmert
sich später darum, wenn dieser frei gelegt ist. Mein damals 7 oder 8
jähriger Sohn hat ohne weiteres 2 Stunden damit gearbeitet und fast so
viel (m**3 / h) geleistet wie ich, wenn ich ihm den Aushub weg geräumt
habe. In diesem Zusammenhang: Viele Japanische Werkzeuge, vor allem
Sägen, sind auch zum Ziehen.
Wenn Du Mäuerchen baust, etwa die aus dünnen Betonplatten, hilft ein
dünner Stampfer, die Erde nach Einsetzen der Platten so zu verdichten,
dass die Platte auch ohne Beton hält. Eine Dachlatte mit einem 20 mm
Rundstab als Griff oder, wenn Du sehr kräftig bist, vielleicht auch
eine Doppellatte, ergibt einen gewaltigen Druck. Braucht aber etwas
Geduld.

Gemüse:
Nicht alles wächst auf jedem Boden. Mir hat einmal ein Gärtner
(Profi!) gesagt, in unserer Gegend müsse ich gar nicht probieren,
Bohnen zu Pflanzen, das gehe bei ihm auch nicht. Wenn Ihr etwas grün/
bio angehaucht seid: Der (inzwischen Kult-)Autor John Seymour hat dazu
ein Buch geschrieben: „The New Self-Sufficient Gardener“, das es auf
Deutsch unter dem Namen „Selbstversorgung auf dem Lande und aus dem
Garten“ gibt. Uns hat es mit dem Basiswissen geholfen.

Grüsse

Gerd Schweizer

unread,
Jan 19, 2012, 2:03:15 PM1/19/12
to
Thomas Karl schrieb:
> In meinem Leichtsinn würde ich wahrscheinlich einen E-Rasenmäher, eine
> E-Heckenschere und einen Rasentrimmer (so ein Fadending) kaufen. dazu
> vielleicht noch eine Schaufel, eine Hacke und anderes Kleinzeug. Wasser
> kommt aus der Regentonne, die ich noch installieren werde.
> Habe ich etwas wichtiges vergessen?
Die ng de.rec.garten vielleicht ;-)
--
Liebe Grüße, Gerd
Satelliten FAQ, PC-Tipps, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/

leo

unread,
Jan 19, 2012, 2:07:15 PM1/19/12
to
> Kommentare findest Du beihttp://www.gartenpflege-tipps.de/gartenwerkzeuge.
> Google mal Gartenwerkzeuge und suche Dir dann die Handwerkzeuge
> heraus, damit Du siehst, was es so gibt. Aber kaufe äusserst sparsam
> und nicht auf Vorrat und wenn Du nicht wirklich sicher bist, auch
> nicht im Versandhandel. Werkzeug muss man fühlen.
>
> Zum Graben finde ich als Hänfling eine Grab-Gabel viel bequemer als
> den Spaten, den Du aber trotzdem brauchst. Da Du damit heftig würgen
> wirst, empfehle ich eine Wahns-Berserker-Ausführung. Sie sollte
> wirklich so stark sein, dass Du sie nicht mehr verbiegen kannst. Eine
> kleine Setzschaufel und eine Pflasterkelle helfen Deiner Frau. Einen
> Pickel (CH) =? Spitzhacke (D) habe ich auch praktisch gefunden. Er
> muss aber zur Sicherheit einen Stiel haben, der vorne etwas dicker
> wird. Herumfliegende Eisenteile dämpfen die Bevölkerungsexplosion auf
> die brutale Tour.
> Zum Ausheben von Gräben, z.B. für Mäuerchen habe ich aus dem
> Instrument, das Du hierhttp://www.hobby-garten-blog.de/wp-content/uploads/2009/04/wolf-garte...
Meine wichtigsten: Gute Gartenschere,Kartoffel- und
Reuthacke,Grabgabel,Giesskanne/Eimer je15l, Rechen/nicht zu schmal,
Bindedraht/Schnur und Sortiment Pflanzstäbe.

Bei Beetanbau und Pflanzung gerne auch gutes Kniekissen (dem Rücken
zuliebe) sowie Handunkrautstecher.

Später vielleicht noch Schuffel (alternativ Bügeljäter), Sauzahn und
etwas kleinere Hacke für die Feinarbeit. Geräte für Rasenpflege wurden
bereits genannt.

Großgeräte alle in stabiler Ausführung mit hinreichend langem Stiel.
Steckstiele gerne, aber bei den beiden Hacken bevorzuge ich schwere
Holzstiele.
Gibt mehr Wumms wenn's drauf ankommt - braucht man bei den hiesigen
Lehmböden.

Wenn schon Komposter, dann keinesfalls unter 450l, eher 600l,
(genügend stabil, damit er beim Befüllen keine dicken Backen macht und
auseinanderfällt;darauf achten, daß er regendicht und windsicher
abdeckbar ist). Wenn Aufstellgelegenheit besteht, an Regenfässer
denken.

Grobmotoriker lynchen gerne den Stiel des Spatens/der Grabgabel. Auf
Austauschbarkeit und Reparaturfreundlichkeit achten (gängige Stiele
kann man nachkaufen,
Ersatzteile einer guten Gartenschere ebenso).

So far my 2 pence

Jochen Wilberding

unread,
Jan 19, 2012, 6:00:33 PM1/19/12
to
fox27 schrieb:

> Pickel (CH) =? Spitzhacke (D) habe ich auch praktisch gefunden. Er
> muss aber zur Sicherheit einen Stiel haben, der vorne etwas dicker
> wird.

hier würde ich für eine Wiedehopfhacke plädieren:
http://www.gartenpflege-tipps.de/gartenwerkzeuge/wiedehopfhacke

das ist quasi eine Hacke mit integrierter Schaufel.



bis die tage
jochen

--
PS: bitte melden Sie sich, wenn Sie diese Nachricht NICHT erhalten haben!

Joerg

unread,
Jan 19, 2012, 8:16:49 PM1/19/12
to
Stefan Koschke wrote:
> Am 19.01.2012 13:21, schrieb Thomas Karl:
>> Hallo zusammen,
>>
>> ich werde auf Wunsch der restlichen Familie demnächst eine neue Wohnung
>> mit Garten beziehen, habe aber keinen grünen Daumen. Der Garten besteht
>> aus gut 300 m² Rasen, der an der Straßenfront von einer übermannshohen
>> Hecke begrenzt wird. Eine Terrasse aus Holz existiert bereits, leider
>> ohne Überdachung. Das werde ich aber, wenn überhaupt, später ändern.
>> Beete gibt es (noch) keine, darum soll sich aber dann die beste aller
>> Ehefrauen kümmern, wenn Sie das Gemüse haben möchte. :-)
>>
>> Zunächst soll noch eine kleine Gartenlaube errichtet werden, die
>> Gartenmöbel- und Geräte aufnehmen kann. Da beginnen schon meine
>> Probleme: So eine Holzhütte bekomme ich schon irgendwie
>> zusammengedengelt, wie behandle ich aber den Untergrund vor?
>> Betonfundamente sollen es eher nicht werden, man sagte mir etwas von
>> Gehwegplatten auf Kies als möglichem Unterbau. Die Hütte soll einen
>> Holzboden haben und wird optimalerweise so aufgebaut, dass sie
>> unterlüftet wird, habe ich ebenfalls aufgeschnappt.
>>
>> Was brauche ich unbedingt zum Start an Gartengeräten? In meinem
>> Leichtsinn würde ich wahrscheinlich einen E-Rasenmäher, eine
>> E-Heckenschere und einen Rasentrimmer (so ein Fadending) kaufen. dazu
>> vielleicht noch eine Schaufel, eine Hacke und anderes Kleinzeug. Wasser
>> kommt aus der Regentonne, die ich noch installieren werde.
>> Habe ich etwas wichtiges vergessen?
>>

Ja, den Grill und die Stelle fuer die Zapfanlage :-)

>
> - anstelle des E-Rasenmähers würde ich einen Benziner kaufen, spätestens
> nach ein paar Jahren Strippen-Ärgernis kaufst Du den sowieso :-)


Noe. Man steht nicht staendig in einer stinkenden Zweitakt-Wolke a la
ex-DDR, muss keine veroelten Zuendkerzen rausschrauben, kein
Benzinkanister mit dem jemanden Schindluder treiben koennte, usw. Ich
habe in Deutschland ueber 10 Jahre per E-Maeher Gras geschnitten. Man
muss einfach geordnet von der Steckdose weg maehen, dann kommt man nie
mit der Strippe ins Gehege. Bei jedem Bahnwechsel hopst man galant
drueber, das haelt die Sprunggelenke fit.

Ich aegere mich heute noch dass wir z.B. den Elektro-Laubpuster
weggegeben und einen mit Benzinmotor gekauft haben.


> - anstelle der Schaufel brauchst Du warscheinlich eher einen Spaten
> - es fehlt bei einer übermannshohen Hecke oder Bäumen ggf. eine
> Astschere mit Verlängerungsstange


Leiter nicht vergessen.


> - Gartenschere (kauf da nicht gleich Baumarktschrott, die wirst Du oft
> brauchen und Dich freuen wenn es nicht die billigste ist)
> - obwohl wir jetzt scheinbar keinen Winter mehr haben, einen / mehrere
> Schneeschieber
>

Bevor man irgendwas kauft: Erst nachsehen was so alles noch vom Opa im
Keller ist. Ich habe jetzt eine rote und eine beinahe baugleiche gelbe
Baumsaege aber nach wie vor nur zwei Arme, weil ich vor Jahren diesen
Grundsatz nicht beherzigt habe.

Unsere kleine Baumsaege ist so etwa Zeitalter erster Weltkrieg, die
dicke Mammut-Saege noch viel aelter, die Heckenschere ebenfalls anno
tobak. Wenn man immer alles gut pflegt dann haelt das fast ewig und ist
oft besser als neue Geraetschaften.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Jürgen Exner

unread,
Jan 19, 2012, 8:59:08 PM1/19/12
to
"Thomas Karl" <nos...@invalid.invalid> wrote:
>Zunächst soll noch eine kleine Gartenlaube errichtet werden, die
>Gartenmöbel- und Geräte aufnehmen kann.

Gartenlaube oder Geraeteschuppen? Das sind zwei recht verschiedene
Dinge.

>Da beginnen schon meine Probleme: So
>eine Holzhütte bekomme ich schon irgendwie zusammengedengelt, wie behandle
>ich aber den Untergrund vor? Betonfundamente sollen es eher nicht werden,
>man sagte mir etwas von Gehwegplatten auf Kies als möglichem Unterbau.

Ja, das ist nicht schlecht. Es gibt auch spezielle Betonkloetze, so
30x30x20-25), die man die Balken auflegen kann bzw. die entsprechende
Eisenklammern fuer die Balken bereits mit eingegossen haben.

>Die
>Hütte soll einen Holzboden haben und wird optimalerweise so aufgebaut, dass
>sie unterlüftet wird, habe ich ebenfalls aufgeschnappt.

Unbedingt, sonst fault erstens das Holz und zweitens wirst du sehr viel
Zeit mit entrosten deiner Werkzeuge verbringen.

jue

Jürgen Exner

unread,
Jan 19, 2012, 9:16:14 PM1/19/12
to
Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>> - anstelle des E-Rasenmähers würde ich einen Benziner kaufen, spätestens
>> nach ein paar Jahren Strippen-Ärgernis kaufst Du den sowieso :-)
>
>Noe.

Und da haben wir die naechste Inkarnation der uralten Debatte, die in
DRG jedes Fruehjahr erneut ausgefochten wird. Ich muss allerdings sagen,
diesmal wird der Rekord gebrochen. Es ist erst Mitte Januar und ich habe
draussen 40cm Schnee. So frueh im Jahr ist die Rasenmaeherstreit noch
nie ausgebrochen.

>Man steht nicht staendig in einer stinkenden Zweitakt-Wolke a la
>ex-DDR,

Gibt es ueberhaupt noch Rasenmaeher mit 2-Taktmotor? Meines Wissens sind
die schon lange alle 4-Takt.

>muss keine veroelten Zuendkerzen rausschrauben, kein
>Benzinkanister mit dem jemanden Schindluder treiben koennte, usw.

Also, ich weiss ja nicht wie es bei dir zugeht. _MEINE_ Benzinkanister
stehen in meiner Garage, damit treibt ganz bestimmt niemand Schindluder.
Und Zuendkerzen warte ich einmal pro Jahr im Fruehjahr bevor ich den
Maeher das erste Mal in Betrieb nehme.

>Ich
>habe in Deutschland ueber 10 Jahre per E-Maeher Gras geschnitten. Man
>muss einfach geordnet von der Steckdose weg maehen, dann kommt man nie
>mit der Strippe ins Gehege. Bei jedem Bahnwechsel hopst man galant
>drueber, das haelt die Sprunggelenke fit.

Fuer kleine Flaechen ohne Hindernisse ist ein E-Maeher sicherlich
passend.

Fuer 1000+qm, aufgeteilt in 3 grosse und 4 kleinen Flaechen, mit
zahlreichen Baeumen, Straeuchern und anderen Hindernissen in der
Rasenflaeche, Hanglage und Strassengraben, der ebenfalls zu maehen ist,
der weiteste Punkt von einer Steckdose 100m Einfahrt + 30m Strassenkante
entfernt, ist ein leistungsstarken Bezinmaeher mit Radantrieb sehr viel
angemessener.

Und fuer die typischen Gaerten in Neubauten in Handtuchgroesse reicht
auch ein Handmaeher.

Es kommt halt immer auf den Einzelfall an.

>Wenn man immer alles gut pflegt dann haelt das fast ewig und ist
>oft besser als neue Geraetschaften.

Wie wahr! Ich aegere mich noch heute, dass ich das ganze gute Werkzeug
meines Vaters nicht mitnehmen konnte.

jue

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 20, 2012, 2:35:08 AM1/20/12
to
Jürgen Exner schrieb:

> Gibt es ueberhaupt noch Rasenmaeher mit 2-Taktmotor? Meines Wissens sind
> die schon lange alle 4-Takt.

Sogar mit (ungeregeltem) Kat... ;-)

> Fuer kleine Flaechen ohne Hindernisse ist ein E-Maeher sicherlich
> passend.

Der OP hat 300qm und will davon noch Beete abteilen - da würde ich mich
sogar dazu versteigen, einen Akku-Mäher ins Betracht zu ziehen. Die
Dinger sind heute - im Lithium-Ionen-Zeitalter - erstaunlich
leistungsfähig.

Bei uns ging's um rd. 100 qm Rasen. Zum Handmähen war ich zu faul, Kabel
fand meine Frau doof und Benzin wäre absoluter Overkill gewesen, so ist
es dann ein Bosch Rotak 34 geworden - der ist gut für die verwinkelte
Fläche geeignet und schafft sie viermal mit einer Akkuladung. Der
36-V-Akku passt auch für viele andere Bosch-Werkzeuge (Kettensäge,
Kreissäge, Bohrhammer,...)

Gruß B

Jürgen Exner

unread,
Jan 20, 2012, 3:46:39 AM1/20/12
to
Bernhard Wohlgemuth <woh...@gmx.de> wrote:
>Jürgen Exner schrieb:
>
>> Gibt es ueberhaupt noch Rasenmaeher mit 2-Taktmotor? Meines Wissens sind
>> die schon lange alle 4-Takt.
>
>Sogar mit (ungeregeltem) Kat... ;-)
>
>> Fuer kleine Flaechen ohne Hindernisse ist ein E-Maeher sicherlich
>> passend.
>
>Der OP hat 300qm und will davon noch Beete abteilen -

Ah ja, habe ich ueberlesen.
300qm Grundstuecksflaeche oder 300qm Rasen?
Wenn Grundstuecksflaeche, dann bleibt da fuer Rasen ja wirklich nur das
typische Handtuch uebrig....

> da würde ich mich
>sogar dazu versteigen, einen Akku-Mäher ins Betracht zu ziehen. Die
>Dinger sind heute - im Lithium-Ionen-Zeitalter - erstaunlich
>leistungsfähig.

... und dafuer reicht ein Handmaeher voellig aus

>Bei uns ging's um rd. 100 qm Rasen. Zum Handmähen war ich zu faul,

Ok, das ist sicherlich ein Argument, das man nicht missachten sollte.

jue

Joerg

unread,
Jan 20, 2012, 11:41:18 AM1/20/12
to
Jürgen Exner wrote:
> Joerg <inv...@invalid.invalid> wrote:
>>> - anstelle des E-Rasenmähers würde ich einen Benziner kaufen, spätestens
>>> nach ein paar Jahren Strippen-Ärgernis kaufst Du den sowieso :-)
>> Noe.
>
> Und da haben wir die naechste Inkarnation der uralten Debatte, die in
> DRG jedes Fruehjahr erneut ausgefochten wird. Ich muss allerdings sagen,
> diesmal wird der Rekord gebrochen. Es ist erst Mitte Januar und ich habe
> draussen 40cm Schnee. So frueh im Jahr ist die Rasenmaeherstreit noch
> nie ausgebrochen.
>

DRG? Da war ich noch nicht. Aber der Schnee ist bei Euch total
ungewoehnlich. Ich habt im Prinzip unseren Schnee bekommen. Ein Nachbar
hat sich dieses Jahr zum ersten Mal in seinem (langen) Leben einen
Ski-Pass gekauft und ziemlich geaergert. Aber seit gestern kommt endlich
auch in Nord-Kalifornien welcher an.

Kann mich noch an Eis in Seattle erinnern, da rutschten auf den Strassen
alle rum. Ich stand mit einem Gelaendewagen in einer Linkskurve auf der
I-405 weil vorn irgendwo ein Unfall war. Aus dem Stand raus rutschte der
Wagen nach links Richtung Leitplanke. Tuer auf, auf rechte A...hbacke
gesetzt, Fuss raus und selbigen gegen die Leitplanke gehalten bis es
irgendwann weiterging. Der Typ hinter mir hielt sich den Bauch vor
Lachen, aber das funktionierte. Ein Hoch auf Daunenjacken :-)


>> Man steht nicht staendig in einer stinkenden Zweitakt-Wolke a la
>> ex-DDR,
>
> Gibt es ueberhaupt noch Rasenmaeher mit 2-Taktmotor? Meines Wissens sind
> die schon lange alle 4-Takt.
>

http://www.mowdirect.co.uk/acatalog/NEW__VICTA_2_STROKE_4_WHEEL_LAWN_MOWERS.html

Hier in Kalifornien seit vielen Jahren aber nicht mehr. Jedoch halten
Rasenmaeher lange und man sieht hier samstags viele die genuesslich mit
so einem Geraet ueber den Rasen spazieren, umringt von einer blauen
Wolke. Da kann man auch gleich mit dem Rauchen anfangen. Unser Leaf
Blower (gekauft hier in Kalifornien) hat Zweitaktmotor, muss man das
Benzin 1:40 mischen.


>> muss keine veroelten Zuendkerzen rausschrauben, kein
>> Benzinkanister mit dem jemanden Schindluder treiben koennte, usw.
>
> Also, ich weiss ja nicht wie es bei dir zugeht. _MEINE_ Benzinkanister
> stehen in meiner Garage, damit treibt ganz bestimmt niemand Schindluder.
> Und Zuendkerzen warte ich einmal pro Jahr im Fruehjahr bevor ich den
> Maeher das erste Mal in Betrieb nehme.
>

Solange keine einbricht und nachher "heisse Spurenverwischung" betreibt ...


>> Ich
>> habe in Deutschland ueber 10 Jahre per E-Maeher Gras geschnitten. Man
>> muss einfach geordnet von der Steckdose weg maehen, dann kommt man nie
>> mit der Strippe ins Gehege. Bei jedem Bahnwechsel hopst man galant
>> drueber, das haelt die Sprunggelenke fit.
>
> Fuer kleine Flaechen ohne Hindernisse ist ein E-Maeher sicherlich
> passend.
>
> Fuer 1000+qm, aufgeteilt in 3 grosse und 4 kleinen Flaechen, mit
> zahlreichen Baeumen, Straeuchern und anderen Hindernissen in der
> Rasenflaeche, Hanglage und Strassengraben, der ebenfalls zu maehen ist,
> der weiteste Punkt von einer Steckdose 100m Einfahrt + 30m Strassenkante
> entfernt, ist ein leistungsstarken Bezinmaeher mit Radantrieb sehr viel
> angemessener.
>

Thomas wohnt in Europa und hat nur 300qm Rasen :-)


> Und fuer die typischen Gaerten in Neubauten in Handtuchgroesse reicht
> auch ein Handmaeher.
>
> Es kommt halt immer auf den Einzelfall an.
>
>> Wenn man immer alles gut pflegt dann haelt das fast ewig und ist
>> oft besser als neue Geraetschaften.
>
> Wie wahr! Ich aegere mich noch heute, dass ich das ganze gute Werkzeug
> meines Vaters nicht mitnehmen konnte.
>

Warum hast Du es denn nicht wenigstens nachschicken lassen? Als wir in
den 90ern auswanderten lag Seefracht IIRC zwischen $2 und $3 pro Pfund,
je nach Menge. Opas Vorkriegsbohrmaschine war das definitiv wert. Die
hat noch schraubbare Fettzufuhr, Vollmetallgehaeuse, und ein Drehmoment
an die moderne Kram nicht rankommt. Selbst bei Betrieb an 120V muss man
gut auf sein Handgelenk aufpassen falls der Bohrer mal festgeht.

leo

unread,
Jan 21, 2012, 10:13:29 AM1/21/12
to
...................eines meiner 7 wichtigsten und gern genutzten
Gartengeräte habe ich vergessen, die Elektromotorhacke. Gibts von
verschiedenen Herstellern (Einhell, Floraself Güde u.a.), gerne auch
mal billiger ab ca 40 Euro, dann gebraucht aus der Bucht oder in der
Sonderaktion vom Discounter.

Gerade bei schwere Böden oder wenn man körperlich das Umgraben nicht
mehr so kann, ist das Teil ein Segen. Läßt sich auch leicht von Frauen
steuern. Meine Floraself wühlt sich bis zu 15 cm tief durch den Boden
und läßt sich ohne Mühe (im Ggs zur 5PS Hacke meines Nachbarn) auch
auf kleineren Beetflächen anwenden. Bis 30 qm und mehr am Stück sind
kein Problem für den 750W Motor, für einen Acker ist das Teil nicht
gedacht.

Joerg

unread,
Jan 21, 2012, 3:53:36 PM1/21/12
to
In Suedeuropa habe ich oefter grosse Motorhacken gesehen. Hinten zwei
dicke Reifen, vorn das Hackrad. Die Jungs haben das Dingen dann eiskalt
vor einen Wagen gespannt und damit die Tomaten zum Marktplatz gefahren.

Siegfrid Breuer

unread,
Jan 21, 2012, 4:36:00 PM1/21/12
to
Tach Joerg!

inv...@invalid.invalid (Joerg) schrieb:

> In Suedeuropa habe ich oefter grosse Motorhacken gesehen. Hinten zwei
> dicke Reifen, vorn das Hackrad. Die Jungs haben das Dingen dann
> eiskalt vor einen Wagen gespannt und damit die Tomaten zum Marktplatz
> gefahren.

Das war bestimmt sowas wie ein Holder und die waren zu bequem gewesen,
das Werkzeug abzumachen:

http://www.dh0sp.de/dh0sp_site/download/pics/Holder-E12/Holder-E12-1.JPG

Aber die Griechen z.B. fahren ohnehin oft recht geile Geräte:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/50/Dreirad-Koxare.JPG

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/20/Dreirad-Margarites.JPG

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/d/dd/Dreirad_Peza.jpg

Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen <--

Joerg

unread,
Jan 21, 2012, 6:28:08 PM1/21/12
to
Siegfrid Breuer wrote:
> Tach Joerg!
>
> inv...@invalid.invalid (Joerg) schrieb:
>
>> In Suedeuropa habe ich oefter grosse Motorhacken gesehen. Hinten zwei
>> dicke Reifen, vorn das Hackrad. Die Jungs haben das Dingen dann
>> eiskalt vor einen Wagen gespannt und damit die Tomaten zum Marktplatz
>> gefahren.
>
> Das war bestimmt sowas wie ein Holder und die waren zu bequem gewesen,
> das Werkzeug abzumachen:
>
> http://www.dh0sp.de/dh0sp_site/download/pics/Holder-E12/Holder-E12-1.JPG
>
> Aber die Griechen z.B. fahren ohnehin oft recht geile Geräte:
>
> http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/5/50/Dreirad-Koxare.JPG
>
> http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/2/20/Dreirad-Margarites.JPG
>
> http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/d/dd/Dreirad_Peza.jpg
>

In Mexiko fahren die auf nackten Chassis rum:

http://www.foton.com.co/eContent/NewsDetail.asp?ID=82&IDCompany=2

Die "Betsy" in unserer Einfahrt ein Selbstbauanhaenger der bei Eurem
TUEV vermutlich in Millisekunden stillgelegt wuerde:

http://www.analogconsultants.com/ng/images/splitter.JPG

Aufgebaut auf der Vorderachse eines DeSoto von Ende der 30er. Lenkhebel
druebergekloppt und festgeschweisst. Das Zinkpoettchen kam immer dahin
wo beim Holzspalten am meisten Hydraulikfluessigkeit raussuppte. Die
wurde dann wieder ins Reservoir gekippt. Kommt nix weg hier. Start des
Motors (Baujahr 1942) durch Umlegen einer Kordel, beherzt ziehen, sofort
wegspringen. Denn aus dem als Auspuff dienenden Stueck Wasserrohr kamen
dann Broeckchen rausgeschossen. Das Dingen funktionierte bestens und
sprang immer sofort an.

leo

unread,
Jan 22, 2012, 6:17:23 AM1/22/12
to
Tschuldigung, war gerade in meiner Werkstatt, das Ding heisst
Florabest (nicht Floraself) .

Holder Einachser waren hier neben Gudbrod in den 60er bei den
Feierabendbauern weit verbreitet, da sowohl Anhängerbetrieb als auch
Fräsen/Hacken/Pflügen. Gerade die großen gingen durch "Dick und Dünn"
aber für den Garten war das nix.

Diese kleinen Elektrohacken sind (im Ggs zu den 5ps Teilen) auch von
Frauen* beherrschbar und bei meiner Hacke kann man auch schnell mal
den Griffbügel abnehmen. Verstaut und transportiert sich dann besser.

Selbst bei einer leichte 5PS Motorhacke dürften sich manche schwertun,
da zu schwer beherrschbar (besonders wenn ohne Rückwärtsgang).
Ausserdem sehr sperrig.


* die solle ruhig auch was schaffe :-))) ........ 5 Euro in die
Macho Kasse

Siegfrid Breuer

unread,
Jan 22, 2012, 6:14:00 PM1/22/12
to
Tach Joerg.

inv...@invalid.invalid (Joerg) schrieb:

> In Mexiko fahren die auf nackten Chassis rum:
>
> http://www.foton.com.co/eContent/NewsDetail.asp?ID=82&IDCompany=2

Und ohne Überrollbügel! Da würden deutsche Sicherheitsfanatiker
einen Herzkasper kriegen!

> Die "Betsy" in unserer Einfahrt ein Selbstbauanhaenger der bei Eurem
> TUEV vermutlich in Millisekunden stillgelegt wuerde:
>
> http://www.analogconsultants.com/ng/images/splitter.JPG

Ein sehr sympathisches Gerät! ;-))

> Dingen funktionierte bestens und sprang immer sofort an.

Da zweifle ich keine Sekunde dran!

Ich hab mal eine uralte Videoaufnahme digitalisiert von Opa samt
seinem Holzspalter. Wahlweise für Scheite oder Anmachholz zu
verwenden. Zu der Zeit schon modernisiert auf Drehstrommotor:

http://www.youtube.com/watch?v=JqHsssKqnqE

Leider mit krankem Weißabgleich, aber vor 30 Jahren war das alles
noch nicht so einfach wie heute.

Jo Tin

unread,
Jan 23, 2012, 12:32:00 AM1/23/12
to
Hallo,

Joerg wrote:

>
> http://www.foton.com.co/eContent/NewsDetail.asp?ID=82&IDCompany=2
>
> Die "Betsy" in unserer Einfahrt ein Selbstbauanhaenger der bei Eurem
> TUEV vermutlich in Millisekunden stillgelegt wuerde:
>

Aber hier würde der verunfallte auch nicht zuerst gefragt ob er die
Krankenhausrechnung auch bezahlen kann ;-) Außerdem würde er eine
Unfallrente bekommen.

MfG Jo

Joerg

unread,
Jan 23, 2012, 7:09:15 PM1/23/12
to
Siegfrid Breuer wrote:

[...]


> Ich hab mal eine uralte Videoaufnahme digitalisiert von Opa samt
> seinem Holzspalter. Wahlweise für Scheite oder Anmachholz zu
> verwenden. Zu der Zeit schon modernisiert auf Drehstrommotor:
>
> http://www.youtube.com/watch?v=JqHsssKqnqE
>
> Leider mit krankem Weißabgleich, aber vor 30 Jahren war das alles
> noch nicht so einfach wie heute.
>

Mit dem Hut koennte Opa glatt Amerikaner sein, der wuerde hier als
Einheimischer durchgehen. Mich wundert allerdings dass er noch alle
seine Finger hat.

Der Akzent hoert sich schwer nach Koelle an. Bevor wir ausgewandert sind
gaben uns unsere Nachbarn ein Buch "Koelsch fuer Auslaender", damet mer
dat uch nit foerjesse don.

Spalter fuer ganz eilige:

https://www.youtube.com/watch?v=-E4GmFX3Puo

Hier eine fast vollautomatische Variante:

https://www.youtube.com/watch?v=Be_ZVY0LOh0

Joerg

unread,
Jan 23, 2012, 8:16:45 PM1/23/12
to
Ist hier aehnlich. Nur dass hinterher eine Rechnung kommt wenn man keine
Versicherung hatte. Das ist m.W. in Germany auch so. Hatten wir mal,
schlimme Grippe ging in Berlin rum und erwischt worden. Alles privat
gelatzt und dann hier zur Erstattung eingereicht. Eine Behandlung
verweigern wegen fehlender Versicherung tut man weder in USA noch in
Deutschland.

Robert Latest

unread,
Jan 28, 2012, 4:26:03 PM1/28/12
to
Thomas Karl wrote:
>
> Was brauche ich unbedingt zum Start an Gartengeräten? In meinem Leichtsinn
> würde ich wahrscheinlich einen E-Rasenmäher,

Als in unserem frisch bezogenen Mehrfamilienhaus eine Nachbarin einen
Hand-Spindelmäher (28cm Breite) für 200m² Rasen anschleppte, dachte ich
vielleicht reichts für den Anfang. Ist aber super und völlig mühelos,
wenn der Rasen einigermaßen plan ist und man häufig genug mäht (1x / Woche).
Ich würde sogar sagen: schneller als Elektro.

robert

Horst Scholz

unread,
May 5, 2012, 11:00:15 AM5/5/12
to

"Robert Latest" <bobl...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:9oj7fb...@mid.uni-berlin.de...
Stimmt

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