um an einem KFZ vermutlich festsitzende (Querlenker-)Schrauben zu lösen,
wollte ich mir einen mechanischen Schlagschrauber anschaffen.
Im Baumarkt meines Vertrauens habe in einen gefunden, der diesem hier
(1) entspricht und ca 13EUR kostet.
Taugt so ein Teil? Wenn's einfach nur nicht funktioniert, wäre das in
Anbetracht des Preises auch zu verschmerzen aber er soll halt die Sache
nicht noch schlimmer machen als sie schon ist.
Die Anschaffung eines Motor- oder Druckluftgetriebenen Gerätes dürfte
unwirtschaftlich sein, da ich es nur selten einsetzen würde.
Dankbar für Meinungen ist
Alexander
>Taugt so ein Teil?
Jein.
Schlitz- und Kreuzschlitzschrauben kann man damit auch durchaus
verschlimmbessern.
Hab aber mehrheitlich Erfolg damit gehabt.
--
Gruß
Radbert
> Taugt so ein Teil?
Ein stabiler, verlängerbarer 1/2"-Antrieb (keine Knarre) und eine einzige,
aber nicht zu billige Nuss wären vermutlich besser. Schläge zu setzen kann
man auch direkt ausführen.
> Wenn's einfach nur nicht funktioniert, wäre das in
> Anbetracht des Preises auch zu verschmerzen aber er soll halt die Sache
> nicht noch schlimmer machen als sie schon ist.
Der Schlagschrauber braucht halt viel Freiraum genau in Verlängerung der
Schraube, was in Fahrwerken nicht unbedingt der Fall ist.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
--
Liebe Grüße, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ,
PC-Tipps, Mopped, Katzen, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/
Mein 1/2"-Griff hat deutlich weniger ausgehalten (krumm) als die NoName
1/2"-Knarre. 1 Meter Rohr auf die Knarre und draufgestellt (und auf und
nieder gewippt) - kein Problem. Also mindestens 1000 NM. (Wen es
interessiert: Zentralmutter Antriebswelle)
Inzwischen besitze ich für solche Härtefälle allerdings 3/4"-Werkzeug
und einen Rahsol-Drehmomentschlüssel bis 650NM ;-)
Gruß,
Martin
Für die genannte Aufgabe ist ein möglichst langer Hebel
nach ausreichender Einwirkungszeit eines Rostlösers die bessere
Alternative.
Für festgesetzte Fixierschrauben von Bremstrommeln oder Bremsscheiben
ist ein Schlagschrauber mit passendem (!!) Bit eine sehr hilfreiche
Angelegenheit und daher eine sinnvolle Investition.
HJS,
in beiden Fällen aus Erfahrung schreibend
Für festgesetzte Fixierschrauben von Bremstrommeln oder Bremsscheiben
ist ein Schlagschrauber mit passendem (!!) Bit eine sehr hilfreiche
Angelegenheit und daher eine sinnvolle Investition, da im Moment des
Prellschlages auch das Drehmoment kommt.
Für die genannte Aufgabe ist ein möglichst langer Hebel
nach ausreichender Einwirkungszeit eines Rostlösers die bessere
Alternative, weil eine Nuss am Sechskant nur drehend angreift
und dabei eine schlagartige Krafteinwirkung nichts bringt.
Lieber eine gute 6-Kant-Nuss mit Spezialprofil, welches nicht
nur an der Spitze, sondern an den Flanken drückt.
> Also mindestens 1000 NM. (Wen es
> interessiert: Zentralmutter Antriebswelle)
Auch Landmaschinen und Panzer wollen repariert werden... ;o)
HJS
Ne, das war ein ganz normaler Audi 80 - Festgezogen mal mit 240 NM oder
so. Aber der Gammel erhöht ganz schön das Lösemoment ;-)
Gruß,
Martin
Und übliche PKW.
Das Nabenmutter-löse-Procedere ist nicht unbekannt.
Allerdings waren es bei mir Newtonmeter (Nm), nicht Newtonmega (NM).
--
Thomas
Pedant! ;-)
Auᅵerdem war die Aktion ganz schᅵn mega *g*
Gruᅵ,
Martin
hobbypiloteur schrieb:
> Alexander Doetsch schrieb:
>> Hallo,
>>
>> um an einem KFZ vermutlich festsitzende (Querlenker-)Schrauben zu
>> lösen, wollte ich mir einen mechanischen Schlagschrauber anschaffen.
>
> Für festgesetzte Fixierschrauben von Bremstrommeln oder Bremsscheiben
> ist ein Schlagschrauber mit passendem (!!) Bit eine sehr hilfreiche
> Angelegenheit und daher eine sinnvolle Investition, da im Moment des
> Prellschlages auch das Drehmoment kommt.
>
> Für die genannte Aufgabe ist ein möglichst langer Hebel
> nach ausreichender Einwirkungszeit eines Rostlösers die bessere
Da hätte ich Caramba oder WD40 im Angebot. Ausreichend oder doch besser
so ein Zeug nehmen, das mit "Kälteschock" arbeitet?
Was den langen Hebel angeht: Das (hoffentlich) stabile Werkzeug ist
vorhanden und dem Einsatz von langem Hebel und dickem Hammer (vorher
einmal auf den Schraubenkopf druff) stünde so gesehen nichts im Wege.
Ich hatte nur gehört, daß so schonmal Schrauben abrissen, die sich
mittels Schlagschrauber problemlos rausdrehen ließen. Ist diese Sorge
unbegründet?
> Alternative, weil eine Nuss am Sechskant nur drehend angreift
> und dabei eine schlagartige Krafteinwirkung nichts bringt.
Soll das heißen, dass der Schlagschauber axial (also in Richtung der
Längsachse)? Nach meinem Verständnis ist der Gag des Schlagschraubers
doch, daß er viele kleine Schläge in Drehrichtung erzeugt. Habe ich da
etwas falsch verstanden?
> Lieber eine gute 6-Kant-Nuss mit Spezialprofil, welches nicht
> nur an der Spitze, sondern an den Flanken drückt.
>
Gut, die sind im Ratschenkasten (Proxxon) drin.
Alexander
> Inzwischen besitze ich für solche Härtefälle allerdings 3/4"-Werkzeug
> und einen Rahsol-Drehmomentschlüssel bis 650NM ;-)
Ein Drehmomentschlüssel ist nicht dafür da, um festgerostete Schrauben zu
lösen -> Überlastung -> Kaputt!
Nick
--
The lowcost-DRO:
<http://www.yadro.de>
>...
>Ich hatte nur gehört, daß so schonmal Schrauben abrissen, die sich
>mittels Schlagschrauber problemlos rausdrehen ließen. ...
Hast Du auch gehört, wann sie abgerissen sind - vor oder nach dem
Rausdrehen ;-)
Peter
_beim_
Aber Du hast recht, so wie der Satz da oben steht ist er unsinnig. Bei
einer abgerissenen Schraube nutzt der Schlagschrauber auch nicht mehr
viel. Ich formuliere neu:
Ich habe gehört, daß Schrauben, die so fest sitzen, daß sie bei
herkömmlicher Lösungsmethode abreißen _würden_, sich mit einem
Schlagschrauber problemlos rausdrehen ließen.
So, jetzt reißt nichts mehr ab;-)
Alexander
> Da hätte ich Caramba oder WD40 im Angebot. Ausreichend oder doch besser
> so ein Zeug nehmen, das mit "Kälteschock" arbeitet?
Ab einer gewissen Größe ist der 'Schock' aufgrund der
Materialmenge nur noch theoretisch. Was bleibt, ist
die thermisch bedingte Materialschumpfung, die u.U. helfen
kann, das notwendige Losbrechmoment zu verkleinern.
> Was den langen Hebel angeht: Das (hoffentlich) stabile Werkzeug ist
> vorhanden und dem Einsatz von langem Hebel und dickem Hammer (vorher
> einmal auf den Schraubenkopf druff)
Das löst aber nicht die Mutter im Gewinde.
> Ich hatte nur gehört, daß so schonmal Schrauben abrissen, die sich
> mittels Schlagschrauber problemlos rausdrehen ließen. Ist diese Sorge
> unbegründet?
Kann man vorher sowieso nicht sagen, denn eine abgerissene
Schraube lässt sich nicht noch mal zu Vergleichszwecken mit
anderem Werkzeug angehen ....
>> Alternative, weil eine Nuss am Sechskant nur drehend angreift
>> und dabei eine schlagartige Krafteinwirkung nichts bringt.
>
> Soll das heißen, dass der Schlagschauber axial (also in Richtung der
> Längsachse)?
Beim mechanischen, der mittels Hammerschlag gedreht wird, gibt es
innen eine Kulisse, die im Moment des Schlages ein Drehmoment auf
den Vierkant gibt.
Nach meinem Verständnis ist der Gag des Schlagschraubers
> doch, daß er viele kleine Schläge in Drehrichtung erzeugt. Habe ich da
> etwas falsch verstanden?
Das sind die elektrischen bzw. presslufbetriebenen.
HJS
> Da hätte ich Caramba oder WD40 im Angebot. Ausreichend oder doch besser
> so ein Zeug nehmen, das mit "Kälteschock" arbeitet?
Der beste und zugleich billigste Rostlöser ist ATF + Aceton 50:50 gemischt.
Muss ATF sein, kein Getriebeöl oder Motoröl.
Beispiel:
In Alu festgerostete Schraube bei der der Kopf abgerissen ist (wg. fest) mit
dem Zeugs behandel, nach 2 Tagen konnte man den Schraubenrest mit der Hand
rausdrehen.
WD-40 taugt eher nur als Schmiermittel zum Alu-fräsen.
Gruss Siggi
--
Der Maler. Garant für Schutz und Schönheit.
Atens löst mein großer Drehmomentschlüssel nur in eine Richtung aus (für
die andere Richtung muß man ihn umdrehen - Knarrenfunktion hat er
nämlich nicht)....
und
Btens - solange die 650Nm reichen, um die Schraube zu lösen, wird er mit
sicherheit nicht überlastet.... und das kann man ja leicht testen, indem
man ihn auf 650Nm einstellt...
Gruß,
Martin
> Btens - solange die 650Nm reichen, um die Schraube zu lösen, wird er mit
> sicherheit nicht überlastet.... und das kann man ja leicht testen, indem
> man ihn auf 650Nm einstellt...
Passt recht gut zu der Aussage:
| 1 Meter Rohr auf die Knarre und draufgestellt (und auf und
| nieder gewippt) - kein Problem. Also mindestens 1000 NM.
;-))
> Passt recht gut zu der Aussage:
> | 1 Meter Rohr auf die Knarre und draufgestellt (und auf und
> | nieder gewippt) - kein Problem. Also mindestens 1000 NM.
Als Ergänzung:
Rahsol Torcofix (der zum Umstecken; mein größter ist nur 200Nm):
"Bestimmungsgemäßer Gebrauch:
...
Ihr Drehmiomentschlüssel ist ausschließlich für den kontrollierten
Schraubenanzug gebaut.
...
"
Mir letztendlich egal was du mit deinem Meßwerkzeug machst, evtl. nimmst
du auch Mikrometerschrauben als Schraubzwingen her. :-)
> Mein 1/2"-Griff hat deutlich weniger ausgehalten (krumm) als die
> NoName 1/2"-Knarre.
Ich meinte auch nicht das Teil, was man im Kasten zur Knarre dazugeschenkt
bekommt.
Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx
Nick Mueller schrieb:
> Der beste und zugleich billigste Rostlöser ist ATF + Aceton 50:50 gemischt.
> Muss ATF sein, kein Getriebeöl oder Motoröl.
Was ist ATF?
Gruß
Roger
Ich vermute mal Automatic Transmission Fluid.
jue
ich tippe auf: Automatic Transmission Fluid, Hydraulikflüssigkeit für
Automatikgetriebe
von http://de.wikipedia.org/wiki/ATF
20s?
Thomas
>> Ich hatte nur gehört, daß so schonmal Schrauben abrissen, die sich
>> mittels Schlagschrauber problemlos rausdrehen ließen. Ist diese Sorge
>> unbegründet?
>
> Kann man vorher sowieso nicht sagen, denn eine abgerissene
> Schraube lässt sich nicht noch mal zu Vergleichszwecken mit
> anderem Werkzeug angehen ....
>
Ne, das geht wirklich schlecht. Siehe meine Antwort von heute 10:53.
>>> Alternative, weil eine Nuss am Sechskant nur drehend angreift
>>> und dabei eine schlagartige Krafteinwirkung nichts bringt.
>>
>> Soll das heißen, dass der Schlagschauber axial (also in Richtung der
>> Längsachse)?
>
> Beim mechanischen, der mittels Hammerschlag gedreht wird, gibt es
> innen eine Kulisse, die im Moment des Schlages ein Drehmoment auf
> den Vierkant gibt.
>
> Nach meinem Verständnis ist der Gag des Schlagschraubers
>> doch, daß er viele kleine Schläge in Drehrichtung erzeugt. Habe ich da
>> etwas falsch verstanden?
>
> Das sind die elektrischen bzw. presslufbetriebenen.
>
Dann also doch so, wie ich es mir gedacht hatte.
Nur wie paßt das zu Deiner folgenden Aussage?
> Für die genannte Aufgabe ist ein möglichst langer Hebel
> nach ausreichender Einwirkungszeit eines Rostlösers die bessere
> Alternative, weil eine Nuss am Sechskant nur drehend angreift
> und dabei eine schlagartige Krafteinwirkung nichts bringt.
Alexander
> Ich vermute mal Automatic Transmission Fluid.
Schdümpt!
Gruß,
Wie kommt man bitteschön zu so einer Mischung, und besteht drauf das es
nichts anderes sein darf?
Gehörst du zu den forschenden Heimwerkern?
Jahrelange Testreihen?
Oder hast du dieses "Geheimrezept" von Deinem Urgroßvater geflüstert
bekommen? :-)
Also mal ohne Schertz: Wie kommt man auf sowas?
Schade ist: ich hätte da grad einen abgerissenen Stehbolzen zum anlösen,
hab aber weder Aceton - das ließe sich ja schnell und günstig besorgen -
noch ATF - beschaffbar in literbehälter zu je wieviel euronen?
Na ja... ich werd wohl wieder mit Caramba einweichen.
Gruß Roger
> Wie kommt man bitteschön zu so einer Mischung, und besteht drauf das es
> nichts anderes sein darf?
Also, das ist nicht meine Rezeptur! Ich hab die vor Jahren mal in RCM
gelesen und die wird dort immer wieder gelobt. Ich glaub, sie wird
als "Ron's Red" bezeichnet. Allerdings fehlt dabei ein dritter Teil den ich
nicht hatte (und auch vergessen hab was es war). Wurde aber gesagt, dass es
ohne dem auch geht.
> Oder hast du dieses "Geheimrezept" von Deinem Urgroßvater geflüstert
> bekommen? :-)
Nein, usenet. :-)
> Schade ist: ich hätte da grad einen abgerissenen Stehbolzen zum anlösen,
> hab aber weder Aceton - das ließe sich ja schnell und günstig besorgen -
> noch ATF - beschaffbar in literbehälter zu je wieviel euronen?
Frag mal in einer KFZ-Werkstatt oder paar schraubende Autobesitzer, da ist
bestimmt noch ein Stamperl übrig.
Und warum grad ATF? Das Öl ist relativ aggresiv. Vermutlich ist das Aceton
da, um es zu verdünnen und -durch dessen Verdampfen- das Öl in den Spalt zu
ziehen. Ich hab mal eine genauere Erklärung gelesen, aber wieder vergessen.
Übrigens "bizzelt" das Mittel etwas, wenn es auf Rost kommt. Scheint also
aktiv zu wirken.
>> Wie kommt man bitteschön zu so einer Mischung, und besteht drauf das es
>> nichts anderes sein darf?
>Also, das ist nicht meine Rezeptur! Ich hab die vor Jahren mal in RCM
>gelesen und die wird dort immer wieder gelobt. Ich glaub, sie wird
>als "Ron's Red" bezeichnet.
Ich finde ein "Ed´s Red", beschrieben von Ron Seiden in rec.guns
ATF+Aceton+Lanolin.
Da gehts aber weniger um Rostlösung als um die Reinigung von
Schusswaffen?
>Nick
Gruss,
Roman
--
"An MDCCCXII/Mémorable par la campagne contre les Russes/
Sous le préfectura de Jules Doazan."
"Vu et approuvé par nous commandant russe de la ville de Coblentz/
le 1er janvier 1814."
> Dann also doch so, wie ich es mir gedacht hatte.
> Nur wie paßt das zu Deiner folgenden Aussage?
>
>> Für die genannte Aufgabe ist ein möglichst langer Hebel
>> nach ausreichender Einwirkungszeit eines Rostlösers die bessere
>> Alternative, weil eine Nuss am Sechskant nur drehend angreift
>> und dabei eine schlagartige Krafteinwirkung nichts bringt.
Viele kleine Schläge ist zwar besser als gar nichts, aber wenn die
Mutter richtig festgebacken ist, dann kannst Du ellenlang rattern lassen
und es passiert nichts.
Zumindest war das so, als ich die wenigen Male (zugegeben) mit einem
solchen Teil gewerkelt habe.
Ein Stück Rohr musste dann ran und hat auch wie gewünscht geholfen.
HJS
> Da gehts aber weniger um Rostlösung als um die Reinigung von
> Schusswaffen?
Die Amis ballern eben auf jeden.
>> Da gehts aber weniger um Rostlösung als um die Reinigung von
>> Schusswaffen?
>Die Amis ballern eben auf jeden.
Also auch auf festsitzende Schrauben. Ahja.
Schick mal ein paar vorbei, ich hab grad 2x5 unkooperative
Radschrauben. :-/
[ Selbstgemachter Rostlöser aus 1:1 einer ATF-Aceton-Mischung ]
> Roger wrote:
>
>> Wie kommt man bitteschön zu so einer Mischung, und besteht drauf das es
>> nichts anderes sein darf?
>
> Also, das ist nicht meine Rezeptur! Ich hab die vor Jahren mal in RCM
> gelesen und die wird dort immer wieder gelobt. Ich glaub, sie wird
> als "Ron's Red" bezeichnet. Allerdings fehlt dabei ein dritter Teil den ich
> nicht hatte (und auch vergessen hab was es war). Wurde aber gesagt, dass es
> ohne dem auch geht.
>
>> Oder hast du dieses "Geheimrezept" von Deinem Urgroßvater geflüstert
>> bekommen? :-)
>
> Nein, usenet. :-)
>
>> Schade ist: ich hätte da grad einen abgerissenen Stehbolzen zum anlösen,
>> hab aber weder Aceton - das ließe sich ja schnell und günstig besorgen -
>> noch ATF - beschaffbar in literbehälter zu je wieviel euronen?
>
Ich war heute Einkaufen. Liqui Moly ATF in der Apothek^H bei ATU hat
6,49 gekostet, Aceton aus dem Baumarkt gab's für 3,5EUR. Dazu noch ein
Dosierfläschchen (hoffentlich hält das die Brühe aus;-). Morgen setze
ich mal etwas an und werde mal gucken.
> Frag mal in einer KFZ-Werkstatt oder paar schraubende Autobesitzer, da ist
> bestimmt noch ein Stamperl übrig.
> Und warum grad ATF? Das Öl ist relativ aggresiv. Vermutlich ist das Aceton
> da, um es zu verdünnen und -durch dessen Verdampfen- das Öl in den Spalt zu
> ziehen. Ich hab mal eine genauere Erklärung gelesen, aber wieder vergessen.
>
> Übrigens "bizzelt" das Mittel etwas, wenn es auf Rost kommt. Scheint also
> aktiv zu wirken.
>
Ich werde berichten.
Alexander
Gibt's keine Lösung mit ein wenig Köpfchen statt grober Gewalt?
Ich denke so an Rostlöser oder Kriechöl oder sowas ...
Apropos: wo sollte Link (1) hinführen?
> Ich werde berichten.
Bitte nur positive Berichte! :-)
Gruß und Schraubenbruch!
Was heißt Gewalt? Nimm einfach einen dickeren Hammer (1).
> Ich denke so an Rostlöser oder Kriechöl oder sowas ...
>
Da sind "wir" ja mittlerweile auch schon gelandet.
>
> Apropos: wo sollte Link (1) hinführen?
*rotwerd*
hierhin:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/b/b7/Schlagschrauber_mechanisch.jpg/200px-Schlagschrauber_mechanisch.jpg
<http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/b/b7/Schlagschrauber_mechanisch.jpg/200px-Schlagschrauber_mechanisch.jpg>
Alexander
(1) so, oder so ähnlich mal hier [tm] gefunden.
Ich werde mich bemühen.
Wenn nicht, gibt es halt 'ne neue Anfrage z.B. wie "man" eine
abgerissene Schraube an unmöglicher Stelle schonend entfernt ;-)
Alexander
> Was heißt Gewalt? Nimm einfach einen dickeren Hammer (1).
"Never use force! Just go for a bigger hammer!"
War's das? :-)
Gruß,
Nick (Ich hatte das mal eine Zeit lang als signatur).
Alexander
Sag ich doch......
>Gibt's keine Lösung mit ein wenig Köpfchen statt grober Gewalt?
Heiß machen ist auch schon mal ganz gut, vor allem wenn man es
hinkriegt, dass das Außengewinde sich schneller / weiter ausdehnt als
das innere.
Ansonsten könnte man mal über de.rec.motorrad googlen, da ist das
schon x-mal durch, inklusive Entfernungsverfahren für Schraubenstümpfe
wie etwa Er(u/o)dieren.
--
Gruß
Radbert
> Heiß machen ist auch schon mal ganz gut, vor allem wenn man es
> hinkriegt, dass das Außengewinde sich schneller / weiter ausdehnt als
> das innere.
Vom Prinzip her keine schlechte Idee, nur wird am Querlenker
das (notwendigerweises reichliche) Erhitzen Lack und
Unterbodenschutz der Umgebung nicht unbeteiligt lassen. :o((
Außerdem haben festsitzende Schraubverbindungen die unangenehme
Eigenschaft, Wärme recht gut weiterzuleiten, so dass eine große
Wärmedifferenz von innen und außen kaum zustande kommen wird.
HJS
Heissmachen auf GK? Kannste die Platte gleich rausreissen.
> Außerdem haben festsitzende Schraubverbindungen die unangenehme
> Eigenschaft, Wärme recht gut weiterzuleiten, so dass eine große
> Wärmedifferenz von innen und außen kaum zustande kommen wird.
Heißmachen geht sogar sehr gut, hilft aber eher nur etwas bei Muttern. Und
das Ganze schnell mit viel Wärmeleistung -> Autogenbrenner.
Gruß,
Nick
Alexander Doetsch wrote:
>> Übrigens "bizzelt" das Mittel etwas, wenn es auf Rost kommt. Scheint
>> also aktiv zu wirken.
>>
>
> Ich werde berichten.
Darf man schonmal nach Ergebnissen fragen?
Grüssle
Martin
--
17% aller Autounfälle werden von betrunkenen Autofahrern verursacht.
Das bedeutet, dass 83% aller Unfälle von nicht betrunkenen Autofahrern
verursacht werden. Warum können sich diese nüchternen Idioten dann
nicht von der Strasse fernhalten? (Otto Waalkes)
*****werbung****** http://www.minigulf.de *****werbung*****
Darfst Du, auch wenn ich die Sache lieber vergessen würde;-)
Kurz: Mir hat es im konkreten Fall nichts gebracht. Besagte Schraube
samt Gewinde war dermaßen schlecht zu erreichen, daß ich mit meiner
Dosierflasche dort schlicht nicht drankam. Selbst Caramba aus der
Sprühdose ließ sich kaum anbringen.
Letztendlich mußte ich kapitulieren und die ganze Sache ist in der
Werkstatt gelandet - ein teurer schwarzer Tag.
Vom bizzeln bei Rostkontakt habe ich nichts bemerkt, evtl. war's auch eh
das falsche ATF.
Alexander