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Re: Schnellwachsende Baumarten

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Ina Koys

unread,
Nov 7, 2009, 7:19:31 AM11/7/09
to
Andrea M�ller schrieb:
> http://www.swp.de/nachrichten/regional/Regional-Holzplantage-im-Renaturierungsgebiet-bei-Erbach;art1802,394791

> was sind das f�r B�ume?
>
> Kennt jemand die Bezeichnung?

Im Artikel steht "Pappeln und Weiden". Was m�chtest du jenseits dessen
noch wissen?

Ina
--
I had a rose named after me and I was very flattered. But I was not
pleased to read the description in the catalog: "No good in a bed, but
fine against a wall." - Eleanor Roosevelt

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Ina Koys

unread,
Nov 7, 2009, 11:58:40 AM11/7/09
to
Andrea M�ller schrieb:

>> Im Artikel steht "Pappeln und Weiden". Was m�chtest du jenseits dessen
>> noch wissen?
>>

> ja passt schon.
> Kann ja dann googeln oder bing(en)? was die Pflanzen kosten.
> http://www.bing.com/search?q=Pappeln+und+Weiden+kosten&form=QBRE&filt=all
> Wird kein Brennstoff f�r Kamin�fen sein. ;-)

Wof�r willst du sie dann?

> Selbstanbau;-)

Ja genau. F�r sinnvolle Ratschl�ge zum Thema m��te man wissen, wozu du
die B�ume anbauen willst und wie so allgemein deine Kenntnisse zum Thema
sind. Mir scheinen sie �bersichtlich, deshalb die Frage. Der
fl�chenm��ige Anbau von Laubb�umen ist selten sinnvoll, wenn man keine
80 Jahre Zeit hat. Besitzer von ungenutzem Land denken heutzutage
manchmal �ber Niederwaldwirtschaft zum Brennholzanbau nach, aber das
d�rfte mit der Pappel nicht lohnen bei Weiden habe ich davon bisher auch
nicht geh�rt - vielleicht, weil man mit Ruten schlecht heizen kann.

Also: wof�r?

Bernd Nomi

unread,
Nov 7, 2009, 12:20:20 PM11/7/09
to
Andrea M�ller schrieb:
> Hallo,

>> Im Artikel steht "Pappeln und Weiden". Was m�chtest du jenseits dessen
>> noch wissen?
>>
> ja passt schon.
> Kann ja dann googeln oder bing(en)? was die Pflanzen kosten.
> http://www.bing.com/search?q=Pappeln+und+Weiden+kosten&form=QBRE&filt=all
> Wird kein Brennstoff f�r Kamin�fen sein. ;-)
> Selbstanbau;-)

B�ume pflanzt man in der Regel f�r n�chste und oder sp�tere
Generationen, nicht f�r die eigene. F�rster sein ist in der Hinsicht
schon etwas besonderes, die Ergebnisse, die Ernte seiner Bem�hungen wird
er mit ziemlicher Sicherheit nicht erleben

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Ina Koys

unread,
Nov 7, 2009, 3:49:33 PM11/7/09
to
T. N�gl schrieb:

> Andrea M�ller <post...@arcor.de> said:
>
>> was sind das f�r B�ume?
>
> Wenn es eine Kurzumtriebskultur ("Energiewald") wird, sind es Pappeln.

Und Weiden. Steht so im Artikel.

R.R.Kopp

unread,
Nov 7, 2009, 5:07:30 PM11/7/09
to
Bernd Nomi <bn...@spamgrave.ru> wrote:

Der Forstwirt verbringt den gr��ten Teil seines Arbeitstages am
Schreibtisch, wie die meisten anderen Verwaltungsbeamten auch.
Jedenfalls sieht der von der Ernte nicht viel. Der gute F�rster - mit
geschulterter Flinte und bravem Dackel Waldi durch sein Revier
streifend - gibt es h�chstens im Film.

Pappeln und Weiden als Brennholz - die taugen nix. Weiden pflanzt man,
indem man ein paar kleine �ste in den Boden steckt. Den Rest machen
die dann schon selber. Nach 10 Jahren hat man dann einigerma�en
ansehnliche B�ume. Aber als Brennholz? Da w�re mir schon lieber, mein
Gro�vater h�tte in seiner Jugend Buchen gepflanzt oder Eichen.
--
Rolf

J�rgen Exner

unread,
Nov 7, 2009, 9:23:08 PM11/7/09
to
Andrea M�ller <post...@arcor.de> wrote:
>Hallo,

>> Im Artikel steht "Pappeln und Weiden". Was m�chtest du jenseits dessen
>> noch wissen?
>>
>ja passt schon.
>Kann ja dann googeln oder bing(en)? was die Pflanzen kosten.

Zumindest Weiden lassen sich extrem leicht selbst vermehren: einfach
einen frischen Ast in den Boden stecken und feucht halten. Er wird in
aller Regel anwachsen.

>Wird kein Brennstoff f�r Kamin�fen sein. ;-)

Weiden/Pappelholz taugt als Brennholz nicht viel. Verbrennt schnell und
gibt wenig Hitze und wenig Glut.

>Selbstanbau;-)

Fuer Feuerholz nicht die Muehe wert.

jue

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Ina Koys

unread,
Nov 8, 2009, 1:53:48 PM11/8/09
to
T. N�gl schrieb:

> J�rgen Exner <jurg...@hotmail.com> said:
>
>> Weiden/Pappelholz taugt als Brennholz nicht viel. Verbrennt schnell und
>> gibt wenig Hitze und wenig Glut.
>
> Als Scheitholz. Energiew�lder werden aber nicht zu Scheitholz
> verarbeitet. Hier z�hlt die Energie, die man pro Quadratmeter in Form
> von Holz ernten kann

Schon richtig. Aber an der professionellen Weiterverarbeitung habe ich
angesichts der Ausgangsfrage so meine Zweifel.

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Benno Bös

unread,
Nov 8, 2009, 4:12:03 PM11/8/09
to
R.R.Kopp <Ro...@gmx.com> schrieb:

>die dann schon selber. Nach 10 Jahren hat man dann einigerma�en
>ansehnliche B�ume. Aber als Brennholz? Da w�re mir schon lieber, mein
>Gro�vater h�tte in seiner Jugend Buchen gepflanzt oder Eichen.

Im Pf�lzer Wald bevorzugt man folgendes System:
Eichen werden angepflanzt f�r Funierholz. Damit selbige nicht zu tief
Seiten�ste ausbilden sondern eher in die H�he wachsen, werden
drumherum Hainbuchen und Birken angepflanzt. Letztere werden sp�ter
wieder abgeholzt und k�nnen dann verheizt werden, w�hrend die Eichen
in ein paar Jahrhunderten f�r die Funierherstellung abgeerntet werden.

--
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!!!!!!! ab sofort wieder mit Winterr�tsel - jetzt noch fieser !!!!!!!
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R.R.Kopp

unread,
Nov 8, 2009, 4:43:55 PM11/8/09
to
Benno B�s <muell...@t-online.de> wrote:
>
>>die dann schon selber. Nach 10 Jahren hat man dann einigerma�en
>>ansehnliche B�ume. Aber als Brennholz? Da w�re mir schon lieber, mein
>>Gro�vater h�tte in seiner Jugend Buchen gepflanzt oder Eichen.
>
>Im Pf�lzer Wald bevorzugt man folgendes System:
>Eichen werden angepflanzt f�r Funierholz. Damit selbige nicht zu tief
>Seiten�ste ausbilden sondern eher in die H�he wachsen, werden
>drumherum Hainbuchen und Birken angepflanzt. Letztere werden sp�ter
>wieder abgeholzt und k�nnen dann verheizt werden, w�hrend die Eichen
>in ein paar Jahrhunderten f�r die Funierherstellung abgeerntet werden.
>
Ich habe vor Kurzem noch mit mehreren Raummetern Holz von einer
Auslichtungsaktion in einem Eichenwald profitiert: Die viel zu dicht
stehenden B�ume waren wegen des Konnkurrenzdrucks sch�n schlank und
gerade in die H�he gewachsen, nun aber war es an der Zeit, ihnen Raum
zu geben. Deshalb fiel der gr��te Teil der B�ume dem Harvester zum
Opfer. Der Wald ist nun licht, und die B�ume haben nun ausreichend
Platz, um sich zu entwickeln.

Schade, dass ich nicht mehr erleben kann, wenn sie sich zu m�chtigen
Eichen mit weiten Kronen entwickelt haben werden.
--
Rolf

Bernd Nomi

unread,
Nov 9, 2009, 2:01:26 AM11/9/09
to
Benno B�s schrieb:

> R.R.Kopp <Ro...@gmx.com> schrieb:
>
>>die dann schon selber. Nach 10 Jahren hat man dann einigerma�en
>>ansehnliche B�ume. Aber als Brennholz? Da w�re mir schon lieber, mein
>>Gro�vater h�tte in seiner Jugend Buchen gepflanzt oder Eichen.
>
> Im Pf�lzer Wald bevorzugt man folgendes System:
> Eichen werden angepflanzt f�r Funierholz. Damit selbige nicht zu tief
> Seiten�ste ausbilden sondern eher in die H�he wachsen, werden
> drumherum Hainbuchen und Birken angepflanzt. Letztere werden sp�ter
> wieder abgeholzt und k�nnen dann verheizt werden, w�hrend die Eichen
> in ein paar Jahrhunderten f�r die Funierherstellung abgeerntet werden.

�hnliches betreibt man auch in anderen Baumkulturen mit Eschen. Die
werden z.B. zwischen Fichten gepflanzt und sp�ter wieder rausgeschlagen.

--
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