Im Artikel steht "Pappeln und Weiden". Was möchtest du jenseits dessen noch wissen?
Ina -- I had a rose named after me and I was very flattered. But I was not pleased to read the description in the catalog: "No good in a bed, but fine against a wall." - Eleanor Roosevelt
Ja genau. Für sinnvolle Ratschläge zum Thema müßte man wissen, wozu du die Bäume anbauen willst und wie so allgemein deine Kenntnisse zum Thema sind. Mir scheinen sie übersichtlich, deshalb die Frage. Der flächenmäßige Anbau von Laubbäumen ist selten sinnvoll, wenn man keine 80 Jahre Zeit hat. Besitzer von ungenutzem Land denken heutzutage manchmal über Niederwaldwirtschaft zum Brennholzanbau nach, aber das dürfte mit der Pappel nicht lohnen bei Weiden habe ich davon bisher auch nicht gehört - vielleicht, weil man mit Ruten schlecht heizen kann.
Also: wofür?
Ina
-- I had a rose named after me and I was very flattered. But I was not pleased to read the description in the catalog: "No good in a bed, but fine against a wall." - Eleanor Roosevelt
Bäume pflanzt man in der Regel für nächste und oder spätere Generationen, nicht für die eigene. Förster sein ist in der Hinsicht schon etwas besonderes, die Ergebnisse, die Ernte seiner Bemühungen wird er mit ziemlicher Sicherheit nicht erleben
> Wenn es eine Kurzumtriebskultur ("Energiewald") wird, sind es Pappeln.
Und Weiden. Steht so im Artikel.
Ina
-- I had a rose named after me and I was very flattered. But I was not pleased to read the description in the catalog: "No good in a bed, but fine against a wall." - Eleanor Roosevelt
>Bäume pflanzt man in der Regel für nächste und oder spätere >Generationen, nicht für die eigene. Förster sein ist in der Hinsicht >schon etwas besonderes, die Ergebnisse, die Ernte seiner Bemühungen wird >er mit ziemlicher Sicherheit nicht erleben
Der Forstwirt verbringt den größten Teil seines Arbeitstages am Schreibtisch, wie die meisten anderen Verwaltungsbeamten auch. Jedenfalls sieht der von der Ernte nicht viel. Der gute Förster - mit geschulterter Flinte und bravem Dackel Waldi durch sein Revier streifend - gibt es höchstens im Film.
Pappeln und Weiden als Brennholz - die taugen nix. Weiden pflanzt man, indem man ein paar kleine Äste in den Boden steckt. Den Rest machen die dann schon selber. Nach 10 Jahren hat man dann einigermaßen ansehnliche Bäume. Aber als Brennholz? Da wäre mir schon lieber, mein Großvater hätte in seiner Jugend Buchen gepflanzt oder Eichen. -- Rolf
Andrea Müller <post2...@arcor.de> wrote: >Hallo, >> Im Artikel steht "Pappeln und Weiden". Was möchtest du jenseits dessen >> noch wissen?
>ja passt schon. >Kann ja dann googeln oder bing(en)? was die Pflanzen kosten.
Zumindest Weiden lassen sich extrem leicht selbst vermehren: einfach einen frischen Ast in den Boden stecken und feucht halten. Er wird in aller Regel anwachsen.
>Wird kein Brennstoff für Kaminöfen sein. ;-)
Weiden/Pappelholz taugt als Brennholz nicht viel. Verbrennt schnell und gibt wenig Hitze und wenig Glut.
>> Weiden/Pappelholz taugt als Brennholz nicht viel. Verbrennt schnell und >> gibt wenig Hitze und wenig Glut.
> Als Scheitholz. Energiewälder werden aber nicht zu Scheitholz > verarbeitet. Hier zählt die Energie, die man pro Quadratmeter in Form > von Holz ernten kann
Schon richtig. Aber an der professionellen Weiterverarbeitung habe ich angesichts der Ausgangsfrage so meine Zweifel.
Ina -- I had a rose named after me and I was very flattered. But I was not pleased to read the description in the catalog: "No good in a bed, but fine against a wall." - Eleanor Roosevelt
>die dann schon selber. Nach 10 Jahren hat man dann einigermaßen >ansehnliche Bäume. Aber als Brennholz? Da wäre mir schon lieber, mein >Großvater hätte in seiner Jugend Buchen gepflanzt oder Eichen.
Im Pfälzer Wald bevorzugt man folgendes System: Eichen werden angepflanzt für Funierholz. Damit selbige nicht zu tief Seitenäste ausbilden sondern eher in die Höhe wachsen, werden drumherum Hainbuchen und Birken angepflanzt. Letztere werden später wieder abgeholzt und können dann verheizt werden, während die Eichen in ein paar Jahrhunderten für die Funierherstellung abgeerntet werden.
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>>die dann schon selber. Nach 10 Jahren hat man dann einigermaßen >>ansehnliche Bäume. Aber als Brennholz? Da wäre mir schon lieber, mein >>Großvater hätte in seiner Jugend Buchen gepflanzt oder Eichen.
>Im Pfälzer Wald bevorzugt man folgendes System: >Eichen werden angepflanzt für Funierholz. Damit selbige nicht zu tief >Seitenäste ausbilden sondern eher in die Höhe wachsen, werden >drumherum Hainbuchen und Birken angepflanzt. Letztere werden später >wieder abgeholzt und können dann verheizt werden, während die Eichen >in ein paar Jahrhunderten für die Funierherstellung abgeerntet werden.
Ich habe vor Kurzem noch mit mehreren Raummetern Holz von einer Auslichtungsaktion in einem Eichenwald profitiert: Die viel zu dicht stehenden Bäume waren wegen des Konnkurrenzdrucks schön schlank und gerade in die Höhe gewachsen, nun aber war es an der Zeit, ihnen Raum zu geben. Deshalb fiel der größte Teil der Bäume dem Harvester zum Opfer. Der Wald ist nun licht, und die Bäume haben nun ausreichend Platz, um sich zu entwickeln.
Schade, dass ich nicht mehr erleben kann, wenn sie sich zu mächtigen Eichen mit weiten Kronen entwickelt haben werden. -- Rolf
>>die dann schon selber. Nach 10 Jahren hat man dann einigermaßen >>ansehnliche Bäume. Aber als Brennholz? Da wäre mir schon lieber, mein >>Großvater hätte in seiner Jugend Buchen gepflanzt oder Eichen.
> Im Pfälzer Wald bevorzugt man folgendes System: > Eichen werden angepflanzt für Funierholz. Damit selbige nicht zu tief > Seitenäste ausbilden sondern eher in die Höhe wachsen, werden > drumherum Hainbuchen und Birken angepflanzt. Letztere werden später > wieder abgeholzt und können dann verheizt werden, während die Eichen > in ein paar Jahrhunderten für die Funierherstellung abgeerntet werden.
Ähnliches betreibt man auch in anderen Baumkulturen mit Eschen. Die werden z.B. zwischen Fichten gepflanzt und später wieder rausgeschlagen.