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Hainbuche auf Stock schneiden?

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Walt Gallus

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Jan 18, 2012, 2:40:30 AM1/18/12
to
Guten Tag

Vor fast 20 Jahren wurde hier eine Hainbuche gepflanzt, die eigentlich
Teil einer Wildhecke sein sollte, mit Betonung auf "sollte", denn sie
wurde *nie* geschnitten und ist daher heute ein fast 10 Meter hoher Baum
mit einem Stammdurchmesser von ca. 15 cm statt des geplanten dichten
Strauchs.

Kann man diesen Baum heute noch auf den Stock schneiden und dann zum
vorgesehenen Heckenstrauch trimmen?

Dank und Gruss

Walt Gallus

Steffen H1

unread,
Jan 18, 2012, 3:19:41 AM1/18/12
to
Das ist üblich! früher wurde das so zu Brennholzgewinnung gemacht, egal
ob Hain- oder Rotbuche. 15 cm ist sogar noch was dünn....


Grüße aus der Eifel
Steffen

--
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Walt Gallus

unread,
Jan 18, 2012, 8:08:38 AM1/18/12
to
Am 18.01.2012 09:19, schrieb Steffen H1:

> Das ist üblich! früher wurde das so zu Brennholzgewinnung gemacht, egal
> ob Hain- oder Rotbuche. 15 cm ist sogar noch was dünn....

Danke für die Info, Steffen.

1. Wird die Hainbuche wieder als "Stamm" ausschlagen, und wenn ja, wo?
Auf der Schnittfläche oder auf den Seiten am verbleibenden Stammstumpf?

2. Was kann ich tun, um möglichst einen dichten Busch (anstatt einen
Baum) zu erhalten? Wie tief soll ich ihn absägen, bzw. wie viel stehen
lassen?

3. Ist jetzt der richtige Moment dazu?

Steffen H1

unread,
Jan 18, 2012, 10:51:42 AM1/18/12
to
Am 18.01.2012 14:08, schrieb Walt Gallus:
> Am 18.01.2012 09:19, schrieb Steffen H1:
>
>> Das ist üblich! früher wurde das so zu Brennholzgewinnung gemacht, egal
>> ob Hain- oder Rotbuche. 15 cm ist sogar noch was dünn....
>
> Danke für die Info, Steffen.
>
> 1. Wird die Hainbuche wieder als "Stamm" ausschlagen, und wenn ja, wo?
> Auf der Schnittfläche oder auf den Seiten am verbleibenden Stammstumpf?


ist wohl unterschiedlich! ich seh das dauernd das hier dicke abgesägte
STämme in der Hecke sind. Hir in der Eifel werden ja so auch felder und
WIesen eingezäunt.


> 2. Was kann ich tun, um möglichst einen dichten Busch (anstatt einen
> Baum) zu erhalten? Wie tief soll ich ihn absägen, bzw. wie viel stehen
> lassen?

kann ich dir nicht beantworten, ich wüde eine Meter stehen lassen, gut
wäre wenne s noch Äste darunter geben würde.
Um einen dichten Buch zu erhalten musst du halt öfters scneiden

ich denke das geht jetzt zu schneiden. die Schnittfläche würde ich
behandeln. Frag doch mal in einer Baumschule nach die Hecken und
Laubbäume im Angebot haben


Grüße aus der Eifel
Steffen

--
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Walt Gallus

unread,
Jan 19, 2012, 1:31:55 AM1/19/12
to
Am 18.01.2012 17:27, schrieb Kathinka Wenz:

> Ja.

Danke, Kathinka, das ermutigt zum Sägenschnitt.

Gruss
Walt Gallus

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Peter Tacke

unread,
Jan 19, 2012, 7:23:45 AM1/19/12
to
Hallo Ihr Fachleute!

Ich bitte die Einmischung zu entschuldigen, aber ich habe exakt das gleich
Problem mit einer Thujahecke, die inzwischen 30 Jahre alt und zu hoch
geworden ist.

Funktioniert hier der beschrieben Radukalschnitt auch?

Besten Dank im voraus.


Am 18.01.2012, 08:40 Uhr, schrieb Walt Gallus
<_nonspam_w...@gmx.net>:

> Guten Tag
>
> Vor fast 20 Jahren wurde hier eine Hainbuche gepflanzt, die eigentlich
etc.
>
> Kann man diesen Baum heute noch auf den Stock schneiden und dann zum
> vorgesehenen Heckenstrauch trimmen?



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Jo Asaret

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Jan 19, 2012, 9:21:28 AM1/19/12
to
Am 19.01.2012 13:23, schrieb Peter Tacke:
> Hallo Ihr Fachleute!
>
> Ich bitte die Einmischung zu entschuldigen, aber ich habe exakt das
> gleich Problem mit einer Thujahecke, die inzwischen 30 Jahre alt und zu
> hoch geworden ist.
>
> Funktioniert hier der beschrieben Radukalschnitt auch?
>

Kein Fachleut, sondern Hobbygärtner habe ich vor 15 Jahren eine
monströse 2-reihige Thyujahecke, 4m hoch und bis zu 3m tief auf 2,5x1m
zurückgeschnitten, aber eben nur die Seitenäste und in der Höhe den
Stamm auf etwas (15cm) unter Sollhöhe gestutzt. Abgesehen vom Krach mit
den Nachbarn, die jetzt erst mal statt des grünen Wuchers eine braune
Mauer zu sehen bekamen, war es ein voller Erfolg, allerdings erst nach 2
Jahren. Die Hecke wird jetzt regelmäßig geschnitten, sieht toll aus und
ich werde in der Nachbarschaft als Fachmann für Verjüngungsschnitte gefragt.
Also nicht ganz so radikal, aber Thuja verträgt schon einen kräftigen
Schnitt, besonders wenn sie viel Licht hat.

Gruß
Jo

Harry Hirsch

unread,
Jan 19, 2012, 9:50:04 AM1/19/12
to
Am 19.01.2012 13:23, schrieb Peter Tacke:
> Hallo Ihr Fachleute!
>
> Ich bitte die Einmischung zu entschuldigen, aber ich habe exakt das gleich
> Problem mit einer Thujahecke, die inzwischen 30 Jahre alt und zu hoch
> geworden ist.
>
> Funktioniert hier der beschrieben Radukalschnitt auch?

Wenn ich fies wäre und meiner Abneigung gegen diese Friedhofsgewächse
folgen würde, würde ich sagen: ja, mach das!
Deine Thuja musst Du so nehmen wie sie ist oder Du kannst sie fällen.
Rückschnitte bis ins Holz vertägt Thuja nicht

Steffen H1

unread,
Jan 19, 2012, 10:09:43 AM1/19/12
to
Am 19.01.2012 13:23, schrieb Peter Tacke:
> Hallo Ihr Fachleute!
>
> Ich bitte die Einmischung zu entschuldigen, aber ich habe exakt das gleich
> Problem mit einer Thujahecke, die inzwischen 30 Jahre alt und zu hoch
> geworden ist.

es gibt eine Faustregel: bei Laubbäumen funktionierts, bei Nadelbäumen nicht
Thuja gehört zu den Nadelbäumen...
http://de.wikipedia.org/wiki/Thuja

Wenn unterhalb der geschnittenen Bereichs noch genug Grün ist könnte s
klappen
aber das dauert viele Jahre bis es einigermaßen aussieht.

ein Seitenast wird dann die Rolle des Haupttriebes übernehmen.

Verkahlte Stellen bleiben verkahlt


Grüße aus der Eifel
Steffen

--
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Karl-Heinz Rekittke

unread,
Jan 19, 2012, 10:28:29 AM1/19/12
to
Am 19.01.2012 16:09, schrieb Steffen H1:

>
> Verkahlte Stellen bleiben verkahlt
>

Das kann ich aus leidvoller Erfahrung nur bestätigen!

Gruß Kalle

Katharina Mayer

unread,
Jan 19, 2012, 10:33:24 AM1/19/12
to
Steffen H1 <nospam-...@cityweb.de> wrote:

>Am 19.01.2012 13:23, schrieb Peter Tacke:
>> Hallo Ihr Fachleute!
>>
>> Ich bitte die Einmischung zu entschuldigen, aber ich habe exakt das gleich
>> Problem mit einer Thujahecke, die inzwischen 30 Jahre alt und zu hoch
>> geworden ist.
>
>es gibt eine Faustregel: bei Laubbäumen funktionierts, bei Nadelbäumen nicht

Bei Eiben geht es aber auch.

Katharina
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Walt Gallus

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Jan 23, 2012, 3:18:29 PM1/23/12
to
Am 19.01.2012 16:09, schrieb Steffen H1:

> ein Seitenast wird dann die Rolle des Haupttriebes übernehmen.

Wie darf ich das verstehen? Die im Wald gefällten Bäume, welcher Gattung
auch immer, schlagen doch nicht mehr aus. Welche schlagen nach dem
Radikalschnitt "auf den Stock" wieder aus und welche nicht?
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Walt Gallus

unread,
Jan 24, 2012, 1:10:35 AM1/24/12
to
Am 23.01.2012 22:24, schrieb Ludger Averborg:

> Doch doch, das tut eine ganze Reihe. (...)
>
> Der Niederwald oder Hauwald ist eine ursprüngliche Waldnutzungsform (...)

Danke, Ludger, da lerne ich dazu.

Gruss
Walt Gallus

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