Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Diverse Rasenprobleme

1 view
Skip to first unread message

Matthias Koehler

unread,
May 16, 2008, 12:58:38 PM5/16/08
to
Schönen guten Tag an alle Mitlesenden!

Vor etwa drei Wochen habe ich meine diversen Rasen- und Rasenpflasterflächen
mit den verschiedenen dafür vorgesehenen Düngern bestreut (kleine edle
bewässerbaren Flächen mit Basatop Sport, Rasenpflaster mit schwefelsaurem
Ammoniak und die große weniger edle und nicht fest bewässerbare Fläche mit
Blaukorn Entec, die ist für intensive Pflege einfach zu groß) und dabei
einen neuen Streuwagen (Chemo SW 50) in Betrieb genommen. Der hatte leider
mit dem feinkörnigen schwefelsauren Ammoniak ein Problem, so dass er zu viel
nach links und zu wenig nach rechts geworfen hat. Dadurch sind die Spuren
deutlich zu sehen, das habe ich nun manuell nachgestreut. Die Mengen waren
korrekt ausgerechnet, zu viel kann ich an sich nicht aufgebracht haben.

Mein eigentliches Problem ist aber ein anderes: Kurz nach dem Düngen
verschwanden vollkommen unangekündigt die Wolken und eine Stunde später kam
die Sonne raus. Ich habe sofort gründlich gewässert, nur scheint das nichts
geholfen zu haben. Teile des Rasenpflasters sind verbrannt:

http://img160.imageshack.us/img160/165/rasenfehler1cp2.jpg

Nun meine Frage: Was ist jetzt zu tun? Die Stellen, die so geschädigt sind
wie rechts oben, werden sich wohl kaum von alleine regenerieren, oder? Ein
Rätsel ist es mir, warum nun plötzlich drei Wochen später auch die auf den
übrigen Fotos zu sehende halbrunde Stelle ausfällt. Von der benachbarten
Fläche ist keinerlei Blaukorn Entec auf das Rasenpflaster gefallen. Wie gut
stehen dort die Chancen, dass die Gräser sich erholen?

Ich möchte ungerne alles auskratzen, weil ich sowieso noch eine große
Pflasterfläche als Rasenpflaster herrichten muss, damit endlich mal ein
einheitlicher Standard erreicht wird und dort nicht nur das Unkraut wächst.
Außerdem habe ich noch mit weiteren Rasenflächen genug Sorgen, wo die Samen
nicht keimen (siehe Bild rechts unten). Das war schon im vergangenen Jahr so
und auch in diesem Jahr scheint da irgendwas nicht zu funktionieren. Dabei
möchte ich wirklich endlich mal gewisse sichtbare Erfolge erzielen, damit
mir die Gartenarbeit nicht immer weiter über den Kopf wächst. Ziel soll es
sein, hochwertige Rasenflächen zu haben und einmal pro Woche zu mähen. Aber
dazu muss eben erst mal eine dichte Fläche da sein, wovon ich jedoch weit
entfernt bin.

Nun habe ich aber schon im vergangenen Jahr meine knappe freie Zeit damit
verbracht, mich den ganzen Sommer lang um den Rasen zu kümmern, so dass ich
eigentlich nicht schon wieder von vorne anfangen möchte, um dann im Herbst
festzustellen, dass ich immer noch nicht den gewünschten Standard erreicht
habe.

Bald bin ich der Meinung, dass in den Flächen irgendwas drin ist, was das
Keimen verhindert. Was könnte das sein?

Matthias

Rainer Hübenthal

unread,
May 16, 2008, 2:13:12 PM5/16/08
to
> Bald bin ich der Meinung, dass in den Flächen irgendwas drin ist, was das
> Keimen verhindert. Was könnte das sein?

Schlechte Rasensaat?

Auch deine Düngergaben kenne ich so nicht, ich nehm einfach immer
Langzeitdünger von Wolf, dreimal im Jahr.

//Rainer

Gerhard Zahn

unread,
May 16, 2008, 4:08:53 PM5/16/08
to
Am Fri, 16 May 2008 18:58:38 +0200 schrieb Matthias Koehler:


>Schönen guten Tag an alle Mitlesenden!

Einen ebenso schönen Tag zurück!

>Vor etwa drei Wochen habe ich meine diversen Rasen- und Rasenpflasterflächen
>mit den verschiedenen dafür vorgesehenen Düngern bestreut (kleine edle
>bewässerbaren Flächen mit Basatop Sport, Rasenpflaster mit schwefelsaurem
>Ammoniak und die große weniger edle und nicht fest bewässerbare Fläche mit
>Blaukorn Entec, die ist für intensive Pflege einfach zu groß) und dabei
>einen neuen Streuwagen (Chemo SW 50) in Betrieb genommen. Der hatte leider
>mit dem feinkörnigen schwefelsauren Ammoniak ein Problem, so dass er zu viel
>nach links und zu wenig nach rechts geworfen hat. Dadurch sind die Spuren
>deutlich zu sehen, das habe ich nun manuell nachgestreut. Die Mengen waren
>korrekt ausgerechnet, zu viel kann ich an sich nicht aufgebracht haben.
>
>Mein eigentliches Problem ist aber ein anderes: Kurz nach dem Düngen
>verschwanden vollkommen unangekündigt die Wolken und eine Stunde später kam
>die Sonne raus. Ich habe sofort gründlich gewässert, nur scheint das nichts
>geholfen zu haben. Teile des Rasenpflasters sind verbrannt:
>
>http://img160.imageshack.us/img160/165/rasenfehler1cp2.jpg
>
>Nun meine Frage:

Nun erst mal meine Frage: du hast die Mengen
- wie du oben behauptest - korrekt ausgerechnet.
Mich würde mal das Ergebnis der Berechnung interessieren.
Wie viele qm Rasenpflaster hast du mit wie viel kg Schwefelsaurem
Ammoniak gedüngt, die manuell nachgestreute Menge natürlich mit
eingerechnet?

>Was ist jetzt zu tun? Die Stellen, die so geschädigt sind
>wie rechts oben, werden sich wohl kaum von alleine regenerieren, oder? Ein
>Rätsel ist es mir, warum nun plötzlich drei Wochen später auch die auf den
>übrigen Fotos zu sehende halbrunde Stelle ausfällt. Von der benachbarten
>Fläche ist keinerlei Blaukorn Entec auf das Rasenpflaster gefallen. Wie gut
>stehen dort die Chancen, dass die Gräser sich erholen?

Was sich von den geschädigten Flächen erholt, wird dir niemand
vorhersagen können.
Ich würde halt noch ein, zweimal wässern, falls es nicht gründlich
regnet und dann zwei Wochen abwarten. Dann wirst du sehen, wo wieder
Grün sprießt und wo nicht.

>Ich möchte ungerne alles auskratzen, weil ich sowieso noch eine große
>Pflasterfläche als Rasenpflaster herrichten muss, damit endlich mal ein
>einheitlicher Standard erreicht wird und dort nicht nur das Unkraut wächst.
>Außerdem habe ich noch mit weiteren Rasenflächen genug Sorgen, wo die Samen
>nicht keimen (siehe Bild rechts unten). Das war schon im vergangenen Jahr so
>und auch in diesem Jahr scheint da irgendwas nicht zu funktionieren. Dabei
>möchte ich wirklich endlich mal gewisse sichtbare Erfolge erzielen, damit
>mir die Gartenarbeit nicht immer weiter über den Kopf wächst. Ziel soll es
>sein, hochwertige Rasenflächen zu haben und einmal pro Woche zu mähen. Aber
>dazu muss eben erst mal eine dichte Fläche da sein, wovon ich jedoch weit
>entfernt bin.

Nichts gegen eine hochwertige Rasenfläche, die mit einer Mahd pro
Woche gut auskommt. Nur sollte die Rasenfläche - also nicht Wiese -
nicht größer sein, als sie zum Betreten bzw. Befahren notwendig sind.
Was nicht betreten wird, ist leichter als Wiese zu halten. Allerdings
muss dann der Rasenmäher auch für Wiese taugen oder du musst lernen,
Sensen zu dengeln. :-)

>Bald bin ich der Meinung, dass in den Flächen irgendwas drin ist, was das
>Keimen verhindert. Was könnte das sein?

Es kann einfach sehr schlechte, zu humusarme Erde sein.
Es kann auch von den Pflastersteinen z.B. Kalk eingetragen werden,
falls es sich nicht um kalkfreie Natursteine handelt. Rasen hätte
nämlich gern leicht saueren Boden.

Beste Grüße G e r h a r d

Matthias Koehler

unread,
May 17, 2008, 2:37:48 AM5/17/08
to
[Gerhard:]

> Nun erst mal meine Frage: du hast die Mengen
> - wie du oben behauptest - korrekt ausgerechnet.
> Mich würde mal das Ergebnis der Berechnung interessieren.
> Wie viele qm Rasenpflaster hast du mit wie viel kg Schwefelsaurem
> Ammoniak gedüngt, die manuell nachgestreute Menge natürlich mit
> eingerechnet?

Die Fläche des Rasenpflasters beträgt 300 Quadratmeter. Dabei gehe ich jetzt
mal davon aus, dass etwa 20 Prozent Rasen und 80 Prozent (Granit-)Stein ist,
daher habe ich 5 Gramm pro Quadratmeter gestreut, insgesamt also 1,5 Kilo.

> Was sich von den geschädigten Flächen erholt, wird dir niemand
> vorhersagen können.
> Ich würde halt noch ein, zweimal wässern, falls es nicht gründlich
> regnet und dann zwei Wochen abwarten. Dann wirst du sehen, wo wieder
> Grün sprießt und wo nicht.

Mal schauen, ich werde dann berichten.

> Nichts gegen eine hochwertige Rasenfläche, die mit einer Mahd pro
> Woche gut auskommt. Nur sollte die Rasenfläche - also nicht Wiese -
> nicht größer sein, als sie zum Betreten bzw. Befahren notwendig sind.
> Was nicht betreten wird, ist leichter als Wiese zu halten. Allerdings
> muss dann der Rasenmäher auch für Wiese taugen oder du musst lernen,
> Sensen zu dengeln. :-)

Naja, also ich strebe schon einen richtig schönen Rasen an, den ich mit
meinem Atco Balmoral mähen möchte. Dabei geht es um etwa 90 Quadratmeter vor
dem Haus und 90 Quadratmeter rund um die Terrasse. Auf diesen beiden Flächen
existiert ein Bewässerungssystem mit Versenkregnern. Dann gibt es noch im
hinteren Bereich eine Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern, die ich mit einem
John Deere GX 355 mähe und die ich nur zum Teil als guten Rasen halten kann,
der Rest ist eher Wiese. Auf dieser Fläche dünge ich mit 25 kg Blaukorn
Entec und dort ist auch nichts verbrannt.

> Es kann einfach sehr schlechte, zu humusarme Erde sein.
> Es kann auch von den Pflastersteinen z.B. Kalk eingetragen werden,
> falls es sich nicht um kalkfreie Natursteine handelt. Rasen hätte
> nämlich gern leicht saueren Boden.

Das ist Granit, da ist kein Kalk drin. Zumal die beiden Stellen, wo
überhaupt nichts keimt, weit vom Pflaster entfernt sind. Sollte ich
vielleicht wirklich mal eine Bodenprobe veranlassen? Ansonsten muss ich wohl
mal einen Sodenschäler mieten, alles abtragen und einen neuen (besseren)
Oberboden aufbringen und neu einsäen, auch wenn ich dafür an sich überhaupt
keine Zeit habe, aber es muss ja endlich mal fertigwerden.

Matthias

Matthias Koehler

unread,
May 17, 2008, 2:38:49 AM5/17/08
to
[Rainer:]

> Schlechte Rasensaat?

Nein, RSM 2.3 ist klar definiert und überwacht.

> Auch deine Düngergaben kenne ich so nicht, ich nehm einfach immer
> Langzeitdünger von Wolf, dreimal im Jahr.

Außer schwefelsaurem Ammoniak und Nitrophoska Blau spezial kann ich auf der
Rasenpflasterfläche nichts nehmen, weil überall Eisen drin ist.

Und was die großen Flächen angeht, muss ich auch ein wenig an die
Wirtschaftlichkeit denken. Für die beiden Flächen am Haus spendiere ich ja
einen besseren Dünger, aber hinten werde ich das nicht tun, da muss Blaukorn
Entec reichen. Zumal ich hinten ja auch die wenigsten bzw. keine Probleme
habe. Wenn ich mal davon ausgehe, dass Dein Wolf-Dünger 20 EUR pro 100
Quadratmeter kostet, liegen wir bei drei Düngungen pro Jahr bei 1.200 EUR,
und das finde ich schon ziemlich viel. Mit Blaukorn Entec liege ich nur so
etwa bei 150 EUR. Zumal die Fläche eh kaum in einem sehr guten Zustand
gehalten werden kann, wenn es längere Zeit nicht regnet. Aber ich baue auf
der großen Fläche nicht auch noch ein Bewässerungssystem ein, das ist mir zu
viel Aufwand. Zumal die dann auch erst mal abgeschält und komplett neu
angelegt werden müsste, weil sich da im Laufe der Jahre einfach eine
Vielzahl von Unkräutern mit eingesiedelt hat. Macht aber nichts, zumindest
dort hinten nicht.

Matthias

Rainer Hübenthal

unread,
May 17, 2008, 3:16:25 AM5/17/08
to
Moin,

> Und was die großen Flächen angeht, muss ich auch ein wenig an die
> Wirtschaftlichkeit denken.

Okay, wenn die Flächen so groß sind, kann man bei Wolf ja schon einiges
lassen.

Sitzt das Pflaster eigentlich nur in der Erde oder ist es mit
Mörtel/Beton "stabilisiert"? Teilweise kenne ich das Schadbild von
Gehwegrändern, die mit Betonkeilen stabilisiert waren. Da war bei mir
dann nur wenig Erde, da wuchs im Frühjahr zwar Rasen, der ist aber immer
recht schnell eingegangen, weil das bisschen Erde eben kein Wasser
halten konnte.

Ein andermal ist mir der Streuwagen umgekippt, das ist aber recht
schnell wieder zugewachsen.

Also Wassermangel oder durch Dünger verbrannt, was anderes fällt mir
nicht ein.

Matthias Koehler

unread,
May 17, 2008, 3:23:43 AM5/17/08
to
[Rainer:]

> Sitzt das Pflaster eigentlich nur in der Erde oder ist es mit
> Mörtel/Beton "stabilisiert"? Teilweise kenne ich das Schadbild von
> Gehwegrändern, die mit Betonkeilen stabilisiert waren. Da war bei mir
> dann nur wenig Erde, da wuchs im Frühjahr zwar Rasen, der ist aber immer
> recht schnell eingegangen, weil das bisschen Erde eben kein Wasser
> halten konnte.

Nein, das Pflaster sitzt in einem Gemisch aus Splitt und Sand, und in den
Fugen ist dann etwa in halber Steinhöhe das Boden/Saatgut-Gemisch
eingebracht worden. Das hält sich ja auch schon seit zwei Jahren alles
prima, also muss es wohl echt daran liegen, dass aus irgendwelchen Gründen
zu viel Dünger von der Nachbarfläche hinübergelangt ist. Mal schauen, ob das
wiederkommt.

Matthias

Gerhard Zahn

unread,
May 17, 2008, 3:35:20 PM5/17/08
to
Am Sat, 17 May 2008 08:37:48 +0200 schrieb Matthias Koehler:

Hallo,

>> Wie viele qm Rasenpflaster hast du mit wie viel kg Schwefelsaurem
>> Ammoniak gedüngt, die manuell nachgestreute Menge natürlich mit
>> eingerechnet?
>
>Die Fläche des Rasenpflasters beträgt 300 Quadratmeter. Dabei gehe ich jetzt
>mal davon aus, dass etwa 20 Prozent Rasen und 80 Prozent (Granit-)Stein ist,
>daher habe ich 5 Gramm pro Quadratmeter gestreut, insgesamt also 1,5 Kilo.

das wären dann auf die 20 % Rasenanteil 25 g/qm.
Nach meiner Erfahrung kann man auf Rasen bereits 20 g/qm
Schwefelsaueres Ammoniak nur ausbringen, wenn unmittelbar danach
beregnet wird, sei es künstlich oder von oben.

Auf kommenden Regen verlasse ich mich dabei schon gar nicht mehr. Denn
kaum habe ich gestreut, dreht der Wind.
Ich habe aber schon des öfteren bei Regen unterm Regenschirm
gedüngt. Sicher ist sicher. :-)

Klaus.Holger Trappe

unread,
May 26, 2008, 3:03:42 PM5/26/08
to

Hallo!

Matthias Koehler schrieb:

> Vor etwa drei Wochen habe ich meine diversen Rasen- und Rasenpflasterflächen
> mit den verschiedenen dafür vorgesehenen Düngern bestreut (kleine edle

das nennt man (überflüssige) chemische keule

> bewässerbaren Flächen mit Basatop Sport, Rasenpflaster mit

...


> Teile des Rasenpflasters sind verbrannt:

...

> mir die Gartenarbeit nicht immer weiter über den Kopf wächst.

hat das einer gefilmt? ;-)

> Ziel soll es sein, hochwertige Rasenflächen zu haben und
> einmal pro Woche zu mähen.

Ganz einfach!
Weg mit dem betonrasen!
Wenn du nullbock auf rasenmähenlärmmachen und umweltschädigen
hast,
warum tust du es dann?

Lege dir eine naturnahe wiese an.

notfalls auch richtigen betonrasen ;-)

notfall plan b:
http://www.quedlinburger-saatgut.de
http://www.quedlinburger-saatgut.de/gartenwelten_kraeuter.html
http://www.saatzucht-quedlinburg.de/german/blumen_2006.htm
http://www.sankt-magnus.de

--
Viele Gruesse Klaus-Holger Trappe
(E-Mail hierauf verbleibt unbeachtet)

Klaus.Holger Trappe

unread,
May 26, 2008, 3:04:17 PM5/26/08
to

Hallo!

Matthias Koehler schrieb:

> Und was die großen Flächen angeht, muss ich auch ein wenig an die
> Wirtschaftlichkeit denken.

> habe. Wenn ich mal davon ausgehe, dass Dein Wolf-Dünger 20 EUR pro 100


> Quadratmeter kostet, liegen wir bei drei Düngungen pro Jahr bei 1.200

also 2000 m²

Irgendwie ist das irre was du machst, Du düngst, das Gras wächst
besser, und "muß" geerntet werden, und das paßt dir nicht ...

Günter Hackel

unread,
May 26, 2008, 6:00:19 PM5/26/08
to
Klaus.Holger Trappe schrieb:

> Irgendwie ist das irre was du machst, Du düngst, das Gras wächst
> besser, und "muß" geerntet werden, und das paßt dir nicht ...

Das verstehst Du nicht, man 'muss' düngen und man 'muss' mähen. Wer
sollte sonst 1-3x in der Woche den Lärmpegel halten? Wer sollte der
Agrarchemie die Stange halten? Ausserdem gehört eine makallose
Grünfläche zu jedem Garten (steht in allen Haus- und Gartenzeitschriften
und der Bäckerblume)
(duck)gh

Matthias Koehler

unread,
May 27, 2008, 3:04:19 AM5/27/08
to
[KHT:]

> Irgendwie ist das irre was du machst, Du düngst, das Gras wächst
> besser, und "muß" geerntet werden, und das paßt dir nicht ...

Habe ich nie behauptet, aber meine Flächen in ihren verschiedenen
Unterhaltungszuständen sind wohl zu komplex, als dass man das hier
durchnehmen könnte. Da müsste ich wohl einen Lageplan zeigen, und das
verkneife ich mir aus vielen Gründen.

Fakt ist jedenfalls, dass ich auf den unterschiedlichen Flächen noch einiges
zu tun habe, um sie auf den jeweils gewünschten Stand zu bringen, aber ich
bin fleißig dabei und wir werden sehen, wie das in einigen Wochen aussieht.

Letztendlich geht es um vier unterschiedliche Arten von Flächen, die
unterschiedlich eingesät sind, unterschiedlich gedüngt, bewässert und gemäht
werden. Von hohem Aufwand auf den kleineren Flächen über mittleren Aufwand
auf den mittleren Flächen bis zu niedrigem Aufwand auf den großen Flächen,
sonst kommt man ja mit der Arbeit gar nicht mehr hinterher.

Matthias

Gerhard Zahn

unread,
May 27, 2008, 3:22:58 AM5/27/08
to
Am Tue, 27 May 2008 09:04:19 +0200 schrieb Matthias Koehler:

Hallo,

>Letztendlich geht es um vier unterschiedliche Arten von Flächen, die


>unterschiedlich eingesät sind, unterschiedlich gedüngt, bewässert und gemäht
>werden. Von hohem Aufwand auf den kleineren Flächen über mittleren Aufwand
>auf den mittleren Flächen bis zu niedrigem Aufwand auf den großen Flächen,
>sonst kommt man ja mit der Arbeit gar nicht mehr hinterher.

was die von dir angesprochenen Dünger angeht, solltest du vielleicht
auch noch den Rasendünger Degro von Aldi u. a. zum Vergleich heran
ziehen, da dein Bedarf wegen der großen Gesamtfläche relativ hoch ist.

Für Blaukorn Entec habe ich einen letzten Preis von 67 Cent per kg,
vom Aldi-Rasendünger von 76 Cent per kg.

Da aber Rasen auf Stickstoff steht, ist Blaukorn Entec mit seinen 14 %
N halt kein spezieller Rasendünger und nicht so zielführend wie der
vom Aldi mit 20 % N.

Klaus.Holger Trappe

unread,
May 27, 2008, 2:14:57 PM5/27/08
to

Hallo,

Gerhard Zahn schrieb:

> was die von dir angesprochenen Dünger angeht, solltest du vielleicht
> auch noch den Rasendünger Degro von Aldi u. a. zum Vergleich heran
> ziehen, da dein Bedarf wegen der großen Gesamtfläche relativ hoch ist.

wer viel benötigt und die Kosten senken möchte sollte zu einer
BHG oder sonstigen für Landwirte bestimmten
(groß)Handelseinrichtung gehen.

0 new messages