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Saure Erde unter Tannen?

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Finja Nilsson

unread,
May 13, 2013, 12:13:57 PM5/13/13
to
Hallo,
wir möchten unseren Garten vergrößern, indem wir einen ca. 500qm
großen zum Grundstück gehörenden Hang terrassieren wollen.
Am Hang stehen stehen außer diversen Büschen viele ca. 30 Jahre alte
Tannen, zwei Birken und eine Eiche.
Die Tannen sollen (UND DÜRFEN) gefällt werden.
Da ich meine Kindheit direkt am Wald lebend, voll mit Blaubeerbüschen
verbracht habe...liebe ich diese Früchte sehr.
Hier in der Region wachsen leider keine..., der Boden ist lehmig und
sehr kalkhaltig.
Allerdins frage ich mich, ob sich die Beschaffenheit durch 30 Jahre
Tannen und ´"Tannennadelkompost" sich an diesem Hang ("zum Sauren"
hin) verändert haben könnte...
War nur so ein Gedankengang...
Was meint ihr dazu?
MfG FinjaNilsson

Ernst Keller

unread,
May 13, 2013, 12:24:15 PM5/13/13
to
Finja Nilsson <finja....@googlemail.com> wrote:

>Hallo,
>wir m�chten unseren Garten vergr��ern, indem wir einen ca. 500qm
>gro�en zum Grundst�ck geh�renden Hang terrassieren wollen.
>Am Hang stehen stehen au�er diversen B�schen viele ca. 30 Jahre alte
>Tannen, zwei Birken und eine Eiche.
>Die Tannen sollen (UND D�RFEN) gef�llt werden.
>Da ich meine Kindheit direkt am Wald lebend, voll mit Blaubeerb�schen
>verbracht habe...liebe ich diese Fr�chte sehr.
>Hier in der Region wachsen leider keine..., der Boden ist lehmig und
>sehr kalkhaltig.
>Allerdins frage ich mich, ob sich die Beschaffenheit durch 30 Jahre
>Tannen und �"Tannennadelkompost" sich an diesem Hang ("zum Sauren"
>hin) ver�ndert haben k�nnte...

Die ist sicher sauer, aber verm. nicht sehr tief und verm. h�lt es nicht sehr
lange.

Ernst

Jo Warner

unread,
May 14, 2013, 2:12:03 AM5/14/13
to
Am 13.05.2013 18:13, schrieb Finja Nilsson:
> Hallo,
> wir m�chten unseren Garten vergr��ern, indem wir einen ca. 500qm
> gro�en zum Grundst�ck geh�renden Hang terrassieren wollen.
> Am Hang stehen stehen au�er diversen B�schen viele ca. 30 Jahre alte
> Tannen, zwei Birken und eine Eiche.
> Die Tannen sollen (UND D�RFEN) gef�llt werden.
> Da ich meine Kindheit direkt am Wald lebend, voll mit Blaubeerb�schen
> verbracht habe...liebe ich diese Fr�chte sehr.
> Hier in der Region wachsen leider keine..., der Boden ist lehmig und
> sehr kalkhaltig.
> Allerdins frage ich mich, ob sich die Beschaffenheit durch 30 Jahre
> Tannen und �"Tannennadelkompost" sich an diesem Hang ("zum Sauren"
> hin) ver�ndert haben k�nnte...
> War nur so ein Gedankengang...
> Was meint ihr dazu?
> MfG FinjaNilsson
>

Finja, wenn du es genau wissen willst, entnimmst du aus der Fl�che eine
gemischte Bodenprobe und schickst sie zusammen mit dem Hinweis, was dort
demn�chst wachsen soll zur Analyse an ein Labor (Adressen sollten gute
Gartencenter wissen, ansonsten bei Raiffeisen fragen).

Erkundige dich nebenbei auch bei Maschinenverleihern nach einer
Stubbenfr�se, denn h�ndisch artet das Entfernen der Stubben nach dem
F�llen in �ble Arbeit aus, mit der Kettens�ge sollte man nie an
erdhaltigem Holz arbeiten, wenn da nicht eine teure Multicut-Kette drauf
ist.

Gru� Jo

Karl-Heinz Rekittke

unread,
May 14, 2013, 5:49:41 AM5/14/13
to
Am 13.05.2013 18:13, schrieb Finja Nilsson:
> Hallo,
> wir m�chten unseren Garten vergr��ern, indem wir einen ca. 500qm
> gro�en zum Grundst�ck geh�renden Hang terrassieren wollen.
> Am Hang stehen stehen au�er diversen B�schen viele ca. 30 Jahre alte
> Tannen, zwei Birken und eine Eiche.
> Die Tannen sollen (UND D�RFEN) gef�llt werden.
> Da ich meine Kindheit direkt am Wald lebend, voll mit Blaubeerb�schen
> verbracht habe...liebe ich diese Fr�chte sehr.
> Hier in der Region wachsen leider keine..., der Boden ist lehmig und
> sehr kalkhaltig.
> Allerdins frage ich mich, ob sich die Beschaffenheit durch 30 Jahre
> Tannen und �"Tannennadelkompost" sich an diesem Hang ("zum Sauren"
> hin) ver�ndert haben k�nnte...
> War nur so ein Gedankengang...
> Was meint ihr dazu?

Ich k�nnte mir vorstellen, dass du damit genau richtig liegst, denn ich
kenne Blaubeerb�sche nur aus den Lichtungen von Nadelw�ldern. Wenn alle
Tannen (meistens sind es eher Fichten) gef�llt werden, bin ich mir aber
nicht so sicher, ob zu viel an Licht auch noch g�nstig f�r die B�sche
ist. Derart angepflanzte B�sche habe ich schon sehr k�mmern sehen.
Vermutlich kommen Kulturheidelbeeren eher ohne Schatten aus. Wenn die
Stubben im Boden verbleiben, d�rfte das eher f�rderlich f�r die Symbiose
mit Pilzen sein.

Gru�,
Kalle

Karl-Heinz Rekittke

unread,
May 14, 2013, 6:18:15 AM5/14/13
to
Am 14.05.2013 08:12, schrieb Jo Warner:

>
> Finja, wenn du es genau wissen willst, entnimmst du aus der Fl�che eine
> gemischte Bodenprobe und schickst sie zusammen mit dem Hinweis, was dort
> demn�chst wachsen soll zur Analyse an ein Labor (Adressen sollten gute
> Gartencenter wissen, ansonsten bei Raiffeisen fragen).
>

Guter Gedanke!

> Erkundige dich nebenbei auch bei Maschinenverleihern nach einer
> Stubbenfr�se, denn h�ndisch artet das Entfernen der Stubben nach dem
> F�llen in �ble Arbeit aus, mit der Kettens�ge sollte man nie an
> erdhaltigem Holz arbeiten, wenn da nicht eine teure Multicut-Kette drauf
> ist.
>

Die Stubben w�rde ich belassen, wenn es um eine Bepflanzung mit
Blaubeeren geht (siehe Antwort an Finja). Nach einigen Jahren sind die
sowieso verschwunden und bis dahin k�nnen sie noch gute Dienste verrichten.

Wenn die aus anderen Gr�nden unbedingt raus sollen, ist es nicht nur
eine Frage des Geldbeutels, ...

... ob ich mir ab ca. 90�/Tag �ne Stubbenfr�se in Rasenm�hergr��e leihe,

... f�r etwa die dreifachen Kosten ein Profiger�t, mit dem man aber auch
noch umgehen k�nnen m�sste,

... einen Bauer frage, ob er mit seinem Trecker ein wenig nachhelfen
kann (wenn der Hebelarm der Stubben stimmt und der Trecker dorthin kommt),

... einem Abschleppunternehmen selbige Frage stelle (habe gute
Erfahrungen mit einem Fichtenw�ldchen in Stra�enn�he gemacht),

... oder f�r freigelegte Wurzeln alte Ketten aufbrauche (habe gute
Erfahrungen mit einem L�rchenw�ldchen abseits von Stra�en gemacht).

Gru�,
Kalle





Ernst Keller

unread,
May 14, 2013, 7:37:12 AM5/14/13
to
Karl-Heinz Rekittke <Rekit...@unitybox.de> wrote:

>Ich k�nnte mir vorstellen, dass du damit genau richtig liegst, denn ich
>kenne Blaubeerb�sche nur aus den Lichtungen von Nadelw�ldern. Wenn alle
>Tannen (meistens sind es eher Fichten) gef�llt werden, bin ich mir aber
>nicht so sicher, ob zu viel an Licht auch noch g�nstig f�r die B�sche
>ist. Derart angepflanzte B�sche habe ich schon sehr k�mmern sehen.
>Vermutlich kommen Kulturheidelbeeren eher ohne Schatten aus. Wenn die
>Stubben im Boden verbleiben, d�rfte das eher f�rderlich f�r die Symbiose
>mit Pilzen sein.
>
Kann ich best�tigen, unsere B�sche kamen im Schatten gut, als wir sie an eine
sonnige Stelle verpflanzten k�mmerten sie. Da das Moorbeet nat�rlich nicht mehr
dasselbe ist war ich mir nicht sicher ob es das Beet oder der fehlende Schatten
ist.

Ernst

Gerd Kluger

unread,
May 14, 2013, 8:20:09 AM5/14/13
to
Und was hei�t schon *aufbrauchen*? Klar, die Kette wird dadurch stumpf,
aber dann mu� man sie halt einfach nachschleifen. Das mu� man fr�her
oder sp�ter sowieso, meistens fr�her ;-)

Gru�
Gerd

Karl-Heinz Rekittke

unread,
May 14, 2013, 8:43:38 AM5/14/13
to
Am 14.05.2013 14:20, schrieb Gerd Kluger:
> Am 14.05.2013 12:18, schrieb Karl-Heinz Rekittke:

>> ... oder f�r freigelegte Wurzeln alte Ketten aufbrauche *n* (habe gute
>> Erfahrungen mit einem L�rchenw�ldchen abseits von Stra�en gemacht).

Da fehlte nat�rlich noch'n "n".


> Und was hei�t schon *aufbrauchen*? Klar, die Kette wird dadurch stumpf,
> aber dann mu� man sie halt einfach nachschleifen. Das mu� man fr�her
> oder sp�ter sowieso, meistens fr�her ;-)

Wenn man durch Sand schneidet, nat�rlich sehr viel fr�her und dann fehlt
es auch irgendwann an Substanz - dann ist die Kette halt aufgebraucht ;-) .

Ist aber immer noch g�nstiger als teures Leihger�t.

Gru�,
Kalle

Karl-Heinz Rekittke

unread,
May 14, 2013, 8:50:24 AM5/14/13
to
Finja schrieb ja noch von zwei Birken und einer Eiche, die
offensichtlich noch stehen bleiben. K�nnte also gutgehen!

Gru�,
Kalle

Karl-Heinz Rekittke

unread,
May 14, 2013, 9:07:26 AM5/14/13
to
Am 14.05.2013 14:43, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
> Am 14.05.2013 14:20, schrieb Gerd Kluger:
>> Am 14.05.2013 12:18, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>
>>> ... oder f�r freigelegte Wurzeln alte Ketten aufbrauche *n* (habe gute
>>> Erfahrungen mit einem L�rchenw�ldchen abseits von Stra�en gemacht).
>
> Da fehlte nat�rlich noch'n "n".
>

Quatsch: "aufbraucht" statt "aufbrauche"!
Gilt sinngem�� auch f�r den vorherigen Halbsatz.

Ich sollte meine eigenen S�tze besser komplett nachlesen.

Bei der letzten Empfehlung w�re zudem noch ein Seilzug vorteilhaft.

Gru�,
Ingrid

Harry Hirsch

unread,
May 14, 2013, 2:04:34 PM5/14/13
to
Am 14.05.2013 12:18, schrieb Karl-Heinz Rekittke:

>
> ... ob ich mir ab ca. 90�/Tag �ne Stubbenfr�se in Rasenm�hergr��e leihe,
>
> ... f�r etwa die dreifachen Kosten ein Profiger�t, mit dem man aber auch
> noch umgehen k�nnen m�sste,

Also bitte, hierzugegend bekommt man eine richtig fette Stubbenfr�se
inclusive Personal... Normalerweise rechnen die pro Stubben ab, ist aber
verhandelbar. Von "Selbst machen" rate ich ab weil die kleinen Ger�te es
nicht wirklich bringen und bei allen diesen Ger�ten die Gefahr das man
das Ger�t oder sich selbst erheblich besch�digt, recht gro� ist.

Harry Hirsch

unread,
May 14, 2013, 2:06:11 PM5/14/13
to
Am 14.05.2013 14:43, schrieb Karl-Heinz Rekittke:

> Wenn man durch Sand schneidet, nat�rlich sehr viel fr�her

sehr viel fr�her ist gut ;) Einmal in den Dreck geschnitten und der
Schnitt ist sofort dahin (selbst bei wirklich guten Ketten)
(wir reden nicht �ber Widia-Ketten, oder? )

Jo Warner

unread,
May 16, 2013, 2:41:55 AM5/16/13
to
Am 14.05.2013 12:18, schrieb Karl-Heinz Rekittke:

> Wenn die aus anderen Gr�nden unbedingt raus sollen, ist es nicht nur
> eine Frage des Geldbeutels, ...
>
> ... ob ich mir ab ca. 90�/Tag �ne Stubbenfr�se in Rasenm�hergr��e leihe,
>
> ... f�r etwa die dreifachen Kosten ein Profiger�t, mit dem man aber auch
> noch umgehen k�nnen m�sste,

Ich habe vor vier Jahren so ein Profiger�t auf Gummiketten ausgeliehen,
es ging um 10 dicke Stubben von Laubb�umen. Leihzeit 3 Stunden, Kosten
100 Euro incl. Sprit. Umgang damit wurde kurz erkl�rt, ansonsten war die
Maschine nahezu selbsterkl�rend. Es machte richtig Spa�, damit zu arbeiten.
>
> ... einen Bauer frage, ob er mit seinem Trecker ein wenig nachhelfen
> kann (wenn der Hebelarm der Stubben stimmt und der Trecker dorthin kommt),

Daf�r sollte man auf jeden Fall die unteren 2 m vom Stamm stehen lassen.
Da die B�ume Flachwurzler sind, gibt es beim Rausrei�en einen m�chtig
gro�en Krater. Und wenn sie 30 Jahre alt sind, braucht man einen gro�en
Trecker und einen richtig dicken Drahtstropp.

Gru� Jo

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