kommendes Jahr mᅵchte ich den Bienen meines Gartens nicht nur
Verpflegung, sondern auch (mehr) Unterkunft bieten. Deshalb habe ich mir
heute im Baumarkt ein paar Brettchen aus Pappel-Sperrholz zurechtsᅵgen
lassen (2,5 h Wartezeit, 2,5 Euro Material- und Arbeitskosten) und
ᅵberlege jetzt, wie ich den Plattenbau fᅵr die Ewigkeit erhalte. Ich hab
noch Teakᅵl rumzustehen, das ich fᅵr meine drei Teakmᅵbel in diesem
Leben nicht mehr brauche. Sollte ich das nehmen oder nehm ich doch
besser Leinᅵl-Firnis? Oder noch was anderes?
Danke,
Ina
--
I had a rose named after me and I was very flattered. But I was not
pleased to read the description in the catalog: "No good in a bed, but
fine against a wall." - Eleanor Roosevelt
> kommendes Jahr möchte ich den Bienen meines Gartens nicht nur
> Verpflegung, sondern auch (mehr) Unterkunft bieten.
Sehr löblich :-)
> Deshalb habe ich mir heute im Baumarkt ein paar Brettchen aus
> Pappel-Sperrholz zurechtsägen lassen (2,5 h Wartezeit, 2,5 Euro
> Material- und Arbeitskosten) und überlege jetzt, wie ich den Plattenbau
> für die Ewigkeit erhalte. Ich hab noch Teaköl rumzustehen, das ich für
> meine drei Teakmöbel in diesem Leben nicht mehr brauche. Sollte ich das
> nehmen oder nehm ich doch besser Leinöl-Firnis? Oder noch was anderes?
Angesichts der nun wirklich geringen Kosten verzichte doch auf Holzschutz.
Wenn das wie auch immer aussehende Bienenhotel bewohnt werden soll, darf
das alles gerne roh bleiben.
Häng es doch einfach an einen halbwegs wettergeschützten Platz, so hielt
unser auch ewig :-)
Gruß
Frank
Hallo
ich wᅵrde mir dazu unbedingt (!) Rat und Tat bei Imkern holen. Ich
weiᅵ nicht wie es in Berlin um die Bienenzucht steht, in Bayern meldet
man sowas beim Landwirtschaftsamt an und wird damit
"(Nebenerwerbs)Landwirt" und kann von den Segnungen der EU profitieren.
Schon so mancher hat einen Gerᅵteschuppen, einen Anbau zu einem guten
Teil durch Zuschᅵssen finanzieren lassen.
--
------------------- Sensationelle Neuheit ---------------------
>>> e n e r g i Z e r <<<
das Turboloader-Modul fᅵr ihr Synthesizersystem
http://www.cyborgs.de/synthesizer/projekte/energizer/energizer.htm
Da hatte ich mich wohl unklar ausgedrᅵckt. Ich meine Wildbienen und ein
"Gebᅵude" etwa in der Art:
http://www.bienenhotel.de/BH411-RG-500.jpg
Hallo Ina,
aus eigener Erfahrung mit diesem Typ (Hotel): mit Teerpappe abdecken.
Gruᅵ, Ulla
Servus
Kein "Teaköl" oder Leinöl-Firnis verwenden wenn die Bienen auch einziehen
sollen. Selbst Teerpappe oder besser Bitumendachschindeln oben als
Regenschutz ist nur dann unbedingt notwendig, wenn das Sperrholz nicht
"wasserfest" verleimt ist.
mfg Ka Prucha
Achsoooooo.
Keinen Holzschutz! Wildbienen kann man mit ganz geringem Aufwand einen
Gefallen tun: Baumscheiben oder andere Hᅵlzer die mit vielen Bohrlᅵchern
(nicht durchbohren, nur Sacklᅵcher) zwischen 6 und 8mm, Strohbᅵndel in
deren Halmen es Nistplᅵtze gibt, Ziegelsteine mit Lᅵchern, Lehmwᅵnde in
die man ebenfalls Lᅵcher bohrt.... Das ganze wettergeschᅵtzt also nicht
gerade zur Wetterseite hin aufstellen und ggf etwas ᅵberdachen.
Beispiele, eines klein, eines als Luxusherberge:
http://www.nabu-zoeschingen.de (unter dem Menuepunkt AKTIONEN)
Dann würde ich aber auch, wie auf dem Bild, wasserfest verleimtes
Birkensperrholz nehmen. Pappelsperrholz im Garten dürfte den ersten
Winter kaum überstehen. Alternativ käme auch ein halbwegs
witterungsbeständiges Massivholz in Frage. Es muß ja nicht gleich
Eiche sein, Lärche täte es genauso gut.
Wenn Du das Holz denn behandeln willst, käme es auf den Versuch an. An
den Außenseiten dieses Hotels dürfte so ziemlich alles möglich sein,
ohne den Wohnwert nenneswert zu beeinträchtigen. Zumindest hier bei
uns haben die gekringelten Fliegviecher ihre Höhlen auch in den Lücken
zwischen den (mehrfach weiß lackierten (ja, ich weiß - aber das ist
das Lacksystem, das so vom Haushersteller vorgegeben war, die Auswahl
war weiß oder Kiefer)) Rauspundbrettern und Tragebalken (Pfetten?
Sparren?) gebaut. Aber viel länger halten wird es auch mit Öl oder
Lack nicht, das Pappelsperrholz wird sich im Laufe des Winters einfach
in seine Schichten zerlegen.
Gruß
Markus
Ja; & die Mieter dürften den Wetterschutz auch zu schätzen wissen. :o)
--
Die andere Site
mit den anderen Links
www.angerer-bodenlos.de
> Wildbienen kann man mit ganz geringem Aufwand einen
> Gefallen tun: Baumscheiben oder andere Hᅵlzer die mit vielen Bohrlᅵchern
> (nicht durchbohren, nur Sacklᅵcher) zwischen 6 und 8mm, Strohbᅵndel in
> deren Halmen es Nistplᅵtze gibt, Ziegelsteine mit Lᅵchern, Lehmwᅵnde in
> die man ebenfalls Lᅵcher bohrt
Siehst du: dieser "ganz geringe Aufwand" ist mir viel zu viel Arbeit, zu
teuer und zu schwierig zu organisieren. Wo krieg ich die dicken
Baumscheiben her? Wie bohre ich die vernᅵnftig mit meiner
Zeitschriften-Abo-Prᅵmien-Maschine? Wo krieg ich Getreidestroh her? Lehm
habe ich auch schon mal besorgt, mann, war das eine Aktion. Neenee. Ich
bau so ein Hᅵuschen, fᅵll es mit Staudenstroh und fertig. Ich brauch
kein Wertobjekt fᅵr flotte Bienen - und die brauchen es auch nicht.
Im Baumarkt gabs nur die Auswahl zwischen Buche und Pappel. Und ich hab
Pappel genommen, weil sie mir die Schr�gen nicht s�gen konnten und ich
auch noch nicht wei�, wie ich sie herstellen werde. M�glicherweise
bleibt mir nur die Raspel. Da bin ich ganz froh, keine Buche zu haben.
> Pappelsperrholz im Garten d�rfte den ersten
> Winter kaum �berstehen.
Deshalb will ich es ja besch�tzen. Was au�er Wasser sollte es denn
umbringen?
> Alternativ k�me auch ein halbwegs
> witterungsbest�ndiges Massivholz in Frage. Es mu� ja nicht gleich
> Eiche sein, L�rche t�te es genauso gut.
Wenn du mir sagst, wo ich das herkriege, nehme ich es beim n�chsten Mal.
Aber bei den Leisten gab es nur viel zu dicke und viel zu d�nne. Was
passendes (10 mm) habe ich nur beim Sperrholz gefunden.
> Aber viel l�nger halten wird es auch mit �l oder
> Lack nicht, das Pappelsperrholz wird sich im Laufe des Winters einfach
> in seine Schichten zerlegen.
Wie, wenn kein Wasser reinkommt?
>> Deshalb habe ich mir heute im Baumarkt ein paar Brettchen aus
>> Pappel-Sperrholz zurechtsägen lassen (2,5 h Wartezeit, 2,5 Euro
>> Material- und Arbeitskosten) und überlege jetzt, wie ich den Plattenbau
>> für die Ewigkeit erhalte. Ich hab noch Teaköl rumzustehen, das ich für
>> meine drei Teakmöbel in diesem Leben nicht mehr brauche. Sollte ich das
>> nehmen oder nehm ich doch besser Leinöl-Firnis? Oder noch was anderes?
>
> Angesichts der nun wirklich geringen Kosten verzichte doch auf Holzschutz.
Die Kosten wären ein Argument. Aber der Zeit- und Benzinaufwand sowie
die weiteren erforderlichen Arbeiten sind ein ganz starkes Argument
dagegen.
> Häng es doch einfach an einen halbwegs wettergeschützten Platz, so hielt
> unser auch ewig :-)
Hielt ewig? Dann ist die Ewigkeit wohl schon vorbei? Nein, meins muss
direkt in Wind und Wetter, einen anderen Platz kann ich nicht bieten.
> Im Baumarkt gabs nur die Auswahl zwischen Buche und Pappel.
Anderen Baumarkt suchen :-(
...
> Deshalb will ich es ja beschützen. Was außer Wasser sollte es denn
> umbringen?
Wasser und Frost. Schnee ist auch eklig, der wird vom Wind überall da
hin geweht, wo der Regen nicht mehr hinkommt.
>
> > Alternativ käme auch ein halbwegs
> > witterungsbeständiges Massivholz in Frage. Es muß ja nicht gleich
> > Eiche sein, Lärche täte es genauso gut.
>
> Wenn du mir sagst, wo ich das herkriege, nehme ich es beim nächsten Mal.
> Aber bei den Leisten gab es nur viel zu dicke und viel zu dünne. Was
> passendes (10 mm) habe ich nur beim Sperrholz gefunden.
Ok, 10 mm Massivholz habe ich auch noch nirgends gesehen. Aber das
Modell aus 20..26er Brettern zu bauen sollte auch möglich sein - und
die stehen in den Baumärkten, die bei mir auf dem Heimweg liegen,
direkt neben den Rauspundbrettern.
>
> > Aber viel länger halten wird es auch mit Öl oder
> > Lack nicht, das Pappelsperrholz wird sich im Laufe des Winters einfach
> > in seine Schichten zerlegen.
>
> Wie, wenn kein Wasser reinkommt?
Das ist der Fehlschluß. Das Wasser kommt rein. Immer. Ein Lack oder Öl
hilft da etwas, weil das Wasser zunächst mal auf der Oberfläche
ablaufen kann. Der Lack hält dann aber auch das Wasser, was drin ist
oder trotzdem reinkommt, fest. Das Beste, was Du tun kannst, ist,
zunächst mal dafür zu sorgen, daß das Wasser auf der Oberfläche frei
ablaufen kann (sprich keine waagrechten Flächen, auf denen das Wasser
stehen bleiben kann). Das ist bei der Konstruktion ja gegeben. Das
Problem sind dann die Kanten, über die sich das Holz vollsaugen kann.
Es kann aber auch wieder austrocknen und wird mit der Zeit halt grau
werden. Darf es ja. Nur der Kleber beim Pappelsperrholz macht das eben
nicht sehr lange mit.
Was mir gerade noch einfällt: wenn Du Dich bastlerisch etwas
verkünsteln willst (Zeit sollte ja bis zum Frühjahr genug sein),
könntest Du die beiden oberen Bretter auch mit Kupferfolie überziehen
(Oberseite und um die Kanten rum, Unterseite offen lassen, an den
Stoßstellen/Überlappungen wenn's geht verlöten, sonst läuft Dir da das
Wasser drunter und verdunstet so schnell nicht wieder). Wo ich damals
die Folie für das Vogelhäuschen her hatte, weiß ich aber auch nicht
mehr. Modulor hat das Zeug auf jeden Fall, aber deswegen dann wieder
die Versandkosten...
Gruß
Markus
P.S. Das Futterhäuschen ist mittlerweile eingelagert - der Nachbar
füttert für die ganze Siedlung. Aber die einzigen Stellen, die
wirklich häßlich aussehen, sind die, wo das Wetter drankan und den
Lack zerlegt hat.
>>> Alternativ k�me auch ein halbwegs
>>> witterungsbest�ndiges Massivholz in Frage. Es mu� ja nicht gleich
>>> Eiche sein, L�rche t�te es genauso gut.
>> Wenn du mir sagst, wo ich das herkriege, nehme ich es beim n�chsten Mal.
>> Aber bei den Leisten gab es nur viel zu dicke und viel zu d�nne. Was
>> passendes (10 mm) habe ich nur beim Sperrholz gefunden.
>
> Ok, 10 mm Massivholz habe ich auch noch nirgends gesehen. Aber das
> Modell aus 20..26er Brettern zu bauen sollte auch m�glich sein
K�me mir vor wie Kanonen auf Spatzen. Jetzt werde ich erstmal abwarten
wie die Lebensdauer mit dem aktuellen Material verl�uft, dann sehen wir
weiter.
>>> Aber viel l�nger halten wird es auch mit �l oder
>>> Lack nicht, das Pappelsperrholz wird sich im Laufe des Winters einfach
>>> in seine Schichten zerlegen.
>> Wie, wenn kein Wasser reinkommt?
>
> Das ist der Fehlschlu�. Das Wasser kommt rein. Immer. Ein Lack oder �l
> hilft da etwas, weil das Wasser zun�chst mal auf der Oberfl�che
> ablaufen kann. Der Lack h�lt dann aber auch das Wasser, was drin ist
> oder trotzdem reinkommt, fest. Das Beste, was Du tun kannst, ist,
> zun�chst mal daf�r zu sorgen, da� das Wasser auf der Oberfl�che frei
> ablaufen kann (sprich keine waagrechten Fl�chen, auf denen das Wasser
> stehen bleiben kann). Das ist bei der Konstruktion ja gegeben.
Geht so. Ich bau nicht genau, was auf dem Bild gezeigt ist, sondern eine
Variante. Und wenn der Regen von vorne reinkommt, dann wird die F�llung
schon f�r eine nennenswerte Verweildauer sorgen. Vielleicht sollte ich
unten Bel�ftungsl�cher reinbohren?
> Das
> Problem sind dann die Kanten, �ber die sich das Holz vollsaugen kann.
> Es kann aber auch wieder austrocknen und wird mit der Zeit halt grau
> werden. Darf es ja. Nur der Kleber beim Pappelsperrholz macht das eben
> nicht sehr lange mit.
Er wird mit N�geln - vielleicht auch Schrauben - unterst�tzt. Und dann
soll er sich mal etwas M�he geben...
>
> Was mir gerade noch einf�llt: wenn Du Dich bastlerisch etwas
> verk�nsteln willst (Zeit sollte ja bis zum Fr�hjahr genug sein),
Ja, aber mangels (lohnender Anschaffung von) passendem Werkzeug ist das
auch ohne schon Aufwand genug.
> Wo ich damals
> die Folie f�r das Vogelh�uschen her hatte, wei� ich aber auch nicht
> mehr.
Ich hab bestimmt noch Reste von Teichfolie rumzuliegen, aber z.B. der
Nabu empfiehlt solchen Wetterschutz f�r Nistk�sten nicht - die w�rden
darunter nur schneller verrotten. Bei dem Bienenh�uschen d�rfte das
�hnlich sein.
Hallo
dieses groᅵe Insektenhotel mit Ziegeldach ist vor allem eines: Ein
Schauobjekt damit Spaziergᅵnger, die an dem Ding vorbei kommen es sehen,
darᅵber nachdenken und erkennen, welche einfachen Mᅵglichkeiten es gibt.
Natᅵrlich braucht ein "Bienenhotel" weder Eichenstᅵmme noch Dachplatten.
> K�me mir vor wie Kanonen auf Spatzen. Jetzt werde ich erstmal abwarten
> wie die Lebensdauer mit dem aktuellen Material verl�uft, dann sehen wir
> weiter.
Sp�testens wenn ein Specht oder ein anderes Tierchen die Bienenkolonie
entdeckt, ist es vorbei mit der Haltbarkeit. Ich bevorzuge deshalb
einfache Baumscheiben. Die sind in 10 Minuten gebohrt und aufgeh�ngt.
Von den 5 Scheiben des letzten Jahres sind 2 zum Teil von Spechten
aufgeh�mmert worden - so habe ich auch denen geholfen :)
Ebbent. Aber ich meinte, dass die Sachen, die bei dir ein ganz geringer
Aufwand zu sein scheinen, fᅵr mich eine Haupt- und Staatsaktion wᅵren.
Auch ohne Ziegeldach.
Stimmt. Der Specht fliegt nie durch den Garten, ohne mal einen Blick in
die gebohrten Holzbl�cke zu werfen.
> Ich bevorzuge deshalb
> einfache Baumscheiben. Die sind in 10 Minuten gebohrt und aufgeh�ngt.
Du Gl�cklicher! W�rde mich nicht wundern, wenn ich f�r eine alles in
Allem 10 Stunden brauchen w�rde.
> Von den 5 Scheiben des letzten Jahres sind 2 zum Teil von Spechten
> aufgeh�mmert worden - so habe ich auch denen geholfen :)
Mein vorhandenes Bienenh�uschen wird auch gelegentlich durchst�bert,
aber nicht zerst�rt. Nur dass aus der Quelle nichts mehr sprudelt. Da
bin ich dann wieder bei Do-it-Yourself angekommen.
> Ich bevorzuge deshalb
> einfache Baumscheiben. Die sind in 10 Minuten gebohrt und aufgeh�ngt.
Welchen Durchmesser und welche Abmessung in die andere Richtung sollten
denn diese Baumscheiben (oder St�cke von �sten) mindestens haben? D�rfen
diese Teile auch liegen? Ich wei� da einen ruhigen Platz, an dem ich
derlei unterbringen k�nnte. Aber mehr als paar L�cher rein bohren und
die Teile hinlegen m�chte ich nicht tun.
Anna
--
Namen und Bilder von Unkraut bei http://tinyurl.com/5vn879
Ich sehe da eher das Problem, wenn der Regen (vom Wind?) von vorne in
die Füllung geweht wird, wird die Füllung feucht (und gammelt
möglicherweise - was wolltest Du da als Material nehmen?). Als Biene
würde ich da nicht drin brüten. Aber das mit den Löchern unten ist
bestimmt keine schlechte Idee.
>
> > Das
> > Problem sind dann die Kanten, über die sich das Holz vollsaugen kann.
> > Es kann aber auch wieder austrocknen und wird mit der Zeit halt grau
> > werden. Darf es ja. Nur der Kleber beim Pappelsperrholz macht das eben
> > nicht sehr lange mit.
>
> Er wird mit Nägeln - vielleicht auch Schrauben - unterstützt. Und dann
> soll er sich mal etwas Mühe geben...
:-) Du glaubst gar nicht, welche Kraft Holz entwickeln kann, wenn es
sich wegen Feuchtigkeit wellen will...
....
> Ich hab bestimmt noch Reste von Teichfolie rumzuliegen, aber z.B. der
> Nabu empfiehlt solchen Wetterschutz für Nistkästen nicht - die würden
> darunter nur schneller verrotten. Bei dem Bienenhäuschen dürfte das
> ähnlich sein.
Ist halt immer das selbe Problem: alles, was das Wasser draußen hält,
hält das Wasser auch drin (auch Goretex funktioniert nur mit Heizung).
Wenn Du die Folie an den Ecken dicht kriegst und keine
Befestigungslöcher machen mußt, könnte es gehen - sieht aber IMO noch
bescheidener aus als eventuell gammelndes Holz.
Gruß
Markus
>
>>> Deshalb habe ich mir heute im Baumarkt ein paar Brettchen aus
>>> Pappel-Sperrholz zurechtsägen lassen (2,5 h Wartezeit, 2,5 Euro
>>> Material- und Arbeitskosten) und überlege jetzt, wie ich den Plattenbau
>>> für die Ewigkeit erhalte. Ich hab noch Teaköl rumzustehen, das ich für
>>> meine drei Teakmöbel in diesem Leben nicht mehr brauche. Sollte ich das
>>> nehmen oder nehm ich doch besser Leinöl-Firnis? Oder noch was anderes?
Hi,
ich hab das richtig verstanden, das soll eine Art 'Insektenhotel' werden?
Dazu wäre also ein kräftiger/ stabiler Rahmen nötig und eine
Unterteilung entweder aus Holz oder Gefässen, o.ä.
Richtig?
> Die Kosten wären ein Argument. Aber der Zeit- und Benzinaufwand sowie
> die weiteren erforderlichen Arbeiten sind ein ganz starkes Argument
> dagegen.
Deshalb bau dir einen Rahmen aus stabilem Holz. Reste von Baubohlen oder
Ähnlichem. Dünne Brettchen sind nach einer Saison nicht mehr brauchbar,
halten die Belastungen durch Wind u. Wetter nicht lange aus.
Die Inhaltsstoffe von Teakholzöl-,wachs, Leinöl und daraus hergestellten
Mittel sind für Insekten zumindest gefährlich.
>
>> Häng es doch einfach an einen halbwegs wettergeschützten Platz, so hielt
>> unser auch ewig :-)
>
> Hielt ewig? Dann ist die Ewigkeit wohl schon vorbei? Nein, meins muss
> direkt in Wind und Wetter, einen anderen Platz kann ich nicht bieten.
>
Also siehe Oben.
Sonst jibbt dat nix.
Die Websites der Naturschutzorganisationen sind da hilfreich.
Gruss Siggi
der sich vor kurzem den Plan eines Hummelkasten runtergeladen hat. Und
das noch immer nicht kapiert .... ;-)
--
Der Maler. Garant für Schutz und Schönheit.
Hallo
es gibt da keine verbindlichen Regeln, die Insekten nehmen es auch
nicht so genau und nisten gerne auch mal in Schl�ssell�chern ;)
Bei Baum- oder Astscheiben spielt der Durchmesser �berheupt keine Rolle,
bei gr��eren bekommt man einfach mehr L�cher unter und es ist einfacher
eine gr��ere Zahl von Nistr�hren anzubieten. Ok, ich habe keine Probleme
an Baumscheiben von 10 bis 100cm ranzukommen, hier spielt der Zufall
eine Rolle. Ich habe sie so geschnitten, dass sie etwa 12 cm dick sind.
Dann habe ich jede Menge, verschieden gro�er L�cher reingebohrt und sie
mit den �ffnungen Richtung Osten aufgeh�ngt. Bei uns bot sich die
h�lzerne Wand der Nachbarscheune an und weil diese einen kleinen
Dach�berstand hat, werden die Baumscheiben auch bei Dauerregen nicht
nass. Hauptsache, die Brutr�hren laufen nicht voll Wasser, das flache
hinlegen der gebohrten Platten oder Scheiben ist daher nicht sinnvoll.
Einfach eine Leiste an der R�ckseite annageln oder einen anderen
Aufh�nger dran machen. Das sollte doch kein Problem sein.
Hallo Ina!
> Geht so. Ich bau nicht genau, was auf dem Bild gezeigt ist, sondern eine
> Variante. Und wenn der Regen von vorne reinkommt, dann wird die F�llung
> schon f�r eine nennenswerte Verweildauer sorgen. Vielleicht sollte ich
> unten Bel�ftungsl�cher reinbohren?
Eine M�glichkeit, das Eindringen von Wasser von vorne zu minimieren
(w�re auch im Fr�hjahr und Sommer f�r die Brut wichtig), ist es, das
"Geb�ude" so aufzuh�ngen oder aufzustellen, dass es ein wenig nach vorne
gekippt ist.
Liebe Gr��e
Waltraut
Falls du zwischen meinen Zeilen gelesen hast, dass ich die H�lzer
einfach auf den Boden legen will, dann hast du falsch gelesen.
> Einfach
> eine Leiste an der R�ckseite annageln oder einen anderen Aufh�nger
> dran machen. Das sollte doch kein Problem sein.
Aufh�ngen will ich allerdings hier nichts. In einer kleinen von drei
Seiten fest und hoch zugebauten Nische habe ich �berfl�ssige
Pflastersteine 2 Meter hoch gestapelt - da passen �ste prima
dazwischen.Dort werden die H�lzer nicht viel Regen abbekommen, die
�ffnungen werden nach SO schauen. Ich versuche es einfach mal - mehr
Arbeit, als die �ste zur Gr�nschnittdeponie zu bringen, ist das auch
nicht. Mal sehen, was die Wildbienen dazu meinen. In einem botanischen
Garten konnte ich Wildbienen vor einiger Zeit sehen und habe dann doch
gestaunt, wie klein sie sind.
Ja.
> Deshalb bau dir einen Rahmen aus stabilem Holz. Reste von Baubohlen oder
> Ähnlichem. Dünne Brettchen sind nach einer Saison nicht mehr brauchbar,
Ich hab schon ein gekauftes Exemplar aus 10mm-Sperrholz unbekannter
Sorte, jemand hier hat es für Birkenholz erklärt. Das ist zwar verblaut,
sonst geht es ihm aber gut.
> halten die Belastungen durch Wind u. Wetter nicht lange aus.
> Die Inhaltsstoffe von Teakholzöl-,wachs, Leinöl und daraus hergestellten
> Mittel sind für Insekten zumindest gefährlich.
Leinöl ist insektengefährlich? Kann man das irgendwo nachlesen?
> Die Websites der Naturschutzorganisationen sind da hilfreich.
Ja. Und nennen Bezugsquellen, die mit Anfragen nicht belästigt werden
möchten. Oder die sich mit vergoldeten Bienchen bezahlen lassen.
> der sich vor kurzem den Plan eines Hummelkasten runtergeladen hat. Und
> das noch immer nicht kapiert .... ;-)
Sei nicht traurig. Mein Exemplar steht seit ca. 5 Jahren draußen und
wurde nur einmal versuchsweise besiedelt. Die Besiedelung wurde aber
durch eine Spinne im Keime erstickt und das wars. Bei mir keine
Hummelkästen mehr.
> http://www.neomarica.de/garten/Hotel2.jpg
> Es reicht eine Kiste, in der die Astst�cke mit Hei�kleber verbunden
> aufeinandergestapelt werden. Es muss ja nicht gleich so gro� sein.
Stimmt, gutes Beispiel. Kommt f�r meine Zwecke aber nicht in Frage.
>> Welchen Durchmesser und welche Abmessung in die andere Richtung
>> sollten denn diese Baumscheiben (oder St�cke von �sten) mindestens
>> haben? D�rfen diese Teile auch liegen? Ich wei� da einen ruhigen
>> Platz, an dem ich derlei unterbringen k�nnte. Aber mehr als paar
>> L�cher rein bohren und die Teile hinlegen m�chte ich nicht tun.
Es sollte halt kein Wasser drin stehen bleiben.
> Bei Baum- oder Astscheiben spielt der Durchmesser �berheupt keine Rolle,
> bei gr��eren bekommt man einfach mehr L�cher unter und es ist einfacher
> eine gr��ere Zahl von Nistr�hren anzubieten.
Der Lochdurchmesser ist aber interessant. Die kleinen L�cher bis 4 mm
finden bei mir kaum Abnehmer. Eine halbe Faxpapierrolle ist aber
durchgehend belegt. Deshalb soll jetzt ein Update mit Stockrosenst�cken
gef�llt werden.
Ja, werde ich auf jeden Fall machen. Ist vielleicht die beste L�sung von
allen.
Staudenstroh, bevorzugt Stockrose.
> :-) Du glaubst gar nicht, welche Kraft Holz entwickeln kann, wenn es
> sich wegen Feuchtigkeit wellen will...
Und welchen Nachdruck ich erst entwickeln kann, wenn ich das nicht will!
Man kann die Loecher auch einfach leicht schraeg aufwaerts bohren....
jue
HeHeHe! ( :-) )
--
Der Maler. Garant f�r Schutz und Sch�nheit.
>>> Eine M�glichkeit, das Eindringen von Wasser von vorne zu minimieren
>>> (w�re auch im Fr�hjahr und Sommer f�r die Brut wichtig), ist es, das
>>> "Geb�ude" so aufzuh�ngen oder aufzustellen, dass es ein wenig nach
>>> vorne gekippt ist.
>>
>> Ja, werde ich auf jeden Fall machen. Ist vielleicht die beste L�sung
>> von allen.
>>
>> Ina
>
>
> HeHeHe! ( :-) )
Eifers�chtig?
He?
Gruss Siggi
> Die Inhaltsstoffe von Teakholzöl-,wachs, Leinöl und daraus hergestellten
> Mittel sind für Insekten zumindest gefährlich.
Ich warte noch auf eine Quelle zur Bienengefährlichkeit von Leinöl. Unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Lein%C3%B6l-Firnis#.C3.96kobilanz
finde ich dazu nichts.
Hi,
alle Anstrichmittel enthalten Lösungsmittel, Trockenstoffe, Emulgatoren
usw. Für den Menschen vielleicht ungefährlich, für ein kleines Insekt nicht.
Zurück zum Leinöl:
Leinöl sollte nie unverdünnt gestrichen werden. Da ein Anstrich sowieso
nicht reicht, ergibt das nach 2-3 Anstrichen eine nicht aushärtende Schicht.
Man nimmt also Leinölfirnis. Das ist in der einfachsten Art nix anderes
als halb Leinöl/ halb Terpentin und ein paar Promill Sikkativ
(Trockenstoffe ( Z.T. giftige Metallsalze))
Man kann das umgehen, in dem man spezielle Nussöle ins Leinöl gibt, aber
ehrlich, die sind selbst für manche Menschen nicht ohne.
Also bleibt nur ein speziell verleimtes Sperrholz, oder eben Vollholz.
Gruss Siggi
> Man nimmt also Leinölfirnis. Das ist in der einfachsten Art nix anderes
> als halb Leinöl/ halb Terpentin und ein paar Promill Sikkativ
> (Trockenstoffe ( Z.T. giftige Metallsalze))
Ich dachte immer, Terpentin verdunstet tutto completto. Okay, alles hat
irgendwelche Auswirkungen auf irgendwas anderes. Aber da die Bienen ja
auf dem behandelten Holz bestenfalls rumlaufen, aber im unbehandelten
Staudenstroh an frischer Luft ihre Kinder großziehen, sollten wir nicht
davon ausgehen, dass die Auswirkungen - falls überhaupt vorhanden -
minimal sind?