Am 29.05.2012 23:32, schrieb Dorothee Hermann:
> Am 29.05.2012 22:53, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>
>
>> Wir sind uns des Risikos bewusst, das wir durch die eigentlich
>> zu dichte Bepflanzung (Abstand nur 30cm) eingehen.
>
> Was meinst Du mit "Risiko"?
> Ein "Duft-Potpourri"?
Zitronenkraut - Rose - Pampelmuse - Aprikose - Pfirsich -
Litschi - Zitronell - Birne ... halt Obstsalat, aber kein
Risiko.
> Oder dass man die eine Rose von der Farbe her nicht "genug genießen"
> kann, weil "gleich" daneben die andere Farbe steht?
>
Wenn das mit dem Farbverlauf klappt, verwischen sich die
Grenzen. Weil das gewollt ist: "It's a feature, not a bug!"
Das Risiko entsteht durch die schnellere Übertragung von
Krankheiten und Schädlingen. Das verhält sich auch nicht
anders, als bei Tomaten, wenn die zu dicht stehen. Zur
Prävention habe ich mit Stroh gefüllte Tontöpfe aufgehängt
und auf dem Boden angeordnet. Habe gelesen, dass der
eigentliche Zweck von Rosenkugeln, das Verfüllen mit Stroh
ist, um Nützlingen eine Heimstatt zu bieten.
>> Die Buchshecken sollen bleiben und einen zusätzlichen Schutz im
>> Winter und gegen Wühlmäuse bieten.
>
> Ich sah die Bilder von befallenem Buchs, hoffentlich bleibst Deiner
> verschont.
>
Letztes Jahr hatte ich überall diese eingerollten Blätter.
Nach dem Schnitt war davon nichts mehr zu sehen und in
diesem Jahr ist noch alles im Lot.
>
> Walnuss wäre doch aber schade, oder willst Du nur "umpflanzen"?
Umpflanzen wird nicht möglich sein, weil er in den Stumpf
eines ziemlich großen Goldregens eingewachsen ist. Das
wollte das Eichhörnchen so, welches für die Verteilung der
Nüsse in unserem Garten zuständig war.
> Meinen Walnussstrauchbaum (es wurde mir bestätigt, dass es einer ist,
> aber er hat viele Seitenäste und trug wohl noch nie, ist ca. 25 Jahre
> alt) hat noch nie eine Laus angesehen - während Hartriegel und schwarze
> Johannisbeere letztes Jahr sehr tapfer kämpfen mussten.
Der genetische Vorgänger des Walnussbäumchens trug bereits
mit ca. sechs Jahren sehr gut - musste dann aber
weichen, weil er auf der Grenze eines Neubaugebietes stand.
Man sagt, dass unter einem Wanussbaum nichts wächst, was ich
mit Einschränkungen bestätigen kann. Frühlingsblüher stören
sich aber (bisher) nicht an ihm.
> Die Blätter riechen wunderbar...
Die des Walnussbaums? Nunja, ich bin Raucher :-( .
> und trotz brutalen Zurückschneidens kommt
> er jedes Frühjahr mit der gleichen Vehemenz an Ästen und Laub.
>
Der, der weichen musste, hat sich in sein Los seit vier
Jahren nicht ergeben, obwohl er 25cm über dem Boden gefällt
wurde.
Für Fotos in der Sonne hat es bei mir mit der Zeit gestern
nicht mehr gereicht, aber auf meinen Nachbarn ist Verlass.
Er hat noch eins in der Abenddämmerung gemacht:
http://dl.dropbox.com/u/35122598/Rosenbogen%20mit%20Rosen.jpg
Gruß,
Kalle