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After Work Birding

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Edith Altmann

unread,
May 9, 2013, 6:19:48 AM5/9/13
to


H a l l o ,

ich habe gerade eben um kurz vor 12 Uhr im Deutschland-
Radio Kultur einen neuen Begriff aufgeschnappt:

"After Work Birding"

Rein assoziativ ratterte mir anderes durch den Kopf
als gemeint war:
"Vogelstimmen statt Feierabendbier -
Die Gro�e Vogelschau" (in Berlin)


Per audio on demand kann man die 5:30 Minuten
nachh�ren.

Ein Satz aus der Version zum Nachlesen:
"Beim 'After Work Birding' soll es aber auch
ums H�ren gehen."

"Aber auch....."?

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/vogelschau/2100262/


Einen sch�nen Tag
w�nscht
Edith


Ina Koys

unread,
May 9, 2013, 1:21:32 PM5/9/13
to
Am 09.05.2013 12:19, schrieb Edith Altmann:

> "After Work Birding"

Was mich daran erinnert: kommendes Wochenende ist Stunde der Gartenvᅵgel!

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/mitmachen/12296.html

Ina
--
Es wᅵchst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
Jetzt mit Update:
http://www.touringaustralia.de/

Florian Ritter

unread,
May 9, 2013, 1:32:52 PM5/9/13
to
On 9 Mai, 12:19, "Edith Altmann" <edith.altm...@arcor.de> wrote:

> ich habe gerade eben um kurz vor 12 Uhr im Deutschland-
> Radio Kultur

Ein solches hört man auf eigene Gefahr.

> einen neuen Begriff aufgeschnappt:
>
>             "After Work Birding"

Achter'n Werk ward vögelt.

FR

Roland Franzius

unread,
May 9, 2013, 2:15:47 PM5/9/13
to
Am 09.05.2013 19:32, schrieb Florian Ritter:
> On 9 Mai, 12:19, "Edith Altmann" <edith.altm...@arcor.de> wrote:
>
>> ich habe gerade eben um kurz vor 12 Uhr im Deutschland-
>> Radio Kultur
>
> Ein solches h�rt man auf eigene Gefahr.
>
>> einen neuen Begriff aufgeschnappt:
>>
>> "After Work Birding"
>
> Achter'n Werk ward v�gelt.

Als weitere englische Bedeutung neben diesem und "zu Musik wild
herumflattern" kommt noch, "Beutel mit Exkrement von oben auf Autos werfen"

--

Roland Franzius

Arno

unread,
May 12, 2013, 2:18:31 AM5/12/13
to
Florian Ritter <hansr...@googlemail.com> wrote:

> Achter'n Werk ward v�gelt.

Eben. Oder um Missverst�ndnisse zu vermeiden sollten die deutsch reden.

--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrr�der.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..

Florian Ritter

unread,
May 12, 2013, 1:44:08 PM5/12/13
to
On 9 Mai, 12:19, "Edith Altmann" <edith.altm...@arcor.de> wrote:

> ich habe gerade eben um kurz vor 12 Uhr im Deutschland-
> Radio Kultur einen neuen Begriff aufgeschnappt:
>
>             "After Work Birding"
>
> Rein assoziativ ratterte mir anderes durch den Kopf
> als gemeint war:
>         "Vogelstimmen statt Feierabendbier -
>          Die Gro e Vogelschau" (in Berlin)

Extremes Birding hatten wir mal bei einer Fete im Studentenwohnheim:
Das Tonband wurde gewechselt und statt tanzbarer Musik erscholl ein so
entsätzliches Geräusch, daß alles erstarrte, dann gab eine
Grabesstimme mit Hall Erklärendes dazu auf russisch ab.
Auf das Band hatte ein zu den schlimmsten Befürchtungen Anlaß gebender
junger Mensch eine russische Platte mit Vogelstimmen überspielt.

FR

Volker Gringmuth

unread,
May 13, 2013, 1:31:26 PM5/13/13
to
Florian Ritter wrote:

> Auf das Band hatte ein zu den schlimmsten Befürchtungen Anlaß gebender
> junger Mensch eine russische Platte mit Vogelstimmen überspielt.

Umgeschnitten hatte er es. Überspielen ist im Hörfunktechnikdeutsch die
räumliche Übertragung von Audiomaterial von A nach B (Intendant bei Dr.
Murke: „Ich will die Bänder in mein Büro überspielt haben“). Bitte das
geflissentlich unterscheiden zu wollen, habedieehre.


vG

Holger Marzen

unread,
May 14, 2013, 1:09:31 AM5/14/13
to
["Followup-To:" nach de.etc.sprache.deutsch gesetzt.]
Das war ein Remix, Ihr Ewiggestrigen!

Ewald Pfau

unread,
May 14, 2013, 8:25:59 AM5/14/13
to
In de.etc.sprache.deutsch, Volker Gringmuth <vgrin...@gmx.net> wrote:
> Florian Ritter wrote:
>
>> Auf das Band hatte ein zu den schlimmsten Befürchtungen Anlaß gebender
>> junger Mensch eine russische Platte mit Vogelstimmen überspielt.
>
> Umgeschnitten hatte er es. Überspielen ist im Hörfunktechnikdeutsch die
> räumliche Übertragung von Audiomaterial von A nach B (Intendant bei Dr.
> Murke: „Ich will die Bänder in mein Büro überspielt haben“).

Und wäre es ein Publikum ohne Rechte zur Sonderbehandlung, dann wäre es nur
eine Einspielung, nehme ich an (abseits solcher Betriebsabläufe befindlich)
- oder auch einfach auf die Leitung dorthin gegeben, mit auf die Leitung
dorthin gelegt, usw.

Das Vokabluar der Computerfuzzis ist jünger und hat diese komplizierte Wand
aus dem diffizilen Aggregatzustand von Entitäten nicht mehr, wo es Originale
für Daten gibt, die in ihrer physikalischen Existenz des besonderen Schutzes
bedürfen, und zum Befeuern einer Leitung keine Zwischenspeicherung kennt.

Nunmehr ist jede Kopie zugleich ein Original und umgekehrt, und bevor etwas
auf eine Leitung gesetzt wird, sind nochmals Zwischenkopisten am Werk, mit
dauerndem protokollarischem Händeschütteln usw., putz und munter, zur hellen
Panik der Raubkopiermörderpiraterieterroristenuntersteller.

Selbst Stille auf einer Leitung repräsentiert sich nun als Daueraktivität
von tausend Dämonen (die heißen so), die ständig nachschauen, ob die Leitung
wirklich noch da ist. Das mit den diffizilen Aggregatzuständen von
Entitäten ist ein Stück woandershin gewandert.

Aber so reicht es nun trivialerweise, zur Treffsicherheit des Begrifflichen,
dass immer nur kopiert wird, hin und her, und geloadet, up und down, je nach
Standpunkt des Betrachers. Oder, nachdem die Wege sowieso schon dauernd mit
Dämonenfeuer in Bechlag genommen sind, reicht es, dort etwas aufzuschalten.

Es gab einmal Zeiten, da musste man hierzu die Regeln der Physik in der
Elektrik unablässig im Auge behalten. Da war Stille auf einer Leitung
schlicht repräsentiert durch das Fehlen eines Signals.

Verglichen damit bekommt man die Treffsicherheit der Vokabeln dank einer
gewissen faktischen Beliebigkeit nun im Sonderangebot.

Zugleich aber ist die Unterscheidung von Sein und Nichtsein teuer geworden,
wenn es sowieso ständig irgendwie rauscht, was aber nicht so wichtig sein
wird, als da der Strom zum Dauerzustand des ewigen Seins nun sowieso aus der
Definition zum Betriebsablauf kommt, und das ist ja per Industrienormen
abgesichert.

Florian Ritter

unread,
May 14, 2013, 2:06:06 PM5/14/13
to
On 14 Mai, 14:25, Ewald Pfau <ander...@gmx.net> wrote:

> >> Auf das Band hatte ein zu den schlimmsten Befürchtungen Anlaß gebender
> >> junger Mensch eine russische Platte mit Vogelstimmen überspielt.
>
> > Umgeschnitten hatte er es. Überspielen ist im Hörfunktechnikdeutsch die
> > räumliche Übertragung von Audiomaterial von A nach B (Intendant bei Dr.
> > Murke: „Ich will die Bänder in mein Büro überspielt haben“).
>
> Und wäre es ein Publikum ohne Rechte zur Sonderbehandlung

Kraft mir übertragener Rechte veranlasse ich hiedurch, den Inquisiten
Pfau zur Sonderbehandlung antraben zu lassen - FR

Ewald Pfau

unread,
May 14, 2013, 5:53:36 PM5/14/13
to
Ich betone nochmal: Für besagte Dämonen kann ich nichts. Die hab ich nicht
erfunden. Wir können ihnen aber zur sich hier als dringlich darstellenden
Auffrischung von Transparenz gern eine Nische für Sonderrotationen
einrichten.

Florian Ritter

unread,
May 15, 2013, 7:01:48 AM5/15/13
to
On 14 Mai, 23:53, Ewald Pfau <ander...@gmx.net> wrote:

> >> >> Auf das Band hatte ein zu den schlimmsten Befürchtungen Anlaß gebender
> >> >> junger Mensch eine russische Platte mit Vogelstimmen überspielt.
>
> >> > Umgeschnitten hatte er es. Überspielen ist im Hörfunktechnikdeutsch die
> >> > räumliche Übertragung von Audiomaterial von A nach B (Intendant bei Dr.
> >> > Murke: „Ich will die Bänder in mein Büro überspielt haben“).
>
> >> Und wäre es ein Publikum ohne Rechte zur Sonderbehandlung
>
> > Kraft mir übertragener Rechte veranlasse ich hiedurch, den Inquisiten
> > Pfau zur Sonderbehandlung antraben zu lassen.
>
> Ich betone nochmal: Für besagte  Dämonen kann ich nichts. Die hab ich nicht
> erfunden.  Wir können ihnen aber zur sich hier als dringlich darstellenden
> Auffrischung von Transparenz gern eine Nische für Sonderrotationen
> einrichten.

Ich meine, damit dürfte der Kasus Pfau bis zur Transparenz geklärt
sein - FR
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