Hallo Uwe Borchert, Du schriebst :> Hallo,
>
> Am 17.05.2013 15:57, schrieb Christoph Maercker:
>> Uwe Borchert wrote:
>>> Ich sehe die Steinmarder immer nur rumhuschen. Näher als 5 m
>>> komme ich da selten ran. Nur in wenigen Fällen rennen die 2 oder
>>> 3 m vor einem unter den Tatörtchen vor oder in ein neues
>>> Tatörtchen rein. Ich habe die kleinen Nützlinge aber auch schon
>>> in der mitten in der Stadt gesehen,
>>> wo diese ihrer gesellschaftlich sinnvollen und notwendigen
>>> Tätigkeit der deaktivierenden Verkehrspolitik nachkommen.
>>
>> Gratuliere, bisher habe ich nur dero Dreck zu Gesicht bekommen.
>
> Ziehe einfach in eine etwas größere Stadt mit vielen Hinterhöfen,
> Grünanlagen und Gärten. Da sind die Populationen dichter als auf dem
> flachen Land und das Licht der Straßenlaternen hilft ungemein beim
> Sehen und Erkennen der kleinen Nützlinge.
>
>>> BTW: Ich befürchte, wenn unsere Katze mal so einem Gesellen
>>> begegnet,
>>>> geht das für beide Seiten ziemlich blutig ab.
>>
>>> Das sind meistens nur recht kleine Attacken und dann trennen
>>> sich die beiden Vertreter ihrer Spezies wieder. So richtig hart
>>> auf hart wird es da selten. Der Marder betrachtet die viel zu
>>> große Katze vermutlich nicht als potentielle Nahrungsquelle und
>>> besonders zivilisierte Katzen sind da risikoscheuer und weichen
>>> schnell aus.
>>
>> Möglich, dass Katzen da ihre Möglichkeiten realistisch
>> einschätzen. Ich hatte nämlich eher befürchtet, die Katze
>> betrachtet einen Marder als potentielles Nachtmahl - und das wird
>> letzterer ihr arg zu vergällen wissen.
>
> Das halte ich für unwahrscheinlich. Bereits bei putzigen, kleinen
> Ratten sind Katzen schon vorsichtig.
Vorsichtig mag sein, erfolgreich aber dennoch: Ratten >20cm (ohne
Schwanz) habe ich schon öfters, wenn auch schon länger nicht mehr hier
frei Haus geliefert bekommen. Doof war es, als mal eine lebendig war.
Die Viecher sind deutlich intelligenter, beweglicher und auch
aggressiver als Mäuse.
Zum Thema Steinmarder vs. Katze kann ich nur eine nächtliche
Fensterbeobachtung beitragen: Eine (nicht unsere) Katze spazierte im
Laternenschein über den Bordstein, im Abstand von ca. 2 Autolängen
gefolgt von etwas, was ich auch erst für eine Katze hielt - allerdings
habe ich dann doch den erhobenen sehr buschigen Schwanz des verfolgenden
Tieres gesehen und erkannt. Nach ca. 30m hat die Katze dann nach vorne
die Flucht ergriffen und das Tier mit dem buschigen Schwanz hat sich in
Richtung eines Garagenhofes verdrückt...
Schöne Grüße
Stefan
--
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http://steblusol.de>