<http://drf-bk.de/bk/index.cgi?ids=ai/959828/bemaga-20030413-001.jpg>
Die Aufnahme habe ich nachmittags in einer relativ schlecht beleuchteten
Bahnunterführung gemacht.
(Sucherkamera, 2,0:50mm-Objektiv, kein Blitz, kein Stativ, Blende 2,8,
Belichtung 1/8 sek., Ilford FP4, 125 ASA, Entwicklung mit Rodinal 1:50
15 min.)
Bego
> <http://drf-bk.de/bk/index.cgi?ids=ai/959828/bemaga-20030413-001.jpg>
Es ist riesig...
Ansonsten, hm, naja. Ist hier in HH nix ungewöhnliches an den
Häuserwänden ;-) Irgendwie ist es mir zu mittig.
Gruß,
Ulrich
--
http://fotos.cconin.de
>><http://drf-bk.de/bk/index.cgi?ids=ai/959828/bemaga-20030413-001.jpg>
>
> Es ist riesig...
Hab ich was falsch gemacht (bezüglich Auflösung/Größe)?
Ist mein erstes Bild auf der BK-Seite, deshalb frag ich lieber nochmal.
Ansonsten Danke für's Feedback.
Bego
Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, wonach man solche Schmierereien und
ähnliches (Graffity) nicht fotografiert und anschliessend veröffentlicht,
weil man dadurch den Sprühern/Schmierern nur einen Gefallen tut, Ihre
'Werke' anerkennt und sie zum Weitermachen animiert.
Abgesehen davon handelt es sich um eine simple Ablichtung ohne
gestalterische Leistung.
Viele Gruesse
Frank
... dann hat der "Anschauer" das Konzept der BK-Website
noch nicht durchschaut. Man kann sich jedes Bild in seiner
Lieblingsaufloesung anschauen. Falls des Anschauers Browser
Cookies akzeptiert, bleibt die Wunschaufloesung als Standard-
aufloesung (fuer folgende Besuche der BK-Site) erhalten.
> Hab ich was falsch gemacht (bezüglich Auflösung/Größe)?
Lass Dich also nicht verwirren.
-Andreas
--
Augenblicke 5 +++ Jahrestreffen der d.r.f 2003 +++ 1. bis 4. Mai
Jetzt anmelden! => http://www.drf-tb.de/augenblicke5.php
> Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, wonach man solche Schmierereien und
> ähnliches (Graffity) nicht fotografiert und anschliessend veröffentlicht,
Oh, sorry, wußt ich nicht. Find ich auch in Google nix zu.
> ... simple Ablichtung ohne gestalterische Leistung.
Auch eine Meinung. Danke.
Bego
sorry wenns hart klingt.
Aber Du kannst ja iirc auch anders fotografieren.
Viele Gruesse
Frank
Ungeschriebenes ist in Google schwerlich zu finden ;-))
Achte mal auf Tageszeitungen. Bei Berichten über Grafity etc sind nie Bilder
dabei.
Viele Gruesse
Frank
>Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, wonach man solche Schmierereien und
>ähnliches (Graffity) nicht fotografiert und anschliessend veröffentlicht,
>weil man dadurch den Sprühern/Schmierern nur einen Gefallen tut,
Wobei sich aber die Frage stellt, ob ein Peace-Symbol ein Graffiti ist?
--
Gruss,
EAK
________________________________________________________
http://www.eak-fotografie.com
http://www.photoportale.de/eak
> Wobei sich aber die Frage stellt, ob ein Peace-Symbol ein Graffiti ist?
http://mitglied.lycos.de/graffitiforschung/def.html
--
Klaus Jurenz
Bekannte und unbekannte Verschwörungen:
http://mitglied.lycos.de/kajott/verschwoerungsliste.html
> [...] solche Schmierereien und ähnliches (Graffity)
Komm, mach dich doch nicht lächerlich.
> Abgesehen davon handelt es sich um eine simple Ablichtung ohne
> gestalterische Leistung.
ACK.
Gruss Lukas, ausnahmsweise über Google.
>"Frank Ludowig" <pri...@ludowig.de> wrote:
>
>> [...] solche Schmierereien und ähnliches (Graffity)
>
>Komm, mach dich doch nicht lächerlich.
Erzähl mal, ich bin gespannt.
>>> Es ist riesig...
>
> ... dann hat der "Anschauer" das Konzept der BK-Website
> noch nicht durchschaut. Man kann sich jedes Bild in seiner
> Lieblingsaufloesung anschauen. Falls des Anschauers Browser
> Cookies akzeptiert, bleibt die Wunschaufloesung als Standard-
> aufloesung (fuer folgende Besuche der BK-Site) erhalten.
Nun, jetzt funktioniert es wie gewünscht. Beim ersten
Aufruf (und mehrmaligem Reloaden) wurde mir immer das
Original in 1800x1200 präsentiert ;-)
Opera spinnt halt manchmal.
>>> <http://drf-bk.de/bk/index.cgi?ids=ai/959828/bemaga-20030413-001.jpg>
>>
>> Es ist riesig...
>
> Hab ich was falsch gemacht (bezüglich Auflösung/Größe)?
> Ist mein erstes Bild auf der BK-Seite, deshalb frag ich lieber nochmal.
Siehe Antwort an Andreas Braukmann. Jetzt wird es wieder in
dem üblichen Layout angezeigt.
> <http://drf-bk.de/bk/index.cgi?ids=ai/959828/bemaga-20030413-001.jpg>
>
> Die Aufnahme habe ich nachmittags in einer relativ schlecht
> beleuchteten Bahnunterführung gemacht.
Sorry, aber warum löst Du da aus? Was daran ist dir ein Foto wert?
> (Sucherkamera, 2,0:50mm-Objektiv, kein Blitz, kein Stativ, Blende 2,8,
> Belichtung 1/8 sek., Ilford FP4, 125 ASA, Entwicklung mit Rodinal 1:50
> 15 min.)
Ich hätte es verstanden, wenn es um ein Beweisfoto für einen Prozeß gegen
den Schmierfinken geht, aber wer zur Hölle empfindet das als ein Motiv,
dem es ein Foto wert ist?
Auch die öffentlich zur Schau gestellte orthografische Schwäche dürfte
nach PISA keinen mehr jucken.
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
> Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, wonach man solche
> Schmierereien und ähnliches (Graffity) nicht fotografiert
> und anschliessend veröffentlicht,
Kommt auf den Zusammenhang der "Schmiererei" an (und wen scheren schon
ungeschriebene Gesetze...).
> weil man dadurch den Sprühern/Schmierern nur einen
> Gefallen tut, Ihre 'Werke' anerkennt und sie zum
> Weitermachen animiert.
Eine sehr verallgemeinernde Aussage.
> Abgesehen davon handelt es sich um eine simple
> Ablichtung ohne gestalterische Leistung.
Es ist nur eine simple Reproduktion.
Grüße
Nek.
> Sorry, aber warum löst Du da aus? Was daran ist dir ein Foto wert?
Weil er es vielleicht witzig fand? Weil ihn irgendwas daran angesprochen
hat? Gegenfrage: warum soll er da nicht auslösen?
> Ich hätte es verstanden, wenn es um ein Beweisfoto für einen Prozeß gegen
> den Schmierfinken geht, aber wer zur Hölle empfindet das als ein Motiv,
> dem es ein Foto wert ist?
Warum reagierst du so angepisst auf ein Bild? Was daran ist eine Kritik
im Sinne einer Bildkritik? Wer es als Motiv empfindet ist doch wohl
klar: der Fotograf, da er das Bild ja gemacht hat.
Über manche Kritikäusserungen in der NG kann meinereiner wirklich nur
den Kopf schütteln ...
bye, Georg
--
Bildkritiken in d.r.f.? Anleitung und Bilder auf http://drf-bk.de/
> Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, wonach man solche Schmierereien und
> ähnliches (Graffity) nicht fotografiert und anschliessend veröffentlicht,
Es ist gut das das niemand hingeschrieben hat, das Gesetz, weil es
grober Unfug wäre. Wozu soll man eine Klasse von Motiven ausschliessen?
Ich fotografiere zum Beispiel sehr gerne die Grafittis im Hafengebiet,
weil die im Sonnenlich geniale Farben haben und einfach klasse aussehen.
Ist das jetzt eine Frage oder eine (Bild-)Kritik?
Ich interpretiere mal, dass Dir das Bild zu banal ist?
Natürlich hab ich schon eine Idee bei dem Bild gehabt und hätte die am
liebsten direkt mitgepostet. So hätte ich aber nicht erfahren, wie das
Bild auf Euch wirkt (sondern, was Ihr von meiner Kommentierung haltet).
> Ich hätte es verstanden, wenn es um ein Beweisfoto für einen Prozeß gegen
> den Schmierfinken geht, aber wer zur Hölle empfindet das als ein Motiv,
> dem es ein Foto wert ist?
Graffitti, Schmiererei, Kunst ... Auf jedenFall ist es eine
Ausdrucksform. Und anscheinend hat doch jemandem die aktuelle
Entwicklung so auf den Nägeln gebrannt, dass er sich irgendwie äußern
wollte. Dabei überdeckt das Peace-Zeichen das agressive Schwarze
Graffitti und steht leuchtend weiß im Kontrast zu abgerissenem Plakat
und Hinweiszettel auf eine Bauwagen-Kommune. -- Das war mein Motiv und
mir ein Foto wert.
Nun habe ich um eine Bildkritik gebeten, um festzustellen, ob ich mich
da vergalloppiert habe (ist ja anscheinend so) oder ob das Bild doch
beim Betrachter irgendwelche Emotionen hervorruft (wofür die teilweise
etwas agressiven Kommentare sprechen würden). Vielen Dank jedenfalls für
Deinen Beitrag. Auch das ist ein schöner Lerneffekt. "Ich sehe was, was
du nicht siehst." :-)
> Auch die öffentlich zur Schau gestellte orthografische Schwäche dürfte
> nach PISA keinen mehr jucken.
Öhm, wie meinen? :-)
Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Graffitti heißt nicht "NATZI" (da
s wäre dann tatsächlich ein unrühmlicher Schreibfehler und ich hätt's
tatsächlich nicht fotografiert -- braune Bilder mag ich nämlich auch
nicht) sondern "NeTZ!" (was auch immer das wieder heißen mag - kenn'
mich mit Graffitti nicht so aus).
Bego
PS.: Das Peace-Zeichen war nur aus abwaschbarer Kreide an einer sowieso
recht unrühmlichen Stelle in Köln. Es gibt also Schlimmeres.
> > Sorry, aber warum löst Du da aus? Was daran ist dir ein Foto wert?
>
> Ist das jetzt eine Frage oder eine (Bild-)Kritik?
Das war eine Fragestellung, weil mich wirklich wundert,
daß Du das überhaupt fotografiert hast.
> Ich interpretiere mal, dass Dir das Bild zu banal ist?
Man entdeckt schon mal Autoaufkleber, die sehr viel mehr Witz haben, ohne
man da zur Kamera greift. Nicht selten stört mich auf Fotos so ein
Schmierkram, der vor allem in Städten sehr häufig mit auf die Fotos
gerät. Manchmal greife ich da auch zu Photoshop.
> Natürlich hab ich schon eine Idee bei dem Bild gehabt und hätte die am
> liebsten direkt mitgepostet. So hätte ich aber nicht erfahren, wie das
> Bild auf Euch wirkt (sondern, was Ihr von meiner Kommentierung haltet).
Deswegen frage ich dich jetzt danach. :-)
> Graffitti, Schmiererei, Kunst ... Auf jedenFall ist es eine
> Ausdrucksform.
Ich hätte mir diese Aufnahme höchstens vorstellen können, um den
Unterschied zwischen kunstvoller Grafiti und Schmierereien zu zeigen. Den
ganzen Tag erlebt man Ausdrucksformen, ohne daß sie es einem Wert sind,
darüber zu diskutieren. Dieses hier gehört für mich dazu.
> Und anscheinend hat doch jemandem die aktuelle
> Entwicklung so auf den Nägeln gebrannt, dass er sich irgendwie äußern
> wollte. Dabei überdeckt das Peace-Zeichen das agressive Schwarze
> Graffitti und steht leuchtend weiß im Kontrast zu abgerissenem Plakat
> und Hinweiszettel auf eine Bauwagen-Kommune. --
Wenn das auf einen Polizeicontainer vor dem US Konsulat gemalt wäre, oder
auf eine Wand des Konsulates, ok. Da hätte ich eine Nachricht drin
gesehen und absolut Verständnis gehabt, wenn es dort jemand raufschmiert.
> Das war mein Motiv und mir ein Foto wert.
Für mich geht jede Botschaft verboten, wenn man erfährt, daß es wohl
Netz! heißen soll.
> Nun habe ich um eine Bildkritik gebeten, um festzustellen, ob ich mich
> da vergalloppiert habe (ist ja anscheinend so) oder ob das Bild doch
> beim Betrachter irgendwelche Emotionen hervorruft (wofür die teilweise
> etwas agressiven Kommentare sprechen würden).
Solche Schmierereien ägern mich u.a. weil man viele Bilder erst durch EBV
säuber muß, um diesen Mist nicht noch weiter zu verbreiten und dadurch
aufzuwerten.
> Vielen Dank jedenfalls für Deinen Beitrag. Auch das ist ein
> schöner Lerneffekt. "Ich sehe was, was du nicht siehst." :-)
Ich habe die schwarze Schrift als Na_t_zi gelesen und deshalb
auch entsprechend interpretiert. Deshalb sah ich auch keinen
aktuellen Zusammenhang.
> Öhm, wie meinen? :-)
>
> Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Graffitti heißt nicht "NATZI"
> (das wäre dann tatsächlich ein unrühmlicher Schreibfehler und ich
> hätt's tatsächlich nicht fotografiert -- braune Bilder mag ich nämlich
> auch nicht) sondern "NeTZ!" (was auch immer das wieder heißen mag
> - kenn' mich mit Graffitti nicht so aus).
Um so weniger Nachricht sehe ich dann in dieser Schmiererei.
> PS.: Das Peace-Zeichen war nur aus abwaschbarer Kreide an einer
> sowieso recht unrühmlichen Stelle in Köln. Es gibt also Schlimmeres.
Es gibt einige gute Grafitis, die ich an entsprechender Stelle durchaus
als Kunst durchgehen lasse. Ist für mich auch nicht das Thema.
Für mich stellte sich hier einfach die Frage, was es hier zu
fotografieren gibt.
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
> > Sorry, aber warum löst Du da aus? Was daran ist dir ein Foto wert?
>
> Weil er es vielleicht witzig fand? Weil ihn irgendwas daran
> angesprochen hat? Gegenfrage: warum soll er da nicht auslösen?
Darum habe ich ihn ja diese Frage gestellt!
Auf deine billige Wadenbeißerei gehe ich gar nicht erst ein. Du selbst
setzt dich mit dem Foto hier am wenigsten auseinander, während Du statt
dessen ausschließlich auf Stunk aus bist.
Geh mal wieder spielen!
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
[...]
> Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Graffitti heißt nicht "NATZI"
Das habe ich da auch zuerst gelesen, war mir dann aber nicht sicher ;-)
> sondern "NeTZ!" (was auch immer das wieder heißen mag - kenn'
> mich mit Graffitti nicht so aus).
Ja, die 'Tags' zu entschlüsseln ist gar nicht einfach. Graffitti-Sprayer,
die geile Bilder sprühen, kann ich ja verstehen, das ist eine
Ausdrucksform von Kunst, aber die Heinis, die ihre Tags überall
anbringen, verstehe ich nicht. Der bekannteste ist ja wohl 'OZ'
in Hamburg. In der Masse ist das aber auch schon fast wieder Kunst
(weil einmalig) ;-)
> Ich würde gern Eure Meinung zu einem Foto von mir hören - pardon -
> lesen:
>
> <http://drf-bk.de/bk/index.cgi?ids=ai/959828/bemaga-20030413-001.jpg>
Hat für mich den Status einer Erinnerungsaufnahme, weil da sonst nichts
fotografisch ansprechendes für mich sichtbar ist.
Ich find's langweilig.
Gruß
--
Thomas Tremmel
Homepage: www.buxtehuder-fotofreunde.de
email: thomas....@t-online.de
> Nicht selten stört mich auf Fotos so ein
> Schmierkram, der vor allem in Städten sehr häufig mit auf die Fotos
> gerät. Manchmal greife ich da auch zu Photoshop.
Bei allen Möglichkeiten, die Photoshop bietet (ein phantastisches
Programm), setze ich die Retusche nur zu Korrekturen bei Bildfehlern wie
Staub, Fusseln, o.ä. ein. Wenn der "Schmierkram" zum Stadtbild gehört,
sollte man ihn IMHO auch nicht wegretuschieren. Das ist so ein bisschen,
als ob man bei einem Portrait das Muttermal wegstempelt. :-)
> Den
> ganzen Tag erlebt man Ausdrucksformen, ohne daß sie es einem Wert sind,
> darüber zu diskutieren.
... oder ohne dass wir uns die Mühe machen, uns damit auseinander zu
setzen?
> Für mich geht jede Botschaft verboten, wenn man erfährt, daß es wohl
> Netz! heißen soll.
Das finde ich interessant. Ich dachte der Hell-Dunkel-Kontrast und die
dominante Position des Peace-Zeichens über dem alten Gekritzel hätte
Symbol-Charakter. Den siehst Du nicht -- also hab ich mein Ziel verfehlt
(und durch die BK was gelernt).
> Solche Schmierereien ägern mich u.a. weil man viele Bilder erst durch EBV
> säuber muß, um diesen Mist nicht noch weiter zu verbreiten und dadurch
> aufzuwerten.
Da haben wir sicher einen ganz anderen Bewertungsmaßstab oder eine
andere Perspektive angesetzt.
> Für mich stellte sich hier einfach die Frage, was es hier zu
> fotografieren gibt.
Ja, gibt sicher andere Motive. Muss ich halt dran arbeiten :-)
Bego
>>Weil er es vielleicht witzig fand? ...
>
> Auf deine billige Wadenbeißerei ...
Na, jetzt mal wieder lieb sein zueinander, gell?! :-)
Bego
> Bei allen Möglichkeiten, die Photoshop bietet (ein phantastisches
> Programm), setze ich die Retusche nur zu Korrekturen bei Bildfehlern
> wie Staub, Fusseln, o.ä. ein. Wenn der "Schmierkram" zum Stadtbild
> gehört, sollte man ihn IMHO auch nicht wegretuschieren.
Bei Fotos in der Hamburger Hafenstraße sehe ich das natürlich anders als
bei Kirchen.
> Das ist so ein bisschen,
> als ob man bei einem Portrait das Muttermal wegstempelt. :-)
Eher wie Hühneraugen wegschleifen, bevor sie einen stören. ;-)
Übrigens sind Frauen da wirklich schlimme Schummlerinnen:
Sag' mal Jürgen, Du kannst doch der Kleinen die Schramme
wegmachen, bevor Du das Foto ausdruckst?
Über nachgebesserte Titten aufregen aber die eigenen Zwerge werden schon
mit 2 virtuell nachgebessert. ;-)
Sie (kaum über 50 kg in der Figur, Fittnestrainerin):
Auf dem Foto sieht man aber meine Speckröllchen!
<ZOOOOOOM>
<winzigen Schatten wegnehm>
...
Ja, jetzt ist's ok.
<Riesenseufzer> ;-)
> ... oder ohne dass wir uns die Mühe machen, uns damit auseinander zu
> setzen?
Es gibt über 6 Milliarden Menschen die jeden Tag etwas von sich geben.
Und nun hängen wir hier und diskutieren über dein blödes Foto. ;-)
> Das finde ich interessant. Ich dachte der Hell-Dunkel-Kontrast und die
> dominante Position des Peace-Zeichens über dem alten Gekritzel hätte
> Symbol-Charakter. Den siehst Du nicht -- also hab ich mein Ziel
> verfehlt(und durch die BK was gelernt).
Liegt wohl daran, daß ich mich so sehr frage, warum dir das Geschmiere
ein Foto wert ist, daß ich das nicht mehr sehen. ;-)
> Da haben wir sicher einen ganz anderen Bewertungsmaßstab oder eine
> andere Perspektive angesetzt.
Kommt auf die Situation an. In Gegenden wie der Hamburger Hafenstraße
gehören Grafitis für mich auch schon zum Stadtbild. Aber ich störe mich
auch schon daran, zu viel unter dem Begriff Grafiti zu sammeln. Solche
Tags sind für mich einfach nur Geschmiere.
> > Für mich stellte sich hier einfach die Frage, was es hier zu
> > fotografieren gibt.
>
> Ja, gibt sicher andere Motive.
Sagen wir es mal so. Seit fünf Jahren habe ich Digis, inzwischen die
zweite. Speicherkarten sind seitdem deutlich billiger geworden und man
kann mal etwas ohne wirklich erfaßbare Kosten fotografieren und zeigen:
Guck mal hier ... zack und weg, kostet nichts und so entstehen da schnell
Fotos mit sehr begrenztem Zeitwert, die aber auch ohne mühe und Müll
wieder entsorgt werden können. Trotzdem frage ich mich hier, warum der
Urheber hier ausgelöst, das Foto nicht gelöscht, bzw. es nicht gescannt
und uns dann ins Netz gestellt hat.
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
Viele Grüße von Dani
P.S: In Italien, immer wieder (So, oder so ähnlich): Mauro+Luisa
17.3.1999
>
> <ZOOOOOOM>
> <winzigen Schatten wegnehm>
> ...
>
> Ja, jetzt ist's ok.
>
> <Riesenseufzer> ;-)
>
Komm, auf allen TV-Zeitungs-Titeln wird es uns doch vorgemacht, wie man
auszusehen hat. Da werden ja so kleinere Korrekturen erlaubt sein.
Und wem schaden sie? Richtig, niemandem. So ein Pickel, beispielsweise, ist
nächste Woche eh weg, warum soll er das aktuelle Foto verschandeln?
Viele Grüße von Dani
Viele Grüße von Dani
> Für mich gibt es Unterschiede zwischen Graffitti und Tags. Graffitti
> sind für meine Begriffe fast schon (oder wirklich) Kunst und befinden
> sich an grauen Betonwänden, die niemanden sonst interessieren. Tags
> sind Schmierereien, eine weniger schlimme Form der "Ich war
> hier"-Kratzereien, wie man sie an historisch wertvollen Stellen findet.
Volle Zustimmung!
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
> >> [...] solche Schmierereien und ähnliches (Graffity)
> >
> >Komm, mach dich doch nicht lächerlich.
>
> Erzähl mal, ich bin gespannt.
Ich meinte damit dass ich die quasi-Gleichsetzung (bzw. den Vergleich)
von Graffities mit Schmierereien lächerlich finde. Dass der grösste
Teil der auf der Strasse anzutreffenden Malereien wirklich
Schmierereien sind, darüber sind wir uns (glaube ich) einig.
Gerade deshalb nehme ich aber Anstoss daran wenn phantasievolle,
qualitativ hochwertige und echt schön anzusehende Graffities mit
demselben Ettikett versehen werden. Die Frage der Legitimität lasse
ich bewusst aussen vor, ob ungefragtes / unbewilligtes Bemalen von
sonst ungenutzten Grauflächen legitim ist, darüber will ich mich nicht
auslassen, es geht mir hier bloss um den künstlerischen und
gestalerischen Wert der unterschiedlichen Malereien.
Und da gibt es einen Unterschied: Pubertierende Kids die ganze
Stadtviertel mit ihren "Tags" verschandeln, das nenne ich Vandalismus,
und das hat für mich *überhaupt nichts* mit Aufwändig gestalteten
Graffities zu tun, die ev. sogar noch einen interessante Bezug zur
Umgebung herstellen.
Das ist hier IMHO aber OffTopic, was auch der Grund ist weshalb ich
meinen ersten Kommentar bewusst kurz aber provokativ gehalten habe.
Bin aber gerne bereit diese Diskussion per eMail weiterzuführen, daher
denkt euch bitte ein F'up2Poster, kann ich mit GG leider nicht setzen.
Gruss Lukas
> >> [...] solche Schmierereien und ähnliches (Graffity)
> >
> >Komm, mach dich doch nicht lächerlich.
>
> Erzähl mal, ich bin gespannt.
Ich meinte damit dass ich die quasi-Gleichsetzung (bzw. den Vergleich)
>Wolfgang Hauser <see...@gmx.de> wrote in message news:
>
>> >> [...] solche Schmierereien und ähnliches (Graffity)
>> >
>> >Komm, mach dich doch nicht lächerlich.
>>
>> Erzähl mal, ich bin gespannt.
>
>Ich meinte damit dass ich die quasi-Gleichsetzung (bzw. den Vergleich)
>von Graffities mit Schmierereien lächerlich finde.
Lächerlich finde ich viel eher, daß Du von einem Durchschnittsbürger
verlangst, er sollte zwischen Kunstwerken und Schmierereien
differenzieren.
Daß das hier gezeigte Motiv schwerlich in die erste Gruppe einzuordnen
ist, wirst Du wohl auch nicht bestreiten.
Da kann man zustimmen.
Viele Gruesse
Frank
Graffitis, die man wirklich Kunst nennen kann sind aber selten. Was sich
auch dadurch zusätzlich einschränkt, dass Sachbeschädigung Kunst
ausschliesst, imo zumindest. Die Diskussion darüber führt hier aber, wie Du
schon anmerktest, sicher zu weit. Somit reduziert sich echte Graffiti-Kunst
auf sehr wenig. Der Volksmund versteht unter Graffiti aber etwas anderes.
Und setzt dies mit Schmierereien auf eine Stufe. Dies gleich als lächerlich
zu bezeichnen ist reichlich, sorry, überheblich. Und ob es nun Graffiti oder
Schmiererei ist, die blosse Ablichtung ohne Gestaltung, ohne Bezug zum
Umfeld usw ist nichts weiter als eine Art Reproduktion auf Film. *Das* war
meine Aussage. Hoffentlich ist dir *die* nicht zu lächerlich!
Viele Gruesse
Frank
> Für mich gibt es Unterschiede zwischen Graffitti und Tags. Graffitti
> sind für meine Begriffe fast schon (oder wirklich) Kunst und befinden
> sich an grauen Betonwänden, die niemanden sonst interessieren.
Hier in Berlin gibt (oder gab) es an 2 mir bekannten Stellen "Graffiti"
nach deiner Definition.
Nämlich der U-Bahnhof Skalitzer Strasse (der Superklasse ausieht) und ein
Gebäude nähe Wilmersdorfer Strasse.
> Tags sind
> Schmierereien, eine weniger schlimme Form der "Ich war
> hier"-Kratzereien, wie man sie an historisch wertvollen Stellen findet.
Deine "weniger schlimme Form" der Tags überzieht Berlin hauptsächlich an
den Linien des öffentlichen Personennahverkehrs - was bei mir den
Verdacht weckt, das diese Tags auch nichts anderes sind, als "Ich war
hier"-Kratzereien (Schmierereien) - und am ätzendsten sind die
"Scratchings" an den Scheiben der Busse und U-Bahnen, das man selbst an
einem schönen Tag der Meinung ist, draussen ist Nebel.
Scratching und Tagging ist einfach nur Müll und Zerstörung öffentlichen
Eigentums.
--
Klaus Jurenz
Bekannte und unbekannte Verschwörungen:
http://mitglied.lycos.de/kajott/verschwoerungsliste.html
> Komm, auf allen TV-Zeitungs-Titeln wird es uns doch vorgemacht, wie man
> auszusehen hat. Da werden ja so kleinere Korrekturen erlaubt sein.
> Und wem schaden sie? Richtig, niemandem. So ein Pickel, beispielsweise,
> ist nächste Woche eh weg, warum soll er das aktuelle Foto verschandeln?
Klar, aber gerade diese Dame hat sich über solche Manipulationen sonst am
lautesten aufgeregt und ist selbst nicht unbedingt das, was man eine
gepflegte Erscheinung nennen kann.
Die andere hat eine Klassefigur und trainiert seit Jahren ihren Körper.
Kaum rennt man mit der an einem Spiegel vorbei meint sie wieder ein Gramm
zugenommen zu haben. Zuerst hab' ich nur gesagt "Mädchen, hör' auf zu
spinnen!", eber inzwischen foppe ich sie dann manchmal erst Recht und
ziehe sie damit richtig krass auf. Kann sie aber ab und kennt mich auch
schon fast 10 Jahre.
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
> Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, wonach man solche Schmierereien und
> ähnliches (Graffity) nicht fotografiert und anschliessend veröffentlicht,
> weil man dadurch den Sprühern/Schmierern nur einen Gefallen tut, Ihre
> 'Werke' anerkennt und sie zum Weitermachen animiert.
Das ungeschriebene Gesetzt kenne ich nicht. Ich kenne aber zumindest
einen Kunstlehrer, der Graffities im Unterricht behandelt ;-) In
Tageszeitungen habe ich auch schon öfter Bilder mit Abbildungen von
"Schmierereien" gesehen.
IMHO sollte man schon ein wenig differenzieren. Nicht jede Schmiererei
ist ein Graffity. Ich mag es auch absolut nicht leiden, wenn jemand
ungefragt eine Hausfassade beschmiert, oder mit einem "anspruchsvollen"
Graffity besprüht. Bei öden und verkommenen Betonbrücken, etc.., die es
nun mal zu Hauf gibt, ist meine Sichtweise schon nicht mehr ganz so
eindeutig. AFAIK gibt oder gab es deeskalierende Projekte, die manche
Objekte für Graffities freigegeben haben.
Gruß
Andreas Neste
> Graffitis, die man wirklich Kunst nennen kann sind aber selten.
Full ACK.
> [..] Somit reduziert sich echte Graffiti-Kunst auf sehr wenig.
Genau deshalb muss meiner Meinung nach unbedingt eine Differenzierung
stattfinden, sonst weitet sich der negative Effekt von Schmierereien
noch zusätzlich auf eine Image-Schädigigung von kunstvollen Graffities
aus.
> Der Volksmund versteht unter Graffiti aber etwas anderes.
> Und setzt dies mit Schmierereien auf eine Stufe.
Diesen Eindruck hatte ich bisher ehrlichgesagt nicht, zumindest nach
meinem Sprachempfinden impliziert der Begriff Graffitti überhaupt
nichts negatives.
> Dies gleich als lächerlich zu bezeichnen ist
> reichlich, sorry, überheblich.
Tut mir leid wenn das so rübergekommen ist. Ich muss zugeben, im
Nachhinein erscheint mir meine Wortwahl auch etwas unglücklich, sorry
for that! Ich wollte damit eigentlich sagen dass ich mir nicht
vorstellen kann, dass du nicht fähig bist zwischen Schmierereien und
"Kunst" zu differenzieren, insbesondere weil du selbst fotografierst
und somit hoffentlich auch anderen Arten der Gestaltung eine kritische
Betrachtungsweise entgegenbringst.
> Und ob es nun Graffiti oder Schmiererei ist, die blosse Ablichtung ohne
> Gestaltung, ohne Bezug zum Umfeld usw ist nichts weiter als eine Art
> Reproduktion auf Film.
Damit bin ich vollkommen Einverstanden, habe ich ja auch geschrieben.
> *Das* war meine Aussage. Hoffentlich ist dir *die* nicht zu lächerlich!
Wie gesagt, ich bezog mich einzig und allein auf die Formulierung
"Schmierereien und ähnliches (Graffitty)".
Gruss Lukas
P.S. Sorry für das Doppelposting meines letzten Artikels, war keine
Absicht.