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Adobe nur noch im Abo...

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Gerrit Brodmann

unread,
May 7, 2013, 6:12:08 AM5/7/13
to

http://www.golem.de/news/creative-cloud-adobe-stellt-creative-suite-ein-1305-99119.html


Damit schiessen sie sich IMO bei vielen kleineren Kunden ins Aus.

Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
wird dann wohl als Kunde ausfallen.

Keine wirklich schlaue entscheidung, aber ich hatte genau sowas schon
bef�rchtet, als die mit dem Abomodell raus kamen....

Ralph Aichinger

unread,
May 7, 2013, 6:33:20 AM5/7/13
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>
> http://www.golem.de/news/creative-cloud-adobe-stellt-creative-suite-ein-1305-99119.html
>
>
> Damit schiessen sie sich IMO bei vielen kleineren Kunden ins Aus.
>
> Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
> jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
> wird dann wohl als Kunde ausfallen.

Andererseits wird das für zeitlich abgegrenzte Projekte, wo
man das Zeug nur für zwei Monate braucht interessanter.

> Keine wirklich schlaue entscheidung, aber ich hatte genau sowas schon
> befürchtet, als die mit dem Abomodell raus kamen....

Mal abwarten, ob die das überhaupt durchhalten.

Sowas kann bei proprietärer Software halt immer passieren. Wer
Freie Software verwendet, der kann *diesem* Risiko auskommen.

/ralph -- ich komm ja für fotografische Zwecke mit Gimp, ufraw und
Darktable gut hin.

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 7, 2013, 6:40:46 AM5/7/13
to
Am 07.05.2013 12:33, schrieb Ralph Aichinger:
> Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>>
>> http://www.golem.de/news/creative-cloud-adobe-stellt-creative-suite-ein-1305-99119.html
>>
>>
>> Damit schiessen sie sich IMO bei vielen kleineren Kunden ins Aus.
>>
>> Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
>> jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
>> wird dann wohl als Kunde ausfallen.
>
> Andererseits wird das für zeitlich abgegrenzte Projekte, wo
> man das Zeug nur für zwei Monate braucht interessanter.

Sich in 1800 Photoshop-Befehle für 2 Monate einarbeiten?

(P.S. wenn man ziemlich fair Software haben will: get a Mac...)

>
>> Keine wirklich schlaue entscheidung, aber ich hatte genau sowas schon
>> befürchtet, als die mit dem Abomodell raus kamen....
>
> Mal abwarten, ob die das überhaupt durchhalten.
>
> Sowas kann bei proprietärer Software halt immer passieren. Wer
> Freie Software verwendet, der kann *diesem* Risiko auskommen.
>
> /ralph -- ich komm ja für fotografische Zwecke mit Gimp, ufraw und
> Darktable gut hin.

oder das.


Gruß

Joachim

Ralph Aichinger

unread,
May 7, 2013, 6:52:00 AM5/7/13
to
Dr. Joachim Neudert <neu...@5sl.org> wrote:
>> Andererseits wird das für zeitlich abgegrenzte Projekte, wo
>> man das Zeug nur für zwei Monate braucht interessanter.
>
> Sich in 1800 Photoshop-Befehle für 2 Monate einarbeiten?

Wer sich eine Blitzanlange, ein 1000mm-Tele oder einen Leihwagen
mietet, der muß sich darin doch auch nicht notwendigerweise
von 0 einarbeiten. Es wird vermutlich auch Schulungsversionen
geben.

Die Monatsmiete dürfte unter einer Arbeitsstunde eines
Fotografen oder Grafikers der ernsthaft kalkuliert liegen.

/ralph

Peter.Fronteddu

unread,
May 7, 2013, 6:55:02 AM5/7/13
to
Dr. Joachim Neudert wrote:

> (P.S. wenn man ziemlich fair Software haben will: get a Mac...)

Seit wann ist Adobe ist für OSX billiger?
Das ist das eine.
Das andere Problem: Kauf Dir mal *jetzt* einen professionellen Mac.

Peter

Peter.Fronteddu

unread,
May 7, 2013, 6:55:57 AM5/7/13
to
Ralph Aichinger wrote:

> Die Monatsmiete dürfte unter einer Arbeitsstunde eines
> Fotografen oder Grafikers der ernsthaft kalkuliert liegen.

So siehts aus.

Peter

Helmut Faugel

unread,
May 7, 2013, 7:05:35 AM5/7/13
to
Am 07.05.2013 12:40, schrieb Dr. Joachim Neudert:
> (P.S. wenn man ziemlich fair Software haben will: get a Mac...)

Ist das der Kram bei dem du bei jedem Äquivalent eines Service Pack
bei Windows extra zahlen musst, und bei dem jedes winzige Update von
Quicktime Pro etwas kostet? Dort wo ein Office Paket 30 % teurer und
noch inkompatibler ist?

Ich hatte auch mal einen Mac, aber fair, Software und Mac passt
wirklich nicht zusammen.


--
Helmut Faugel

Helmut Faugel

unread,
May 7, 2013, 7:20:19 AM5/7/13
to
Am 07.05.2013 12:12, schrieb Gerrit Brodmann:
>
> http://www.golem.de/news/creative-cloud-adobe-stellt-creative-suite-ein-1305-99119.html
>
>
> Damit schiessen sie sich IMO bei vielen kleineren Kunden ins Aus.

Und sich selbst in den Fu�.

Vermutlich wird der CEO bald kostenpflichtig entsorgt und
er treibt dann sein Unwesen bei der n�chsten Firma ...

> Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
> jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
> wird dann wohl als Kunde ausfallen.

PS CS wird dank Abo *deutlich* teurer: etwa alle 18 - 24 Monate
kam eine neue Version heraus, Preis f�rs Update ~ 250 - 300 Euro.
F�r *nur* ~ 25 Euro/Monat im macht das dann schlappe 450 - 600
Euro im selben Zeitraum.

> Keine wirklich schlaue entscheidung, aber ich hatte genau sowas schon
> bef�rchtet, als die mit dem Abomodell raus kamen....

Auf diversen Websites riecht es schon unangenehm ...


--
Helmut Faugel

Joe Kotroczo

unread,
May 7, 2013, 8:23:18 AM5/7/13
to
Bloss nicht. Kommt bald (*) ein neuer Mac Pro.

(*) Bald ist den dem Fall eine Variable von 1 bis x Monaten...

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 7, 2013, 8:36:19 AM5/7/13
to
Am 07.05.13 13:05, schrieb Helmut Faugel:
> Am 07.05.2013 12:40, schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> (P.S. wenn man ziemlich fair Software haben will: get a Mac...)
>
> Ist das der Kram bei dem du bei jedem Äquivalent eines Service Pack
> bei Windows extra zahlen musst, und bei dem jedes winzige Update von
> Quicktime Pro etwas kostet? Dort wo ein Office Paket 30 % teurer und
> noch inkompatibler ist?


äh... nein?
Das Familienpaket für 5 einzelne Rechner Office (iWork, mit Keynote,
Pages, Numbers) kostet einmalig 99 Euro, und seit ich das vor 4 Jahren
gekauft habe war kein Nachschlag fällig...

Und das komplett neu OSX kostet 16 Euro. Kein verbilligtes Update nötig
mit Kaufnachweis und glänzendem Hologramm. 16 Euro für die Vollversion,
die ich irgendwie auf alle mein Macs spielen konnte. Ohne
Aktivierungszwang usw.

Wir müssen uns mal treffen, und Dir ein paar Sorgen bei einem Bier
ausräumen...

(Und um Deine preiswerteren und hochqualitativen Canon Tele-Objektive
bin ich Dir oft neidig! Aber sicher nicht um Windows Software oder
Wintel Laptops...)

>
> Ich hatte auch mal einen Mac, aber fair, Software und Mac passt
> wirklich nicht zusammen.

Muß lange her gewesen sein...

Gruß

Joachim

Helmut Gaishauser

unread,
May 7, 2013, 8:42:37 AM5/7/13
to
Helmut Faugel wrote:

> PS CS wird dank Abo *deutlich* teurer: etwa alle 18 - 24 Monate
> kam eine neue Version heraus, Preis fürs Update ~ 250 - 300 Euro.
> Für *nur* ~ 25 Euro/Monat im  macht das dann schlappe 450 - 600
> Euro im selben Zeitraum.
>
Und dann noch der wahnwitzige Umrechnungskurs zwischen USD und
EUR. (siehe auch mein Posting nebenan in dard)

cheers
hELMUT

Gerrit Brodmann

unread,
May 7, 2013, 10:01:40 AM5/7/13
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:

>Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>>
>> http://www.golem.de/news/creative-cloud-adobe-stellt-creative-suite-ein-1305-99119.html
>>
>>
>> Damit schiessen sie sich IMO bei vielen kleineren Kunden ins Aus.
>>
>> Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
>> jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
>> wird dann wohl als Kunde ausfallen.
>
>Andererseits wird das f�r zeitlich abgegrenzte Projekte, wo
>man das Zeug nur f�r zwei Monate braucht interessanter.

Wird es? Als Jahresabo?

>> Keine wirklich schlaue entscheidung, aber ich hatte genau sowas schon
>> bef�rchtet, als die mit dem Abomodell raus kamen....
>
>Mal abwarten, ob die das �berhaupt durchhalten.
>
>Sowas kann bei propriet�rer Software halt immer passieren. Wer
>Freie Software verwendet, der kann *diesem* Risiko auskommen.
>
>/ralph -- ich komm ja f�r fotografische Zwecke mit Gimp, ufraw und
> Darktable gut hin.

Ja und um Dich dreht sich die Welt, schon klar...

Aber damit gibt es immerhin Hoffnung, da� da die Mitbewerber mal aus
dem Quark kommen udn ein wenig nachr�sten...

Gerrit Brodmann

unread,
May 7, 2013, 10:04:36 AM5/7/13
to
Helmut Faugel <helmut...@mnet-online.de> wrote:

>Am 07.05.2013 12:12, schrieb Gerrit Brodmann:
>>
>> http://www.golem.de/news/creative-cloud-adobe-stellt-creative-suite-ein-1305-99119.html
>>
>>
>> Damit schiessen sie sich IMO bei vielen kleineren Kunden ins Aus.
>
>Und sich selbst in den Fu�.
>
>Vermutlich wird der CEO bald kostenpflichtig entsorgt und
>er treibt dann sein Unwesen bei der n�chsten Firma ...

Hoffen wir mal.

>> Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
>> jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
>> wird dann wohl als Kunde ausfallen.
>
>PS CS wird dank Abo *deutlich* teurer: etwa alle 18 - 24 Monate
>kam eine neue Version heraus, Preis f�rs Update ~ 250 - 300 Euro.
>F�r *nur* ~ 25 Euro/Monat im macht das dann schlappe 450 - 600
>Euro im selben Zeitraum.

Das kommt noch dazu...

Ralph Aichinger

unread,
May 7, 2013, 10:29:38 AM5/7/13
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
> >Andererseits wird das für zeitlich abgegrenzte Projekte, wo
> >man das Zeug nur für zwei Monate braucht interessanter.
>
> Wird es? Als Jahresabo?

Irgendwo ist gestanden man kann es auch monatsweise mieten.

> Ja und um Dich dreht sich die Welt, schon klar...

Nein, gar nicht. Nur manchen Leuten kann man es halt
nie recht machen.

Wenn die professionellen Produktionsmittel so billig werden,
daß jeder in den Markt eintreten kann (wie z.B. Digitalkameras)
dann jammern sie daß Krethi und Plethi jetzt als "Profi"
dillettieren.

Wenn aber die professionellen Produktionsmittel teurer werden
(aber immer noch ganz klar im Bereich einer professionellen
Kalkulation unterzubringen) dann ist es erst recht nicht OK.

Ja, durch das neue Preismodell ist die Creative Suite doppelt
geworden, zumindest für viele Anwender. Für den Profi, der
wirklich 40 Stunden die Woche damit arbeitet, für den geht
das aber trotzdem im Rauschen unter.

Für viele andere Anwender war sie aber auch vorher schon zu teuer.

> Aber damit gibt es immerhin Hoffnung, daß da die Mitbewerber mal aus
> dem Quark kommen udn ein wenig nachrüsten...

Ja, das ist zu hoffen. Genauso wie es sehr gesund für die IT-
Branche war, daß mit Android, iOS und den Tablets eine ernsthafte
Alternative zu Windows aufgekommen ist, so wäre es auch hier
wünschenswert, daß sich Alternativen zu den Adobe-Produkten
herausbilden, insbesondere Alternativen zu Photoshop und
InDesign.

/ralph
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 7, 2013, 10:41:06 AM5/7/13
to
Am 07.05.2013 16:29, schrieb Ralph Aichinger:

> Ja, durch das neue Preismodell ist die Creative Suite doppelt
> geworden, zumindest für viele Anwender. Für den Profi, der
> wirklich 40 Stunden die Woche damit arbeitet, für den geht
> das aber trotzdem im Rauschen unter.
>
> Für viele andere Anwender war sie aber auch vorher schon zu teuer.

Und Overkill. Aber sowas von.
>
>> Aber damit gibt es immerhin Hoffnung, daß da die Mitbewerber mal aus
>> dem Quark kommen udn ein wenig nachrüsten...
>
> Ja, das ist zu hoffen. Genauso wie es sehr gesund für die IT-
> Branche war, daß mit Android, iOS und den Tablets eine ernsthafte
> Alternative zu Windows aufgekommen ist, so wäre es auch hier
> wünschenswert, daß sich Alternativen zu den Adobe-Produkten
> herausbilden, insbesondere Alternativen zu Photoshop und
> InDesign.

Das wäre erhoffenswert.
Apple muß v.a. endlich mal Aperture überarbeiten, das ist zwar schön
preiswert geworden, aber eine 4er Version mit paar neuen Ideen täte
schon gut.

Wer billige Fotomodells für die Quick-Illu schönen muß, wird weiterhin
Photoshop einsetzen. Ich brauch das nicht.

Gruß

Joachim

Michael Unger

unread,
May 7, 2013, 10:54:09 AM5/7/13
to
On 2013-05-07 12:12, "Gerrit Brodmann" wrote:

> http://www.golem.de/news/creative-cloud-adobe-stellt-creative-suite-ein-1305-99119.html
>
> [...]
>
> Keine wirklich schlaue entscheidung, aber ich hatte genau sowas schon
> befürchtet, als die mit dem Abomodell raus kamen....

Ich bin ja noch nicht so recht davon überzeugt, ob Agenturen oder
größere Firmen so begeistert sind, ihre Daten dann in die Cloud stellen
zu sollen [1], um "Likes" einzuheimsen:

| [...] With this update, creative files can be stored, synced and
| shared, via Creative Cloud, on Mac OS, Windows, iOS and Android; and
| Behance, the world’s leading online creative community, is integrated
| with Creative Cloud, so customers can showcase work, get feedback on
| projects and gain global exposure. [...]

Michael


[1]
<http://www.adobe.com/aboutadobe/pressroom/pressreleases/201305/050613AdobeAcceleratesShifttotheCloud.html>

--
Real names enhance the probability of getting real answers.
My e-mail account at DECUS Munich is no longer valid.

Michael Unger

unread,
May 7, 2013, 10:54:15 AM5/7/13
to
On 2013-05-07 16:41, "Dr. Joachim Neudert" wrote:

[Adobe "Creative Suite"]

> Am 07.05.2013 16:29, schrieb Ralph Aichinger:
>
>> [...]
>>
>> Für viele andere Anwender war sie aber auch vorher schon zu teuer.
>
> Und Overkill. Aber sowas von.

Komisch. Ich stoße ziemlich häufig auf Flyer, Prospekte, Kataloge,
Handbücher, ..., die mit InDesign erstellt wurden. Warum nehmen die
Leutchen nicht einfach MS Word, das ja auch schon seit einer Weile PDF
ausgeben kann? (Andererseits scheint MS Word immer noch massive Probleme
bei der korrekten Einbettung von Schriften zu haben, die fehlen nämlich
meistens ...)

> [...]

Michael

Jochen Petry

unread,
May 7, 2013, 11:10:56 AM5/7/13
to
Am 07.05.2013 16:29, schrieb Ralph Aichinger:
> Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>>> Andererseits wird das für zeitlich abgegrenzte Projekte, wo
>>> man das Zeug nur für zwei Monate braucht interessanter.
>>
>> Wird es? Als Jahresabo?
>
> Irgendwo ist gestanden man kann es auch monatsweise mieten.
>
>> Ja und um Dich dreht sich die Welt, schon klar...
>
> Nein, gar nicht. Nur manchen Leuten kann man es halt
> nie recht machen.

Man kann es nie allen recht machen.

> Wenn die professionellen Produktionsmittel so billig werden,
> daß jeder in den Markt eintreten kann (wie z.B. Digitalkameras)
> dann jammern sie daß Krethi und Plethi jetzt als "Profi"
> dillettieren.
>
> Wenn aber die professionellen Produktionsmittel teurer werden
> (aber immer noch ganz klar im Bereich einer professionellen
> Kalkulation unterzubringen) dann ist es erst recht nicht OK.

Nun, darin sehe ich auch keinen Vorteil, schon gar nicht für
die Profis, die die Zeche zahlen sollen.

> Ja, durch das neue Preismodell ist die Creative Suite doppelt
> geworden, zumindest für viele Anwender. Für den Profi, der
> wirklich 40 Stunden die Woche damit arbeitet, für den geht
> das aber trotzdem im Rauschen unter.

Sicher? Bei jedem Profi?
Eine Preissteigerung ist nie willkommen, besonders dann nicht,
wenn es kaum Alternativen gibt, gerade für Profis.

> Für viele andere Anwender war sie aber auch vorher schon zu teuer.
>
>> Aber damit gibt es immerhin Hoffnung, daß da die Mitbewerber mal aus
>> dem Quark kommen udn ein wenig nachrüsten...
>
> Ja, das ist zu hoffen. Genauso wie es sehr gesund für die IT-
> Branche war, daß mit Android, iOS und den Tablets eine ernsthafte
> Alternative zu Windows aufgekommen ist, so wäre es auch hier
> wünschenswert, daß sich Alternativen zu den Adobe-Produkten
> herausbilden, insbesondere Alternativen zu Photoshop und
> InDesign.

Das ist wohl richtig.

Bis dähmnäxt
jochen

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 7, 2013, 11:25:26 AM5/7/13
to
Am 07.05.2013 16:54, schrieb Michael Unger:
> On 2013-05-07 16:41, "Dr. Joachim Neudert" wrote:
>
> [Adobe "Creative Suite"]
>
>> Am 07.05.2013 16:29, schrieb Ralph Aichinger:
>>
>>> [...]
>>>
>>> Für viele andere Anwender war sie aber auch vorher schon zu teuer.
>>
>> Und Overkill. Aber sowas von.
>
> Komisch. Ich stoße ziemlich häufig auf Flyer, Prospekte, Kataloge,
> Handbücher, ..., die mit InDesign erstellt wurden. Warum nehmen die
> Leutchen nicht einfach MS Word, das ja auch schon seit einer Weile PDF
> ausgeben kann? (Andererseits scheint MS Word immer noch massive Probleme
> bei der korrekten Einbettung von Schriften zu haben, die fehlen nämlich
> meistens ...)
>
>> [...]
>
> Michael
>


Oh, ich bezog mich auf Photoshop 6 und den normalen, auch
ambitionierten, Hobbyfotografen.

Dieses InDesign liegt bei mir auch auf der Platte, wg. CS 6. Ist das die
Weiterentwicklung dessen, was man früher als Desktop-Publishing
bezeichnet hat?

Wer braucht das privat? (Hint: ich nicht, hab ich später festgestellt,
weder Photoshop noch InDesign. Fehlinvestition).

Die Zeiten, wo der Schrebergarten-Verein mit PageMaker mit 20
Schriftarten auf seinem Flyer verwirrt hat, sind 20 Jahre her...

Beides (Photoshop und InDesign) sind m.E. perfekte Arbeitswerkzeuge, für
Leute, die damit arbeiten müssen.

Für die Amateure ist es doch beides Overkill.

Seit ich kapiert habe, daß ich Amateur bin und kein Profi in 99% der
möglichen Tätigkeiten, lebt es sich viel gelassener. Ich habe auch
Lightroom IV, Apple Aperture und iPhoto auf der SSD. Das, was meinem
Gebrauch am nächsten kommt, ist iPhoto. Fällt mir jetzt ein Zacken aus
der Krone, muß mir das peinlich sein?

(und bevor jemand losprustet: schaut Euch mal an, was iPhoto heutzutage
unter der Haube hat).

Gruß

Joachim

Ralph Aichinger

unread,
May 7, 2013, 12:04:22 PM5/7/13
to
Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:
> Ich bin ja noch nicht so recht davon überzeugt, ob Agenturen oder
> größere Firmen so begeistert sind, ihre Daten dann in die Cloud stellen
> zu sollen [1], um "Likes" einzuheimsen:

Wohl eher weniger. Aber für den kleinen 1-Mann-Grafiker ist das
interessant. Ein Bekannter von mir kriegt immer wieder mal
Aufträge von irgendwelchen amerikanischen Firmen die was
von ihm im Netz gesehen haben. Wobei man sagen muß: Er ist
wirklich gut, und seine Produkte sprechen absolut für sich.

/ralph
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

Michael Unger

unread,
May 7, 2013, 12:14:34 PM5/7/13
to
On 2013-05-07 17:25, "Dr. Joachim Neudert" wrote:

> [...]
>
> Dieses InDesign liegt bei mir auch auf der Platte, wg. CS 6. Ist das die
> Weiterentwicklung dessen, was man früher als Desktop-Publishing
> bezeichnet hat?

Ja. Die Produkte, die mit InDesign erstellt sind und mir in die Finger
geraten, sind überwiegend anspruchsvolle Layouts, gerne auch mit Fotos
und Text über Doppelseiten hinweg. Ach ja: der aktuelle (Oktober 2012)
Nikon Objektiv-Prospekt [1].

Meine (zugegeben etwas betagte) Version von MS Word habe ich schon an
ihre Grenzen getrieben; wahlweise wäre dann Deine Zunft gefragt oder
auch die der Psychiater.

> Wer braucht das privat? (Hint: ich nicht, hab ich später festgestellt,
> weder Photoshop noch InDesign. Fehlinvestition).

Ich habe keine Ahnung, ob MS Word inzwischen mit gut ausgebauten
OpenType-Schriften umgehen kann, die den gesamten west- bis
osteuropäischen Zeichensatz und dazu noch Ligaturen, Kapitälchen und
weitere typografische Feinheiten enthalten.

> Die Zeiten, wo der Schrebergarten-Verein mit PageMaker mit 20
> Schriftarten auf seinem Flyer verwirrt hat, sind 20 Jahre her...

In der Beschränkung liegt die Kunst ...

> Beides (Photoshop und InDesign) sind m.E. perfekte Arbeitswerkzeuge, für
> Leute, die damit arbeiten müssen.
>
> Für die Amateure ist es doch beides Overkill.

Das kommt vermutlich auf die eigenen Ansprüche an. InDesign, Illustrator
und Acrobat Pro würden mich durchaus reizen; Photoshop kann ich nicht
einschätzen.

> [...] Fällt mir jetzt ein Zacken aus
> der Krone, muß mir das peinlich sein?

Man kann (theoretisch) auch mit InDesign Müll produzieren -- nur ist mir
derlei noch nicht untergekommen. Dagegen sehe ich häufiger mit MS Word
erzeugte PDF-Dokumente (beispielsweise aus Ministerien), bei denen die
Einbettung der verwendeten Schriften (nicht "Helvetica" oder "Times")
schlicht "vergessen" wurde, und wo die dann durch "Adobe Sans MM" oder
"Adobe Serif MM" ersetzt wurden, was manchmal ein grausiges Bild ergibt,
weil die Laufweiten gar nicht passen.

> [...]

Michael


[1]
<http://www.nikon.de/microsites/brochure/nikkor_lens/Nikkor_Lenses_DE.pdf>

Bernd Laengerich

unread,
May 7, 2013, 2:09:06 PM5/7/13
to
Am 07.05.2013 17:10, schrieb Jochen Petry:

> Nun, darin sehe ich auch keinen Vorteil, schon gar nicht für
> die Profis, die die Zeche zahlen sollen.

Ich habe durchaus (aus anderen Bereichen, jetzt nicht speziell
Fotografen und PS) Profis gehört, die diesen Preismodellen Vorteile
zusprechen:

* Immer aktuellste Software
* Monatliche Kosten werden sofort steuersenkend verbucht
ggü. dem Gehample mit AfA

> Sicher? Bei jedem Profi?

Guck Dir doch Klaus an: Gefühlte 100 professionelle Softwarepakete, alle
vermutlich nicht unter €1000,-, braucht er ständig. Da dürfte das Abo
für CS7 nicht mal in der Portokasse auffallen :-)

Bernd

Bernd Laengerich

unread,
May 7, 2013, 2:14:55 PM5/7/13
to
Am 07.05.2013 16:54, schrieb Michael Unger:

> größere Firmen so begeistert sind, ihre Daten dann in die Cloud stellen
> zu sollen [1], um "Likes" einzuheimsen:

Ich lese da heraus, daß man das _kann_, nicht daß man es _muß_.

Bernd

Gregor Frowein

unread,
May 7, 2013, 2:21:51 PM5/7/13
to
Bernd Laengerich schrieb:

>Am 07.05.2013 16:54, schrieb Michael Unger:
>
>> gr��ere Firmen so begeistert sind, ihre Daten dann in die Cloud stellen
>> zu sollen [1], um "Likes" einzuheimsen:
>
>Ich lese da heraus, da� man das _kann_, nicht da� man es _mu�_.

Du willst doch hier keine Story kaputtrecherchieren? Und man bedenke,
die armen Hochlader werden dann zus�tzlich von der Telekom erdrosselt.

Gru�
Gregor

Johannes Leckebusch

unread,
May 7, 2013, 2:27:17 PM5/7/13
to
Ich hatte heute was in der Post "An alle Bewohner der Stra�e ..." -
jetzt habe ich es schon weggeschmissen, jedenfalls von einem Tele2
Kundenservice in 17041 Neubrandenburg (!). Darin wird f�r ca. 27 Euro
pro Monat f�r einen Telefonanschluss geworben, der garantiert ohne
Internetfunktionen sei ... mit K�ndigung des Telekomanschlusses usw.

Wahrscheinlich ein Oma-Nepp ...

--
Mit freundlichen Gr��en: Johannes Leckebusch (AR1)

http://johannes-leckebusch.de/

Bernd Laengerich

unread,
May 7, 2013, 2:34:27 PM5/7/13
to
Am 07.05.2013 20:27, schrieb Johannes Leckebusch:

> pro Monat f�r einen Telefonanschluss geworben, der garantiert ohne
> Internetfunktionen sei ... mit K�ndigung des Telekomanschlusses usw.

Na, das ist doch was f�r Dich. Und dann packst Du Deinen Akustikkoppler
aus und wenn der funktioniert verklagst die.

Bernd

Johannes Leckebusch

unread,
May 7, 2013, 2:42:35 PM5/7/13
to
N�, warum. Dann h�rt ihr hier halt meine gesprochenen Postings. Und die
schallenden Schmeilies.

Peter.Fronteddu

unread,
May 7, 2013, 3:39:02 PM5/7/13
to
Gerrit Brodmann wrote:

> Aber damit gibt es immerhin Hoffnung, daᅵ da die Mitbewerber mal aus
> dem Quark kommen udn ein wenig nachrᅵsten...

Welche nochmal genau sollen das sein?

Peter

Peter.Fronteddu

unread,
May 7, 2013, 3:46:46 PM5/7/13
to
Michael Unger wrote:

> Ich habe keine Ahnung, ob MS Word inzwischen mit gut ausgebauten
> OpenType-Schriften umgehen kann, die den gesamten west- bis
> osteuropäischen Zeichensatz und dazu noch Ligaturen, Kapitälchen und
> weitere typografische Feinheiten enthalten.

Das wäre im professionellen Umfeld - und darum gehts bei Indesign
-.schon deshalb schnuppe, weil die Leute Indesign Dokumente hin und
herschicken. Die Frage nach Alternativen stellt sich da nicht.

Ok, nen einfachen Flyer, kriegt man auch in PS gebacken. Wers kann.

> Man kann (theoretisch) auch mit InDesign Müll produzieren -- nur ist mir
> derlei noch nicht untergekommen.

Indesign ist ein Schraubenzieher. Wenn da gelernte Layouter oder
Schriftsetzer dran hocken, kommt das raus, was bei einem Profi
rauskommen soll. Wenn Huber Müller davor hockt, kommt Murks raus. So wie
bei mir an ner Hilti.

> Dagegen sehe ich häufiger mit MS Word
> erzeugte PDF-Dokumente (beispielsweise aus Ministerien), bei denen die
> Einbettung der verwendeten Schriften (nicht "Helvetica" oder "Times")
> schlicht "vergessen" wurde, und wo die dann durch "Adobe Sans MM" oder
> "Adobe Serif MM" ersetzt wurden, was manchmal ein grausiges Bild ergibt,
> weil die Laufweiten gar nicht passen

Ein Profi macht mit Word kein Laypout, wie er auch mit meiner Bosch
keinen Mauerdurchbruch in Beton bohren würde. Dass mit Word erstellte
"Layouts" Scheisse aussehen und der Bediener nicht weiß, wie ein
ordentliches PDF auszuschauen hat, ist systemimmanent.

Peter

Hergen Lehmann

unread,
May 7, 2013, 4:41:54 PM5/7/13
to
On 07.05.2013 20:14, Bernd Laengerich wrote:

>> größere Firmen so begeistert sind, ihre Daten dann in die Cloud stellen
>> zu sollen [1], um "Likes" einzuheimsen:
>
> Ich lese da heraus, daß man das _kann_, nicht daß man es _muß_.

Kann man das denn wirkungsvoll verhindern?
Sind die im Hintergrund werkelnden Mechanismen hinreichend gut
dokumentiert, daß man administrativ die Internetzugriffe zur Abo-Prüfung
erlauben, verborgen oder unachtsam stattfindende Cloud-Zugriffe aber
blockieren kann?

Hergen

Helmut Faugel

unread,
May 7, 2013, 5:38:59 PM5/7/13
to
PhaseOne, DxO etc.

Diese Rawkonverter werden intern ebenso wie Lightroom nicht
ohne Ebenen und Masken auskommen ...


--
Helmut Faugel

Ralph Aichinger

unread,
May 8, 2013, 2:53:49 AM5/8/13
to
Hergen Lehmann <hlehmann.e...@snafu.de> wrote:
> Kann man das denn wirkungsvoll verhindern?
> Sind die im Hintergrund werkelnden Mechanismen hinreichend gut
> dokumentiert, daß man administrativ die Internetzugriffe zur Abo-Prüfung
> erlauben, verborgen oder unachtsam stattfindende Cloud-Zugriffe aber
> blockieren kann?

Und bei einem aktuellen Photoshop weißt du, was zu Adobe
geschickt wird? Der braucht ja auch für den Kopierschutz eine
Internetverbindung.


/ralph

Bernd Laengerich

unread,
May 8, 2013, 3:05:29 AM5/8/13
to
Am 07.05.2013 22:41, schrieb Hergen Lehmann:

> Kann man das denn wirkungsvoll verhindern?

Sicher. Z.B. ohne Internetverbindung nach dem Start.

> Sind die im Hintergrund werkelnden Mechanismen hinreichend gut dokumentiert,
> daß man administrativ die Internetzugriffe zur Abo-Prüfung erlauben, verborgen
> oder unachtsam stattfindende Cloud-Zugriffe aber blockieren kann?

Solange die Adobe-Cloud so langsam arbeitet, wie die z.B. von W.P. geposteten
Bilder dort, müsste der Upload der Bilddaten ohnehin Monate dauern.

Bernd

Peter.Fronteddu

unread,
May 8, 2013, 7:38:15 AM5/8/13
to
Zu Lightroom gibts Alternativen, ACK.

Zu PS? Im professionellem Umfeld? Wird knapp.
Zu Indesign?

Peter

Gerrit Brodmann

unread,
May 8, 2013, 10:21:12 AM5/8/13
to
Ralph Aichinger <ra...@mail.pangea.at> wrote:

>Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>> >Andererseits wird das f�r zeitlich abgegrenzte Projekte, wo
>> >man das Zeug nur f�r zwei Monate braucht interessanter.
>>
>> Wird es? Als Jahresabo?
>
>Irgendwo ist gestanden man kann es auch monatsweise mieten.

Also ich habe da Monatspreise gesehen, aber eben nur f�r
l�ngerfristige Abos....

>> Ja und um Dich dreht sich die Welt, schon klar...
>
>Nein, gar nicht. Nur manchen Leuten kann man es halt
>nie recht machen.
>
>Wenn die professionellen Produktionsmittel so billig werden,
>da� jeder in den Markt eintreten kann (wie z.B. Digitalkameras)
>dann jammern sie da� Krethi und Plethi jetzt als "Profi"
>dillettieren.

Die sch*** ggfls bei der Software drauf und erledigen es mit
Raubkopien.

>Wenn aber die professionellen Produktionsmittel teurer werden
>(aber immer noch ganz klar im Bereich einer professionellen
>Kalkulation unterzubringen) dann ist es erst recht nicht OK.
>
>Ja, durch das neue Preismodell ist die Creative Suite doppelt
>geworden, zumindest f�r viele Anwender. F�r den Profi, der
>wirklich 40 Stunden die Woche damit arbeitet, f�r den geht
>das aber trotzdem im Rauschen unter.

Super! Nur da� es eben nicht nur bei Leuten eingesetzt wird, die 40
Stunden in der Woche damit arbeiten.
Es gibt Programme, die man einfach haben mu�, weil sie Standard sind.
Selbst wenn man nicht t�glich damit arbeitet. Und da reicht oft eben
auch eine "nicht ganz aktuelle Version", ich kenne viele Leute, denen
jede 2. oder 3. Version gen�gt hat, um aktuell genug zu sein und dabei
handelt es sich nicht um "Krethi und Plethi", sondern um Leute, die
schon seit Jahren im Gesch�ft sind.


>F�r viele andere Anwender war sie aber auch vorher schon zu teuer.

Es war vielen zu teuer/nicht lohnend, jedes Update mitzumachen,
trotzdem werkelte man mit Originalsoftware.

In vielen Agenturen/Verlagen kenne ich das z.B: auch so, da� da meist
nur wenige Rechner mit der aktuellsten Version ausgestattet sind, die
"Gelegenheitsrechner" f�r freie Mitarbeiter, Volunt�re, Praktikanten
usw... haben IDR noch eine �ltere Version laufen.

Gerrit Brodmann

unread,
May 8, 2013, 10:22:43 AM5/8/13
to
"Dr. Joachim Neudert" <neu...@5sl.org> wrote:

>Wer braucht das privat? (Hint: ich nicht, hab ich sp�ter festgestellt,
>weder Photoshop noch InDesign. Fehlinvestition).

Dann verkauf es doch, Du bekommst noch richtig Geld daf�r...

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 8, 2013, 10:39:30 AM5/8/13
to
Am 08.05.13 16:22, schrieb Gerrit Brodmann:
Geh�rt ja meiner Studenten-Tochter, diese Version kann man nicht
verkaufen. CS6 hat auf der anderen Seite nat�rlich nur knapp 300 Euro
Loch in Papis Geldbeutel gerissen.

Wenn bei ihrem Studium alles so billig w�re wie die Software, dann w�r's
sch�n...

Michael Unger

unread,
May 8, 2013, 11:06:31 AM5/8/13
to
On 2013-05-08 08:53, "Ralph Aichinger" wrote:

> Und bei einem aktuellen Photoshop weißt du, was zu Adobe
> geschickt wird? Der braucht ja auch für den Kopierschutz eine
> Internetverbindung.

Das Programm kann _offline_ gar nicht benutzt werden??

Michael

Andreas Niggemann

unread,
May 8, 2013, 11:59:54 AM5/8/13
to
In article <auv88m...@mid.individual.net>,
spam.t...@spamgourmet.com says...
>
> On 2013-05-08 08:53, "Ralph Aichinger" wrote:
>
> > Und bei einem aktuellen Photoshop weißt du, was zu Adobe
> > geschickt wird? Der braucht ja auch für den Kopierschutz eine
> > Internetverbindung.
>
> Das Programm kann _offline_ gar nicht benutzt werden??

Doch:

Why am I being forced to work in the 'cloud'?

The simple answer is that you're not. Once you've subscribed, you still
download Photoshop and install it on your preferred hard drive. You can
open, edit and save files locally just as you would in CS6. While Adobe
is touting the connectivity and collaborative features of its CC
applications, and providing 20GB of online storage, you can choose not
to take advantage of these services.

You will need an Internet connection to download, install and license
the software, of course. You will also be asked to connect to the web
periodically in order to validate the license. At launch, annual
subscribers will be able to use the products for 99 consecutive days
while offline. Eventually, this offline ability will be extended to 180
consecutive days without Internet access.

Quelle:
http://www.dpreview.com/news/2013/05/08/Adobe-photoshop-cc

--

Andreas (http://www.lichtbildner.net)
Die FAQ zu d.r.f: http://faq.d-r-f.de
Porty für Arme: http://faq.d-r-f.de/wiki/Porty_f%C3%BCr_Arme
Toshiba Flashair: http://faq.d-r-f.de/wiki/FlashAir_Autodownloader

Gerrit Brodmann

unread,
May 8, 2013, 12:37:47 PM5/8/13
to
"Dr. Joachim Neudert" <neu...@5sl.org> wrote:

>Am 08.05.13 16:22, schrieb Gerrit Brodmann:
>> "Dr. Joachim Neudert" <neu...@5sl.org> wrote:
>>
>>> Wer braucht das privat? (Hint: ich nicht, hab ich später festgestellt,
>>> weder Photoshop noch InDesign. Fehlinvestition).
>>
>> Dann verkauf es doch, Du bekommst noch richtig Geld dafür...
>>
>
>
>Gehört ja meiner Studenten-Tochter, diese Version kann man nicht
>verkaufen.

Wer sagt das?

Michael Unger

unread,
May 8, 2013, 12:28:57 PM5/8/13
to
On 2013-05-08 17:59, "Andreas Niggemann" wrote:

> In article <auv88m...@mid.individual.net>,
> spam.t...@spamgourmet.com says...
>
> [...]
>
>> Das Programm kann _offline_ gar nicht benutzt werden??
>
> Doch:

Meine Frage bezog sich eigentlich auf die letzte "Non-Cloud-Version",
also CS6.

> [...]
>
> Quelle:
> http://www.dpreview.com/news/2013/05/08/Adobe-photoshop-cc

Ralph Aichinger

unread,
May 8, 2013, 12:54:12 PM5/8/13
to
Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:
> Komisch. Ich stoße ziemlich häufig auf Flyer, Prospekte, Kataloge,
> Handbücher, ..., die mit InDesign erstellt wurden. Warum nehmen die
> Leutchen nicht einfach MS Word, das ja auch schon seit einer Weile PDF
> ausgeben kann? (Andererseits scheint MS Word immer noch massive Probleme
> bei der korrekten Einbettung von Schriften zu haben, die fehlen nämlich
> meistens ...)

MS Word ist für bestimmte Dokumententypen sicher genausogut oder
besser geeignet (z.B. wissenschaftliche Texte). Bestimmte Sachen
kann man aber mit AFAIK nicht wirklich sinnvoll machen, vor allem
alles was

* Überfüllungen braucht (drucken von größeren Konturen um "Blitzer"
zwischen dunklen Flächen zu vermeiden, wo die Platten nicht genau
im Register sind).

* Komplexere Farbmodelle (z.B. Schmuckfarben, Farbauszüge, ...) auch
wenn man da evenuell mit speziellen Tools nacharbeiten kann.

oder z.B. auch schlicht

* abfallenden Druck (d.h. Druck über den eigentlichen Seitenrand
hinweg, damit Reserve zum Zurechtschneiden bleibt).

Mag sein, daß ich mich täusche, aber das sind alles Sachen die in
InDesign oder ähnlichen Programmen (gibt es XPress noch?) leichter
gehen.

Daß das alles Sachen sind, die sowieso eher weniger der Gelegenheits-
grafiker macht, sondern eher jemand der weiß was er oder sie tut,
das versteht sich von selbst.

Leider schaut es in dem Bereich wirklich recht schlecht aus mit
Konkurrenz zu Adobe, und es ist zu hoffen, daß die neue Preispolitik
da anderen Leuten in die Startlöcher hilft.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern wie XPress der Standard war,
und Quark es jahrelang nicht geschafft hat die Kunden zeitgerecht
mit den bestellten Versionen zu versorgen. Damals hat es ernsthaft
Druckereien gegeben, die mit schwarzkopierten Versionen gearbeitet
haben, weil Quark es nicht der Mühe wert gefunden hat, gegen Einwurf
von 15.000 Schilling (oder so) einen Karton mit Disketten rüberwachsen
zu lassen. Das hat immer Monate gedauert. Und natürlich hat man die
Dokumente der neueren Version mit der älteren nicht aufmachen können ;)

Dann ist InDesign gekommen und Quark war schnell weg vom Fenster,
auch wegen der arroganten Preispolitik und dem schlechten Service.

/ralph

Joe Kotroczo

unread,
May 8, 2013, 1:05:57 PM5/8/13
to
On 08/05/2013 16:21, Gerrit Brodmann wrote:
> Ralph Aichinger <ra...@mail.pangea.at> wrote:
>> Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:
>>>> Andererseits wird das f�r zeitlich abgegrenzte Projekte, wo
>>>> man das Zeug nur f�r zwei Monate braucht interessanter.
>>>
>>> Wird es? Als Jahresabo?
>>
>> Irgendwo ist gestanden man kann es auch monatsweise mieten.
>
> Also ich habe da Monatspreise gesehen, aber eben nur f�r
> l�ngerfristige Abos....

" Does the advertised monthly price for Creative Cloud membership
require an annual commitment?

Annual plans for complete and single-app membership, as well as
Creative Cloud for teams, offer the best price and require an annual
commitment. Cancellation charges for annual plans do apply after the
first 30 days.

You also have the option to select a month-to-month plan and pay a
higher monthly price with no commitment. All plans purchased on
Adobe.com are billed monthly."

von: http://www.adobe.com/products/creativecloud/faq.html


Hergen Lehmann

unread,
May 8, 2013, 1:33:00 PM5/8/13
to
On 08.05.2013 18:54, Ralph Aichinger wrote:

> Mag sein, daß ich mich täusche, aber das sind alles Sachen die in
> InDesign oder ähnlichen Programmen (gibt es XPress noch?) leichter
> gehen.
> [...]
> Leider schaut es in dem Bereich wirklich recht schlecht aus mit
> Konkurrenz zu Adobe,

Als kostengünstiger Ersatz für inDesign bietet sich Scribus an. Keine
Ahnung, wie weit man damit im rauen Profi-Alltag kommt, aber einfache
Broschüren sowie der semiprofessionelle Bereich sollten sich damit
abdecken lassen.

Auch für die meisten anderen Adobe-Sachen gibt es Alternativen, die wohl
für die Mehrzahl der Nutzer ausreichend sind.

Das größte Problem ist wahrscheinlich immer noch Photoshop. Zwar gibt es
massenweise Grafikeditoren, aber sie kommen entweder nicht annähernd an
den Funktionsumfang ran oder disqualifizieren sich durch
8Bit-Verarbeitung (GIMP).

> Dann ist InDesign gekommen und Quark war schnell weg vom Fenster,
> auch wegen der arroganten Preispolitik und dem schlechten Service.

Ging das wirklich so schnell? Nach meiner Erinnerung wurden die ersten
inDesign-Versionen vom Publikum eher verhalten aufgenommen.

Hergen

Ralph Aichinger

unread,
May 8, 2013, 2:11:08 PM5/8/13
to
Hergen Lehmann <hlehmann.e...@snafu.de> wrote:
> Als kostengünstiger Ersatz für inDesign bietet sich Scribus an. Keine
> Ahnung, wie weit man damit im rauen Profi-Alltag kommt, aber einfache
> Broschüren sowie der semiprofessionelle Bereich sollten sich damit
> abdecken lassen.

Ich finde Scribus fürchterlich. Alleine wenn ich mir die
Palette anschaue, auf der man die Schrift einstellen muß. Das ist
so ziemlich die häufigste Funktion bei einem DTP-Programm, und
bei Scribus derart umständlich gelöst, daß es keinen Spaß macht.

> Auch für die meisten anderen Adobe-Sachen gibt es Alternativen, die wohl
> für die Mehrzahl der Nutzer ausreichend sind.

Im Bereich Audio auf jeden Fall, im Bereich Video vermutlich auch,
Vektorgrafik vermutlich auch halbwegs. Bleibt IMHO Indesign und
Photoshop als große Brocken.

> Das größte Problem ist wahrscheinlich immer noch Photoshop. Zwar gibt es
> massenweise Grafikeditoren, aber sie kommen entweder nicht annähernd an
> den Funktionsumfang ran oder disqualifizieren sich durch
> 8Bit-Verarbeitung (GIMP).

Ich habe hier gerade Gimp 2.9 aus git kompiliert, der fragt mich,
ob ich 8, 16, 32 Bit haben will, und ich kann mir sogar noch aussuchen
ob Integer oder Float. Allerdings natürlich noch nichtmal Beta, eher
Alpha. Im Gegensatz zu Scribus finde ich Gimp aber von der Bedienung
her sehr durchdacht, und auf jeden Fall deutlich besser als sein Ruf.

>> Dann ist InDesign gekommen und Quark war schnell weg vom Fenster,
>> auch wegen der arroganten Preispolitik und dem schlechten Service.
>
> Ging das wirklich so schnell? Nach meiner Erinnerung wurden die ersten
> inDesign-Versionen vom Publikum eher verhalten aufgenommen.

Irgendwann einmal ist es recht schnell umgeschlagen. Die ersten
InDesign-Versionen 1 und 2 waren IIRC recht billig, und mit wenigen Features
ausgestattet, aber das Hauptproblem war die Verbreitung (Netzwerkeffekte).
Man will natürlich ein Programm verwenden, das das Gegenüber öffnen kann.
Ich hab mich damals eine Zeit lang nicht dafür interessiert, und plötzlich
war InDesign der Standard, und Quark unter ferner liefen. Keine Ahnung
ob das vielleicht 2-3 Jahre gedauert hat oder etwas mehr. Dafür daß
Quark XPress der "Industriestandard" war ist es jedenfalls recht rasch
gegangen.

/ralph

Daniel Mueller

unread,
May 8, 2013, 3:09:32 PM5/8/13
to
Hallo Ralph,

hab zuf�llig Deinen Hinweis gelesen ...

>> Auch f�r die meisten anderen Adobe-Sachen gibt es Alternativen, die wohl
>> f�r die Mehrzahl der Nutzer ausreichend sind.
>
>Im Bereich Audio auf jeden Fall ....

Ich suche eine wirklich gute Alternative zu Adobe im Audio Bereich.
Passt zwar �berhaupt nicht in die Fotografieecke, aber ich m�chte
Audiodateien insbesondere f�r meine Telefonanlage schneiden,
verbessern, mischen usw.

Hatte mich mal bei Adobe umgesehen, aber f�r den Einsatzzweck (fast
einmalige Aktion, privat angesiedelt) einfach zu teuer. Und das
Geraffel mit den Testversionen mag vielleicht Klasse sein, doch wenn
man mal eine Audiodatei nach 3 Monaten oder wann wei� ich mal
nachbearbeiten muss, dann l�uft es nicht mehr :-(

Kannst Du was empfehlen? Windows 7 (64 Bit) f�hig ....



--
Herzliche Gr��e
Daniel M�ller

Hergen Lehmann

unread,
May 8, 2013, 3:15:09 PM5/8/13
to
On 08.05.2013 20:11, Ralph Aichinger wrote:

> Ich finde Scribus fürchterlich. Alleine wenn ich mir die
> Palette anschaue, auf der man die Schrift einstellen muß. Das ist
> so ziemlich die häufigste Funktion bei einem DTP-Programm, und
> bei Scribus derart umständlich gelöst, daß es keinen Spaß macht.

Hmmm... ich mache viel zu selten DTP, um mir da ein Urteil erlauben zu
können, aber:
Meines Wissens ist es ein Anfängerfehler, mit 'zig unterschiedlichen
Schriftarten zu hantieren. Ein gutes Layout hat nur wenige Schriften in
wenigen unterschiedlichen Schnitten. Diese kann man auch in Scribus als
Vorlage definieren, und dann mit wenigen Mausklicks den Textboxen zuweisen.

> Ich habe hier gerade Gimp 2.9 aus git kompiliert, der fragt mich,
> ob ich 8, 16, 32 Bit haben will, und ich kann mir sogar noch aussuchen
> ob Integer oder Float. Allerdings natürlich noch nichtmal Beta, eher
> Alpha.

Ja, leider. Das zieht sich jetzt schon ewig, und eine für den
Endanwender taugliche Release ist immer noch nicht in Sicht. :-(

Hergen

Ralph Aichinger

unread,
May 8, 2013, 3:35:20 PM5/8/13
to
Daniel Mueller <nos...@is.invalid> wrote:
> Ich suche eine wirklich gute Alternative zu Adobe im Audio Bereich.
> Passt zwar überhaupt nicht in die Fotografieecke, aber ich möchte
> Audiodateien insbesondere für meine Telefonanlage schneiden,
> verbessern, mischen usw.

> Kannst Du was empfehlen? Windows 7 (64 Bit) fähig ....

Also ich glaube es gibt zwei Applikationen die gratis verfügbar
sind und IMHO recht gut: Im Bereich der einfacheren Sachen finde
ich Audacity recht praktisch (um z.B. Radiosendungen oder andere
Audioaufnahmen zusammenzuschneiden, Filter drüberlaufen zu lassen,
oder ähnliches).

Im komplexeren Bereich (Mitschneiden von Musikern, CDs abmischen,
etc. also eher Profi-Sachen gibt es Ardour. Mir persönlich ist
das zu komplex, man will dafür wohl eher eine eigene Workstation.
Eher was für Tontechniker im Studio.

Mir reicht Audacity, wobei ich nehme auch keine Orchester auf ;)

http://audacity.sourceforge.net/

Es macht viel mehr als ich jemals gebraucht hätte (z.B. viele
Spuren, Textmarken, Hüllkurven, Panning, ... ) und ist
mittlerweile recht stabil (war früher nicht immer so).

/ralph

Dr. Joachim Neudert

unread,
May 8, 2013, 3:52:47 PM5/8/13
to
Am 08.05.13 21:35, schrieb Ralph Aichinger:

> http://audacity.sourceforge.net/
>
> Es macht viel mehr als ich jemals gebraucht hätte (z.B. viele
> Spuren, Textmarken, Hüllkurven, Panning, ... ) und ist
> mittlerweile recht stabil (war früher nicht immer so).
>
> /ralph
>


Audacity ist ein sehr guter Windows-Tipp, klar.

Was ich am Wochenende in Berlin gelernt habe, bei der Eröffnung des
Apple Stores Ku'damm 26:

GarageBand für den Mac enthält einen starken Audio-Editor für Samples
aller Art.

War eine netter Kurs für iMovie, und beim Vertonen kamen sie da drauf.

(Ich hab zufällig in München auf der Rollbahn um 15:20 auf heise.de von
der Shop-Eröffnung um 17 Uhr gelesen. Um 17:03 war ich dort... :-)) )

Ralph Aichinger

unread,
May 8, 2013, 3:51:19 PM5/8/13
to
Hergen Lehmann <hlehmann.e...@snafu.de> wrote:
> Hmmm... ich mache viel zu selten DTP, um mir da ein Urteil erlauben zu
> können, aber:
> Meines Wissens ist es ein Anfängerfehler, mit 'zig unterschiedlichen
> Schriftarten zu hantieren.

Das war auch gar nicht gemeint. Es reicht ja schon wenn man drei
verschiedene hat, die man dafür hunderte male zuweisen muß.

> Ein gutes Layout hat nur wenige Schriften in
> wenigen unterschiedlichen Schnitten. Diese kann man auch in Scribus als
> Vorlage definieren, und dann mit wenigen Mausklicks den Textboxen zuweisen.

Vorlagen sind nur in manchen Situationen hilfreich. Gerade bei
Sachen bei denen es weniger um die Struktur und mehr um die Grafik
geht eher weniger (und für die anderen nimmt man u.U. eh was anderes).

> Ja, leider. Das zieht sich jetzt schon ewig, und eine für den
> Endanwender taugliche Release ist immer noch nicht in Sicht. :-(

Doch, doch. Die nächste Release wird GEGL-Support und 16/32bit haben.
Das mag noch bis Ende des Jahres dauern oder ein Jahr, meinetwegen zwei,
aber seit 2.8 raus ist, ist das zum ersten mal vom Zeithorizont her
recht absehbar. Für mich ist damit Bildbearbeitung gegessen, mehr
Funktionen brauche ich nicht. Und wenn ich unbendingt jetzt schon
16 Bit haben will, dann kann ich ja die 2.9er-Version nehmen.

/ralph

Hergen Lehmann

unread,
May 8, 2013, 3:40:49 PM5/8/13
to
On 08.05.2013 21:09, Daniel Mueller wrote:

> Passt zwar �berhaupt nicht in die Fotografieecke, aber ich m�chte
> Audiodateien insbesondere f�r meine Telefonanlage schneiden,
> verbessern, mischen usw.
>
> Hatte mich mal bei Adobe umgesehen, aber f�r den Einsatzzweck (fast
> einmalige Aktion, privat angesiedelt) einfach zu teuer.

Wenn es f�r den Privateinsatz vor allem preiswert sein soll, schau doch
mal, ob du mit Audacity vielleicht schon auskommst.

Hergen

Joe Kotroczo

unread,
May 8, 2013, 4:10:13 PM5/8/13
to
On 08/05/2013 20:11, Ralph Aichinger wrote:

(...)
> Im Bereich Audio auf jeden Fall,

Adobe macht Audio-Programme? Seit wann? </Sarkasmus>

Nee, im Ernst: bei professioneller Audio Software läuft Adobe unter
ferner liefen. Aber immerhin haben sie ja Cool Edit Pro, aeh Audition
heisst das ja jetzt, auf OS X portiert, vielleicht wird das ja noch.

> im Bereich Video vermutlich auch,

Der "Bereich Video" ist weit gefasst. Bei den wirklich professionellen
ist Adobe weit abgeschlagen auf Platz 3. An der Spitze liegt wieder Avid
nachdem Apple mit Final Cut X einen Bock geschossen hat.

> Vektorgrafik vermutlich auch halbwegs. Bleibt IMHO Indesign und
> Photoshop als große Brocken.

So siehts aus.


Steve Moeckel

unread,
May 8, 2013, 4:19:48 PM5/8/13
to
* Dr. Joachim Neudert:

> Das Familienpaket für 5 einzelne Rechner Office (iWork, mit Keynote,
> Pages, Numbers) kostet einmalig 99 Euro, und seit ich das vor 4 Jahren
> gekauft habe war kein Nachschlag fällig...

Da ist ja ja auch seit 4 Jahren nichts passiert. Und das Zeugs ist
wirklich unter aller Sau. Elend langsam, vollkommen wirres
Bedienkonzept, nee, iWork taug echt nicht als gutes Beispiel. Dann eher
FinalCut oder von mir aus auch noch Aperture.

> Und das komplett neu OSX kostet 16 Euro. Kein verbilligtes Update nötig
> mit Kaufnachweis und glänzendem Hologramm. 16 Euro für die Vollversion,
> die ich irgendwie auf alle mein Macs spielen konnte. Ohne
> Aktivierungszwang usw.

Ja, und vor allem kann man das mit den Windows SPs wirklich nicht
vergleichen, es kommen jedes Mal jede Menge neue Features hinzu. Vor
allem Features, von denen man unter anderen Systemen nur träumen kann.

> Wir müssen uns mal treffen, und Dir ein paar Sorgen bei einem Bier
> ausräumen...

Komm zum Treffen :)

Viele Grüße
Steve

--
Bilder: http://smofoto.de
[de.rec.fotografie]
Score: 10
Subject: \[

Oliver Jennrich

unread,
May 8, 2013, 5:45:01 PM5/8/13
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> writes:

> http://www.golem.de/news/creative-cloud-adobe-stellt-creative-suite-ein-1305-99119.html
>
>
> Damit schiessen sie sich IMO bei vielen kleineren Kunden ins Aus.
>
> Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
> jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
> wird dann wohl als Kunde ausfallen.

Ja. Das werden die Leute bei Adobe auch wissen. Vermutlich werden sie
sich denken, dass bei etwa einer halben Million CC-Abonnenten *vor* der
Ankündigung der Schaden durch die paar abgewanderten Amateure in Grenzen hält.
>
> Keine wirklich schlaue entscheidung,

Das ist sogar eine sehr schlaue Entscheidung von und für Adobe - das ist
ein gewinnorientiertes Unternehmen. Und für Leute, die nur PS brauchen
und nur jede zweite Version (also etwa alle drei Jahre) mitgenommen
haben, bleibt die finanzielle Belastung (36 Monate * 20$/Monat gegenüber
~ $700 für den Kauf) in etwa gleich.

Diejenigen, die nur einmal im Leben kaufen, sind beim neuen Modell
natürlich gekniffen, aber die alte Software läuft ja erstmal weiter. Nur
die neuen Versionen gibt es nur noch über die Cloud.

Schön ist das ganze trotzdem nicht, aber ich glaube nicht, dass Adobe
deswegen *weniger* verdient.

--
Space - The final frontier

Helmut Faugel

unread,
May 8, 2013, 6:20:12 PM5/8/13
to
Am 07.05.2013 14:36, schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 07.05.13 13:05, schrieb Helmut Faugel:
>> Am 07.05.2013 12:40, schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>> (P.S. wenn man ziemlich fair Software haben will: get a Mac...)
>>
>> Ist das der Kram bei dem du bei jedem Äquivalent eines Service Pack
>> bei Windows extra zahlen musst, und bei dem jedes winzige Update von
>> Quicktime Pro etwas kostet? Dort wo ein Office Paket 30 % teurer und
>> noch inkompatibler ist?
>
>
> äh... nein?
> Das Familienpaket für 5 einzelne Rechner Office (iWork, mit Keynote,
> Pages, Numbers) kostet einmalig 99 Euro, und seit ich das vor 4 Jahren
> gekauft habe war kein Nachschlag fällig...

Das willst du aber hoffentlich nicht mit MS Office 20xx vergleichen?

> Und das komplett neu OSX kostet 16 Euro. Kein verbilligtes Update nötig
> mit Kaufnachweis und glänzendem Hologramm. 16 Euro für die Vollversion,
> die ich irgendwie auf alle mein Macs spielen konnte. Ohne
> Aktivierungszwang usw.

Ab und zu sind die lernfähig. Mich hat deren Gehabe vor rund acht
Jahren zur Überzeugung gebracht dass ich das nicht mitmachen will.

Und dann die Sache mit einem radikalen Hardwarewechsel, die hatte
ich schon einmal mitgemacht, da kann man gleich auf ein anderes
System setzen.

> Wir müssen uns mal treffen, und Dir ein paar Sorgen bei einem Bier
> ausräumen...

Das versucht mein Chef im Büro gegenüber regelmäßig, nee nicht das
mit dem Bier. Ich bekomme natürlich auch die ganzen Dramen mit:
TimeCapsule gestorben, ewige Wartezeit bei Akkureparaturen (war
noch bei jedem MacBook nötig), suchen nach diversen Adaptern
weil zB. Projektoren und HD-Bildschirme dann doch ausserhalb
des Mac Universums sind usw.

> (Und um Deine preiswerteren und hochqualitativen Canon Tele-Objektive
> bin ich Dir oft neidig! Aber sicher nicht um Windows Software oder
> Wintel Laptops...)

Ach, das Dell Dingens (Studio 1537) auf dem ich gerade schreibe ist
ganz gut, hat jetzt auch schon 4 1/2 Jahre auf dem Buckel.

Gegenüber einem MacBook Pro (MB766*/A) aus der selben Zeit hat es
die 1920x1200 auf einem 15,4" Display (~ 150 ppi, hätten die auch
schon Retina posaunen sollen?), kam gleich mit einer 320 GB Festplatte,
SD-HD Kartenleser, kann das selbe wie Apples SuperDrive. Anstelle
von DVI gibts HDMI und VGA, dafür fehlt FireWire 800 (FW400 ist
vorhanden, E-SATA auch). Klar ist das MacBook Pro in einigen Punkten
besser (aber nicht in Sachen Schnittstellen und Tastatur), aber das
war mit der Spaß nicht wert.

Bliebe das Betriebssystem ... ähm, das äußert sich wie unter
Adobe Lightroom oder MS Office?

Ach ja: Ich gehöre übrigens nicht zu den PC-Bastlern die alle
zwei Wochen das Betriebssystem neuinstallieren (müssen) und
einen Blue Screen kann ich mich auch nicht erinnern.

>> Ich hatte auch mal einen Mac, aber fair, Software und Mac passt
>> wirklich nicht zusammen.
>
> Muß lange her gewesen sein...

Das Ding steht nach da: ein schlumpfblauer G3/400. Hätte damals, Anfang
1999 6600 Mark gekostet. Ist aber mit einem Laster umgefallen (nein,
nicht vom Laster gefallen) und den hab ich als Haverieware für etwas
mehr als 1/3 des regulären Preises gekauft, die Verpackung war intakt
und das Risiko nahezu Null.

Ansonsten hat mein Bruder dem Laden länger die Stange gehalten,
aber nachdem der G4/1,25 GHz nicht mehr zeitgemäß war ...


--
Helmut Faugel

Martin Lopez

unread,
May 9, 2013, 5:39:34 AM5/9/13
to
Am Tue, 07 May 2013 12:12:08 +0200 schrieb Gerrit Brodmann:

> Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
> jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
> wird dann wohl als Kunde ausfallen.

Nur mal so ...

Russell Brown's Top 5 Features in Photoshop CC
https://www.youtube.com/watch?v=03k8XqALcNg


Gruß Martin

Joe Kotroczo

unread,
May 9, 2013, 6:36:23 AM5/9/13
to
On 08/05/2013 18:28, Michael Unger wrote:
> On 2013-05-08 17:59, "Andreas Niggemann" wrote:
>
>> In article <auv88m...@mid.individual.net>,
>> spam.t...@spamgourmet.com says...
>>
>> [...]
>>
>>> Das Programm kann _offline_ gar nicht benutzt werden??
>>
>> Doch:
>
> Meine Frage bezog sich eigentlich auf die letzte "Non-Cloud-Version",
> also CS6.

Nat�rlich kann die offline benutzt werde. Sie kann sogar offline
aktiviert werden, siehe "Offline Exception Process".



Martin Lopez

unread,
May 9, 2013, 7:00:49 AM5/9/13
to
Am Thu, 09 May 2013 11:39:34 +0200 schrieb Martin Lopez:

> Nur mal so ...
>
> Russell Brown's Top 5 Features in Photoshop CC
> https://www.youtube.com/watch?v=03k8XqALcNg

Oder hier ...
Neuerungen in der Creative Cloud
http://tv.adobe.com/de/channel/neuerungen-in-der-creative-cloud/


Gruß Martin

Ralf R. Radermacher

unread,
May 9, 2013, 9:27:19 AM5/9/13
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:

> Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
> jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
> wird dann wohl als Kunde ausfallen.

Das hat auch sein Gutes. So f�llt demn�chst einer der letzten Gr�nde
weg, mich noch l�nger von Apple g�ngeln und ausspionieren zu lassen.

Bislang geh�rte Photoshop zu den wenigen Dingen, die mich noch davon
abgehalten haben, auf Linux umzusteigen.

Ralf

--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - K�ln/Cologne, Germany
Blog : http://the-real-fotoralf.blogspot.com
Audio : http://aporee.org/maps/projects/fotoralf
Web : http://www.fotoralf.de

Martin Lopez

unread,
May 9, 2013, 1:46:11 PM5/9/13
to
Am Thu, 9 May 2013 15:27:19 +0200 schrieb Ralf R. Radermacher:

> Bislang gehörte Photoshop zu den wenigen Dingen, die mich noch davon
> abgehalten haben, auf Linux umzusteigen.

Das kommt mir bekannt vor ... ;)


Gruß Martin

Daniela Duerbeck

unread,
May 9, 2013, 7:49:53 PM5/9/13
to
Helmut Faugel wrote:
> Am 07.05.2013 12:12, schrieb Gerrit Brodmann:

>> Damit schiessen sie sich IMO bei vielen kleineren Kunden ins Aus.
>
> Und sich selbst in den Fuß.

Ich bin so ein Kleinkunde, der das gar nicht toll findet.
Allerdings konnte ich ziemlich lange mit Photoshop CS "leben" und hab
erst letztes Jahr mir PS CS5 zugelegt, wo ich dann auch noch ein
kostenloses Update auf CS6 bekam.
So gesehen, kann ich locker mindestens 5 Jahre mit CS6 auskommen.

>
> Vermutlich wird der CEO bald kostenpflichtig entsorgt und
> er treibt dann sein Unwesen bei der nächsten Firma ...

Kleinkunden zu verprellen tut aber noch in andrer Hinsicht nicht gut,
denn aus Kleinkunden werden gerne mal Großkunden.

> Auf diversen Websites riecht es schon unangenehm ...
Schick mal URLs.


Viele Grüße von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 9, 2013, 8:06:27 PM5/9/13
to
Helmut Faugel wrote:

> Bliebe das Betriebssystem ... ähm, das äußert sich wie unter
> Adobe Lightroom oder MS Office?

Es bringt eine UNIX-Shell mit, glaube ich. Bringt jetzt nix mit den
genannten Programmen und ich bin mit cygwin sehr glücklich.


Viele Grüße von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 9, 2013, 8:01:23 PM5/9/13
to
Ralph Aichinger wrote:

> /ralph -- ich komm ja für fotografische Zwecke mit Gimp, ufraw und
> Darktable gut hin.

Das Schwierige ist das Umgewöhnen. Während in den Anfangszeiten von Gimp
sich ein Photoshop-User noch problemlos zurechtfand, haben beide
Programme nun eine Weiterentwicklung mitgemacht, die eben
unterschiedlich verlief.
Für mich ist es nun extrem schwierig, ein aktuelles Gimp zu bedienen.
Für eine Aufgabe, die ich in Photoshop, wo ich weiß, was welcher Befehl
tut, mit drei Klicks bewältigt hätte, kam ich mit Gimp auch nach
mehreren Minuten nicht zum Ziel.

Aber ich denke mal, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist
und dass Adobe schlußendlich doch noch lernt, was sie an den Kleinkunden
haben.

Viele Grüße von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 9, 2013, 8:39:18 PM5/9/13
to
Also, ich bin ja völliger Laie, was Druck angeht, und in den letzten
Jahren "mußte" ich eigentlich auch nur zweimal was Ansprechendes abliefern.
Das eine war die Hochzeitszeitung für meinen Bruder, damals hatte ich
einen aktuellen Mac und mit Quarkexpress sah "meine" Zeitung einer
echten schon ziemlich ähnlich.
Was andere "Hochzeitszeitungsersteller" damals mit Word grundsätzlich
falsch gemacht hatten, war einfach überall zuviel Platz zu lassen.
Text muß Bilder umfließen, und die Buchstabenbreite muß relativ schmal sein.
Da ich ja Anfänger war, brauchte ich allerdings allein zum Satz einer
Seite jeweils einen Abend. :-(

Das zweite Mal war letzten Dezember, als ich eine Speisekarte zum 80.
Geburtstag meines Vaters machen sollte.
Das hab ich komplett mit Photoshop erledigt, weil ich das Programm
einfach am besten bedienen kann.
Es war so eine Art Heft, vorne Grafik und ein bißchen Text, und in
Schnörkelschrift der Name des Eingeladenen, dann ein zweites Blatt,
vorne der Anlaß, innen die Speisenfolge, alles gebunden mit einem
Kördelchen.
Für das "Außen" hatte ich gehämmerten Karton bestellt, das Blatt innen
konnte mit Aldi-Papier (gehämmert) erledigt werden.
Sah schon schick aus.

Viele Grüße von Dani

P.S: Schwierig war nur, meinem Kunden, also meinem Vater klarzumachen,
dass Frakturschrift nur für Überschriften gut ist, und man den Text
besser in einer etwas lesbareren Schrift halten sollte.

Daniela Duerbeck

unread,
May 9, 2013, 8:46:22 PM5/9/13
to
Dr. Joachim Neudert wrote:

> Geh�rt ja meiner Studenten-Tochter, diese Version kann man nicht
> verkaufen. CS6 hat auf der anderen Seite nat�rlich nur knapp 300 Euro
> Loch in Papis Geldbeutel gerissen.

Hast Du schon mal "inhaltsbasiertes L�schen" in Photoshop probiert?
Wenn nein, dann probier es mal.
Das ist f�r mich echt das Killerfeature in Photoshop ab CS5.
Als ich das das erste Mal meinem Schatz zeigte, dachte er noch, ich
w�rde ihn verarschen und h�tte eine verborgene Ebene drunter vorher
vorbereitet, um ihm etwas vorzugaukeln.

Viele Gr��e von Dani

Ralph Aichinger

unread,
May 10, 2013, 3:17:20 AM5/10/13
to
Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de> wrote:
> P.S: Schwierig war nur, meinem Kunden, also meinem Vater klarzumachen,
> dass Frakturschrift nur für Überschriften gut ist, und man den Text
> besser in einer etwas lesbareren Schrift halten sollte.

Frakturschrift ist nicht per se schlecht lesbar, sondern nur
deswegen weil wir wenig Übung darin haben. Es gibt sogar Leute
die in Studien rausgefunden haben, daß sie besonders gut lesbar
ist (wenn Leute gut drauf trainiert sind).

Will sagen: Für ihn, der eventuell noch ganze Bücher in Fraktur
gelesen hat, ist Fraktur eventuell eine lesbare Schrift.

/ralph

Ralph Aichinger

unread,
May 10, 2013, 3:18:22 AM5/10/13
to
Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de> wrote:
> Aber ich denke mal, dass da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist
> und dass Adobe schlußendlich doch noch lernt, was sie an den Kleinkunden
> haben.

Denke ich auch, außerdem könnte es ja sowas wie Photoshop Elements
weiterhin geben.

/ralph

Uwe Borchert

unread,
May 10, 2013, 5:42:05 AM5/10/13
to
Hallo,

Am 10.05.2013 02:39, schrieb Daniela Duerbeck:

> P.S: Schwierig war nur, meinem Kunden, also meinem Vater klarzumachen,
> dass Frakturschrift nur für Überschriften gut ist, und man den Text
> besser in einer etwas lesbareren Schrift halten sollte.

Was so aber falsch ist. Ob Fraktur oder lateinische Schrift macht da
keinen großen Unterschied. Eine „richtige“ und bessere Begründung wäre:
Die Leser von Heute sind weitgehend ungeübt im Frakturenlesen. Wobei
ich das aber bei der gegebenen Anwendung nicht so relevant betrachten
würde. Problematisch wären eher die möglicherweise nur unzureichend
vorhandenen Kenntnisse über Rechtschreibung und Fraktursatz. Falsch
gesetzte gebrochene Schriften, unabhängig davon ob Fraktur, Textura
oder Schwabacher, wirken lächerlich.

Nicht jeder hat auch die paſſende Rechtſschreibung im Regal ſtehen
und kennt die Bedeutung des Unicodezeichens U-017f. Leider iſt der
Duden da etwas unterbelichtet. Daran ſcheitern sogar „Profis“ ganz
furios und liefern gruſelige Produkte ab.

MfG

Uwe Borchert

Joe Kotroczo

unread,
May 10, 2013, 6:10:16 AM5/10/13
to
Heute in der Inbox, von Adobe:

"Everything you need to create your greatest work –
just £17.58 (incl. VAT)/month.
For a limited time, upgrade to a complete membership* for just £17.58
(incl. VAT) a month**.
Or get a single-app membership for £8.78 (incl. VAT)**.
Sign up or call 0800 0280148 for Adobe Sales by 31 July, 2013."

Michael Unger

unread,
May 10, 2013, 8:48:45 AM5/10/13
to
On 2013-05-10 11:42, "Uwe Borchert" wrote:

> [...] Problematisch wären eher die möglicherweise nur unzureichend
> vorhandenen Kenntnisse über Rechtschreibung und Fraktursatz.

Linotype hatte zur korrekten Nutzung von Frakturschriften mal Hinweise
auf der Website -- ich kann jetzt aber nichts mehr zu diesem Thema finden.

> Falsch
> gesetzte gebrochene Schriften, unabhängig davon ob Fraktur, Textura
> oder Schwabacher, wirken lächerlich.

Ja.

Aber ich habe mit Verwunderung festgestellt, dass Linotype jetzt ihren
Schriftenkatalog [1] als PDF zum kostenlosen Download anbietet; früher
gab es den nur als Hardcover für etliche Euros. (Allerdings enthält
dieser nur die Fonts im OpenType-Format; gerade "uralte" Schriften gibt
es nach wie vor nur als TT- oder PS-Typen.)

> Nicht jeder hat auch die paſſende Rechtſschreibung im Regal ſtehen
^ ... zu viel des Guten ;-)

> und kennt die Bedeutung des Unicodezeichens U-017f. Leider iſt der
> Duden da etwas unterbelichtet. Daran ſcheitern sogar „Profis“ ganz
> furios und liefern gruſelige Produkte ab.

Ich bin ja fast maßlos überrascht, dass die alte "Courier New" von
Microsoft, die mit Windows XP ausgeliefert wurde, dieses exotische
Zeichen enthält.

Michael


[1] <http://image.linotype.com/files/pdf/TC_A-Z.pdf> (rund 80 MB)

--
Real names enhance the probability of getting real answers.
My e-mail account at DECUS Munich is no longer valid.

Gregor Frowein

unread,
May 10, 2013, 11:09:14 AM5/10/13
to
Ralph Aichinger schrieb:
Oh, komme ich mir plötzlich so alt vor.

Das "eventuell" hättest Du weglassen können. Ich habe das übrigens
nicht als Training empfunden, sondern einfach alle Bücher gelesen, die
für mich als Kind und Jugendlicher greifbar waren.

Und ich denke, die Eingewöhnungszeit, wenn man wirklich ein Buch in
dieser Schrift lesen möchte, ist kürzer als eine Kurzgeschichte.

Gruß
Gregor

KE

unread,
May 10, 2013, 1:15:25 PM5/10/13
to
Am Dienstag, 7. Mai 2013 12:55:02 UTC+2 schrieb Peter.Fronteddu:

> Seit wann ist Adobe ist für OSX billiger?
>
> Das ist das eine.
>
> Das andere Problem: Kauf Dir mal *jetzt* einen professionellen Mac.

Keine Sorge - warte einfach auf den Sommer . . :-))

Kauf Dir mal *jetzt* eine professionelle Canon oder Nikon . . .
`ne D4 oder ´ne 1Dx oder ´ne 1D c z. B.

Wenn man was Professionelles BRAUCHT isses eben teuer - dafuer
verdienet man ja auch Kohle damit. Dann relativiert sich das.

Mein Mac Pro laeuft hier seit 6 Jahren so gut wie rund um die Uhr und
ist - abgesehen von der GraKa - heute fuer EBV noch topfit mit
2 Xeons, 8 Kernen und 32GB RAM. War damals auch echt teuer,
hat sich aber bereits nach ´nem viertel Jahr gerechnet.

Bloss eben ´ne aktuelle GraKA - da ist die Auswahl fuer´n MacPro echt
eingeschraenkt.

Muss aber nur sein, wenn ein Programm unbedingt volle GPU-Droehnung
mit CUDA braucht - EBV braucht´s eher nicht, aber viele Filter bei Videoschnitt
gehen dann so gut wie in Echtzeit und z. B. gefalteter Hall beim
AudioProcessing geht dann auch auf mehr Kanaelen gleichzeitig mit
unterschiedlichen Einstellungen.

Meine H3/39 ist auch nicht mehr ganz frisch - schlaegt aber bei der Bildqualitaet
noch auf einige Jahre hinaus jede D800 oder D4 oder 1D x/c um Laengen.

Lohnt sich also wirklich, professionelles Geraffel zu kaufen.

Zum Thema: ich bin sicher, dass Adobe das mit den Abos nicht durchhalten wird.
Die Reden von sowas schon seit Jahren . . kein professioneller Anwender will
das wirklich.
Sie erreichen damit in erster Linie, dass sich Konkurrenz bildet . .

Ich kenn das Prinzip aus anderen Sparten - z. B. kann man RealFlow (PlugIn fuer
Fluessigkeiten in Maya, Max usw.)
fuer ca. 250.-$ die Woche mieten, statt es fuer um die 4-10000.-$
(StudioPack) und mehr zu kaufen.

http://www.realflow.com/product/realflow/
http://www.realflow.com/product/realflow_nodes/

Und da gibt´s noch andere.

Aber bei solchen modularen Konzepten ist das verstaendlich - die User sind meist
ausgebildete Animators und besuchen seit dem Verlassen der Hochschule
permanent Kurse in neuen Versionen, brauchen also keine (oder nur sehr kurze)
Einarbeitung.

Klaus

Uwe Borchert

unread,
May 10, 2013, 2:52:57 PM5/10/13
to
Am 10.05.2013 14:48, schrieb Michael Unger:
> On 2013-05-10 11:42, "Uwe Borchert" wrote:
>
>> [...] Problematisch wären eher die möglicherweise nur unzureichend
>> vorhandenen Kenntnisse über Rechtschreibung und Fraktursatz.
>
> Linotype hatte zur korrekten Nutzung von Frakturschriften mal Hinweise
> auf der Website -- ich kann jetzt aber nichts mehr zu diesem Thema finden.
>
>> Falsch
>> gesetzte gebrochene Schriften, unabhängig davon ob Fraktur, Textura
>> oder Schwabacher, wirken lächerlich.
>
> Ja.
>
> Aber ich habe mit Verwunderung festgestellt, dass Linotype jetzt ihren
> Schriftenkatalog [1] als PDF zum kostenlosen Download anbietet; früher
> gab es den nur als Hardcover für etliche Euros. (Allerdings enthält
> dieser nur die Fonts im OpenType-Format; gerade "uralte" Schriften gibt
> es nach wie vor nur als TT- oder PS-Typen.)
>
>> Nicht jeder hat auch die paſſende Rechtſschreibung im Regal ſtehen
> ^ ... zu viel des Guten ;-)

Nein, Tippfehler, eine Art Preller ... Leider fällt einem das dann bei
der ungewohnten Schreibweise nicht so schnell auf und die (jede?)
Rechtschreibprüfung versagt dabei. Bei gebrochenen Schriften ist das
für Ungeübte noch problematischer mit der Erkennung.

>> und kennt die Bedeutung des Unicodezeichens U-017f. Leider iſt der
>> Duden da etwas unterbelichtet. Daran ſcheitern sogar „Profis“ ganz
>> furios und liefern gruſelige Produkte ab.
>
> Ich bin ja fast maßlos überrascht, dass die alte "Courier New" von
> Microsoft, die mit Windows XP ausgeliefert wurde, dieses exotische
> Zeichen enthält.

Die DejaVu ist auch voll ausgerüstet.

MfG

Uwe Borchert

Uwe Borchert

unread,
May 10, 2013, 2:53:27 PM5/10/13
to
Hallo,

Am 10.05.2013 14:48, schrieb Michael Unger:
> On 2013-05-10 11:42, "Uwe Borchert" wrote:
>
>> [...] Problematisch wären eher die möglicherweise nur unzureichend
>> vorhandenen Kenntnisse über Rechtschreibung und Fraktursatz.
>
> Linotype hatte zur korrekten Nutzung von Frakturschriften mal Hinweise
> auf der Website -- ich kann jetzt aber nichts mehr zu diesem Thema finden.
>
>> Falsch
>> gesetzte gebrochene Schriften, unabhängig davon ob Fraktur, Textura
>> oder Schwabacher, wirken lächerlich.
>
> Ja.
>
> Aber ich habe mit Verwunderung festgestellt, dass Linotype jetzt ihren
> Schriftenkatalog [1] als PDF zum kostenlosen Download anbietet; früher
> gab es den nur als Hardcover für etliche Euros. (Allerdings enthält
> dieser nur die Fonts im OpenType-Format; gerade "uralte" Schriften gibt
> es nach wie vor nur als TT- oder PS-Typen.)
>
>> Nicht jeder hat auch die paſſende Rechtſschreibung im Regal ſtehen
> ^ ... zu viel des Guten ;-)

Nein, Tippfehler, eine Art Preller ... Leider fällt einem das dann bei
der ungewohnten Schreibweise nicht so schnell auf und die (jede?)
Rechtschreibprüfung versagt dabei. Bei gebrochenen Schriften ist das
für Ungeübte noch problematischer mit der Erkennung.

>> und kennt die Bedeutung des Unicodezeichens U-017f. Leider iſt der
>> Duden da etwas unterbelichtet. Daran ſcheitern sogar „Profis“ ganz
>> furios und liefern gruſelige Produkte ab.
>
> Ich bin ja fast maßlos überrascht, dass die alte "Courier New" von
> Microsoft, die mit Windows XP ausgeliefert wurde, dieses exotische
> Zeichen enthält.

Wolfgang Weisselberg

unread,
May 9, 2013, 5:30:37 PM5/9/13
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:
> Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:

>> Komisch. Ich stoße ziemlich häufig auf Flyer, Prospekte, Kataloge,
>> Handbücher, ..., die mit InDesign erstellt wurden. Warum nehmen die
>> Leutchen nicht einfach MS Word, das ja auch schon seit einer Weile PDF
>> ausgeben kann? (Andererseits scheint MS Word immer noch massive Probleme
>> bei der korrekten Einbettung von Schriften zu haben, die fehlen nämlich
>> meistens ...)

> MS Word ist für bestimmte Dokumententypen sicher genausogut oder
> besser geeignet (z.B. wissenschaftliche Texte).

Wissenschaftliche Texte haben Fußnoten. Word und
(vernünftige) Platzierung von Fußnoten sind, soweit ich
weiß, immer noch ein schwieriges Thema. OK, die Gewöhnung
an Schrott fördert die Nutzung von Word.[1]

Typographisch ist Word eine ziemliche Katastrophe und gegen
ein Programm wie TeX (gegebenenfalls mit Makropaketen wie
LaTeX, gegebenenfalls mit Frontends wie LyX) kann Word nicht
im geringsten anstinken.

Von echten, menschlichen, gelernten Typographen ganz zu
schweigen.

-Wolfgang

[1] Wobei "Word" gut benannt ist. Wäre es für längere
Texte gemacht, hieße es ja "Book", "Chapter", "Page",
"Paragraph" oder "Sentence" ...

Wolfgang Weisselberg

unread,
May 9, 2013, 4:33:36 PM5/9/13
to
Dr. Joachim Neudert <neu...@5sl.org> wrote:
> Am 07.05.2013 12:33, schrieb Ralph Aichinger:
>> Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:

>>> Wer heute noch als "ambitionierter Amateur" oder aus als Profi mit
>>> jeder 3. Version der nicht grade billligen Software zufrieden war,
>>> wird dann wohl als Kunde ausfallen.

>> Andererseits wird das für zeitlich abgegrenzte Projekte, wo
>> man das Zeug nur für zwei Monate braucht interessanter.

> Sich in 1800 Photoshop-Befehle für 2 Monate einarbeiten?

Braucht man für jedes Projekt alle 1800 Befehle?

Ein freischaffener Graphiker, der eine Dienstleistung (z.B.
Photos bearbeiten) anbietet, der hat in der Regel sein Werkzeug
zuhause.

Kaufe ich aber nicht eine Dienstleistung, sondern eine
Arbeitsleistung, dann muss ich das Werkzeug stellen. Oder hat
jeder angestellte Taxifahrer ein eigenes Taxi, das er mitbringt?
Jeder Kameramann beim Film eine Auswahl an Kameras und Linsen?

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
May 9, 2013, 5:48:07 PM5/9/13
to
Bernd Laengerich <bernd.la...@web.de> wrote:
> Am 07.05.2013 17:10, schrieb Jochen Petry:

>> Nun, darin sehe ich auch keinen Vorteil, schon gar nicht für
>> die Profis, die die Zeche zahlen sollen.

> Ich habe durchaus (aus anderen Bereichen, jetzt nicht speziell
> Fotografen und PS) Profis gehört, die diesen Preismodellen Vorteile
> zusprechen:

> * Immer aktuellste Software

* Immer neue Bugs, gerade dann, wenn man sie nicht braucht.
* Immer neue Änderungen. Spaß, wenn plötzlich etwas anders
funktioniert.

> * Monatliche Kosten werden sofort steuersenkend verbucht
> ggü. dem Gehample mit AfA

>> Sicher? Bei jedem Profi?

> Guck Dir doch Klaus an: Gefühlte 100 professionelle Softwarepakete, alle
> vermutlich nicht unter €1000,-, braucht er ständig. Da dürfte das Abo
> für CS7 nicht mal in der Portokasse auffallen :-)

Es gibt keine Profis außer Klaus!

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
May 9, 2013, 4:35:35 PM5/9/13
to
Peter.Fronteddu <nopi...@web.de> wrote:
> Ralph Aichinger wrote:

>> Die Monatsmiete dürfte unter einer Arbeitsstunde eines
>> Fotografen oder Grafikers der ernsthaft kalkuliert liegen.

> So siehts aus.

Amateure müssen anders kalkulieren.

-Wolfgang

Ralph Aichinger

unread,
May 10, 2013, 4:56:47 PM5/10/13
to
Wolfgang Weisselberg <ozcv...@sneakemail.com> wrote:
> Typographisch ist Word eine ziemliche Katastrophe und gegen
> ein Programm wie TeX (gegebenenfalls mit Makropaketen wie
> LaTeX, gegebenenfalls mit Frontends wie LyX) kann Word nicht
> im geringsten anstinken.

Nur für eine enge Klasse von Dokumenten mit intensivst eingearbeiteten
Nutzern. Manche Dokumente sind in TeX schlicht nicht sinnvoll zu
machen, während man sie in Word in 5 Minuten hat.

> Von echten, menschlichen, gelernten Typographen ganz zu
> schweigen.

Die braucht man so oder so. Auch wen TeX-Lobhudler das Gegenteil
behaupten: Es gibt wunderschöne und typographisch perfekt gemachte
Word-Dokumente, und es gibt fürchterlich aussehende TeX-Druckwerke.

/ralph

Daniela Duerbeck

unread,
May 10, 2013, 9:17:36 PM5/10/13
to
Ralph Aichinger wrote:

> Will sagen: Für ihn, der eventuell noch ganze Bücher in Fraktur
> gelesen hat, ist Fraktur eventuell eine lesbare Schrift.

Ja, aber es waren auch Gäste <14 Jahren anwesend.
Ich konnte meinen Vater aber von einer sehr klassischen Schrift
überzeugen, die in Caps und Smallcaps sehr hübsch aussah.
War eine sehr "römische" Schrift.

Viele Grüße von Dani

Uwe Borchert

unread,
May 10, 2013, 9:20:59 PM5/10/13
to
Am 10.05.2013 14:48, schrieb Michael Unger:
> On 2013-05-10 11:42, "Uwe Borchert" wrote:
>
>> [...] Problematisch wären eher die möglicherweise nur unzureichend
>> vorhandenen Kenntnisse über Rechtschreibung und Fraktursatz.
>
> Linotype hatte zur korrekten Nutzung von Frakturschriften mal Hinweise
> auf der Website -- ich kann jetzt aber nichts mehr zu diesem Thema finden.
>
>> Falsch
>> gesetzte gebrochene Schriften, unabhängig davon ob Fraktur, Textura
>> oder Schwabacher, wirken lächerlich.
>
> Ja.
>
> Aber ich habe mit Verwunderung festgestellt, dass Linotype jetzt ihren
> Schriftenkatalog [1] als PDF zum kostenlosen Download anbietet; früher
> gab es den nur als Hardcover für etliche Euros. (Allerdings enthält
> dieser nur die Fonts im OpenType-Format; gerade "uralte" Schriften gibt
> es nach wie vor nur als TT- oder PS-Typen.)
>
>> Nicht jeder hat auch die paſſende Rechtſschreibung im Regal ſtehen
> ^ ... zu viel des Guten ;-)

Nein, Tippfehler, eine Art Preller ... Leider fällt einem das dann bei
der ungewohnten Schreibweise nicht so schnell auf und die (jede?)
Rechtschreibprüfung versagt dabei. Bei gebrochenen Schriften ist das
für Ungeübte noch problematischer mit der Erkennung.

>> und kennt die Bedeutung des Unicodezeichens U-017f. Leider iſt der
>> Duden da etwas unterbelichtet. Daran ſcheitern sogar „Profis“ ganz
>> furios und liefern gruſelige Produkte ab.
>
> Ich bin ja fast maßlos überrascht, dass die alte "Courier New" von
> Microsoft, die mit Windows XP ausgeliefert wurde, dieses exotische
> Zeichen enthält.

Daniela Duerbeck

unread,
May 10, 2013, 9:26:34 PM5/10/13
to
Michael Unger wrote:

> Ich bin ja noch nicht so recht davon überzeugt, ob Agenturen oder
> größere Firmen so begeistert sind, ihre Daten dann in die Cloud stellen
> zu sollen [1], um "Likes" einzuheimsen:
>
> | [...] With this update, creative files can be stored, synced and
> | shared, via Creative Cloud, on Mac OS, Windows, iOS and Android; and
> | Behance, the world’s leading online creative community, is integrated
> | with Creative Cloud, so customers can showcase work, get feedback on
> | projects and gain global exposure. [...]
>

Can.
Adobe hat bisher das Buzzword "Cloud" ziemlich frei interpretiert, denn
die Programme mußten nach wie vor auf dem Zielrechner fest installiert
werden.

Viele Grüße von Dani

Jürgen Gerkens

unread,
May 10, 2013, 9:37:17 PM5/10/13
to
Am 10.05.2013 19:15, schrieb KE:

> Kauf Dir mal *jetzt* eine professionelle Canon oder Nikon . . .
> `ne D4 oder ´ne 1Dx oder ´ne 1D c z. B.

War das vor 30 Jahren anders?



--
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens

Peter.Fronteddu

unread,
May 11, 2013, 3:38:37 AM5/11/13
to
KE wrote:

> Am Dienstag, 7. Mai 2013 12:55:02 UTC+2 schrieb Peter.Fronteddu:
>
>> Seit wann ist Adobe ist f�r OSX billiger?
>>
>> Das ist das eine.
>>
>> Das andere Problem: Kauf Dir mal *jetzt* einen professionellen Mac.
>
> Keine Sorge - warte einfach auf den Sommer . . :-))
>
> Kauf Dir mal *jetzt* eine professionelle Canon oder Nikon . . .
> `ne D4 oder �ne 1Dx oder �ne 1D c z. B.

Ich meine etwas anderes:

<http://www.netzwelt.de/news/95616-geruecht-neuer-apple-mac-pro-kommt-noch-april.html>

", denn aktuell ist das Modell in Deutschland und im nahen Ausland
�berhaupt nicht verf�gbar "

> Wenn man was Professionelles BRAUCHT isses eben teuer - dafuer
> verdienet man ja auch Kohle damit. Dann relativiert sich das.

Teuer ist relativ.
Nicht-Verf�gbarkeit aber absolut ;)


Peter

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KE

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May 11, 2013, 8:29:36 AM5/11/13
to
Am Samstag, 11. Mai 2013 03:37:17 UTC+2 schrieb Jürgen Gerkens:
> Am 10.05.2013 19:15, schrieb KE:
>
>
>
> > Kauf Dir mal *jetzt* eine professionelle Canon oder Nikon . . .
>
> > `ne D4 oder ´ne 1Dx oder ´ne 1D c z. B.
>
> War das vor 30 Jahren anders?
>

6000.-€(4D, 1Dx)/10000.-€ (1D c) bedeuteten vor 30 Jahren rund
12000.-DM/20000.-DM . . fuer ein KB-Gehaeuse.

Also: nein - das war vor 30 Jahren anders.

Mir ist nat. klar, dass ein Vergleich finanziell und funktionell
betrachtet hinkt . .

Klaus

Luigi Rotta

unread,
May 11, 2013, 8:30:05 AM5/11/13
to
Am 10 May 2013 20:56:47 GMT schrieb Ralph Aichinger <ra...@pangea.at>:

>Die braucht man so oder so. Auch wen TeX-Lobhudler das Gegenteil
>behaupten: Es gibt wundersch�ne und typographisch perfekt gemachte
>Word-Dokumente, und es gibt f�rchterlich aussehende TeX-Druckwerke.

Dito auch hier. Ich hab schon LaTex-Dokumente gesehen, da waren unsere
Arbeiten an der Schreibmaschine Anno Dazumals aber typographisch einiges
besser dran. Vielleicht eben wegen der Beschr�nkung auf einen Schnitt,
eine Gr�sse, kein Fett, kein Kursiv. ;-)


--

Gruss

Luigi


Man muss nicht alles k�nnen. Nur zugeben dass man etwas
nicht kann sollte man k�nnen. (L.R.)

KE

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May 11, 2013, 8:35:13 AM5/11/13
to
Am Donnerstag, 9. Mai 2013 23:48:07 UTC+2 schrieb Wolfgang Weisselberg:
> Bernd Laengerich <bernd.la...@web.de> wrote:

> > Guck Dir doch Klaus an: Gefühlte 100 professionelle Softwarepakete, alle
> > vermutlich nicht unter €1000,-, braucht er ständig. Da dürfte das Abo
> > für CS7 nicht mal in der Portokasse auffallen :-)

Ich ehre jedermanns Gefuehle . .

Aber es sind, realistisch betrachtet, wesentlich weniger Pakete . . :-)

Klaus

Michael Unger

unread,
May 11, 2013, 11:17:46 AM5/11/13
to
On 2013-05-10 22:56, "Ralph Aichinger" wrote:

> [...]
>
> [...] Es gibt wunderschöne und typographisch perfekt gemachte
> Word-Dokumente, [...]

Beherrscht Word inzwischen Unterschneidung in Vollendung? Zumindest
meins (aus Office XP) macht das ganz grundsätzlich nur bei ziemlich
wenigen Buchstabenkombinationen und ignoriert Satzzeichen komplett.

Michael

Dieter Lefeling

unread,
May 11, 2013, 1:09:47 PM5/11/13
to
KE schrieb:

> Am Samstag, 11. Mai 2013 03:37:17 UTC+2 schrieb J�rgen Gerkens:
>
> > War das vor 30 Jahren anders?
> >
>
> 6000.-�(4D, 1Dx)/10000.-� (1D c) bedeuteten vor 30 Jahren rund
> 12000.-DM/20000.-DM . . fuer ein KB-Gehaeuse.

6000 oder 10000 Euro heute entsprechen in etwa 6000 bzw. 10000 DM in
Geld von 1983 (in drei�ig Jahren halbiert sich die Kaufkraft in etwa,
wenn man gut 2% Inflation annimmt). Real d�rfte hierzulande eher ein
Faktor 1,7 passen, das w�ren dann 6900 bzw. 11500 DM.

> Also: nein - das war vor 30 Jahren anders.

Ja, es war anders.

Eine "professionelle Canon oder Nikon" kostete damals runde 1500 DM
incl. MwSt. Dazu kam ein Motorantrieb f�r 1000 bzw. 700 DM. Macht also
zusammen 2000 - 2500 DM. Das w�ren heute rund 2000 Euro.

Dieter

Ralph Angenendt

unread,
May 11, 2013, 2:52:49 PM5/11/13
to
Well, Dieter Lefeling <didis....@web.de> wrote:
> KE schrieb:
>> Also: nein - das war vor 30 Jahren anders.
>
> Ja, es war anders.
>
> Eine "professionelle Canon oder Nikon" kostete damals runde 1500 DM
> incl. MwSt. Dazu kam ein Motorantrieb fᅵr 1000 bzw. 700 DM. Macht also
> zusammen 2000 - 2500 DM. Das wᅵren heute rund 2000 Euro.

Und dann musst du noch die ganzen Filme dazurechnen, die heute schon
eingebaut sind.

Ralph
--
Please do not change color while I am talking to you.

Klaus Esser

unread,
May 11, 2013, 6:13:52 PM5/11/13
to
Am 11.05.13 20:52, schrieb Ralph Angenendt:
> Well, Dieter Lefeling <didis....@web.de> wrote:
>> KE schrieb:
>>> Also: nein - das war vor 30 Jahren anders.
>>
>> Ja, es war anders.
>>
>> Eine "professionelle Canon oder Nikon" kostete damals runde 1500 DM
>> incl. MwSt. Dazu kam ein Motorantrieb für 1000 bzw. 700 DM. Macht also
>> zusammen 2000 - 2500 DM. Das wären heute rund 2000 Euro.
>
> Und dann musst du noch die ganzen Filme dazurechnen, die heute schon
> eingebaut sind.

Na ja - heute musst Du Abertausende an Hard- und Software dazurechnen je
nachdem, was Du fotografierst.

"Früher" gab man die Filme dem Labor und dann kriegte der Kunde eine
Vorauswahl. Das war´s. Danach haben andere das übernommen.

Heute sitzt man als Fotograf gerne mal selbst zwei Nächte am Rechner zum
Nachbearbeiten, weil man ´ne bestimmte Vorstellung hat.

Das ist auch toll, daß das alles geht und ich liebe es - aber sage bitte
niemand, "Digital" heute sei weniger aufwendig und "schneller" als Film
früher . . . ;-)


--
herzlichst, Klaus

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
May 12, 2013, 5:04:10 AM5/12/13
to
Am 08.05.2013 21:09, schrieb Daniel Mueller:
> Hallo Ralph,
>
> hab zuf�llig Deinen Hinweis gelesen ...
>
>>> Auch f�r die meisten anderen Adobe-Sachen gibt es Alternativen, die wohl
>>> f�r die Mehrzahl der Nutzer ausreichend sind.
>>
>> Im Bereich Audio auf jeden Fall ....
>
> Ich suche eine wirklich gute Alternative zu Adobe im Audio Bereich.
> Passt zwar �berhaupt nicht in die Fotografieecke, aber ich m�chte
> Audiodateien insbesondere f�r meine Telefonanlage schneiden,
> verbessern, mischen usw.
>
> Hatte mich mal bei Adobe umgesehen, aber f�r den Einsatzzweck (fast
> einmalige Aktion, privat angesiedelt) einfach zu teuer. Und das
> Geraffel mit den Testversionen mag vielleicht Klasse sein, doch wenn
> man mal eine Audiodatei nach 3 Monaten oder wann wei� ich mal
> nachbearbeiten muss, dann l�uft es nicht mehr :-(
>
> Kannst Du was empfehlen? Windows 7 (64 Bit) f�hig ....

ist zwar in erster Linie f�r Videoschnitt ...
http://www.chip.de/news/Gratis-Vollversion-Videoschnitt-mit-Lightworks-11_45946252.html

Tom Schneider

unread,
May 12, 2013, 6:23:19 AM5/12/13
to
Klaus Esser schrieb:

> Na ja - heute musst Du Abertausende an Hard- und Software dazurechnen je
> nachdem, was Du fotografierst.
>
> "Früher" gab man die Filme dem Labor und dann kriegte der Kunde eine
> Vorauswahl. Das war´s. Danach haben andere das übernommen.
>
> Heute sitzt man als Fotograf gerne mal selbst zwei Nächte am Rechner zum
> Nachbearbeiten, weil man ´ne bestimmte Vorstellung hat.
>
> Das ist auch toll, daß das alles geht und ich liebe es - aber sage bitte
> niemand, "Digital" heute sei weniger aufwendig und "schneller" als Film
> früher . . . ;-)

Das ist ja nicht nur bei der Digitalfotografie so.

In so ziemlich allen Bereichen bedeutet ein Technologiewechsel:
Mach es so wie früher, und du sparst erst Zeit, und dann Arbeit, weil
Wettbewerber dann mit den neuen Mitteln mehr aus dem Produkt machen und
die Kunden zu denen wechseln.

Gibt ja auch neue Geschäftszweige.
Es soll Leute geben, die gegen Geld Fotobücher erstellen.

KE

unread,
May 12, 2013, 9:11:27 AM5/12/13
to
Am Sonntag, 12. Mai 2013 11:23:25 UTC+2 schrieb Tom Schneider:

> In so ziemlich allen Bereichen bedeutet ein Technologiewechsel:
>
> Mach es so wie früher, und du sparst erst Zeit, und dann Arbeit, weil
> Wettbewerber dann mit den neuen Mitteln mehr aus dem Produkt machen und
> die Kunden zu denen wechseln.
>

Eine recht aengstliche Assoziation. Ich gehoere lieber von vornherein
zu denen, die "mit den neuen Mitteln mehr aus dem Produkt machen".
Das funktioniert sehr gut und ich bin noch immer gut im Geschaeft.

Allerdings ist der Arbeitsaufwand oft entsprechend hoch - hoeher als in der
analogen Aera, wo der Kunde die PostPro bei einigen wenigen Spezialisten
machen liess. Heute kriegt er das von mir gleich inklusive PostPro so, wie
er es sich vorgestellt hat.
Das ist fuer den Kunden zwar nicht billiger als es rauszugeben - aber direkter.
Und mir ist es lieber, die volle Kontrolle zu behalten. DAS gab´s frueher
nicht - da war man als Fotograf drauf angewiesen, wie die PostPro-Leute
das draufhatten.

Und erlebte schonmal boese Ueberraschungen . . . :
Z. B. hatte ich im Studio einen vollen Tag um eine optimale Anmutung einer
leicht (!) verwischten Bewegung des Schlagarms bei einem hochspringenden
Tennisspieler gerungen. Das wurde dann haargenau so, wie wir - der Kunde
und ich - es uns vorgestellt hatten. Das ausgesuchte Dia war - in aller
Bescheidenheit - ziemlich perfekt.

Und dann hat in der Litho eine besonders schlaue Pappnase gemeint,
die leicht (!) verwischte Bewegung unbedingt unscharf maskieren
zu muessen - wollte sich vielleicht als krasser Durchblicker profilieren, der
Arsch . .

Ja - und so sah das dann auch aus . . .

Sowas kann mir heute nicht mehr passieren: in meinen
Auftragsbestaetigungen steht, dass niemand ausser mir selbst die
Bilddateien Postprocessen darf - es sei denn, ich segne das ab.
Kenn ich auch von anderen Fotografen.

> Gibt ja auch neue Geschäftszweige.
>
> Es soll Leute geben, die gegen Geld Fotobücher erstellen.

?? Bedeutet in dem Zusammenhang: was?

Klaus

Wolfgang Weisselberg

unread,
May 14, 2013, 4:45:14 PM5/14/13
to
Ralph Aichinger <ra...@pangea.at> wrote:

> Frakturschrift ist nicht per se schlecht lesbar, sondern nur
> deswegen weil wir wenig Übung darin haben.

Jep.

> Will sagen: Für ihn, der eventuell noch ganze Bücher in Fraktur
> gelesen hat, ist Fraktur eventuell eine lesbare Schrift.

Ich falle nicht unter diese Kategorie. Zufällig lese ich
zur Zeit ein paar historische Schriften in Fraktur --- geht
erstaunlich gut.

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
May 14, 2013, 4:24:36 PM5/14/13
to
Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:
> On 2013-05-10 22:56, "Ralph Aichinger" wrote:

>> [...]
>>
>> [...] Es gibt wunderschöne und typographisch perfekt gemachte
>> Word-Dokumente, [...]

> Beherrscht Word inzwischen Unterschneidung in Vollendung? Zumindest
> meins (aus Office XP) macht das ganz grundsätzlich nur bei ziemlich
> wenigen Buchstabenkombinationen und ignoriert Satzzeichen komplett.

Klar beherrscht Word das --- wenn man das z.B. mit TeX rendert
und dann als Bild in Word einfügt. :-)

Man kann sich natürlich auch auf Buchstabenkombinationen
beschränken, bei denen Word sowas beherrscht. Ist fast so,
wie einen Roman ohne den Buchstaben 'e' zu schreiben.

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
May 14, 2013, 5:13:13 PM5/14/13
to
KE <webm...@klausesser.de> wrote:
> Am Samstag, 11. Mai 2013 03:37:17 UTC+2 schrieb Jürgen Gerkens:
>> Am 10.05.2013 19:15, schrieb KE:

>> > Kauf Dir mal *jetzt* eine professionelle Canon oder Nikon . . .

Jede Kamera vom Canon oder Nikon ist professionell: die leben
alle nur, um Bilder zu machen. Und eine Profikamera ist jede
Kamera, die ein Profi benutzt.

>> War das vor 30 Jahren anders?

> 6000.-€(4D, 1Dx)/10000.-€ (1D c) bedeuteten vor 30 Jahren rund
> 12000.-DM/20000.-DM . . fuer ein KB-Gehaeuse.

> Also: nein - das war vor 30 Jahren anders.

Stimmt, damals hielt so ein Sensor in der Kamera nur ein Bild
lang und konsequenterweise musste man die alle extra kaufen,
da die sowas natürlich nicht in eine Kamera fest einzubauen
wagten. Zum Glück gab's manche Sensoren auch auf Bändern
hintereinander aufgereiht, so daß man nicht unbedingt bei
jedem Bild die Kamera öffnen mußte.

Das war wirklich anders vor 30 Jahren.

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
May 14, 2013, 4:41:55 PM5/14/13
to
Uwe Borchert <wetter...@yahoo.com> wrote:
> Am 10.05.2013 14:48, schrieb Michael Unger:
>> On 2013-05-10 11:42, "Uwe Borchert" wrote:

>>> Nicht jeder hat auch die paſſende Rechtſschreibung im Regal ſtehen
>> ^ ... zu viel des Guten ;-)

> Nein, Tippfehler, eine Art Preller ... Leider fällt einem das dann bei
> der ungewohnten Schreibweise nicht so schnell auf und die (jede?)
> Rechtschreibprüfung versagt dabei.

Wrapper: Kopie anlegen, darin Fraktur-s durch s ersetzen,
darauf Rechtschreibprüfung loslassen. Das geht mit so ziemlich
jeder Rechtschreibprüfung.

> Die DejaVu ist auch voll ausgerüstet.

Und deshalb bekomme ich ein volles dreifach-Déjà-vu?

-Wolfgang

Wolfgang Weisselberg

unread,
May 14, 2013, 3:33:45 PM5/14/13
to
Wenn du Bernd antwortest, dann solltest du auch auf ein Posting
von Bernd antworten, statt auf ein Posting von mir. Ist das zu
schwer? Immerhin kommst du (angeblich) mit wer-weiß-wievielen
wer-weiß-wie komplexen professionellen Softwarepaketen voll
professionell klar wie sonst keiner ...

-Wolfgang
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