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Ersatz für alte NiCd-Zellen mit Lötfahnen

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Frank Schneimann

unread,
Dec 23, 2009, 1:37:03 PM12/23/09
to
N'abend zusammen,

angestiftet von der Batterie-Diskussion zur Canon F-1n habe ich mir das
gute Stᅵck mal wieder rausgesucht und ausprobiert - Akkus tot,
Ladeversuch gescheitert (Gekauft etwa 1989). Nach zwei Stunden hab ich
auch herausgefunden, wie man das Gehᅵuse aufbekommt, um den alten
Akkublock rauszuholen. Gerade noch rechtzeitig, die Dinger haben schon
angefangen zu zerbrᅵseln.

Jetzt meine Frage: hat jemand einen Tip fᅵr Ersatzzellen? Das originale
Ladegerᅵt wird wohl kaum mit NiMH-Zellen klarkommen, oder weiᅵ jemand
was anderes? Das Gehᅵuse ist auch nicht dafᅵr vorgesehen, mal eben
Einzelzellen einzulegen oder auszutauschen, ein externes Ladegerᅵt und
die schᅵnen Eneloops fallen also auch aus. Die Konstruktion geht von
einem fest verklebten und verlᅵteten Block von 12 AA-Zellen aus, und so
einen wᅵrde ich auch gerne wieder zusammenlᅵten und einbauen. Das setzt
dann allerdings die Verwendung des originalen Ladegerᅵts voraus, und das
wiederum bedeutet wohl NiCd-Zellen?

Das Stᅵbern bei den ᅵblichen verdᅵchtigen (Reichelt, Pollin, ELV, sogar
Conrad) hat mir nicht weitergeholfen, nur bei Pollin habe ich
vorkonfektionierte Viererpacks NiCd-Akkus gefunden. Zur Not mᅵᅵte ich
halt drei solche zerlegen und neu zusammensetzen.

Hat irgendjemand vielleicht eine bessere Idee? Danke fᅵr alle Tips!

Frank

--
========================================
Frank Schneimann

Olaf Kaluza

unread,
Dec 23, 2009, 3:10:16 PM12/23/09
to
Frank Schneimann <fsnew...@web.de> wrote:

>dann allerdings die Verwendung des originalen Ladeger�ts voraus, und das
>wiederum bedeutet wohl NiCd-Zellen?

Es ist heutzutage ueblich Akkus nur noch solange aufzuladen bis sie
voll sind. Einen vollen Akku kann die Elektronik eines Ladegeraets
daran erkennen das die Spannung eines Akkus beim laden ansteigt, dann
irgendwann kurzzeitig abfaellt und dann erneut ansteigt. Dieser Abfall
ist bei NimH geringer als bei NiCd. Deshalb kann man alte NiCd Zellen
in einem modernen NiMh Lader aufladen, aber nicht umgekehrt.

Allerdings war es ganz frueher ueblich NiCd mit einem etwas aeh
billigeren Verfahren aufzuladen. Man hat die Zellen einfach mit einer
bestimmten Zeit (z.b 15h) mit einem definierten Strom (1/10)
aufgeladen. Das Verfahren ist genausogut wenn die Zellen zu Ladebegin
immer leer sind und die Zellen immer dieselbe Kapazitaet haben.

Wenn deine Kamera nach diesem alten Verfahren laedt dann kannst du
unbesorgt auf Nimh umruesten. Du wirst zwar nicht die neue groessere
Kapazitaet ausnutzen, aber laufen wird es.


Es gab noch ein weiteres Verfahren. Man laedt die Zellen mit einem
groessren Strom auf und misst ihre Temperatur. Wenn sie warm wurden
dann hoert man auf zu laden. Fuer die Lebensdauer war das schon immer
Mist, aber man kann natuerlich so schneller laden. Sollte deine Kamera
soetwas verwenden so ist es wichtig das du den Temperaturfuehler
wieder in den Akkublock einbaust, sonst rummst es!

Olaf


Dietmar Belloff

unread,
Dec 23, 2009, 3:49:03 PM12/23/09
to
Frank Schneimann <fsnew...@web.de> wrote:

> Hat irgendjemand vielleicht eine bessere Idee?

Akkusuchmaschine bei Reichelt versucht? Da kannst Du die genauen Ma�e
eingeben. Damit war es mir m�glich, aktuelle Ersatzakkus f�r meinen Metz
40CT-4 zu finden. NiCd d�rfen in der EU nicht mehr angeboten werden,
also NiMH nehmen.

Ansonsten: Wenn Platz f�r einen Akkukorb sein sollte mach halt eneloops
rein.

--
Bye,
Dietmar

FAQ zur Newsgroup de.rec.fotografie: http://faq.d-r-f.de

Frank Schneimann

unread,
Dec 23, 2009, 6:48:40 PM12/23/09
to
Dietmar Belloff schrieb:

> Akkusuchmaschine bei Reichelt versucht? Da kannst Du die genauen Ma�e
> eingeben. Damit war es mir m�glich, aktuelle Ersatzakkus f�r meinen Metz
> 40CT-4 zu finden. NiCd d�rfen in der EU nicht mehr angeboten werden,
> also NiMH nehmen.
>

Die Ma�e sind kein Problem - es sind 12 ganz normale Standard-AA-Zellen
mit L�tfahnen.

Bei NiMH habe ich die Sorge, da� die mit meinem alten Ladeger�t nicht
klarkommen (oder umgekehrt...).

Genau so bin ich vor vielen Jahren schon mal auf die Nase gefallen, als
ich unwissenderweise die verstorbenen Zellen aus meinem 45 CT 1 gegen
NiMH ausgetauscht habe. Es funktionierte zwar erst mal, aber nicht lange.

> Ansonsten: Wenn Platz f�r einen Akkukorb sein sollte mach halt eneloops
> rein.
>

Das geht eben nicht - es gibt keinen Halter f�r Einzelzellen. Die 12
Zellen sind als Block miteinander verl�tet und verklebt, das Geh�use hat
an der Stirnseite einen Deckel, der mit zwei Schrauben (versteckt unter
der Belederung) fixiert wird. Wenn ich einzelne Eneloops nehmen wollte,
m��te ich
1. einen Halter finden, der diese 12 Zellen aufnimmt und mechanisch in
das Geh�use reinpa�t,
2. im Geh�use irgendwie Kontakte anbringen, die zu diesem Halter passen,
wenn man ihn einfach reinschiebt, und
3. eine M�glichkeit finden, das Geh�use stabil zu verschlie�en, und
dabei trotzdem einfach immer wieder �ffnen zu k�nnen.

Die Zellen zum Laden rausnehmen ist also eine gr��ere Schrauberei, wenn
es �berhaupt geht - und das originale Ladeger�t hat zwar die richtigen
Anschl�sse, um die Zellen im Geh�use zu laden, kommt aber wahrscheinlich
mit NiMH nicht klar.

Wie gesagt, aus diesem Dilemma finde ich im Moment nicht raus - am
liebsten w�re mir, ich w�rde noch ein paar NiCd-Zellen auftreiben k�nnen
(Ja, ich wei�, aber im Zeitalter nach Kopenhagen rei�t es das jetzt auch
nicht mehr raus...).

Jetzt aber erst mal gute Nacht und sch�ne Feiertage!

Frank Schneimann

unread,
Dec 23, 2009, 7:09:11 PM12/23/09
to
Olaf Kaluza schrieb:

> Deshalb kann man alte NiCd Zellen
> in einem modernen NiMh Lader aufladen, aber nicht umgekehrt.
>

Na ja - genau da liegt mein Problem. Ich habe ein altes Ladeger�t und
brauche neue Zellen daf�r.

> Allerdings war es ganz frueher ueblich NiCd mit einem etwas aeh
> billigeren Verfahren aufzuladen. Man hat die Zellen einfach mit einer
> bestimmten Zeit (z.b 15h) mit einem definierten Strom (1/10)
> aufgeladen. Das Verfahren ist genausogut wenn die Zellen zu Ladebegin
> immer leer sind und die Zellen immer dieselbe Kapazitaet haben.
>

Ich wei� nicht, wie genau mein Lader arbeitet. Ich habe die Akkus
eigentlich immer (fast) leerlaufen lassen und dann an den Lader
angeschlossen. Ladekontrolle lief �ber eine unterschiedlich schnell
flackernde rote LED. Irgendwann hat sie eben "voll" angezeigt. Wie lange
das gedauert hat, oder ob das immer gleich lange gedauert hat, habe ich
nie nachkontrolliert (das lief eben �ber Nacht).

> Wenn deine Kamera nach diesem alten Verfahren laedt dann kannst du
> unbesorgt auf Nimh umruesten. Du wirst zwar nicht die neue groessere
> Kapazitaet ausnutzen, aber laufen wird es.
>

Ja, wenn - aber siehe oben.

> Es gab noch ein weiteres Verfahren. Man laedt die Zellen mit einem
> groessren Strom auf und misst ihre Temperatur. Wenn sie warm wurden
> dann hoert man auf zu laden. Fuer die Lebensdauer war das schon immer
> Mist, aber man kann natuerlich so schneller laden. Sollte deine Kamera
> soetwas verwenden so ist es wichtig das du den Temperaturfuehler
> wieder in den Akkublock einbaust, sonst rummst es!
>

Nee, definitiv nicht. Da ist kein F�hler. Die beiden einzigen Kabel im
Geh�use sind Plus- und Minusleitung zum Akkublock.

Hei�t das, es gilt Verfahren 1? Die neue gr��ere Kapazit�t w�re zwar
nett, aber nicht wirklich wichtig - die alte kleine war eigentlich schon
OK ;-)

Damit k�nnte ich dann schon leben.

Danke erstmal, und sch�ne Feiertage!

Sascha Rheker

unread,
Dec 23, 2009, 7:16:32 PM12/23/09
to
Am 24.12.09 00:48, schrieb Frank Schneimann:


> Wenn ich einzelne Eneloops nehmen wollte,
> m��te ich


http://www.afterbuy.de/afterbuy/shop/storefront/start.asp?shopid=12788

Artikelnummer: 400138


5er-Pack Sanyo Eneloop Akkus f�r AA mit L�tfahne


Sascha

Frank Schneimann

unread,
Dec 23, 2009, 7:25:18 PM12/23/09
to
Sascha Rheker schrieb:

> 5er-Pack Sanyo Eneloop Akkus f�r AA mit L�tfahne
>

Geil^W hei, klasse! Aber was ist mit dem Ladeger�t? Fest verl�tet hei�t
auch, den originalen Lader weiter zu benutzen. Kann das funktionieren?

>
> Sascha

Danke!

Christian Zahn

unread,
Dec 23, 2009, 10:54:52 PM12/23/09
to
Frank Schneimann <fsnew...@web.de> wrote:

> Jetzt meine Frage: hat jemand einen Tip f�r Ersatzzellen? Das originale
> Ladeger�t wird wohl kaum mit NiMH-Zellen klarkommen, oder wei� jemand
> was anderes?

Jetzt kommt es darauf an, was das alte Ladeger�t abgibt: Wenn dort
Gleichstrom herauskommt, kannst Du nach Umr�sten auf eneloops den
Akkupack mit einem aktuellen Akkupack-Ladeger�t (zb Modellbausport)
laden, wobei Du darauf achten mu�t, da� der Lader auch 12 Zellen
vertr�gt.

Sollte das alte Ladeger�t wie im Falle Metz 45-Akkupack-Ladeteil ein
simpler Trafo sein sollte und Wechselstrom abgibt, dann mu�t Du die
entsprechende chaltung in Deinem Akkupack noch br�cken, damit Du das
aktuelle Akuupack-Ladeger�t nutzen kannst.

Hinweis: eneloops kann man auch ohne L�tfahnen miteinander verl�ten.
Dazu mu� man die oberste Schicht der Kontakte ankratzen, danach h�lt ein
angel�tetes Kabel. Und eneloops von heute sind oft etwas l�nger als alte
NiCd-L�tfahnenzellen, weil diese keinen "Knopf" oben am Pluspol hatten.
Es kann also durchaus enger werden im Akkupack als vorher. Vergleiche
mal die ausgebauten NiCd-Zellen mit einer normalen Mignonbatterie. Wenn
das nicht pa�t, wirds schwierig mit eneloops.

bis die tage... chris z.
--
//*** *** ***
Museum f�r alte Kameras sowie Fotogalerie:
http://www.ChrZahn.de

Thomas C

unread,
Dec 24, 2009, 2:48:08 AM12/24/09
to
Schau mal hier http://www.batt-mann.de/nickel_cadmium.htm

Wenn das alte Ladegr�t NiCad kann , kann es auch NiMH-Zellen .
Du musst nur auf den Ladestrom und Zeit achten!
Normalladung= 16Stunden und 1/10 der Kapazit�t zb. 2000mA ---200mA
Ladestrom!
NiCd und NiMH - Akkus 1,2 V mit L�tfahne
2000

Sanyo
Eneloop HR-3UTGLF
AA
14,5 x 50

Jochen Petry

unread,
Dec 24, 2009, 3:17:45 AM12/24/09
to
Frank Schneimann schrieb:
> Sascha Rheker schrieb:
>
>> 5er-Pack Sanyo Eneloop Akkus f嚙緝 AA mit L嚙緣fahne
>>
>
> Geil^W hei, klasse! Aber was ist mit dem Ladeger嚙緣? Fest verl嚙緣et hei嚙緣
> auch, den originalen Lader weiter zu benutzen. Kann das funktionieren?
Funktionieren wird das schon. Aber nicht besonders toll.
Das erste Problem ist, das der Ladestrom des Laders wohl auf die
Kapazit嚙緣 der alten Akkus berechnet ist.
D.h. die Ladezeit verl嚙緯gert sich etwa um den Faktor des Gewinns an
Akkunennkapazit嚙緣. Also so grob die doppelte bis vierfache Ladezeit.

F嚙緝 ein 嚙篁nliches Projekt hatte ich mir einen Universallader von
Ansmann gekauft. Der kommt mit 4 bis 10 Zellen klar und funktioniert
prima. Da Du aber 12 Zellen hast brauchst Du was anderes.
Z.B.:
http://www.b2b.accupower.at/product_info.php?info=p8028_Akku-Power-Schnell-Ladeger--t-L-1410-f--r-4-12-Zellen-Universal.html
http://www.mercateo.com/p/108EL-611%282d%297716/Ladegeraet_Akkupack_2_12_Zellen_NiMH_NiCd_Herst_Teile_Nr_2515000040.html
http://www.akkushop.de/-p-1572.html

Bis d嚙篁mn嚙綞t
jochen

Harald Klotz

unread,
Dec 24, 2009, 3:19:01 AM12/24/09
to
Olaf Kaluza schrieb:

> Wenn deine Kamera nach diesem alten Verfahren laedt

Was unzumehmen ist.

> dann kannst du unbesorgt auf Nimh umruesten. Du wirst zwar nicht die
> neue groessere
> Kapazitaet ausnutzen, aber laufen wird es.

Warum sollte er die h�here Kapazit�t nicht nutzen k�nnen?

Annahme, die Anleitung spricht von 14 Stunden laden, dann muss er
herausbekommen, welche Kapazit�t die alten Akkus hatten, ich sch�tze
500mAh.
Wenn die neuen Akku 2000mAh haben muss er nur die ladezeit
vervierfachen.
Sollte das Ladeger�t eine automatische Zeitabschaltung haben, muss er
praktisch 4 mal laden um die Akkus voll zu bekommen.

> Es gab noch ein weiteres Verfahren. Man laedt die Zellen mit einem
> groessren Strom auf und misst ihre Temperatur. Wenn sie warm wurden
> dann hoert man auf zu laden. Fuer die Lebensdauer war das schon immer
> Mist, aber man kann natuerlich so schneller laden.

Und nach welchen Kriterien wird bestimmt wann voll ist?
Ich meine, dass der Temperaturf�hler nur f�r die Notabschaltung ist.
Ausserdem kochst du Akkus bei so einem Verfahren sicher kaputt, wenn du
nicht mind. einen Timer eingebaut hast, der naxh entsprechender Zeit
vollst�ndig abschaltet.

Harald

Olaf Kaluza

unread,
Dec 24, 2009, 4:17:37 AM12/24/09
to
Harald Klotz <inv...@invalid.invalid> wrote:

>Warum sollte er die h?here Kapazit?t nicht nutzen k?nnen?

STimmt, man koennte einfach dann kurz den Stecker rausziehen und
wieder reinstecken. Allerdings dauert das laden dann 3-4x 14h.

>Annahme, die Anleitung spricht von 14 Stunden laden, dann muss er

Das ist gut. Das bedeutet mit ziemlicher Sicherheit das einfach nur
mit kleinem Konstantstrom geladen wird. Dann haette ich keine Bedenken
da einfach NimH einzubauen.

>herausbekommen, welche Kapazit?t die alten Akkus hatten, ich sch?tze
>500mAh.

Davon ist auszugehen. Es gab die die ersten 10(?) Jahre nur 500mA
Akkus.


[Abschalten bei Uebertemperatur]


>Und nach welchen Kriterien wird bestimmt wann voll ist?

>Ich meine, dass der Temperaturf?hler nur f?r die Notabschaltung ist.

Nein. Das haben manche Hersteller auch als Ladeendkontrolle
verwendet. Ein Beispiel war wohl der Sony TCD-D3 (DAT)
Ich meine mich auch zu erinnern das mancher Akkuschrauber so geladen
hat.

>Ausserdem kochst du Akkus bei so einem Verfahren sicher kaputt, wenn du
>nicht mind. einen Timer eingebaut hast, der naxh entsprechender Zeit

>vollst?ndig abschaltet.

Wie gesagt, es ist nicht gut fuer die Lebensdauer. Aber man konnte so
den Akku halt in 3-5h laden und nicht in 15h. Das mag im
professionellem Umfeld wichtiger sein als eine lange Lebensdauer. Das
es zusaetzlich noch eine Sicherheitsabschaltung ueber Timer gab, davon
ist auszugehen. Nutzt aber nicht viel bei Akkus die nur halb leer
waren.


Olaf

Harald Klotz

unread,
Dec 24, 2009, 5:02:48 AM12/24/09
to
Jochen Petry schrieb:

>> Geil^W hei, klasse! Aber was ist mit dem Ladeger�t? Fest verl�tet

>> hei�t auch, den originalen Lader weiter zu benutzen. Kann das


>> funktionieren?
> Funktionieren wird das schon. Aber nicht besonders toll.
> Das erste Problem ist, das der Ladestrom des Laders wohl auf die

> Kapazit�t der alten Akkus berechnet ist.
> D.h. die Ladezeit verl�ngert sich etwa um den Faktor des Gewinns an
> Akkunennkapazit�t. Also so grob die doppelte bis vierfache Ladezeit.

Das ist sicher kein wirkliches Problem.
Wenn das Teil bereits ein Schnellader ist, was die Lampenkontrolle
vermuten l�sst, k�nnte es die NiMH kaputt machen.
Es gab Ladetechniken, die waren f�r NiMH nicht geeignet aber sehr gut
f�r NiCD.

Die Lampenkontrolle k�nnte aber auch eine simple Zeitanzeige sein, dann
muss er nur den Stecker ziehen und mehrfach laden.
Angenommen die alten hatten 500mAh, die neuen 2000mAh, dann eben 4 mal
laden
Alternativ ein anderes externes Ladeger�t, was nur dann unproblematisch
ist, wenn die Ladeelektronik komplett im Ladeger�t ist.

Harald.


Harald Klotz

unread,
Dec 24, 2009, 4:50:08 AM12/24/09
to
Frank Schneimann schrieb:

>> Ansonsten: Wenn Platz f�r einen Akkukorb sein sollte mach halt
>> eneloops rein.
>>
>
> Das geht eben nicht - es gibt keinen Halter f�r Einzelzellen.

Dann l�test du eben Fahnen oder Dr�hte f�r die Verbindung an.

> 1. einen Halter finden, der diese 12 Zellen aufnimmt und mechanisch in
> das Geh�use reinpa�t,

Wie gesagt, auch an Eneloops l�sst sich was dranl�ten.
Allerdings kann es mit der L�nge knapp werden, wenn du keine Luft mehr
hast, klappt es evtl. nicht.

> Die Zellen zum Laden rausnehmen ist also eine gr��ere Schrauberei,
> wenn es �berhaupt geht - und das originale Ladeger�t hat zwar die
> richtigen Anschl�sse, um die Zellen im Geh�use zu laden, kommt aber
> wahrscheinlich mit NiMH nicht klar.

Wenn im Ger�t keine Ladeschaltung ist, dann kannst du auch ein anderes
Ladeger�t verwenden.

Ausserdem, hast mal dar�ber nachgedacht evtl. AAA einzusetzen, die haben
heute mehr Kapazit�t als damals NiCd und l�sen evtl. ein Platzproblem.

Harald


Message has been deleted

Jochen Petry

unread,
Dec 24, 2009, 6:39:20 AM12/24/09
to
Wolfgang Paul schrieb:
> Frank Schneimann <fsnew...@web.de> wrote:
>
>> [...] Das originale Ladeger�t wird wohl kaum mit NiMH-Zellen klarkommen,
>> oder wei� jemand was anderes?
>
> Wie schon vor Jahrenden (2003) von mir empfohlen: Ansmann ACS 410
> (mobil). L�dt immer noch meine Werkzeugakkus und gibt's immer noch!
>
> z.B.:<http://geizhals.at/deutschland/?fs=ansmann+acs+410&in=>
Das Ding ist ganz OK. Ich hab selbst eins, wie ich oben schrieb.
Ich lade meine alte 500ELX damit.
Aber nur bis maximal 10 Zellen.
Es sollen allerding 12 Zellen geladen werden.

> Das originale Ladegr�t mit seinen paar mA (max. 150mA eher weniger?)
> ist doch f�r 2000mAh-Akkus IMO nicht wirklich brauchbar! Den Stecker
> abschneiden und einen Adapter l�ten - fertig :)
Stimmt!
Dann aber mit einem anderen Lader. :-)

Bis d�hmn�xt
jochen

Michael Unger

unread,
Dec 24, 2009, 6:47:33 AM12/24/09
to
On 2009-12-24 00:48, "Frank Schneimann" wrote:

> [...]
>
> Das geht eben nicht - es gibt keinen Halter für Einzelzellen. Die 12
> Zellen sind als Block miteinander verlötet und verklebt, das Gehäuse hat

> an der Stirnseite einen Deckel, der mit zwei Schrauben (versteckt unter
> der Belederung) fixiert wird. Wenn ich einzelne Eneloops nehmen wollte,

> müßte ich


> 1. einen Halter finden, der diese 12 Zellen aufnimmt und mechanisch in

> das Gehäuse reinpaßt,

Schau mal dort [1], ob es da nicht passende Kombinationen von Haltern
für 4, 6 oder 8 AA-Zellen gibt ...

> [...]

Michael


[1]
<http://www.reichelt.de/?;ACTION=2;LA=2;GROUP=P653;GROUPID=4255;START=0;OFFSET=16;SHOW=1>

--
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Ralf Teschenbaum

unread,
Dec 24, 2009, 7:15:41 AM12/24/09
to
Frank Schneimann schrieb:

> N'abend zusammen,
>
> angestiftet von der Batterie-Diskussion zur Canon F-1n habe ich mir das
> gute Stᅵck mal wieder rausgesucht und ausprobiert - Akkus tot,
> Ladeversuch gescheitert (Gekauft etwa 1989). Nach zwei Stunden hab ich
> auch herausgefunden, wie man das Gehᅵuse aufbekommt, um den alten
> Akkublock rauszuholen. Gerade noch rechtzeitig, die Dinger haben schon
> angefangen zu zerbrᅵseln.
>
> Jetzt meine Frage: hat jemand einen Tip fᅵr Ersatzzellen? Das originale
> Ladegerᅵt wird wohl kaum mit NiMH-Zellen klarkommen, oder weiᅵ jemand
> was anderes? Das Gehᅵuse ist auch nicht dafᅵr vorgesehen, mal eben
> Einzelzellen einzulegen oder auszutauschen, ein externes Ladegerᅵt und
> die schᅵnen Eneloops fallen also auch aus. Die Konstruktion geht von
> einem fest verklebten und verlᅵteten Block von 12 AA-Zellen aus, und so
> einen wᅵrde ich auch gerne wieder zusammenlᅵten und einbauen. Das setzt
> dann allerdings die Verwendung des originalen Ladegerᅵts voraus, und das
> wiederum bedeutet wohl NiCd-Zellen?


Vergleich mal die Kapazitᅵt Deiner alten NiCD-Akkus der Grᅵᅵe AA mit denen
aktueller NiMH-Akkus der Grᅵᅵe AAA. Wenn aktuelle AAA-Akkus von der
Kapazitᅵt her reichen, hast Du genug Platz im Gehᅵuse.

Du hast geschrieben, dass Du kᅵrzlich versucht hast, die alten Akus
wiederzubeleben. Wenn Dein Ladegerᅵt Zeitautomatik hat, sollte es sich an
toten Akkus nicht stᅵren und tapfer 14 h durchladen.
Erinnerst Du Dich, wie das bei den toten Akkus war?

Sonst kᅵnntest Du auch ein externes Ladegerᅵt benutzen, etwas in der Art wie
dieses hier:

http://www.elv.de/Akku-Lade-Center-ALC-7000-Expert,-ohne-RS-232-Schnittstelle,-Fertiggerauml;t/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_6267/flv_/bereich_/marke_


Frohe Weihnachten, Ralf.

Frank Schneimann

unread,
Dec 24, 2009, 7:58:01 AM12/24/09
to
Michael Unger schrieb:


> Schau mal dort [1], ob es da nicht passende Kombinationen von Haltern

> f�r 4, 6 oder 8 AA-Zellen gibt ...
>

Ich hab nix gefunden - daf�r habe ich jetzt mal schnell ein paar Fotos
gemacht, damit ihr seht, wovon ich rede ;-)

http://www.schneimann.de/akkupack.html

Im Moment finde ich Saschas Vorschlag - Eneloops mit L�tfahnen - am
Besten. Zum Ladeger�t haben ja auch schon ein paar Leute gute Vorschl�ge
gemacht, aber h�ngt das nicht irgendwie auch mit der Elektronik im
Akkugeh�use zusammen? Da ist eine Platine drin, aber ich wei� nicht
genau, wof�r... Neben dem Akku beherbergt das Geh�use auch den
Hochformat-Ausl�ser, eine Ausgangsbuchse f�r die Stromversorgung der
Kamera und eine Klinkenbuchse, deren Sinn ich nicht mehr wei�. Der
Steckverbinder des Akkus zum Motor hat 7 Kontakte (alle beschaltet)...

Kann ich da einfach so Strom drauflegen, ohne das was durchbrennt?


--
========================================
Frank Schneimann

Dietmar Belloff

unread,
Dec 24, 2009, 8:16:49 AM12/24/09
to
Sascha Rheker <sas...@srheker.de> wrote:

> 5er-Pack Sanyo Eneloop Akkus f�r AA mit L�tfahne

bekannt, aber leider kein original, denn Akkus mit L�tfahne ab Werk
haben normal beidseits flache Polkappen, hier wurden auf normale
Serien-eneloops eben welche draufgepunktet - was in einigen F�llen
Platzprobleme gibt, daher so f�r diesen Zweck wahrscheinlich nicht zu
gebrauchen.

Dietmar Belloff

unread,
Dec 24, 2009, 8:16:50 AM12/24/09
to
Frank Schneimann <fsnew...@web.de> wrote:

> Genau so bin ich vor vielen Jahren schon mal auf die Nase gefallen, als
> ich unwissenderweise die verstorbenen Zellen aus meinem 45 CT 1 gegen
> NiMH ausgetauscht habe. Es funktionierte zwar erst mal, aber nicht lange.

Das lag dann aber eher an der kleinen Schaltung im Akkukorb, hier eine
Anleitung wie mans richtig macht:

http://faq.d-r-f.de/wiki/Metz_45_Umbau_Akku-Korb

Message has been deleted

Horst Nietowski

unread,
Dec 24, 2009, 8:26:24 AM12/24/09
to
Frank Schneimann schrieb:

> Michael Unger schrieb:
>
>
>> Schau mal dort [1], ob es da nicht passende Kombinationen von Haltern
>> f�r 4, 6 oder 8 AA-Zellen gibt ...
>>
>
> Ich hab nix gefunden - daf�r habe ich jetzt mal schnell ein paar Fotos
> gemacht, damit ihr seht, wovon ich rede ;-)
>
> http://www.schneimann.de/akkupack.html
>
> Im Moment finde ich Saschas Vorschlag - Eneloops mit L�tfahnen - am
> Besten. Zum Ladeger�t haben ja auch schon ein paar Leute gute Vorschl�ge
> gemacht, aber h�ngt das nicht irgendwie auch mit der Elektronik im
> Akkugeh�use zusammen? Da ist eine Platine drin, aber ich wei� nicht
> genau, wof�r... Neben dem Akku beherbergt das Geh�use auch den
> Hochformat-Ausl�ser, eine Ausgangsbuchse f�r die Stromversorgung der
> Kamera und eine Klinkenbuchse, deren Sinn ich nicht mehr wei�. Der
> Steckverbinder des Akkus zum Motor hat 7 Kontakte (alle beschaltet)...

Das Ding sieht fast genauso aus, wie das Batteripack. Bis auf die
Buchse zur Stromversorgung der Kamera und die Platine. Kann sein,
dass diese Platine dafuer zustaendig ist, der Kamera die 6 Volt zu
geben, was mit dem Batteriepack ja nicht geht. Von der Groesse her
muesten AA-Akkus reinpassen, denn bei dem Batteriepack sind die
AA-Batterien genau gleich angeordnet.

Tschau,
Horst


Patrick Schaefer

unread,
Dec 24, 2009, 8:40:18 AM12/24/09
to
Olaf Kaluza schrieb am 23.12.2009 21:10:

> ... Einen vollen Akku kann die Elektronik eines Ladegeraets


> daran erkennen das die Spannung eines Akkus beim laden ansteigt, dann
> irgendwann kurzzeitig abfaellt und dann erneut ansteigt.

Das ist korrekt. Aber Frank sprach von 12(!) Zellen in Reihe. Wer da
ohne Balancer delta-U macht, der braucht sich nicht wundern, wenn das
Ladeger�t nur noch �ber Timeout abschaltet.

Also entweder schnelladen und Temperatur �berwachen (wie Akkuschrauber),
oder mit maximal C/2 laden und �ber die Zeit gehen. Die ben�tigte Zeit
wei� man durch Mitz�hlen beim Entladen (wie Schnurlostelefon), oder man
begrenzt sie auf ein ungef�hrliches Ma� und riskiert, da� die Akkus nur
halbvoll werden.


Gru�
Patrick

Olaf Kaluza

unread,
Dec 24, 2009, 8:47:00 AM12/24/09
to
Dietmar Belloff <spring...@gmx.de> wrote:

>bekannt, aber leider kein original, denn Akkus mit L�tfahne ab Werk
>haben normal beidseits flache Polkappen, hier wurden auf normale
>Serien-eneloops eben welche draufgepunktet

Du meinst da hat irgendein Hinterhofbastler sein Punktschweissgeraet
vergoldet? Sollte das so sein so frage ich mich wer da wohl die
Produkthaftung uebernimmt. Normalweise haben Sekundaerelemente ein
Ueberdruckventil in Form einer Sollbruchstelle. Wenn das jetzt nicht
mehr funktioniert dann rumst es bei Ueberladung aber richtig!

>- was in einigen F�llen
>Platzprobleme gibt, daher so f�r diesen Zweck wahrscheinlich nicht zu
>gebrauchen.

Das ist natuerlich noch ein weiteres Problem. Aufpassen muss man
manchmal auch bei den Durchmessern. Ich hab den Eindruck als wenn
mancher Hersteller von Billigzellen seine 2xxxmA nur deshalb mit Muehe
ins Gehaeuse quetscht indem er die Toleranzen sehr weit nach oben
auslegt.

Olaf

Jochen Petry

unread,
Dec 24, 2009, 9:09:20 AM12/24/09
to
Wolfgang Paul schrieb:
>..
> Uuups -- �bersehen :)

>
>>> Das originale Ladegr�t mit seinen paar mA (max. 150mA eher weniger?)
>>> ist doch f�r 2000mAh-Akkus IMO nicht wirklich brauchbar! Den Stecker
>>> abschneiden und einen Adapter l�ten - fertig :)
>> Stimmt! Dann aber mit einem anderen Lader. :-)
>
> OKOK :))) -- dann w�rde *ich* ja ein Kabel f�r meinen Bosch-Lader bauen,
> der l�dt hier NiMH 14,4V f�r die Akkuflex <8) Au�erdem hatte Pollin bis
> vor kurzem einen preiswerten 1,2A-NiCd/NiMH-Lader (#10616102), der aber
> aktuell nicht mehr verf�gbar scheint.
Warum auch nicht?
Sonst wird die Umbauma�nahme inklusive neuem Ladeger�t teurer als ein
Batterieteil f�r den Motor.

Wolfgang Ottenweller

unread,
Dec 24, 2009, 9:22:40 AM12/24/09
to
Hallo,

Frank Schneimann schrieb:

> h�ngt das nicht irgendwie auch mit der Elektronik im
> Akkugeh�use zusammen? Da ist eine Platine drin, aber ich wei� nicht
> genau, wof�r

hast Du ein Multimeter bzw kannst eines ausleihen?

Interessant ist, ob die Ladeanschl�sse des Blocks zu den Kontakten f�r
die Akkudr�hte durchverbunden sind. Wenn ja hat die Elektronik
vermutlich keinen Einflu� auf den Ladevorgang.

Das Ladeger�t sieht nach Primitivmethode aus: durch den Innenwiderstand
des Trafos wird der Ladestrom mit zunehmender Ladung kleiner und wenn
die Akkus voll sind ist er so klein, da� ein paar Stunden zus�tzlich
nicht schaden.

F�r die Eneloops w�rde ich das Ladeger�t nicht verwenden, die halten
zwar auch primitive Ladetechnik aus, aber mit dem gezeigten Ladeger�t
ist die Ladezeit unertr�glich oder die Akkus werden garnicht richtig voll.

Wenn der Akkublock keine Ladelektronik enth�lt als Ladeger�t eine
Konstantstromquelle 300mA mit Spannungsbegrenzung auf 20V (oder etwas
mehr) verwenden. Die Akkus immer weitgehend leer nutzen und mit diesem
Ladeger�t 10h laden. 500mA Konstantstrom und 6h geht auch, dann sollte
man sie aber nicht nicht stundenlang am Ladeger�t vergessen.

Ladeschaltungen mit Ladeschlu�erkennung (um auch teilweise entladene
Blocks laden zu k�nnen) kann man bei 12 in Serie geschalteten Zellen
vergessen, das geht allenfalls die ersten Monate gut.

Selbst umgebauten Akkublock immer ohne angesetzten Motor laden.

Gru�, Wolfgang

Michael Unger

unread,
Dec 24, 2009, 9:27:48 AM12/24/09
to
On 2009-12-24 13:58, "Frank Schneimann" wrote:

> Michael Unger schrieb:
>
>> Schau mal dort [1], ob es da nicht passende Kombinationen von Haltern

>> für 4, 6 oder 8 AA-Zellen gibt ...
>
> Ich hab nix gefunden - dafür habe ich jetzt mal schnell ein paar Fotos

> gemacht, damit ihr seht, wovon ich rede ;-)

Eine äußerst lobenswerte Idee ... ;-)

> http://www.schneimann.de/akkupack.html

Das graue Teil sieht nach einem simplen Abstandshalter aus. Wie wäre es
mit zwei 6er-Blöcken [1] übereinander, eventuell unter Verzicht auf den
(weißen) Abstandshalter?

> [...]

Es gibt übrigens ziemlich dünnwandigen, harten Schrumpfschlauch speziell
für Akkupacks -- aber es sollte nötigenfalls auch mit "normalem"
funktionieren, wenn nur leicht geschrumpft wird. Transparenter Schlauch
lässt den Inalt noch erkennen.

Michael


[1] <http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUPID=4255;ARTICLE=8442>

Joachim Bussmann

unread,
Dec 24, 2009, 11:53:55 AM12/24/09
to
Moin Frank,

> angestiftet von der Batterie-Diskussion zur Canon F-1n habe ich mir das

> gute St�ck mal wieder rausgesucht und ausprobiert - Akkus tot,

> Ladeversuch gescheitert (Gekauft etwa 1989). Nach zwei Stunden hab ich

> auch herausgefunden, wie man das Geh�use aufbekommt, um den alten

> Akkublock rauszuholen. Gerade noch rechtzeitig, die Dinger haben schon

> angefangen zu zerbr�seln.

[...]

> Hat irgendjemand vielleicht eine bessere Idee? Danke f�r alle Tips!

Benutzt Du die Kamera tats�chlich noch so viel/h�ufig, da� es sich
lohnt einen solchen Aufwand zu treiben?

Vielleicht lohnt es sich eher, auf dem Gebrauchtmarkt nach einem
Batteriepack zu suchen. In der Zwischenzeit macht die F-1 auch ohne
Motor Spa� ;-)

Gruss
Joachim

Horst Nietowski

unread,
Dec 24, 2009, 12:08:56 PM12/24/09
to
Joachim Bussmann schrieb:

Wird schwer sein, dieses Batteriepack allein zu finden.

> In der Zwischenzeit macht die F-1 auch ohne
> Motor Spa� ;-)

Ohne Motor benutze ich sie am Teleskop, da sie mit Motor etwas zu
schwer dafuer ist.

Tschau,
Horst

Dietmar Belloff

unread,
Dec 24, 2009, 1:24:07 PM12/24/09
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:

> Du meinst da hat irgendein Hinterhofbastler sein Punktschweissgeraet
> vergoldet?

Ja. Schau mal bei Sanyo die anderen Akkutypen mit L�tfahnen an - die
haben allesamt am Pluspol eine flache Polkappe - und nicht nur bei
Sanyo. N�ppel an der Polkappe und L�tfahne schlie�en sich normal
gegenseitig aus, ergo sind die Dinger nachtr�glich angebracht. Sanyo
jedenfalls baut keine eneloops mit L�tfahnen oder ich habe etwas
�bersehen.

> Das ist natuerlich noch ein weiteres Problem.

K�nnte hier in diesem Fall n�mlich auch eng werden ...

ulrich engel

unread,
Dec 25, 2009, 3:30:12 PM12/25/09
to
Ralf Teschenbaum schrieb:

>
>
> Vergleich mal die Kapazitᅵt Deiner alten NiCD-Akkus der Grᅵᅵe AA mit
> denen aktueller NiMH-Akkus der Grᅵᅵe AAA. Wenn aktuelle AAA-Akkus von
> der Kapazitᅵt her reichen, hast Du genug Platz im Gehᅵuse.

Und das hier:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=P654;GROUPID=4256;ARTICLE=57127;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=32DdRbgKwQASAAAFQMRgM5734af4e6fe9746a2d3fbb6f9baf046a

(sorry, dass das so lang ist) sollte klein genug sein, um 3x4
Micro-Akkus einzeln entnehmbar zu machen. Dann ist auch das Laden
problemlos.

mfg u.e.

Frank Schneimann

unread,
Dec 27, 2009, 4:24:46 PM12/27/09
to
N'abend zusammen,

mit dickem Bauch schleppe ich mich wieder zurᅵck an die Tastatur - ich
hoffe, ihr hattet auch schᅵne Feiertage. Nach Familie, Freunden und
Vᅵllerei ist jetzt wieder die Kamera dran :-) Ich danke allen, die
versucht haben, mir weiterzuhelfen, und ich versuche mal, die
Kernaussagen hier zusammenzufassen und darauf gebᅵndelt zu antworten.


Joachim Bussmann schrieb:

> Benutzt Du die Kamera tatsᅵchlich noch so viel/hᅵufig, daᅵ es sich


> lohnt einen solchen Aufwand zu treiben?
>

Ganz bᅵse Frage. Natᅵrlich lohnt es sich rein wirtschaftlich nicht. Aber
es ist schlieᅵlich ein Hobby, und das Ding macht einfach Spaᅵ, auch wenn
ich die Einsᅵtze im Jahr an einer Hand abzᅵhlen kann. Eine Digitalkamera
habe ich nicht...

So, wie sie jetzt ist, funktioniert sie nicht (bzw. der Motor
funktioniert nicht). Ich stehe vor der Wahl, sie entweder in die Tonne
zu werfen oder wieder ans Laufen zu bringen - und da ist meine Wahl klar
;-)

> Vielleicht lohnt es sich eher, auf dem Gebrauchtmarkt nach einem

> Batteriepack zu suchen. In der Zwischenzeit macht die F-1 auch ohne
> Motor Spaᅵ ;-)
>

Na ja, gerade mal bei einem groᅵen Aktionshaus geschaut - es ist
tatsᅵchlich was im Angebot. Motor + Batteriepack fᅵr 249 Euro
(160378888729), High-Power NiCd inkl. Kamerastromkabel(=genau meines)
fᅵr 179 Euro (160378888770). Da hab ich noch ein biᅵchen Luft nach oben.

Ich werde also weiterbasteln. Zurᅵck zur Technik:

Wolfgang Ottenweller schrieb:

> hast Du ein Multimeter bzw kannst eines ausleihen?
>

> Interessant ist, ob die Ladeanschlᅵsse des Blocks zu den Kontakten fᅵr
> die Akkudrᅵhte durchverbunden sind. Wenn ja hat die Elektronik
> vermutlich keinen Einfluᅵ auf den Ladevorgang.
>

Ich haben gemessen - auf beiden Bahnen ist der Widerstand im 0,x
Ohm-Bereich (aber nicht genau 0). Sieht das gut aus?

> Das Ladegerᅵt sieht nach Primitivmethode aus: durch den Innenwiderstand


> des Trafos wird der Ladestrom mit zunehmender Ladung kleiner und wenn

> die Akkus voll sind ist er so klein, daᅵ ein paar Stunden zusᅵtzlich
> nicht schaden.
>

Das paᅵt zum Verhalten der Kontrollleuchte (rote LED im Ladegerᅵt): bei
leeren Akkus blinkte sie schnell, mit fortschreitender Ladung immer
langsamer (oder war es genau umgekehrt?) An der Blinkfrequenz konnte man
jedenfalls sofort bein Anschlieᅵen erkennen, ob die Akkus voll oder leer
waren, da lief kein Timer ab.

> Selbst umgebauten Akkublock immer ohne angesetzten Motor laden.
>

Ist ohnehin so vorgesehen, zum Laden muᅵ man den Akku abschrauben.

Normale NiMH-Akkus mᅵchte ich nicht einsetzen, wegen der Selbstentladung
(bei meiner relativ geringen Nutzung... s.o.). Eneloops mit Lᅵtfahne
sind zwar erhᅵltlich (Sascha Rheker), aber nicht original (Dietmar
Belloff) - da stellen sich die Fragen, ob die punktgeschweiᅵten Zellen
zuverlᅵssig funktioneren (Olaf Kaluza) - und ob das wirklich besser ist,
wenn ich das selber zusammenlᅵte (Christian Zahn)? Im Moment habe ich da
kein gutes Gefᅵhl bei, obwohl ich Eneloops eigentlich bei anderen
Gelegenheiten gerne einsetze.

Ein Platzproblem sehe ich allerdings noch nicht - ich denke/hoffe, daᅵ
der weiᅵe Abstandhalter zur Stirnwand sich zur Not ein wenig anpassen lᅵᅵt.

Und die Sache mit dem Ladegerᅵt - ich werde mal sehen, was der Markt da
so bietet. Der Hinweis mit dem Akkuschrauber war jedenfalls schon mal
nicht schlecht (Wolfgang Paul und Jochen Petry). Sowas habe ich zwar
noch nicht, aber es steht vielleicht an.

Die Bedenken bei den Eneloops und die Notwendigkeit, ein neues Ladegerᅵt
anschaffen zu mᅵssen, haben mich jetzt dazu bewegt, bei Pollin vier
Sᅵtze NiCd-Akkupacks zu bestellen (Nr. 270 649). Pro Pack sind 3 Zellen
zusammengelᅵtet fᅵr 1,50 Euro - das sollte wirtschaftlich kein groᅵes
Risiko sein. Ich werde versuchen, daraus einen Zwᅵlferblock zu bauen und
kann das vorhandene Ladegerᅵt weiter benutzen. Mal sehen, ob Pollin die
Dinger auch liefern kann - ich werde berichten ;-)

Nochmals Danke an alle, guten Rutsch und einen entspannten Wechsel in
den Alltag!

Frank

--
========================================
Frank Schneimann

Wolfgang Ottenweller

unread,
Dec 27, 2009, 7:30:01 PM12/27/09
to
Hallo,

Frank Schneimann schrieb:


> Ich haben gemessen - auf beiden Bahnen ist der Widerstand im 0,x
> Ohm-Bereich (aber nicht genau 0). Sieht das gut aus?

ist er gleich groᅵ, wenn Du die Prᅵfspitzen tauschst (Meᅵspannung
umpolen)? Wie groᅵ ist der Widerstand wenn sich die Meᅵspitzen berᅵhren?

> Normale NiMH-Akkus mᅵchte ich nicht einsetzen

Die wᅵrden gegenᅵber Eneloop auch keinerlei Vorteil bringen bei Deinem
Problem.

Gruᅵ, Wolfgang

Frank Schneimann

unread,
Dec 28, 2009, 9:54:25 AM12/28/09
to
Wolfgang Ottenweller schrieb:

> ist er gleich groᅵ, wenn Du die Prᅵfspitzen tauschst (Meᅵspannung
> umpolen)? Wie groᅵ ist der Widerstand wenn sich die Meᅵspitzen berᅵhren?
>

Kurzschluᅵ bei den Meᅵspitzen zeigt genau 0, die Meᅵwerte bei den
Leiterbahnen sind gleich, unabhᅵngig von der Polung der Meᅵspitzen. Der
Meᅵwert pendelt um 0,3 Ohm, ich habe jeweils mehrfach gemessen. Das
Multimeter ist ein einfaches von ELV (Art.Nr. 68-544-65, es ist nicht
mehr im Sortiment, aber die Bedienungsanleitung gibt es noch zum
Download:
<http://www.elv-downloads.de/service/manuals_hw/54465_VC10C+_UM.pdf>).
Das dort beschriebene Meᅵverfahren zum Messen kleiner Widerstᅵnde (S.
16) habe ich eingehalten.

Die Bilder auf <http://www.schneimann.de/akkupack.html> habe ich noch
ergᅵnzt um zwei mit der fraglichen Platine (Bild 7 und 8, ganz unten).
Sehe ich das richtig, das die gemessenen Werte darauf hindeuten, daᅵ die
Widerstᅵnde und Transistoren nicht im Ladestromkreis liegen?

Frank Schneimann

unread,
Dec 28, 2009, 10:05:48 AM12/28/09
to
Frank Schneimann schrieb:

> Sehe ich das richtig, das die gemessenen Werte darauf hindeuten, daᅵ die
> Widerstᅵnde und Transistoren nicht im Ladestromkreis liegen?
>

'Tschuldigung, blᅵde Frage - wenn man sich die Leiterbahnen mal genauer
anschaut, sieht man, daᅵ die Lᅵtpunkte fᅵr die Zellen direkt mit den
Kontakten im Steckerblock verbunden sind. So genau hatte ich mir die
Platine von unten noch gar nicht angesehen...

Nix fᅵr ungut - ich melde mich wieder, wenn ich die neuen Akkus da habe.

Solange wᅵnsche ich eine entspannte Zeit!

Wolfgang Weisselberg

unread,
Dec 28, 2009, 4:42:16 PM12/28/09
to
Frank Schneimann <fsnew...@web.de> wrote:

> Eneloops mit Lötfahne
> sind zwar erhältlich (Sascha Rheker), aber nicht original (Dietmar
> Belloff) - da stellen sich die Fragen, ob die punktgeschweißten Zellen
> zuverlässig funktioneren (Olaf Kaluza) - und ob das wirklich besser ist,
> wenn ich das selber zusammenlöte (Christian Zahn)?

Wie heiss werden Teile des Zelleninneren beim Punktschweissen
(wenn's jemand mit Ahnung macht) und wie heiss, wenn du loetest?
(gar zuviel Hitze moegen sie nicht!)

Und wie wirkt das auf das Ueberdruckventil?

-Wolfgang

Frank Schneimann

unread,
Dec 28, 2009, 6:06:58 PM12/28/09
to
Wolfgang Weisselberg schrieb:

> Wie heiss werden Teile des Zelleninneren beim Punktschweissen
> (wenn's jemand mit Ahnung macht) und wie heiss, wenn du loetest?
> (gar zuviel Hitze moegen sie nicht!)
>
> Und wie wirkt das auf das Ueberdruckventil?
>

Tja, Fragen über Fragen. Und weil ich darauf keine Antwort weiß, lass
ich das mit dem Löten besser sein und probier was anderes.

Gute Nacht!

Johannes Leckebusch

unread,
Dec 28, 2009, 6:27:17 PM12/28/09
to
Am 29.12.2009 00:06, schrieb Frank Schneimann:
> Wolfgang Weisselberg schrieb:
>
>> Wie heiss werden Teile des Zelleninneren beim Punktschweissen
>> (wenn's jemand mit Ahnung macht) und wie heiss, wenn du loetest?
>> (gar zuviel Hitze moegen sie nicht!)
>> Und wie wirkt das auf das Ueberdruckventil?
>>
>
> Tja, Fragen über Fragen. Und weil ich darauf keine Antwort weiß, lass
> ich das mit dem Löten besser sein und probier was anderes.

Ich habe mal vor zig Jahren einige Nickel-Cadmium-Monozellen mit Drähten
in Serie gelötet, später aber wieder auseinandergeschnitten. Sie dienen
seit ewigen Zeiten in einer Autotaschenlampe und scheinen keinen Schaden
genommen zu haben.

Mit gut heißem Lötkolben rasch arbeiten, nur kurz löten und dann wieder
abkühlen lassen, halt nicht ewig draufhalten. So kann man sicher auch
Lötfahnen anlöten.

Garantie gibt's auf die Methode aber keine ... und ob das sehr kleine
Zellen (?) auch so gut abkönnen, weiß ich nicht. Wenn man aber nur kurz
lötet, bis das Zinn sich gerade mit den Metallkappen gut verbunden hat
(gutes Lötzinn mit Flußmittel, gut heißer Lötkolben), wird es da innen
nicht so arg heiß, denke ich mal.

--

Jödel.

Jedenfalls ist ein Foto die Zukunft des in der Vergangenheit liegenden
Momentes einer Betrachtung, nicht wahr?

Privat: http://www.johannes-leckebusch.de
Fotoseiten: http://www.johannes-leckebusch.de/Fotogalerien/
Schnappschussfotowettbewerb: http://www.foto.ungruen.de/Index.html

Gerrit Brodmann

unread,
Dec 28, 2009, 9:32:16 PM12/28/09
to
Johannes Leckebusch <jlno...@johannes-leckebusch.de> wrote:

>Am 29.12.2009 00:06, schrieb Frank Schneimann:
>> Wolfgang Weisselberg schrieb:
>>
>>> Wie heiss werden Teile des Zelleninneren beim Punktschweissen
>>> (wenn's jemand mit Ahnung macht) und wie heiss, wenn du loetest?
>>> (gar zuviel Hitze moegen sie nicht!)
>>> Und wie wirkt das auf das Ueberdruckventil?
>>>
>>

>> Tja, Fragen �ber Fragen. Und weil ich darauf keine Antwort wei�, lass
>> ich das mit dem L�ten besser sein und probier was anderes.
>
>Ich habe mal vor zig Jahren einige Nickel-Cadmium-Monozellen mit Dr�hten
>in Serie gel�tet, sp�ter aber wieder auseinandergeschnitten. Sie dienen

>seit ewigen Zeiten in einer Autotaschenlampe und scheinen keinen Schaden
>genommen zu haben.
>

>Mit gut hei�em L�tkolben rasch arbeiten, nur kurz l�ten und dann wieder
>abk�hlen lassen, halt nicht ewig draufhalten. So kann man sicher auch
>L�tfahnen anl�ten.


>
>Garantie gibt's auf die Methode aber keine ... und ob das sehr kleine

>Zellen (?) auch so gut abk�nnen, wei� ich nicht. Wenn man aber nur kurz
>l�tet, bis das Zinn sich gerade mit den Metallkappen gut verbunden hat
>(gutes L�tzinn mit Flu�mittel, gut hei�er L�tkolben), wird es da innen
>nicht so arg hei�, denke ich mal.

Mal ne "bl�de" Frage. Warum schaut ihr nicht mal im Modellbauzubeh�r
nach? Ein 4s LiPo hat 14,8V, das sollte noch im Toleranzbereich sein.
Ausmessen, was da eventuell rein passt, oder einfach ein Kabel nach
aussen legen und so nen Akkupack mit Klett unter den Griff geklebt
(macht das Trumm nun auch nicht viel unhandlicher)

Volker Bartheld

unread,
Dec 29, 2009, 4:14:11 AM12/29/09
to
Hallo!

>> Wie heiss werden Teile des Zelleninneren beim Punktschweissen
>> (wenn's jemand mit Ahnung macht) und wie heiss, wenn du loetest?
>> (gar zuviel Hitze moegen sie nicht!)

> Tja, Fragen �ber Fragen. Und weil ich darauf keine Antwort wei�, lass
> ich das mit dem L�ten besser sein und probier was anderes.

Ich habe (originale) Eneloops schon verl�tet. Mit normalem PbSn-Lot (nicht
der bleifreie ROHS-Kram, f�r den man m. W. n. h�here Temperaturen braucht).
Dabei die Kontaktfl�chen (d. h. die Verchromung) der Zelle leicht angerauht
und mit einem Tr�pferl L�twasser gearbeitet, der m�glichen Passivierung
durch Oxide wegen. Vermutlich h�tte es das Flu�mittel im (Elektronik)Lot
auch getan. Mit dem gut Vorgeheizten L�tkolben (normale 50W-Klasse) und
bereits verzinnten Dr�hten war die L�tung in unter einer Sekunde getan.

Weder das Ventil hat ausgel�st noch konnte ich (am NiMH-Lader mit
Kapazit�tsanzeige) eine relevante Einbu�e an Kapazit�t feststellen.

Die Eneloop sollte �brigens in einen Akku-Langhaarschneider, dessen
NiCd-Zelle quasi schon vollkommen platt war. Die etwas gr��ere L�nge im
Vergleich zu Zellen mit angepunkteter L�tfahne kann ich best�tigen.

Bitte nicht meinen, man k�nne den Pluspol massiv beschleifen und so die
L�nge reduzieren. Zumindest bei einem Conrad-Akku (=Schrott) befand sich
darunter so eine Art leitf�higes Kohlest�ckchen, die Polkappe war also
hohl, der Akku folglich Schrott [wie im Neuzustand auch schon, ;-) ].

Ciao,
Volker

--
@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

Olaf Kaluza

unread,
Dec 29, 2009, 4:54:04 AM12/29/09
to
Volker Bartheld <dr_ve...@freenet.de> wrote:

>Ich habe (originale) Eneloops schon verl锟絫et. Mit normalem PbSn-Lot (nicht
>der bleifreie ROHS-Kram, f锟絩 den man m. W. n. h锟絟ere Temperaturen braucht).
>Dabei die Kontaktfl锟絚hen (d. h. die Verchromung) der Zelle leicht angerauht
>und mit einem Tr锟絧ferl L锟絫wasser gearbeitet, der m锟絞lichen Passivierung
>durch Oxide wegen.

Argh! Loetwasser? Aechz.

>Vermutlich h锟絫te es das Flu锟絤ittel im (Elektronik)Lot
>auch getan.

Ja tut es. Wichtig ist nur, wie du schon erwaehnt hast, das man
erstmal mit etwas Schmirgelpapier die Oberflaeche aufraut. Akkus sind
vernickelt oder sonstwie behandelt und lassen sich sonst deutlich
schlechter loeten.

>Mit dem gut Vorgeheizten L锟絫kolben (normale 50W-Klasse) und
>bereits verzinnten Dr锟絟ten war die L锟絫ung in unter einer Sekunde getan.

Auch das ist ein wichtiger Punkt. Lieber einen grossen Loetkolben
nehmen als einen kleinen mit 15W der lange rumbraten muss.

>Weder das Ventil hat ausgel锟絪t noch konnte ich (am NiMH-Lader mit
>Kapazit锟絫sanzeige) eine relevante Einbu锟絜 an Kapazit锟絫 feststellen.

Ausloesen wird das auch nur wenn man wirklich total lange rumbraet und
den gesamten Akku richtig erhitzt. Bei einer Mignonzelle muesste man
dazu wohl schon besonders unfaehig sein. Ich kenne allerdings jemand
dem ist beim anloeten eines Drahtes an einer Knopfzelle mal so ein
Teil explodiert.

Mein Einwand bezueglich des Ventils hat aber einen anderen
Hintergrund. Akkus sollten eigentlich ein Ueberdruckventil haben damit
sie bei fetter Ueberladung oder Kurzschluss eben nicht explodieren
sondern ihren Saft halbwegs kontrolliert in die Gegend verspritzen.
Wie das genau ausgefuehrt ist weiss eigentlich nur der
Hersteller. Eine Moeglichkeit besteht darin das auf der Innenseite des
Bechers der Zelle ein Kreuz in den Boden gestanzt wird um dort das
Material zu schwaechen. Kommt es dann zu einem zu hohen Druck reisst
das Blech dort auf.
Loetest oder schweisst du dort selber etwas auf so koennte es
passieren das dieses Ventil, wenn es denn so ausgefuehrt ist, nicht
mehr funktioniert. Aber das ist deine Entscheidung und dein Risiko.
Ich war nur erstaunt das ein Zwischenhaendler dieses Risiko fuer
andere Leute eingeht.

Ich war naemlich mal im selben Raum als eine Babyzelle aus billiger
chinesischer Produktion explodiert ist wo dieses Ventil versagt
hat. Das uebertrifft den staerksten Sylvesterboeller! Wuerdest du so
eine Zelle bei der Explosion in der Hand halten hast du danach
garantiert 1-2 Finger weniger.

Olaf

Dietmar Langenohl

unread,
Jan 1, 2010, 12:41:58 PM1/1/10
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> schrieb:


>Mal ne "bl�de" Frage. Warum schaut ihr nicht mal im Modellbauzubeh�r
>nach? Ein 4s LiPo hat 14,8V, das sollte noch im Toleranzbereich sein.

Mit unangepasster Ladetechnik kann man damit sehr interessante
pyrotechnische Effekte erzielen:
<http://www.antikmodellflugfreunde.de/LIPO-Test_.wmv>

Dietmar


Gerrit Brodmann

unread,
Jan 2, 2010, 9:12:06 AM1/2/10
to
Dietmar Langenohl <old_shut...@live.de> wrote:

Sorry, ich vergass, ich bin in drf.
Mal ganz gro� f�r die, die es brauchen:

NAT�RLICH MIT DEM PASSENDEN LADEGER�T ZU LADEN!

Dietmar Langenohl

unread,
Jan 2, 2010, 11:35:15 AM1/2/10
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> schrieb:

>Sorry, ich vergass, ich bin in drf.
>Mal ganz gro� f�r die, die es brauchen:
>
>NAT�RLICH MIT DEM PASSENDEN LADEGER�T ZU LADEN!

Da wir in drf sind, auch noch ganz gro� f�r die, die es brauchen:

NAT�RLICH DARF KEINE ZELLE UNTER 3V ENTLADEN WERDEN!

Beim Modellflug sorgt der elektronische Drehzahlsteller daf�r, da� die
niedrigstzul�ssigen Zellenspannungen nicht unterschritten werden
k�nnen. Blitzger�te verf�gen meines Wissens nicht �ber solche
Vorkehrungen.
�brigens k�nnen LIPOs nicht nur beim falschen Laden, sondern auch bei
mechanischer Besch�digung hochgehen.

Dietmar

Gerrit Brodmann

unread,
Jan 2, 2010, 4:14:33 PM1/2/10
to
Dietmar Langenohl <old_shut...@live.de> wrote:

>Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> schrieb:
>
>>Sorry, ich vergass, ich bin in drf.
>>Mal ganz gro� f�r die, die es brauchen:
>>
>>NAT�RLICH MIT DEM PASSENDEN LADEGER�T ZU LADEN!
>
>Da wir in drf sind, auch noch ganz gro� f�r die, die es brauchen:
>
>NAT�RLICH DARF KEINE ZELLE UNTER 3V ENTLADEN WERDEN!

Wird echt zu kompliziert f�r diese Gruppe. 8-)

Nehmen wir LiFePo, die haben dann in der n�chsten errechbaren
Kombination ein bischen weniger Volt, aber die Kamera sollte mit klar
kommen.

Daf�r sind sie sehr viel toleranter im �berladen und auch im Entladen.
(Kenne Leute, die haben aus Versehen komplett entladen und die Akkus
konnten gerettet werden - f�r die Lebensdauer mit Sicherheit trotzdem
nicht gut 8-))

>Beim Modellflug sorgt der elektronische Drehzahlsteller daf�r, da� die
>niedrigstzul�ssigen Zellenspannungen nicht unterschritten werden
>k�nnen. Blitzger�te verf�gen meines Wissens nicht �ber solche
>Vorkehrungen.
>�brigens k�nnen LIPOs nicht nur beim falschen Laden, sondern auch bei
>mechanischer Besch�digung hochgehen.

Ja, das Ger�cht hab ich schon geh�rt. 8-)

Wir haben es 2x mit einer (teil-)defekten Zelle probiert, angestochen,
hat nicht mal nennenswert geraucht.

Allerdings hat es ein Bekannter geschafft. Man sollte auch nicht auf
einem vollen Akku landen, wenn ein spitzer Stein unten liegt... 8-)


Frank Schneimann

unread,
Jan 4, 2010, 12:48:25 PM1/4/10
to
Frohes Neues zusammen!

Ich habe versprochen:

> Die Bedenken bei den Eneloops und die Notwendigkeit, ein neues Ladegerᅵt
> anschaffen zu mᅵssen, haben mich jetzt dazu bewegt, bei Pollin vier
> Sᅵtze NiCd-Akkupacks zu bestellen (Nr. 270 649). Pro Pack sind 3 Zellen
> zusammengelᅵtet fᅵr 1,50 Euro - das sollte wirtschaftlich kein groᅵes
> Risiko sein. Ich werde versuchen, daraus einen Zwᅵlferblock zu bauen und
> kann das vorhandene Ladegerᅵt weiter benutzen. Mal sehen, ob Pollin die
> Dinger auch liefern kann - ich werde berichten ;-)
>

Pollin hat geliefert, sehr schnell sogar zwischen den Feiertagen.
Gekommen ist, was auch schon auf dem Katalogbild zu sehen war:
NiCd-Zellen von GP, 600mAh, zum Dreierpack zusammengelᅵtet. Der
Beipackzettel trᅵgt das Datum 24.02.97 und stammt von der Firma dss
Zentral-Kundendienst (Schneider AG, Dual GmbH) in Tᅵrkheim. Sitzen die
nicht schon ewig woanders?

Die ersten Zellen haben seit letztem Jahr im BC-900 gelegen,
vorsichtiges Auffrischen bei kleinstem Strom hat tagelang gedauert und
am Ende immerhin Kapazitᅵten zwischen 640 und 690 mAh ergeben. Wenn es
in diesem Tempo weitergeht werde ich noch eine ganze Zeit brauchen, bis
ich meine 12 Zellen zusammen habe. Und dann erzᅵhle ich mehr!

Bis demnᅵchst,

Timm Thiemann

unread,
Jan 4, 2010, 5:01:48 PM1/4/10
to

Frank Schneimann wrote:
>
> Die ersten Zellen haben seit letztem Jahr im BC-900 gelegen,
> vorsichtiges Auffrischen bei kleinstem Strom hat tagelang gedauert und
> am Ende immerhin Kapazitᅵten zwischen 640 und 690 mAh ergeben. Wenn es
> in diesem Tempo weitergeht werde ich noch eine ganze Zeit brauchen, bis

...Du gegen Ende des Jahres 35Ah erreicht hast und den unhandlichen
Bleiakku unter der Motorhaube ersetzen kannst?

<duck/>

--
Timm Thiemann - http://www.timmthiemann.de
Im Kᅵhlschrank befinden sich 3 Scheiben Brot, ein Becher Kirschjoghurt,
Margarine und zwei Salatkᅵpfe. Dann habe ich mich verlaufen und rufe
ein Taxi. [<1i2nh9a.y44op5g27wckN%spam.a...@t-online.de>]

Gerrit Brodmann

unread,
Jan 4, 2010, 11:46:39 PM1/4/10
to
Frank Schneimann <fsnew...@web.de> wrote:

>NiCd-Zellen von GP, 600mAh, zum Dreierpack zusammengel�tet. Der
>Beipackzettel tr�gt das Datum 24.02.97

Fast 13 Jahre alte Akkuzellen? UUUPPSSS!

Olaf Kaluza

unread,
Jan 5, 2010, 11:34:23 AM1/5/10
to
Gerrit Brodmann <gerrit....@gmx.de> wrote:

>Fast 13 Jahre alte Akkuzellen? UUUPPSSS!

Ja und? NOS! Bei Roehren kostet das extra. :-D

Olaf

Gerrit Brodmann

unread,
Jan 5, 2010, 1:10:25 PM1/5/10
to
Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:

Ich habe hie rnoch einen alten Varta Akku, meinst Du der ist jetzt
richtig was wert? 8-)

Der sollte so ca 30 Jahre alt sein...

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