durch die "neue" Technolgie wollen wir möglicherweise privat und im
Betrieb umrüsten. Wir haben ja bis jetzt nichts nachteiliges über die
Eneloops gelesen, müssen aber nach dem Lesen der Sanyo Informationen
http://www.eneloop.info/de/home/leistungsdetails.html nun doch mal
feststellen, dass hier offensichtlich auch nur mit Wasser gekocht wird
- zumal auf die Haltbarkeit in Jahren doch nur sehr spekulativ
eingegangen wird.
Was könnt ihr über die Haltbarkeit sagen? Lässt die Kapazität in der
Praxis nach vielleicht 100 Ladezyklen dann doch nach?
Wie ist das wirkliche Kapazitätsverhalten bei niedrigen Temperaturen?
Welchen Straßenpreis habt ihr bezahlt?
Hat jemand mal größere Mengen gekauft?
Wer von euch hat denn alternative Produkte in Benutzung und zu welchem
Straßenpreis erstanden?
LG
vom Zappa und dem kleinen Tiger (... sacht: nüx üss schlümmer, als
wenn der Zappa bei seener Leuchterei den Sternpunkt verschübt und
seine automatüsche Schnurr nu noch eirig schnurrt!)
> feststellen, dass hier offensichtlich auch nur mit Wasser gekocht wird
> - zumal auf die Haltbarkeit in Jahren doch nur sehr spekulativ
> eingegangen wird.
Womit sollten sie sonst kochen ;-)
Jeder Blick in etwas entferntere Zukunft ist eben spekulativ.
Frage einen Tennisspieler nach einen "abgefälschten" Ball, da ist die
gedachte zukünftige Position des Balls gar nicht so weit in der Zukunft.
> Was könnt ihr über die Haltbarkeit sagen? Lässt die Kapazität in der
> Praxis nach vielleicht 100 Ladezyklen dann doch nach?
Nach erst etwa 2 Jahren kann ich noch nichts Negatives berichten.
Die Kapazität läßt nicht nur durch die Ladezyklen nach, sondern auch
in Laufe der Zeit (besonders bei hohen Temperaturen).
Wenn du nur einmal im Monat nachlädst wirst du sicher nicht die 1000
Zyklen (=83 Jahre) erreichen können.
> Wie ist das wirkliche Kapazitätsverhalten bei niedrigen Temperaturen?
Ausgezeichnet (Tiefkühlschrankgetestet).
> Wer von euch hat denn alternative Produkte in Benutzung
Hähnel Synergy und Ready2go.
Nicht schlecht, aber zumindest meine Exemplare (AAA) haben etwas
niedrigere Spannung als die Eneloop. Tieftemperaturverhalten habe ich
nicht getestet.
mfg Ka Prucha
> Hi Leute,
>
> durch die "neue" Technolgie wollen wir m�glicherweise privat und im
> Betrieb umr�sten.
L�blich!
> Wir haben ja bis jetzt nichts nachteiliges �ber die
> Eneloops gelesen, m�ssen aber nach dem Lesen der Sanyo Informationen
> http://www.eneloop.info/de/home/leistungsdetails.html nun doch mal
> feststellen, dass hier offensichtlich auch nur mit Wasser gekocht wird
> - zumal auf die Haltbarkeit in Jahren doch nur sehr spekulativ
> eingegangen wird.
Eneloops sind meine, und ich denke auch der Mehrzahl vieler hier in d.r.f,
ertse Wahl bei Akkumulatoren. Vorteil ist einzig und allein die geringe
Selbstentladung. Wermutstropfen ist die (relativ) geringe Kapazit�t.
> Was k�nnt ihr �ber die Haltbarkeit sagen? L�sst die Kapazit�t in der
> Praxis nach vielleicht 100 Ladezyklen dann doch nach?
Das ist bei jedem Akku eines jeden Herstellers so, dass seine Kapazit�t
durch jeden kompletten Ladezyklus irreversibel an Kapazit�t verliert. Die
Hersteller garantieren jedoch die Nennkapazit�t bei korrektem Umgang f�r
eine Mindestanzahl Ladezyklen, manche 100, andere mehr oder weniger. Neue
Akkus von Markenherstellern haben daher oft tats�chlich eine bis zu 10%
h�here Kapazit�t als angegeben. Billigheimer geben gerne diese erh�hte
Kapazit�t als Lockmittel an, welche dann aber schon nach 20 Ladezyklen nicht
mehr voll erreicht werden kann.
Ich finde 100 Ladezyklen f�r einen Akku nicht wenig. Wir (Denso) geben f�r
unsere Li-Ion Akkus 200 Ladezyklen an.
> Wie ist das wirkliche Kapazit�tsverhalten bei niedrigen Temperaturen?
Ganz Schlecht. Je niedriger die Temperatur, umso schlechter nimmt der Akku
Ladung auf oder gibt diese ab. Das Laden eines Akkus bei unter 0� C sollte
auf jeden Fall vermieden werden.
> Welchen Stra�enpreis habt ihr bezahlt?
2000mAh AA Rundezellen gibt's Aktuell f�r rund 2 Euro. Mehr w�rde ich daf�r
aber auch nicht bezahlen.
> Hat jemand mal gr��ere Mengen gekauft?
Ich habe 16 St�ck im Einsatz.
> Wer von euch hat denn alternative Produkte in Benutzung und zu welchem
> Stra�enpreis erstanden?
Ich habe auch f�r diversestes Spielzeuch meiner Kinder auch Billigakkus von
Aldi, ein paar Friwos, GP ReCyko und Strentgh Zellen rumliegen. F�r
Kinderspielzeug reicht mir das. In meine Kameras und Blitze kommen die
Eneloops, weil ich diese dann voll Geladen verf�gbar haben m�chte und nicht
immer gerade was im Ladeger�t parat liegt.
Mir reicht die geringere Kapazit�t der Eneloops aus. Daf�r ist mir von denen
noch kein einziger vorzeitig gestorben. Von den Billigdingern mit grandiosen
Versprechungen was die Kapazit�t angeht, haben ich bereits etliche Stinker
dem Recycling zugef�hrt.
--
_____
CU|om
www.logicalbrain.de
www.tokufo.de
>Was könnt ihr über die Haltbarkeit sagen? Lässt die Kapazität in der
>Praxis nach vielleicht 100 Ladezyklen dann doch nach?
Ich habe die eneloops noch nicht allzulange (ca. 1 Jahr), bis jetzt ist
die Kapazität konstant hoch knapp über dem Nennwert (ich verwende ein
Ladegerät mit Ladestromanzeige und Einzelschachtüberwachung).
>Wie ist das wirkliche Kapazitätsverhalten bei niedrigen Temperaturen?
Bis ca. -5°C habe ich sie verwendet, konnte bei diesen Temperaturen noch
keine signifikanten Kapazitätseinbrüche feststellen.
>Welchen Straßenpreis habt ihr bezahlt?
Rund EUR 20,- für 8 Stück.
Lg
Martin Pokorny
>- zumal auf die Haltbarkeit in Jahren doch nur sehr spekulativ
>eingegangen wird.
Es gibt sie in Europa ja auch erst seit zwei Jahren und in Japan seit
3Jahren. Du wirst also noch was warten muessen wenn du ernsthafte
Aussagen zur Haltbarkeit erwartest.
>Wie ist das wirkliche Kapazit�tsverhalten bei niedrigen Temperaturen?
Vergleichbar zu NiCd, also um laengen besser als bei NimH.
>Welchen Stra�enpreis habt ihr bezahlt?
Vergessen.
>Wer von euch hat denn alternative Produkte in Benutzung und zu welchem
>Stra�enpreis erstanden?
Ich benutze die Teile von Panasonic. (Invinion?)
Olaf
>ertse Wahl bei Akkumulatoren. Vorteil ist einzig und allein die geringe
>Selbstentladung. Wermutstropfen ist die (relativ) geringe Kapazit�t.
Auch der Innenwiderstand ist geringer. Man kann also mehr Strom
entnehmen, oder hat mehr Reserven bei Kaelte.
Olaf
> Eneloops
<http://faq.d-r-f.de/wiki/
Batterien,_Akkus_und_Ladegeräte#eneloop_und_Pansonic_Infinium>
<http://faq.d-r-f.de/wiki/Strobist-Hardware-FAQ#Akkus_und_Ladeger.C3.A4te>
Da ist eigentlich alles gesagt worden. Incl. Bezugsquellen und Lader-
Empfehlungen.
--
Gruss Uwe
--------- cut here with a very sharp knife ---------
Uwe Naumann eMail: uwe[at]vieledinge[dot]de
Web: http://www.vieledinge.de http://www.swllog.de
> Was k�nnt ihr �ber die Haltbarkeit sagen? L�sst die Kapazit�t in der
> Praxis nach vielleicht 100 Ladezyklen dann doch nach?
Schonmal in die FAQ geschaut?
<http://faq.d-r-f.de/wiki/Batterien%2C_Akkus_und_Ladeger%C3%A4te#Literat
ur>
die Artikel der c't treffen da durchaus klare Aussagen.
Aus meiner Praxis: da l��t nichts nach, ich hab die Dinger seit es sie
gibt im Einsatz. Der Clou ist ja, da� durch die sehr geringe
Selbstentladung auch weniger Ladezyklen gebraucht werden. Sanyo hat aber
auch an dieser Stelle jetzt nochmal angesetzt und diese bei der neuen
Generation eneloop, die seit Novemer zun�chst in Japan erschien, die
Anzahl der Zyklen nochmals erh�ht - allerdings zu Lasten der Kapazit�t,
die sich auf 1900mAh verringerte. Wer eneloop allerdings kennt, der
wei�, da� diese Zahl lediglich die vom Hersteller garantierte
Mindestkapazit�t darstellt, die in der Praxis dann doch h�her liegt.
Insofern w�rde ich von keinem allzu gro�em Verlust ausgehen.
> Welchen Stra�enpreis habt ihr bezahlt?
> Hat jemand mal gr��ere Mengen gekauft?
8 St�ck 13 Euro plus Versand in 4er Boxen, Anbieter "das gute Gesch�ft"
�ber amazon.de (=Mertrado GmbH).
Gr��ere Mengen? Meine letzte Bestellung bei diesem Anbieter waren 2
solcher Sets, davor aber auch schon mehrere 8er Sets sowohl AA als auch
AAA - ich verwende hier nix Anderes mehr.
> Wer von euch hat denn alternative Produkte in Benutzung und zu welchem
> Stra�enpreis erstanden?
Alternativen gibts letztlich nur 2 echte (siehe FAQ-Artikel), Labelware
kommt mir nicht ins Haus, und die Alternativen waren nicht oder nicht zu
vergleichbaren Preisen verf�gbar.
--
Bye,
Dietmar
FAQ zur Newsgroup de.rec.fotografie: http://faq.d-r-f.de
Schon auf meinen Ur-Eneloops steht "Min. 1900mAh, Typ. 2000mAh".
Man hat wohl ehr die Doppelangabe beseitigt, denn ich lese in den
Ankᅵndigungen nur was von Garantierten 1900 - und das hatten die
"alten" ja schon.
>> Welchen Straᅵenpreis habt ihr bezahlt?
Ca. 15/8 Stk.
>> Hat jemand mal grᅵᅵere Mengen gekauft?
Was so grᅵᅵere Mengen sind, hier sind ca. 30 AA und
iirc 12 AAA im Einsatz.
> 8 Stᅵck 13 Euro plus Versand in 4er Boxen, Anbieter "das gute Geschᅵft"
> ᅵber amazon.de (=Mertrado GmbH).
zzgl. Versand. Wenn man auf die Boxen verzichten kann gibts
die auch ab 14,69 inkl. Versand.
Aktuell auch z.B. bei reichelt fᅵr 7,95/4Stk. Da gibts auch ein
"passendes" (will meinen taugliches) Ladegerᅵt - den BC700
zu aktuell 21,95. Preiswerter als die angelbichen Sparsets
auf Amazon. Allerdings auch zzgl. Versand.
Christian
>> Aus meiner Praxis: da lᅵᅵt nichts nach, ich hab die Dinger seit es sie
>> gibt im Einsatz. Der Clou ist ja, daᅵ durch die sehr geringe
>> Selbstentladung auch weniger Ladezyklen gebraucht werden. Sanyo hat aber
>> auch an dieser Stelle jetzt nochmal angesetzt und diese bei der neuen
>> Generation eneloop, die seit Novemer zunᅵchst in Japan erschien, die
>> Anzahl der Zyklen nochmals erhᅵht - allerdings zu Lasten der Kapazitᅵt,
>> die sich auf 1900mAh verringerte.
>
> Schon auf meinen Ur-Eneloops steht "Min. 1900mAh, Typ. 2000mAh".
> Man hat wohl ehr die Doppelangabe beseitigt, denn ich lese in den
> Ankᅵndigungen nur was von Garantierten 1900 - und das hatten die
> "alten" ja schon.
Nun, das ist ein beliebter Trick der Verkaufsstrategen. Ich vermute mal
Sanyo hat vermehrt Beschwerden von Anwendern erhalten, dass nach 1000
Ladezyklen noch nicht mal die 1900mAh mehr erreicht werden.
Die schwammigen Angaben welche die Hersteller ᅵffentlich machen entsprechen
nur in einzelnen Punkten den in der Regel sehr eindeutigen und prᅵzisen
Papieren, welche aber kaum jemandem zugᅵnglich sind.
Im Fall Sanyo sei angemerkt, dass bei all den schᅵnen Graphen keiner dabei
ist, welcher das Altern des Akkus darstellt. Ich wette meinen rechten Fuᅵ
darauf, dass solche Tests existieren, auch wenn es sehr zeitaufwᅵndig ist
solche Tests zu machen.
Ich unterstelle dass auch Eneloops nach 1000 Ladezyklen unter normalen
Anwendungsbedingungen (und nicht im Labor) ziemlich platt sein werden. Die
Lebenserwartung hᅵngt von derbe vielen Faktoren ab. In der Laborsimulation
wird stets von Idealbedingungen ausgegangen. Es werden immer komplette
Ladezyklen simuliert, keine Teilentladungen mit unterschiedlicher
Kapazitᅵtsentnahme, die Umgebungstemperatur ist immer muckelige 25ᅵC, der
Entladestrom ist immer Konstant und das Verhalten bei einem mᅵrderischen
"distorted discharge", mit welchem typischer Weise jedes Blitzgerᅵt seine
Stromquelle quᅵlt, wird schon mal gar nicht berᅵcksichtigt.
Fᅵr mich ist der wichtigste Satz auf der Eneloop Webseite zu den
Lade-/Entladezyklen:
<zitat>Leider ist es sehr schwierig dieses Parameter zu bestimmen, denn
viele andere Parameter beeinflussen die Lebensdauer.</zitat>
Damit schrᅵnkt Sanyo die versprochenen 1000 Ladezyklen selber ein, wenn man
weiᅵ, dass alle von Sanyo gemachten Angaben unter idealen und konstanten
Laborbedingungen ermittelt wurden. ᅵuᅵerst witzige Marketing-Rhetorik.
Trotzdem sei angemerkt, dass es bei der Konkurrenz zu Sanyo teilweise noch
sehr viel schlimmer aussieht.
Eneloop ist ein guter Akku und meine erste Wahl.
><zitat>Leider ist es sehr schwierig dieses Parameter zu bestimmen, denn
>viele andere Parameter beeinflussen die Lebensdauer.</zitat>
>Damit schr�nkt Sanyo die versprochenen 1000 Ladezyklen selber ein, wenn man
>wei�, dass alle von Sanyo gemachten Angaben unter idealen und konstanten
>Laborbedingungen ermittelt wurden. �u�erst witzige Marketing-Rhetorik.
>Trotzdem sei angemerkt, dass es bei der Konkurrenz zu Sanyo teilweise noch
>sehr viel schlimmer aussieht.
Das Problem ist etwas ganz anderes. Welches ist denn der definierte
genormte von allen verwendete Lade/Entladezyklus? Nur wenn es den
gaebe dann koenntest du vergleiche zwischen verschiedenen Herstellern
anstellen. Und selbst dann ist es noch fraglich ob dir als Endkunden
das was nuetzt weil du den Akku ja vielleicht in einer ganz anderer
Weise nutzt als es die Norm vorsehen wuerde.
Bei meinen Nutzungsbedingungen sind z.b alle alten NimH Akkus der
letzte Dreck. Deshalb habe ich bisher NiCd Akkus verwendet. Die hatten
zwar nur 1000mA, hielten aber trotzdem immer laenger als ein
beliebiger NimH Akku weil die bereits durch das rumliegen fast leer
waren. Und da sind die neuen NimH Akkus jetzt erstmals ein Ersatz!
Jemand der dagegen seine Akkus sowieso jeden Tag leersaugt weil er
hunderte von Photos macht, und daher morgens immer einen Satz frisch
geladener Akkus aus dem Ladegeraet nimmt, der faehrt vermutlich mit
irgenwelchen NimH mit >2500mA besser.
Olaf
> [ Christian Kolinski schrieb]
> ...
> > Schon auf meinen Ur-Eneloops steht "Min. 1900mAh, Typ. 2000mAh".
> > Man hat wohl ehr die Doppelangabe beseitigt, denn ich lese in den
> > Ank�ndigungen nur was von Garantierten 1900 - und das hatten die
> > "alten" ja schon.
>
> Nun, das ist ein beliebter Trick der Verkaufsstrategen.
Das hat mit "Strategie" ziemlich wenig zu tun.
> Ich vermute mal
> Sanyo hat vermehrt Beschwerden von Anwendern erhalten, dass nach 1000
> Ladezyklen noch nicht mal die 1900mAh mehr erreicht werden.
Ich vermute eher, dass es kaum einen Anwender gibt, der ueberhaupt auch
nur 500 Ladezyklen durchgezogen hat. Die Anzahl der Ladezyklen fuer
NiCd- und NiMH-Akkus liegt beim durchschnittlichen "Verbraucher"
uebrigens im zweistelligen Bereich.
Die aeltesten Akkus dieser Art sind jetzt gut drei Jahre alt, also rund
150-200 Wochen. Wenn jemand damals sofort diese neuen Akkus gekauft und
danach ohne Unterlass alle drei Tage komplett durchgeladen hat, waeren
das 300-400 Zyklen. Aber wer macht das?
Die uebliche Zyklenzahl fuer NiCd- und NiMH-Akkus liegt in der Gegend
von 500-1000 Zyklen. An deren Ende hat der Akku vielleicht noch 2/3 der
Nennkapazitaet. Warum also sollte sich dann jemand beim Hersteller
beschweren, wenn nach 1000 Zyklen (!) gerade mal 10% der Kapazitaet
verloren gegangen sind?
> Die schwammigen Angaben welche die Hersteller �ffentlich machen entsprechen
> nur in einzelnen Punkten den in der Regel sehr eindeutigen und pr�zisen
> Papieren, welche aber kaum jemandem zug�nglich sind.
Okay. Welche Angaben wuerdest Du als Hersteller von Kurpjuweit-Akkus auf
der Verkaufsverpackung oder im Datenblatt machen?
> Ich unterstelle dass auch Eneloops nach 1000 Ladezyklen unter normalen
> Anwendungsbedingungen (und nicht im Labor) ziemlich platt sein werden.
Natuerlich - davon kann man sicher ausgehen. Damit ist das Ende der
technischen Nutzungsdauer erreicht.
> Die Lebenserwartung h�ngt von derbe vielen Faktoren ab. In der Laborsimulation
> wird stets von Idealbedingungen ausgegangen.
Es wird von *definierten* Bedingungen ausgegangen.
Denn alles andere ist schliesslich nicht serioes.
Wie sollte man sonst zu einem Wert kommen, der mit anderen Angaben
vergleichbar waere? Wieviele Angaben soll der Hersteller denn machen?
Ladestrom, Abschaltkriterium (wenn ueberhaupt), Umgebungstemperatur,
Entladestrom, Entladeschluss, Restkapazitaet beim Aufladen, ...
Und das ganze dann in jeder Kombination.
Daher ist es gut und richtig, dass standardisiert vorgegangen wird.
Etwa so:
> Es werden immer komplette
> Ladezyklen simuliert, keine Teilentladungen mit unterschiedlicher
> Kapazit�tsentnahme, die Umgebungstemperatur ist immer muckelige 25�C, der
> Entladestrom ist immer Konstant und das Verhalten bei einem m�rderischen
> "distorted discharge", mit welchem typischer Weise jedes Blitzger�t seine
> Stromquelle qu�lt, wird schon mal gar nicht ber�cksichtigt.
Koennte das daran liegen, dass es noch andere Nutzer solcher Akkus gibt
als Verwender von Stromfressern wie Digitalkameras und Blitzgeraeten?
Auch wenn hier d.r.f. ist - bitte nicht immer so fotozentrisch denken.
> F�r mich ist der wichtigste Satz auf der Eneloop Webseite zu den
> Lade-/Entladezyklen:
>
> <zitat>Leider ist es sehr schwierig dieses Parameter zu bestimmen, denn
> viele andere Parameter beeinflussen die Lebensdauer.</zitat>
Welche andere Formulierung staende im Datenblatt der Kurpjuweit-Akkus?
> Damit schr�nkt Sanyo die versprochenen 1000 Ladezyklen selber ein, wenn man
> wei�, dass alle von Sanyo gemachten Angaben unter idealen und konstanten
> Laborbedingungen ermittelt wurden.
Natuerlich. So wie jeder andere Hersteller. Auf diese Weise sind die
Angaben vergleichbar.
Kennst Du einen international standardisierten Testzyklus fuer
NiMH-Akkus, der die Akkus anders und/oder haerter rannimmt und von der
Akku-Industrie flaechendeckend verwendet werden koennte?
Das ist wie mit dem Kraftstoff-Normverbrauch von Autos. Nur - dort gibt
es genau definierte Regelungen, wie der Verbrauch zu bestimmen ist, und
zwar weltweit eine ganze Reihe unterschiedlicher.
> Eneloop ist ein guter Akku und meine erste Wahl.
Na, dann sind wir uns ja doch noch irgendwie einig. 8-)
Dieter
> Ich vermute eher, dass es kaum einen Anwender gibt, der ueberhaupt
> auch nur 500 Ladezyklen durchgezogen hat.
Richtig, so viele hat bei mir noch kein NiMH geschafft, nach 150-200
vollen Zyklen waren die restlos platt und nicht mehr zu gebrauchen.
Die bis zu 1000 Zyklen beziehen sich nicht, wie der Anwender in der
Regel glaubt, auf volle Zyklen, sondern auf relativ geringe Nachladungen
nach Teilentladungen.
Harald
Nein. Meine letzten NiMH-Akkus vor den Eneloops entsprachen Deine
Beschreibung (fast, =2500mAh, nicht >): IIRC Ross 2500mAh. Obwohl die
nur alle 2-3 Monate oder so geladen wurden, waren sie nach einem Jahr
schon kurz nach dem Laden unbrauchbar.
Wo ich Dir aber recht gebe: Wenn man auf moeglichst viele Ladezyklen
schaut, ist die herausragende Eigenschaft der Eneloops, naemlich die
geringe Selbstentladung, offenbar nicht so wichtig.
Gute Erfahrungen mit Nicht-Eneloops: Ich habe da auch einige Duracell
2300mAh herumliegen, die halten (bei seltenen Ladezyklen) erstaunlich
lange; sowohl was geringe Selbstentladung als auch was die Lebensdauer
in Jahren betrifft. Aber die kriegt man wahrscheinlich jetzt nicht
mehr zu kaufen, und wenn, ist wahrscheinlich was anderes drin.
- anton
--
M. Anton Ertl Some things have to be seen to be believed
an...@mips.complang.tuwien.ac.at Most things have to be believed to be seen
http://www.complang.tuwien.ac.at/anton/home.html
> Die bis zu 1000 Zyklen beziehen sich nicht, wie der Anwender in der Regel
> glaubt, auf volle Zyklen, sondern auf relativ geringe Nachladungen nach
> Teilentladungen.
Nein, das ist nat�rlich nicht der Fall. Wie kommst du denn auf diese
Behauptung?
Gru�,
Dominik.
Gegenfrage, wie kommst du auf die Idee, dass *volle* Zyklen gemeint
sind?
Die Werbung spricht immer von "bis zu", ohne die Randbedingungen zu
nennen.
Harald
> Tom Kurpjuweit schrieb:
>> Nun, das ist ein beliebter Trick der Verkaufsstrategen.
>
> Das hat mit "Strategie" ziemlich wenig zu tun.
Die Strategie ist, Werbewirksam mit der besten je im Labor ermittelten
Performance zu prahlen. Ich halte das f�r unseri�s. Sanyo ist da bereits
ziemlich moderat. Die Billigheimer geben gerne 2950mAh und mehr an, obwohl
der Akku das schon nach ein Paar Ladezyklen in der Praxis �berhaupt nicht
mehr schafft.
Ohne eigene Tests gemacht zu haben, will jedoch auch ich niemanden des
Betruges bezichtigen. Es ist halt nach meinem technischen Wissen meine
Vorstellung des Ganzen.
In der Firma habe ich geeignetes Equipment f�r Tests. Vielleicht komme ich
n�chstes Jahr ja mal dazu ein paar Akkus zu teste.
Der Ultimative d.r.f Akku-Test, sozusagen. Dazu ben�tige ich allerdings ein
paar alte Testmuster mit Angaben, wie alt, wie oft geladen und vor allem
wie geladen.
> Ich vermute eher, dass es kaum einen Anwender gibt, der ueberhaupt
> auch nur 500 Ladezyklen durchgezogen hat. Die Anzahl der Ladezyklen
> fuer NiCd- und NiMH-Akkus liegt beim durchschnittlichen "Verbraucher"
> uebrigens im zweistelligen Bereich.
>
> Die aeltesten Akkus dieser Art sind jetzt gut drei Jahre alt, also
> rund 150-200 Wochen. Wenn jemand damals sofort diese neuen Akkus
> gekauft und danach ohne Unterlass alle drei Tage komplett durchgeladen
> hat, waeren das 300-400 Zyklen. Aber wer macht das?
Das sehe ich ganz genau so.
> Die uebliche Zyklenzahl fuer NiCd- und NiMH-Akkus liegt in der Gegend
> von 500-1000 Zyklen. An deren Ende hat der Akku vielleicht noch 2/3
> der Nennkapazitaet. Warum also sollte sich dann jemand beim Hersteller
> beschweren, wenn nach 1000 Zyklen (!) gerade mal 10% der Kapazitaet
> verloren gegangen sind?
Wer sagt denn, dass dann nur 10% verloren sind? Sanyo sagt da ganrix von.
Die sagen, dass der Akku bis zu 1000 mal wieder aufgeladen werden kann.
Welche Kapazit�t der dann noch hat, sagen die jedoch nicht.
Aus Erfahrung gehe ich davon aus, das der Verlust nach 1000 Ladezyklen wie
angegeben 100% sein wird, also Totalausfall.
>> Die schwammigen Angaben welche die Hersteller �ffentlich machen
>> entsprechen nur in einzelnen Punkten den in der Regel sehr
>> eindeutigen und pr�zisen Papieren, welche aber kaum jemandem
>> zug�nglich sind.
>
> Okay. Welche Angaben wuerdest Du als Hersteller von Kurpjuweit-Akkus
> auf der Verkaufsverpackung oder im Datenblatt machen?
Ich w�rde das schlechteste Ergebnis meiner Testreihe garantieren. Das
machen seri�se Hersteller so. So auch die Firma, f�r die ich arbeite.
>> Ich unterstelle dass auch Eneloops nach 1000 Ladezyklen unter
>> normalen Anwendungsbedingungen (und nicht im Labor) ziemlich platt
>> sein werden.
>
> Natuerlich - davon kann man sicher ausgehen. Damit ist das Ende der
> technischen Nutzungsdauer erreicht.
Richtig, nur wird das so nicht ja erw�hnt. Der Durchschnittsanwender Otto
Normalverbrunzer denkt, dass der Akku mit 1000 maliger Aufladbarkeit nahzu
ewig h�lt. Von einer Leistungsabnahme ist ja keine Rede. Dass ein Akku mit
nur noch 60% Kapazit�t nahezu unbrauchbar ist, wird in der Rechnung nicht
ber�cksichtigt.
>> Die Lebenserwartung h�ngt von derbe vielen Faktoren ab. In der
>> Laborsimulation wird stets von Idealbedingungen ausgegangen.
>
> Es wird von *definierten* Bedingungen ausgegangen.
> Denn alles andere ist schliesslich nicht serioes.
Richtig, nur sollten die Hersteller dann nicht den Anwender �pfel mit
Birnen vergleichen lassen.
> Wie sollte man sonst zu einem Wert kommen, der mit anderen Angaben
> vergleichbar waere? Wieviele Angaben soll der Hersteller denn machen?
> Ladestrom, Abschaltkriterium (wenn ueberhaupt), Umgebungstemperatur,
> Entladestrom, Entladeschluss, Restkapazitaet beim Aufladen, ...
> Und das ganze dann in jeder Kombination.
>
> Daher ist es gut und richtig, dass standardisiert vorgegangen wird.
> Etwa so:
>
>> [...]
Ich irgendwie muss man ja zu solchen Werten kommen. Allerdings sind
Laborangaben stets Praxisfremd. Das sollte dem Anwender klar gemacht
werden.
> Koennte das daran liegen, dass es noch andere Nutzer solcher Akkus
> gibt als Verwender von Stromfressern wie Digitalkameras und
> Blitzgeraeten? Auch wenn hier d.r.f. ist - bitte nicht immer so
> fotozentrisch denken.
Selbst bei Kinderspielzeug ist die typische Entladung alles andere als
konstant und linear.
>> F�r mich ist der wichtigste Satz auf der Eneloop Webseite zu den
>> Lade-/Entladezyklen:
>>
>> <zitat>Leider ist es sehr schwierig dieses Parameter zu bestimmen,
>> denn viele andere Parameter beeinflussen die Lebensdauer.</zitat>
>
> Welche andere Formulierung staende im Datenblatt der Kurpjuweit-Akkus?
Nun, zugegeben, warscheinlich was �hnliches. Allerdings w�rde ich wie schon
gesagt nicht Maximal- oder Durchschnittswerte angeben, sondern die Werte,
welche ich als Untergrenze ermittelt habe. Vorteil ist, dass man diese dann
garantieren k�nnte. Problem dabei: Dem Akku sieht man nicht an, wie oft der
geladen wurde.
Vielleicht w�rde ich sogar so weit gehen und das Kapazit�tsverhalten im
Bezug zum Alter ver�ffentlichen.
Aber ich bin ja auch Techi und kein Marketing-Heini. Wir sind immer ehrlich
und aufrichtig zu unserem Klientel... ;-)
>> Damit schr�nkt Sanyo die versprochenen 1000 Ladezyklen selber ein,
>> wenn man wei�, dass alle von Sanyo gemachten Angaben unter idealen
>> und konstanten Laborbedingungen ermittelt wurden.
>
> Natuerlich. So wie jeder andere Hersteller. Auf diese Weise sind die
> Angaben vergleichbar.
Ja, das ist so schon OK. Doch leider ist es ja nur die halbe Miete. F�r
einen echten Vergelich fehlen die Angaben des Kapazit�tsverhaltens.
> Kennst Du einen international standardisierten Testzyklus fuer
> NiMH-Akkus, der die Akkus anders und/oder haerter rannimmt und von der
> Akku-Industrie flaechendeckend verwendet werden koennte?
AFAIK gibt es einen Standard, mit welchem diese Tests auch tats�chlich
gemacht werden. Daraus kommen dann auch die Angaben, die man immer sieht.
Meine Kritik an der Sache ist, dass dies nicht alle Angaben sind.
Interessant w�ren Ergebnisse zur Entladung bei 10�C mit einem dynamischen
Verbraucher. Ich denke, dass diese Tests zwar gemacht werden, aber (A)
nicht vergleichbar sind mit anderen Herstellern und (B) Ergebisse liefern,
die weit schlechter abschneiden als bei 25�C mit einer konstanten
Stromsenke.
Mir ist schon klar, dass die Marketingabteilung diese Tests nicht
ver�ffentlicht sehen will.
> Das ist wie mit dem Kraftstoff-Normverbrauch von Autos. Nur - dort
> gibt es genau definierte Regelungen, wie der Verbrauch zu bestimmen
> ist, und zwar weltweit eine ganze Reihe unterschiedlicher.
Auch da wird bekanntlich einiges im Rahmen des M�glichen sch�n gef�rbt und
getrickst.
Ich muss mal unsere Entwickler interviewen, welche genormte Testreihen es
f�r Akkus gibt.
>> Eneloop ist ein guter Akku und meine erste Wahl.
>
> Na, dann sind wir uns ja doch noch irgendwie einig. 8-)
Da dann.. ;-)
_____
CU|om
> Gegenfrage, wie kommst du auf die Idee, dass *volle* Zyklen gemeint
> sind?
> Die Werbung spricht immer von "bis zu", ohne die Randbedingungen zu
> nennen.
Nur ein kompletter Ladezyklus ist auch einer.
Auch wenn NiMH Akkus keinen Memory-Effekt kennen, so gibt es dennoch
sowas �hnliches. Man nennt das den "Lazy Battery Effect" ->
<http://de.wikipedia.org/wiki/Nickel-Metallhydrid-
Akkumulator#Batterietr.C3.A4gheitseffekt>
Dieser Effekt ist allerdings schnell reversibel indem man die Batterie
ein paar mal (3-7 mal) entl�dt und wieder komplett aufl�dt.
Daher sollte man auch einen NiMH Akku immer erst komplett entladen, bevor
man mit dem Laden beginnt.
Das ist dann ein Ladezyklus.
> Die Werbung spricht immer von "bis zu", ohne die Randbedingungen zu
> nennen.
Mit anderen Worten: Du hast dir das mit den "Teilladezyklen" mal wieder
selbst ausgedacht. Nun gut.
Gru�,
Dominik.
>> Die Werbung spricht immer von "bis zu", ohne die Randbedingungen zu
>> nennen.
>
> Nur ein kompletter Ladezyklus ist auch einer.
Das ist deine Sicht. Ist es auch die Sicht der Werbung?
> Auch wenn NiMH Akkus keinen Memory-Effekt kennen, so gibt es dennoch
> sowas �hnliches. Man nennt das den "Lazy Battery Effect" ->
Ja, und der ist sogar sehr ausgepr�gt, ganz im Gegensatz zum sogenannten
Memory Effekt, den es wohl fast nur vom H�rensagen gibt.
Meist wurden damit mit mangelhafter Ladetechnik kaputt gekochte Akkus
erkl�rt.
> Daher sollte man auch einen NiMH Akku immer erst komplett entladen,
> bevor man mit dem Laden beginnt.
Und aus Sicht der Haltbarkeit sollte man sie immer nur gering entladen
und wieder aufladen.
> Das ist dann ein Ladezyklus.
Tja, aus der Sicht sind 10 Zyklen mehr als �bertrieben.
Harald
>> Ich vermute mal
>> Sanyo hat vermehrt Beschwerden von Anwendern erhalten, dass nach
>> 1000 Ladezyklen noch nicht mal die 1900mAh mehr erreicht werden.
>Ich vermute eher, dass es kaum einen Anwender gibt, der ueberhaupt
>auch nur 500 Ladezyklen durchgezogen hat.
Nuja, in meiner Modellbauvergangenheit haben Hochstromm-NiCd durchaus
mehrere hundert Zyklen durchgehalten, eine Akkuladung reichte ja nur
f�r 5-10 Min. Motorflug oder -Fahrt. Vern�nftig behandelt, halte ich
1000 Zyklen nicht f�r abwegig.
Freilich mu� man wohl auch Randbedingungen f�r eine solche Aussage
beachten. Bei LEDs wird ja auch gerne von 50.000h Lebensdauer
gesprochen - da� diese Angabe, �hnlich auch bei Solarzellen, auf eine
definierte Restleistung bezogen ist, steht auch leicht zug�nglich in
jedem Datenblatt. Nur nicht unbedingt in der Werbung.
Sollte ein Eneloop nach 1000 Zyklen tats�chlich noch 90% der
Nennkapazit�t haben, w�rde ich das sogar als recht guten Wert ansehen.
Die allermeisten Akkus, egal ob NiCd, NiMH oder sonstwas, sterben aber
wohl viel fr�her an Mi�handlung.
Rainer
--
Wenn jeder unter jedem m�glichen Pseudonym posten w�rde, h�tte ich
vielleicht doch meine Probleme, es mit lauter 'sadosau21' und
'Hutzelb�rchen' zu tun zu haben und alle gleich ernst nehmen zu
sollen. (Tino Anders in de.rec.fotografie)
> Tom Kurpjuweit schrieb:
>
>> Nur ein kompletter Ladezyklus ist auch einer.
>
> Das ist deine Sicht. Ist es auch die Sicht der Werbung?
Das ist nicht allein meine Sichweise, das ist nun mal so. Alles andere
w�re nur eine Teilladung.
>> "Lazy Battery Effect"
>
> Ja, und der ist sogar sehr ausgepr�gt, ganz im Gegensatz zum
> sogenannten Memory Effekt, den es wohl fast nur vom H�rensagen gibt.
Naja... erlebt hat den sicher jeder schon mal.
> Meist wurden damit mit mangelhafter Ladetechnik kaputt gekochte Akkus
> erkl�rt.
Probleme sind Tiefentladung oder Verpolung, oft durch fehlerhafte
Ladeelektronik, ja.
>> Daher sollte man auch einen NiMH Akku immer erst komplett entladen,
>> bevor man mit dem Laden beginnt.
>
> Und aus Sicht der Haltbarkeit sollte man sie immer nur gering entladen
> und wieder aufladen.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Memory-Effekt bei NiCd Zellen
etwas �bertrieben dargestellt wird, um es mal gelinde zu formulieren. Der
Batterietr�gheitseffekt bei NiMH ist allerding ein Fakt. NiCd sind hier
aber kein Thema.
Die Ursache des Effekts bei NiMH ist allerdings sehr leicht zu beheben
und tritt auch nicht schon bei einmaliger Teilentladung sofort auf. Der
Akku wird auf diese Teilentladung �ber einen l�nger Zeitraum hin
gewisserma�en trainiert.
Beispiel aus der Praxis:
Ein kabelloser Barcodescanner wird mit zwei NiMH Zellen betrieben. Der
Akku h�lt locker 10-12 Stunden durch. Das Ger�t erkennt von selber, dass
sein Akku geladen werden muss und signalisiert dies dem Anwender. Da der
Akku fest eingebaut ist und nicht leicht austauschbar, muss das Ger�t in
einer daf�r vorgesehenen Ladestation geladen werden.
Jetzt will der Anwender aus irgendwelchen Gr�nden aber immer ein voll
geladenes Ger�t haben. Er nimmt also das Ger�t von der Ladestation und
scannt 10-15 Minuten ein paar Barcodes. Danach legt er das Ger�t wieder
in die Station, wo es sofort wieder aufgeladen wird.
Das macht der Anwender einen Monat lang und danach ist der Akku derma�en
trainiert, dass er nur noch 10-15 Minuten durchh�lt.
F�r den Fall hat der Hersteller sogar eine Entladefunktion vorgesehen, um
den Akku ein paar mal durch komplette Ladezyklen mit Entladen-Laden
wiederherzustellen (steht auch so im Handbuch). Das kann auch jedes
bessere Standard Ladeger�t f�r AA Rundzellen.
Der Hersteller k�nnte folgendes machen (die Diskussion gab es
tats�chlich):
1.) Die Ladelektronik l�dt erst komplett leere Akkus, sobald das Ger�t in
die Ladestation gelegt wird. Das laden eines nur teilweise entladenen
Akkus muss man bewusst �ber die Aktivierung der Ladefunktion erwirken.
2.) Jedes auflegen des Ger�tes in die Ladestation erwirkt zun�chst ein
Entladen des Akkus, bevor dieser geladen wird.
In beiden F�llen bevormundet man jedoch den Anwender in einer
unfreundlichen Weise. Daher ist das so nicht gemacht worden, auch nicht
als Option. Statt dessen gibt es ein eigenes Kapitel im Handbuch �ber den
korrekten Umgang mit dem Ger�t und seinem Akku.
Nun, dies Beispiel stellt einen Anwenderfehler dar. Man muss schon ein
bisschen Kenntnisse beim Anwender voraussetzen und muss diese auch
erwarten k�nnen. Ich denke, in unserer Praxis werden Akkus nicht immer
nur so speziell f�r nur einen bestimmten Zweck genutzt und immer etwas
unterschiedlich geladen und entladen. Daher f�llt das vielleicht nicht so
auf. Allerdings wissen das auch die Hersteller. Kauft man die gleichen
Zellen f�r eine Industrieanwendung, bekommt man sicher ganz andere Daten,
als bei den Konsumprodukten genannt, zumal es hier auch noch um Garantie
und Gew�hrleistung in vollem Umfang geht.
>> Das ist dann ein Ladezyklus.
>
> Tja, aus der Sicht sind 10 Zyklen mehr als �bertrieben.
Quatsch mit So�e.
>> Ich vermute eher, dass es kaum einen Anwender gibt, der ueberhaupt
>> auch nur 500 Ladezyklen durchgezogen hat.
>
> Nuja, in meiner Modellbauvergangenheit haben Hochstromm-NiCd durchaus
> mehrere hundert Zyklen durchgehalten, eine Akkuladung reichte ja nur
> f�r 5-10 Min. Motorflug oder -Fahrt. Vern�nftig behandelt, halte ich
> 1000 Zyklen nicht f�r abwegig.
Du sagst es selber: Vern�nftig behandelt.
Ich weiss von befreundeten Modellbauern und Hobbypiloten, dass die sehr
gewissenhaft mit ihren teilweise extrem teuren Akkus umgehen, ja im Fall
von Li-Pos sogar Protokoll dar�ber f�hren, wann wieviel Ladung in den
Akku gegeben und wieder entnommen wurde.
Dennoch halte ich 1000 Ladezyklen f�r etwas hochgegriffen, vielleicht
aber auch nicht ganz unm�glich. Mich �rgert nur, dass Sanyo keine Angaben
macht, wie viel Kapazit�t ein Eneloop Akku nach 1000 Ladezyklen noch
haben soll.
> Freilich mu� man wohl auch Randbedingungen f�r eine solche Aussage
> beachten. Bei LEDs wird ja auch gerne von 50.000h Lebensdauer
> gesprochen - da� diese Angabe, �hnlich auch bei Solarzellen, auf eine
> definierte Restleistung bezogen ist, steht auch leicht zug�nglich in
> jedem Datenblatt. Nur nicht unbedingt in der Werbung.
Genau.
> Sollte ein Eneloop nach 1000 Zyklen tats�chlich noch 90% der
> Nennkapazit�t haben, w�rde ich das sogar als recht guten Wert ansehen.
Exakt. Ich vermute 1000 Zyklen sind das absolute Ende der Fahnenstange.
Es w�re ja nicht gelogen, wenn bei den Tests bei Sanyo eine Zelle 1000
mal entladen und wieder geladen werden konnte, die anderen 499 Zellen
aber schon weit vorher komplett ausfielen. Ich bezweifle, dass 1000
Zyklen die Regel sind.
> Die allermeisten Akkus, egal ob NiCd, NiMH oder sonstwas, sterben aber
> wohl viel fr�her an Mi�handlung.
Ganz Genau.
Hallo,
bei google-Recherchen (mit Stichw�rtern in der Art "Akku, Kapazit�t,
Norm") - IIRC - habe ich mal was aus einer Norm zitiert gefunden, und
da wurde ein Kapazit�tsabfall auf 80 % definiert als Marke.
Die Normen direkt zu Lesen ist mir zu kostspielig die sind offenbar
teurer als 80 Eneloop-Akkus plus Ladeger�t.
Bernd Mayer
[Akku, Cycle Life Charakteristics]
Nachtrag:
Hier habe ich ein Datenblatt von Panasonic NiMH, und da sehe ich einen
Kapazit�tsabfall auf ca. 90 % nach 500 Ladezyklen:
http://www.panasonic.com/industrial/battery/oem/images/pdf/Panasonic_NiMH_Overview.pdf
Bernd Mayer
> Wer von euch hat denn alternative Produkte in Benutzung und zu welchem
> Stra�enpreis erstanden?
>
http://www.photoscala.de/Artikel/Hybrio-Akku-mit-geringer-Selbstentladung
4st 11,90 Euro
> [Akku, Cycle Life Charakteristics]
> Hier habe ich ein Datenblatt von Panasonic NiMH, und da sehe ich einen
> Kapazit�tsabfall auf ca. 90 % nach 500 Ladezyklen:
Interessant, die geben sogar die Ober- und Untergrenze ihrer Tests an. Im
idealfall waren das sogar sowas um die 97%.
Doch auch hier sei angemerkt: Es herrschten stets Idealbedingungen im
Labor.
Im �brigen: von der Industrie wird ein Akku (egal welchen Typs) mit einer
Kapazit�t von unter als 80% als verbraucht erachtet.
Die hier erw�hnten IEC Spezifikationen sehen au�erdem ein langsames Laden
mit dem 0,2-fachen der Nennkapazi�t (0.2C) vor. Bei 1.900mAh Kapazit�t
sind das gerade mal 380mA Ladestrom.
Je langsamer ein Akku geladen wird, desto schonender ist das f�r ihn und
letztlich kommt auch das der Lebensdauer zu gute.
Laden mit 0.2C dauert dann aber mal gut 5 Stunden. Jedes Standard
Ladeger�t l�dt wesentlich schneller mit mehr Ladestrom, da ist der
vorzeitige Tod (fr�her als spezifiziert) schon vorprogrammiert. Bei
wirklich guten Ladeger�ten kann man den Ladestrom einstellen (z.B. mein
Akkumaster C4).
Schnellladen heizt den Akku auf, was ihm am Ende nicht gut bekommt. Auch
hier sei wieder ein richtig gutes Ladeger�t erw�hnt, was �ber einen
Temperaturf�hler die Akkutemperatur �berwacht und gegebenenfalls den
Ladestrom runterschaltet oder das Laden ganz unterbricht (z.B. der
Akkumaster C5).
Theoretisch dauert ein Zyklus bei gleichem Lade- und Entladestrom dann
etwa 10 Stunden. 1000 Zylklen w�ren also in 10.000 Stunden oder eben rund
417 Tagen gemacht, die n�tigen weiteren Analysen nicht eingerechnet. F�r
die statistisch Relevanz einer seri�sen Messreihe macht ein gr�ndlicher
Hersteller diesen Test mit mindestens 1000 Akkus. Nur um mal den Aufwand
des ganzen zu erw�hnen.
> Theoretisch dauert ein Zyklus bei gleichem Lade- und Entladestrom dann
> etwa 10 Stunden. 1000 Zylklen w�ren also in 10.000 Stunden oder eben
> rund 417 Tagen gemacht, die n�tigen weiteren Analysen nicht
> eingerechnet. F�r die statistisch Relevanz einer seri�sen Messreihe
> macht ein gr�ndlicher Hersteller diesen Test mit mindestens 1000
> Akkus. Nur um mal den Aufwand des ganzen zu erw�hnen.
Nachtrag:
Oft wird die Testreihe nicht bis zum bitteren Ende durchgef�hrt, sondern
nach einem Drittel oder sp�testens nach der H�lfte abgebrochen. Die
Weiteren Daten werden dann hochgerechnet.
Wenn ich mir die Tabelle von Panasonic ansehe, dann sehe ich bei 500
Ladezyklen einen unteren Grenzwert von 88%. Rechne ich das auf 1000
Ladezyklen weiter, so komme ich auf 76%, wenn ich annehme, dass der Graph
sich linear fortsetzt.
Wenn Sanyo nun eine etwas bessere Zelle Entwickelt hat, dann kommt man,
rein rechnerisch, durchaus auf �ber 80% Kapazi�t nach 1000 Ladezyklen.
Das versteht man wohl auch unter "sch�n gerechnet" :-)
>>> Nur ein kompletter Ladezyklus ist auch einer.
>>
>> Das ist deine Sicht. Ist es auch die Sicht der Werbung?
>
> Das ist nicht allein meine Sichweise, das ist nun mal so. Alles andere
> w�re nur eine Teilladung.
Beim Akku gibt es praktisch nur Teilladungen, voillst�ndige Entladungen
vertragen sie nicht.
Ich gebe dir im Prinzip ja recht, dass man einen Zyklus als eine
Entladung bis zur zul�ssigen Grenze und wiederaufladung betrachten
sollte.
Die Hersteller geben ja auch nicht Ladezyklen an, wenn doch, dann nicht
was sie unter einem Ladezyklus verstehen.
In der Regel heisst es bis zu xxxx mal wiederaufladbar. Bei dieser
Wortwahl gibt es keinen Hinweis was darunter zu verstehen ist.
Die Praxis hat mir gezeigt, dass volle Ladezyklen niemals in der
Gr��ernordnung erreicht werden, eher 10-20% davon.
>> Ja, und der ist sogar sehr ausgepr�gt, ganz im Gegensatz zum
>> sogenannten Memory Effekt, den es wohl fast nur vom H�rensagen gibt.
>
> Naja... erlebt hat den sicher jeder schon mal.
Ich nicht, und kenne gen�gend Leute mit Schnurlosen, die iher Ger�t
immer auf der Ladestation hatten und nie Probleme hatten, die man auf
einen Memory Effekt zur�ckf�hren konnte, �ber mind. 20 Jahre zur�ck.
Ich kenne aber auch jede Menge Leute, die nach 4-6 Jahren neue Akkus f�r
ihr Schnurloses brauchten und glaubten er w�re der memory Effekt
eingetreten. Dass Akkus bei derartigem Gebrauch, vorallem auch in der
alten Ladetechnik, einfach verschlissen sind, daran denkt man nicht, es
muss ja der Memory Effekt sein.
>> Meist wurden damit mit mangelhafter Ladetechnik kaputt gekochte Akkus
>> erkl�rt.
>
> Probleme sind Tiefentladung oder Verpolung, oft durch fehlerhafte
> Ladeelektronik, ja.
Tiefentladung vermeiden die meisten Ger�te. Schlechte Ladeelektronik war
bis vor 10 Jahren noch das normale.
>> Und aus Sicht der Haltbarkeit sollte man sie immer nur gering
>> entladen und wieder aufladen.
>
> In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Memory-Effekt bei NiCd Zellen
> etwas �bertrieben dargestellt wird, um es mal gelinde zu formulieren.
Ja, sehr gelinde formuliert?
> Der Batterietr�gheitseffekt bei NiMH ist allerding ein Fakt.
Richtig, und der ist sehr ausgepr�gt und auch sehr l�stig.
> NiCd sind hier aber kein Thema.
Das Thema ist ja ohnehin durch.
Die Restbest�nde d�rften inzwischen stark dem normalen Ende zugehen.
> Die Ursache des Effekts bei NiMH ist allerdings sehr leicht zu beheben
> und tritt auch nicht schon bei einmaliger Teilentladung sofort auf.
> Der Akku wird auf diese Teilentladung �ber einen l�nger Zeitraum hin
> gewisserma�en trainiert.
Das bebachte ich anders.
Einerseits sind sie nach l�ngerem Nichtgebrauch schlapp, brauchen ein
paar Zyklen bis sie wieder fit sind, andererseits aber werden sie auch
im Normalgebrauch in Kameras langsam schlapp, speziell in Kameras, weil
die hohe Str�me ziehen und die Akkus das nicht bis zur
Spannunguntergrenze mitmachen, die Kameras schalten vorher ab, ein
Refresh im ladeger�t und man kennt seine Akkus kaum wieder.
[...]
> Das macht der Anwender einen Monat lang und danach ist der Akku
> derma�en trainiert, dass er nur noch 10-15 Minuten durchh�lt.
So extrem habe ich das nicht bemerkt.
> F�r den Fall hat der Hersteller sogar eine Entladefunktion
> vorgesehen, um den Akku ein paar mal durch komplette Ladezyklen mit
> Entladen-Laden wiederherzustellen (steht auch so im Handbuch). Das
> kann auch jedes bessere Standard Ladeger�t f�r AA Rundzellen.
Leider hat man nicht immer die Wahl, man sollte Ger�te, bei denen der
Akku nicht leicht tauschbar ist, generell meiden.
> Der Hersteller k�nnte folgendes machen (die Diskussion gab es
> tats�chlich):
> 1.) Die Ladelektronik l�dt erst komplett leere Akkus, sobald das
> Ger�t in die Ladestation gelegt wird.
Bl�dsinn, weil man dann am n�chsten Morgen evtl. mit leerem Akku
dasteht.
> Das laden eines nur teilweise
> entladenen Akkus muss man bewusst �ber die Aktivierung der
> Ladefunktion erwirken.
Bl�dsinn, weil das das Handling erschwert.
> 2.) Jedes auflegen des Ger�tes in die Ladestation erwirkt zun�chst ein
> Entladen des Akkus, bevor dieser geladen wird.
Bl�dsinn, weil das Ger�t dann im entscheideden Moment m�glicherweise
nicht betriebsf�hig ist.
> In beiden F�llen bevormundet man jedoch den Anwender in einer
> unfreundlichen Weise. Daher ist das so nicht gemacht worden, auch
> nicht als Option. Statt dessen gibt es ein eigenes Kapitel im
> Handbuch �ber den korrekten Umgang mit dem Ger�t und seinem Akku.
Auch Bl�dsinn.
Ein erstaunlicher Aufwand um den Kunden zu �bervorteilen.
F�hrt das doch zu teurem Wartungaufwand und vorzeitigem Ausfall des
Ger�ts.
Kosten die beim Kunden entstehen, evtl. die Gewinne des Hersteller
steigern, weil er sich die Wartung bezahlen l�sst oder fr�her neue
Ger�te verkaufen kann.
Sicher hat das Ger�t dann auch eine �se f�r einen Stahldraht zwecks
Diebstahlschutz. ;-)
> Nun, dies Beispiel stellt einen Anwenderfehler dar.
Klar, wenn der Hersteller an brauchbarer Technik spart ist es ein
Anwenderfehler. ;-)
Warum baut man kein Akkufach f�r einfachen Wechsel, letztlich kommt bei
so einem Ger�t darauf an, dass es immer zuverl�ssig arbeitet.
Ausserdem w�re eine Wochenendtaste die L�sung, die dann den Entlade-,
Ladezyklus anst�sst.
Allerdings sehe ich f�r solche Ger�te wenig Einsatzgebiete. An der Kasse
ist das Kabel auch gleich die Diebstahlsicherung und der Schutz gegen
verlegen.
Harald
Inventur z.B.
>>> Nur ein kompletter Ladezyklus ist auch einer.
>>
>> Das ist deine Sicht. Ist es auch die Sicht der Werbung?
>
> Das ist nicht allein meine Sichweise, das ist nun mal so. Alles andere
> w�re nur eine Teilladung.
Beim Akku gibt es praktisch nur Teilladungen, voillst�ndige Entladungen
vertragen sie nicht.
Ich gebe dir im Prinzip ja recht, dass man einen Zyklus als eine
Entladung bis zur zul�ssigen Grenze und wiederaufladung betrachten
sollte.
Die Hersteller geben ja auch nicht Ladezyklen an, wenn doch, dann nicht
was sie unter einem Ladezyklus verstehen.
In der Regel heisst es bis zu xxxx mal wiederaufladbar. Bei dieser
Wortwahl gibt es keinen Hinweis was darunter zu verstehen ist.
Die Praxis hat mir gezeigt, dass volle Ladezyklen niemals in der
Gr��ernordnung erreicht werden, eher 10-20% davon.
>> Ja, und der ist sogar sehr ausgepr�gt, ganz im Gegensatz zum
>> sogenannten Memory Effekt, den es wohl fast nur vom H�rensagen gibt.
>
> Naja... erlebt hat den sicher jeder schon mal.
Ich nicht, und kenne gen�gend Leute mit Schnurlosen, die iher Ger�t
immer auf der Ladestation hatten und nie Probleme hatten, die man auf
einen Memory Effekt zur�ckf�hren konnte, �ber mind. 20 Jahre zur�ck.
Ich kenne aber auch jede Menge Leute, die nach 4-6 Jahren neue Akkus f�r
ihr Schnurloses brauchten und glaubten er w�re der memory Effekt
eingetreten. Dass Akkus bei derartigem Gebrauch, vorallem auch in der
alten Ladetechnik, einfach verschlissen sind, daran denkt man nicht, es
muss ja der Memory Effekt sein.
>> Meist wurden damit mit mangelhafter Ladetechnik kaputt gekochte Akkus
>> erkl�rt.
>
> Probleme sind Tiefentladung oder Verpolung, oft durch fehlerhafte
> Ladeelektronik, ja.
Tiefentladung vermeiden die meisten Ger�te. Schlechte Ladeelektronik war
bis vor 10 Jahren noch das normale.
>> Und aus Sicht der Haltbarkeit sollte man sie immer nur gering
>> entladen und wieder aufladen.
>
> In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Memory-Effekt bei NiCd Zellen
> etwas �bertrieben dargestellt wird, um es mal gelinde zu formulieren.
Ja, sehr gelinde formuliert?
> Der Batterietr�gheitseffekt bei NiMH ist allerding ein Fakt.
Richtig, und der ist sehr ausgepr�gt und auch sehr l�stig.
> NiCd sind hier aber kein Thema.
Das Thema ist ja ohnehin durch.
Die Restbest�nde d�rften inzwischen stark dem normalen Ende zugehen.
> Die Ursache des Effekts bei NiMH ist allerdings sehr leicht zu beheben
> und tritt auch nicht schon bei einmaliger Teilentladung sofort auf.
> Der Akku wird auf diese Teilentladung �ber einen l�nger Zeitraum hin
> gewisserma�en trainiert.
Das bebachte ich anders.
Einerseits sind sie nach l�ngerem Nichtgebrauch schlapp, brauchen ein
paar Zyklen bis sie wieder fit sind, andererseits aber werden sie auch
im Normalgebrauch in Kameras langsam schlapp, speziell in Kameras, weil
die hohe Str�me ziehen und die Akkus das nicht bis zur
Spannunguntergrenze mitmachen, die Kameras schalten vorher ab, ein
Refresh im ladeger�t und man kennt seine Akkus kaum wieder.
[...]
> Das macht der Anwender einen Monat lang und danach ist der Akku
> derma�en trainiert, dass er nur noch 10-15 Minuten durchh�lt.
So extrem habe ich das nicht bemerkt.
> F�r den Fall hat der Hersteller sogar eine Entladefunktion
> vorgesehen, um den Akku ein paar mal durch komplette Ladezyklen mit
> Entladen-Laden wiederherzustellen (steht auch so im Handbuch). Das
> kann auch jedes bessere Standard Ladeger�t f�r AA Rundzellen.
Leider hat man nicht immer die Wahl, man sollte Ger�te, bei denen der
Akku nicht leicht tauschbar ist, generell meiden.
> Der Hersteller k�nnte folgendes machen (die Diskussion gab es
> tats�chlich):
> 1.) Die Ladelektronik l�dt erst komplett leere Akkus, sobald das
> Ger�t in die Ladestation gelegt wird.
Bl�dsinn, weil man dann am n�chsten Morgen evtl. mit leerem Akku
dasteht.
> Das laden eines nur teilweise
> entladenen Akkus muss man bewusst �ber die Aktivierung der
> Ladefunktion erwirken.
Bl�dsinn, weil das das Handling erschwert.
> 2.) Jedes auflegen des Ger�tes in die Ladestation erwirkt zun�chst ein
> Entladen des Akkus, bevor dieser geladen wird.
Bl�dsinn, weil das Ger�t dann im entscheideden Moment m�glicherweise
nicht betriebsf�hig ist.
> In beiden F�llen bevormundet man jedoch den Anwender in einer
> unfreundlichen Weise. Daher ist das so nicht gemacht worden, auch
> nicht als Option. Statt dessen gibt es ein eigenes Kapitel im
> Handbuch �ber den korrekten Umgang mit dem Ger�t und seinem Akku.
Auch Bl�dsinn.
Ein erstaunlicher Aufwand um den Kunden zu �bervorteilen.
F�hrt das doch zu teurem Wartungaufwand und vorzeitigem Ausfall des
Ger�ts.
Kosten die beim Kunden entstehen, evtl. die Gewinne des Hersteller
steigern, weil er sich die Wartung bezahlen l�sst oder fr�her neue
Ger�te verkaufen kann.
Sicher hat das Ger�t dann auch eine �se f�r einen Stahldraht zwecks
Diebstahlschutz. ;-)
> Nun, dies Beispiel stellt einen Anwenderfehler dar.
Klar, wenn der Hersteller an brauchbarer Technik spart ist es ein
Ja, das hatte ich auch im Blick, aber wie sieht es mit der
Funkreichweite
aus, gibt das Handger�t selbst ein klares Erkennungssignal.
Ich sehe da nur eine beschr�nkte Eignung.
Mehr viel mir f�r so ein Ger�t nicht ein.
Harald
Muss ja nicht einmal funken, abspeichern und nachher per USB
uebertragen reicht. Wenn's Funk sein soll, wird's wohl irgendwas
standardisiertes wie WLAN oder Bluetooth sein.
Ich kann mich an so eine Anwendung im Jahr 1991 erinnern, da war wohl
kein Funk im Spiel. Ob's drahtlos war, weiss ich nicht mehr. Der
Anschluss war ein serielles Kabel, aber ob der live erfolgte, weiss
ich nicht mehr.
> Warum baut man kein Akkufach f�r einfachen Wechsel, letztlich kommt bei
> so einem Ger�t darauf an, dass es immer zuverl�ssig arbeitet.
Das verstehe ich auch nicht. Zudem w�rde man heute da sowieso
sinnvollerweise Li-Akkus einbauen, gerade aus Gr�nden der
Zuverl�ssigkeit.
Wobei ich da auch Hersteller wie Elinchrom nicht verstehe, die ja ihrem
Skyport-Sender ebenfalls einen fest eingebauten Akku (wenn auch Li-Ion)
verpa�t haben - wenn die Dinger dann nur 2 Jahre halten mu� man entweder
basteln oder neu kaufen. Sogar bei den iPods kann man die Akkus
wechseln, wenn auch nicht offiziell vom Hersteller vorgesehen ...
> Allerdings sehe ich f�r solche Ger�te wenig Einsatzgebiete.
Was ja nicht hei�t, da� es diese Dinger nicht gibt. Solche Dinger habe
ich bereits mehrfach im Einsatz gesehen, und zwar in 2 verschiedenen
Baum�rkten an der Kasse. Ohne Stahldraht.
--
Bye,
Dietmar
FAQ zur Newsgroup de.rec.fotografie: http://faq.d-r-f.de
> Ich benutze die Teile von Panasonic. (Invinion?)
Infineon. Sind aber entweder von GP oder Yuasa zugekauft, ob da in
Zukunft eneloops (wg Fusion) drunterstecken oder sie ganz verschwinden
wird sich zeigen.
> Olaf Kaluza <ol...@criseis.ruhr.de> wrote:
>
> > Ich benutze die Teile von Panasonic. (Invinion?)
>
> Infineon.
Infinium.
Das andere ist ein Hersteller von Halbleitern und Speicherchips.
Dieter
> basteln oder neu kaufen. Sogar bei den iPods kann man die Akkus
> wechseln, wenn auch nicht offiziell vom Hersteller vorgesehen ...
<http://www.apple.com/de/batteries/replacements.html>
Gr��e vom Niederrhein,
Frank
Fᅵr was? Platzgrᅵnde? Viele Dinge haben ne Mindestgrᅵᅵe, um handhabbar
zu sein, oder weil andere Bauteile (Display, Scannerzeile, Tastatur,
wassauchimmer) sie vorgeben. Da holst dir mit LiIon nur zusᅵtzlichen
Aufwand mit ins Haus.
> Wobei ich da auch Hersteller wie Elinchrom nicht verstehe, die ja ihrem
> Skyport-Sender ebenfalls einen fest eingebauten Akku (wenn auch Li-Ion)
> verpaᅵt haben - wenn die Dinger dann nur 2 Jahre halten muᅵ man entweder
> basteln oder neu kaufen.
^^^^^^^^^^^^
Bingo! Hast erstmal einen dann hast keine Alternativen...
Besonders gerne genommen bei Dingen die nur begrenzt Entscheidungs-
relevant sind. Alternativ wᅵre das Konzept "Ersatzteil kostet
75% OVP des Gerᅵtes", aber da gibts die Gefahr der Nachbauer.
System Tintenpatrone.
> Sogar bei den iPods kann man die Akkus
> wechseln, wenn auch nicht offiziell vom Hersteller vorgesehen ...
Mut Spezialwerkzeug, viel geschraube und gelᅵte. Also so wie man
jeden Akku wechseln kann, egal ob vorgesehen oder nicht.
Kauf dir gefᅵlligst nen neuen, Steve will ne heisse Pizza. >;->
>> Allerdings sehe ich fᅵr solche Gerᅵte wenig Einsatzgebiete.
>
> Was ja nicht heiᅵt, daᅵ es diese Dinger nicht gibt. Solche Dinger habe
> ich bereits mehrfach im Einsatz gesehen, und zwar in 2 verschiedenen
> Baumᅵrkten an der Kasse. Ohne Stahldraht.
Jup, im hiesigen Obi und Bauhaus turnen die auch damit rum.
Dem Aufkleber nach Bluetooth-Gerᅵte. Wer will schon die Zementsᅵcke
ᅵber den normallen Kassenscanner ziehen...
Christian
> Wobei ich da auch Hersteller wie Elinchrom nicht verstehe, die ja ihrem
> Skyport-Sender ebenfalls einen fest eingebauten Akku (wenn auch Li-Ion)
> verpa�t haben
Den Empf�ngern. Und da nur den universal receivern, alle anderen haben
keine eigene Stromquelle. Trotzdem nervig.
Tobi
> Jup, im hiesigen Obi und Bauhaus turnen die auch damit rum.
Ok, dann wars hier auch Obi gewesen, evtl noch Praktiker. Wu�te ich
nimmer so genau welche.
> Wer will schon die Zements�cke
> �ber den normallen Kassenscanner ziehen...
Da gabs schon Helden die meinten das tun zu m�ssen ...
> Hi Leute,
>
> durch die "neue" Technolgie wollen wir m�glicherweise privat und im
> Betrieb umr�sten. Wir haben ja bis jetzt nichts nachteiliges �ber die
> Eneloops gelesen, m�ssen aber nach dem Lesen der Sanyo Informationen
> http://www.eneloop.info/de/home/leistungsdetails.html nun doch mal
> feststellen, dass hier offensichtlich auch nur mit Wasser gekocht wird
> - zumal auf die Haltbarkeit in Jahren doch nur sehr spekulativ
> eingegangen wird.
>
> Was k�nnt ihr �ber die Haltbarkeit sagen? L�sst die Kapazit�t in der
> Praxis nach vielleicht 100 Ladezyklen dann doch nach?
Hallo
Ich hatte mir die Eneloop 2006 gekauft und sie funktionieren immer noch wie
am ersten Tag. Und das obwohl ich sie immer in meinem MP3-Player geladen
habe. Ab und zu lege ich die Eneloops mal in ein besseres Ladeger�t (AT3
von IVT) um sie aufzufrischen. Die Leistung und die Kapazit�t haben noch
nicht nachgelassen, im Gegensatz zu normalen Panasonic Akkus (2000 mA) die
ich ein halbes Jahr vorher gekauft hatte. Die Panasonic haben schon einige
Ampere beim Kurzschlu�strom nachgelassen, die Eneloop noch nicht. Der
Innenwiderstand ist bei den Eneloops bis heute nahezu gleich geblieben.
Wie oft ich die Eneloop geladen habe kann ich nicht genau sagen, aber nicht
sehr oft. 3 Jahre ist aber schon ein stolzes Alter finde ich. Bei mir waren
schon nach 1 Jahr irgend welche Billigakkus nicht mehr zu gebrauchen wegen
zu hohem Innenwiderstand.
--
Gru�, Steffen
> http://www.goeke-batterien.de/
Danke. Leider nix f�r Endkunden, au�erdem wahrscheinlich sowieso ein
Labelprodukt von GP oder Yuasa.
Und um die Verwirrung komplett zu machen: "Infiniium" [1] ist eine Marke
von Agilent (vormals HP) für Oszilloskope ...
Michael
[1]
<http://www.home.agilent.com/agilent/product.jspx?nid=-536902447.0.00&lc=ger&cc=DE>
--
Real names enhance the probability of getting real answers.
My e-mail account at DECUS Munich is no longer valid.
> Den zus�tzlichen Ladestecker f�r's Auto (im Preis
> enthalten) habe ich auch schon gut gebrauchen k�nnen.
Sieht gut aus, trotz "Wandwarze". Und f�r den Preis zusammen mit den
4AAs eigentlich ein Angebot, was ich in die FAQ aufnehmen sollte wenn
sich die Dinger bew�hren.
>> Ja, das hatte ich auch im Blick, aber wie sieht es mit der
>> Funkreichweite
>> aus, gibt das Handger�t selbst ein klares Erkennungssignal.
>
> Muss ja nicht einmal funken, abspeichern und nachher per USB
> uebertragen reicht.
Naja, dazu braucht er Speicher, was so ein Ger�t normalerweise nicht
hat.
Ausserdem einen sicheren Schalter, den man nicht versehentlich umlegt,
damit er weiss ob er speichern soll oder dirket �bertragen.
So ein Ger�t soll funktionieren, da ist sind St�rungensquellen zu
vermeiden.
> Ich kann mich an so eine Anwendung im Jahr 1991 erinnern, da war wohl
> kein Funk im Spiel. Ob's drahtlos war, weiss ich nicht mehr. Der
> Anschluss war ein serielles Kabel, aber ob der live erfolgte, weiss
> ich nicht mehr.
Seriell war zu der Zeit durchaus �blich f�r Barcodescanner, und zwar
direkt �ber Kabel.
Harald
Hi,
> Muss ja nicht einmal funken, abspeichern und nachher per USB
> uebertragen reicht.
Gibts.
> Wenn's Funk sein soll, wird's wohl irgendwas
> standardisiertes wie WLAN oder Bluetooth sein.
Ist Standard. Es gibt aber auch propriet�re Funkl�sungen bzw.
Industrieanwednungen (z.B. 433MHz), die aber eher selten eingesetzt
werden.
> Ich kann mich an so eine Anwendung im Jahr 1991 erinnern, da war wohl
> kein Funk im Spiel. Ob's drahtlos war, weiss ich nicht mehr. Der
> Anschluss war ein serielles Kabel, aber ob der live erfolgte, weiss
> ich nicht mehr.
Seriell ist Standard unter den Scannern. USB als virtuelle serielle
Schnittstelle oder als Human Interface Device ist gerade aktuell gefragt.
Es gibt auch noch die sogenannte Keyboard Wedge, welche den Scanner in
die Tastatur (PS/2) einschleift.
Tom
> Anton Ertl schrieb:
>> "Harald Klotz" <inv...@invalid.invalid> writes:
>> [Barcodeleser mit Akkus]
>>> Allerdings sehe ich f�r solche Ger�te wenig Einsatzgebiete.
>>
>> Inventur z.B.
>
> Ja, das hatte ich auch im Blick, aber wie sieht es mit der
> Funkreichweite
> aus, gibt das Handger�t selbst ein klares Erkennungssignal.
> Ich sehe da nur eine beschr�nkte Eignung.
> Mehr viel mir f�r so ein Ger�t nicht ein.
Wir verkaufen so ein Zeug (mit Bluetooth) an Apotheken, Baum�rkte,
Warenh�user, Logistiker, die Industrie...
...such Dir was aus.
Tom
> Die Hersteller geben ja auch nicht Ladezyklen an, wenn doch, dann nicht
> was sie unter einem Ladezyklus verstehen.
Leider.
> In der Regel heisst es bis zu xxxx mal wiederaufladbar. Bei dieser
> Wortwahl gibt es keinen Hinweis was darunter zu verstehen ist.
Leider.
> Die Praxis hat mir gezeigt, dass volle Ladezyklen niemals in der
> Gr��ernordnung erreicht werden, eher 10-20% davon.
Bei dem Spielzeug meiner Kinder wird der Akku immer leergelutscht, bis
nix mehr geht.
Bei meinem Kamerazeug sehe ich das allerdings �hnlich wie Du.
Es kommt also auch hier auf die Anwendung an.
> Ich nicht, und kenne gen�gend Leute mit Schnurlosen, die iher Ger�t
> immer auf der Ladestation hatten und nie Probleme hatten, die man auf
> einen Memory Effekt zur�ckf�hren konnte, �ber mind. 20 Jahre zur�ck.
Naja. Ich bin ja auch der Meinung dass der Memory Effekt bei NiCd etwas
�berbewertet wird. Allerdings habe ich zumindest schon den einen oder
anderen gehabt.
> Ich kenne aber auch jede Menge Leute, die nach 4-6 Jahren neue Akkus
> f�r ihr Schnurloses brauchten und glaubten er w�re der memory Effekt
> eingetreten. Dass Akkus bei derartigem Gebrauch, vorallem auch in der
> alten Ladetechnik, einfach verschlissen sind, daran denkt man nicht, es
> muss ja der Memory Effekt sein.
Man kann nichts f�r die Unwissenheit Anderer.
>> In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Memory-Effekt bei NiCd Zellen
>> etwas �bertrieben dargestellt wird, um es mal gelinde zu formulieren.
>
> Ja, sehr gelinde formuliert?
Wer macht sich schon die M�he einer genauen Analyse f�r einen Ein-Euro-
Artikel. Au�erdem muss der Verkauf ja auch weitergehen, und das frei von
Gew�hrleistung und jeglicher Produkthaftung.
>> Das macht der Anwender einen Monat lang und danach ist der Akku
>> derma�en trainiert, dass er nur noch 10-15 Minuten durchh�lt.
>
> So extrem habe ich das nicht bemerkt.
�ber meinen Tisch laufen unter anderem auch Reklamationen. Sowas habe ich
h�ufiger.
> Leider hat man nicht immer die Wahl, man sollte Ger�te, bei denen der
> Akku nicht leicht tauschbar ist, generell meiden.
Das ist zu Pauschal gedacht. Oftmals k�nnen Anwender (Arbeiter) die Akkus
auch f�r ihre Fernbedienung gut gebrauchen. Oder der Hersteller will
einen Mindeststandard garantieren (egal ob es was besseres gibt, es geht
um einen ganatierten Mindeststandard).
>> Der Hersteller k�nnte folgendes machen (die Diskussion gab es
>> tats�chlich):
>
> Bl�dsinn [...] Bl�dsinn [...] Bl�dsinn
Es waren Diskussionen, die nicht in ein Produkt endeten.
>> In beiden F�llen bevormundet man jedoch den Anwender in einer
>> unfreundlichen Weise. Daher ist das so nicht gemacht worden, auch
>> nicht als Option. Statt dessen gibt es ein eigenes Kapitel im
>> Handbuch �ber den korrekten Umgang mit dem Ger�t und seinem Akku.
>
> Auch Bl�dsinn.
> Ein erstaunlicher Aufwand um den Kunden zu �bervorteilen.
> F�hrt das doch zu teurem Wartungaufwand und vorzeitigem Ausfall des
> Ger�ts.
> Kosten die beim Kunden entstehen, evtl. die Gewinne des Hersteller
> steigern, weil er sich die Wartung bezahlen l�sst oder fr�her neue
> Ger�te verkaufen kann.
> Sicher hat das Ger�t dann auch eine �se f�r einen Stahldraht zwecks
> Diebstahlschutz. ;-)
Es geht um definierte Mindeststandards bei deren Beachtung die Funktion
in vielen Paramtern garantiert werden k�nnen. Sozudagen der kleinste
Nenner. Ich halte das in jeder Sicht f�r �u�erst Sinnvoll.
>> [Anwenderfehler]
>
> Klar, wenn der Hersteller an brauchbarer Technik spart ist es ein
> Anwenderfehler. ;-)
>
> Warum baut man kein Akkufach f�r einfachen Wechsel, letztlich kommt bei
> so einem Ger�t darauf an, dass es immer zuverl�ssig arbeitet.
Es gibt nicht nur Schwarz und Weiss. Es gibt eine Vielzahl von
M�glichkeiten. Wir stellen das her, was der Kunde von uns verlangt. Im
Bereich Scanner verlangt er von uns keinen Standardakku, sondern lange
Laufzeiten. Damit diese erreicht werden, haben wir uns allerhand
einfallen lassen um das garantieren zu K�nnen.
Das man daf�r das Rad (den NiMH Akku) nicht neu erfinden muss, liegt auf
der Hand.
> Ausserdem w�re eine Wochenendtaste die L�sung, die dann den Entlade-,
> Ladezyklus anst�sst.
In der Tat, eine solche Funktion halte ich pers�nlich f�r Sinnvoll. Ist
in der Industrie oder im Handel aber kaum machbar. Die Kunden m�chten
eine Fehlbedienung weitgehend verhindern und lehnen alles ab, was den
sicheren Einsatz des Ger�tes am n�chsten Morgen gef�hrden k�nnte.
> Allerdings sehe ich f�r solche Ger�te wenig Einsatzgebiete. An der
> Kasse ist das Kabel auch gleich die Diebstahlsicherung und der Schutz
> gegen verlegen.
Wer sagt denn dass ein Kabelloser Scanner nur f�r Kassen geeignet ist?
Tom
> [...]
>
> Das ist zu Pauschal gedacht. Oftmals können Anwender (Arbeiter) die Akkus
> auch für ihre Fernbedienung gut gebrauchen. [...]
Dagegen helfen Schrauben, TriWing oder TorQ beispielsweise ...
> [...]
Michael
"Tom Kurpjuweit" <t.kurp...@t-online.de> schrieb
> Vorteil ist einzig und allein die geringe Selbstentladung.
Full ACK!
Gerade wenn man dann und wann in die Fototasche nach dem Blitz greifen
will, w�re es sch�n, wenn der auch einsatzf�hig ist!
Seit Eneloop ist das gegeben...
> Wermutstropfen ist die (relativ) geringe Kapazit�t.
Die ist daf�r ehrlich!
Mir ist noch kein 2500er oder 2700er in die Hand gekommen, der
effektiv 2500 oder 2700 mAh _abgegeben_ hat. Das spielt sich dann
alles in den Regionen um die 2000 mAh ab, die Eneloop auch angibt.
Roland
> Jetzt, wo Du nun wei�t, wo und wie g�nstig es die Teile gibt, kannst Du
> es ja einfach mal ausprobieren :D
Schaumermal. Evtl f�r die Knipse an der Arbeit, hier zu Hause bin ich
zur Gen�ge ausgestattet:)
>> Wermutstropfen ist die (relativ) geringe Kapazit�t.
>
> Die ist daf�r ehrlich!
>
> Mir ist noch kein 2500er oder 2700er in die Hand gekommen, der effektiv
> 2500 oder 2700 mAh _abgegeben_ hat. Das spielt sich dann alles in den
> Regionen um die 2000 mAh ab, die Eneloop auch angibt.
Ich will Dir in der Essenz ja �berhaupt nicht wiedersprechen, aber am Anfang
sind die 2500er, 2700er und mehr schon noch �ber 2000mA, aber das "gibt sich
verdammt schnell". Und den Nennwert erreichen sie auch am Anfang fast nie -
wie Du ja sagst. Wenn 2700 angegeben sind, ist nach meiner Erfahrung f�r die
ersten paar Ladungen so ca. 2500 drin, nach 10 mal laden kommt man
allerdings m.E. nach dann bald in die 2000er Region. Ich benutze auch nur
noch Eneloops und das andere Zeug sind Restbest�nde, die ich in daf�r
"geeignetem Spielzeug" aufbrauche.
Gru�,
Werner
> Tom Kurpjuweit <t.kurp...@t-online.de> wrote:
>
>>Wir verkaufen so ein Zeug (mit Bluetooth) an Apotheken, Baum�rkte,
>>Warenh�user, Logistiker, die Industrie...
> Auch wenn das hier OT ist, habe ich doch mal eine Frage: wie sieht das
> heutzutage mit der Programmierung eigener Anwendungen aus?
Die Anwendungen sind in der Masse immer Kundenspezifisch. F�r eine
Universalsoftware kibt in diesem Marktsegment kaum interessenten. Daher
sehen die meisten der gro�en Hersteller (dazu z�hle ich auch Datalogic,
obwohl die durchaus auch das Billigsegment bedienen) keine Notwendigkeit
Software mitzuliefern.
Bei Denso ist das so, dass wir nur an den Fachhandel verkaufen. Dieser
sollte aus der Hardware eine fertige Anwendung speziell f�r den Kunden
zuschneidern. Oft haben diese Distributoren dann eigene Softwarel�sungen
bereits in der Schublade parat liegen.
Da dies keine Massensoftware ist, hat das eben seinen Preis.
Das Gros ist jedoch Projektgesch�ft, hier werden Mengen an identischer
Hardware in Tausender St�ckzahlen an gro�e Kunden verkauft. Da ist die
Software zwar auch wichtig, aber eher Nebensache.
> Noch mehr OT: bei Ladenkassen ist das �hnlich; die Software zum
> Einpflegen von Waren ist teurer als die Kasse selbst.
F�r eine Einzelplatzlizens kann das sein. Wenn eine Ladenkette mehrere
Hundert Softwarepakete braucht, programmieren die das selber oder geben das
in Auftrag. Da kommt kaum was von der Stange.
_____
CU|om
> On 2010-01-06 17:25, "Tom Kurpjuweit" wrote:
>
>> [...]
>>
>> Das ist zu Pauschal gedacht. Oftmals k�nnen Anwender (Arbeiter) die Akkus
>> auch f�r ihre Fernbedienung gut gebrauchen. [...]
>
> Dagegen helfen Schrauben, TriWing oder TorQ beispielsweise ...
Gibt es in jedem �rtlichen Baumarkt. Auch Torx mit Loch.
Ich habe mit mal bei Hornbach ein Sortiment f�r 5 Euro gekauft, da sind
rund 40 exotische Bits drin, alles was man so braucht.
> Am Wed, 06 Jan 2010 17:48:30 +0100 schrieb Michael Unger:
>
>> On 2010-01-06 17:25, "Tom Kurpjuweit" wrote:
>>
>>> [...]
>>>
>>> Das ist zu Pauschal gedacht. Oftmals können Anwender (Arbeiter) die Akkus
>>> auch für ihre Fernbedienung gut gebrauchen. [...]
>>
>> Dagegen helfen Schrauben, TriWing oder TorQ beispielsweise ...
>
> Gibt es in jedem örtlichen Baumarkt. Auch Torx mit Loch.
>
> Ich habe mit mal bei Hornbach ein Sortiment für 5 Euro gekauft, da sind
> rund 40 exotische Bits drin, alles was man so braucht.
Dann versenkt man die Schrauben eben in tieferen Löchern ...
(Ich weiß, es gibt diese Spezial-Bits auch in "Langform", typischerweise
dann 89 mm [3 1/2 Zoll -- aber das darf man ja nicht mehr laut sagen],
aber eben nicht mehr "an jeder Ecke".)
>(Ich wei�, es gibt diese Spezial-Bits auch in "Langform", typischerweise
>dann 89 mm [3 1/2 Zoll -- aber das darf man ja nicht mehr laut sagen],
>aber eben nicht mehr "an jeder Ecke".)
Ah...du lebst irgendwo auf dem Land oder hinter den Mond und hast noch
nicht mitbekommen das es mittlerweile Bits auch schon mit 4mm SW und
nicht nur 6mm gibt? :-P
Die sind dann sogar kompatible mit den Wechselklingen von Wiha und da
ist eine 150mm Verlaengerung dabei.
Olaf
> Michael Unger <spam.t...@spamgourmet.com> wrote:
>
> >(Ich wei�, es gibt diese Spezial-Bits auch in "Langform", typischerweise
> >dann 89 mm [3 1/2 Zoll -- aber das darf man ja nicht mehr laut sagen],
> >aber eben nicht mehr "an jeder Ecke".)
>
> Ah...du lebst irgendwo auf dem Land oder hinter den Mond und hast noch
Ich hau dir gleich eine... ;)
Viele Gruesse
Steve
> [...preiswerten USB Handscanner am Netbook benutzt...]
Die kommen idR als HID und benehmen sich am Rechner wie eine Tastatur. F�r
Kleinanwender IMHO die komfortabelste L�sung.
> Ah...du lebst irgendwo auf dem Land oder hinter den Mond und hast noch
> nicht mitbekommen das es mittlerweile Bits auch schon mit 4mm SW und
> nicht nur 6mm gibt? :-P
Das ist mir tatsächlich neu -- aber ich habe damit derart selten zu tun,
dass mich das gar nicht einmal wundert.
> Die sind dann sogar kompatible mit den Wechselklingen von Wiha und da
> ist eine 150mm Verlaengerung dabei.
Hast Du einen Link parat? Das Problem mit Verlängerungen ist aber meist,
dass deren Bit-Halter nicht in das knapp dimensionierte und tiefe
Schraubenloch passt.
> [...]
>
> Ein Ansmann Techniker hat mir mal eine Faustformel genannt, die in der
> Praxis recht gut stimmt: 'normale' NiMH Akkus haben 10% ihrer Ladung
> schon nach einem Tag verloren und dann weitere 10% jede Woche. Damit
> hätten sie nach vier Wochen Lagerung gerade einmal noch die Hälfte
> ihrer Kapazität (die darüber hinaus schon nach kurzer Zeit nicht mehr
> dem aufgedruckten Wert entspricht).
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen mit den AA-Zellen in meinem
(uralten) Taschenrechner: Panasonic HHR-110AA (1100 mAh). Frisch
geladen, zwei Monate nicht benutzt: leer.
> [...}
Da ich mir gerade einen Schwung Eneloops besorgt hatte, habe ich einfach
einmal zwei Stück davon in den Taschenrechner eingesetzt, ohne vorher
nachzuladen: funktioniert auf Anhieb. Das Produktionsdatum dieser
AA-Zellen ist übrigens "2009-04", die sind also ein Dreivierteljahr alt
und immer noch ausreichend geladen.
Ach ja: Der Taschenrechner ist ein "HP-25", Baujahr 1976 -- ein echtes
"Schätzchen" ...
>Hast Du einen Link parat? Das Problem mit Verl�ngerungen ist aber meist,
Noe, war halt an der Kasse von irgendeinem Baumarkt.
Olaf
> Das ist �brigens das Einzige, was mich an eneloop wirklich st�rt: dass
> die Akkus von der Produktion bis zum H�ndler zu lange unterwegs sind.
Wie kann man eigentlich erkennen, ob es bereits die "neuen" Eneloops sind.
Angeblich hat da eine Produktverbesserung Einzug gehalten. Gibt es da ein
Produktions-Datum, ab dem man sicher sein kann, dass es die neuen sind?
Gru�
Klaus
Dann guck bei den 2700! 2800! 2900!!!!!1111elf! mAh aber auch mal nach zwei
Dutzend Ladezyklen auf die "Kapazit�t"...
Ich hab jedenfalls an den >2 Ah der Eneloops nix zu n�rgeln.
--
Matthias