ich hoffe mal, daᅵ ich hier in der richtigen Gruppe bin. Ich suche ein
Kino im Raum Dᅵsseldorf, in dem Brᅵno OmU gezeigt wird, da ich mir nach
dem furchtbaren deutschsprachigen Trailer diesen Film nicht mit einer
deutschen Synchronisation antun mᅵchte.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Danke im voraus,
Dennis Schramm
>ich hoffe mal, da� ich hier in der richtigen Gruppe bin. Ich suche ein
>Kino im Raum D�sseldorf, in dem Br�no OmU gezeigt wird, da ich mir nach
>dem furchtbaren deutschsprachigen Trailer diesen Film nicht mit einer
>deutschen Synchronisation antun m�chte.
>
>Kann mir jemand weiterhelfen?
>
www.kino.de
Gru�
Monika
Es ist hier wahrscheinlich nicht der richtige Ort, aber ich muᅵ es doch
mal loswerden:
Viele Leute, die einen Film aus Prinzip im (englischen) Original sehen
wollen, verstehen kaum genᅵgend deutsch, um der ᅵbersetzung folgen zu
kᅵnnen. Die, die das ᅵbersetzen, sind meistens ziemlich gut, sonst
wᅵrden die Filmindustrie dafᅵr kein Geld ausgeben.
Ich habe jahrelang "Dead Men don't wear Plaid" im Original gesehen, in
dem Glauben, alles zu verstehen. War aber nicht so, ich konnte noch
einiges dazulernen.
Neulich hatte ich einen Spezialisten, der wollte einen franzᅵsischen
Film lieber auf englisch, als auf deutsch sehen.
Schaut ihn Euch erst mal auf deutsch an, so schlimm kann das nicht sein.
Dann kauft Euch die DVD mit der englischen Tonspur. Und dann sagt uns,
welche Version ihr ᅵfter seht.
Immer diese Angeberei mit den Filmen/Bᅵchern im Original. Ich wette, die
meisten kᅵnnten noch nicht mal auf Englisch ne Pizza bestellen.
SCNR, Thomas
Vielen Dank. Tolle Seite, kannte ich noch gar nicht und hab Br�no OmU in
meiner Gegend ziemlich schnell gefunden.
Gru�,
Dennis Schramm
> Viele Leute, die einen Film aus Prinzip im (englischen) Original sehen
> wollen, verstehen kaum genᅵgend deutsch, um der ᅵbersetzung folgen zu
> kᅵnnen. Die, die das ᅵbersetzen, sind meistens ziemlich gut, sonst
> wᅵrden die Filmindustrie dafᅵr kein Geld ausgeben.
Ich muᅵ Filme nicht aus Prinzip IMMER im Original sehen. Die meisten
Filme schaue ich mir im Kino mit deutscher Synchronisation an. Aber
Brᅵno ist ein Sonderfall: vergleiche mal den amerikanischen mit dem
deutschen Trailer. Der Witz der aus dem Deutsch-amerikanischen
Mischmasch, den Brᅵno da spricht, im Original entsteht, geht - nach
einem ersten Eindruck vom deutschen Trailer - vᅵllig verloren. Gerade
fᅵr einen deutschen Muttersprachler dᅵrfte die Originalfassung noch um
einiges witziger sein, wenn Brᅵno wahllos deutsche Wᅵrter in seine Sᅵtze
haut oder deutschklingende Phantasieworte erfindet.
Es gibt viele Synchronisationen, die ich sehr gut finde, beispielsweise
von Krieg der Sterne, aber hᅵufig gehen in der ᅵbersetzung wichtige
Nuancen verloren, die sich einfach nicht ᅵbersetzen lassen, und manchmal
wird ein Film in der Synchro witziger gemacht als das Original. Den
Eindruck hatte ich zumindest bei Beverly Hills Cop, was wohl
insbesondere der schrillen deutschen Stimme Eddie Murphys geschuldet ist.
Gruᅵ,
Dennis
> Es ist hier wahrscheinlich nicht der richtige Ort, aber ich mu� es doch
> mal loswerden:
Sommerloch und so, verstehe..
> Viele Leute, die einen Film aus Prinzip im (englischen) Original sehen
> wollen, verstehen kaum gen�gend deutsch, um der �bersetzung folgen zu
> k�nnen. Die, die das �bersetzen, sind meistens ziemlich gut, sonst
> w�rden die Filmindustrie daf�r kein Geld ausgeben.
Natuerlich, alles wo Geld kostet _muss_ gut sein. "Aus Prinzip" den Film
in englisch wollen die wenigsten, viele haben einfach schlechte
Erfahrungen mit Syncros gemacht. Vor allen Humor laesst sich nur schwer
gut uebersetzen, hinzu kommen Eingriffe der Syncro-Redaktion, die mit
ihrem Produkt die breiteste Masse erreichen wollen und Markennamen oder
Filmtitel durch deutsche Produkte ersetzen (Der Klassiker hier ist wohl
Wussow/Schwarzwaldklinik in "Married...", aber es gibt auch aktuelle
Beispiele, wenn auch nicht mehr so krass.
Hinzu kommen, vor allem bei preiswerteren Produktionen, unpassende
Syncronsprecher. Vielen vergeht da der Spass und sie schauen lieber das
Original, wo es passende Stimmen und stimmige Pointen gibt.
> Ich habe jahrelang "Dead Men don't wear Plaid" im Original gesehen, in
> dem Glauben, alles zu verstehen. War aber nicht so, ich konnte noch
> einiges dazulernen.
Ja? Dass "Dead men.." lieblos syncronisiert wurde? Wer englisch nicht
sooo gut spricht, der kann sich mit den Untertiteln auf DVD
weiterhelfen. Damit lernt man sicher mehr als mit der deutschen Syncro.
> Schaut ihn Euch erst mal auf deutsch an, so schlimm kann das nicht sein.
> Dann kauft Euch die DVD mit der englischen Tonspur. Und dann sagt uns,
> welche Version ihr �fter seht.
Vor allem bei Humor bevorzuge ich Englisch, auch wenn es (fuer mich)
wesentlich anstrengender ist. Trashige Syncros von "Two and a half man"
oder "Family guy" oder einfach total unpassende Sprecher wie in Denis
Learys "The Job" verderben mir jeden Spass.
> Immer diese Angeberei mit den Filmen/B�chern im Original. Ich wette, die
> meisten k�nnten noch nicht mal auf Englisch ne Pizza bestellen.
>
Denen hast Du es aber jetzt gezeigt. *Taetschel*
Wieso kannst Du nicht einfach akzeptieren, dass es Menschen gibt, die
Filme lieber im Original sehen und andere Menschen Syncros bevorzugen.
Soviel Angeber sind da gar nicht dabei.
>> ich hoffe mal, daᅵ ich hier in der richtigen Gruppe bin. Ich suche ein
>> Kino im Raum Dᅵsseldorf, in dem Brᅵno OmU gezeigt wird, da ich mir nach
>> dem furchtbaren deutschsprachigen Trailer diesen Film nicht mit einer
>> deutschen Synchronisation antun mᅵchte.
>
> Es ist hier wahrscheinlich nicht der richtige Ort, aber ich muᅵ es doch
> mal loswerden:
>
> Viele Leute, die einen Film aus Prinzip im (englischen) Original sehen
> wollen, verstehen kaum genᅵgend deutsch, um der ᅵbersetzung folgen zu
> kᅵnnen.
Hᅵ? Man guckt Original, weil man kaum Deutsch kann?
> Die, die das ᅵbersetzen, sind meistens ziemlich gut, sonst
> wᅵrden die Filmindustrie dafᅵr kein Geld ausgeben.
Nᅵ, die sind teilweise sogar ziemlich schlecht. Und ich rede hier noch nicht
mal vom oft schlecht ᅵbersetzten Text, sondern von mittelmᅵᅵigen Sprechern,
die mit der Aussprache, dem Duktus und Betonung von Weltklasseschauspielern
oft nicht mithalten kᅵnnen. Oder von der oft gᅵnzlich fehlenden Gerᅵusch-
und Raumklangkulisse in der Synchro.
Die Argumentation "man bezahlt dafᅵr, dann taugt es auch was" ist auch
ziemlich wackelig...
> Ich habe jahrelang "Dead Men don't wear Plaid" im Original gesehen, in
> dem Glauben, alles zu verstehen. War aber nicht so, ich konnte noch
> einiges dazulernen.
Du schlieᅵt von Dir auf andere.
> Neulich hatte ich einen Spezialisten, der wollte einen franzᅵsischen
> Film lieber auf englisch, als auf deutsch sehen.
Du schlieᅵt von einem Einzelfall auf andere. Soll er doch. Was hat das mit
dem Wunsch des OP zu tun?
> Schaut ihn Euch erst mal auf deutsch an, so schlimm kann das nicht sein.
> Dann kauft Euch die DVD mit der englischen Tonspur. Und dann sagt uns,
> welche Version ihr ᅵfter seht.
Welches Problem hast Du denn mit OF/OmU-Freunden?
Um Deine Frage zu beantworten: Ich sehe fast immer die englische Spur, wenn
es ein englischsprachiger Film ist. Bei anderen Sprachen entscheidet die
Qualitᅵt der Synchro, ob ich OmU schaue. Und ja, es gibt auch hervorragende
Synchros.
> Immer diese Angeberei mit den Filmen/Bᅵchern im Original. Ich wette, die
> meisten kᅵnnten noch nicht mal auf Englisch ne Pizza bestellen.
Ja klar, das ist reine Angeberei...
bis dann!
Jᅵrg@Home
> Thomas Grund schrieb:
>
>> Viele Leute, die einen Film aus Prinzip im (englischen) Original sehen
>> wollen, verstehen kaum genügend deutsch, um der Übersetzung folgen zu
>> können. Die, die das übersetzen, sind meistens ziemlich gut, sonst
>> würden die Filmindustrie dafür kein Geld ausgeben.
>
> Ich muß Filme nicht aus Prinzip IMMER im Original sehen. Die meisten
> Filme schaue ich mir im Kino mit deutscher Synchronisation an. Aber
> Brüno ist ein Sonderfall: vergleiche mal den amerikanischen mit dem
> deutschen Trailer. Der Witz der aus dem Deutsch-amerikanischen
> Mischmasch, den Brüno da spricht, im Original entsteht, geht - nach
> einem ersten Eindruck vom deutschen Trailer - völlig verloren. Gerade
> für einen deutschen Muttersprachler dürfte die Originalfassung noch um
> einiges witziger sein, wenn Brüno wahllos deutsche Wörter in seine Sätze
> haut oder deutschklingende Phantasieworte erfindet.
>
Paradebeispiel ist "A Foreign Affair" von Billy Wilder. Da spielen die
Sprachschwierigkeiten zwischen Berlinern und amerikanischen Besatzern eine
große Rolle, meines Wissens ist der Film auch nie synchronisiert worden, es
gibt ihn nur O. m. U.; alles andere wäre auch Schwachsinn.
Ciao
Wolfram
--
Der Rebbe frägt den Schabbesgoi, / Ob Mon- heut oder Dienstag sei. / Drauf
sprach der Schabbesgoi zum Rebben, / daß Mittwoch wär' und zwar seit ebben.
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
Englische/amerikanische Filme schaue ich auf englisch - ausser, wenn
andere Mitseher deutsch bevorzugen oder die DVD keine O-Ton-Spur hat.
Sollte ich zu wenig verstehen, nutze ich die Untertitel.
Und da ich auch nur ein begrenztes DVD-Budget habe, schaue ich im TV
auch viel auf Deutsch - in den meisten F�llen ist das ganz ok (vor allem
ohne direkten Vergleich), aber wenn ich die Auswahl h�tte, w�rde ich
auch dort den O-Ton bevorzugen.
Bei japanischen, franz�sischen, russischen, koreanischen Filmen (und was
man sonst noch an Filmen interessant findet) schaue ich meistens auch im
Original, wenn eine verst�ndliche Untertitelung vorliegt, weil ich es
einfach nur noch seltsam finde, wenn ein asiatischer Cast sich in
Hochdeutsch unterh�lt.
> Immer diese Angeberei mit den Filmen/B�chern im Original. Ich wette, die
> meisten k�nnten noch nicht mal auf Englisch ne Pizza bestellen.
Mein passives Englisch ist deutlich besser als mein aktives, da ich
letzteres deutlich seltener nutzen kann. Aber das bek�me ich noch hin.
So long,
Thomas G. Liesner
Ach die Filmindustrie gibt auch fuer Filme selbst genug Geld aus und
findest Du deswegen alles gut was im Kino laeuft?
> Immer diese Angeberei mit den Filmen/Bᅵchern im Original. Ich wette, die
> meisten kᅵnnten noch nicht mal auf Englisch ne Pizza bestellen.
Gerade was "Brueno" betrifft, denke ich nicht, dass es sich um Angeberei
handelt. Die Sacha Baron Cohen Produkte (ob Ali G. oder Borat) sind auf
deutsch unsagbar schlecht. Sein Witz und seine spezifische Note laesst
sich nicht synchronisieren. Zumindest nicht so, dass es dann noch witzig
waere.
lg
Heidi
> Ich habe jahrelang "Dead Men don't wear Plaid" im Original gesehen, in
> dem Glauben, alles zu verstehen. War aber nicht so, ich konnte noch
> einiges dazulernen.
Prima f�r Dich. Anderen Leuten geht es anders.
Was Du �bersiehst (bzw. vermutlich �bersehen willst):
In einer Synchro geht (prinzipiell) vieles verloren -- sprachliche
Feinheiten (und zwar weit mehr als ab und zu ein un�bersetzbares
Wortspiel) ebenso wie Atmosph�re. Und halt auch die Originalstimme der
Schauspieler.
In der Regel geht in der Synchro mehr verloren als ich verpasse, weil
ich die Sprache der OF nicht perfekt spreche (oder in den Untertiteln
nicht mitbekomme).
Und ganz abgesehen davon: Auch in einem deutschen Film bekommst Du viele
Feinheiten nicht mit. Sprachliche Kommunikation hat immer einen relativ
hohen Reibungsverlust.
> Neulich hatte ich einen Spezialisten, der wollte einen franz�sischen
> Film lieber auf englisch, als auf deutsch sehen.
Ja und? War halt ein schlecht informierter Spezialist oder ein Depp.
(Nebenbei: Hast Du gepr�ft, ob der "franz�sische" Film nicht doch auf
englisch gedreht wurde? Nicht da� das ein Eigentor wird ...)
> Schaut ihn Euch erst mal auf deutsch an, so schlimm kann das nicht sein.
> Dann kauft Euch die DVD mit der englischen Tonspur. Und dann sagt uns,
> welche Version ihr �fter seht.
Bei Filmen die ich mehr als einmal sehe: Immer die OF/OmU. Einzige
Ausnahme: Das Leben des Brian, da hab ich die deutsche Fassung (die im
Gegensatz zuvielen anderen Pythons sehr gut ist) so oft gesehen, da� ich
mich an die OF nicht gew�hnen kann.
> Immer diese Angeberei mit den Filmen/B�chern im Original. Ich wette, die
> meisten k�nnten noch nicht mal auf Englisch ne Pizza bestellen.
Soso. Wenn da nicht mal einer von sich auf andere schlie�t.
Ist Dir �brigens das Konzept "Untertitel" bekannt?
Ich sehe (obwohl mein Englisch durchaus zu mehr taugt als zum
Pizza-Bestellen) manche Filme bzw. Serien nach M�glichkeit mit
(englischen) Untertiteln. Beispiel: Boston Legal. Die deutsche Synchro
ist nicht grauenhaft, dennoch ist das Original um Klassen besser. Aber
gerade bei den Gerichtsverhandlungen reichen meine Kenntnisse manchmal
nicht aus.
Angeberische Gr��e,
Matthias
--
Matthias Damm -- http://www.macpla.net
Please use Reply-To: information for replies
PGP key: http://macpla.net/MatthiasDamm.asc
PGP fingerprint: CED3 6074 7F7D 3148 C6F3 DFF2 05FF 3A0B 0D12 4D41
> Und ganz abgesehen davon: Auch in einem deutschen Film bekommst Du viele
> Feinheiten nicht mit. Sprachliche Kommunikation hat immer einen relativ
> hohen Reibungsverlust.
>
Ja ja, wie man in den Wald hineinruft... (wer wei�, wie man das ins
englische �bersetzt?). Geschieht mir recht!
Es bleibt jedem unbenommen, wie er seine Filme am liebsten sieht. Ich
pers�nlich mag's immer erst mal synchronisiert. Sp�ter auch gerne im
Original, nur kommt es dazu oft nicht mehr.
Schaut Euch mal Belmondo im Original an, Ihr werdet die Synchro lieben. :-)
Ich schlie�e tats�chlich von mir auf andere: Mein Englisch ist
mittelm��ig, aber mein Deutsch ist gut. Wahrscheinlich liegt es daran,
da� ich mich so f�r das gesprochene Wort interessiere.
Ich kannte Borat lange nur von YouTube und war �berrascht, da� man das
�berhaupt �bersetzen kann. So schlecht war die �bersetzung gar nicht.
Wie gesagt, die Leute k�nnen was. Wenn man bewu�t falsch �bersetzt (Al
Bundy -> Schwarzwaldklinik), dann ist das bedenklich, aber "Alf" soll
dadurch sogar besser geworden sein.
Ich lese viel im Original und frage mich dann immer, wie man dieses oder
jenes �bersetzen k�nnte. Deshalb habe ich Hochachtung vor den Leuten,
die das tun. Literarisch zu �bersetzen ist ein akademischer Beruf. Wer
will sollte sich die Anekdoten anschauen, wie Hans Wollschl�ger
"Ulysses" �bersetzt hat. Das ist nicht trivial.
"Motherfucker" mit "Mutters�hnchen" zu �bersetzen ist bestenfalls ein
Grund zum Schmunzeln. Oder findet jemand, "Mutterficker" w�re geeigneter
gewesen?
Was ich lustig finde: Robert B. Parker, den ich im Original lese, weil
es nur wenige �bersetzte B�cher gibt, zitiert in fast jeden Buch
"Casablanca", und ich erkenne die Stellen, ohne den Film je im Original
gesehen zu haben ("von allen Caf�s dieser Welt mu�te sie..."). Ich h�tte
den Sprachwitz vermutlich nicht verstanden, wenn ich die �bersetzung
nicht kennte, aber jetzt schlie�e ich wieder von mir auf andere.
Aber ich wollte nicht so hohe Wellen schlagen. Jedem das, was er am
liebsten hat. Ich gestehe, da� ich (meistens) nichts gegen �bersetzte
Filme habe. Ich gestehe,da� ich Kaffee mit Milch trinke. Da mu� sich
deswegen keiner angegriffen f�hlen.
Der franz�sische Film war "Willkommen bei den Sch'tis", ich glaube, der
ist nicht auf Englisch gedreht worden.
Thomas
> Ist Dir �brigens das Konzept "Untertitel" bekannt?
> Ich sehe (obwohl mein Englisch durchaus zu mehr taugt als zum
> Pizza-Bestellen) manche Filme bzw. Serien nach M�glichkeit mit
> (englischen) Untertiteln. Beispiel: Boston Legal. Die deutsche Synchro
> ist nicht grauenhaft, dennoch ist das Original um Klassen besser. Aber
> gerade bei den Gerichtsverhandlungen reichen meine Kenntnisse manchmal
> nicht aus.
Ohne mitreden zu k�nnen, weil ich Boston Legal nicht gesehen habe (soll
aber gut sein, gerade wegen William Sh.): Wenn ich etwas fachlich nicht
verstehe, dann helfen mir englische Untertitel auch nicht.
> Dennis
Hi Dennis,
entschuldige, ich bin da versehentlich weit ᅵber's Ziel
hinausgeschossen. War nicht bᅵse gemeint.
Grᅵᅵe,
Thomas
> Wie gesagt, die Leute k�nnen was. Wenn man bewu�t falsch �bersetzt (Al
> Bundy -> Schwarzwaldklinik), dann ist das bedenklich,
Bewusste Veraenderung der Dialoge ist nicht das Haupt�rgerniss, oft ist
es die aergerliche Unwissenheit der Syncroleute, die einem die
Fussnaegel aufrollen lassen. Bestes Beispiel sind die vielen Kaukasier,
die sich in deutschen Syncros tummeln
> In einer Synchro geht (prinzipiell) vieles verloren -- sprachliche
> Feinheiten (und zwar weit mehr als ab und zu ein un�bersetzbares
> Wortspiel) ebenso wie Atmosph�re. Und halt auch die Originalstimme der
> Schauspieler.
bestes Beispiel daf�r wieder dieses WE bei Species: die Synchronstimme
von Ben Kingsley: Grauen.
Oder Eddie Murphy. Oder...
Ekkart 8)
> Ja ja, wie man in den Wald hineinruft... (wer wei�, wie man das ins
> englische �bersetzt?). Geschieht mir recht!
You reap what you sow. What goes around, comes around.
Solche Floskeln lernt man auch durch Original-Filme. ;-)
> Es bleibt jedem unbenommen, wie er seine Filme am liebsten sieht.
Das klang eben noch anders. Die Diskussion ist einfach m��ig. Immer wenn
jemand etwas von Originalton und Synchronisation losl�sst, kommen stets
die Anfeindungen hinterher. Diese Diskussion wurde hier bestimmt schon
tausend mal gef�hrt.
> Schaut Euch mal Belmondo im Original an, Ihr werdet die Synchro lieben. :-)
Ich vermute, du bist, genau wie ich, mit den deutschen Versionen aus dem
Fernsehen aufgewachsen. Sowas pr�gt nat�rlich ungemein. Da habe auch ich
schon erhebliche Schwierigkeiten gehabt, z.B. mit James Bond oder
diversen Serien (Miami Vice, Magnum, etc.). Bin trotzdem der Meinung,
dass das in erster Linie reine Gew�hnungssache ist. Was nicht bedeutet,
dass es nicht auch Synchronisationen gibt, die einen Film aufwerten k�nnen.
> Ich schlie�e tats�chlich von mir auf andere: Mein Englisch ist
> mittelm��ig, aber mein Deutsch ist gut. Wahrscheinlich liegt es daran,
> da� ich mich so f�r das gesprochene Wort interessiere.
Aber genau in diesem Fall m�ssten dich doch auch die Originale
interessieren. Es geht ja nicht nur um die �bersetzung/Synchronisation,
sondern auch, und das ist IMHO fast noch wichtiger, um die
Authentizit�t. Darum wie etwas gesprochen wird und nicht nur was.
> Ich lese viel im Original und frage mich dann immer, wie man dieses oder
> jenes �bersetzen k�nnte. Deshalb habe ich Hochachtung vor den Leuten,
> die das tun. Literarisch zu �bersetzen ist ein akademischer Beruf. Wer
> will sollte sich die Anekdoten anschauen, wie Hans Wollschl�ger
> "Ulysses" �bersetzt hat. Das ist nicht trivial.
Bei allem Respekt glaube ich nicht, dass es einen Wollschl�ger bei den
Synchron-Autoren gibt. Und Br�no ist nicht Ulysses und Film ist nicht
Literatur.
> Ohne mitreden zu k�nnen, weil ich Boston Legal nicht gesehen habe (soll
> aber gut sein, gerade wegen William Sh.): Wenn ich etwas fachlich nicht
> verstehe, dann helfen mir englische Untertitel auch nicht.
Oh doch. Das geschriebene Wort kann sehr viel verst�ndlicher sein als
das gesprochene.
--
Gru�,
Sebastian
> "Motherfucker" mit "Mutters�hnchen" zu �bersetzen ist bestenfalls ein
> Grund zum Schmunzeln. Oder findet jemand, "Mutterficker" w�re geeigneter
> gewesen?
O ja, deutlich. Die Zielrichtung der Beleidigung ist eine ganz andere.
-is
>
>Immer diese Angeberei mit den Filmen/B�chern im Original. Ich wette, die
>meisten k�nnten noch nicht mal auf Englisch ne Pizza bestellen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt
>
>SCNR, Thomas
Ich auch nicht.
Gr��e
woffi
>Joerg Lippmann <jo...@donalbain.de> schrieb:
>
>>Um Deine Frage zu beantworten: Ich sehe fast immer die englische Spur, wenn
>>es ein englischsprachiger Film ist. Bei anderen Sprachen entscheidet die
>>Qualit�t der Synchro, ob ich OmU schaue.
>
>Wieviele Sprachen beherrschst du denn?
Ich beherrsche nur Deutrsch und Englisch (letzters zumindest so gut,
dass ich den allermeisten Filmen gut folgen kann), aber manchmal
schalte ich auf OmU um auch wenn ich die Sprache nicht kenne.
Ich erinnere mich an das japanische Origimal von "The Ring", dessen
Synchrostimmen wirklich unertr�glich klangen, so dass ich das lieber
mit Untertiteln auf japanisch gesehen habe.
Gr��e
woffi
>
>Vor allem bei Humor bevorzuge ich Englisch, auch wenn es (fuer mich)
>wesentlich anstrengender ist. Trashige Syncros von "Two and a half man"
"men" ;) - und 100% ACK. Immer, wenn ich das zweifelhafte Vergn�gen
habe, mal ein St�ck von "Friends", "Two and a half men" oder "Scrubs"
auf deutsch zu sehen, wundere ich mich sehr, dass das in Deutzschland
�berhaupt erfolgreich war.
Und das empfindet sogar meine Frau so, die ansonsten gern mal aus
Bequemlichkeit synchonisiert gucken w�rde (wenn ich sie lassen w�rde
;)
Gr��e
woffi
>Ich kannte Borat lange nur von YouTube und war �berrascht, da� man das
>�berhaupt �bersetzen kann. So schlecht war die �bersetzung gar nicht.
Doch. Ich habe Borat auf deustch im Kino gesehen und fand den
*richtig* mies. Und nur weil mir so viele Leute erz�hlt haben, dass
das an der miesen Synchro liegen k�nnte, habe ich mir den dann
trotzdem nochmal (sehr billig) auf DVD gekauft und im Original
gesehen. Da ist das f�r mich immer noch kein Highlight der
Filmgeschichte und des Humors, aber dennoch ein wirklich witziger
Film, den ich behalten werde.
Derzeit liegt bei mit "Tropic Thunder" rum. Da bin ich im Kino nach
ca. 40 Minuten rausgegangen, aber ich habe auch danach noch so viel
Lob �pber den Film geh�rt, dass ich nicht wiederstehen konnte, als ich
die DVD f�r rd. 3,60 Euro kaufen konnte. Zum Ansehen konnte ich mich
noch nicht aufraffen, aber ich bin mal gespannt.
>"Motherfucker" mit "Mutters�hnchen" zu �bersetzen ist bestenfalls ein
>Grund zum Schmunzeln. Oder findet jemand, "Mutterficker" w�re geeigneter
>gewesen?
Nein, "Mutterficker" w�re dumm, weil das zwar inhaltlich korrekt, aber
ach kein g�giges Schimpfwort im Deutschen ist. Aber "Mutters�hnichen"
sagt etwas v�llig anderes aus als "otherfucker". Da w�re ein
schlichtes "Arschloch" schon besser gewesen.
>Ohne mitreden zu k�nnen, weil ich Boston Legal nicht gesehen habe (soll
>aber gut sein, gerade wegen William Sh.): Wenn ich etwas fachlich nicht
>verstehe, dann helfen mir englische Untertitel auch nicht.
Das ist allerings wahr. Aber meist sind solche Serien ja nicht gerade
auf die Zielgruppe "Nobelpreistr�ger" ausgerichtet, da kommt man doch
recht schnell rein.
Gr��e
woffi
>Soll bei Br�no nun auch alles "echt" sein?
>Ich wei� nicht, ich wei� nicht. Ich kenn zwar bisher nur die
>Trailer zum Film, aber das sieht mir doch alles ziemlich gefaket
>aus.
Ich habe damit eher das Problem, dass es auf mich alles ziemlich platt
und doof wirkt. Bei Borat fand ich den Trailer ganz witzig, sonst w�re
ich woahl auch nicht ins Kino gegangen (ich kannte SBC vorher nicht).
Br�no lockt mich hingegen absolut nicht.
Gr��e
woffi
"Matthias Damm" <spambi...@macpla.net> wrote ...
> ...<snip>...
> Bei Filmen die ich mehr als einmal sehe: Immer die OF/OmU. Einzige
> Ausnahme: Das Leben des Brian, da hab ich die deutsche Fassung (die im
> Gegensatz zuvielen anderen Pythons sehr gut ist) so oft gesehen, da� ich
> mich an die OF nicht gew�hnen kann.
>....
Volle Zustimmung. Meiner Meinung nach ist "Das Leben des Brian" einer der
wenigen Filme, bei dem die deutsche Version besser ist als die orgininal
Englisch-sprachige.
Das ist doch eigentlich die viel interessantere Frage: Welche Filme sind in
der deutschen Synchronfassung besser als in der englisch-sprachigen
Originalversion? Manchmal kann ein Film durch die Synchronisation ja auch
gewinnen. Laut Peter Ustinov soll das z.B. beim Film "Memed mein Falke" der
Fall sein.
Viele Gr��e,
Ulrike
> Das ist doch eigentlich die viel interessantere Frage: Welche Filme sind in
> der deutschen Synchronfassung besser als in der englisch-sprachigen
> Originalversion?
Darf auch "Die Zwei" genannt werden?
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
21.33-22.30 Dlr Kultur: Kriminalh�rspiel - �Urlaub auf Rhodos� - Von A
Dieter Bruegmann wrote:
> Ulrike Hormann (2009-07-06 1411):
>
>> Das ist doch eigentlich die viel interessantere Frage: Welche Filme
>> sind in der deutschen Synchronfassung besser als in der
>> englisch-sprachigen Originalversion?
>
> Darf auch "Die Zwei" genannt werden?
Und "Erik der Wikinger"?
Ciao
AK
> Viele Leute, die einen Film aus Prinzip im (englischen) Original sehen
> wollen, verstehen kaum gen�gend deutsch, um der �bersetzung folgen zu
> k�nnen.
Ich gehe mal davon aus du meinst englisch, nicht deutsch.
> Die, die das �bersetzen, sind meistens ziemlich gut, sonst w�rden die
> Filmindustrie daf�r kein Geld ausgeben.
Ich habe meine Filme immer synchronisiert angesehen, bis ich
eine englischsprachige Freundin hatte. Seit dem schaue ich
zwangsweise nur noch Filme im Originalton. Mittlerweile bin
ich so weit, dass ich auch alleine nur noch im Originalton
schaue. Synchronisiert t�nt einfach NIE auch nur ann�hernd
so gut [1], nicht nur wegen den Sprechern, es gehen unendlich
viele Details verloren. Vom Wortwitz ganz zu schweigen.
Wenn ich wirklich was nicht verstehe steht's ja immer noch
in den Untertiteln in deutsch. Und wenn ich zuhause ne DVD
sehe, schalte ich bei Bedarf die englischen Untertitel an
(mein Vokabular ist nicht das Problem, sondern das Genuschel).
> Ich habe jahrelang "Dead Men don't wear Plaid" im Original gesehen, in dem
> Glauben, alles zu verstehen. War aber nicht so, ich konnte noch einiges
> dazulernen.
Sch�n, du solltest aber vielleicht nicht von deinen
Englischkenntnissen auf die Anderer schliessen.
> Immer diese Angeberei mit den Filmen/B�chern im Original. Ich wette, die
> meisten k�nnten noch nicht mal auf Englisch ne Pizza bestellen.
Ich wette, du kannst die Englischkenntnisse deiner Mitb�rger
pauschal eher schlecht beurteilen.
Christian
[1] Ausnahme ist Terminator 2. Als ich den, zum ersten mal im
Original geschaut hab wusste ich nicht ob ich lachen oder
weinen soll.
> [1] Ausnahme ist Terminator 2. Als ich den, zum ersten mal im
> Original geschaut hab wusste ich nicht ob ich lachen oder
> weinen soll.
Gilt das nicht fᅵr alle Schwarzenegger-Filme? :-)
Ich meine, er war ein guter Action-Darsteller mit der nᅵtigen physischen
Prᅵsenz fᅵr seine Filme. Aber er war weit davon entfernt, auch nur
ansatzweise ein richtiger Schauspieler zu sein.
--
Gruᅵ,
Sebastian
Nein nein, das war schon so gemeint. Allerdings hatte ich mich f�r die
�berzogene Wortwahl meines Ausgangspostings schon an anderer Stelle
entschuldigt.
Nat�rlich ist Synchro immer ein Problem. Aber oft ist wegen Nuschelei
oder Hintergrundger�uschen das Original wirklich schlecht zu verstehen.
Manchmal mu� ich ja sogar bei der deutschen Tonspur raten.
Warum wird einem hier suggeriert, man k�nne kein Englisch, blo� weil man
sagt, da� man gerne die synchronisierte Version sieht? Ich spiele auch
sehr schlecht Schach und Cello, mu� ich mich daf�r sch�men?
Einer meiner heftigsten Widersacher in dieser Diskussion beschwert sich
hier �ber die unm�gliche Synchro von "Scrubs" und "Friends". Ich sehe
fast t�glich "Still Standing", aber ich k�me nie darauf, mir wegen der
Qualit�t der Synchro von solchen Serien Gedanken zu machen. Sowas sehe
ich zum Abschalten, wenn es sein mu� auch ganz ohne Ton.
Wie Sebastian zu recht schrieb: Es bringt nichts, dar�ber zu schreiben.
Soll jeder machen, wie er will.
Gr��e,
Thomas
> Und das empfindet sogar meine Frau so, die ansonsten gern mal aus
> Bequemlichkeit synchonisiert gucken w�rde (wenn ich sie lassen w�rde
> ;)
Das mu� man einfach ohne Kommentar noch mal auf sich wirken lassen.
Thomas
> Nein, "Mutterficker" w�re dumm, weil das zwar inhaltlich korrekt, aber
> ach kein g�giges Schimpfwort im Deutschen ist. Aber "Mutters�hnichen"
> sagt etwas v�llig anderes aus als "otherfucker".
Mother.. (HA! Revanche!!)
>Da w�re ein
> schlichtes "Arschloch" schon besser gewesen.
>
Oder das damals genial uebersetzte "Schweinebacke", aber da muss man
schon McLane heissen...
Arschloch geht natuerlich wegen lipsync nicht
[OmU oder Synchronisation]
> Die, die das �bersetzen, sind meistens ziemlich gut, sonst
> w�rden die Filmindustrie daf�r kein Geld ausgeben.
Das ist eine sehr mutige Annahme, wenn man die manchmal sehr groben
�bersetzungsfehler (nicht nur von IHM) ansieht. ;-/
Ich glaube manchmal, auch Film-�bersetzungen werden an den vergeben,
der es am billigsten anbietet... :-(
MfG
Gerald
--
Die Herren und Damen der Stadtreinigung leisten vermutlich einen
bedeutenderen Beitrag zum Erhalt unserer Zivilisation als z.B.
die meisten Professoren. (Heiko Mell / VDI-N)
> Oder das damals genial uebersetzte "Schweinebacke", aber da muss man
> schon McLane heissen...
Da hast Du jetzt wirklich ein passendes Fa� aufgemacht: Im dritten Teil
sagt er n�mlich "Schweinenase", und da frag ich mich schon, ob die
�bersetzer sich nicht mal die Arbeit ihrer Vorg�nger h�tten anh�ren k�nnen.
In "Mach's noch einmal, Sam" (Woody Allen) wird ein Teil von
"Casablanca" neu synchronisiert. Es gibt sicher noch 1000 andere solche
Beispiele. Und dann komme ich auch an den Punkt, wo ich sage, man sollte
lieber die Originale sehen. Naja, vielleicht beides.
Thomas
Ich hoffe, das Augenzwinkern ist Dir nicht entgangen. Der Onkel macht nur
Spa�.
Bye
woffi
--
Go to Heaven for the climate, Hell for the company.
- Mark Twain
>
>Das ist wahrscheinlich der hier reklamierte "Angebfaktor".
>Kommt jetzt nat�rlich auch darauf an, was du unter "gut folgen"
>meinst. Mit meinem Schulenglisch w�rde ich wahrscheinlich die
>Handlung als Ganzes auch mitkriegen, aber jede Nuance sicher-
>lich nicht.
Mit "gut folgen" meine ich, dass ich auch die Gags etc. mitbekomme. Wenn
ich den EIndruck habe, da zu viel zu verpassen oder mich zu sehr anstrengen
zu m�ssen, schalte ich englische Untertitel ein.
Denn ...
>Bei Japanischen Filmen sowieso. Ich pers�nlich halte das Japanische
>f�r die sch�nste Sprache der Welt. Das m�chte ich mir nicht entgehen
>lassen.
... ich pers��nlich mag den Klang der englischen bzw. eher amerikanischen
Sprache sehr. Ich werd' immer ganz seltsam angesehen wenn ich sage, dass
das f�r mich sch�ner kling als franz�sich oder italienisch, was ja von
vielen als so sch�n angesehen wird.
>Ich habe ja auch nichts dagegen, da� man sich OmU ansieht. :-)
>Nur - manchmal kann man auch den Eindruck bekommen, dies hier
>w�re ein Clubtreffen von verhinderten Dolmetschern.
Naja, wenn hier manchmal gefordert wird, generell gar nichts mehr zu
synchronisieren, kann ich auch nur noch fassungslos den Kopf sch�tteln.
>Am Mon, 06 Jul 2009 14:16:56 +0200 schrieb Wolfgang Krietsch:
>
>> Nein, "Mutterficker" w�re dumm, weil das zwar inhaltlich korrekt, aber
>> ach kein g�giges Schimpfwort im Deutschen ist. Aber "Mutters�hnichen"
>> sagt etwas v�llig anderes aus als "otherfucker".
>
>Mother.. (HA! Revanche!!)
Pffrrt.
>
>>Da w�re ein
>> schlichtes "Arschloch" schon besser gewesen.
>>
>Oder das damals genial uebersetzte "Schweinebacke", aber da muss man
>schon McLane heissen...
ACK.
>Arschloch geht natuerlich wegen lipsync nicht
Klar - ich war zu faul, mir ein richtig passendes Schimpfowrt zu �berlegen.
Aber auf Schweinebacke h�tte ich auch kommen m�ssen - Punkt f�r Dich.
>Wolfgang Krietsch <wkri...@gmx.de> schrieb:
>
>>Ich habe damit eher das Problem, dass es auf mich alles ziemlich platt
>>und doof wirkt. Bei Borat fand ich den Trailer ganz witzig, sonst w�re
>>ich woahl auch nicht ins Kino gegangen (ich kannte SBC vorher nicht).
>>Br�no lockt mich hingegen absolut nicht.
>
>Ja, dieses ganze "Hach, was bin ich heute wieder f�r ne Tunte"-
>Getue ist doch inzwischen wirklich mehr als ausgelutscht.
Ich konnte das noch nie leiden. Ich wei� nicht, ob ich Bully doof finde,
weil der (auch) auf der Welle reitet oder ob ich diesen "Tuntenhumor" doof
finde, weil ich Bully bescheuert finde. Jedenfalls finde ich beides doof.
Und wie "Der Schuh des Manituh" ein Erfolg werden konnte entzeiht sich
v�llig meinem Verst�ndnis.
> Da hast Du jetzt wirklich ein passendes Fa� aufgemacht: Im dritten Teil
> sagt er n�mlich "Schweinenase", und da frag ich mich schon, ob die
> �bersetzer sich nicht mal die Arbeit ihrer Vorg�nger h�tten anh�ren k�nnen.
Die 3, wer guckt die schon...
> Klar - ich war zu faul, mir ein richtig passendes Schimpfowrt zu �berlegen.
> Aber auf Schweinebacke h�tte ich auch kommen m�ssen - Punkt f�r Dich.
>
Funktioniert Schweinebacke ausserhalb DH?
> hier �ber die unm�gliche Synchro von "Scrubs" und "Friends". Ich sehe
> fast t�glich "Still Standing", aber ich k�me nie darauf, mir wegen der
> Qualit�t der Synchro von solchen Serien Gedanken zu machen. Sowas sehe
Still Standing lebt nicht von Wortspielen, eher von Situationskomik und
den Charakteren, waehrend zB "Two and a half M_E_n" viel schwer
uebersetzbare Wortspiele und Referenzen drin hat.
Es geht hier ja nicht darum, per se das Original zu sehen, aber nur 70%
oder weniger des Humors der Originalversion zu haben ist aergerlich. Vor
allem bei Comedy.
> Und wie "Der Schuh des Manituh" ein Erfolg werden konnte entzeiht sich
> v�llig meinem Verst�ndnis.
>
Ich hab ihn im Original gesehen, da war er brilliant...
> Das ist wahrscheinlich der hier reklamierte "Angebfaktor".
> Kommt jetzt nat�rlich auch darauf an, was du unter "gut folgen"
> meinst. Mit meinem Schulenglisch w�rde ich wahrscheinlich die
> Handlung als Ganzes auch mitkriegen, aber jede Nuance sicher-
> lich nicht.
Du �bersiehst, dass einige seit Jahrzehnten englischsprachige Filme
schauen. W�re ja traurig, wenn da nichts h�ngen bleiben w�rde. Je mehr
Filme man sieht, desto besser wird nat�rlich das Verst�ndnis.
> Bei Japanischen Filmen sowieso. Ich pers�nlich halte das Japanische
> f�r die sch�nste Sprache der Welt.
H�ngt davon ab, wer es spricht (oder singt). Koreanisch gef�llt mir aber
vom Klang auch gut.
--
Gru�,
Sebastian
>Da f�llt mir gerade was ein:
>Man kann ja nicht nur englischen Originalton mit deutschen Untertiteln
>schauen, sondern auch englischen Ton mit englischen Untertiteln.
>(Also das, was die ganzen Schlauberger hier machen werden.) ;-)
Ja sicher, so mache ich das ja auch, wenn ich mal nicht klarkomme oder mir
das zu anstrengend ist. Habe ich "oben" ja auch schon gesagt.
>Ein gelesener fremdsprachiger Text ist nat�rlich bei weitem verst�nd-
>licher, als ein nur geh�rter.
Der Hauptgrund ist der, dass es einfacher ist, zur Unterst�tzung das zu
lesen, was auch gesprochen wird, statt mit deutschen Untertiteln den ganzen
Film in zwei Sprachen zu verfolgen und, zumindest unbewusst, st�ndig zu
�bersetzen.
Warum sollte es nicht? Es ist MUSEN zwar eigentlich nicht "hart" genug als
�bersetzung von "Motherfucker", aber das gilt ja f�r die Verwendung
innerhalb von DH ebenso.
War er im Original auf Klingonisch, ohne Untertitel? Dann h�tte er mir wohl
auch besser gefallen.
> Darf auch "Die Zwei" genannt werden?
Wohl mit der eindeutigste Fall und das Paradebeispiel einer
Verbesserung. Im Original nur eine dr�ge Krimiserie unter vielen,
bekommt die Serie durch die geniale Synchro von Rainer Brandt erst Pepp
und Witz.
Viele Gr��e,
- Karl-Josef
>>Funktioniert Schweinebacke ausserhalb DH?
> Warum sollte es nicht? Es ist MUSEN zwar eigentlich nicht "hart" genug als
> �bersetzung von "Motherfucker", aber das gilt ja f�r die Verwendung
> innerhalb von DH ebenso.
>
Schweinebacke asoziiert man automatisch mit McLane, die �bersetzung mag
zwar nicht hart genug fuer das Original sein, aber mit dem ironischen
Unterton in DH funktioniert es ausgezeichnet. Besser als das
original-MF. Einer der wenigen Faelle, in denen die Syncro den Film
verbesserte, auch wenn sie an anderer Stelle im Film patzte.
>> Darf auch "Die Zwei" genannt werden?
>
> Wohl mit der eindeutigste Fall und das Paradebeispiel einer
> Verbesserung. Im Original nur eine dr�ge Krimiserie unter vielen,
> bekommt die Serie durch die geniale Synchro von Rainer Brandt erst Pepp
> und Witz.
Und wenn man sich wie ich in m�hevoller Kleinarbeit die bl�den Spr�che
herauskopiert, bekommt man daraus ein 45-Minuten-H�rspiel zustande.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de
Wu�ten Sie schon, da� Carl Benz nicht der Erfinder des Benzins war?
> Gerade was "Brueno" betrifft
Warum schreiben (und sagen) eigentlich alle Brüno bzw. Brueno? Der Film
heißt Bruno, der Umlaut ist nur ein Gag, so wie Bei Borat das "ja" in
der Mitte (BOЯAT), damits russisch aussieht. Ausgesprochen wird das
immer noch "Bruno", also kein Grund, das sogar als ue darzustellen.
Michael 'Mithi' Cordes schrieb:
> Und wie Thomas schrieb:
> |Mein passives Englisch ist deutlich besser als mein aktives, da ich
> |letzteres deutlich seltener nutzen kann.
>
> Gibt es durchaus Unterschiede ob man etwas versteht, oder etwas selbst
> ausdr�cken kann.
Das geht mir auch so.
> cya
> Mithi
>
> PS Und nochmal der Hinweis das im OP einfach nur nach einem
> verfickten Kino gefragt wurde das den Film im OV zeigt. Der OP
^^^^^^^^^^
> hat keineswegs behauptet dass alle Synchro-Schauer Deppen sind.
War das jetzt Absicht, um die Aussage, da� du Deutsch nicht gut genug zum
�bersetzen kannst, zu untermauern? ;-)
Ich finde das Wort ja immer noch furchtbar, da gibt's viel sch�nere
Vokabeln, die sich nicht wie ein verungl�ckter �bersetzungsversuch
anh�ren.
> PPS Aus gegebenen Anlass jetzt mit anderer Signatur
>
> --
> Ich meine, nichts gegen �bersetzungen, aber man mu� sich halt bewu�t
> sein, da� man aus der M�lltonne i�t. Christian "naddy" Weisgerber
*Das* wiederum soll nat�rlich provozieren, ist aber dennoch reichlich
d�mlich. Ohne �bersetzungen w�rden sich die meisten Leute hier auf
Filme und B�cher aus dem englischen und deutschen Sprachraum beschr�nken
m�ssen, und das ist dann doch ziemlich scheuklappenbehaftet. Zumal
ich nicht den Eindruck hatte, da� bspw. die Dostojewski-�bersetzungen,
die ich gelesen habe, irgendwie etwas mit dem Konsum aus der M�lltonne
zu tun hatten.
Es gibt allerdings Hollywood-Filme, die schmecken auch im Original wie
direkt von der Deponie. Scheint also nicht an den �bersetzungen zu
liegen.
Gru�
Joachim
> Christian Stauffer wrote:
>> "Thomas Grund" <tom....@gmx.de> wrote:
>>
>>> Viele Leute, die einen Film aus Prinzip im (englischen) Original sehen
>>> wollen, verstehen kaum gen�gend deutsch, um der �bersetzung folgen zu
>>> k�nnen.
>>
>> Ich gehe mal davon aus du meinst englisch, nicht deutsch.
>
> Nein nein, das war schon so gemeint. Allerdings hatte ich mich f�r die
> �berzogene Wortwahl meines Ausgangspostings schon an anderer Stelle
> entschuldigt.
Wenn du wirklich gemeint hast, dass die Leute die Filme auf Deutsch
schon nicht verstehen, dann war das SEHR �berzogen.
> Nat�rlich ist Synchro immer ein Problem. Aber oft ist wegen Nuschelei oder
> Hintergrundger�uschen das Original wirklich schlecht zu verstehen.
Das ist so. Und daf�r gibt's Untertitel. Je nachdem wie viel Praxis
man im Umgang mit der englischen Sprache hat muss man die dann mehr
oder weniger bem�hen.
> Manchmal mu� ich ja sogar bei der deutschen Tonspur raten.
Das ist mir hingegen jetzt noch nie passiert.
> Warum wird einem hier suggeriert, man k�nne kein Englisch, blo� weil man
> sagt, da� man gerne die synchronisierte Version sieht?
Ich habe nichts suggeriert. *Du* hast angefangen �ber die
Sprachfertigkeiten von Leuten die du noch nie gesehen hast,
zu urteilen. *Ich* habe lediglich auf folgende Aussage
Bezug genommen:
| Ich habe jahrelang "Dead Men don't wear Plaid" im Original gesehen, in dem
| Glauben, alles zu verstehen. War aber nicht so, ich konnte noch einiges
| dazulernen.
Wo du selber sagst, dass deine Sprachbewandtnis nicht ausreicht
alles mitzukriegen. Meine Antwort war, dass das auf dich zutreffen
mag, dass es aber auch Leute gibt die etwas besser englisch k�nnen
als du, und du deshalb nicht von dir auf andere schliessen sollst.
> Ich spiele auch sehr schlecht Schach und Cello, mu� ich mich daf�r
> sch�men?
Wenn du die Freundlichkeit bes�ssest, damit aufzuh�ren zwanghaft
etwas in andere Postings hineinzuinterpretieren das da nicht steht,
w�re ich dir sehr verbunden. Ich habe keine Lust auf eine
Diskussion auf Kindergartenniveau.
> Einer meiner heftigsten Widersacher in dieser Diskussion beschwert sich
> hier �ber die unm�gliche Synchro von "Scrubs" und "Friends". Ich sehe fast
> t�glich "Still Standing", aber ich k�me nie darauf, mir wegen der Qualit�t
> der Synchro von solchen Serien Gedanken zu machen. Sowas sehe ich zum
> Abschalten, wenn es sein mu� auch ganz ohne Ton.
Auch hier kann ich nur das schreiben was ich zu Filmen geschrieben
habe: Wenn man's nur auf Deutsch kennt, vermisst man nichts. Wenn man
aber eine Weile lang den Vergleich hat, wird man sich davor h�ten sich
je wieder eine Synchro reinzuziehen. Grad Sitcoms sind aufgrund des
bescheidenen Synchronisierungsbudgets zum Teil *im Vergleich* echt
grauslig.
> Wie Sebastian zu recht schrieb: Es bringt nichts, dar�ber zu schreiben.
> Soll jeder machen, wie er will.
Sch�ne Erkenntnis, gerade da sie von der Person stammt die die ganze
Diskussion damit losgetreten hat alle Leute die O-Ton bevorzugen
pauschal als Angeber zu titulieren.
Christian
Sag das mal dem Verleih! ;-)
http://movies.universal-pictures-international-germany.de/brueno/
^^^^^^
Allerdings frag ich mich schon wie denn der Name eines Filmes definiert
wird. In der IMDB heisst er Br�no, am Plakat steht Br�no, ...
Wo kann man nachlesen dass er eigentlich Bruno heisst?
Tom
(ein paar Stellen mu� ich einfach stehen lassen, weil sie so sch�n sind...)
> Wo du selber sagst, dass deine Sprachbewandtnis nicht ausreicht
> alles mitzukriegen. Meine Antwort war, dass das auf dich zutreffen
> mag, dass es aber auch Leute gibt die etwas besser englisch k�nnen
> als du, und du deshalb nicht von dir auf andere schliessen sollst.
> Wenn du die Freundlichkeit bes�ssest, damit aufzuh�ren zwanghaft
> etwas in andere Postings hineinzuinterpretieren das da nicht steht,
> w�re ich dir sehr verbunden. Ich habe keine Lust auf eine
> Diskussion auf Kindergartenniveau.
> Sch�ne Erkenntnis, gerade da sie von der Person stammt die die ganze
> Diskussion damit losgetreten hat alle Leute die O-Ton bevorzugen
> pauschal als Angeber zu titulieren.
Seit ich die Diskussion begonnen habe, versuche ich, die Sch�rfe wieder
zur�ckzufahren, aber manche Leute wollen immer noch mal nachtreten, auch
wenn l�ngst gesagt war, was sie nochmal wiederholen wollen.
Mir ist allerdings im Laufe der Diskussion selbst einiges klar geworden:
Wir reden �ber verschiedene Ebenen von "Sprache". Es gibt eine Ebene,
die verlangt so viel Sprachgef�hl, wie eine Gebrauchsanleitung ("I will
be back!"). Es gibt aber manchmal, in guten Filmen, auch eine eher
literarische Ebene ("Manche Menschen wollen die Welt einfach brennen
sehen", dabei l�uft's mir kalt den R�cken runter).
Diese Ebene meinte ich, wo ich schon auf Deutsch vorsichtig w�re, zu
behaupten, da� ich alle Nuancen verstehe. Daf�r reicht mein Englisch
nicht. Ob eine Serie gut �bersetzt ist, oder nicht, das ist mir
eigentlich herzlich egal. Wenn z.B. "Die Zwei" auf Englisch langweilig
ist, dann sehe ich es halt nicht.
Ein anderes Argument (nicht von Dir, Christian) war, da� hervorragende
amerikanische Weltklasse-Sprecher von deutschen Dilettanten
synchronisiert w�rden. Das stimmt nicht: Oft sind Synchronsprecher Leute
mit Sprech-Ausbildung (Nils Klausnitzer als Roger Moore, der Mann war
Rundfunksprecher bei Bayern 1). Umgekehrt k�nnen nicht alle Schauspieler
sprechen. Till Schweiger w�rde ich mir auch auf Deutsch synchronisiert
w�nschen. Man sagt �hnliches �ber Al Pacino, was ich allerdings nicht
beurteilen kann.
Als wir in der Firma "Fawlty Towers" gesehen haben, waren alle
einverstanden, die englischen Untertitel zuzuschalten. Selbst die Besten
haben zugegeben, da� sie sonst nicht alles mitkriegen.
Betrachten wir es doch einfach als eine Dienstleistung am Publikum. Seit
Einf�hrung der DVD hat jeder automatisch auch die Originalsprache und
kann sie einschalten, wenn er will.
So, wer will, darf jetzt noch mal sagen, da� ich bl�d bin und nur von
mir auf andere schlie�e; ich werde mich dazu nicht weiter �u�ern.
Thomas
> Ein anderes Argument (nicht von Dir, Christian) war, da� hervorragende
> amerikanische Weltklasse-Sprecher von deutschen Dilettanten
> synchronisiert w�rden. Das stimmt nicht: Oft sind Synchronsprecher Leute
> mit Sprech-Ausbildung (Nils Klausnitzer als Roger Moore, der Mann war
> Rundfunksprecher bei Bayern 1).
So hat das, glaube ich, keiner formuliert. Es geht gar nicht um gute
oder schlechte (oft sind es nur falsch besetzte) Sprecher, sondern um
das k�nstlerische Prinzip. Schon die grunds�tzliche Idee, Filme neu
�BERSPRECHEN zu lassen, ist, finde ich, ziemlich wahnwitzig.
In der Regel leidet die gesamte Tonspur, die Atmosph�re schwindet und
manchmal wird sogar ein ganz anderer Film draus.
> Umgekehrt k�nnen nicht alle Schauspieler
> sprechen. Till Schweiger w�rde ich mir auch auf Deutsch synchronisiert
> w�nschen. Man sagt �hnliches �ber Al Pacino, was ich allerdings nicht
> beurteilen kann.
Wenn ich Till Schweiger nicht h�ren will, schaue ich mir seine Filme
nicht an, aber ich w�rde mir nie w�nschen, dass ihn irgendjemand einfach
�berspricht.
> Betrachten wir es doch einfach als eine Dienstleistung am Publikum. Seit
> Einf�hrung der DVD hat jeder automatisch auch die Originalsprache und
> kann sie einschalten, wenn er will.
Oft, leider nicht immer.
>Der franzᅵsische Film war "Willkommen bei den Sch'tis", ich glaube, der
>ist nicht auf Englisch gedreht worden.
Nein, und der ist ohne (franzᅵsische) Untertitel vermutlich auch nur
fᅵr Muttersprachler verstᅵndlich, weil die das Genuschel trotzdem
verstehen. Eine Synchrofassung davon wᅵrde ich mir allerdings nur
unter Zwang antun, dafᅵr ist der Sprachwitz einfach zu wichtig.
Man kann ja mehrfach anschauen, bis man's gerafft hat :)
>Ohne mitreden zu kᅵnnen, weil ich Boston Legal nicht gesehen habe (soll
>aber gut sein, gerade wegen William Sh.): Wenn ich etwas fachlich nicht
>verstehe, dann helfen mir englische Untertitel auch nicht.
Wenn du aber einfach das Wort nicht einordnen kannst, was du in
Bruchstᅵcken akustisch vernommen hast, dann hilft das eine Menge.
> Allerdings frag ich mich schon wie denn der Name eines Filmes definiert
> wird. In der IMDB heisst er Br�no, am Plakat steht Br�no, ...
> Wo kann man nachlesen dass er eigentlich Bruno heisst?
Die Figur gab es in den Ali-G.-Folgen schon und da hie� er WIMRE Bruno.
> Christian Stauffer wrote:
>> "Thomas Grund" <tom....@gmx.de> wrote:
>>
>>> Christian Stauffer wrote:
>
> (ein paar Stellen mu� ich einfach stehen lassen, weil sie so sch�n
> sind...)
Die sch�nen Stellen n�tzen ausserhalb des Kontextes nicht viel,
und wenn sie jemand nachlesen will kann er das in meinem Posting.
Der Sinn deiner Aktion erschliesst sich mir nicht wirklich.
>> Wo du selber sagst, dass deine Sprachbewandtnis nicht ausreicht
>> alles mitzukriegen. Meine Antwort war, dass das auf dich zutreffen
>> mag, dass es aber auch Leute gibt die etwas besser englisch k�nnen
>> als du, und du deshalb nicht von dir auf andere schliessen sollst.
>
>> Wenn du die Freundlichkeit bes�ssest, damit aufzuh�ren zwanghaft
>> etwas in andere Postings hineinzuinterpretieren das da nicht steht,
>> w�re ich dir sehr verbunden. Ich habe keine Lust auf eine
>> Diskussion auf Kindergartenniveau.
>
>> Sch�ne Erkenntnis, gerade da sie von der Person stammt die die ganze
>> Diskussion damit losgetreten hat alle Leute die O-Ton bevorzugen
>> pauschal als Angeber zu titulieren.
>
> Seit ich die Diskussion begonnen habe, versuche ich, die Sch�rfe wieder
> zur�ckzufahren, aber manche Leute wollen immer noch mal nachtreten, auch
> wenn l�ngst gesagt war, was sie nochmal wiederholen wollen.
Mir ist dank deines eigenartigen Quotingstiles nicht klar worauf sich
das jetzt bezieht. Falls es auf meinen letzten Absatz gem�nzt war:
Ich hatte nicht die Absicht "nochmal nachzutreten", sondern es war
genau so gemeint wie es da stand: "Sch�n wenn die Person, die die
Diskussion losgetreten hat, gemerkt hat das doch jeder nach seiner
Facon gl�cklich werden soll".
> So, wer will, darf jetzt noch mal sagen, da� ich bl�d bin und nur von mir
> auf andere schlie�e; ich werde mich dazu nicht weiter �u�ern.
Ich habe nicht gesagt dass du bl�d bist oder nur von dir auf andere
schliesst. Du *hast* in *einem* Fall von dir auf andere geschlossen,
in dem du davon ausgingst die Mehrheit der O-Ton-H�rer w�rden zu
wenig verstehen, basierend auf deiner Erkenntnis dass du einen
speziellen Film nicht vollst�ndig verstanden hast, solange du ihn
nur auf englisch angeschaut hast.
Christian
>> Die Figur gab es in den Ali-G.-Folgen schon und da hie� er WIMRE Bruno.
>
> Und? Daraus folgt ja nicht zwangsl�ufig, da� der Film so
> hei�en muss, wie der Name der Figur geschrieben wird.
Das nicht, aber aus BOjaAT folgt, dass die das gleiche Zeichenspiel hier
mit dem deutschen Zeichensatz veranstaltet haben.
>> Warum schreiben (und sagen) eigentlich alle Br�no bzw. Brueno? Der Film
>> hei�t Bruno,
>
> Nein, er hei�t Br�no (bzw. br�no).
>
>> der Umlaut ist nur ein Gag,
>
> Ja, deswegen hei�t es aber trotzdem Br�no.
Ich glaube, im Endeffekt wollen wir auf das Gleiche herauskommen. Doch
konsequenterweise h�tte man ja dann auch immer BOjaAT schreiben und
sagen m�ssen, als es um jenen Film ging. Ist Haarspalterei, aber daf�r
ist das Usenet ja bisweilen auch da :)
>Wer sagt eigentlich, da� Motherfucker "hart" ist?
>�bersetzt als Mutterficker w�rde dies f�r uns deutsche Ohren nat�rlich
>hart klingen, da vor allem ungewohnt.
>Aber f�r englische bzw. amerikanische Ohren klingt das vielleicht
>genauso "harmlos" wie Schweinebacke f�r uns.
Sag mal zu einem "normalen" Amerikaner "Motherfucker", dann wirst Du schon
sehen, wir harmlos der das findet.
>Wer sagt eigentlich, da� Motherfucker "hart" ist?
>�bersetzt als Mutterficker w�rde dies f�r uns deutsche Ohren nat�rlich
>hart klingen, da vor allem ungewohnt.
>Aber f�r englische bzw. amerikanische Ohren klingt das vielleicht
>genauso "harmlos" wie Schweinebacke f�r uns.
Sag mal zu einem "normalen" Amerikaner "Motherfucker", dann wirst Du schon
sehen, wir harmlos der das findet. von der "H�rte" ungef�hr so, als ob Du
zu einem "normalen" Deutschen "Arschficker" sagst.
>Schweinebacke asoziiert man automatisch mit McLane,
Ich assoziiere Schweinebacke immer noch automatisch mit Dr. Dolittle.
F�r die Sp�tgeborenen: Schweinebacke ist der Herr im YouTube-Fenster
auf http://miedl.net/2008/06/04/dr-doolittle-au-schweinebacke/
Keine Ahnung, wie der im Original hie�.
Manfred
Das hast Du doch nur gesetzt, weil Deine Frau hier mitliest....
> Und f�r Engl�nder und Amis sind die T�pfelchen
> auf A, O und U das Markenzeichen der deutschen Sprache.
> (Auch wenn dies einige andere Sprachen ebenfalls haben.)
Naja, anscheinend werden die aber auch gerne aus Spa� drangepappelt,
siehe Mot�rhead oder z.B. Computerspiel "Br�tal Legend". Das Wort
"Br�tal" macht keinen Sinn.
> Am 07.07.2009 15:51 schrieb Sepp Neuper:
>
>> Und für Engländer und Amis sind die Tüpfelchen
>> auf A, O und U das Markenzeichen der deutschen Sprache.
>> (Auch wenn dies einige andere Sprachen ebenfalls haben.)
>
> Naja, anscheinend werden die aber auch gerne aus Spaß drangepappelt,
> siehe Motörhead oder z.B. Computerspiel "Brütal Legend". Das Wort
> "Brütal" macht keinen Sinn.
Motör auch nicht, aber der Amerikaner ist ja dööf.
Ciao
Wolfram
--
Eimergedicht
Ist, oh Kübel! / Dir genau so übel, / Hussassa als mir?
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
> In einer Synchro geht (prinzipiell) vieles verloren -- sprachliche
> Feinheiten (und zwar weit mehr als ab und zu ein un�bersetzbares
> Wortspiel) ebenso wie Atmosph�re. Und halt auch die Originalstimme der
> Schauspieler.
[prinzipiell]
Das muss kein Nachteil sein. Wenn jemand aufgrund Aussehen, Popularit�t
oder Preferencen des Producers gecastet wurde, der einfach nicht reden
kann, dann kann eine Synchro durchaus sogar besser als Original sein
:-), und mehr von den Feinheiten einbringen, die der Drehbuchautor sich
gew�nscht h�tte.
Und wenn ich mir, die leider durch Werbung abgenutzte Synchro von Bruce
Willis anh�re, dann passt die, ohne das viel verloren geht.
Bl�der wirds halt, wenn mit kleinem Budget was billig hingeschustert
wird, siehe die sog. "Pornosynchro" von NBK.
> Wenn schon klugschei�en, dann richtig.
>
> Auf dem Plakat steht "Bojadt" und nicht "Bojaat".
Stimmt. Ist schon wieder zu lange her.
> Ansonsten sei neben der IMDB auch auf die Wikipedia
> verwiesen und auf viele weitere Dutzend Kritiken etc.
> Insoweit ist diese "Inkonsequenz" im Vergleich zu
> Bojadt/Borat nichts usenet-spezifisches, sondern liegt
> wohl auch in der Verf�gbarkeit das Umlaut im Gegensatz
> zum kyrillischen Alphabet.
Daran aufgeh�ngt habe ich mich daher ja erst deshalb, da sogar Brueno
geschrieben wurde, da der Umlaut im entsprechenden Posting nicht
verf�gbar war, aus welchem Grund auch immer.
Und wer es dann auch noch Br�no ausspricht, hat's einfach nicht
verstanden - das ergibt ja nur sehr wenig Sinn - hat ja nichts mit
Franz�sisch zu tun.
Ansonsten ACK.
Ja, das denke ich auch. Das ist doch eines der schlimmsten Schimpfworte
im englischen Sprachraum ueberhaupt, oder?
Schon das Wort "fuck" alleine wird doch - ob seiner Haerte - nur als
F-Wort bezeichnet und Songs oder Interviews, in denen es faellt, meist
zensiert?!
lg
Heidi
>
>War wohl ein �hnlicher Effekt wie damals bei den ersten Otto-Filmen.
>Wenn ich mir heute einen Otto-Film im Fernsehen ansehe, bzw. versuche
>mir anzusehen, frage ich mich auch, wieso ich damals ins Kino gegangen
>bin.
Aber als ich Otto witzig fand war ich 16, 18 oder so. Jetzt kenne ich
Leute weit jenseits der 4�0 die den Schuh des Manitou f�r gro�es Kino
halten.
Gr��e
woffi
> Schon das Wort "fuck" alleine wird doch - ob seiner Haerte - nur als
> F-Wort bezeichnet und Songs oder Interviews, in denen es faellt, meist
> zensiert?!
>
Meist nur im frei empfangbaren US-TV, sonst nicht. Allerdings ist es
wegen seiner Zensur dort mittlerweile zur Popkultur geworden. Pacino als
Scarface macht reichlich Gebrauch davon, TenaciousD geben mit "Fuck her
gently" musikalische Lebenshilfe und ne Menge peinlicher Rapper glauben,
street credibility mit moeglichst vielen "Fucks" zu erlangen.
Ein gutes Beispiel ist auch "Fuck You" von Lily Allen. Da gibt's
doch tats�chlich auch eine zensierte Version davon.
Tom
> Ein gutes Beispiel ist auch "Fuck You" von Lily Allen. Da gibt's
> doch tats�chlich auch eine zensierte Version davon.
>
Um die Platzierung in den US-Airplaycharts nicht zu gefaehrden?
"Fick Dich"/"Fuk dig" von Anna David wurde so weit ich weiss in Europa
nicht zensiert. Wobei man natuerlich nicht immer von Zensur sprechen
kann, oft ist es auch vorauseilende Selbst"zensur".
>> Naja, anscheinend werden die aber auch gerne aus Spaß drangepappelt,
>> siehe Motörhead oder z.B. Computerspiel "Brütal Legend". Das Wort
>> "Brütal" macht keinen Sinn.
>
> Motör auch nicht, aber der Amerikaner ist ja dööf.
Ian Fraser „Lemmy“ Kilmister ist aber Brite.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lemmy_Kilmister
--
... denn die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem
Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber
dafür nichts zu tun. (Kurt Tucholsky, "Der Katzentrust" 1928)
Grüße aus dem Löwenhaus: http://freenet-homepage.de/maxiundlilly
Der spezielle hat eine ganz brauchbare dt. Synchronisation, soweit ich
das ohne Kenntnis des Originals beurteilen kann.
-is
--
seal your e-mail: http://www.gnupg.org/
> > Naja, anscheinend werden die aber auch gerne aus Spaᅵ drangepappelt,
> > siehe Motᅵrhead oder z.B. Computerspiel "Brᅵtal Legend". Das Wort
> > "Brᅵtal" macht keinen Sinn.
>
> Motᅵr auch nicht, aber der Amerikaner ist ja dᅵᅵf.
Was hat Motᅵrhead mit Amerikanern zu tun?
--
Christian "naddy" Weisgerber na...@mips.inka.de
> Naja, anscheinend werden die aber auch gerne aus Spa� drangepappelt,
> siehe Mot�rhead oder z.B. Computerspiel "Br�tal Legend". Das Wort
> "Br�tal" macht keinen Sinn.
http://de.wikipedia.org/wiki/Heavy-Metal-Umlaut
--
Gru�,
Sebastian
> Paradebeispiel ist "A Foreign Affair" von Billy Wilder. Da spielen die
> Sprachschwierigkeiten zwischen Berlinern und amerikanischen Besatzern eine
> große Rolle, meines Wissens ist der Film auch nie synchronisiert worden, es
> gibt ihn nur O. m. U.; alles andere wäre auch Schwachsinn.
Naja, es wird viel Schwachsinniges getan in der Filmindustrie. So kommt
"Inglourious Basterds" auch nur mit wenigen OmU-Kopien in die deutschen
Kinos. Dabei geht es da auch um Sprachprobleme. Warum muß Nazijäger Brad
Pitt sich als Italiener (mit urkomischem amerikanischem Akzent im
übrigen) ausgeben, wenn er in der Synchro doch fließend deutsch spricht.
Absoluter Schwachsinn. Aber es hat den deutschen Verleih offentsichtlich
nicht von einer Synchro abgehalten.
Oder "So finster die Nacht". Den hätten wir sooo gerne OmU gezeigt. Gibt
es aber nicht. Und die Synchro ist echt übel. Noch übler ist aber die
Synchro von "Das Festmahl im August". Und wenn ich nur den Trailer zu
"Kleine Verbrechen" sehe, wird mir schon übel.
Es gibt sicher gute Synchronisationen ("Amélie" zum Beispiel finde ich
sehr gelungen), die meisten sind aber leider einfach unterirdisch. Und
dann schaue ich die Filme lieber im Original, selbst wenn die
Originalsprache Suaheli ist. Denn auch wenn durch die Untertitel sicher
ebenfalls Nuancen verlorengehen, so habe ich immer noch den Klang der
Stimme und authentischeren Geräusche. Außerdem paßt Mimik und Gestik
dann zur Intonation, was bei Synchronisationen leider häufig nicht der
Fall ist.
Gruß, Angelique
> Um die Platzierung in den US-Airplaycharts nicht zu gefaehrden?
Ja ja, so haben wird das gerne. Einen auf hart machen, aber dann doch
eine bereinigte Radio-Version ver�ffentlichen.
Finde ich auch immer lustig, wenn Metal-Bands ihre Cover f�r Walmart
entsch�rfen.
> "Fick Dich"/"Fuk dig" von Anna David wurde so weit ich weiss in Europa
> nicht zensiert.
Europa hat auch eher kein Problem mit "Fuck".
You're beautiful von James Blunt h�re ich allerdings doch immer nur
zensiert im Radio. Wahrscheinlich greifen die automatisch einfach zum
"radio edit" und fertig.
> Und wenn ich mir, die leider durch Werbung abgenutzte Synchro von Bruce
> Willis anh�re, dann passt die, ohne das viel verloren geht.
Ein weiteres Problem, das hier noch gar nicht genannt wurde. Diverse
Schauspieler teilen sich einen Synchronsprecher. Und wenn der dann auch
noch einen Haufen anderer Sprach-Jobs macht, wirds doppelt nervig.
> Bl�der wirds halt, wenn mit kleinem Budget was billig hingeschustert
> wird, siehe die sog. "Pornosynchro" von NBK.
Eine Pornosynchro kann aber auch sehr lustig sein. Wie z.B. bei
erw�hnten Pornos oder bei alten Kungfu-Kloppern aus den 70ern.
> Wolfram Heinrich <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>> Naja, anscheinend werden die aber auch gerne aus Spaß drangepappelt,
>>> siehe Motörhead oder z.B. Computerspiel "Brütal Legend". Das Wort
>>> "Brütal" macht keinen Sinn.
>>
>> Motör auch nicht, aber der Amerikaner ist ja dööf.
>
> Was hat Motörhead mit Amerikanern zu tun?
Ich weiß es nicht, weil es mich nicht interessiert. Wenn es dich
interessiert, dann schau nach. Ja bin ich denn Everybody's Oracle?
Ciao
Wolfram
--
In dubio pro deo.