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Die Tür

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Jon J Panury

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Feb 17, 2013, 1:48:10 PM2/17/13
to
Habe den Film gestern geschaut (nach einer Umtausch-Aktion, die Saturn
kulanter Weise trotz fehlenden Kassenbelegs gewährte: Ich hatte die
BluRay erwischt (in dieser Edition sehen die BluRays bis auf eine
kleine Banderole oben genau gleich aus wie die DVD; auch das selbe
Hüllenformat!)).

Weil hier gerade ein Zeitschleifen-Thread läuft...

Achtung! Spoilerartiges möglich!!







Hier keine Zeitschleife, sondern Zeitreise der besonderen Art: Zwei
(warum aber nur zwei??) Universen, um ca. fünf Jahre "versetzt",
zwischen denen ein Tunnel mit einer - den Filmtitel gebenden - Tür
existiert. Es zeigt sich, dass einige (wenige) Menschen, und zwar
ausschließlich in der zeitlich "voraus" seienden Welt, diese Tür
finden und sich quasi fünf Jahre zurück versetzen können, aber anders
als in vielen anderen solcher Drehbücher! Sie sind dann nämlich
*körperlich* doppelt vorhanden, und fast immer wird eine Ermordung der
"früheren" Version des Selbst nötig, unumgänglich.
Das ist aber kein Mord "an sich selbst", denn die beiden Welten
("Universen") existieren gänzlich unabhängig von einander, d.h. das
frühere ist nicht im engeren Sinne ein früherer Zustand des späteren.
So habe ich das jedenfalls verstanden bzw. erschlossen.
Dass die beiden Welten sich so ähnlich sind, liegt an der
raumzeitlichen *Nähe* zu einander: Nur ca. fünf Jahre...
(Das ist natürlich ein Kunstgriff, denn selbstverständlich sähen die
beiden Welten mit hoher Wahrscheinlichkeit *sehr stark*
unterschiedlich aus.)

Na ja.

Das ist schon eine Spur intelligenter fabuliert als etliche andere
Zeitreise-Plots. Letztendlich ist aber auch diese Version paradox. Wie
auch anders! Es *kann nicht* ohne ein Paradoxon abgehen! Plots wie in
"Twelve Monkeys" und "Terminator" sind (scheinbar) nur deshalb nicht
offen paradox, weil die "Mission" jeweils ja fehl schlägt!

Zurück zu "Die Tür". Der Film hat aber doch einen hohen
Unterhaltungswert, die "Offenbarungs"-Portionen sind wirksam verteilt
und dosiert; was wie ein Schuld-und-Sühne-Drama (fast fürchtet man, es
möge ähnlich harsch kommen wie in "Antichrist"!) beginnt, kriegt schön
subtil den Dreh ins Zeitreise-Drama der intellektuell
anspruchsvolleren Art.
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