Ali
Wann gesehen: 2.November 2003
Deutscher Titel:
Ali
Original Titel:
Ali
Entstehungsjahr:
2001 (USA)
Regie:
Michael Mann
Darsteller:
Will Smith (Cassius Clay/Cassius X/Muhammad Ali)
Jamie Foxx (Drew 'Bundini' Brown)
Jon Voight (Howard Cosell)
Mario Van Peebles (Malcolm X)
Ron Silver (Angelo Dundee)
Kurze Inhaltsangabe
Hier wird nicht die Geschichte von Ali Baba oder eines bald vergessenen Ali
G erzählt, sondern natürlich die von Muhammed Ali a.k.a. Cassius Clay. Des
wohl besten oder zumindest bekanntesten Boxers (Superschwergewicht) in der
Geschichte dieser Sportart.
Beginnen tut's mit seinem ersten Weltmeisterschaftskampf gegen Sonny Listen
und enden mit dem Höhepunkt seiner Karriere dem berühmten "Rumble In The
Jungle" im zairisch-afrikanischen Kinshasa. Damit ist eigentlich nur ein
kleiner Teil seines Lebens abgedeckt. Ausgeklammert seine Jugend oder gar
die Parkinson-Krankheit, die in heute im Alter plagt.
Ali ist ein Großmaul, jemand der sich wunderbar verkaufen kann und ein
Entertainer. Hätte es ihn nicht gegeben, man hätte ihn erfinden müssen.
Immer wieder zieht er seine Gegner vor dem Fight durch den Kakao. Und erst
im Ring. Sein Kampfstil den er selbst einmal mit dem Satz "Leicht wie ein
Schmetterling, aber zustecken wie eine Biene" beschrieb. Mehr einem
Fred-Astaire zwischen den Seilen umtänzelt er seine Gegner um dann nur um so
härter zuzuschlagen.
Nach seinem Sieg gegen Sonny Listen und dem damit verbundenen Gewinn des
Champion-Gürtels hat ihn das FBI auf dem Kicker. Der Argwohn der
Bundesbehörde wird noch verstärkt durch seinen Verkehr mit dem militanten
schwarzen Bürgerrechtler Malcom X. Sie glauben schließlich ein Mittel
gefunden zu haben eine Gallionsfigur der Gleichstellungsbewegung
auszuknocken. Einfach zum Wehrdienst einziehen.
Ali verweigert den Dienst in Vietnam. Boxverbot und andere Repressalien sind
die folgen.
Vor Gericht wird er gewinnen und den alten Faustkampfspruch "They will never
come back" widerlegen.
Mein Fazit
Beeindruckend abgefilmte Boxszenen im Ring. Wunderschöne 15 Minuten zum
Anfang gestellt, die einem Trailer gleich kommen. Ein Abriss des Lebens von
Ali bis zum Kampf gegen George Foreman auf dem afrikanischen Kontinent.
Und das ist es was es letztendlich rausreißt. Sogut Will Smith auch den
Sprachrhytmus von Herrn Ali auch nachahmt und seinen Stil exakt kopiert, der
Rest des Gezeigten ist leider eher uninteressant. Seine Frauengeschichten,
die Konvertierung zum Islam und seine Aktivität in der Bürgerrechtsbewegung
langweilen leider.
Meine Wertung
6 von 10
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Schöne Grüsse aus Niederbayern
Andreas Weissbart
www.filmkeller.de