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Kritik: Kill Bill: Vol.1 (USA 2003)

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Andreas Weissbart

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Jul 19, 2004, 2:16:58 AM7/19/04
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Kill Bill: Vol.1

Wann gesehen: 24.Oktober 2003

Deutscher Titel:
Kill Bill: Vol.1

Original Titel:
Kill Bill: Vol.1

Entstehungsjahr:
2003 (USA)

Regie:
Quentin Tarantino

Darsteller:
Uma Thurman (The Bride/Black Mamba)
David Carradine (Bill)
Lucy Liu (O-Ren Ishii/Cottonmouth)
Daryl Hannah (Elle Driver/California Mountain Snake)
Vivica A. Fox (Vernita Green/Copperhead)
Michael Madsen (Budd/Sidewinder)

Kurze Inhaltsangabe

Ladies and Gentleman fast your seatbelts it's gonna be a wild ride.
Die Deadly Viper Assassination Squad (DIVAS) bestehend aus drei Girls.
Nämlich Black Mamba, Cottonmout, California Mountain Snake, Copperhead, plus
eine cowboyliken Dandy Budd und deren MasterMind Bill ist, trennt sich von
einem ihrer Mitglieder: Black Mamba.
Ein guter Zeitpunkt sie quasi auf dem falschen Fuß zu erwischen. Den
Brautfüßlein, die sich gerade zum Altar bewegen. Die Kleine ist außerdem
hochschwanger und die illustre Traugemeinde auf nichts gefaßt. Folge daraus:
Niedergemetzelt. Alle ohne Ausnahme. Brutal zu Tode geprügelt. Wirklich
jeder. Nope! Trotz zermürbender Schläge und einem Loch im Kopf, rappelt sich
die schwarze (weißhäutige) Schlange noch mal auf. Nach immherhin vier Jahren
im Koma.
Kampfeslustig, in Kung-Fu-Moves und im Umgang mit dem Samuraischwert
geschult, auf zu neuen Taten. Rache sollte kalt serviert werden. Da haben
die Klingonen schon recht. Reihum fallen die Täter nebst ihren
Helfershelfern wie überreifes Obst. Manche können sich zumindest teilweise
retten, nur der ein oder anderen Extremitäten beraubt.
Ihre Todesliste umfaßt fünf Einträge:
- Cottonmouth (die zierliche, mittlerweile Chefin der japanischen Mafia,
Asiatin)
- Copperhead (eine Schwarze, jetzt Hausfrau und Mutter)
- California Mountain Snake (eine hochgewachsene einäugige Blondine)
- Budd/Sidewinder (erinnert stark an den Marlboro-Man)
- und natürlich den Einfädler dieser ganzen Umstände - Bill
Es sind mehrere Teile (sollten es tatsächlich drei sein, auf den Soundtrack
steht so was in der Art?).
Der erste spielt vorwiegend in Japan. Yakuza-Krieger zieht euch warm an.

Mein Fazit

Tarantino wird bei seinen Filmem oft vorgeworfen schamlos in diversen
Filmgeneres zu wildern.
Diesmal wird sich die breite Maße schwer tun ihm das anzukreiden. Wer befaßt
sich schon wirklich mit Kung-Fu-Eastern oder gar ultraharten (keine
Übertreibung) japanischen Gangsterfilmen.
Quentin ist ein (ja tatsächlich) Genie. Niemand schafft es so virtuos eine
Story auf die Leinwand zu bringen. Das Zusammenspielen von Kamera, Schnitt,
Soundtrack und Choreographie ist ein Augen- und Ohrenschmaus. Die
Kampfszenen furios und erst der Score dazu, pures Adrenalin.
Okay das Ding ist verdammt blutrünstig, aber hey ab 18. Also beschwert euch
nicht. Das Blut spritzt, der Gliedmaßen werden rabiat abgetrennt. Nix für
Zartbesaitete.
Wer glaubt Wunden mit dem Schwert zugefügt, werden sofort ausgebrannt, so
das keine Tropfen Blut vergossen wird, sollte sich "Star Wars" reinziehen.
Ein Wiedersehen mit Sonny Chiba und ein Rückblick in Manga-Machart runden
den exzellenten Eindruck ab.
Wenn ich den Film nicht in der letzten Vorstellung des Tages gesehen hätte,
wäre ich sofort wieder reingegangen.

Meine Wertung
10 von 10

--
Schöne Grüsse aus Niederbayern

Andreas Weissbart
www.filmkeller.de


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