ich betreibe an meiner Liege einen Schimanski-Nabendynamo im 20"
Vorderrad. Das funktioniert eigentlich gut - nur geht mir alle 2 Jahre
der Daemmerungsschalter kaputt. Jetzt will ich ihn durch einen
"herkoemmlichen" Schalter ersetzen.
Frage:
Wenn ich einfach einen Schalter als Unterbrecher in den Stromkreis einbaue
faehrt der Dynamo die Spannung ins Unermessliche, wenn ich das Licht
ausschalte. Also denke ich, koennte ein Widerstand statt des Lichts als
Verbraucher sinnvoll sein.
Stimmt das? Wenn ja, wie bemesse ich ihn (ich will ja schliesslich nicht
einfach nur den Strom vom Dynamo verbraten, sondern auch etwas weniger
Last bewegen - Der Widerstand sollte also etwas groesser als der der
Lichtverbraucher sein)?
Oder ist eine andere Schaltung sinnvoller? Welche?
Achso: Bevor jetzt jemand sagt: Kauf' doch den Lumotec mit Schalter -
ja, vielleicht ist das sinnvoll. Nur komme ich an den Schalter schlecht
ran, da der Scheinwerfer an der Liege recht weit von mir weg ist. Ich
will ihn daher lieber am Lenker oder am Sitz haben.
Beste Gruesse, Volker
--
Volker Mueller
Nein. Die Leerlaufspannung eines Nabendynamos ist für einen
handelsüblichen Kippschalter kein Problem.
> Also denke ich, koennte ein Widerstand statt des Lichts als
> Verbraucher sinnvoll sein.
Bringt nichts, da dein vermeintliches Problem nicht existiert.
> Achso: Bevor jetzt jemand sagt: Kauf' doch den Lumotec mit Schalter -
> ja, vielleicht ist das sinnvoll. Nur komme ich an den Schalter schlecht
> ran, da der Scheinwerfer an der Liege recht weit von mir weg ist.
Kauf einen Lumotec Oval Senso.
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://drffaq.freezope.org |
| Für OE-Nutzer: http://www.wschmidhuber.de/oeprob/index.html |
> Wenn ich einfach einen Schalter als Unterbrecher
> in den Stromkreis einbaue faehrt der Dynamo die
> Spannung ins Unermessliche, wenn ich das Licht
> ausschalte.
Nein, nicht ins Unermeßliche.
Laut http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/12V-Standlicht8.pdf steigt die
Leerlaufspannung am SON-Nabendynamo um ca. 1 Volt pro 1 km/h
Fahrgeschwindigkeit. Nimm im Zweifelsfall einen für bis 250 Volt
spezifizierten Schalter, das sollte für typische Geschwindigkeiten
ausreichen.
> Also denke ich, koennte ein Widerstand statt
> des Lichts als Verbraucher sinnvoll sein.
Um den Tretwiderstand beim Fahren mit ausgeschaltetem Licht zu erhöhen?
Hm, das könnte aus Gründen eines verbesserten Trainingseffekts natürlich
sinnvoll sein. Du könntest für einen noch besseren Trainingserfolg
allerdings auch noch einen zusätzlichen Seitenläuferdynamo montieren und
ständig mitlaufen lassen.
Jürgen
... und ich haette wetten koennen, mal was anderes gelesen zu haben.
Aber so ist's mir ehrlich gesagt lieber ;-)
>> Achso: Bevor jetzt jemand sagt: Kauf' doch den Lumotec mit Schalter -
>> ja, vielleicht ist das sinnvoll. Nur komme ich an den Schalter schlecht
>> ran, da der Scheinwerfer an der Liege recht weit von mir weg ist.
>
> Kauf einen Lumotec Oval Senso.
Du willst mich reinlegen, was? ;-) Oder haelt der tatsaechlich laenger,
als dieser doofe Kasten von Schiebmano?
Gruss, Volker
--
Volker Mueller
Irgendeinen Billigschalter aus dem Kfz-Bereich darfst du nicht
verwenden, 110 V~/1 A sollte der Schalter schon können.
>>Kauf einen Lumotec Oval Senso.
>
> Du willst mich reinlegen, was? ;-) Oder haelt der tatsaechlich laenger,
> als dieser doofe Kasten von Schiebmano?
Meiner hält seit über zwei Jahren und es sind hier keine Klagen über
defekte Oval Senso zu lesen.
--
Gerald
Irgendeinen Billigschalter aus dem Kfz-Bereich darfst du nicht
verwenden, 110 V~/1 A sollte der Schalter schon können.
>>Kauf einen Lumotec Oval Senso.
>
> Du willst mich reinlegen, was? ;-) Oder haelt der tatsaechlich laenger,
> als dieser doofe Kasten von Schiebmano?
Meiner hält seit über zwei Jahren und es sind hier keine Klagen über
defekte Oval Senso zu lesen.
--
> Gerald Eischer <Dein-H...@liebt-dich.info> wrote:
>> Kauf einen Lumotec Oval Senso.
>
> Wenn es gerade so hell genug ist
> zum sensorgesteuerten Ausschalten führt der regelmäßige Schattenwurf
> durch das Pedalieren zu Blinklicht im Kurbeltakt.
Ein Stückchen schwarzes Klebeband wird den Spuk dauerhaft abstellen. Ich
verstehe ohnehin nicht, weshalb man statt des
Photozellen-Schnickschnacks nicht einen brauchbaren [1] Schalter zur
Lenkermontage anbietet.
[1] kompakt, unkaputtbar, wasserdicht, formschön, kniefreundlich und
auch mit dicken Handschuhen zu bedienen. Wer dreht mir eine schöne
Schelle für den Schmidt'schen Magnetring?
Günther
> Meiner hält seit über zwei Jahren und es sind hier keine Klagen über
> defekte Oval Senso zu lesen.
Ja, auch ich habe nicht geklagt, weil B&M mir einen neuen geschickt hat.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
> Klaus Mueller hatte geschrieben:
>
>> Gerald Eischer <Dein-H...@liebt-dich.info> wrote:
>
>>> Kauf einen Lumotec Oval Senso.
>>
>> Wenn es gerade so hell genug ist
>> zum sensorgesteuerten Ausschalten führt der regelmäßige Schattenwurf
>> durch das Pedalieren zu Blinklicht im Kurbeltakt.
>
> Ein Stückchen schwarzes Klebeband wird den Spuk dauerhaft abstellen.
Man kann auch einfach den Schalter auf "1" stellen.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz
Schon klar. Zumindest, solange der Schalter noch funktioniert. War der
nicht die Schwachstelle bei dem Produkt?
Günther
Letzteres kann ich nicht bestaetigen. Meiner hat die "magische" 10 Mm -
Grenze weit ueberschritten und ist noch einwandfrei in Schuss. Und ich
habe ihn _nie_ gewartet. Ersteres habe ich nie gemessen.
>>faehrt der Dynamo die Spannung ins Unermessliche, wenn ich das Licht
>>ausschalte.
>
> Der HB-NX30/32 hat eine stark gekrümmt Leerlaufkennlinie. Viel mehr als 50
> Volt kommen auch bei gigantischen Geschwindigkeiten und kleinen Laufrädern
> nicht zustande.
Ja, jetzt, nachdem ich die Kennlinie gesehen habe, sehe ich das auch.
[...]
>>Last bewegen - Der Widerstand sollte also etwas groesser als der der
>>Lichtverbraucher sein)?
>
> Genau andersherum wäre es richtig...
Auch das ist jetzt klar.
Was macht denn der Originalschalter im ausgeschalteten Zustand?
Kurzschliessen? Einen kleinen Widerstand zwischenschalten?
Spannungsspitzen kurzschliessen? ... Messen kann ich ja nu nix mehr, wo
dat Ding im Eimer is ... und meine Kenntnisse in der Elektronik
beschraenken sich eher auf einfaches Grund- und solides Halbwissen ;-)
Das ist bei meinem Schiebmano die einzige noch funktionale Position des
Schalters. AN, AN und AN (durch Ueberbruecken).
Der meinige tut seit über zwei Jahren problemlos. Der Schalter geht
ebenfalls noch - und das Ding wird nahezu täglich und ganzjährig bei
jedem Wetter genutzt.
--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
CD/DVD-Datenbank: http://arnowelzel.de/rwinfo/
EMail: use...@arnowelzel.de
> Hallo Volker!
>
>>Also denke ich, koennte ein Widerstand statt
>>des Lichts als Verbraucher sinnvoll sein.
>
> Um den Tretwiderstand beim Fahren mit ausgeschaltetem Licht zu erhöhen?
HB-NX30/32 haben im Leerlauf ab 25-30 km/h im Gegensatz zum SON mehr
Widerstand _ohne_ Licht als mit Licht. Daher kann ein Widerstand
durchaus Sinn machen.
> On Tue, 01 Nov 2005 20:52:10 +0100 Andreas Oehler wrote:
>
>>1 Nov 2005 13:01:15 GMT, Volker Mueller:
>>
>>
>>>ich betreibe an meiner Liege einen Schimanski-Nabendynamo im 20"
>>>Vorderrad. Das funktioniert eigentlich gut -
>>
>>HB-NX30/32? Ab Tempo 30 (im 20"-Rad) geht er halt ausgeschaltet
>>schwergägniger als eingeschaltet und die Konen machen es nicht lange...
>
> Letzteres kann ich nicht bestaetigen. Meiner hat die "magische" 10 Mm -
> Grenze weit ueberschritten und ist noch einwandfrei in Schuss. Und ich
> habe ihn _nie_ gewartet. Ersteres habe ich nie gemessen.
Wenn Du ihn noch nie gewartet hast, woher weisst Du dann, wie es um die
Lager bestellt ist? Kaputte Konen müssen nicht zwangsläufig sofort zu
einer Schwergängigkeit führen. Ich habe die Lager in meinen NX32
wenigstens einmal im Jahr gereinigt und gefettet und traue dem Ding
selbst mit regelmässiger Wartung nicht viel mehr als 20 Mm ohne
Lagerschaden zu und hatte zudem trotz reichlich Fett regelmässig
Wassereinbrüche. Deshalb bin ich letztlich auf SON umgestiegen und hab'
den NX32 am Zweitrad verbaut, das nur sehr selten genutzt wird.
> Volker Mueller schrieb:
>
>>On Tue, 01 Nov 2005 15:14:20 +0100 Gerald Eischer wrote:
>>
>>>Kauf einen Lumotec Oval Senso.
>>
>>Du willst mich reinlegen, was? ;-) Oder haelt der tatsaechlich laenger,
>>als dieser doofe Kasten von Schiebmano?
>
>
> Meiner hält seit über zwei Jahren und es sind hier keine Klagen über
> defekte Oval Senso zu lesen.
Dann überliest du einige Beiträge...
Aber BuMM hat mir sehr schnell und unkompliziert einen neuen geschickt.
Hermino
--
----------------------------------------------------------------------
Hermino Neder
neder AT zuv DOT uni-heidelberg DOT de
----------------------------------------------------------------------
> 1 Nov 2005 13:01:15 GMT, Volker Mueller:
>>nur geht mir alle 2 Jahre
>>der Daemmerungsschalter kaputt.
>
> Das ist normal. Das Ding ist eine Fehlkonstruktion. Wenn Du einen
> funktionierenden Dämmerungsschalter willst, nimm einen Lumotec Oval Senso
> Plus.
<Hüstel> stümmpt, da geht dann aber der Schalter kaputt :-o
Gruß aus Münster,
Chris*aber bumm ist kulant*toph
Nun - er laeuft leicht, geraeuschlos und (von der Polfuehligkeit
abgesehen) ruckelfrei. Mag sein, dass es da drin schon schlimm
aussieht; praktisch macht es sich nicht bemerkbar.
Im Ernst: Ich bin der Meinung, die HaBeNiXe sind besser, als ihr Ruf.
Vielleicht werden einige auch einfach kaputtgewartet.
.oO(hoffentlich werde ich fuer diese Aussage nicht gelyncht ;-))
Als ich das Rad vor Jahren kaufte, habe ich mir gesagt: Ich fahre mit
dem Dynamo, bis er nicht mehr geht und kauf' mir dann 'nen SON (und
hatte heimlich gehofft, das waere schneller - genau, wie ich mir jetzt
einzureden versuche, meine Hinterradnabe waere kaputt und die
Kettenschaltung auch, damit ich die Rohloff-Nabe vor mir rechtfertigen
kann ;-))
Das welverchserst Du vielleicht mit dem HB-NX10. Bei dem ist es
außer bei niedrigem Tempo sinnvoller, den Kreis zum Ausschalten
kurzzuschließen (Widerstand ist zwecklos, mehr als 600mA fließen
da nicht!), statt ihn zu öffnen.
Bei anderen Nabendynamos ist die Verlustleistung bei üblichen
Geschwindigkeiten (max 30-40 km/h) AFAIK bei offenem Kreis immer
kleiner als bei Kurzschluß.
Ciao,
Stefan
Wenn ich jetzt (bitte entschuldigt mich, wenn das jetzt Quatsch wird -
wie gesagt - meine Elektronikkenntnisse habe ich noch aus der Schule vor
20 Jahren oder so) ueber eine Diode von einem Pol des Dynamos an die
Basis eines Transistors gehe, dem zwischen Emitter und Kollektor die
beiden Pole des Dynamos verpasse, habe ich doch 'ne Art
"geschwindigkeitsabhaengigen und begrenzten Kurzschluss", oder?
Macht sowas Sinn?
o--------+ (Ich hoffe, mit gutem Willen ist zu erkennen, was ich
| meine ;-))
C
+-D|--B
| E
| |
o+-------+
Hi, ist Quatsch ;-))
Wenn Du eine Z-Diode nimmst und richtigrum zwischen B und C, dann wird
eine Spannungsbegrenzer-Schaltung daraus. Funktioniert aber trotzdem
noch nicht, da aus dem Dynamo Wechselspannung kommt.
Schau doch mal hier:
http://www.led-treiber.de/html/dynamo-treiber.html
Gleich in der ersten Schaltung findest Du eine Baugruppe, die für die
Begrenzung zuständig ist.
Gruß
Thomas Schindler
Hmm. Das ist aber nicht das, was ich hoeren wollte ;-)
[...]
> http://www.led-treiber.de/html/dynamo-treiber.html
>
> Gleich in der ersten Schaltung findest Du eine Baugruppe, die für die
> Begrenzung zuständig ist.
Naja - ich will aber nicht die Spannung begrenzen, um meine Lampen zu
schuetzen (die halten ewig), sondern ich will, abhaengig von der
Geschwindigkeit bei ausgeschaltetem Licht einen variablen Widerstand als
Last haben - also je groesser die Spannung, umso kleiner der
Lastwiderstand.
> Das welverchserst Du vielleicht mit dem HB-NX10. Bei dem ist es
> außer bei niedrigem Tempo sinnvoller, den Kreis zum Ausschalten
> kurzzuschließen (Widerstand ist zwecklos, mehr als 600mA fließen
> da nicht!), statt ihn zu öffnen.
> Bei anderen Nabendynamos ist die Verlustleistung bei üblichen
> Geschwindigkeiten (max 30-40 km/h) AFAIK bei offenem Kreis immer
> kleiner als bei Kurzschluß.
Nein. Der NX30/32 und dessen "OEM-Versionen" haben ebenso im Leerlauf
bei 30 km/h mehr Verluste als bei Kurzschluss. Allerdings merkt man das
wohl nur, wenn man den direkten Vergleich zu leichtgängigeren Modellen
am selben Fahrrad hat - die ca. 8 Watt sind im Vergleich zur
erforderlichen Antriebsleistung für 30 km/h nicht wirklich viel.
Hi,
genau das tut die Schaltung doch! Je größer die Spannung, desto größer
der Strom und damit steigt die Spannung nur noch geringfügig an (so
einige zehntel Volt, abhängig von den Bauelementedaten). Der ganze
Vorgang setzt aber erst ein, wenn der entsprechende Grenzwert erreicht
ist, daher der Name. Während der Fahrt ohne Licht sozusagen eine
Konstantstromsenke und meinetwegen kannst Du das Teil auch als
regelbaren Widerstand auffassen: Bis zur Begrenzung ist der Widerstand
sehr groß und danach hat er immer genau den Wert, der erforderlich ist,
um die Spannung zu begrenzen. Größere Dynamodrehzahl also kleinerer
Widerstand. Diese "Widerstandsbetrachtung" ist ist aber nicht sehr schön...
Eine derartige Schaltung ist manchmal - in primitiverer Form - bereits
in Dynamos eingebaut. Dort sind es meist zwei Z-Dioden, die dann von
brutalen Ledleuchtenbastlern und Scheinwerferinreiheschaltern
berausgerissen werden, um dem armen Dynamo mehr als 6V zu entlocken.
Gruß
Thomas Schindler
Ah. Fuer meine Zwecke wuerde ich also diese Schaltung ohne Verbraucher
an den Dynamo klemmen?
> Ah. Fuer meine Zwecke wuerde ich also diese Schaltung ohne Verbraucher
> an den Dynamo klemmen?
Ja, genau so. Da die 3 Watt dann zum allergrößten Teil im Transistor
verheizt werden, muß die Wärme von diesem entsprechend abgeführt werden.
Mir ist allerdings immer noch nicht so richtig klar, warum Du Dir das
antun willst. Laß doch einfach das Licht an ;-)
Handy aufladen wär auch nicht schlecht...
Oder einen Hilfsmotor antreiben, damit man nicht so dolle treten muss :-))
Gruß
Thomas
Dachte ich mir.
> Mir ist allerdings immer noch nicht so richtig klar, warum Du Dir das
> antun willst. Laß doch einfach das Licht an ;-)
Ich will Lampen schonen - und ausserdem nicht fuer das
Tageslichtfahrgebot bei Fahrraedern mitverantwortlich sein ;-)
> Oder einen Hilfsmotor antreiben, damit man nicht so dolle treten muss :-))
Pedaluum Mobile? ;-)
Na ich will doch nicht heizen, der OP will heizen!
Ich hatte doch nur seine nicht funktionierende Heizung kommentiert und
eine funktionsfähige Variante angegeben...
Gruß
Thomas Schindler
Eher eine Spannungsbegrenzung, wie Thomas schon schrieb. Aber ich
begreife nicht, warum Du nicht einfach einen Kurzschlußschalter zum
Scheinwerfer parallel legst.
Falls Du Angst vor einem ins unendliche steigenden Strom hast: Den
gibt es bei Dynamos prinzipbedingt nicht! Es fließt ein konstruktiv
gegebener Kurzschlußstrom, der für alle Beteiligten ungefährlich ist.
Strom- und Spannungsquellen sind gewissermaßn komplementär, was für
das eine Streß ist, is für das andere Leerlauf. Eine Spannungsquelle
ist unbelastet, wenn Du den Stromkreis öffnest, eine Stromquelle ist
unbelastet, wenn Du sie kurzschließt.
Ciao,
Stefan
Aber was verbrät denn weniger Leistung? Widerstand oder Kurzschluß?
Ciao,
Stefan
> Falls Du Angst vor einem ins unendliche steigenden Strom hast: Den
> gibt es bei Dynamos prinzipbedingt nicht! Es fließt ein konstruktiv
> gegebener Kurzschlußstrom, der für alle Beteiligten ungefährlich ist.
> Strom- und Spannungsquellen sind gewissermaßn komplementär, was für
> das eine Streß ist, is für das andere Leerlauf. Eine Spannungsquelle
> ist unbelastet, wenn Du den Stromkreis öffnest, eine Stromquelle ist
> unbelastet, wenn Du sie kurzschließt.
Nahcdem es ideale Spannungs- oder Stromquellen nicht gibt
(jedenfalls nicht mit so einfachen in einem Fahrraddynamo
enthaltenen Mitteln) wird aber trotzdem noch Energie
verheizt, im ohmschen Widerstand der Generatorwicklung.
Wärs eine Überlegung wert den Dynamo über einen bipolaren
Elko kurzzuschließen? Dann fließt weniger Strom (-> weniger
ohme Verluste) und ein Teil der erzeugten Energie wird beim
Polaritätswechsel der Generatorspannung wieder eingespeist.
Oder nicht?
CYA! Matthias
Kommt auf Dynamo und Geschwindigkeit an. Siehe Gebetsmühle in den vorderen
100 Seiten sind die Tabellen.
Olaf, RTFM, Schultz
Nicht nur da. Auch die Flußwechsel im Eisen selbst brauchen Energie,
aber da haben Andreas und Olaf mehr Detailwissen als ich.
> Wärs eine Überlegung wert den Dynamo über einen bipolaren
> Elko kurzzuschließen? Dann fließt weniger Strom (-> weniger
> ohme Verluste) und ein Teil der erzeugten Energie wird beim
> Polaritätswechsel der Generatorspannung wieder eingespeist.
Damit würden wir für einen bestimmten Geschwindigkeitsbereich die
Phasenverschiebung durch die Induktivität der Wicklung weitgehend
kompensieren. Ich überschau das nicht so ganz. Würden wir damit
auch das Magnetfeld des Rotors besser kompensieren?
Dann sollte das was bringen, denn genau darum geht es, wenn der
HB-NX10 zum Ausschalten kurzgeschlossen wird. Die Verluste im
Magnetkreis sind bei dem Dynamo höher als die ohmschen Verluste in der
Wicklung (sonst wäre Kurzschließen nicht besser als Ausschalten). Und
wenn so ein Schwingkreis die Magnetflußschwankungen reduziert, würde
ich auch erwarten, daß er die Verlustleistung reduziert.
Ciao,
Stefan
Soll ich jetzt Dein RTFM zurückgeben? >:-)
Der Unterschied wird zwar mit zunehmender Geschwindigkeit kleiner,
aber AFAICS ist die Leistungsaufnahme mit 12-Ohm-Widerstand /immer/
höher als mit Kurzschluß. Ist für mich auch irgendwie logisch: Der
Widerstand ist bei niedrigen Drehzahlen ein deutlicher Unterschied,
aber mit zunehmender Drehzahl wird er - relativ zum Innenwiderstand -
einem Kurzschluß immer ähnlicher.
Aber wo ich da mal wieder reinschaue: Hieß es nicht immer, daß der
SON kurzgeschlossen mehr bremst als offen? Oder hab ich mir das nur
die ganze Zeit völlig falsch gemerkt? =:-O
Ciao,
Stefab
....
> Aber wo ich da mal wieder reinschaue: Hieß es nicht immer, daß der
> SON kurzgeschlossen mehr bremst als offen? Oder hab ich mir das nur
> die ganze Zeit völlig falsch gemerkt? =:-O
>
In dem Geschwindigkeitsbereich, wo deine richtige Bemerkung gilt bewegen
sich 99,999? % der hier mitlesenden nicht:-)
Olaf, eben den achtSON im Dino verbaut, Schultz
> begin quoting Olaf Schultz <o.n...@enhydralutris.de>:
>> Stefan Barnikow wrote:
>>
>>> Aber wo ich da mal wieder reinschaue: Hieß es nicht immer, daß der
>>> SON kurzgeschlossen mehr bremst als offen? Oder hab ich mir das nur
>>> die ganze Zeit völlig falsch gemerkt? =:-O
>>
>> In dem Geschwindigkeitsbereich, wo deine richtige Bemerkung gilt bewegen
>> sich 99,999? % der hier mitlesenden nicht:-)
>
> Ich beziehe mich auf die Werte für "SON20 (eingefahren)" und "SON28
> (eingefahren)", Tabellen 2.26c, 2.27,
Noch nicht angeguckt, folgt aber.
> 2.28
Siehe 2.30
> und 2.30
Hm, jetzt verstehe ich, was Du meinst. Grumpf. Die hatte ich anders in
Erinnerung. Vertauscht sollten die Spalten nicht sein. War systematische
Auswertung. Momement, Rohdaten anschauen, Schleppkräfte sind bei hochohmig
kleiner... sind vertauscht, shit.
Bei den Rohdaten ist die Kurzschlußmessung vor den offener Ausgang, in der
Satzversion andersrum.... grumpf.
Will be changed ASAP. Ist nicht die einzige Ungereimtheit, wenn ich mir die
Schlepplasten angucke. Muß nochmal die handschriftlichen Daten raussuchen,
heute nicht mehr, mit Chance über's Wochenende, aber eher nächste Woche....
Olaf