bin gerade dabei das teilzerlegte 'MTB-Ebay-schnaeppchen' meiner Tochter
zusammen zu basteln. Nun habe ich ein leichtes Problem mit den Bremsen in
diesem Fall ist Links fuer hinten und rechts fuer vorn. An meinem Sportrad
(asbachuralt)ist es genau umgekehrt. Nun wuerde mich mal interessieren wie
denn die 'richtige' Einstellung ist. Mir waers eigentlich wurscht, dass
Problem kommt ja erst wenn man mal das Fahrrad wechselt :-)). Das kennt
jeder der schon mal mit'nem Automatikauto versucht vor dem schalten zu
kuppeln :-).
Gisbert
--
Wenn alle so klug fahren koennten wie sie reden, dann gaebe es keine Staus,
keine Unfaelle und eine Polizei die gelangweilt am Strassenrand steht.
> Nun wuerde mich mal interessieren wie
> denn die 'richtige' Einstellung ist.
das waere dann eine laengere Diskussion, die hier schon mehrfach
ausgetragen wurde.
... Popcorn bitte ....
> Mir waers eigentlich wurscht, dass
> Problem kommt ja erst wenn man mal das Fahrrad wechselt :-)).
Wenn du oefter mit deiner Tochter das Rad tauschst, siehe zu das es
gleich wie bei deinem Rad ist. Ansonsten verkabele es wie es am
einfachsten geht.
Ich habe es bei meiner Raedern auch gemischt. Hydraulik-Bremsen
Hersteller zwingen mich vom einzig Richtigen "rechts vorne"
abzuweichen.
duck und weg...
Patrick Schelauske
Die meisten Radhersteller liefern ihre Räder so aus.
(1) Lies <http://einklich.net/usenet/zitier.htm>, insbesondere Punkt 4.
(2) Nein. Sinnvollerweise montiert man die Bremsen so, wie man es
gewohnt ist.
tv
Richtig gibt's in dem Fall nicht. Traditionell ist links vorne und
rechts hinten. Die AFAIK gültige DIN empfiehlt das Gegenteil. Was Du
selbst verwendest, ist Geschmackssache. In meinem Fuhrpark kommt beides
vor. Ich bevorzuge die effektivere Bremse mit der Hand zu betätigen,
in der ich die bessere Feinmotorik habe. Manchmal lassen die
Zuganschläge am Rahmen aber nicht beliebige Montage zu.
Andreas
--
Andreas Stiasny, 2500 Baden, Austria
http://radtouren.stiasny.priv.at
>Ich habe es bei meiner Raedern auch gemischt. Hydraulik-Bremsen
>Hersteller zwingen mich vom einzig Richtigen "rechts vorne"
>abzuweichen.
Meine Maguras bremsen "rechts vorne". Die Umbastelei vor der Montage
war nicht sonderlich aufwendig.
Ciao
Jan
IMHO wurscht.
>
> (2) Nein. Sinnvollerweise montiert man die Bremsen so, wie man es
> gewohnt ist.
>
zu 2:
Ich muss Bernhard recht geben.
Fast alle Räder im Geschäft (Auslieferung an den Kunden) oder vom
Versender sind links auf Vorderbremse vormontiert. (Mit Rücktritträdern
hab ich keine Erfahrung)
Ich hab mir aus Ergonomiegründen weil ich gerne nur mit er rechten am
Lenker fahre, am Renner die Bremsen umgehängt, also rechts auf Vorne.
So hab ich öfter mal eine Hand an der Bremse, verbracuhe aber viel
Reifen am HR, weil ich gerade in Verkehrsbedingten Notbremssituationen
einfach schon automatisch anders dosiere (hab ja noch 3 andere Räder,
die umgekehrt angesteuert sind)
Ich denke, ich werd es wieder umbauen.
die liefern mEn rechts vorne aus. Ich habe meine Bremsen auch auf
rechts vorne umgebaut, da ich dies vom Motorrad so gewöhnt war - und
da ist es u.U. fatal wenn man linken und rechten Hebel verwechselt.
Steffen
Was hat das mit der Einstellung zu tun wenn die Bremsen eh schon
ausgehaengt sind?
> Ich hab mir aus Ergonomiegründen weil ich gerne nur mit er rechten am
> Lenker fahre, am Renner die Bremsen umgehängt, also rechts auf Vorne.
>
> So hab ich öfter mal eine Hand an der Bremse, verbracuhe aber viel
> Reifen am HR, weil ich gerade in Verkehrsbedingten Notbremssituationen
> einfach schon automatisch anders dosiere (hab ja noch 3 andere Räder,
> die umgekehrt angesteuert sind)
liefert exakt die Begruendung fuer meine Aussage. Wenn man in
Gefahrensituationen versehentlich hinten eine Notbremsung machen will
dann kann das *ziemlich* ins Auge gehen.
tv
Fahrradhaendler vor. Bei mir steht es bei meinen 4 Raedern 2:2 (also
zweimal vorne rechts, zweimal vorne links).
tv
Da muss ich wohl was falsch gelesen haben.
Ich meinte natürlich, daß man de facto kein "normales" Fahrrad zu kaufen
bekommt, bei dem die links vorne rechts hinten nicht Standard wäre.
>
>> Ich hab mir aus Ergonomiegründen weil ich gerne nur mit er rechten am
>> Lenker fahre, am Renner die Bremsen umgehängt, also rechts auf Vorne.
>>
>> So hab ich öfter mal eine Hand an der Bremse, verbracuhe aber viel
>> Reifen am HR, weil ich gerade in Verkehrsbedingten Notbremssituationen
>> einfach schon automatisch anders dosiere (hab ja noch 3 andere Räder,
>> die umgekehrt angesteuert sind)
>
>
> liefert exakt die Begruendung fuer meine Aussage. Wenn man in
> Gefahrensituationen versehentlich hinten eine Notbremsung machen will
> dann kann das *ziemlich* ins Auge gehen.
Weniger "ins Auge gehen", als einfach unnötig lange blockieren lassen.
Die Vollbremsung mit dem Rad (23mmReifen 8Bar) ist ohnedies im Vergleich
zu den MTBs nur ein "gemächliches Ausrollen".
Eine Vollbremsung bedeutet beide Reifen blockiert Gummi Richtung
Hindernis lassen.
Obwohl meine 20-30 Jahre radfahren sicher noch keine Tradition
begründen, ich aber bin bislang noch kein 2-Rad mit Vorderbremse li
gefahren.
--
Markus
> Da muss ich wohl was falsch gelesen haben.
> Ich meinte natürlich, daß man de facto kein "normales" Fahrrad zu kaufen
> bekommt, bei dem die links vorne rechts hinten nicht Standard wäre.
Das stimmt so IMO nicht. Bei der Mehrzahl ist es so, aber es gibt (bzw. gab
zumindest vor 1-2 Jahren) noch einige Hersteller, die vorn nach rechts
montierten. Kann mich nicht mehr genau erinnern, ich glaube, es waren u. a.
holländische Hersteller (Koga?).
Helmut
> Meine Maguras bremsen "rechts vorne".
Bei mir ebenso, habe ich beim Neukauf des Rades gleich so umbauen lassen.
> Die Umbastelei vor der Montage war nicht sonderlich aufwendig.
Hm, das hat B.O.C. zu mir vorher auch gesagt, aber hinterher wollten sie 25
EUR Kostenbeteiligung, weil das angeblich so aufwendig gewesen sei.
Helmut
> die liefern mEn rechts vorne aus. Ich habe meine Bremsen auch auf
> rechts vorne umgebaut, da ich dies vom Motorrad so gewöhnt war - und
> da ist es u.U. fatal wenn man linken und rechten Hebel verwechselt.
Das war auch meine Ueberlegung, nur das es bei mir mit dem Motorrad fahren
schon so verdammt viele Jahre her ist und ich gegruebelt habe wo denn nun
die Kupplung war :-))
Aus der Sicht unserer Tochter sind die Bremsen richtig, immerhin muss sie
damit fahren, aber trotzdem Danke an alle die mir geantwortet haben obwohl
es eine fast banale Frage war.
> Nun wuerde mich mal interessieren wie
> denn die 'richtige' Einstellung ist.
Da gibt es keine 'richtige' Einstellung. Richtig ist, was dem Fahrer
gefällt und womit er am besten zurechtkommt.
Man kann sich aber auch umgewöhnen. Ich hatte z.B. viele Jahre lang ein
Rad, das links/vorne gebremst hat. Mein aktuelles Rad bremst rechts/vorne.
Wenn jemand mehrere Fahrräder im ständigen Wechsel benutzt, dann bietet
sich an: Egal wie, Hauptsache einheitlich.
Jürgen
> Ich habe meine Bremsen auch auf
> rechts vorne umgebaut, da ich dies vom Motorrad so gewöhnt war - und
> da ist es u.U. fatal wenn man linken und rechten Hebel verwechselt.
Stimmt, so ein vergeigter Ampelsprint mit dem Fahrrad, weil man beim
Hochschalten auskuppeln möchte, ist tödlich peinlich ;-)
Günther
> Die meisten Radhersteller liefern ihre Räder so aus.
Hi,
mach keinen Sinn:
- bei Rücktrittbremse ist rechts = vorne
- bei motorisierten Zweirädern ist rechts = vorne
- ich habe rechts mehr Kraft + Motorik - ich bremse rechts vorne
Gruß, ALF
*ggg genau, in etwa so wie wenn man beim Hochschalten statt Kupplung die
Bremse zieht - gibt eine prompte Rückmeldung vom Getriebe ;-)
--
Dieser Beitrag kann Übertreibungen, ironische Bestandteile und seltsame
Zeichenfolgen enthalten
>
>Ich meinte natürlich, daß man de facto kein "normales" Fahrrad zu kaufen
>bekommt, bei dem die links vorne rechts hinten nicht Standard wäre.
>
Schonmal ein Gudereit gekauft?
> Günther Schwarz schrieb am Mittwoch, 2. November 2005 21:09:
>
>> Steffen Stein hatte geschrieben:
>>
>>> Ich habe meine Bremsen auch auf
>>> rechts vorne umgebaut, da ich dies vom Motorrad so gewöhnt war - und
>>> da ist es u.U. fatal wenn man linken und rechten Hebel verwechselt.
>>
>> Stimmt, so ein vergeigter Ampelsprint mit dem Fahrrad, weil man beim
>> Hochschalten auskuppeln möchte, ist tödlich peinlich ;-)
>
> *ggg genau, in etwa so wie wenn man beim Hochschalten statt Kupplung
> die Bremse zieht
Dazu muß man dann aber schon einigermaßen durcheinander sein!?
Günther
> Bei der Mehrzahl ist es so, aber es gibt (bzw. gab zumindest vor 1-2
> Jahren) noch einige Hersteller, die vorn nach rechts montierten. Kann mich
> nicht mehr genau erinnern, ich glaube, es waren u. a. holländische
> Hersteller (Koga?).
Mein Koga war ab Werk genau so ausgerüstet. Mittlerweile sind eigentlich
nur noch zwei Räder verkehrt verkabelt, aber das ändere ich, wenn ich eh
das Lenkerband tauschen muß.
Mathias
--
inzwischen auch ohne signature
zugegeben, ist mir noch nie passiert, es ging mir auch nur um den
Effekt ;-). Aber Kupplung statt Bremse ziehen kann ich mir bei einem an
"vorne-links" gewöhnten Bremser schon vorstellen - das gibt dann eine
nette Schrecksekunde wenn sich der Hebel ohne Wirkung durchziehen
lässt.
Steffen
> Obwohl meine 20-30 Jahre radfahren sicher noch keine Tradition
> begründen, ich aber bin bislang noch kein 2-Rad mit Vorderbremse li
> gefahren.
Kannste gerne bei mir vorbeikommen und eines meiner fuenf Räder
probieren - die sind alle Vorderbremse links :-). Davon hab ich drei fix
und fertich gekauft, offenbar ist das doch eher die Regel.
Alles Gewohnheitsache, ich hab das schon immer so, und da ich problemlos
gezielt bis zum Abheben des Hinterrads bremsen kann, seh ich auch keinen
Grund, das umzuhängen. Die anderen machens halt genau andersrum :-)
Mit der Kraft/Koordination ist das auch so ne Sache, ich spiele Gitarre,
da glaub ich nicht, dass ich links in der Hand weniger Kraft habe als
rechts. Das ist IMO hochgradig subjektiv, ein richtig oder flasch gibts
da einfach nicht.
Grüße
Peter
> Hydraulik-Bremsen Hersteller zwingen mich vom [...] abzuweichen.
???
> Ich habe meine Bremsen auch auf rechts vorne umgebaut, da ich dies vom
> Motorrad so gewöhnt war - und da ist es u.U. fatal wenn man linken und
> rechten Hebel verwechselt.
Wenn Du das ernsthaft befuerchtest solltest Du besser kein Kraftfahrzeug
im oeffentlichen Strassenverkehr bewegen.
Rainer "sonst versuchst Du noch ein Auto anzuhalten, indem Du die
Lichthupe ziehst" Rauschenberg
is ja gut, ich hab halt nur mal laut gedacht
> Rainer "sonst versuchst Du noch ein Auto anzuhalten, indem Du die
> Lichthupe ziehst" Rauschenberg
lach nicht, als ich von Stockschaltung auf Knüppelschaltung
"umgestiegen" bin habe ich ein paar mal versucht mit dem
Scheibewischerschalter den Rückwärtsgang einzulegen....
Steffen
Auch Hydraulikbremsen lassen sich umhängen.
Ärgerlich sind (Rennrad-)Rahmen mit Anlötteilen für den hinteren
Bremszug für die flcahse Bremshebelanordnung wie z.B. hier:
http://members.kabsi.at/eischer/g/bilder/rossin/rossin3.jpg
Die Konstruktion der Seitenzugbremse ist auch nicht gerade optimal...
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://drffaq.freezope.org |
| Für OE-Nutzer: http://www.wschmidhuber.de/oeprob/index.html |
Kann es sein, daß du bei kleinen erlesenen Schmieden bestellst, die dich
vor der Endmontage um deine Präferenzen fragen?
Ich nehme nicht an, daß du langhubige Freerider hast, bei denen das
mitunter vorkommt, weil deren Zielgruppe unter anderem Auch mit
Crossmotorrädern springt.
Sowas gibt es Afaik in .at nicht.
Bei Liegerädern sind desöfteren die Bremsen ab Werk richtig herum
montiert. Bei HP Velotechnik ist man sich noch unschlüssig...
> Traditionell ist links vorne und
> rechts hinten.
Was ist bei dir "traditionell"? Meine Räder hatten seit 1963 (erste Rad)
durchgehend und immer nur "rechts = vorne".
--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich
beantworten. Mein Postfach (email) wird wird nur 2 mal im Monat
entmüllt. Außerdem wohne ich nicht im Rechner, Antworten könnten ein
paar Tage dauern. Grüße von T.R.H.
> Günther Schwarz wrote:
>> Steffen Stein hatte geschrieben:
>>
>> > Günther Schwarz schrieb am Mittwoch, 2. November 2005 21:09:
>> >
>> >> Steffen Stein hatte geschrieben:
>> >>
>> >>> Ich habe meine Bremsen auch auf
>> >>> rechts vorne umgebaut, da ich dies vom Motorrad so gewöhnt war -
>> >>> und da ist es u.U. fatal wenn man linken und rechten Hebel
>> >>> verwechselt.
>> >>
>> >> Stimmt, so ein vergeigter Ampelsprint mit dem Fahrrad, weil man
>> >> beim Hochschalten auskuppeln möchte, ist tödlich peinlich ;-)
>> >
>> > *ggg genau, in etwa so wie wenn man beim Hochschalten statt
>> > Kupplung die Bremse zieht
>>
>> Dazu muß man dann aber schon einigermaßen durcheinander sein!?
>
> zugegeben, ist mir noch nie passiert, es ging mir auch nur um den
> Effekt ;-). Aber Kupplung statt Bremse ziehen kann ich mir bei einem
> an "vorne-links" gewöhnten Bremser schon vorstellen
Nur weil beide Fahrzeuge einspurig sind? Nicht wirklich.
Günther, der beim Radfahren auch nicht "brummbrumm" macht
> bin gerade dabei das teilzerlegte 'MTB-Ebay-schnaeppchen' meiner Tochter
> zusammen zu basteln. Nun habe ich ein leichtes Problem mit den Bremsen in
> diesem Fall ist Links fuer hinten und rechts fuer vorn. An meinem Sportrad
> (asbachuralt)ist es genau umgekehrt. Nun wuerde mich mal interessieren wie
> denn die 'richtige' Einstellung ist. Mir waers eigentlich wurscht, dass
Ich würde es so lassen. Die vordere Bremse ist die primäre Bremse und
sollte mit der rechten Hand bedient werden - ausser man ist Linkshänder.
Bei Fahrrädern mit Rücktrittbremse ist die Vorderradbremse üblicherweise
auch rechts.
Die Fahrräder in meiner Reichweite (meine eigenen und die meiner zwei
Nachbarn) sind auch so aufgebaut.
--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
CD/DVD-Datenbank: http://arnowelzel.de/rwinfo/
EMail: use...@arnowelzel.de
> Ich habe es bei meiner Raedern auch gemischt. Hydraulik-Bremsen
> Hersteller zwingen mich vom einzig Richtigen "rechts vorne"
> abzuweichen.
Warum? Die Bremsen lassen sich doch bei Erstmontage beliebig anbringen
und notfalls hängt man halt die Leitungen um - das geht bei vorsichtiger
Arbeitsweise auch ohne neues Befüllen und Entlüften.
Es gibt "die richtige" Einstellung nicht. Mach es so, wie es dem
primaeren Benutzer bei dem Rad am besten passt.
> Die vordere Bremse ist die primäre Bremse und sollte mit der
> rechten Hand bedient werden - ausser man ist Linkshänder.
Noe.
> Die Fahrräder in meiner Reichweite (meine eigenen und die meiner
> zwei Nachbarn) sind auch so aufgebaut.
Das sei Dir unbelassen.
--
MfG/Best regards
helmut springer
[Spellflame in Verbindung mit Lächerlichmachung von Hamstern]
Laufen die TK-Geschäfte schlecht? Musst du deswegen unbedingt deinen
Frust hier abladen?
> Andreas Stiasny <and...@news2005.stiasny.priv.at> wrote:
>
>> Traditionell ist links vorne und rechts hinten.
> Was ist bei dir "traditionell"? Meine Räder hatten seit 1963 (erste Rad)
> durchgehend und immer nur "rechts = vorne".
Damit meinte ich das, was IMHO an der überwiegenden Mehrzahl aller
Räder mit zwei Bremshebeln in den letzten Jahrzehnten verbaut wurde.
Bei Verwendung von Seitenzugbremsen und bei vielen seitlich am
Oberrohr liegenden Zuganschlägen ist das auch die Variante, die sich
mit der günstigeren Zugführung realisieren lässt.
Andreas
--
Andreas Stiasny, 2500 Baden, Austria
http://radtouren.stiasny.priv.at
> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>
>>Gisbert Drake wrote:
>>
>>>An meinem Sportrad (asbachuralt)ist es genau umgekehrt. Nun
>>>wuerde mich mal interessieren wie denn die 'richtige' Einstellung
>>>ist. Mir waers eigentlich wurscht, dass
>
> Es gibt "die richtige" Einstellung nicht. Mach es so, wie es dem
> primaeren Benutzer bei dem Rad am besten passt.
>
>>Die vordere Bremse ist die primäre Bremse und sollte mit der
>>rechten Hand bedient werden - ausser man ist Linkshänder.
>
> Noe.
Noe was? Noe - die vordere Bremse ist nicht die wichtigste Bremse oder
noe, man soll die Hauptbremse nicht mit rechts bedienen? Zumindest
sollte man sich bewusst sein, dass die hintere Bremse _nicht_ dazu
geeignet ist, als "Hauptbremse" eingesetzt zu werden.
Onkel Sheldon hat dazu auch schon mal einen Artikel verfasst -
http://sheldonbrown.com/german/brakturn.html
Ich habe mir eben bei einem Hamburger Händler 5 Gudereit-Räder
angesehen. 3 Mit HS33, 2 mit V-Brakes. Alle fünf hatten die vordere
Bremse auf dem linken Bremshebel.
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass der Händler das extra umgebaut
hat, bzw. so bestellt hat.
--
[hl]
Offensichtlich letzteres.
> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>
> > Noe was? Noe - die vordere Bremse ist nicht die wichtigste Bremse
> > oder noe, man soll die Hauptbremse nicht mit rechts bedienen?
>
> Offensichtlich letzteres.
Welcher Grund spricht dagegen, die Hand, die sowohl mehr Kraft als auch
mehr Gefühl besitzt, für die Bedienung der Hauptbremse zu verwenden?
> Welcher Grund spricht dagegen, die Hand, die sowohl mehr Kraft als
> auch mehr Gefühl besitzt, für die Bedienung der Hauptbremse zu
> verwenden?
Da bleibt mir die Hand mit viel Gefühl und Geschick für die Bedienung
von Umwerfer und Schaltwerk, zum Bleistift.
Das Thema ist aber wirklich grenzwertig popkornverdächtig.
Günther
> Mathias Böwe hatte geschrieben:
>
> > Welcher Grund spricht dagegen, die Hand, die sowohl mehr Kraft als
> > auch mehr Gefühl besitzt, für die Bedienung der Hauptbremse zu
> > verwenden?
>
> Da bleibt mir die Hand mit viel Gefühl und Geschick für die Bedienung
> von Umwerfer und Schaltwerk, zum Bleistift.
Wenn man gerade dabei ist, sich wegen eines blockierten Rades auf die
Nase zu legen oder aber die Karre vor einem plötzlich auftauchenden
Hindernis nicht zum Sthene kriegt, dann nützt einem das gefühlvolle
Schalten wenig...
> Das Thema ist aber wirklich grenzwertig popkornverdächtig.
Naja, solange niemand gezwungen ist, eine bestimmte Anordnung zu
belassen, eher nicht so sehr.
Mathias, vorwiegend "richtigrum" bremsend
> Günther Schwarz <st...@gmx.de> wrote:
>
>> Mathias Böwe hatte geschrieben:
>>
>> > Welcher Grund spricht dagegen, die Hand, die sowohl mehr Kraft als
>> > auch mehr Gefühl besitzt, für die Bedienung der Hauptbremse zu
>> > verwenden?
>>
>> Da bleibt mir die Hand mit viel Gefühl und Geschick für die Bedienung
>> von Umwerfer und Schaltwerk, zum Bleistift.
>
> Wenn man gerade dabei ist, sich wegen eines blockierten Rades auf die
> Nase zu legen oder aber die Karre vor einem plötzlich auftauchenden
> Hindernis nicht zum Sthene kriegt, dann nützt einem das gefühlvolle
> Schalten wenig...
Bist du gerade dabei, dich bei den Bremspanikern einzureihen? Bis ich
statistisch dabei bin, eine Notbremsung durchzuführen, hat sich meine
linke Hand längst an ihre Arbeit gewöhnt, BTDTNT. Und zum Schalten ist
in solchen Ausnahmesituationen tatsächlich keine Zeit. Im Normalfall
dagegen schon.
>> Das Thema ist aber wirklich grenzwertig popkornverdächtig.
> Naja, solange niemand gezwungen ist, eine bestimmte Anordnung zu
> belassen, eher nicht so sehr.
Also, ich höre da bei manchen Beiträgen schon einen gewissen
Regelungswunsch durch. Als d.r.f. Leser ist man natürlich spätestens
durch das BS-Bingo für die unterschiedlichen Varianten solcher
indirekter Bevormundungsversuche sensibilisiert. Das soll jetzt aber
kein Vorwurf speziell an dich sein.
> Mathias, vorwiegend "richtigrum" bremsend
Pah, dafür fährst du ganz überwiegend auf der falschen Straßenseite. Und
sind deine Bremszüge auch richtigrum aufgedröselt? Rechtsrum gedrehte
Bremszüge haben bekanntlich eine um 85% höhere Wahrscheinlichkeit
abzureißen.
Günther, Antrieb links ist auch viel sicherer 8-)
Mit "auf die Nase legen" spricht Mathias aus eigener Erfahrung ;-}
>>Naja, solange niemand gezwungen ist, eine bestimmte Anordnung zu
>>belassen, eher nicht so sehr.
>
> Also, ich höre da bei manchen Beiträgen schon einen gewissen
> Regelungswunsch durch.
Ja, ich bin auch dafür, dass man die Rahmenhersteller per Gesetz zwingt,
die Zuganschläge für den hinteren Bremszug auf der richtigen Rahmenseite
anzubringen.
> Als d.r.f. Leser ist man natürlich spätestens
> durch das BS-Bingo
Brakeshit-Bingo? Hm... Bernd?
>>Mathias, vorwiegend "richtigrum" bremsend
>
> Pah, dafür fährst du ganz überwiegend auf der falschen Straßenseite.
Leider. So spleenig die Briten auch sonst sein können, sie sind
diejenigen in Europa, die auf der richtigen Straßenseite fahren.
> Und
> sind deine Bremszüge auch richtigrum aufgedröselt? Rechtsrum gedrehte
> Bremszüge haben bekanntlich eine um 85% höhere Wahrscheinlichkeit
> abzureißen.
>
> Günther, Antrieb links ist auch viel sicherer 8-)
Das sowieso. Bekanntlich verhindert Kette links zu 85 % ein Verschmutzen
des rechten Hosenbeins.
Dann schon lieber Scheibe/Kette rechts ;-)
--
Markus
> Ja, ich bin auch dafür, dass man die Rahmenhersteller per Gesetz zwingt,
> die Zuganschläge für den hinteren Bremszug auf der richtigen Rahmenseite
> anzubringen.
Die richtige Seite wäre IMHO in dem Fall mittig oben. Bei der jetzt
üblichen Führung der Züge links vom Oberrohr hat man Schwierigkeiten
mit der Zugführung, wenn man den hinteren Bremshebel links haben will
(insbesondere beim Rennlenker). Würde man die Anschläge rechts vom
Oberrohr anbringen, hätte man bei Seitenzugbremsen hinten eine unnötig
umständliche Zugführung. Liegen die Anschläge oben, kann man sich
aussuchen, auf welcher Seite des Vorbaus und der Sattelstütze man den
Zug verlegt.
Man könnte natürlich auch anregen, dass Rennbremszangen in Zukunft
auch für Rechtshänder hergestellt werden.
Fahrradfahren ist so anders daß man es wahrscheinlich
merkt... ich hatte vor vielen Jahren mal von der
Moppedwerkstatt einen 80er-Roller als Ersatzfahrzeug
bekommen. Bevor ich das Motorrad hatte (das bei der
Gelegenheit übrigens wg. Rahmentausch das *einzige* mal
überhaupt in einer Werkstatt war, und prompt hab ich auf der
darauffolgenden Tour 90km vorm Nordkap das Ritzel verloren)
war ich jahrelang neben dem Fahrrad auch mit Vaters 50er
Vespa unterwegs.
Der Werkstattroller fühlte sich ganz ähnlich an. Die hinter
mir fahrenden sind aber wahrscheinlich genauso erschrocken
wie ich wenn ich beim anhalten vor der Ampel oder zum
runterschalten vor der Kurve "ausgekuppelt" habe.
CYA! Matthias
Dann kann man so schlecht am Oberrohr sitzen. Ich bin für mittig unten.
> Man könnte natürlich auch anregen, dass Rennbremszangen in Zukunft
> auch für Rechtshänder hergestellt werden.
Bei zwangsweisen Rahmen für Rechtshänder würden die Bremsenhersteller eh
automatisch folgen.
> Günther Schwarz schrieb:
>> Mathias Böwe hatte geschrieben:
>>>Mathias, vorwiegend "richtigrum" bremsend
>>
>> Pah, dafür fährst du ganz überwiegend auf der falschen Straßenseite.
>
> Leider. So spleenig die Briten auch sonst sein können, sie sind
> diejenigen in Europa, die auf der richtigen Straßenseite fahren.
Hattet ihr das nicht erst kürzlich umgestellt?
>> Günther, Antrieb links ist auch viel sicherer 8-)
>
> Das sowieso. Bekanntlich verhindert Kette links zu 85 % ein
> Verschmutzen des rechten Hosenbeins.
Weshalb nur zu 85%? Fährst du zu 15% rücklings?
Günther
> Andreas Stiasny schrieb:
>> Gerald Eischer <Dein-H...@liebt-dich.info> wrote:
>>
>>>Ja, ich bin auch dafür, dass man die Rahmenhersteller per Gesetz
>>>zwingt, die Zuganschläge für den hinteren Bremszug auf der richtigen
>>>Rahmenseite anzubringen.
>>
>> Die richtige Seite wäre IMHO in dem Fall mittig oben.
>
> Dann kann man so schlecht am Oberrohr sitzen. Ich bin für mittig
> unten.
Das ist mistig, wenn man das Rad mal tragen möchte. Sowas kommt nicht
nur im Cyclocross vor. Bei richtigen [tm] Fahrradrahmen kann man sich
die Lage der Anlötteile ohnehin aussuchen :-P
>> Man könnte natürlich auch anregen, dass Rennbremszangen in Zukunft
>> auch für Rechtshänder hergestellt werden.
Die gibt es guterhalten oder neuwertig zu kaufen.
Günther
s/tragen/schultern/
> Sowas kommt nicht nur im Cyclocross vor.
Ich sitze mehr auf dem Oberrohr als das sich es schultere :-)
>>>Man könnte natürlich auch anregen, dass Rennbremszangen in Zukunft
>>>auch für Rechtshänder hergestellt werden.
>
> Die gibt es guterhalten oder neuwertig zu kaufen.
Campa Delta hat mir zuviele Nachteile.
|> Manchmal lassen die
|> Zuganschläge am Rahmen aber nicht beliebige Montage zu.
???
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>
|> Die vordere Bremse ist die primäre Bremse und
|> sollte mit der rechten Hand bedient werden - ausser man ist Linkshänder.
Die Betriebsbremse ist der Rücktritt und sollte mit den Füßen bedient
werden.
|> nur im Cyclocross vor. Bei richtigen [tm] Fahrradrahmen kann man sich
|> die Lage der Anlötteile ohnehin aussuchen :-P
Wozu braucht eine Seitenzugbremse Anlötteile?
Kürzlich? Ich hätte dich für deutlich jünger gehalten. War 1938
anlässlich des Anschlusses Deutschlands.
>>>Günther, Antrieb links ist auch viel sicherer 8-)
>>
>>Das sowieso. Bekanntlich verhindert Kette links zu 85 % ein
>>Verschmutzen des rechten Hosenbeins.
>
> Weshalb nur zu 85%? Fährst du zu 15% rücklings?
Die rechte Kurbel ist nur zu 85 % sauber.
> Günther Schwarz wrote:
>
> |> nur im Cyclocross vor. Bei richtigen [tm] Fahrradrahmen kann man
> |> sich die Lage der Anlötteile ohnehin aussuchen :-P
>
> Wozu braucht eine Seitenzugbremse Anlötteile?
Die Bremse selbst nicht, aber der Zug nach hinten schon. Mit
Kabelbindern sieht das nicht gut aus.
Günther
> Günther Schwarz schrieb:
>> Gerald Eischer hatte geschrieben:
>>
>>>Andreas Stiasny schrieb:
>>>
>>>>Die richtige Seite wäre IMHO in dem Fall mittig oben.
>>>
>>>Dann kann man so schlecht am Oberrohr sitzen. Ich bin für mittig
>>>unten.
>>
>> Das ist mistig, wenn man das Rad mal tragen möchte.
>
> s/tragen/schultern/
Wie soll man es sonst tragen?
>> Sowas kommt nicht nur im Cyclocross vor.
>
> Ich sitze mehr auf dem Oberrohr als das sich es schultere :-)
Du bremst zuviel und zu heftig ;-)
>>>>Man könnte natürlich auch anregen, dass Rennbremszangen in Zukunft
>>>>auch für Rechtshänder hergestellt werden.
>>
>> Die gibt es guterhalten oder neuwertig zu kaufen.
>
> Campa Delta hat mir zuviele Nachteile.
Das wäre nur eine der möglichen Optionen.
Günther
> Ich würde es so lassen. Die vordere Bremse ist die primäre Bremse und
> sollte mit der rechten Hand bedient werden - ausser man ist Linkshänder.
Ich bin kein Linkshänder und trotzdem bremse ich besser mit der linken
Hand. Es ist wohl auch eine Frage der Gewöhnung.
Beim Rennlenker liegen die Züge direkt am Lenker und sind durch die
Fixierung in dem Bereich, wo sie das Lenkerband verlassen nicht sehr
flexibel für Winkeländerungen. Es ist daher schwer möglich, den vom
linken Bremshebel kommenden Zug unter Berücksichtigung des
Lenkeinschlags mit vertretbaren Biegeradien an einen links vom
Oberrohr liegenden Bremszuggegenhalter zu führen.
Um die Reibung im Zug zu minimieren, sollte er an der dem Bremshebel
gegenüberliegenden Seite am Vorbau vorbei führen. Daher habe ich an
meinen Rädern mit Rennlenker den Hebel für die hintere Bremse rechts,
obwohl er mir links lieber wäre.
> Günther Schwarz <st...@gmx.de> wrote:
>
>> Volker Borchert hatte geschrieben:
>> > Wozu braucht eine Seitenzugbremse Anlötteile?
>>
>> Die Bremse selbst nicht, aber der Zug nach hinten schon. Mit
>> Kabelbindern sieht das nicht gut aus.
>
> Kabelbinder taugen dafür auch nicht. Man nimmt Streifen alten
> Jeansstoffs im Wechsel mit Schlauchschellen und Drahtwickeln. Frag mal
> Andreas Borutta.
In Fragen der Ästhetik eine zweifelhafte Referenz. Zumindest, solange
man kein fragwürdiges Verhältnis zu Gehäkeltem hat.
Günther
> Günther Schwarz schrieb:
>> Gerald Eischer hatte geschrieben:
>>
>>
>>>Günther Schwarz schrieb:
>>>
>>>>Mathias Böwe hatte geschrieben:
>>
>>>>>Mathias, vorwiegend "richtigrum" bremsend
>>>>
>>>>Pah, dafür fährst du ganz überwiegend auf der falschen Straßenseite.
>>>
>>>Leider. So spleenig die Briten auch sonst sein können, sie sind
>>>diejenigen in Europa, die auf der richtigen Straßenseite fahren.
>>
>> Hattet ihr das nicht erst kürzlich umgestellt?
>
> Kürzlich? Ich hätte dich für deutlich jünger gehalten. War 1938
> anlässlich des Anschlusses Deutschlands.
Ach, doch so spät? Ich hatte das jetzt mit dem Ende des Kaiserreichs in
Verbindung gebracht. Aber ich möchte auch soviel verraten, daß ich
beide Jahre nicht aus eigener Anschauung kenne :-)
>>>>Günther, Antrieb links ist auch viel sicherer 8-)
>>>
>>>Das sowieso. Bekanntlich verhindert Kette links zu 85 % ein
>>>Verschmutzen des rechten Hosenbeins.
>>
>> Weshalb nur zu 85%? Fährst du zu 15% rücklings?
>
> Die rechte Kurbel ist nur zu 85 % sauber.
Das ist sehr einleuchtend.
Günther
> Am Sat, 05 Nov 2005 11:32:36 +0100 schrieb Gerald Eischer:
>> Günther Schwarz schrieb:
>>
>> > Als d.r.f. Leser ist man natürlich spätestens
>> > durch das BS-Bingo
>>
>> Brakeshit-Bingo? Hm... Bernd?
>
> ASCII-Version:
>
> +----------------------+----------------------+
> | | |
> | | |
> | Die Vorderbremse | Die Vorderbremse |
> | gehört nach | gehört nach |
> | links! | rechts! |
> | | |
> | | |
> +----------------------+----------------------+
>
> Drucken Sie das Spielfeld aus. Immer, wenn während einer Bremshebel-
> diskussion[tm] eines der Stichworte fällt, kreuzen Sie einen Block an.
> Wenn Sie zwei Blöcke in einer Reihe angekreuzt haben, posten Sie laut
> BULLSHIT!
Das ist ja wie ein Alzheimer-Puzzle mit zwei Teilen. Es fehlen die
Verwünschungen für die Benutzer der jeweils falschen Bremsseite,
Katastrophenszenarien und der Ruf nach staatlicher Regelung.
+----------------------+----------------------+
| | |
| | |
| Das ist in einer | du wirst die Bremse |
| DIN geregelt | in einer Not- |
| | situation |
| | verwechseln |
| | |
+----------------------+----------------------+
| | |
| | |
| das wurde schon | wer mit der unge- |
| schon so gemacht | schickten Hand |
| | bremst, wird über |
| | den Lenker stürzen |
| | |
+----------------------+----------------------+
Weitere Vorschläge?
Günther
Geht mir ähnlich. Alle meine Räder und alle anderen Räder in der Familie
haben den Vorderradbremshebel links, ich bin das so gewöhnt und möchte
es nicht anders. Allerdings hat mir der die Trommelbremse am Sparta (da
war der Bremshebel rechts) auch keine besonderen Probleme bereitet. Viel
unangenehmer finde ich den Wechsel zwischen zwei Rennrädern mit
Unterrohrhebeln, die aufgrund unterschiedlicher Radgeometrie
unterschiedlich weit entfernt sind - da greift man schon mal aus
Versehen in den Reifen. Autsch!
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
>Beim Rennlenker liegen die Züge direkt am Lenker und sind durch die
>Fixierung in dem Bereich, wo sie das Lenkerband verlassen nicht sehr
>flexibel für Winkeländerungen. Es ist daher schwer möglich, den vom
>linken Bremshebel kommenden Zug unter Berücksichtigung des
>Lenkeinschlags mit vertretbaren Biegeradien an einen links vom
>Oberrohr liegenden Bremszuggegenhalter zu führen.
Ich bin lange Jahre mit alten Shimaon-Zügen auf genau diese Weise
gefahren. Für die Hinterradbremse (alter Rahmen => komplett
durchgehender Bremszug!) war das eher unbrauchbar, vorne kein großes
Problem. Optisch eher 3. :-)
>Um die Reibung im Zug zu minimieren, sollte er an der dem Bremshebel
>gegenüberliegenden Seite am Vorbau vorbei führen. Daher habe ich an
>meinen Rädern mit Rennlenker den Hebel für die hintere Bremse rechts,
>obwohl er mir links lieber wäre.
Für den aktuellen Neuaufbau habe ich Nokon Track Pearls ins Auge
gefaßt, die u.A. dieses Problem mildern.
Ciao
Jan
Ich habe es ebenfalls so montiert, nochmals verschärft durch die
Zusatzbremshebel am Oberlenker.
http://members.kabsi.at/eischer/g/bilder/rossin/rossin3.jpg
> Für die Hinterradbremse (alter Rahmen => komplett
> durchgehender Bremszug!) war das eher unbrauchbar, vorne kein großes
> Problem. Optisch eher 3. :-)
Die von mir verwendeten Bremszüge von Diacompe sind sehr flexibel, daher
funktioniert auch die HR-Bremse recht gut. Leider werden diese Bremszüge
kaum noch wo aufzutreiben sein. Schon gar nicht in gelb ;-)
> Für den aktuellen Neuaufbau habe ich Nokon Track Pearls ins Auge
> gefaßt, die u.A. dieses Problem mildern.
Die sind das Optimum. Die Kevlarzüge von JagWire sind zwar
stauchungsresistent, aber für den aktuellen Anwendungsfall wohl zu
unflexibel.
"Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Die einzig wahre[tm] Bremse ist die
Rücktrittbremse."
> Welcher Grund spricht dagegen, die Hand, die sowohl mehr Kraft als auch
> mehr Gefühl besitzt, für die Bedienung der Hauptbremse zu verwenden?
Ich neige dazu mit der rechten Hand das betreffenden Rad zu überbremsen,
wenn es zu einer Notbremsung kommt. Bei Nässe ist mir schon das
Vorderrad deshalb weggeschmiert, bei Trockenheit hat sich das bisher
nicht ausgewirkt. Ergo, das letzte Fahrrad mit dieser Kombination habe
ich umgerüstet.
> Arno Welzel wrote:
>
> |> Die vordere Bremse ist die primäre Bremse und
> |> sollte mit der rechten Hand bedient werden - ausser man ist Linkshänder.
>
> Die Betriebsbremse ist der Rücktritt und sollte mit den Füßen bedient
> werden.
Auch da ist es AFAIK üblich, die Handbremse, welche auf das Vorderrad
wirkt, rechts zu montieren.
--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
CD/DVD-Datenbank: http://arnowelzel.de/rwinfo/
EMail: use...@arnowelzel.de
> "Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Die einzig wahre[tm] Bremse ist die
> Rücktrittbremse."
s/ Bremse / Betriebsbremse /
> Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:
>
> > Welcher Grund spricht dagegen, die Hand, die sowohl mehr Kraft als auch
> > mehr Gefühl besitzt, für die Bedienung der Hauptbremse zu verwenden?
>
> Ich neige dazu mit der rechten Hand das betreffenden Rad zu überbremsen,
> wenn es zu einer Notbremsung kommt.
Linkshaender?