Danke für den ausführlichen Bericht und Gratulation zu der Leistung.
Nimm beim nächsten mal einfach den Westwind :-)
mfG
Bernhard
> Natürlich fahr ich die Strecke nochmal ganz nach Berlin in 24 Stunden.
Erstmal herzlichen Glückwunsch, daß Du die Strecke in einem Stück
überhaupt geschafft hast (Hut ab!)!
Dann sei Dir ans Herz gelegt, eine solche Tour bei besseren
Windverhältnissen zu starten (meisten gibt es ja Westwind) und
vielleicht sogar andere Wetterbedingungen abzuwarten. Auch wenn ich
Wärme nicht leiden mag stelle ich doch fest, daß ich bei 25°C schneller
bin als bei 10°C. Deine individuelle "Wohlfühltemperatur" mag woanders
liegen, aber tendenziell leisten die meisten Menschen bei mäßig warmem
Klima mehr als bei Herbstwetter.
Mathias
--
inzwischen auch ohne signature
> Hallo,
>
> ich hatte hier von meinem Versuch einer Tagestour nach Berlin berichtet
> und war gebeten worden mal zu erzählen was draus geworden ist. Leider
> hab ich die Wette verloren, da ich nach 480 km und 24 Stunden auf der B5
> noch 5 km vor Nauen war, das bedeutet 50 km vor Berlin/Mitte.
*RESPEKT*
> Der Einfacheit halber häng ich zunächst mal meinen Kurzbericht an, den
> ich gestern an meine Mitfahrer geschrieben habe.
Herzlichen Dank für den schönen Bericht.
Gruß, Hermino
--
----------------------------------------------------------------------
Hermino Neder
neder AT zuv DOT uni-heidelberg DOT de
----------------------------------------------------------------------
> vielleicht sogar andere Wetterbedingungen abzuwarten. Auch wenn ich
> Wärme nicht leiden mag stelle ich doch fest, daß ich bei 25°C schneller
> bin als bei 10°C. Deine individuelle "Wohlfühltemperatur" mag woanders
> liegen, aber tendenziell leisten die meisten Menschen bei mäßig warmem
> Klima mehr als bei Herbstwetter.
Merkwuerdigerweise scheine ich deutlich oberhalb meiner
Wohlfuehltemperatur merklich schneller zu sein als bei selbiger.
> ich hatte hier von meinem Versuch einer Tagestour nach Berlin berichtet
> und war gebeten worden mal zu erzählen was draus geworden ist. Leider
> hab ich die Wette verloren, da ich nach 480 km und 24 Stunden auf der B5
> noch 5 km vor Nauen war, das bedeutet 50 km vor Berlin/Mitte.
Reife Leistung:
- die Fahrt
> ... nach 480 km und 24 Stunden ... 50 km vor Berlin/Mitte.
- die 'Ehrlichkeit'
> ... Leider hab ich die Wette verloren, ...
- die Geschichte
> [...]
Hut ab! ... & danke: für den Lesestoff :)
--
regards
> Merkwuerdigerweise scheine ich deutlich oberhalb meiner
> Wohlfuehltemperatur merklich schneller zu sein als bei selbiger.
So schätze ich das auch ein. Sind dann mehr Kapazitäten für den Vortrieb
frei, die nicht für das interne Heizkraftwerk benötigt werden?
> ich hatte hier von meinem Versuch einer Tagestour nach Berlin berichtet
> und war gebeten worden mal zu erzählen was draus geworden ist. Leider
> hab ich die Wette verloren, da ich nach 480 km und 24 Stunden auf der B5
> noch 5 km vor Nauen war, das bedeutet 50 km vor Berlin/Mitte.
Also ich wuerde mal sagen, dass ist doch eine starke Leistung! Wette
verloren hin oder her, darauf kannst Du stolz sein, das macht Dir so
schnell keiner nach (ich auch nicht, da muesste ich mir erst nen MP3-Player
kaufen, auf dem 24h Musik sind :))
> kalkulierten ca. 23km/h raus. Das lag neben den verkehrsbedingten Stops
> vorallem an halbstündlichen Kurzpausen zum Essen und trinken. Ich hatte
> wie ihr gesehen habt einen Rucksack auf dem Bauch dabei, da ich dachte
> so schnell an den Nahrungsnachschub zu kommen. In der Praxis hab ich
> aber doch jeweils irgendwo im hellen kurz angehalten, um ein paar
> Plätzchen oder einen Riegel zu essen und etwas zu trinken. Während der
Das wuerde ich naechstes mal anders machen. Essen waehrend der Fahrt
erfordert einiges an Uebung, vor allem wenn man ein bisschen schneller
faehrt. Aber damit sparst Du eine Menge Zeit und man wird ein wenig
abgelenkt. Ich wuerde auch nicht gleich jede halbe Stunde was essen.
Es hilft sehr, sich vorher ueberschlagsmaessig auszurechnen, wieviel
kcal man verbraucht und wieviel man zu sich nehmen will/muss.
> Fahrt hätte ich das Tempo dazu drosseln müssen, so daß das zeitlich
> mindestens auf das gleiche rausgekommen wäre. Hier liegt aber ein
Glaub ich nicht.
> so genau nachhalten was ich wo wann gegessen habe. Möglicherweise fehlte
> es mir vor Braunschweig an Kohlehydraten, jedenfall weiß ich keine
> Erklärung für das Tief dort.
Daran glaube ich als Grund eher weniger. So lange Belastungen ist der
Koerper einfach nicht gewoehnt (Randonneure vielleicht mal ausgenommen).
Da bekommt man irgendwann einfach mal nen Einbruch. Wer mal zwei Tage am
Stueck durcharbeiten musste, kennt das auch.
Viel Erfolg beim naechsten Mal.
ciaole
schmadde
Dabei kann Peter das im Prinzip, der Fehler lag hier vielmehr in der
Vorbereitung bzw. beim Mangel an leicht zugaenglichem Stauraum fuer's
Futter. Ich hatte ihm unterwegs eine Banane mit angeritzter Schale
gereicht, diese liess sich einhaendig oeffnen und waehrend der Fahrt
essen, ohne dass wir das Tempo dafuer nennenswert gedrosselt haetten. In
Fahrt im Rucksack herumzukramen oder gar freihaendig irgendwelche
Verpackungen zu oeffnen ist auf dem Tieflieger aber wohl nicht drin.
- Marcus
--
http://www.radsport-bad-lippspringe.de/
http://rad-weg.nueb.de/
> Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:
>
>> Rainer H. Rauschenberg <rai...@wiwi.uni-frankfurt.de> wrote:
>>
>> > Merkwuerdigerweise scheine ich deutlich oberhalb meiner
>> > Wohlfuehltemperatur merklich schneller zu sein als bei selbiger.
>>
>> So schätze ich das auch ein. Sind dann mehr Kapazitäten für den
>> Vortrieb frei, die nicht für das interne Heizkraftwerk benötigt werden?
>
> Das mag wohl sein. Weit oberhalb der Wohlfühltemperatur, bei mir so ab
> 25°C aufwärts, nimmt dann der Vortrieb wieder deutlich ab. Steigt dann
> der Energiebedarf für irgend eine Art von Kühlkreislauf?
Du schwitzt vermehrt. Dabei sind die Blutgefäße in der Haut sehr weit.
Deshalb geht der Blutdurchsatz in den Muskeln zurück bei gleichem Puls.
Somit steht weniger Power an den Muskeln an.
Nein, die bei
> diesen Temperaturen häufig erforderlichen Wartungspausen (Biergarten)
> habe ich schon ausgeschlossen.
Und die sind auch ein Ergebnis der Schwitzerei.
--
P@rick
Es stimmt nicht, dass Kühe Milch geben - sie wird ihnen von den Melkern
weggenommen
[Kroppach, D.; Ich will lernen wie man Kinder pflegt und kocht; Eichborn]
> essen, ohne dass wir das Tempo dafuer nennenswert gedrosselt haetten. In
> Fahrt im Rucksack herumzukramen oder gar freihaendig irgendwelche
> Verpackungen zu oeffnen ist auf dem Tieflieger aber wohl nicht drin.
Das gehoert halt zur Uebung dazu. Das Abbeissen vom Riegel ist nicht das
Problem. Die Schwierigkeit besteht meist darin, die Packung aufzubekommen.
Kauen bei 40 Sachen, wenn Nasenatmung nicht genug Sauerstoff bringt ist auch
nicht so der Hit. Gel und Malto im Getraenk funktioniert bei mir besser,
das muss man halt auch vorher ausprobieren. Wenn einem das nach 8 Stunden
zum Hals heraushaengt, kann man ja mal anhalten, um das Kaesebrot zu mampfen.
ciaole
schmadde
Ich verwende da den gleichen Loesungsansatz wie bei Bananen und
praepariere die Verpackung so, dass sie sich unterwegs einhaendig
oeffnen laesst; natuerlich auch wenn ich z. B. Broetchen selber in Folie
einschweisse.
> Kauen bei 40 Sachen, wenn Nasenatmung nicht genug Sauerstoff bringt ist auch
> nicht so der Hit.
Bei solchem Tempo kaeme ich erst gar nicht auf die Idee zu essen ...
nun, bergab vielleicht. ;)
> Gel und Malto im Getraenk funktioniert bei mir besser,
> das muss man halt auch vorher ausprobieren.
Gel war in der Planungsphase auch eine meiner Empfehlungen an Peter, ich
weiss aber nicht, ob er dies auch genutzt hat ...?
Die (quadratischen) Malto-Taefelchen liessen sich frueher besser
oeffnen, ich meine zumindest dass frueher der "Aufreissfaden" immer
genau in Richtung der Sollbruchkante lag, oder taeusche ich mich da?
Welche Darreichungsform bevorzugst Du?
> Wenn einem das nach 8 Stunden
> zum Hals heraushaengt, kann man ja mal anhalten, um das Kaesebrot zu mampfen.
Oder mit leicht verringertem Tempo weiterfahren um selbiges zu tun ...
> Klaus Mueller schrieb am Samstag, 22. Oktober 2005 14:41 in
> de.rec.fahrrad:
>
>> Warum muss es im Sommer immer so besch... heiß sein? 22 Grad würden
>> doch voll und ganz ausreichen.
>
> Nope. Alles unter 25°C ist Winter!
25°C ist definitv zu warm um noch halbwegs bekleidet Fahrradfahren zu
können. (Jeans als leichter Schürfschutz, lange Ärmel)
> Gruß, Angelique (Wohlfühltemperatur 30°C)
Meine liegt bei 18°C + windstill...
Bei solchen Temperaturen bin ich noch mit langen Sachen unterwegs.
>> Nope. Alles unter 25°C ist Winter!
Ganz meine Meinung!
> 25°C ist definitv zu warm um noch halbwegs bekleidet Fahrradfahren zu
> können. (Jeans als leichter Schürfschutz, lange Ärmel)
Das ist doch die ideale Temperatur zum Radfahren!? Von solchen Temperaturen
traeme ich grade. Leider wirds nicht mehr lange dauern, bis die Minusgrade
kommen.
ciaole
schmadde
Herzlichen Glückwunsch. :-)
> danke für eure Glückwünsche, 480 km in 24 Stunden ist schon nicht
> schlecht, aber die Wette lautete halt in den 24 Stunden nach Berlin zu
> fahren und das hätte mit eurer super Hilfe und den Randbedingungen
> eigentlich drin sein sollen.
Nope, meiner Wahrnehmung nach war eigenlich Konsens, dass es grenzwertig
sein würde, auch ohne den Wind. Wer weiß, wären es wirklich nur 500 km
gewesen, hättest Du wahrscheinlich noch einmal letzte Energien mobilisieren
können, statt schon vor Braunschweig darüber sinnieren zu müssen, dass es
vielleicht doch nicht klappt. Ich schätze mal, dass Dich das einiges an
Motivation gekostet hat.
> 47 Kurzhalte von 2-3 min kosten ja schon 2 Stunden.
Ähm - ja, weil eigentlich hattest Du ja sogar gesagt, dass Du eigentlich
eher seltenst halten wollen würdest, weil Du ja als Liegeradler fast alles
im Fahren erledigen kannst. Als Pause im Sinne von Regeneration taugen die
paar Minuten jedenfalls nicht, weniger und dafür etwas längere geben dem
Körper auch die Chance, aus den Speicherzellen gelöste Fette auch dahin zu
schaffen, wo sie gebraucht werden.
> Der Rucksack auf dem Bauch
> behindert allerdings den Lenkeinschlag. Das war -wie ich vermutete- kein
> großes Problem, aber vielleicht fällt mir noch eine andere Lösung ein.
Bei M5 gibt es Trikots, die die Taschen vorn haben. Und es gibt für
Triathleten so kleine Täschchen, die normalerweise auf dem Oberrohrr
angeklettet werden und in die man den laufenden Vorrat an Riegeln versenken
kann. Vielleicht kann man sowas auch irgendwie am Liegerad befestigen?
Danke für den Bericht und auf das Gelingen beim nächsten Versuch.
Gabriele
> Falls es wirklich nicht an der Nahrungszufuhr lag, bedeutet der Einbruch
> dann nicht, daß ich mich vorher zu sehr belastet habe?
Nicht zwingend. Ein großer Teil des Langstreckentraings besteht darin, dem
Körper beizubringen, schnell Fett zu lösen und dorthin zu bringen, wo es
gebraucht wird und viel Glykogen in Muskeln, Blut und Leber einzulagern,
viel mehr als bei untrainierten Leuten. Wenn die bereitliegenden Vorräte
verbraucht sind, ist immer erst einmal Ebbe im System. Ab einem gewissen Maß
an Belastung kann Nachschub nicht mehr so schnell beigeschafft werden, wie
die Energie verbraucht wird und dieses Mass ist überschreitet man auch schon
in Rekom-Bereich wenn es z.B. kalt ist.
Wie kalt war es nachts? Und dann noch der Wind... Der Körper schaltet
übrigens auf müde, schlapp und unwillig, bevor der Tunnelblick kommt das
Frieren einsetzt. Selbstschutz und so. Override möglich, aber nur bedingt zu
empfehlen.
Gabriele
> peter ubachs <peter....@fernuni-hagen.de> wrote:
>> Der Rucksack auf dem Bauch
>> behindert allerdings den Lenkeinschlag. Das war -wie ich vermutete- kein
>> großes Problem, aber vielleicht fällt mir noch eine andere Lösung ein.
>
> Bei M5 gibt es Trikots, die die Taschen vorn haben. Und es gibt für
> Triathleten so kleine Täschchen, die normalerweise auf dem Oberrohrr
> angeklettet werden und in die man den laufenden Vorrat an Riegeln versenken
> kann. Vielleicht kann man sowas auch irgendwie am Liegerad befestigen?
Ich hatte, als ich noch Langstrecken fuhr, fürs Wasser eine
Camelbak-Einlage am Gepäckträger (Schlauch direkt über die Schulter
passte perfekt) und für die Müsliriegel eine "Hüfttasche" auf dem Bauch.
Rolf Mantel
Ich habe beim Liegedreiradtandem eine Ortlieb Ultimate 3 Compact an einem
Rohrstummel des Captains-Sitzes befestigt und war aeusserst zufrieden mit
Zuagenglichkeit und Einhandbedienung.
> Danke für den Bericht und auf das Gelingen beim nächsten Versuch.
Falls es einen neuen Versuch geben sollte: Peter, wie lauteten denn
genau die Bedingungen zu der Fahrt? Konkret: War vorgeschrieben, daß Du
wesentliche Teile der Strecke als Einzelkämpfer zurücklegen mußtest,
oder wäre auch durchgehende Begleitung möglich gewesen?
Falls letzteres, dann hätte ich nicht schlecht Lust, ein nennenswertes
Teilstück mitzufahren, und wie ich die Meute hier kenne, würden sich
bestimmt noch weitere finden. Mit einer frühzeitig angekündigten
Wiederholung wärest Du dann ja möglicherweise die ganze Zeit im Pulk
unterwegs ;-) Das macht (zumindest bei mir) viel aus: Die Zeit vergeht
schneller, das Tempo steigt bei gleichem Krafteinsatz, wird auch
gleichmäßiger, so daß bei der ohnehin guten Basis vielleicht schon
diesmal die Wette gelungen wäre.
> Leider
> hab ich die Wette verloren, da ich nach 480 km und 24 Stunden auf der B5
> noch 5 km vor Nauen war, das bedeutet 50 km vor Berlin/Mitte.
Trotzdem herzlichen Glückwunsch; 480km quasi Solo habe ich noch
nicht versucht.
> Natürlich fahr ich die Strecke nochmal ganz nach Berlin
> in 24 Stunden.
Vor allem achte vorher auf die Wettervorhersage, insbesondere
(wie schon geschrieben wurde) Wind.
Auf kurzen Strecken kann man das noch wegstecken, aber auf
Langstrecken - nooch dazu allein - kann das einen beachtlichen
Fahrzeit-Unterwschied ausmachen
Wenn Ostwind ist, fahr' lieber andersrum.
--
Stephan
"S'il vous plaît", oder: Seht her, ich bin so frankophil,
daß ich statt "bitte" einen Buchstaben mehr schreiben und
trotzdem in Kauf nehmen muß, daß mich viele nicht verstehen.
(Erik Meltzer in d.s.r.s. auf die Frage "was heißt s.v.p.?")
> Rainer H. Rauschenberg <rai...@wiwi.uni-frankfurt.de> wrote:
>
>> Merkwuerdigerweise scheine ich deutlich oberhalb meiner
>> Wohlfuehltemperatur merklich schneller zu sein als bei selbiger.
>
> So schätze ich das auch ein. Sind dann mehr Kapazitäten für den Vortrieb
> frei, die nicht für das interne Heizkraftwerk benötigt werden?
Scheint so; demnach ist die optimale Betriebstemperatur für
Radfahrer ca. +36°C.
Und dann war da noch die Sache mit der Luftdichte.
> Patrick Kibies schrob:
>> Angelique Presse wrote:
>>> Nope. Alles unter 25°C ist Winter!
>
> Ganz meine Meinung!
Meine auch, so ungefähr.
>> 25°C ist definitv zu warm um noch halbwegs bekleidet Fahrradfahren zu
>> können. (Jeans als leichter Schürfschutz, lange Ärmel)
>
> Das ist doch die ideale Temperatur zum Radfahren!?
Zum Alltagsfahren, ja.
Zum "Ausflug mit dem Rennrad" kann es ruhig noch etwas wärmer
sein; da wird der Fahrtwind bei 25°C manchmal noch etwas kühl
empfunden.
> Von solchen Temperaturen
> traeme ich grade.
Was glaubst du, warum die Profis alle im Winter hier abhauen...
> Leider wirds nicht mehr lange dauern, bis die Minusgrade
> kommen.
Dieses Wochenende soll's ja immerhin nochmal *halbwegs* warm werden.
> Am 25.10.2005 17:26:07 schrieb Mathias Böwe:
>
> > Falls es einen neuen Versuch geben sollte: Peter, wie lauteten denn
> > genau die Bedingungen zu der Fahrt? Konkret: War vorgeschrieben, daß Du
> > wesentliche Teile der Strecke als Einzelkämpfer zurücklegen mußtest,
> > oder wäre auch durchgehende Begleitung möglich gewesen?
>
> letzteres.
Fein, dann gibt es ja einen erheblichen Spielraum, da etwas auf die
Beine zu stellen.
> > Falls letzteres, dann hätte ich nicht schlecht Lust, ein nennenswertes
> > Teilstück mitzufahren,
>
> okay von wo bis wo? ;)
Ich wohne in Mülheim a. d. Ruhr, es wäre also eher ein Stück der
Anfangsstrecke. Zur Zeit traue ich mir eine weite Strecke mit hohem
Tempo nicht zu, aber weil ich mein "Basislager" in Wolfsburg habe, wäre
es prinzipiell sogar eine nette Idee, ein erhebliches Teilstück
mitzufahren. Aber dafür bräuchte ich Training, doch ohne das wäre es
bestimmt möglich, mich ggfs. irgendwo auszuklinken, wenn andere
Begleiter sich dazugesellt haben.
> > und wie ich die Meute hier kenne, würden sich
> > bestimmt noch weitere finden.
>
> es hatten sich ja schon zu diesem Versuch Mitfahrer gefunden.
Eben deshalb hatte ich daran gedacht.
> > Mit einer frühzeitig angekündigten
> > Wiederholung wärest Du dann ja möglicherweise die ganze Zeit im Pulk
> > unterwegs ;-)
>
> falls ich die Sache erst im nächsten Frühjahr wiederhole, könnte das
> Wetter einigermaßen stabil sein, so daß eine frühzeitige Terminplanung
> möglich wäre.
Das klingt doch reizvoll.
> Allerdings spiele ich noch mit dem Gedanken einer kurzfristigen
> Wiederholung. Leider hat es aber andauernd geregnet, das Rad ist noch
> nicht wieder bereit (abgefahrener Reifen, vorderes Nabenlager braucht
> Fett, Blech gegen Kettenabspringen muß noch dran, ebenso eine Halterung
> für einen Wassersack mit Maltodextrinlösung (möchte ich mal zur
> Minimierung der Pausen probieren) und Gepäck) und ich hab noch keine
> Zeit gefunden. Wenn ich es in den nächsten Wochen nochmal probiere,
> rechne ich wegen der Kurzfristigkeit und der Kälte nicht mit vielen
> MitfahrerInnen. Meine Chancen werden auch nicht viel besser sein, als
> beim ersten Versuch, aber geringe Chancen sind ein Teil des Reizes für
> mich.
Das nenne ich mutig. Wegen der Versorgungslage (die erwähnten Kurzpausen
zum Öffnen irgendwelcher Lebensmittelverpackungen) könnte man Dir ja
auch zusätzliche Unterstützung leisten. Ich habe beispielsweise auf
längeren Touren alles mögleich zu Futtern in der Lenkertasche und
brauche eigentlich nur anzuhalten, wenn ich Essen oder Getränke wieder
loswerden möchte ;-)
> > Das macht (zumindest bei mir) viel aus: Die Zeit vergeht
> > schneller, das Tempo steigt bei gleichem Krafteinsatz, wird auch
> > gleichmäßiger, so daß bei der ohnehin guten Basis vielleicht schon
> > diesmal die Wette gelungen wäre.
>
> Die Mitfahrer waren sehr wichtig, vorallem weil ich mich auf den
> begleiteten Strecken nicht selbst orientieren mußte und für die
> Verpflegung (Marcus hat sogar Nudeln für mich gekocht!). Ich denke die
> ganze Strecke geführt zu werden hätte mind. noch eine Stunde Fahrtzeit
> gespart. Allerdings muß ich auf solch langen Strecken mein eigenes Tempo
> fahren. Bei Gefälle kann mit dem Tieflieger kaum jmd. mithalten und es
> wäre auch der Effekt möglich, daß ich mit MitfahrerInnen an anderen
> Stellen schneller fahre, als im Hinblick auf die Gesamtstrecke gut für
> mich ist.
Das heißt, es müßte vorher gemeinsame Trainingseinheiten geben ;-)
Hallo Peter,
> Am 25.10.2005 17:26:07 schrieb Mathias Böwe:
>
>> Falls es einen neuen Versuch geben sollte: Peter, wie lauteten denn
>> genau die Bedingungen zu der Fahrt? Konkret: War vorgeschrieben, daß Du
>> wesentliche Teile der Strecke als Einzelkämpfer zurücklegen mußtest,
>> oder wäre auch durchgehende Begleitung möglich gewesen?
>
> letzteres.
>
>> Falls letzteres, dann hätte ich nicht schlecht Lust, ein nennenswertes
>> Teilstück mitzufahren,
>
> okay von wo bis wo? ;)
Da ich zwar materialtechnisch nicht für Tiefliegertempo auf lange Sicht
gewappnet bin (schweres Mountainbike, fast 4kg rotierende Masse), würde
ich dich bei einem zweiten Versuch gerne nur ein kleines Stück begleiten.
Wie haust du von Castrop nach Osten ab? Das Stadtgebiet von Dortmund wäre
zum Beispiel eine Etappe für mich (bin Kirchlinder, für den Castroper:
das grenzt an Frohlinde ;-)).
>> und wie ich die Meute hier kenne, würden sich
>> bestimmt noch weitere finden.
>
> es hatten sich ja schon zu diesem Versuch Mitfahrer gefunden.
>
>> Mit einer frühzeitig angekündigten
>> Wiederholung wärest Du dann ja möglicherweise die ganze Zeit im Pulk
>> unterwegs ;-)
>
> falls ich die Sache erst im nächsten Frühjahr wiederhole, könnte das
> Wetter einigermaßen stabil sein, so daß eine frühzeitige Terminplanung
> möglich wäre.
>
> Allerdings spiele ich noch mit dem Gedanken einer kurzfristigen
> Wiederholung. Leider hat es aber andauernd geregnet, das Rad ist noch
> nicht wieder bereit (abgefahrener Reifen, vorderes Nabenlager braucht
> Fett, Blech gegen Kettenabspringen muß noch dran, ebenso eine Halterung
> für einen Wassersack mit Maltodextrinlösung (möchte ich mal zur
> Minimierung der Pausen probieren) und Gepäck) und ich hab noch keine
> Zeit gefunden. Wenn ich es in den nächsten Wochen nochmal probiere,
> rechne ich wegen der Kurzfristigkeit und der Kälte nicht mit vielen
> MitfahrerInnen. Meine Chancen werden auch nicht viel besser sein, als
> beim ersten Versuch, aber geringe Chancen sind ein Teil des Reizes für
> mich.
Also ein bis zwei Tage vorher bescheidsagen (uaaah, ist das schon so
etabliert, dass das statthaft ist), und die ersten 30km bin ich dabei, so
ich Zeit finde.
>> Das macht (zumindest bei mir) viel aus: Die Zeit vergeht
>> schneller, das Tempo steigt bei gleichem Krafteinsatz, wird auch
>> gleichmäßiger, so daß bei der ohnehin guten Basis vielleicht schon
>> diesmal die Wette gelungen wäre.
>
> Die Mitfahrer waren sehr wichtig, vorallem weil ich mich auf den
> begleiteten Strecken nicht selbst orientieren mußte
In dem BEreichm wo ich mitfahren würde solltest du dich auskennen.
> und für die
> Verpflegung (Marcus hat sogar Nudeln für mich gekocht!). Ich denke die
> ganze Strecke geführt zu werden hätte mind. noch eine Stunde Fahrtzeit
> gespart. Allerdings muß ich auf solch langen Strecken mein eigenes Tempo
> fahren. Bei Gefälle kann mit dem Tieflieger kaum jmd. mithalten und es
> wäre auch der Effekt möglich, daß ich mit MitfahrerInnen an anderen
> Stellen schneller fahre, als im Hinblick auf die Gesamtstrecke gut für
> mich ist.
> Peter
wenn Du - wie ich - mehr Motivation hast, wenn Du nicht alleine
fährst, melde Dich doch mal. Meine E-Mail-Adresse steht auf
meiner Heimatseite http://www.liegerad-fernweh.de
Gruß, Andreas
> Am 27.10.2005 17:18:56 schrieb Mathias Böwe:
>
[drf-Langsteeckenfahrt]
> > Das klingt doch reizvoll.
>
> also okay Termin hab ich grad festgelegt. Du kannst also noch trainieren
> und dann z.B. Mülheim-Wolfsburg fahren wobei wir für die gemeinsame
> Strecke (Castrop-Flechttorf ca. 300 km) ca. 13 Stunden benötigen
> sollten.
Das hört sich nach einer Herausforderung an, erst recht für mich als
Sportmuffel ;-) Aber immerhin ist das dann eine Motivation, meine Zeit
sinnvoller als bislang zu nutzen, nämlich mehr auf dem Sattel. Immerhin
beginnt ja jetzt wieder die neue Saison.
> > Ich habe beispielsweise auf
> > längeren Touren alles mögleich zu Futtern in der Lenkertasche und
> > brauche eigentlich nur anzuhalten, wenn ich Essen oder Getränke wieder
> > loswerden möchte ;-)
>
> okay dann können wir tats. längere Zeit zusammen fahren. Ich möcht auch
> nur dazu Pause machen (+ mehrfach zum 3l-Wassersack mit
> Maltodextrinlösung auffüllen, falls ich die vertrage - grad probiert,
> schmeckt nach gar nichts).
Mich nerven solche Kurzpausen vor allem deshalb, weil sie mich aus dem
Rhythmus bringen. Je länger, desto stärker ist die Wirkung. Deshalb
versuche ich auf Touren das erste Teilstück so lang wie möglich werden
zu lassen, um dann eine längere Pause zu machen. Aber hier sind die
Voraussetzungn ja leicht anders :-}
> > Das heißt, es müßte vorher gemeinsame Trainingseinheiten geben ;-)
>
> nein das liegt an den unterschiedlichen Fahrrädern. Wenn du tats. 300 km
> mitfahren würdest, bedeutet das, daß du mehr trainiert sein müßtest als
> ich, da du in der Ebene und besonders bergab mehr Leistung aufbringen
> mußt. Bergauf könntest du dich aber ausruhen..;)
Das kommt ein bißchen auch auf das Fahrrad an. Mi meiner Hollandrübe,
dem 200 Diesel unter den Fahrrädern, kann ich mir die Sache von
vornerein aus dem Kopf schlagen. Mit dem Dickschiff (klassisches
Reiserad)halte ich das für durchaus machbar. Und wer weiß, vielleicht
kommt dann ja auch eine Tour mit Rennrad in Frage, wobei das in jedem
Fall um anständiges Licht ergänzt werden müßte.
> Ich werd versuchen im April das gleiche Trainingsniveau zu haben wie
> jetzt (also ab ca. 10 Wochen vorher pro Woche durchschnittlich 200km
> fahren). Zu mehr wird die Zeit nicht reichen und die Sache soll ja auch
> nicht zu einfach werden.
Ich glaube, ich sollte noch heute damit anfangen - dabei ist dieses
Wochenende für umfangreiche Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
vorgesehen. Schau'n mer mal.
> Stephan Gerlach <mam9...@studserv.uni-leipzig.de> wrote:
>
> > Martin Schmachtel schrieb:
> >
> > > Patrick Kibies schrob:
> > >> Angelique Presse wrote:
> >
> > >>> Nope. Alles unter 25°C ist Winter!
> > >
> > > Ganz meine Meinung!
> >
> > Meine auch, so ungefähr.
>
> Seid ihr im Backofen aufgewachsen?
>
> Bei solchen Temperaturen treibt mir die kleinste Bewegung wahre
> Schweißbäche aus dem leib.
Wie? - bist du etwa nicht im Backofen aufgewachsen?
s,cnr
--
regards
> Seid ihr im Backofen aufgewachsen?
>
> Bei solchen Temperaturen treibt mir die kleinste Bewegung wahre
> Schweißbäche aus dem leib.
Naja, es gibt aber Bewegungen, die zwar schweißtreibend, aber
gleichzeitig auch kompensierend sind. Ich denke da z. B. an das
einarmige Stemmen in der Halbliterklasse.
> Klaus Mueller <usenet...@radwegweg.info> wrote:
>
>> Seid ihr im Backofen aufgewachsen?
>>
>> Bei solchen Temperaturen treibt mir die kleinste Bewegung wahre
>> Schweißbäche aus dem leib.
>
> Naja, es gibt aber Bewegungen, die zwar schweißtreibend, aber
> gleichzeitig auch kompensierend sind. Ich denke da z. B. an das
> einarmige Stemmen in der Halbliterklasse.
Ist das die Disziplin für Fahrradfahrer mit Bleistiftärmchen? Klaus lebt
schließlich nicht in Köln.
Günther
> Mathias Böwe hatte geschrieben:
>
> > Naja, es gibt aber Bewegungen, die zwar schweißtreibend, aber
> > gleichzeitig auch kompensierend sind. Ich denke da z. B. an das
> > einarmige Stemmen in der Halbliterklasse.
>
> Ist das die Disziplin für Fahrradfahrer mit Bleistiftärmchen? Klaus lebt
> schließlich nicht in Köln.
Bei tropischer Hitze, also alles jenseits der 20°C und Luftfeuchtigkeit
oberhalb von 10%, ist *jede* Bewegung schweißtreibend. Die Pferdepisse,
die in Köln ausgeschenkt wird, ist aufgrund der (glücklicherweise)
verschwindend geringen Menge, noch mehr aber wegen des widerlichen
Geschmacks ungeeignet, den schweißbedingten Flüssigkeitsverlust zu
kompensieren. Da geht man ja eher nach Düsseldorf, wo ein wenigstens
entfernt an Bier erinnerndes Gebräu ausgeschenkt wird - auch wenn es
irgendwie alt und abgestanden schmeckt.
In Gegenden, die zivilisiert sind, findet man Möglichkeiten, sich
erstens Bier und zweitens dieses in angemessenen Gebindegrößen kredenzen
zu lassen. Das Fränkische ("Frei statt Bayern!") gehört dazu.
also an der Grenze zu arktischen Temperaturen...
> Die Pferdepisse,
> die in Köln ausgeschenkt wird, ist aufgrund der (glücklicherweise)
> verschwindend geringen Menge, noch mehr aber wegen des widerlichen
> Geschmacks ungeeignet, den schweißbedingten Flüssigkeitsverlust zu
> kompensieren.
Kriegt man das Zeug auch außerhalb von Köln und woran erkennt man es?
> Da geht man ja eher nach Düsseldorf, wo ein wenigstens
> entfernt an Bier erinnerndes Gebräu ausgeschenkt wird - auch wenn es
> irgendwie alt und abgestanden schmeckt.
Du meinst die Limo in den Fingerhüten?
> In Gegenden, die zivilisiert sind, findet man Möglichkeiten, sich
> erstens Bier und zweitens dieses in angemessenen Gebindegrößen kredenzen
> zu lassen.
Wie ich gehört habe, kommst du demnächst wieder in eine derartige
Gegend. Bierlokale mit hinreichender Auswahl an Bier sind vorhanden.
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://drffaq.freezope.org |
| Für OE-Nutzer: http://www.wschmidhuber.de/oeprob/index.html |
> 23er Schnitt über alles über 13 Stunden mit nem Reise- oder Rennrad -
> hört sich zwar für wirklich Trainierte schaffbar an, aber ich persönlich
> bin mit meinem Reiserad nie Strecken über 200km gefahren, da schon
> vorher irgendwas weh tat.
Ich war damals im wesentlichen nur müde. Allerdings bin ich unter
anderen Randbedingungen gefahren: Das bepackte Rad wog über 40kg (weil
ich das Geraffel für eine dreiwöchige Tour dabei hatte und u. a. Küche,
Werkstatt und Schlafzimmer für einen temporären Zweipersonenhaushalt zum
Treffpunkt mitgenommen habe), ich hatte den ganzen Tag Zeit und bin ganz
ohne Training aus dem Stand losgefahren. Zur der Zeit hatte ich
allerdings immerhin jährlich 5000km an Alltagsfahrten in den Knochen.
> Vielleicht können da andere hier mehr zu
> sagen? Immerhin wird keine Zeit für die Orientierung draufgehen und die
> Strecke hat bis auf die Egge keine erwähnenswerten Steigungen. Mal
> überraschen lassen aus welcher Richtung der Wind weht..
*Normalerweise* ja aus dem Westen, aber Murphy wird da bestimmt wieder
zuschlagen ;-) Wobei ich einmal das Glück hatte, bei frischem Wind von
Husum nach Hamburg zu fahren - frisch für norddeutsche Verhältnisse! Es
ist schon ganz nett, ganz locker zu kurbeln (dürfte noch nicht mal
Reko-Bereich gewesen sein) und trotzdem mit einem MTB-Verschnitt, auf
dem der halbe Hausrat gestapelt ist, *sehr* deutlich über 30km/h zu
fahren ;-)
> Bin gespannt, ob du das hinkriegst. Zeit zum Trainieren ist ja noch
> genug..
Stimmt. Und ich werde mal einen neuen Thread aufmachen, weil ich genau
zu dem Thema noch ein paar Fragen habe, die losgelöst von diesem
konkreten Projekt sind.
> Am 27.10.2005 20:48:33 schrieb Patrick Kibies:
>
>> Da ich zwar materialtechnisch nicht für Tiefliegertempo auf lange Sicht
>> gewappnet bin (schweres Mountainbike, fast 4kg rotierende Masse), würde
>
> och vom Gewicht her kann mein Lieger da evtl. konkurieren. Müßte die
> Trommelbremse vorne mal wiegen, hinten hat er genauso wie ein MTB nen
> 559-Rad und das Gesamtgewicht ist ca. 18kg. Die Aerodynamik ist halt
> besser.
Ja, die Gesamtmasse passt schon. War aber mit dem Rad noch nicht auf der
Waage.
>> ich dich bei einem zweiten Versuch gerne nur ein kleines Stück
>> begleiten.
>
> okay da mich das Interesse an der Tour freut, hab ich jetzt folgendes
> vor. Es gibt am (Grün)donnerstag den 13.4.06 (Vollmond!) eine
> Wiederholung egal wie das Wetter dann ist. Start wieder nach
> Sonnenuntergang (um 21 Uhr) in Castrop, Ankunft in Berlin wie gehabt 24h
> später.
Hey, das ist ja in den Ferien! Astrein!
Und der natürliche Vollmond ist auch deutlich angenehmer als der
elektrische.
> Mal sehn, ob bei der frühzeitigen Planung noch mehr Leute mitfahren.
>
>> Wie haust du von Castrop nach Osten ab? Das Stadtgebiet von Dortmund
>> wäre zum Beispiel eine Etappe für mich (bin Kirchlinder, für den
>> Castroper: das grenzt an Frohlinde ;-)).
>
> ich wohne in Dingen (grenzt an Östrich;) und fahr über Bodelschwingh und
> Huckarde in die Innenstadt
Das sollte an der Straße zwischen Bahnhofstraße und Mengede liegen, oder?
>> Also ein bis zwei Tage vorher bescheidsagen (uaaah, ist das schon so
>> etabliert, dass das statthaft ist), und die ersten 30km bin ich dabei,
>> so ich Zeit finde.
>
> das wäre dann bis zur B1 kurz hinter Unna, Ankunft dort ca. 22:30 Uhr.
Wenn dann am 13. nix anliegt bin ich dabei.
> Günther Schwarz <st...@gmx.de> wrote:
>
>> Mathias Böwe hatte geschrieben:
>>
>> > Naja, es gibt aber Bewegungen, die zwar schweißtreibend, aber
>> > gleichzeitig auch kompensierend sind. Ich denke da z. B. an das
>> > einarmige Stemmen in der Halbliterklasse.
>>
>> Ist das die Disziplin für Fahrradfahrer mit Bleistiftärmchen? Klaus
>> lebt schließlich nicht in Köln.
> In Gegenden, die zivilisiert sind, findet man Möglichkeiten, sich
> erstens Bier und zweitens dieses in angemessenen Gebindegrößen
> kredenzen zu lassen.
Eben. Da muß man dann auch nicht in der halben Klasse antreten.
Günther
> Aber wenn der Effekt
> schon vorm frieren einsetzt, mag es das gewesen sein.
Solange man sich an der Grenze zum Defizit (langsam) weiterbewegt, passiert
das auch nicht, die Regelung dafür geht eben über Motivationsverlust. Nur
wenn man anhält, bevor die Verdauung ihr Werk getan hat oder sich zu schnell
bewegt und dann anhalten muss, verfällt man in übles Zittern.
> Bin in der Situation nicht schneller gefahren als mein
> Körper wollte.
Ja, gescheit. Was noch so ein Problem ist: Wenn es kalt ist, gibt man nicht
nur viel Wärme über die Atemluft ab, sondern auch viel Feuchtigkeit. Dumm
nur, dass man bei Kälte wenig Lust zum Trinken hat.
Gabriele
> Ja, gescheit. Was noch so ein Problem ist: Wenn es kalt ist, gibt man nicht
> nur viel Wärme über die Atemluft ab, sondern auch viel Feuchtigkeit. Dumm
> nur, dass man bei Kälte wenig Lust zum Trinken hat.
Da fällt mir ein, gibt es einklich Thermosflaschen in Flaschenhaltergröße?
Kristian Neitsch
--
>ist das tragen eines Helmes sinnvoll
Koennt ihr noch einen Moment warten, ich hab gleich alles zusammen...
Bingoschein, Popkorn, Cola, Brecheimer, Taschentuch fuer die Traenen....
(Fred Winkler und Michael Buege in d.r.f.)
> ich werd wohl einen Versuch mit allein flüssiger Ernährung machen. 3 l
> Kohlehydratlösung in einem Wassersack hinterm Sitz angebracht mit
> Trinkschlauch müßte mir bei 3 x Auffüllen und 150g Maltodextrin 6 (+2g
> NaCl) pro Liter 7000 kcal und gleichzeitig genug Wasser bringen.
Ähm - ja.
Die möglichten "Nebenwirkungen" sind aber bekannt? Oder anders: Nicht
jedermanns Verdauung hält das über ein paar Stunden klaglos durch.
Eigentlich kenne ich eher niemanden, der es überhaupt schafft, solche Plempe
dauerhaft runterzukriegen.
Gabriele
Ja. Zum Bleistift von Zéfal.
> Das hört sich nach einer Herausforderung an, erst recht für mich als
> Sportmuffel ;-)
[...]
> Ich glaube, ich sollte noch heute damit anfangen - dabei ist dieses
> Wochenende für umfangreiche Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten
> vorgesehen. Schau'n mer mal.
Tja, wer bei bestem Wetter um 14:15 Uhr am Rechner sitzt und über
Wartungsarbeiten sinniert, scheint nicht übermässig durch diese
Herausforderung motiviert.
Cnr, Gabriele
> Kombination von Aerolenker und Lenkertasche erlaubt es, mit den
> Ellbogen auf dem Lenker zu lümmeln und mit beiden Händen in der Tasche
> zu kramen. Allerdings muss man dazu in der Regel selber basteln, da
> sich herkömmliche Lenkertaschen nicht mit Aerolenker montieren lassen.
:-}
Ich suche ja auch noch nach einer Lösung für die Anbringung von Tria-Aufsatz,
Lenkertasche und Licht an einem 40 cm-Rennlenker. Allein wenn ich
Lenkertasche mit Licht kombinieren will, muss etwas Lenkerband weichen, der
Tria-Aufsatz hängt eh über Winter in der Garage.
Gabriele
> Kristian Neitsch schrieb:
>>
>> Da fällt mir ein, gibt es einklich Thermosflaschen in
>> Flaschenhaltergröße?
>
> Ja. Zum Bleistift von Zéfal.
Tankita Inox:
<http://www.veloplus.ch/pdf/news/Kaeltekammer_testbericht2005101084356.pdf>
Vorsicht, den Bildinhalt müßte man in Amiland mit einem Warnhinweis für
prüde Spinner versehen :-)
Günther
Das Licht macht die Sache noch etwas komplizierter. Obwohl, das muss
nicht unbedingt am Lenker montiert sein. Mein Scheinwerfer sitzt an
der Lowrider-Gewindeöse an der Gabel. Der Gabelkopf ist auch kein
guter Platz, wenn man eine Lenkertasche verwenden will (besonders bei
kurzem Steuerrohr). Eine Möglichkeit wäre, das Licht auf der Brücke
des Lenkeraufsatzes zu montieren, sofern vorhanden (zB Syntace C2) und
kein(e) Lenkerendschalthebel, -bremsen auf dem Aufsatz oder Zzipper
verwendet werden.
Bei der Kombination von Lenkeraufsatz und Lenkertasche hat man zwei
Probleme. Zum ersten muss man beides gleichzeitig montieren können,
was schon schwierig genug ist. Dann bräuchte man noch eine Tasche, die
möglichst nicht über einen nach oben aufklappbaren Deckel zu öffnen
ist, da das der Lenkeraufsatz verhindert. Ich hatte früher eine
Agu-Tasche mit Drahtbügel, den ich entsprechend verändert hatte, und
die Tasche war fast immer offen. Mittlerweile ist sie "verbraucht" und
ich hätte auch gerne eine solidere Lösung, habe aber bis jetzt nichts
adequates gefunden.
> Tja, wer bei bestem Wetter um 14:15 Uhr am Rechner sitzt und über
> Wartungsarbeiten sinniert, scheint nicht übermässig durch diese
> Herausforderung motiviert.
Ja, ja... Morgen fange ich an! :-}
> Ich suche ja auch noch nach einer Lösung für die Anbringung von Tria-Aufsatz,
> Lenkertasche und Licht an einem 40 cm-Rennlenker.
Hast Du einen anständigen Vorbau[1] oder diesen modernen, albernen
Tüddelkram namens Ahead? Im ersten Fall wäre evtl. eine Lösung möglich,
wie ich sie mal bei einem Reiserad gesehen habe, auch wenn es am Renner
eng werden dürfte: An einem richtigen Vorbau war nämlich noch ein
Ahead-Vorbau verschraubt. Darin steckte ein "Stummel" eines
Besenstiellenkers, so daß ein T-förmiges Gebilde unterhalb des Lenkers
Platz bot für Lenkertasche und noch irgenein anderes Gedöns - ich weiß
aber nicht mehr, was das noch war.
Mathias
[1] Ich meine natürlich Dein Fahrrad!
> Gabriele Dirks <gabr...@sprouts.org> wrote:
>
>> Tja, wer bei bestem Wetter um 14:15 Uhr am Rechner sitzt und über
>> Wartungsarbeiten sinniert, scheint nicht übermässig durch diese
>> Herausforderung motiviert.
>
> Ja, ja... Morgen fange ich an! :-}
Was heißt hier ja, ja? Ja, Ja heißt... :)
> Ich suche ja auch noch nach einer Lösung für die Anbringung von Tria-Aufsatz,
> Lenkertasche und Licht an einem 40 cm-Rennlenker. Allein wenn ich
> Lenkertasche mit Licht kombinieren will, muss etwas Lenkerband weichen,
Ich habe das Licht an die Nabe verlegt und bin so bereits von Hamburg
nach Berlin gefahren (um noch am Subject dranzubleiben). Das ist
praktisch und problemlos, die Lampe ist hoch genug, um den Weg noch
genügend und vernünftig auszuleuchten.
http://fsign.dyndns.org/licht/
--
[hl]
Du solltest vielleicht einmal mit dem Gedanken spielen etwas mehr
anzuziehen und bei Bedarf langsamer zu fahren, sodaß der Fahrtwind nicht
so sehr kühlt.
;-)
--
Markus
> Mathias Böwe schrieb:
> >
> > Bei tropischer Hitze, also alles jenseits der 20°C und Luftfeuchtigkeit
> > oberhalb von 10%,
>
> also an der Grenze zu arktischen Temperaturen...
Stimmt, auch dort kann es brütend heiß werden. Im Hochsommer sind 20°C
drin.
> > Die Pferdepisse,
> > die in Köln ausgeschenkt wird, ist aufgrund der (glücklicherweise)
> > verschwindend geringen Menge, noch mehr aber wegen des widerlichen
> > Geschmacks ungeeignet, den schweißbedingten Flüssigkeitsverlust zu
> > kompensieren.
>
> Kriegt man das Zeug auch außerhalb von Köln
Ich fürchte ja, aber mit zunehmendem Abstand immer seltener.
> und woran erkennt man es?
In irgendeiner Form steht der Warnhinweis "Kölsch" auf der Verpackung.
Den sollte man ernstnehmen!
> > Da geht man ja eher nach Düsseldorf, wo ein wenigstens
> > entfernt an Bier erinnerndes Gebräu ausgeschenkt wird - auch wenn es
> > irgendwie alt und abgestanden schmeckt.
>
> Du meinst die Limo in den Fingerhüten?
Naja, ungesüßte Limo ist eher das Zeugs weiter Rheinaufwärts. Aber so
genau will man das alles gar nicht wissen.
> > In Gegenden, die zivilisiert sind, findet man Möglichkeiten, sich
> > erstens Bier und zweitens dieses in angemessenen Gebindegrößen kredenzen
> > zu lassen.
>
> Wie ich gehört habe, kommst du demnächst wieder in eine derartige
> Gegend. Bierlokale mit hinreichender Auswahl an Bier sind vorhanden.
Geht klar, da finden wir garantiert eine Gelegenheit.
> Am 01.Nov.2005 schrieb Mathias Böwe:
>
> > Ja, ja... Morgen fange ich an! :-}
>
> Was heißt hier ja, ja? Ja, Ja heißt... :)
Ja doch... Aber ich habe mich nun wenigstens aufgerafft und immerhin
eine kurze Runde gedreht. Drei Stunden sind für vor dem Frühstück schon
okay, denke ich. Nervig war nur, daß ich (weil völlig unbekannte Gegend)
alle zehn, fünfzehn Kilometer anhalten mußte, um die Landkarte zu
konsultieren. Und weil der Aufbruch eher spontan war, hatte ich nur
diesen unhandlichen spiralgebundenen "Atlas" im A4-Format mit.
Aber vorher mußte ich halt noch einiges zuende schrauben. Kennt jemand
das Gefühl, wenn ein nagelneues Rad (wenn in diesem Fall auch gebraucht,
aber dennoch in vielen Punkten überarbeitet) fast fertig ist und "nur
mal eben noch" die eine oder andere Kleinigkeit geschraubt werden muß?
Es ist faktisch unmöglich, das Rad Rad sein zu lassen und stattdessen
mit einem der anderen Räder aufzubrechen.
Es hat sich aber gelohnt, in jeder Hinsicht: Das Rad ist klasse (Kinder,
vor 14 Jahren hat man noch schöne und komfortabele Rahmen gebaut!), die
gegend lohnt eine gründlichere Erkundung, wobei ich bestimmte
Teilstrecken schon jetzt auf die schwarze oder grüne Liste setzen würde
und ich weiß, daß nach knapp zwei Stunden (ungegessen und nach
Halloween!) die Fahrgeschwindigkeit *deutlich* runtergeht.
Ja. Und bei Maltodextrin 6 eher als bei Maltodextrin 19.
> Ich hab mir überlegt, daß 100g Maltodextrin 6 pro Liter auch reichen
> sollte. Die Konzentration ergibt, wenn ich 1/2 Liter pro Stunde trinke
> (reicht mir zur Wasserversorgung, wenn es nicht zu heiß ist), ca.
> 200kcal pro Stunde bzw. ca. 4500kcal insgesamt. Ich könnte mir
> vorstellen, daß der Rest aus dem gespeicherten Glykogen und meinen
> Fettreserven kommen könnte, kenne dazu aber keine Berechnungsgrundlagen.
Theoretische Berechnungsgrundlagen taugen nicht:
Unter der Annahme, daß die Fettverbrennung funktioniert,
haut das so lange hin, wie Du nicht übersäuerst oder hohe
Kurzzeit-Leistungen erbringen mußt. Unter Optimalbedingungen,
d. h. kein Laktat, Fettverbrennung funktioniert, kannst Du
(theoretisch) knapp 90 % der Energie aus Körperfett ziehen.
(Rechenexempel dahinter: 1 Mol Glykogen plus ausreichend
Fett = 22 Mol ATP, direkte Glykogenverwertung bringt nur
2-3 Mol ATP).
Wenn man Deinen Verbrauch bei üblicher Fahrleistung mal
mit 700 kcal ansetzt und Du wirklich ungestört GA fahren
könntest würdest Du also mit einer Energiezufuhr von
70 kcal pro Stunde zusätzlich zum Fettstoffwechsel
auskommen. Da Du bei voll gefüllten Speichern schon knapp
1000 kcal an schnell verfügbaren Reserven mit Dir
rumschleppst (Leber- und Muskelglykogen) müßtest Du also
nach reiner Theorie auf eine 24-Stunden-Fahrt mit nur
700 kcal externer Energiezufuhr auskommen.
In der Praxis taugt das nicht. In dem Moment wo Du auch
nur Spuren von Laktat in den Beinen bildest geht der
Bedarf an freier Energie sprunghaft hoch, im Extremfall
auch für 'ne Stunde mal auf 100 % des Verbrauchs.
Um Energiebedarfsspitzen besser handhaben zu können
würde ich auf jeden Fall allermindestens zusätzlich
Riegel futtern. Eine echte Mahlzeit im ersten Drittel
zwischendurch halte ich nach wie vor für sinnvoll.
Daniel
> Tankita Inox:
Sehr interessant. Wo kriegt man denn sowas?
> <http://www.veloplus.ch/pdf/news/Kaeltekammer_testbericht2005101084356.pdf>
> Vorsicht, den Bildinhalt müßte man in Amiland mit einem Warnhinweis für
> prüde Spinner versehen :-)
Och ja, nicht wirklich, oder? Aber doch ziemlich informativ und teilweise
recht überraschende Ergebnisse.
Gabriele
> > Allein wenn ich Lenkertasche mit Licht kombinieren will, muss etwas
> > Lenkerband weichen, der Tria-Aufsatz hängt eh über Winter in der Garage.
> Das Licht macht die Sache noch etwas komplizierter.
Nein, die Tasche. Die ist runtergeflogen, weil der Schatten dann doch mehr
war, als ich bereit war, für so ein Teil in Kauf zu nehmen. So dringend
brauche ich die Karte auch nicht die ganze Zeit vor der Nase und alles
andere kann auch genau so gut hinten untergebracht werden.
> Obwohl, das muss nicht unbedingt am Lenker montiert sein. Mein
> Scheinwerfer sitzt an der Lowrider-Gewindeöse an der Gabel. Der Gabelkopf
> ist auch kein guter Platz, wenn man eine Lenkertasche verwenden will
> (besonders bei kurzem Steuerrohr).
Nix Lowrider-Gewindeöse. Und meine Rahmen entsprechen durchaus der geringen
Lenkerbreite.
> Eine Möglichkeit wäre, das Licht auf
> der Brücke des Lenkeraufsatzes zu montieren, sofern vorhanden
Hatte ich mir für den alten Lenkeraufsatz aus einem Luftpumpenrohr und
Kabelbindern schnell und günstig selbst gemacht, beim neuen bekomme ich
sowas nicht gut dran, weil der aus lauter einzelnen Stücken besteht. Wenn
ich viel Lust habe, schaue ich mal, ob er nicht doch irgendwie neben die
Lampenhalterung passt.
Gabriele
> eine Lösung möglich,
> wie ich sie mal bei einem Reiserad gesehen habe, auch wenn es am Renner
> eng werden dürfte: An einem richtigen Vorbau war nämlich noch ein
> Ahead-Vorbau verschraubt.
Wenn es um bauen und basteln geht: So richtig habe ich noch nicht begriffen,
warum noch niemand Spacer mit zusätzlicher Funktionalität versehen hat. Die
würden sich doch z.B. auch mit integriertem Lampenhalter gut machen. Und
natürlich könnte man, wenn man wollte, Spacer auch durch einen zweiten
Ahead-Vorbau ersetzen. Wofür auch immer.
Gabriele
> Ich habe das Licht an die Nabe verlegt und bin so bereits von Hamburg
> nach Berlin gefahren (um noch am Subject dranzubleiben). Das ist
> praktisch und problemlos, die Lampe ist hoch genug, um den Weg noch
> genügend und vernünftig auszuleuchten.
> http://fsign.dyndns.org/licht/
Daran würden mich drei Dinge hindern: Der Schlagschatten des Laufrads, die
ziemlich exponierte Position des Scheinwerfers (das Rad braucht ja nur
umzufallen) und die Tatsache, dass ich nicht mal wüsste, woher man diese
Befestigung bekommt. Letzteres ist dann aber schon nicht mehr so wichtig.
Apropos Lampe: Weiß jemand, ob man vom Lumotec N den hintern Teil mit dem
Schalter reversibel auf bekommt um z.B. das Kabel gegen ein längeres zu
tauschen?
Gabriele
[Maltodextrin]
> > Die möglichten "Nebenwirkungen" sind aber bekannt?
...
> Durchfall?
Bei empfindlicheren Menschen: Ja. Mindestens aber irgendwann Blähungen, bei
einigen auch nach ein paar Stunden Sodbrennen. Spätestens dann und weil Du
sowieso richtig Hunger bekommst, wirst Du etwas essen wollen, was das
mindert. Obst und Haferflocken z.B. Also kannst Du auch gleich Früchte- und
Flockenriegel nehmen und Dir die Sachen mit hohem Zuckeranteil wie gelöstes
Maltodextrin, Powerbars und -Gels für den Schluß und / oder akuten Bedarf
aufheben.
Gabriele
Ich weiß, dass bei den Rennfahrern Maltodextringetränke durchaus üblich
sind. Die Extran- Powerbar- und Sonstwiegetränke bestehen haben auch
immer einen hohen Maltodextringehalt.
Falls der zweite Versuch wieder durch Hildesheim geht, mach ich bei
Bedarf eine Maltodextrintankstelle auf.
Bernhard
> Weiß jmd. wo es Maltodextrin 19 (oder auch 12 oder 6; geht auch, wenn
> ich die Konzentration nicht so hoch wie ursprünglich geplant wähle)
> günstiger gibt, als in einer Apotheke? Das ist doch ein großtechnischer
> Stoff der Ernährungsindustrie. Ich mußte 8 Euro pro 750g hinlegen.
ebay 8716555879 8716555842
Winke, winke :-) Also Maltodextrinlösung (19 im WK länger HM, bei _langen_
Trainingsläufen nehme ich auch Maltodextrin 6) ist meine Standardverpflegung
bei langen Läufen. Ich finde die Lösung total geschmacksneutral und sehr
gut trinkbar. Mehr als 80g würde ich da pro Liter aber nicht reinpacken,
siehe auch:
http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/trinkenimsport.html
Nebenwirkungen sind _mir_ nicht bekannt, aber ich trinke es natürlich auch
beim Laufen nicht in derart großen Mengen. Mehr als 1L war es dort bisher
noch nicht. Würde ich es beim Radeln einsetzen, dann würde ich wohl
deutlich weniger Pulver reintun, da man dort Kohlenhydrate auch anders
gut aufnehmen kann und ich eigentlich nur etwas brauche, damit das
Wasser nicht so fad schmeckt. Beim Radeln verkrafte _ich_ aber durchaus
große Mengen Apfelsaftschorle (Mischungsverhältnis so 1/3) oder eine
stark verdünnte Isostar Mischung (1/3 der empfohlenen Menge) gut. Selbst
säurehaltiger O-Saft, mal eben 1L, geht beim Radeln gut. Aber OK, denn
würde ich mir nicht in den Trinkrucksack oder die Flasche packen, dafür
müßte man dann also wieder anhalten, was ja nicht gewünscht ist.
Als Tourenradler hat man es da einfacher, da hält man einfach bei der
nächsten Bäckerei :-)
Gruß,
ToM
> Kristian Neitsch schrieb:
>
>>Da fällt mir ein, gibt es einklich Thermosflaschen in Flaschenhaltergröße?
>
>
> Ja. Zum Bleistift von Zéfal.
oder von SIGG
Hermino
--
----------------------------------------------------------------------
Hermino Neder
neder AT zuv DOT uni-heidelberg DOT de
----------------------------------------------------------------------
> Angelique Presse wrote:
>> Und ich hab unheimliche Probleme, bei niedriegeren Temperaturen
überhaupt
>> richtig warm zu werden.
>
> Du solltest vielleicht einmal mit dem Gedanken spielen etwas mehr
> anzuziehen und bei Bedarf langsamer zu fahren, sodaß der Fahrtwind nicht
> so sehr kühlt.
>
> ;-)
Man kühlt beim langsamen Fahren in der Kälte zwar von *außen*
nicht so sehr aus (Wind), aber dafür wird einem von *innen* eher
kalt (fehlende Bewegung). ;-)
--
Stephan
"S'il vous plaît", oder: Seht her, ich bin so frankophil,
daß ich statt "bitte" einen Buchstaben mehr schreiben und
trotzdem in Kauf nehmen muß, daß mich viele nicht verstehen.
(Erik Meltzer in d.s.r.s. auf die Frage "was heißt s.v.p.?")
> Günther Schwarz <st...@gmx.de> wrote:
>
>> Tankita Inox:
>
> Sehr interessant. Wo kriegt man denn sowas?
Beim nächsten Urlaub in Italien oder der Schweiz in Basel Station
machen? Hier tut es seit Jahren eine einfache Stahlkanne aus dem
Supermarkt. Nur nuckeln kann man daran nicht.
<http://www.veloplus.ch/pdf/news/Kaeltekammer_testbericht2005101084356.pdf>
>
>> Vorsicht, den Bildinhalt müßte man in Amiland mit einem Warnhinweis
>> für prüde Spinner versehen :-)
>
> Och ja, nicht wirklich, oder?
Ist natürlich harmlos. Und nebenbei eine nette Illustration dafür, daß
auch unter erschwerten Bedingungen in der Kältekammer die Durchblutung
beim Radfahren nicht leidet :-)
> Aber doch ziemlich informativ und teilweise recht überraschende
> Ergebnisse.
Dem Text nach waren die Teile nicht alle wirklich passend ausgewählt.
Das ist dann natürlich kein richtig fairer Vergleich.
Günther
> http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/trinkenimsport.html
> ist bekannt?
Aber ja.
> Ich weiß, dass bei den Rennfahrern Maltodextringetränke durchaus üblich
> sind. Die Extran- Powerbar- und Sonstwiegetränke bestehen haben auch
> immer einen hohen Maltodextringehalt.
Ohne Zweifel. Die entsprechenden Gels und Riegel auch.
Gabriele
> Winke, winke :-) Also Maltodextrinl?sung (19 im WK l?nger HM, bei _langen_
> Trainingsl?ufen nehme ich auch Maltodextrin 6) ist meine
> Standardverpflegung bei langen L?ufen.
Das sind 2 bis maximal 4 Stunden Belastung, richtig? Würdest Du das wirklich
24 Stunden trinken wollen?
Mal ganz davon abgesehen, dass man in 24 Stunden auch noch ganz richtigen
Hunger bekommt und sowieso essen muss und eben mit solidem Essen das Gemisch
im Magen völlig anders aussieht als berechnet. Ich bin auch nicht die
einzige, die sich irgendwann einfach mal nach kaltem, klaren Wasser sehnt.
24 Stunden am Stück bin ich selbst noch nicht unterwegs gewesen, aber doch
schon öfter mal ein paar Tage hintereinander. Meine Erfahrung: Mit dem
ganzen Maltozeugs bin ich etwas schneller, aber es geht mir langfristig
besser, wenn ich weitgehend auf konzentrierte Zuckermengen verzichte und
Flüssigkeit an sich "fehlt" mir eher als Nahrung. Irgendein isotonsiches
Zeug habe ich allerdings auch meistens in der Flasche, fülle aber nach
Möglichkeit meistens klar nach.
Gabriele
> und Gel besteht auch hauptsächlich aus Maltodextrinen (als direkt
> verwertbarer Einfachzucker ist noch Fructose drin, da diese wie
> Maltodextrin keinen Insulinausstoß bewirkt).
Wahrscheinlich hast Du das nicht so gemeint, wie es da steht, denn natürlich
bewirken auch Fruktose und Mehrfachzucker einen Insulinausstoß, allerdings
einen vergleichbar niedrigeren und verzögerten.
Gabriele
[Tankita Inox kaufen]
> Beim nächsten Urlaub in Italien oder der Schweiz in Basel Station
> machen?
Hab mir jetzt mal eine zu Weihnachten gewünscht, dann ist der Bezug nicht
mein Problem. Mal gucken, ob es klappt. ;-)
> Hier tut es seit Jahren eine einfache Stahlkanne aus dem
> Supermarkt. Nur nuckeln kann man daran nicht.
Wenn ich zum Trinken halten muss, trinke ich zuwenig. :-(
> Ist natürlich harmlos. Und nebenbei eine nette Illustration dafür, daß
> auch unter erschwerten Bedingungen in der Kältekammer die Durchblutung
> beim Radfahren nicht leidet :-)
Ich war vor allem überrascht, wie wenig Wärme an den Knien abgegeben wird.
Bis mir klar wurde, dass es nicht an der Qualität der Hosen, sondern an der
Kälte (schlechten Durchblutung) der Knie liegen wird. :-}
> Dem Text nach waren die Teile nicht alle wirklich passend ausgewählt.
> Das ist dann natürlich kein richtig fairer Vergleich.
Zumindest hätte man dazu schreiben können, ob man sich in den zu weiten
Hosen einen Wolf radelt oder nicht. ;-)
Gabriele
Yepp, wobei ich bei normalen nicht heißen Bedingungen bis 2,5h meistens
sowieso nichts trinke.
>Würdest Du das wirklich 24 Stunden trinken wollen?
Keine Ahnung (s.u.), deshalb schrieb ich ja auch mehr als 1L habe ich
davon bisher noch nicht probiert (*) und das es mir hier auch um
den Geschmack geht, da ich Kohlenhydrate bei langen Radtouren anders zu
mir nehme. Als Tourenradler halte ich einfach an und gehe zum Bäcker
oder mache Mittags auch mal eine Pause beim Italiener :-)
Müßte ich 180km auf Zeit fahren, würde ich mich aber schon mit einer
Maltolösung versorgen, nur bin ich dann natürlich auch bei weitem
keine 24 Stunden unterwegs.
(*) Uups das ist so garnicht richtig. Bei einem 4h Enduro sind davon mal
2L duch den Trinkrucksack gegangen.
> Ich bin auch nicht die
>einzige, die sich irgendwann einfach mal nach kaltem, klaren Wasser sehnt.
Reines Wasser schmeckt mir einfach garnicht, viele meiner Mitfahrer
bevorzugen es aber. Ich trinke da wirklich viel lieber das
Isostarzeugs. Das ist lecker :-)
> 24 Stunden am Stück bin ich selbst noch nicht unterwegs gewesen, aber doch
>schon öfter mal ein paar Tage hintereinander.
Dito, dabei sind bei mir auch schon mal 6L am Tag stark verdünnte
Isostarmischung durchgegangen. Sprich die Lösung würde ich definitiv
auch über 24 Stunden am Stück trinken. Ich nehme die halt, da ich die vom
Magen außerordentlich gut vertrage und deshalb momentan nicht mehr
rumprobiere. Auf den nächsten langen Alpentouren wollte ich
stattdessen mal eine dünne Maltolösung probieren. Keine Ahnung wie es
hier aussieht wenn ich 6L trinke. Der Nachteil ist hier, wie auch
beim Isostarpulver die Menge, die ich davon im Gepäck haben
muss, da sind Tabletten die ein wenig Geschmack ans Wasser geben deutlich
besser zu transportieren.
>ganzen Maltozeugs bin ich etwas schneller, aber es geht mir langfristig
>besser, wenn ich weitgehend auf konzentrierte Zuckermengen verzichte und
>Flüssigkeit an sich "fehlt" mir eher als Nahrung.
Flüssigkeit ist bei mir auch mit Abstand das wichtigste, ich pers. habe
aber das Gefühl, dass es mir mit leicht kohlenhydrathaltigen
Getränken deutlich leichter fällt. Mal davon abgesehen, dass hierdurch die
Wasserabsorbtionsrate ja auch erhöht wird. Freunde von mir bevorzugen
jedoch auch sehr häufig nur klares Wasser.
Gruß,
ToM
> Günther Schwarz <st...@gmx.de> wrote:
>> Gabriele Dirks hatte geschrieben:
>
> [Tankita Inox kaufen]
>> Hier tut es seit Jahren eine einfache Stahlkanne aus dem
>> Supermarkt. Nur nuckeln kann man daran nicht.
>
> Wenn ich zum Trinken halten muss, trinke ich zuwenig. :-(
Dafür sind (bei mir zumindest) im Winter die Touren kürzer. Die Kanne
ist auch eine Ausrede, für eine kleine Tasse Tee ein Päuschen zu
machen. Ich kann auch die Leute nicht verstehen, die glauben, daß sie
ohne ständiges Trinken gleich tot vom Rad fallen werden.
>> Ist natürlich harmlos. Und nebenbei eine nette Illustration dafür,
>> daß auch unter erschwerten Bedingungen in der Kältekammer die
>> Durchblutung beim Radfahren nicht leidet :-)
>
> Ich war vor allem überrascht, wie wenig Wärme an den Knien abgegeben
> wird. Bis mir klar wurde, dass es nicht an der Qualität der Hosen,
> sondern an der Kälte (schlechten Durchblutung) der Knie liegen wird.
> :-}
Das auch. Winterhosen sind aber an den Knien oft verstärkt. Wenn sie
dann noch radspezifisch geschnitten sind, liegt womöglich der Stoff an
den Knien bei gestreckten Beinen nicht gut an. Die Aufnahmen wurden
offenbar im Stehen gemacht.
> Zumindest hätte man dazu schreiben können, ob man sich in den zu
> weiten Hosen einen Wolf radelt oder nicht. ;-)
Wenn man noch eine kurze Hose drunter trägt?
Günther
> ich hatte auch in Triathlon- und Laufforen gewühlt und bin auf Natalie´s
> Malto-Ernährungkonzept [1] gestoßen, in dem auch auf den von dir
>
> [1] http://www.poole.ch/natalie/Malto-Ernaehrungskonzept.pdf
Da haste aber tief gewuehlt. Das ist doch ausserhalb von 3athlon unbekannt!?
Ich komme mit Malto in der Trinkflasche gut klar. Da muss man auch nicht
waehrend des Wettkampfs immer aufpassen, dass man genug isst, muss nur noch
aufs Trinken achten. Aber wie Natalie auch AFAIR schreibt: vorher mal
ausprobieren. Unter Belastung reagieren manche Maegen komisch.
Wenn Du Dir naechstes mal nicht so ne kalte Jahreszeit aussuchst, begleite
ich Dich vielleicht auch ein Stueck. Bringt nem Liegeradler denn der
Windschatten eines Rennradfahrers was?
ciaole
schmadde
Einem Tieflieger (Peter faehrt sowas) bringt das keinen nennenswerten
Windschatten, dafuer sitzt Du auf dem Rennrad einfach zu hoch. Umgekehrt
faellt es (mir) auch nicht weiter auf, ob ein Tieflieger vor einem im
Wind oder seitlich neben einem faehrt.
- Marcus
--
http://www.radsport-bad-lippspringe.de/
http://rad-weg.nueb.de/
> Yepp, wobei ich bei normalen nicht hei?en Bedingungen bis 2,5h meistens
> sowieso nichts trinke.
Sicher, rund 100 km auf dem Rad schaffe ich auch mit 0,5 l irgendwas. Wenn
man vor dem nächsten körperlichen Einsatz Zeit zum Regenerieren hat, ist das
überhaupt kein Problem.
> Als Tourenradler halte ich einfach an und gehe zum B?cker
> oder mache Mittags auch mal eine Pause beim Italiener :-)
Bei den Radtouristikern sind auch viele dabei, die schon mal eine Stulle aus
der Tasche ziehen und sich einfach an den angebotenen Toastwaffeln, Bananen
und Haferflockenriegeln verlustieren. Manchmal gibt es gar gefüllte
Croissants (Kerpen), frischgebackenen Kuchen und Kekse (oft in der
Vulkaneifel) oder Partybrötchen (Rees, Veert), das sind echte kulinarische
RTF-Highlights. Schmalz, Käse, Nutella- und Marmeladenbrote sind auch nicht
zu verachten und vielfach auf Veranstaltungen zu finden. Auf Marathons
findet man alles von fieser, lauwarmer Brühe über extrem leckere Reis- und
Nudelgerichte bis zum kalten Buffet. Nur sehr ehrgeizige RTFler ernähren
sich durchgängig mit Power-Irgendwas, der Rest nimmt, was kommt weil es
einfach verträglicher ist, besser schmeckt und es für die meisten nicht
drauf ankommt, maximal schnell zu sein.
> Reines Wasser schmeckt mir einfach garnicht, viele meiner Mitfahrer
> bevorzugen es aber. Ich trinke da wirklich viel lieber das
> Isostarzeugs. Das ist lecker :-)
Geht mir meistens auch so. Nur wenn es richtig warm wird, kann ich nach ein
paar Stunden nichts Süßes mehr runterbringen, das ist mir dann einfach
eklig.
> Fl?ssigkeit ist bei mir auch mit Abstand das wichtigste, ich pers. habe
> aber das Gef?hl, dass es mir mit leicht kohlenhydrathaltigen
> Getr?nken deutlich leichter f?llt. Mal davon abgesehen, dass hierdurch die
> Wasserabsorbtionsrate ja auch erh?ht wird. Freunde von mir bevorzugen
> jedoch auch sehr h?ufig nur klares Wasser.
Bedenke einfach mal, dass man als normaler Mensch alle paar Stunden schlicht
und ergreifend Hunger bekommt, weil der Magen leer ist. Man muss also so
oder so was Kaubares essen und wenn der Nahrungsbrei eine bestimmte
Konzentration überschreitet, funktioniert die Absorption nicht mehr so gut,
sondern dem umliegenden Gewebe wird Wasser entzogen, um ihn entsprechend zu
verdünnen. Das kann ja auch keiner wollen. Da kann man das trinkbare
Kohlehydratgemisch so perfekt berechnen, wie man will, ein Stück Kuchen und
schon ist das theoretische Optimum unkalkulierbar hin.
Gabriele
> Ich kann auch die Leute nicht verstehen, die glauben, daß sie
> ohne ständiges Trinken gleich tot vom Rad fallen werden.
Die fahren mit Camelbak. ;-)
Mir ist eingefallen, das dieser Haushalt demnächst eine kleine, aber feine
Abordnung in die Schweiz entsendet. Der entsprechende Auftrag ist erteilt,
mal gucken, ob sie die Dinger finden.
> Das auch. Winterhosen sind aber an den Knien oft verstärkt. Wenn sie
> dann noch radspezifisch geschnitten sind, liegt womöglich der Stoff an
> den Knien bei gestreckten Beinen nicht gut an. Die Aufnahmen wurden
> offenbar im Stehen gemacht.
Meine Winterhosen sind ja nun etwas älter, es könnte sich inzwischen was
geändert haben, aber die liegen auch im Stehen an den Knien recht gut an.
Und ja, man kann auch in langen Hosen deutlich sehen, wo meine Knie sind.
> > Zumindest hätte man dazu schreiben können, ob man sich in den zu
> > weiten Hosen einen Wolf radelt oder nicht. ;-)
> Wenn man noch eine kurze Hose drunter trägt?
Wenn das keine Nachteile hat, haben wir doch den idealen Tipp: Hosenmarke
ist egal, einfach etwas Preisgünstiges zu groß kaufen, dann klappt es auch
mit dem Wärmehaushalt. ;-)
Gabriele
> Günther Schwarz <st...@gmx.de> wrote:
>> Das auch. Winterhosen sind aber an den Knien oft verstärkt. Wenn sie
>> dann noch radspezifisch geschnitten sind, liegt womöglich der Stoff
>> an den Knien bei gestreckten Beinen nicht gut an. Die Aufnahmen
>> wurden offenbar im Stehen gemacht.
>
> Meine Winterhosen sind ja nun etwas älter, es könnte sich inzwischen
> was geändert haben, aber die liegen auch im Stehen an den Knien recht
> gut an. Und ja, man kann auch in langen Hosen deutlich sehen, wo meine
> Knie sind.
Dann gehörst du offenbar zu den privilegierten Leuten, die im Stehen
ihre Knie sehen können ;-)
>> > Zumindest hätte man dazu schreiben können, ob man sich in den zu
>> > weiten Hosen einen Wolf radelt oder nicht. ;-)
>
>> Wenn man noch eine kurze Hose drunter trägt?
>
> Wenn das keine Nachteile hat, haben wir doch den idealen Tipp:
> Hosenmarke ist egal, einfach etwas Preisgünstiges zu groß kaufen, dann
> klappt es auch mit dem Wärmehaushalt. ;-)
Luft wärmt, zu schlabberig darf es natürlich auch nicht sein.
Günther - und in den Monaten mir "r" die lange Wäsche nicht vergessen
> Dann gehörst du offenbar zu den privilegierten Leuten, die im Stehen
> ihre Knie sehen können ;-)
Ich habe einen Spiegel. :-)
> Günther - und in den Monaten mir "r" die lange Wäsche nicht vergessen
Sag das nicht. Am vorletzten Wochenenden konnte man noch gut kurz unterwegs
sein und am letzten reichte die 3/4 Hose auch noch bequem. Ganz ohne "lange
Wäsche".
Gabriele
> Bei den Radtouristikern sind auch viele dabei, die schon mal
> eine Stulle aus der Tasche ziehen und sich einfach an den
> angebotenen Toastwaffeln, Bananen und Haferflockenriegeln
> verlustieren. Manchmal gibt es gar gefüllte Croissants (Kerpen),
> frischgebackenen Kuchen und Kekse (oft in der Vulkaneifel) oder
> Partybrötchen (Rees, Veert), das sind echte kulinarische
> RTF-Highlights. Schmalz, Käse, Nutella- und Marmeladenbrote sind
> auch nicht zu verachten und vielfach auf Veranstaltungen zu
> finden. Auf Marathons findet man alles von fieser, lauwarmer
> Brühe über extrem leckere Reis- und Nudelgerichte bis zum kalten
> Buffet.
Hört sich ein bisschen wie eine Leseprobe aus "Michelin RTFs Deutschland" an ;-)))
SCNR,
* Christian *
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Ein Leben ohne Feste ist wie eine Reise ohne Gasthaus. - Demokrit -
> Hört sich ein bisschen wie eine Leseprobe aus "Michelin RTFs Deutschland"
> an ;-)))
> SCNR,
*lach*
Nun ja, es ist halt nicht wie bei Wettbewerben, wo sich sowieso jeder
mitnimmt oder bereithalten lässt, was seiner Maximalleistung zuträglich ist.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich es schon klasse, genau dann
wirklich leckere Sachen angeboten zu bekommen, wenn ich sie auch hemmungslos
essen darf. Dieses Powerkrams ist vielleicht gut für die Leistung, ein
kulinarischer Donnerschlag ist es nicht. Ein marzipangefülltes
Plunderteilchen oder ein knuspriges Brötchen und dafür vielleicht etwas
weniger Leistung geht für mich durchaus in Ordnung.
Gabriele