Am 05.11.2012 20:39, schrieb Udo Steinbach:
> Belehrungen von Radfahrern erlebte ich nie,
Erst vor etwa eineinhalb Monaten zuletzt von einem manischen Helmglᅵubigen.
Mein Sohn hatte sich wie so oft, es war ja noch warm, den Helm
abgenommen (ja das geht bei Kinderhelmen prinzipiell recht leicht ohne
ihn zu ᅵffnen) und erregte so das Missfallen eines ᅵltlich wirkenden
Rennradfahrers, dessen ganzer Habitus ihn als sehr unerfahrenen "unter
anderem auch mal Sonntags vielleicht drei mal im Jahr Radfahrer" auswies.
Zunᅵchst war es der abgenommene Helm, dann war es meine
Fluchtgeschwindigkeit, die er aufgrund des Fahrzeuguntescheides (dennoch
etwas unerwartet) kontern konnte.
Blablabla, yaddayaddayadda.... socleh Leute beginnen dan irgendwann
damit zu drohen, die Polizei zu rufen, wenn man sie nicht beachtet, sind
aber sehr leicht zu starteln, wenn man sie beachtet.
Ich habe dann meinen Fahrzeugviorteil und meine Ortskenntnis und
natᅵrlich meine herablassende Einschᅵtzung meines Gegenᅵbers ausgenutzt
und bin ᅵber die Metallbrᅵcke bei der Klosterneuburger Kaserne auf den
Treidelweg (Natᅵrlich eigentlich fᅵr Radfahrer nicht erlaubt, was man
aber nur weiss, wenn man einen anderen Eingang nimmt) abgebogen, der
zunᅵchst auch fᅵr Rennradfahrer nett aussieht, dann aber etwas
"zerklᅵfteter" wird und etwas Offroad-Erfahrung mit Rennrᅵdeern voraussetzt.
Mit breiten Reifen und ausreichend Federweg, der auch den Kindersitz
plᅵschig abfederte, konnte ich das hohe Tempo dort gut halten, wᅵhrend
sein Gefluche langsam hinter mir ausklang.
Ich bin halt ein Magnet fᅵr Crackpots.
Wᅵr mir die Flucht nicht gelungen, hᅵtte ich ihm wahrscheinlich nur aus
persᅵnlich aufkeimender Lust eine pantschen mᅵssen, bevor er wusste wo
ich hin will.
Der war echt lᅵstig, wenngleich irgendwann nach einigen Minuten
forcierteren Tempos doch etwas einsilbig. Prinzipiell hᅵtte er aber,
abgesehen von der nachtrᅵglichen Beweisnot, den lᅵngeren Arm, da leider
in ᅵsterreich eine Helmpflicht fᅵr Kinder besteht.