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Wie transportiert man 3m lange Dachlatten mit einem einspurigen Fahrradanhänger?

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HC Ahlmann

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Jun 20, 2009, 3:08:39 PM6/20/09
to
Wie transportiert man 3m lange Dachlatten mit einem einspurigen
Fahrradanh�nger?

Die spinnerte L�sung hei�t Einraddolly, der heute improvisiert wurde.

Die sechs Dachlatten 40/60 wurden als tragendes Element wie bei
Langholztransportern genutzt und in zwei parallelen Tr�gern zu je dreien
auf den radlosen Anh�nger und den Dolly niedergebunden. Das Rad des
Anh�ngers wurde in einen improvisierten Dolly aus Y-Deichsel und einem
Gitterrost eingesetzt, die mit Spanngurten zusammengestrapst waren.
Diese Hilfsl�sung des Dollys erlaubte dann auch nur Schieben oder sehr
langsames Fahren, weil der Radsturz -hrm "variabel" war, zeigte aber,
dass sich ein 3,5m langer Einrad-Anh�nger gut handhaben l�sst und da�
Niederbinden ausreichend fest und torsionssteif verbindet.

Ein Dolly-Prototyp w�rde in der Aufsicht wie ein H mit doppeltem
Querstrich aussehen, in dem das Rad l�uft. Auf die kragenden Armpaare
w�rde die Ladung niedergebunden. Der H-Rahmen best�nde aus
Vierkant-Rohren in zwei Ebenen, an den Kreuzungspunkten verschraubt und
mit jeweils einem dreieckigen Knotenblech zwischen den Ebenen
ausgesteift w�ren. Die Ausfallenden w�ren ebenfalls Bleche mit unten
offenem Langloch innerhalb des doppelten Querstrichs, ggf. zus�tzlich
mit L-Winkeln angeschlossen.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, T�rnberichte

R.Stein-Cadenbach

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Jun 22, 2009, 12:06:28 AM6/22/09
to
HC Ahlmann schrieb:


Bild?

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HC Ahlmann

unread,
Jun 22, 2009, 8:56:40 AM6/22/09
to
R.Stein-Cadenbach <stei...@web.de> wrote:

> Bild?

Weder vom Provisorium noch vom geplanten Prototyp.

HC Ahlmann

unread,
Jun 22, 2009, 8:56:39 AM6/22/09
to
Bernd Sluka <bernd_...@gmx.de> wrote:

> Man klebt sie einfach ans Oberrohr.

Nicht bei einem MTB mit fallendem Oberrohr und Verhau aus Kabeln und
Z�gen vorm Steuerrohr, da schleifen die Enden auf der Stra�e oder machen
das Gef�hrt hecklastig.

> Oder man stellt sie aufrecht in einen Backroller, und verzurrt sie mit dem
> Geb�cktr�ger.

Geht mit stabilen Satteltaschen o.�. Abst�tzung, verlagert aber den
Schwerpunkt ung�nstig nach oben.

> Beides �berschreitet nicht die H�chstma�e f�r ein Fahrzeug.
> Ein Anh�nger ist dazu unn�tig.

Beides ist richtig. Ein Anh�nger ist jedoch vorhanden.

Etwas anderes: Woher kommt das zweite Fragezeichen im Betreff?

Tobias Meyer

unread,
Jun 22, 2009, 10:05:13 AM6/22/09
to
Bernd Sluka schrieb:

>> Wie transportiert man 3m lange Dachlatten mit einem einspurigen
>> Fahrradanh�nger?

> Gar nicht. Man klebt sie einfach ans Oberrohr. Oder man stellt sie


> aufrecht in einen Backroller, und verzurrt sie mit dem Geb�cktr�ger.

> Beides �berschreitet nicht die H�chstma�e f�r ein Fahrzeug. Ein Anh�nger
> ist dazu unn�tig.

Dann aber *keinesfalls* unter Stromleitungen oder Tram-Oberleitungen
herfahren.

Tobi

Markus Imhof

unread,
Jun 22, 2009, 10:42:38 AM6/22/09
to
On 22 Jun., 14:56, hc.ahlm...@gmx.de (HC Ahlmann) wrote:
...

> Etwas anderes: Woher kommt das zweite Fragezeichen im Betreff?

Sehe ich hier nicht - aber ich vermute mal, vom 'ä' im Titel; nicht
alle Systeme können damit umgehen.

Gruß
Markus

Heinz Blüml

unread,
Jun 22, 2009, 10:57:41 AM6/22/09
to
On Mon, 22 Jun 2009 16:05:13 +0200, Tobias Meyer
<alle_mails_hierher...@nurfuerspam.de> wrote:

>Bernd Sluka schrieb:
>
>>> Wie transportiert man 3m lange Dachlatten mit einem einspurigen

>>> Fahrradanhänger?


>> Gar nicht. Man klebt sie einfach ans Oberrohr. Oder man stellt sie

>> aufrecht in einen Backroller, und verzurrt sie mit dem Gebäckträger.
>> Beides überschreitet nicht die Höchstmaße für ein Fahrzeug. Ein Anhänger
>> ist dazu unnötig.


>
>Dann aber *keinesfalls* unter Stromleitungen oder Tram-Oberleitungen
>herfahren.
>

Welche Probleme siehst du da?

h

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R.Stein-Cadenbach

unread,
Jun 22, 2009, 1:38:16 PM6/22/09
to
Bernd Sluka schrieb:

> Am Mon, 22 Jun 2009 14:56:40 +0200 schrieb HC Ahlmann:
>> R.Stein-Cadenbach <stei...@web.de> wrote:
>>
>>> Bild?
>> Weder vom Provisorium noch vom geplanten Prototyp.
>
> Dafᅵr von der Aufrecht-Methode:
> <http://bernd.sluka.de/pictures/Transport.jpg>

Und - wie ist das Fahrgefᅵhl?

fragt

Ralf

Heinz Blüml

unread,
Jun 22, 2009, 1:52:02 PM6/22/09
to
On Mon, 22 Jun 2009 15:20:32 +0000 (UTC), bernd_...@gmx.de (Bernd
Sluka) wrote:

>Am Mon, 22 Jun 2009 16:05:13 +0200 schrieb Tobias Meyer:
>> Bernd Sluka schrieb:

>>
>> Dann aber *keinesfalls* unter Stromleitungen oder Tram-Oberleitungen
>> herfahren.
>

>Lkw sollten nicht unter Stromleitungen fahren?

Für LKWs ist das richtig;)
Warum?

h

Tobias Meyer

unread,
Jun 22, 2009, 1:55:40 PM6/22/09
to
Bernd Sluka schrieb:

>> Dann aber *keinesfalls* unter Stromleitungen oder Tram-Oberleitungen
>> herfahren.

> Lkw sollten nicht unter Stromleitungen fahren?

Hm, die d�rfen ja tats�chlich bis zu 4m hoch sein. OK, dann ist das wohl
doch noch nicht so kritisch, wie ich dachte.

Tobi

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Andreas Borutta

unread,
Jun 22, 2009, 5:11:15 PM6/22/09
to
Bernd Sluka schrieb:

[Hochstapelleien]

>> Weder vom Provisorium noch vom geplanten Prototyp.
>

> Daf�r von der Aufrecht-Methode:
> <http://bernd.sluka.de/pictures/Transport.jpg>

Wenn hohes Ladegut mal zu sehr schwanken sollte, empfehle ich, einen
Hilfsmasten zu errichten: z.B. aus vielen Bananenkartons.
Und nat�rlich mit Vor- und Achterstag!
Oder was sonst eben f�r H�chstleistungen f�rderlich ist.

Andreas

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R.Stein-Cadenbach

unread,
Jun 23, 2009, 2:55:34 AM6/23/09
to
HC Ahlmann schrieb:
> Bernd Sluka <bernd_...@gmx.de> wrote:

>
>> Oder man stellt sie aufrecht in einen Backroller, und verzurrt sie mit dem
>> Geb�cktr�ger.
>
> Geht mit stabilen Satteltaschen o.�. Abst�tzung, verlagert aber den
> Schwerpunkt ung�nstig nach oben.

Eine Verlagerung des Schwerpunkts nach oben ist kein Problem. �rger
k�nnten allerdings Wind und Schwingungen bringen.
Idee: die Latten an Ketten - und Sattelstreben beidseitig fest verzurren
und oben zus�tzlich zusammenbinden.

Gr��e

Ralf

HC Ahlmann

unread,
Jun 23, 2009, 4:33:20 AM6/23/09
to
R.Stein-Cadenbach <stei...@web.de> wrote:

> Eine Verlagerung des Schwerpunkts nach oben ist kein Problem. �rger
> k�nnten allerdings Wind und Schwingungen bringen.

Ich halte es f�r keine gute Idee, etwa 20kg Holzlatten[1] hochkant zu
bef�rdern, und "kein Problem" f�r einen wackelnden Ladungsschwerpunkt
zwischen 1,50 und 2,00 m �ber der Fahrbahn deckt sich nicht mit meiner
Vorstellung von problemlos.

[1] 6 Dachlatten 40/60 (d.h. 4x6 cm^2) von 3m L�nge waren im OP benannt,
mit einer mittleren Dichte von 0,5g/cm^3 f�r Nadelholz betr�gt die Masse
21,6kg.

Bernhard Agthe

unread,
Jun 23, 2009, 6:52:20 AM6/23/09
to
Hi,

Bernd Sluka wrote:
> Am Mon, 22 Jun 2009 16:05:13 +0200 schrieb Tobias Meyer:

>> Dann aber *keinesfalls* unter Stromleitungen oder Tram-Oberleitungen
>> herfahren.
>

> Lkw sollten nicht unter Stromleitungen fahren?

Im Notfall gilt fᅵr LKW: "Faraday'scher Kᅵfig".

Als Radfahrer mit drei Meter hohen Metall-profilen am Heck wᅵre ich
etwas vorsichtiger ;-) Holz dᅵrfte allerdings unproblematisch sein, vor
allem in trockenem Zustand ;-)

Ciao....

.

Heinz Blüml

unread,
Jun 23, 2009, 8:49:48 AM6/23/09
to
On Tue, 23 Jun 2009 12:52:20 +0200, Bernhard Agthe <dark...@gmx.net>
wrote:

>Hi,
>
>Bernd Sluka wrote:
>> Am Mon, 22 Jun 2009 16:05:13 +0200 schrieb Tobias Meyer:
>>> Dann aber *keinesfalls* unter Stromleitungen oder Tram-Oberleitungen
>>> herfahren.
>>
>> Lkw sollten nicht unter Stromleitungen fahren?
>

>Im Notfall gilt für LKW: "Faraday'scher Käfig".
>
Naja.
Bei einem Mistkübelwagen, bei dem die Hebevorrichtung im Extremzusatnd
(oben) war, sind beim Queren einer Eisenbahnoberleitung die Reifen
"geschmolzen" und die Eisenbahn wurde für längere Zeit zum Stillstand
gebracht.

>Als Radfahrer mit drei Meter hohen Metall-profilen am Heck wäre ich
>etwas vorsichtiger ;-) Holz dürfte allerdings unproblematisch sein, vor

>allem in trockenem Zustand ;-)
>

Dachlatten sind immer aus Holz;)

h

R.Stein-Cadenbach

unread,
Jun 23, 2009, 12:27:00 PM6/23/09
to
HC Ahlmann schrieb:

> R.Stein-Cadenbach <stei...@web.de> wrote:
>
>> Eine Verlagerung des Schwerpunkts nach oben ist kein Problem. �rger
>> k�nnten allerdings Wind und Schwingungen bringen.
>
> Ich halte es f�r keine gute Idee, etwa 20kg Holzlatten[1] hochkant zu
> bef�rdern, und "kein Problem" f�r einen wackelnden Ladungsschwerpunkt
> zwischen 1,50 und 2,00 m �ber der Fahrbahn deckt sich nicht mit meiner
> Vorstellung von problemlos.
>

Es wackelt weniger, vorausgesetzt, Fahrrad und Ladung sind hinreichend
steif miteinander verbunden.
Nat�rlich ist ein aufrechter Transport ziemlich abgefahren. Allerdings:
in der sog. 3.Welt sind Mega-Lasten in gewaltiger H�he auf Fahrr�dern
durchaus �blich.

Gr��e

Ralf


Wolfgang Koch

unread,
Jun 23, 2009, 4:31:46 PM6/23/09
to
Tobias Meyer schrieb:

> Dann aber *keinesfalls* unter Stromleitungen oder Tram-Oberleitungen
> herfahren.

Och warum?
Man kᅵnnte oben einen Stromabnehmer befestigen und damit unten den
Nabendynamo speisen.Somit hᅵtte man einen schicken Frontantrieb.Mal eine
andere Form von Schwarzfahren.;-)

Gruᅵ Wolfgang

Rainer H. Rauschenberg

unread,
Jul 2, 2009, 8:47:21 AM7/2/09
to
On 2009-06-22, HC Ahlmann <hc.ah...@gmx.de> wrote:
> Bernd Sluka <bernd_...@gmx.de> wrote:

> > Am Sat, 20 Jun 2009 21:08:39 +0200 schrieb HC Ahlmann:
> > > Wie transportiert man 3m lange Dachlatten mit einem einspurigen
> > > Fahrradanh�nger?

>> Man klebt sie einfach ans Oberrohr.

Ausgeleierte Pedalriemchen regeln, das klebt dann nicht so. Aber das
Fahrrad mit dem 6-m-Stahlrohr war leider nicht mehr fahrbar, musste ich
schieben.

> Nicht bei einem MTB mit fallendem Oberrohr und Verhau aus Kabeln und
> Z�gen vorm Steuerrohr, da schleifen die Enden auf der Stra�e oder machen
> das Gef�hrt hecklastig.

Ich habe seinerzeit bei meinem Alltagsrad darauf geachtet die
Befestigungspunkte f�r solche Transporte frei von Geraffel zu halten.

http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/~rainerh/strick01.jpg

Rainer H. Rauschenberg

unread,
Jul 2, 2009, 8:49:36 AM7/2/09
to
On 2009-06-23, HC Ahlmann <hc.ah...@gmx.de> wrote:

> [1] 6 Dachlatten 40/60

Das sind doch keine Dachlatten, das sind Kreuzrahmen.

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Mathias Böwe

unread,
Jul 2, 2009, 9:01:30 PM7/2/09
to
Bernd Sluka <bernd_...@gmx.de> wrote:

> Musst Du bei den Ausma�en laut � 22 Abs. 3 und 4 Satz 1 ohnehin, sofern
> Du ein Standard-Fahrrad dazu verwendest, das etwa 2 Meter lang ist.

Mu� er nicht, sofern er sich bei der Normtreue die selben Ma�st�be
anlegt wie die StVB bei der Ausweisung von Radfahrerbegl�ckungsanlagen.

Von den StVB lernen hei�t siegen lernen!

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur

Mathias Böwe

unread,
Jul 2, 2009, 9:01:28 PM7/2/09
to
HC Ahlmann <hc.ah...@gmx.de> wrote:

> Bernd Sluka <bernd_...@gmx.de> wrote:
>
> > Man klebt sie einfach ans Oberrohr.
>
> Nicht bei einem MTB mit fallendem Oberrohr und Verhau aus Kabeln und
> Z�gen vorm Steuerrohr, da schleifen die Enden auf der Stra�e oder machen
> das Gef�hrt hecklastig.

Sowas f�hrt man ja auch - neben den offensichtlich geschmacklichen
Gr�nden - nicht. Ansonsten klappt das aber bestens. "Achtung! Fahrzeug
schwenkt aus!"

HC Ahlmann

unread,
Jul 3, 2009, 2:31:56 AM7/3/09
to
Mathias B�we <Mathia...@t-online.de> wrote:

> Sowas f�hrt man ja auch - neben den offensichtlich geschmacklichen
> Gr�nden - nicht.

Die geschmacklichen Gr�nde waren nach Diebstahl des Vorg�ngers
nebens�chlich; es musste schnell und preiswert Ersatz her. Zur
Befriedung �sthetischer Anspr�che kann ich jetzt ein Motobecane
angucken.

> Ansonsten klappt das aber bestens. "Achtung! Fahrzeug
> schwenkt aus!"

Das klappt auch mit einem Einraddolly; man muss nur die bis zu 3m
�berhang im Nahverkehr ausnutzen.

Christoph Strauch

unread,
Jul 3, 2009, 2:39:45 AM7/3/09
to
On 3 Jul., 08:31, (HC Ahlmann) wrote:
> Mathias Böwe wrote:
> > Sowas fährt man ja auch - neben den offensichtlich geschmacklichen
> > Gründen - nicht.
>
> Die geschmacklichen Gründe waren nach Diebstahl des Vorgängers
> nebensächlich; es musste schnell und preiswert Ersatz her. Zur
> Befriedung ästhetischer Ansprüche kann ich jetzt ein Motobecane
> angucken.

Auch da bist du vor geschmacklichen Verirrungen nicht sicher. Zur
Bewältigung der im Subject genannten Transportaufgaben empfehle ich
ein Postrad mit vorne und hinten am Rahmen befestigten Gebäckkörben.
Da kannst du bequem auch größere Lasten anhängen.

Mathias Böwe

unread,
Jul 3, 2009, 12:41:26 PM7/3/09
to
Christoph Strauch <cstr...@freenet.de> wrote:

> On 3 Jul., 08:31, (HC Ahlmann) wrote:
>

> > Die geschmacklichen Gr�nde waren nach Diebstahl des Vorg�ngers

> > nebens�chlich; es musste schnell und preiswert Ersatz her.

Naja, gar so selten sind ansehnliche Rahmenbauformen dann doch nicht,
wenn man mal seinen Blick �ber das schweifen l��t, was drau�en
herumf�hrt.

> > Zur Befriedung �sthetischer Anspr�che kann ich jetzt ein Motobecane
> > angucken.

Das ist freilich ein sch�ner Klassiker.

> Auch da bist du vor geschmacklichen Verirrungen nicht sicher. Zur

> Bew�ltigung der im Subject genannten Transportaufgaben empfehle ich
> ein Postrad mit vorne und hinten am Rahmen befestigten Geb�ckk�rben.
> Da kannst du bequem auch gr��ere Lasten anh�ngen.

Das ist zwar grunds�tzlich ein sehr brauchbares Transportmittel,
allerdings d�rften die auf die schnelle noch schwieriger (und unter
deutlich h�herem Kapitaleinsatz) aufzutreiben sein als robuste
Alltagsr�der mit waagerechtem Oberrohr...

HC Ahlmann

unread,
Jan 1, 2010, 4:06:27 PM1/1/10
to
R.Stein-Cadenbach <stei...@web.de> wrote:

> HC Ahlmann schrieb:


> > Wie transportiert man 3m lange Dachlatten mit einem einspurigen
> > Fahrradanh�nger?
> >

> > Die spinnerte L�sung hei�t Einraddolly, der heute improvisiert wurde.

> > Ein Dolly-Prototyp w�rde in der Aufsicht wie ein H mit doppeltem
> > Querstrich aussehen, in dem das Rad l�uft. Auf die kragenden Armpaare
> > w�rde die Ladung niedergebunden. Der H-Rahmen best�nde aus
> > Vierkant-Rohren in zwei Ebenen, an den Kreuzungspunkten verschraubt und
> > mit jeweils einem dreieckigen Knotenblech zwischen den Ebenen
> > ausgesteift w�ren. Die Ausfallenden w�ren ebenfalls Bleche mit unten
> > offenem Langloch innerhalb des doppelten Querstrichs, ggf. zus�tzlich
> > mit L-Winkeln angeschlossen.
>
>
> Bild?

Der Prototyp ist zusammengeschraubt und wird demn�chst erprobt. Bilder
des Rahmens:
Unterseite <http://hc-ahlmann.gmxhome.de/temp/Einraddolly_1.jpg> 380kB
Oberseite <http://hc-ahlmann.gmxhome.de/temp/Einraddolly_2.jpg> 360kB

Tobias Meyer

unread,
Jan 1, 2010, 6:00:08 PM1/1/10
to
HC Ahlmann schrieb:

>> Bild?
> Der Prototyp ist zusammengeschraubt und wird demn�chst erprobt. Bilder
> des Rahmens:
> Unterseite <http://hc-ahlmann.gmxhome.de/temp/Einraddolly_1.jpg> 380kB
> Oberseite <http://hc-ahlmann.gmxhome.de/temp/Einraddolly_2.jpg> 360kB

Da fehlen aber die Knotenbleche. Kannst du nicht einfach Quadrate zwischen
L�ngs- und Querholmen einlegen und an den inneren Ecken noch zwei Schrauben
eindrehen? Das k�nnte schon reichen.

Tobi

HC Ahlmann

unread,
Jan 2, 2010, 11:30:06 AM1/2/10
to
Tobias Meyer <alle_mails_hierher...@nurfuerspam.de>
wrote:

> Da fehlen aber die Knotenbleche.

Jein. Es ist daran gedacht, Dreiecke zwischen je zwei Vierkantrohre zu
legen oder Reste des Winkelprofils unterhalb der L�ngstr�ger und
zwischen den Quertr�gern anzubringen. Aber ich habe vorerst darauf
verzichtet, weil durch die Verschraubung und Achse der Dolly schon recht
verwindungssteif ist, und ich erwarte, da� das zu bef�rdernde Langgut
nicht l�ngsverschieblich verzurrt eine Verformung zum Parallelogramm
verhindert.

Robert Bar

unread,
Jan 2, 2010, 12:11:39 PM1/2/10
to
HC Ahlmann schrieb:

> Tobias Meyer <alle_mails_hierher...@nurfuerspam.de>
> wrote:
>
>> Da fehlen aber die Knotenbleche.
>
> Jein. Es ist daran gedacht, Dreiecke zwischen je zwei Vierkantrohre zu
> legen oder Reste des Winkelprofils unterhalb der Längsträger und
> zwischen den Querträgern anzubringen. Aber ich habe vorerst darauf

> verzichtet, weil durch die Verschraubung und Achse der Dolly schon recht
> verwindungssteif ist, und ich erwarte, daß das zu befördernde Langgut
> nicht längsverschieblich verzurrt eine Verformung zum Parallelogramm
> verhindert.

'Dein Wort in Gottes Ohr' ... oder wie das sonst heißen mag.

Noch eins: Wenn ich das richtig sehe, werden deine Querträger - also die
Profile, die die Dachlatten tragen(!) *sollen* (!!) - auf 'Zug'(!)
beansprucht [daher die diversen Notifikationsversuche ...].
Ist das *so* beabsichtigt?

Ich kann mir das immer noch nicht so richtig vorstellen, wie Zugfahrzeug
und Anhängelast miteinander gekoppelt werden sollen, vor allem, weil ich
mir selbst schon Gedanken um Transportmöglichkeiten relativ massearmer
(aber dafür vor allem langer) Güter gemacht habe.

Gedanklich bin ich dabei immer noch bei einer Kombination aus
angehängter Lenk- und tragender Lastachse, wobei ich mir speziell
letztere eher als eine von zwei außenliegenden Rädern getragene vorstelle.

10 Dachlatten a 3 m - sorgsam nach lechts und rinks verteilt plus
anständig(!) vertäut - dürften vielleicht noch keine sonderlichen
Fahrprobleme hervorrufen, aber ... (na, du weißt schon ...)
--
regards

HC Ahlmann

unread,
Jan 2, 2010, 6:20:48 PM1/2/10
to
Robert Bar <runda...@goehrde.net> wrote:

> Noch eins: Wenn ich das richtig sehe, werden deine Quertr�ger - also die


> Profile, die die Dachlatten tragen(!) *sollen* (!!) - auf 'Zug'(!)
> beansprucht [daher die diversen Notifikationsversuche ...].
> Ist das *so* beabsichtigt?

Nicht unbedingt. Die Quertr�ger liegen eigentlich auf den L�ngstr�gern
auf und die Bolzen dienen eher der Lagesicherung als der Lastabtragung.
Dann fehlt allerdings ein Anschlag auf der Innenseite, der die Ladung
vom Rad fernh�lt, so habe ich zum Gr�beln und Fotografieren die
Quertr�ger h�ngend angeschraubt (abweichende Ausrichtung von
Schlo�schrauben und Hutmuttern). Letzlich werden die Quertr�ger auf den
L�ngstr�gern liegen und die Profile in der Radaussparung durch
aussteifende Winkel verbunden, die auch Anschlag f�r die Ladung sind.

HC Ahlmann

unread,
Feb 4, 2010, 9:42:25 AM2/4/10
to
HC "ingrid" Ahlmann <hc.ah...@gmx.de> wrote:

> Der Prototyp ist zusammengeschraubt und wird demn�chst erprobt.

Heute fand die erste Fahrt mit Einraddolly statt; geladen wurden 20
Latten 27/45 � 3,00 m L�nge, das entspricht einem Gewicht von etwa 40kg.

Der Dolly wurde ohne die neulich diskutierte Aussteifung verwendet, das
Langgut hat die Funktion �bernommen. Trotz der nicht drehsteifen Ladung
blieb das Dollyrad aufrecht stehen und die Konstruktion konnte
problemlos gefahren werden.

Langholz (127kB)
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/temp/2010%2002%2004%20%2013%2009%2056a.jpg
>
Leerfahrt (140kB)
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/temp/2010%2002%2004%20%2013%2033%2053a.jpg
>
Einraddolly (209kB)
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/temp/2010%2002%2004%20%2013%2022%2053a.jpg

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