Andreas Oehler <andreas.oeh...@gmx.de> writes: >Dann fragt sich noch, was man vern nftigerweise hier fordern sollte, um >sowohl Fu g ngern, langsamen und schnellen Radfahrern aber auch dem >Busverkehr Rechnung zu tragen.
Was war denn da bisher? Warum nicht das gleiche wieder fordern?
Bild bekomme ich leider nicht zu sehen. Der Beschreibung nach handelt es sich um einen Radfahrstreifen, also Sonderweg, mit durchgehender wei er Linie von der Fahrbahn abgegrenzt und benutzungspflichtig, oder?
> Hier fahren t glich 1200 Busse. In einer Richtung (bergauf) ist auch der > MIV zugelassen. Bergab soll der Radverkerh normal auf der Fahrbahn > mitschwimmen, bergauf ist ein Mindestma -Radfahrstreifen geplant, der > zudem gestalterisch dem Fu weg zugeschlagen ist und nur durch Malerei von > diesem abgegerenzt sein wird. > Die Stra e ist enorm eng, und man hatte beabsichtigt m glichst viel > (absolut aber immer noch kl glich) Platz f r Fu g nger und Radverkehr > herauszuschinden. Nun hat die Stadt heute zum ersten mal probeweise Busse > fahren lassen, und festgestellt, da trotz Tempolimit 20km/h der Platz auf > der Fahrbahn f r die min tlichen Begegnungsf lle Bus-Bus einfach nicht > ausreichen wird. Folge: Man plant nun fest ein, den ohnehin zu schmalen > Radstreifen planm ig bis zu 50cm weit mit dem Bus zu berfahren. > Frage: Ist planm iges berfahren eines Radstreifen durch den Busverkehr > zul ssig? Kann man damit die Ausweisung des Radstreifens kippen?
Darauf gibt die Beschreibung zu den Verkehrszeichen 237, 240 und 241 in der StVO eine klare Antwort, falls meine obige Annahme stimmt: " 2. Andere Verkehrsteilnehmer d rfen ihn nicht benutzen."
Das Mindeste w re also ein Zusatzzeichen "Linienbusse frei" oder so. Ansonsten sind f r den vorgeshenen Fall Schutzstreifen oder besser Mischverkehr die L sung. Schutzstreifen d rfen im Bedarfsfall berfahren werden, unter R cksichtnahme auf Radfahrer versteht sich.
> Dann fragt sich noch, was man vern nftigerweise hier fordern sollte, um > sowohl Fu g ngern, langsamen und schnellen Radfahrern aber auch dem > Busverkehr Rechnung zu tragen.
Eigentlich ganz einfach: In einer zu schmalen Stra e (d.h. gerade dort, wo es die meisten gegenseitigen Behinderungen gibt!) ist eine Verteilung verschiedener Fahrzeugarten auf jeweils eigene Fahrspuren mangels Platz unm glich<PUNKT>
> Ich m chte zumindest da nicht zwischen den Fu g nger herumgurken m ssen...
Im Falle eines freigegebenen Gehwegs musst Du das zumindest de jure nicht. De facto gibt es nat rlich immer wieder Autofahrer, die meinen, blaues Schild mit wei en M nneken drauf + wei es Schild mit Fahrrad w rde Radfahrern die Benutzung der Fahrbahn verbieten, darunter auffallend oft Busfahrer.
Aha wieder was gelernt: Bei der Stadtplanung hofft man dass es schon klappen wird. Wieso auch vorher nachmessen o.ae.? W re ja irgendwie ingenieurm ssig. Stadtplaner z hlen sich wohl auch eher zu den K nstlern.
> Das Problem dürfte hier aber in der hohen Frequentierung durch Busse > liegen: Busfahrer, die Rücksicht nehmen, haben meiner Erfahrung nach > Seltenheitswert.
Anderer Ansicht: Urteil des 11. Senats des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 11. August 2009 - 11 B 08.186, Rn. 82.
>> Eigentlich ganz einfach: >> In einer zu schmalen Straße (d.h. gerade dort, wo es die meisten >> gegenseitigen Behinderungen gibt!) ist eine Verteilung verschiedener >> Fahrzeugarten auf jeweils eigene Fahrspuren mangels Platz > unmöglich<PUNKT>
> Im Prinzip also eher Shared Space statt Separierung, und zunächst > begrüssenswert.
> Das Problem dürfte hier aber in der hohen Frequentierung durch Busse > liegen: Busfahrer, die Rücksicht nehmen, haben meiner Erfahrung nach > Seltenheitswert.
Das ist einfacher zu ändern wie füe @Kraftfahrer.
Fahrdienstleitung existiert und Beschwerden mit bei nichtbeachtung folgenden Anzeigen wirken in der Regel.
ervin
-- Wer Territorien sät wird Grenzstreitigkeiten ernten.
> Hier fahren t glich 1200 Busse. In einer Richtung (bergauf) ist auch der > MIV zugelassen. Bergab soll der Radverkerh normal auf der Fahrbahn > mitschwimmen, bergauf ist ein Mindestma -Radfahrstreifen geplant, der > zudem gestalterisch dem Fu weg zugeschlagen ist und nur durch Malerei von > diesem abgegerenzt sein wird.
> Die Strecke ist auch f r den Radverkehr sehr wichtig. Da ist eifrig > Verkehr und es kommt zudem - da bergauf - st ndig zu berholvorg ngen > Rad-Rad.
> Die Stra e ist enorm eng, und man hatte beabsichtigt m glichst viel > (absolut aber immer noch kl glich) Platz f r Fu g nger und Radverkehr > herauszuschinden. Nun hat die Stadt heute zum ersten mal probeweise Busse > fahren lassen, und festgestellt, da trotz Tempolimit 20km/h der Platz auf > der Fahrbahn f r die min tlichen Begegnungsf lle Bus-Bus einfach nicht > ausreichen wird. Folge: Man plant nun fest ein, den ohnehin zu schmalen > Radstreifen planm ig bis zu 50cm weit mit dem Bus zu berfahren.
> Frage: Ist planm iges berfahren eines Radstreifen durch den Busverkehr > zul ssig? Kann man damit die Ausweisung des Radstreifens kippen?
> Dann fragt sich noch, was man vern nftigerweise hier fordern sollte, um > sowohl Fu g ngern, langsamen und schnellen Radfahrern aber auch dem > Busverkehr Rechnung zu tragen.
> Ich m chte zumindest da nicht zwischen den Fu g nger herumgurken m ssen...
> Es handelt sich *nicht* um einen Radstreifen, sondern um einen mit > Fahrradpiktogrammen und Stadtm blierung Radfahrern anempfohlenen Bereich > eines "Fu weg - Radfahrer frei". Per Sondergenehmigung durch das > st dtische Verkehrsrechtsamt soll Bussen erlaubt werden, einen durch > profilierte Metallscheiben markierten 50cm breiten Bereich dieses (von > Radfahrern befahrenne) Fu weg mitzunutzen.
Also Begriffsverwirrung. Nochmal zum Verst ndnis: "Fu weg - Radfahrer frei" und Fahrbahn liegen in derselben Ebene, ohne durch Bordkante getrennt zu sein, sondern nur durch diese Metallscheiben? Doch ein "Rad- und Fu streifen"? Da erscheinen 30 km/h f r die Busse etwas gewagt. Wie breit ist der "Fu bereich", wieviele Leute gehen dort?
> a) Ist es wirklich so, da eine solche Sondergenehmigung nur m glich ist, > wenn da eine irgendwiegeartet Spezial-Markierung angebracht wird? Kann man > nicht irgendwie ein berfahrrecht bei zwingender Notwendigkeit schaffen, > was aber Rad- und Fu verkehr Vorrang einr umt?
Zwingende Notwendigkeit ist m.E. hier nicht gegeben. Die hast du in au ergew hnlichen Situationen (mit berlangem Fahrzeug in ein Grundst ck fahren, einem liegengebliebenen Fahrzeug ausweichen o. .), aber nicht im normalen Verkehrsfluss. Es gibt auch Beschr nkungen, f r die keine Sondergenehmigung erteilt werden kann. Z.B. hatte ich mit unserer Stra enverkehrsbeh rde diskutiert (wir haben in Jena den fast analogen Fall "Westbahnhofstra e", der aber anders behandelt wird), den Busfahrern eine pauschale Sondergenehmigung zum berfahren einer Sperrlinie in Fahrbahnmitte (bei Freisein der Gegenfahrspur) zu erteilen, um den berholabstand zu Radfahrern zu vergr ern. Gibt's grunds tzlich nicht. Das steht in Unterlagen, die nur mtern und Polizei zur Verf gung stehen.
> b) Wie ist denn das mit dem minimalen Seitenabstand bei Vorbeifahren von > Kfz an Fahrrad, wenn letzteres auf einem abgetrennten Bereich > (Radstreifen, Radweg, Fu weg Radfahren frei) unterwegs ist. Im "Recht f r > Radfahrer" habe ich auf Anhieb nur den Fall " berholen" entdeckt.
Kommt wohl auf die Abtrennung an. Bei Bordkanten gibt's m.W. gar keine Vorschrift, bei den diversen Linien muss sich mal historisch etwas ge ndert haben. Wenn ich die heutige StVO richtig interpretiere, gilt jedes Vorbeifahren an in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeugen als berholen, und demzufolge sollte auch der "ausreichende" (durch Gerichtsurteile konkretisierte) Seitenabstand n tig sein. Die DDR-StVO, die auf gemeinsames altdeutsches Verkehrsrecht zur ck gehen m sste, definierte berholen nur als Vorbeifahren an Fahrzeugen unter Nutzung der gleichen Fahrspur oder des gleichen Fahrbahnteils und betonte sogar, dass eine Trennung zwischen in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeugen (auch unterbrochene Linie) zu v llig unabh ngigem Verhalten der beiden Fahrer berechtigt; der Nebenmann konnte v llig ignoriert werden, solange die Linie nicht berfahren wurde. Galt das so auch mal (bis wann?) in der Alt-BRD?
> a) Ist es wirklich so, da eine solche Sondergenehmigung nur m glich ist, > wenn da eine irgendwiegeartet Spezial-Markierung angebracht wird?
Sehr unwahrscheinlich. Fu weg bleibt Fu weg, den kann man nicht nochmals in Streifen unterteilen.
> Kann man > nicht irgendwie ein berfahrrecht bei zwingender Notwendigkeit schaffen, > was aber Rad- und Fu verkehr Vorrang einr umt?
Die Freigabe des Fu wegs f r Busse gibt es nur mit Anpassung an die Geschwindigkeit des Fu verkehrs. Was anscheinend auch gar kein Problem sein sollte, wo man doch mit dem Rad auf dem Fu weg schneller vorw rts kommen soll als auf der Fahrbahn.
> b) Wie ist denn das mit dem minimalen Seitenabstand bei Vorbeifahren von > Kfz an Fahrrad, wenn letzteres auf einem abgetrennten Bereich > (Radstreifen, Radweg, Fu weg Radfahren frei) unterwegs ist.
Nach deiner Beschreibung ist ja auch der Bus auf dem Fu weg, also gerade *nicht* auf einem anderen Stra enteil unterwegs.
> Ca. 2.5m Fu weg f r Fu ler, dann schlanke "M blierung", dann 2.5m (von > Mitte Laterne bis aussenkante Bordstein) Fu weg mit Fahrrad-Piktogramm. > Alles nicht ppig, aber die Stra e ist halt schmal aber sehr wichtig, weil > wegen der Topographie nahezu alternativlos.
Grummel, in so einer Situation ist die M blierung f r die Tonne, frisst nur Platz; da kommt es auf eine rein funktionelle Stra e ohne Schnickschnack an. Wir haben z hneknirschend eine eindeutige Variante in die engere Wahl genommen: ca. 4,50 m reinen Rad-/Gehweg mit Hochbord ohne nochmalige Pseudo-Trennung (sogar die Laternen sollen an die H user geschraubt werden) und Fahrbahn, einfach weil das Verhalten von Busfahrern unter Stress ein reines Lotteriespiel ist. Wobei es l ngere Abschnitte mit abgesenktem Bordstein geben soll, damit man sich als Radfahrer fahrenderweise zum direkten Linksabbiegen auf die Fahrbahn einordnen kann. Das Ganze nach l ngerem Studium des derzeitigen Verhaltens der Leute.
>> Wenn ich die heutige StVO richtig >> interpretiere, gilt jedes Vorbeifahren an in gleicher Richtung >> fahrenden Fahrzeugen als berholen, und demzufolge sollte auch der >> "ausreichende" (durch Gerichtsurteile konkretisierte) Seitenabstand >> n tig sein.
> Woraus genau liest Du das? Sehr wichtig!
Also, hier habe ich 50% Quark geschrieben, trotzdem: Laut StVO-Kommentar von M hlhaus/Janiszewski ist berholen das Vorbeifahren von hinten nach vorn an einem Verkehrsteilnehmer, der sich *auf derselben Fahrbahn* in derselben Richtung bewegt oder nur mit R cksicht auf die Verkehrslage anh lt. Und: Ein einheitlicher Teil des Stra enk rpers ist nur eine Fahrbahn, auch wenn er durch Trennlinien (Leit- oder Sperrlinie) unterteilt ist. D.h. die Seitenabstandsregeln gelten offenbar nicht bei Bewegung der Verkehrsteilnehmer auf verschiedenen Stra enteilen, aber beim Fahren in Fahrspuren auf demselben Teil.
Ob euer Spezialfall mit dem planm ig zu berfahrenden Bord schon irgendwo gekl rt ist, wei ich nicht; die Schwarte hier ist von 1993. Man m sste beim ersten Unfall gleich vor den Kadi ziehen, aber soweit sollte es eigentlich nicht kommen.
Andreas Oehler am Fri, 27 Nov 2009 09:07:40 +0100:
>>> b) Wie ist denn das mit dem minimalen Seitenabstand bei Vorbeifahren >>> von Kfz an Fahrrad, wenn letzteres auf einem abgetrennten Bereich >>> (Radstreifen, Radweg, Fußweg Radfahren frei) unterwegs ist. Im "Recht >>> für Radfahrer" habe ich auf Anhieb nur den Fall "Überholen" entdeckt.
Überholen ist, wenn man auf dem gleichen Fahrbahnteil unterwegs ist.
Dehalb gab es ja schon vor 1 oder 2 Jahren hier und in der ML Sicherheitsarbeit ausufernde Diskussionen ob nun überholen oder nicht.
In dem FAll muß man aber die Regelung nach dem Sinn der Regelung interpretieren, und dass heist es gelten auch auf Radwegen/Radstreifen und Bordsteinradwegen die gleichen Überhol-Abstände, weil die Einwirkungen und die Notwendigkeiten aus der Fahrphysik genau gleich sind.
Im Falle von ungeeigneten baulichen RVA könnte man sogar argumentieren, dass der Überholenede einen größeren Abstand halten muß, da der Bordstein als zusätzliche Gefährdungsquelle möglicherweise im Schwenk- oder Ausweichbereich von Radfahrern ist.
ervin
-- "Hätte er einen Helm aufgehabt, wäre er ohne jetzt tot!"
> Taugt aber wohl nicht f r Tempo 30 und 1200 Busse am Tag.
kann dieser Zwangslogik nicht folgen: das shared lane marking erm glicht gerade optimalen Fluss ohne starre Grenzen zwischen den verschiedene Verkehrsmitteln (bei geringem Tempo) - und weisst die Verkehrsteilnehmer auf die rechten Verh ltnisse hin: das Fahrrad ist prominent da. Ein Tempo-30-Zeichen etc kann nach deutscher Art nun unabh ngig angebracht oder nicht angebracht werden (das beachtet eh niemand so genau)
> Scherzkeks. Uns geht es darum mittelfristig die Pkw's da auszusperren > nicht den Busverkehr zu behindern. So reich, sich teure, kurzlebige > E-Mofas plus geeignete Garagen samt Stromanschlu zu kaufen, sind nicht > viele Bus-Fahrg ste.
dies ist kein Scherz: Ein Bus im ruckeligen Nahverkehr ist eine sperrige Klimaschleuder. Nur im Kernbereich ist er zeitweise mit ausreichend Personen besetzt. St ndiges Bremsen; ausbebremst bei jedem kleinen Hinderniss. Und langsam. Nicht viel besser ist die Bahn im Nahverkehr (mit etwas gr erem Atem): 7.2 l Benzin quivalent auf 100km. Betrachtet man subventionierten Ticketpreise (im wesentlichen Energiekosten), so wird das Ausma deutlich. http://www.ngv-holland.nl/docs/pdfs/art_071014.pdf http://www.sueddeutsche.de/wissen/913/471453/text/
Nur im Fernverkehr mit guter Besetzung auf der ganzen Strecke ist der Bus oder die Bahn signifikant sparsamer und klimafreundlicher als der (mit 1er Person besetzte) PKW.
Diese Verbrauchswerte sind jenseits von gut und b s im Vergleich zu einem Elektrofahrrad.
Nun kostet ein einzelner solcher Bus >200000EUR. Dazu ein Chauffeur und die hohen laufenden Verbrauchs- und Wartungs- und Logistik-Kosten. 1200 Busfahrten; gesch tzt ca 65 Busse.
Pro Auszubildenden mit PNV-Bedarf werden im Jahr etwa 400EUR Subvention zugeschossen. F r die Subventionskosten allein k nnte man im Endeffekt jedem solchen Dauerfahrgast ein Elektrofahrrad schenken.
Man sollte nicht aufgrund romantischer Vorstellungen an diesen stadtbildverschandelnden Monster-Dinosaurieren festhalten. Sie k nnen auf korrekte Au ma e verkleinert werden. Es gibt modernere und flexiblere L sungen.
> Frage: Ist planm iges berfahren eines Radstreifen durch den Busverkehr > zul ssig?
Nein. Allerdings sehe ich dort keinen Radfahrstreifen, denn dieser erfordert sowohl eine durchgezogene Linie (Breitstrich) als auch Zeichen 237 (in Form von Schildern).
Auch ein Schutzstreifen (aka Angebotsstreifen) ist dort nicht erkennbar, da es keine gestrichelte Linie gibt.
Erkennbar ist ein Zeichen 239 (Gehweg), allerdings kann ich anhand der Fotos keine Abgrenzung des Gehwegs erkennen. Ich meine, die Fahrradsymbole befinden sich auf dem Gehweg. Eine Bedeutung haben sie mangels aufgestellter Schilder jedenfalls nicht.
> Dann fragt sich noch, was man vern nftigerweise hier fordern sollte, > um sowohl Fu g ngern, langsamen und schnellen Radfahrern aber auch > dem Busverkehr Rechnung zu tragen.
Da es kein Bordsteinkante gibt, w rde sich ein verkehrsberuhigter Bereich anbieten, dann aber Schrittgeschwindigkeit f r alle. Ansonsten ein Gehweg und eine Fahrbahn, dazu erscheint mir aber eine klare Trennung erforderlich, die f r alle Verkehrsteilnehmer klar erkennbar ist.
>> Andreas Oehler schrieb: >>> [[...] >>> Eben. Gefällt mir. Auch der hellere Bodenbelag macht den Aufenthalt dort >>> angenehmer. >> Geht' s hier (immer noch ...) um ein Wohnzimmer oder schon um eine >> öffentliche Verkehrsfläche?
> Das ist [...]
> Warum soll man es nicht angenehmer machen dort hindurch zu gehen?
Sorry, das war meinerseits ein Reflex auf den 'Bodenbelag'.
Aber wenn ich da vorbeikomme (wahrscheinlich im Frühjahr), teste ich die Strecke - *nicht* als Busfahrer ;-) - und versuche einen ggf. 'unbefangenen Eindruck'. -- regards
> Das ist eine enge Schlucht zwischen hohen d steren H usern und einer > uralten hohen St tzmauer. Die Stra e ist ein Einschnitt durch einen > H henzug. Gleichzeitig verbindet sie den Bereich S dstadt und Bahnhof mit > Altstadt und Uni. F r Fu g nger und Radfahrer haben Alternativen einen > erhebeblichen Umweg zur Folge. Die Hausbesitzer vernachl ssigen schon eine > Weile Ihre H user und die Gesch fte finden kaum noch Mieter. Der Fu weg > war zuvor teilweise deutlich schmaler als 2m. Und das bei hoher > Fu g ngerfrequenz.
Warum macht ihr nicht eine Wohnverkehrszone daraus, so wie in Regensburg in gro en Teilen der Altstadt blich? Beschildert als kombinierter Gehweg/Radweg, eine Latte Ausnahmeregelungen f r Handwerker, Wohnverkehr, Lieferverkehr, Busverkehr...
Wichtig ist jedenfalls dass es keinen erkennbaren Gehweg mehr gibt. Dann haben die Busse auch keine Probleme mehr aneinander vorbei zu fahren. Sieht dann z.B. so aus: <http://www.panoramio.com/photo/25759293>
Durch den Platz verteilen sich die Fu g nger besser. Das einzige Problem f r euch wird sein dass die Strasse schnell f r Gesch fte sehr attraktiv wird und die, die heute noch nicht dort mieten wollten, morgen schon wegen den hohen Mieten und der Unm glichkeit dort etwas zu finden jammern.
Andreas Oehler wrote: > Sat, 28 Nov 2009 19:25:03 +0100, Thomas Graser:
>> Andreas Oehler wrote:
>>> Evtl. werden hier jetzt aber auch gar keine normgerechten >>> Fahrbahnmarkierungen aufgepinselt und keine Schilder aufgestellt, sondern >>> mit der Pflasterung und Piktogr mmchen ein Radstreifen "suggeriert". Dann >>> m ten sei aber zumindest Halteverbot-Schilder aufstellen. Mal sehn... >> bin heute dort gewesen, um mal einen eigenen Eindruck zu haben
> Ich war zwischen 11 und 12 dort. Die Fu g nger f hlten sich sichtlich wohl > auf dem breiten Fu weg. Die ngstlichere bzw. Regel-fixierte > Radfahrerfraktion war bisweilen irritiert. Einige RadlerInnen, die mich > erkannten, beschwerten sich ber die Fu g nger auf dem "Radweg". Die > meisten Radfahrer handelten instinktiv oder wissentlich richtig und fuhren > auf der Fahrbahn. Das war auch berhaupt kein Problem, da die Busse > bergauf erfreulich langsam fuhren und eben heute noch kein motorisierte > Individualverkehr zugelassen war. Nat rlich waren trotzdem einige Autos > unterwegs und auch schon die ersten Falschparker unterwegs, die sich auch > ausserhalb der markierten Ladezonen auf dem Fu weg breit machten :-/ > Leider gab es auch eine ganze Reihe Radfahrer, die nun meinten Bergab auf > dem Fu weg fahren zu wollen :-/
>> auf den ersten Blick kommt mir das alles ganz harmlos und einfach vor - >> das Publikum ignoriert weitgehend die von den Beh rden erdachten >> Regelungen, es herrscht eine Art Fussg ngerzonen-Atmosph re und es gibt >> keinen allzu grossen Stress damit
> Eben. Gef llt mir. Auch der hellere Bodenbelag macht den Aufenthalt dort > angenehmer.
>> richtigerweise fahren die Bergaufradler weit berwiegend auf der >> Fahrbahn; der Gehweg w re freiwillig nutzbar, aber mit den typischen >> Problemchen gespickt
> Naja. Zur blichen Werktag-Rush-Hour wird ab n chster Woche wieder der > Pkw-Stau bergauf hinzukommen und das Fu g ngergewusel auf ein Mindestma > sinken. Da sind die Verh ltnisse komplett anders. Der Fahrrad-Bereich auf > dem Fu weg wird dann attraktiv, um am Stau vorbeizukommen. Wenn allerdings > alte Falschpark-Traditionen wieder aufleben, und zudem sich bergab-radeln > auf dem Fu weg einb rgert, ist das Chaos komplett.
die Fahrrad-Piktogramme und Scheiben sind hier im Prinzip schon richtig um eine lockere Teilordnung bei dichterem Verkehr zu induzieren. Allerdings sind sie zu wuselig, wirken zu unverbindlich und laden durchaus in verkehrter Richtung ein.
> Ab Morgen ist in der M hlstra e auch der Pkw-Verkehr bergauf wieder > erlaubt. Spannend, was sich dann da tut!
Irgendwo m ssen die PKW ja auch wieder den Berg herunterkommen. K nnte man nicht so eine Einbahnregelung bergauf auch f r Busse einf hren und die Gegenrichtung ber eine andere Strecke leiten? Am Versuch im Video waren nicht nur Linienbussen beteiligt sondern auch ein Reisebus. Reisebusse sollten generell nicht durch diese schmale Gasse fahren, die (vermutlich ortsfremden) Fahrer werden die Regelung mit den Metallplatten nicht kennen und das Chaos perfektionieren.
1200 Busse am Tag, das macht je Fahrtrichtung (bei Busbetrieb zwischen 5:30 und 23:30) alle 1,8 Minuten einen Bus - so eine Frequenz hat ja kaum die S-Bahn-Stammstrecke in M nchen.