Tilo Strack <t.str...@arcor.de> wrote: > Ein bemerkenswertes Ph nomen. Mir ist *kein* Fall bekannt, wo sich > irgendeine Polizeidienststelle mal f r dem Zweck angemessene > Fahrr der entschieden h tte.
Das waere?
Ich wuerde bei einem rigid oder zumindest hardtail mit schnellen Semislicks oder Stollenreifen landen. Nabendynamo, LED-Beleuchtung, Spritzschutz hinten bzw. uU Schutzbleche. Jedenfalls geeignet, in der Stadt auch mal quer zu fahren.
> Jedesmal die komplette Liste der Ausschlu kriterien f r ein > Alltagsrad.
Michael Manner <michael.man...@discussions.microsoft.com> wrote: > Sind die Wiener Fahrbahnen wirklich so bel, dass man mit breiten > Stollenreifen am besten voran kommt?
Grossvolumige und auf leichten Lauf ausgelegten Stollenreifen oder Semislicks erscheinen fuer die Stadt prinzipiell als sehr geeignet: sehr robust gegenueber Kanten und Loechern, schlucken zB Pflasterung recht gut, Traktion auch auf unbefestigen Wegen oder Wiese, schnell auf Asphalt.
> Wintertauglich sind die R der brigens nicht.
Ausreichend Platz fuer grobe 559er Spikereifen und Scheibenbremsen sind vorhanden. Die Kettenschaltung ist nicht unbedingt tiefschneegeeignet, aber das duerfte auch nicht unbedingt das Einsatzprofil sein. Wo siehst Du das Problem?
Tilo Strack <t.str...@arcor.de> wrote: > Ein Rad, auf dem man den ganzen Tag schmerzfrei und mit geringem > Krafteinsatz fahren kann.
Das ist schonmal kein Widerspruch zu den abgebildeten Raedern.
> Bei dem man nicht jedes Fitzelchen Ausr stung direkt am K rper > tragen muss.
Das ist zum einen nicht der Fall, zum anderen setzen die Mobilitaetsanforderungen der Polizei eine persoenliche Mindestausruestung am Mann voraus. Dinge nicht erst aus dem Kofferraum holen zu muessen ist uU ein Vorteil im Einsatz.
> MTB-Geometrien m gen ja fein f r's Gel nde sein, aber in der Stadt > gibt es f r Normalerw chsige deutlich besser geeignetes.
Sehe ich durchaus anders: die fahren nicht nur gesittet zum Baecker, und ab einer gewissen Sportlichkeit ist eine entsprechende Sitzposition und Fahrradgeometrie wesentlich ergonomischer und effizienter.
> Wozu berhaupt Federung in der Stadt?
Weil signifikant schneller auf holprigem Grund. Davon gibt es in der stadt eine gane Menge, wenn man quer faehrt...und die Faehigkeit dazu ist ein grosses Plus der Fahrradstreife gegenueber der sehr fahrbahngebundenen Autostreife. Einen Bordstein ungebremst hochfahren zu koennen ist im Einsatz von Vorteil.
>> Semislicks oder Stollenreifen landen. > ^^^^^^^^^^^^^ > Wozu? Um pfl chtende belt ter quer durch die Rabatten zu verfolgen?
Um zB problemlos ueber den nassen Gruenstreifen im Park zu kommen, oder den kurzen unbefestigten Weg.
> *Mich* kriegten sie mit so einem Traktor wohl kaum.
Das duerfte primaer vom Fahrer abhaengen. Wann bist Du das letzte mal gegen jemandem auf einem schnellen CC-MTB gefahren, der Deine Leistung oder ein paar Watt mehr aufbringt?
> Quer im Sinne von querfeldein?
Quer im Sinne von quer: nicht unbedingt den normalen, glatten Weg.
> Polizeipr senz sollte IMO immer auch Vorbildfunktion haben, und > wenn dann von Polizeifahrr dern Bereiche abgeklappert werden, die > ganz offensichtlich nicht f r Radfahrer gedacht sind, ist das ja > wohl eher das Gegenteil.
Das sind Einsatzfahrzeuge mit Sonderrechten bei Bedarf, und der Bedarf ist idR durch einen Notfall verursacht. Das ist bei jedem Einsatz-Kfz der Fall.
> Ich sehe nicht, warum ich mir als Streifenpolizist irgendein > anderes Rad w nschen sollte, als das, womit ich jeden Tag in der > Stadt rumgurke.
Interessanterweise bin ich in der Stadt mit einem alten rigid unterwegs, slick oder semislick, etc, pp
>> Bei dem man nicht jedes Fitzelchen Ausr stung direkt am K rper >> tragen muss.
> Das ist zum einen nicht der Fall, zum anderen setzen die > Mobilitaetsanforderungen der Polizei eine persoenliche > Mindestausruestung am Mann voraus. Dinge nicht erst aus dem > Kofferraum holen zu muessen ist uU ein Vorteil im Einsatz.
Die Pistole am G rtel vermeidet vermutlich die meisten Probleme, die einem als Radfahrer gemacht werden.
> Bild 13: Die Polizei kümmert sich um Glassplitter auf'm Radweg!?
Felix Austria. Man hat offenbar nichts Wichtigeres zu tun, und die Wiener Unterwelt ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Das Trikot wär ganz nett für eine RTF - nicht in Österreich, natürlich.
Thomas Paulsen -- "Ich hab meinen zuhaus in 'ner Plastiktüte. Da bleibt er sauber und kann außerdem keinen Schaden anrichten." (Kowalskis allerletzte Chance)
Halt ich eher für unwahrscheinlich, das man deswegen belangt wird oder sind Dir Beispiele bekannt. In den meisten Bundesländern sind die Uniformen der Pigs(TM) jetzt blau, denke mit grünem Shirt wäre man da auf der sicheren Seite.
> Bild 13: Die Polizei k mmert sich um Glassplitter auf'm Radweg!?
Ja, da frisst euch der Neid, oder?
Ob MTB (und Bereifung): Es ging aus dem begleitenden Text hervor - Einsatzort prim r Donauinsel & Umgebung. Auf wenn die zwei freundlichen Helfer hier nur auf Asphalt abgelichtet waren (wahrscheinlich war der Photgraph der 'Presse' nicht besonders bewegungsfreundlich) - es gibt dort durchaus Wege, f r die 1.75'' zu schmal ist (versinkt im groben Schotter). Ja, die breite Asphaltbahn oben ist strassenrad-tauglich; aber manche Treppelwege sind es definitiv nicht. Heute mitm Schlammspringer: 1.95''; im Matsch fast bis Felge eingesunken. Ausgschaut wie die S**. Letzte Woche wars da noch trocken.
Ad U-Bahn: Nein, darf man in .at auch nicht. Ausser man ist ein Einsatzfahrzeug. -- /"\ http://czauner.onlineloop.com/ \ / ASCII RIBBON CAMPAIGN X AGAINST HTML MAIL / \ AND POSTINGS
> Ja, doch. Wobei das jetzt nichts Grundlegendes mit dem Fahrrad zu > tun, das k nnte man zu Fu auch (und in Richtigen St dten macht man > das auch ;-P). Das Problem scheint mir (mal wieder) weniger zu > sein, die Leute auf's Rad zu kriegen, sondern aus dem K fig heraus. > Aber wenn das mit Wurstpellen als K der funktioniert, warum nicht.
> Wobei ich bei der Gelegenheit anf gen m chte, dass die Berliner > Polizei nicht nur quantitativ, sondern auch auch qualitativ > (Personalauswahl, Ausbildung etc) recht gut dasteht, ich find' die > machen ihren Job (um den ich mich nicht reisse) ganz gut.
| Der 39-j hrige Brite war nach eigenen Angaben in jener Nacht nach Hause | geradelt. Dort angekommen, habe neben ihm ein Polizeifahrzeug gehalten. | Die Insassen h tten "Fahrradkontrolle" gerufen. Aufgrund fr herer | schlechter Erfahrungen sei er auf der ansonsten menschenleeren Stra e in | Panik geraten und ins Haus gefl chtet, berichtet P. "Dann ging alles sehr | schnell", erz hlt der auch zwei Tage nach dem Vorfall noch sichtlich | geschockte Informatiker. Er habe einen Schlagstock auf den Kopf bekommen | und sein Blut an die T r spritzen sehen. Er selbst habe nicht geschlagen, | beteuert der seit zehn Jahren in Berlin lebende Brite immer wieder: "Ich | bin eines der Weicheier der Welt." Es klingt berzeugend. | | Irgendwie sei es ihm gelungen, zu seiner Wohnung im Hinterhaus zu kommen. | Dort h tten ihn die Polizisten endg ltig zu Boden geworfen und gefesselt. | Ein Beamter habe sich auf seinen R cken gekniet und ihm einen Schlagstock | an die Kehle gedr ckt, erz hlt P. Da er best ndig um Hilfe gerufen habe, | sei ein Nachbar hinzugeeilt. Aber auch der sei von der Polizei nur bedroht | worden. | | Laut dem Aufnahmeprotokoll des Klinikums im Friedrichshain wurden an | Andrew P.s Kopf vier 1,5 bis 2 Zentimeter lange "Schnittwunden mit | klaffenden Wundr ndern" festgestellt, die gen ht werden mussten. Der rmel | einer wei en Jacke, die in P.s Wohnung an der Garderobe hing, ist seit dem | Polizeieinsatz von oben bis unten mit Blut befleckt.
Siehe auch die Threads: * nackte Gewalt und Gegenma nahmen / Berliner Stra enverkehr * Hetzkampagne: Jan - Mrz 752 Radfahrerunfaelle, 3 Tote durch Radlrambos in Berlin * Polizeimeldungen Berlin
> Clemens Zauner wrote: >> Norbert Lack wrote: >>> Die Polizei k mmert sich um Glassplitter auf'm Radweg!?
>> Ja, da frisst euch der Neid, oder?
> Oder. Fuer sowas gibt's in DE Strassenfeger (...)
Theoretisch. Ich habe mir allerdings auf dem Fahrradstreifen einer au en-inner rtlichen Bundesstra e um den 15. Januar herum (also zwei Wochen nach dem mutma lichen Entstehen der Scherben in der Neujahrsnacht) einen Plattfu eingefahren.
Gru Norbert
-- "Herr Descartes, noch ein Bier?" "Ich denke nicht." <puff>
>> Bild 13: Die Polizei k mmert sich um Glassplitter auf'm Radweg!?
> Ja, da frisst euch der Neid, oder?
Hier im 9. an den etwas unfalltr chtigeren Kreuzungen des Normalfahrbahnverkehrs bleiben die Spliter oft eine Woche und mehr liegen und es ist oft nicht einfach sie rechtzeitig zu erkennen. Es dauert auch oft Tage bis sie ausreichend zermahlen sind.
> Ob MTB (und Bereifung): Es ging aus dem begleitenden Text hervor - > Einsatzort prim r Donauinsel & Umgebung. Auf wenn die zwei freundlichen > Helfer hier nur auf Asphalt abgelichtet waren (wahrscheinlich war der > Photgraph der 'Presse' nicht besonders bewegungsfreundlich) - es gibt > dort durchaus Wege, f r die 1.75'' zu schmal ist (versinkt im groben > Schotter).
Ja, das sind aber in Summe vielleicht 500m plus 2km manchmal tiefer Sand von ca 3 paralell fahrbaren 21km Insell nge. Und wenn man fahren kann, geht das auch mit 37ern.
> Ja, die breite Asphaltbahn oben ist strassenrad-tauglich; aber manche > Treppelwege sind es definitiv nicht.
Oder nur sehr langsam. die einzige f r meine 28mm Slicks kaum fahrbare Strecke ist oberhalb der Nordbr cke donauseits die direttissima des Treppelweges etwas unterhalb H he der roten Fu g ngerbr cke ber das Entlastungsgerinne. OK es gibt noch ein paar ausgetretene Fu pfade, die Laune machen und die mit den dicken Reifen sehr viel Sinn machen.
> Heute mitm Schlammspringer: 1.95''; > im Matsch fast bis Felge eingesunken.
Wo?
> Ausgschaut wie die S**. Letzte > Woche wars da noch trocken.
Hat ja geregnet am Donnerstag. Daf r war die Direktspur vom Ersatzsteg wieder trocken und man konnte mit einem schnellen rechten Haken einspringen. Ich bin neugierig, was die Streifenh rnchen sagen, wenn die einen beim Abk rzen erwischen.
> Ad U-Bahn: Nein, darf man in .at auch nicht. Ausser man ist ein > Einsatzfahrzeug.
Manchmal zieh ich durch die U6 Station "Neue Donau", wenn erkennbar ist da die Schwingt ren auf beiden Seiten offen sind. Nur aus Laune.
Hans Altmeyer wrote: > Die der Fahrradstreifen. Ach ja: Berittene Polizei sieht man auch > immer seltener.
Das finde ich auch gut so. Hundehalter m ssen die Hinterlassenschaften ihrer Tierchen wegmachen, wer das bei der berittenen Polizei macht ist mir bisher ein R tzel. Beritten kommen die gr nen/blauen schon arg aristokratisch r ber, da wirken die auf dem Fahrrad viel freundlicher.
Andreas Erber <s...@q-kontinuum.de> wrote: > Hundehalter m ssen die Hinterlassenschaften ihrer Tierchen > wegmachen, wer das bei der berittenen Polizei macht ist mir bisher > ein R tzel.
"Niemand", oder irgendwann mal die Stadtreinigung.
> Beritten kommen die gr nen/blauen schon arg aristokratisch r ber,
Das ist die primaere Idee, aber es ist so ganz und garnicht buergerfreundlich...
> da wirken die auf dem Fahrrad viel freundlicher.
On Sun, 26 Jul 2009 21:41:28 +0000 (UTC), Clemens Zauner
<cz+use...@onlineloop.com> wrote: >Ob MTB (und Bereifung): Es ging aus dem begleitenden Text hervor - >Einsatzort primär Donauinsel & Umgebung. Auf wenn die zwei freundlichen >Helfer hier nur auf Asphalt abgelichtet waren (wahrscheinlich war der >Photgraph der 'Presse' nicht besonders bewegungsfreundlich) - es gibt >dort durchaus Wege, für die 1.75'' zu schmal ist (versinkt im groben >Schotter). >Ja, die breite Asphaltbahn oben ist strassenrad-tauglich; aber manche >Treppelwege sind es definitiv nicht. Heute mitm Schlammspringer: 1.95''; >im Matsch fast bis Felge eingesunken. Ausgschaut wie die S**. Letzte >Woche wars da noch trocken.